Hat Kardinal Lehmann den Zeitpunkt seines Rücktritts bewußt gewählt, um einen konservativen Nachfolger zu verhindern? Pressesplitter zum Rücktritt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz.
„Der Zeitpunkt für einen solchen Schritt ist immer in gewisser Weise unpassend.
Bei näherem Zusehen hat er jetzt jedoch auch einen guten Sinn. Die Ernennungen der Bischöfe Reinhard
Marx, Franz-Peter Tebartz-van Elst und Karl-Heinz Wiesemann für München und Freising, Limburg und Speyer
mit ihren 54, 48 und 47 Lebensjahren zeigen den notwendigen Generationswechsel an. In wenigen Monaten
bin ich 72 Jahre alt, 25 Jahre Bischof und gehöre dann einer sehr kleinen Gruppe der dienstältesten
Diözesanbischöfe an. Es ist Zeit für eine Wachablösung.“
Der Bischof von Main, Karl Kardinal Lehmann,
in seinem Brief an die Mitbrüder, in dem er seinen Rücktritt erklärt.
Gewählter Zeitpunkt?
„In Kirchenkreisen
wird nun vor allem darüber spekuliert, welche Auswirkungen Lehmanns Rücktritt für die Karriere des
immer wieder gehandelten Nachfolgekandidaten Marx haben wird. Da der designierte Münchner Erzbischof
erst am 2. Februar sein Amt in Bayern antritt, wird man ihn wohl kaum bereits wenige Tage später bei
der Frühjahrsvollversammlung zum Vorsitzenden der Bischofskonferenz wählen.“
Aus einem Bericht des
Chefredakteurs der ‘Katholischen Nachrichtenagentur’, Ludwig Ring-Eifel.
„In der Person des ernannten Erzbischofs von München und Freising, des (noch) Trierer Bischofs
Reinhard Marx, stünde ein Mann bereit, der das Format hat, das Amt des Vorsitzenden auszufüllen. Doch
wären die Anforderungen, denen Marx sich unvermittelt ausgesetzt sähe, in einer nicht unerheblichen
Hinsicht noch größer als jene, die Lehmann hinterläßt: Die Erzdiözese München ist nicht nur größer,
sondern auch ungleich schwerer zu leiten als das Bistum Mainz.“
Aus einem Bericht „Die liberale Stimme
des deutschen Katholizismus“ von Daniel Deckers für die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’.
Die Hoffnung
lebt
„Es ist zu hoffen, daß er starken Einfluß auf die Wahl des neuen Mannes an der Spitze der deutschen
Amtskirche nimmt. Zu groß ist die Gefahr, daß sehr konservative Kräfte die Oberhand gewinnen, die sich
möglicherweise im Schatten des amtierenden deutschen Papstes wähnen.“
Aus einem Kommentar für die
deutsche Tageszeitung ‘Handelsblatt’.
Mit den Böen der Kirchenpolitik
„Aber er hat in diesen Jahren
interner Kämpfe, für die der heftige und für Lehmann schließlich peinlich verlorene Streit um die
Schwangerschaftskonfliktberatung ein herausragendes Beispiel ist, einen hohen Preis gezahlt. Daß er sich
im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils für einen zeitgemäßen und weltoffenen Glauben einsetzte,
wurde vom rechten Flügel verächtlich als ‘Lehmann-Kirche’ abgetan, als lau und lasch. Daß er sich dann
im April 2005 in gewohnter Treue zum neuen Papst bekannte, der ihm das Leben zuvor als Präfekt der Glaubenskongregation
wahrlich nicht leicht gemacht hatte, hielten ihm Liberalere als Einknicken vor. Oft, vermutlich zu oft,
hat Karl Lehmann der Loyalität den Vorzug gegenüber der Vernunft und eigener Einsicht gegeben. Kein
Wunder also, wenn das Herz vielleicht auch deshalb nicht mehr so recht will.“
Aus einem Kommentar mit
dem Titel „Marxismus wäre gut für Katholiken“ der Onlineausgabe des deutschen Magazins ‘Stern’.
Ist
das so?
„Lehmann war für die Katholiken eine starke Stimme. Die ihm anvertrauten Menschen waren ihm
wichtiger als seine kirchliche Karriere. Sein Einsatz für wiederverheiratete Geschiedene, sein seelsorgerlicher
Blick auf Frauen in Schwangerschaftskonflikten, sein Dialog mit Befreiungstheologen und sein Bemühen,
über theologische Forschung Katholikinnen das Amt der geweihten Diakonin zu eröffnen, hatten in Rom
keinen Anklang gefunden. Auf seine Ernennung zum Kardinal mußte er lange warten.“
Aus einem Kommentar
in der ‘Südwest Presse’.
Wunderkind des Jahrhundertprogressiven
„Kirchenpolitisch stand er den Radikalen,
und das heißt in Deutschland den Reaktionären unter den Bischofskollegen, fern. [Kardinal Lehmann] war
von Anfang an ein Mann des Ausgleichs, der liberalen Mitte. Bezeichnend ist, daß er schon als Mittzwanziger,
kurz nach der Promotion in Philosophie und der Priesterweihe in Rom […] hintergründig, aber deutlich
die Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) mitprägen konnte. Es war das ganz große
Spiel, gleich zu Beginn: Der blutjunge Lehmann war der engste Mitarbeiter des Konzilberaters Karl Rahner.
Da hatten sich zwei gefunden, der progressive katholische Jahrhunderttheologe und sein blitzgescheites
Wunderkind.“
Aus dem Bericht „Ihm folgt ein langer Winter“ der linksliberalen Berliner ‘Tageszeitung’.
