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Auch für den Papst erlaubt + Ein zweiter Deutschlandbesuch? + Drogenjagd im Vatikan + Der zweite Mann bei Scientology? + Hirtenbrief von Bischof Algermissen
Auch für den Papst erlaubtVatikan. Am gestrigen Sonntag taufte Papst Benedikt XVI. in der Sixtinischen Kapelle dreizehn Kinder von vatikanischen Mitarbeitern. Dabei zelebrierte er die Heilige Messe am Altar der Sixtina direkt unter dem Bildnis des ‘Jüngsten Gericht von Michelangelo’. Das Büro für die Päpstlichen Zeremonien erklärte in einer Stellungnahme, daß die „Liturgie-Normen“ diese Art der Feier erlaubten. In den vergangenen Jahren las der Papst die Messe in der Sixtina nicht am Altar, sondern auf einem hereingetragenen Holztisch.
Ein zweiter Deutschlandbesuch?
Deutschland. Papst Benedikt XVI. weiß nicht, ob er seine deutsche Heimat ein weiteres Mal besuchen wird. Das berichtete die Boulevardzeitung ‘Bild am Sonntag’. Dem Blatt zufolge sagte der Papst auf die Frage, ob er nach Berlin kommen werde: „Das wird man sehen, aber ich würde gerne nach Deutschland kommen.“ Er wisse nicht, wieviel Zeit ihm noch bleibe.
Drogenjagd im Vatikan
Vatikan. Der Vatikan möchte ein Gesetz gegen Drogenhandel einführen. Das gab der vatikanische Staatsanwalt Nicola Picardi bei der Eröffnung des neuen Gerichtsjahres am vergangenen Samstag bekannt. Das derzeit geltende vatikanische Recht kann bei Drogenhandel eine Strafe von bis sechs Monaten verhängen. Das sei dem Delikt jedoch nicht angemessen. Picardi kündigte auch an, daß die vatikanische Gendarmerie dem Interpol-Netz beitreten wird.
Der zweite Mann bei Scientology?
USA. Der Hollywood-Schauspieler Tom Cruise ist anscheinend der zweite Mann in der Scientology-Sekte. Das behauptet der britische Autor und Biograph von Prinzessin Diana, Andrew Morton in einer unauthorisierten Biographie über den Schauspieler. In dem Buch, das am Dienstag auf den Markt kommt, stellt der Biograph auch die These auf, daß die zwanzig Monate alte Tochter von Tom Cruises dritter Ehefrau Katie Holmes nicht von Cruise stammt, sondern aus gefrorenen Samen von Scientology-Gründe L. Ron Hubbard († 1986) gezeugt wurde.
Hirtenbrief von Bischof Algermissen
Deutschland. Anstelle seines üblichen Fastenhirtenbriefs wird der Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen, dieses Jahr eine Stellungnahme zum Thema „Geistliche Ökumene“ verfassen. Das teilt die Bischöfliche Pressestelle in Fulda mit. Dieser Brief soll am Sonntag, dem 20. Januar 2008 in allen Eucharistiefeiern verlesen werden.
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Dienstag, 15. Januar 2008 15:23
Benedikt: @ Libertas Ecclesiae
Kommt drauf an, wie man „Tisch“ definiert. Natürlich ist die konkrete Ausführung von Tischen äußerst
variabel. So denke ich, dass man einen tragbaren Holzaltar im weitesten Sinn durchaus auch als Holztisch
bezeichnen kann.
In diesem „weitesten Sinn“ Sinn könnte man einen Wandaltar vermutlich auch als Theke bezeichnen
.
In diesem „weitesten Sinn“ Sinn könnte man einen Wandaltar vermutlich auch als Theke bezeichnen
Montag, 14. Januar 2008 22:07
Aleph: Don Camillo
Sicherlich, es gibt auch sehr gelungene und schöne Volksaltäre, aber es gibt auch das andere. Leider.
Glückliche und weniger glückliche Lösungen gab es zu allen Stilepochen. Nur weil die meisten Kirchen in barocker Pracht prunken, ist Barock nicht die immer beste Lösung, besonders dann wenn die jeweilige Räumlichkeit nach Romanik oder Gotik, nach der Ursprünglichkeit, geradezu schreit. Schlimm ist es auch, wenn ein für den Raum zu hoher Barockaltar ohne jedes Feingefühl unter die Decke hinten an die Kirchenwand geknallt wird, dass der obere Altarteil an die Decke schrammt. Nach dem Motto: So und jetzt stehs’de…! Grauenhaft.
