Ein Vertreter der Kommission ‘Ecclesia Dei’ hat erklärt, daß eine Änderung der Fürbitte für die Bekehrung der Juden, die in der alten Karfreitagsliturgie Verwendung findet, im Vatikan keine Priorität hat.
(kreuz.net, Vatikan) Die Abänderung des Gebetes für die Umkehr der Juden in der alten Liturgie des Karfreitages
„ist kein dringendes Problem“.
Das erklärte Prälat Camille Perl in einer Stellungnahme vor der italienischen
Webseite ‘Petrus’.
Der Luxemburgische Prälat ist Sekretär der Kommission ‘Ecclesia Dei’, die sich um
die Altgläubigen kümmert.
Im Augenblick gibt es nach Angaben des Prälaten keine Anstrengungen die
Texte zu verändern „und vermutlich wird es auch keine geben“.
Prälat Perl hält die Sache mit dem Fürbittgebet
für die Juden am Karfreitag für ein „konstruiertes Problem“:
„Es gibt nur sehr wenige Gemeinschaften,
welche die Karfreitagsliturgie im außerordentlichen Ritus feiern, weil es an diesem Tag nur eine einzige
Zelebration gibt.
Mit aller Wahrscheinlichkeit wollen die Pfarrer die Liturgie deshalb im Neuen Ritus
feiern.“
Das Motu Proprio von Papst Benedikt XVI. verbietet private Zelebrationen des Alten Ritus während
der Karwoche.
Öffentliche Feiern seien nur jenen „festen“ Gemeinschaften erlaubt, die den Pfarrer darum
gebeten haben, sowie jenen Instituten, welche die Erlaubnis besitzen, nur im Alten Ritus zu zelebrieren.
Prälat Perl betont auch, daß die bevorstehende Instruktion, welche einige Aspekte des Motu Proprio
klären soll und kürzlich von Staatssekretär Tarcisio Kardinal Bertone angekündigt wurde, das Fürbittgebet
für die Bekehrung der Juden nicht erwähnen wird.
Die Instruktion werde „in nächster Zeit“ erscheinen.
Ein genaues Datum ist noch nicht bekannt.
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199 Lesermeinungen
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#199 thaumaturgos 18:28:08 | Dienstag, 5. Februar 2008
man sieht heute, faschingsdinstag 2008, dass daswort eines msrg. nicht unbedingt das gewicht hat wie die
anordnung des papstes für tradis und schismatici vermutlich ungewohnt, sie sind seit eingen jahrzehnten
ein eigenes leer-amt gewohnt
Was haben die 200 Millionen Ermordeten der kommunistischen Staatssysteme mit den Weltkriegstoten zu tun?
Kurt K. Dass gerade der Kommunismus Millionen Todesopfer gefordert hat, ist mir auch klar. Das hat aber
nichts mit dem Atheismus desselben zu tun. Nicht nur! Auch mit dem völlig irrsinnigen Zwangskolchosentum,
das seinerseits zig Millionen Todesopfer forderte, von der UdSSR bis zur VR China, Kambodscha, das heutige
Nord-Korea! Der NS hat ebenfalls Millionen Opfer gekostet. Allerdings war der NS keineswegs atheistisch.
Der „NS“ steht ja auch für eine Sonderform des sozialistischen Staatsgemeinschaftsgedankens, in dem „der
Staat“ alles befehlen darf, und auch 100 Millionen Nichtsystemadäquate eliminieren darf. Der Nationalsozialismus
war im Gegensatz zum Internationalsozialismus nicht formell atheistisch, aber praktisch atheistisch, im
Sinne von gottfeindlich, mit Hitler als oberstem Götzen – insbesonders die okkultischstische SS war satanisch-okkultistisch
und praktisch atheistisch: an Grausamkeit auf einer Stufe mit den Stalin- & Mao-Ze-Dung-Gulags, und auch
mit den japanischen Lagern, in denen bestialische Menschenversuche durchgeführt wurden: in Japan an US-amerikanischen
Kriegsgefangenen! Japan war aber nicht heidnisch, sondern götzendienerisch-heidnisch. Und der erste Weltkrieg
ht auch Mio Todesopfer gekostet. Unterstellen Sie jetzt dem damaligen deutschen Kaiser auch Atheismus?
Ein Krieg kann nicht mit dem Staatsregierungssystem verglichen werden. Die KP-Staaten sind zudem selbst
schuldig an Kriegen geworden: siehe die UdSSR seit Stalin, siehe die VR China!
#197 crossword 18:44:48 | Freitag, 18. Januar 2008
benedikt Sogar wir haben also Gemeinsamkeiten aber natürlich, ich habe das nie bezweifelt – unterschiedliche
meinungen und lebensformen zu haben, heißt nicht, dass nicht auch gemeinsamkeiten sein dürfen. das ist
auch gut so –
@ filius Warum sich die Leute das ausdenken sollten? Ganz einfach: Antijudaismus, Antisemitismus Gab es
wenn man – aus welchem Grund auch immer -jüdische Zeitgenossen „loswerden“ wollte, denn eine noch einfacherere
Methode, als ihnen (mal wieder) einen „Ritualmord“ in die Schuhe zu schieben? Wenn, wie es bei einigen
„Ritualmord-Seligen“ der Fall war, lediglich eine Leiche eines christlichen Kindes gefunden wird , anschliessend
nur in die Richtung eines jüdischen (!) Täters „ermittelt“ wird und daraufhin – welch Wunder – „natürlich“
dabei herauskommt, daß der „Täter“ („Geständnis“ unter der Folter) ein Jude war, dann braucht ein Mensch
mit hellem Verstand nur 1 und 1 zusammenzählen. Samurai
@ Kurt K. Der Fehlschluss lautet oft: Mio Tote bei gleichzeitig erstarkendem Atheismus = Atheismus schuld.
Dabei liegts m. E. n. einfach daran, dass in einer Revolütionären Zeit nun dummerweise gleichzeitig
die Technologie sich derart weiterentwickelte, dass solche Massenmorde übrhaupt erst möglich wurden.
Darum geht es nicht, die Aussage ist, dass auch atheistische Regime Waffengänge und Grausamkeiten nicht
verhindern, sie also auch nicht besser sind, als die zB von ihnen kritisierten religiösen Regime. Und
weil man das erkannt hat sind ja heute meist neutrale Regime Wirklichkeit. Und letztlich: SIe können
mir kein Beispiel nennen, wo ein Mensch für seinen Atheimus getötet hätte. Im Gegensatz dazu kann ich
Ihnen aber viele Gelegenheiten nennen, wo es diesem Sinne hieß: Gott will es! Die Frage ist, ob das auch
die tatsächlcihe Motivation widerspiegelt. Dazu ein Artikel der SZ www.sueddeutsche.de/…/136308/article.html.
@ crossword es ist manchmal einfach notwendig, zu widersprechen, wenn einseitige verbohrtheit überhand
nimmt. Sogar wir haben also Gemeinsamkeiten :(3.
Ach Sozialkatholisch! Der Staat darf sich natürlich selbst immer verteidigen. Aber eben nicht mit allen
Mitteln. Und ausserdem: Verdun und die Festungsanlagen rundherum wurden von den Deutschen belagert und
angegriffen. Das hatte nichts mehr mit „Verteidigung“ zu tun. Man wollte erobern. Hätte man sich nur
verteidigen wollen, dann hätte man einfach in seinen Schützengräben bleiben können und die Angreifer
wie Enten abschiessen können.
@ Kurt Der Deutsche Kaiser hat ebenso wie die anderen Kriegsteilnehmer Mio junge Männer sinnlos verheizt
(ich sag da nur Knochenmühle / Verdun). Wer „angefangen“ hat ist da relativ nebensächlich. Jetzt wird
dem Staat also schon das Recht auf Selbstverteidigung abgesprochen?
@ Sozialkatholisch Warum, der hat doch den Krieg nicht angefangen! Darum gehts nicht. Der Deutsche Kaiser
hat ebenso wie die anderen Kriegsteilnehmer Mio junge Männer sinnlos verheizt (ich sag da nur Knochenmühle /
Verdun). Wer „angefangen“ hat ist da relativ nebensächlich.
@ Kurt Und der erste Weltkrieg ht auch Mio Todesopfer gekostet. Unterstellen Sie jetzt dem damaligen deutschen
Kaiser auch Atheismus? Warum, der hat doch den Krieg nicht angefangen!
@ Stromberg: Es ist halt so Die Millionen Tote, die atheistischen Systemen zum Opfer gefallen sind, Ich
kanns nicht mehr hören! Dass gerade der Kommunismus Millionen Todesopfer gefordert hat, ist mir auch
klar. Das hat aber nichts mit dem Atheismus desselben zu tun. Der NS hat ebenfalls Millionen Opfer gekostet.
Allerdings war der NS keineswegs atheistisch. Und der erste Weltkrieg ht auch Mio Todesopfer gekostet.
Unterstellen Sie jetzt dem damaligen deutschen Kaiser auch Atheismus? Der Fehlschluss lautet oft: Mio
Tote bei gleichzeitig erstarkendem Atheismus = Atheismus schuld. Dabei liegts m. E. n. einfach daran,
dass in einer Revolütionären Zeit nun dummerweise gleichzeitig die Technologie sich derart weiterentwickelte,
dass solche Massenmorde übrhaupt erst möglich wurden. Und letztlich: SIe können mir kein Beispiel nennen,
wo ein Mensch für seinen Atheimus getötet hätte. Im Gegensatz dazu kann ich Ihnen aber viele Gelegenheiten
nennen, wo es diesem Sinne hieß: Gott will es!
