Deutschland
„Ein guter Bote der katholischen Kirche“
Das ‘Zentralkomitee der Deutschen Katholiken’ lobt den zurückgetretenen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz: „Er war doch ein Zeichen und eine Verkörperung einer dialogfähigen Katholischen Kirche“.
Karl Kardinal Lehmann von Mainz
Karl Kardinal Lehmann von Mainz
(kreuz.net, Köln) Stephan Vesper, der Generalsekretär des umstrittenen ‘Zentralkomitees der Deutschen Katholiken’, bedauert den Rücktritt von Karl Kardinal Lehmann von Mainz als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

Generalsekretär Vesper äußerte sich im Interview mit dem Kölner ‘domradio’.

Man habe zwar – so Vesper – damit gerechnet, daß der Kardinal aufgrund seiner Krankheit nicht mehr die volle Amtszeit bekleiden würde, daß es aber jetzt so schnell geht, habe ihn überrascht.

Angesprochen auf die Verdienste von Kardinal Lehmann für die Kirche sagte Vesper:

„Er war doch ein Zeichen und eine Verkörperung einer dialogfähigen katholischen Kirche.“ Dazu komme die große Menschlichkeit, das sympathische und fröhliche Auftreten.

Auch an die insgesamt sieben Katholikentage und den Ökumenischen Kirchentag mit Kardinal Lehmann erinnert sich Vesper gerne.

Für die Laien sei Kardinal Lehmann auch in der alltäglichen Arbeit ein „verläßlicher Freund“ gewesen.

Die auf seine Arbeitskraft bezogene Formulierung „rücksichtslose Ausschöpfung“ in Kardinal Lehmanns Rücktrittsschreiben ist für Vesper das Ergebnis seiner kraftvollen Arbeit:

Lehmann „hat sich vielleicht manchmal zu viel zugemutet. Er hat sehr, sehr viele Einladungen angenommen. Er wollte überall ein guter Bote der Katholischen Kirche sein“.

Am 18. Februar wird Kardinal Lehmann nach 21 Jahren aus gesundheitlichen Gründen vom Amt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz zurücktreten.

Ein Nachfolger soll bereits eine Woche vorher gewählt werden.
      
76 Lesermeinungen
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#77   juergen   20:34:03 | Dienstag, 22. Januar 2008
Modernismus
Die Modernismuskeule wird man manchen ja doch gerne sehr indifferent geschwungen. Auch eine Form des Indifferentismus.
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#76   FiliusEcclesiae   20:28:16 | Dienstag, 22. Januar 2008
@kilianus: Modernismus ist das Synonym für Glaubenslosigkeit
Modernisten glauben an nichts Übernatürliches, und leugnen die Auferstehung Christi und die Göttlichkeit Christi,
weil sie an kein Wirken Gottes glauben.
Modernismus ist gleichbedeutend mit Agnostizismus und Glaubenslosigkeit.
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#75   kilianus   14:38:16 | Montag, 21. Januar 2008
Modernisten
Ich bin überzeugt davon, dass nicht die „Modernisten“ die Verantwortung tragen für den Glaubensschwund in unserer Zeit und Gesellschaft, sondern dass das zum einen der überbordende Wohlstand ist, der über lange Jahre in unserer Gesellschaft herrschte, dass die Medien ihren Teil beigetragen haben – einfach mit dem technischen Fortschritt. Unsere Gesellschaft kann einfach heute wählen zwischen Lebensentwürfen – und da ist katholisch eben einer von vielen – was vor dem Konzil noch nicht so war, aber bereits begonnen hat in dieser Entwicklung. Wäre das Konzil nicht gewesen, wäre der Abfall vom Glauben noch viel radikaler und erdrutschartiger passiert, als er es ist!
Einen gewichtigen Anteil an dieser Entwicklung kann ich allerdings auch unserer Kirche nicht absprechen. Im Syllabus von Papst Pius IX. von 1864 und dem Anti-Modernisten-Eid von Pius X. im Jahr 1910 liegt da meiner Meinung nach ebenfalls eine Wurzel dieses Übels. Wenn man bedenkt, dass in der damaligen Zeit vom Papst auch morderne Neuerungen wie z.B. die Eisenbahn verteufelt wurden, hat sich die Ernsthaftigkeit von Vielem von selbst ereldigt. Die kath. Kirche hat sich gegen die moderne Zeit ausgepsrochen, wäre am liebsten (so hatte man den Eindruck) im Mittelalter geblieben – brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn viele Menschen ebenfalls zu einem ähnlichen Eindruck kommen und ihr so den Rücken zukehren! Auch die Kirche hat Schuld am Glaubensabfall – das ist eine Tatsache – leider!
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#74   Florian Geyer   22:28:53 | Sonntag, 20. Januar 2008
HBR…
Innerhalb der Kirche gibt es eine kleine Gruppe von Modernisten die das alleinseligmachende in einem Gemeinschftserlebniss mit spirituellem Touch sehen. Sie meinen dass dabei der Wille des historischen Jesus den sie als blossen Menschen sehen besser umgesetzt wird was ich jedoch keinesfalls nachvollziehen kann. Pure Schunkelei zerstört den Glauben
Weit schlimmer sind aber jene Sektierer die ganz offen des Konzil mißbrauchen um ihre Version der Menschenkirche ohne Gott zu installiren. Dabei werden mit Berufung auf den sagenumwobenen Konzilsgeist Dinge propagiert die in keinem Konzilsdokument zu finden sind. Diese Leute sitzen meißt durch masonistische Kontakte in einflussreichen Positionen und praktizieren Dinge die der heiligen Mutter Kirche schaden und mit denen die Mehrheit der Katholiken nicht einverstanden ist.
