St. Pölten
St. Pölten ist Spitze
In den österreichischen Diözesen ist die Zahl der Kirchenaustritte im Jahr 2007 weitgehend stagniert. Allein die rundum erneuerte Diözese St. Pölten hatte einen signifikanten Anstieg zu verzeichnen.
Innenstadt von St. Pölten.
Innenstadt von St. Pölten.
© Petra Broda,CC
(kreuz.net, St. Pölten) Im Jahr 2007 haben in Österreich 36.858 Personen ihren Austritt aus der katholischen Kirche erklärt. Das sind 36 Personen mehr als im Jahr zuvor.

In fünf der neun Diözesen sind die Kirchenaustritte zurückgegangen. In Graz-Seckau um 0,1 %, in Salzburg und Linz um 2,2 %, in Eisenstadt um 9,7 % und in Feldkirch um 9,9 %.

Drei Diözesen verzeichneten einen geringfügigen Anstieg: In Wien gab es ein Plus von 0,2 %, in Gurk-Klagenfurt von 1,6 % und in Innsbruck von 2,6 %.

Aus dem Trend fällt allein die krisengeschüttelte Diözese St. Pölten. Hier mußte Diözesanbischof Klaus Küng einen Anstieg der Kirchenaustritte um nicht weniger als 12,9 % zur Kenntnis nehmen.

Nun ist der Katzenjammer groß, zumal man sich seitens der Diözesanleitung viel von der im vergangenen Jahr mit großem Aufwand propagierten Rundumerneuerung der Diözese erwartet hat.

Mons. Küng hat seinem Bistum schon seit längerem einen umfassenden Erneuerungsprozeß angedroht.

Dieser Prozeß begann mit einer sogenannte Aufbruchskampagne. Durch flotte Sprüche auf Plakaten und Bierdeckeln – „Dein Glück ist mein Bier – Gott“ – wollte man eine positive Stimmung erzeugen.

2007 trat der Erneuerungsprozeß in die heiße Phase.

Im Rahmen zahlreicher „Workshops“ und „Zukunftskonferenzen“ sowie einem „Tag der ehrenamtlichen Multiplikatoren/WegbegleiterInnen“ wurden die im Dienst der Diözese stehenden Priester und Laien auf die neue Linie eingeschworen.

Der Prozeß steht unter dem Motto „Kirche auf dem Weg – gemeinsam die Zukunft gestalten“.

Im Lauf des Jahres 2008 sollen zahlreiche Pfarreien aufgelöst und zu Großpfarreien vereinigt oder zu Pfarrverbänden unter der Leitung sogenannter Pastoralteams zusammengeschlossen werden.

Dadurch will man „das Miteinander stärken“, allen das „Mitreden und Mitgestalten“ ermöglichen und „die Laien aufwerten“.

Das alles scheint nichts genützt zu haben – im Gegenteil.

Während der Diözesanbischof zu den katastrophalen Austrittszahlen schwieg, machte Pastoralamts-Direktor Mons. Wilfried Kreuth gute Mine zum bösen Spiel:

Der Erneuerungsprozeß, so Mons. Kreuth, werde den Trend schon noch umkehren. Es sei bereits „viel Bewegung in die Kirche gekommen“.

Die Frage, ob die Austrittszahlen nicht trotz, sondern wegen des vermeintlichen Erneuerungsprozesses angestiegen sein könnten, haben sich Mons. Küng und seine Gefolgsleute bislang offenbar noch nicht gestellt.
      
