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Montag, 14. Januar 2008 20:15
Ein italienischer Pfarrer wollte einem seiner Schäfchen das Requiem verweigern. Das Problem – die Rückenschüsse aus den eigenen Reihen.
Zurück zum Artikel 49 Lesermeinungen:
Dienstag, 15. Januar 2008 16:44
Lorenz: Verbrennung und Zerstreuung …
… sind ihrer Symbolik nach beide problematisch. Allerdings kann es für Verbrennung Vernunftgründe geben, weshalb diese Bestattungsart von der Kirche kaum bekämpft wird. Für Zerstreuung gibt es wohl kaum Vernuftgründe. Hier ist der symbolische Anspruch, etwas besonderes auszudrücken viel höher. Wegen des Verdachtes gnostische, pantheistische oder naturreligiöse Bekenntnisse auszudrücken, könnte die RKK hier berechtigtermaßen ein eingeschränktes Bestattungsritual ausüben.

Zur fleischlichen Aufstehung:

Für dieses Dogma gibt es doch etliche Begründungen, die mir spontan einfallen. Die besondere Betonung von Individualität und Geschöpflichkeit über den Tod hinaus. Die Betonung der Strukturhaftigkeit der Schöpfung. Die Betonung der Allmacht Gottes und seiner singulären auf Liebe gründenden Schöpfermacht, die davor bewahrt an die Austauschbarkeit von Gut und Böse zu glauben, also vor Relativismus schützt…etc.
Dienstag, 15. Januar 2008 15:12
Benedikt: Veraltet?
Analog zu dem, was etliche deutsche Bischöfe zu den sog Friedwäldern dekretiert haben hätte in vielen Diözesen kein Priester an so einer „Bestattung“ teilnehmen dürfen.
Dienstag, 15. Januar 2008 11:15
FiliusEcclesiae: „Leidensunfähig nicht unbedingt“
Die Kirche lehrt jedenfalls, daß der auferstandene Leib der Heiligen ein glorifizierter, leidensunfähiger Leib sein wird, für die Ewigkeit.
matt
leidensunfähig nicht unbedingt
die Frage ist, wie dies Leid beschaffen ist. z.B. ist die Frage des Mit-Leides der Heiligen mit der Welt in Zusammenhang mit einer leiblichen Befangenheit nicht unbedeutend. So glaubt man ja z.B. dass Maria oder Jesus leiden, ja sogar blutende Tränen vergießen, wenn die Menschen sich versündigen und unschuldiges Leben fordern.

Das ist ein richtiger Einwand!
Christus und Maria sind bereits sowohl mit ihrem materiellen Auferstehungsleib und mit ihrer Seele im derzeit nur jenseitigen Himmelreich,
und haben doch leidende Herzen,
die die Kirche auf Erden auch als solche verehrt.
Alle anderen Menschen werden aber erst mit dem Jüngsten Gerichtstag, und zwar in dieser Welt, mit der Wiederkunft Christi leiblich auferstehen, und die Seelen der Verstorbenen werden sich mit ihren früheren Leibern, als auferstandene Leiber, aufs neue vereinen.
Die Heiligen werden mit vollkommenen, ewig glorifizierten Leibern auferstehen,
um die ewige Belohnung auch leiblich durch Gott zu erhalten,
während die Verdammten mit unvollkommenen, ewig häßlichen Leibern auferstehen werden,
um die ewige Bestrafung auch leiblich zu erhalten, nämlich durch den Teufel und die Dämonen.

Christus wird nach dem Jüngsten Gericht die ewige Herrschaft antreten, und zwar in einer durch Gott neugeschaffenen, vollkommenen materiellen Welt.
Dienstag, 15. Januar 2008 10:36
thaumaturgos: @filius
… So gibt es die Theorien des hl. Thomas v. Aquin …

und nach Origenes hat der Auferstehungsleib Kugelgestalt, weil das die perfekteste Form sei …

Dienstag, 15. Januar 2008 09:52
stimme der vernunft: Wie ist das eigentlich
bei der Auferstehung des Fleisches mit manchen Heiligen, deren Einzelteile als Reliquien über die ganze Welt zerstreut sind? Bekommen die 14 Tage vor der Auferstehung Bescheid, damit sie ihre Einzelteile zusammensuchen können?

