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Dienstag, 15. Januar 2008 11:37
Der Bischof von Mainz will heute auf sein Amt als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz verzichten. Er hatte in jüngsten Vergangenheit gesundheitliche Probleme. Update
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Samstag, 26. Januar 2008 01:41
Fürchtegott: @thaumaturgos: Sprechen Sie wieder mit sich selbst?
sie dummer Mensch! gelte ein dogma wie es *dasteht* wirds zeit, dass sie weigstens altsyrisch und griechisch usw lernen … auch übersetzung allein ist eine gewisse interpretation!
Und Theologie lernen sollten Sie am besten auch noch dazu!

Und Ihre Sprachen als verpflichtende Gegenstände aus den Schulen genommen werden.
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:18
student: ich lach mich krank
Ein großer Teil des Artikels ist bei Wikipedia abgeschrieben

Donnerstag, 17. Januar 2008 12:33
Genoveva: @alle Tradis: Lehmanns Bekennermut
Eine besonders kluge Köpfe haben in den letzten Tagen immer wieder behauptet, der Kardinal habe nie öffentlich – gelegen oder ungelegen – den Glauben der Kirche verteidigt.

Ein kleines Beispiel vom heutigen Tage: http://www.katholisch.de/19087.html
Mittwoch, 16. Januar 2008 21:26
MariaGoretti: Kardinal Lehmann zurückgetreten
Ja, Aleph, das weiss ich wohl, aber er hat ja als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz die deutsche Kirche von Rom abgetrennt und mit seinem Rücktritt gibt es hier hoffentlich eine Veränderung, und, so Gott will, kann man nur hoffen, dass er auch als Bischof von Mainz bald zurücktreten wird. Die erste Fügung ist ja schon geschehen!
Mittwoch, 16. Januar 2008 18:24
clarissa colonia: Warme Lehrer?
Damit meinen Sie doch sicher die Durchschnittstemperatur von 37°C, oder?
Mittwoch, 16. Januar 2008 18:16
Aleph: Maria Goretti
Sie freuen sich etwas zu früh. Nicht dass Sie enttäuscht werden. Kardinal Lehmann tritt ja nicht als Bischof von Mainz zurück, sondern er gibt nur die Leitung der Bischofskonferenz ab.
Mittwoch, 16. Januar 2008 18:10
MariaGoretti: Kardinal Lehmann zurückgetreten
Ich sage dazu: Gott sei Dank und endlich!
Vielleicht wird die Kirche in Deutschland jetzt wieder etwas katholischer und romtreuer. Und vielleicht gibt es dann auch im Bistum Mainz die Möglichkeit, dass die hl. Messen öfter im alten Ritus gefeiert werden, denn darauf warten sehr viele Gläubige! Und damit würde sich ja auch endlich das Thema Handkommunion erledigen, ich weise auf den Artikel „Bischof empfiehlt knieende Mundkommunion“, denn im alten Ritus gab es die ja glücklicherweise nicht.
Mittwoch, 16. Januar 2008 12:17
Pius XII: Benedikt, ich verstehe Sie nicht!
Das schlussfolgere ich daraus, dass – wenn es um Inopportunität geht – auf einmal solche Leute Helden sind (mehrfach Geschiedene, Gegner der alten Messe, Co-Autoren von Befreiungstheologen), die ansonsten hier regelmäßig verdammt werden. Ergo sind Inhalte egal, wichtig ist nur die Provokation an sich.

Es sind doch diese Leute nur „Helden“ in bezug auf die konkrete Äußerung, nicht in bezug auf den Rest. Wenn ein Sünder etwas richtiges sagt, dann ist es doch nur recht und billig, ihn darin zu unterstützen, anstatt zu sagen, er sei Sünder und deshalb sei alles falsch. Wichtig sind eben gerade die Inhalte, nicht die Personen.

Und nun zu Ihrem Traditionalismus-Bashing: Richtig ist, der trad. Katholizismus ist noch in einer Außenseiter-Rolle. Richtig ist weiter, daß das zu einem gewissen Teil selbstverschuldet ist. Nur: Die einzige Gruppe, die unter den Traditionalisten von Rom und sonst ernst genommen werden, sind die „Lefebvristen“. Der Rest lebt nur, weil es die FSSPX gibt, das sind alles Trittbrettfahrer. Und dann mal Schritt für Schritt. Die FSSPX ist jetzt 40 Jahre alt. Sie hat weltweit 500 Priester. Das ist doch eine schöne Entwicklung. Wenn das so weitergeht, ist sie in 10 Jahren auch keine Randerscheinung im intellektuellen Diskurs mehr. Und: Berger als ernstzunehmenden Kämpfer für die alte Messe hinstellen – wo leben Sie? [v.d.Red.zens.]
Mittwoch, 16. Januar 2008 11:52
Benedikt: @ Pius XII.
Was Sie woraus schlußfolgern? Aus meiner Frage sicher nicht, denn die richtete sich eben nicht auf die Inopportunität, sondern auf das Verteidigen des Glaubens.

Das schlussfolgere ich daraus, dass – wenn es um Inopportunität geht – auf einmal solche Leute Helden sind (mehrfach Geschiedene, Gegner der alten Messe, Co-Autoren von Befreiungstheologen), die ansonsten hier regelmäßig verdammt werden. Ergo sind Inhalte egal, wichtig ist nur die Provokation an sich. Inhalte werden hier ja gar nicht erst diskutiert.

Es mag sicher einzelne trad. Katholiken geben, die immer dagegen sind, aus Prinzip. Aber das sind irrelevante Einzelfälle und ist keineswegs typisch für die FSSPX. Ihr Angriff geht ins Leere.

Ich kann Ihnen nur sagen, was meine Beobachtungen hier sind. Und die sehen anders aus. Im übrigen ist mir das auch völlig egal, aber als Traditionalist fände ich das zum Haareraufen. Denn dieses Vorgehen verhindert, dass die Tradition, wie sie von Ihnen interpretiert wird, in der Öffentlichkeit irgendeine Rolle spielt. Klar, die Tradition hat Spaemann, Berger und Mosebach. Aber die spielen in einer anderen Liga, die geben sich für die Anliegen der FSSPX nicht her. Die FSSPX hat nur ihre pöbelnden Weihbischöfe Williamson und T. de Mallerais. Mit diesen Typen wird sie auf ewig Randerscheinung bleiben.

Aber ich warte immer noch auf Ihr Beispiel für den Bekennermut des Herrn Lehmann.

Was wollen Sie denn hören?
Mittwoch, 16. Januar 2008 08:18
Sie irren!

Ich behaupte ernsthaft, dass Ihre theologische Bildung zweifelhaft ist!
Mittwoch, 16. Januar 2008 00:00
clarissa colonia: Tja, wie man sich täuschen kann …
zunächst muß es heißen

ut desint vires, tamen est laudanda voluntas

und außerdem ists aus Ovids Briefen aus Pontus (3, 4, 79),
sinngleich in den Elegien des Properz (3, 1, 6: in magnis et voluisse sat est) und Tibull (4, 1, 7: est nobis voluisse satis), nicht von Ennius.

Das ist eben wie mit dem Abschreiben oder Vorsagen: Man sollte es schon wirklich wissen, bevor mas tut. Ich kenne mich (wenigstens) damit aus.
Dienstag, 15. Januar 2008 23:45
Pater Lingen: obscura colonia
„ut desint vires tamen est laudanda voluntas“ – so heißt es richtig.

Das meine theologische Bildung „zweifelhaft“ ist, behauptet übrigens auch niemand ernsthaft. Ich habe zwar nur ein V2-„Diplom“ (Prädikat: sehr gut) und führe dementsprechend nicht den Titel „Dipl.-Theol.“, aber ich habe mir trotzdem einiges angelesen.

