(kreuz.net) Anfang Januar wollte der Pfarrer der Gemeinde Santo Stefano in der Stadt Aosta, Hw. Carmelo
Pellicone, einem Mann, der in einem Altenheim der Stadt verstorben war, das Requiem verweigern.
Der Verstorbene
hatte gebeten, seinen Leichnam zu verbrennen und die Asche in den Bergen zu verstreuen.
Aosta ist der
Hauptort des teilweise französischsprachigen Aostatals im Nordwesten Italiens. Das Aostatal bildet eine
eigene Diözese.
Hw. Pellicone beriet sich zuerst mit der bischöflichen Kurie und berief sich bei der
Entscheidung auf eine pastorale Handreichung der Liturgiekommission der italienischen Bischofskonferenz.
Darin wird erklärt, daß die Praxis, die Asche eines Verstorbenen in der Natur zu zerstreuen viele Fragen
und viel Ratlosigkeit aufwerfe:
„Die Kirche hat viele Gründe, sich gegen solche Praktiken zu wenden,
denen pantheistische oder naturalistische Motive und Geisteshaltungen zugrundeliegen können.“
Entsprechend
erklärte der Pfarrer der Witwe, daß der Wille des Verstorbenen dem Dogma von der Auferstehung der Leiber
widerspreche.
Es handle sich um eine pantheistische Vorstellung von Gemeinschaft mit der Natur nach dem
Tod. Das sei nicht Teil der katholischen Religion.
Druck über die Medien
Doch dann fiel die kirchliche
Hierarchie dem Pfarrer erfolgreich in den Rücken.
Der Bischof der nordwestitalienischen Diözese Mondovì,
Mons. Luciano Pacomio (72), erklärte laut der britischen Tageszeitung ‘Times’, daß die Ansicht des Pfarrers
„veraltet“ sei.
Mondoví ist das Nachbarbistum von Aosta.
Eine weitere Stellungnahme zu dem Fall kam
vom italienischen Liturgiker Hw. Silvano Sirboni. Er schrieb einen Artikel in der Tageszeitung der italienischen
Bischofskonferenz ‘Avvenire’.
Darin erklärt Hw. Sirboni, daß die Kirche zwar Beerdigungen bevorzuge.
Doch die Einäscherung sei unter gewissen Umständen annehmbar.
Er erinnert an die von der italienischen
Bischofskonferenz im November herausgegebenen Begräbnisriten.
Dort sind erstmals spezielle Gebete für
die Verbrennung von Verstorbenen in Öfen enthalten. Die neuen Riten enthalten Texte, die im Krematorium
oder in Gegenwart der Asche gesprochen werden können.
‘Avvenire’ erklärt, daß die Existenz dieser
Texte bis zur jetzigen Diskussion unbemerkt geblieben war.
Requiem doch gehalten
Schließlich verkündete
die Diözese Aosta, daß Hw. Pellicone das Requiem doch gehalten hat. Er habe im Vorfeld „gezögert“.
Die Stellungnahme weist darauf hin, daß die Kirche für alle Gläubigen ein Requiem feiere.
Die Einäscherung
dürfe allerdings nicht aus Gründen geschehen, die dem Glauben entgegenstünden.
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48 Lesermeinungen
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Verbrennung und Zerstreuung … … sind ihrer Symbolik nach beide problematisch. Allerdings kann es für
Verbrennung Vernunftgründe geben, weshalb diese Bestattungsart von der Kirche kaum bekämpft wird. Für
Zerstreuung gibt es wohl kaum Vernuftgründe. Hier ist der symbolische Anspruch, etwas besonderes auszudrücken
viel höher. Wegen des Verdachtes gnostische, pantheistische oder naturreligiöse Bekenntnisse auszudrücken,
könnte die RKK hier berechtigtermaßen ein eingeschränktes Bestattungsritual ausüben. Zur fleischlichen
Aufstehung: Für dieses Dogma gibt es doch etliche Begründungen, die mir spontan einfallen. Die besondere
Betonung von Individualität und Geschöpflichkeit über den Tod hinaus. Die Betonung der Strukturhaftigkeit
der Schöpfung. Die Betonung der Allmacht Gottes und seiner singulären auf Liebe gründenden Schöpfermacht,
die davor bewahrt an die Austauschbarkeit von Gut und Böse zu glauben, also vor Relativismus schützt…etc.