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#73   HBR   22:16:10 | Sonntag, 20. Januar 2008
@kilianus
Innerhalb der Kirche gibt es eine kleine Minderheit von Traditionalisten, die das alleinseeligmachende in der tridentinischen Messe sowie der Mundkommunion sehen. Sie meinen, dass hierdurch der Glaube gestärkt würde, was ich jedoch keinesfalls nachvollziehen kann. Pure Bigotterie erzeugt nicht ein Mehr an Glauben.
Weit schlimmer aber sind jene Sektierer, die das Rad der Zeit am liebsten in die vorkonziliare Zeit drehen wollen. Diese Leute sind meistens exkommuniziert oder suspendiert und schimpfen dementsprechend auf die heilige Mutter Kirche.
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#72   Florian Geyer   22:07:01 | Sonntag, 20. Januar 2008
kilianus
das heilige wird doch profanisiert im neoprotestantischen gottesdienst. der mensch müßte visuell, akustisch und spirituell in einer messe auf die begegnung mit gott hingeführt werden. der mensch will eine sakrale tiefe und einen ehrwürdigen rahmen.
der hauttrugschluss liegt in der annahme dass man menschen gewinnt wenn man die dinge an ihre bedürfnisse anpasst. das fünktioniert in der freien marktwirtschft aber nicht im dient an gott. je mehr man vom menschen für gott fordert desto gläubiger wird er, je mehr laisser faire man praktiziert desto mehr wird er gott beiseiteschieben. wer will einen kuschelgott der nur will dass sich alle lieb haben wie er von den liturgischen konzilsinterpreten verkauft wird ? dieses gottesbild treibt die leute weg weil sie erkennen dass es banal belanglos ist wie ein rosarota plastikkübel.
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#71   kilianus   21:58:11 | Sonntag, 20. Januar 2008
Glaubensverlust in Deutschland
Es mag sein, dass ein Großteil der Katholiken in Deutschland heute nicht mehr regelmäßig die sonntägliche Messfeier besucht – nur, glauben die Teilnehmer hier wirklich allen Ernstes, das wäre anders, wenn wir noch den „alten“ Ritus hätten? Da hätten wir keine 10 Gottesdienstbesuch mehr, da hätten wir noch 1% – maximal!
Und es ist Vertretern unserer Kirche wie Kardinal Lehmann zu verdanken, dass es „nur“ so ist, wie es heute ist – und nicht noch viel schlimmer, was unweigerlich der Fall wäre, wenn wir den Zustand vor dem II. Vaticanum heute noch hätten!
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#69   Genoveva   12:32:56 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@alle Tradis: Lehmanns Bekennermut
Eine besonders kluge Köpfe haben in den letzten Tagen immer wieder behauptet, der Kardinal habe nie öffentlich – gelegen oder ungelegen – den Glauben der Kirche verteidigt.
Ein kleines Beispiel vom heutigen Tage: www.katholisch.de/19087.html
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#68   stimme der vernunft †   13:39:43 | Mittwoch, 16. Januar 2008
@ruhrpotti
Schade nur um die sehr vielen Seelen, die unter Deiner Leitung ohne ihr eigenes Zutun in die Hölle gefallen sind
Oh, man kann auch unschuldig in die Hölle kommen? Na wenn das so ist, wozu sich dann kasteien und mit allen möglichen Geboten belasten… Wenn es eh ein Würfelspiel ist, ob wir in den Himmel oder in die Hölle kommen, dann lasst uns wenigstens vorher die irdischen Sünden nach Kräften geniessen!
:)3
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#67   Benedikt   11:43:50 | Mittwoch, 16. Januar 2008
@ Stimme der Vernunft
Ich persönlich glaube allerdings nicht, dass ein Mensch, der des Schreibens mächtig ist, einen solchen Stuss glauben kann, wie ihn filius ecclesiae hier verzapft.
Ich halte ihn für einen Fake.
Er ist ein offensichtlicher Klon von „Rudolfus“.
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#66   FiliusEcclesiae   08:30:10 | Mittwoch, 16. Januar 2008
st. georg: Eine Sekte sind die Pastoralkonzilssektierer, die das Dogma des Konzils v. Florenz
leugnen.
Wer ein Dogma leugnet, ist kein Katholik mehr und leugnet alle Dogmen.
st. georg
…sie haben in einem recht : ich ersetze piushanseln durch piussektierer …
Eine Sekte (lat. secta, von sequi ‘folgen’, in der Bedeutung beeinflusst von secare ‘schneiden, abtrennen’) ist eine religiöse Gruppierung, die durch ihre Lehre oder ihren Ritus im Konflikt steht mit herrschenden Überzeugungen einer Kirche oder sonstigen größeren Religionsgemeinschaften und sich von dieser abspaltet oder von ihr ausgegrenzt wird…
Ihre Definition stimmt nur bedingt im letzten Punkt:
Denn ausgegrenzt wird die FSSPX tatsächlich, allerdings fast ausschließlich von den florenzdogmaleugnenden Pastoralkonzilssektierer, die sich völlig unbegründet auf das II. Vaticanum berufen und eben das II. Vaticanum nicht verstehen oder bewußt verdrehen – im Sinne der bewußten Verdreher, vor denen bereits Christus warnte.
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#65   r.ruhrgebietler   07:00:03 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Ich danke dem Lehmann
nur eine Frechheit hat er sich erlaubt: 1 Tag länger den Vorsitz gehabt zu haben als Card. Frings.
Danke Lehmann und alles andere mußt Du mit Jesus Christus ausmachen. Ich möchte nicht in Deiner Haut stecken! Wie ist das eigentlich, die Dialogfähigkeit? Ist das nicht der Spagat zwischen Selbstinszenierung und betrug an denen, denen man verpflichtet ist? Bei dir hat es ja mit dem Gehorsam so ganz und gar nicht geklappt. Aber das ist ja Gott-Sei-Dank jetzt eine Sache die du mit Gott austragen darfst. Schade nur um die sehr vielen Seelen, die unter Deiner Leitung ohne ihr eigenes Zutun in die Hölle gefallen sind – kannst du da eigentlich noch ruhig schlafen?? Aber vielleicht war ja letzte Festivität wie jüblich mit üppigem Gelage und nach einem guten Essen soll ja der Mensch ein wenig ruhe halten…
Jesus Christus, wie lange müssen Deiner warten???
