Die Bischöfe der Piusbruderschaft sind exkommuniziert und deren Priester suspendiert. Dennoch ist ein Kardinal überzeugt: „Sie alle sind Menschen guten Willens, die Jünger Jesu sein wollen“.
(kreuz.net, Rom) Der Präsident der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, Dario Kardinal Castrillon Hoyos,
erblickt die ersten Früchte des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’.
Gegenüber der Nachrichtenagentur
‘Zenit’ erklärte er, daß eine römische Gruppe von Traditionalisten schon die Bitte gestellt habe, zur
vollen Gemeinschaft mit dem Heiligen Stuhl zurückzukehren.
Die Kommission ‘Ecclesia Dei’ habe jetzt
begonnen, die Rückkehr in die Wege zu leiten.
Es gebe auch Anfragen aus anderen Teilen der Erde: „Viele
Gläubige haben uns kontaktiert, uns geschrieben oder angerufen, um uns mitzuteilen, daß sie zur vollen
Gemeinschaft zurückkehren wollen.“
In dem Gespräch mit ‘Zenit’ erklärte Kardinal Castrillon auch den
gegenwärtigen Status der Mitglieder der Priesterbruderschaft.
Die Exkommunikation im Jahr 1988 betreffe
nur jene Bischöfe, die damals ohne Erlaubnis des Papstes die Bischofsweihen der Piusbruderschaft durchführten
sowie die vier Bischöfe, die geweiht wurden.
Priester und Gläubige seien von der Exkommunikation nicht
betroffen.
Nach Angaben des Kardinals ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um die kirchliche Gemeinschaft
wieder zusammenzufügen.
Kardinal Castrillon erklärte auch vor ‘Zenit’, daß er einige der Bischöfe
der Piusbruderschaft besser kenne: „Sie alle sind Menschen guten Willens, die Jünger Jesu sein wollen“.
Jetzt sei es an der Zeit, „mit ein bißchen Demut und mit ein wenig Großzügigkeit“ zur vollen Gemeinschaft
zurückkehren zu können.
Der Kardinal ist davon überzeugt, daß die Gläubigen die Gemeinschaft mit
der Römischen Kirche suchen, weil sie nicht an Liturgien teilnehmen wollten, die von suspendierten Priestern
zelebriert werden.
Suspendierten Priestern sei es nicht erlaubt, die Messe zu lesen und bei der Beichte
die Absolution zu erteilen.
Kardinal Castrillon hofft auch, daß alle Betroffenen weiterhin mit dem Heiligen
Vater zusammenarbeiten, um die Einheit wieder zusammenzufügen, damit diese „guten Leute die Fülle der
Heiligkeit“ haben können, welche von der Einheit mit der einzigen Kirche Christi komme, die auf Petrus
und seine Nachfolger gegründet ist.
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202 Lesermeinungen
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#202 Karl Murx 13:24:17 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Alois: genau um die Frage der Kanonizität der Wahl Roncallis ging es doch die ganze Zeit Etliche halten
eben nach wie vor dafür, daß Siri gewählt worden war. Bitte weiter unten schauen, damit hier nicht
alles wiederholt werden muß.
#201 virOblationis 11:28:12 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Korrektur O weh: Es müßte heißen: „…wird er fortbewegen / beabsichtigen / unternehmen (transitiv:)
den Tod vielen preiszugeben durch die Scharfsinnigkeit seines Irrtums.“ Doch es heißt dann immer noch
(statt viel dem Tod preiszugeben) ganz verquer: „den Tod vielen preiszugeben“, da propinare (zutrinken,
preisgeben) mit dem Akkusativ (z.B. Wein) steht und die Person im Dativ (z.B. dem Kaiser).
#200 Alois Bischof 11:24:40 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Alle Nachfolger Pius XII. wurden kanonisch gewählt, keiner unkanonisch. Daher wird es sich wohl auf einen
künftigen ‘Papst’ beziehen, z.B. der ein Prophet einer einen Weltreligion sein wird, oder nach der Flucht
des wahren Papstes über die Leichen seiner Priester, wird von bestimmten Gruppen ein Weltreligionenführer
als ‘Papst’ eingesetzt und von vielen abtrünnigen Katholiken gefolgt…? Allerdings kann die Prophezeiung
des hl. Franziskus wohl kaum als unfehlbar bezeichnet werden, er kann ja auch einen Papst des Avignoneser
Schismas gemeint haben.
#199 virOblationis 11:03:51 | Donnerstag, 17. Januar 2008
zu Karl Murx’ lateinischem Zitat (Aliquis non c[a]nonice electus, in articulo tribulationis illius ad
Papatum assumptus,) multis mortem sui erroris sagacitate propinare molietur. Die dazu unter www.kreuz.net/book.3.html
angegebene Übersetzung „At the time of this tribulation a man, not canonically elected, will be raised
to the Pontificate, who, by his cunning, will endeavour to draw many into error and death.“ verstehe ich
nicht. „…wird er fortbewegen / beabsichtigen / unternehmen (transitiv:) den Tod preiszugeben durch die
Scharfsinnigkeit seiner vielen Irrtümer.“ Sehe ich dies verkehrt?
#196 Karl Murx 10:04:36 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Der lateinische Text der Prophetie des heiligen Franz: Aliquis non cononice electus, in articulo tribulationis
illius ad Papatum assumptus, multis mortem sui erroris sagacitate propinare molietur www.kreuz.net/book.3.html
Grazie, Pünktchen! Nun also: ad 5: Zu diesem Thema hat Rudolf Kaschewsky in einer Ausgabe der una-voce-Korrespondenz
1988 oder 1989 höchst interessant Stellung bezogen (Sie haben es sicher damals auch gelesen). In seinem
Artikel, den ich jetzt nicht heraussuchen will, benennt er zwei canones cic 83, deren einer Handlungen
in einer Notlage als nicht strafbewehrt nennt und deren anderer auch Handlungen in einer rein putative
Notlage (!) straffrei stellt. Die Bezeichnung „Sekte“ und „Sektenguru“ empfinde ich als Ihnen nicht angemessen –
desgleichen tun Sie so, als wüßten Sie nicht, daß zum Schisma der erklärte Wille gehört. Den hat
weder Mgr. Lefebvre noch die FSSPX jemals gehabt. Die Romwallfahrt 2000, die dortige Behandlung und die
Zuständigkeit von Card. Hoyos für die Angelegenheiten der FSSPX sind doch auch deutliche Zeichen, die
Sie doch auch kennen. Mit Gruß! Maurice Corvisier
Ich werde, bitte, ein Treppchen brauchen! Liebe ansonsten geschätzte Clarissa Colonia, Darf ich bitte
in Geschäftsführung ohne Auftrag (oder wie das bei Juristen so heißt) r.ruhrgebietlers Antwort ein
wenig vorwegnehmen? Nun denn: Den ersten Satz empfinde ich (vielleicht zu unrecht) als ein wenig aggressiv.
