Kölner Franziskaner
„Eine Kritik in der Presse steht mir nicht zu“
Kürzlich erhielt ein Pfarrer in Deutschland eine scharfe Zurechtweisung seines Bischofs. Das Erstaunliche: Der Geistliche akzeptierte die Kritik und verzichtete auf einen öffentlichen Skandal.
Franziskanerpater Tobias Ewald im 'Kölner Stadtanzeiger'
Franziskanerpater Tobias Ewald im ‘Kölner Stadtanzeiger’
(kreuz.net, Euskirchen) „Hilft das Gebet sowie die Meßfeier den Verstorbenen, schneller in den Himmel zu kommen?“

Diese Frage stellte der Franziskanerpater Tobias Ewald (44) in der Novemberausgabe des Gemeindeblattes seiner Pfarrei anläßlich des Allerseelentages und gab sogleich die Antwort:

„Verstorbenen durch Gebet und Meßfeier schneller in den Himmel verhelfen zu wollen, ist ein abwegiger Gedanke, weil Gott allein darüber entscheidet, wann und wie ein Mensch gerettet wird.“

Pater Ewald ist seit 2006 Pfarrer der Stadtpfarrei St. Martin in der Kreisstadt Euskirchen. Der Ort mit 55.000 Einwohnern befindet sich 43 Kilometer südwestlichen von Köln.

Irgendwie möchte der Pater das Gebet für die Toten dennoch gelten lassen: „Das Gebet bezeugt Gott unseren Glauben und macht uns selbst unseren Glauben neu bewußt.“

Das Gebet für die Toten drücke auch eine nicht näher bezeichnete „Solidarität“ mit ihnen aus. Außerdem schließe die „soziale Dimension“ der Messe Lebende und Tote ein.

Doch das Gebet für die Toten im eigentlichen Wortsinn wollte der Geistliche offenbar nicht gelten lassen.

Die Reaktion des Erzbischofs

Nach der Lektüre dieser Ausführungen war der Ortsordinarius, Joachim Kardinal Meisner von Köln, sauer. Am 5. Dezember schickte er dem Pfarrer ein Dementi, in dem er seine „Überraschung“ und sein „Befremden“ zum Ausdruck bringt.

Zugleich zitiert er dem Pfarrer eine ganze Reihe lehramtlicher Aussagen über die Nützlichkeit der Fürbitte für die Verstorbenen und schließt: „In diesem Punkt haben Sie mich schwer enttäuscht.“

Der Kardinal gesteht ein, daß Gott alleine aus dem Tod rettet und überhaupt allein die Quelle allen Seins und alles Guten ist: „Aber das hindert uns doch nicht daran, ihn zu bitten, sondern spornt uns vielmehr dazu an!“ – beschwört der Kardinal den Pfarrer.

Wenn die Kirche den Gläubigen die Fürbitte und die Meßfeier als Hilfe für die Verstorbenen empfehle, dann doch gerade deshalb, „weil wir Menschen selbst aus unserer begrenzten Kraft das Heil nicht »produzieren« können.“

Der Kardinal weist dem Pfarrer auch einen Denkfehler nach, wenn dieser von der Solidarität zwischen Lebenden und Verstorbenen innerhalb der Kirche spricht:

„Mit dem, was Sie über die soziale Dimension der Liturgie schreiben, widerlegen Sie selbst die schroffe Ablehnung, die Sie in den ersten Zeilen ihres Artikels an den Tag legen.“

Zusammenfassend kommt der Kardinal zum Schluß, daß der Beitrag des Pfarrers unter den Gläubigen mehr Verwirrung gestiftet als katholische Orientierung geboten habe:

„Ich fordere Sie daher verbindlich dazu auf, diesen meinen Brief ungekürzt in der nächstmöglichen Nummer Ihrer Pfarrmitteilungen zu veröffentlichen und mir ein Exemplar zuzusenden.“

Bürokratisch schließt der Kardinal sein Schreiben „mit freundlichen Grüßen“.

Der Pfarrer im Kölner Stadtanzeiger

Vor der Tageszeitung ‘Kölner Stadt-Anzeiger’ zeigte sich der Adressat versöhnlich:

Der Bischof habe nicht nur das Recht, sondern auch die Aufgabe, sich zu Wort zu melden, wenn er den Glauben gefährdet sehe: „Eine Kritik in der Presse steht mir nicht zu“.

„Wenn mein Bischof sich äußert, ist das für mich ein Grund und meine Pflicht, mich damit auseinanderzusetzen.“

Er habe zwar dem Kardinal wiederum mit einem Brief geantwortet, dessen Inhalt er nicht preisgeben wolle.

