Wird der Journalist mit Strichlisten vor der Kirche stehen?
Worin der Fortschritt bestehen soll, wenn der Priester beim Beten seine Gemeinde anschaut, bleibt unerfindlich: Kein Vorbeter, welcher Konfession auch immer, tut das – kein Imam und kein Rabbiner.
(kreuz.net) Im Vorfeld der Alten Messe, die jüngst in Freiburg in Breisgau zelebriert wurde, veröffentlichte
die ‘Badische Zeitung’ zwei hämische Artikel aus der Feder von Redakteur Gerhard H. Kirk.
Kirk brachte in seinen Beiträgen auch die Hoffnung zum Ausdruck, daß diese Messe von möglichst wenigen Gläubigen besucht werde.
Doch sein Wunsch ging nicht in Erfüllung. Nachdem der Gottesdienst in einer überfüllten Kirche stattgefunden hatte, veröffentlichte die ‘Badische Zeitung’ am 14. Januar Leserreaktionen zu Kirks Artikeln gegen die Alte Messe.
Die Zeitung mußte in der Einleitung selber zugeben, daß Kirk mit seinen Äußerungen „Empörung“ hervorgerufen hat.
In seiner Lesermeinung bezeichnet Stefan Munz aus Mannheim die Zulassung der „Möglichkeit“ des Alten Ritus als „wunderbare Sache“. Sie versöhne die Traditionalisten mit den Modernen und die Katholiken mit den Orthodoxen:
„So wie man bei einer Familienfeier »das gute Service« aus dem Schrank holt, so kann man als Katholik, wenn man möchte und/oder in Stimmung ist, ebenmal eine Messe im Alten Ritus feiern.“
Die Zulassung der Alten Messe ist für Münz keine Gefahr für den Bestand des Neuen Ritus:
„Die Entwicklung bei der »evangelischen Konkurrenz«, die sich dem Zeitgeist stets beugte, zeigt ja gerade, daß Kreativität und ausgefallene Gestaltung im Gottesdienst kein Garant für volle Häuser ist.“
Michael Klug aus Freiburg beklagt in seinem Beitrag die „gänzliche Unkenntnis“, die aus Kirks Artikeln spricht:
„Der Priester wendet sich nicht mit dem Rücken vom Volk ab wie es unwissend Herr Kirk beschreibt, und brummelt auch kein Latein, sondern wendet sich zu Gott mit dem Volk hin.“
Weder im Neuen noch im Alten Ritus werde eine Messe für den Priester oder für das Kirchenvolk, sondern für Gott gefeiert.
Der Neue Meßritus von Papst Paul VI. sei ein Zugeständnis an die Zeit gewesen.
Klug kritisiert auch den Freiburger Dompfarrer Claudius Stoffel: „Daß ein Geistlicher sich so kontraproduktiv gegen den ausdrücklichen Wunsch des Papstes und auch vieler Katholiken stellt, zeigt, wie wenig er wohl in der Tradition der Kirche steht.“
Außerdem zeige die Erfahrung, daß viele Leute unter 40 die zentrale Hinwendung zu Gott im alten Ritus als neuen positiven Aspekt begrüßten.
Jutta Bauer aus Freiburg bezeichnet Kirks Artikel als „Polemik in schlechtem journalistischen Stil“, die keines weiteren Kommentars bedürfe.
