Stellungnahme zum Rücktritt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
„Wir hegen keine persönlichen Ressentiments gegen Kardinal Lehmann“ – aber. Von Pater Franz Schmidberger, Distriktoberer der Priesterbruderschaft St. Pius in Deutschland.
(kreuz.net) Am Ende einer langen Amtszeit als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz darf man ohne
Einschränkung auf Kardinal Karl Lehmann die Worte anwenden, welche Kurienkardinal Joseph Schröffer († 1983)
bei einem Gedenkgottesdienst für den verstorbenen Julius Kardinal Döpfner am 16. Oktober 1976 sprach:
„Was wird ein Bischof antworten, wenn die Frage an ihn ergeht:
Zu deiner Zeit hat der Glaube abgenommen,
ist die Glaubenskraft erlahmt, haben sich die Kirchen geleert, wurde die Treue zu den Lebensgesetzen erschüttert,
ist der Wille zum Kind geschwunden, wurden viele Kinder nicht mehr getauft, haben sich die Ehescheidungsziffern
erhöht, haben Priester die Reihen ihrer Mitbrüder verlassen, ist der Mut und die Kraft zur Totalhingabe
des Lebens im Dienste Gottes und der Brüder in der Jugend erlahmt.
Was hast du getan, um all dem entgegenzuwirken?“
(Klerusblatt 56, 1976, 279)
Wir hegen keine persönlichen Ressentiments gegen Kardinal Lehmann. Aber
wir danken Gott, daß er seinem Zerstörungswerk an der Kirche in Deutschland ein Ende gesetzt hat.
Die
Speerspitze gegen das ewige Rom ist gebrochen.
Gleichzeitig rufen wir alle Katholiken in diesem Land
zum Gebet für einen Nachfolger auf, der all seine Kräfte dafür aufbringt, das Königtum unseres Herrn
Jesus Christus über unser geliebtes Vaterland wieder Wirklichkeit werden zu lassen.
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Das II. Vaticanum spricht richtigerweise nur von richtigen Elementen in anderen Religionen Graf v. Galen
Es (Das II. Vaticanum, Anm.) enthalt zumindest einschlußweise Häresien. Wenn z.B. in „Nostrae Aetate“
die falschen Religionen als gut dargestellt werden, so widerspricht dies klar dem Dogma „extra ecclesiam
nulla salus“. Das II. Vaticanum spricht richtigerweise nur von richtigen Elementen in anderen Religionen.
Diese Behauptung ist nicht falsch, und hätte von Theologen oder Päpsten zu allen Zeiten aufgestellt
worden sein können. Die „V2“-Häretiker sind aber jene, die das II. Vaticanum bewußt falsch darstellen,
nämlich so, als hätte es tatsächlich gesagt, „falsche Religionen“ wären richtig und die göttliche,
katholische Religion nur eine von vielen Religionen. Das hat es aber nie getan, auch wenn es von angeblichen
„V2“-„Theologen“ so behauptet wird.
Kölner Juristen clarrissa colonia schrieb: Damit ist der Tatvorsatz bewiesen, der jeden Rechtfertigungsgrund
ausschließt. Daß der Vorsatz jeden Rechtfertigungsgrund ausschließt ist eine epochale Neukonstruktion
der juristischen Dogmatik. Trotz aller Bewunderung für derlei Veränderungsmut verbleibe ich doch lieber
bei der klassischen Lehre. Ergo danke ich Erzbischof Lefebvre für sein heldenhaftes Verhalten, ohne das
es heute keinen „außerordentlichen Ritus“ gäbe und wahrschelinlich „Interkommunion“, verheiratete Priester
etc. längst eingeführt worden wären. Bäume erkennt man an Früchten. Das gilt für das V2 ebenso wie
für das Werk des Erzbischofs. Und welche Dokumente er zunächst aus welchen Gründen unterzeichnet hat,
interessiert mich nur insoweit, als daß er anschließend den Mut hatte, sich zu korrigieren und insoweit
Buße und Umkehr zu praktizieren – was wahrlich schwieriger und auch christlicher ist als den eigenen
Nachlässigkeiten treu zu bleiben.
Wider VII, @ Genoveva Dann sind natürlich auch die Oberhäupter dieser Sekte (von Paul VI. bis zu Benedikt)
Häretiker und damit keien Päpste. Sie irren ! Gem. Vaticanum I sind die Päpste nur unfehlbar, wenn
diese ex cathedra eine Glaubenssatz als verbindlich definierene. Im anderen Fall sind diese also fehlbar
und können durchaus Irrlehren vertreten, wie dies z.B. bei Johannes Paul II öfter vorgekommen ist. Auch
VII ist nicht unfehlbar, da es keine Glaubenssätze definiert hat. Es enthalt zumindest einschlußweise
Häresien. Wenn z.B. in „Nostrae Aetate“ die falschen Religionen als gut dargestellt werden, so widerspricht
dies klar dem Dogma „extra ecclesiam nulla salus“. Beides miteinander zu synchronisieren ist unmöglich.
Es kann nur eine der beiden Aussagen wahr sein und da es sich beim ersteren um ein unfehlbares Dogma handelt,
kann „Nostrae Aetate“ nur ketzerisch sein.
@Genoveva: Versuchen Sie es einmal mit Logik Sie sind also der Meinung, daß die V2-Sekte, also die nachkonziliare
römisch-katholische Kirche, häretisch ist. Seltsam, daß sie zu dieser Schlußfolgerung kommen. Wie
soll die römisch-katholische Kirche selbst zu einer „Sekte“ mutieren, insbesonders nach einem orthodoxen
Konzil, das kein Dogma verkündete! Die V2-Sekte ist eben nicht die Kirche, und hat auch nichts mit dem
II. Vaticanum zu tun, sondern sollte besser „Kleines Konzilskompendium“-Sekte genannt werden.
Rudolfus: Versuchen wir es einmal mit einfacher Logik Sie sind also der Meinung, daß die V2-Sekte, also
die nachkonziliare römisch-katholische Kirche, häretisch ist. Dann sind natürlich auch die Oberhäupter
dieser Sekte (von Paul VI. bis zu Benedikt) Häretiker und damit keien Päpste. Sie sind dann also ein
Sedisvakantist.
Unterschied Das ist eben der Unterschied zwischen Kardinal Lehmann und dem Verfasser dieser äußerst
peinlichen Stellungnahme: Kardinal Lehmann verstand es verschiedene Positionen zusammenzuführen und einend
zu wirken. Im nimmt es ab, wenn er von der Liebe Gottes zu den Menschen und von Nächstenliebe spricht.
Er ist authentisch, glaubwürdig und christlich. Und deshalb wurde und wird er geschätzt. Es dürfte
wohl eine radikale Minderheit sein, die ähnliche Züge an Herrn Schmidberger überhaupt nur ansatzweise
erkenne, geschweige denn zu schätzen weiß. Danke Kardinal Lehmann, ich bin ein Fan von Ihnen. Und letztlich
gilt wohl auch hier: was juckts die deutsche Eiche, wenn sich die Sau dran reibt.
Die V2-Sekte ist gegen das II. Vaticanum, sondern sollte besser Rahner-Vorgrimmler-Sekte genannt werden
Lernen Sie sachlich argumentieren. Das kann man sehr wohl erwarten, daß sachlich argumentiert wird, nachdem
zumindest ich stets bei der Sache bleibe. Darüber können Sie wohl kaum andere belehren. Wie logisch
ist es übrigens, das Konzil anzuerkennen und gleichzeitig von V2-Sekte zu reden wie ein Schismatiker?
Die V2-Sekte glaubt eben nicht an die tatsächlichen Lehren des II. Vaticanums, sondern an die Irrlehren
der Häretiker Rahner/Vorgrimmler, in deren Buch „Kleines Konzilskompendium“, deren Kommentare sie für
die Konzilslehren halten – oder schlimmer noch, für die V2-Dokumente selbst. Man sollte sie besser „Rahner-Vorgrimmler-Sekte“
nennen.
@ Filius Ecclesiae / Rodulfus Lernen Sie sachlich argumentieren. Darüber können Sie wohl kaum andere
belehren. Wie logisch ist es übrigens, das Konzil anzuerkennen und gleichzeitig von V2-Sekte zu reden
wie ein Schismatiker?
Die Prophezeiung St. Franz’ v. Assisi: At the time of this tribulation aman, not canonically elected,
will be raised to the Pontificate, who, by his cunning, will endeavour to draw many into error and death.