Nach den Weihnachts- und Neujahrstagen werde er ins stille Kämmerlein gehen und über diese Frage nachdenken.
      
59 Lesermeinungen
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#59   raindance1 †   20:54:28 | Freitag, 18. Januar 2008
Hilft das Gebet sowie die Meßfeier den Verstorbenen, schneller in den Himmel zu kommen?“
Hilft das Gebet sowie die Meßfeier den Verstorbenen, schneller in den Himmel zu kommen?“
wenn der so weiter frisst kann er die Frage bald aus einer anderen Blickrichtung beantworten…
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#58   Nachtlaterne   15:56:47 | Freitag, 18. Januar 2008
der abgebildete…
–…mönch ist geistig nicht gut im futter, geistig nicht
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#57   FiliusEcclesiae   22:55:14 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@c.c.: Man muß doch den von den Bischofskonferenzen verschwiegenen Entscheid des Papstes
bekanntmachen, daß keine Verpflichtung zu einer „Kirchensteuer“ besteht,
wenn das sonst nicht geschieht, muß man’s eben von papsttreuen Gläubigen zu papsttreuen Gläubigen machen.
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#56   clarissa colonia   22:23:41 | Dienstag, 15. Januar 2008
Mi fili,
Ihr Eifer beschämt mich zwar, aber fällt Ihnen nichts neues ein?
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#55   FiliusEcclesiae   11:26:40 | Dienstag, 15. Januar 2008
Tatsache ist, daß sich der DBK-Vorsitzende Lehmann dem päpstlichen Lehramt widersetzt
Kardinal Lehmann kritisiert das Dokument ‘Dominus Iesus’
Bei den „Allmannsdorfer Gesprächen“ in Konstanz nannte der Bischof von Mainz das Vatikan-Dokument einen „Betriebsunfall“
Quelle: www.kath.net/detail.php?id=2093
Abgesehen von der DBK-Nichtzukenntnisnahme der päpstlichen Entscheidung in Bezug auf die „Kirchenaustrittsfrage“:
PÄPSTLICHER RAT FÜR DIE GESETZESTEXTE
Prot. N. 10279/2006
„Der rechtlich-administrative Akt des Abfalls von der Kirche kann aus sich nicht einen formalen Akt des Glaubensabfalls in dem vom CIC verstandenen Sinn konstituieren,
weil der Wille zum Verbleiben in der Glaubensgemeinschaft bestehen bleiben könnte.“
„Die vorliegende Mitteilung wurde approbiert von Papst Benedikt XVI., der die amtliche Bekanntmachung an alle Präsidenten (= Vorsitzende) der Bischofskonferenzen angeordnet hat.“
www.vatican.va/…tus-formalis_ge.html
Im ausdrücklichen Widerspruch erklärt die DBK bzw. deren Vorsitzender: kath.net/detail.php?id=13822
Und welche „Vorsitzende von Bischofskonferenzen“ gibt es sonst noch weltweit, die die „Kirchenaustrittsfrage“ wegen der Kirchensteuer betrifft,
außer die Bischofskonferenzpräsidenten in Deutschland, Österreich und der Schweiz?
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#54   RRR   09:43:41 | Dienstag, 15. Januar 2008
@ Filius Ecclesiae
Damit, dass Sie Typs Frage beantworten, ist wohl nicht mehr zu rechnen – was in diesem Fall dann doch auch eine Antwort ist, und zwar eine ziemlich eindeutige.
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#53   Nachtlaterne   05:58:47 | Dienstag, 15. Januar 2008
es entspringt dem wahnsinn…
…und der engstirnigkeit wahre worte für unwahr zu halten, wenn sie nicht aus dem eiigenen lager kommen.
so sah ich einmal in berlin das bekannte bild eines stalingradsoldaten, der von der muttergottes liebevoll umfangen wird. darunter stand geschrieben: „den evangelischen christen in der welt“ die katholiken und andere waren eindeutig ausgeschlossen.
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#52   Dr. Schlämmer   01:18:55 | Dienstag, 15. Januar 2008
Na so was!?
Ja so was: ein Gott, der sich nicht bitten lässt – das ist nicht der Gott des Alten und Neuen Testaments.
Zumal wenn Beten und „Fürbitten“ sich auf persönlich bekannte Personen richten, dürften diese auf Gottes Wohlwollen stoßen: Solidarität über den Tod hinaus ist etwas, was in jedem Fall immer für den Verstorbenen spricht.
Es grüßt
Dr. Schlämmer
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#51   clarissa colonia   00:38:31 | Dienstag, 15. Januar 2008
Scheiterhaufen
heißt aber rogus, -i, m.