Frau Bauer empfiehlt dem Journalisten die Lektüre des Buches „Die Häresie der Formlosigkeit“ von Martin Mosebach:
„Hier kann er gut verständliche Information zum tridentinischen Ritus gepaart mit elegantem Schreibstil studieren.“
„Warum nicht mehr Toleranz?“ fragen sich Monika und Thomas Birkenmaier aus Freiburg im Zusammenhang mit Kirks Artikeln und beklagen dessen „abfällige Haltung“:
„Sicher ist es auch nicht unsere bevorzugte Feier der Messe, aber warum bedeutet Vielfalt immer nur Vielfalt in eine bestimmte Richtung?“
Schon „sehr eigentümlich“ findet das Paar Kirks Satz: „Gleichwohl wird es spannend sein zu sehen, wer sich nun jeden zweiten Sonntag in der Adelhauser Kirche als Traditionalist offenbaren wird.“
Der Kommentar des Ehepaars: „Werden nun Sie, Herr Kirk an jedem zweiten Sonntag um 11 Uhr zufällig auf dem Bänkchen vor der Adelhauser Kirche sitzen und Strichlisten machen, um die „Traditionalisten“ zu entlarven?“
Johannes Boedecker aus Günterstal kommentiert die Aussage des Freiburger Dompfarrers, wonach es „nur einige wenige“ seien, welche die Alte Messe wünschten:
„Umso unverständlicher ist aber dann der missionarische Eifer des Priesters, mit der er sich von dieser Form der Messe distanziert sowie Herrn Kirks überflüssige und selten gelesene Häme, mit der er diese Messe überzieht.“
Das „oberflächliche und abgeleierte“ Argument, daß der Priester dem Volk den Rücken zukehre, lese man auch hier wieder:
„Dabei wird übersehen, daß der Priester, der bei der Alten Messe zum Hochaltar zelebriert, nicht den Gläubigen mißbilligend den Rücken zukehrt“.
Der Priester sei hier nicht Mittelpunkt des Geschehens, wie im heutigen Gottesdienst, sondern nur Erster unter Gleichen:
„Worin der Fortschritt bestehen soll, wenn der Priester beim Beten seine Gemeinde anschaut, bleibt unerfindlich.“
Diese Praxis sei weltweit einmalig: „Kein Vorbeter, welcher Konfession auch immer, tut es ihm nach – kein Imam und kein Rabbiner.“
Franz Freiherr von Mentzingen aus March-Hugstetten erklärt, Kirks Beiträge in der Regel mit Zustimmung zu lesen:
„Mit seinem Beitrag „Lateinisches Gebrummel“ am 4. Januar verletzt Kirk jedoch nicht nur die Gefühle von Gläubigen, die den größten Teil ihres Lebens hindurch im tridentinischen Ritus die Messe gefeiert haben, sondern auch das Gebot journalistischer Sorgfalt.“
Die herablassende Art, wie er Gläubige, die sich im Einvernehmen mit dem Oberhaupt der Kirche gelegentlich von oft selbst gestrickten und beliebig gestalteten Gottesdiensten erholen wollten, in die Ecke von „Traditionalisten“ und damit in die Nähe von Sektenanhängern stellt, hält der Freiherr für anstößig.
Priestern, die mit dem Gesicht zum Altar die Messe feiern, werde unterstellt, den Menschen den Rücken zu kehren:
„Es trifft den Kern der Sache wohl eher, wenn man aus der ständig abnehmenden Teilnahme am Gottesdienst darauf schließt, daß nicht die Priester den Menschen den Rücken kehren, sondern die Menschen der Kirche trotz den zweifellos durchdachten und wohlbegründeten Neuerungen des Zweiten Vatikanischen Konzils.“
Barbara Gerspacher aus Elzach stört sich daran, daß Kirk verächtlich von „lateinischem Gebrummel“ spricht: „In jeder anderen Sprache kann auch gebrummelt werden.“
Für Hermann F. Schillerwein aus Bad Saeckingen ist das Niveau von Kirks Ausführungen „einfach schwach“:
„Daß auch die Neue Liturgie bei seiner Einführung davon ausging, daß der Priester dem Volk seinen Rücken zeigt, verschweigt der Redakteur“.