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89 Lesermeinungen
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#89 Nachtlaterne 12:45:29 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Deine Augen sind zu rein, um böses mit anzusehen, du kannst der Unterdrückung nicht zusehen, warum a
Deine Augen sind zu rein, um böses mit anzusehen, du kannst der Unterdrückung nicht zusehen, warum also
siehst du den Treulosen zu und schweigst, wenn der Ruchlose den Gerechten verschlingt? Habakuk 1/13 Weh
dem, der für sein Haus unrechten Gewinn sucht und sich hoch droben sein Nest baut, um dem drohenden Unheil
zu entgehen. Habakuk 2/9 Denn dich erdrückt dein Verbrechen gegen den Libanonwald, und die Vernichtung
des Großwildes lastet auf dir, wegen des Blutes, das du vergossen hast unter den Menschen, wegen der
Gewalttaten, die du verübt hast an Ländern und Städten und an allen Bewohnern Habakuk 2/17 Er leuchtet
wie das Licht der Sonne, ein Kranz von Strahlen umgibt ihn, in ihnen verbirgt sich seine Macht. Die Seuche
zieht vor ihm her, die Pest folgt seinen Schritten. Wenn er kommt, wird die Erde erschüttert, wenn er
hinblickt, zittern die Völker. Da zerbersten die ewigen Berge, versinken die uralten Hügel. Habakuk
¾-5
#88 Genoveva 12:32:35 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@alle Tradis: Lehmanns Bekennermut Eine besonders kluge Köpfe haben in den letzten Tagen immer wieder
behauptet, der Kardinal habe nie öffentlich – gelegen oder ungelegen – den Glauben der Kirche verteidigt.
Ein kleines Beispiel vom heutigen Tage: www.katholisch.de/19087.html
Nun mal langsam mit den jungen Pferden … Sie, mi fili, haben doch bereits eingeräumt, daß das Konzil
keine Irrlehren verbreitet hat. Daß es die Beschlüsse des Vaticanums, des Tridentinums, Florentinums,
…, unerwähnt und unbekräftigt gelassen hat, wie im übrigen nahezu jedes vor ihm, heißt noch nicht,
daß deren Beschlüsse nun geleugnet würden. Es war und ist Aufgabe der Theologen, die Lehre der Kirche
verstandesmäßig zu durchdringen und die im Lichte der Tradition reflektierte Theologie forschend weiterzuentwickeln.
Auch in der theologischen Wissenschaft gibt es einen Fortschritt, wenn es einen menschlichen Fortschritt
gibt. Aber, die Lehre der Kirche hat sich zu keiner Zeit auf eine bestimmte theologische Methode festgelegt;
noch nicht einmal die des Hl. Thomas, mit dessen Theologie die theologischen Alumnen vertraut sein sollen
(can. 252 § 3 CIC). Sofern die Hl. Kirche es für angebracht hält, bestimmte Inhalte des Glaubens als
allgemeinverbindlich zu erklären, verfügt der Pontifex seit dem Vat. I über entsprechende Kirchengewalt,
dies allgemeinverbindlich vorzuschreiben. Seine sonstigen Stellungnahmen zu Fragen der Zeit (z. B. durch
Enzyklika oder Motu proprio) habe ich als Katholik in kindlicher Ergebenheit zur Kenntnis zu nehmen und
reiflich zu erwägen. Deren theologische Aussagen sind von mir bona fide zu rezipieren, aber keineswegs
jeder theologischen Kritik entzogen; genausowenig wie das legislative Handeln des Pontifex zwar verbindlich
ist, aber durchaus kirchenrechtlich begründeter Kritik offensteht.
Die böswillig schuldigen Häretiker sind zu verurteilen, nicht die Irregeleiteten! „Aleph“: Es gab nur
eines – eben das von Rahner/Vorgrimler. Die Häretiker und ihre falsche Lehre ist zu verurteilen, aber
nicht jene Schüler, die von ihnen irregeleitet wurden: Darunter auch viele deutsche Bischöfe – wie auch
der von allen Christen persönlich sehr hochgeschätzte Prof. Dr. Karl Lehmann. Es ist jetzt leicht, nach
über 40 Jahren über die so genannte V-II-Sekte herzuziehen. Erzbischof Lefebvre und viele Kurienkardinäle
machen das doch bereits seit über 40 Jahren. Es gab aber auch zu dieser Zeit genügend andere Verlage,
die auch ein Kompendium mit den Konzilstexten in deutscher Sprache hätten verlegen und auf den Markt
bringen können. Alle Kompendien können gut sein, wenn diese eben nicht von mutwilligen Häretikerin
in böswilliger Absicht verfaßt wurden, um die Schüler irrezuleiten, die heutige Fakultätstheologeneration –
und das ist bei den antikatholischen Häretikern Rahner & Vorgrimmler klar der Fall. Anzuklagen sind nur
die Irrlehrer, die reißenden Wölfe, deren Kommen die biblische Prophetie und der hl. Paulus vorhersagen,
nicht die irregeleiteten Schafe wie der Vorzeige-Rahnerianer Dr. Lehmann. Auch Papst St. Pius X. hat ihr
Wirken bereits erkannt gehabt und warnte 1907 vor ihnen, den antikatholischen Modernisten, in seiner präzisen
Enzyklika: www.domus-ecclesiae.de/magisterium/pascendi-dominici-gregis.teutonice.html
FiliusEcclesiae Auf welch ein anderes Kompendium dieser Art hätte man denn unmittelbar nach dem Konzil
zurückgreifen sollen. Es gab nur eines – eben das von Rahner/Vorgrimler. Das nützt das ganze Zipfen
und Zetern nichts. Es ist jetzt leicht, nach über 40 Jahren über die so genannte V-II-Sekte herzuziehen.
Es gab aber auch zu dieser Zeit genügend andere Verlage, die auch ein Kompendium mit den Konzilstexten
in deutscher Sprache hätten verlegen und auf den Markt bringen können. Da tat sich nichts. Wo waren
denn die konservativen katholischen Verlage damals. Eine Chance hätte es bestimmt auch für sie gegeben.
„Aleph“ bestätigt doch nur das, was eben die tatsächliche Grundlage der V2-Sektierer ist: „Das Kleine
Konzilskompendium“ der beiden Häretiker Rahner/Vorgrimmler Aleph: „Das Konzilskompendium von Rahner /Vorgrim[m]ler
vom Verlag Herder ist unmittelbar nach dem Vat II. erschienen und hat seither mehrere Auflagen erlebt.
Es ist ein bedeutsames Dokument der Kirche und den Glaubenden in Deutschland die Beschlüsse des Konzils
in deutscher [Sprache] nahezubringen. Das ist ein ganz großes Verdienst von Karl Rahner und Herbert Vorgrimler.