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#50   missadeangelis †   00:25:10 | Dienstag, 15. Januar 2008
Nachtlaterne gehört auf den Scheiterhaufen!
Er verbreitet doch tatsächlich protestanisch-teuflisches Gedankengut!
Protestanti in flagranti!
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#49   Aleph †   21:22:23 | Montag, 14. Januar 2008
Nachtlaterne
Matthias Claudius war evangelisch!!! Damit Sie nur nicht schuldig werden, protestantisches Gedankengut verbreitet zu haben. Das könnte einige Strafen nach sich ziehen.
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#48   Nachtlaterne   21:19:44 | Montag, 14. Januar 2008
Der Mensch
Der Mensch lebt und bestehet
Nur eine kleine Zeiit;
Und alle Welt vergehet
Mit ihrer Herrlichkeit.
Es ist nur einer ewig und an allen Enden,
Und wir in seinen Händen.
Matthias Claudius
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#47   FiliusEcclesiae   20:46:12 | Montag, 14. Januar 2008
@Typ: Meinen Sie nicht „DBK-Postille“?
schon mal „Ecclesia Dei“ in einer FSSPX-Postille publiziert?
Vermutlich ja, aber nicht mit dem Kommentar „Eine Kritik in der Presse steht mir nicht zu“, sondern mit dem Kommentar „Der Papst ist doof und wir tun nur dann, was er sagt, wenn er sagt, was wir wollen!“
Wahre Romtreue!
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#46   Typ   19:06:32 | Montag, 14. Januar 2008
Wurde eigentlich…
…schon mal „Ecclesia Dei“ in einer FSSPX-Postille publiziert? Vermutlich ja, aber nicht mit dem Kommentar „Eine Kritik in der Presse steht mir nicht zu“, sondern mit dem Kommentar „Der Papst ist doof und wir tun nur dann, was er sagt, wenn er sagt, was wir wollen!“
Wahre Romtreue! :-D
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#45   Nachtlaterne   18:38:02 | Montag, 14. Januar 2008
„Sie sind doch alle, vom Kleinsten bis zum Größten, nur auf Gewinn aus; vom Propheten bis zum Priest
„Sie sind doch alle, vom Kleinsten bis zum Größten, nur auf Gewinn aus; vom Propheten bis zum Priester betrügen sie alle. Den Schaden meines Volkes möchten sie leichthin heilen, indem sie rufen: Heil, Heil! Aber kein Heil ist da. Schämen müßten sie sich, weil sie Greuel verüben. Doch sie schämen sich nicht; Scham ist ihnen unbekannt. Des-halb müssen sie fallen, wenn die anderen fallen. Sobald ich sie zur Rechenschaft ziehe, werde ich sie stürzen, spricht der Herr.“ Jer. 6/13-15
„Zum Prüfer für mein Volk habe ich dich bestellt (zum Metallprüfer); du sollst sein Verhalten erkennen und prü-fen. Sie alle sind schlimme Empörer, Verleumder sind sie, Bronze und eisen sind sie, alle zusammen Verbrecher. Der Blasebalg schnaubt, doch das Blei bleibt unberührt vom Feuer. Umsonst versucht der Schmelzer zu schmelzen; die bösen lassen sich nicht ausscheiden. „Verworfenes Silber“ nennt man sie; denn verworfen hat sie der Herr.“ Jer. 6/27-30
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#44   matt2 †   17:44:41 | Montag, 14. Januar 2008
Ich weiss auch nicht, wem das Gebet für die Toten mehr nützt, den Toten, oder den Lebenden…
ob ein Mensch wirklich Fürsprecher bei Gott benötigt, oder deswegen eher in den Himmel kommt ist fraglich. Aber es ist in jedem Fall eine schöne Geste und ein Ausdruck der Verbundenheit mit dem Verstorbenen, die man nicht geringschätzen sollte.
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#43   Typ   17:44:25 | Montag, 14. Januar 2008
@ FiliusEcclesiae
Sie haben meine Frage noch immer nicht beantwortet.
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#42   Nachtlaterne   17:39:20 | Montag, 14. Januar 2008
ohne das gebet…
…wird niemand die neue welt gottes schauen.
beim anblick von menschen – und da nehme ich mich selber nicht aus – kann einem wirklich übel werden. denn der mensch ist ein sünder und kann sich nicht selber erlösen. wer aber am erlösungswerk gottes teilhaben will,der sollte sich erlösen lassen und früchte zeigen.
die beichte ist ein so unaussprechlich großes sakrament. den müll stelllen wir alle zwei wochen vor die türe zum entleeren, aber die innere reinheit interessiert nicht. und dann noch selbstgerecht sein! wir brauchen eine neue sehnsucht nach reinheit! oder soll das reinheitsgebot nur beim bier gelten?
