Stellungnahme zum Rücktritt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
„Wir hegen keine persönlichen Ressentiments gegen Kardinal Lehmann“ – aber. Von Pater Franz Schmidberger, Distriktoberer der Priesterbruderschaft St. Pius in Deutschland.
(kreuz.net) Am Ende einer langen Amtszeit als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz darf man ohne
Einschränkung auf Kardinal Karl Lehmann die Worte anwenden, welche Kurienkardinal Joseph Schröffer († 1983)
bei einem Gedenkgottesdienst für den verstorbenen Julius Kardinal Döpfner am 16. Oktober 1976 sprach:
„Was wird ein Bischof antworten, wenn die Frage an ihn ergeht:
Zu deiner Zeit hat der Glaube abgenommen, ist die Glaubenskraft erlahmt, haben sich die Kirchen geleert, wurde die Treue zu den Lebensgesetzen erschüttert, ist der Wille zum Kind geschwunden, wurden viele Kinder nicht mehr getauft, haben sich die Ehescheidungsziffern erhöht, haben Priester die Reihen ihrer Mitbrüder verlassen, ist der Mut und die Kraft zur Totalhingabe des Lebens im Dienste Gottes und der Brüder in der Jugend erlahmt.
Was hast du getan, um all dem entgegenzuwirken?“ (Klerusblatt 56, 1976, 279)
Wir hegen keine persönlichen Ressentiments gegen Kardinal Lehmann. Aber wir danken Gott, daß er seinem Zerstörungswerk an der Kirche in Deutschland ein Ende gesetzt hat.
Die Speerspitze gegen das ewige Rom ist gebrochen.
Gleichzeitig rufen wir alle Katholiken in diesem Land zum Gebet für einen Nachfolger auf, der all seine Kräfte dafür aufbringt, das Königtum unseres Herrn Jesus Christus über unser geliebtes Vaterland wieder Wirklichkeit werden zu lassen.
© Bistum Mainz
„Was wird ein Bischof antworten, wenn die Frage an ihn ergeht:
Zu deiner Zeit hat der Glaube abgenommen, ist die Glaubenskraft erlahmt, haben sich die Kirchen geleert, wurde die Treue zu den Lebensgesetzen erschüttert, ist der Wille zum Kind geschwunden, wurden viele Kinder nicht mehr getauft, haben sich die Ehescheidungsziffern erhöht, haben Priester die Reihen ihrer Mitbrüder verlassen, ist der Mut und die Kraft zur Totalhingabe des Lebens im Dienste Gottes und der Brüder in der Jugend erlahmt.
Was hast du getan, um all dem entgegenzuwirken?“ (Klerusblatt 56, 1976, 279)
Wir hegen keine persönlichen Ressentiments gegen Kardinal Lehmann. Aber wir danken Gott, daß er seinem Zerstörungswerk an der Kirche in Deutschland ein Ende gesetzt hat.
Die Speerspitze gegen das ewige Rom ist gebrochen.
Gleichzeitig rufen wir alle Katholiken in diesem Land zum Gebet für einen Nachfolger auf, der all seine Kräfte dafür aufbringt, das Königtum unseres Herrn Jesus Christus über unser geliebtes Vaterland wieder Wirklichkeit werden zu lassen.
© Bistum Mainz
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Samstag, 2. Februar 2008 00:29
Rudolfus: Das II. Vaticanum spricht richtigerweise nur von richtigen Elementen in anderen Religionen
Graf v. Galen
Es (Das II. Vaticanum, Anm.) enthalt zumindest einschlußweise
Häresien. Wenn z.B. in „Nostrae Aetate“ die falschen
Religionen als gut dargestellt werden, so widerspricht
dies klar dem Dogma „extra ecclesiam nulla salus“.
Das II. Vaticanum spricht richtigerweise nur von richtigen Elementen in anderen Religionen.
Diese Behauptung ist nicht falsch, und hätte von Theologen oder Päpsten zu allen Zeiten aufgestellt worden sein können.
