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Mann und Mann gibt keine Ehe + Opus Dei umbenannt + Was lange währt + Rückfall + Kinderfreundlich?
Mann und Mann gibt keine Ehe

Vatikan. Gestern empfing Papst Benedikt XVI. die Polizeibeamten des Sicherheitsinspektorats im Vatikan zu einem Neujahrsempfang. In seiner Ansprache zitierte der Papst dabei mehrmals aus seiner Mitte Dezember veröffentlichten Botschaft zum Weltfriedenstag: „Die auf die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau gegründete natürliche Familie als innige Gemeinschaft des Lebens und der Liebe ist der erste Ort der Humanisierung der Person.“

Opus Dei umbenannt

Schweiz. Winzer in Loc im südwestschweizer Kanton Wallis haben einen Rotwein umbenannt, der bislang „Opus Dei“ hieß. Grund: Im letzten Sommer hatte ein Anwalt der gleichnamigen Personalprälatur um eine Namensänderung gebeten. Die Winzer fügten sich. Der Anwalt erhielt als Geschenk für seine freundliche Anfrage zwei Kisten Wein – für den Papst und für den Prälaten des Opus Dei, Mons. Javier Echevarria.

Was lange währt

Vatikan. Die neue Übersetzung der englischen Meßtexte ist fast fertig. Das hat die Gottesdienstkongregation angekündigt. In den nächsten Monaten werden die Bischofskonferenzen den Text durchsehen. Dann soll eine endgültige Version erarbeitet werden. Die neue Übersetzung wird frühestens gegen Ende des Jahres eingeführt. Das ‘Vox Clara Komitee’ überarbeitet die liturgischen Texte seit 2001. Die nächste Sitzung ist im September geplant.

Rückfall

Schweiz. Ein 67jähriger Schweizer Kapuzinerpater hat in Frankreich offenbar erneut einen Jungen geschändet. Das gestand er vor der Westschweizer Zeitung ‘24 Heures’. Bereits zwischen 1968 und 1972 soll er in der Schweiz einen Jungen mißbraucht haben. Das Opfer erhielt damals 100.000 Franken – umgerechnet mehr als 60.000 Euro – Schmerzensgeld. Der unzüchtige Pater wirkt seit 1989 in Frankreich.

Kinderfreundlich?

Österreich. Der Vorsitzende der österreichischen Bischofskonferenz, Christoph Kardinal Schönborn, der evangelische Bischof Michael Bünker, der griechisch-orthodoxe Metropolit Michael Staikos und der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Anas Schakfeh, haben am Freitag eine allgemein gehaltene Bürgerinitiative für ein „kinder- und familienfreundlicheres Österreich“ unterzeichnet. Hinter der Initiative steht die umstrittene ‘Aktion Leben Österreich’. Die Initiative fordert einen öffentlich finanzierten Hilfsfonds für Mütter in Not und Hilfe für behinderte Kinder und ihre Eltern. ‘Aktion Leben Österreich’ hat in der Vergangenheit auch die Empfängnisverhütung und die Fristenlösung verteidigt.
      