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#64   missadeangelis †   21:34:52 | Dienstag, 15. Januar 2008
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#63   clarissa colonia   21:33:09 | Dienstag, 15. Januar 2008
Das kann nur jemand sagen,
der nur Dipl.-Theol. ist
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#62   missadeangelis †   21:00:48 | Dienstag, 15. Januar 2008
Vergelts Gott, Karl Lehmann!
Zum Rücktritt von Kardinal Lehmann erklärte der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen gegenüber der Redaktion von SN: „Ich bin von der Rücktrittsankündigung des Vorsitzenden überrascht und betroffen, denn Kardinal Lehmann stellt für mich nicht nur als Nachbarbischof einen bedeutenden Teil der Kirchengeschichte der letzten 20 Jahre dar. Seinen bevorstehenden Rücktritt bedaure ich um so mehr, als Kardinal Lehmann als umfassend gebildeter Theologe und Philosoph der große Gesprächspartner der Bischofskonferenz in die Gesellschaft hinein ist. Eine solche Aufgabe geht an die Grenze der Erschöpfung.“
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#61   st.georg   20:51:48 | Dienstag, 15. Januar 2008
@ordo62
…in diesem „drecknest“ war u.a. von galen kaplan und pfarrer, der sel. bernhard lichtenberg beheimatet, missinonsvikar eduard müller tätig, von carl sonnenschein, maria-teresa vom hl.josef oder konrad card. von preysing etc. nicht zu reden…für ein relativ neues bistum und „drecknest“ – auch eingedenk von bengsch und dyba – gar keine so schlechte statistik…
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#60   möchtegern-kathole   20:45:59 | Dienstag, 15. Januar 2008
@st. georg
Sicher, ja – man soll die Hoffnung nicht aufgeben. Nur: eine Schwalbe macht noch keinen Frühling. Werden die 40% Niedergang in Mainz jemals aufgeholt? Wie stark steigen denn die Zahlen in Ihrem Dekanat wieder an? Man muss über jede Besserung froh sein, in absoluten Zahlen ist jedoch das Abendland vom Glauben abgefallen.
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#59   ordo62   20:42:12 | Dienstag, 15. Januar 2008
@möchtegern-kathole
Berlin war noch nie richtig katholisch, sondern immer ein Drecknest der unterschiedlichsten Prägung. Erst rot dann braun, dann wieder rot in den unterschiedlichsten Schattierungen (Stalinisten im Ostsektor und Chaotenpack der verschiedensten Art im Westteil)
Und trotzdem sind zwei wirklich herausragende, und ich würde sogar sagen die beiden prägenden Persönlichkeiten des deutschen Katholizismus der Nachkriegszeit – von unserem hl. Vater mal abgesehen – in dieser Stadt geboren.
Kardinal Bengsch und Erzbischof Dyba.
Aber sie wuchsen noch in intakten und frommen Familien auf und hatten noch richtige Priester die sich ihnen annahmen und sie formten.
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#58   st.georg   20:40:11 | Dienstag, 15. Januar 2008
@möchtegern
das pflänzchen hoffnung blüht aber…in meiner gemeinde und auch in den anderen gemeinden des dekanates steigen seit zwei jahren die erhobenen zahlen der sonntäglichen messbesucher…ein erster hinweis ?
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#57   möchtegern-kathole   20:35:27 | Dienstag, 15. Januar 2008
@st. georg
Das war ein Gedankenfehler, sicher ja. Dann kommen Sie auf guf gut 10% – der Vergleich mit vor 40 Jahren lohnt sicher trotzdem, auch wenn es nicht ganz so krass ausfällt.
Der Glaubensabfall wird gerne geleugnet, aber er ist in vollem Gange.
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#56   Konrad   20:34:24 | Dienstag, 15. Januar 2008
Schade, dass er nicht
zum Papst gewählt wurde. Und hat er im nachhinein nicht in allen Punkten recht?
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#55   st.georg   20:32:56 | Dienstag, 15. Januar 2008
@möchtegern
nette rechnung, leider falsch : in berlin leben rund 3,5 millionen , davon sind rund 320.000 katholisch und von denen sind ca. 38.000 regelmässige sonntägliche kirchbesucher…so katholisch, wie sie denken ist berlin (leider)nicht…
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#54   möchtegern-kathole   20:26:56 | Dienstag, 15. Januar 2008
@st. Georg
Wenn Sie bedenken, dass der NOM von der Amtskirche seit 40 Jahren gefördert wird, der alte Ritus aber von den Bischöfen verboten wurde, dann sind 400 wenige Monate nach Freigabe des Alten Ritus eine gute Zahl, 38000 aber eine grausam niedrige.
38000 bei paar Mio Berlinern, das bedeutet, dass unter der NOM-Herrschaft Berlin fast vollständig den Glauben verloren hat. (Glaube es gibt 4 Mio Berliner, dann sind 38000 gerade mal 1%)
Interessant wäre ein Vergleich mit den Zahlen des Alten Ritus von 1960, also kurz vor dem VII. (Wenn Sie diese Zahlen finden)
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#53   st.georg   20:21:55 | Dienstag, 15. Januar 2008
@möchtegern-kathole
letzten sonntag berlin :
38.000 messbesucher im nom – ca. 400 im „ausserordentlichen ritus“… klare entscheidung , gell…und hat auch mit bischöfen wie lehmann zu tun…
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#52   möchtegern-kathole   20:18:54 | Dienstag, 15. Januar 2008
@Aleph
1987: 6,402 Mio Gottesdienstbesucher in EB. Lehmanns Bistum
2004: 3,849 Mio
Mit kreuz.net hat das nix zu tun. Mit EB. Lehmann vielleicht schon?