Bis der St. Benno-Verlag ein ähnliches Kompendium herausbringen konnte, mussten einige Jahre darüber
vergehen. Also, das Konzilskompendium von Rahner/Vorgrimler ist das authentische.“ Die tatsächliche Grundlage
der (deutschen) V2-Sektierer ist eben nicht das „Vaticanum 2“, von dem sie ständig reden, sondern das
häretische „Kleine Konzilskompendium von Karl Rahner/Herbert Vorgrimmler“! Es soll sogar Kleriker und
Theologen geben, die die Rahner-Vorgrimmler-Kommentare für die „Konzilsdokumente“ halten und diese als
„V2-Dokument“ zitieren! Das tatsächliche Ideologiebuch der (deutsch-nationalen) V2-Sektierer ist jedenfalls
das „Kleine Konzilskompendium“ – und nicht das II. Vaticanum! Schismatiker und Häretiker sind deshalb
die V2-Sektierer, die als Rahnerianer-Vorgrimmlerianer das Dogmenkonzil v. Florenz leugnen – und nicht
der rechtgläubige Mons. Marcel Lefebvre, der das II. Vaticanum an sich nicht verwarf, sondern sogar mitunterzeichnete!
@ Sozialkatholisch Warum machen sie sich dann keinen Sticker wo drauf steht: Ich glaube nicht an die Kirche!
Und tragen ihn öffentlich um dem Katechismus zu neuen Ehren zu verhelfen. Lehmann trug keinen Sticker,
der in der Tat missverständlich war, sondern hat das wiedergegeben, was im Katechismus steht. Während
der Sticker eine Ablehnung der Kirche insinuieren würde, kann das aus der Aussage Lehmanns kaum geschlossen
werden – er ist schließlich Amtsträger dieser Kirche und boshafte Unterstellungen, er bekämpfe sie
dennoch insgeheim sind eben nur Unterstellungen. Meine Sympathien liegen nicht in den Personen, sondern
weil ich es gerade in der heutigen Zeit verkehrt finde wenn der von Jesus gepredigte Weg überbreit gemacht
wird Gleichzeitig wird über die Seelen gejammert, die die Konzilskirche angeblich in die Hölle geführt
hat. Das ist schon merkwürdig, finden Sie nicht? und weil ich es gut finde wenn ein Bischof auch wenn
es Verdruß mit der Welt gibt noch das ganze Evangelium verkündet. Er hat es also nur halb verkündet?
Sie waren immer anwesend wenn er gepredigt hat?
Ansbach.Dragoner Ich war in den siebziger Jahren bei einer Bischofsweihe im Augsburger Dom. Da hat mich
am meisten die Lesung ergriffen: „Wir verkündigen Christus den Gekreuzigten, den Juden eine Torheit,
den Griechen…“. Darin ist das Bischofsamt begründet. Der eine kann darüber hinausstrahlen, der andere
geht an den Strahlen zugrunde.
Aleph wer sich gegen die Reaktionen von Sympathie und Antipathie immunisiert ist auch geistig frei. Das
diesen dann „dialogunfähigkeit“ „kälte“ etc vorgeworfen werden kann ist klar. Doch sie sind im Besitz
einer äusserst wervollen Freiheit die vor Unkorrumpierbarkeit schützt. Das Bischofsamt ist ein Kreuzesamt.
Wer eines aus sich selber heraus begehrt ist fragwürdig. Der Papst hat den Herrn zb gebittet dass dieser
Kelch an ihm vorübergehe.
Ansbach.Dragoner Das ist ähnlich schon im NT nachzulesen: Heute Hosianna! und morgen: Kreuzige ihn! Es
hängt wohl mit der Eindimensionalität des Menschen zusammen.
Erkennt man was ? Von der Welt verflucht: Krenn, Groer, Laun, Mixa… Von der Welt geliebt: Lehmann, König
etc etc es ist dodeleinfach um es zu sehen. Das Fleich ist halt schwach. Für ein bischen Honig um den
Mund, guten Ruf, Sympathie bei allem und jedem verleugnet man halt schnell – Vor allem mit Menschenfurcht.
Siehe Petrus
„Es geht nicht um Katechismus…“ Für die Frage ob jemand den Katholischen Glauben hat und damit überhaupt
disponiert ist ein kirchliches Amt innezuhaben muss man feststellen, was die Person öffentlich lehrt
und das mit dem Dogma der Kirche vergleichen. Aber es ist ohnehin erwiesen, dass zum Beispiel ein Lehmann,
wie auch alle anderen Mitglieder der „Deutschen Bischofskonferenz“ gar keine Bischofsweihe besitzen, sie
also den notwendigen, der Seele eingeprägten Weihe-Charakter gar nicht haben, um die bischöfliche Weihegewalt
innezuhaben und auszuüben.
@ Benedikt Warum machen sie sich dann keinen Sticker wo drauf steht: Ich glaube nicht an die Kirche! Und
tragen ihn öffentlich um dem Katechismus zu neuen Ehren zu verhelfen. Meine Sympathien liegen nicht in
den Personen, sondern weil ich es gerade in der heutigen Zeit verkehrt finde wenn der von Jesus gepredigte
Weg überbreit gemacht wird und weil ich es gut finde wenn ein Bischof auch wenn es Verdruß mit der Welt
gibt noch das ganze Evangelium verkündet.
wenn- ein Bischof in Fensehen sagt er glaubt nicht an die Kirche ist es wie wenn ein Offizier seine eigenen
Männer von hinten erschiesst. Es geht nicht um Katechismus sondern um Rufschädigung und Verrat vor der
Medienhure.
„Das ist beim Sedisvakantismus auch nicht anders.“ Also für die Frage der gegenwärtigen Sedisvakanz
braucht man diese Geschichte sicher nicht als Begründung, obgleich ich sie für glaubwürdig halte. Was
die Vakanz aller deutschen Bischofsstühle angeht, reicht allein der „Katholische Erwachsenenkatechismus“
als Begründung. Kann ja jeder nachlesen.