Die „V2“-Häretiker sind aber jene, die das II. Vaticanum bewußt falsch darstellen, nämlich so, als hätte es tatsächlich gesagt, „falsche Religionen“ wären richtig und die göttliche, katholische Religion nur eine von vielen Religionen.
Das hat es aber nie getan, auch wenn es von angeblichen „V2“-„Theologen“ so behauptet wird.
Es (Das II. Vaticanum, Anm.) enthalt zumindest einschlußweise
Häresien. Wenn z.B. in „Nostrae Aetate“ die falschen
Religionen als gut dargestellt werden, so widerspricht
dies klar dem Dogma „extra ecclesiam nulla salus“.
Das II. Vaticanum spricht richtigerweise nur von richtigen Elementen in anderen Religionen.
Diese Behauptung ist nicht falsch, und hätte von Theologen oder Päpsten zu allen Zeiten aufgestellt worden sein können.
Die „V2“-Häretiker sind aber jene, die das II. Vaticanum bewußt falsch darstellen, nämlich so, als hätte es tatsächlich gesagt, „falsche Religionen“ wären richtig und die göttliche, katholische Religion nur eine von vielen Religionen.
Das hat es aber nie getan, auch wenn es von angeblichen „V2“-„Theologen“ so behauptet wird.
Montag, 21. Januar 2008 11:26
Pius XII: Kölner Juristen
clarrissa colonia schrieb:
Damit ist der Tatvorsatz bewiesen, der jeden Rechtfertigungsgrund ausschließt.
Daß der Vorsatz jeden Rechtfertigungsgrund ausschließt ist eine epochale Neukonstruktion der juristischen Dogmatik. Trotz aller Bewunderung für derlei Veränderungsmut verbleibe ich doch lieber bei der klassischen Lehre.
Ergo danke ich Erzbischof Lefebvre für sein heldenhaftes Verhalten, ohne das es heute keinen „außerordentlichen Ritus“ gäbe und wahrschelinlich „Interkommunion“, verheiratete Priester etc. längst eingeführt worden wären. Bäume erkennt man an Früchten. Das gilt für das V2 ebenso wie für das Werk des Erzbischofs. Und welche Dokumente er zunächst aus welchen Gründen unterzeichnet hat, interessiert mich nur insoweit, als daß er anschließend den Mut hatte, sich zu korrigieren und insoweit Buße und Umkehr zu praktizieren – was wahrlich schwieriger und auch christlicher ist als den eigenen Nachlässigkeiten treu zu bleiben.
Damit ist der Tatvorsatz bewiesen, der jeden Rechtfertigungsgrund ausschließt.
Daß der Vorsatz jeden Rechtfertigungsgrund ausschließt ist eine epochale Neukonstruktion der juristischen Dogmatik. Trotz aller Bewunderung für derlei Veränderungsmut verbleibe ich doch lieber bei der klassischen Lehre.
Ergo danke ich Erzbischof Lefebvre für sein heldenhaftes Verhalten, ohne das es heute keinen „außerordentlichen Ritus“ gäbe und wahrschelinlich „Interkommunion“, verheiratete Priester etc. längst eingeführt worden wären. Bäume erkennt man an Früchten. Das gilt für das V2 ebenso wie für das Werk des Erzbischofs. Und welche Dokumente er zunächst aus welchen Gründen unterzeichnet hat, interessiert mich nur insoweit, als daß er anschließend den Mut hatte, sich zu korrigieren und insoweit Buße und Umkehr zu praktizieren – was wahrlich schwieriger und auch christlicher ist als den eigenen Nachlässigkeiten treu zu bleiben.
Sonntag, 20. Januar 2008 23:00
Graf von Galen: Wider VII, @ Genoveva
Dann sind natürlich auch die Oberhäupter dieser Sekte (von Paul VI. bis zu Benedikt) Häretiker und
damit keien Päpste.
Sie irren !