Auf das Argument des Freiburger Dompfarrers, daß der Alte Ritus nicht „die Massen“ anziehe, antwortet Schillerwein:
„Hat der Dompfarrer nicht realisiert, daß im Novus Ordo nach den Daten der Bischofskonferenz weniger als 15 Prozent am Sonntagsgottesdienst teilnehmen? Wo sind also die »Massen« für diesen Ritus?“
Schillerweins Fazit: „Das Niveau der ‘Badener Zeitung’ in Sachen Religion ist einfach schwach, was auch dieser Artikel wieder beweist.“
Kirk brachte in seinen Beiträgen auch die Hoffnung zum Ausdruck, daß diese Messe von möglichst wenigen Gläubigen besucht werde.
Doch sein Wunsch ging nicht in Erfüllung. Nachdem der Gottesdienst in einer überfüllten Kirche stattgefunden hatte, veröffentlichte die ‘Badische Zeitung’ am 14. Januar Leserreaktionen zu Kirks Artikeln gegen die Alte Messe.
Die Zeitung mußte in der Einleitung selber zugeben, daß Kirk mit seinen Äußerungen „Empörung“ hervorgerufen hat.
In seiner Lesermeinung bezeichnet Stefan Munz aus Mannheim die Zulassung der „Möglichkeit“ des Alten Ritus als „wunderbare Sache“. Sie versöhne die Traditionalisten mit den Modernen und die Katholiken mit den Orthodoxen:
„So wie man bei einer Familienfeier »das gute Service« aus dem Schrank holt, so kann man als Katholik, wenn man möchte und/oder in Stimmung ist, ebenmal eine Messe im Alten Ritus feiern.“
Die Zulassung der Alten Messe ist für Münz keine Gefahr für den Bestand des Neuen Ritus:
„Die Entwicklung bei der »evangelischen Konkurrenz«, die sich dem Zeitgeist stets beugte, zeigt ja gerade, daß Kreativität und ausgefallene Gestaltung im Gottesdienst kein Garant für volle Häuser ist.“
Michael Klug aus Freiburg beklagt in seinem Beitrag die „gänzliche Unkenntnis“, die aus Kirks Artikeln spricht:
„Der Priester wendet sich nicht mit dem Rücken vom Volk ab wie es unwissend Herr Kirk beschreibt, und brummelt auch kein Latein, sondern wendet sich zu Gott mit dem Volk hin.“
Weder im Neuen noch im Alten Ritus werde eine Messe für den Priester oder für das Kirchenvolk, sondern für Gott gefeiert.
Der Neue Meßritus von Papst Paul VI. sei ein Zugeständnis an die Zeit gewesen.
Klug kritisiert auch den Freiburger Dompfarrer Claudius Stoffel: „Daß ein Geistlicher sich so kontraproduktiv gegen den ausdrücklichen Wunsch des Papstes und auch vieler Katholiken stellt, zeigt, wie wenig er wohl in der Tradition der Kirche steht.“
Außerdem zeige die Erfahrung, daß viele Leute unter 40 die zentrale Hinwendung zu Gott im alten Ritus als neuen positiven Aspekt begrüßten.
Jutta Bauer aus Freiburg bezeichnet Kirks Artikel als „Polemik in schlechtem journalistischen Stil“, die keines weiteren Kommentars bedürfe.