Zur Sache: ad 1: Anscheinend ja. Nach allem was ich weiß, bedeutet eine Unterschrift unter diese Dokumente
aber grundsätzlich keine Zustimmung, sondern lediglich eine Art Bestätigung im Sinne einer Unterschrift
unter ein Sitzungsprotokoll. Da kann man dann – und in manchen Fällen sollte man es auch – sinngemäß
sagen: ja, ich bestätige, daß das so gelaufen ist. Aber ich kann es nicht billigen. ad 2: Anscheinend
ja. Es gibt durchaus (ich denke, das wissen Sie ja) eine Diskussion um die Begründung und Berechtigung
dieses Sachverhaltes. Ausgeschlossen ist, hier einfach mit „ja“ oder „nein“ zu antworten: hier wollen
Sie Ihren Diskussionsgegner in eine engführende Argumentationslage führen. ad 3: Sind Sie so freundlich,
die Bedeutung dieser Frage eben zu erläutern? ad 4: Dem ist wohl so. Sie wissen aber doch um die historischen
Umstände, die zur Einführung dieser Strafandrohung geführt haben, welche die Tatsache der Strafbewehrtheit
derartiger Bischofsweihen allerdings – concedo! – nicht aufhebt.
Nun, mi fili, haben auch Sie keinen Schneid? Beantworten Sie doch meine Fragen, wenn Sie den Schneid dazu
haben. 1) Hat M. Lefebvre die maßgeblichen Dokumente des Vat. II (mit Ausnahme von Dignitatis Humanae
und Ad Gentes) unterschrieben? 2) Hat 1988 in Econe eine Bischofsweihe ohne päpstlichen Weiheauftrag
stattgefunden? 3) Hat sich M. Lefebvre vorher um einen solchen päpstlichen Weiheauftrag bemüht, wie
er das in seiner Predigt anläßlich dieser Bischofsweihe gesagt hat? 4) Erfüllt eine Bischofsweihe ohne
päpstlichen Weiheauftrag nach cann. 2370 CIC/17 u. 1382 CIC/83 einen exkommunikationsbewehrten Straftatbestand?
5) Wurde der Eintritt dieser durch das kanonische Recht angedrohten poena latae sententiae kirchenamtlich
durch den sachlich zuständigen Präfekten der Bischofskongregation festgestellt? Sollten Sie nicht das
Zeug haben, diese Fragen klar und deutlich, ohne „Wenn und Aber“, ohne Rückgriff auf Verschwörungstheorien,
ohne abseitige theologische Konstrukte etc. zu beantworten, dann schweigen Sie fürderhin Stille und haben
bitte die Güte, uns in Zukunft mit Ihren ephemeren Panegyriken auf eine schismatische Gemeinschaft und
ihren Sektenguru zu verschonen.
Herzlichen Dank für den prophetischen Beweis für die göttliche Erwählung der FSSPX At the time of
this tribulation a man, not canonically elected, will be raised to the Pontificate, who, by his cunning,
will endeavour to draw many into error and death. Diejenigen, die ihren Eifer bewahren und kraftvoll mit
Liebe und Eifer der Wahrheit anhängen, werden grosse Ungerechtigkeiten erdulden, sowie Verfolgungen als
Rebellen und Schismatiker. Weil nämlich ihre Verfolger, durch die bösen Geister gedrängt, sagen werden,
dass sie Gott einen grossen Dienst erweisen werden, eine solche Pest vom Angesicht der Erde zu vertilgen.
Blessed are they who are persecuted for the sake of righteousness, for theirs is the kingdom of heaven.
(Mt 5,10, New American Bible)
#190 Dr. Natterbach 19:46:29 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Wunderbar, hochinteressant! Das hättest ganz nach oben setzen sollen: Those who preserve their fervour
and adhere to virtue with love and zeal for the truth, will suffer injuries and, persecutions as rebels
and schismatics; for their persecutors, urged on by the evil spirits, will say they are rendering a great
service to God by destroying such pestilent men from the face of the earth Ich darf mal übersetzen, ja?
Diejenigen, die ihren Eifer bewahren und kraftvoll mit Liebe und Eifer der Wahrheit anhängen, werden
grosse Ungerechtigkeiten erdulden, sowie Verfolgungen als Rebellen und Schismatiker. Weil nämlich ihre
Verfolger, durch die bösen Geister gedrängt, sagen werden, dass sie Gott einen grossen Dienst erweisen
werden, eine solche Pest vom Angesicht der Erde zu vertilgen.
Der Papst ist Papst ab der Annahme der Wahl durch das Konklave Weder ist (1.) die Wahl Kardinal Siris
belegt, noch, daß er (2.) die Wahl angenommen hätte. Hätte er die Wahl angenommen, wäre er ab der
Annahme Papst gewesen. Der Papst darf aber auch wieder zurücktreten, wenn er das so erklärt, ohne, daß
jemand den Rücktritt annehmen müßte, außer der Papst selbst, der damit aufhört, Papst zu sein. Selbst
wenn Kardinal Siri innerhalb des Konklave 1958 bereits Papst gewesen wäre, so hätte er auch wieder zurücktreten
können. Tatsache ist, daß er sich nie den Katholiken als Papst, der die Wahl angenommen hat, vorgestellt
hat. (Und damit sind alle Spekulationen über einen Papst Siri hinfällig.) Er hätte höchstens erklären
können, er war kurz Papst und ist dann wieder zurückgetreten. Dann müßte er auch Eingang in die Papstliste
finden, als kürzestregierender Papst der Geschichte.
#187 Agiafortuni 19:13:38 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Sacerdos helveticus nachstehend die Fortsetzung des Textes: „Der nächste Papst wird nicht Siri sein,
wie man in gewissen römischen Kreisen munkelt, denn er ist viel zu autoritär. Ein versöhnlicher Papst
wird gewählt werden. Die Wahl ist auf den Patriarchen Roncalli aus Venedig gefallen“. Ich fragte erstaunt:
„Von wem gewählt?“ „Durch unsere am Konklave beteiligten Freimaurer“ antwortete sie mir mit der grössten
Seelenruhe.“ „Beteiligen sich Freimaurer am Konklave“ fragte ich sie. Ich erhielt folgende Antwort: „Gewiss,
denn die Kirche ist in unseren Händen“ Ich fragte erneut: „„Wer eigentlich regiert die Kirche?“ Nach
einer kurzen Pause antwortete mein Gegegenüber: „Niemand weiss wo der Kopf sich befindet. Er bleibt verborgen.“
Hinter der verhinderten Wahl Siris stand weder der russischen Geheimdienst noch irgendwelche jüdischen
Kreise, die 1958 noch den den Einfluss bessasen, den sie später besitzen sollten, sondern schlicht und
einfach die gallikanische Kirche. Möglicherweise drohten sie mit einem Schisma, eine Methode, die Kardinal
Richelieu traurigen Gedenkens im dreissigjährigen Krieg mehrmals mit Erfolg anzuwenden verstand. Auch
damals war Urban VIII nicht in der Lage die Exkommunikation über ihn zu verhängen. Empfehlenswert ist
dieser Hinsicht die Lektüre Joseph de Maîstre über die gallikanische Kirche sowie Monseigneur Delassus:
La conjuration antichrétienne
#184 Agiafortuni 18:14:21 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Karl Murx: nochmals Siri nach dem Buch von Benny Lai wollte Siri nicht Papst werden und daher hat er immer
Ausreden gefunden um dem Wunsch Pius XII, nach Rom zu kommen, aus dem Wege zu gehen. Als dann die französischen
Frevlern mit Liénart und Tissérant an der Spitze ihr histerisches Geschrei losenliessen könnte es für
Siri eine Gelegenheit gewesen sein, auszusteigen. In seiner 1994 unter dem Titel Nichita Roncalli veröffentlichten
Schnrift berichtet Franco Belligrandi , ein ex Kämmerer des heiligen Stuhles und Mitarbeiter beim Osservatore
Romano“ über eine ihm im September 1958, also kurz vor dem Konklave, aus dem Vatikan zugespielte Mitteilung.