Daran sieht man doch schon, wie absurd die Vorstellung ist, ein Verbrannter und Zerstreuter habe Probleme mit der Auferstehung.

Warum die aber größer sein sollen als wenn er von Würmern aufgefressen worden wäre, verstehe ich nicht.

Dieser Pfarrer schein ziemlich seltsame Vorstellungen von der Auferstehung zu haben.
Dienstag, 15. Januar 2008 01:38
clarissa colonia: Schmid-Verlag, Zielsetzung, Zitat:
„Das Verlagsprogramm „Pro Fide Catholica“ ist auch kämpferisch geprägt … :
Es ist … seine Aufgabe, die Verbindlichkeit der überlieferten Glaubenslehre der katholischen Kirche zu erhalten und gegen vielfältige neue Angriffe – vor allem gegen solche seitens der Konzilskirche – zu verteidigen.
Zweitens sind vom traditionell-katholischen Standpunkt aus gesehen zahlreiche Aussagen als Irrtümer und Irrlehren einzustufen, die jedoch in der Konzilskirche entweder offiziell unwidersprochen bleiben oder sogar als neue Glaubenswahrheit verkündet werden.“

Die hier vorgenommene Dichotomie zwischen dem traditionell-katholischen Standpunkt und der Konzilskirche drückt sich um die entscheidende Frage herum, bzw. es beantwortet sie implizit: Wenn es einen Bruch zwischen der Kirche vor und nach dem Vat. II gegeben hat, muß man dessen Legitimität als ökumenisches Konzil und der Pontifikate seither bestreiten, was entweder auf bizarre Verschwörungstheorien hinausläuft (die rechtgläubigen Konzilsväter wurden eingekerkert und durch Doubles ersetzt), oder in die unsichtbare Kirche Luthers mündet, die mit der sichtbaren nichts mehr zu tun hat. Die erste These scheitert im Beweis, die zweite an der Dogmatik.

Die Veröffentlichungen dieses Verlages als Belege anzuführen ist gleichermaßen bedenklich wie decouvrierend.
Dienstag, 15. Januar 2008 01:13
Leblhuber: Der FiliusEcclesiae mahnt nicht umsonst!!!
Es gibt zwei sehr gute Heftchen über Berichte und Visionen über die ewig Verdammten in der Hölle

Die Hölle. Bestätigt durch Verstorbene

Die Hölle. Nach Visionen von Heiligen

Anton-A.-Schmid-Verlag, „Pro Fide Catholica“, Durach.

Wer diese Hefte einmal gelesen hat, wird es sich zweimal überlegen, ob er dieses Risiko eingehen sollte, auf ewige Zeiten dort zu landen!

um dort strafverschärfend auch noch die Werke des Schmid-Verlages lesen zu müssen!!!

Leute, strengt euch an! Ihr werdet es sonst ewig bedauern. Der Anton-A.-Schmid-Verlag hat das Höllenmonopol.
Dienstag, 15. Januar 2008 01:08
matt2 †: insofern man die Kirche ja als mystischen Leib Jesu ansieht…
ist es irgendwo klar, dass aus dieser Verantwortung Jesus befangen ist durch diesen Leib und wohl auch das Leid erfährt, dass diesen trifft.

Die Aufopferung der Gottesmutter für die Rettung der Seelen zeigt uns auch eine tiefe Verbundenheit mit den Menschen, die das Leid nicht nur indirekt verfolgt, sondern jede Schändung gewissermaßen auch selbst verspürt (wenn man so weit gehen möchte), sodass sie selbst gezeichnet und blutbefleckt erscheint.
Dienstag, 15. Januar 2008 00:53
matt: @Filius: leidensunfähig nicht unbedingt
Die Kirche lehrt jedenfalls, daß der auferstandene Leib der Heiligen ein glorifizierter, leidensunfähiger Leib sein wird, für die Ewigkeit.