Frau Bauer empfiehlt dem Journalisten die Lektüre des Buches „Die Häresie der Formlosigkeit“ von Martin Mosebach:
„Hier kann er gut verständliche Information zum tridentinischen Ritus gepaart mit elegantem Schreibstil studieren.“
„Warum nicht mehr Toleranz?“ fragen sich Monika und Thomas Birkenmaier aus Freiburg im Zusammenhang mit Kirks Artikeln und beklagen dessen „abfällige Haltung“:
„Sicher ist es auch nicht unsere bevorzugte Feier der Messe, aber warum bedeutet Vielfalt immer nur Vielfalt in eine bestimmte Richtung?“
Schon „sehr eigentümlich“ findet das Paar Kirks Satz: „Gleichwohl wird es spannend sein zu sehen, wer sich nun jeden zweiten Sonntag in der Adelhauser Kirche als Traditionalist offenbaren wird.“
Der Kommentar des Ehepaars: „Werden nun Sie, Herr Kirk an jedem zweiten Sonntag um 11 Uhr zufällig auf dem Bänkchen vor der Adelhauser Kirche sitzen und Strichlisten machen, um die „Traditionalisten“ zu entlarven?“
Johannes Boedecker aus Günterstal kommentiert die Aussage des Freiburger Dompfarrers, wonach es „nur einige wenige“ seien, welche die Alte Messe wünschten:
„Umso unverständlicher ist aber dann der missionarische Eifer des Priesters, mit der er sich von dieser Form der Messe distanziert sowie Herrn Kirks überflüssige und selten gelesene Häme, mit der er diese Messe überzieht.“
Das „oberflächliche und abgeleierte“ Argument, daß der Priester dem Volk den Rücken zukehre, lese man auch hier wieder:
„Dabei wird übersehen, daß der Priester, der bei der Alten Messe zum Hochaltar zelebriert, nicht den Gläubigen mißbilligend den Rücken zukehrt“.
Der Priester sei hier nicht Mittelpunkt des Geschehens, wie im heutigen Gottesdienst, sondern nur Erster unter Gleichen:
„Worin der Fortschritt bestehen soll, wenn der Priester beim Beten seine Gemeinde anschaut, bleibt unerfindlich.“
Diese Praxis sei weltweit einmalig: „Kein Vorbeter, welcher Konfession auch immer, tut es ihm nach – kein Imam und kein Rabbiner.“
Franz Freiherr von Mentzingen aus March-Hugstetten erklärt, Kirks Beiträge in der Regel mit Zustimmung zu lesen:
„Mit seinem Beitrag „Lateinisches Gebrummel“ am 4. Januar verletzt Kirk jedoch nicht nur die Gefühle von Gläubigen, die den größten Teil ihres Lebens hindurch im tridentinischen Ritus die Messe gefeiert haben, sondern auch das Gebot journalistischer Sorgfalt.“
Die herablassende Art, wie er Gläubige, die sich im Einvernehmen mit dem Oberhaupt der Kirche gelegentlich von oft selbst gestrickten und beliebig gestalteten Gottesdiensten erholen wollten, in die Ecke von „Traditionalisten“ und damit in die Nähe von Sektenanhängern stellt, hält der Freiherr für anstößig.
Priestern, die mit dem Gesicht zum Altar die Messe feiern, werde unterstellt, den Menschen den Rücken zu kehren:
„Es trifft den Kern der Sache wohl eher, wenn man aus der ständig abnehmenden Teilnahme am Gottesdienst darauf schließt, daß nicht die Priester den Menschen den Rücken kehren, sondern die Menschen der Kirche trotz den zweifellos durchdachten und wohlbegründeten Neuerungen des Zweiten Vatikanischen Konzils.“
Barbara Gerspacher aus Elzach stört sich daran, daß Kirk verächtlich von „lateinischem Gebrummel“ spricht: „In jeder anderen Sprache kann auch gebrummelt werden.“
Für Hermann F. Schillerwein aus Bad Saeckingen ist das Niveau von Kirks Ausführungen „einfach schwach“:
„Daß auch die Neue Liturgie bei seiner Einführung davon ausging, daß der Priester dem Volk seinen Rücken zeigt, verschweigt der Redakteur“.