In dieser Mitteilung wird folgendes berichtet: Ich sass in einem Wagen zusammen mit einer Persönlichkeit,
die einen hohen Rang innerhalb der Freimaurerloge bekleidete und mit dem Vatikan in Berührung stand.
Sie berichtete mir: „Der nächste Papst wird nicht Siri sein, wie man in gewissen römischen Kreisen munkelt,
denn er ist viel zu autoritär. Ein versöhnlicher Papst wird gewählt werden. Die Wahl ist auf den Patriarchen
Roncalli aus Venedig gefallen“. Ich fragte erstaunt: „Von wem gewählt?“ „Durch unsere am Konklave beteiligten
Freimaurer“ antwortete sie mir mit der grössten Seelenruhe.“ „Beteiligen sich Freimaurer am Konklave“
fragte ich sie. Ich erhielt folgende Antwort: „Gewiss, denn die Kirche ist in unseren Händen“ Ich fragte
erneut: „„Wer eigentlich regiert die Kirche?“ Fortsetzung folgt
#183 Karl Murx 15:59:52 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Tja, leider, FBI! Die Akten sind sogar inzwischen freigeben: Department of State secret dispatch, „John
XXIII,“ issue date: November 20, 1958, declassified: November 11, 1974 Department of State secret file,
„Cardinal Siri,“ issue date: April 10, 1961, declassified: February 28, 1994.
#182 Benedikt 15:54:45 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Ach… …jetzt auch noch das FBI, na sowas. Was kommt als nächstes CIA? Mossad? Und was sagt das FBI-Protokoll
darüber aus, was nun genau Siri daran hinderte, mit seiner Amtsführung zu beginnen? Gezeter von irgendwelchen
Minderheiten kann dafür ja nun nicht verantwortlich sein. Ihre Indizien reichen nichtmal für einen Anfangsverdacht,
Murx.
#181 Karl Murx 15:48:23 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Kanonisch entscheidend bleibt der ausgeübte Zwang Er hatte laut den FBI-Unterlagen schon im 3. Durchgang
von 1958 die erforderliche Mehrheit. Dann ging das Gezeter der Franzosen los. Siri wollte seine Zustimmung
von einem 4. Wahlgang abhängig machen. Auch hier wurde er gewählt. Er nahm an und der weiße Rauch stieg
auf. Und sofort begangen die Querelen, die zu seinem erzwungenen Rücktritt führten.
legasthenischer Fall Der Herr Schnatterbach kann wohl nicht lesen, dass es in diesem Thread um die Traditionalisten
geht, der Herr Schnatterbach…! Leidet er an Legasthenie?
#178 Benedikt 15:43:27 | Mittwoch, 16. Januar 2008
@ Murx Wieso sollte das einsehbar sein? Wenn Siri seine erfolgte Wahl nicht durchsetzen konnte, weil ihm
die Mehrheit des Konklaves, das ihn eben noch gewählt hatte plätzlich von der Fahne ging, weil ssie
ihn – wie Sie sagen – für einen Feigling hielten, warum sollten sie dann 1963 und 78 plötzlich anders
vorgehen. Was erhoffen Sie sich überhaupt von dem Pontifikat eines Feiglings. Zudem kann man sagen, dass
das alte Sprichwort „wer als Papst ins Konklave geht…“ zumindest 1963 außer Kraft war. Denn die Wahl
Pauls VI. war nun alles andere als unerwartet.
#177 Karl Murx 15:38:32 | Mittwoch, 16. Januar 2008
In der Tat! Besonders dann, wenn durch diese Farce einen Skandal verbergen möchte. Aber dazu ausführlich
Rémy selbst über seine Gespräche mit Malachi Martin, was die Konklaven von 1963 und 1978 angeht. www.kreuz.net/book.6.html
#173 Benedikt 15:24:03 | Mittwoch, 16. Januar 2008
@ Murx Sie beantworten meine Frage nicht vollständig, aber …warum sollen dann seine Wähler auf ihn
hoffen? Er war halt ein Feigling. Das Wissen muss ja schnell verloren gegangen sein, denn Siri war ja
noch 1978 papabile, blockierte sich aber mit seinem Amtsbruder Benelli solange, bis man andere wählte.
Kardinal Siri Offenbar geht es um den Kardinal Siri. Er war als einer der Papstkandidaten im Gespräch.
Vielleicht hat sich die Kandidatur verschleppt, dass es jetzt erst zu den Missverständnissen hier im
Forum kommt?
#169 Benedikt 14:48:33 | Mittwoch, 16. Januar 2008
@ Murx Er hat eben nicht öffentlich amtiert, weil er man Zwang auf ihn ausgeübt hatte Welcher Zwang
sollte das sein? Und wieso halfen ihm seine Wähler nicht? Wieso schwiegen sie? Die Siri-Gegner müssten
in der Minderheit gewesen sein, wie konnten sie verhindern, dass Siri auf den Balkon geht? Fragen über
Fragen – und alles was Sie haben ist ein Schweigen bei irgendeiner Frage. Ziemlich dürftig das ganze.
„Obskur“ oder nicht ist ja der Punkt Vor dem Hintergrund was nach 1958 passiert ist und der Glaubwürdigkeit
der Geschichte (warum antwortet er nicht deutlich und warum sollte ein Katholik -der Gesprächspartner-vor
dem HIntergrund des 8. Gebotes dermaßen dreist lügen?) selber ist das nunmal nicht obskur.
#167 Karl Murx 14:43:36 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Er hat eben nicht öffentlich amtiert, weil er man Zwang auf ihn ausgeübt hatte Ist doch nicht schwer.
Und mir reichen die Akten des FBI und die persönlich verbürgte Aussage eines Freundes: 0033 61 36 68
13 54 Kannst ihn gerne anrufen. Er spricht aber nur Französisch. Die Telefonnummer gebe ich mit seiner
Zustimmung weiter.
#166 Benedikt 14:39:21 | Mittwoch, 16. Januar 2008
@ Murx Ich kann jedenfalls meine Aussage konfirmieren, dass Siri niemals als Papst amtiert hat, niemals
einen Anspruch auf das Papstamt erhoben hat und niemals die Amtsgewalt Johannes’ XXIII. bestritten hat.
Dieses Wissen langt mir vollständig, irgendwelche obskuren Theorien hinter denen eine zweifelhafte Motivation
steht brauchte ich nicht.
#163 Benedikt 14:11:35 | Mittwoch, 16. Januar 2008
@ Murx Er ist es, der Rore-Sanctifica initiert hat, wenn er auch dort nicht schreibt, aber er hatte die
Leute zusammengebracht. Ach so ist das – keine weiteren Fragen . @ Dr. Heger Das mag vielleicht bei einer
öffentlichen Diskussion so sein, aber nur weil das irgendwer im privaten Gespräch fragt besteht wohl
kaum ein solcher Zwang. Und die Geschichte, die Remy daraus gemacht hat ist an den Haaren herbeigezogen.