@Alois Bischof: „Weshalb Sedisvakantisten wie Daniel Stöhr hier zu revisionistischen Webseiten verweisen,
verstehe ich nicht.“ Dass ich mich nicht automatisch mit dem gesamten Inhalt dieser Seite identifiziere,
muss ich doch nicht betonen? Suchen Sie mal über googel nach dem Toaff-Gutachten, es dauert eine Weile
einen englischen Text zu finden.
#188 Alois Bischof 10:41:17 | Freitag, 18. Januar 2008
Weshalb Sedisvakantisten wie Daniel Stöhr hier zu revisionistischen Webseiten verweisen, verstehe ich
nicht. Natürlich hat Prof. Ariel Toaff, übrigens der Sohn des Großrabbiners von Rom (der wiederum Nachfolger
des großen Dr. Israël – Eugenio – Zolli/Zoller ist), Recht wenn er sagt daß tatsächlich von okkulten
Kreisen in vor allem dem azkhenaschischen Judentum des Mittelalters antichristliche und sogar mörderische
Rituale durchgeführt wurden. Aber das durchschnittliche Talmudjudentum hat das ja nicht gemacht, das
offizielle moderne ‘Judentum’ (authentisch ist nur das Tempeljudentum, das schon zur Zeit Christi pervertiert
war – weswegen z.B. die Qumran-Gemeinschaften den Tempel des Herodes nicht akzeptierten) auch nicht. Natürlich
bleibt das Kind Anderl von Rinn ein Seliger der römisch-katholischen Kirche. Nur sollte man dessen Verehrung
niemals in die Hände moderner (also: rassistischer) Antisemiten kommen lassen oder sogar in die Hände
‘kirchlicher’ Antijuden. Das wäre sehr gefährlich. Wir müssen den Antisemitismus austreiben. Das ist
katholische Pflicht (cfr. Mit brennender Sorge, 1937; Summi pontificatus, 1939; Rede Pius XII. am 24.
August 1945). Wir sollten unsere hlg. römische Kirche aber nicht erniedrigen lassen von Hetzern (meist
Kommunisten und manchmal Liberalen) oder von Juden die nur auf andere schauen und z.B. den Schoah auch
nie soziologisch im Verhältnis zum gesellschaftlichen Verhalten mancher Juden evaluieren. Das Karfreitagsgebet
müssen wir aber verteidigen!
@Kurt K. Wenn ich Ihre Postings lese, spüre ich im Grunde bei Ihnen sehr viel Hass gegenüber dem Phänomen
„Religion“ und auch Hochmut gegenüber denen, die nun einmal anders denken als Sie selbst. Die Millionen
Tote, die atheistischen Systemen zum Opfer gefallen sind, als „Hasenschiss“ zu bezeichnen, zeugt m. M.
nach von einer großen Einseitigkeit der Wahrnehmung und sogar Menschenverachtung. Sorry, aber so sehe
ich dies. Sie sagen, dass in Ihrem Umfeld nur sehr wenige nette Gläubige sind. Um ehrlich zu sein, machen
Sie durch Ihre Postings hier nicht unbedingt Werbung für „Nichtgläubige“ und stellen sich selbst in
kein gutes oder sympathisches Licht. Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich akzeptiere, dass Sie für sich
vom Glauben an eine höhere Seinswirklichkeit, an Gott, Abstand genommen haben. Ihre Intoleranz jedoch
unterscheidet sich durch nichts von denjenigen, gegen die Sie hier bei Kreuz-net zu Felde ziehen.
#186 crossword 06:46:51 | Freitag, 18. Januar 2008
bstromberg Die bloße Lust am Widerspruch ist hier für manche auch ein Motiv. Oder irre ich mich da?
nein, da irren Sie überhaupt nicht. ich würde (als lustbetonter mensch!) jedoch „lust“ durch „notwendigkeit“
ersetzen. es ist manchmal einfach notwendig, zu widersprechen, wenn einseitige verbohrtheit überhand
nimmt. was deschner betrifft: wer sich an der einseitigen heilslehre des christlich/katholischen glaubens
nicht stößt, muss deschner eine solche éinseitigkeit nicht zum vorwurf machen.
@Kurt K.: Der Schmid-Verlag hat ausgezeichnete römisch-katholische Bücher im Programm Aus dem anderen
aktuellen Thread: Bitte ersparen Sie mir (und ihnen die unnütze Mühe), ständig auf „wertvolle Werke“
des Schmidt-Verlages zu verweisen. Danke. Wieso hegen Sie Vorbehalte gegen römisch-katholische Bücher?
Kennen Sie diese bereits?
@ Kurt K. Oh., ich denke, Paulus und seine Nachfolger bzw die einfacheren Priester jener Zeit werden auch
Macht über so einige Menschen gehabt haben… Und wie stellen Sie sich das vor? Außer, das die Leut
auf ihn gehört haben, weil sie glaubten, hatte er keine Macht. Hätten sie nicht geglaubt, so hätten
sie einfach gehen können, das hätte niemand verhindern können. Für die Mächtigen war das Christentum
einfach ein wertvolles Machtinstrument. Dass sich einige die christlichen Strukturen zunutze gemacht haben
bestreitet doch niemand. Es besteht aber ein Unterschied zwischen „zunutze machen“ und zwecks Kontrolle
ein solches System zu erfinden. Solche Kategorien sind auch völlig irrelevant, da sich nichts des Heiles
beweisen lässt. Das ist eine Definition, die ebenso irrelevant sein kann. Meines Erachtens ist sie das.
@ Benedikt / Rudolfus @ Rudolfus: Aus dem anderen aktuellen Thread: Bitte ersparen Sie mir (und ihnen
die unnütze Mühe), ständig auf „wertvolle Werke“ des Schmidt-Verlages zu verweisen. Danke. @ Benedikt:
Ersatzweise bei der Geschichte, die Ihnen erklären wird, dass es bis ins 4. Jh. keinen christliche Monarchen
gegeben hat, der sich irgendwas hätte zunutze machen können. Ihre Erklärungsmuster sind etwas schlicht.
Oh., ich denke, Paulus und seine Nachfolger bzw die einfacheren Priester jener Zeit werden auch Macht
über so einige Menschen gehabt haben… aber bevor Sie wieder losschreien: Viele der Priester mögen
das ganze auch in gutem Glauben geglaubt haben, mag sein. Ich kann kmir nur einfach nicht vorstellen,
dass einer, der das Papstamt gekauft hat (was oft genug geschah!) tatsächlich vom Christentum überzeugt
war. Ebenso jene vielen Kaiser und Könige, die hemmungslos gemordet und gefoltert haben. Für die Mächtigen
war das Christentum einfach ein wertvolles Machtinstrument. Weg […] der sie zum Heil führen soll. IN
solchen Kategorien denken Atheisten nicht. Stimmt. Solche Kategorien sind auch völlig irrelevant, da
sich nichts des Heiles beweisen lässt. Die Muslime sehen ganz andere, zwingende Wege zum Heile vor als
die Buddhisten oder die Christen. Atheisten denken an das hier und jetzt und einige Jahre in die Zukunft.
Nicht an die (unbeweisbare) Ewigkeit. Uns reichen die tausende von Jahren, die der Menschheit noch bevorstehen.
Bis ins 4. Jahrhundert wurden die Christen vom Staat verfolgt Das Christentum ist also keine Erfindung
von Machthabern, sondern es ist die Religion des leiblich Auferstandenen, dessen Auferstehung durch die
Apostel und durch andere Jünger bezeugt ist.
@ Kurt K. Sachkenntnis? Bei der Hölle?? Bei den religionswissenschaftlichen Zusammenhängen. Ersatzweise
bei der Geschichte, die Ihnen erklären wird, dass es bis ins 4. Jh. keinen christliche Monarchen gegeben
hat, der sich irgendwas hätte zunutze machen können. Ihre Erklärungsmuster sind etwas schlicht. Solcherlei
Dinge sind zu bekämpfen und abzulehnen. Das ist aber kein Weg. Ich weiss ja nicht, ob es für Sie „Nichts“
ist, wenn man jemandem anderen hilft, sein Leben zu verbessern oder Leid zu verringern, oder einfach nur
nett zu anderen zu sein. Wenn das für Sie „Nichts“ ist, ja, dann führen meine Wege allesamt ins Nichts.
Das hat auch nichts mit diesem Aspekt zu tun. Das sehen Sie schon daran, dass die Kirche auf diesem Gebiet
seit 2000 Jahren intensiv tätig ist und nicht bloß mit einer Vertröstung aufs Jenseits, wie Sie das
hier behaupten. Wenn für Sie alleine das „Seelenheil“ zählt Die Frage ist, wohin Ihre Einstellung führt.
Die Katholiken schlagen einen Weg ein, der sie zum Heil führen soll. IN solchen Kategorien denken Atheisten
nicht. Ergo gibt es keinen Weg, wie ich bereits sagte. Wenn ich dann am Ende ins Nichts eintauche und
mein Leib von Würmern zerfressen wird – na und? Sie werden siech damit abfinden müssen, dass andere
das „na und“ nicht teilen.