Veraltet? Analog zu dem, was etliche deutsche Bischöfe zu den sog Friedwäldern dekretiert haben hätte
in vielen Diözesen kein Priester an so einer „Bestattung“ teilnehmen dürfen.
„Leidensunfähig nicht unbedingt“ Die Kirche lehrt jedenfalls, daß der auferstandene Leib der Heiligen
ein glorifizierter, leidensunfähiger Leib sein wird, für die Ewigkeit. matt leidensunfähig nicht unbedingt
die Frage ist, wie dies Leid beschaffen ist. z.B. ist die Frage des Mit-Leides der Heiligen mit der Welt
in Zusammenhang mit einer leiblichen Befangenheit nicht unbedeutend. So glaubt man ja z.B. dass Maria
oder Jesus leiden, ja sogar blutende Tränen vergießen, wenn die Menschen sich versündigen und unschuldiges
Leben fordern. Das ist ein richtiger Einwand! Christus und Maria sind bereits sowohl mit ihrem materiellen
Auferstehungsleib und mit ihrer Seele im derzeit nur jenseitigen Himmelreich, und haben doch leidende
Herzen, die die Kirche auf Erden auch als solche verehrt. Alle anderen Menschen werden aber erst mit dem
Jüngsten Gerichtstag, und zwar in dieser Welt, mit der Wiederkunft Christi leiblich auferstehen, und
die Seelen der Verstorbenen werden sich mit ihren früheren Leibern, als auferstandene Leiber, aufs neue
vereinen. Die Heiligen werden mit vollkommenen, ewig glorifizierten Leibern auferstehen, um die ewige
Belohnung auch leiblich durch Gott zu erhalten, während die Verdammten mit unvollkommenen, ewig häßlichen
Leibern auferstehen werden, um die ewige Bestrafung auch leiblich zu erhalten, nämlich durch den Teufel
und die Dämonen. Christus wird nach dem Jüngsten Gericht die ewige Herrschaft antreten, und zwar in
einer durch Gott neugeschaffenen, vollkommenen materiellen Welt.
#46 thaumaturgos 10:36:08 | Dienstag, 15. Januar 2008
@filius … So gibt es die Theorien des hl. Thomas v. Aquin … und nach Origenes hat der Auferstehungsleib
Kugelgestalt, weil das die perfekteste Form sei …
Wie ist das eigentlich bei der Auferstehung des Fleisches mit manchen Heiligen, deren Einzelteile als
Reliquien über die ganze Welt zerstreut sind? Bekommen die 14 Tage vor der Auferstehung Bescheid, damit
sie ihre Einzelteile zusammensuchen können? Daran sieht man doch schon, wie absurd die Vorstellung ist,
ein Verbrannter und Zerstreuter habe Probleme mit der Auferstehung. Warum die aber größer sein sollen
als wenn er von Würmern aufgefressen worden wäre, verstehe ich nicht. Dieser Pfarrer schein ziemlich
seltsame Vorstellungen von der Auferstehung zu haben.
Schmid-Verlag, Zielsetzung, Zitat: „Das Verlagsprogramm „Pro Fide Catholica“ ist auch kämpferisch geprägt … :
Es ist … seine Aufgabe, die Verbindlichkeit der überlieferten Glaubenslehre der katholischen Kirche
zu erhalten und gegen vielfältige neue Angriffe – vor allem gegen solche seitens der Konzilskirche –
zu verteidigen. Zweitens sind vom traditionell-katholischen Standpunkt aus gesehen zahlreiche Aussagen
als Irrtümer und Irrlehren einzustufen, die jedoch in der Konzilskirche entweder offiziell unwidersprochen
bleiben oder sogar als neue Glaubenswahrheit verkündet werden.“ Die hier vorgenommene Dichotomie zwischen
dem traditionell-katholischen Standpunkt und der Konzilskirche drückt sich um die entscheidende Frage
herum, bzw. es beantwortet sie implizit: Wenn es einen Bruch zwischen der Kirche vor und nach dem Vat.
