Der Bischof von Mainz will heute auf sein Amt als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz verzichten. Er hatte in jüngsten Vergangenheit gesundheitliche Probleme. Update
Karl Kardinal Lehmann von Mainz
(kreuz.net, Mainz) Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, wird an diesem
Dienstag mittag voraussichtlich den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz niederlegen.
Das berichtete
‘Radio Vatikan’ in einer Eilmeldung. Die Nachricht sei aus Kirchenkreisen bekannt geworden. Sein Amt als
Bischof von Mainz will Kardinal Lehmann beibehalten.
In letzter Zeit kämpfte er mit gesundheitlichen
Schwierigkeiten.
Danach begab
er sich auf eine mehrwöchige Kur. Kardinal Lehmann konnte weder die Christmette noch die Neujahrsmesse
halten.
Update
Heute mittag gab Kardinal Lehmann seinen Rücktritt zum 18. Februar 2008 bekannt. Er
hat den Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz gestern einen Brief geschrieben.
Die Frühjahrsvolllversammlung
vom 11. bis 14. Februar wird der Kirchenfürst noch leiten.
Seine gesundheitlichen Probleme erlaubten
ihm in Zukunft eine Ausschöpfung seiner Kräfte im bisherigen Maß nicht mehr – so der Kardinal.
Der
Zeitpunkt habe auch Sinn. Die jüngsten Bischofsernennungen zeigten einen notwendigen Generationswechsel
und eine Wachablösung an.
Vorsitzender seit 1987
Ab 1985 war Kardinal Lehmann stellvertretender Vorsitzender
der Deutschen Bischofskonferenz.
Am 22. September 1987 wählte ihn die Bischofskonferenz zum Vorsitzenden.
In den Jahren 1993, 1999 und 2005 wurde er jeweils für weitere sechs Jahre in diesem Amt bestätigt.
Die letzte Wahl erfolgte auf der Vollversammlung der Bischöfe am 20. September 2005 in Fulda.
Längste
Amtszeit
Am 2. Januar feierte Kardinal Lehmann die längste Amtszeit eines Vorsitzenden der Deutschen
Bischofskonferenz seit dem Zweiten Weltkrieg.
Kardinal Lehmann war damals 7.407 Tage im Amt.
Die längste
Amtszeit bis dahin hatte der frühere Erzbischof von Köln, Josef Kardinal Frings, mit 7.406 Tagen.
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132 Lesermeinungen
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#132 Fürchtegott 01:41:09 | Samstag, 26. Januar 2008
@thaumaturgos: Sprechen Sie wieder mit sich selbst? sie dummer Mensch! gelte ein dogma wie es *dasteht*
wirds zeit, dass sie weigstens altsyrisch und griechisch usw lernen … auch übersetzung allein ist eine
gewisse interpretation! Und Theologie lernen sollten Sie am besten auch noch dazu! Und Ihre Sprachen als
verpflichtende Gegenstände aus den Schulen genommen werden.
#130 Genoveva 12:33:23 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@alle Tradis: Lehmanns Bekennermut Eine besonders kluge Köpfe haben in den letzten Tagen immer wieder
behauptet, der Kardinal habe nie öffentlich – gelegen oder ungelegen – den Glauben der Kirche verteidigt.
Ein kleines Beispiel vom heutigen Tage: www.katholisch.de/19087.html
#129 MariaGoretti 21:26:39 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Kardinal Lehmann zurückgetreten Ja, Aleph, das weiss ich wohl, aber er hat ja als Vorsitzender der Deutschen
Bischofskonferenz die deutsche Kirche von Rom abgetrennt und mit seinem Rücktritt gibt es hier hoffentlich
eine Veränderung, und, so Gott will, kann man nur hoffen, dass er auch als Bischof von Mainz bald zurücktreten
wird. Die erste Fügung ist ja schon geschehen!
Maria Goretti Sie freuen sich etwas zu früh. Nicht dass Sie enttäuscht werden. Kardinal Lehmann tritt
ja nicht als Bischof von Mainz zurück, sondern er gibt nur die Leitung der Bischofskonferenz ab.
#126 MariaGoretti 18:10:18 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Kardinal Lehmann zurückgetreten Ich sage dazu: Gott sei Dank und endlich! Vielleicht wird die Kirche
in Deutschland jetzt wieder etwas katholischer und romtreuer. Und vielleicht gibt es dann auch im Bistum
Mainz die Möglichkeit, dass die hl. Messen öfter im alten Ritus gefeiert werden, denn darauf warten
sehr viele Gläubige! Und damit würde sich ja auch endlich das Thema Handkommunion erledigen, ich weise
auf den Artikel „Bischof empfiehlt knieende Mundkommunion“, denn im alten Ritus gab es die ja glücklicherweise
nicht.
#125 Pius XII 12:17:57 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Benedikt, ich verstehe Sie nicht! Das schlussfolgere ich daraus, dass – wenn es um Inopportunität geht –
auf einmal solche Leute Helden sind (mehrfach Geschiedene, Gegner der alten Messe, Co-Autoren von Befreiungstheologen),
die ansonsten hier regelmäßig verdammt werden. Ergo sind Inhalte egal, wichtig ist nur die Provokation
an sich. Es sind doch diese Leute nur „Helden“ in bezug auf die konkrete Äußerung, nicht in bezug auf
den Rest. Wenn ein Sünder etwas richtiges sagt, dann ist es doch nur recht und billig, ihn darin zu unterstützen,
anstatt zu sagen, er sei Sünder und deshalb sei alles falsch. Wichtig sind eben gerade die Inhalte, nicht
die Personen. Und nun zu Ihrem Traditionalismus-Bashing: Richtig ist, der trad. Katholizismus ist noch
in einer Außenseiter-Rolle. Richtig ist weiter, daß das zu einem gewissen Teil selbstverschuldet ist.
Nur: Die einzige Gruppe, die unter den Traditionalisten von Rom und sonst ernst genommen werden, sind
die „Lefebvristen“. Der Rest lebt nur, weil es die FSSPX gibt, das sind alles Trittbrettfahrer. Und dann
mal Schritt für Schritt. Die FSSPX ist jetzt 40 Jahre alt. Sie hat weltweit 500 Priester. Das ist doch
eine schöne Entwicklung. Wenn das so weitergeht, ist sie in 10 Jahren auch keine Randerscheinung im intellektuellen
Diskurs mehr. Und: Berger als ernstzunehmenden Kämpfer für die alte Messe hinstellen – wo leben Sie?
[v.d.Red.zens.]
#124 Benedikt 11:52:28 | Mittwoch, 16. Januar 2008
@ Pius XII. Was Sie woraus schlußfolgern? Aus meiner Frage sicher nicht, denn die richtete sich eben
nicht auf die Inopportunität, sondern auf das Verteidigen des Glaubens. Das schlussfolgere ich daraus,
dass – wenn es um Inopportunität geht – auf einmal solche Leute Helden sind (mehrfach Geschiedene, Gegner
der alten Messe, Co-Autoren von Befreiungstheologen), die ansonsten hier regelmäßig verdammt werden.
Ergo sind Inhalte egal, wichtig ist nur die Provokation an sich. Inhalte werden hier ja gar nicht erst
diskutiert. Es mag sicher einzelne trad. Katholiken geben, die immer dagegen sind, aus Prinzip. Aber das
sind irrelevante Einzelfälle und ist keineswegs typisch für die FSSPX. Ihr Angriff geht ins Leere. Ich
kann Ihnen nur sagen, was meine Beobachtungen hier sind. Und die sehen anders aus. Im übrigen ist mir
das auch völlig egal, aber als Traditionalist fände ich das zum Haareraufen. Denn dieses Vorgehen verhindert,
dass die Tradition, wie sie von Ihnen interpretiert wird, in der Öffentlichkeit irgendeine Rolle spielt.
Klar, die Tradition hat Spaemann, Berger und Mosebach. Aber die spielen in einer anderen Liga, die geben
sich für die Anliegen der FSSPX nicht her. Die FSSPX hat nur ihre pöbelnden Weihbischöfe Williamson
und T. de Mallerais. Mit diesen Typen wird sie auf ewig Randerscheinung bleiben. Aber ich warte immer
noch auf Ihr Beispiel für den Bekennermut des Herrn Lehmann. Was wollen Sie denn hören?