Auf das Argument des Freiburger Dompfarrers, daß der Alte Ritus nicht „die Massen“ anziehe, antwortet Schillerwein:
„Hat der Dompfarrer nicht realisiert, daß im Novus Ordo nach den Daten der Bischofskonferenz weniger als 15 Prozent am Sonntagsgottesdienst teilnehmen? Wo sind also die »Massen« für diesen Ritus?“
Schillerweins Fazit: „Das Niveau der ‘Badener Zeitung’ in Sachen Religion ist einfach schwach, was auch dieser Artikel wieder beweist.“
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Donnerstag, 17. Januar 2008 16:05
Daniel Stöhr: @Kurt K.: Die Riten können im christlichen Glauben nicht irrelevant sein
denn die drücken den Glauben aus oder eben nicht. Wenn sie den katholischen Glauben ausdrücken können sie im Stande sein, das zu bewirken, was man daraus erhalten will. Sie müssen das bezeichnen, was sie bewirken sollen, sonst sind sie nur ein leerer Ritus, der sich womöglich an einen Gott richtet, den es gar nicht gibt.
Donnerstag, 17. Januar 2008 15:52
matt2 †: Gott lässt sich ja vertreten…
aber worin ist seine Vertretung eher kennbar? In der lebendigen Gestalt des Priesters, oder in einem toten Altaraufbau mit Kunstfiguren, oder einer schaugestellten Hostie, die da mit Goldschiedekunst verarbeitet ist? Hält man die Gemeinde denn für doof, dass sie nicht auch über die Gestalt des Priesters hinauszudenken imstande ist. Viele Menschen schätzen diese Zuwendung. Es kann sich ja auch Gott auf die Menschen zubewegen in Gestalt eines sichtbaren Menschen. Wieso sollte ich nur über den Altaraufbau zu Gott beten können? Wieso nicht auch durch die leibhaftige Gestalt des Priesters, der sich mir zuwendet. Für mich ist der Priester selbst die Hostie des Herrn, sie muss nicht noch von ihm seperat ausgestellt werden als kühle Ikone.
Donnerstag, 17. Januar 2008 15:50
Daniel Stöhr: @Kurt K. – Das wird hier zwar gern so dargestellt, ist aber nicht der Kern!
Der eigentliche Grund, warum sich gegen den „NOM“ Widerstand formiert hat ist neben „Quo Primum“ dass er der überlieferten katholischen Theologie von dem was die Heilige Messe ist, nicht oder sehr ungenügend entspricht. Noch am ehehsten im römischen Kanon, aber der wird meistens von den V2-Pristern gar nicht verwendet (kam in meiner Kindheit so weit ich mich erinnern kann kein einziges Mal vor) Die Äußerlichkeiten, die mit diesem „NOM“ einhergehen sind dabei nur eine Ausdruck dessen, dass es mit dem Glauben an das, was das Messopfer eigentlich ist, nicht mehr so weit her ist. Und es wird ja auch an der „Basis“ gar nicht mehr vermittelt oder total sinnentstellend (meine Erfahrung).
Donnerstag, 17. Januar 2008 15:36
Burgorus: Was ich als Kind gelernt habe
Schon als Kind wurde mir beigebracht, dass man sich dem, mit dem man spricht, zuwendet.
Und in der Grundschule hat uns unser Pfarrer beigebracht, dass Beten ein Sprechen mit Gott ist.
Was folgt also daraus, wenn sich der Priester beim Messopfer dem Volk zuwendet?
Dass er nicht mit Gott spricht, sondern mit den Kirchenbesuchern. Dass die Messe kein Gebet zu Gott mehr ist, sondern eine Unterhaltung mit Menschen.
Und da die Kirchenbesucher an bessere Unterhaltungsshows seitens des Fernsehens gewöhnt sind, bleiben sie dann der Kirche fern.
Und in der Grundschule hat uns unser Pfarrer beigebracht, dass Beten ein Sprechen mit Gott ist.
Was folgt also daraus, wenn sich der Priester beim Messopfer dem Volk zuwendet?
Dass er nicht mit Gott spricht, sondern mit den Kirchenbesuchern. Dass die Messe kein Gebet zu Gott mehr ist, sondern eine Unterhaltung mit Menschen.
Und da die Kirchenbesucher an bessere Unterhaltungsshows seitens des Fernsehens gewöhnt sind, bleiben sie dann der Kirche fern.