die Frage ist, wie dies Leid beschaffen ist. z.B. ist die Frage des Mit-Leides der Heiligen mit der Welt in Zusammenhang mit einer leiblichen Befangenheit nicht unbedeutend. So glaubt man ja z.B. dass Maria oder Jesus leiden, ja sogar blutende Tränen vergießen, wenn die Menschen sich versündigen und unschuldiges Leben fordern.
Dienstag, 15. Januar 2008 00:51
clarissa colonia: Glauben Sie mir, mi fili,
ich kam wahrscheinlich schon lange vor Ihrer Zeit mit Ott flott zu Gott. Dessen ungeachtet ist die Eschatologie weitestgehend spekulative Theologie. Von Patmos aus gewährte uns der Hl. Johannes zwar einen Ausblick, für den er aber keine Hermeneutik mitgeliefert hat. Nicht, daß ich an der Richtigkeit theologischer Eschatologie zweifle; aber nur weniger Dinge bin ich mir so sicher wie des Umstands, daß Gott schon wissen wird, wie die letzten Dinge aussehen. Und: Ich bin nicht so neugierig, als daß ich Ihm das nicht getrost überlassen könnte.
Dienstag, 15. Januar 2008 00:45
FiliusEcclesiae: @clarissa colonia: Die alten Theologen beschäftigten sich mit der Frage der Gestalt des
Auferstehungsleibes, weil die Eschatologie das Ziel unserer irdischen Pilgerschaft ist.

So gibt es die Theorien des hl. Thomas v. Aquin, die er über den Auferstehungsleib der Heiligen hat.

Die Lehren der Kirche nach dem dogmatischen Verbindlichkeitsgrad finden sich in der ausgezeichneten systematischen Dogmatikgliederung von Dr. Ludwig Ott: Grundriß der Dogmatik, vor kurzem neuaufgelegt bei nova&vetera, Bonn, 2004.

Die Kirche lehrt jedenfalls, daß der auferstandene Leib der Heiligen ein glorifizierter, leidensunfähiger Leib sein wird, für die Ewigkeit.

Und daß auch die Verdammten auferstehen werden, aber um für ewig bestraft zu werden.

Die Ewigkeit macht erst die Schrecklichkeit der Hölle aus.
Dienstag, 15. Januar 2008 00:44
Alle Gläubigen sind an der Erfassung und Weitergabe der geoffenbarten Wahrheit beteiligt. Sie haben die Salbung des Heiligen Geistes empfangen, der sie unterrichtet [Vgl. 1 Joh 2,20. 27. ]und in die ganze Wahrheit führt [Vgl. Joh 16,13.].
Dienstag, 15. Januar 2008 00:37
missadeangelis †: Dem Filius iss nix unbekannt!!!!
Der weiß alles!!!
Dienstag, 15. Januar 2008 00:37
matt: nun, wir können uns auch nur auf die Bibel berufen…
Die Auferstehung der Toten ist im wesentlichen Theologie des NT, obwohl es im AT bereits Verheissungen auf ein Leben nach dem Tod gibt z.B. verspricht Gott dem David eine himmlische Wohnstätte. Bei Elias Himmelfahrt ist es noch umso deutlicher, dass Gott die Seinigen zu sich nimmt. Auch der getreue Hennoch im Anfang der Bibel wird ja von Gott bereits entrückt. Es wird aber ansonsten zumeist von „entschlafen zu ihren Vätern“ oder so ähnlich gesprochen. Die Verheissungen die Gott offen ausspricht haben ansonsten zumeist irdischen Charakter. Z.B. die Verheissung an die Stammväter und dann an das Volk Israel bez. der Nachkommenschaft und des Landes. Das zog wahrscheinlich auch eher bei den damaligen Menschen. Es ist wohl anzunehmen, dass die meisten Menschen von ihrem Tod bis zu ihrer Auferstehung zum Endgericht in einem Zustand der Bewußtlosigkeit sind. Der genauere Ablauf der Endzeit ist ja in der Apokalypse geschildert.
Dienstag, 15. Januar 2008 00:35
clarissa colonia: Sicher werden auch unsere schwachen, gebrechlichen Leiber,
die der alte Luther als „stinkenden Madensack“ bezeichnet hat, auferstehen. Aber in welcher Gestalt das sein wird, ist uns leider unbekannt; weshalb diese Diskussion sinnlos ist.
Dienstag, 15. Januar 2008 00:34
FiliusEcclesiae: Es gibt zwei sehr gute Heftchen über Berichte und Visionen über die ewig Verdammten in der Hölle
Die Hölle. Bestätigt durch Verstorbene