@ Sozialkatholisch Nein, er hat das in einer öffentlichen Sendung so gesagt das es Glaubenszerstörend
war! Der Katechismus ist also glaubenszerstörend? aber der Bischof Felley ist mir tausendmal sympatischer
als Kardinal Lehmann. Das kann jeder halten wie er will. Nur wenn lediglich Antipathie der wahre Grund
für die Kritik ist…
@ Benedikt Es ist der Glaube der Kirche, wie sie selbt im KKK feststellt. Nein, er hat das in einer öffentlichen
Sendung so gesagt das es Glaubenszerstörend war! Das Gebaren der FSSPX-Bischöfe wie Williamson dagegen
lässt die Mühle austrocknen, wie? Der ertränkt die Mühle in Wasser. Ich bin immer noch kein Lefevrist,
aber der Bischof Felley ist mir tausendmal sympatischer als Kardinal Lehmann. Beten wir das der hl. Geist
die Kirche leitet.
@ Sozialkatholisch Finden sie wirklich das das hinausposaunen des Satzes „Ich glaube nicht an die Kirche“
in einer öfentlichen Fersehsendung O.K. war. Hat er damit Leute Christus der die Wahrheit selber ist
zugeführt? Hat er dadurch Zweifler in die richtige Richtung gelenkt, bzw.gestärkt? Es ist der Glaube
der Kirche, wie sie selbt im KKK feststellt. Hat er damit Wasser auf die Mühlen der Kirchenfeinde geschüttet?
Das Gebaren der FSSPX-Bischöfe wie Williamson dagegen lässt die Mühle austrocknen, wie? Der ertränkt
die Mühle in Wasser. @ Pius XII Aber ich unterschätze nicht die Möglichkeiten des extrem gut vernetzten
Vorsitzenden einer der reichsten Bischofskonferenzen. …der aber kaum Einfluss an der Kurie hat und somit
oft nur mittelbar agieren kann. Einfluss hat aber zB Meisner, wann kritisieren Sie den mal? Aber nein,
der ist ja inopportun und ab und zu sagt er was, was die antikirchlichen Kreise ganz doll aufregt. Das
muss reichen, oder?
Schutzhülle Lehmann hat mit dem Satz etwas richtig gestellt. Wer es fassen kann, der fasse es, dass es
nämlich nicht darum geht, an die Kirche zu glauben, sondern der Kirche zu glauben. Das ist ein großer
Unterschied auch wenn nur das zwei Buchstaben enthaltende Wort „an“ fehlt. Aber das ist die Schutzhülle
vor der Vergöttlichung. Die Kirche kann sich darauf berufen, eine göttliche Stiftung zu sein, auf Vergöttlichung
hat sie keine Anspruch. Sie würde sich sonst mit den römischen Kaisern post mortem gemein machen. Das
wäre gegen die Lehren der Kirche.
Sie unterschätzen diesen Ketzer! Sie überschätzen die Möglichkeiten der EInflussnahme eines einzelnen
Bischofs. Sicher nicht! Aber ich unterschätze nicht die Möglichkeiten des extrem gut vernetzten Vorsitzenden
einer der reichsten Bischofskonferenzen. Der Mann war bis zuletzt (und ist es sicher hinter den Kulissen
noch eine Zeit) einer der wichtigsten Anführer des „progressiven“ Flügels der Kirche. Über Geld aus
Deutschland wurde etwa das „Alberingo“-Projekt zur Konzilshistorisierung finanziert, wird in Lateinamerika
die Kirche gesponsort etc etc. Der Mann ist nicht irgendein x-beliebiger Bischof, das ist ein Kirchenfürst.
@ Benedikt Finden sie wirklich das das hinausposaunen des Satzes „Ich glaube nicht an die Kirche“ in einer
öfentlichen Fersehsendung O.K. war. Hat er damit Leute Christus der die Wahrheit selber ist zugeführt?
Hat er dadurch Zweifler in die richtige Richtung gelenkt, bzw.gestärkt? Hat er damit Wasser auf die Mühlen
der Kirchenfeinde geschüttet?
@ Pius XII. Natürlich ist die Kirche Gegenstand des christlichen Glaubens. Das bestreitet auch keiner.
Wie es sich genau verhält, das sagt KKK 750. Wer nicht an sie glaubt, hat nicht den vollen Glauben, weil
er sich aus Willkür ein Stück des Glaubens herausnimmt. Ich schließe daraus, dass Sie jetzt den zweiten
Tag darüber diskutieren, ohne KKK 750 gelesen zu haben. Wie kann man denn ernsthaft diesen Erzketzer
Lehmann verteidigen? Weil mir die vorgebrachten Vorwürfe nicht stichhaltig erscheinen. Und ein „wie kann
man nur“ ist auch nicht gerade geeignet, mich zu überzeugen. Erkennen Sie denn Bäume nicht an den Früchten?
Schauen Sie sich doch Lehmanns Bilanz mal an! Sie überschätzen die Möglichkeiten der EInflussnahme
eines einzelnen Bischofs. Versäumnisse kann man jedem Amtsträger hinterher anlasten, das ist keine Frage.
Niemand kann auf jedem Gebiet überzeugen. Die Funktion Lehmanns als Moderator der Bischofskonferenz aber
kann nicht bestritten werden, schließlich wurde er mehrfach wiedergewählt, ohne jemals angefochten zu
werden. Für alle anderen Dinge sind die Ortbischöfe verantwortlich. Und da die Kirche nicht nur in Deutschland,
sondern auch in aller Welt ähnliche Probleme hat halte ich es für einigermaßen abenteuerlich, dass
dafür ein einzelner Bischof aus Mainz verantwortlich sein soll.