Gem. Vaticanum I sind die Päpste nur unfehlbar, wenn
diese ex cathedra eine Glaubenssatz als verbindlich
definierene. Im anderen Fall sind diese also fehlbar und
können durchaus Irrlehren vertreten, wie dies z.B.
bei Johannes Paul II öfter vorgekommen ist.
Auch VII ist nicht unfehlbar, da es keine Glaubenssätze
definiert hat. Es enthalt zumindest einschlußweise
Häresien. Wenn z.B. in „Nostrae Aetate“ die falschen
Religionen als gut dargestellt werden, so widerspricht
dies klar dem Dogma „extra ecclesiam nulla salus“.
Beides miteinander zu synchronisieren ist unmöglich.
Es kann nur eine der beiden Aussagen wahr sein und
da es sich beim ersteren um ein unfehlbares Dogma
handelt, kann „Nostrae Aetate“ nur ketzerisch sein.
Sie irren !
Gem. Vaticanum I sind die Päpste nur unfehlbar, wenn
diese ex cathedra eine Glaubenssatz als verbindlich
definierene. Im anderen Fall sind diese also fehlbar und
können durchaus Irrlehren vertreten, wie dies z.B.
bei Johannes Paul II öfter vorgekommen ist.
Auch VII ist nicht unfehlbar, da es keine Glaubenssätze
definiert hat. Es enthalt zumindest einschlußweise
Häresien. Wenn z.B. in „Nostrae Aetate“ die falschen
Religionen als gut dargestellt werden, so widerspricht
dies klar dem Dogma „extra ecclesiam nulla salus“.
Beides miteinander zu synchronisieren ist unmöglich.
Es kann nur eine der beiden Aussagen wahr sein und
da es sich beim ersteren um ein unfehlbares Dogma
handelt, kann „Nostrae Aetate“ nur ketzerisch sein.
Sonntag, 20. Januar 2008 03:08
Rudolfus: @Genoveva: Versuchen Sie es einmal mit Logik
Sie sind also der Meinung, daß die V2-Sekte, also die nachkonziliare römisch-katholische Kirche, häretisch
ist.
Seltsam, daß sie zu dieser Schlußfolgerung kommen.
Wie soll die römisch-katholische Kirche selbst zu einer „Sekte“ mutieren, insbesonders nach einem orthodoxen Konzil, das kein Dogma verkündete!
Die V2-Sekte ist eben nicht die Kirche, und hat auch nichts mit dem II. Vaticanum zu tun,
sondern sollte besser „Kleines Konzilskompendium“-Sekte genannt werden.
Seltsam, daß sie zu dieser Schlußfolgerung kommen.
Wie soll die römisch-katholische Kirche selbst zu einer „Sekte“ mutieren, insbesonders nach einem orthodoxen Konzil, das kein Dogma verkündete!
Die V2-Sekte ist eben nicht die Kirche, und hat auch nichts mit dem II. Vaticanum zu tun,
sondern sollte besser „Kleines Konzilskompendium“-Sekte genannt werden.
Samstag, 19. Januar 2008 20:46
dominus vobiscum: klare Worte
Die FSSPX scheut die klaren Worte nicht und nimmt kein Blatt vor den Mund. Das hat sie gemeinsam mit unserem Herrn Jesus Christus!
Freitag, 18. Januar 2008 10:41
Genoveva: Rudolfus: Versuchen wir es einmal mit einfacher Logik
Sie sind also der Meinung, daß die V2-Sekte, also die nachkonziliare römisch-katholische Kirche, häretisch
ist.
Dann sind natürlich auch die Oberhäupter dieser Sekte (von Paul VI. bis zu Benedikt) Häretiker und damit keien Päpste.
Sie sind dann also ein Sedisvakantist.
Dann sind natürlich auch die Oberhäupter dieser Sekte (von Paul VI. bis zu Benedikt) Häretiker und damit keien Päpste.
Sie sind dann also ein Sedisvakantist.
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