Die Hölle. Nach Visionen von Heiligen

Anton-A.-Schmid-Verlag, „Pro Fide Catholica“, Durach.
Wer diese Hefte einmal gelesen hat, wird es sich zweimal überlegen, ob er dieses Risiko eingehen sollte, auf ewige Zeiten dort zu landen!
Dienstag, 15. Januar 2008 00:33
Florian Geyer: missa – gerne
kkk
989. Wir glauben fest und hoffen zuversichtlich: Wie Christus wirklich von den Toten auferstanden ist und für immer lebt, so werden die Gerechten nach ihrem Tod für immer mit dem auferstandenen Christus leben und er wird sie am Letzten Tag auferwecken [Vgl. Joh 6,39--40]. Wie seine, so wird auch unsere Auferweckung das Werk der heiligsten Dreifaltigkeit sein.

„Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt“ (Röm 8,11) [Vgl. 1 Thess 4,14; 1 Kor 6,14; 2 Kor 4,14; Phil 3,10--lt].

990. Der Ausdruck „Fleisch“ bezeichnet den Menschen in seiner Schwäche und Sterblichkeit [Vgl. Gen 6,3; Ps 56,5; Jes 40,6]. „Auferstehung des Fleisches“ (wie die Formulierung im apostolischen Glaubensbekenntnis wörtlich lautet) bedeutet somit, daß nach dem Tod nicht nur die unsterbliche Seele weiterlebt, sondern daß auch unsere „sterblichen Leiber“ (Röm 8,11) wieder lebendig werden.
Dienstag, 15. Januar 2008 00:28
Wir warten alle gespannt auf weitere Veröffentlichungen deiner und deines filius’ Eschatologie-Visionen!!!
Dienstag, 15. Januar 2008 00:24
ihnen würd ich den kinderkatechismus empfehlen – mit hörspielkassette. als einstieg quasi.
vielleicht findet sich ja ein sonderpädagoge der ihnen didaktisch hilft
Dienstag, 15. Januar 2008 00:20
missadeangelis †: Oh jee, wirklich nicht mehr zum Lachen!
Dein Katechismus muss ein seltsames Buch sein!
Dienstag, 15. Januar 2008 00:15
alses was ich sagte finden sie im Katechismus.

passt ihnen nicht gell
Dienstag, 15. Januar 2008 00:15
missadeangelis †: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 15. Januar 2008 00:11
FiliusEcclesiae: Christus lehrte bekanntermaßen, auf eine Fragestellung der Pharisäer,
daß es nach der leibhaften Auferstehung überhaupt keine verheirateten Menschen mehr geben wird, „da die Menschen wie die Engel im Himmel sein werden“.

Anders ist die Sache vielleicht für die Verdammten, die nur zur ewigen Verdammnis auferstehen werden, da diese nicht wie „die Engel im Himmel sein werden“, sondern wie die Engel in der Hölle.
Dienstag, 15. Januar 2008 00:11
missadeangelis †: Recht haste, timpressum!
Der Geyer und sein Filius wissen natürlich, was „kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat!“ Sie glauben es zumindest zu wissen!
Schon deswegen können sie gar nicht zu denen gehören, die einmal demütig erfahren werden, was Gott denen bereitet hat, die ihn wirklich lieben!
Nur gut, dass deren Ergüsse – jetzt kommen tatsächlich noch die Sexgeschichten mit den Jungfrauen – außer im Kreis der exkommunizierten Levebre-Brothers niemand ernst nimmt.
Katholiban ist eindeutig zu viel der Ehre, da ist nichts und gar nichts katholisch!
Dienstag, 15. Januar 2008 00:09
Florian Geyer: timpressum
hostienschändungen werden heute noch in schwarzen messen bei satanischen sekten praktiziert. auch ein sinn der mundkommunion um vor missbräuchen zu schützen
Dienstag, 15. Januar 2008 00:07
timpressum: Jungfrauenvögeln
Nur mal so nebenbei bemerkt: Der Qu’ran spricht von „Hures“, wobei nicht genau definiert wird, was diese Hures sind.