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#41   FiliusEcclesiae   17:34:06 | Montag, 14. Januar 2008
@Typ: Tatsache ist, daß sich der DBK-Vorsitzende dem päpstlichen Lehramt widersetzt
Kardinal Lehmann kritisiert das Dokument ‘Dominus Iesus’
Bei den „Allmannsdorfer Gesprächen“ in Konstanz nannte der Bischof von Mainz das Vatikan-Dokument einen „Betriebsunfall“
Quelle: www.kath.net/detail.php?id=2093
Abgesehen von der DBK-Nichtzukenntnisnahme der päpstlichen Entscheidung in Bezug auf die „Kirchenaustrittsfrage“!
PÄPSTLICHER RAT FÜR DIE GESETZESTEXTE
Prot. N. 10279/2006
„Der rechtlich-administrative Akt des Abfalls von der Kirche kann aus sich nicht einen formalen Akt des Glaubensabfalls in dem vom CIC verstandenen Sinn konstituieren,
weil der Wille zum Verbleiben in der Glaubensgemeinschaft bestehen bleiben könnte.“
„Die vorliegende Mitteilung wurde approbiert von Papst Benedikt XVI., der die amtliche Bekanntmachung an alle Präsidenten (= Vorsitzende) der Bischofskonferenzen angeordnet hat.“
www.vatican.va/…tus-formalis_ge.html
Im ausdrücklichen Widerspruch erklärt die DBK: kath.net/detail.php?id=13822
Und welche „Vorsitzende von Bischofskonferenzen“ gibt es weltweit, die die „Kirchenaustrittsfrage“ wegen der Kirchensteuer betrifft? :-@
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#40   Hyazinth   17:30:39 | Montag, 14. Januar 2008
Hut ab,
dieser Pater, so viele Irrelehren er auch verbreiten mag, ist demütig und seinem Bischof ergeben! Respekt. Zur Nachahmung empfohlen!
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#39   Typ   17:21:13 | Montag, 14. Januar 2008
@ Filius Ecclesiae
Das beantwortet meine Frage nicht.
Was würde die FSSPX tun?
Sie deuten die Antwort ja schon an: Wenn Bischöfe etwas sagen, was dem Lehramt der FSSPX nicht gefällt, dann ist das selbstverständlich „Hetze gegen die FSSPX“.
Das ist doch wahre Bischofstreue! :-D
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#38   Amanda   17:02:46 | Montag, 14. Januar 2008
Endlich, endlich kommt ein deutscher Oberhirte seiner Hirtenpflicht nach!
…wie im übrigen auch mit den jüngst veröffentlichten Richtlinien zu Fastnachts- und Mundartmessen.
Chapeau, Eminenz! :)3
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#37   FiliusEcclesiae   17:02:38 | Montag, 14. Januar 2008
@Typ: „Hetze“ und falsche Behauptungen über die FSSPX finden sich
wohl eher in den Bistumsblättern und in den DBK-Publikationen
Mal angenommen, Bischof Meisner würde eine Richtigstellung zu einem Artikel im Kölner FSSPX-Rundbrief verlangen. Was würden die sich doch sonst so bischofstreu gebenden Piussektenpriester dann wohl tun?
A) es abdrucken
B) kreuz.net gegen den Bischof aufhetzen
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#36   Typ   16:59:20 | Montag, 14. Januar 2008
Was würde die Piussekte tun?
Mal angenommen, Bischof Meisner würde eine Richtigstellung zu einem Artikel im Kölner FSSPX-Rundbrief verlangen. Was würden die sich doch sonst so bischofstreu gebenden Piussektenpriester dann wohl tun?
A) es abdrucken
B) kreuz.net gegen den Bischof aufhetzen
Nun?
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#35   Karl Murx   16:25:34 | Montag, 14. Januar 2008
Sehr geehrter Herr Meisner
Es ist ja recht löblich, wenn Sie sich dafür einsetzen, daß die Lehre des Konzils von Trient, hinsichtlich des Gebetes für die Verstorbenen, in den von Ihnen verwalteten, ehemals katholischen Pfarreien, wieder zum Tragen kommen möge.
Allein, Ihre Bemühungen wären glaubwürdiger, würden Sie sich um eine gültige Weihe bemühen.
Unter Ihrem ‘Aktenzeichen Jr.-Nr. 101 032 I 81’ hatten Sie über Ihren Sekretär, Kaplan Oliver Boss, meine Arbeit zur fraglichen Gültigkeit der neuen Bischofsweihe angefordert. Seither hat sich viel getan und von mir und anderen sind viele neue Beiträge erschienen www.rore-sanctifica.org/.
Ich erinnere mich, – wie in der KU dargestellt worden war-, daß sie vor einigen Jahren keinen Finger gerührt hatten, als in einer Ihrer Pfarreien in Bonn eine blasphemische Ausstellung von Kreuzen besonderer Art stattgefunden hatte. Da waren gekreuzigte Mäuse und Frösche zu sehen. Auch Präservative kamen zum Einsatz.