#162 Karl Murx 13:16:42 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Herr Louis-Hubert Rémy ist ein guter Freund von mir Er ist es, der Rore-Sanctifica initiert hat, wenn
er auch dort nicht schreibt, aber er hatte die Leute zusammengebracht. 1985 hatte er Kardinal Siri besucht.
Es ist die billigste Methode überhaupt, daß in Abrede zu stellen, vor allem weil Siris Tonbandaussagen
gegenüber Benny Lai in diesen Zusammenhang passen.
@Benedikt: Die Logik war in Ordnung, die Behauptung auch. Ein Mensch ist keineswegs verpflichtet, allen
möglichen an ihn herangetragenen Dummheiten zu widersprechen. 1. Ich muß wohl diese Einrede so verstehen,
daß Sie nicht mehr behaupten, daß die Logik des Satzes von Karl Murx eine „spezielle“ sei. Die Logik
des Satzes war in Ordnung. 2. Der Satz war auch der Sache nach richtig. Wenn von einem Kardinal der katholischen
Kirche das Gerücht geht, er sei in Wirklichkeit der Papst, so ist er moralisch verpflichtet, das richtigzustellen –
zumindest, wenn er von Leuten gefragt wird, die die Behauptung, er sei Papst, weiter verbreiten werden.
Unabhängig davon steht außerdem die Frage im Raum, ob sich das alles so zugetragen hat, wie Remy das
behauptet. Diese historische Frage hat weder mit der Logik des Satzes noch mit der in ihm behaupteten
moralischen Pflicht zu tun. Im übrigen, kann mir vielleicht jemand sagen, wer Herr Rémy ist, von dem
hier die Rede ist? MfG Christoph Heger
#160 Benedikt 12:42:56 | Mittwoch, 16. Januar 2008
@ Dr. Heger Ein Mensch ist keineswegs verpflichtet, allen möglichen an ihn herangetragenen Dummheiten
zu widersprechen. Unabhängig davon steht außerdem die Frage im Raum, ob sich das alles so zugetragen
hat, wie Remy das behauptet. Ich kenne ihn nicht und kann seine Glaubwürdigkeit nicht beurteilen. Ich
halte die ganze Story vom Siri-Papst für denselben Hokuspokus wie die Geschichte vom doppelten Paul.
Alle diese Histörchen haben das Hauptmotiv, einen Grund für die Verweigerung gegenüber dem Konzil oder
der Kirche von heute zu liefern. Das ist beim Sedisvakantismus auch nicht anders. Das erinnert mich an
die Rechtfertigungsversuche kleiner Kinder – wenn die eine Lüge nicht mehr zieht, dann wird einfach die
nächste aufgetischt. Und am Ende kommt heruas, dass das wahr, was offensichtlich ist.
Einfache Logik Wer nicht Papst ist und gefragt wird,[ob er vielleicht doch der Papst ist,]der muß auch
klar machen, daß er nicht der Papst ist. Für diese Herleitung bedarf es wohl der ganz speziellen murx’schen
Logik. Wieso? Die Logik des Satzes ist doch ganz einfach und klar. Ein solcher Mensch ist moralisch verpflichtet,
zu sagen, daß ihn niemand als Papst ansehen darf. MfG Christoph Heger
Benedikt – apropos Logik ich erinnere mich diesbezüglich zu einer „Satzperle“ von P.Lingen der meinte:
„Nicht jeder das sagt Ratzinger ist kein Papst ist automatisch Katholik“
#157 Benedikt 12:18:17 | Mittwoch, 16. Januar 2008
@ Murx Wer nicht Papst ist und gefragt wird, der muß auch klar machen, daß er nicht der Papst ist. Für
diese Herleitung bedarf es wohl der ganz speziellen murx’schen Logik.
#156 Karl Murx 12:05:50 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Zum Konklavegeheimnis gehört nicht, daß man das Gerücht Raum stehen läßt, Papst zu sein Wer nicht
Papst ist und gefragt wird, der muß auch klar machen, daß er nicht der Papst ist.
#155 Benedikt 12:03:13 | Mittwoch, 16. Januar 2008
@ Murx Es ging doch bei der Frage ganz klar um das Problem, ob er Papst geworden war. Siri hatte kein
moralisches Recht ein Gerücht im Raume stehen zu lassen. Was wäre einfacher gewesen, als zu antworten:
„Ich war nie Papst. Vergessen Sie das!“ Kennen Sie das Konklavegeheimmnis Die Analogie zum Fall Siri Sie
behauptete Analogie, wollten Sie wohl sagen. Etwas Unbewiesenes, letztendlich Erfundenes unter dem Hinweis
der zu behaupten, irgendwann käme ja die Wahrheit heraus ist absolut unseriöses Vorgehen. Da könnte
man ja jeden Mist erzählen.
#154 Karl Murx 11:57:54 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Die Analogie zum Fall Siri Wie viele Jahre wußten wir nichts von dem Versuch Israels die USS Liberty
zu versenken. Die Überlebenden Matrosen wurden von ihrem eigenen Admiral mit dem Tod bedroht, sofern
sie über die Ereignisse sprechen würden. Erst 20 Jahre später fanden sie den Mut. Das hörten die Matrosen
von ihrem Vorgesetzten: ‘I am now an admiral again and I want you to listen to me very closely. If you
ever repeat what you have just told me to anyone, I don’t care if its your mother, another shipmate, anyone,
I will make sure you end up in prison…and then, to accentuate how serious he was, he ended with ‘…or
worse…'…And we all knew what ‘worse’ meant. judicial-inc.biz/…_another_wordpre.htm Siri hatte gegenüber
dem vietnamesischen Priester Khoat zugegeben, daß ein Fluchtversuch aus Genua in die USA mit seinem Tode
enden würde.
Formal richtig, nur leider nicht der richtige Kirchenbegriff? Es ist zu unterstellen, daß Sie meinen,
das Vat. II habe einen falschen Kirchenbegriff verwendet, oder ihm ggf. Vorschub geleistet, weil es auf
den Begriff der „societas perfecta“ verzichtet hat? Weil es die Kirche in der „Welt von heute“ positioniert
hat? Bei genauerer Betrachtung des Kirchenbegriffs ist aber zu konstatieren, daß die societas perfecta
sich als eigenständige Größe dem ebenfalls autonomen Staat gegenübersah. Zwei eigenständige und voreinander
unabhängige Größen, beide beauftragt, in ihrem Bereich der christlichen Berufung ihrer Untertanen,
als Gläubige bzw. als Staatsbürger zu dienen. Das funktionierte, solange sich der Staat selbst als christlicher
verstand. Mit der zunehmenden Säkularisierung des Staatsbegriffs in der ersten Hälfte des XX. Jhdts.
und dem zunehmenden Anspruch an seine religiöse Neutralität, war dieses Konzept aber nicht mehr tragfähig.
Der kirchlichen societas perfecta fehlte des Gegenüber, so daß es als eigenständige Aufgabe der Gläubigen
erkannt wurde, die vom Staat als Staat zunehmend abgelehnten christlichen Prinzipien nunmehr durch das
staatliche und politische Engagement von Christen im Staat zu ersetzen. Dies hat zu einer enormen Ausweitung
der „kirchlichen Zuständigkeit“ geführt: Nicht mehr nur binnenkirchliches oder einzelne politische Fragen
unterstanden nun der kirchlichen Beurteilung, sondern Staat, Gesetzgebung und Gesellschaft als Ganzes.