44 Lesermeinungen
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#44   Aleph †   15:56:44 | Sonntag, 13. Januar 2008
Sirilo
Sie können so viel fränkischen Wein trinken wie Sie wollen. Mir schmeckt kein solcher Wein. Ich trinke Frankenwein.
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#43   sebantiamus   10:24:09 | Sonntag, 13. Januar 2008
Frankenwein
Franken Wein hin oder her, ist nicht diese berüchtigte Sauna-Frieda (vgl. Artikel vom 03.12.07) nicht auch in einem der weinseeligen Diözesen zu Hause???
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#42   Sirilo   10:06:52 | Sonntag, 13. Januar 2008
@Aleph: Fränkischer Wein
Seien Sie doch bitte nicht päpstlicher als der Papst bzw. pingeliger als die fränkischen Winzer, die selber auch den Begriff „fränkischer Wein“ benutzen!
Siehe: www.google.de/search?source=ig&hl=d…
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#41   Hermi   09:10:00 | Sonntag, 13. Januar 2008
Von Feldkirch nach St. Pölten
Merkwürdig dass St. Pölten die meisten und Feldkirch die wenigsten Kirchenaustritte hat. War Bischof Küng nicht in Feldkirche, bevor er nach St. Pölten befördert wurde? In Feldkirch scheint man ja jetzt aufzuatmen. :-D :-D :-D In St. Pölten weniger. :'( :'( :'(
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#40   sebantiamus   18:32:42 | Samstag, 12. Januar 2008
Na dann Prost
auf die blühende Metropole am Main…
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#39   matt2 †   18:32:05 | Samstag, 12. Januar 2008
ich kenne mich mit Wein auch nicht aus…
es ist kein Thema, das mich bewegt. Aber ich habe gerade eine Rotwein gesoffen.
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#38   Aleph †   18:31:05 | Samstag, 12. Januar 2008
Prost Halleluja
Wenn Sie künftig daran denken, war die Exkursion doch recht sinnvoll. Und weil das Schreiben durstig macht, genehmige ich mir jetzt mir einen Bocksbeutel „Würzburger Stein“. Prost Halleluja! Bis morgen
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#37   sebantiamus   18:27:19 | Samstag, 12. Januar 2008
Entschuldigung
aber ich kenne mich mit Wein zu wenig aus, sorry.
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#36   Aleph †   18:26:18 | Samstag, 12. Januar 2008
Frankenwein
Der Begriff fränkischer Wein ist beleidigend. Fränkischer Wein ist nicht gleichbedeutend mit Frankenwein.
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#35   sebantiamus   18:24:07 | Samstag, 12. Januar 2008
das ändert alles nichts, …
Egal ob man vom Frankenwein oder vom fränkischen Wein spricht, das gemeinte Produkt bleibt das gleiche. Der Wein dort ist ja ganz lecker, aber innerhalb dieses Bistums möchte ich nicht wohnen. werden dort doch ganz andere Dinge lecker gefunden.
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#34   Aleph †   18:22:05 | Samstag, 12. Januar 2008
Griechischer Wein
Es gibt „griechischer Wein“, aber Frankenwein, Pfalzwein, Moselwein, Rheinwein, Württemberger Wein, Wein aus Baden.
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#33   Benedikt   18:21:39 | Samstag, 12. Januar 2008
@ Aleph
Da gibt es fast nur vier: Freiburg, Mainz, Speyer, Trier.
Und Limburg, in welchem bekanntlich der Rheingau liegt. Und vakant wird demnächst Trier, damit das auch geklärt wäre.
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#32   sebantiamus   18:18:58 | Samstag, 12. Januar 2008
achso, …
nagut dann eben Frankenwein, …
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#31   Aleph †   18:17:08 | Samstag, 12. Januar 2008
Sebantiamus
Sagen Sie bitte, bitte nicht fränkischer Wein. Das gibt es nicht. Es ist Frankenwein.
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#30   sebantiamus   18:14:25 | Samstag, 12. Januar 2008
Fränkischer Wein
Es ist kein wunder das in würzburg der wein so gut gedeiht, herrscht dort doch ein sehr warmes Klima, … wem das nur zu verdanken ist!????
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#29   Aleph †   18:09:26 | Samstag, 12. Januar 2008
Vorbeirauscht
Wenn der Wein da schon am Bürgerspital zum Hl. Geist vorbeirauscht zum Dom. In Eichstätt wächst kein Frankenwein, aber in Miltenberg.
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#28   sebantiamus   18:03:59 | Samstag, 12. Januar 2008
in allen?
aber in einer besonders …
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#27   Aleph †   18:02:12 | Samstag, 12. Januar 2008
Nicht in allen