Ihr punktueller Einsatz bleibt also angesichts vieler Übel ein Stückwerk. Das größte Übel aber von allem bleibt, daß Sie kein Bischof sind. Aber selbst wenn es so wäre, denke ich, daß es fragliche wäre, ob Sie die neue Firmung gültig mit diesem Ritus spenden könnten. Auch bei der neuen Krankensalbung habe ich große Zweifel:
Die neue Krankensalbung als hochwirksames Placebo
www.kreuz.net/book.3.html
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#34   Elendester Sünder   16:08:25 | Montag, 14. Januar 2008
Vergelt’s Gott, Kardinal Meisner!
„Ich fordere Sie daher verbindlich dazu auf, diesen meinen Brief ungekürzt in der nächstmöglichen Nummer Ihrer Pfarrmitteilungen zu veröffentlichen und mir ein Exemplar zuzusenden.“
Das ist die richtige Vorgehensweise. Es geht um das Seelenheil der Gläubigen.
:)3
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#33   Aleph †   14:19:15 | Montag, 14. Januar 2008
Ärgern zum Teppich zerbeißen
Es kann nicht sein, was nicht sein soll oder ist. Für ein paar Schreiber hier im Forum ist die Rechnung nicht aufgegangen.
Und was hätten sie sich gefreut, wenn der Franziskanerpater gegen den Kardinal aufgemault hätte.
Bestimmt war ihm von vornherein bewusst, sich etwas weit aus dem Fenster zu lehnen. Er war mutig genug und hat es getan.
Der Kardinal hat pflichtschuldigst, warum wäre er sonst Kardinal und Erzbischof von Köln, entsprechend darauf reagiert.
Mehr ist aus der Sache nichts rauszukitzeln und das ärgert viele zum Teppich zerbeißen.
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#32   HBR   13:43:10 | Montag, 14. Januar 2008
Zur Einleitung
Kürzlich erhielt ein Pfarrer in Deutschland eine scharfe Zurechtweisung seines Bischofs. Das Erstaunliche: Der Geistliche akzeptierte die Kritik und verzichtete auf einen öffentlichen Skandal.
Warum ist es erstaunlich, dass der Geistliche die Kritik des Kardinals angenommen hat? Das sollte eigentlich völlig normal sein.
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#31   Aleph †   13:10:36 | Montag, 14. Januar 2008
Strepto von Kokke
Immerhin eine Auszeichnung. Spricht nur für Sie, dass Sie sich dazu haben hinreißen lassen, danke :)3 :(3
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#30   Strepto von Kokke   13:01:32 | Montag, 14. Januar 2008
@Herrn Aleph
Nicht alle Kelch müssen nämlich ausgetrunken werden.
Für diese Erkenntnis gibt es von mir die „Goldene Zitrone!“
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#29   jeremy   13:00:13 | Montag, 14. Januar 2008
stimme der vernunft
Jo, wie hat doch schon der Herr mehrfach gebetet: „Nicht mein, sondern deinWille geschehe
Sicher, aber im selben Gebet hat der Herr gebetet:
„unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld
und führe uns nicht in Versuchung“
Also, von höchster Stelle empfohlen: Bittet um eueren Lebensunterhalt, betet um das und diejenigen, das und die euch wichtig sind, betet und euch wird gegeben, klopfet und euch wird aufgetan.
Natürlich dürfen wir bitten, ihn, den allmächtigen Vater.
Natürlich unter dem „dein Wille geschehe“.
Das Bittgebet wird in der Regel nicht die spirituelle Tiefe haben, wie das „vor Gott sein“ ohne Bitte, die demutvolle Anbetung; aber Gott zu bitten ist etwas dem Menschen in seine Natur gegebenes. Und dabei mache ich keinen Unterschied, ob ich für mich oder für andere lebende und verstorbene Menschen bete. Es geht ja ums „Bitten“, nicht um vorschreiben oder bestellen.
Und ist nicht die Segensbitte für einen anderen, das Kreuz, dass eine Mutter auf die Stirn ihres Kindes macht, nicht auch eine flehentliche Bitte um Gottes Schutz für ihr Kind.
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#28   Sozialkatholisch   12:58:48 | Montag, 14. Januar 2008
@ Stimme (ber je)der Vernunft
Nicht nur sondern auch.
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#27   Benedikt   12:57:51 | Montag, 14. Januar 2008
@ Nachtlaterne
ein mönch, der was gegen das beten hat und diie kraft des gebetes leuugnet, der ist in wirklichkeit kein mönch mehr!
Auch diese „Schlussfolgerungen“ entspringen im Wesentlichen Ihrer Phantasie.