Tja, wie man sich täuschen kann … zunächst muß es heißen ut desint vires, tamen est laudanda voluntas
und außerdem ists aus Ovids Briefen aus Pontus (3, 4, 79), sinngleich in den Elegien des Properz (3,
1, 6: in magnis et voluisse sat est) und Tibull (4, 1, 7: est nobis voluisse satis), nicht von Ennius.
Das ist eben wie mit dem Abschreiben oder Vorsagen: Man sollte es schon wirklich wissen, bevor mas tut.
Ich kenne mich (wenigstens) damit aus.
#121 Pater Lingen 23:45:44 | Dienstag, 15. Januar 2008
obscura colonia „ut desint vires tamen est laudanda voluntas“ – so heißt es richtig. Das meine theologische
Bildung „zweifelhaft“ ist, behauptet übrigens auch niemand ernsthaft. Ich habe zwar nur ein V2-„Diplom“
(Prädikat: sehr gut) und führe dementsprechend nicht den Titel „Dipl.-Theol.“, aber ich habe mir trotzdem
einiges angelesen. Tja, si tacuisses…
Libertas Ecclesiae Lehmann hat der Kirche in Deutschland sehr wohl dienen wollen. Das wird von den Tradis
gern unter den Teppich gefegt und total in Abrede gestellt. Merkwürdigerweise ist zum gleichen Zeitpunkt,
als man in Deutschland um eine Entscheidung gerungen hat, in Polen, der Heimat des damaligen Papstes JP
II weiter ohne Beschränkungen abgetrieben worden. Merkwürdig. Man erinnere sich, in Deutschland waren
Abtreibungen zu dem Zeitpunkt als der Beratungsschein noch ausgestellt werden durfte, rückläufig. In
Deutschland hat man sich Gedanken gemacht, um einen Konsens herzustellen. Das wird jetzt als Schwäche
oder Fehlverhalten gebrandmarkt und Kardinal Lehmann in die Schuhe geschoben.
Gute theologische Argumente @ SignumSalutis Wenn Lehmann so gut ist, warum hat er dann 20 Jahre lang seinen
verbissenen Kampf gegen Rom und Lehramt geführt, man denke nur an die unsäglichen Auseinandersetzungen
um die Schwangerschaftskonfliktberatung. Wem hat er damit eigentlich mehr gedient? Der Kirche oder der
deutschen Staatsräson?
#114 SignumSalutis 19:56:33 | Dienstag, 15. Januar 2008
Zwischenbilanz am Abend des Tages des Rücktritts Karl Lehmanns … @ rudifilius: du mußt nur brav die
Dokumente lesen, die ich dir hier an anderer stelle schon genannt habe, z. B. die Verurteilung der Jansenisten
1713 durch den hl. Stuhl, entsprechendes findet sich unter dem Stichwort „Heilsnotwendigkeit“ (der Kirche)
in der 3. Auflage des Lexikons für Theologie und Kirche. Nichts, was ein „modernistischer“ (???) Dogmatik-Prof.
entworfen hat, sondern kirchliche Lehräußerungen. Ich muss einmal herzlich danke sagen: :(3 :(3 :(3
:(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :( – Benedikt – Clarissa – RRR es ist wohltuend, gute theologische
Argumente hier zu lesen, da bleibt den Lordsigelbewahrern des Betonkatholizismus hier die Spucke weg.
:)3 :)3 Vielleicht kann Arkanum in kreuts.net mal ‘n paar Orden locker machen (wenn es dafür welche gibt
…) SignSal
Die bizarre Homepage eines wahrscheinlich mutmaßlichen, sicher aber sedisvakantistischen Priesters mit
zweifelhafter akademischer Bildung ist sicherlich der beste Beweis für die mangelhafte Qualifikation
des Vorsitzenden einer Bischofskonferenz.
#112 Ultramontanus 19:43:53 | Dienstag, 15. Januar 2008
An solch einem denkwürdigen Tag sollten doch die akademischen Leistungen Lehmanns noch einmal umfassend
gewürdigt werden www.kirchenlehre.com/lehmann.htm.
Nur zwei Korrekturen: Erstens ist meines Wissens das unfehlbare Lehramt des Römischen Pontifex nur unwesentlich
später als das erhabene Konzil von Florenz eingeführt worden. Zweitens hat Card. Lehmann mit zwei Promotionen
(DDr.) erheblich mehr akademisch aufzuweisen als die meisten Schreiber hier, meine Person eingeschlossen.
Harro Meyer „Überforderung“ klingt mir zu sehr nach: endlich hat er’s kapiert und tritt ab, während
die Nachfolger schon in den Boxen scharren und möglicherweise Diadochenkämpfe im Gang sind! Diese Schmähung
hat Kardinal Lehmann ganz bestimmt nicht verdient. Er wird eine große Lücke hinterlassen. Bevor die
Tradis heute Ihre Augen auf Sehschärfe eingestellt hatten, wurde hier schon gedacht und im allgemeinen
sprachen aus den Beiträgen, Achtung und Wertschätzung für Kardinal Lehmann und seine Leistung als Vorsitzender
der deutschen Bischofskonferenz, die im Lande der Reformation etabliert ist und völlig andere Zerreißproben
zu bestehen hat als Bischofskonferenzen in anderen Ländern. Die Abgesänge der Tradis sind durchgehend
hämisch, menschenverachtend, ganz zu schweigen von der Frage,ob sich Christen derart qualifizieren sollten.
Im Katechismus steht es nicht. Manchmal dachte ich: Herr, sie wissen nicht was sie tun. Sie gilfen und
schäumen und toben wie die Heiden. Das ist ihr Verständnis von der christlichen Religion.
Lieber Filius… dem Bischof sehe ich mich auch nicht unterworfen. Der Bischof ist ein Mensch, ein wertvoller
Mann der Kirche, wertvoll für die Gläubigen, wenn er sein Amt gewissenhaft erfüllt… als solcher hat
er auch meinen ehrlichen Respekt, aber unterworfen fühle ich mich ihm gewiss nicht. Ich fühle mich ja
nichtmal dem Papst unterworfen… bin vermutlich also der schlimmste Häretiker hier.
@Aleph & Co sind eben potentiell ewig Verdammte Wer aber, obwohl er den katholischen Glauben angenommen
hat, von diesem willentlich abfällt, wird ewig verloren gehen, wie das unfehlbare Dogma des Konzils v.
Florenz lehrt. Verharren Sie in Ihrem Wahn…! Wer schuldhaft in die Kirche nicht eintritt, wird ewig
verlorengehen. „Viele gehen ewigverloren, weil niemand für sie betet.“ (Unsere Liebe Frau v. Fátima,
1917) Und die ewige Hölle war einer wesentlichen Gründe für die Erscheinung der Gottesmutter in Fátima.
siehe www.fatima-weltapostolat.de oder die anderen Berichte über U.L.F. v. Fátima, z.B. auch das umfangreiche
Marienerscheinungsdokumentationsbuch v. Hierzenberger/Nedomansky, Erscheinungen und Botschaften der Jungfrau
und Gottesmutter Maria.
#107 HarroMeyer † 18:06:53 | Dienstag, 15. Januar 2008
Erfolgreich weggemobbt wurde sE.Lehmann als Vertreter der neudeutschen Kuschel-Kompromiss-Diplomatie und
der Beliebigkeit in dogmatischen Dingen. Dann kann das Hauen und Stechen im Episkopat ja losgehen. Themen
hat er genug zurückgelassen.
@filius papperlapapp, was der olle Bonifaz da in seinem mittelalterlichen Wahn gelabert hat interessiert
doch keine Menschenseele. Das war schon damals Quatsch als er das gesagt hat und das ist es heute, wo
es keine Untertanen mehr gibt, erst recht.
