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Donnerstag, 17. Januar 2008 10:13
Befreiungsschlag
33 Jahre leitete er als liberaler Pfarrer eine Pfarrei in der Diözese Mainz. Als krönenden Abschluß hängte er jetzt das Priestertum an den Nagel.
Die Tageszeitung 'Offenbach Post' besuchte den abgefallenen Priester Karl Heinz Novotny
Die Tageszeitung ‘Offenbach Post’ besuchte den abgefallenen Priester Karl Heinz Novotny
(kreuz.net. Egelsbach) Als „unbequemer Geist“ und „Querdenker“ bezeichnet die Tageszeitung ‘Offenbach Post’ Pfarrer Karl Heinz Novotny (65) in einem Artikel vom 9. Januar.

Hw. Novotny war 33 Jahre lang Pfarrer der Gemeinde St. Josef in Egelsbach/Erzhausen.

Egelsbach ist eine Gemeinde mit knapp 10.000 Einwohnern im Landkreis Offenbach in Südhessen. Erzhausen ist die südliche Nachbargemeinde mit etwa 7.000 Einwohnern.

Jetzt hat sich der Priester eine Mitarbeiterin des Bistums Mainz angelacht und will sie im Februar standesamtlich heiraten.

Dazu hat er sich von seinem Diözesanbischof, Kardinal Karl Lehmann, von sämtlichen Aufgaben entbinden lassen.

Novotny steht im vierzigsten Jahr seines Priestertums und zwei Jahre vor seiner Pensionierung.

Nach eigenen Angaben hat er sich für einen „Befreiungsschlag“ entschieden:

„Daß der Entschluß nicht leicht gefallen ist, können Sie glauben“, betonte der frisch vom Urlaub zurückgekehrte Abtrünnige vor der ‘Offenbach Post’.

Die Gläubigen der Pfarrei wurden in den Wochenendgottesdiensten zum vergangenen Dreikönigsfest vom Mainzer Generalvikar Dietmar Giebelmann über Novotnys Abfall informiert:

„Es gibt eine Beziehung zu einer Frau, die zunächst verborgen war, die auf Wunsch beider nun öffentlich gemacht werden soll und durch eine bevorstehende standesamtliche Hochzeit rechtlich gefestigt wird.“

Nach Angaben des Generalvikars sieht sich Novotny nicht mehr in der Lage, „die zölibatäre Form der priesterlichen Dienste anzunehmen, zu bejahen und zu gestalten“.

Er hat sowohl mit dem Kardinal als auch mit dem Generalvikar gesprochen: „Uns ist deutlich geworden, daß hier eine Entscheidung gefallen ist, die nicht mehr umkehrbar ist“ – so der Generalvikar.

In seiner offiziellen Mitteilung zum Ausscheiden des Pfarrers würdigt der Generalvikar auch Novotnys „unbestrittene langjährige Verdienste“ und mahnt, „nicht mit Steinen auf den scheidenden Pfarrer zu werfen“.

Jetzt steht das Bistum vor einer schwierigen Aufgabe. Ab sofort ist Dekan Günter Ludwig aus Dietzenbach als Pfarradministrator für St. Josef zuständig.

Bei gottesdienstlichen Aufgaben wird der neue Pfarradministrator von den emeritierten Theologieprofessoren Hw. Michael Raske und Hw. Hermann Pius Siller sowie Mitgliedern des Pfarreienverbunds Langen/Egelsbach unterstützt.

Die Pfarrstelle wird zum 1. August zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.

Das Bistum geht davon aus, daß sich für den davongelaufenen Priester ein Nachfolger finden wird.
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1…33 von 44 Lesermeinungen:
Freitag, 18. Januar 2008 09:01
Pippifax: Langweilig!
Sollte dieser Herr ein ordentliches Laisierungsverfahren durchlaufen haben, ist gegen eine Heirat nichts einzuwenden. Allerdings wäre dann auch eine kirchliche Trauung für einen vom Zölibat und den Amtspflichten entbundenen Priester geboten. Scheinbar ist dies alles nicht der Fall, da er ja nur standesamtlich (und damit in jedem Falle ungültig) heiraten will. Das Bistum Mainz scheint hiermit kein Problem zu haben.

Hauptsache man kann das Kirchenrecht gegen ein paar harmlose Traditionalisten als Waffe missbrauchen.
Freitag, 18. Januar 2008 03:33
Rudolfus: @Kurt K.: Niemand kommt in die Hölle, wenn er ohne eigene Schuld nicht zur Kirche gehört
Es kommen nur jene in die Hölle, die Gott ausdrücklich zurückwiesen: als Mensch in der Sterbestunde.