Ich glaube an die Kirche! Natürlich ist die Kirche Gegenstand des christlichen Glaubens. Die Kirche ist
ja nicht nur das Gebäude bei „Benedikt“ um die Ecke, es ist die Gemeinschaft u.U. mit den verstorbenen
Christgläubigen im Fegefeuer und den Geretteten im Paradies, es ist die Gemeinschaft mit allen, die uns
im Glauben vorausgegangen sind. Diese Gemeinschaft ist ja nichts, was ich mit dem Licht der natürlichen
Vernunft erkennen könnte, ergo kann ich es nur im Glauben erkennen. Und folglich ist die Kirche Gegenstand
des Glaubens, nicht des Erkennens, und deshalb muß man AN die Kirche glauben. Wer nicht an sie glaubt,
hat nicht den vollen Glauben, weil er sich aus Willkür ein Stück des Glaubens herausnimmt. @ Benedikt,
beim besten Willen, aber Sie waren auch schon mal besser. Wie kann man denn ernsthaft diesen Erzketzer
Lehmann verteidigen? Erkennen Sie denn Bäume nicht an den Früchten? Schauen Sie sich doch Lehmanns Bilanz
mal an!
@ Benedikt Steht das nicht auch im Sursum Corda? Außerdem wo widerspreche ich dem Lehramt wenn ich sage
das ich an die Kirche glaube, an das glaube was die Kirche lehrt? Die Spitzfindigkeiten mir zu unterstellen
ich würde die Kirche dann Gott gleich setzen ist ein Witz. Wenn ich sage das ich nicht an die Kirche
glaube ist das für dich in Ordnung, wenn das alle Zweifelnden dann hören auch!
@ Burgorus Sehe ich z.B. die Dogmatik des Regensburger Bischofs Müller an, der übrigens bei Lehmann
habilitiert hat, kann ich mir nicht mehr vorstellen, dass er konservativ sein soll. Dass Müller konservativ
ist, ist ja auch nur eine Einbildung derer, die jemanden für konservativ halten, nur weil er mal einen
PGR-Vorsitzenden kritisiert hat. Diese Idiotie ist nicht zum Aushalten. @ Sozialkatholisch im Glaubensbekenntnis
singen: Ich glaube an die Kirch alleinß Ach, ein Traditionalist, der Credo-Liedern aus dem „modernistischen
Gotteslob“ lehramtlichen Charakter beimisst. Es wird immer schöner.
@sozi Ob du beim Singen oder auch beim Nichtsingen schwachsinnig bist, wage ich nicht zu kommentieren,
es gibt schliesslich Höflichkeitsregeln im Internet. Wenn du einem Liedtext mehr glaubst als den durch
den heiligen Vater approbierten Worten des Katechismus, dann ist das deine Sache. Lieder sind so eine
Sache, die müssen sich hauptsächlich reimen. Ob du es glaubst oder nicht, es ist keine unfehlbare Glaubenswahrheit,
dass Jesus Locken hatte, obwohl es im Lied heisst „holder Knabe mit lockigem Haar“
Dann sind wir also Schwachsinnig wenn wir im Glaubensbekenntnis singen: Ich glaube an die Kirch alleinß
@ Unvernunft bei dir ist das alles sowieso egal, weil du der hl. Kiche ja destrucktiv gegenüber stehst,
aber ein Kardinal, der gutes Geld von der Kirche bekommt sollte so etwas nicht amissionarisch in einer
öffentlichen Sendung sagen, er sollte das wenn überhaupt mit seinen Amtsbrüdern diskutieren und dann
ein klares Ergebnis vorlegen was beinhaltet das jeder Katholik an die unveränderlichen Glaubenswahrheiten
der hl. Kirche zu glauben hat, auch ein Kardinal.
Der Kirche trotz allem glauben Trotzdem ist der Glaube andie Kirche ein ähnlicher Schwachsinn wie die
knieende Mundkommunion. Es geht um den Glauben an Gott, uber den nicht verfügt werden kann und der immer
auch Gnade ist. Aber der Kirche, trotz aller menschlicher Beschränktheiten, glauben.
@sozi das ist damit gemeint wenn man sagt das man Du wirst sicher verstehen, dass ich mich bei der Interpretation
des Glaubensbekenntnisses lieber an den Katechismus und die Lehre der Kirche halte, als an die Privatansichten
eines anonymen Internetusers, der noch dazu schon oft genug gezeigt hat, dass seine Privatansichten äusserst
seltsam sind.
@ Unvernunft Du solltest aber an die Glaubenssätze der Kirche glauben und das ist damit gemeint wenn
man sagt das man an die Kirche glaubt, das die Kirche die Welt erschaffen hat daran glaubt ja so gut wie
keiner. Diese Erbsenzählerei von euch Amtskirchlern die ihr in der Liturgie schnell fünfe gerade seien
lässt zeigt nur eure Unwahrhaftigkeit. In einer öffentlichen Fernsehsendung zu sagen das ein Kardinal
nicht an die Kirche glaubt ist Glaubenskraftzersetzend und sollte Gott veranlassen so einen Vorsitzenden
der DBK schnell abzusetzen. Hoppala hat er ja!
@Sozi Na, wenn ich das glaube, was auch der Papst glaubt und was im Katechismus steht, bin ich jedenfalls
auf der sicheren Seite. Und da steht explizit, dass wir nicht an die Kirche glauben „damit wir nicht Gott
und seine Werke miteinander verwechseln“ Du kannst natürlich glauben, an was immer du willst, das ist
dann halt nicht katholisch.
Häresie des Kardinal Lehmann Das der Kardinal Lehmann gesagt hat das er nicht an die Kirche glaubt ist
Glaubenskraft zersetzend, besonders zersetzt es die Glaubenskraft des kl. Mannes und wenn seine Anhänger
das irgendwie theologisch mit aller Gewalt hinbiegen, ändert das nichts daran das dem kleinen Mann durch
solche Äußerungen der Glaube schwerer gemacht wurde. Der Kardinal hat bewußt oder unbewußt dem Teufel
einen großen Gefallen getan. Der Kardinal Lehmann ist ja nicht dumm und wusste genau wie weit er gehen
konnte seine Larifarikirche zu fördern ohne sich direkt einer Häresie schuldig zu machen. Ich bin froh
das Gott ihm den Vorsitz der DBK entzogen hat und Wünsche ihm gute Besserung besonders im geistlichem
Bereich.