FiliusEcclesiae Wer aber, obwohl er den katholischen Glauben angenommen hat, von diesem willentlich abfällt,
wird ewig verloren gehen, wie das unfehlbare Dogma des Konzils v. Florenz lehrt. Verharren Sie in Ihrem
Wahn…! Vor allem lassen anderen Denk- und Gestaltungsfreiheit auch in Sachen Glauben. Dafür gibt es
die Lehre der Kirche. +Amen+
@ Benedikt Ich schätze grundsätzlich Ihre sachlichen Beiträge auf kreuz.net sehr. Aber auch bei der
hier im Leserbereich vereinzelt überzogenen Kritik an Kardinal Lehmann sollte man nicht übersehen, dass
der Konferenzvorsitzende in den letzten Jahrzehnten einen teilweise durchaus problematischen und kritikwürdigen
kirchenpolitischen Kurs gefahren ist. Sie tun hier aber beinahe so, als sei Lehmann (ähnlcihes gilt offenbar
auch für den Limburger Altbischof Kamphaus) über jede Kritik erhaben. Nur weil hier einige mit ihrer
Kritik übers Ziel hinausschießen, heißt das ja nicht, dass Lehmann immer alles richtig gemacht hat.
@Genovea: Ein über den Glauben völlig Ahnungsloser wie Sie sollte keine Glaubenslehren erteilen Genoveva
„Der Kardinal ist kein Papstuntertane – den Kirchenstaat gibt es nicht mehr, auch wenn Ihnen das nicht
passt.“ Demgegenüber definierte Papst Bonifaz VIII. ex cathedra und somit in unfehlbarer Weise: Wir erklären,
sagen und definieren nun aber, daß es für jedes menschliche Geschöpf unbedingt notwendig zum Heil ist,
dem Römischen Bischof unterworfen zu sein. (Unam sanctam, Bonifaz VIII., 1302) Besuchen Sie einen katholischen
Glaubenskurs, bevor Sie weiterhin Häresien verbreiten!
@ Filius Ecclesiae Es gibt nichts zu deuteln, ein Papstuntertane hat ein Papstdokument zu akzeptieren.
Erstens: Ein Diözesanbischof ist kein „Papstuntertane“. Zweitens: Lesen Sie can. 212 §3 CIC. Drittens:
Denken Sie darüber nach. Viertens: Schämen Sie sich für Ihre Flegeleien gegenüber kirchlichen Hirten.
Fünftens: Bewundern Sie die Größe der kirchlichen Lehre. Sechstens: Bewundern Sie die Größe des Heiligen
Geistes, der allen Getauften gegeben ist, was sich in kirchlichen Canones wie dem oben Genannten widerspiegelt.
#100 Genoveva 17:46:51 | Dienstag, 15. Januar 2008
@FilEcc: Sie drehen ja völlig durch … Der Kardinal ist kein Papstuntertane – den Kirchenstaat gibt
es nicht mehr, auch wenn Ihnen das nicht passt. Leute, die ein ganzes Konzil, an dem der Hl. Vater und
alle Bischöfe und Kardinäle des Erdkreises teilgenommen haben, als „Betriebsunfall“ bezeichnen, sollten
sich in diesen Fragen generell stark zurückhalten. Und kommen Sie mir jetzt bitte nicht wieder mit der
verrückten Unterscheidung zwischen dogmatischen und pastoralen Konzilien …
Und all das steht einem Papstuntertanen nicht zu Wenn Kardinal Lehmann „Dominus Iesus“ als „Betriebsunfall“
charakterisiert hat, dann sprach er nicht über dessen Inhalt, sondern über die Art der Darlegung bestimmter
Argumente und Begriffe und vor allem über die Wirkungen auf die Ökumene. Es gibt nichts zu deuteln,
ein Papstuntertane hat ein Papstdokument zu akzeptieren.
@FiliusEcc: Hallo Rudolfus … immer noch dasselbe alte Gefasel … Wenn Kardinal Lehmann „Dominus Iesus“
als „Betriebsunfall“ charakterisiert hat, dann sprach er nicht über dessen Inhalt, sondern über die
Art der Darlegung bestimmter Argumente und Begriffe und vor allem über die Wirkungen auf die Ökumene.
Auch wenn Sie hier Ihren Nick gewechselt haben: in Fragen der Dogmatik sind Sie immer noch völlig ahnungslos.
@r.ruhrgebietler: Rücktritt? Sie meinen wohl „Rücktritt vom unhaltlbaren Anspruch, katholischer DBK-Vorsitzender
zu sein“! Denn ein Nichtkatholik kann logischerweise keine Kirchenämter innehaben – sondern diese nur
illegitimerweise beanspruchen und nach außen hin okkupiert halten: Das gilt auch für das Bischofsamt
von Mainz, und das Kardinalamt, das Dr. Lehmann immer noch beansprucht!
Lehmann, Danke für den Rücktritt Danke auch der liebenden Gottesmutter Maria! Danke dem hlg. Erzengel
Michael! Danke den himmlischen Heerscharen! Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament!
„Kardinal“ Lehmann verwirft päpstliche Dokumente und ist damit ein Schismatiker und Häretiker Oder wieso
nennt „Kardinal“ Lehmann das päpstliche Dokument „Dominus Iesus“ einen „Betriebsunfall“? Die Antwort
ist, daß der Kardinal die katholische Lehre und das unfehlbare Dogmenkonzil von Florenz leugnet – und
damit Nichtkatholik ist.
#94 thaumaturgos 17:32:45 | Dienstag, 15. Januar 2008
@FiliEccl: sie dummer Mensch gelte ein dogma wie es *dasteht* wirds zeit, dass sie weigstens altsyrisch
und griechisch usw lernen … auch übersetzung allein ist eine gewisse interpretation!
@Pius XII. Sie haben schon nerkwürdige Kategorien … Kardinal Lehmann hat selbstverständlich den Glauben
verteidigt – in jeder seiner öffentlichen Äußerungen. Daß er dabei immer auf eine seiner zentralen
Aufgaben Rücksicht genommen hat (nämlich die Katholische Kirche in Deutschland und die Deutsche Bischofskonferenz
in der Einheit zu halten), kann ihm nur vorwerfen, wer diese Aufgabe in ihrer Dringlichkeit und Schwierigkeit
nicht versteht. Aber das kann man von Anhängern von Schismatikern wohl auch nicht erwarten. Wer den Kardinal
gegen die „klaren“ Meisners und Mixas ausspielt, sollte sich noch einmal die „Schein“-Debatte in Erinnerung
rufen. Lehmann hatte hier immer wieder die Aufgabe, die in der Konferenz gefundenen Kompromisse nach außen
zu vertreten. Und diese Kompromisse wurden von Meisner und Mixa jeweils mitgetragen, auch wenn sie sich
daran heute sicher nicht mehr gerne erinnern lassen. Man kann über die Amtsführung des scheidenden Vorsitzenden
der DBK sicher diskutieren. Es ist aber völlig daneben, seine Bemühungen um Ausgleich grundsätzlich
als fehlenden Bekennermut zu diffamieren.
@RRR: Sie sind ein Häretiker Auch ein Dogma bedarf der Auslegung. Auch ein Dogma hat einen Kontext, ohne
den seine Begrifflichkeit nicht verständlich ist. Ein Dogma gilt so, wie es dasteht. Wer das Dogma leugnet,
ist kein Katholik. Auch, wer das Dogma versucht umzuinterpretieren, ist kein Katholik. Ihre „Ausführungen“
über die Uminterpretation von Dogmen wurde bereits durch das Papsttum als Häresie enttarnt: siehe die
alle Modernismustheorien enttarnende und verurteilende Enzyklika Pascendi Dominici gregis, Papst St. Pius
X., 1907 www.domus-ecclesiae.de/…regis.teutonice.html. Als Häretiker steht es Ihnen also nicht an,
rechtgläubigen Katholiken „Dogmatikkurse“ zu empfehlen: Die haben sie selber nötig, aber durch rechtgläubige
Katholiken, und nicht durch nichtkatholische Modernisten, die sich als „Katholiken“ ausgeben.
@ Filius Ein Dogma gilt wort-wörtlich Auch ein Dogma bedarf der Auslegung. Auch ein Dogma hat einen Kontext,
ohne den seine Begrifflichkeit nicht verständlich ist. Und dieser Kontext ist die Kirche als Ganze –
mit der Heiligen Schrift, mit allen übrigen Dogmen, mit der Liturgie, mit der Praxis. Besuchen Sie einen
Dogmatik-Grundkurs – könnte helfen!