Der soc. perf. Begriff entfiel, aber der Anspruchsbereich wurde erheblich ausgeweitet.
#152 Karl Murx 09:54:01 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Es ist vollkommen egal, wer diese Bischöfe sind Siri hat sie geweiht, weil er sich als Papst erweisen
wollte. Diese Bischöfe werden wohl selbst nie Bedeutung erlangen. Hier ist ein längerer Artikel, der
sich auch mit Einzelheiten beschäftigt, die ich von Rémy weiß und er wird dort auch zitiert. Aber der
Artikel geht weit darüber hinaus. …ww.eclipseofthechurch.com/chapter_xvii_1.htm
Welche Bischöfe hat S.E. Siri HEIMLICH geweiht??? „Derselbe Rémy versichert mir, Siri habe auch heimlich
Bischöfe geweiht.“ Wenn es wahr ist, was Remy sagt, und es sich nicht um Bischöfe in den kommunistisch
unterdrückten Ländern handelt(!), also die Weihen OHNE Zustimmung des Papstes erfolgten, dann würde
es S.E.Card. Siri völlig desavauieren!!! Ich schätze allerdings der umgekehrte Fall stimmt: Mit dieser
Behauptung hat sich dieser Remy selbst desavauiert! Womit die Idee vom erpressten Rücktritt hinfällig
wäre. (Wie gesagt: es sei denn… – In Berlin z.B. wurden auch heimlich tschechische und slowakische
Priester geweiht. Heimlich ja, gegenüber den staatlichen Behörden, aber innerkirchlich offiziell.) S.E.Card.
Siri soll also angeblich zu kleinmütig gewesen sein um die Papstwahl anzunehmen, bzw. die angenomme Papstwahl
zu verteidigen und dann als Konsequenz heimlich Bischöfe geweiht haben?!?!?! Und welche sollen das bitte
sein? Namen bitte!
VatII So wie das Konzil in der öffentllichkeit dargestellt wird/wurde handelt es sich um eine blosse
Irreführung und um einen riesigen Volksbetrug. Die Idee die hinter dem Konzil stand waren einige Nachjustierungen
in der Liturgie und sicherlich etwas mehr Einbindung der kath.Laien. Deshalb sollte ein kleines Pastoralkonzil
abgehalten werden. Eine kleine Gruppierung der bekannten Personen mit sehr guten Kontakten zur internationelen
Medienlandschaft schaffte es das Konzil als ganz was anderes darzustellen als was es war und verkaufte
es ale einen neuen Katholizismus. Es wird jedoch NICHTS aber auch gar nichts neues gelehrt, jedoch gewiss
vieles irreführend halbhäretisch im Kantischen Idealismus neuinterpretiert. Hinzu kommt dass diese Gruppe
massive Lobbyarbeit betrieb und den Stuhl mit Hilfe von aussen (Medien) und den Seilschaften innen in
einem Zangengriff erpresste. Heute wird gelehrt dass das Konzil ein großer Umbruch war der den Glauben
„reformiert“ hat und ja eigentlich das Gesicht der Kirche ganz verändert hat was eine raffinierte Lügentaktik
ist um die eigene Ideologie als offiziell zu vermarkten. Ähnlich den sog „Homo“ Gruppierungen war es
eine kleine Minderheit die sehr gute Kontakte zu Medien und Politik hatte und deshalb in der Lage war
ihre Sicht der Wirklichkeit populär publik zu machen wie dies die sog „Konzilseformer“ taten.
Das Pastoralkonzil war zwar rechtmäßig Aber die Dokumente tragen nichts zur Lehre der Kirche bei, und
verwirrten wegen ihrer unklaren Sprache sogar die Theologen, und viele behaupten seitdem sogar, die Kirche
leugne das Dogma v. Florenz, wie das die häretischen Pastoralkonzilssektierer tun, von denen einige (die
Früheren) das Pastoralkonzil bewußt mißverstehen, und andere (die Heutigen) unabsichtlich mißverstehen,
weil sie den Unsinn der ersteren glauben (z.B. weil sie nur die häretischen Interpretationen von Rahner &
Vorgrimmler lesen, anstatt die zweideutigen Konzilstexte – und anstatt der katholischen Dogmen, die sie
nicht kennen und zumeist auch niemals davon gehört haben).
#148 Agiafortuni 08:23:24 | Mittwoch, 16. Januar 2008
clarissa colonia: formal richig formal sind ihre Überlegungen richtig. Dennoch war das letzte Konzil
insofern eine Impostur als es vorgab rechtgläubig zu sein und dennoch einen Kirchenbegriff vertrat, der
nicht in Übereinstimmung mit dem herkömmlichen Kirchenbegriff steht.
Gut. Das Konzil war also rechtmäßig! Damit stellt sich die Frage nach der Rechtmäßigkeit seiner Entschließungen
schon nicht mehr. Was Dritte in diese hinein, oder aus ihnen herausinterpretieren, ist daher auch nicht
mehr strittig, weil irrelevant. Vorangehenden dogmatischen Aussagen von anderen Konzilien oder Pontifices
hat es explicite weder widersprochen, noch sie geleugnet, und dementsprechende Interpretationen sind eben
Interpretationen, keine Konzilsaussagen. Da bin ich aber froh, daß wir wenigstens diesen Konzilsungeist,
der ab Mitternacht in der Konzilsaula sein Unwesen trieb, erkannt und gebannt haben. Dann ist es ja auch
nicht strittig, daß, weil dem denn so war, Mons. Lefebvre den maßgeblichen Konzilsdokumenten seine Unterschrift
nicht verweigert hat. Wenn aber das Konzilund seine Mehrheitsentschließungen nicht nur nicht heterodox,
sondern rechtmäßig und die Pontifices seit seiner legitim waren: Wie konnte Mons. Lefebvre dann in Kenntnis
dieser Legitimität vorsätzlich ein Schisma hervorrufen – durch eigenes Tun und nicht nur durch Unterlassen
oder Geschehen lassen? Oder hat der Diener Gottes Mons. Lefebvre etwa häretische Dokumente unterzeichnet?
Aber, was folgt aus der Legitimität des Konzils, ungeachtet aller irriger Interpretation Dritter, die
Sie ja ausdrücklich eingeräumt haben?: Wenn das Konzil, seine Beschlüsse und die Pontifices seither
rechtmäßig waren, gibt es keinen Rechtfertigungs- oder Entschuldigungsgrund für das mutwillig herbeigeführte
Schisma!
@clarissa c.: Natürlich war das letzte Konzil rechtmäßig Sie berücksichtigen nicht die von mir mehrfach
gestellte Frage: Waren das Konzil und seine Entschließungen rechtmäßig? Das II. Vaticanum war natürlich
ein rechtmäßiges Konzil und hat rechtmäßige Dokumente verabschiedet, unter Zustimmung des Papstes.
Mi care fili, über das kleine Konzilskompendium müssen wir nicht streiten; dessen ist es nicht wert.
Aber: Sie berücksichtigen nicht die von mir mehrfach gestellte Frage: Waren das Konzil und seine Entschließungen
rechtmäßig? Wenn man sie angreifen will, muß man die Legitimität der Konzilsväter (und -mütter)
bestreiten – mit allen Folgen. Wollen Sie das?