Das mit dem „Jungfrauenvögeln“ ist mal wieder so eine Legende – wie das Hostienschänden durch die Juden!
Dienstag, 15. Januar 2008 00:05
das mit den jungfrauen im paradies ist nicht so abwegig.

jede kultur versucht den zustand absoluter glückseligkeit der anschauung Gottes der menschlichen sprache angemessen zu beschreiben. Die Muslime verwenden dafür halt das Jungfrauenvögeln.

Die Wahrheit ist dass die Glückseligkeit der Anschauung Gottes die Jungfrauenvögelei bei weitem übersteigt !
Dienstag, 15. Januar 2008 00:05
timpressum: Hodscha-Club!
Also bitte: Sunniten können wesentlich liberaler sein als die katholiban hier!
Dienstag, 15. Januar 2008 00:01
missadeangelis †: Wohl eigene Erfahrung!
Der Filius spricht wohl aus eigener Erfahrung:
während die verdammten Menschen einen häßlichen Leib erhalten werden, für alle Ewigkeit, um mit diesem im Höllenreich auf ewig auch leiblich bestraft zu werden.
Gleich kommt er sicher noch mit seinen Sexerfahrungen mit den 75 Jungfrauen!
Im Ernst: das iss hier ja schlimmer als in einem sunnitischen Hodscha-Klub!
Dienstag, 15. Januar 2008 00:00
FiliusEcclesiae: Das 1x1 der Eschatologie müßte jeder Katholik als wichtigste Lehre kennen
Denn es geht im irdischen Pilgerstand nun einmal um ewiges Seelenheil und ewige Verdammnis.

Alle anderen Lehrelemente kommen erst danach, da an erster Stelle das persönliche, ewige Seelenheil liegt, das man nur persönlich gewinnt oder verliert.
Montag, 14. Januar 2008 23:59
clarissa colonia: Ist das wieder eine Antwort,
die nicht ganz zur Frage paßt, oder habe ich etwa wieder mal etwas mißverstanden?
Montag, 14. Januar 2008 23:58
HBR: Ein weiterer Fall
Auch hier zeigt sich, wie wichtig der Gehorsam gegenüber den Bischöfen und gegenüber Rom ist. Das gilt für Laien und in weit strengeren Rahmen auch für jeden Kleriker!
Montag, 14. Januar 2008 23:58
clarissa colonia: Auch dem Filius will ich nicht absprechen,
etwas zu wissen; es ist vielmehr die Sicherheit, mit der das (vermeintliche) Wissen um die Letzten Dinge hier so vorgetragen wird, die mich etwas skeptisch werden läßt.
Montag, 14. Januar 2008 23:55
missadeangelis †: Die Alleswisser!
Auch der Filius will alles schon genauz wissen, was ihn erwartet! In Wirklichkeit weiß er gar nix!!!!
Montag, 14. Januar 2008 23:55
clarissa colonia: Was Ihr alles über die Eschatologie wißt,
erstaunt mich zutiefst!
Montag, 14. Januar 2008 23:54
das hab ich mir nicht ausgedacht dass ist der Lauf den die Welt nehmen wird und den die Kirche seit 2000 (-40) Jahren bezeugt !
Montag, 14. Januar 2008 23:53
FiliusEcclesiae: Die katholische Theologie verwendet das Wort „Auferstehung“ normalerweise
ausschließlich für die Auferstehung des Leibes.