Diejenigen, die ihren Eifer bewahren und kraftvoll mit Liebe und Eifer der Wahrheit anhängen, werden
grosse Ungerechtigkeiten erdulden, sowie Verfolgungen als Rebellen und Schismatiker. Weil nämlich ihre
Verfolger, durch die bösen Geister gedrängt, sagen werden, dass sie Gott einen grossen Dienst erweisen
werden, eine solche Pest vom Angesicht der Erde zu vertilgen. Der Wojtyla-Papst mit Nichtkatholiken in
Assisi: catholic.shrineofsaintjude.net/homec082.html (Blessed are they who are persecuted for the sake
of righteousness, for theirs is the kingdom of heaven. [Mt 5,10, New American Bible])
#225 Graf von Galen 23:48:38 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Wider VII Den VII- Katholiken, die meinen sie könnten Pater Schmidberger oder gar Erzbischof Lefebrve
das Wasser reichen, sei folgendes Zitat aus dem Dezember 2007- Rom- Kurier (www.amissfs.com www.amissfs.com/)
ins Stammbuch geschrieben : „Keinem Papst und keinem ökumenischen Konzil steht es zu, Gehorsam zu fordern,
sei er ausdrücklich, sei er stillschweigend, wenn ein Kirchenkurs so wie der gegen- wärtige beschaffen
ist, daß nämlich die Orientierung gebende Hierachie bereits verurteilte Vorstellungen und Praktiken
verbreiten will. Der Grund für dieses Verbot besteht einfach in der Tatsache, daß weder Papst noch Konzil
das Recht haben, den Gläubigen die Anordnung zu erteilen, sie wollten wenigstens in passiver Weise den
Unsinn und die Lügen annehmen, obwohl die Kirche selbst durch eine lange Reihe von Päpsten und Kozilien
solche Irrtümer und Übel offiziell verurteilt und verdammt hat.“
#223 student 23:41:05 | Donnerstag, 17. Januar 2008
nö sind sie noch bei Verstand?? Mehrere Milliarden sind wohl nicht „ein paar“ Die Katholische Kirche
mag zwar viel Mist erzählen ist aber im Großen und Ganzen eine Bereicherung. Ich meine diese Pius Fuzzis
die sich als katholische Gotteskrieger verstehen und am liebsten einen „christlichen“ Gottesstaat errichten
wollen. Man kann auch mal ein Lexikon zur Hand nehmen und unter dem Begriff Sekte nachschlagen, bei allen
vorbehalten, das ist die Katholische Kirche definitiv nicht. Lernen sie erstmal Deutsch bevor sie solche
hohlen Phrasen dreschen
Meint „student“ die V2-Sekte? student wenn eine kleine radikal religiöse Sekte ihren Brei zu Lehmanns
Rücktritt dazugibt?? Tun die eigentlich irgendwas anderes als von morgens bis abends Gift spucken??
#221 student 21:19:42 | Donnerstag, 17. Januar 2008
wen interessiert es eigentlich… wenn eine kleine radikal religiöse Sekte ihren Brei zu Lehmanns Rücktritt
dazugibt?? Tun die eigentlich irgendwas anderes als von morgens bis abends Gift spucken?? Was kommt morgen?
Stellungname der Gartenzwerfreunde Castrop Rauxel?? Mehr Mitgleider haben die ja vermutlich… Und sie
sind als Verein anerkannt.
#220 Nachtlaterne 18:53:58 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Der Tag des Herrn ist nahe, der gewaltige Tag, er ist nahe, schnell kommt er herbei. Horch, der Tag Der
Tag des Herrn ist nahe, der gewaltige Tag, er ist nahe, schnell kommt er herbei. Horch, der Tag des Herrn
ist bitter, da schreit sogar der Kriegsheld auf. Ein Tag des Zorns ist jener Tag, ein Tag der Not und
Bedrängnis, ein Tag des Krachens und Berstens, ein Tag des Dunkels und der Finsternis, ein Tag der Wolken
und der schwarzen Nacht, ein Tag des Widderhorns und des Kriegsgeschreis in den befestigten Städten und
auf den hohen Zinnen. Da jage ich den Menschen Angst ein, so daß sie wie blind umherlaufen; denn sie
haben sich gegen den Herrn versündigt. Ihr Blut wird hingeschüttet wie Schutt und ihr fettes Mark wie
Kot. Weder ihr Silber noch ihr Gold kann sie retten am Tag des Zorns des Herrn. Vom Feuer seines leidenschaftlichen
Eifers wird die ganze Erde verzehrt. Denn er bereitet alle Bewohnern der Erde eine Ende, ein schreckliches
Ende. Zefanja 1/14-18 Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut! Vielleicht bleibt ihr geborgen am Tag des Zorns
des Herrn. Zef. 2/3
Also ich kann mir nicht helfen, aber das bewegt sich auf dem Niveau von: Kommen ein Pfarrer und ein Busfahrer
in den Himmel! Petrus lässt ohne auch nur nachzudenken den Busfahrer in den Himmel ein, während er dem
Pfarrer einen Sitzplatz im Shuttle zur Hölle zuweist. Der Pfarrer protestiert auf das heftigste, weiß
er doch, was für ein liederliches Leben der Busfahrer geführt hat. Petrus antwortet: „Ja, das wissen
wir auch. Doch der Unterschied ist der: Während du gepredigt hast, haben alle geschlafen, aber während
er Bus gefahren ist, haben alle gebetet.“ Aber was wunderts mich eigentlich, dass sich die Bruderschaft
hier auf dem Niveau billiger Witze bewegt …
@ Romulus Übrigens bin ich nicht Ihrer Meinung. Wenns nach mir ginge, müßten sich die Barbaren entschuldigen,
daß sies den Römern so leicht gemacht haben mit der Niederwerfung und Zivilisierung! cc.
#217 Romulus 18:03:05 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Karl Murx wg. Schmidberger bitte tun Sie doch nicht so, als ob der bürokratische Posten eines Vorsitzenden
der deutschen Bischofskonferenz ein Kirchenamt wäre. Pater Schmidberger ist noch im Motu Proprio Delirium…
Da verliert man schon mal leicht den Überblick…
#216 Genoveva 17:55:42 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Maurice: Wenn es doch so einfach wäre … Über die kirchenrechtliche Bedeutung brauchen wir gar nicht
lange reden, hier liegen die Fakten auf der Hand. Einen einmaligen Akt des Ungehorsams könnte man in
der Tat von einem schismatischen Akt zu unterscheiden versuchen. DIESER Akt des Ungehorsams hat aber in
einen Zustand geführt, d.h. er gebiert aus seiner inneren Logik heraus tägliche neue Akte des Ungehorsams.
Was Sie aber gänzlich missverstanden haben, ist die Frage der dogmatischen Bewertung („Schwelle der Häresie“).
Die Weihe eines Bischofs muss aufgrund der göttlichen Ordnung der Kirche in der Gemeinschaft aller Bischöfe
erfolgen. Diese Gemeinschaft garantiert die Zustimmung der Papstes. Wer nun argumentiert, er könne sich
aus kirchenpolitischen Gründen über diesen schwerwiegenden dogmatischen Sachverhalt hinwegsetzen, der
negiert wirklich dogmatische Grundlagen der Kirche Jesu Christi. Daß bei der SSPX das Verständnis für
diesen dogmatischen Zusammenhang verloren gegangen ist (und nicht nur für diesen), gehört auch zu den
Dauerfolgen des schismatisch-sündigen Aktes des EB L. Es sind übrigens die Anhänger der SSPX, die in
diesem Forum immer wieder die Definition Bonifaz VIII. zitieren, wenn es ihnen in den Kram passt. Ich
kann nicht sehen, wie man der SSPX anhängen und gleichzeitig von sich sagen kann, man sei dem Hl. Vater
„unterworfen“.
#215 matt2 † 17:53:09 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Die ganze Kirche hat sich durch die Abtreibungsberatung schuldig gemacht… aber es zeugt doch von der
Gewissenlosigkeit der deutschen Bischöfe, namentlich Lehmann, dass es erst einer ausdrücklichen Weisung
des Papstes bedarf, bis diesem schändlichen Treiben ein Riegel vorgeschoben werden konnte. Wenn die Kirche
tatsächlich durch jede Ausstellung eines solchen Abtreibungsscheines Geld verdient hat, dann ist das
grausiges Blutgeld, was sie verunreinigt und natürlich sind jene Bischöfe, die an vorderster Front dieses
Verfahren gegenüber Rom verteidigten die größten Verbrecher, namentlich ein Lehmann.