@Kurt K.: Der Grundstein der christlichen Lehre wurde die leibliche Auferstehung Christi Nach der Kreuzigung
Christi meinten die Apostel, die Mission Christi wäre gescheitert und sie müßten sich wieder dem Alltag
zuwenden. Doch am dritten Tag erstand Er leibhaft von den Toten und erschien den Aposteln. Dieses Ereignis
ist der Grund der Glaubensverkündigung der Apostel in aller Welt. Christus erschien danach noch einigen
Jüngern, danach ging Er mit Leib und Seele in das jenseitige Himmelreich und Er wird wiederkommen am
Letzten Tag der irdischen Geschichte, als ewiger König! Alle Menschen werden dann leibhaft wiederauferstehen
und ewig leben: im Himmel oder in der Hölle, als materielle Welt.
@ Kurt K. Rudi: Es gibt weder Himmel noch Hölle. All das sind Wunschvorstellungen von Menschen, die ihre
jeweiligen übermächtigen Gegner in die Hölle und sich selber in den Himmel gewünscht haben, weil ihr
irdisches Daseins so Kacke war. Und der Klerus / der „Monarch“ hats verstanden, diese Wünsche zu nutzen,
um sich selber Macht über das Volk zu verschaffen. Es sollte schon wenigstens ein Mindestmaß an Sachkenntnis
vorhanden sein…
@ Rudolfus: Höhö! Blub. Mehr gibts dazu im Grunde von meiner Seite aus nicht zu sagen. Ihr ganzer Glaube
ist derart unlogisch, dass ein Gott, der diesem Legitimation verleihen würde, schon ein sehr seltsamer
Kauz sein müsste. Rudi: Es gibt weder Himmel noch Hölle. All das sind Wunschvorstellungen von Menschen,
die ihre jeweiligen übermächtigen Gegner in die Hölle und sich selber in den Himmel gewünscht haben,
weil ihr irdisches Daseins so Kacke war. Und der Klerus / der „Monarch“ hats verstanden, diese Wünsche
zu nutzen, um sich selber Macht über das Volk zu verschaffen.
Die Ewigkeit hört nur deshalb nicht zu bestehen auf, weil man nicht dran glaubt Wenn ich dann am Ende
ins Nichts eintauche und mein Leib von Würmern zerfressen wird – na und? Das Problem ist, daß auch die
Seele vom ewigen Wurm, der nie aufhört, zerfressen wird – und zwar ewig, wenn man in die Hölle kommt.
Also werden, nach irdischem Zeitgefühl, der Seele in der Hölle ein Tag wie ein ein Jahr erscheinen –
und auch nach hundert Millionen Jahren subjektiven Zeitempfindens ist die Ewigkeit noch nicht zu Ende!
@ Benedikt: Sie verstehen NICHTS! In Ihrer Weltanschauung kann es gar keinen richtigen Weg geben. Es lohnt
sich nichtmal, überhaupt einen Weg zu beschreiten, weil die allesamt ins Nichts führen. Au Contrair,
mon Ami! Sie führen keineswegs ins „Nichts“. Die Wege ohne das Versprechen des Heils in einer anderen
Welt (die keine Sau beweisen kann) führen zu mehr Gerechtigkeit in dieser Welt, denn: Es bringt nichts,
Elend und Not in dieser Welt als gottgegeben zu akzeptieren und auf „Belohnungen“ für das Leid zu warten.
Wir müssen dafür arbeiten, das Leben auf dieser Welt für jeden zu verbessern. Leid, Armut und Verfolgung
sind für mich keineswegs erstrebenswert und werden auch nirgends entlohnt. Solcherlei Dinge sind zu bekämpfen
und abzulehnen. Ich weiss ja nicht, ob es für Sie „Nichts“ ist, wenn man jemandem anderen hilft, sein
Leben zu verbessern oder Leid zu verringern, oder einfach nur nett zu anderen zu sein. Wenn das für Sie
„Nichts“ ist, ja, dann führen meine Wege allesamt ins Nichts. Wenn für Sie alleine das „Seelenheil“
zählt, welches zu erreichen ist durch Einhaltung irgendwelcher seltsamer Riten zur Verehrung eines imaginären
Geisteswesens oder durch den Glauben an einen Untoten… ja, dann führen die Wege des Atheismus ins Nichts.
Mir hingegen reicht es, zu wissen, dass ich durch mein Sein anderen Menschen helfen konnte und mein Leben
mir Spaß gemacht hat (auch nicht unwichtig!). Wenn ich dann am Ende ins Nichts eintauche und mein Leib
von Würmern zerfressen wird – na und?
@Kurt K.: Die kirchlichen Behindertenbetreuungseinrichtungen Warum gibt es in der BRD keine vom Staat
geführten Behindertenbetreuungseinrichtungen, z.B. im ehemaligen DDR-Gebiet, wo alles in staatlichen
Händen war? Und das kann ich nicht, denn 70% der Behinderteneinrichtungen sind in „kirchlicher Hand“
(finanziert wirds trotzdem zu 95% durch Papa Staat) und ich kann mich dort aufgrund fehlender Wahnvorstellungen
über irgendwelche Geistwesen und Untote nicht erfolgreich bewerben. Die kirchlichen Einrichtungen weisen
keine Nichtkatholiken ab, deshalb werden Sie sicherlich nicht benachteiligt. Für mich ist das Gewalt /
Zwang. Für mich gehört der gesellschaftliche Einfluss der chr. Kirchen abgeschafft. Offenbar gäbe es
viele dieser Einrichtungen ohne die Kirche gar nicht, auch wenn sie heute der Staat finanziert. Und die
Kirche hat nicht in wenigen Jahrzehnten 200 Millionen Menschen ermordet!
#173 Leblhuber 01:49:41 | Freitag, 18. Januar 2008
@Benedikt: Das ist doch gerade der Punkt: Dies anzuerkennen bedeutet, dass die Kreuzzüge eben weniger
ein religiöser Krieg waren, als man meinen könnte. Insbesondere der vierte Kreuzzug war im Prinzip ein
Wirtschaftskrieg. Mit Religion hatte der gar nichts mehr zu tun. Mir brauchen Sie das nicht zu sagen.
Sagen Sie das denen, die Kreuzzüge als Glaubenszeugnisse verkaufen!!!
@ Kurt K. Womit bewiesen wäre, dass auch Katholiken noch auf den richtigen Weg finden können. In Ihrer
Weltanschauung kann es gar keinen richtigen Weg geben. Es lohnt sich nichtmal, überhaupt einen Weg zu
beschreiten, weil die allesamt ins Nichts führen. @ Leblhuber Man kann nicht Machtpolitik und den Willen
zur Bereicherung als Triebfeder ausklammern und obendrein darauf vergessen, dass die Opfer nicht nur Juden
und Muslime waren, sondern auch Christen!! Das ist doch gerade der Punkt: Dies anzuerkennen bedeutet,
dass die Kreuzzüge eben weniger ein religiöser Krieg waren, als man meinen könnte. Insbesondere der
vierte Kreuzzug war im Prinzip ein Wirtschaftskrieg. Mit Religion hatte der gar nichts mehr zu tun.
Leblhuber / @ Stromberg @ Leblhuber: Ihr Post vom Do um 21:41 Uhr…? Kanns sein, dass Sie da den Adressaten
falsch gewählt haben…? ich fühl mich irgendwie nicht angesprochen, obwohl es in der Kopfzeile an mich
adressiert ist. @ Stromberg Gläubige können genauso wie Ungläubige unangenehme oder auch liebenswerte
Zeitgenossen sein. Stimmt. Ich kenne auch liebenswerte Gläubige. Nicht viele, aber gut… liegt an meinem
Umfeld. Sobald ein anderer einem anderen seine eigene Meinung mit Gewalt aufzwingen will, andere hasserfüllt
verfolgt, dann wird es problematisch, egal, ob dies ein Katholik oder ein Kommunist tut. Stimmt auch.
Aber was heisst schon „Gewalt“? Ich sehe es als „aufzwingen“ an, wenn ich meinen Beruf Behindertenbetreuer
nicht frei ausüben kann. Und das kann ich nicht, denn 70% der Behinderteneinrichtungen sind in „kirchlicher
Hand“ (finanziert wirds trotzdem zu 95% durch Papa Staat) und ich kann mich dort aufgrund fehlender Wahnvorstellungen
über irgendwelche Geistwesen und Untote nicht erfolgreich bewerben. Für mich ist das Gewalt / Zwang.
Für mich gehört der gesellschaftliche Einfluss der chr. Kirchen abgeschafft. …Verfolgung Gläubiger
durch die verschiedenen totalitären Systeme. Ein Hasenschiss gegenüber den Jahrtausenden der Verfolgung
von Ungläubigen durch die Gläubigen. Hat letztlich auch nichts mit dem Atheismus zu tun, sondern mit
den jeweiligen totalitären Systemen. Hitler z.B. war auch kein Atheist.