II gegeben hat, muß man dessen Legitimität als ökumenisches Konzil und der Pontifikate seither bestreiten,
was entweder auf bizarre Verschwörungstheorien hinausläuft (die rechtgläubigen Konzilsväter wurden
eingekerkert und durch Doubles ersetzt), oder in die unsichtbare Kirche Luthers mündet, die mit der sichtbaren
nichts mehr zu tun hat. Die erste These scheitert im Beweis, die zweite an der Dogmatik. Die Veröffentlichungen
dieses Verlages als Belege anzuführen ist gleichermaßen bedenklich wie decouvrierend.
#43 Leblhuber 01:13:26 | Dienstag, 15. Januar 2008
Der FiliusEcclesiae mahnt nicht umsonst!!! Es gibt zwei sehr gute Heftchen über Berichte und Visionen
über die ewig Verdammten in der Hölle Die Hölle. Bestätigt durch Verstorbene Die Hölle. Nach Visionen
von Heiligen Anton-A.-Schmid-Verlag, „Pro Fide Catholica“, Durach. Wer diese Hefte einmal gelesen hat,
wird es sich zweimal überlegen, ob er dieses Risiko eingehen sollte, auf ewige Zeiten dort zu landen!
um dort strafverschärfend auch noch die Werke des Schmid-Verlages lesen zu müssen!!! Leute, strengt
euch an! Ihr werdet es sonst ewig bedauern. Der Anton-A.-Schmid-Verlag hat das Höllenmonopol.
insofern man die Kirche ja als mystischen Leib Jesu ansieht… ist es irgendwo klar, dass aus dieser Verantwortung
Jesus befangen ist durch diesen Leib und wohl auch das Leid erfährt, dass diesen trifft. Die Aufopferung
der Gottesmutter für die Rettung der Seelen zeigt uns auch eine tiefe Verbundenheit mit den Menschen,
die das Leid nicht nur indirekt verfolgt, sondern jede Schändung gewissermaßen auch selbst verspürt
(wenn man so weit gehen möchte), sodass sie selbst gezeichnet und blutbefleckt erscheint.
@Filius: leidensunfähig nicht unbedingt Die Kirche lehrt jedenfalls, daß der auferstandene Leib der
Heiligen ein glorifizierter, leidensunfähiger Leib sein wird, für die Ewigkeit. die Frage ist, wie dies
Leid beschaffen ist. z.B. ist die Frage des Mit-Leides der Heiligen mit der Welt in Zusammenhang mit einer
leiblichen Befangenheit nicht unbedeutend. So glaubt man ja z.B. dass Maria oder Jesus leiden, ja sogar
blutende Tränen vergießen, wenn die Menschen sich versündigen und unschuldiges Leben fordern.
Glauben Sie mir, mi fili, ich kam wahrscheinlich schon lange vor Ihrer Zeit mit Ott flott zu Gott. Dessen
ungeachtet ist die Eschatologie weitestgehend spekulative Theologie. Von Patmos aus gewährte uns der
Hl. Johannes zwar einen Ausblick, für den er aber keine Hermeneutik mitgeliefert hat. Nicht, daß ich
an der Richtigkeit theologischer Eschatologie zweifle; aber nur weniger Dinge bin ich mir so sicher wie
des Umstands, daß Gott schon wissen wird, wie die letzten Dinge aussehen. Und: Ich bin nicht so neugierig,
als daß ich Ihm das nicht getrost überlassen könnte.