#214 Benedikt 17:42:57 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ Libertas Ecclesiae In puncto Lehmann scheinen Sie irgendwie einen blinden Fleck zu haben. Wenn dem so
ist, dann können Sie mir vielleicht helfen und stichhaltige Kritik vorbringen? Auf solche wartet das
Forum schon lange, aber bislang kamen immer nur irgendwelche Pöbeleien, die ihren Ursprung in einer persönlichen
Abneigung hatten. Seine Verdienste mögen nicht geschmälert werden, Das glauben Sie wirklich? Man denke
nur an die Beratungsscheindebatte. Die Beratungsscheindebatte war schlicht und einfach ein Disput zwischen
Rom und verschiedenen Ortskirchen in Deutschland. Einige Bischöfe hier hatten eine andere Auffassung
als der Papst. Der Papst erkannte das an, bestand aber auf seiner Meinung und ordnete den Ausstieg schließlich
an, und die Bischöfe folgten. Der Konflikt hatte nie die Ebene, die hier von einigen Aktivisten bislang
behauptet wird.
Werte Clarissa, zunächst: Sie haben Post. Dann: Ich habe gerade den Kaschewsky-Artikel gefunden; er beruft
sich auf cann. 1323 und 1324 CIC/83. Jetzt habe ich (gerne!) meine Arbeit sträflich vernachlässigt.
Sie ist eifersüchtig und kann sehr böse werden, wenn ich sie nicht beachte. Wobei mir kurz einfällt:
A zu B: „Du, die Arbeit ruft!“ – B. zu A: „Sag ihr, ich rufe zurück!“ Der ist alt, aber ich kann immer
noch darüber grinsen. Deshalb: Beste Grüße! M.C.
Zustimmung: 1.500 Zeichen sind zwar für eine seriöse Auseinandersetzung zu wenig, für unflätige Postings
aber bereits viel zu viel. Man kann sich aber im Geist geschwisterlicher (das ist eigentlich Bäh!) Verbundenheit
gegenseitig die Bälle zuspielen, finden Sie nicht, werter Maurice? Ohne oberlehrerhaft wirken zu wollen,
möchte ich mir gleichwohl erlauben, auf zwei Umstände aus Ihrem Posting hinzuweisen: Sie sprechen von
einem Ungehorsam, ggf. durch subjektiven außer- oder übergesetzlichen Notstand gerechtfertigt. Jede
kirchenrechtliche Betrachtung, die kaum jemals die Höhe subtiler theologischer Erwägung erreichen kann
(und will?), ist jedoch gezwungen, die Erfüllung von Tatbeständen an äußeren, sichtbaren, beweisbaren,
wenn Sie so wollen an formalen Kriterien festzumachen. Nach can. 751 CIC stellt die Verweigerung der Unterordnung
unter den Pontifex und die mit ihm verbundenen Kirchenglieder einen schismatischen Akt dar. Im Fall der
Bischofsweihe ohne päpstlichen Weiheauftrag (can. 1382 CIC) konkretisiert sich dieser Ungehorsam. Mit
der Bischofsweihe 1988 ist dieser Tatbestand des can. 1388 CIC erfüllt; damit ist die Handlung tatbestandlich.
Über die Rechtswidrigkeit besteht kein Zweifel; Marcel Lefebvre befand sich sicher weder in einem Tatsachenirrtum
(er wußte, was er tat) noch in einem Rechtsirrtum (er wußte um das Verbot). Damit ist lediglich die
Frage individueller Schuld zu klären. Hier können die Entschuldigungsgründe für sein Handeln angeführt
werden. Ob diese Entschuldigungsgründe durch Gantin hinreichend gewürdigt wurden, weiß ich aber nicht.
#211 Doriano 15:49:00 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Beten!! Ich kann mich der Aufforderung von Pater Schmidberger nur anschließen! Was ich im deutschsprachigen
Raum und generell in Europa vermisse, ist ein „Kämpferischer Katho- lizismus“ – nicht agressiv und verletzend!
Die Lobeshymnen auf Kardinal Lehmann insbesonders aus der protestantischen Ecke sprechen im Übrigen nicht
gerade für ihn. Wer es allen recht machen will, läuft Gefahr, Unrecht zu begehen.
Auch ohne heute besonders irenisch gestimmt zu sein, Genoveva, kann ich zustimmen: „Die inhaltliche Bestimmung
des Schismas ist die Weigerung der Unterordnung unter den Papst und die legitime kirchliche Hierarchie.“ –
Nun handelt es sich hier nicht um die grundsätzliche Verweigerung der Unterordnung, sondern um einen
Fall (sogar: gravierenden!) Ungehorsams. Mein Einwurf „materiell“ war nur als Randbemerkung gedacht, um
auf die Gutwilligkeit der Handelnden hinzuweisen. Der Papst ist selbstverständlich das Oberhaupt der
Kirche und als solches anerkannt. Ich darf von mir sagen, daß ich ihn tief verehre. Es geht dabei nicht
um eine formelle, sondern um eine prinzipielle Anerkennung; deshalb gibt es keinerlei Berührung mit dem
Sedisvakantismus (daß die darüber sauer sind, liest man hier ja auch oft genug). Ergo: kein Schisma,
sondern eben ein Akt des Ungehorsams. Und wenn ein (ja: gravierender) Akt des Ungehorsams, noch dazu bona
fide in einer evtl. nur putativ vorhandenen Notsituation zur Exkommunikation, zum Schisma gar führen
könnte, dann müßten mit bedeutend größerer Berechtigung ganze Bischofskonferenzen exkommuniziert
und schismatisch sein, da die Beweggründe für den Ungehorsam weniger bedeutsam sind. Ich meine immer
noch, daß Widerstand zur (nur vermuteten?) Pflicht werden kann: Kadavergehorsam ist unkatholisch. Die
Häresieschwelle kann ich nicht sehen. Erstens spricht der immer wieder schöngeredete Zustand der Kirche
dagegen. Zweitens bestand der Notstand darin, daß man Winkelzüge einer nicht freundlich gesinnten Hierarchie
vermuten konnte. 1500 Zeichen: das nervt!!
#209 Karl Murx 14:09:57 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Das habe ich nie gesagt Ich rede von Funktionen, Sie von Menschen. Für Menschen kann man immer beten,
für Funktionen, welche sie ausüben, aber nicht immer. Was ich geschrieben habe, war deutlich. Sinnlose
Aufregung!
@ Karl Murx Wie auch immer, dieses Amt des Vorsitzenden ist nicht so wichtig, als daß man für den Nachfolger
beten sollte. Es gibt also Menschen, für die man nicht beten sollte. Aus welchen Dunkelkammern der Tradition
haben Sie denn so einen Unsinn? Viel wichtiger wäre es, daß endlich einmal klar wäre, daß eine Bischofskonferenz
und ihr Vorsitzender in keiner Weise gegenüber dem Ortsbischof weisungsbefugt ist. Das weiß jeder, der
ein Viertelsemester Kirchenrecht gehört hat. Und dann weiß man auch, dass selbst der Papst in den allermeisten
Fällen gegenüber dem Ortsbischof nicht weisungsbefugt ist. Er kann allenfalls Gesetze erlassen, die
den Ortsbischof binden, er kann den Ortsbischof absetzen oder ihm bestimmte Zuständigkeitsbereiche entziehen,
aber er kann praktisch nie Weisung erteilen (was ein Verwaltungsakt ist im Gegensatz zu einem Gesetzgebungsakt).
Siehe z.B. bei Kamphaus: Der Papst konnte zwar den Bischöfen in puncto Schwangerschaftsberatung in einem
Brief seine Meinung mitteilen, aber er konnte ihnen keine Weisung auf dem Verwaltungswege erteilen, an
die sie gebunden gewesen wären. Es war ihre Entscheidung, dem Papstbrief zu folgen; sie waren nicht dazu
verpflichtet. So wurde auch Kamphaus, der als einziger bei seiner Praxis blieb, nicht abgesetzt, sondern
ihm wurde die Zuständigkeit für diesen Bereich entzogen und einer anderen Person übertragen. Der Papst
kannte eben das kirchliche Recht sehr gut.