Glückliche und weniger glückliche Lösungen gab es zu allen Stilepochen. Nur weil die meisten Kirchen in barocker Pracht prunken, ist Barock nicht die immer beste Lösung, besonders dann wenn die jeweilige Räumlichkeit nach Romanik oder Gotik, nach der Ursprünglichkeit, geradezu schreit. Schlimm ist es auch, wenn ein für den Raum zu hoher Barockaltar ohne jedes Feingefühl unter die Decke hinten an die Kirchenwand geknallt wird, dass der obere Altarteil an die Decke schrammt. Nach dem Motto: So und jetzt stehs’de…! Grauenhaft.
Montag, 14. Januar 2008 21:12
Nachtlaterne: Klagelieder
Klagelieder
Ausgeschüttet auf die Erde ist mein Herz über den Zu-sammenbruch der Tochter, meines Volkes. Kl.2/11
Die Zusammenbruch ist groß wie das Meer, wer kann dich heilen? Deine Propheten schauten dir Lug und Trug. Deine schuld haben sie nicht aufgedeckt, um dein Schicksal zu wenden. Sie schauten dir als Prophetenworte nur Trug und Verführung. Klagelieder 2/13-14
Wie ein Bach laß fließen die Tränen Tag und Nacht! Nie-mals gewähre dir Ruhe, nie laß dein Auge rasten! Steh auf, klage bei Nacht, zu jeder Nachtwache Anfang! Schütte aus wie Wasser dein Herz vor dem Angesicht des Herrn! Erhe-be zu ihm die Hände für deiner Kinder Leben.
Klag. 2/18-19
Wir haben gesündigt und getrotzt; du aber hast nicht ver-geben. Klag. 3/42
Die Krone ist uns vom Haupt gefallen, Weh uns, wir haben gesündigt. Darum ist krank unser Herz, darum sind trüb unsere Augen. Klag. 5/16-17
Ausgeschüttet auf die Erde ist mein Herz über den Zu-sammenbruch der Tochter, meines Volkes. Kl.2/11
Die Zusammenbruch ist groß wie das Meer, wer kann dich heilen? Deine Propheten schauten dir Lug und Trug. Deine schuld haben sie nicht aufgedeckt, um dein Schicksal zu wenden. Sie schauten dir als Prophetenworte nur Trug und Verführung. Klagelieder 2/13-14
Wie ein Bach laß fließen die Tränen Tag und Nacht! Nie-mals gewähre dir Ruhe, nie laß dein Auge rasten! Steh auf, klage bei Nacht, zu jeder Nachtwache Anfang! Schütte aus wie Wasser dein Herz vor dem Angesicht des Herrn! Erhe-be zu ihm die Hände für deiner Kinder Leben.
Klag. 2/18-19
Wir haben gesündigt und getrotzt; du aber hast nicht ver-geben. Klag. 3/42
Die Krone ist uns vom Haupt gefallen, Weh uns, wir haben gesündigt. Darum ist krank unser Herz, darum sind trüb unsere Augen. Klag. 5/16-17
Montag, 14. Januar 2008 19:47
Don Camillo: Was soll denn dieses ganze Gezetere über die Zelebrationsrichtung?
Die Zelebration Richtung Osten, d.h. der Zelebrant zelebriert mit dem Rücken zum Volk war immer erlaubt! Und tatsächlich wäre es oft besser, die alten Altäre zu benutzen, als die komischen Dinger, die man unter dem Deckmantel der „zeitgenössischen Kunst“ (gibts die überhaupt? Man lese hierzu mal Stellungnahmen von P. Rupnik, einem grossartigen Künstler und sehr tiefen Priester!) in Kirchen hineingestellt hat. Sicherlich, es gibt auch sehr gelungene und schöne Volksaltäre, aber es gibt auch das andere. Leider.
Montag, 14. Januar 2008 18:57
Sozialkatholisch: Ich hoffe doch
ein wenig spiritus sanctus.
Montag, 14. Januar 2008 18:07
clarissa colonia: Hat Klein-Kleckersdorf
eigentlich das Patrozinium „ventre saint gris“, oder „Hl. Bimbam“?
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