@Zwobbel Deine Aussage zum Thema „nicht an die Kirche Glauben“ beweisst nur: 1. dass sich deine Lateinkenntnisse
auf das Nachplappern von „et com spiritu tuo“ beschränken 2. dass du nicht weisst, was im Katechismus
steht und was die Kirche lehrt 3. dass du des Lesens nicht mächtig bist, denn das Thema wurde hier schon
hundertmal geklärt.
Zwobbel Nach dem großen Glaubensbekenntnis heißt es im aktuellen Schott (S. 615): „Wir glauben … angebetet
und verherrlicht wird, der gesprochen durch die Propheten; und die eine, heilige, katholische und apostolische
Kirche…“ Wir glauben an Gott; aber wir glauben der Kirche, nicht an die Kirche. Das steht nur Gott zu.
Gebet ist erste Christenpflicht Ich gebe jenen recht, die für den erkrankten Kardinal beten. Da ist auch
die Frage aufgetaucht in Bezug auf Häresien, nun ich denke in diesem Forum sind genügend Leute die das
Spätwerk von Rahner kennen, und das dies auch die Grundlage für Em. Lehmann ist und war. Allso der Rahner
hat die Spreu ausgesäät und Lehmann hat dies weitergeführt. Gott zum Gruß J.Walter
@Filius Der Papst besitzt die Universaljurisdiktion über die gesamte Kirche und jeden einzelnen Kirchenteil
Stimmt, und er könnte wenn er wollte, höchstpersönlich entscheiden, ob bei euch die frühmesse um 2:00
oder um 7:15 beginnt. In der Praxis ist ihm das urscht, und in der Prais ist es ihm auch wurscht, auf
welche Weise die DBK ihren Vorsitzenden bestimmt.
Nur mal eine Häresie des Card. Lehmann Im sog. „großen“ Glaubensbekenntnis heißt es u.a.: „Ich glaube
an die […] Kirche.“ Das ist seit dem Altertum der feste Glaube aller Christen! Bei Card. Lehmann heißt
es (auf Nachfrge wiederholt!): „Ich glaube nicht an die Kirche.“ Denn die Kirche gilt immerhin u.a. als
Ursakrament. Für heute: Gott befohlen.
Der Papst besitzt die Universaljurisdiktion über die gesamte Kirche und jeden einzelnen Kirchenteil dogmatisiert
auf dem Dogmenkonzil Vaticanum I weberknecht.wordpress.com/…9/01/pastor-aeternus/ Außerdem ist eine
ständige Bischofskonferenz keine notwendige Einrichtung.
@Dragoner „Reformbedarf“ Ja, wir sollten die gesamte kirchliche Hierarchie komplett abschaffen Der Papst
alleine genügt völlig. Wozu noch irgendwelche Priester oder Bischöfe?
@zwobbel weil er im Gegensatz zu Lehmann noch nie eine Häresie von sich gegeben hat Welche Häresien
hat denn Lehmann so von sich gegeben? Bitte mal Butter bei die Fische!
Wer wird Nachfolger? „Zu groß ist die Gefahr, daß sehr konservative Kräfte die Oberhand gewinnen…“
So ein Quatsch. Diese „Gefahr“ ist komplett inexistent! Es gibt keinen einzigen (aktiven) (Weih-)Bischof
in Deutschland der wirklich konservativ ist, geschweige denn „SEHR“ konservativ. Und am Lächerlichsten
ist die Idee, es könnten so viele sein, daß sie die Oberhand gewönnen. Richtig scheint mir der Einwand,
daß durch den Zeitpunkt des Rücktrittes Ex. Marx erstmal verhindert wurde. Niemand kann ein neues großes
Bistum, einen ERZbischofssitz UND noch einen DBK-Vorsitz gleichzeitig übernehmen. Das zielt darauf hin,
daß dieser unsägliche Lehmann seine Kumpane aus Freiburg und Aachen protegieren will. Der Mu. sieht
seine Felle davon schwimmen. Er hätte vor kurzem noch gute Chancen gehabt. Bei Licht betrachtet wäre
Mussinghoff allerdings der SuperGAU, der worst case! Wer heute noch darüber erfreut ist, daß wir bald
von Lehmann befreit sein werden (die armen Mainzer müssen ihn weiter erdulden), den könnte schon morgen
das kalte Grausen überkommen, wenn wir durch Mu. vom Regen in die Traufe gestoßen werden. S.E. Card.
Meisner wollte letztens schon nicht. S.E. Card. Sterzinsky wäre sicher geeignet, weil er im Gegensatz
zu Lehmann noch nie eine Häresie von sich gegeben hat, stellt aber keinen Generationenwechsel dar. (?Übergangskandidat
bis ein jüngerer nachrückt?) Er wäre sicher den anderen Erzbischöfen vorzuziehen. So kann weiter spekuliert
werden. Vielleicht wird doch kein Erzbischof gewählt?
Vermutlich ist „tschö“ die Verballhornung von „adieu“, und „tschüs“ die Verballhornung von „adios“.
Es hieß jedenfalls immer, „tschüs“ kommt von „adios“.
@Samurai: Andere halten es aber auch für eine Verballhornung von „adios“ Tschüs[s] oder Tschö ist übrigens
eine bewusste Verballhornung von ad[h]ieu. Andere halten es aber auch für eine Verballhornung von „adios“,
und datieren das Aufkommen des „tschüs“ erst mit den Spanienurlauben der BRD-Bürger. „adios“ und „adieu“
kommen aber beide vom lateinischen Gruß „Ad Deum“, den man im Deutschen auch als „Ade“ kennt.
Zumindest sind die turnenden Lehmann-Fans deutscher Orthographie und Interpunktion mächtig! Sind Sie
auch einer der Beweise dafür, daß die deutsche Grund- bzw. Elementarschule versagt und ihren Bildungsauftrag
nicht erfüllt hat?
Durchlaucht, cher Cousin, sind die von Ihnen benannten Gravamina dem Oberhirten persönlich anzulasten?