Tja, si tacuisses…
Dienstag, 15. Januar 2008 21:22
missadeangelis †: Bayern dankt Karl Lehmann!
Dienstag, 15. Januar 2008 21:18
clarissa colonia: Schon wieder muß ich mich korrigieren:
Es muß natürlich heißen:

… desint …
Dienstag, 15. Januar 2008 21:06
missadeangelis †: In Fulda geschätzt!
Dienstag, 15. Januar 2008 20:34
clarissa colonia: Der alte Ennius hat geschrieben,
et desunt vires

tamen erat laudanda voluntas.
Dienstag, 15. Januar 2008 20:25
Aleph: Libertas Ecclesiae
Lehmann hat der Kirche in Deutschland sehr wohl dienen wollen. Das wird von den Tradis gern unter den Teppich gefegt und total in Abrede gestellt. Merkwürdigerweise ist zum gleichen Zeitpunkt, als man in Deutschland um eine Entscheidung gerungen hat, in Polen, der Heimat des damaligen Papstes JP II weiter ohne Beschränkungen abgetrieben worden. Merkwürdig. Man erinnere sich, in Deutschland waren Abtreibungen zu dem Zeitpunkt als der Beratungsschein noch ausgestellt werden durfte, rückläufig. In Deutschland hat man sich Gedanken gemacht, um einen Konsens herzustellen. Das wird jetzt als Schwäche oder Fehlverhalten gebrandmarkt und Kardinal Lehmann in die Schuhe geschoben.
Dienstag, 15. Januar 2008 20:15
Libertas Ecclesiae: Gute theologische Argumente
@ SignumSalutis

Wenn Lehmann so gut ist, warum hat er dann 20 Jahre lang seinen verbissenen Kampf gegen Rom und Lehramt geführt, man denke nur an die unsäglichen Auseinandersetzungen um die Schwangerschaftskonfliktberatung. Wem hat er damit eigentlich mehr gedient? Der Kirche oder der deutschen Staatsräson?
Dienstag, 15. Januar 2008 19:56
SignumSalutis: Zwischenbilanz am Abend des Tages des Rücktritts Karl Lehmanns …
@ rudifilius: du mußt nur brav die Dokumente lesen, die ich dir hier an anderer stelle schon genannt habe, z. B. die Verurteilung der Jansenisten 1713 durch den hl. Stuhl, entsprechendes findet sich unter dem Stichwort „Heilsnotwendigkeit“ (der Kirche) in der 3. Auflage des Lexikons für Theologie und Kirche. Nichts, was ein „modernistischer“ (???) Dogmatik-Prof. entworfen hat, sondern kirchliche Lehräußerungen.

Ich muss einmal herzlich danke sagen:
:(
– Benedikt
– Clarissa
– RRR

es ist wohltuend, gute theologische Argumente hier zu lesen, da bleibt den Lordsigelbewahrern des Betonkatholizismus hier die Spucke weg.

Vielleicht kann Arkanum in kreuts.net mal ‘n paar Orden locker machen (wenn es dafür welche gibt …)

SignSal
Dienstag, 15. Januar 2008 19:52
clarissa colonia: Die bizarre Homepage
eines wahrscheinlich mutmaßlichen, sicher aber sedisvakantistischen Priesters mit zweifelhafter akademischer Bildung ist sicherlich der beste Beweis für die mangelhafte Qualifikation des Vorsitzenden einer Bischofskonferenz.
Dienstag, 15. Januar 2008 19:43
Ultramontanus: An solch einem denkwürdigen Tag sollten doch die akademischen Leistungen
Lehmanns noch einmal umfassend gewürdigt werden.
Dienstag, 15. Januar 2008 19:31
clarissa colonia: Nur zwei Korrekturen:
Erstens ist meines Wissens das unfehlbare Lehramt des Römischen Pontifex nur unwesentlich später als das erhabene Konzil von Florenz eingeführt worden.

Zweitens hat Card. Lehmann mit zwei Promotionen (DDr.) erheblich mehr akademisch aufzuweisen als die meisten Schreiber hier, meine Person eingeschlossen.
Dienstag, 15. Januar 2008 18:20
Aleph: Harro Meyer
„Überforderung“ klingt mir zu sehr nach: endlich hat er’s kapiert und tritt ab, während die Nachfolger schon in den Boxen scharren und möglicherweise Diadochenkämpfe im Gang sind! Diese Schmähung hat Kardinal Lehmann ganz bestimmt nicht verdient. Er wird eine große Lücke hinterlassen.

Bevor die Tradis heute Ihre Augen auf Sehschärfe eingestellt hatten, wurde hier schon gedacht und im allgemeinen sprachen aus den Beiträgen, Achtung und Wertschätzung für Kardinal Lehmann und seine Leistung als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz, die im Lande der Reformation etabliert ist und völlig andere Zerreißproben zu bestehen hat als Bischofskonferenzen in anderen Ländern.

Die Abgesänge der Tradis sind durchgehend hämisch, menschenverachtend, ganz zu schweigen von der Frage,ob sich Christen derart qualifizieren sollten. Im Katechismus steht es nicht.

Manchmal dachte ich: Herr, sie wissen nicht was sie tun.

Sie gilfen und schäumen und toben wie die Heiden. Das ist ihr Verständnis von der christlichen Religion.
Dienstag, 15. Januar 2008 18:16
matt2 †: Lieber Filius…
dem Bischof sehe ich mich auch nicht unterworfen. Der Bischof ist ein Mensch, ein wertvoller Mann der Kirche, wertvoll für die Gläubigen, wenn er sein Amt gewissenhaft erfüllt… als solcher hat er auch meinen ehrlichen Respekt, aber unterworfen fühle ich mich ihm gewiss nicht. Ich fühle mich ja nichtmal dem Papst unterworfen… bin vermutlich also der schlimmste Häretiker hier.
Dienstag, 15. Januar 2008 18:12
FiliusEcclesiae: @Aleph & Co sind eben potentiell ewig Verdammte
Wer aber, obwohl er den katholischen Glauben angenommen hat, von diesem willentlich abfällt, wird ewig verloren gehen,
wie das unfehlbare Dogma des Konzils v. Florenz lehrt.

Verharren Sie in Ihrem Wahn…!

Wer schuldhaft in die Kirche nicht eintritt, wird ewig verlorengehen.
„Viele gehen ewigverloren, weil niemand für sie betet.“
(Unsere Liebe Frau v. Fátima, 1917)

Und die ewige Hölle war einer wesentlichen Gründe für die Erscheinung der Gottesmutter in Fátima.
siehe www.fatima-weltapostolat.de

oder die anderen Berichte über U.L.F. v. Fátima,
z.B. auch das umfangreiche Marienerscheinungsdokumentationsbuch v. Hierzenberger/Nedomansky, Erscheinungen und Botschaften der Jungfrau und Gottesmutter Maria.
Dienstag, 15. Januar 2008 18:06
HarroMeyer: Erfolgreich weggemobbt wurde sE.Lehmann
als Vertreter der neudeutschen Kuschel-Kompromiss-Diplomatie und der Beliebigkeit in dogmatischen Dingen. Dann kann das Hauen und Stechen im Episkopat ja losgehen. Themen hat er genug zurückgelassen.
Dienstag, 15. Januar 2008 18:05
papperlapapp, was der olle Bonifaz da in seinem mittelalterlichen Wahn gelabert hat interessiert doch keine Menschenseele.
Das war schon damals Quatsch als er das gesagt hat und das ist es heute, wo es keine Untertanen mehr gibt, erst recht.
Dienstag, 15. Januar 2008 18:03
Aleph: FiliusEcclesiae
Wer aber, obwohl er den katholischen Glauben angenommen hat, von diesem willentlich abfällt, wird ewig verloren gehen,
wie das unfehlbare Dogma des Konzils v. Florenz lehrt.

