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Montag, 14. Januar 2008 12:59
In der Reihe der Kandidaten für das Amt des kommenden Kardinalvikars für die Diözese Rom ist ein neuer Name aufgetaucht.
Zurück zum Artikel 10 Lesermeinungen:
Montag, 14. Januar 2008 21:22
Nachtlaterne: Der Mensch
Der Mensch lebt und bestehet
Nur eine kleine Zeiit;
Und alle Welt vergehet
Mit ihrer Herrlichkeit.
Es ist nur einer ewig und an allen Enden,
Und wir in seinen Händen.

Matthias Claudius
Montag, 14. Januar 2008 20:44
Aleph: Sirilo
Das eine oder andere habe ich von Rosendorfer gelesen. Am meisten ist mir aber der „Ruinenbaumeister“ im Gedächtnis geblieben. Da wird ein Mensch doch wirklich Baumeister, um Ruinen zu bauen. Ist das nicht faszinierend. Allein schon der Titel!
Montag, 14. Januar 2008 19:15
Nachtlaterne: Am Sautrog des Zeitgeistes: GIFT und nochmals Gift
Geistiger Schweinetrog

In der Geschichte vom verlorenen Sohn erinnert sich der Sohn in der Fremde daran wie dreckig es ihm geht und kehrt wieder um zum Vater. Wir sind hier auch in der Fremde und wollen nicht wahrhaben was wir im allgemeinen für ein geistiges Schweinefutter erhalten und wenden uns nicht an Gott, weil wir uns ja betäuben, berieseln, verblenden könnnen, während die Seele friert, der Verstand verkommt und das Herz zugrunde geht…

Das ist die große Gefahr: Alles auf die äußere Karte setzen und damit also in einer gefährlichen Oberfläche zu leben, während der innere Mensch zum lebenden Toten wird und dem unausweichlichen Gericht entgegengeht…

Die Seele ist schlecht fürs Geschäft , wenn sie sich an ihre wirklichen Bedürnisse erinnert, an echte Nahrung der Demut, des Gebetes, der Bescheidenheit, der Reue, Hilfsbereitschaft und Umkehr. Die Seele ist gut fürs Geschäft, wenn man die Sehnsucht des Menschen bis zur Sucht nach verschiedenen Dingen aufspaltet und der Mensch sich somit selbst vergisst und im Konsum, in glatten Worte, in der propagierten Untreue verliert…

Wir können leider den wahren Zauber des Lebens nicht erfahren, weil wir das selbstgeschaffene Gegenparadies zu Gottes Liebe nicht entzaubern und somit also eine Trennwand zwischen ihm und uns aufgebaut haben. Wollen wir das Wahre oder die Ware? Wenn wir nur noch Ware wollen geht das Wahre verloren und wir hängen wie die armen Schweine am Sautrog der Zeit, um sich mästen zu lassen und schlachtreif zu wer…
Montag, 14. Januar 2008 17:18
Sirilo: @Aleph
Da ich Rosendorfer-Leser bin und Herbert Rosendorfer persönlich kenne, freue ich mich über jeden, der dem Rosendorferschen Werk schon begegnet ist. Es wäre einmal interessant, eine Doktorarbeit über die Kleriker in Rosendorfers Bücher zu schreiben, angefangen mit dem Pfarrer von St.Adelgundis in „Das Messingherz“…
Montag, 14. Januar 2008 17:06
Amanda: @stimme der vernunft
Ja ja, die unfreiwillige Komik…
Montag, 14. Januar 2008 16:04
clarissa colonia: famae divulgantur
Ist Agostino Vallini nicht ebenfalls Kirchenrechtler? Davon gibts mehr als Zenon Grocholewski alleine!
Montag, 14. Januar 2008 15:14
stimme der vernunft: Beste Karrierevoraussetzungen…
Doch dieser erlitt im September 2006 einen leichten Hirnschlag. Seither scheint für ihn eher eine Karriere in der Römischen Kurie vorgezeichnet zu sein.

Montag, 14. Januar 2008 15:12
Aleph: Sirilo
Freut mcih, dass Sie den Roman „Ruinenbaumeister“ offenbar auch inhaliert haben. Ich dachte ja bloß wegen sich aufdrängenden namentlichen Identitäten, ob es da möglicherweise eine Gemeinsamkeit gibt. Und dann habe ich doch nur genüßlich angefragt, und es lag an Ihnen, den Hinweis zu geben, dass es sich bei dem Ruinenbaumeister des Romans um einen unklerikalen Menschen handeln soll. Danke!
Montag, 14. Januar 2008 15:06
Sirilo: @Aleph
Die Titelfigur des Romans „Der Ruinenbaumeister“ ist Ruinenoberbaurat Weckenbarth – ein durch und durch unklerikaler Herr.
Montag, 14. Januar 2008 13:16
Aleph: Identität
Der Rücktritt des gegenwärtigen Amtsinhabers, Camillo Kardinal Ruini (76), wird für August 2008 erwartet.
Ist er identisch mit der Hautpfigur des Romans „Der Ruinenbaumeister“ von Herbert Rosendorfer?
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