Vatikan. Der irakische Premierminister Nuri el Maliki hat Papst Benedikt
XVI. in den Irak eingeladen. Seit dem US-Überfall auf das Land flüchten die Christen in Massen aus dem
Land oder werden Opfer von Anschlägen. Wegen Anschlägen auf mehrere irakische Kirchen am Sonntag schrieb
Benedikt XVI. an den kürzlich zum Kardinal erhobenen Patriarchen Emmanuel III. Delly ein Beileidstelegramm.
Darin empfiehlt der Heilige Vater das irakische Volk dem himmlischen Schutz „unsers allmächtigen und
barmherzigen“ Gottes an.
Ausweg aus der Krise
Italien. Die Kirchenmusik ist in der Krise. Das erklärte
der US-Benediktinerabt und Vizepräsident der Päpstlichen Kommission für die kirchlichen Kulturgüter,
Abt Christopher Zielinski, in einem Artikel für die vatikanische Tageszeitung ‘Osservatore Romano’. Für
die Wiederentdeckung des kirchlichen Schatzes empfiehlt Abt Zielinski die Wiedereinführung des gregorianischen
Chorals.
Bischof mit Konzilsgeist
Deutschland. Am gestrigen Donnerstag fand im Freiburger Münster die
Bestattung des früheren Erzbischofs von Freiburg, Mons. Oskar Saier statt. Das Requiem zelebrierte der
Erzbischof von Freiburg, Mons. Robert Zollitsch. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl
Kardinal Lehmann, predigte. Dabei betonte Kardinal Lehmann, daß der Verstorbene als Priester und Bischof
ganz aus dem Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils gelebt und gewirkt habe.
Vorschriftsgemäße Narrenmessen
Deutschland. Das Erzbistum Köln hat eine Handreichung für Brauchtums- und Mundartmessen herausgegeben.
Das berichtete die ‘Katholische Nachrichtenagentur’. Faschingskostüme sind in Messen zur Karnevalszeit
nicht erlaubt. Es sei jedoch gestattet, Uniformen und Trachten von Karnevalsgesellschaften zu tragen.
Die Handreichung gibt auch Leitlinien zur Predigt. Diese dürften in Mundart gehalten werden, müßten
jedoch von Büttenreden zu unterscheiden sein. Wichtig sei, daß sie der Verkündigung dienen.
Unrecht
am Kreuz
Großbritannien. Die Angestellten der Fluglinie ‘British Airways’ dürfen im Dienst kein Kreuz
tragen. Das entschied ein Gericht, nachdem eine 56jährige Angestellte aus London die Linie wegen religiöser
Diskriminierung verklagt hat. Die Fluggesellschaft behauptet, das Tragen von Kreuzen verstoße gegen die
Kleiderordnung. Die Klägerin ist fassungslos: „Ich dachte, vor dem Gericht wird Recht gesprochen.“ Die
Frau wies darauf hin, daß Muselmanninen ihren Schleier weiterhin tragen dürfen.
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24 Lesermeinungen
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Leider nicht im NOM-Ritus Ich hab dann umgeschaltet zum Gottesdienst in die Frauenkirche/Dresden. Da stimmte
wenigstens die Musik! LANDORGANIST @ Die Musik mag im der Frauenkirche schon stimmen. Leider wird da aber
keine Messe im NOM-Ritus gefeiert, wo der Altar zur Gemeinde vorgerückt ist und nicht wie ein Schwalbennest
an die Kirchenrückwand geklebt ist.
#23 Gallowglas 10:05:17 | Samstag, 12. Januar 2008
@benedikt Einfach zu kapieren: Während sich jeder der Kirche entziehen kann, kann man sich der öffentlichen
Gewalt (hier: einem Urteil) eben nciht so ohne weiteres entziehen. Falsch, ich bezog mich auf die Vorschriften,
welche die RKK als Arbeitgeber ihren Mitarbeitern machen darf. Und ich rede nun nicht von Priestern, Ordensleuten &
Co, sondern z.B. von Krankenschwestern, Hausmeistern, Putzfrauen, Kindergärtnerinnen ect. pp. Die dürfen,
den für die RKK geltenden Sondergesetzen in D nach, weder unverheiratet zusammenleben, noch homosexuell
sein, keine außerehelichen Kinder haben, nicht aus der Kirche austreten, sich nicht scheiden lassen,
erst recht nicht ein 2. mal heiraten usw. usw. all das sind gesetzlich garantierte Kündigungsgründe.