Verharren Sie in Ihrem Wahn…! Vor allem lassen anderen Denk- und Gestaltungsfreiheit auch in Sachen Glauben. Dafür gibt es die Lehre der Kirche. +Amen+
Dienstag, 15. Januar 2008 17:59
Libertas Ecclesiae: @ Benedikt
Ich schätze grundsätzlich Ihre sachlichen Beiträge auf kreuz.net sehr. Aber auch bei der hier im Leserbereich vereinzelt überzogenen Kritik an Kardinal Lehmann sollte man nicht übersehen, dass der Konferenzvorsitzende in den letzten Jahrzehnten einen teilweise durchaus problematischen und kritikwürdigen kirchenpolitischen Kurs gefahren ist. Sie tun hier aber beinahe so, als sei Lehmann (ähnlcihes gilt offenbar auch für den Limburger Altbischof Kamphaus) über jede Kritik erhaben. Nur weil hier einige mit ihrer Kritik übers Ziel hinausschießen, heißt das ja nicht, dass Lehmann immer alles richtig gemacht hat.
Dienstag, 15. Januar 2008 17:50
FiliusEcclesiae: @Genovea: Ein über den Glauben völlig Ahnungsloser wie Sie sollte keine Glaubenslehren erteilen
Genoveva
„Der Kardinal ist kein Papstuntertane – den Kirchenstaat gibt es nicht mehr, auch wenn Ihnen das nicht passt.“

Demgegenüber definierte Papst Bonifaz VIII. ex cathedra und somit in unfehlbarer Weise:
Wir erklären, sagen und definieren nun aber, daß es für jedes menschliche Geschöpf unbedingt notwendig zum Heil ist, dem Römischen Bischof unterworfen zu sein. (Unam sanctam, Bonifaz VIII., 1302)

Besuchen Sie einen katholischen Glaubenskurs, bevor Sie weiterhin Häresien verbreiten!
Dienstag, 15. Januar 2008 17:50
Daniel Stöhr: Wieso soll man „Dominus Iesus“ denn
nicht kritisieren? Es enthält doch klare Häresien („Schwesterkirchen“ usw.).
Dienstag, 15. Januar 2008 17:49
RRR: @ Filius Ecclesiae
Es gibt nichts zu deuteln, ein Papstuntertane hat ein Papstdokument zu akzeptieren.

Erstens:
Ein Diözesanbischof ist kein „Papstuntertane“.

Zweitens:
Lesen Sie can. 212 §3 CIC.

Drittens:
Denken Sie darüber nach.

Viertens:
Schämen Sie sich für Ihre Flegeleien gegenüber kirchlichen Hirten.

Fünftens:
Bewundern Sie die Größe der kirchlichen Lehre.

Sechstens:
Bewundern Sie die Größe des Heiligen Geistes, der allen Getauften gegeben ist, was sich in kirchlichen Canones wie dem oben Genannten widerspiegelt.
Dienstag, 15. Januar 2008 17:46
Genoveva: @FilEcc: Sie drehen ja völlig durch …
Der Kardinal ist kein Papstuntertane – den Kirchenstaat gibt es nicht mehr, auch wenn Ihnen das nicht passt.

Leute, die ein ganzes Konzil, an dem der Hl. Vater und alle Bischöfe und Kardinäle des Erdkreises teilgenommen haben, als „Betriebsunfall“ bezeichnen, sollten sich in diesen Fragen generell stark zurückhalten.

Und kommen Sie mir jetzt bitte nicht wieder mit der verrückten Unterscheidung zwischen dogmatischen und pastoralen Konzilien …
Dienstag, 15. Januar 2008 17:42
FiliusEcclesiae: Und all das steht einem Papstuntertanen nicht zu
Wenn Kardinal Lehmann „Dominus Iesus“ als „Betriebsunfall“ charakterisiert hat, dann sprach er nicht über dessen Inhalt, sondern über die Art der Darlegung bestimmter Argumente und Begriffe und vor allem über die Wirkungen auf die Ökumene.
Es gibt nichts zu deuteln, ein Papstuntertane hat ein Papstdokument zu akzeptieren.
Dienstag, 15. Januar 2008 17:39
Genoveva: @FiliusEcc: Hallo Rudolfus …
immer noch dasselbe alte Gefasel …

Wenn Kardinal Lehmann „Dominus Iesus“ als „Betriebsunfall“ charakterisiert hat, dann sprach er nicht über dessen Inhalt, sondern über die Art der Darlegung bestimmter Argumente und Begriffe und vor allem über die Wirkungen auf die Ökumene.

Auch wenn Sie hier Ihren Nick gewechselt haben: in Fragen der Dogmatik sind Sie immer noch völlig ahnungslos.
Dienstag, 15. Januar 2008 17:37
FiliusEcclesiae: @r.ruhrgebietler: Rücktritt?
Sie meinen wohl „Rücktritt vom unhaltlbaren Anspruch, katholischer DBK-Vorsitzender zu sein“!
Denn ein Nichtkatholik kann logischerweise keine Kirchenämter innehaben – sondern diese nur illegitimerweise beanspruchen und nach außen hin okkupiert halten:

Das gilt auch für das Bischofsamt von Mainz, und das Kardinalamt, das Dr. Lehmann immer noch beansprucht!
Dienstag, 15. Januar 2008 17:34
r.ruhrgebietler: Lehmann, Danke für den Rücktritt
Danke auch der liebenden Gottesmutter Maria!
Danke dem hlg. Erzengel Michael!
Danke den himmlischen Heerscharen!

Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament!
Dienstag, 15. Januar 2008 17:34
FiliusEcclesiae: „Kardinal“ Lehmann verwirft päpstliche Dokumente und ist damit ein Schismatiker und Häretiker
Oder wieso nennt „Kardinal“ Lehmann das päpstliche Dokument „Dominus Iesus“ einen „Betriebsunfall“?
Die Antwort ist, daß der Kardinal die katholische Lehre und das unfehlbare Dogmenkonzil von Florenz leugnet –
und damit Nichtkatholik ist.
Dienstag, 15. Januar 2008 17:32
thaumaturgos: @FiliEccl: sie dummer Mensch
gelte ein dogma wie es *dasteht* wirds zeit, dass sie weigstens altsyrisch und griechisch usw lernen … auch übersetzung allein ist eine gewisse interpretation!
Dienstag, 15. Januar 2008 17:29
Genoveva: @Pius XII.
Sie haben schon nerkwürdige Kategorien …

Kardinal Lehmann hat selbstverständlich den Glauben verteidigt – in jeder seiner öffentlichen Äußerungen. Daß er dabei immer auf eine seiner zentralen Aufgaben Rücksicht genommen hat (nämlich die Katholische Kirche in Deutschland und die Deutsche Bischofskonferenz in der Einheit zu halten), kann ihm nur vorwerfen, wer diese Aufgabe in ihrer Dringlichkeit und Schwierigkeit nicht versteht. Aber das kann man von Anhängern von Schismatikern wohl auch nicht erwarten.

Wer den Kardinal gegen die „klaren“ Meisners und Mixas ausspielt, sollte sich noch einmal die „Schein“-Debatte in Erinnerung rufen. Lehmann hatte hier immer wieder die Aufgabe, die in der Konferenz gefundenen Kompromisse nach außen zu vertreten. Und diese Kompromisse wurden von Meisner und Mixa jeweils mitgetragen, auch wenn sie sich daran heute sicher nicht mehr gerne erinnern lassen.