@RRR: Ein Dogma gilt wort-wörtlich Und exakt dieselbe Kirche, die in Florenz gesprochen hat, hat auch
in ihrer Praxis bewiesen, dass die katholische Kirche nicht nur innerhalb des ekklesialen Einflussbereichs
des Papstes zu finden ist: Denn auch außerhalb dessen wirkt Christus – z.B. in der (Häretiker-)Taufe,
die stets voll anerkannt war. Die katholische Kirche gibt es nur unter dem Papst. Das Dogma sagt es wort-wörtlich,
und an dem ist festzuhalten. Eine andere Sache ist es, wer der katholischen Kirche angehört, ohne es
zu wissen, nämlich auf implizite Weise, durch die implizite Begierdetaufe. Aber die katholische Kirche
selbst gibt es nur unter dem Papst.
Benedikt, wo sind denn Ihre Argumente? Die Inopportunität ist doch der moderne Götze Ihrer Ecke. Inhalte
sind dieser Ecke völlig egal. Was Sie woraus schlußfolgern? Aus meiner Frage sicher nicht, denn die
richtete sich eben nicht auf die Inopportunität, sondern auf das Verteidigen des Glaubens. Und nun die
nachgeschobenen Beispiele: Ich habe Meisners Predigt nicht verteidigt. Ich kenne auch keine Stellungnahme
der FSSPX, in der sie verteidigt worden wäre. Mixas Äußerungen waren die einzige vernehmbare Stellungnahme
eines dt. Bischofs gegen die Politik vdLeyens, die gegen das christliche Familienmodell gerichtet ist.
Ich habe sie begrüßt, weil sie in erinnerung ruft, daß es in diesem Land auch andere familienpolitische
Vorstellungen gibt als die doppelverdienende Patchworkfamilie. Ich habe sie nicht wegen der Inopportunität
begrüßt, und ich fand den Begriff „Gebärmaschinen“ im übrigen daneben und kontraproduktiv. Es mag
sicher einzelne trad. Katholiken geben, die immer dagegen sind, aus Prinzip. Aber das sind irrelevante
Einzelfälle und ist keineswegs typisch für die FSSPX. Ihr Angriff geht ins Leere. Aber ich warte immer
noch auf Ihr Beispiel für den Bekennermut des Herrn Lehmann. Wie wäre es denn mal mit einem solchen
anstatt ihrer Ablenkungsangriffe? @ Schweini1974: Sie können sich erlauben was Sie wollen.
@ Benedikt, Pius XII. Tja, KKK 750 ist ja noch eindeutiger als das, was ich schrieb! :)3 @ Filius Ecclesiae
Und exakt dieselbe Kirche, die in Florenz gesprochen hat, hat auch in ihrer Praxis bewiesen, dass die
katholische Kirche nicht nur innerhalb des ekklesialen Einflussbereichs des Papstes zu finden ist: Denn
auch außerhalb dessen wirkt Christus – z.B. in der (Häretiker-)Taufe, die stets voll anerkannt war.
Merke: Einzelne Dokumente nie isoliert lesen, sondern immer im Zusammenhang mit der gesamten Tradition,
der kirchlichen Praxis und der Liturgie. Die Praxis wusste schon immer, dass die „katholische Kirche“
(als der einzige Weg zum Vater) auch außerhalb der „katholischen Kirche“ (als der vom römischen Bischof
geleiteten Institution, die das Werk Jesu Christi und der Apostel voll und ganz weiterführt) existiert –
diese Selbstverständlichkeit wurde dankenswerterweise von Lumen Gentium endlich auch dogmatisch ausgesprochen.
@ Pius XII. Claro, etwa das „Streit“-Gespräch mit Hans Küng auf dem Katholikentag in Ulm, wo Lehmann
erklärte, man sei eigentlich in den großen Linien immer einer Meinung. Oder das Fernsehinterview, in
dem er zum besten gab, er glaube nicht an die Kirche. Pius XII hat es immer noch nicht kapiert. Lesen
Sie irgendwann mal KKK 750, oder haben Sie Angst, Ihnen könnte ein Argument gegen den bösen Kardinal
aus der Hand geschlagen werden? Brücken zu verschiendenen Lagern zu bauen und mit allen zu reden ist
sicher etwas Nettes, ob es die genuine Aufgabe eines römischen Kardinals angesichts einer fortschreitenden
Erosion des Katholischen ist, erlaube ich mir zu bezweifeln. Aber statt DAS mal zu thematisieren ergehen
Sie sich bekanntlich lieber in wüsten Beschimpfungen.
@PiusXii Oder das Fernsehinterview, in dem er zum besten gab, er glaube nicht an die Kirche. Was nur beweisst,
dass Lehmann im Gegensatz zu dir das große Credo auf Lateinisch kennt, Latein versteht, und weiss was
im Katechismus der katholischen Kirche zu diesem Punkt geschrieben steht, sprich, was die Heilige Mutter
Kirche dazu lehrt.
@ Pius XII. Claro, etwa das „Streit“-Gespräch mit Hans Küng auf dem Katholikentag in Ulm, wo Lehmann
erklärte, man sei eigentlich in den großen Linien immer einer Meinung. Je nachdem, was er unter „Große
Linien“ versteht, kann das doch durchaus sein. Oder das Fernsehinterview, in dem er zum besten gab, er
glaube nicht an die Kirche. Je nachdem, in welchem Sinne er dabei von „Kirche“ sprach, kann das doch durchaus
sein. Merke: Auch als „Anhänger der Tradition“ muss man die intellektuelle Redlichkeit aufbringen, eine
Aussage zunächst so zu verstehen, dass sie einen möglichst großen Sinngehalt ergibt. Also nicht: „Bäh,
er hat gesagt, er glaubt nicht an die Kirche, er ist ein Untermensch und gehört ins Gas, die Judensau!“
Sondern: „Wie könnte er das, was er da sagt, gemeint haben? Ich Credo steht doch, dass die Kirche Glaubensgegenstand
ist! In welchem Sinne kann er da von ‘Kirche’ gesprochen haben? Hm, vielleicht wollte er darauf hinweisen,
dass [hier müssen Sie jetzt selber denken!] und hat in diesem Sinne von Kirche gesprochen. Hm, vielleicht
etwas provokativ, also ich an seiner Stelle hätte das nicht so gesagt, mir ist das zu missverständlich.“
Dass man SO UND NUR SO mit menschlichen Aussagen umgehen darf, wenn man ihnen gerecht werden will, lernt
man bei Paulus, Ignatius von Loyola und auch im Proseminar Philosophie. Aber wieder mal sind die „Anhänger
der Tradition“ mit einer solchen selbstverständlichen intellektuellen Redlichkeit überfordert.
Aleph: „Ich widerrufe nichts:“ Das Dogma von der ewigen Verdammnis „Lesen Sie das Dogma und widerrufen
Sie Ihre Leugnung, nicht an das „ewige Verlorengehen“ glauben zu müssen – wenn Sie nicht selbst zu den
Häretikern, die, wenn sie als solche verbleiben, in der Todesstunde ewigverloren gehen, gezählt werden
wollen.“ Sie werden lachen: Ich widerrufe nichts!!! Wieso soll man da lachen, wenn jemand ein katholisches
Dogma leugnet? Damit erklären Sie sich einfach offiziell als Nichtkatholik, wie das Milliarden auf der
ganzen Welt tun. Wer aber, obwohl er den katholischen Glauben angenommen hat, von diesem willentlich abfällt,
wird ewig verloren gehen, wie das unfehlbare Dogma des Konzils v. Florenz lehrt.
Steht RRR für dreifache Realitätsverweigerung? JEDE Predigt von Karl Lehmann war eine Verteidigung des
Glaubens, JEDES öffentliche Gespräch mit Intellektuellen, Künstler, Philosophen, Theologen war eine
Verteidigung des Glaubens. Claro, etwa das „Streit“-Gespräch mit Hans Küng auf dem Katholikentag in
Ulm, wo Lehmann erklärte, man sei eigentlich in den großen Linien immer einer Meinung. Oder das Fernsehinterview,
in dem er zum besten gab, er glaube nicht an die Kirche. Und ob nun offiziöse Lobeshymnen als Quellen
der Wahrheit anzusehen sind, würde ich selbst dann bezweifeln, wenn sie vom Kölner Erzbischof stammen.
