Römische Traditionalisten auf dem Weg nach Rom
Die Bischöfe der Piusbruderschaft sind exkommuniziert und deren Priester suspendiert. Dennoch ist ein Kardinal überzeugt: „Sie alle sind Menschen guten Willens, die Jünger Jesu sein wollen“.
(kreuz.net, Rom) Der Präsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Dario Kardinal Castrillon Hoyos,
erblickt die ersten Früchte des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’.Gegenüber der Nachrichtenagentur ‘Zenit’ erklärte er, daß eine römische Gruppe von Traditionalisten schon die Bitte gestellt habe, zur vollen Gemeinschaft mit dem Heiligen Stuhl zurückzukehren.
Die Kommission ‘Ecclesia Dei’ habe jetzt begonnen, die Rückkehr in die Wege zu leiten.
Es gebe auch Anfragen aus anderen Teilen der Erde: „Viele Gläubige haben uns kontaktiert, uns geschrieben oder angerufen, um uns mitzuteilen, daß sie zur vollen Gemeinschaft zurückkehren wollen.“
In dem Gespräch mit ‘Zenit’ erklärte Kardinal Castrillon auch den gegenwärtigen Status der Mitglieder der Priesterbruderschaft.
Die Exkommunikation im Jahr 1988 betreffe nur jene Bischöfe, die damals ohne Erlaubnis des Papstes die Bischofsweihen der Piusbruderschaft durchführten sowie die vier Bischöfe, die geweiht wurden.
Priester und Gläubige seien von der Exkommunikation nicht betroffen.
Nach Angaben des Kardinals ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um die kirchliche Gemeinschaft wieder zusammenzufügen.
Kardinal Castrillon erklärte auch vor ‘Zenit’, daß er einige der Bischöfe der Piusbruderschaft besser kenne: „Sie alle sind Menschen guten Willens, die Jünger Jesu sein wollen“.
Jetzt sei es an der Zeit, „mit ein bißchen Demut und mit ein wenig Großzügigkeit“ zur vollen Gemeinschaft zurückkehren zu können.
Der Kardinal ist davon überzeugt, daß die Gläubigen die Gemeinschaft mit der Römischen Kirche suchen, weil sie nicht an Liturgien teilnehmen wollten, die von suspendierten Priestern zelebriert werden.
Suspendierten Priestern sei es nicht erlaubt, die Messe zu lesen und bei der Beichte die Absolution zu erteilen.
Kardinal Castrillon hofft auch, daß alle Betroffenen weiterhin mit dem Heiligen Vater zusammenarbeiten, um die Einheit wieder zusammenzufügen, damit diese „guten Leute die Fülle der Heiligkeit“ haben können, welche von der Einheit mit der einzigen Kirche Christi komme, die auf Petrus und seine Nachfolger gegründet ist.
© Titelbild: JD Treat, CC
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Donnerstag, 17. Januar 2008 13:24
Karl Murx: @Alois: genau um die Frage der Kanonizität der Wahl Roncallis ging es doch die ganze Zeit
Etliche halten eben nach wie vor dafür, daß Siri gewählt worden war.
Bitte weiter unten schauen, damit hier nicht alles wiederholt werden muß.
Bitte weiter unten schauen, damit hier nicht alles wiederholt werden muß.
Donnerstag, 17. Januar 2008 11:28
virOblationis: Korrektur
O weh:
Es müßte heißen:
„…wird er fortbewegen / beabsichtigen / unternehmen (transitiv:) den Tod vielen preiszugeben durch die Scharfsinnigkeit seines Irrtums.“
Doch es heißt dann immer noch (statt viel dem Tod preiszugeben) ganz verquer:
„den Tod vielen preiszugeben“,
da propinare (zutrinken, preisgeben) mit dem Akkusativ (z.B. Wein) steht und die Person im Dativ (z.B. dem Kaiser).
Es müßte heißen:
„…wird er fortbewegen / beabsichtigen / unternehmen (transitiv:) den Tod vielen preiszugeben durch die Scharfsinnigkeit seines Irrtums.“
Doch es heißt dann immer noch (statt viel dem Tod preiszugeben) ganz verquer:
„den Tod vielen preiszugeben“,
da propinare (zutrinken, preisgeben) mit dem Akkusativ (z.B. Wein) steht und die Person im Dativ (z.B. dem Kaiser).
Donnerstag, 17. Januar 2008 11:24
Alois Bischof: Alle Nachfolger Pius XII.
wurden kanonisch gewählt, keiner unkanonisch. Daher wird es sich wohl auf einen künftigen ‘Papst’ beziehen,
z.B. der ein Prophet einer einen Weltreligion sein wird, oder nach der Flucht des wahren Papstes über
die Leichen seiner Priester, wird von bestimmten Gruppen ein Weltreligionenführer als ‘Papst’ eingesetzt
und von vielen abtrünnigen Katholiken gefolgt…?
Allerdings kann die Prophezeiung des hl. Franziskus wohl kaum als unfehlbar bezeichnet werden, er kann ja auch einen Papst des Avignoneser Schismas gemeint haben.
Allerdings kann die Prophezeiung des hl. Franziskus wohl kaum als unfehlbar bezeichnet werden, er kann ja auch einen Papst des Avignoneser Schismas gemeint haben.
Donnerstag, 17. Januar 2008 11:03
virOblationis: zu Karl Murx’ lateinischem Zitat
(Aliquis non c[a]nonice electus,
in articulo tribulationis illius ad Papatum assumptus,) multis mortem sui erroris sagacitate propinare molietur.
Die dazu unter
http://www.kreuz.net/book.3.html
angegebene Übersetzung
„At the time of this tribulation a man, not canonically elected, will be raised to the Pontificate,
who, by his cunning, will endeavour to draw many into error and death.“
verstehe ich nicht.
„…wird er fortbewegen / beabsichtigen / unternehmen (transitiv:) den Tod preiszugeben durch die Scharfsinnigkeit seiner vielen Irrtümer.“
Sehe ich dies verkehrt?
in articulo tribulationis illius ad Papatum assumptus,) multis mortem sui erroris sagacitate propinare molietur.
Die dazu unter
http://www.kreuz.net/book.3.html
angegebene Übersetzung
„At the time of this tribulation a man, not canonically elected, will be raised to the Pontificate,
who, by his cunning, will endeavour to draw many into error and death.“
verstehe ich nicht.
„…wird er fortbewegen / beabsichtigen / unternehmen (transitiv:) den Tod preiszugeben durch die Scharfsinnigkeit seiner vielen Irrtümer.“
Sehe ich dies verkehrt?
Donnerstag, 17. Januar 2008 10:43
Maurice Corvisier: Oh, das ist mir aber jetzt unangenehm:
Natürlich hatten Sie, Clarissa, nicht auf r.ruhrgebietler reagiert…
Nun ja. Quod scripsi, scripsi. Pardon.
Nun ja. Quod scripsi, scripsi. Pardon.
Donnerstag, 17. Januar 2008 10:16
Dr. Christoph Heger: Besten Dank, Karl Murx!
Nur – vermutlich – wäre ein Schreibfehler zu berichtigen:
Aliquis non canonice electus, …
MfG
Christoph Heger
Aliquis non canonice electus, …
MfG
Christoph Heger
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