@clarissa colonia: Habe ich das behauptet? Wann und wo hätte das Vat. II behauptet, es hätte ein Florentinum
gegeben, das es nicht gegeben hat, oder behauptet, es hätte ein Florentinum nicht gegeben, das es dennoch
gab? Die Rede ist doch sehr klar von den Sektierern des Pastoralkonzils, die sich durch geschickte Verwirrung
auf die irreführenden Homilien des Pastoralkonzils berufen, für etwas, was diese inhaltlich gar nicht
enthalten können, schon einmal deshalb, weil kein Konzil einem Dogma widersprechen kann, und was das
Pastoralkonzil auch gar nicht tut. Es redet aber in unnötiger und mißverständlicher Weise von „wahren
Elementen“ in anderen Religionen – diese Rede ist nicht falsch, sie verwirrt aber die schlechtgebildeten
Theologen, die aber auch noch absichtlich irregeführt werden, durch die gutgebildeten, aber kirchenfeindlichen
Modernistentheologen, die auch in der Formulierung der V2-Homilien maßgeblich eingebunden waren, und
nach dem Konzil ihre irreführenden Kommentare herausgaben: Siehe den häretischen V2-Kommentar von Rahner/Vorgrimmler!
Die V2-Sektierer lesen nur die irrigen Rahner-Vorgrimmler-Kommentierungen, weil die V2-Homilien kein Mensch
liest. Das sind die V2-Sektierer, die mit dem II. Vaticanum nichts zu tun haben. Deren Lehre ist nicht
das II. Vaticanum, sondern das Buch „Kleines Konzilskompendium“ der Irrlehrer Karl Rahner & Herbert Vorgrimmler.
Mi care fili, Leugnen, das müßte sogar Ihnen einsichtig sein, setzt simulatio oder dissimulatio voraus:
ea, quae non sunt, simulo, quae autem sunt, dissimulantur. Wann und wo hätte das Vat. II behauptet, es
hätte ein Florentinum gegeben, das es nicht gegeben hat, oder behauptet, es hätte ein Florentinum nicht
gegeben, das es dennoch gab? Das mit der Begrifflichkeit des Leugnens überlegen wir uns noch einmal und
tun in der Zwischenzeit so, als hätten Sie dazu nichts gesagt. Und nur für den Fall, daß Sie behaupten
wollen, das Florentinum sei vom Vat. II nicht zitiert worden, weshalb letzteres irregulär wäre, überlegen
Sie sich mal, was Sie alles mitbehaupten (und mitbeweisen) müssen, wenn Sie das Vat. II für irregulär
halten wollen. Solange halten Sie aber jetzt Stille, belästigen niemanden mehr mit Ihren ephemeren und
intellektuell kurzatmigen Behauptungen, sonst lasse ich Sie mal Nachsitzen!
Erzbischof Lefebvre hatte als katholischer Bischof ganz klar die Pflicht, gegen die Häresien der Konzilssektierer
aufzutreten Denn diese leugnen bis heute das unfehlbare Dogmenkonzil v. Florenz in Berufung auf das zweideutige
Homiliengeschwafel eines fehlbaren Pastoralkonzils der 1960er, das sich um klare Aussagen drückt, und
dafür völlig unnötig „Elemente der Wahrheit“ in anderen Religionen preist: Dafür braucht man kein
Konzil, das in der Kirche dafür da ist, Irrlehren zu verurteilen, und nicht den Kirchenhistorikerpapst
Roncalli (unrühmlich) in die Kirchengeschichtsbücher einzuschreiben.
#141 Graf von Galen 23:22:48 | Dienstag, 15. Januar 2008
Wider VII, @ HBR Die Exkommunikation der Bischöfe der Levebvre – Sekte ist keineswegs nichtig. Schließlich
hat der ehemalige Erzbischof Levebvre ja eindeutig gegen das vatikanische Konzil gepredigt. Und noch schlimmer:
Er hat dem heiligen Vater den Gehorsam verweigert und quasi illegal Bischöfe geweiht Erzbischof Lefebrve
hat gegen VII gepredigt und das ist die Pflicht eines jeden katholischen Geistliche bis dieses häretische
Pamphlet der Anbiederung an den Libera- lismus, die falschen Religionen, den Protestantimus im Mülleimer
verschwindet. Auch der exkommunizierte Bischof Eusebius ein Zeitgenosse des hl. Athanasius hat Bischöfe
geweiht und wurde trotzdem heilig gesprochen. Warum ? Weil er wie Erzbischof Lefebrve und Athansius wegen
der Verteidigung des katholischen Glaubens zu Unrecht exkommuniziert wurde.
#137 Agiafortuni 22:00:44 | Dienstag, 15. Januar 2008
Sacerdos helveticus es gibt mehrere glaubwürdige Zeugnisse dafür. Der Kardinal hat kurz vor seinem Tode
seine Aufzeichnungen einem namhaften Vatikanisten mit Namen Benny Lai übergeben, welcher sie unter dem
Titel: Il Papa non eletto, Giuseppe Siri, cardinale di Santa Romana Chiesa herausgegeben hat. Ausserdem
stellt der Kardinal in seiner Auseinandersetzung mit den Theologoumena Rahners im Anschluss an die Worte
unseres Herrn „wenn möglich“ folgende Frage: „ hatte er da plötzlich den Gedanken, und sei es auch nur
einen Augenblick lang, sich lieber von seiner Sendung zu lösen, um dann gemäss der jedem anderen Menschen
gesetzten Bestimmung zu leben, älter zu werden und eines Tages zu vergehen?“ Es steht ausser Zweifel,
dass das Konklave von 1958 von den Franzosen manipuliert wurde. Dafür gibt es eine Erklärung Pater Bertrand
de la Margerie SJ dessen Vater beim Tode Pius XII französischer Botschafter beim heiligen Stuhl war.
Sie kann nachgelesen werden im Archiv für Papstgeschichte, das vom Vatikan herausgegeben wird.
#135 Karl Murx 21:14:56 | Dienstag, 15. Januar 2008
Siri hätte gegenüber Rémy die Pflicht gehabt Gerüchte auszuräumen Siri hatte nicht gerade mit einem
Pokergesicht geschwiegen. Warum blickte er zum Himmel empor. Es ging doch bei der Frage ganz klar um das
Problem, ob er Papst geworden war. Siri hatte kein moralisches Recht ein Gerücht im Raume stehen zu lassen.
Was wäre einfacher gewesen, als zu antworten: „Ich war nie Papst. Vergessen Sie das!“ Derselbe Rémy
versichert mir, Siri habe auch heimlich Bischöfe geweiht.
@agiafortuni Haben Sie eine Quelle für die Äusserung Siris? Dass es so gewesen sein mag, ist durchaus
möglich. Die Schuld, die Siri anerkennt, wäre dann die gewesen, nicht mutiger gewesen zu sein und die
Wahl (von 1958) abgelehnt zu haben.
#133 Agiafortuni 21:06:57 | Dienstag, 15. Januar 2008
Siris Aufzeichnung Nicht alle Päpste zeigen sich ihrer Aufgabe gewachsen, nachdem sie die dazu erforderliche
Schule besucht haben. Diese Schule durchläuft man, ohne es zu wollen, bevor man Papst wird, indem man
die richtigen Posten schafft und sie mit der dazugehörigen Eignung und Treue zu kombinieren versteht.