Dagegen ist das Verbot religiöser Symbole bei der Arbeit absolut lächerlich, denn die Fluglinie mischt
sich nicht in das Privatleben ihrer Angestellten ein, ob die in ihrer Freizeit mit 10 kg Kreuzkettchen
um den Hals rumlaufen oder nicht ist denen egal, die RKK dagegen darf ihren Opfern per Gesetz vorschriften
fürs Privatleben machen … Aber das ist ja wieder vollkommen in Ordnung, oder ?
@ Gallowglas Schon seltsam … die RKK darf ihren Mitarbeitern u.a. sogar vorschreiben, in wen sie sich
verlieben dürfen, aber wehe es ist mal anders rum, dann geht hier das Gejammer los … Einfach zu kapieren:
Während sich jeder der Kirche entziehen kann, kann man sich der öffentlichen Gewalt (hier: einem Urteil)
eben nciht so ohne weiteres entziehen.
#21 landorganist 16:50:41 | Freitag, 11. Januar 2008
Kirchenmusik in der Krise? Wenn man die päpstlichen Gottesdienste in St. Peter mitverfolgt, stimmt das
sicher. Aber da hilft auch nicht gregorianischer Choral. Den kann die Capella Sistina nämlich auch nicht.
Höhepunkt der Katastrophe war der Gottesdienst an Neujahr. Der Gesang zog einem die Schuhe aus. Ich hab
dann umgeschaltet zum Gottesdienst in die Frauenkirche/Dresden. Da stimmte wenigstens die Musik!
#20 Alois Bischof 11:43:14 | Freitag, 11. Januar 2008
Typisch daß die antichristlichen Medien der westlichen ‘zivilisierten’ Welt nichts melden über die planmäßige
Vertreibung und Ausrottung der einheimischen irakischen chaldäisch-katholischen Christen. Auch typisch,
daß britische Gerichte so stark die eigenen Kultur und Religion leugnen und Musliminnen mehr Rechte zugestehen
als friedsamen und immerhin liebvollen Christen wie diese oben genannte Frau. Es erinnert hier immer mehr
an der Tatsache, daß die EU insgesamt sich zu einer D.D.R.-Lightversion entwickelt.
#17 Nachtlaterne 11:20:02 | Freitag, 11. Januar 2008
ihr beweist doch… …pausenlos eure geistige pleite! was ist denn mit „hochzeitsgewand“ gemeint, etwa
textilien? wer ist denn mit könig gemeint? ihr leidet an schwerer uuntterbelichtung. „Wenn die Welt euch
haßt, dann wißt, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat. Wenn ihr von der Welt stammen wür-det, würde
die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch
aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt. denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der
Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt ha-ben, werden sie auch euch verfolgen;
wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten.“ Johannes 15
#16 Gallowglas 11:14:44 | Freitag, 11. Januar 2008
Unrecht am Kreuz ? Schon seltsam … die RKK darf ihren Mitarbeitern u.a. sogar vorschreiben, in wen sie
sich verlieben dürfen, aber wehe es ist mal anders rum, dann geht hier das Gejammer los …
Requiem Das Requiem zelebrierte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann.
So? Dann hat er sich aber ganz schön verändert www.badische-zeitung.de/…rd-beigesetzt.102704. Dzdzdz…
@derfux: Kreuzesverbot Aber das „Kopftuchverbotsgesetz“ wird ja angewendet…so will es unsere CDU. In
Bayern setzt sich die CSU für Kreuze in öffentlichen Einrichtungen ein…in Hessen werden sie von der
CDU verboten. Und das wegen nicht-christlicher Minderheiten im christlichen Europa!