2008: ???
Dieser Exodus nimmt geschichtliche Dimensionen an: ein Volk verliert den Glauben.
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#51   st.georg   20:17:31 | Dienstag, 15. Januar 2008
@möchtegern-kathole
…sie haben in einem recht : ich ersetze piushanseln durch piussektierer …
Eine Sekte (lat. secta, von sequi ‘folgen’, in der Bedeutung beeinflusst von secare ‘schneiden, abtrennen’) ist eine religiöse Gruppierung, die durch ihre Lehre oder ihren Ritus im Konflikt steht mit herrschenden Überzeugungen einer Kirche oder sonstigen größeren Religionsgemeinschaften und sich von dieser abspaltet oder von ihr ausgegrenzt wird…
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#50   Aleph †   20:15:15 | Dienstag, 15. Januar 2008
Möchtegern-Kathole
Warum sollen die Hirten versagt haben, wenn ständige Versagensnachweise hier von schlichten, aber verbohrten Glaubenden abgegeben werden?
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#49   möchtegern-kathole   20:12:46 | Dienstag, 15. Januar 2008
@st. georg
Wenn man den großen Glaubensabfall sieht (das „wenn“ ist ein kausales wenn, denn viele sehen ihn nicht einmal), dann stellt sich sehr wohl die Frage, ob die deut. Hirten nicht 99% versagt haben – ob der Text zwar sicher pointiert, aber doch richtig ist?
Noch etwas in eigener Sache: lassen Sie Beleidigungen wie „Piushanseln“ bitte bleiben.
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#48   st.georg   20:07:16 | Dienstag, 15. Januar 2008
@geyer
…alleine der von ihnen gepostete text reicht schon jedem katholiken klar zu machen , welchen geistes kind die piushanseln sind und das sie sich in der selbstgewählten sektennische sehr wohl fühlen…eines geistlichen unwürdig dieses geschreibsel…aber mal mit nem deutschen sprichwort : was schert es die deutsche eiche, wenn ein schwein sich an ihr reibt…
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#47   Aleph †   20:01:10 | Dienstag, 15. Januar 2008
Gebetsstürme für die Verbissenen
Auch wenn Herr Lingen meint, Karneval sei heidnischer Kult, kann er getrost sein: Karneval ist ganz schön katholischund das ist gut so…! Helau, alaaf, alaaf, alaaf!
Der Herr Lingen weiß das wohl nicht so genau, ist wohl ein Messefremder?
Und noch was: Karneval mit einem Kardinal ist besserals Karneval ohne Kardinal oder sauertöpfisches Dahergeschmarre. Sollen doch die Verbissenen ihre Sühne-Gebetsstürme abfackeln.
Aber bitte nicht Ostersonntag verpennen. o^/
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#46   möchtegern-kathole   19:57:08 | Dienstag, 15. Januar 2008
18 (.Februar) …
… soll ja bei den Zahlen-gläubigen die Zahl der Vollkommenheit sein – so ist dann auch dieses „deutsche Pontifikat“ in seinem eigenen Sinne „vollkommen“ gewesen.
Dass der Nachfolger so schnell gewählt werden soll, das überascht schon. Auch ein kranker Lehmann könnte das Amt wenigstens pro forma noch 1 oder 2 Jahre innehaben, selbst nach einem Sterbefall muss ein solches Amt nicht innerhalb von wenigen Wochen neu bekleidet werden – sogar viele Bistümer sind bei einem Wechsel längere Zeit vakant.
1 Woche vor dem 18. Feb – das ist der 11.Feb. Von heute gerechnet noch 26 Tage. Das ist keine Zeit für die deutschen Hirten, sich einen geeigneten Kandidaten zu überlegen – es sei denn, man weiss schon, wer es werden soll. Und das ist dann wohl auch der Trick bei der Sache, dass die eingeweihten, die also, die es schon länger wissen, die nicht-eingeweihten überrumpeln wollen.
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#45   Florian Geyer   19:52:40 | Dienstag, 15. Januar 2008
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#44   Arkanum/kreuts.net †   19:26:24 | Dienstag, 15. Januar 2008
Ist das Urteil eigentlich schon rechtskräftig?
Bis dahin nur sub conditione: :)3
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#43   st.georg   19:24:28 | Dienstag, 15. Januar 2008
@pseudopater
Aber ich will jetzt endlich meine Pressemeldung zur Einkerkerung von Sylvia Stolz fertigschreiben…na, da warten wir doch schon voll ungedult drauf… :-D
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#42   matt2 †   19:14:29 | Dienstag, 15. Januar 2008
@Preßlmayer…: richtig!
was das betrifft, möchte ich auch nicht in seiner Haut stecken. Es fragt sich allerdings, auf wieviele Kirchenhäupter sich das Blut der Kinder ergießen wird, die das Beratungsscheinverfahren und die Hinnahme der Abtreibung billigten. Da muss man schon von einem Gesamtversagen einer gleichgültig gewordenen Kirche sprechen.
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#41   Pater Lingen   19:14:27 | Dienstag, 15. Januar 2008
Karneval ist heidnischer Kult!
Es gibt darüber zwar auch eine Predigt bei KzM www.kirchenlehre.com/p_060219.htm, aber jeder kann natürlich selbst frei forschen.
Aber ich will jetzt endlich meine Pressemeldung zur Einkerkerung von Sylvia Stolz fertigschreiben.
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#40   wassers   19:08:58 | Dienstag, 15. Januar 2008
Lehmanns Rücktritt
Wahrlich, ein Segen für die katholische Kirche in Deutschland oder das von ihr übrig Gebliebene, dass dieser Mann zumindest von exponierter Stelle verschwindet und somit eine „Schadensbegrenzung“, wenn man das überhaupt noch so nennen kann, eintritt.
Nun, als überzeugter Katholik glaube ich an das Göttliche Gericht, hoffen wir, dass Herr Lehmann einst vor diesem Richterstuhl bestehen kann wie viele seiner Wegbegleiter!