@ Genoveva Das Christentum soll sich natürlich auch mit ethischen Fragen beschäftigen, aber in erster
Linie die Erlösung durch das Kreuzesopfer Christie zu den Menschen bringen. Kardinal Lehmann hat eineTheologie
des geistigen herabnehmen des Leibes Jesu Christie vom Kreuz betrieben eine Theologie die der Größe
des Kreuzesopfers nicht gerecht wird.
#206 Aleph † 13:56:51 | Donnerstag, 17. Januar 2008
FiliusEcclesiae Sie sind vom Glauben abgefallen und damit in der realen Gefahr, als Apostat ewigverloren
zu gehen. Auf relative Gefahr könnte ich mich sogar einlassen, aber nur wenn Sie die relative Gefahr
allein schon wegen des in diesem Fall so faszinierenden Relativismus, auch für Ihre Person voll und ganz
einräumen.
#205 Karl Murx 13:34:12 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Hochwürdiger Herr Pater Schmidberger, bitte tun Sie doch nicht so, als ob der bürokratische Posten eines
Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz ein Kirchenamt wäre. Die Frage, ob diese Mützenträger
auch wirklich beanspruchen könnten, in der Tat katholische Bischöfe zu sein, will ich hier gar nicht
beleuchten. Wie auch immer, dieses Amt des Vorsitzenden ist nicht so wichtig, als daß man für den Nachfolger
beten sollte. Viel wichtiger wäre es, daß endlich einmal klar wäre, daß eine Bischofskonferenz und
ihr Vorsitzender in keiner Weise gegenüber dem Ortsbischof weisungsbefugt ist. Ihr Aufruf klingt geradezu
so, als ob eine solcher Vorsitzender der Primas Germaniae wäre; der aber säße in Salzburg, sofern dieser
Stuhl nicht aktuell vakant wäre.
#204 Genoveva 13:29:04 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Maurice: Schisma Ich kann nicht ganz nachvollziehen, was Sie mit dem Ausdruck „materielles Schisma“ meinen.
Die inhaltliche Bestimmung des Schismas ist die Weigerung der Unterordnung unter den Papst und die legitime
kirchliche Hierarchie. Hier läuft jede Unterscheidung zwischen „material“ und „formal“ eigentlich ins
Leere. Wie dem auch sei: Im Fall der Pius-Bruderschaft liegt sowohl eine inhaltlich immer wieder zum Ausdruck
kommende Insubordination als auch ein entsprechender förmlicher Akt (die unerlaubten, öffentlich vollzogenen
Weihen) vor. Darüber hinaus legt eine solche unerlaubte Weihe auch dogmatisch die Axt an die Wurzel der
göttlichen Ordnung der Kirche. Die Schismatiker stehen damit bezüglich des behaupteten „Notrechtes“
auch an der Schwelle zur Häresie (gerade weil sie sich im Gegensatz zu den Sedisvakantisten das Hintertüchen
einer formalen Rechtmäßigkeit des Papstes offen halten).
Ebenso werte Clarissa, ich kann Ihnen – und tue das gerne – in fast allen Ihren Punkten zustimmen. Es
wäre hilfreich, wenn Sie mir das ausdrückliche In-Kauf-Nehmen eines Schismas im definierten Sinne des
Wortes durch Mgr. Lefebvre zitieren könnten. Ich finde da nichts. Desgleichen nicht in den offiziellen
Äußerungen der FSSPX (einzelne verirrte Priester mag es da geben, die sich dazu hinreißen lassen. Das
wären dann sicherlich auch Fälle für eine sanfte, aber feste Pastoral). Daß die gegebene Situation
und rechtliche Lage der FSSPX von ihr selbst als irregulär (seien wir mit dem Wort weitherzig) gesehen
wird, ist ja eindeutig. Aber: Schisma? Ich meine nein, nicht im definierten Sinne (es wäre ja ein materielles
Schisma, wäre es denn eines), und, wie geschrieben, wird die ganze causa vom Vatikan ja auch innerkirchlich
gesehen und behandelt. Und eine Bereinigung der Situation ist ja offensichtlich auch der Wille des Heiligen
Vaters, es gibt da Zitate und Demarchen. Ihren siebten Punkt verstehe ich, bin aber durchaus nicht Fachmann
genug, um in allen Punkten mitreden zu können. So: und jetzt wünsche ich (gegebenenfalls) Ihnen und
(sicherlich) mir eine angenehme Mittagspause! Mit Gruß, Maurice
#201 matt2 † 13:12:16 | Donnerstag, 17. Januar 2008
ich glaube Lehmann hat den falschen Beruf gewählt… er wäre wohl besser in Politik oder Wirtschaft
aufgehoben gewesen. Mir scheint er hat sein Amt nach Art eines Kaufmanns geführt. Der Krämerblick steht
im ja im Gesicht. Der Mann hatte wohl einfach nicht die Güte und das Gewissen für einen geistlichen
Beruf. Schlimm, wenn so einer dann ausgerechnet in der Kirche aufsteigen will. Er hat zwar die Ambition
und die Hartnäckigkeit aber leider keinesfalls die innere Prägung und Liebe dieser Berufung zu entsprechen.
Werter Maurice, uneingeschränkt stimme ich Ihnen zu, was die Begrifflichkeit angeht; diese sei hiermit
zurückgenommen. Mit Ihrer Erlaubnis möchte ich versuchen, positiv Stellung zu nehmen: 1) Persönlich:
In mir brennt kein cismontaner Eifer (wobei das aus südlicher Blickrichtung gemeint ist); Vorbehalte
gegen die Zelebration der Hl. Messe in lateinischer Sprache habe ich nicht im Geringsten, ebensowenig
etwas gegen den „ritus extraordinarius“. 2) Moralisch: Ich kann anerkennen, daß sich Marcel Lefebvre
seinerzeit vielleicht in einer subjektiven oder objektiven Notlage gesehen hat und sich (zurecht) verpflichtet
fühlte seinem (aus meiner Sicht subjektiv irrigen) Gewissen zu folgen. 3) Rechtsfolgen: In seiner (subjektiv
irrigen) Gewissensentscheidung für die Bischofsweihen hat er die Entstehung eines Schismas billigend
in Kauf genommen; das sagte er anno 88 in Econe ausdrücklich. 4) Daß hinsichtlich der fraternitas nicht
im engeren Sinne von Häresie oder Schisma ausgegangen wird, ist eine rückblickende Wertung, welche auch
die Entwicklung bis heute reflektiert. Daß es damals als Schisma gewertet worden ist, dürfte unstreitig
sein. 5) Die Überwindung dieses Schismas ist (hoffentlich) Ziel der beiderseitigen Bemühungen von Kurie
und fraternitas. 6) Nochmals persönlich: Für unerträglich erachte ich es aber, daß in diesen Foren
unter ignoranter Tatsachenleugnung Behauptungen aufgestellt werden, für die ihre Autoren jeglichen Beweis
schuldig bleiben (müssen). Darüber bin ich erbost!
#198 Nachtlaterne 12:43:57 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Er hielt Gottes Namen nicht in Ehren! Jetzt ergeht über euch dieser Beschluß, ihr Priester: Wenn ihr
nicht hört und nicht von Herzen darauf bedacht seid, meinen Namen in Ehren zu halten – spricht der Herr
der Heere –, dann schleudere ich meinen Fluch gegen euch und verfluche den Segen, der auf euch ruht.,
ja ich verfluche ihn, weil ihr nicht von Herzen darauf bedacht seid. Seht, ich schlage euch den Arm ab
und werfe euch Unrat ins Gesicht, den Unrat eurer Feste, und man wird euch zu ihm hinausschaffen. (…)
Er sollte mich fürchten und vor mei-nem Namen erschrecken. Zuverlässige Belehrung kam aus seinem Mund,
nichts verkehrtes fand sich auf seinen Lip-pen, in Frieden und Aufrichtigkeit ging er mit mir seinen Weg,
und viele hielt er davon ab, schuldig zu werden. Denn die Lippen des Priesters bewahren Erkenntnis, und
aus seinem Mund erwartet man Belehrung; denn er ist der Bote des Herrn der Heere. Ihr aber, ihr seid abgewichen
vom Weg und habt viele zu Fall gebracht durch eure Be-lehrung; ihr habt den Bund Levis zunichte gemacht,
spricht der Herr der Heere. Darum mache ich euch verächtlich und erniedrige euch vor dem ganzen Volk,
weil ihr euch nicht an meine Wege haltet und auf die Person seht bei der Be-lehrung. Sach. 2/ 1-9
@Genoveva Ich glaube, dass es den Tradis und Lefebvre – Anhängern weniger um inhaltliche Dinge wie den
Einsatz gegen die Stammzellenforschung geht, als vielmehr um bestimmte Formen der Eucharistie und der
heiligen Messe.
