Antiklerikale Woche
Dem linksradikalen Pöbel Roms ist es gelungen, den Heiligen Vater in die Knie zu zwingen. Benedikt XVI. kann einen bereits vorbereiteten Vortrag nicht halten.
(kreuz.net, Vatikan) Papst Benedikt XVI. hat einen für Donnerstag an der römischen Universität ‘La
Sapienza’ geplanten Besuch abgesagt. Das gab das Presseamt des Vatikan heute bekannt.
Es sei angebracht, den Termin wegen der Vorfälle in den letzten Tage zu „überdenken“.
Seine vorgesehene Ansprache will Benedikt XVI. der Universität zusenden.
Der Rektor der Universität, der den Papst eingeladen hatte, bedauert die Entscheidung des Heiligen Vaters.
Anlaß des Besuches wäre der 705. Jahrestag der Gründung der Universität durch Papst Bonifatius VIII. gewesen.
Linksradikaler Gesinnungsterror
Zuvor hatten 67 Professoren einen Brief an den Rektor unterzeichnet, in dem sie die Ausladung des Papstes forderten. Die Universität beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter.
Einige fanatisierte Studenten planten Protestaktionen gegen den Papst. Sie wollten die Rede mit lautem Krach stören.
Im Universitätsgebäude hängen mehrere antikirchliche Haß-Plakate mit Aufschriften wie „Wissenschaft ist nicht kirchlich“ oder „kein Papst“.
Radikale Physikstudenten haben eine „antiklerikale Woche“ ausgerufen. Die Extremisten äfften vor ihrem Institut eine Messe nach.
Worte und Wirklichkeit der Linksradikalen
Der jüdische Mathematikprofessor Giorgio Israel, der an der Universität Sapienza lehrt, verteidigt den Papst. Er sieht in den Drohungen gegen den Papst einen „dramatischer Vorfall – im kulturellen wie im zwischenmenschlichen Sinn.“
Israel äußerte sich in einem Artikel für die morgige Ausgabe der vatikanischen Tageszeitung ‘Osservatore Romano’. Die Nachrichtenagentur ‘Zenit’ berichtete schon heute über den Text.
Israel warnt vor einer Kultur ohne Argumente, die dämonisiert statt diskutiert und Ungeheuer hervorbringt.
Der Mathematiker erinnert an das Motto des französischen Aufklärers Voltaire († 1778): „Ich werde bis zum Tode kämpfen, damit du das Gegenteil von dem sagen kannst, was ich denke.“
Ausgerechnet jene, die sich als Verteidiger der Aufklärung aufspielten, würden sich jetzt gegen eine Ansprache des Papstes wehren.
Es sei angebracht, den Termin wegen der Vorfälle in den letzten Tage zu „überdenken“.
Seine vorgesehene Ansprache will Benedikt XVI. der Universität zusenden.
Der Rektor der Universität, der den Papst eingeladen hatte, bedauert die Entscheidung des Heiligen Vaters.
Anlaß des Besuches wäre der 705. Jahrestag der Gründung der Universität durch Papst Bonifatius VIII. gewesen.
Linksradikaler Gesinnungsterror
Zuvor hatten 67 Professoren einen Brief an den Rektor unterzeichnet, in dem sie die Ausladung des Papstes forderten. Die Universität beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter.
Einige fanatisierte Studenten planten Protestaktionen gegen den Papst. Sie wollten die Rede mit lautem Krach stören.
Im Universitätsgebäude hängen mehrere antikirchliche Haß-Plakate mit Aufschriften wie „Wissenschaft ist nicht kirchlich“ oder „kein Papst“.
Radikale Physikstudenten haben eine „antiklerikale Woche“ ausgerufen. Die Extremisten äfften vor ihrem Institut eine Messe nach.
Worte und Wirklichkeit der Linksradikalen
Der jüdische Mathematikprofessor Giorgio Israel, der an der Universität Sapienza lehrt, verteidigt den Papst. Er sieht in den Drohungen gegen den Papst einen „dramatischer Vorfall – im kulturellen wie im zwischenmenschlichen Sinn.“
Israel äußerte sich in einem Artikel für die morgige Ausgabe der vatikanischen Tageszeitung ‘Osservatore Romano’. Die Nachrichtenagentur ‘Zenit’ berichtete schon heute über den Text.
Israel warnt vor einer Kultur ohne Argumente, die dämonisiert statt diskutiert und Ungeheuer hervorbringt.