Also alle Buddhisten ( 400 Mio), alle Muslime (1,3 Mrd), alle Hindus (850 Mio) , alle Juden (30 Mio) und alle Ateisten/Agnostiker (ungezählt), sowie alle Protestanten (1 Mrd). Allein die etwa 1,1 Mrd Katholiken haben eine Chance, in den Himmel zu kommen. Davon schaffens dann vielleicht die Hälfte (grosszügig geschätzt). Also von ca 6 Mrd Menschen etwa 500 Mio… d.h. so ca. 8%… aha…

Niemand kommt in die Hölle, wenn er ohne eigene Schuld nicht zur Kirche gehört.
Das ist die explizite Lehre der Kirche.
Menschen guten Willens, die der Kirche ohne eigene Schuld nicht angehören, [kursiv]gehören unsichtbar bereits zur Kirche, durch ihren impliziten Heilswillen, zu Gott zu gehören.
[fett]Ebenso werden
Katholiken schlechten Willens[kursiv] aber verdammt[fett], wenn sie so, in der Ungnade, vor das persönliche Gericht zitiert weden.
Freitag, 18. Januar 2008 03:06
Kurt K.: Jaja, Rudi, sehr „logisch“ :OD
Das Höllenreich wird vom abgefallenen Machtengel Luzifer geführt, mit unzähligen abgefallenen Engeln aller Hierarchien.
Der Sadist ist Luzifer und seine Engel, die Dämonen, die das Höllenreich führen, und dort die Menschenseelen sadistisch beherrschen.


Klar klar. Luzifer ist der Gegenspieler Gottes, der Menschenseelen dafür bestraft, dieselbe „Sünde“ wie er selbst begangen zu haben… er ist Gottes Knecht, der die Seelen der Menschen quält, die seiner Seite angehörten… klingt… naja… ähm…

Na, wie klingt das?

Es kommen nur jene in die Hölle, die Gott ausdrücklich zurückwiesen: als Mensch in der Sterbestunde.

Also alle Buddhisten ( 400 Mio), alle Muslime (1,3 Mrd), alle Hindus (850 Mio) , alle Juden (30 Mio) und alle Ateisten/Agnostiker (ungezählt), sowie alle Protestanten (1 Mrd). Allein die etwa 1,1 Mrd Katholiken haben eine Chance, in den Himmel zu kommen. Davon schaffens dann vielleicht die Hälfte (grosszügig geschätzt). Also von ca 6 Mrd Menschen etwa 500 Mio… d.h. so ca. 8%… aha…

Netten Gott haben Sie da…

Freitag, 18. Januar 2008 02:40
Rudolfus: @Kurt K.: Das Höllenreich wird vom abgefallenen Machtengel Luzifer geführt,
mit unzähligen abgefallenen Engeln aller Hierarchien.
Der Sadist ist Luzifer und seine Engel, die Dämonen, die das Höllenreich führen, und dort die Menschenseelen sadistisch beherrschen.

Es kommen nur jene in die Hölle, die Gott ausdrücklich zurückwiesen: als Mensch in der Sterbestunde.
Freitag, 18. Januar 2008 02:29
Kurt K.: @ Rudolfus: Je mehr Menschen in der Hölle, desto
sadistischer ihr „Gott der Liebe“.
Freitag, 18. Januar 2008 02:22
Rudolfus: @Kurt K.: Oder es kommen mehr Menschen in die Hölle, als man ahnt
Siehe z.B. die Höllenbeschreibungen im Heftchen
Die Hölle. Bestätigt durch Verstorbene, Schmid-Verlag, Durach&
Die Hölle. Nach Visionen von Heiligen, ebd.
Freitag, 18. Januar 2008 02:19
Kurt K.: @Rudolfus: Die Kirche lehrt den universalen Heilswillen Gottes,
Dann irrt entweder die Kirche oder es kommen doch mehr Menschen in den Himmel als Sie ahnen.
Freitag, 18. Januar 2008 02:14
Rudolfus: @Kurt K.: Die Kirche lehrt den universalen Heilswillen Gottes,
daß nämlich Gott die ewige Errettung aller Seelen wünscht, und für jede einzelne Seele auf dem Kreuz gestorben wäre, um diese wieder mit der verletzten göttlichen Gerechtigkeit zu versöhnen.

Zu Gott gelangt jeder nur durch Christus und die göttliche Kirche – aber es müssen sich nicht alle zu Irdenzeiten der Kirche sichtbar angeschlossen haben,
sondern nur jene, die die Kirche als den wahren, göttlichen Heilsweg erkannt haben.

Wer die Wahrheit und somit Gott aufrechten Herzens sucht, und dieser und damit Gott aufrechten Herzens sucht, für den nimmt die Kirche auch den Willen nach der Begierdetaufe an, und damit ist er unsichtbares Mitglied der Kirche, ohne es zu wissen.