#170 Leblhuber 00:24:37 | Freitag, 18. Januar 2008
@ FiliusEcclesiae: Hochverehrter Pater Lingen! Der Anderl-v.-Rinn.Kult wurde in der Diözese Innsbruck
de facto erst durch Bischof Reinhold Stecher in den 1980ern abgeschafft. Mit der Bitte um Ihr priesterliches
Gebet und Segen! Über Bistumsbischof i.R. Mons. Reinhold Stecher: Er ist heute Maler und hat auch einen
Malkalender 2008 selbst gemalt: zu finden im vorletzten A&M/Weltbild-Buchkatalog! Ich habe Sie bisher
offensichtlich falsch eingeschätzt. Sie sind kein rechtschaffener, gutgläubiger Sektierer, sondern bloß
ein Rothkranzapologet. Ihre Sache! Ihren Hang zur Selbstkarikierung können Sie ruhig ausleben. Wenn Sie
aber glauben, Bischof Stecher dadurch lächerlich machen zu können, dass Sie ihn, in höchst unqualifizierter
Weise, als Kalendermaler bezeichnen, beweisen Sie sich nur als bigotten und schismatischen Spießer. Dem
Literaten und Maler Reinhold Stecher schaden Sie damit nicht. Ihr hochverehrter Pater Lingen, dessen Gebet
und Segen Sie erbitten, wird Ihrem ewigen Seelenheil möglicherweise wenig nützen. Die Bibel beweist,
dass mit Abgefallenen rigid verfahren wird. o^/
Hochverehrter Pater Lingen! Der Anderl-v.-Rinn.Kult wurde in der Diözese Innsbruck de facto erst durch
Bischof Reinhold Stecher in den 1980ern abgeschafft. Daß der Kult bereits in den 1960ern de jure durch
Paul VI. verboten wurde, habe ich auch erst in der wikipedia.de zum ersten Mal gelesen. Ich kann dies
weder bestätigen, noch negieren. Mit der Bitte um Ihr priesterliches Gebet und Segen! Über Bistumsbischof
i.R. Mons. Reinhold Stecher: Er ist heute Maler und hat auch einen Malkalender 2008 selbst gemalt: zu
finden im vorletzten A&M/Weltbild-Buchkatalog!
#168 Leblhuber 23:33:55 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ FiliusEcclesiae: Aber Satanisten gibt es sicherlich auch unter den Juden, nicht nur unter Getauften.
In den Überlieferungen ist auch von „umherziehenden Juden“ die Rede – und nicht von ortsansässigen Juden.
Natürlich sollen es umherziehende Juden gewesen sein. Die ortsansässigen Juden hätten ja möglicherweise
beweisen können, dass sie es nicht waren. Rudolfus, Sie haben vom Judentum keine Ahnung. Das Judentum
eignet sich nicht für satanistische Umtriebe. Es gibt keine mystische Liturgie, die zum Missbrauch einladen
könnte. Dem jüdischen Gottesdienst fehlt das Geheimnis!!! Eine geistige Gegenwelt ist daher auch nicht
konstruierbar. Außerdem mangelt es dem Judentum an der Ausformung des Satans als Gegenspieler Gottes.
Der Gott Israels hat keinen Widerpart. Lesen Sie HIOB!!! Eine simple Einführung bietet Ihnen bereits
Wikipedia!
#167 Pater Lingen 23:27:24 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Ich weiß, dass es „Wikipedia“ gibt aber das ist nun mal keine ernstzunehmende Informationsquelle. Ich
selbst wurde von Wikipedia z.B. als „Tänzer bei den Chippendales“ ausgegeben (was ich nie war; ich habe
noch nicht mal eine Veranstaltung bei denen besucht!).
Die Streichung des Anderlkultes (Bistum Innsbruck) ist lt. wikipedia.de eine Entscheidung Pauls VI. Bischof
Reinhold Stecher v. Innsbruck setzte 1988 der Legende vom angeblichen jüdischen Ritualmord am „Anderl
von Rinn“ ein Ende, und verbot jeden weiteren Kult (bereits Papst Paul VI. verbot in den 1960er Jahren
die Verehrung des Anderl von Rinn, da es sich bei den Reliquien um eine sichere Fälschung handelte).
de.wikipedia.org/wiki/Reinhold_Stecher Tatsache ist aber, daß die Anderlreliquienkapelle noch unter Bischof
Reinhold Stecher öffentlich war – und daß es auch eine Wandmalerei über den Ritualmord gab. Ich persönlich
habe jedenfalls in einer privaten Anfrage an einen Kirchenmann die Information erhalten, die Reliquien
des sel. Anderl wären nichts weiter als „Hasen-“ oder „Kanninchenknochen“.
#165 Leblhuber 23:10:52 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Stromberg, ich verstehe Sie, Sie aber offensichtlich nicht mich! Muss ich mich hier wirklich- und das
widerwillig-als Verteidiger Deschners positionieren, nur weil Sie an mir vorbeireden? Dissertationen und
Habilitationsschriften liest keiner!!! Deschner lesen viele. Es war leider bis in die späten 80er Jahre
so, dass -und das habe ich Ihnen bewiesen- die Kirchengeschichte von der Kirche selbst ordentlich schöngefärbt
wurde, hauptsächlich durch Verschweigen von Fakten. Das betraf nicht nur die theologische Ausbildung,
sondern auch den gymnasialen Religionsunterricht und alle sonstigen Schriften und Wortmeldungen diverser
kath. Gruppierungen. Der kath. Kartellverband ist dafür ein besonderes Beispiel. Indoktrinierung vor
Wahrheit!!! Es ist Deschner zu danken, dass Verschweigen und Behübschen zunehmend obsolet sind. Im übrigen
gibt es keine absolut objektive Geschichtsschreibung. Davon bin ich überzeugt. Jeder Historiker beleuchtet
sein Thema durch seine subjektiv gewählte Lichtquelle. Die Themenwahl, die operationale Fragestellung,
die Auswahl der Quellen, die Schlussfolgerung, alles ist subjektiv gefärbt. Erst wenn ganz unterschiedliche
Forscher zu ähnlichen Ergebnissen kommen, kann etwas als gesichert gelten. Ich lese gerade Kreuzzug und
Djihad, Der Islam und die christliche Welt, von Bassam Tibi. Die Sicht eines aufgeklärten, liberalen
Moslems ist hochinteressant und zeigt, wo die abendländische Geschichtsschreibung ihre Mankos hat. Die
Mängel liegen in der jeweils einseitigen Betrachtungsweise desselben Themas.
#164 Pater Lingen 23:06:23 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Anderl-Kult 1952 gestrichen? Ich habe einerseits Schriften von Gottfried Melzer, denenzufolge der Kult
1985 abgeschafft wurde. Anderseits wird im „Wimmer“ (Handbuch der Namen und Heiligen, 1956) Andreas von
Rinn noch ganz uneingeschränkt als Seliger mit Fest am 12. Juli aufgeführt: „Märtyrer bei Ritualmord“.
#162 Samurai 23:01:10 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ Filius „Beweis“ ist die Geschichtsschreibung. Interessant! Hätte die Geschichtsschreibung – oder die
Menschen, denen eine Sichtweise passend erschienen gewesen wäre, geschrieben, daß Muslime Juden morden,
um deren Eingeweide in der Moschee zu verspeisen, dann hätten Sie es auch geglaubt? Und was ist, wenn
„das Anderl“ von einem Christen aus dem Dorf getötet wurde, denn es gibt keinen Beweis, daß es ein Jude
war, oder? Samurai
#161 matt2 † 22:58:36 | Donnerstag, 17. Januar 2008
ich kenne immerhin die Geschichte Israels… anhand des biblischen Berichts. Das ist für mich lebendige
Geschichte, weil sie nämlich auch reflektiert ist durch die Vision der Propheten. Also Gott selbst hat
diese Geschichte kommentiert und natürlich auch bestimmt durch den Vollzug seiner Gerechtigkeit an Israel
und an den Völkern. Ohne diese Kenntnis des gerechten Waltens Gottes am Beispiel dieses Volkes, ohne
also den Glauben an das Wort der Schrift, kann man die neuere Geschichte, selbst wenn man die Chronologie
der Ereignisse gut kennt, eigentlich nicht sinnvoll interpretieren, nämlich im Sinne einer Notwendigkeit
der Folge von Ereignissen. Man muss geschult sein in dieser höheren Gerechtigkeit, die Gott uns über
sich preisgibt im AT um auch die neuere Geschichte zu verstehen. Das ist meine Überzeugung.
@Samurai: Die Geschichtsschreibung überliefert es so. „Beweis“ für die Geschichtsschreibung ist fast
immer nur die Geschichtsschreibung. Das ist überall in der Geschichtsschreibung so.
#159 Samurai 22:55:31 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ Filius Sie schreiben, daß es (Sie beziehen sich offenbar auf die „Ritualmordseligen“) „jüdisch-satanistische
Sektierer gewesen sein müssen“. Mit Verlaub, aber bringen Sie mir bitte einen Beweis (!), daß es sich
bei den Mördern von Andreas von Rinn und Simon von Trient (sofern beide nachweislich ermordet wurden)
um Juden handelte, die satanistische Rituale ausübten. Oder machen wir es einfacher: Bringen Sie mir
einen (!) Beweis(!), daß die beiden Personen von einem Juden ermordet wurden. Samurai
Satanisten gibt es auch unter den Getauften, und unter den Juden eben offenbar auch. Warum sollte es nur
Ritualmorde durch Getaufte geben, und nicht auch durch Juden? Die Kirche hat den Kult um Märtyrer durch
jüdische Satanisten nach der Judenverfolgung um des öffentlichen Friedens wegen als öffentlichen Kult
abgeschafft, weil die Sache von Christen „dem Judentum“ zugeschrieben wurde, obwohl es jüdisch-satanische
Sektierer gewesen sein müssen. Privat kann man sich an diese Selige wenden, aber nicht in einem öffentlichen
Kult, um nicht alle Juden in ein schlechtes Licht zurücken. Aber Satanisten gibt es sicherlich auch unter
den Juden, nicht nur unter Getauften. In den Überlieferungen ist auch von „umherziehenden Juden“ die
Rede – und nicht von ortsansässigen Juden.