@clarissa colonia: Die alten Theologen beschäftigten sich mit der Frage der Gestalt des Auferstehungsleibes,
weil die Eschatologie das Ziel unserer irdischen Pilgerschaft ist. So gibt es die Theorien des hl. Thomas
v. Aquin, die er über den Auferstehungsleib der Heiligen hat. Die Lehren der Kirche nach dem dogmatischen
Verbindlichkeitsgrad finden sich in der ausgezeichneten systematischen Dogmatikgliederung von Dr. Ludwig
Ott: Grundriß der Dogmatik, vor kurzem neuaufgelegt bei nova&vetera, Bonn, 2004. Die Kirche lehrt jedenfalls,
daß der auferstandene Leib der Heiligen ein glorifizierter, leidensunfähiger Leib sein wird, für die
Ewigkeit. Und daß auch die Verdammten auferstehen werden, aber um für ewig bestraft zu werden. Die Ewigkeit
macht erst die Schrecklichkeit der Hölle aus.
#38 Florian Geyer 00:44:52 | Dienstag, 15. Januar 2008
missa Alle Gläubigen sind an der Erfassung und Weitergabe der geoffenbarten Wahrheit beteiligt. Sie haben
die Salbung des Heiligen Geistes empfangen, der sie unterrichtet [Vgl. 1 Joh 2,20. 27. ]und in die ganze
Wahrheit führt [Vgl. Joh 16,13.].
nun, wir können uns auch nur auf die Bibel berufen… Die Auferstehung der Toten ist im wesentlichen
Theologie des NT, obwohl es im AT bereits Verheissungen auf ein Leben nach dem Tod gibt z.B. verspricht
Gott dem David eine himmlische Wohnstätte. Bei Elias Himmelfahrt ist es noch umso deutlicher, dass Gott
die Seinigen zu sich nimmt. Auch der getreue Hennoch im Anfang der Bibel wird ja von Gott bereits entrückt.
Es wird aber ansonsten zumeist von „entschlafen zu ihren Vätern“ oder so ähnlich gesprochen. Die Verheissungen
die Gott offen ausspricht haben ansonsten zumeist irdischen Charakter. Z.B. die Verheissung an die Stammväter
und dann an das Volk Israel bez. der Nachkommenschaft und des Landes. Das zog wahrscheinlich auch eher
bei den damaligen Menschen. Es ist wohl anzunehmen, dass die meisten Menschen von ihrem Tod bis zu ihrer
Auferstehung zum Endgericht in einem Zustand der Bewußtlosigkeit sind. Der genauere Ablauf der Endzeit
ist ja in der Apokalypse geschildert.
Sicher werden auch unsere schwachen, gebrechlichen Leiber, die der alte Luther als „stinkenden Madensack“
bezeichnet hat, auferstehen. Aber in welcher Gestalt das sein wird, ist uns leider unbekannt; weshalb
diese Diskussion sinnlos ist.
Es gibt zwei sehr gute Heftchen über Berichte und Visionen über die ewig Verdammten in der Hölle Die
Hölle. Bestätigt durch Verstorbene Die Hölle. Nach Visionen von Heiligen Anton-A.-Schmid-Verlag, „Pro
Fide Catholica“, Durach. Wer diese Hefte einmal gelesen hat, wird es sich zweimal überlegen, ob er dieses
Risiko eingehen sollte, auf ewige Zeiten dort zu landen!
#33 Florian Geyer 00:33:28 | Dienstag, 15. Januar 2008
missa – gerne kkk 989. Wir glauben fest und hoffen zuversichtlich: Wie Christus wirklich von den Toten
auferstanden ist und für immer lebt, so werden die Gerechten nach ihrem Tod für immer mit dem auferstandenen
Christus leben und er wird sie am Letzten Tag auferwecken [Vgl. Joh 6,39--40]. Wie seine, so wird auch
unsere Auferweckung das Werk der heiligsten Dreifaltigkeit sein. „Wenn der Geist dessen in euch wohnt,
der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat,
auch eure sterblichen Leiber lebendig machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt“ (Röm 8,11) [Vgl.
