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Montag, 14. Januar 2008 10:27
Im Rhythmus der Wörter
Die Psychologie hat in den letzten Jahrzehnten eine Fülle von Entspannungsmethoden entwickelt, die mehr oder weniger wirksam sind. Doch es gibt einen Weg, der allen überlegen ist. Von Christa Meves.
Der Rosenkranz beschenkt mit bergender Nähe
Der Rosenkranz beschenkt mit bergender Nähe
(kreuz.net) Wie oft ist das so – erzählt eine Familienmutter –, daß mein Kopf zur Nachtzeit so mit Sorgen, Problemen, Gedanken – meistens um die Familie – vollgestopft ist, daß ich von vornherein weiß: Es hat gar keinen Sinn, sich zur Ruhe zu legen. Sie kehrt – und damit auch der Schlaf – so ohne weiteres nicht ein.

Was läßt sich gegen die Lernunwilligkeit von Klaus tun? Wie bringe ich Kati dazu, dem verkommenen Nachbarssohn nicht weiter hinterherzulaufen?

Was ist ratsam in bezug auf die Asthma-Erkrankung meiner Tochter Ines? Sollte Daniel eine Zahnspange tragen, jetzt oder später?

Das sind recht harmlose Probleme. Es hat bei uns Zeiten gegeben, wo sich die Sorgen um die nackte Existenz drehten.

Evangelisches Gebetbuch und Rosenkranz
Evangelisches Gebetbuch und Rosenkranz
Wie zur Ruhe kommen? Es ist ungut und hat negative Auswirkungen, sich bis zum Morgengrauen schlaflos zu wälzen. Wie leicht wird Unausgeschlafenheit zur gereizten Nervosität, die sich auf die lieben Nächsten überträgt.

Seit einiger Zeit – fährt diese Frau fort – habe ich eine wunderbar wirkende Möglichkeit entdeckt, mich aus dem Bann der kreisenden Gedanken zu lösen.

Ich bete ein, zwei, manchmal sogar drei oder mehr Gesätzchen des Rosenkranzes.

Auf diese Weise lege ich meine Nöte in die Hand der Muttergottes, die mir oft schon mit Fürbitten bei Christus direkt und wirkungsvoll geholfen hat.

Ich lenke meine Gedanken auf die Worte und die Abfolge in diesem Gebet.

Durch seinen Inhalt, durch die Gleichförmigkeit des Textes und die Notwendigkeit der Konzentration auf die einzelnen Abschnitte gelingt es mir, mich von dem Kreisen um den Alltag zu lösen. Er rückt in die Ferne. Mehr noch: Er versinkt hinter mir.

Es ist, als fände ich zu einer anderen, einer höheren Ebene. Die Kopfschmerzen vergehen. Der Druck auf der Brust verschwindet. Schließlich schlafe ich, vom Schutzmantel der Maria umgeben, selig ein – wie ein Kleinkind, das bei seiner Mutter geborgen ist. Der Rosenkranz ist mein Lebenselixier.

Die Psychologie hat in den letzten Jahrzehnten eine Fülle von Entspannungsmethoden entworfen, die mehr oder weniger wirksam sind.

Aber seit langen Zeiten besitzen wir im Rosenkranz einen Weg, der ihnen allen überlegen ist.

Denn der Rosenkranz beruhigt nicht nur das Gehirn durch gleichförmige und damit entlastende Handlungswiederholungen.

Er beschenkt auch mit bergender Nähe, die den Menschen aus seiner Verlorenheit und seiner überforderten Hilflosigkeit erlöst.



© Bild Gebetbuch: Ryan Schultz, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 38 Lesermeinungen:
Donnerstag, 17. Januar 2008 14:40
defendor: @JohannesD
Herr JohannesD

Auch wenn Sie keinen Hehl aus Ihrer freikirchlichen Gesinnung machen, scheinen Sie nicht richtig zu begreifen, wie sehr Sie deren Lügen verfallen sind !

Nein, Herr JohannesD !

Nicht der Verstand führt zur Wahrheit !
Er ist wertlos ohne die Demut, die ihn trägt !