Übrigens: Daß er den Glauben verteidigt hätte schreibt auch Meisners Sprecher nicht – manchmal sagt
das, was nicht in so einer PM steht, doch mehr aus als das, was drinsteht. Brücken zu verschiendenen
Lagern zu bauen und mit allen zu reden ist sicher etwas Nettes, ob es die genuine Aufgabe eines römischen
Kardinals angesichts einer fortschreitenden Erosion des Katholischen ist, erlaube ich mir zu bezweifeln.
@ Pius XII. Benedikt, zu viel getrunken? Argumentativ am Ende, „Pius XII.“? Wenn es noch einer weiteren
Beweisführung zur Redlichkeit der Tradi-Ecke gebraucht hätte… Ich frage: Wann hat er den Glauben verteidigt,
trotzdem das vielleicht inopportun gewesen ist. Sie antworten: Wichtig sei mir allein die Inopportunität.
Ja und dafür habe ich meine Gründe, die ich anschließend dargelegt habe. Die Inopportunität ist doch
der moderne Götze Ihrer Ecke. Inhalte sind dieser Ecke völlig egal. Wer hat sich mit Meisners Kunstbegriff
auseinandergesetzt? War doch egal, wichtig war das eine Wörtchen, auf das sich auch die Gegenseite lustvoll
gestürzt hat. Bei Mixa jubelt man über seinen Angriff auf vdLeyens Kinderkrippen-Pläne, ohne die Äußerungen
Mixas an sich zu kapieren. Anschließend wundert man sich dann, dass Mixa eine weitere Kita eröffnet.
Zum totlachen. meine Frage zielt darauf, wann er einmal den Glauben vertreten hat. Und das Glaubenvertreten
wichtig ist, werden Sie ja wohl akzeptieren. Ach, wo soll man da anfangen? Und: Was soll es nutzen? Als
Lehmann dem Katechismus gemäß erklärte, er glaube nicht AN die Kirche (KKK 750), kam sogleich die Nichtswisser-Fraktion
der Tradis und echauffierte sich über diesen Verrat, anstatt den Katechismus zu lesen. Wenn sich solche
Leute anschließend auch noch zur Theologie Lehmanns äußern, dann ist mir das höchstens ein Gelächter
wert. In all den Jahren habe ich keine einzige ernstzunehmende Kritik an Lehmanns Theologie zu hören
bekommen.
@ Pius XII. meine Frage zielt darauf, wann er einmal den Glauben vertreten hat. In ca. 25 Jahren als Bischof
und über 40 Jahren als Priester kommen so viele Predigten und öffentliche Stellungnahmen zusammen, dass
die betreffende Person sich vor einem Flegel wie Ihnen nicht mehr beweisen muss. JEDE Predigt von Karl
Lehmann war eine Verteidigung des Glaubens, JEDES öffentliche Gespräch mit Intellektuellen, Künstler,
Philosophen, Theologen war eine Verteidigung des Glaubens.
#79 Steini1974 16:51:37 | Dienstag, 15. Januar 2008
Ich lass mal einen bischof hier sprechen Erzbischof Meisner: „Karl Kardinal Lehmann hat nach fast 21-jähriger
Amtszeit den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz mit Rücksicht auf seine Gesundheit niedergelegt.
Er hat sich in dieser Aufgabe nicht geschont; für seine Entscheidung habe ich daher jeden Respekt. Seinem
unermüdlichen Einsatz, seiner aufmerksamen Sorge und seinem beharrlichen Wirken für die Kirche gebühren
Dank und Anerkennung. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben wir umwälzende historische, politische
und wissenschaftliche Ereignisse erlebt. Karl Kardinal Lehmann hat es verstanden, dabei mit allen gesellschaftlichen
Partnern im Gespräch zu bleiben und dem Wort der Kirche Gehör zu verschaffen. Ich wünsche ihm von Herzen
baldige Genesung und den Wiedergewinn seiner Tatkraft für sein bischöfliches Amt und seine theologische
Arbeit.“ Quelle: www.erzbistum-koeln.de/…/news/news_0871.html Ich habe mir von einem Kölner Kollegen
mal sagen lassen, dass sein bischof immer Recht habe. In diesem Zusammenhang glaube ich ihn das mal
Benedikt, zu viel getrunken? Nennen Sie mir doch bitte ein einziges Beispiel, in dem Lehmann mal den katholischen
Glauben wirklich verteidigt hätte, obwohl das vielleicht inopportun war! Das ist doch entlarvend: Es
ist den Tradis im Prinzip völlig egal, was ein Bischof sagt, wichtig ist allein, dass es „inopportun“
ist. Ich frage: Wann hat er den Glauben verteidigt, trotzdem das vielleicht inopportun gewesen ist. Sie
antworten: Wichtig sei mir allein die Inopportunität. Hä? Meine Frage zielte nicht darauf, wann Lehmann
inopportung gewesen ist, meine Frage zielt darauf, wann er einmal den Glauben vertreten hat. Und das Glaubenvertreten
wichtig ist, werden Sie ja wohl akzeptieren. Und daß es angesichts des Zustandes der Gesellschaft durchaus
inopportun sein kann, den Glauben zu vertreten, und man es dennoch tun muß, ja daß sich sogar daran
die wahren Tugend zeigt, da stimmen Sie mir sicher auch zu, oder? Nur eigenartigerweise nennen Sie kein
einziges Beispiel, wo Lehmann das getan hätte – weil es keins gibt? Stattdessen verdrehen Sie meine Frage,
retten sich in Vorwürfe und werfen mir intellektuelle Unredlichkeit vor. Holla! Dümmer geht’s nimmer!
@ Pius XII. Auch Lehmann wäre ohne den Rahner-Faktor nie so weit gekommen Sie sind Traditionalist – da
finde ich es reichlich lächerlich, dass Sie hier über Seilschaften jammern. Kaufen Sie sich mal ein
Kirchengeschichtsbuch. Nennen Sie mir doch bitte ein einziges Beispiel, in dem Lehmann mal den katholischen
Glauben wirklich verteidigt hätte, obwohl das vielleicht inopportun war! Das ist doch entlarvend: Es
ist den Tradis im Prinzip völlig egal, was ein Bischof sagt, wichtig ist allein, dass es „inopportun“
ist. Deswegen wird ja auch zB Mixa hier am einen Tag gefeiert und am anderen in die Hölle gewünscht.
Oder Müller über den grünen Klee gelobt, obwohl er Lehmann-Schüler ist und Guttierrez Bücher schreibt.
Hätte Lehmann das gemacht, so würde das in jedem Artikel hier stehen um seine Orthodoxie zu bestreiten.
Bei Müller aber steht das nirgendwo, denn er hat sich ja mit den PGRs angelegt, ist also inopportun und
somit ein Held. Auch da sind die eigentlichen Gründe für Müllers Vorgehen völlig egal. Dieses armselige
Vorgehen ist auch der Grund, warum es mit wenigen Ausnahmen praktisch keine Stimme der Tradition gibt,
die öffentlich wahrnehmbar wäre – weil es an intellektueller Redlichkeit fehlt. Stattdessen herrscht
ein absurdes Freund-Feind Denken vor, und jeder, der inopportun ist, ist ein Held. Man denke nur an Eva
Hermann (x-fach geschieden). Dieser Mann hat nie, wenn es galt, Ja Ja Nein Nein zu sagen, sich für den
Glauben entschieden. Sie verwechseln Glauben und Politik.
@ Danny Ihr seid schon eine extrem lächerliche Truppe. Schwer vorstellbar, dass ihr euch überhaupt selbst
noch ernst nehmen könnt. Danke für die hervorragenden Sachargumente! Thomas von Aquin und Augustinus
würden echt platzen vor Bewunderung!