1 Thess 4,14; 1 Kor 6,14; 2 Kor 4,14; Phil 3,10--lt]. 990. Der Ausdruck „Fleisch“ bezeichnet den Menschen
in seiner Schwäche und Sterblichkeit [Vgl. Gen 6,3; Ps 56,5; Jes 40,6]. „Auferstehung des Fleisches“
(wie die Formulierung im apostolischen Glaubensbekenntnis wörtlich lautet) bedeutet somit, daß nach
dem Tod nicht nur die unsterbliche Seele weiterlebt, sondern daß auch unsere „sterblichen Leiber“ (Röm
8,11) wieder lebendig werden.
#31 Florian Geyer 00:24:43 | Dienstag, 15. Januar 2008
missa ihnen würd ich den kinderkatechismus empfehlen – mit hörspielkassette. als einstieg quasi. vielleicht
findet sich ja ein sonderpädagoge der ihnen didaktisch hilft
Christus lehrte bekanntermaßen, auf eine Fragestellung der Pharisäer, daß es nach der leibhaften Auferstehung
überhaupt keine verheirateten Menschen mehr geben wird, „da die Menschen wie die Engel im Himmel sein
werden“. Anders ist die Sache vielleicht für die Verdammten, die nur zur ewigen Verdammnis auferstehen
werden, da diese nicht wie „die Engel im Himmel sein werden“, sondern wie die Engel in der Hölle.
Recht haste, timpressum! Der Geyer und sein Filius wissen natürlich, was „kein Auge gesehen und kein
Ohr gehört hat!“ Sie glauben es zumindest zu wissen! Schon deswegen können sie gar nicht zu denen gehören,
die einmal demütig erfahren werden, was Gott denen bereitet hat, die ihn wirklich lieben! Nur gut, dass
deren Ergüsse – jetzt kommen tatsächlich noch die Sexgeschichten mit den Jungfrauen – außer im Kreis
der exkommunizierten Levebre-Brothers niemand ernst nimmt. Katholiban ist eindeutig zu viel der Ehre,
da ist nichts und gar nichts katholisch!
#25 Florian Geyer 00:09:27 | Dienstag, 15. Januar 2008
timpressum hostienschändungen werden heute noch in schwarzen messen bei satanischen sekten praktiziert.
auch ein sinn der mundkommunion um vor missbräuchen zu schützen
#24 timpressum † 00:07:31 | Dienstag, 15. Januar 2008
Jungfrauenvögeln Nur mal so nebenbei bemerkt: Der Qu’ran spricht von „Hures“, wobei nicht genau definiert
wird, was diese Hures sind. Das mit dem „Jungfrauenvögeln“ ist mal wieder so eine Legende – wie das Hostienschänden
durch die Juden!
#23 Florian Geyer 00:05:21 | Dienstag, 15. Januar 2008
missa das mit den jungfrauen im paradies ist nicht so abwegig. jede kultur versucht den zustand absoluter
glückseligkeit der anschauung Gottes der menschlichen sprache angemessen zu beschreiben. Die Muslime
verwenden dafür halt das Jungfrauenvögeln. Die Wahrheit ist dass die Glückseligkeit der Anschauung
Gottes die Jungfrauenvögelei bei weitem übersteigt !
Wohl eigene Erfahrung! Der Filius spricht wohl aus eigener Erfahrung: während die verdammten Menschen
einen häßlichen Leib erhalten werden, für alle Ewigkeit, um mit diesem im Höllenreich auf ewig auch
leiblich bestraft zu werden. Gleich kommt er sicher noch mit seinen Sexerfahrungen mit den 75 Jungfrauen!
Im Ernst: das iss hier ja schlimmer als in einem sunnitischen Hodscha-Klub!
Das 1x1 der Eschatologie müßte jeder Katholik als wichtigste Lehre kennen Denn es geht im irdischen
Pilgerstand nun einmal um ewiges Seelenheil und ewige Verdammnis. Alle anderen Lehrelemente kommen erst
danach, da an erster Stelle das persönliche, ewige Seelenheil liegt, das man nur persönlich gewinnt
oder verliert.