Dies sage ich, weil ich von schweren Gewissensbissen geplagt werde. Im Vertrauen, dass Gott mir verzeihen
wird, kann ich meine Ruhe bewahren. In den ersten beiden Konklaven, an denen ich teilgenommen habe, hat
mir ein massgebender Kardinal die Kandidatur angetragen. Hinter ihm sollen die französischen Kardinäle
gestanden haben, denen die meisten übrigen Kardinäle hörig waren. Die Deutschen stand ausserhalb und
schlossen sich gelegentlich zusammen. Meine Antwort lautete: Nein und wenn ihr mich wählt, werde ich
erneut nein sagen. Ich habe schlecht gehandelt und heute bin ich mir dessen bewusst. Heute?. Seit einige
Jahren. Ich habe schlecht gehandelt, denn gewisse Handlungen wären unterblieben und ich zögere es zu
sagen, es waren Fehler. Ich habe somit eine schwere Schuld auf mich geladen und Gott gebeten, mir zu verzeihen
im Vertrauen, dass er es tun wird. Auch in den letzten beiden Konklaven wurde ich vorschlagen, doch habe
ich mich nicht mehr gegen eine mögliche Wahl gesträubt. Ich habe zu mir gesagt: es geschehe, was geschehen
muss. Ich bin heil davongekommen.
@Karl Murx So wie Sie die Frage Remys formulieren, war sie nicht sehr präzise. Siri wurde danach gefragt,
ob er zum Papst gewählt worden sei, die Wahl angenommen habe und zum Rücktritt gedrängt worden sei.
Siri antwortete scheinbar durch Schweigen. Es ist nicht erweisbar, dass durch dieses Schweigen eine zustimmung
zu allen drei Tatsachen ausgedrückt werden sollte. Es wäre auch möglich, dass er zum Beispiel gewählt
wurde, aber die Wahl nicht angenommen hatte. Auch die von Ihnen berichtete Äusserung Siris, er habe versagt,
liesse sich ungezwungen so erklären, dass er im Nachhinein sich Vorwürfe macht, die Wahl nicht angenommen
zu haben.
He Filius, Spätmerket hat doch das genaue Gegenteil behauptet, nämlich dass er nicht abgestritten hat
Papst zu sein. Wenn er es nicht war, warum tut er es also nicht klar und deutlich ??
Das ist doch lächerlich! Kardinal Siri hat natürlich zurückgewiesen, der Papst zu sein. Warum hätte
er sonst alle Päpste anerkannt und sich als Kardinal gekleidet, und auch den Zeremonien mit den richtigen
Päpsten beigewohnt, mit dem Zeremoniell Kardinal-Papst und nicht „Gegenpapst-Papst“ – vom sel. Johannes
XXIII. bis zu Johannes Paul II.? Das ist ein richtiger Gegenpapst – und der kniet nicht vor dem richtigen
Papst: www.truecatholic.org
Tridentinus „bislang“ ist ein Unwort, das um 1960 in die deutsche Sprache eingebrochen ist und gleich
von Germanisten kritisiert wurde. Korrekt ist: bisher. Es mag eine große Weisheit sein, aber ich kann
leider keine Botschaft erkennen oder entnehmen. So wahr mir Gott helfe, +Amen+
#127 Dr. Natterbach 18:35:42 | Dienstag, 15. Januar 2008
Aber er hat es auch nicht abgestritten. Dämel! Wie soll jemand, der sich hat zwingen lassen zurückzutreten,
einfach so den Mut aufbringen und sich dann als Papst erklären. Sein Leben wäre kurz gewesen. Dämlack!
Das stimmt: Das Faktum der Wahl muß nachweisbar sein Lediglich das Faktum der erfolgten Wahl sollte irgendwie
nachweisbar sein, was ja auch der Fall war. Und das ist bei Kardinal Siri nicht der Fall. Er erhob auch
nie Ansprüche darauf, der Papst zu sein.
#125 Dr. Natterbach 18:31:54 | Dienstag, 15. Januar 2008
@FiliusEccl.: Wie soll das gehen? Blöder Sophismus! Wenn einer die Wahl angenommen hat nachdem er kanonisch
gewählt worden ist, ist er Papst. Wenn er dann durch schweren Druck und Zwang von seinem Amt zurücktritt,
was kanonisch den Rücktritt ungültig macht, so wird der so gezwungene doch wohl kaum aufstehen und sich
zum Papst erklären; es sei denn er findet neuen Mut. Es ist schon erstaunlich, daß Siri wenigstens nie
abgestritten hatte Papst zu sein, denn auf Rémys Frage hin hätte er es tun müssen. Keiner hat das Recht
Gerüchte zu nähren, er sei Papst, wenn er es nicht ist.
#124 Karl Murx 18:21:14 | Dienstag, 15. Januar 2008
Die Wahl zum Papst hängt nicht von der Verkündigung ab, sondern nur von der persönlichen Annahme Aus
der Konstitution „Vacante Sede apostolica“ von Pius X. vom 25. Dez. 1904: Caput VII, 87: Post electionem
canonice factam consensus electi per Cardinalem Decanum nomine totius S. Collegii requiratur. 88: Hoc
consensu praestito intra terminum, quatenus opus sit,…, illico electus est verus Papa, atque actu plenam
absolutamque iurisdictionem supra totum orbem acquirit et exercere potest. In der Konstitution von Pius
XII steht unter Caput VII genau das gleiche. Caput VII 101. Hoc consensu praestito intra terminum, quatenus
opus sit, prudenti arbitrio Cardinalium per maiorem votorum numerum determinandum, illico electus est
verus Papa, atque actu plenam absolutamque iurisdictionen, supra totum orbem acquirit et exercere potest.
(50) Hinc, si quis litteras super negotiis quibuscumque confectas, quae a Romano Pontifice ante coronationem
suam emanaverint, audeat impugnare, excommunicationis sententia, ipso facto incurrendae, eum innodamus.
(51) www.fiu.edu/…irandas/vacantis.htm Die Verkündigung hat mit einer gültigen Wahl nichts zu tun,
denn sonst könnte ja eine Minderheit einen mißliebigen Papst vergiften und der Verschwörer könnte
sich auch noch zum Papst aufschwingen. So etwas, daß dem Volk die Wahl kundgemacht werden muß, steht
in keinem juristischen Text. Lediglich das Faktum der erfolgten Wahl sollte irgendwie nachweisbar sein,
was ja auch der Fall war. Der weiße Rauch stieg auf und Mgr. Santaro, Sekretär des Konklave bestätigte
der Presse 1958 die Wahl.
@Agiafortuni – Ja, sie haben recht Die Franzosen wollten unbedingt Montini. Montini selbst hat eine fast
schon irrationale Vorliebe für alles Französische. Seine Chancen stiegen, denn er verkaufte sich als
Antifaschischt, Siri dagegen desavouierte man, indem man ihn Verbindungen zur Rattenlinie unterstellte.
Während des Pontifikates Paul VI. lief die Verbindung Vatikan – Moskau wie geschmiert.
Selbst wenn Kardinal Siri die Wahl zum Papst im Konklave 1958 angenommen hätte, und er damit tatsächlich
bereits Papst gewesen wäre: Die Welt außerhalb des Konklave hat es nie erfahren, weil er nie offiziell
als Papst der Welt verkündet wurde. Und ein katholischer Papst muß auch der Welt allgemein bekannt geworden
sein: Ein „Geheimpapsttum“ wie in einem Geheimbund gibt es in der katholischen Kirche nicht. Der Papst
muß allgemein bekannt gemacht sein und sich offiziell auch als Papst bezeichnen. Und das hat Kardinal
Siri nie getan!