Donnerstag, 17. Januar 2008 12:44
Nachtlaterne: Deine Augen sind zu rein, um böses mit anzusehen, du kannst der Unterdrückung nicht zusehen, warum a
Deine Augen sind zu rein, um böses mit anzusehen, du kannst der Unterdrückung nicht zusehen, warum also
siehst du den Treulosen zu und schweigst, wenn der Ruchlose den Gerechten verschlingt? Habakuk 1/13
Weh dem, der für sein Haus unrechten Gewinn sucht und sich hoch droben sein Nest baut, um dem drohenden Unheil zu entgehen. Habakuk 2/9
Denn dich erdrückt dein Verbrechen gegen den Libanonwald, und die Vernichtung des Großwildes lastet auf dir, wegen des Blutes, das du vergossen hast unter den Menschen, wegen der Gewalttaten, die du verübt hast an Ländern und Städten und an allen Bewohnern
Habakuk 2/17
Er leuchtet wie das Licht der Sonne, ein Kranz von Strahlen umgibt ihn, in ihnen verbirgt sich seine Macht. Die Seuche zieht vor ihm her, die Pest folgt seinen Schritten. Wenn er kommt, wird die Erde erschüttert, wenn er hinblickt, zittern die Völker. Da zerbersten die ewigen Berge, versinken die uralten Hügel. Habakuk ¾-5
Weh dem, der für sein Haus unrechten Gewinn sucht und sich hoch droben sein Nest baut, um dem drohenden Unheil zu entgehen. Habakuk 2/9
Denn dich erdrückt dein Verbrechen gegen den Libanonwald, und die Vernichtung des Großwildes lastet auf dir, wegen des Blutes, das du vergossen hast unter den Menschen, wegen der Gewalttaten, die du verübt hast an Ländern und Städten und an allen Bewohnern
Habakuk 2/17
Er leuchtet wie das Licht der Sonne, ein Kranz von Strahlen umgibt ihn, in ihnen verbirgt sich seine Macht. Die Seuche zieht vor ihm her, die Pest folgt seinen Schritten. Wenn er kommt, wird die Erde erschüttert, wenn er hinblickt, zittern die Völker. Da zerbersten die ewigen Berge, versinken die uralten Hügel. Habakuk ¾-5
Mittwoch, 16. Januar 2008 14:59
Pünktchen: Kurt K.
Mit der Prämisse, dass es Gott gäbe und dass die Riten für die Menschen gedacht sind und nicht für
Gott ist diese Problematik komplett irrelevant.
Sehen Sie, das ist der protestantische Fehlschluß, von dem ich sprach!
Wenn Gott schon Fleisch geworden ist, d.h. sich unter geschöpfliche Bedingungen und Gesetze gebeugt hat („um unseretwillen“), dann dürfen wir das Geheimnis unserer Erlösung nicht auf falsche Art und Weise „spiritualisieren“ und entleiblichen, indem wir alles als beliebig ansehen. Die lebendige geistgewirkte Tradition der Meßfeier übermittelt uns vieles, was nicht einfach in unser Belieben gestellt ist. Außerdem ist vieles, das womöglich nicht heilsnotwendig ist, dennoch heilsam.
Sehen Sie, das ist der protestantische Fehlschluß, von dem ich sprach!
Wenn Gott schon Fleisch geworden ist, d.h. sich unter geschöpfliche Bedingungen und Gesetze gebeugt hat („um unseretwillen“), dann dürfen wir das Geheimnis unserer Erlösung nicht auf falsche Art und Weise „spiritualisieren“ und entleiblichen, indem wir alles als beliebig ansehen. Die lebendige geistgewirkte Tradition der Meßfeier übermittelt uns vieles, was nicht einfach in unser Belieben gestellt ist. Außerdem ist vieles, das womöglich nicht heilsnotwendig ist, dennoch heilsam.
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