#196 Genoveva 12:32:12 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@alle Tradis: Lehmanns Bekennermut Eine besonders kluge Köpfe haben in den letzten Tagen immer wieder
behauptet, der Kardinal habe nie öffentlich – gelegen oder ungelegen – den Glauben der Kirche verteidigt.
Ein kleines Beispiel vom heutigen Tage: www.katholisch.de/19087.html
Ich konstatiere: Zu 1) Es gibt keine Argumente gegen Tatsache, daß Marcel Lefebvre die Dokumente des
Vat. II unterzeichnet hat, Dignitatis Humanae und Ad Gentes ausgenommen; contra facta non valent argumenta.
Zu 2) Es haben 1988 in Econe also Bischofsweihen stattgefunden. Zu 3) Marcel Lefebvre hat von der (seit
dem Vat. II) im innersten freimaurerisch verseuchten und modernistisch infizierten kirchliche Hierarchie,
deren Legitimität wegen mutmaßlicher Sedisvakanz fraglich ist, dennoch versucht, einen Weiheauftrag
zu erhalten. 4) Die strafrechtliche Bewehrung für eine Bischofsweihe ohne päpstlichen Auftrag ist unstreitig.
Daraus folgt: Das Vat. II kann so schlecht nicht gewesen sein, wenn Marcel Lefebvre dessen maßgebliche
Dokumente ohne Bedenken unterzeichnen konnte. Daß er sich, wie er in seiner Predigt 1988 ausdrücklich
betonte, bis zuletzt um einen Weiheauftrag bemüht hat, stellt (zumindest bis zu diesem Zeitpunkt) einen
Akt der Anerkennung der kirchlichen Hierarchie und ihres Rechts dar. Da er diese bis dahin als maßgeblich
anerkannte, kann deren Legitimität für ihn nicht zweifelhaft gewesen sein. Marcel Lefebvre wußte als
Hierarch um die kanonische Strafbewehrung einer unerlaubten Bischofsweihe, hat dies also überlegt und
vorsätzlich getan (was er auch in seiner Predigt erwähnte). Damit ist der Tatvorsatz bewiesen, der jeden
Rechtfertigungsgrund ausschließt. Abschließend noch für Rechtsunkundige: Es gibt im kanonischen Recht
das Verwaltungsverfahren, wie in D ebenfalls für OWis. Danke!
Schmidberger hat Recht! Bin zwar ein Gläubiger Traditioneller Katholik innerhalb der RK-Kirche aber in
diesem Fall hat Hw. Schmidberger völlig Recht! Kardinal Lehmann hat der Kirche in Deutschland schwersten
Schaden zugefügt. Gut das er weg ist!
@clarissa colonia: Recht auf den zuständigen Richter Ich bin nicht die Inquisition, Das ist klar. Aber
Sie gebärden sich, als wären Sie es gern. aber eine poena latae sententiae wird nicht durch richterliches
Urteil nach gerichtlichem Verfahren verhängt, sondern nur ihr Eintritt kirchenamtlich festgestellt, wenn
das strafbewehrte Delikt im Verwaltungsverfahren hinreichend bewiesen ist (can. 1719 § 1 CIC). Eine merkwürdige
Vorstellung von Rechtsstaatlichkeit! Demnächst wird nach diesem Muster dann wohl eine Behörde wie der
Verfassungsschutz berechtigt sein, im Verwaltungsverfahren „festzustellen“, daß das strafbewehrte Delikt
z.B. der „Verfassungsfeindlichkeit“ von XY „hinreichend bewiesen“ ist und XY hinter Gittern gehört. Schon
mal was vom Recht auf den zuständigen Richter gehört? MfG Christoph Heger
@ Clarissa 2) Hat 1988 in Econe eine Bischofsweihe ohne päpstlichen Weiheauftrag stattgefunden? Was hätte
er denn tun sollen? Er hat seinem Gewissen gehorcht und gerade hierfür hat er meine persönliche Anerkennung
und meinen Respekt. 3) Hat sich M. Lefebvre vorher um einen solchen päpstlichen Weiheauftrag bemüht,
wie er das in seiner Predigt anläßlich dieser Bischofsweihe gesagt hat? Das spricht auch für den Erzbischof
Lefebvre, er hat zuerst alle friedlichen Mittel probiert um in Einklang mit Rom die Alte Messe zu bewahren
Und: Marcel Lefebvre konnte nichts bewahren, was nicht verloren war. Oder wollen Sie nun auch noch gegen
Summorum Pontificum behaupten, die „alte Messe“ sei jemals verboten gewesen? Natürlich, alles andere
ist Erbsenzählerei von Leuten die nicht mehr an die Kirche glauben.
Ich bin nicht die Inquisition, aber eine poena latae sententiae wird nicht durch richterliches Urteil
nach gerichtlichem Verfahren verhängt, sondern nur ihr Eintritt kirchenamtlich festgestellt, wenn das
strafbewehrte Delikt im Verwaltungsverfahren hinreichend bewiesen ist (can. 1719 § 1 CIC). Warum beantworten
Sie denn meine Fragen Nr. 1-4 nicht; wobei ich mich korrigieren muß: es muß nicht heißen „Nostra Aetate“,
sondern „Dignitatis Humanae“. Sind Ihnen diese Fragen zu brisant, obwohl sie doch nur einfache Tatsachen
betreffen: Hat Lefebvre unterschrieben? Hat er ohne Auftrag geweiht? Hat er sich um einen solchen Auftrag
bemüht? Ist eine unermächtigte Bischofsweihe nach kirchlichem Recht strafbewehrt? Beantworten Sie doch
meine Fragen, bevor Sie den Prozeß zur Kanonisierung des venerabilis Marcellus Lefebvre fortführen;
in diesem Verfahren müßten diese Fragen ja ohnehin beantwortet werden. Also, warum drücken Sie sich
darum herum? Und: Marcel Lefebvre konnte nichts bewahren, was nicht verloren war. Oder wollen Sie nun
auch noch gegen Summorum Pontificum behaupten, die „alte Messe“ sei jemals verboten gewesen?
„Die Pastoral-Brüderlichen beginnen zu anathematisieren.“ Ich bin zwar nicht Ruhrgebietler, finde aber
die penetranten Versuche von clarissa colonia, sich gegenüber den der FSSPX verbundenen Katholiken als
eine Art Heilige Inquisition zu gebärden, schlicht provozierend. Deswegen erlaube ich mir, Ruhrgebietler
einen Punkt betreffend vorzugreifen: 5) Wurde der Eintritt dieser durch das kanonische Recht angedrohten
poena latae sententiae kirchenamtlich durch den sachlich zuständigen Präfekten der Bischofskongregation
festgestellt? „Sachlich zuständig“ ist das zuständige Gericht, nicht irgendeine Verwaltungsbehörde.
Rechtsgültig „feststellen“ kann auch nur dieses zuständige Gericht in einem Urteil. Behaupten, eine
Kirchenstrafe sei „automatisch“ (lata sententia)eingetreten, kann jeder. Ich wäre z. B. gespannt, wie
clarissa colonia die Behauptung widerlegen möchte, daß der endlich zurückgetretene Vorsitzende der
Deutschen Bischofskonferenz wegen offensichtlicher und hartnäckiger Häresie „automatisch“ exkommuniziert
sei. Im übrigen wäre im Falle der Bischofsweihen durch Erzbischof Lefèbvre und Bischof Castor Mayer
die kanonische Strafe unterhalb der Exkommunikation. Sehr zu Recht schrieb mir schon vor Jahrzehnten der
langjährige Kölner Hochschulpfarrer Monsignore Prof. Dr. Wilhelm Nyssen, ein vordem hoffnungsfroher
Konzilsanhänger: „Die Pastoral-Brüderlichen beginnen zu anathematisieren.“ MfG Christoph Heger
@ Clarissa Ich meine das der Erzbischof Lefebvre nie das ganze V2 abgelehnt hat sondern immer auch einen
Teil des V2 gut und richtig fand, einen anderen Teil fand er falsch interpretierbar und einen dritten
Teil fand er falsch. Aber jetzt möchte ich auch mal was Fragen. Hat Erzbischof Lefebvre uns bis heute
die Alte Messe bewahrt und ist Erzbischof Lefebvre mit seinem Anhang von der Kirche härter verfolgt und
gemobbt worden wie z.B. Muslime oder Protestanten?