Der Mathematiker erinnert an das Motto des französischen Aufklärers Voltaire († 1778): „Ich werde bis zum Tode kämpfen, damit du das Gegenteil von dem sagen kannst, was ich denke.“
Ausgerechnet jene, die sich als Verteidiger der Aufklärung aufspielten, würden sich jetzt gegen eine Ansprache des Papstes wehren.
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Mittwoch, 16. Januar 2008 22:35
Alois Bischof: Naturwissenschaftler?
Nur 60 der 4.500 Professoren der La Sapienzà haben sich der antiklerikalen Initiative angeschlossen und
nur 50 Marxistische Studenten äfften Messen nach und beschimpften den Herrgott und die Kirche in der
Physikfakultät. Ich möchte darauf hinweisen daß mehrere Naturwissenschaftler – u.a. mit Hinweis auf
Ernst Bloch – explizit den Papst unterstützt haben.
Die linken Medien täuschen uns aber weltweit vor, „die“ Universität und „die“ Studenten würden sich „wehren gegen den konservativen Papst“.
Der kleine linksextremistische Pöbel bekommt aber durch ihre Morddrohungen immer wieder ‘Recht’. Der Papst hätte gehen müssen.
Die linken Medien täuschen uns aber weltweit vor, „die“ Universität und „die“ Studenten würden sich „wehren gegen den konservativen Papst“.
Der kleine linksextremistische Pöbel bekommt aber durch ihre Morddrohungen immer wieder ‘Recht’. Der Papst hätte gehen müssen.
Mittwoch, 16. Januar 2008 20:21
crossword: montfalcone
Naturwissenschaftler, Altmarxisten und Jungprotestlinge, die hier das Problem waren und sind.erstere denken
zumindest, was man von durchschnittschristen nicht behaupten darf.
auf jeden fall hat die naturwissenschaft von jeher entscheidendes weitergebracht, wohingegen die kirche seit nahezu zwei jahrtausenden auf dem fleck tritt-
dass die naturwissenschaft der kirche nicht willkommen war und ist, liegt auf der hand, denn nicht einmal ist die kirche mit ihren lehren gehörig in verlegenheit gebracht worden. sie hat sich entsprechend mit ihren mitteln gewehrt: verfolgung, folterung, inquisition – haben Sie nie davon gehört oder verwechsle ich das jetzt am ende mit den buddhisten?
die wissenschaft wird auch heute seitens der „gläubigen“ oft verunglimpft, die gerne glauben, aber auf wissen keinen wert legen. würde die wissenschaft natürlich methoden finden, die echtheit des leichentuchs christi nachzuweisen oder ähnliches, na, da wären die kirche und ihre schäfchen die ersten, die zitieren und auf die wissenschaftlichen ergebnisse verweisen würden.
was altmarxisten und jungprotestlinge betrifft, habe ich nichts zu sagen – ich bin weder noch. jungprotestlinge sind mir grundsätzlich nicht unsympathisch. die machen sich wenigstens gedanken – und wenn Sie sich mal die mühe machen würden, mit dem einen oder der anderen zu reden, würden Sie draufkommen, dass einiges an potential vorhanden ist – oder wäre.
auf jeden fall hat die naturwissenschaft von jeher entscheidendes weitergebracht, wohingegen die kirche seit nahezu zwei jahrtausenden auf dem fleck tritt-
dass die naturwissenschaft der kirche nicht willkommen war und ist, liegt auf der hand, denn nicht einmal ist die kirche mit ihren lehren gehörig in verlegenheit gebracht worden. sie hat sich entsprechend mit ihren mitteln gewehrt: verfolgung, folterung, inquisition – haben Sie nie davon gehört oder verwechsle ich das jetzt am ende mit den buddhisten?
die wissenschaft wird auch heute seitens der „gläubigen“ oft verunglimpft, die gerne glauben, aber auf wissen keinen wert legen. würde die wissenschaft natürlich methoden finden, die echtheit des leichentuchs christi nachzuweisen oder ähnliches, na, da wären die kirche und ihre schäfchen die ersten, die zitieren und auf die wissenschaftlichen ergebnisse verweisen würden.
was altmarxisten und jungprotestlinge betrifft, habe ich nichts zu sagen – ich bin weder noch. jungprotestlinge sind mir grundsätzlich nicht unsympathisch. die machen sich wenigstens gedanken – und wenn Sie sich mal die mühe machen würden, mit dem einen oder der anderen zu reden, würden Sie draufkommen, dass einiges an potential vorhanden ist – oder wäre.
Mittwoch, 16. Januar 2008 19:18
Montfalcone: @ crossword
tatsache ist, dass die kirche niemals im rahmen einer veranstaltung einem atheisten redeerlaubnis erteilen
würde. das ist ihr gutes recht.