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#26   Nachtlaterne   12:48:34 | Montag, 14. Januar 2008
Wortverdreher
Die Zusammenbruch ist groß wie das Meer, wer kann dich heilen? Deine Propheten schauten dir Lug und Trug. Deine schuld haben sie nicht aufgedeckt, um dein Schicksal zu wenden. Sie schauten dir als Prophetenworte nur Trug und Verführung. Klagelieder 2/13-14
Wie ein Bach laß fließen die Tränen Tag und Nacht! Nie-mals gewähre dir Ruhe, nie laß dein Auge rasten! Steh auf, klage bei Nacht, zu jeder Nachtwache Anfang! Schütte aus wie Wasser dein Herz vor dem Angesicht des Herrn! Erhe-be zu ihm die Hände für deiner Kinder Leben.
Klag. 2/18-19
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#25   clarissa colonia   12:47:31 | Montag, 14. Januar 2008
Korrektur
Franziskaner sind keine Mönche, weil sie nicht das Gelübde der stabilitas loci abgelegt haben, sondern Ordensmänner.
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#24   Strepto von Kokke   12:47:30 | Montag, 14. Januar 2008
@Herrn Aleph
Aber durch die Gebete wird er, Gott, unwürdiger Weise bestürmt, etwas zu tun. Er soll auf diese Weise für private Wünsche dienstbar gemacht werden.
Richtig, deshalb bestürme ich den lieben GOTT im Gebet immer so, dass ER meine Absicht dahinter nicht erkennen kann und nicht weiss, was ER dann tun soll.
–----------------
@Nur für Clarissa Colonia, die wohl in irgendeinem Generalviakariat hockt und Rechtschreibfehler zählt:
rIchtig, dEshalb bEstürme iCh dEn lIeBeN GOtT iM GEbEt immeR sO, dAss eR meiNe ABsicht dAhInter nIchT erkennEn kaNn und nIcht weiSs, waS eR dAnn tUn sOll.
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#23   Florian Geyer   12:46:38 | Montag, 14. Januar 2008
ein bischen
Nordic Walking würd ich ihm trotzdem empfehlen !
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#22   Aleph †   12:45:14 | Montag, 14. Januar 2008
Den Kelch an sich vorüber gehen lassen
Bestimmt wäre es einigen hier im Forum sehr recht gewesen, der Franziskanerpater hätte mit Kanonen gegen den Kardinal gedonnert und sich dann verteidigen müssen.
Aber der Franziskanerpater hat sich antizyklisch verhalten und das passt manchen hier wohl nicht ins Bild von progressiven Geistlichen, die auch einmal fünf Gerade sein lassen können und den einen oder anderen Kelch an sich vorüber gehen lassen.
Nicht alle Kelch müssen nämlich ausgetrunken werden.
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#21   Nachtlaterne   12:45:07 | Montag, 14. Januar 2008
sehr viele geistliche…
…glauben nicht mehr. wenn man ihnen garantieren
würde, dass sie weiterhin gut bezahlt werden, dann würde sie das kreuz in den abfalleimer werfen. sie schämen sich ihrer arbeitskleidung so sehr, dass sie sie wie angeekelt sofort nach dem gottesdienst ausziehen. nicht einmal das kleinste ansteckkreuz ist mehr zu entdecken. sie schämen sich ganz arg und wollen aus kalkül völlig inkognito bleiben.
ein mönch, der was gegen das beten hat und diie kraft des gebetes leuugnet, der ist in wirklichkeit kein mönch mehr! viele dieser ungläubiggen fürchten sich aber vor der letzten konsequenz, weil sie im normalen berufsleben niczht mehr zurechtkommen würden. also bleiben sie als ungläubige an der tränke.
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#20   Benedikt   12:43:37 | Montag, 14. Januar 2008
@ Nachtlaterne
schon springen die wahnsinnigen auf den fahrenden zug und rufen: beten ist eine schwere sünde!
Hat zwar keiner behauptet, aber was soll’s. Hauptsache, man kann irgendwas dahererzählen.
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#19   Florian Geyer   12:41:18 | Montag, 14. Januar 2008
Immerhin
hat dieser ein Gehorsamsbewußtsein.
Viele als Priester verkleidete Pastoralbeamte würden heute dem Bischof den Stinkefinger zeigen !
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#18   Nachtlaterne   12:40:16 | Montag, 14. Januar 2008
jesus sagte:
„nicht mein sondern dein wille geschehe“ und jesus sagte auch: „betet ohne unterlass“ gebet ist die verbindung zu gott. aber kaum saggt ein mönch wahnsinniges, schon springen die wahnsinnigen auf den fahrenden zug und rufen: beten ist eine schwere sünde!