Nun, r.ruhrgebietler, haben Sie Schneid? … nur eine kleine Zahl Gläubige der ecclesia militans … ?
Beantworten Sie doch meine Fragen, wenn Sie den Schneid dazu haben. 1) Hat M. Lefebvre die maßgeblichen
Dokumente des Vat. II (mit Ausnahme von Nostra Aetate und Ad Gentes) unterschrieben? 2) Hat 1988 in Econe
eine Bischofsweihe ohne päpstlichen Weiheauftrag stattgefunden? 3) Hat sich M. Lefebvre vorher um einen
solchen päpstlichen Weiheauftrag bemüht, wie er das in seiner Predigt anläßlich dieser Bischofsweihe
gesagt hat? 4) Erfüllt eine Bischofsweihe ohne päpstlichen Weiheauftrag nach cann. 2370 CIC/17 u. 1382
CIC/83 einen exkommunikationsbewehrten Straftatbestand? 5) Wurde der Eintritt dieser durch das kanonische
Recht angedrohten poena latae sententiae kirchenamtlich durch den sachlich zuständigen Präfekten der
Bischofskongregation festgestellt? Sollten Sie nicht das Zeug haben, diese Fragen klar und deutlich, ohne
„Wenn und Aber“, ohne Rückgriff auf Verschwörungstheorien, ohne abseitige theologische Konstrukte etc.
zu beantworten, dann schweigen Sie fürderhin Stille und haben bitte die Güte, uns in Zukunft mit Ihren
ephemeren Panegyriken auf eine schismatische Gemeinschaft und ihren Sektenguru zu verschonen.
Recht hat er, der Hw. Schmidberger Möge Sein Ruf nicht ungehört bleiben. Getragen von den Engel des
Himmels und durch unablässige Gebet der (wenn auch nur noch kleinen Zahl Gläubiger Seelen) streitenden
Kirche. Hlg. Erzengel Michael mit Deinen Flügeln beschirme uns Hlg. Erzengel Michael mit Deinem Lichte
erleuchte uns Hlg. Erzengel Michael mit Deinem Schwete verteidige uns
@ ecclesia capta „Falsche Umkehrung der Beweislanst und persönliche Diffamierung Andersdenkender! Es
ist schade, dass man mit Ihnen, clarissa colonia, nicht sinnvoll diskutieren kann. Ich muss Ihnen gar
nichts beweisen. Sie haben unbewiesene Behauptungen aufgestellt, nicht ich.“ (Zitat) Wann und womit hätte
ich die Beweislastfrage umgekehrt? Sie und eine stattliche Anzahl weiterer Schreiber stellen fortwährend
die Behauptung auf, die fraternitas marcellina befände sich nicht nur nicht im Schisma, sondern bewahre
sogar den Glauben der Kirche vor wohlfeiler Zerstörung durch freimaurerische, modernistische Unterwanderung
der Kirche und ihrer Hierarchie (relata refero; ist das so etwa richtig?). Ich konstatiere nur: 1) M.
Lefebvre hat die maßgeblichen Konzilsdokumente unterschrieben. 2) Es hat eine Bischofsweihe ohne Weiheauftrag
stattgefunden. 3) Dies erfüllt nach cann. 2370 CIC/17 u. 1382 CIC/83 ipso facto einen exkommunikationsbewehrten
Straftatbestand. 4) Der Strafeintritt der poena latae sententiae wurde rechtmäßig festgestellt. Da habe
ich nur gefragt, wie man angesichts dieser Umstände behaupten kann, daß sich die fraternitas nicht im
Schisma befindet. Als Antwort auf diese Fragen wurden nur obskure Verschwörungshypothesen, bizarre Theologiekonstrukte,
absurde Sedisvakanzphantasien und wirre Rechtfertigungsgründe vorgetragen. Und mein Einfordern von Belege
für diese Behauptungen soll nun auf eine Beweislastumkehr hinauslaufen? Mit Verlaub, ich sorge mich ernst
um Ihren Gesundheitszustand!
#183 matt2 † 00:38:48 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Die Frage ist aber wirklich interessant… auch wenn hier anscheinend niemand das theologische Vermögen
hat darauf einzugehen. Die Frage nämlich, ob der Alte Bund fortbesteht für die Personen des Alten Bundes.
Nicht, wie wir es kennen von den Juden, welche Jesus verachten, sondern eben in der Anerkennung des Neuen.
Sind diese Personen Teil der Kirche Jesu, oder gehören sie nicht eher Gott dem Vater seperat an. Sind
etwa Mose und Elias Christen? Gehören sie Christus an?
#182 Florian Geyer 00:27:39 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Hbr-- „Das ist niemand von uns. Allerdings ist es doch ein Unterschied, ob man noch zur katholischen Kirche
steht oder nicht. „ ich gestehe hier jedem eine gute Absicht zu und glaube dass jeder nach seinem besten
Gewissen das beste für die katholische Kirche will. das problem ist dass vereinigungen wie wir sind kirche
auch behaupten das zu wollen. drum braucht es objektive gradmesser die allgemeingültig sind – und das
sind das lehramt und die dogmen. fakt ist: jede gruppierung hat 10 000 argumente für ihre position und
5000 gegen andere gruppierungen. deshalbe ist der Papst, das Lehramt und die Dogmen das Herzstück des
Überlebens. Wer dieses attakiert zerstört alles !
Langsam läuft die Diskussion aus dem Ruder Bisher habe ich ja schon die Tradis INNERHALB der Kirche für
etwas uneinsichtig gehalten. Wenigstens bekennen sich diese aber zur heiligen Mutter Kirche. @missadeangelis
In einem sind sich der linke Pöbel und das hetz.net.Levefre-Gesocks gleich: In ihrem Hass gegen die katholische
Kirche! Das Problem ist, dass die Lefebvre – Sekte meint, sie sei die wahre katholische Kirche. Das ist
analog zu den Sedisvakantisten, wobei die Lefebvre – Sekte wenigstens noch über Kleriker mit gülter
Weihe verfügt, die allerdings in Kirchenferne leben. @St. Georg Solange sich die Schismatiker und Sektierer
als „katholische Kirche“ sehen, kommt die Diskussion hier auf keinen grünen Zweig. @Golfi: Ich bin keinesfalls
perfekt. Das ist niemand von uns. Allerdings ist es doch ein Unterschied, ob man noch zur katholischen
Kirche steht oder nicht. Ich gebe Ihnen aber recht, dass ein Gebet für uns alle nur gut sein kann. Für
die Schismatiker hier aber in besonderer Weise.
#180 Leblhuber 00:13:59 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@missadeangelis: Ja ich kann doch nicht wissen, dass du einer von den 3 Fuldaer Missa-Gästen bist! 1.
Mit Fulda habe ich nichts am Hut. Ich bin Österreicher. 2. Ich bin einer von vielleicht 50 „Gästen“
3. Latein und Weihrauch zu lieben, ist keine Sünde!!! 4. Entschuldigung widerwillig angenommen.
#179 st.georg 00:13:03 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@filius rudi im fall des unbedeutenden missionsbischofs beurteilt das lehramt der kirche durch mehrere
päpste – hier verurteilen nur sie kleines licht…da dürfte doch wohl ein unterschied sein – oder nicht?
Häretiker-, Schismatiker- und Apostatentum sind theologische Feststellungen, die Sie selbst äußern,
nämlich gegen einen Erzbischof und eine Bruderschaft der Kirche. Wer das äußert, muß es auch begründen
können – was zumindest ich tue.