Ein weiterer Fall Auch hier zeigt sich, wie wichtig der Gehorsam gegenüber den Bischöfen und gegenüber
Rom ist. Das gilt für Laien und in weit strengeren Rahmen auch für jeden Kleriker!
Auch dem Filius will ich nicht absprechen, etwas zu wissen; es ist vielmehr die Sicherheit, mit der das
(vermeintliche) Wissen um die Letzten Dinge hier so vorgetragen wird, die mich etwas skeptisch werden
läßt.
Die katholische Theologie verwendet das Wort „Auferstehung“ normalerweise ausschließlich für die Auferstehung
des Leibes. Alle anderen Begrifflichkeiten stammen meist von Häretikern, die die leibhafte Auferstehung
leugnen, und von einer „Auferstehung im Tod“ reden, und das Dogma von der leibhaften Auferstehung leugnen,
oder sogar auch das Weiterleben der Seele leugnen. Die Seelen – sowohl im Himmel und in der Hölle – werden
sich aber nach der Auferstehung aller Menschenleiber mit diesen Menschenleibern aufs neue vereinen: Die
guten Menschen werden einen herrlichen und vollkommenen Leib erlangen, für alle Ewigkeit, um mit Christus
ewig zu regieren – während die verdammten Menschen einen häßlichen Leib erhalten werden, für alle
Ewigkeit, um mit diesem im Höllenreich auf ewig auch leiblich bestraft zu werden. Sowohl das Christus-,
als auch das Höllenreich, werden ewige Reiche sein.
Der Geyer!!! Der alte Bayernführer hat offensichtlich die Auferstehung des Leibes schon hinter sich und
spricht aus eigener Erfahrung! Fast schon nicht mehr lustig, sondern eher schrecklich, was religiöse
Anmaßung und Selbstherrlichkeit bewirken kann!
#11 Florian Geyer 23:44:50 | Montag, 14. Januar 2008
es gibt 2 auferstehungen die erste unmittelbar nach dem tod wenn die seele Gott gegenübertritt. die zweite
(auferstehung des fleisches) bei der widerkunft christi wo der leib wieder verherrlich und neu wird –
als wiederherstellung der gefallenen schöpfung – vor adams abfall.
Möglich? 1. Die Verbrennung ist die beschleunigte Art der Verwesung. 2. Ist Auferstehung möglich bei
Seebestattung bzw bei Ertrunkenen? 3. Ist Auferstehung möglich bei in Verdun zerfetzten Körpern, deren
Todesort anschließend 100 Mal umgepflügt wurde? 4. Ist Auferstehung möglich bei einem Friedhof aus
historischer Zeit, der anschließend bebaut wurde und dessen Aushub abgefahren wurde? 5. Ist Auferstehung
möglich bei Arbeitern, die in einem Kessel mit glühendem Eisen verbrannten? Nein.
auferstehung des fleisches man darf die eitlinie nicht absolut setzen. die widerkunft ist das ende der
zeiten. das heißt zu diesem zeitpunkt wird die vierte dimension wegfallen. da ist dann zb geburts und
todeszeitpunkt gleichzeitig.
@Karl der Fromme: Die Auferstehung des Leibes ist immer möglich Dort heißt es „Ich glaube an … die
Auferstehung des Fleisches und das ewige Leben.“ Wenn man wörtlich daran glaubt, ist die Auferstehung
des Fleisches nicht mehr möglich, wenn der Körper zu Asche verbrannt ist und danach die Asche verstreut
wird. Jeder abgestorbene Leib zerfällt, nach der natürlichen Ordnung, irgendwann zu Asche – auch die
Aschermittwochliturgie spricht davon. Die Kirche hat von diesem Aspekt her deshalb auch kein Problem mit
der Verbrennung des Leibes nach dem Tod, und erlaubt dies deshalb inzwischen auch. Ihre eigene posthume
Verbrennung wurde nur früher von naiven Antichristen angeordnet, die meinten, so gegen den Auferstehungsglauben
öffentlich protestieren zu können. All jene Katholiken, die rechtgläubig an die leibliche Auferstehung
glauben, dürfen sich heute auch posthum verbrennen lassen – die Verbrennung ist kein Hindernis für die
leibhafte Auferstehung, weil auch ohne Verbrennung der Leib normalerweise zu Staub zerfällt.