@derfux Was will uns die Nachtlaterne mit diesem Zitat sagen Liegt doch auf der hand: Wenn du von einem
König zur Hochzeit eingeladen wirst, dann musst du dein Hochzeitsgewand anziehen. Zum Glück kenne ich
keinen König der mich zu seiner hochzeit einladen könnte, da muss ich mir keine Gedanken über Hochzeitsgewänder
machen.
derfux Weiß auch nicht. Vielleicht, dass man in die Hölle kommt wenn man kein Kreuz trägt, egal ob
über oder unter dem Kragen oder vielleicht ein Kopftuch oder –----- nee, ich weiß auch nicht
#11 Nachtlaterne 11:00:22 | Freitag, 11. Januar 2008
„Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war ber „Ich
sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie
eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen:
seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein
sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle tränen von ihren Augen abwischen. Der Tod wird
nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. er, der
auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu. Und er sagte: Schreib es auf, denn diese Worte
sind zuverlässig und wahr. Er sagte zu mir: sie sind in Erfüllung gegangen. Ich bin das Alpha und das
Omega, der Anfang und das Ende.“ Offenbarung 21
#9 Nachtlaterne 10:57:32 | Freitag, 11. Januar 2008
„Als sie sich gesetzt hatten und der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen, bemerkte er unter i
„Als sie sich gesetzt hatten und der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen, bemerkte er unter ihnen
einen Mann, der kein Hochzeitsgewand anhatte. Er sagte zu ihm: Mein Freund, wie konntest du hier ohne
Hochzeitsgewand er-scheinen? Darauf wußte der Mann nichts zu sagen. Da befahl der König seinen dienern:
Bindet ihm Hände und Füße, und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und
mit den Zähnen knirschen.“ Matthäus 22
@ Regina1961 Die Mitarbeiter der Fluglinie können es ja auch unter ihrer Uniform tragen. @ Rudolfus Aber
das „Kopftuchverbotsgesetz“ wird ja angewendet…so will es unsere CDU. In Bayern setzt sich die CSU für
Kreuze in öffentlichen Einrichtungen ein…in Hessen werden sie von der CDU verboten.
@Im Bundesland Hessen gibt es auch noch die Todesstrafe in der Gesetzgebung In Hessen hat das die Landesregierung
den Beamtinnen und Beamten das doch auch per Gesetz verboten… Die im Bundesland Hessen im Gesetz vorgesehene
Todesstrafe darf aber nicht exekutiert, weil es der BRD-Bundesgesetzgebung widerspricht.
#4 Regina 1961 10:29:59 | Freitag, 11. Januar 2008
@derfux Stimmt für soweit ich informiert bin. Aber ein Kreuz kann man dezent unter einer Bluse oder einem
Pullover verstecken sprich, man braucht es nicht offensiv zur Schau zu stellen. (Was ich zwar auch nicht
so doll finde, weil ich meine Kreuzzeichen immer offen trage und noch nie damit angeeckt bin. Womit ich
allerdings auch kein Problem hätte.) Ein Kopftuch dagegen kann man nur öffentlich tragen. Regina1961
Anmerkung Die Angestellten der Fluglinie ‘British Airways’ dürfen im Dienst kein Kreuz tragen. In Hessen
hat das die Landesregierung den Beamtinnen und Beamten das doch auch per Gesetz verboten…
Leider wurde der Patriarch als Über-80jähriger nur Ehrencardinal! Wegen Anschlägen auf mehrere irakische
Kirchen am Sonntag schrieb Benedikt XVI. an den kürzlich zum Kardinal erhobenen Patriarchen Emmanuel
III. Delly ein Beileidstelegramm. Die Frage ist, wie lange der durch Paul VI. historisch einmalig verfügte
Ausschluß der Über-80jährigen Cardinäle aus dem Konklave noch andauert. Beim letzten Konklave waren
nur noch zwei Paul-VI.-Cardinäle wahlberechtigt, einer von ihnen der jetzige Papst – alles andere waren
Johannes-Paul-II.-Cardinäle. Der letzte noch lebende Johannes-XXIII.-Cardinal war offenbar Wiens Alterzbischof
Cardinal König.