#177 matt2 † 00:09:32 | Donnerstag, 17. Januar 2008
man könnte es so sehen: der Alte Bund ist die Mutter des Neuen Gott der Vater hat mit seiner Braut Israel,
personifiziert in Maria den Neuen Bund gezeugt, das ist Jesus und seine Kirche. Nun wäre es wohl unangebracht,
wenn sich die Mutter dem Sohn gleich einer Braut unterwürfe. Und so ist das Verhältnis von Jesus und
Maria auch nicht zu verstehen. Maria wird ja bereits von der Kirche als Miterlöserin verstanden. Sie
ist daher nicht unbedingt als Teil der Kirche Jesu zu verstehen. Vermutlich darf man auch die Personen
des alten Bundes nicht als Teil der Kirche Jesu verstehen. Sie sind eben der Alte Bund, die Mutter des
Neuen… damit ist nun freilich nicht auf das heutige Judentum angespielt, welches ja den Neuen Bund leugnet
und in dieser Verstocktheit die Dualität von Altem und Neuem Bund garnicht wahrnimmt.
#174 st.georg 00:05:41 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@filius oder rudi… Sie sind doch Häretiker und Apostat!…das ist keine üble beschimpfung oder unterstellung????
achtung filius rudi , das eis wird dünn…geh in die heia…
Leblhuber! Leblhuber: @ missadeangelis:Außer ein paar weit angereiste Weihrauchsüchtige Ich bin möglicherweise
weihrauchsüchtig, aber nicht von weit her angereist! Entschuldigen Sie sich gefälligst für Ihre Pauschalierung!!!
Ja ich kann doch nicht wissen, dass du einer von den 3 Fuldaer Missa-Gästen bist!
F. Geyer hat vollkommen recht Beschimpfungen und üble Unterstellungen werden Sie in meinen sachlichen
Beiträgen vergeblich finden – im Gegensatz zu vielen anderen, die auf keine Sachargumente eingehen, weil
sie sich als Ideologen nicht mit Argumenten beschäftigen. Nichtsachargumentierer sollten generell aus
einem sachlichen Diskussionsforum ausgeschlossen werden.
Lügen, nichts als Lügen! Libertas Ecclesiae: @ clarissa coloniaIm Bistum Fulda hat zum Beispiel ein
ganzes Dekanat gegen die Zelebration der alten Messe protestiert und massiven Druck gegen deren Anhänger
aufgebaut Der Schreiberling dieses Artikels hat Lügen und nichts als Lügen verbreitet! Gegen Pfarrer
Schwarz kann ein „ganzes Dekanat“ gar nicht protestiert haben, weil er selbst sofort nach Installierung
der Tradi-Missa in seiner Pfarrei seine Ablehnung derer kundgetan hat. Im übrigen war er noch bei keiner
dieser Missen dabei und setzt auch dadurch ein deutliches Zeichen!
#170 st.georg 00:00:21 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@geyer hat noch nie jemanden beschimpft!…sie meinen das doch sicher ironisch oder sind sie auf dem rechten!
auge blind…lesen sie nur mal seine bezeichnungen für apostelnachfolger und mitposter : sünder, schismatiker,
häretiker, etc…klar alles lieb gemeint …träum weiter landsknechtsführer… @rottenburg …klar,
man muss doch auch katholische argumenten hier raum geben und nicht nur dem tradigequase…
@„Aleph“: Wieso? Sie sind doch Häretiker und Apostat! Sie sind in keiner beneidenswerten Position, falls
es Sie tröstet. Aber was einen nicht umbringt, macht nur härter. Sie sind vom Glauben abgefallen und
damit in der realen Gefahr, als Apostat ewigverloren zu gehen. Ein Katholik in der Gnade ist immer in
der besten Situation, die es gibt.
#168 Leblhuber 23:57:48 | Mittwoch, 16. Januar 2008
@ missadeangelis: Außer ein paar weit angereiste Weihrauchsüchtige Ich bin möglicherweise weihrauchsüchtig,
aber nicht von weit her angereist! Entschuldigen Sie sich gefälligst für Ihre Pauschalierung!!!
Keiner der selbsternannten „Moralapostel“ ist eigentlich bis jetzt „empört“ über das DBK-ÖBK-Schisma
des Jahres 1968 gewesen – obwohl der Episkopat weitaus bedeutender ist als eine kleine Bruderschaft aus
der Schweiz, über die man sich so „empört“ – während die Apostasie der Bischöfe „o.k.“ ist! Warum
soll man als papsttreuer Katholik einem Episkopat gehorchen, der vom Papstlehramt abgefallen ist – und
damit häretisch und schismatisch ist?
#164 Rottenburg 23:54:28 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Langsam verlieren sie! Es ist geradezu schön, wie immer mehr die Schimatiker-Freunde hier bei den Leserkommentaren
in die Unterzahl geradten! Aber dieses Gefühl der Bedeutungslosigkeiten -oder sagen wir biblisches des
schalen Salzes-kennen die Schismatiker der FSSPX ja zu gut aus ihrer eignen schismatischen Bewegung! Auch
sie verliert mehr und mehr an Strahlkraft – bedeutend waren sie ja eh noch nie! o^/
#163 st.georg 23:54:05 | Mittwoch, 16. Januar 2008
@filius oder rudi… nachdem keiner meinen umfangreichen Sachargumenten…das war ja der brüller zur
guten nacht… ihre argumente sind so abwegig und unfundiert, dass sich eine inhaltliche auseinandersetzung
fast immer verbietet und wenn sie klar widerlegt werden – wie von clarissa colonia – verstummen sie ja
jedesmal oder wechseln schnell den thread…seien sie froh, dass man sie nicht so ernst nimmt…
Der arme Filius sollte sich mal das großzügige Angebot in St. Sturmius zu Fulda näher anschaun! Außer
ein paar weit angereiste Weihrauchsüchtige um den [zensuriert] Hohmann in der 1. Bank (ansonsten sind
alle Bankreihen leer) wird er kaum Laienvertreter bei seiner Missa antreffen!
@st. georg: Vor dem Schlafengehen (?) noch sündigen? …filius oder rudi oder… sie laufen ja richtig
heiss, endlich kommt der kreislauf mal wieder in wallung, passiert ja sonst nichts in ihrer bedauerlichen
existenz…gehen sie schlafen, ruhen sie aus und verteidigen sie morgen wieder das christlichen abendland…für
heute habe sie ihre quote der verleumdungen, halbwahrheiten und unterstellungen erreicht…früh aufstehen,
beichten!!!!!! , Sie bringen das Kunststück fertig darin zu sündigen, was sie anderen unterstellen.
Das Fettgedruckte in ihrem „Kommentar“ sind wieder einmal Ihre häufigen haltlosen Unterstellungen, die
wenig Gutes für Ihre „Sachargumente“ (wo?) bedeuten. Auf eine solche „Diskussionsebene“ lasse ich mich
eigentlich grundsätzlich nicht herab – nachdem keiner meinen umfangreichen Sachargumenten etwas entgegenzusetzen
hat, ähnlich einem „Karlheinz Deschner“ auf der Seite Christi.
Es kommt darauf an, wie man das mit dem Alten Bund versteht… die Gegenüberstellung von Altem und Neuem
Bund setzt ja das Bestehen beider voraus. Daher: jene die sinnvoll dem Alten Bund anhangen können nicht
die Wahrheit des Neuen leugnen. Aber sie fühlen sich der Wahrheit des Alten Bundes, sprich diesem Gotteszeugnis
eben mehr verbunden und hangen ihm eher an. Sie würden also nicht die Gottessohnschaft Jesu Christi leugnen,
aber sie hangen ihm eben nicht primär an, sondern dem Gott des Alten Bundes, der Jesu Vater ist. Ich
glaube, dass diese Sichtweise legitim ist.
An HBR „wer ohne Sünde ist, der schmeiße den ersten Stein“. dis haben Sie sicher schon mal gehört,
aber Sie maßen sich an ohne gebet auszukommen, nur die Andere haben das Nötig. Welch eine Selbstverherrlichung!