fromme Worte [kursiv]Wenn man wörtlich daran glaubt, ist die Auferstehung des Fleisches nicht mehr möglich,
wenn der Körper zu Asche verbrannt ist und danach die Asche verstreut wird. Man durfte sich deshalb nicht
verbrennen lassen.[/kursiv] 1. Die Verbrennung ist die beschleunigte Art der Verwesung. 2. Ist Auferstehung
möglich bei Seebestattung bzw bei Ertrunkenen? 3. Ist Auferstehung möglich bei in Verdun zerfetzten
Körpern, deren Todesort anschließend 100 Mal umgepflügt wurde? 4. Ist Auferstehung möglich bei einem
Friedhof aus historischer Zeit, der anschließend bebaut wurde und dessen Aushub abgefahren wurde? 5.
Ist Auferstehung möglich bei Arbeitern, die in einem Kessel mit glühendem Eisen verbrannten?
Liebe Kommentatoren Kennen Sie eigentlich die Fassung des Credo (Glaubensbekenntnis) in der vorkonziliaren
Form? Dort heißt es „Ich glaube an … die Auferstehung des Fleisches und das ewige Leben.“ Wenn man
wörtlich daran glaubt, ist die Auferstehung des Fleisches nicht mehr möglich, wenn der Körper zu Asche
verbrannt ist und danach die Asche verstreut wird. Man durfte sich deshab nicht verbrennen lassen. Keine
Beerdigung durch die Kirche, also kein Requiem. Nachkonziliar heißt es jetzt „Ich glaube an … die Auferstehung
der Toten“. Hier wird speziell auf die fleischliche Auferstehung keinen Bezug mehr genommen. Die Auferstehung
der Toten könnte deshalb auch in „verklärten, nichtstofflichen“ Leibern geschehen, wenn man es weit
auslegt. Dann wärs egal ob begraben oder verbrannt. Also Requiem kann stattfinden. Hat man aber andere
Vorstellungen von Auferstehung, dann muss man sich auch danach richten. Das gilt für Jeden, auch für
den Kleriker. Geschieht das Verbrennen des Leichnams unter der Prämisse des Verstorbenen „ich sorge dafür,
dass von mir nichts mehr übrig bleibt zum auferstehen“, dann darf eigentlich kein Requiem stattfinden,
denn der Verstorbene ist Atheist. Geht man davon aus, dass allgemein niemand vorverurteilt wird, so wie
es heute üblich ist, dann ist wieder alles möglich, den der Verstorbene könnte bereut haben. So ein
Durcheinander ist das heute! o^/
Einäscherung dieser Pfarrer hat Sorgen … die Einäscherung ist heute eine ganz normale Bestattungsart –
in manchen Gegenden schon weit über 50%. Allenfalls kann ich nachvollziehen, dass der Pfarrer der Verstreuung
nicht beiwohnen wollte … diese Art empfinde ich als nicht sehr menschlich.
Abaelard In gewisser Hinsicht könnte ich Ihnen beipflichten. Aber bitte nicht mit dem Begriff „Pfaffen“.
Der gehört ausschließlich in den asbachuralten „Pfaffenspiegel“ und da soll er auch drin vermodern.
Die Wünsche Verstorbener Weshalb sollte der verstorbene ältere Mann nicht eines Requiems würdig sein.
Da wird plötzlich getan, als ob die Wünsche Verstorbener nicht mehr heilig wären. Ist es notwendig,
dafür auch noch kirchentheologische Krücken für eine Erlaubnis anzuwenden? Damit das Requie erlaubt
werden kann. Oder war der Nachlass zu geringfügig, dass sich ein Requiem ohnehin nicht rentiert hätte?