Frankenwein wird ja wohl nicht in allen bayerischen Diözesen fließen, wa!
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#26   sebantiamus   17:57:03 | Samstag, 12. Januar 2008
in allen sieben ???
Wie es in den diözesen allgemein aussieht weiß ich nicht, ich weiß nur von einer!!!
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#25   Aleph †   17:53:39 | Samstag, 12. Januar 2008
In Summe
Ich hatte von den sieben bayerischen Diözesen in Summe gesprochen.
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#24   sebantiamus   17:50:00 | Samstag, 12. Januar 2008
da gibt es mehr
ich sage nur: fränkischer Wein, …
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#23   Aleph †   17:29:02 | Samstag, 12. Januar 2008
Nur vier weinselige
Das wird immer heiterer. Da gibt es fast nur vier: Freiburg, Mainz, Speyer, Trier.
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#22   sebantiamus   17:26:42 | Samstag, 12. Januar 2008
Aha, …
Das ist dann wohl ein Bistum das bald vakant ist. Ich meine eine Bistum das sehr weinseeligen geprägt ist.
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#21   Aleph †   17:24:52 | Samstag, 12. Januar 2008
Endlos verlieren
Das ist dann aber immer noch eine ziemlich große Region mit den sieben bayerischen Diözesen, Rottenburg Freiburg, Mainz, Speyer Trier, Limburg, Fulda. Da kann man sich ja endlos verlieren.
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#20   petrusbinsfeldus   17:18:06 | Samstag, 12. Januar 2008
@ sebastiamus
Naja, aber recht weit westlich.
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#19   sebantiamus   12:41:45 | Samstag, 12. Januar 2008
@petrusbinsfeldus
ich habe da ja so einen Tipp … ich sage nur südliches deutschland, …
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#18   petrusbinsfeldus   12:35:43 | Samstag, 12. Januar 2008
@sebastimus
Der Kavalier genießt und schweigt! :-D >:) o^/
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#17   sebantiamus   23:47:48 | Freitag, 11. Januar 2008
@petrusbinsfeldus
im hießigen??? Wo ist das???
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#16   petrusbinsfeldus   23:21:27 | Freitag, 11. Januar 2008
besser!
Ja, sicher. Im hiesigen Seminar zumindest…
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#15   sebantiamus   23:15:44 | Freitag, 11. Januar 2008
@binsfeldus
noch besser als in St. Pölten, … ich bin schockiert!
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#14   petrusbinsfeldus   21:12:35 | Freitag, 11. Januar 2008
@ sebastianus
Ja, eben, das meinte ich doch mit besser: Da ist noch viel mehr los… :-D
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#13   sebantiamus   19:31:46 | Freitag, 11. Januar 2008
In anderen Seminarien besser???
Ob es in anderen Priesterseminaren besser ist als es in St. Pölten war, wage ich zu bezweifeln. Man hört da doch so manches, …
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#12   petrusbinsfeldus   19:21:13 | Freitag, 11. Januar 2008
Seminar
Naja, wahrscheinlich liegt es doch nur daran, daß alle jene, die hin und wieder im St. Pöltener Priesterseminar zu diversen Verlustierungen eingeladen waren, nun gar nichts mehr von ihren Kirchensteuern haben, und deshalb austreten… Zum Glück sieht in es vielen anderen Seminaren noch besser aus !!! :-D
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#11   sebantiamus   16:45:08 | Freitag, 11. Januar 2008
@Typ –
Der Fall Krenn war sicherlich eine transparente Sache, aber wieviele Bischöfe, vor allem deutsche, sind in Dinge verstrickt die eigentlich zu ihrem Rücktritt führen müssten, die aber weiterhin schön brav auf ihrem Stühlchen sitzen und so tun als sei alles „wunderbar“.
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#10   Typ   16:26:18 | Freitag, 11. Januar 2008
@ sebantiamus
Ich möchte Kurt Grenn nichts unterstellen, aber ich denke es gibt wenig Bischofe die Gründe für ihren Rücktritt tatsächlich transparent machen.
Klar.
Aber wenn Kurt Krenn sagt: „Ja, ich bin zurückgetreten.“, „Ja, der Papst hat mich gebeten, meinen Rücktritt einzureichen, und das habe ich getan“,
dann nehme ich ihn beim Wort.
Und damit sind alle Spekulationen um Intrigen hinfällig.
Sonst kommt als nächstes womöglich noch: „Der arme Lefrevel wollte gar keine verbotenen Bischofsweihen durchführen, er ist durch eine Intrige dazu gezwungen worden!“
