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Samstag, 12. Februar 2005 17:42
Wo die Heiligen vorüberziehen
Seele, höre auf die Worte des heiligen Pater Pio. Am Beginn der Fastenzeit vermögen sie dir Kraft und Mut zu spenden, um im Dienste Gottes auszuharren. Was diesem Heiligen teuer war, mag auch dir eine kostbare Perle sein. „Das Leben ist ein Kalvarienberg, den man am besten mit Freude besteigt.“
(kreuz.net) „Bete, hoffe und sorge dich nicht. Vertraue auf die unendliche Güte Gottes.“

„In den Büchern suchen wir Gott. Im Gebet finden wir ihn. Gebet ist der Schlüssel, der das Herz Gottes öffnet.“

„Das Kreuz wird dich niemals niederdrücken. Sein Gewicht mag dich ins Schwanken bringen, aber seine Kraft wird dich aufrecht halten.“

„Der Teufel ist immer wach. Er schläft nie.“

„Demut und Liebe sind untrennbare Weggefährten. Einer verherrlicht. Der andere heiligt.“

Wie man an der Heiligen Messe teilnehmen soll: „Wie es die Muttergottes, der heilige Johannes und die frommen Frauen auf dem Kalvarienberg taten – mit Liebe und Hingabe.“

„Wir wollen mit Liebe und Furcht zur Heiligen Kommunion hintreten. Möge der ganze Tag eine Vorbereitung und eine Danksagung für die Heilige Kommunion sein.“

„Die Welt könnte leichter ohne die Sonne als ohne die Heilige Messe existieren.“

„Die Liebe ist die Königin der Tugenden. Wie Perlen an einem Faden aufgereiht eine Kette bilden, so werden alle übrigen Tugenden durch die Liebe zusammengehalten. Bricht der Faden, fallen die Perlen auseinander. Das gleiche geschieht mit Tugenden, denen es an Liebe mangelt.“

„Gib Christus häufig einen Kuß und leiste dadurch Genugtuung für den Kuß des Judas, des Verräters unter den Aposteln.“

„Es ist wahr, daß du leidest, aber ergeben und ohne Furcht, weil Gott mit dir ist. Beleidige ihn nicht. Liebe ihn. Du leidest im Wissen, daß Christus mit dir und für dich leidet.“

„Wer sich an die Erde bindet, wird an ihr gebunden sein. Wir müssen die Welt mit Gewalt verlassen. Es ist manchmal besser, sich nach und nach zurückzuziehen, als alles auf einmal. Laß uns immer an den Himmel denken.“

„Die Paradiesestüren sind für alle offen. Erinnere dich an Maria Magdalena.“

„Wir dienen Gott nur dann, wenn wir ihm so dienen, wie er bedient sein will.“

„Das Leben ist ein Kalvarienberg, den man am besten mit Freude besteigt.“

„Jeder von uns besitzt sein Kreuz. Wir müssen wie der gute Schächer werden, nicht wie der böse.“

„Das christliche Leben ist nichts als ein beständiger Kampf gegen sich selber. Es gibt kein Glück außer durch Leiden.“

„Zu zweifeln ist die größte Beleidigung, die wir der Gottheit antun können.“

„Oh wie nachlässig! Daß du den Wert der Beichte nicht erkennst. Bedenke, was du bisher verloren hast, weil du dieses Sakrament vernachlässigst.“

„Würden die Menschen doch den Wert der heiligen Messe erkennen. Man bräuchte Ordnungskräfte an den Kirchentüren, um sich der vielen Leute zu erwehren.“

„Magst du auch alle Sünden der Welt verbrochen haben, Christus vergibt dir. Deine vielen Sünden werden dir vergeben, weil du viel geliebt hast.“

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst und du hast das höchste Ziel des Gebetes erreicht.“

„Das schönste Glaubensbekenntnis sprechen wir, wenn wir in der Finsternis sind, in der Stunde des Opfers und der Trauer, in der höchsten Anstrengung eines unbeugsamen Willens, der nach dem Guten strebt.“

„Ich weine über die Undankbarkeit der Menschen ihrem höchsten Wohltäter gegenüber. Hätten wir von Christus mehr erwarten können, als das, was er für uns getan hat?“

„Die Gebete der Heiligen im Himmel und der guten Seelen hier auf Erden sind ein Duft, der nie verlorengeht.“

„Bleibe bei mir, Christus, denn es will Abend werden. Der Tag neigt sich dem Ende zu. Das Leben geht vorbei. Tod, Gericht und Ewigkeit kommen schon bald.“

„Wir müssen unsere Pflicht im Rahmen unserer Fähigkeiten erfüllen. Wir wollen die Befehle, die von den Vorgesetzten kommen, mit friedlichem Herzen und mit Mut annehmen. Wenn uns unser Land ruft, werden wir gehorchen. Wenn dieser Ruf schmerzvolle Bewährungsproben verlangt, nehmen wir sie mit Ergebenheit und Mut an. Es kann sein, daß wir angesichts des quälenden Schmerzens sogar weinen. Doch mögen es Tränen der Ergebenheit sein.“

„Das Gebet muß beharrlich sein, weil es keine Beharrlichkeit ohne den Glauben gibt.“

„Paß auf, daß das traurige Schauspiel der menschlichen Ungerechtigkeit deine Seele nicht verwirrt. Auch diese Ungerechtigkeit hat ihren Ort im allgemeinen Heilsgeschehen. Über der menschlichen Ungerechtigkeit wird eines Tages die Gerechtigkeit Gottes im Triumph aufsteigen.“

„Der Teufel hat nur ein Tor, um in unsere Seele einzudringen – unseren Willen. Es gibt keine anderen Geheimeingänge.“
1 Lesermeinung:
Donnerstag, 13. April 2006 23:40
Giovanni: Buchempfehlung
„Die Welt könnte leichter ohne die Sonne als ohne die Heilige Messe existieren.“ – für mich das einprägsamste Zitat dieses eucharistischen Heiligen.
Es erinnert mich aber auch an ein das lesenswerte Buch „CONVERSI AD DOMINUM. Zu Geschichte und Theologie der christlichen Gebetsrichtung“ (Einsiedeln, Freiburg 2003, ISBN 3 89411 384 7). Es enthält auch ein Geleitwort von Joseph Cardinal Ratzinger vom Laetare-Sonntag 2003: „ …Das hier vorliegende kleine Buch des in England lebenden Oratorianers Uwe Michael Lang untersucht die Frage nach der Gebetsrichtung der Liturgie historisch, theologisch und pastoral. Es ninnt damit in einem – wie mir scheint – günstigem Augenblick eine Debatte wieder auf, die dem äußeren Anschein zuwider auch nach dem Konzil nie verstummt war …“
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