19 Lesermeinungen
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#19   PhilomenaWolkenstein   12:46:00 | Sonntag, 13. Januar 2008
@Pater Lingen
Sie vergessen dabei die vielen tausenden Kinder, die in solchen Beziehungen groß werden. Kinder aufzuziehen ist nämlich auch Geschlechtsunabhängig.
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#18   matt2 †   22:09:15 | Samstag, 12. Januar 2008
Pater(?) Michael
tschuldigung, aber Sie reden Unsinn. Die begriffliche und sinngemäße Abtrennung, die Sie hier vornehmen wollen kann es nicht geben. Ich habe persönlich nichts gegen eine Männerwirtschaft. Da ist ja noch nichts verkehrtes daran. Kann ja auch sehr lustig sein, wie es Lemmon und Matthau in „Ein seltsames Paar“ zeigen. Wir wissen aber, dass es sich bei diesen Forderungen um Anerkennung um unzüchtige Partnerschaften handelt, die nur von seiten eines unmoralischen Staates als anerkennungswürdig eingestuft werden können.
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#17   Pater Michael   22:03:18 | Samstag, 12. Januar 2008
Mann und Mann gibt keine Ehe
2 Männer können aber heiraten, ebenso 2 Frauen – seit 2001 z.B. in Deutschland, wie in Dänemark, Schweden, Norwegen, den Niederlanden und Frankreich schon länger. Heiraten? Ja, denn „heiraten“ kommt von „Hausrat“, heisst „einen gemeinsamen Haushalt führen“. Die bedarf keiner geschlechtlichen Polarität.
Natürlich geht es hier nicht um Ehen zum Zweck der Kinderzeugung. Registrierte Lebenspartnerschaften
sind ein Akt von Vernunft und Sieg von Liebe über Sexualität, eine Rechtsform jenseits kirchlich legitimierten Geschlechtslebens und staatlich geförderter Fortpflanzung.
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#16   Vineta   18:00:25 | Samstag, 12. Januar 2008
Nur keine heißen Kartoffeln anfassen –
über Weinetiketten etc. plaudert es sich bequemer!
1. Skandal: Man erfährt hier, daß ein auch im Vatikan sehr angesehener Mann offenbar mit der „Aktion Leben Österreich“ kooperiert, die sich bereits für Pille, Kondom und Abtreibung stark gemacht hat. Volker Beck heißt der Mann übrigens nicht!
2.Skandal: Auch in Rätselform: Um welche Firma handelt es sich wohl dabei? Auch wenn die beneidenswerten Mitarbeiter das Firmenimage bis zum Gehtnichtmehr schädigen und auch noch Straftaten begehen, werden sie vor der Inhaftierung geschützt und bis an ihr Lebensende gut versorgt. Ja, die Firma kommt sogar für alle aus den Verbrechen resultierenden Schäden in beliebiger Höhe auf und hat sogar die Stirn, Spendengelder dafür zu verwenden und zu neuen Spenden aufzurufen. Trotz gegenteiliger Beteuerungen läßt die Firma von diesem dem gesunden Menschenverstand Hohn sprechenden Brauch nicht ab und ist momentan dabei, einen Schaden in Höhe von 60000 Euro zu begleichen.
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#15   Aleph †   16:58:56 | Samstag, 12. Januar 2008
Rudolfus
Da wünsche ich Ihnen immer ein gutes Händchen und dass Ihnen Ihr Vorhaben gelingen möge. +Amen+
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#14   Rudolfus   16:51:20 | Samstag, 12. Januar 2008
@Aleph: Danke der Nachfrage
Wie war es denn mit Zen und der Leere?
Ich bemühe mich um das stete Ruhen in Christus, und um das Einswerden mit dem göttlichen Willen – um am inneren Seelenheil bereits auf Erden zu partizipieren.
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#13   Aleph †   16:38:59 | Samstag, 12. Januar 2008
Rudolfus
Wie war es denn mit Zen und der Leere?
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#12   Rudolfus   16:37:33 | Samstag, 12. Januar 2008
Sowohl Staat als auch Kirche lehren den Rückfall jedes derartigen Strafverbrechers
Ein 67jähriger Schweizer Kapuzinerpater hat in Frankreich offenbar erneut einen Jungen geschändet. Das gestand er vor der Westschweizer Zeitung ‘24 Heures’. Bereits zwischen 1968 und 1972 soll er in der Schweiz einen Jungen mißbraucht haben. Das Opfer erhielt damals 100.000 Franken – umgerechnet mehr als 60.000 Euro – Schmerzensgeld. Der unzüchtige Pater wirkt seit 1989 in Frankreich.
Sowohl Staat als auch Kirche lehren den Rückfall jedes derartigen Strafverbrechers!
Ein derart schuldig gewordener Priester kann nicht mehr im Seelsorgedienst eingesetzt werden –
auch die US-Bischofskonferenz hat das nach Jahrzehnten endlich zur Kenntnis genommen: obwohl der USA-Gesamtstaat bereits ein gutes Beispiel gegeben hätte.
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#11   Aleph †   12:10:24 | Samstag, 12. Januar 2008
Das Rhoihessische
Wenn Gunsenum zuschlägt wird es immer lecker…! Das macht wohl das Rhoihessische, das kraftvoll durchbricht. Danke für die obzwar verbalen, dennoch aber genüsslich zu lesenden Ausflüge nach Kulinaria.
:(3 :)3 :(3 :)3
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#10   Sozialkatholisch   12:03:10 | Samstag, 12. Januar 2008
Hätt ich nicht gedacht!