@Marsilius Danke für die Blumen, aber irgendwie finde ich Ihren Tonfall auch etwas arrogant. Sorry. Ich
weiß, Arroganz und Selbsterhebung sind hier auf Kreuz-net gang und gäbe, und werden von vielen Usern
mit Wonne gepflegt, aber man sollte mit gutem Beispiel vorangehen und so was vermeiden. Ich habe immerhin
versucht, meine Kritik an Deschner sachlich zu begründen. Das ist nicht so einfach, wenn man dies anderen
vermitteln will, die größtenteils wohl keine Fachhistoriker sind und nie gelernt haben, mit historischen
Methoden umzugehen. Aber was mir schon auffällt, und das ist jetzt gar nicht böse gemeint: Mit der gleichen
Vehemenz, mit der hier die extremen Tradis ihre Parolen unters Volk bringen, tun es auch die Agnostiker
und Kirchengegner hier. Es scheint mir die gleiche Geisteshaltung zu sein, wenn man auch unterschiedlichen
Überzeugungen huldigt. Mit den Querulanten liegen Sie vielleicht gar nicht so falsch. Die bloße Lust
am Widerspruch ist hier für manche auch ein Motiv. Oder irre ich mich da?
#156 Samurai 22:39:41 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ Daniel Stöhr Belege, bitte… …denn die Geständnisse, die es während der Ermittlungen im Fall Simon
von Trient gab, wurden ohne Ausnahme unter der Folter „erzielt“. Weiterhin gibt es – genauso wie im Fall
des „Anderl von Rinn“ keinen Beweis, daß die Personen von Juden ermordet wurden, damit diese aus rituellen
Gründen das Blut benutzen konnten. Also, bitte bringen Sie verifizierbare und nutzbare (!) Beweise, daß
diese Personen aus dem genannten Grund von Juden ermordet wurden. Im Fall des Simon von Trient war es
übrigens ein Mitglied der jüdischen Gemeinde, daß den Leichnam in einem Fluss fand und den Vorfall
den Behörden meldete. Samurai
#152 crossword 22:24:48 | Donnerstag, 17. Januar 2008
marsilius ficinus willkommen, endlich ein (selbsternannter) lichtblick in diesem forum, kein dilettant,
sondern ein um die dinge der welt wissender. wir dilettanten erwarten uns viel von Ihnen, vergessen Sie
das nicht!
#151 Ydefix 22:23:47 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Die Ritualmord-Seligen …schon komisch: alle drei wurden innerhalb von einem Jahrzehnt (!) plötzlich
aus den Kalendern gestrichen Simon von Trient (1965) Anderl von Rinn (1952) Werner von Oberwesel (1963)
Einer also ein paar Jahre vor V2, die anderen beiden währenddessen. Auch innerhalb dieses Jahrzehnts
schaffte Roncalli die alte Bekehrungsbitte für die Juden in seiner neuen Kirche ab. o^/
Ist „Marsilius Ficinus“ etwa auch Dilettant, daß er sich im kreuz.net-Forum äußert? Karlheinz Deschner
ist Dilettant, alle sind Dilettanten, nur „Marsilius Ficinus“ & Herr Stromberg sind die einzigen Nichtdilettanten!
Warum lassen Sie sich dann eigentlich herab, überhaupt zu „Dilettanten“ in einem dilettantischen Forum
zu sprechen? Keiner wird sie verstehen!
#149 matt2 † 22:19:12 | Donnerstag, 17. Januar 2008
was soll die plötzliche Überheblichkeit… da ist mir inhaltlicher Dilletantismus noch lieber… anstatt
Teilnehmer dieses Forums abzuqualifizieren, bringen sie lieber inhaltliche Kommentare zum Vorschein. Ich
persönliche gebe zu über eine schwache Geschichtskenntnis zu verfügen. Deschner kenne ich überhaupt
nicht und kann ich nicht beurteilen. Wenn Sie es können und besser können, als die anderen hier, dann
tun Sie es. Von Ihrer Überheblichkeit hat keiner was.
@Stromberg Ich habe die Diskussion über Herrn Deschner und seine Werke interessiert verfolgt. Ich habe
mich köstlich dabei amüsiert, wie Dilettanten versuchen, das Werk eines Dilettanten zu verteidigen und
zu einem großen Wurf zu stilisieren. Ich wundere mich darüber nicht. Denn wie es sicherlich Vulgärtraditionalismus
gibt, so gibt es auch Vulgäratheismus, der in manchen Kreisen sehr beliebt ist. Mit Niveau und geistiger
Durchdringung hat das alles nichts zu tun… Na ja, kann man auf dieser Seite nun auch wirklich nicht
erwarten. Die Lesermeinungen bei Kreuz-net sind ein herrliches Forum, um Querulanten aller Art und weltanschaulichen
Richtungen zu studieren. Warum auch immer, Kreuz-net zieht diese Leute magisch an. Sie gehören nicht
zu dieser bedauernswerten und in der Humanität zutiefst gescheiterten Klientel, werter Stromberg, damit
wir uns nicht mißverstehen.
@„Bernd Stromberg“: Wer das Werk Karlheinz Deschners nicht kennt, dem steht auch kein Urteil darüber
zu. Informieren Sie sich also, bevor Sie sich über einen der wichtigsten deutschen Sachbuchautoren äußern.
#146 Peter-Pan 21:59:40 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@FiliusEcclesiae Ja, aber das ist ja der Knackpunkt bei der ganzen Sache: Die Vertreter aller Religionen
und Konfessionen halten ihren Glauben für den einzig wahren. Was macht Sie da so sicher, dass Sie sich
den richtigen ausgesucht haben?
@Leblhuber Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns gegenseitig ganz gewaltig annerven, aber wer vertritt
denn heute die von Ihnen (zu Recht) beanstandeten fünf Thesen im akademischen Diskurs? Jetzt nennen Sie
bitte keine Leser in diesem Forum, da man die meisten in solchen Fragen so ernst nehmen kann wie eben
Herrn Deschner Meinen Sie allen Ernstes, eine differenziertere Sichtweise in diesen Fragen ist der Verdienst
von Herrn Deschner? Meinen Sie nicht, dass es genug Fachleute gibt, die sich mit diesen Dingen beschäftigen.
Profan- wie Kirchenhistoriker? Meinen Sie nicht, dass zu diesen Theman schon vor Deschner Dissertationen
und Habilitationsschriften angefertigt worden sind, die sich handwerklich und methodisch sauber damit
auseinandergesetzt haben?
@Peter-Pan: Diese Leute besitzen schon einen Glauben, aber einen Irrglauben Und das sehen eine ganze Menge
Menschen ganz und gar nicht so, dass eine so menschliche und für Fehler anfällige Institution die alleingültige
Wahrheit für sich gepachtet haben will. Auch noch so religiöse Christen glauben schon lange nicht mehr,
dass das ewige Seelenheil an irgend einer – oder gar „der Kirche“ hängt. Die Lehre über Christus wurde
nur durch die Kirche den Leuten bekanntgemacht. Niemand ist ein rechtgläubiger Christ, der nicht Teil
der Kirche ist. Außerhalb der Kirche gibt es „irgendeinen Glauben“, aber nicht den richtigen Glauben.
Niemand weiß von Christi Lehren außer durch die Kirche – und diese ist nur in ihren menschlichen Amtsträgern
praktisch fehleranfällig: aber nicht lehrmäßig in endgültigen Glaubensfragen, in denen die göttliche
Kirche – dank des göttlichen Petrusamtes – nie vom rechten Weg abirrt.
#143 Leblhuber 21:47:31 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Kurt K.: Die Kreuzzüge so weit zu simplifizieren, sie 1. bloß auf die Rückeroberung der Hl. Stätten
zu begrenzen, 2. ihre Legitimation durch den Hilferuf der Byzantiner zu belegen, 3. ihre Gräueltaten
als Kollateralschäden zu entschuldigen 4. den Islam als alleinigen Gegner zu bezeichnen und 5. sie auch
heute noch zu rechtfertigen und als gerechten Krieg zu verteidigen heißt, Kirchengeschichte fälschen.
Man kann nicht Machtpolitik und den Willen zur Bereicherung als Triebfeder ausklammern und obendrein darauf
vergessen, dass die Opfer nicht nur Juden und Muslime waren, sondern auch Christen!!! Es ist die Leistung
Deschners, diese Argumentationskette nicht mehr so einfach unter das dumme Volk bringen zu können.
#142 Peter-Pan 21:46:46 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@FiliusEcclesiae „Der Glaube“ ist der Glaube an die Kirche und deren Lehre – im Terminus der Kirche. Und
das sehen eine ganze Menge Menschen ganz und gar nicht so, dass eine so menschliche und für Fehler anfällige
Institution die alleingültige Wahrheit für sich gepachtet haben will. Auch noch so religiöse Christen
glauben schon lange nicht mehr, dass das ewige Seelenheil an irgend einer – oder gar „der Kirche“ hängt.