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#39   FiliusEcclesiae   19:02:33 | Dienstag, 15. Januar 2008
Die Kardinal-Lehmann-Karnevalsphotos machen ihn doch nur sympathisch
www.traditioninaction.org/RevolutionPhotos/A178rc_LehmanFool2.htm
Im Gegensatz zu den heidnischen Kultfesten, die da sein Chef veranstaltete!
siehe www.catholic.shrineofsaintjude.net/homec082.html
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#38   Gallowglas   19:02:26 | Dienstag, 15. Januar 2008
@lingen
Sagmal Rolfi, solltest du nicht langsam an einer neuen Beschwerde schreiben ?
Schließlich wurde nun die Anwältin deines Busenfreundes Zündel wegen Volksverhetzung zu dreieinhalb Jahren verurteilt, das kannst du doch nicht auf dir sitzen lassen >:)
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#37   Josef Preßlmayer   18:59:58 | Dienstag, 15. Januar 2008
Wenn die rot-rot-grüne „taz“ den Rücktritt des Beratungsschein-Händlers bedauert, dann kann das ja
nur ein freudiger Anlass für das Reich Gottes sein!
„Was ist der Unterschied zwische Euch und Judas?“ fragte der „Löwe von Fulda“ die deutschen Bischöfe.
„Judas gab seine Silberlinge zurück!“ schleuderte er ihnen in die Händler-Gesichter.
Der oberste Tötungslizenz-Verteiler, Lehmann, kassierte für jedes Todesurteil ein Blutgeld vom Unrechtsregime, womit er seine heiligen Priester bezahlte!
Eine ewige Schande für ihn selbst und die ganze Deutsche Katholische Kirche!
Um nicht dem ewigen Feuer zu verfallen sollte er nun öffentlich Buße tun für dieses „verabscheuungswürdige Verbrechen“ der Abtreibung (Gaudium et spes, 51), das er an Abertausenden von unschuldigen ungeborenen Kindern ermöglicht hat.
Dazu gehört auch die Rückgabe dieses Blutgeldes an das Unrechtsregime, welches diese „Verbrechen“ an etwa 8 Millionen Kindern eingeführt hat.
Solange diese Buße nicht erfolgt ist, braucht sich dieser „Kardinal“, der hoffnungsvolle, für die Liebe bestimmte Menschen in seinen Beratungsstellen zum Tode verurteilt und dann in Silberlinge verwandelt hat, keine Hoffnungen machen, jemals das Antlitz Gottes schauen zu dürfen!
Wenn er ohne Buße diesen Heeren von Kinderseelen in der Ewigkeit gegenüberstehen wird, dann wird er mit den anderen Schuldigen, den Eltern, Abtreibern und Politikern ausrufen: „Ihr Berge fallet über uns, ihr Hügel bedeckt uns!“
Und Jesus wird zu ihm und den anderen sagen: „Du hast mich in meinen geringsten Nächsten gekreuzigt! Hinweg mit Dir in das ewige Feuer!
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#36   Samurai   18:59:30 | Dienstag, 15. Januar 2008
@ „Pater“ Lingen
Was mir beim flüchtigen Betrachten der Website auffiel, ist, daß dort geschrieben wird, Kardinal Lehmann wäre zum „fool of the year“, also zu „Narren des Jahres“ ernannt worden.
Das ist einfach nur falsch.
Es war die Verleihung des „Ordens wider den tierischen Ernst“, der in Aachen seit etwa Mitte der 50er Jahre (genaues Jahr habe ich momentan nicht parat) regelmäßig (jährlich) an eine Person verliehen wird, die durch „Humor im Amt“ (so die Begründung kurzgefasst) in Erscheinung trat.
Dieses Jahr wird der Orden übrigens an Fürstin Gloria von Thurn und Taxis verliehen.
Die Verleihung des Ordens an Kardinal Lehmann habe ich übrigens gesehen.
Samurai
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#35   matt2 †   18:54:17 | Dienstag, 15. Januar 2008
Lingen trägt den Leuten gerne ihren Unrat nach…
es gibt ihn zweifellos auch in der katholischen Kirche, wobei ich diese unwürdige Anbiederung des Kardinals an den Faschingskult noch als harmlos abtun würde. Blickt man in sein Gesicht, so sieht man einen einfachen Mann, der halt auch gerne bei den Menschen sein will und dafür auch manche Dummheit mitmacht. Ob das jetzt weniger wert ist, als ein zelotischer Eiferer, ist fraglich. Wahrscheinlich kann es beides in der Kirche geben.
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#34   ExBochumer †   18:52:26 | Dienstag, 15. Januar 2008
Lingen wärmt mal wieder die „ollen“ Kamellen auf.
Kardinal Lehmann war bestimmt nicht der „beste“ Bischof, den man sich vorstellen kann. – Aber was Lingen hier wieder betreibt, ist die unterste Kategorie.
Lingen ist vielleicht als Brechmittel zu gebrauchen. Zu mehr langt es nicht.
:-! :-! :-!
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#33   Pater Lingen   18:50:11 | Dienstag, 15. Januar 2008
Ergänzung:
Hier Photos von Lehmann beim Karneval. www.traditioninaction.org/…78rc_LehmanFool2.htm
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#32   Aleph †   18:47:09 | Dienstag, 15. Januar 2008
ST: GEORG
Tief aus dem Sumpf, klingt es umpf! Sollte das der verhinderte Kaiser sein. Aber mit Barbarossa, Friedrich I., und er war ein Staufer, soll doch die alte Kaiserherrlichkeit wieder erstehen, nicht mit Rudolf. Er hat sich wohl etwas übernommen, macht aber im gleichen Stil weiter.
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#31   st.georg   18:43:33 | Dienstag, 15. Januar 2008
@lingen
…sie sind zum kotzen… und nun können sie weiterhetzen… :-!