Das ich dem Rechtschreibfuchs Aleph mal recht gäbe.
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#9   Gunsenum   11:57:39 | Samstag, 12. Januar 2008
Opus-Dei-Weinmousse mit Rharbarber
Ein Weinrezept für 4 Personen:
1,8 dl Weißwein (z. B. Traminer)
6 Blatt weiße Gelatine
4 Eier
7 dag Staubzucker
1/4 l Schlagobers
2 Orangen
1/2 kg Rhabarber
Zucker
20 dag Himbeergelee
Die Eier trennen. Die Eiklar zu steifem Schnee schlagen und kalt stellen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Dotter, Staubzucker und Weißwein mit dem Schneebesen über Dunst zu einer cremigen Masse aufschlagen. Die Gelatine ausdrücken und bei milder Hitze auflösen. Unter die Eimasse rühren. Die Schüssel in Eiswasser stellen und die Creme unter gelegentlichem Rühren auskühlen lassen.
Das Obers steif schlagen und unter die kalte Creme heben. In eine Schüssel füllen und einige Stunden im Kühlschrank „rasten“ lassen.
Den Rhabarber putzen und in Stücke schneiden. In eine Schüssel legen und 2 EL Zucker darüberstreuen. Wasser ziehen lassen.
Den Orangensaft auspressen. Mit dem Himbeergelee erhitzen. Den Rhabarber dazugeben. Nur kurz kochen lassen, damit der Rhabarber nicht zerfällt. Gut auskühlen lassen.
Aus dem Mousse Nocken stechen und mit dem Rhabarber anrichten. Mit dem Kochsud beträufeln.
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#8   Aleph †   11:52:43 | Samstag, 12. Januar 2008
„Opus Dei“ erzeugt Druck
Der Erfolg gibt den Jansenisten anscheinend Recht. Sie werden mit Nachdruck die Umbennung von „Opus Dei“ verlangt haben und die Walliser Winzer sind der Forderung nachgekommen.
Dabei wäre doch zu klären was denn in der Realität das „Opus Dei“ ist, der Wein aus dem Walliser (!) oder die sinistre Personalprälatur, die versucht ihre Machtposition als päpstliche Einrichtung auszuspielen und Druck zu erzeugen.
Dennoch bin ich der Meinung, dass der Name „Opus Dei“ in erster Linie dem Wein gebührt. Wer sagt denn, dass die Jansenisten-Gruppe ihren Ordensnamen nicht von dem Walliser Wein übernommen hat, um auf diese Weise spanischen Wein hoffähig zu machen?
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#7   Sozialkatholisch   11:44:39 | Samstag, 12. Januar 2008
@ Gunsenum
Und ich verstehe Dich richtig, daß es also schlecht ist, wenn konservative Menschen Kinder in die Welt setzen?JA!?
Nein, aber das es von denen gefordert wird die dies bewußt und meißt aus egoistischen Gründen unterlassen.
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#6   Gunsenum   11:37:24 | Samstag, 12. Januar 2008
@sozialkatholisch
Nirgends spreche ich Eltern Einflußrechte auf ihre Kinder ab, nirgends werbe ich für eine Demoralisierung in der Gesellschaft – wie käme ich dazu!
Nur: Es muß ein an den Minimalforderungen Kants objektiv meßbares Produkt des Einflußes auf Kinder sein. und: es muß eine Moralhaltung sein, die nicht konstruiert ist und doppelbödig läuft.
Und ich verstehe Dich richtig, daß es also schlecht ist, wenn konservative Menschen Kinder in die Welt setzen?JA!?
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#5   Alois Bischof   11:32:00 | Samstag, 12. Januar 2008
So ein Schwachsinn
Weshalb sollte man Namen alter Weine ändern für einen erst nach dem II. Weltkrieg in der Schweiz eingetragenen kath. Verein wie ‘Opus Dei’?
Ich finde das Unsinn. Auch sehr übertrieben seitens der Personalprälatur. Sind es saure Jansenisten die keinen leckeren Wein mögen, oder wollen sie nur spanische Weine verkosten?
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#4   Sozialkatholisch   11:29:38 | Samstag, 12. Januar 2008
@ Gunsenum
Freie Liebe propagieren, den Eltern immer mehr den Einfluss auf die eigenen Kinder entziehen, die Demoralisierung der Gesellschaft, in der die Kinder aufwachsen werden, immer gnadenloser vorantreiben, aber von denen, die alte Werte noch hochhalten, verlangen das sie gegen Abtreibung und massenhafter Seelentötung gegenan Kinder in die Welt setzen sollen.
Du betreibst dummes Geschwätz und merkst es wahrscheinlich selber gar nicht mal.
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#3   Gunsenum   11:09:13 | Samstag, 12. Januar 2008
@nachtlaterne
Zeugen Sie Kinder, setzen Sie Kinder in diese Welt! das wäre das beste Rezept gegen Kinderarmut, etc.
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#2   timpressum †   10:48:41 | Samstag, 12. Januar 2008
Die Ehe…
Wo war denn die Frau vom Papst auf diesem Empfang?
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#1   Nachtlaterne   09:51:51 | Samstag, 12. Januar 2008
mit fristenlösung…
…meinen sie die „endlösung“ der ungeborenenfrage.
wehe der welt wegen ihrer gleichgültigkeit.
diese armen kleinen, die sich gegen unsere worte und mordwerkzeuge nicht wehren können und kaum anwälte hier auf erden haben.
wir sind verpflichtet zum widerstand!
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