Man kann über die Amtsführung des scheidenden Vorsitzenden der DBK sicher diskutieren. Es ist aber völlig daneben, seine Bemühungen um Ausgleich grundsätzlich als fehlenden Bekennermut zu diffamieren.
Dienstag, 15. Januar 2008 17:28
FiliusEcclesiae: @RRR: Sie sind ein Häretiker
Auch ein Dogma bedarf der Auslegung.
Auch ein Dogma hat einen Kontext, ohne den seine Begrifflichkeit nicht verständlich ist.

Ein Dogma gilt so, wie es dasteht.
Wer das Dogma leugnet, ist kein Katholik.
Auch, wer das Dogma versucht umzuinterpretieren, ist kein Katholik.

Ihre „Ausführungen“ über die Uminterpretation von Dogmen wurde bereits durch das Papsttum als Häresie enttarnt: siehe die alle Modernismustheorien enttarnende und verurteilende Enzyklika Pascendi Dominici gregis, Papst St. Pius X., 1907 http://www.domus-ecclesiae.de/…regis.teutonice.html.

Als Häretiker steht es Ihnen also nicht an, rechtgläubigen Katholiken „Dogmatikkurse“ zu empfehlen: Die haben sie selber nötig, aber durch rechtgläubige Katholiken, und nicht durch nichtkatholische Modernisten, die sich als „Katholiken“ ausgeben.
Dienstag, 15. Januar 2008 17:20
RRR: @ Filius
Ein Dogma gilt wort-wörtlich

Auch ein Dogma bedarf der Auslegung.
Auch ein Dogma hat einen Kontext, ohne den seine Begrifflichkeit nicht verständlich ist.

Und dieser Kontext ist die Kirche als Ganze – mit der Heiligen Schrift, mit allen übrigen Dogmen, mit der Liturgie, mit der Praxis.

Besuchen Sie einen Dogmatik-Grundkurs – könnte helfen!
Dienstag, 15. Januar 2008 17:17
FiliusEcclesiae: @RRR: Ein Dogma gilt wort-wörtlich
Und exakt dieselbe Kirche, die in Florenz gesprochen hat, hat auch in ihrer Praxis bewiesen, dass die katholische Kirche nicht nur innerhalb des ekklesialen Einflussbereichs des Papstes zu finden ist: Denn auch außerhalb dessen wirkt Christus – z.B. in der (Häretiker-)Taufe, die stets voll anerkannt war.
Die katholische Kirche gibt es nur unter dem Papst.
Das Dogma sagt es wort-wörtlich, und an dem ist festzuhalten.

Eine andere Sache ist es, wer der katholischen Kirche angehört, ohne es zu wissen, nämlich auf implizite Weise, durch die implizite Begierdetaufe.

Aber die katholische Kirche selbst gibt es nur unter dem Papst.
Dienstag, 15. Januar 2008 17:14
Pius XII: Benedikt, wo sind denn Ihre Argumente?
Die Inopportunität ist doch der moderne Götze Ihrer Ecke. Inhalte sind dieser Ecke völlig egal.

Was Sie woraus schlußfolgern? Aus meiner Frage sicher nicht, denn die richtete sich eben nicht auf die Inopportunität, sondern auf das Verteidigen des Glaubens.

Und nun die nachgeschobenen Beispiele: Ich habe Meisners Predigt nicht verteidigt. Ich kenne auch keine Stellungnahme der FSSPX, in der sie verteidigt worden wäre. Mixas Äußerungen waren die einzige vernehmbare Stellungnahme eines dt. Bischofs gegen die Politik vdLeyens, die gegen das christliche Familienmodell gerichtet ist. Ich habe sie begrüßt, weil sie in erinnerung ruft, daß es in diesem Land auch andere familienpolitische Vorstellungen gibt als die doppelverdienende Patchworkfamilie. Ich habe sie nicht wegen der Inopportunität begrüßt, und ich fand den Begriff „Gebärmaschinen“ im übrigen daneben und kontraproduktiv.

Es mag sicher einzelne trad. Katholiken geben, die immer dagegen sind, aus Prinzip. Aber das sind irrelevante Einzelfälle und ist keineswegs typisch für die FSSPX. Ihr Angriff geht ins Leere.

Aber ich warte immer noch auf Ihr Beispiel für den Bekennermut des Herrn Lehmann. Wie wäre es denn mal mit einem solchen anstatt ihrer Ablenkungsangriffe?

@ Schweini1974: Sie können sich erlauben was Sie wollen.
Dienstag, 15. Januar 2008 17:12
RRR: @ Benedikt, Pius XII.
Tja, KKK 750 ist ja noch eindeutiger als das, was ich schrieb!

@ Filius Ecclesiae

Und exakt dieselbe Kirche, die in Florenz gesprochen hat, hat auch in ihrer Praxis bewiesen, dass die katholische Kirche nicht nur innerhalb des ekklesialen Einflussbereichs des Papstes zu finden ist: Denn auch außerhalb dessen wirkt Christus – z.B. in der (Häretiker-)Taufe, die stets voll anerkannt war.

Merke: Einzelne Dokumente nie isoliert lesen, sondern immer im Zusammenhang mit der gesamten Tradition, der kirchlichen Praxis und der Liturgie.

Die Praxis wusste schon immer, dass die „katholische Kirche“ (als der einzige Weg zum Vater) auch außerhalb der „katholischen Kirche“ (als der vom römischen Bischof geleiteten Institution, die das Werk Jesu Christi und der Apostel voll und ganz weiterführt) existiert – diese Selbstverständlichkeit wurde dankenswerterweise von Lumen Gentium endlich auch dogmatisch ausgesprochen.
Dienstag, 15. Januar 2008 17:07
Benedikt: @ Pius XII.
Claro, etwa das „Streit“-Gespräch mit Hans Küng auf dem Katholikentag in Ulm, wo Lehmann erklärte, man sei eigentlich in den großen Linien immer einer Meinung. Oder das Fernsehinterview, in dem er zum besten gab, er glaube nicht an die Kirche.

Pius XII hat es immer noch nicht kapiert. Lesen Sie irgendwann mal KKK 750, oder haben Sie Angst, Ihnen könnte ein Argument gegen den bösen Kardinal aus der Hand geschlagen werden?

Brücken zu verschiendenen Lagern zu bauen und mit allen zu reden ist sicher etwas Nettes, ob es die genuine Aufgabe eines römischen Kardinals angesichts einer fortschreitenden Erosion des Katholischen ist, erlaube ich mir zu bezweifeln.

Aber statt DAS mal zu thematisieren ergehen Sie sich bekanntlich lieber in wüsten Beschimpfungen.
Dienstag, 15. Januar 2008 17:06
Oder das Fernsehinterview, in dem er zum besten gab, er glaube nicht an die Kirche.
Was nur beweisst, dass Lehmann im Gegensatz zu dir das große Credo auf Lateinisch kennt, Latein versteht, und weiss was im Katechismus der katholischen Kirche zu diesem Punkt geschrieben steht, sprich, was die Heilige Mutter Kirche dazu lehrt.
Dienstag, 15. Januar 2008 17:06
RRR: @ Pius XII.
Claro, etwa das „Streit“-Gespräch mit Hans Küng auf dem Katholikentag in Ulm, wo Lehmann erklärte, man sei eigentlich in den großen Linien immer einer Meinung.

Je nachdem, was er unter „Große Linien“ versteht, kann das doch durchaus sein.

Oder das Fernsehinterview, in dem er zum besten gab, er glaube nicht an die Kirche.

Je nachdem, in welchem Sinne er dabei von „Kirche“ sprach, kann das doch durchaus sein.

Merke: Auch als „Anhänger der Tradition“ muss man die intellektuelle Redlichkeit aufbringen, eine Aussage zunächst so zu verstehen, dass sie einen möglichst großen Sinngehalt ergibt.