GOTT hat sich „klein“ gemacht und sich selbst zu unserer seelischen Nahrung gemacht !

Die hl. Eucharistie ist das Sich Verlieren in GOTT !

JESUS CHRISTUS hat Seine Kirche eingesetzt und PETRUS das Amt übertragen, Seine Schafe zu weiden !

Dies können Sie nun drehen und wenden wie Sie wollen !

Alleine in der röm. katholischen Kirche, Seinem mystischen Leib, schenkt uns der HERR die Fülle Seiner durch Sein hochheiliges Opfer erworbenen Gnaden !

Allerdings findet niemand ohne Demut und Reue zur Wahrheit !
Wer den mystischen Leib CHRISTI, die röm. kath. Kirche, anfeindet, der entfernt sich mehr und mehr vom HERRN !

Ihre feindseligen Angriffe gegen die KIRCHE sprechen für sich !
Finden Sie Ihren Frieden und kehren Sie zurück in den Schoss der hl. Mutter Kirche !
Donnerstag, 17. Januar 2008 14:02
JohannesD: @defendor
Wovon träumen Sie des Nachts?

Das, was Sie von sich geben ist weniger als heiße Luft. Sie käuen doch nur das wider, was sich Menschenverächter über Jahrhunderte in ihren dullen Köpfen zurechtsortiert haben um ihre Mitmenschen zu knechten.

Lernen Sie endlich selbst denken und geben Sie Ihr bisschen Verstand nicht auch noch an der katholischen Kirchentüre ab!
Donnerstag, 17. Januar 2008 13:33
defendor: @JohannesD
Herr JohannesD

Lassen Sie ab von Ihrer haltlosen Anfeindung der hl. röm. katholischen Kirche !

Wenn Sie die KIRCHE angreifen, dann greifen Sie auch JESUS CHRISTUS an, denn die Kirche ist Sein mystischer Leib !

JESUS CHRISTUS und die röm. kath. Kirche sind nicht voneinander zu trennen !
Mittwoch, 16. Januar 2008 11:55
JohannesD: Ansbach.Dragoner
Lass uns öffentlich beten für die Bekehrung von Papst und Klerus der katholischen Kirche, damit sie zurück finden zu dem Einen Herrn und Heiland Jesus Christus.

Papst und Klerus müssen öffentlich zu ihren Sünden stehen, die sie im Laufe der Jahrhunderte auf sich gelegt haben, z. B. indem sie jesusgläubige und bibeltreue Christen, deren „Vergehen“ es war, auf das Wort Gottes zu trauen, hingerichtet und damit entsetzliches Leid hervorgerufen haben.

Aber so wie es aussieht, ist das Schicksal des römischen Systems vorprogrammiert: Die Hure Babylon wird vernichtet werden. Die katholische Kirche hat sich bereits selbst gerichtet! Und Ansbach.Dragoner gehört anscheinend dazu. Kehre um, Bruder, bevor es zu spät für Dich ist!
Mittwoch, 16. Januar 2008 08:03
Ansbach.Dragoner: JohannesD
Johannes.
Beten wir gemeinsam für eine Bekehrung der evangelischen „Kirche“. Den einfachen Gläubigen der seinen Glauben quasi vererbt hat trifft weniger schuld als diese Vorsitzenden (Superintendenten , Räte etc)
Diese müssten öffentlich in Sack und Achse Busse tun und Rom um Vergebeung anflehen die Verfehlungen bekennen. Alle Ämter werden natürlich annulliert werden weil sohnehin nicht vorhanden. Eigentlich ist „Pfarrer“ ein Missbrauch von „Titeln“
Ich wäre zuversichtlich dass somit eine ökumenische Basis geschaffen werden könnte.
Mittwoch, 16. Januar 2008 07:23
JohannesD: Ö-Lieder
@clarissa

Ich bezog mich mit meinen Angaben auf die Werke der evangelischen Autoren, die im beschriebenen Gesangbuch des Erzbistums Köln schon vor VII enthalten waren.

Was haben Sie denn gegen eine Evangelisierung der katholischen Kirche? back to the roots … mehr Besinnung auf das Evangelium.
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