Reiner Unsinn, wie bereits unten vermerkt. Rein kirchliche Veranstaltungen mit Atheisten als Diskussionsteilnehmer sind seit über einem Jahrhundert absolut üblich.
ebenso verhält es sich, wenn veranstalter oder teilnehmer einer antiklerikalen veranstaltung nicht unbedingt auf die ausführungen des papstes neugierig sind.
Erstens ist das ein non sequitur, zweitens unsinnig, weil die Semestereröffnung der Sapienza ja kein Kaffeekränzchen der Humanistischen Union ist.
die kennt man, so man sich dafür interessiert, da ohnehin über fast jedes wort und jeden kommentar von benedikt weltweit in allen medien berichtet wird.
Ach, ob man das wirklich tun, weiß ich nicht; schön wäre es ja, aber Lesen ist wie gesagt offensichtlich keine Stärke der Naturwissenschaftler, Altmarxisten und Jungprotestlinge, die hier das Problem waren und sind.
Abgesehen davon, daß hier eine Minderheit der Mehrheit der Organisierenden und Zuhörer diktiert, was sie hören dürfen und was nicht.
Reiner Unsinn, wie bereits unten vermerkt. Rein kirchliche Veranstaltungen mit Atheisten als Diskussionsteilnehmer sind seit über einem Jahrhundert absolut üblich.
ebenso verhält es sich, wenn veranstalter oder teilnehmer einer antiklerikalen veranstaltung nicht unbedingt auf die ausführungen des papstes neugierig sind.
Erstens ist das ein non sequitur, zweitens unsinnig, weil die Semestereröffnung der Sapienza ja kein Kaffeekränzchen der Humanistischen Union ist.
die kennt man, so man sich dafür interessiert, da ohnehin über fast jedes wort und jeden kommentar von benedikt weltweit in allen medien berichtet wird.
Ach, ob man das wirklich tun, weiß ich nicht; schön wäre es ja, aber Lesen ist wie gesagt offensichtlich keine Stärke der Naturwissenschaftler, Altmarxisten und Jungprotestlinge, die hier das Problem waren und sind.
Abgesehen davon, daß hier eine Minderheit der Mehrheit der Organisierenden und Zuhörer diktiert, was sie hören dürfen und was nicht.
Mittwoch, 16. Januar 2008 16:29
FiliusEcclesiae: Redeverbot für Katholiken in einem katholischen Volk?
aller itailiener! darunter traditionell viele kommunisten – und?
tatsache ist, dass die kirche niemals im rahmen einer veranstaltung einem atheisten redeerlaubnis erteilen würde.
Italien ist ein katholisches Land mit mind. 80% Katholiken.
Warum sollen dort Katholiken nicht öffentlich reden dürfen?
Sind wir in Wien?
Ist es etwa eine Privatuniversität, die nicht vom italienischen Steuerzahler bezahlt wird?
tatsache ist, dass die kirche niemals im rahmen einer veranstaltung einem atheisten redeerlaubnis erteilen würde.
Italien ist ein katholisches Land mit mind. 80% Katholiken.
Warum sollen dort Katholiken nicht öffentlich reden dürfen?
Sind wir in Wien?
Ist es etwa eine Privatuniversität, die nicht vom italienischen Steuerzahler bezahlt wird?
Mittwoch, 16. Januar 2008 16:24
crossword: filiusecclesiae
Sind italienische Universitäten im Besitz von Marxisten oder sind sie die Universitäten aller Italiener?aller
itailiener! darunter traditionell viele kommunisten – und?
tatsache ist, dass die kirche niemals im rahmen einer veranstaltung einem atheisten redeerlaubnis erteilen würde. das ist ihr gutes recht. ebenso verhält es sich, wenn veranstalter oder teilnehmer einer antiklerikalen veranstaltung nicht unbedingt auf die ausführungen des papstes neugierig sind. die kennt man, so man sich dafür interessiert, da ohnehin über fast jedes wort und jeden kommentar von benedikt weltweit in allen medien berichtet wird.
tatsache ist, dass die kirche niemals im rahmen einer veranstaltung einem atheisten redeerlaubnis erteilen würde. das ist ihr gutes recht. ebenso verhält es sich, wenn veranstalter oder teilnehmer einer antiklerikalen veranstaltung nicht unbedingt auf die ausführungen des papstes neugierig sind. die kennt man, so man sich dafür interessiert, da ohnehin über fast jedes wort und jeden kommentar von benedikt weltweit in allen medien berichtet wird.
Mittwoch, 16. Januar 2008 16:01
Abaelard: @ Benedikt
Das waren jetzt aber rhetorische Fragen.
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