Trifft der Rückkgang der Kirchenbesucher an den sogen. „Zählsonntagen“ nicht alle Ortsoberhirten, gleich
welcher „kirchenpolitischen Ausrichtung“ sie sein mögen? Wie anderenorts bereits thematisiert, besteht
ein fundamentaler Unterschied zwischen exaxter Wissenschaft und dem Leben: Wissenschaftliche Hypothesen
lassen sich unter gleichen Bedingungen wiederholen; das geht im Leben nicht, weil man kein zweites (quasi
als „Kontrollgruppe“) zur Verfügung hat. Damit ist die Frage nicht zu beantworten, wie schlimm es wohl
ohne Card. Lehmann gekommen wäre. Und da sie das nicht ist, ist jede Spekulation in diese Richtung nicht
nur müßig, sondern sogar wissenschaftlich illegitim.
Wider VII, Kardinal Lehmann Möge der Herr Kardinal Lehmann noch rechtzeitig vor seinem Ableben erkennen
lassen, wie sehr er der Kirche geschadet hat und die Gnade, dies in rechter Weise zu bereuen und zu beichten.
Das einzige, was ich ihm zugute halte, ist dies, daß er es zumindest nicht zum Bruch mit Rom hat kommen
lassen. Letztendlich ist die Bilanz seiner Amtszeit katastrophal. Man betrachte nur die Entwicklung der
Meßbesuchszahlen, der Weitergabe des Glaubens an die junge Generation, der Zusammenbruch der kath. Sexual-
moral in Deutschland, Entsakralisierung der Messe. Ich hoffe, daß die Deutschen Bischöfe nun den Wink
der Vorsehung erkennen und einen Bischof zum Vorsitzenden wählen, der die Destruktionspolitik der DBK
gegen die Rückkehr der Kirche zur Tradition beendet und somit einer Wiederbelebung der am Boden liegenden
Kirche in Deutschland den Weg bereiten hilft.
@ clarissa Preussen oder Franzosen? Tja, das ist regional in den katholischen Karnevalsregionen unterschiedlich.
Im Münsterland hatte man keine französische Besatzung damals, da waren die (evangelischen) Preussen
das Spottziel, im französisch-besetzen Rheinland eben die Napoleonischen. Tschüss oder Tschö ist übrigens
eine bewusste Verballhornung von adhieu. Samurai
Gut, das räume ich ein; ich hatte an den korsischen Emporkömmling nicht gedacht, weil mir Adel aus seiner
Zeit als degoutant gilt; aber jede individuelle Geschichtsklitterung hat so ihre blinden Flecken. Sicher
haben Sie recht mit der Feststellung, daß Karneval ohne Quadragesima nicht gedacht werden kann, sonst
endete er ja nicht unweigerlich mit ihrem Beginn.
@ clarissa Ja und Nein… …denn einerseits griff der Karneval, die Fastnacht, der Fasching schon im
Mittelalter (im 12./13. Jahrhundert) die Idee auf, daß die „normalen“ Menschen – nicht die Adligen- einen
Prinzen oder König wählten und damit in gewisserweise erste demokratische Gedanken ins Spiel kamen.
Darüber hinaus war die Karnevalszeit die Zeit, in der man noch einmal fröhlich – nicht übertrieben,
aber doch ausgelassen – feiern durfte, bevor die Fastenzeit begann. Karneval ohne den Gedanken an die
Fastenzeit ist auch heute im Rheinland nur eine halbe Sache. Darüber hinaus war der rheinische (!) Karneval
wie wir ihn hute noch kennen, de facto eine sehr subtile, feinsinnige Satire an der französischen Besatzungsmacht
im Rheinland unter Napoleon Bonaparte. Samurai
@ Florian Geyer Karneval nur Gaudi ?… …oder steckt da vieleicht mehr dahinter? Wissen Sie, wo z.B.
der heutige rheinische Karneval (also das, was der Kölner als Fastelovend bezeichnet) mit samt Fastelovendcorps
(Rote Funken etc.), Gardecorps, Karnevalsgruß, Prinz Karneval etc. seinen Ursprung hat? Samurai
Viel heidnischer … … und menschlicher ist aber doch die allemannische Fasnet mit ihren Larven und
Zünften. Obwohl, … jedenfalls in meiner Kindheit waren die Larventräger noch alles gestandene Katholiken.
Da wurde man in die Zünfte ansonsten gar nicht aufgenommen. Aber, ob das auch heute noch so ist, weiß
ich natürlich nicht.
#27 Florian Geyer 22:24:04 | Dienstag, 15. Januar 2008
samurai warum sollte ich was gegen carneval haben. der volxmob muß ja ein bischen abgelenkt werden vom
trüber grauen alltag. das war schon im alten rom so. wenn man sie seicht unterhält kommen sie auch nicht
auf dumme gedanken existentieller natur. für a bissl a gaudi, a biertschi und a würsterl tut der 2007
homo sapiens alles. lei lei ! dschindarassabum bum bum
@ Florian Geyer Was spricht denn bitteschön gegen (!) den Karneval – also nicht gegen manche leider vorhandenen
Übertreibungen –, sondern gegen den Karneval (genauer: den rheinischen Karneval), daß sich manche User
so gegen ihn wehren? Und bitte nicht die Mär von dem heidnischen Fest bringen! Samurai
#25 Florian Geyer 22:12:39 | Dienstag, 15. Januar 2008
missa sie dürfen ihn besuchen den Herrn Kardinal wenn er im Kurhotel eines Luftkurortes seiner Wahl nach
dem Abendessen einen vortag für die ortsansässigen rotary club hält. Theme: 666 Thesen zum Weltethos
kreuz.net dankt Karl Lehmann Redaktion und Anhänger des im kalifornischen Exil angesiedelten anonymen
Internet-Portals kreuz.net bedanken sich bei Karl Lehmann für dessen große Verdienste um die katholische
Kirche in Deutschland! Ohne Lehmanns großartiges Wirken für die Kirche habe die Internet-Plattform,
deren Hauptziel die gebetsmühlenartige Verbreitung von sektiererischen Ergüssen gegen die Kirche des
Jesus von Nazareth ist, überhaupt keine Existenzgrundlage. Umso mehr mache man sich bei kreuz.net jetzt
Sorgen, dass nun etwa ein Anhänger des exkommunizierten Sektenbischofs Bischof Lefèvre in einer Art
fundamentalistischer Revolution das Amt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz an sich reißen
und damit dem Sektennetportal jede missionarische Existenzberechtigung und Hetzgrundlage entziehen könnte.
