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Sonntag, 20. Januar 2008 10:29
Schau nicht weg!
Die wortlastigen Liturgien und Katechesen, die seit Jahrzehnten in der Kirche grassieren, sind zum Scheitern verurteilt. Um zu verstehen braucht der Mensch alle Sinne – vor allem die Augen.
Bilder sagen mehr als 1000 Worte.
Bilder sagen mehr als 1000 Worte.
(kreuz.net, Madrid) Die spanische Lebensrechtsgruppe ‘Provida’ hat eine DVD mit dem Titel „Schau nicht weg“ herausgebracht. Der Film dauert rund zehn Minuten und kostet 15 Euro.

Vor der internationalen Nachrichtenagentur ‘Catholic News Agency’ erklärte der Präsident von ‘Provida’, Justo Aznar, daß der Kurzfilm den Horror der Kinderabtreibung sichtbar mache.

Aznar verspricht, daß niemand das Video sehen und gegenüber dem „Drama und Völkermord der Abtreibung“ gleichgültig bleiben kann.

Der Film enthülle die schreckliche Wahrheit, daß die Abtreibung eine brutale Attacke ist, die einen Menschen tötet.

Er zeige, daß die Gewalt zunimmt und jeden Tag mehr Kinder von gnadenlosen Abtreibern abgesaugt und zerstückelt werden.

Die Verteidiger des Lebens würden von Politikern und Medien verachtet.

Das gleiche Schicksal hätten in der Vergangenheit die Verteidiger der Menschenrechte von Sklaven erlitten: „Aber wir verteidigen eine gerechte Sache, die gerechteste überhaupt: das Leben.“

Lebensrechtler Aznar will jene befreien, die „gnadenlos zum Tod verurteilt“ sind.

Nur mit Hilfe von Bildern ist die Realität erkennbar.
Nur mit Hilfe von Bildern ist die Realität erkennbar.
Er antwortet auch der Kritik, daß es nicht notwendig sei, die furchtbare Realität der Abtreibung abzubilden. Aznar: Erst mit Hilfe der Bilder zerfetzter Kinder könne man verstehen, was die Abtreibung wirklich ist.

Der Lebensschützer erwähnt dabei auch die Bilder aus national-sozialistischen Konzentrationslagern, die heutzutage den Schülern gezeigt werden.

Das geschehe nicht, um ihre Gefühle zu manipulieren: „Diese Taten sind so barbarisch, daß Wörter und Buchstaben nicht ausreichen, um sie zu verdammen.“

Diesbezüglich sei der „Holocaust der Abtreibung“ identisch mit jenem der National-Sozialisten.

© Titelbild: Flickr -Benützer „Twm“,CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 14 Lesermeinungen:
Montag, 21. Januar 2008 19:49
Michael07: @Nachtlaterne
…wenn wir so weit kommen,dass das leid der juden in den konzentrationslagern
über alles andere leid der welt gesetzt wird, ja sogar über das leid anderer kz-insassen,
dann ist das leid der juden zu einer neuen religion erhoben vor dem sich alle niederzuwerfen haben.
es ist uneträglich, dass neben den juden niemand sonst unerträglich viel gelitten haben darf…


Es haben viele Menschen bisher auf dieser Welt gelitten und es leiden immer noch sehr viele Menschen.
Da sie die dunkle Epoche von Deutschland ansprechen: Es haben in den Konzentrationslagern der damaligen Zeit auch Homosexuelle gelitten. Dies sage ich jetzt, um auch deren Leid wieder in Erinnerung zu rufen. Nicht, das sie man sie vergißt.
Montag, 21. Januar 2008 11:42
Nachtlaterne: wenn wir so weit kommen,
dass das leid der juden in den konzentrationslagern über alles andere leid der welt gesetzt wird, ja sogar über das leid anderer kz-insassen, dann ist das leid der juden zu einer neuen religion erhoben vor dem sich alle niederzuwerfen haben.

es ist uneträglich, dass neben den juden niemand sonst unerträglich viel gelitten haben darf.
Sonntag, 20. Januar 2008 22:25
Vineta: Keine Epoche ohne Verbrechen?
Diesbezüglich sei der „Holocaust der Abtreibung“ identisch mit jenem der National-Sozialisten.

Bekanntlich verglichen sowohl JPII als auch Kardinal Meisner das millionenfache Töten Ungeborener (ca. 8 Mio. seit der „Legalisierung“ und Finanzierung durch die Bundesregierung) mit dem Massenmord an Juden , sprachen gleichsam vom Holocaust unserer Tage.
Die Empörung der Juden über eine derart „ unerträgliche Verharmlosung der einzigartigen, unvergleichlichen Schoah“ war groß.

1) Undiskutiert bis heute: Das Einknicken Meisners und sein teilweiser Rückzug von seiner Äußerung einerseits und das (für ihn folgenlose) Standhaftbleiben JPII.andererseits.

2) Undiskutiert bis heute: Was wollen die Juden mit derartigen Aufschreien eigentlich genau bezwecken? Oder ist diese Frage fehl am Platz, weil letztere sich von daher selbst erklären:
Im kleinen Israel , wo der Schwangerschaftsabbruch ebenfalls legalisiert ist, zählt man pro Jahr 50000 Abtreibungen. Die Meinungen über die ethische Bewertung sind geteilt. Doch offenbar betrachtet man im Judentum die Leibesfrucht irgendwie als Teil der Frau und kaum als beseelten Menschen, und wenn dann das VII, Päpste, Bischöfe das Abtreiben ein abscheuliches Verbrechen nennen, kann ein derartiges Reden einfach nicht nachvollzogen werden.
Sonntag, 20. Januar 2008 16:47
Nachtlaterne: desperatus,
auf die sprachlichen neuschöpfungen anderer springt man doch nicht so plump auf!

immer mehr menschen leiden an einer tripolaren schizophrenie: liberalität, humanität, toleranz
Sonntag, 20. Januar 2008 15:52
Gunsenum: @desperatus
Na, jetzt seinse nicht so hart mit der Nachtlaterne-sie räumte ein, dass auch sie Sünder ist!
Sonntag, 20. Januar 2008 15:45
Desperatus: @Nachtlaterne
das mit dem Verstand abtreiben hat bei Ihnen ja schon funktioniert
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