ihr habt echt einen an der waffel!
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#17   Benedikt   12:39:47 | Montag, 14. Januar 2008
@ Nachtlaterne
wie bitte, der mönch braucht sich gar nicht zu entschuldigen?
Ja hat der Kardinal das denn verlangt? Zitieren Sie doch!
wie bitte, einsicht kann nicht befohlen werden?
sollte der mönch, dessen leben doch zu einem guten teil aus gebeten besteht, nicht die einsicht haben wie wichtig das gebet ist? und wenn er diese einsicht nicht hat, und er sagt ja selbst dass er sie nicht hat, warum ist er dann überhaupt mönch?
Zu dieser EInsicht muss er aber selbst kommen. Wenn er das nicht schafft, dann nützt es auch nichts, dass ihm jemand die Einsicht befiehlt.
aber benedikt spricht vorab die absolution aus!
Ich spreche gar nichts aus. Ich lobte lediglich das Verhalten des Pfarrers im Hinblick auf seine besonnene Reaktion. Denn die ist keineswegs häufig anzutreffen, was im Übrigen auch der Artikel feststellt. Aber Ihnen solche Zusammenhänge zu erklären ist wohl zwecklos.
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#16   clarissa colonia   12:38:46 | Montag, 14. Januar 2008
@ Nachtlaterne, trotz Wiederholungsgefahr
Sie scheinen mir Orthographie nötiger zu brauchen als Orthodoxie!
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#15   stimme der vernunft †   12:37:46 | Montag, 14. Januar 2008
@Sozi
Aber durch die Gebete wird er, Gott, unwürdiger Weise bestürmt, etwas zu tun. Er soll auf diese Weise für private Wünsche dienstbar gemacht werden.
Dann dürfte ich auch nicht mehr für Lebende beten.
Jo, wie hat doch schon der Herr mehrfach gebetet: „Nicht mein, sondern deinWille geschehe.“
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#14   Nachtlaterne   12:31:36 | Montag, 14. Januar 2008
Benediktabsolution
wie bitte, der mönch braucht sich gar nicht zu entschuldigen?
wie bitte, einsicht kann nicht befohlen werden?
sollte der mönch, dessen leben doch zu einem guten teil aus gebeten besteht, nicht die einsicht haben wie wichtig das gebet ist? und wenn er diese einsicht nicht hat, und er sagt ja selbst dass er sie nicht hat, warum ist er dann überhaupt mönch?
so ein wahnsinn!
aber benedikt spricht vorab die absolution aus!
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#13   Benedikt   12:27:55 | Montag, 14. Januar 2008
@ Nachtlaterne
dem pfarrer blieb auch gar nichts anderes übrig!
Haben Sie eine Ahnung – ohne einem Geistlichen Unrecht tun zu wollen, aber etlichen wäre durch so einen Brief aus dem Ordinariat nicht beizukommen. Und dann wäre es der Bischof, der dagegen nichts machen könnte.
echte einsicht ok, aber hat er diese?
Einsicht kann nicht befohlen werden. Es steht ja im Artikel, dass der Pfarrer „nach Neujahr“ darüber nachdenken wird.
in seinem brief den er an den bischof schrieb hat er ihm wahrscheinlich erklärt warum gebete nichts für diejenigen nutzen für die gebete gesprochen werden.
Haben Sie noch mehr, außer verleumderischen Unterstellungen? Wenn Sie den Inhalt des Briefes nicht kennen, dann schweigen Sie doch.
entschuldigt hat sich dieser mönch nicht!
Wo wurde das gefordert?
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#12   Nachtlaterne   12:27:42 | Montag, 14. Januar 2008
kaum redet ein…
…mönch irgendeinen furchtbaren dreck daher, schon hat er dankbare zuhörer, die zum schluuss kommen: beten ist eine schwere sünde.
der teufel ist doch überall…
und benedikt bescheinigt dem mönch auch noch vorbildlichkeit. dabei hat der mönch siich ggar nicht entschuldigt und angst um seine (weinfässerr) die ihm genommen werrden könnten.
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#11   Sozialkatholisch   12:24:24 | Montag, 14. Januar 2008
So ein Schwachsinn
Aber durch die Gebete wird er, Gott, unwürdiger Weise bestürmt, etwas zu tun. Er soll auf diese Weise für private Wünsche dienstbar gemacht werden.
Dann dürfte ich auch nicht mehr für Lebende beten.
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#10   Aleph †   12:22:36 | Montag, 14. Januar 2008
Benedikt
Das Verhalten des Pfarrers war nicht nur sehr vorbldlich. Es sit auch ein sehr kluges Verhalten…!