Für die Kirche gibt es nur „den Glauben“ Peter-Pan Wer sagt denn, dass der Glauben von jemanden schwankt,
der sich von der Kirche abwendet? Viele sehr religiöse Menschen sind im Laufe der Jahrhunderte zu dem
Schluss gekommen, dass ihr Glaube nicht angemessen von der sich für die jeweilige Glaubenslehre zuständig
fühlenden Organisation vertreten wird. „Der Glaube“ ist der Glaube an die Kirche und deren Lehre – im
Terminus der Kirche.
@Kurt Glaube kann schädlich sein, wenn er von Fantatikern praktiziert wird, die über Leichen gehen.
Ganz genau das gleiche gilt für den Unglauben. Historische Beispiele für beides gibt es mehr als genug.
Da brauchen wir keinen Deschner. Gläubige können genauso wie Ungläubige unangenehme oder auch liebenswerte
Zeitgenossen sein. Sobald ein anderer einem anderen seine eigene Meinung mit Gewalt aufzwingen will, andere
hasserfüllt verfolgt, dann wird es problematisch, egal, ob dies ein Katholik oder ein Kommunist tut.
In der Kirchengeschichte gibt es in der Tat viele dunklen Seiten, da brauche ich wirklich keinen selbsternannten
Kirchenkritiker wie Herrn Deschner für. Aber auch Atheisten haben sehr viel Leid über Menschen gebracht,
meinen Sie nicht? Stalin, Hitler, Pol Pot etc. Denken Sie an die Verfolgung Gläubiger durch die verschiedenen
totalitären Systeme. Sie halten Glaube für gefährlich, andere den Unglauben. Was lernen wir daraus?
Dem anderen in Toleranz und Respekt begegnen, auch wenn es schwer fällt. Klar, das ist hier im Leserforum
nicht einfach. Aber wenn Sie genau lesen, sind nicht nur die „Hardcoretradis“ intolerant; die Vertreter
des „linken Lagers“ haben die gleiche unduldsame, intolerante Haltung. Denken Sie mal drüber nach.
@Kurt K.: Ein persönlicher Glaube ist doch nicht schädlich Ich bin überzeugt von meiner Ansicht und
meine, dass Glauben (bzw v.a. die Organisationen des Glaubens) für die Welt schädlich ist. Die Menschen,
insbesonders organisierte Menschen, sind es, die schädlich sind – egal wo, zumindest außerhalb des Paradieses.
Der persönliche Glaube und Prinzipien verhelfen dem Menschen doch nur zum Besseren, da der Mensch an
sich schlecht ist.
#138 crossword 21:27:27 | Donnerstag, 17. Januar 2008
bstromberg danke für die teilanerkennung. ich vergleiche die evangelien nicht mit deschner , sondern
meine, dass für „kirchenfreundliche“ autoren von den evangelisten angefangen, die allesamt zweifellos
aus einer extremen „prohaltung“ ihre schriften verfasst haben, Ihre worte ebenso anzuwenden sind, wie
für deschner. soweit ich weiß, ist deschner kein historiker und gibt es auch nicht vor. er versteht
sich als kirchenkritiker, der sich im gegensatz zum alles verherrlichenden „kirchenfreund“ der schattenseite
der kirche widmet.
#137 Kurt K. 21:21:27 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ Stromberg: Gestatten Sie? Lassen Sie anderen Ihren Glauben, wenn Sie selbst diesen auch nicht teilen.
Ich verstehe Ihr Problem nicht. Warum wollen Sie Ihre Ablehnung der Kirche anderen „verkünden“? OK, aber
es muss Gott sei Dank nicht jeder so denken wie Sie, oder? Gestatten Sie, dass auch ich auf die eigentlich
an Crossword gestellte Frage antworte: Aus dem selben Grund, aus dem Gläubige missionieren: Ich bin überzeugt
von meiner Ansicht und meine, dass Glauben (bzw v.a. die Organisationen des Glaubens) für die Welt schädlich
ist. Und weil der Glaube anderer meine Umwelt derart beeinflusst.
@Crossword Sorry, aber Ihre Argumentation ist alles, aber nicht schlüssig. Zum einen stimme ich Ihnen
zu: Wenn jemand aus einer einseitigen „Prohaltung“ heraus sich zB. mit Kirchengeschichte beschäftigt,
wäre dies sehr problematisch. Er würde den gleichen Fehler wie Herr Deschner machen, wenn er an die
Quellen und ihre Auswahl immer schon die Prämisse legen würde, dass die Kirche und Ihre Vertreter immer
gut und gerecht gehandelt haben. Über einen solchen „Forscher“ würde ein Historiker genauso mitleidig
lächeln wie über Herrn Deschner. Die Evangelien, die Sie ansprechen, sind aber nun eine ganz andere
literarische Gattung als die Invektiven eines Herrn Deschners. Sorry, aber Sie vergleichen Äpfel mit
Birnen. Ihre „kirchenverherrlichenden“ Schriften sind innerkirchliche Schriften, während wir uns hier
über Prinzipien sauberer historischer Forschung unterhalten. Das sind zwei Paar Schuhe. DIe Evangelien
wollen den Glauben verkünden, eine saubere historische Untersuchung will eine möglichst korrekte Rekonstruktion
des Vergangenen „sine ira et studio“ bewerkstelligen, sie will Fakten einordnen, sie will ausgewogen sein
etc. Und im übrigen zwingt Sie doch niemand, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen. Sie können Sie
für sich selbst völlig ignorieren. Lassen Sie anderen Ihren Glauben, wenn Sie selbst diesen auch nicht
teilen. Ich verstehe Ihr Problem nicht. Warum wollen Sie Ihre Ablehnung der Kirche anderen „verkünden“?
OK, aber es muss Gott sei Dank nicht jeder so denken wie Sie, oder?
#135 Peter-Pan 21:11:32 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@FiliusEcclesiae Wer wegen irgendeinem Pfarrer oder generell Kleriker von der Kirche abfällt, bei dessen
Glauben muß doch vorher schon etwas nicht gestimmt haben, Wer sagt denn, dass der Glauben von jemanden
schwankt, der sich von der Kirche abwendet? Viele sehr religiöse Menschen sind im Laufe der Jahrhunderte
zu dem Schluss gekommen, dass ihr Glaube nicht angemessen von der sich für die jeweilige Glaubenslehre
zuständig fühlenden Organisation vertreten wird. Und die Kirche wird nun mal durch ihr allzu menschlichen
Repräsentanten definiert. Wenn ein Gläubiger von denen entäuscht ist, tritt er eben aus. Deswegen hört
er nicht zwangsläufig auf, zu glauben.
#134 Kurt K. 21:09:02 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ Filius E. Er hat kirchengeschichtlich Großes geleistet – Na, immerhin erkennen Sie das an. er sollte
nur erkennen, daß die Kleriker auch verdammt werden, die Böses tun. Ja? Von wem denn?
@Kurt K.: Wer wegen irgendeinem Pfarrer oder generell Kleriker von der Kirche abfällt, bei dessen Glauben
muß doch vorher schon etwas nicht gestimmt haben, sondern muß sich eher auf dem Level einer „Vereinsmeierei“
bewegt haben. Karlheinz Deschner hat sich wenigstens die Mühe gemacht, die gesamte negative Kirchengeschichte
zu erforschen, und er bringt eine Fülle an Fakten, die er immer quellenmäßig belegt. Er hat kirchengeschichtlich
Großes geleistet – er sollte nur erkennen, daß die Kleriker auch verdammt werden, die Böses tun.
#132 Kurt K. 20:57:27 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ Sohnemann Viele Kirchennahe sind bereits wegen eines Streites mit dem Ortspfarrer von der Kirche abgefallen,solche
Fälle gibt es in vielen Pfarrgemeinden. Auch Karlheinz Deschner entstammte katholischem und kirchennahem
Milieu. Womit bewiesen wäre, dass auch Katholiken noch auf den richtigen Weg finden können. :)3
Viele Kirchennahe sind bereits wegen eines Streites mit dem Ortspfarrer von der Kirche abgefallen, solche
Fälle gibt es in vielen Pfarrgemeinden. Auch Karlheinz Deschner entstammte katholischem und kirchennahem
Milieu. Lange herrschte aber von Seiten der Kirche noch eine sehr unausgewogene hierarchieglorifizierende
Kirchengeschichtsschreibung, insbesonders bis zum Pastoralkonzil, obwohl man sicher auch unter Katholiken
wußte, daß die Geschichte der Hierarchie auch viele dunkle Kapitel besitzt: Die sehr autoritäre Paul-VI.-Hierarchie
profitierte jedenfalls sehr von der hierarchieglorifizierenden Geschichtsschreibung der Vorkonzilskirche,
mit dem Anspruch, dem Papst, dem Ortsbischof und dem Ortspfarrer ausnahmslos und in allem gehorchen zu
müssen: zumindest, was die eigenen Gläubigen betraf! Tatsächlich widersetzte sich bekanntlich sowohl
Papst Paul VI. der päpstlich kanonisierten Messe des hl. Pius V. – und damit dem eigenen Papstamt (ab
1969) – und bekanntlich widersetzten sich viele Bischöfe der Enzyklika Humanae vitae (formell die DBK
und ÖBK 1968): und auch die Ortspfarrer taten liturgisch, was sie wollten: Nur die jeweiligen Gläubigen
sollten in alter Vorkonzilsmanier „dem Pfarrer gehorchen“, und die liturgischen Eigenheiten und Häresiepredigten
hinnehmen. Das einzig Vorkonziliare, das die Nach-Vaticanum-II-Hierarchie weiterhin lehrt, ist ein abstruser
Gehorsam gegenüber irrige Neuerungen und häretische Oberhirten: bei gleichzeitiger Verzerrung der römischen
Dokumente, sowohl lehrmäßig als auch liturgisch!