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#30   Pater Lingen   18:40:52 | Dienstag, 15. Januar 2008
Ja-Ta-Taa, Ja-Ta-Taa …
Hier ein paar Kostproben dieses angeblich „guten Boten“:
a****
Ich frage hier mal ganz dezent,
wer denn von Ihnen Dolly kennt?
Ich denke nicht an manches Laster,
ich mein’ das Schaf und nicht Frau Buster
****e
a****
Ihr Narrenschwestern, Narrenbrüder!
Ich steh’ mit Freude hier jetzt wieder
und hab’ als Knappe anzumelden
euch einen klugen, tapf’ren Helden,
der hier, so will’s das Protokoll,
den Ritterschlag erhalten soll.
[…]
Am 11.11. war er da,
dazu im 5 mal 11. Jahr.
Mit 4 mal 11 hat unvermessen
er der Fraktion schon vorgesessen
Mit diesen Elfern, dass ihr’s wisst,
obwohl er Sauerländer ist,
wär’ er in Mainz mit Sicherheit
Prinz Carneval auf Lebenszeit.
[…]
Mein Herr, er mög’ hereinmarschieren,
wenn Ordensträger ihn begleiten,
Fanfaren ihm den Weg bereiten!
Ich trete ab als Knappe brav
und grüß mit dreifachem „Alaaf!“
****e
(Wider den tierischen Ernst).
Dass Lehmanns Gedanken so unverhohlen um Dolly Buster kreisen, kann nicht überraschen. Schließlich konnte er es nicht ertragen, dass unter katholisch.notrix.de päpstliche Enzykliken, Katechismen etc. angeboten wurden; erst als Fäkal- und Sodomiepornos dort standen, war er zufrieden.
Durchgeboxt hat diesen Wechsel für Lehmann übrigens die „Sozietät Redeker“, die nun gegen Klaus Günter Annen vorgeht, damit es keine Abtreibungsbilder bei babycaust.de gibt.
Feine Herrschaften unter sich…
Und wer möchte, suche mal in Lehmanns Verlag „weltbild“ nach „sex“, „erotik“, „madonna“ u.ä.
Hinweis: Kotztüte bereithalten!
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#29   st.georg   18:39:54 | Dienstag, 15. Januar 2008
@ rrr
danke! :)3 …es ist schon auffallend, dass seit gestern papst rudi so zurückhaltend ist und seitdem filius hier sein lehramtliches unwesen treibt…zufall? ;-)
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#28   FiliusEcclesiae   18:38:58 | Dienstag, 15. Januar 2008
Es ist dasselbe Lehramt, weil es das päpstliche Lehramt ist
GERADE WEIL das Konzil nur in Einheit mit dem Papst handeln kann, ist es ja DASSELBE Lehramt, das sowohl durch den Papst als auch durch ein Konzil ausgeübt wird.
Es ist dasselbe Lehramt, weil es das päpstliche Lehramt ist.
Konzilsbeschlüsse ohne Papstzustimmung sind ungültig (siehe die Kirchengeschichte mit der Konziliarismusirrlehre [„Concilium superat papam“).
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#27   RRR   18:31:14 | Dienstag, 15. Januar 2008
@ Filius Ecclesiae
Äh, ja, und? GERADE WEIL das Konzil nur in Einheit mit dem Papst handeln kann, ist es ja DASSELBE Lehramt, das sowohl durch den Papst als auch durch ein Konzil ausgeübt wird. – Siehe auch can 749 §2 CIC.
Ich stelle fest, dass Sie die Lehre der Kirche leugnen.
Übrigens, wenn doch das Lehramt, wie Sie betonen, dem Papst zukommt, teilen Sie mir bitte mit, wann der Papst eine Aussage von Kardinal Lehmann verworfen und seine Exkommunikation qua Häresie festgestellt hat.
Bis Sie mir das entsprechend dokumentieren, gilt – gerade im Interesse des päpstlichen Lehramts – der Verdacht, dass wenn SIE Bischof Lehmann für einen Häretiker HALTEN, DER PAPST HINGEGEN das offenkundig nicht so sieht, ich mich lieber an den Papst halte als an Sie.
Auch für Lehmann gilt also eine „positive Hermeneutik“: Er ist so lange im Sinne der Kirche auszulegen, wie es möglich ist, und nicht so lange, bis Flegel wie Sie „Häresie“ schreien, nur weil sie denkfaul sind.
Wenn Sie möchten, können Sie auch gerne den Papst anschreiben und um Klärung bitten, ob Lehmann ein Häretiker ist oder nicht. Sie werden das, was ich Ihnen hier nun schon ca. zum zwanzigsten Mal geschrieben habe, schwarz auf weiß bekommen.
Und dann möchte ich mal sehen, wie es mit Ihrer Lehramtstreue aussieht! :-D
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#26   FiliusEcclesiae   18:23:55 | Dienstag, 15. Januar 2008
@RRR: Nein!
Alleine das kirchliche Lehramt gilt in der katholische Kirche, nämlich das Lehramt, so wie es der Papst lehrt.
„Dasselbe Lehramt wird auch durch ein Ökumenisches Konzil ausgeübt.
Toll, was?“
Nur, wenn der Papst die Dekrete des Konzils billigt, also durch die Zustimmung des Papstes.
Ohne päpstliche Zustimmung gibt es keine gültigen Konzilsdokumente.
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#25   wiener   18:20:32 | Dienstag, 15. Januar 2008
erschreckend …
… zu welchen hasstiraden manche der hier sich tummelnden selbsternannten glaubenshüter doch fähig sind.
ich wünsche dem scheidenden vorsitzenden der deutschen bischofskonferenz kardinal lehmann gottes segen und noch viele segensreiche jahre als bischof von mainz. und ich danke ihm für seine tätigkeit für die kirche in deutschland.
gerade am beginn der gebetswoche für die einheit sei darauf hingewiesen, dass kardinal lehmann ein großer streiter für die einheit der christen ist und für die versöhnung mit unseren älteren geschwistern im glauben, den angehörigen des nie gekündigten bundes.
möge gott ihm sein wirken reich vergelten!