Alle Hetzbrüder und -schwestern von kreuz.net sind deshalb zu einer Gebetsoktav aufgerufen, mit der erreicht
werden soll, dass Kardinal Lehmann seinen heute bekannt gegebenen Entschluss noch mal überdenkt und für
weitere 10 Jahre im Amt des Vorsitzenden der BK verbleibt! Entsprechende Andachtsbildchen können unter
redaktion@kreuz.net angefordert werden!
@ missa de angelis Es gibt (glaube ich) niemanden, der bezweifelt, daß die Kirche in Deutschland S. Em.
Karl Card. Lehmann für seine Tätigkeit als Vorsitzender der Bischofskonferenz dankt, auch wenn manche
meinen, der Dank sei dem Vorsitzrücktritt geschuldet. Verschonen Sie uns doch daher mit dergleichen inhaltsleeren,
bzw. redundanten Postings. cc.
Kardinal Meisner dankt Karl Lehmann! Kardinal Meisner: Respekt für Entscheidung Auch der Kölner Erzbischof,
Joachim Kardinal Meisner, zollt dem scheidenden Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz „Dank und
Anerkennung“. Lehmann habe es verstanden, „mit allen gesellschaftlichen Partnern im Gespräch zu bleiben
und dem Wort der Kirche Gehör zu verschaffen.“ Lesen Sie hier den Wortlauf der Stellungnahme: „Karl Kardinal
Lehmann hat nach fast 21-jähriger Amtszeit den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz mit Rücksicht
auf seine Gesundheit niedergelegt. Er hat sich in dieser Aufgabe nicht geschont; für seine Entscheidung
habe ich daher jeden Respekt. Seinem unermüdlichen Einsatz, seiner aufmerksamen Sorge und seinem beharrlichen
Wirken für die Kirche gebühren Dank und Anerkennung. In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben wir umwälzende
historische, politische und wissenschaftliche Ereignisse erlebt. Karl Kardinal Lehmann hat es verstanden,
dabei mit allen gesellschaftlichen Partnern im Gespräch zu bleiben und dem Wort der Kirche Gehör zu
verschaffen. Ich wünsche ihm von Herzen baldige Genesung und den Wiedergewinn seiner Tatkraft für sein
bischöfliches Amt und seine theologische Arbeit.“
Weiter denken, Lorenz! Vielleicht will der Autor des Kommentars ja, daß man die Kirche nicht mehr hört
und fordert deswegen einen Liberalen. Allerdings muss man hier einmal Burgorus recht geben. Das beste
was der Kirche in D passieren könnte, wäre ein weiterer Liberaler, statt einem Pseudokonservativem.
Ich denke da einen einen Bischof Bode oder so. Liberal aber nicht eloquent, daß müsste die Kombination
sein, damit sich der Sumpf von selbst austrocknet.
Handelsblatt Was hat der HB-Autor denn für Angst vor einem konservativen Nachfolger? Das ist doch ganz
merkwürdiger Journalismus. Gerade die als reaktionär (das Wort wird gebraucht als beinhaltete es sinnvolle
Kritik) verschrieene Gruppe sorgt doch dafür, dass man die RKK in Deutschland überhaupt hört.
Mein Eindruck ist, dass für uns ein sog. konservativer Bischof als umso liberaler gilt, je näher man
ihn kennt. Sehe ich z.B. die Dogmatik des Regensburger Bischofs Müller an, der übrigens bei Lehmann
habilitiert hat, kann ich mir nicht mehr vorstellen, dass er konservativ sein soll.
Wenn Card. Lehmann, der übrigens aus Sigmaringen, nicht aus dem Westerwald stammt, schon alles „eingetütet“
hat, was soll das Raisonnieren? Und wenn nicht, dann soll es doch werden. Ich verstehe die Aufregung hier
nicht: Gibt es die göttliche Vorsehung, oder nicht? Das ist die Frage, um die sich die ganzen Anti-Lehmann
Postings herumdrücken: Gibt es sie, dann ist auch Karl Lehmann ein Teil ihrer. Gibt es sie nicht, gehen
die ganzen Anti-Lehmann-Poster von falschen Vosraussetzungen aus.
Lehmann endlich weg! Das Lehmann weg ist ist erst mal eine gute Nachricht für die Römische Kirche in
Deutschland! Das Bischof Marx ein Konservativer sein soll ist mir allerdings neu. Konservative Bischöfe
sind in Deutschland derzeit wohl lediglich Bischof Meisner, Bischof Mixa, Bischof Müller und Bischof
Gregor Maria Hanke. Schlecht vorstellbar dass es einer von denen schaffen könnte Lehmann zu beerben der
sicher alles schon dirigiert hat.
Zu früh gefreut! Dem Artikel gemäß fürchte ich auch, dass sich die an der katholischen Lehre festhaltenden
Gläubigen über den Rücktritt Lehmanns zu früh gefreut haben. Beabsichtigt ist wohl, jetzt einen neuen
Modernisten als DBK-Vorsitzenden für einige Jahrzehnte zu installieren, bevor neu ernannte konservativere
Bischöfe für einen mehr traditionsorientierten Vorsitzenden sorgen könnten. Es wäre wohl besser, wir
würden Lehmann noch ein Jahr weiter ertragen, bevor wir jetzt einen seiner Zöglinge vorgesetzt bekommen.
Dann aber käme es in absehbarer Zeit zur offenen Konfrontation der Bischofsgruppen in den Medien: „Bischof
wird gegen Bischof sein“, wie’s in La Salette heißt.
#3 Florian Geyer 21:07:53 | Dienstag, 15. Januar 2008
Wenn solche wie dieser schalten und walten könnten wie sie wollen sind wir in 20 jahren ein besserer
Rotarierverein mit einem agyptischen Initiationsritus. Gut dass er weg ist. Seine Karriere verdenkt er
vermutlich der kirchlichen Maurerei da er sich bei der Profanisierung und entsakralisierung der Kirche
schon als Theologe viele Meriten erworben hat die er als Bischof versuchte praktisch umzusetzen. Trotzdem
gesundheit !