#130 crossword 20:23:39 | Donnerstag, 17. Januar 2008
bernd stromberg Sich mit diesen Dingen aus einer absoluten Antihaltung heraus zu beschäftigen, sie zum
Vehikel des eigenen Kirchenkampfes zu machen, ist keine wirklich gute Grundlage für eine ausgewogene
und differenzierte Darstellung. ok, wenn Sie schon diese meinung vertreten, dann doch bitte konsequent,
wie ein erwachsener mensch. dann müssen Ihre bedenken ebenso in der anderen richtung gültigkeit haben,
andernfalls kann man Sie nicht ernst nehmen. dh. „sich mit diesen dingen aus einer absoluten prohaltung
zu beschäftigen, sie zum vehikel des eigenen glaubenskampfes zu machen, ist keine wirklich gute grundlage
für eine ausgewogene und differenzierte darstellung“ damit können Sie die gesamten evangelien und alles
drum und dran, die gesamte verherrlichung der kirche und ihrer lehren vergessen. – was mir nur recht wäre,
denn hätten wir keine kirche, bräuchten wir keinen deschner. die welt wäre um vieles einfacher.
#129 Ydefix 20:02:29 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Stromberg „Deschner ist von Ranke-Heinemann nicht weit entfernt, was das argumentative Niveau angeht…“
Von der wird er ja auch laut Wikipedia in den höchsten Tönen gelobt
@Benedikt Ich kann Ihre Einschätzung bezüglicher misanthropischer Haltungen von Herrn Deschner sicherlich
teilen. Und diese kapriziert er nicht nur, aber im besonderen auf das Christentum bzw. die katholische
Kirche. Sich mit diesen Dingen aus einer absoluten Antihaltung heraus zu beschäftigen, sie zum Vehikel
des eigenen Kirchenkampfes zu machen, ist keine wirklich gute Grundlage für eine ausgewogene und differenzierte
Darstellung. Aber sagen Sie das mal so manchen (selbst kaum differenzierungsfähigen) Usern hier Eigentlich
wären die Lesermeinungen bei Kreuz net doch ein schönes Forum für Herrn Deschner. Hier könnte er seine
Horrorstories versuchen an den Mann zu bringen. Er würde bestimmt einige begeisterte Jünger finden,
die auf den Zug aufspringen. Und auch hier gibt es viele Laien, die sich aufführen, als wären sie Ordinarii.
Wohlgemerkt: Man kann sich auch als Atheist mit Kirchengeschichte beschäftigen. Der Althistoriker Peter
Brown ist so ein Beispiel. Man muss seinen Thesen nicht immer zustimmen, aber er schreibt nicht als Missionar
seiner eigenen Weltanschauungen, sondern als seriöser Forscher. Ein solcher will Herr Deschner ja auch
nicht sein, wie ich hier belehrt wurde. Also kann man ihn und seine Werke getrost übergehen. Was die
historische Forschung ja konsequent macht. Deschner ist von Ranke-Heinemann nicht weit entfernt, was das
argumentative Niveau angeht Obwohl diese es von der Ausbildung her wesentlich besser können müßte…
#127 crossword 19:52:02 | Donnerstag, 17. Januar 2008
daniel stöhr so hilflos müssen Sie jetzt nicht tun, quellen kann man überprüfen, wenn man sich die
mühe macht. dass Sie sich so an deschners (polemischem) stil stoßen, ist ja für einen bibelfesten katholiken
schon ein wenig unglaubwürdig – ich schlage nun mal wahllos auf – und los gehts: … ich führe dich
und locke dich herbei… dann schlage ich dir den bogen aus der linken hand und lasse deiner rechten die
pfeile entfallen. Im bergland von israel wirst du umkommen, du und alle deine truppen und die völker,
die bei dir sind. Raubvögeln aller art und den wilden tieren werfe ich dich zum fraß vor. auf dem freien
feld wirst du fallen; denn ich habe gesprochen – spruch GOTTES, des HERRN. – wer sowas liest und solche
einen gott hochhält, hat moralisch jedes recht verwirkt, an deschner kritik zu üben. dessen angebliche
„gehässigkeit“ ist dagegen harmlos.
#125 Ydefix 19:42:03 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Peter-Pan: Reine Behauptungen, woher wissen Sie zu welcher Zeit welche Kleriker oder Adlige gerecht oder
ungerecht (widerverbünftig, willkürlich) gerichtet haben? (Das hat es zeit- und Ortsweise gegeben, ist
aber sicher kein christliches Spezifikum) Das einzige, was für mich aus ihren Pauschalbehauptungen hervorgeht
ist ein pathologischer Hass auf Kleriker und Kirche, die ja grundsätzlich immer und überall „willkürlich“
und ungerecht waren.
#124 Kurt K. 19:38:32 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ Ultramontanus: Nein / D. Stöhr Weil einige Inquisitoren sich dummes Zeug ausgedachte haben oder sonstwas
zu Schulden kommen haben lassen ist das gesamte mittelaterliche Rechtswesen Schund ?? Nicht alle Rechtssprüche
waren ungültig. Aber alle, bei denen Folter zur Anwendung kam, sind zumindest zweifelhaft, und alle,
die auf einem Gottesurteil beruhten, sind ungültig und schwachsinnig. Und wieso sollten nun Ihrer Meinung
nach gerade diejenigen Urteile der Inquisition bestand haben, in denen es um Ritualmorde an Christen geht,
diejenigen der fliegenden Hexen aber unsinnig sein? Die Geständnis-erpress-Methoden waren die selben.
Stöhr: Was Stecher oder sonstwer angeordnet hatist kirchenrechtlich völlig irrelevant, weil niemand
einer päpstlichen Bulle nachträglich die Gültigkeit nehmen kann. a) geht es hier nich um Kirchenrecht,
sondern um gesunden Menschenverstand und b) können päpstliche Bullen sehr wohl aufgehoben werden. Siehe
z.B.: Milites Templi und Vox in Excelsi Bullen sind keine Dogmen.
#123 crossword 19:37:36 | Donnerstag, 17. Januar 2008
benedikt War das jetzt das Eingeständnis, dass Sie meinten, so Religiösen könnte mann alles erzählen?
Ihnen habe ich nichts einzugestehen, nur dem lieben gott, und das hat zeit manchmal wäre man versucht,
zu glauben,religiösen könne man alles erzählen – entsprechend gebt Ihr Euch ja. aber man will die situation
nicht ausnützen, daher tun wirs nicht.
#122 Peter-Pan 19:34:08 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Ultramontanus Äh, das ganze mittelalterliche Rechtswesen ist von unserem Blickwinkel aus gesehen ohnehin
Schund. Es erlaubte Leigeigenschaft, Foltergeständnisse und grausame Strafen aller Art – und war ganz
allgemein dem Willen und der Willkür von Adeligen und Klerikern unterworfen. Was gibt’s da zu diskutieren?
#120 Ultramontanus 19:28:14 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Kurt K – geht’s eigentlich noch arroganter? Weil einige Inquisitoren sich dummes Zeug ausgedachte haben
oder sonstwas zu Schulden kommen haben lassen ist das gesamte mittelaterliche Rechtswesen Schund ??
#119 Samurai 19:27:38 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ Tridentinus Daniel Stöhr schrieb heute um 18.28 Uhr von dem Verhalten von Juden und bezog sich dabei
u.A. auf die hier debattierten Ritualmorde an christlichen Babys (Stichwort: Anderl von Rinn). Wohlbemerk:
Er schrieb nicht von dem angeblichen (!) Ritualmord. Folgerichtig muß ich davon ausgehen, daß er glaubt,
daß es diese Ritualmorde gab. Anschließend brachte er einen zweifelhaften Bericht als Beleg (!) für
die Ritualmordidee. Er schrieb sogar extra, daß der Autor des Beleges sogar ein Jude sei. Um 18.52 Uhr
schrieben Sie, daß angesichts (sinngemäß, nicht wörtlich) radikaler Gruppen im Judentum auch Ritualmorde
als Möglichkeit in Betracht gezogen werden müßten. Samurai
#118 Kurt K. 19:18:22 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Ultramontanus: Belege?? Herr Stöhr hat gleich zwei Belege geliefert! Nein. Herr Stöhr hat keinen Beleg
geliefert. Die Verehrung des Anderl von Rinn wurde verboten und ansonsten belegt Stöhr nur, dass es auch
andere gibt, die dieses Ritualmordgedöns auch behaupten. Sonst nichts. Warum sollte ich diese Rechtsfindung
bezweifeln? Wenn Sie auch glauben, dass die Hexen mithilfe von Besen und Flugsalbe aus Kinderleichen in
den Wald geflogen seien und mit Ziegenähnlichen Teufeln Unzucht getrieben hätten – dann, ja dann müssen
Sie die „Rechtsfindung“ der Inquisition natürlich nicht bezweifeln…
#117 Ydefix 19:14:59 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Was Stecher oder sonstwer angeordnet hat ist kirchenrechtlich völlig irrelevant, weil niemand einer päpstlichen
Bulle nachträglich die Gültigkeit nehmen kann.