#120 Agiafortuni 16:59:49 | Dienstag, 15. Januar 2008
Karl Murx – Dr. Christoph Heger die Wahl Siri wurde von den beiden französischen Kardinälen Tisserant
und Liénart in echt gallikanischer verhindert Tradition verhindert. Sie war bis ins letzte geplant, denn
in Frankreich hielt man einen katholischen Papst für nicht verinbar mit der Ehre Frankreichs. Diese Schlussfolgerung
kann man einem Briefwechsel zwischen dem damaligen französischen Botschafter und dem damaligen Karl den
Grossen (le grand Charles) Charles de Gaulle ziehen. Man wollte um jeden Preis Montini und die sicherste
Gewähr dafür, dass er beim nächsten Konklave gewählt würde, war der Patriarch von Venedig Angelo
Giuseppe Roncalli. Leider zeigten die der Tradition verpflichteten Kardinäle wie Ottaviani und Ruffini
nicht besonders viel Profil als sie sich auf die französische Intrige einliessen.
#119 Tridentinus 15:59:52 | Dienstag, 15. Januar 2008
@Aleph „bislang“ ist ein Unwort, das um 1960 in die deutsche Sprache eingebrochen ist und gleich von Germanisten
kritisiert wurde. Korrekt ist: bisher.
#118 LandorganistII 15:42:49 | Dienstag, 15. Januar 2008
Wenn ich mich recht erinnere muss das Messbuch mindestens 26,4 cm höchstens aber 43,1 cm von der linken
Altarkante platziert werden. Das Pult darf nur einen bestimmten Winkel haben, die Werte sind mir leider
gerade nicht präsent. Ein Verstoß gegen diese Vorschriften macht die ganze Messe ungültig!
Tridentinus Und warum nehmen Sie es als willkommene Gelegenheit, ihre bislang ungefragten Liturgie-Kenntnisse
an einem doch als etwas untauglich einzustufenden Objekt derart lautstark zu demonstrieren. Rubrizismus
hat auch religiöse Qualitäten, ganz gewiss. Man kann sich so gut in ihn hineinbeißen. Man muss es aber
nicht, um nachher nicht gefragt zu werden, ob es Spaß gemacht hat. Ihnen offensichtlich. Ist ja gut,
dass Sie hin gelangt haben…
#116 Tridentinus 15:19:49 | Dienstag, 15. Januar 2008
Aleph Die Position des Messbuchs ist korrekt, sofern man darünter denStandort des Pultes versteht, höchstens
die Position des Buches auf dem Pult ist unvollkommen. Wissen Sie, was eine Kanontafel ist und was auf
der linken steht? Raten Sie mal. Ungültig wird durch eine solche Nachlässigkeit gar nichts. und Sie
sind wohl nicht so umnachtet, die Karikatur des Gültigkeitsbegriffes, die Sie hier betreiben, nicht zu
merken.
Tridentinus Habe ich gegen das Einhalten der Direktiven geredet, doch wohl nicht. Schließlich habe ich
auf die Position des Missale aufmerksam gemacht, nicht etwa Sie! Die Position ist verkehrt. Daran habe
ich Anstoß genommen und die Befürchtung, dass die Messe ungültig sein könnte. Das werden Sie ja wohl
nicht in Abrede stellen wollen.
@Karl Murx: Besten Dank für Ihre Info! Es sieht so aus, als ob Sie noch mehr schreiben wollten, aber
durch die hier gegebene Begrenzung daran gehindert waren. Richtig? MfG Christoph Heger
Tridentinus Das ist sicher eine direktive Rubrik, aber überflüssig, ohne Not vom üblichen Procedere
abzuweichen. Was soll das jetzt? Den Einwand hätten Sie sich ersparen können.
der Vollständigkeit halber… ich habe unter dem Begriff „Kirche“ in der Wiki die Bez. einer „christlichen
Religionsgemeinschaft“ gefunden. Also war es von mir aus nicht unpräzise von „anderen Kirchen“ zu sprechen
und dabei eben „andere christliche Religionsgemeinschaften“ zu meinen und nicht etwa „andere Religionen“.
Ich möchte nämlich nicht, dass man jetzt annimmt, der matt hat in seiner Argumentation plötzlich eine
180 Grad Wende vollzogen und hälts nun mit den Antichristen. Die Vorstellung ist mir persönlich nämlich
ein Greuel. Der Verlauf, den die Diskussion daraufhin nahm, lässt mich nämlich sowas befürchten. Nun
werden sicher die Tradis hier kein besonderes Mitleid mit mir empfinden, da für sie ohnehin nur die Kathkirche
die einzig legitime Kirche darstellt. Ich bin ja durchaus auch tendenziell dazu geneigt, das so zu sehen.
Aber wie gesagt, ich kenne die anderen Kirchen zuwenig, um mir ein objektives Urteil zu erlauben. Ob man
sie alle gemeinhin als Sekten abqualifizieren kann – die der Kathkirche offenbar wesentlich unliebsamer
sind, als der Umgang mit den Antichristen (warum eigentlich?) – wage ich doch zu bezweifeln.
Tridentinus Das Missale auf der Epistelseite muss vom Priester zugeklappt werden. Nur dann ist die Messe
gültig. Offenes Missale, was soll denn diese Novität? o^/ o^/ o^/
#106 Dr. Natterbach 14:44:28 | Dienstag, 15. Januar 2008
Halt deinen Schnodderrand, Aleph! Null Ahung. Das Schlußevangelium wird von der Kanontafel abgelesen.
Im tridentinischen Ritus von vor 62 wird das Messbuch wieder zur Evangelienseite getragen, wenn nicht
der Johannesprolog gelesen wird, sondern das Evangelium vom Sonntag, sollte auf diesen Sonntag ein Fest
fallen.
Schlussevangelium auf der Epistelseite? Im Bild mit den abtretenden Priestern steht das Messbuch auf der
Epistelseite. Wie kommt das? Das Schlussevangelium wird im extraordinären Ritus auf der Evangelienseite
gelesen. Da ist frevlerischer Ritenmix im Gange. Das geht doch nicht: Schlussevangelium auf der verkehrten
Seite. Die Messe kann nur ungültig sein.
#104 Tridentinus 14:25:02 | Dienstag, 15. Januar 2008
Diese Gruppe kann eigentlich nur von den „Jüngerinnen des Abendmahlssaales“ gebildet werden, die bis
jetzt der FSSPX nahestanden und Si Si, No No gedruckt haben. Besonders wegen letzteren Umstands würde
mich das aber sehr erstaunen! Sie sind in unmittelbarer Nähe Roms ansässig, könnten sich also sehr
wohl auch physisch auf Rom zubewegen.
Bitte mein Statement mit „den anderen Kirchen“ von der Früh nicht mißverstehen… (was ich ohnehin nicht
annehme, aber zur Sicherheit, um in diesen wichtigen Belangen keine Unklarheiten aufkommen zu lassen)
hier meinte ich mit „anderen Kirchen“ keineswegs etwa „andere Religionen“ also antichristliche Kulte,
sondern klarerweise „andere christliche Kirchen“. Ich redete mir ja ansonsten selbst gegen den Sinn, da
ich ja ein Feind alles antichristlichen bin.