Also nicht:
„Bäh, er hat gesagt, er glaubt nicht an die Kirche, er ist ein Untermensch und gehört ins Gas, die Judensau!“

Sondern:
„Wie könnte er das, was er da sagt, gemeint haben? Ich Credo steht doch, dass die Kirche Glaubensgegenstand ist! In welchem Sinne kann er da von ‘Kirche’ gesprochen haben? Hm, vielleicht wollte er darauf hinweisen, dass [hier müssen Sie jetzt selber denken!] und hat in diesem Sinne von Kirche gesprochen. Hm, vielleicht etwas provokativ, also ich an seiner Stelle hätte das nicht so gesagt, mir ist das zu missverständlich.“

Dass man SO UND NUR SO mit menschlichen Aussagen umgehen darf, wenn man ihnen gerecht werden will, lernt man bei Paulus, Ignatius von Loyola und auch im Proseminar Philosophie.

Aber wieder mal sind die „Anhänger der Tradition“ mit einer solchen selbstverständlichen intellektuellen Redlichkeit überfordert.
Dienstag, 15. Januar 2008 17:03
FiliusEcclesiae: Aleph: „Ich widerrufe nichts:“ Das Dogma von der ewigen Verdammnis
„Lesen Sie das Dogma und widerrufen Sie Ihre Leugnung, nicht an das „ewige Verlorengehen“ glauben zu müssen –
wenn Sie nicht selbst zu den Häretikern, die, wenn sie als solche verbleiben, in der Todesstunde ewigverloren gehen, gezählt werden wollen.“

Sie werden lachen: Ich widerrufe nichts!!!

Wieso soll man da lachen, wenn jemand ein katholisches Dogma leugnet?
Damit erklären Sie sich einfach offiziell als Nichtkatholik, wie das Milliarden auf der ganzen Welt tun.

Wer aber, obwohl er den katholischen Glauben angenommen hat, von diesem willentlich abfällt, wird ewig verloren gehen,
wie das unfehlbare Dogma des Konzils v. Florenz lehrt.
Dienstag, 15. Januar 2008 17:03
Steini1974: @Pius : Sie sind der Wahnsinn in Person
das erlaube ich mir jetzt mal los zu werden…
Dienstag, 15. Januar 2008 16:58
Pius XII: Steht RRR für dreifache Realitätsverweigerung?
JEDE Predigt von Karl Lehmann war eine Verteidigung des Glaubens, JEDES öffentliche Gespräch mit Intellektuellen, Künstler, Philosophen, Theologen war eine Verteidigung des Glaubens.

Claro, etwa das „Streit“-Gespräch mit Hans Küng auf dem Katholikentag in Ulm, wo Lehmann erklärte, man sei eigentlich in den großen Linien immer einer Meinung. Oder das Fernsehinterview, in dem er zum besten gab, er glaube nicht an die Kirche.

Und ob nun offiziöse Lobeshymnen als Quellen der Wahrheit anzusehen sind, würde ich selbst dann bezweifeln, wenn sie vom Kölner Erzbischof stammen. Übrigens: Daß er den Glauben verteidigt hätte schreibt auch Meisners Sprecher nicht – manchmal sagt das, was nicht in so einer PM steht, doch mehr aus als das, was drinsteht. Brücken zu verschiendenen Lagern zu bauen und mit allen zu reden ist sicher etwas Nettes, ob es die genuine Aufgabe eines römischen Kardinals angesichts einer fortschreitenden Erosion des Katholischen ist, erlaube ich mir zu bezweifeln.
Dienstag, 15. Januar 2008 16:54
Benedikt: @ Pius XII.
Benedikt, zu viel getrunken?

Argumentativ am Ende, „Pius XII.“? Wenn es noch einer weiteren Beweisführung zur Redlichkeit der Tradi-Ecke gebraucht hätte…

Ich frage: Wann hat er den Glauben verteidigt, trotzdem das vielleicht inopportun gewesen ist.
Sie antworten: Wichtig sei mir allein die Inopportunität.


Ja und dafür habe ich meine Gründe, die ich anschließend dargelegt habe. Die Inopportunität ist doch der moderne Götze Ihrer Ecke. Inhalte sind dieser Ecke völlig egal. Wer hat sich mit Meisners Kunstbegriff auseinandergesetzt? War doch egal, wichtig war das eine Wörtchen, auf das sich auch die Gegenseite lustvoll gestürzt hat. Bei Mixa jubelt man über seinen Angriff auf vdLeyens Kinderkrippen-Pläne, ohne die Äußerungen Mixas an sich zu kapieren. Anschließend wundert man sich dann, dass Mixa eine weitere Kita eröffnet. Zum totlachen.

meine Frage zielt darauf, wann er einmal den Glauben vertreten hat. Und das Glaubenvertreten wichtig ist, werden Sie ja wohl akzeptieren.

Ach, wo soll man da anfangen? Und: Was soll es nutzen? Als Lehmann dem Katechismus gemäß erklärte, er glaube nicht AN die Kirche (KKK 750), kam sogleich die Nichtswisser-Fraktion der Tradis und echauffierte sich über diesen Verrat, anstatt den Katechismus zu lesen. Wenn sich solche Leute anschließend auch noch zur Theologie Lehmanns äußern, dann ist mir das höchstens ein Gelächter wert. In all den Jahren habe ich keine einzige ernstzunehmende Kritik an Lehmanns Theologie zu hören bekommen.
Dienstag, 15. Januar 2008 16:52
RRR: @ Pius XII.
meine Frage zielt darauf, wann er einmal den Glauben vertreten hat.

In ca. 25 Jahren als Bischof und über 40 Jahren als Priester kommen so viele Predigten und öffentliche Stellungnahmen zusammen, dass die betreffende Person sich vor einem Flegel wie Ihnen nicht mehr beweisen muss.

JEDE Predigt von Karl Lehmann war eine Verteidigung des Glaubens, JEDES öffentliche Gespräch mit Intellektuellen, Künstler, Philosophen, Theologen war eine Verteidigung des Glaubens.
Dienstag, 15. Januar 2008 16:51
Steini1974: Ich lass mal einen bischof hier sprechen
Erzbischof Meisner: „Karl Kardinal Lehmann hat nach fast 21-jähriger Amtszeit den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz mit Rücksicht auf seine Gesundheit niedergelegt. Er hat sich in dieser Aufgabe nicht geschont; für seine Entscheidung habe ich daher jeden Respekt. Seinem unermüdlichen Einsatz, seiner aufmerksamen Sorge und seinem beharrlichen Wirken für die Kirche gebühren Dank und Anerkennung. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben wir umwälzende historische, politische und wissenschaftliche Ereignisse erlebt. Karl Kardinal Lehmann hat es verstanden, dabei mit allen gesellschaftlichen Partnern im Gespräch zu bleiben und dem Wort der Kirche Gehör zu verschaffen. Ich wünsche ihm von Herzen baldige Genesung und den Wiedergewinn seiner Tatkraft für sein bischöfliches Amt und seine theologische Arbeit.“
Quelle: http://www.erzbistum-koeln.de/…/news/news_0871.html
Ich habe mir von einem Kölner Kollegen mal sagen lassen, dass sein bischof immer Recht habe. In diesem Zusammenhang glaube ich ihn das mal
Dienstag, 15. Januar 2008 16:43
Pius XII: Benedikt, zu viel getrunken?
Nennen Sie mir doch bitte ein einziges Beispiel, in dem Lehmann mal den katholischen Glauben wirklich verteidigt hätte, obwohl das vielleicht inopportun war!

Das ist doch entlarvend: Es ist den Tradis im Prinzip völlig egal, was ein Bischof sagt, wichtig ist allein, dass es „inopportun“ ist.