@ Burgorus Von Anhängern der Tradition wird doch nur kritisiert, wenn ein Theologe jahrzehntelang nicht
gemaßregelt wird, obwohl er gegen die katholische Lehre agiert. Es ist aber nicht die Aufgabe der „Anhänger
der Tradition“, das zu prüfen. Es ist allein Aufgabe des Papstes, und dessen Entscheidung haben auch
die „Anhänger der Tradition“ hinzunehmen. Auch „Anhänger der Tradition“ müssen sich von einem Theologen
oder Bischof oder Papst darüber belehren lassen, dass es vielleicht sogar gerade im Dienst des Glaubens
steht, ihn in eine neue Sprache zu übersetzen. Und niemand maßt sich so an, über andere Gericht zu
halten, wie dies die „Anhänger der Tradition“ tun. Im Übrigen sind die „Anhänger der Tradition“ zumeist
keine solchen, denn ihr Traditionsbegriff weicht von dem der Kirche ab. Zur Tradition der Kirche gehört
eben auch das II. Vatikanische Konzil. Das lernt man bei jedem Theologen oder Bischof, aber die „Anhänger
der Tradition“ meinen, nur ihnen stehe es zu, zu beurteilen, was katholisch ist, weswegen sie all denen,
die nicht nach ihrer Pfeife tanzen, absprechen, katholisch zu sein – nur weil sie dort ein Zitate aus
dem Zusammenhang reißen und dann „akatholisch“ schreien. Ob Lehmann gegen die kirchliche Lehre verstoßen
hat, entscheiden nicht kreuz.net, Marcel Lefrevel oder die „Anhänger der Tradition“, sondern einzig die
Autorität der Kirche. Nur weil den „Anhängern der Tradition“ Wille, Demut und Intelligenz fehlen, Lehmann
zu verstehen, ist er noch lange kein Häretiker.
Wurde nicht 72 Sentenzen der Aristotelesrezeption im Werk des Thomas v. Aquin nicht kurz nach dessen Tode
durch den Bischof von Paris kirchenamtlich verurteilt (was auch der zur Verteidung seines großen Schülers
aus Köln angereiste Albertus Magnus nicht verhindern konnte
RRR und Benedikt Meine Herren, Lehmann mit dem hl. Thomas von Aquin zu vergleichen und dann auch noch
für sich besonderen Intellekt in Anspruch nehmen – ist das ernst gemeint? Lehmann ist Rahner-Schüler,
dessen Aufstieg eine der faulen Früchte des Konzils ist. Rahner sorgte dann dafür, daß seine Schüler
Lehrstühle bekamen. Bekanntestes Beispiel dafür ist etwa der nicht habilitierte Vorgrimler in Münster,
der dann für seine Hätere auch gleich noch eine apl. Professur herausschlug. Auch Lehmann wäre ohne
den Rahner-Faktor nie so weit gekommen. Lehmanns Theologie kann man getrost vergessen. Schon mal seine
Habilitationsschrift gelesen? Selbst Habermas stellte fest, wie saft- und kraftlos die Gegenwartstheologie
daherkommt im Vergleich zur Scholastik. Nennen Sie mir doch bitte ein einziges Beispiel, in dem Lehmann
mal den katholischen Glauben wirklich verteidigt hätte, obwohl das vielleicht inopportun war! Ein einziges!
Er war für die Schwangerenkonfliktberatung, er hat den ökumenischen Kirchentag unterstützt, er hat
den Widerstand der Bischöfe gegen die neue Familienpolitik aufgefangen etc. Dieser Mann hat nie, wenn
es galt, Ja Ja Nein Nein zu sagen, sich für den Glauben entschieden. Sofern Ihre Verteidigung dieses
Ketzers mehr sein soll als ein Kotau vor dem Amt, das er bekleidet, dann mal bitte Butter bei die Fische!
Übrigens waren es nicht die Katholiken, die dem hl. Thomas die Aristoteles-Rezeption verübeleten, sondern
Luther – den Lehmann übrigens ganz toll findet!
#70 Steini1974 15:58:49 | Dienstag, 15. Januar 2008
DANKE HERR LEHMANN Wie christlich und ganz im Sinne der des obersten Gebotes Jesu es hier mal wieder zugeht.
Vor der Inquisition des Heiligen Kreuz.net kann eben keiner bestehen, wohlmöglich nicht einmal der Herr…
Lehmann ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Er verstand es immer, selbst die weitauseinanderliegenden
Flanken in der Bischofskonferenz unter einem Hut zu bekommen. Ich möchte daran erinnern, mit welcher
Besonnenheit und gegen seine eigene Meinung er geleitet hat, als die Dt. Bischofskonferenz in puncto Schwangerenkonfliktberatung
kurz vor einem Schisma stand. Dass er sicherlich auch seine Fehler gemacht hat, mag sicher auch sein,
aber unter dem Strich war er ein guter Vorsitzender, sonst wäre er es ja schlecht so lange geblieben.
Herr Kardinal, ich ziehe meinen Hut vor Ihnen und sage Danke und wünsche Ihnen Gottes Segen!
@Mohrmann Nein, hat er natürlich nicht, im Gegenteil. Die Kirche ist Lehmann zu großem Dank verpflichtet.
Er hat ihr hier in Deutschland ein Gesicht gegeben. Ich danke ihm sehr für seinen Dienst und wünsche
ihm noch viele Jahre und Gesundheit und Kraft, als Bischof des hl. Stuhles von Mainz.
@RRR: Argumentation mittels Weglassen von Wesentlichem Sie kritisierten: Und wenn ein Theologe jahrzehntelang
NICHT gemaßregelt wird, ist das ein Zeichen für die Verkommenheit der Kirche. Hat das je jemand behauptet?
Von Anhängern der Tradition wird doch nur kritisiert, wenn ein Theologe jahrzehntelang nicht gemaßregelt
wird, obwohl er gegen die katholische Lehre agiert. Ein solches Verhalten fördert tatsächlich den Verfall
unserer Kirche, denn es dringen Wölfe als verkleidete Schafe in sie ein. Und die schleichende Zerstörung
ist die gefährlichste, die es gibt. Längst doch haben die Zerstörer erkannt, dass offene Verfolgung
doch Märtyrer, den Samen des Christentums, schafft.
Lesen! Bevor sich wer das Maul über meinen Bischof zerreißt, sollte der doch mal seine Rücktrittserklärung
lesen. Da ist die Rede vom notwendigem Wandel, und daß es andere, jünger doch vielleicht besser machen
könnten. Und da werden drei junge Bischöfe genannt, deren Namen vielleicht auch in diesen Kreisen keinen
ganz schlechten Klang haben. Bischof Lehmann hat doch recht! Und daß er nicht immer alles richtig gemacht
hat, welcher Bischof, der nicht sein Amt gänzlich verfehlt hätte, wüßte das nicht. Und hat er denn
wirklich alles falsch gemacht?
-RRR- Niemand in der Kirche ist so arrogant wie die Traditionalisten, die einfach nur zu dumm sind, sich
auf fremde Gedankenwelten einzulassen. Dieselben Leute hätten auch Thomas von Aquin brennen sehen wollen,
als dieser plötzlich anfing, die Philosophie des Heiden Aristoteles rezipierte. Man soll mit Lob nicht
sparen, wenn Lob gerechtfertigt ist. Also großes Lob für den ganzen Artikel :)3 :)3 ; aber noch mehr
Lob für den letzten Absatz. Der hat es in sich und geht ganz krass an die vermeintlichen Fundamente,
die so viele Denkstörungen verursachen :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3
@ Pius XII. Das Problem ist nicht das von Ihnen beschriebene, sondern dass unterbelichtete Katholiken,
die der Meinung sind, nur die aus ihren Erbauungsbüchern des 19. Jahrhunderts vertraute Sprache sei die
einzig katholische Ausdrucksweise, jedem Gelehrten, der im Dialog mit Philosophie und Gesellschaft versucht,
die Wahrheiten des christlichen Glaubens zu reformulieren (wie es nun einmal die Aufgabe eines Theologen
und auch – wenn auch unter etwas anderen Vorzeichen – eines Predigers ist), in den Rücken fallen, nur
weil sie zu beschränkt sind. Da wird dann nur gezählt, wie oft die Wörter „Hölle“, „Ablass“, „Messopfer“
und „Sakrament“ vorkommen und anhand dessen werden Träger des kirchlichen Lehramts (Papst, Bischöfe,
Theologen) verleumdet, beschimpft, verdächtigt. Selbsternannte Glaubenshüter meinen, sie müssten den
Job machen, der einzig dem Papst und seinen Behörden zukommt. Und wenn ein Theologe jahrzehntelang NICHT
gemaßregelt wird, ist das ein Zeichen für die Verkommenheit der Kirche – anstatt, wie es sich geziemen
würde, das Urteil der Kirche anzunehmen, gut paulinisch auch bei einem unbequemen Kirchenmann nach dem
Guten zu suchen, ihn zu verstehen versuchen und sich auch mal belehren zu lassen. Niemand in der Kirche
ist so arrogant wie die Traditionalisten, die einfach nur zu dumm sind, sich auf fremde Gedankenwelten
einzulassen. Dieselben Leute hätten auch Thomas von Aquin brennen sehen wollen, als dieser plötzlich
anfing, die Philosophie des Heiden Aristoteles rezipierte.