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#24   ordo62   18:18:26 | Dienstag, 15. Januar 2008
eine der besten Würdigungen über Herrn Lehmann
stammt vom Hw. P. Pfluger fsspx anlässlich seines 70. Geburtstag im Mai 2006.
www.fsspx.info/…ne/pdf/mb-2006-6.pdf
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#23   RRR   18:16:14 | Dienstag, 15. Januar 2008
@ Filius
Alleine das kirchliche Lehramt gilt in der katholische Kirche, nämlich das Lehramt, so wie es der Papst lehrt.
Dasselbe Lehramt wird auch durch ein Ökumenisches Konzil ausgeübt.
Toll, was? :-D
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#22   FiliusEcclesiae   18:13:55 | Dienstag, 15. Januar 2008
Alleine das kirchliche Lehramt gilt in der katholische Kirche
Ich werde zukünftig in Glaubensfragen mich nicht mehr an das kirchliche Lehramt, sondern an Sie wenden!
Alleine das kirchliche Lehramt gilt in der katholische Kirche, nämlich das Lehramt, so wie es der Papst lehrt.
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#21   stimme der vernunft †   18:10:10 | Dienstag, 15. Januar 2008
Naja, wenigstens filius eccl.
kommt nicht in die Hölle, soviel ist sicher.
Im Himmel gibt es sicher eine Abteilung für die armen Irren, nach dem Motto „dir wird vergeben, denn du weisst ja nicht, was du für einen Stuss glaubst“
Ich persönlich glaube allerdings nicht, dass ein Mensch, der des Schreibens mächtig ist, einen solchen Stuss glauben kann, wie ihn filius ecclesiae hier verzapft.
Ich halte ihn für einen Fake.
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#20   RRR   18:08:46 | Dienstag, 15. Januar 2008
@ Filius Ecclesiae
Ich werde zukünftig in Glaubensfragen mich nicht mehr an das kirchliche Lehramt, sondern an Sie wenden! :-D :-D
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#19   Elisabeth v. H.   18:07:25 | Dienstag, 15. Januar 2008
@Johnny
Sagt das nicht alles aus:“ …die Kirche salonfähig halten…“?
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#18   FiliusEcclesiae   18:06:31 | Dienstag, 15. Januar 2008
Intellektuell überfordert ist wohl „RRR“ selbst
Es klingt in den Ohren eines Gläubigen schon sehr zynisch, was Stephan Vesper hier über den Kirchenzerstörer Lehmann zum Besten gibt.
RRR
„Es klingt allenfalls zynisch in den Ohren eines Gläubigen, der mit der Lehre der Kirche intellektuell überfordert ist, nicht aber in den Ohren sehr vieler anderer Gläubiger.“
Nach all den antikatholischen und modernistischen Häresieauffassungen, die ganz dem unkatholischen Geist des „Kardinal“ Dr. Lehmann entsprechen dürften.
Zu diesem antikatholischen und antipäpstlichen Geist des Rahneraners Dr. Lehmann paßt auch ganz die Ablehnung der Messe für alle Zeiten, selbst nach Summorum Pontificum, siehe
„Kardinal“ Lehmann über die Alte Messe:
Zu alt für die Alte Messe?
Kardinal Lehmann hat Altgläubige mit einer verwirrenden Anschuldigung überrascht. Deswegen wandten sich die Betreffenden jetzt an die zuständige vatikanische Kommission.
www.kreuz.net/article.5509.html
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#17   RRR   18:03:19 | Dienstag, 15. Januar 2008
@ Samurai
Gerade „Dominus Jesus“ hätte – unbeachtet des Inhaltes – wesentlich geschickter formuliert werden können. So, wenn ich nach der Meinung einiger User ausgehe, hieße meine Aussage jetzt, daß ich das Dokument ablehne, richtig?
Nach authentischer kreuz.net-Lehrmeinung…
…sind Sie damit nicht mehr katholisch
…werden Sie Ihren Pflichten als Papstuntertan nicht gerecht
…sind Sie Freimaurer, Jude, Laientheologe, Altliberaler, Frau, Sodomist, Kirchenhasser oder ein Jammerlappen – oder alles zusammen
…kommen Sie selbstverständlich in die Hölle!
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#16   Johnny   18:00:25 | Dienstag, 15. Januar 2008
Die TAZ schreibt richtig:
Der deutschen katholischen Kirche steht ein langer Winter bevor. Besser kann man es nicht sagen.
Vergelts Gott, lieber Kardinal, sie haben einen guten Job gemacht und die Kirch salonfähig gehalten. Mit Ihnen konnte man diskutieren, sie waren stets auf Ausgleich bedacht. Eine Tugend, die man neben dem mangelnden Intellekt der meisten hier ganz stark vermisst!
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#15   Samurai   17:54:39 | Dienstag, 15. Januar 2008
@RRR Danke!
Ich stimme Ihnen zu.
Gerade „Dominus Jesus“ hätte – unbeachtet des Inhaltes – wesentlich geschickter formuliert werden können.
So, wenn ich nach der Meinung einiger User ausgehe, hieße meine Aussage jetzt, daß ich das Dokument ablehne, richtig?
Tue ich aber nicht, ich habe nur die Formulierungen des Dokumentes kritisiert, genauso wie Kardinal Lehmann.
Samurai
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#14   Nachtlaterne   17:54:07 | Dienstag, 15. Januar 2008
die lobreden waren…
…vorauszusehen. je weniger sie zu sagen hatten desto mehr werden sie gelobt. der mann eckte nirgendwo an außer beim versorbenen papst, der seine abtreibungstötungsscheine zu recht untersagte.
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#13   miles immaculatae   17:52:11 | Dienstag, 15. Januar 2008
Au weia!