Ich frage: Wann hat er den Glauben verteidigt, trotzdem das vielleicht inopportun gewesen ist.
Sie antworten: Wichtig sei mir allein die Inopportunität.

Hä?

Meine Frage zielte nicht darauf, wann Lehmann inopportung gewesen ist, meine Frage zielt darauf, wann er einmal den Glauben vertreten hat. Und das Glaubenvertreten wichtig ist, werden Sie ja wohl akzeptieren. Und daß es angesichts des Zustandes der Gesellschaft durchaus inopportun sein kann, den Glauben zu vertreten, und man es dennoch tun muß, ja daß sich sogar daran die wahren Tugend zeigt, da stimmen Sie mir sicher auch zu, oder? Nur eigenartigerweise nennen Sie kein einziges Beispiel, wo Lehmann das getan hätte – weil es keins gibt? Stattdessen verdrehen Sie meine Frage, retten sich in Vorwürfe und werfen mir intellektuelle Unredlichkeit vor. Holla! Dümmer geht’s nimmer!
Dienstag, 15. Januar 2008 16:36
st.georg: @benedikt
super!!! beitrag…danke !
Dienstag, 15. Januar 2008 16:32
Benedikt: @ Pius XII.
Auch Lehmann wäre ohne den Rahner-Faktor nie so weit gekommen

Sie sind Traditionalist – da finde ich es reichlich lächerlich, dass Sie hier über Seilschaften jammern. Kaufen Sie sich mal ein Kirchengeschichtsbuch.

Nennen Sie mir doch bitte ein einziges Beispiel, in dem Lehmann mal den katholischen Glauben wirklich verteidigt hätte, obwohl das vielleicht inopportun war!

Das ist doch entlarvend: Es ist den Tradis im Prinzip völlig egal, was ein Bischof sagt, wichtig ist allein, dass es „inopportun“ ist. Deswegen wird ja auch zB Mixa hier am einen Tag gefeiert und am anderen in die Hölle gewünscht. Oder Müller über den grünen Klee gelobt, obwohl er Lehmann-Schüler ist und Guttierrez Bücher schreibt. Hätte Lehmann das gemacht, so würde das in jedem Artikel hier stehen um seine Orthodoxie zu bestreiten. Bei Müller aber steht das nirgendwo, denn er hat sich ja mit den PGRs angelegt, ist also inopportun und somit ein Held. Auch da sind die eigentlichen Gründe für Müllers Vorgehen völlig egal.
Dieses armselige Vorgehen ist auch der Grund, warum es mit wenigen Ausnahmen praktisch keine Stimme der Tradition gibt, die öffentlich wahrnehmbar wäre – weil es an intellektueller Redlichkeit fehlt. Stattdessen herrscht ein absurdes Freund-Feind Denken vor, und jeder, der inopportun ist, ist ein Held. Man denke nur an Eva Hermann (x-fach geschieden).

Dieser Mann hat nie, wenn es galt, Ja Ja Nein Nein zu sagen, sich für den Glauben entschieden.

Sie verwechseln Glauben und Politik.
Dienstag, 15. Januar 2008 16:29
RRR: @ Danny
Ihr seid schon eine extrem lächerliche Truppe. Schwer vorstellbar, dass ihr euch überhaupt selbst noch ernst nehmen könnt.

Danke für die hervorragenden Sachargumente!

Thomas von Aquin und Augustinus würden echt platzen vor Bewunderung!
Dienstag, 15. Januar 2008 16:22
Daniel Stöhr: RRR & Co:
Ihr seid schon eine extrem lächerliche Truppe. Schwer vorstellbar, dass ihr euch überhaupt selbst noch ernst nehmen könnt.
Dienstag, 15. Januar 2008 16:16
RRR: @ Burgorus
Von Anhängern der Tradition wird doch nur kritisiert, wenn ein Theologe jahrzehntelang nicht gemaßregelt wird, obwohl er gegen die katholische Lehre agiert.

Es ist aber nicht die Aufgabe der „Anhänger der Tradition“, das zu prüfen. Es ist allein Aufgabe des Papstes, und dessen Entscheidung haben auch die „Anhänger der Tradition“ hinzunehmen.

Auch „Anhänger der Tradition“ müssen sich von einem Theologen oder Bischof oder Papst darüber belehren lassen, dass es vielleicht sogar gerade im Dienst des Glaubens steht, ihn in eine neue Sprache zu übersetzen.

Und niemand maßt sich so an, über andere Gericht zu halten, wie dies die „Anhänger der Tradition“ tun.

Im Übrigen sind die „Anhänger der Tradition“ zumeist keine solchen, denn ihr Traditionsbegriff weicht von dem der Kirche ab. Zur Tradition der Kirche gehört eben auch das II. Vatikanische Konzil.

Das lernt man bei jedem Theologen oder Bischof, aber die „Anhänger der Tradition“ meinen, nur ihnen stehe es zu, zu beurteilen, was katholisch ist, weswegen sie all denen, die nicht nach ihrer Pfeife tanzen, absprechen, katholisch zu sein – nur weil sie dort ein Zitate aus dem Zusammenhang reißen und dann „akatholisch“ schreien.

Ob Lehmann gegen die kirchliche Lehre verstoßen hat, entscheiden nicht kreuz.net, Marcel Lefrevel oder die „Anhänger der Tradition“, sondern einzig die Autorität der Kirche.

Nur weil den „Anhängern der Tradition“ Wille, Demut und Intelligenz fehlen, Lehmann zu verstehen, ist er noch lange kein Häretiker.
Dienstag, 15. Januar 2008 16:09
clarissa colonia: Wurde nicht 72 Sentenzen
der Aristotelesrezeption im Werk des Thomas v. Aquin nicht kurz nach dessen Tode durch den Bischof von Paris kirchenamtlich verurteilt (was auch der zur Verteidung seines großen Schülers aus Köln angereiste Albertus Magnus nicht verhindern konnte
Dienstag, 15. Januar 2008 16:06
Pius XII: RRR und Benedikt
Meine Herren, Lehmann mit dem hl. Thomas von Aquin zu vergleichen und dann auch noch für sich besonderen Intellekt in Anspruch nehmen – ist das ernst gemeint?

Lehmann ist Rahner-Schüler, dessen Aufstieg eine der faulen Früchte des Konzils ist. Rahner sorgte dann dafür, daß seine Schüler Lehrstühle bekamen. Bekanntestes Beispiel dafür ist etwa der nicht habilitierte Vorgrimler in Münster, der dann für seine Hätere auch gleich noch eine apl. Professur herausschlug. Auch Lehmann wäre ohne den Rahner-Faktor nie so weit gekommen. Lehmanns Theologie kann man getrost vergessen. Schon mal seine Habilitationsschrift gelesen? Selbst Habermas stellte fest, wie saft- und kraftlos die Gegenwartstheologie daherkommt im Vergleich zur Scholastik.

Nennen Sie mir doch bitte ein einziges Beispiel, in dem Lehmann mal den katholischen Glauben wirklich verteidigt hätte, obwohl das vielleicht inopportun war! Ein einziges! Er war für die Schwangerenkonfliktberatung, er hat den ökumenischen Kirchentag unterstützt, er hat den Widerstand der Bischöfe gegen die neue Familienpolitik aufgefangen etc. Dieser Mann hat nie, wenn es galt, Ja Ja Nein Nein zu sagen, sich für den Glauben entschieden.

Sofern Ihre Verteidigung dieses Ketzers mehr sein soll als ein Kotau vor dem Amt, das er bekleidet, dann mal bitte Butter bei die Fische!