Vernünftiger Schritt Angesichts des doch angegriffenen Gesundheitszustandes ist es durchaus ein vernünftiger
Schritt. Der Kardinal ist bald 72 und tritt eben ein wenig kürzer (es wurden auch Vorträge abgesagt).
Marx wird ja nun vermutlich sein Nachfolger und man wird sehen, wie er sich bewähren kann. Die Verdienste
Lehmanns um den Zusammenhalt der Bischofskonferenz sind unbestritten. –-------- Danach begab er sich auf
eine mehrwöchige Kur. Kardinal Lehmann konnte weder die Christmette noch die Neujahrsmesse halten. Die
Christmette zelebriert in Mainz immer ein Weihbischof. @ Exbochumer Mal schauen, ob und wie oft Kardinal
Lehmann auf den diesjährigen Karnevalsveranstaltungen auftreten wird. In 25 Jahren als Mainzer Bischof
besuchte der Kardinal einmal die Fernsehsitzung und zweimal eine Benefizsitzung zugunsten seiner Kathedrale.
@ Pius XII. Lehmann aber konnte die Amtsautorität für sein Wüten gegen alles, was katholisch ist, ins
Spiel bringen. Er war der berüchtigte Wolf im Schafspelz. Schwachsinn. Sie haben keine Ahnung von seiner
Person, trompeten aber in unseriöser Weise irgendwas in die Weltgeschichte. Sie wissen ja, wo der Beichtstuhl
steht. Aber ob Ihre Selbstgerechtigkeit Sie noch dorthin führt?
#59 Franziskus777 14:39:42 | Dienstag, 15. Januar 2008
Hoffnung ! Ich hoffe, dass es ein römisch-katholischer Bischof werden wird, der die Botschaft besser
verkaufen kann und die Sprache auch den Einfachen unter uns nahebringen kann. Was ich mir aber auch wünsche,
dass er Lebenssituationen sieht und hier pastoral neu ansetzt. Schwule und Lesben als Teil der Kirche
sieht und den Lebensschutz weiter verfolgt. Besonders das Stammzellgesetz kritisch begleitet und die Frage
nach der Gerechtigkeit nach Gottes Maßstäben neu fragt.
@ RRR: Kirchenkrise Sehen Sie, RRR, da haben Sie ziemlich gut beschrieben, weshalb wir eine Krise der
Kirche erleben. Ohne die wäre nämlich Lehmann spätestens als Professor mit Lehrverbot belegt worden
und in irgendeinem Aktenkeller als Vizearchivar verschwunden. Stattdessen wurde er Bischof. Dann ließ
er sich von einer linken Mehrheit zum Vorsitzenden der Konferenz wählen. Als Rom ihn dann gleichwohl
nicht zum Kardinal machen wollte, weil es auch unter JP2 ein gewisses Restgefühl für das gab, was nun
wirklich nicht geht, ließ er drohen, daß die dank Kirchensteuern reiche deutsche Kirche ihre Unterstützung
für Lateinamerika drosseln wird, weshalb dann die Latinos in Rom Druck machten und JP2 umfiel. Das war
ihm immerhin noch peinlich, weshalb mit Scheffzyk und Degenhardt zwei Konservative auch Kardinäle wurden.
Fazit: Bis zum Professor konnte man es auch in besseren Zeiten als Kirchenfeind bringen. Bischof ist bereits
ein Krisensymptom. Den Rest verdankt er seiner Fähigkeit zur Intrige und der fehlenden Fähigkeit der
geschwächten Hierarchie zur Gegenwehr. Aber das dieser Typ dem Katholizismus in Deutschland maximal geschadet
hat, daran kann kein Zweifel bestehen. Ich würde mir von dem kein Sakrament spenden lassen.
#57 Pünktchen 14:30:43 | Dienstag, 15. Januar 2008
Wenn Marx den Vorsitz der Bischofskonferenz übernimmt, dann kann man nur hoffen, daß es ihm gelingt
die Kirche in Deutschland aus dem nationalkirchlich-antirömischen Ghetto herauszuführen, in die Lehmann
sie hineinmanövriert hat. Gelänge es ihm nicht, würde man später von einer Periode des „Marxismus-Lehmannismus“
sprechen…
Pascal123 Sie wünschen also einen Bischof als Vorsitzenden, der die römisch katholische Kirche als eine
Möglichkeit unter mehreren „gleichwahren“ Religionen sieht??? Wer nicht – wenn nicht ein Bischof – sollte
die römisch katholische Kirche als die einzig wahre Kirche bekennen. Das muss ja nicht heißen, dass
er mit einem Flammenschwert – meinetwegen auch im übertragenen Sinne – über die Gesellschaft in der
von Ihnen beschriebenen Weise herfällt.
#52 Pünktchen 14:10:56 | Dienstag, 15. Januar 2008
Drollig dieser Metaphernsalat, typisch Czibo, alias gilbert, alias aleph, alias missadeangelis: während
die Nachfolger schon in den Boxen scharren und möglicherweise Diadochenkämpfe im Gang sind!
Ansbach.Dragoner Wetten, dass die Pfarrgemeinderäte einen Wahlausschuss aufstellen, um die Mitglieder
des Ausschusses zu wählen, die die Bestätigung aussprechen sollen – selbstverständlich erst, nachdem
sie Kriterien aufgestellt haben, um die Zukunftsorientiertheit, die Offenheit und die Diskussionsfähigkeit
des Kandidaten zu prüfen l.g.
Hans Mohrmann Ob es jetzt sinnvoll ist, von „Überforderung“ bei Lehmann zu sprechen, sei einmal dahingestellt.
Ich denke ein Amt in dieser Größenordnung schlaucht einfach und irgendwann gerät der Amtsinhaber an
seine Grenzen. Das war es dann. „Überforderung“ klingt mir zu sehr nach: endlich hat er’s kapiert und
tritt ab, während die Nachfolger schon in den Boxen scharren und möglicherweise Diadochenkämpfe im
Gang sind! Diese Schmähung hat Kardinal Lehmann ganz bestimmt nicht verdient. Er wird eine große Lücke
hinterlassen.
@ Pius XII. Lehmann war sicher der gefährlichste Feind des Katholischen Glaubens in Deutschland. Na klar
doch! Deswegen wurde er auch …zum Priester geweiht …zum Dr.theol. promoviert …auf einen Dogmatik-Lehrstuhl
berufen …zum Bischof geweiht …zum Kardinal kreiert Wenn ich zukünftig Fragen habe, werde ich mich
selbstverständlich nur an Sie wenden, da Ihnen ja offenbar das letztgültige Urteil über Träger des
katholischen Lehramts zusteht!
#47 Pascal123 14:02:52 | Dienstag, 15. Januar 2008
Konservativ Allerdings stelle ich das in abrede, ganz besonders Kardinal Meisner. Ich kann nicht aufgeschlossen
anderen Menschen, Ihren Lebensformen und deren Religionen sein und gleichzeitig Die RKK für die einzig
Wahre Kirche halten, Moslems für Heiden und Untermenschen und Homos für das Personifizierte des Teufels
oder gar den Teufel selber. Warten wir mal ab wer gewählt wird. Und ich hoffe allerdings sehr das es
bei der Wahl Demokratisch zugeht. Jeder eine Stimme und die gibt er nach bestem Wissen und Gewissen, dem
bestmöglichem Kandidaten. Genauso wie bei der Papstwahl, dort wird eine Wahl abgehalten wie überall
anders auch. Jeder Gleichberechtigt, und es werden genauso Seilschaften gebildet wie im Fußballverein.
Man hat sich bemüht „Man hat sich bemüht“ diesen Spruch wollte Willy Brandt auf seinem Grabstein. Mehr
ist nun nicht von uns Menschenkindern zu erwarten. Daß Lehmann aus Gesundheitsgründen zurücktritt im
einem Alter, in dem man kirchenrechtlich noch einige Jährchen vor sich hätte, stimmt doch bedenklich.