Wenn Krenn sagt, er sei zurückgetreten, dann glaube ich ihm das. Dafür trägt er dann auch die Verantwortung. Der Papst hat ihn nicht abgesetzt, sondern ihn gebeten, seinen Rücktritt einzureichen. Er hätte das nicht tun müssen, aber er hat es getan. Und dafür trägt er und sonst niemand die Verantwortung.
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#9   sebantiamus   16:11:25 | Freitag, 11. Januar 2008
nicht-lügende-Bischöfe??
Ich möchte Kurt Grenn nichts unterstellen, aber ich denke es gibt wenig Bischofe die Gründe für ihren Rücktritt tatsächlich transparent machen.
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#8   Typ   16:07:34 | Freitag, 11. Januar 2008
@ Tilly
Na dann lesen Sie mal auf der Homepage von Bischof Krenn. Er hat mehrfach bestätigt, dass er selbst seinen Rücktritt eingereicht habe.
Und der heiligmäßige Kurt würde doch wohl nicht lügen, oder?
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#7   Hermi   15:56:17 | Freitag, 11. Januar 2008
Die Geister die ich rief
Die Absetzung des heiligmäßigen Bischofs Krenn war eine Riesensauerei. Klar, daß sich die Kardinalsintrige früher oder später rächen würde. Bischof Küng sollte langsam mal an Rücktritt denken.
Tilly hat ganz Recht :)3 :)3 :)3
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#6   Tilly   15:36:32 | Freitag, 11. Januar 2008
Qatsch
@Typ
Sie reden Quatsch! :-S
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#5   Typ   15:26:37 | Freitag, 11. Januar 2008
@ Tilly
Vielleicht kommt das daher das er dem Opus Dei und in diesem wohl dem Freimaurerischen und Liberalen Flügel angehört.
Na klar doch.
Nach dem man den Hw. Bischof Krenn durch die Kardinalsintriege abgesägt hat,
Bischof Krenn wurde – als er noch halbwegs nüchtern war – nicht müde, zu betonen, dass er selbst, wenn auch auf Wunsch des Papstes, um Rücktritt angesucht hat.
hat er es wirklich geschafft St. Pölten an die Wand zu fahren!
Quatsch.
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#4   Tilly   15:12:02 | Freitag, 11. Januar 2008
Küng St. Pölten an die Wand gefahren!
Vielleicht kommt das daher das er dem Opus Dei und in diesem wohl dem Freimaurerischen und Liberalen Flügel angehört.
Nach dem man den Hw. Bischof Krenn durch die Kardinalsintriege abgesägt hat, hat er es wirklich geschafft St. Pölten an die Wand zu fahren!
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#3   RRR   12:48:29 | Freitag, 11. Januar 2008
Quatsch
Die Frage, ob die Austrittszahlen nicht trotz, sondern wegen des vermeintlichen Erneuerungsprozesses angestiegen sein könnten, haben sich Mons. Küng und seine Gefolgsleute bislang offenbar noch nicht gestellt.
Wieso soll das „offenbar“ sein? Beobachtet kreuz.net den Bischof und seine Mitarbeiter etwa 24 Stunden am Tag und weiß, worüber der sich Gedanken macht?
Außerdem lehrt mich gerade das authentische Lehramt von kreuz.net permanent, dass es nicht auf die Zahlen ankommt, sondern auf die Wahrheit. Warum dann so ein Artikel?
Und wie wäre es, mal jemanden zu Rate zu ziehen, der sich mit der Auswertung statistischer Daten auskennt? kreuz.net unterstellt Zusammenhänge, die alles andere als offensichtlich sind. Erst wenn man die Ausgetretenen nach ihren Gründen befragen würde, könnte man sehen, ob es einen inhaltlichen Zusammenhang zu der Arbeit des Diözesanbischofs gibt oder nicht.
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#2   Rudolfus   12:17:31 | Freitag, 11. Januar 2008
Der Kirchensteueraustritt vor der Staatsautorität ist kein Austritt von der Kirche selbst
Die verpflichtende, staatlich eingehobene Kirchensteuer gibt es nur in der BRD, in der CH und in Österreich – in der BRD sogar direkt durch den Staat über den Lohnzettel, in Österreich indirekt durch Steuereintreibung.
Rom hat klargestellt, daß ein Kirchensteueraustritt vor dem Staat kein Abfall von der Kirche ist – d.h., jeder Katholik kann vor dem Staat seinen Kirchensteueraustritt erklären, und bleibt dennoch vor der Kirchenautorität Katholik wie jeder andere auch.
siehe www.vatican.va/…tus-formalis_ge.html
…atholischedokumente.de.tl/…T-VOR-DER-KIRCHE.htm
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#1   sebantiamus   11:54:53 | Freitag, 11. Januar 2008
St. Pölten?
Nach dem in Österreich Gras über die unrühmlichen Dinge von St. Pölten gewachsen ist, schein sich in Deutschland ein ähnlicher Fall abzuspielen. Bald wird sich also Deutschland mit Spitzenzahlen rühmen können.
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