#157 st.georg 23:45:06 | Mittwoch, 16. Januar 2008
mensch… …filius oder rudi oder… sie laufen ja richtig heiss, endlich kommt der kreislauf mal wieder
in wallung, passiert ja sonst nichts in ihrer bedauerlichen existenz…gehen sie schlafen, ruhen sie aus
und verteidigen sie morgen wieder das christlichen abendland…für heute habe sie ihre quote der verleumdungen,
halbwahrheiten und unterstellungen erreicht…früh aufstehen, beichten!!!!!! , mal ne andere frühstückslektüre
als die nationalzeitung und mit schwung wieder hierher und den schismatisch-härätischen feind niedermachen…
#155 Leblhuber 23:44:34 | Mittwoch, 16. Januar 2008
FiliusEcclesiae, Rudolfus oder wer auch immer! In fast sämtlichen Kirchen der römisch-katholische Kirchen
wurde der ewiggültige Ritus für alle Zeiten nicht mehr geduldet, sondern dieser durfte auf Anordnung
Papst Pauls VI. nicht mehr zelebriert werden Wo glauben Sie habe ich- nicht oft, aber doch- in den letzten
Jahrzehnten trident. Messen besucht? In Disney world ? In meiner Diözese gibt es eine Kirche, die der
Fraternitas Sacerdotalis Sancti Petri untersteht und das seit fast 20 Jahren. Am Sonntag gibt es 2 Messen,
an Wochentagen eine Frühmesse. Das von Weihrauch eingenebelte Hochamt ziehe ich vor, obwohl es ziemlich
früh angesetzt ist. Ich liebe nun eben einmal Weihrauch!!! Für mich ist der dortige Messbesuch eine
Reminiszenz an meine Jugend, nicht mehr. Fragen Sie mich doch, wie voll die nicht etwa sehr große Kirche
ist? Meine Stadtpfarre kann da schon mit einem vollen Haus aufwarten!!! Also hören Sie auf mit Ihrem
infantilen Gejammer. Es ist unerträglich und entbehrt jeder Grundlage.
#154 Florian Geyer 23:42:57 | Mittwoch, 16. Januar 2008
man dachte sich vielleicht auch dass ohne eine anpassung der kirchenkampf sich dramatisch zuspitzen würde.
das hätte in der tat der fall sein können. man hätte zwar alle gegen sich gehabt aber man wäre nicht
lau und die menschen würden in strömen kommen weils wirklich der fels wäre’.
#153 Rottenburg 23:42:52 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Schisma! Inzwischen kann man ja auch bei kreuz.net lesen, wie es um die Schismatiker der FSSPX-Bewegung
wirklich steht: Die Bischöfe der Piusbruderschaft sind exkommuniziert und deren Priester suspendiert.
Dennoch ist ein Kardinal überzeugt: „Sie alle sind Menschen guten Willens, die Jünger Jesu sein wollen“.
Kaum nötig! Beten wird kaum nötig sein, sie sind viel zu unbedeutend, um größeren Schaden anrichten
zu können. Man vergleiche doch nur mal die geistige Potenz und den Wirkungsgrad eines Filius oder „Pater
Lingen“ mit der eines Karl Lehmann!
Wer schuldhaft den katholischen Glauben leugnet, ist in der realen Gefahr, ewig verloren zu gehen Es bleibt
nur, für die Abspalter und Sektierer zu beten. Und die größte häretisch-schismatische Sekte ist die
Sekte der V2-Sektierer.
#150 Rottenburg 23:39:36 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Superschlaue Laien All den superschlauen Laien, die der schismatischen FSSPX-Bewegung angehören, empfehle
ich, dass sie ihre Söhne anhalten sollen, Priester der Katholischen Kirche zu werden! Dann wäre dem
Katholischen Deutschland mehr gedient als durch diese unqualifizierten Pöbeleien gegen Amtsträger der
Römischen Kirche. Immerhin ist Bischof Lehmann Kardinal – davon träumen ja schismatische Priester nur…
Aber vielleicht hat unser hochverehrter Heiliger Vater ja mal ein Einsehen und wird sich ein paar dieser
Piusbrüder annehmen und einen Kardinal aus Stuttgart kreieren: Für seine Verdienste um die Vertiefung
eines Schismas!
Dr. Lehmann ist selbst Häretiker, nachdem er lehrt, der Alte Bund wäre ein Heilsweg, und Juden bedürften
nicht des Eintrittes in die katholische Kirche. Das ist die Leugnung des unfehlbaren Konzilsdogmas v.
Florenz – wie dies die V2-Sektierer zu tun pflegen, die die häretischen Rahner-Vorgrimmler-Kommentare
mit den Konzilstexten verwechseln. Wer ein Dogma leugnet, leugnet alle Dogmen und ist kein Katholik –
und damit auch nicht „Bischof v. Mainz“ – und ebensowenig „DBK-Vorsitzender“.
War schon 1933 so! Linker Pöbel und Rechtssektierer empfanden sich schon damals als „Speerspitze gegen
Rom“! Wie sich die Wortbilder noch heute gleichen!
@HBR: Empfehlen Sie das den deutschen und österreichischen Bischöfen des Jahres 1968 Besonders interessant
für Priester ist der folgende Absatz: Die Kleriker sind in besonderer Weise verpflichtet, dem Papst und
ihrem Ordinarius Ehrfurcht und Gehorsam zu erweisen (c. 273 CIC) Empfehlen Sie das den deutschen und österreichischen
Bischöfen des Jahres 1968 – denn diese sind vom päpstlichen Lehramt abgefallen (aber nicht die DDR-Bischöfe).
Der Papstgehorsam ist im übrigen göttlichen Rechtes und gilt für jeden: Wir erklären, sagen und definieren
nun aber, daß es für jedes menschliche Geschöpf unbedingt notwendig zum Heil ist, dem Römischen Bischof
unterworfen zu sein. (Papst Bonifaz VIII., 1302, Unam sanctam www.katholischedokumente.de.tl/UNAM-SANCTAM--k1-Die-EINE-HEILIGE%2C-apostolische-und-r.oe.mische-KIRCHE-JESU-CHRISTI-UNTER-DEM-CHRISTUS_-UND-PETRUSNACHFOLGER-k2-.htm)
#141 Rottenburg 23:27:47 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Ein zahnloser Papiertiger… …ist diese Stellungnahme des schismatischen Priesters Pater Franz Schmidberger.
Nun gehen wohl den Schismatikern der FSSPX die Ideen aus, wie sie die Vertreter der Heiligen Katholischen
und Apostolischen Kirche in Deutschland lächerlich machen und beschimpfen können! Ich hätte ja den
Schismatikern etwas mehr Pfiff zugetraut als diese lauen Zeilen, die nun wirklich hilflos und resignativ
wirken! Möge Gott den Nachfolger von Seiner Eminenz segnen! Möge die Gottesmutter Maria die deutsche
Kirche vor weiteren Schismatischen Gruppierungen -wie z.B. die FSSPX eine ist – bewahren!
#139 Graf von Galen 23:23:49 | Mittwoch, 16. Januar 2008
Wider VII, Kardinal Lehmann, @ Gotthard welchen Ausführungen kannst du dich anschließen? Daß Kardinal
Lehmann mit seinem antikatholischen Kurs die Kirche in Deutschland, auch wenn er dies nicht allein zu
verantworten hat, vor die Wand gefahren hat, daß man Gott danken soll, daß er Kardinal Lehmann abgesetzt
hat und Ihn bitten, für einen guten Nach- folger zu sorgen.
Ich empfehle den Codex Iuris Canonici!! Der eigentlich zum Grundwissen gehörende Codex Iuris Canonici
sagt darüber folgendes: Was die geistlichen Hirten in Stellvertretung Christi als Lehrer des Glaubens
erklären oder als Leiter der Kirche bestimmen, haben die Gläubigen im Bewußtsein ihrer eigenen Verantwortung
in christlichem Gehorsam zu befolgen. (c. 212 CIC) Besonders interessant für Priester ist der folgende
Absatz: Die Kleriker sind in besonderer Weise verpflichtet, dem Papst und ihrem Ordinarius Ehrfurcht und
Gehorsam zu erweisen (c. 273 CIC)
Falsche Umkehrung der Beweislanst und persönliche Diffamierung Andersdenkender! Es ist schade, dass man
mit Ihnen, clarissa colonia, nicht sinnvoll diskutieren kann. Ich muss Ihnen gar nichts beweisen. Sie
haben unbewiesene Behauptungen aufgestellt, nicht ich.
#136 Gotthard 23:12:41 | Mittwoch, 16. Januar 2008
zu HBR Sie haben aber sicher schon mitbekommen, dass ein Katholik und dabei besonders ein Kleriker dem
heiligen Vater und Rom gegenüber zum Gehorsam verpflichtet ist? Mich würde schon brennend interessieren,
wie und wann ein Priester „Rom“ gegenüber Gehorsam verspricht. Meiner Kennntnis nach verspricht ein Priester
seinem Bischof und dessen Nachfolger Ehrfurcht und Gehorsam – sonst niemandem. Ich bin allerdings für
jede Kenntnis-Erweiterung dankbar.