Offenbar ist keiner um diesen Job zu beneiden. Laßt uns beten, daß der Nachfolger in diesen harten Zeiten
ein bißchen mehr Mut und ein bißchen mehr Biß aufbringt. Es braucht doch mehr als Liebenswürdigkeit
und Güte. Für den lieben Pfarrer Lehmann war dieses Amt offenbar eine Überforderung.
Deo gratias Te Deum laudamus, te Dominum confitemur. Te aeternum Patrem omnis terra veneratur. Tibi omnes
angeli, tibi caeli et universae potestates, tibi cherubim et seraphim incessabili voce proclamant: Sanctus,
sanctus, sanctus Dominus Deus Sabaoth. Pleni sunt caeli et terra maiestatis gloriae tuae. Te gloriosus
Apostolorum chorus, te prophetarum laudabilis numerus, te martyrum candidatus laudat exercitus. Te per
orbem terrarum sancta confitetur ecclesia. Patrem immensae maiestatis; venerandum tuum verum et unicum
filium; Sanctum quoque Paraclitum Spiritum. Tu rex gloriae, Christe. Tu Patris sempiternus es filius.
Tu, ad liberandum suscepturus hominem, non horruisti virginis uterum. Tu, devicto mortis aculeo, aperuisti
credentibus regna caelorum. Tu ad dexteram Dei sedes in gloria Patris. Iudex crederis esse venturus. Deo
gratias!!!!!!!!!
jeremy natürlich erst nachdem er basisdemokratisch gewählt und von den Pfarrgemeinderäten (nur die
„dialogfähigen“ und „aufgeschlossenen“) bestätigt wurde. l.g
Ansbach.Dragoner Hans Küng sollte schnellstmöglich zum Bischof geweiht werden und den Vorsitz übernehmen.
Mit Vorgrimler und Metz als Theologische Berater. Das ist ein ganz vorzüglicher Vorschlag. :(3 :(3 :(3
Ich denke nur, dass die Herrschaften in ihrer Altersregion, jenseits des kanonischen Alters, nicht mehr
unbedingt nach der Besetzung eines Bischofsstuhls streben. Das ist der große Nachteil. Immerhin haben
die Professoren zu ihren aktiven Zeiten viel geleistet und die Fundamente für die neuzeitliche Kirche
massiv gefestigt. Dafür gebührt Hans Küng, Herbert Vorgrimler und Johann Baptist Metz vorzüglicher
Dank. :)3 :)3 :)3
Es kann nur besser werden Lehmann war sicher der gefährlichste Feind des Katholischen Glaubens in Deutschland.
Bei offenen Kirchenfeinden weiß jeder, was er davon zu halten hat. Lehmann aber konnte die Amtsautorität
für sein Wüten gegen alles, was katholisch ist, ins Spiel bringen. Er war der berüchtigte Wolf im Schafspelz.
Dazu kommt erschwerend hinzu, daß bei Konzilsfanatikern wie Lehmann der Kampf gegen das Katholische ja
das zentrale Anliegen ist. Lehmann verdankt seine ganze Karriere dem Bruch mit der Tradition, die er zuvor
selbst vollzogen hat. Ergo ist jede katholische Renaissance eine Infragestellung seiner (eitlen) Person
wie seines Weges, was es unbedingt zu verhindern gilt. Demgegenüber ist für einen externen Kirchenfeind
die Ablehnung des Katholischen immer nur ein Anliegen neben anderen. Es sieht aus, als wenn 2008 ein gutes
Jahr werden könnte. Egal wer auf Lehmann folgt – ich befürchte den rückgratlosen Marx – noch schlimmer
geht’s nimmer!
Im Sinne des Kardinals Immerhin hat Kardinal Lehmann mit der Rücktrittsankündigung bewirkt, dass sich
die Gedankenstränke hier im Forum neu bündeln können, daß einzeln neue Wege und Sichtweisen entdecken,
dass alte abgedroschene Redensarten überprüft und neue Formulierungen angewandt werden. Oder aber, dass
alles offen bleibt, bis der Nachfolger bekannt ist. Da gerät ziemlich viel in Bewegung und das dürfte
im Sinne des zurücktretenden Kardinals sein.
Aber nicht doch Petrus Wir sind alle ausnahmslos der Meinng Hans Küng sollte schnellstmöglich zum Bischof
geweiht werden und den Vorsitz übernehmen. Mit Vorgrimler und Metz als Theologische Berater. Für eine
moderne aufgeschlossene brüderliche und geschwisterliche mitmenschliche Kirche die ihr Ohr stehs am Menschen
und am Puls der Zeit hat und sich auf Rabbi jesus beruft.
#38 ExBochumer † 13:35:28 | Dienstag, 15. Januar 2008
Danke Kardinal Lehmann für seinen Rückzug als Vorsitzender der DBK. Ein wenig „Kürzertreten“ wird ihm
gut tun. Er wird dann sicher mehr in seinem Bistum anzutreffen sein, als bisher. Mal schauen, ob und wie
oft Kardinal Lehmann auf den diesjährigen Karnevalsveranstaltungen auftreten wird.
Pascal123 Sie wünschen sich einen besonnenen und aufgeschlossenen Mann und setzen das in Gegensatz zu
einem „konservativen“ Bischof. Bitte, was verstehen Sie bei dieser Gegenüberstellung unter dem Begriff
„konservativ“?
Ein großer Gefallen Na, einen größeren Gefallen hätte Lehman dem Team von kreuz.net ja kaum tun können:
Was wird das hier für eine feine Hetze werden in den nächsten Monaten! Erst Freude darüber, daß dieser
böse Mann/Freimaurer/Rotarier/Modernist/Konzilsanhänger usw. (setzen Sie hier ihr Lieblingsfeindbild
ein!) endlich weg ist- dann Spekulation über den möglichen Nachfolger, und schließlich wieder ungehemmte
Hetze, weil kein Piusbruder Nachfolger wurde! Hoffentlich wird das nicht dazu führen, daß wir weniger
über Homo-Ideologie, Fürstin Gloria oder den Untergang des Abendlandes nach dem Konzil lesen dürfen!
Dies würde meine Erheiterung dann doch sehr reduzieren, für die kreuz.net sonst zuverlässig sorgt!
Aleph Danke. Mit dem Zeitgeist haben Sie recht. Ich hatte nur versucht, kurz auf den Punkt zu bringen,
was der neue Vorsitzende nicht sein sollte. Und ich finde es ungemein wichtig, dass er den Standpunkt
der Kirche vertritt und nicht vertäuscht, für jede gesellschaftliche Eskapade Verständnis zu haben.
Natürlich ist auch „gesellschaftliche Eskapade“ wieder verallgemeinernd. Ich finde es wichtig, das –
gerade auch auf der politischen Ebene, auf der so ein Vorsitzender auftritt – Recht Recht und Unrecht
Unrecht genannt wird. Und Abtreibung ist Unrecht – ohne wenn und aber. Um damit nicht wieder in eine andere
Diskussion zu kommen: Nach der Lehre der kath. Kirche ist Abtreibung Sünde, Unrecht. Und der Vorsitzende
der Deutschen Bischofskonferenz hat die Aufgabe, die Lehre der kath. Kirche und ihr Menschenbild in der
Gesellschaft und Politik zu vertreten und niemandem nach dem Mund zu reden. Das wollte ich mit „nicht
dem Zeitgeist hinterherlaufen“ ausdrücken.
RRR… „Was haben Sie denn für einen Begriff von „Einheit“ und warum erwarten Sie, dass der Text Ihre
Privatverwendungsweise des Begriffs „Einheit“ teilen müsste?“ Ich habe hier einen Begriff von Einheit,
der 1. eine Entsprechung in der Realität haben muss, weil eer sonst nur reines Wunschdenken ist und der
2. mit dem Erbsündendogma vereinbar sein muss. Warum man als Katholik diesen Begriff teilen muss ergibt
sich aus 2., übrigens ein Umstand dem Pius XII. ganz klar gesehen hat und in Humani Generis verbindlich
festgeschrieben hat. Wer den strengen Polygenismus vetritt oder für möglich hält, leugnet implizit
das Dogma.