Übrigens waren es nicht die Katholiken, die dem hl. Thomas die Aristoteles-Rezeption verübeleten, sondern Luther – den Lehmann übrigens ganz toll findet!
Dienstag, 15. Januar 2008 15:58
Steini1974: DANKE HERR LEHMANN
Wie christlich und ganz im Sinne der des obersten Gebotes Jesu es hier mal wieder zugeht. Vor der Inquisition des Heiligen Kreuz.net kann eben keiner bestehen, wohlmöglich nicht einmal der Herr…

Lehmann ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Er verstand es immer, selbst die weitauseinanderliegenden Flanken in der Bischofskonferenz unter einem Hut zu bekommen. Ich möchte daran erinnern, mit welcher Besonnenheit und gegen seine eigene Meinung er geleitet hat, als die Dt. Bischofskonferenz in puncto Schwangerenkonfliktberatung kurz vor einem Schisma stand.

Dass er sicherlich auch seine Fehler gemacht hat, mag sicher auch sein, aber unter dem Strich war er ein guter Vorsitzender, sonst wäre er es ja schlecht so lange geblieben.

Herr Kardinal, ich ziehe meinen Hut vor Ihnen und sage Danke und wünsche Ihnen Gottes Segen!
Dienstag, 15. Januar 2008 15:58
LandorganistII: @Mohrmann
Nein, hat er natürlich nicht, im Gegenteil. Die Kirche ist Lehmann zu großem Dank verpflichtet. Er hat ihr hier in Deutschland ein Gesicht gegeben. Ich danke ihm sehr für seinen Dienst und wünsche ihm noch viele Jahre und Gesundheit und Kraft, als Bischof des hl. Stuhles von Mainz.
Dienstag, 15. Januar 2008 15:56
Burgorus: @RRR: Argumentation mittels Weglassen von Wesentlichem
Sie kritisierten:

Und wenn ein Theologe jahrzehntelang NICHT gemaßregelt wird, ist das ein Zeichen für die Verkommenheit der Kirche.

Hat das je jemand behauptet? Von Anhängern der Tradition wird doch nur kritisiert, wenn ein Theologe jahrzehntelang nicht gemaßregelt wird, obwohl er gegen die katholische Lehre agiert. Ein solches Verhalten fördert tatsächlich den Verfall unserer Kirche, denn es dringen Wölfe als verkleidete Schafe in sie ein. Und die schleichende Zerstörung ist die gefährlichste, die es gibt. Längst doch haben die Zerstörer erkannt, dass offene Verfolgung doch Märtyrer, den Samen des Christentums, schafft.
Dienstag, 15. Januar 2008 15:48
Bevor sich wer das Maul über meinen Bischof zerreißt, sollte der doch mal seine Rücktrittserklärung lesen. Da ist die Rede vom notwendigem Wandel, und daß es andere, jünger doch vielleicht besser machen könnten. Und da werden drei junge Bischöfe genannt, deren Namen vielleicht auch in diesen Kreisen keinen ganz schlechten Klang haben.

Bischof Lehmann hat doch recht! Und daß er nicht immer alles richtig gemacht hat, welcher Bischof, der nicht sein Amt gänzlich verfehlt hätte, wüßte das nicht. Und hat er denn wirklich alles falsch gemacht?
Dienstag, 15. Januar 2008 15:46
Aleph: -RRR-
Niemand in der Kirche ist so arrogant wie die Traditionalisten, die einfach nur zu dumm sind, sich auf fremde Gedankenwelten einzulassen. Dieselben Leute hätten auch Thomas von Aquin brennen sehen wollen, als dieser plötzlich anfing, die Philosophie des Heiden Aristoteles rezipierte.
Man soll mit Lob nicht sparen, wenn Lob gerechtfertigt ist. Also großes Lob für den ganzen Artikel ;
aber noch mehr Lob für den letzten Absatz. Der hat es in sich und geht ganz krass an die vermeintlichen Fundamente, die so viele Denkstörungen verursachen
Dienstag, 15. Januar 2008 15:40
RRR: @ LandorganistII
Danke! Wobei es am Ende heißen muss „zu rezipieren“ anstatt „rezipierte“!
Dienstag, 15. Januar 2008 15:37
Bravo, gut geschrieben!
Dienstag, 15. Januar 2008 15:37
Tilly: Lehmann- Rücktritt
Ein guter Tag für die Kirche in Deutschland- Deo gracias!
Dienstag, 15. Januar 2008 15:32
RRR: @ Pius XII.
Das Problem ist nicht das von Ihnen beschriebene, sondern dass unterbelichtete Katholiken, die der Meinung sind, nur die aus ihren Erbauungsbüchern des 19. Jahrhunderts vertraute Sprache sei die einzig katholische Ausdrucksweise, jedem Gelehrten, der im Dialog mit Philosophie und Gesellschaft versucht, die Wahrheiten des christlichen Glaubens zu reformulieren (wie es nun einmal die Aufgabe eines Theologen und auch – wenn auch unter etwas anderen Vorzeichen – eines Predigers ist), in den Rücken fallen, nur weil sie zu beschränkt sind.

Da wird dann nur gezählt, wie oft die Wörter „Hölle“, „Ablass“, „Messopfer“ und „Sakrament“ vorkommen und anhand dessen werden Träger des kirchlichen Lehramts (Papst, Bischöfe, Theologen) verleumdet, beschimpft, verdächtigt.

Selbsternannte Glaubenshüter meinen, sie müssten den Job machen, der einzig dem Papst und seinen Behörden zukommt. Und wenn ein Theologe jahrzehntelang NICHT gemaßregelt wird, ist das ein Zeichen für die Verkommenheit der Kirche – anstatt, wie es sich geziemen würde, das Urteil der Kirche anzunehmen, gut paulinisch auch bei einem unbequemen Kirchenmann nach dem Guten zu suchen, ihn zu verstehen versuchen und sich auch mal belehren zu lassen.

Niemand in der Kirche ist so arrogant wie die Traditionalisten, die einfach nur zu dumm sind, sich auf fremde Gedankenwelten einzulassen. Dieselben Leute hätten auch Thomas von Aquin brennen sehen wollen, als dieser plötzlich anfing, die Philosophie des Heiden Aristoteles rezipierte.
Dienstag, 15. Januar 2008 14:51
Benedikt: Vernünftiger Schritt
Angesichts des doch angegriffenen Gesundheitszustandes ist es durchaus ein vernünftiger Schritt. Der Kardinal ist bald 72 und tritt eben ein wenig kürzer (es wurden auch Vorträge abgesagt). Marx wird ja nun vermutlich sein Nachfolger und man wird sehen, wie er sich bewähren kann. Die Verdienste Lehmanns um den Zusammenhalt der Bischofskonferenz sind unbestritten.
–--------
Danach begab er sich auf eine mehrwöchige Kur. Kardinal Lehmann konnte weder die Christmette noch die Neujahrsmesse halten.

Die Christmette zelebriert in Mainz immer ein Weihbischof.

@ Exbochumer
Mal schauen, ob und wie oft Kardinal Lehmann auf den diesjährigen Karnevalsveranstaltungen auftreten wird.

In 25 Jahren als Mainzer Bischof besuchte der Kardinal einmal die Fernsehsitzung und zweimal eine Benefizsitzung zugunsten seiner Kathedrale.

@ Pius XII.
Lehmann aber konnte die Amtsautorität für sein Wüten gegen alles, was katholisch ist, ins Spiel bringen. Er war der berüchtigte Wolf im Schafspelz.