Alle anderen Begrifflichkeiten stammen meist von Häretikern, die die leibhafte Auferstehung leugnen, und von einer „Auferstehung im Tod“ reden, und das Dogma von der leibhaften Auferstehung leugnen, oder sogar auch das Weiterleben der Seele leugnen.

Die Seelen – sowohl im Himmel und in der Hölle – werden sich aber nach der Auferstehung aller Menschenleiber mit diesen Menschenleibern aufs neue vereinen:
Die guten Menschen werden einen herrlichen und vollkommenen Leib erlangen, für alle Ewigkeit, um mit Christus ewig zu regieren –

während die verdammten Menschen einen häßlichen Leib erhalten werden, für alle Ewigkeit, um mit diesem im Höllenreich auf ewig auch leiblich bestraft zu werden.
Sowohl das Christus-, als auch das Höllenreich, werden ewige Reiche sein.
Montag, 14. Januar 2008 23:49
missadeangelis †: Der Geyer!!!
Der alte Bayernführer hat offensichtlich die Auferstehung des Leibes schon hinter sich und spricht aus eigener Erfahrung! Fast schon nicht mehr lustig, sondern eher schrecklich, was religiöse Anmaßung und Selbstherrlichkeit bewirken kann!
Montag, 14. Januar 2008 23:44
Florian Geyer: es gibt 2 auferstehungen
die erste unmittelbar nach dem tod wenn die seele Gott gegenübertritt.

die zweite (auferstehung des fleisches) bei der widerkunft christi wo der leib wieder verherrlich und neu wird – als wiederherstellung der gefallenen schöpfung – vor adams abfall.
Montag, 14. Januar 2008 23:40
missadeangelis †: Nur noch lustig!
Nur noch lustig, wie die vermeintlichen Auferstehungsexperten sich hier austauschen! Realsatire!
Montag, 14. Januar 2008 23:39
Kurt K.: Möglich?
1. Die Verbrennung ist die beschleunigte Art der Verwesung.
2. Ist Auferstehung möglich bei Seebestattung bzw bei Ertrunkenen?
3. Ist Auferstehung möglich bei in Verdun zerfetzten Körpern, deren Todesort anschließend 100 Mal umgepflügt wurde?
4. Ist Auferstehung möglich bei einem Friedhof aus historischer Zeit, der anschließend bebaut wurde und dessen Aushub abgefahren wurde?
5. Ist Auferstehung möglich bei Arbeitern, die in einem Kessel mit glühendem Eisen verbrannten?


Nein.
Montag, 14. Januar 2008 23:38
Florian Geyer: auferstehung des fleisches
man darf die eitlinie nicht absolut setzen. die widerkunft ist das ende der zeiten. das heißt zu diesem zeitpunkt wird die vierte dimension wegfallen. da ist dann zb geburts und todeszeitpunkt gleichzeitig.
Montag, 14. Januar 2008 23:36
FiliusEcclesiae: @Karl der Fromme: Die Auferstehung des Leibes ist immer möglich
Dort heißt es „Ich glaube an … die Auferstehung des Fleisches und das ewige Leben.“
Wenn man wörtlich daran glaubt, ist die Auferstehung des Fleisches nicht mehr möglich, wenn der Körper zu Asche verbrannt ist und danach die Asche verstreut wird.

Jeder abgestorbene Leib zerfällt, nach der natürlichen Ordnung, irgendwann zu Asche – auch die Aschermittwochliturgie spricht davon.
Die Kirche hat von diesem Aspekt her deshalb auch kein Problem mit der Verbrennung des Leibes nach dem Tod, und erlaubt dies deshalb inzwischen auch.

Ihre eigene posthume Verbrennung wurde nur früher von naiven Antichristen angeordnet, die meinten, so gegen den Auferstehungsglauben öffentlich protestieren zu können.