#116 Tridentinus 19:14:49 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Samurai Lesen Sie genau, was ich (!) geschrieben habe (ich bezweifele auch, ob Stöhr zu solchen, an sich
sehr einfachen Differenzierungen fähig oder zumindest bereit ist) und vermengen Sie keine Themen. Dass
Sie jetzt plötzlich mit P. Friedrich von Spee SJ kommen, passt doch gar nicht in Ihre Argumentation.
#115 Ultramontanus 19:11:27 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Ja und weiter? „Ja, Menschen haben der Inquisition gegenüber ausgesagt, daß – daß „Anderl von Rinn“
von Juden zwecks ritueller Verwendung seines Blutes ermordet wurde.“ Soweit mir bekannt war es eien stinknormale
Gerichtsverhandlung, wo die Vorgänge aufgeklärt werden sollten. Warum sollte ich diese Rechtsfindung
bezweifeln?
#114 Kurt K. 19:10:31 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Daniel Stöhr Andreas von Rinn, laut päpstlichem Urteil ein Seliger. Schön. Und? Was soll das beweisen?
Diese Bulle ist aus dem Jahr 1755… damals glaubte man noch an diese Scheisse. Aus Wiki: Der Festtag
des „Anderl von Rinn“ wurde schließlich 1953 vom Innsbrucker Bischof Paulus Rusch aus dem kirchlichen
Kalender getilgt. 1985 wurden die Gebeine des Kindes aus der Pfarrkirche entfernt. 1994 wurde der Kult
um den Judenstein von Bischof Reinhold Stecher offiziell verboten, der auch ein Fresko mit der Darstellung
des Ritualmords in der Ortskapelle übermalen und die Kirche in „Mariä Heimsuchung“ umbenennen ließ.
Aber gerne belege ich das, Samurai,es belegt sogar ein Jude. Ja, und wenn das ein JUDE sagt, dann muss
es natürlich stimmen. Ausser natürlich, ein Jude behauptet was, was Ihnen, D. Stöhr, nicht in den Kram
passt. Ich habe zwar das Buch von Toaff nicht gelesen, aber mich darüber informiert indem ich einige
Rezensionen las. Ariel Toaff hat seine „Belege“ ausschliesslich aus den Akten der Inquisition. „Geständnisse“
von Gefangenen der widerwärtigen Inquisition sind keinen Pfifferling wert. Da gaben Frauen auch zu, um
Mitternacht auf Besen zu Stelldicheins mit Teufeln in den Wald geflogen zu sein… Was für Belege! LOL.
#113 Samurai 19:07:25 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Ritualmorde? @ Daniel Stöhr und Tridentinus Ja, Menschen haben der Inquisition gegenüber ausgesagt,
daß – daß „Anderl von Rinn“ von Juden zwecks ritueller Verwendung seines Blutes ermordet wurde. – daß
Hexen Geschlechtsverkehr mit dem Teufel hatten und auf ihrem Besen durch die Luft flogen und vieles mehr.
Aber man sollte nicht vergessen, daß die Angeklagten unter der Folter fast alles aussagten, Hauptsache,
die Qualen der „peinlichen Befragung“ hörten endlich auf. Wer immer noch glaubt, daß unter Folter erzwungene
Aussagen wirklich einen Wert besaßen sollte vieleicht mal die „Cautio Criminalis“ von Friedrich von Spee
lesen. Samurai
#107 Kurt K. 18:56:27 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ Daniel Stöhr: LOL Samurai fragte Sie: Ist es nur ein Vorwurf gegenüber dem jüdischen Volk oder haben
Sie verifizierbare Fakten (!) zu Ihrem Vorwurf? Na? Und? Nein. Können SIe auch gar nicht haben. Die einzigen
„Fakten“ hierzu stammen aus den Folterkellern der „christlichen“ Inquisition und damit wahrscheinlich
aus den kranken Gehirnen der Folterknechte. Sie selbst schrieben: …und hat auch konkrete Anknüpfungspunkte
im Verhalten von Juden (u.a. Ritualmorde an christlichen Babys). Konkrete Anknüpfungspunkte… Aha…
LOL. Ich kann Ihnen gerne ganz konkrete Anknüpfungspunkte für einen somit gerechtfertigten Antichristianismus
geben: Hexen- und Ketzerprozesse mit bestialischer Folter und grausamsten Hinrichtungen, tausendfach ausgeführt
in aller Öffentlichkeit und belegt durch zahlreiche Quellen. Und Solche Menschen, die andere Menschen
zu Tode quälen und dann rituell ermorden (denn was anderes waren denn die Scheiterhaufen?) hängen dann
ihren „berechtigten Antijudaismus“ an den paar zur Anzeige gebrachten, angeblichen Ritualmorden auf, für
die es nicht bei einem einzigen Fall irgendwelche Beweise gibt, die nicht durch Folter erzwungen wurden?
Das ich nicht lache! Typisch katholische (bzw religiöse) Bigotterie.
#105 Samurai 18:50:53 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Stichwort: Antijudaismus von Christen @ Abelaerd Stimmt leider, daß Augustinus und andere Kirchenväter
antijudaistische Äußerungen von sich gaben und das eben auch, als sie schon Bischöfe oder in anderen
Ämtern waren. Ich schreibe das deshalb relativ ruhig, weil die Kirchenväter in der Hinsicht auch „Kinder
ihrer Zeit“ und sicher nicht unfehlbar waren. Das dies ihre sonstige Leistungen nicht schmälern soll,
sollte klar sein. Übrigens wurde unabhängig davon regionalbezogen noch bis in die 1950er Jahre das „Anderl
von Rinn“ verehrt, daß als Kind angeblich das Ritualmordopfer vorbeiziehender Juden geworden war. Samurai
#104 Ydefix 18:48:16 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Aber gerne belege ich das, Samurai, es belegt sogar ein Jude …ww.revisionisthistory.org/page10/page10.html.
Der wurde zugegebenermaßen von der zionistischen Inquisition gezwungen es zu widerrufen. Ein weiterer
Beleg ist die Verehrung des seligen Andreas vom Rinn, wer das leugnet muss alle an der seinerzeitigen
Untersuchung beteiligten als Lügner abstempeln (Ärzte, Amtspersonen, Priester etc.)
#103 Abaelard 18:44:03 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ Stöhr: Wenn Sie jetzt mit jüdischen Ritualmorden an christlichen Babys kommen, ist bei Ihnen echt
Hopfenund Malz verloren. Genau das (!) ist das Niveau des Judenhasses der Kirchenväter. Private Aussprüche
der Kirchenväter? Das waren Aussprüche in vollster Amtsöffentlichkeit als Bischöfe und in anderen
Funktionen!! Ich habe jetzt keine Lust, die mehr als 25 Seiten in der „Kriminalgeschichte des Christentums,
Bd. 1“ zum christlichen Judenhaß (nur in der Antike!) zu zitieren. Da ist die „Creme de la Creme“ der
Kirchenväter im primitivster Judenhetze in Aktion.
#102 Samurai 18:37:35 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ Daniel Stöhr: Antijudaismus etc… …sind eine Sache, der Vorwurf, den Sie gerade – wie so manche
„Christen“ vor Ihnen gemacht haben, ist etwas anderes! Sie schreiben vom „Verhalten der Juden“ und dann
in einem Atemzug von „Ritualmorden an christlichen Babys“. Können Sie – sofern Sie es wirklich glauben,
daß Juden zu rituellen Zwecken christliche Babys töten oder getötet haben – diesen Vorwurf belegen?
Ist es nur ein Vorwurf gegenüber dem jüdischen Volk oder haben Sie verifizierbare Fakten (!) zu Ihrem
Vorwurf? Samurai
#101 Ydefix 18:28:42 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Moment, Abaleard: Was irgend ein Kirchenvater privat für Aussprüche getan hat und in einschlägigen
Werken veröffentlicht, steht nicht gleich in Bullen, noch ist es dekungsgleich mit den Lehren der Konzilien.
Der „Judenhass“ war übrigens Antijudaismus (Ablehnung des talmudischen, kabbalistischen Judentums) und
hat auch konkrete Anknüpfungspunkte im Verhalten von Juden (u.a. Ritualmorde an christlichen Babys).
#100 Abaelard 18:22:25 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Stöhr Woher Sie wissen können, ob die Quellen stimmen oder nicht? Prüfen Sie es einfach nach. Deschner
macht’s Ihnen leicht durch seinen umfangreichen, wissenschaftlichen Anmerkungsapparat. Die „Kriminalgeschichte
des Christentums, Bd. 1 (Die Frhzeit) und Bd. 2 (Die Spätantik)“ z.B. haben einen Anmerkungsapparat (im
2. Bd. zusammengefaßt) von fast 130 Seiten und eine Bibliographie der benutzten Sekundärliteratur von
50 Seiten. Also, nachschlagen und nachprüfen leichtgemacht. Die kompromittierendsten Aussagen entnimmt
Deschner übrigens meist den Kirchenvätern, den Theologen und päpstlichen Bullen etc. Da werden die
peinlichsten und widerlichsten und ekelhaftesten und zum Lachen reizenden Aussagen gemacht und zitiert
(Judenhaß, Heidenhaß, Haß gegen nichtkath. Christen, gegen Frauen, naturwissenschaftl. Schwachsinn
etc). Und das steht alles in der Patrologia Latina von Migne, also nichts Geheimes!