Schwachsinn. Sie haben keine Ahnung von seiner Person, trompeten aber in unseriöser Weise irgendwas in die Weltgeschichte. Sie wissen ja, wo der Beichtstuhl steht. Aber ob Ihre Selbstgerechtigkeit Sie noch dorthin führt?
Dienstag, 15. Januar 2008 14:41
jeremy: Pünktchen
„Marxismus-Lehmannismus“ :

oh nein, bitte nicht
Dienstag, 15. Januar 2008 14:39
Franziskus777: Hoffnung !
Ich hoffe, dass es ein römisch-katholischer Bischof werden wird, der die Botschaft besser verkaufen kann und die Sprache auch den Einfachen unter uns nahebringen kann. Was ich mir aber auch wünsche, dass er Lebenssituationen sieht und hier pastoral neu ansetzt. Schwule und Lesben als Teil der Kirche sieht und den Lebensschutz weiter verfolgt. Besonders das Stammzellgesetz kritisch begleitet und die Frage nach der Gerechtigkeit nach Gottes Maßstäben neu fragt.
Dienstag, 15. Januar 2008 14:35
Pius XII: @ RRR: Kirchenkrise
Sehen Sie, RRR, da haben Sie ziemlich gut beschrieben, weshalb wir eine Krise der Kirche erleben. Ohne die wäre nämlich Lehmann spätestens als Professor mit Lehrverbot belegt worden und in irgendeinem Aktenkeller als Vizearchivar verschwunden. Stattdessen wurde er Bischof. Dann ließ er sich von einer linken Mehrheit zum Vorsitzenden der Konferenz wählen. Als Rom ihn dann gleichwohl nicht zum Kardinal machen wollte, weil es auch unter JP2 ein gewisses Restgefühl für das gab, was nun wirklich nicht geht, ließ er drohen, daß die dank Kirchensteuern reiche deutsche Kirche ihre Unterstützung für Lateinamerika drosseln wird, weshalb dann die Latinos in Rom Druck machten und JP2 umfiel. Das war ihm immerhin noch peinlich, weshalb mit Scheffzyk und Degenhardt zwei Konservative auch Kardinäle wurden.

Fazit: Bis zum Professor konnte man es auch in besseren Zeiten als Kirchenfeind bringen. Bischof ist bereits ein Krisensymptom. Den Rest verdankt er seiner Fähigkeit zur Intrige und der fehlenden Fähigkeit der geschwächten Hierarchie zur Gegenwehr. Aber das dieser Typ dem Katholizismus in Deutschland maximal geschadet hat, daran kann kein Zweifel bestehen. Ich würde mir von dem kein Sakrament spenden lassen.
Dienstag, 15. Januar 2008 14:30
Pünktchen: Wenn Marx den Vorsitz der Bischofskonferenz übernimmt, dann kann man nur hoffen, daß es ihm gelingt
die Kirche in Deutschland aus dem nationalkirchlich-antirömischen Ghetto herauszuführen, in die Lehmann sie hineinmanövriert hat. Gelänge es ihm nicht, würde man später von einer Periode des „Marxismus-Lehmannismus“ sprechen…
Dienstag, 15. Januar 2008 14:24
Aleph: Freinsberg
Ich habe ihn für jünger gehalten.
Dienstag, 15. Januar 2008 14:22
Freinsberg: Meisner?
Kardinal Meisner ist im Dezember 1933 geboren, also zu alt.
Dienstag, 15. Januar 2008 14:16
Aleph: Aussichten
Wie sind denn so die Aussichten für Kardinal Meisner?
Dienstag, 15. Januar 2008 14:13
jeremy: Pascal123
Sie wünschen also einen Bischof als Vorsitzenden, der die römisch katholische Kirche als eine Möglichkeit unter mehreren „gleichwahren“ Religionen sieht???
Wer nicht – wenn nicht ein Bischof – sollte die römisch katholische Kirche als die einzig wahre Kirche bekennen. Das muss ja nicht heißen, dass er mit einem Flammenschwert – meinetwegen auch im übertragenen Sinne – über die Gesellschaft in der von Ihnen beschriebenen Weise herfällt.
Dienstag, 15. Januar 2008 14:10
Pünktchen: Drollig dieser Metaphernsalat, typisch
Czibo, alias gilbert, alias aleph, alias missadeangelis:

während die Nachfolger schon in den Boxen scharren und möglicherweise Diadochenkämpfe im Gang sind!
Dienstag, 15. Januar 2008 14:09
Elendester Sünder: Weggebetet
Wir Schlingel haben Kardninal Lehmann weggebetet.
Dienstag, 15. Januar 2008 14:07
jeremy: Ansbach.Dragoner
Wetten, dass die Pfarrgemeinderäte einen Wahlausschuss aufstellen, um die Mitglieder des Ausschusses zu wählen, die die Bestätigung aussprechen sollen – selbstverständlich erst, nachdem sie Kriterien aufgestellt haben, um die Zukunftsorientiertheit, die Offenheit und die Diskussionsfähigkeit des Kandidaten zu prüfen
l.g.
Dienstag, 15. Januar 2008 14:07
Aleph: Hans Mohrmann
Ob es jetzt sinnvoll ist, von „Überforderung“ bei Lehmann zu sprechen, sei einmal dahingestellt. Ich denke ein Amt in dieser Größenordnung schlaucht einfach und irgendwann gerät der Amtsinhaber an seine Grenzen. Das war es dann.

„Überforderung“ klingt mir zu sehr nach: endlich hat er’s kapiert und tritt ab, während die Nachfolger schon in den Boxen scharren und möglicherweise Diadochenkämpfe im Gang sind! Diese Schmähung hat Kardinal Lehmann ganz bestimmt nicht verdient. Er wird eine große Lücke hinterlassen.
Dienstag, 15. Januar 2008 14:04
RRR: @ Pius XII.
Lehmann war sicher der gefährlichste Feind des Katholischen Glaubens in Deutschland.

Na klar doch!

Deswegen wurde er auch

…zum Priester geweiht
…zum Dr.theol. promoviert
…auf einen Dogmatik-Lehrstuhl berufen
…zum Bischof geweiht
…zum Kardinal kreiert

Wenn ich zukünftig Fragen habe, werde ich mich selbstverständlich nur an Sie wenden, da Ihnen ja offenbar das letztgültige Urteil über Träger des katholischen Lehramts zusteht!
Dienstag, 15. Januar 2008 14:02
Pascal123: Konservativ
Allerdings stelle ich das in abrede, ganz besonders Kardinal Meisner. Ich kann nicht aufgeschlossen anderen Menschen, Ihren Lebensformen und deren Religionen sein und gleichzeitig Die RKK für die einzig Wahre Kirche halten, Moslems für Heiden und Untermenschen und Homos für das Personifizierte des Teufels oder gar den Teufel selber.
Warten wir mal ab wer gewählt wird.
Und ich hoffe allerdings sehr das es bei der Wahl Demokratisch zugeht.
Jeder eine Stimme und die gibt er nach bestem Wissen und Gewissen, dem bestmöglichem Kandidaten.
Genauso wie bei der Papstwahl, dort wird eine Wahl abgehalten wie überall anders auch. Jeder Gleichberechtigt, und es werden genauso Seilschaften gebildet wie im Fußballverein.
Dienstag, 15. Januar 2008 13:56
miles immaculatae: Man hat sich bemüht
„Man hat sich bemüht“ diesen Spruch wollte Willy Brandt auf seinem Grabstein. Mehr ist nun nicht von uns Menschenkindern zu erwarten. Daß Lehmann aus Gesundheitsgründen zurücktritt im einem Alter, in dem man kirchenrechtlich noch einige Jährchen vor sich hätte, stimmt doch bedenklich. Offenbar ist keiner um diesen Job zu beneiden.

Laßt uns beten, daß der Nachfolger in diesen harten Zeiten ein bißchen mehr Mut und ein bißchen mehr Biß aufbringt. Es braucht doch mehr als Liebenswürdigkeit und Güte. Für den lieben Pfarrer Lehmann war dieses Amt offenbar eine Überforderung.
Dienstag, 15. Januar 2008 13:53