All jene Katholiken, die rechtgläubig an die leibliche Auferstehung glauben, dürfen sich heute auch posthum verbrennen lassen – die Verbrennung ist kein Hindernis für die leibhafte Auferstehung, weil auch ohne Verbrennung der Leib normalerweise zu Staub zerfällt.
Montag, 14. Januar 2008 23:32
Gotthard: fromme Worte
[kursiv]Wenn man wörtlich daran glaubt, ist die Auferstehung des Fleisches nicht mehr möglich, wenn der Körper zu Asche verbrannt ist und danach die Asche verstreut wird. Man durfte sich deshalb nicht verbrennen lassen.[/kursiv]
1. Die Verbrennung ist die beschleunigte Art der Verwesung.
2. Ist Auferstehung möglich bei Seebestattung bzw bei Ertrunkenen?
3. Ist Auferstehung möglich bei in Verdun zerfetzten Körpern, deren Todesort anschließend 100 Mal umgepflügt wurde?
4. Ist Auferstehung möglich bei einem Friedhof aus historischer Zeit, der anschließend bebaut wurde und dessen Aushub abgefahren wurde?
5. Ist Auferstehung möglich bei Arbeitern, die in einem Kessel mit glühendem Eisen verbrannten?
Montag, 14. Januar 2008 23:22
Karl der Fromme: Liebe Kommentatoren
Kennen Sie eigentlich die Fassung des Credo (Glaubensbekenntnis) in der vorkonziliaren Form? Dort heißt es „Ich glaube an … die Auferstehung des Fleisches und das ewige Leben.“ Wenn man wörtlich daran glaubt, ist die Auferstehung des Fleisches nicht mehr möglich, wenn der Körper zu Asche verbrannt ist und danach die Asche verstreut wird. Man durfte sich deshab nicht verbrennen lassen. Keine Beerdigung durch die Kirche, also kein Requiem.

Nachkonziliar heißt es jetzt „Ich glaube an … die Auferstehung der Toten“. Hier wird speziell auf die fleischliche Auferstehung keinen Bezug mehr genommen. Die Auferstehung der Toten könnte deshalb auch in „verklärten, nichtstofflichen“ Leibern geschehen, wenn man es weit auslegt. Dann wärs egal ob begraben oder verbrannt. Also Requiem kann stattfinden.
Hat man aber andere Vorstellungen von Auferstehung, dann muss man sich auch danach richten. Das gilt für Jeden, auch für den Kleriker.
Geschieht das Verbrennen des Leichnams unter der Prämisse des Verstorbenen „ich sorge dafür, dass von mir nichts mehr übrig bleibt zum auferstehen“, dann darf eigentlich kein Requiem stattfinden, denn der Verstorbene ist Atheist.

Geht man davon aus, dass allgemein niemand vorverurteilt wird, so wie es heute üblich ist, dann ist wieder alles möglich, den der Verstorbene könnte bereut haben.
So ein Durcheinander ist das heute!
Montag, 14. Januar 2008 22:54
Gotthard: Einäscherung
dieser Pfarrer hat Sorgen … die Einäscherung ist heute eine ganz normale Bestattungsart – in manchen Gegenden schon weit über 50%.
Allenfalls kann ich nachvollziehen, dass der Pfarrer der Verstreuung nicht beiwohnen wollte … diese Art empfinde ich als nicht sehr menschlich.
Montag, 14. Januar 2008 21:48
Aleph: Abaelard
In gewisser Hinsicht könnte ich Ihnen beipflichten. Aber bitte nicht mit dem Begriff „Pfaffen“. Der gehört ausschließlich in den asbachuralten „Pfaffenspiegel“ und da soll er auch drin vermodern.
Montag, 14. Januar 2008 21:41
Abaelard: Pfaffen
Selbst über Tote wollen die Pfaffen noch Macht ausüben.
Montag, 14. Januar 2008 21:19
Aleph: Die Wünsche Verstorbener
Weshalb sollte der verstorbene ältere Mann nicht eines Requiems würdig sein. Da wird plötzlich getan, als ob die Wünsche Verstorbener nicht mehr heilig wären. Ist es notwendig, dafür auch noch kirchentheologische Krücken für eine Erlaubnis anzuwenden? Damit das Requie erlaubt werden kann. Oder war der Nachlass zu geringfügig, dass sich ein Requiem ohnehin nicht rentiert hätte?
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