Manches Lob tut weh. Kann mir gar nicht vorstellen, daß Bischof Lehmann sich über dieses Lob so richtig freut.
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#12   FiliusEcclesiae   17:46:14 | Dienstag, 15. Januar 2008
Und genau das tut Dr. Lehmann eben nicht:
Ein Katholik „akzeptiert“ die Lehre der Kirche nicht, sondern er stimmt ihr im Glauben zu.
Genoveva offensichtlich auch nicht!
Alle schuldhaften Apostaten gehen ohne Bekehrung ewig verloren.
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#11   RRR   17:45:39 | Dienstag, 15. Januar 2008
@ Elendester Sünder
Es klingt in den Ohren eines Gläubigen schon sehr zynisch, was Stephan Vesper hier über den Kirchenzerstörer Lehmann zum Besten gibt.
Es klingt allenfalls zynisch in den Ohren eines Gläubigen, der mit der Lehre der Kirche intellektuell überfordert ist, nicht aber in den Ohren sehr vieler anderer Gläubiger.
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#10   Genoveva   17:43:27 | Dienstag, 15. Januar 2008
@FilEcc: Ärmliches Gerede
Ein Katholik „akzeptiert“ die Lehre der Kirche nicht, sondern er stimmt ihr im Glauben zu. Man muss isch schon fragen, was Sie eigentlich glauben, wenn Sie die Lehre der Kirche nur „akzeptieren“.
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#9   FiliusEcclesiae   17:41:02 | Dienstag, 15. Januar 2008
@r.ruhrgebietler: Und für seine eigene Bekehrung zum Wiedereintritt in die katholische Kirche
braucht Dr. Lehmann, weiterhin mit dem für einen Apostaten unhaltbaren Anspruch auf die Titel „Kardinal“ und „Bischof v. Mainz“ auftretend, auf jeden Fall massenweise Gebete durch die Katholiken, um nicht ewigverloren zu gehen.
Denn wie sagte Unsere Liebe Frau 1917 in Fátima: „Viele gehen ewigverloren, weil niemand für sie betet!“
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#8   Elendester Sünder   17:38:18 | Dienstag, 15. Januar 2008
„Ein guter Bote der Katholischen Kirche“
Es klingt in den Ohren eines Gläubigen schon sehr zynisch, was Stephan Vesper hier über den Kirchenzerstörer Lehmann zum Besten gibt.
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#7   r.ruhrgebietler   17:36:42 | Dienstag, 15. Januar 2008
Ein großer Blockierer geht endlich!
In Gehorsamsfragen ist er kein Vorbild.
Der hlg. rkK hat er mehr Seelen entrissen als zugeführt.
Gott sei seiner Seele gnädig!
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#6   FiliusEcclesiae   17:31:41 | Dienstag, 15. Januar 2008
@RRR: Ja, klar!
Die Bezeichnung einer katholischen Lehre als „Betriebsunfall“ ist die Leugnung dieser Lehre!
„Quatsch.
Es bedeutet nur, dass der Aussagende der Meinung ist, dass dieselbe Sache auch besser, unmissverständlicher, geschicker, schöner hätte ausgedrückt werden können und dass er die Art und Weise der Darstellung der Lehre für kontraproduktiv hält.“
Das ist Ihre Interpretation, die dem Wort „Betriebsunfall“ völlig widerspricht.
Ein Katholik hat die katholische Lehre zu akzeptieren, das gilt auch für einen angeblichen „Kardinal“.
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#5   thaumaturgos   17:30:25 | Dienstag, 15. Januar 2008
@RRR: …
Ich danke Ihnen von ganzen Herzen … aber, auch Sie werden gegen das verquere Weltbild und den Absolutheitsanspruch dieser Leute hier nichts ausrichten
Inzwischen ists ja deutlich, dass jeder *gute* Christ sich selber Papst und Lehamt ist
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#4   RRR   17:26:29 | Dienstag, 15. Januar 2008
@ Filius
Die Bezeichnung einer katholischen Lehre als „Betriebsunfall“ ist die Leugnung dieser Lehre!
Quatsch.
Es bedeutet nur, dass der Aussagende der Meinung ist, dass dieselbe Sache auch besser, unmissverständlicher, geschicker, schöner hätte ausgedrückt werden können und dass er die Art und Weise der Darstellung der Lehre für kontraproduktiv hält.
Es bedeutet nicht, dass er ihr nicht zustimmt.
Erst denken, dann posten! (Bitte als Grundregel merken – damit ersparen Sie einigen hier unnötigen Mehraufwand!)
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#3   FiliusEcclesiae   17:22:30 | Dienstag, 15. Januar 2008
Wenn Dr. Lehmann weiterhin seinen Anspruch aufrechterhält, Bischof v. Mainz zu sein,
so muß er jedenfalls seinen häretischen Widerspruch gegen das päpstliche Lehramt widerrufen –
nämlich das Päpstliche Dokument Dominus Iesus als „Betriebsunfall“ bezeichnet zu haben.
Die Bezeichnung einer katholischen Lehre als „Betriebsunfall“ ist die Leugnung dieser Lehre!
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#2   Samurai   17:12:02 | Dienstag, 15. Januar 2008
@ tridentinus
So ist es. Es klingt leider – wenn auch sicherlich ungewollt – wirklich ein wenig wie ein Nachruf. Und das ist es Gott sei Dank noch nicht.
Ich persönlich wünsche Kardinal Lehmann auf jeden Fall gute Besesserung und hoffe, daß er Bischof von Mainz weiterhin ein guter Bote der katholischen Kirche bleibt.
Samurai
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#1   Tridentinus   16:45:25 | Dienstag, 15. Januar 2008
Sosehr
Schadenfreude über den Gesundheitszustand eines Menschen immer unpassend ist: Was Vesper hier sagt, klingt ja fast wie ein Nachruf. Soweit ist es ja noch nicht, und ausserdem sind Nachrufe selten ehrlich. Gute Besserung, Eminenz!
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