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Sonntag, 13. Januar 2008 10:42
Bischof Mixa hat recht – seine Gegner auch
In einem Interview äußerte sich der Bischof von Passau auch zum neuen Oberhirten der Erzdiözese München und Freising: „In Bayern warst du erst, wenn du in Altötting warst.“
Bischof Marx im Keller der bischöflichen Weingüter Trier
Bischof Marx im Keller der bischöflichen Weingüter Trier
(kreuz.net, Passau) Bischof Wilhelm Schraml von Passau hält den neuen Erzbischof von München, Mons. Reinhard Marx für einen „sehr gewinnenden Mann – geprägt von einer Heiterkeit des Lebens.“

Das erklärte er am 15. Dezember in einem Interview vor der Tageszeitung ‘Passauer Neue Presse’.

Der neue Erzbischof von München und Freising, Mons. Reinhard Marx, wird am Fest Mariä Lichtmeß im Münchner Liebfrauendom in sein Amt eingeführt.

Der neue Erzbischof von München und Freising stehe – so Mons. Schraml – besonders für Grundsätze: „Das, was er als recht erkannt hat, das vollzieht er auch.“

Der neue Erzbischof von München und FreisingDer neue Erzbischof von München und FreisingKlicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 6 Bildern zu starten.

Bischof Schraml erwartet vom Neuernannten auch politische Akzente:

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm. Das darf ich sicher auch für alle meine Mitbrüder in Bayern sagen.“

Der Passauer Bischof hat mit seinem neuen Amtskollegen in München und Freising bereits am Telephon gesprochen: „In Bayern warst du erst, wenn du in Altötting warst.“

Deshalb wollen die beiden Bischöfe gemeinsam dorthin fahren.

In dem Gespräch kommentiert der Bischof auch die Schließung des Passauer Priesterseminars und die Transferierung der Passauer Seminaristen nach Regensburg.

Die Rückmeldungen aus Regensburg seien sehr positiv. Die Passauer Seminaristen fühlten sich in der großen Seminargemeinschaft schon beheimatet, ohne dabei zu vergessen, woher sie kommen:

„Außerdem absolvieren sie ihren Pastoralkurs weiterhin in Passau und sind regelmäßig an Wochenenden hier.“

Trotz der schmerzlichen Einschnitte in Passau hätten sie eine „ortsnahe Zukunft“.

Das geschlossene Passauer Priesterseminar wird ab Herbst 2008 alle südbayerischen Priesteramtskandidaten für ein Vorbereitungsjahr beherbergen:

„Man könnte einen Vergleich mit dem Jahr des Noviziats in einer Ordensgemeinschaft ziehen“ – so der Bischof: „Das wird konkret heißen, daß immer zwischen dreißig und vierzig junge Männer in Passau sind.“

Zur Frage der Kindertagesstätten gibt sich der Bischof salomonisch:

„Bischof Mixa hat im Grunde genommen recht. Das Kostbarste, was ein junger Mensch mitnehmen kann ins Leben, ist die Erfahrung mit dem Vater, mit der Mutter.“

Im gleichen Atemzug sagt Mons. Schraml „voll und ganz Ja zur Kindertagesstätte“.

86 Prozent aller Kindergärten im Bistumsbereich seien in kirchlicher Trägerschaft: „Wir sagen ja dazu, und zwar ein überzeugtes ja, und ich lasse mich darin nicht beirren.“

© Bilder: Bistum Trier
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 38 Lesermeinungen:
Montag, 14. Januar 2008 21:34
Vineta: @Nachtlaterne:
„Auch wenn meine letzte Stunde
mich nicht als Sieger sieht,
so soll sie mich doch
als Kämpfer sehen“
( So oder so ähnlich äußerte sich Augustinus mal)
Montag, 14. Januar 2008 21:33
crossword: nachtlaterndl
bei Ihren „argumentationsketten“ möglich –
übrigens, keine frau, keine kinder, um die Sie sich als braver christenpapa kümmern müssen? schaut so das christliche familienleben aus, dass der herr papa lieber die ganze nacht im internet vergnügt, statt mit seinen schrappen zu spielen?
Montag, 14. Januar 2008 21:25
Nachtlaterne: Eine Argumentationskette…
…wäre dann womöglich ein nasenring mit einem ring an einer sau verbunden?
Montag, 14. Januar 2008 21:20
crossword: vineta
wenn Sie sich hier nicht als Chaot lächerlich machen wollen)!zu spät, ist ja schon längst passiert!
argumentationsketten? von nachtlaterne? die bringts ja nicht einmal zu einem argument!
Montag, 14. Januar 2008 21:11
Nachtlaterne: Klagelieder
Klagelieder

Ausgeschüttet auf die Erde ist mein Herz über den Zu-sammenbruch der Tochter, meines Volkes. Kl.2/11

Die Zusammenbruch ist groß wie das Meer, wer kann dich heilen? Deine Propheten schauten dir Lug und Trug. Deine schuld haben sie nicht aufgedeckt, um dein Schicksal zu wenden. Sie schauten dir als Prophetenworte nur Trug und Verführung. Klagelieder 2/13-14

Wie ein Bach laß fließen die Tränen Tag und Nacht! Nie-mals gewähre dir Ruhe, nie laß dein Auge rasten! Steh auf, klage bei Nacht, zu jeder Nachtwache Anfang! Schütte aus wie Wasser dein Herz vor dem Angesicht des Herrn! Erhe-be zu ihm die Hände für deiner Kinder Leben.
Klag. 2/18-19

Wir haben gesündigt und getrotzt; du aber hast nicht ver-geben. Klag. 3/42
Die Krone ist uns vom Haupt gefallen, Weh uns, wir haben gesündigt. Darum ist krank unser Herz, darum sind trüb unsere Augen. Klag. 5/16-17
Montag, 14. Januar 2008 21:08
Vineta: @Nachtlaterne:
Hören Sie auf mit Ihren Totenklageliedern, mit denen Sie Ihre Leser zum Pessimismus verführen.!
Präsentieren Sie Argumentationsketten! Treten Sie heraus aus dem Allgmeinen und nennen Sie die Namen der Verräter von Volk, Heimat, Werten, Christentum und allem, was uns teuer und heilig ist! Aber tun Sie es bitte nur in dem von unseren Ahnen errungenen Schriftbild ( wenn Sie sich hier nicht als Chaot lächerlich machen wollen)!
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