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#9   Nachtlaterne   12:20:39 | Montag, 14. Januar 2008
benedikt,
dem pfarrer blieb auch gar nichts anderes übrig!
echte einsicht ok, aber hat er diese? in seinem brief den er an den bischof schrieb hat er ihm wahrscheinlich erklärt warum gebete nichts für diejenigen nutzen für die gebete gesprochen werden.
entschuldigt hat sich dieser mönch nicht!
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#8   Benedikt   12:18:37 | Montag, 14. Januar 2008
Jedenfalls…
…war das ein vorbildliches Verhalten des Pfarrers.
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#7   Aleph †   12:09:25 | Montag, 14. Januar 2008
Alois Bischof
Wir Katholiken setzen Gott ja keinen Frist wann und wie er einen Verstorbenen (der im Fegefeuer sein muss, in der Hölle gibt es keine Rettung mehr) in den Himmel führen möchten. Es geht nur darum, daß wir diese beschleunigen durch Messen, Gebete únd Fasten, Herr Franziskaner.
Aber durch die Gebete wird er, Gott, unwürdiger Weise bestürmt, etwas zu tun. Er soll auf diese Weise für private Wünsche dienstbar gemacht werden.
Das wollen Sie doch wohl nicht in Abrede stellen, auch wenn Sie keine Terminforderungen erheben. Gott hat ganz andere Zusagen in der Angelegenheit gegeben, wenn vom neuen Himmel von der neuen Erde die Rede ist oder vom himmlichen Hochzeitsmahl.
Dagegen können die kleinlichen Gebete kaum etwas ausrichten können, weil sie nur auf einem fragilen Stengelchen befestigt sind und gar zu leicht abbrechen.
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#6   Nachtlaterne   12:02:46 | Montag, 14. Januar 2008
typ, ihre antwort…
…ist typisch zeitgeist, also typisch ungläubig, typisch dumm, typisch ignorant, typisch boshaft. sie haben immer mehr gründe gegen den glauben als dafür, ganz gleich was in der bibel steht.
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#5   Typ   11:58:24 | Montag, 14. Januar 2008
@ RJH
„es ist ein heiliger und heilsamer Gedanke für die Verstorbenen zu beten“ (2 Makk 12)
Die Stelle allein ist allerdings als Argument mehr als dürftig. Man kann sie ja, ohne den Text zu vergewaltigen, so verstehen:
Für die Lebenden hat es eine heilsame, therapeutische Wirkung, wenn sie für die Toten beten.
Jedenfalls spricht 2Makk nicht von kalkulierbaren Gnadensteigerungen durch Erhöhung der Messzahl.
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#4   Pippifax   11:56:22 | Montag, 14. Januar 2008
Wenn man weiter denkt,
muss man allerdings auch fragen, ob der Geistliche bei der Feier der Hl. Messe dann auch die richtige Intention hatte, das zu tun, was die Kirche will. Wenn man die Gnaden des Hl. Messopfers leugnet, scheint das zumindest fraglich.
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#3   Nachtlaterne   11:49:04 | Montag, 14. Januar 2008
wahrhaftig,
geistliche können sehr geistlos sein, von allen guten geistern verlassen also. hätte de rmann auch nur einmal die bibel gelesen, er würde nicht so eien schmarrn daherreden fürbitten seien wirkungsllos, da gott alleine bestimme über den sünder. wie doof ist so ein geistlicher! er soll fasten und zur besinnung kommen!
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#2   RJH   11:48:41 | Montag, 14. Januar 2008
2 Makk 12 – Mehr sog I net!
„es ist ein heiliger und heilsamer Gedanke für die Verstorbenen zu beten“ (2 Makk 12)
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#1   Alois Bischof   11:37:08 | Montag, 14. Januar 2008
Ich dachte mir immer…
…in der Novus Ordo-Religion kämen alle Seelen sofort in den Himmel, eine Hölle gibt es nicht (mehr). Sieh ja wie Johannes-Paul II. darüber in ‘Beyond the threshold of hope’ (Vittorio Messori) denkt…
Natürlich ist die Leugnung der Wirksamkeit der hl. Messen für die Verstorbenen eine protestantische Irrlehre.
Wir Katholiken setzen Gott ja keinen Frist wann und wie er einen Verstorbenen (der im Fegefeuer sein muss, in der Hölle gibt es keine Rettung mehr) in den Himmel führen möchten. Es geht nur darum, daß wir diese beschleunigen durch Messen, Gebete únd Fasten, Herr Franziskaner.
Sancte Francisce, ora pro nobis.
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