Ewig verdammt werden nur jene, die die Wahrheit ausdrücklich verwerfen, und sich weigern, dieser zu dienen.
Über die Hölle siehe auch die Veröffentlichungen des Anton-A.-Schmid-Verlages, Durach.
Das Furchtbarste an der Hölle sind neben den Qualen die ewige (!) Endlosigkeit der Hölle!

Lt. der Privatoffenbarung U.L.F. v. Fátima (1917, Portugal http://…atholischedokumente.de.tl/…IEGE-IN-DER-WELT.htm) sind aber sehr viele in der Hölle, und ließ den Seherkindern das schreckliche Höllenmeer schauen,
und erklärte: „Viele kommen in die Hölle, weil niemand für sie betet.“ Und vor allem deshalb war Sie auch in Fátima erschienen, um zum Gebet gegen die ewige Verdammnis aufzufordern!
(Dokumentiert in Büchern über die Marienerscheinung v. Fátima.)
Freitag, 18. Januar 2008 01:54
Kurt K.: @ Filius Ecclesiae: A Propos Seele
Wenn Sie schon die Schaffung der Seelen durch Gott ansprechen: Nach Ihrem Glauben landen doch so ca. 80%+ der Seelen in der Hölle: entweder, weil sie das falsche (Buddhismus, Judentum, Taoismus, Islam, Heidentum, Protestantismus…) glauben oder weil sie schwere Sünden (HS, Abfall vom RK Glauben…)auf sich laden.

So. Und ausgegangen von diesen Höllenfahrtszahlen: Ist Gott nicht ein Sadist, wenn er 100 Seelen erschafft, von denen 80 in die Hölle kommen, während 19 erstmal ins Fegefeuer kommen und 1 direkt in den Himmel kommt?

Wäre es nicht weniger Leid, wenn er überhaupt keine Seelen erschaffen würde?

Als Beispiel mag der Wissenschaftler dienen, der Mäuse züchtet: 80% der Mäuse fressen gerne Mais (Mais=falsch), 19% fressen Korn (gut) und Mais (falsch) und 1% fressen nur Korn (gut). Nun nimmt der Wissenschaftler die Mäuse, die zufällig nur Korn mochten, und steckt sie in ein Mäuseparadies. Diejenigen, die beides mochten, kommen vorrübergehend in ein neutrales gehege, während die, die nur Mais aßen, in die Mäusehölle kommen, in der sie ewig gequält werden… wäre es da nicht gnädiger gewesen, der Wissenschaftler hätte keine Mäuse gezüchtet?
Freitag, 18. Januar 2008 01:30
Benedikt: @ Alois Bischof
und ohne Gott, die in der konziliaren Durchschnittspfarrei ohnehin an letzter Stelle stehen und wo das Allerheiligste bewußt entheiligt wird, kann ein Mensch auch keine persönlichen Opfer wie die des hlg. Zölibates darbringen.

Demnach hat es so einen Glauben also auch zu Zeiten des Trienter Konzils nicht gegeben. Denn so eine Anzahl von Priestern im Konkubinat hat die Kirche wohl nie mehr erreicht.
Freitag, 18. Januar 2008 01:16
FiliusEcclesiae: @Kurt K./matt: Die Seele ist direkt von Gott geschaffen
Hätte er diesen Schritt nicht gemacht, dann gäbs mich heute garnicht. Das wäre doch jammerschade! So ein Genie musste doch erst einmal geboren werden!
Gott hätte Ihre jetzige Seele auch für einen anderen Menschenleib schaffen können.
Die Seele wäre dieselbe, aber der Leib ein anderer.
Freitag, 18. Januar 2008 01:11
Kurt K.: @ matt2: Zustimmung, 90%ig!
Hätte er diesen Schritt nicht gemacht, dann gäbs mich heute garnicht. Das wäre doch jammerschade! So ein Genie musste doch erst einmal geboren werden!

Korrekt!

Es wäre ein wahrhaftiger Verlust für die Welt, wären Sie nicht geboren worden!

Und das meine ich nicht zynisch oder dergleichen. Sondern ganz ehrlich. Auch wenn ich den Endsatz nicht unterschreiben würde, so wie er ist. Ich würde eher sagen: So ein einzigartiges Wesen statt Genie.
Freitag, 18. Januar 2008 00:32
Aleph †: matt 2
Gegen eine ausgewogene Selbsteinschätzung sollten keine Einwände erhoben. Die spricht nämlich für sich. punktum!
Donnerstag, 17. Januar 2008 22:41
matt2 †: naja, mein papi ist ja auch ein abtrünniger…
allerdings schon in recht jungen Jahren nach seiner Priesterausbildung. Hätte er diesen Schritt nicht gemacht, dann gäbs mich heute garnicht. Das wäre doch jammerschade! So ein Genie musste doch erst einmal geboren werden!
Donnerstag, 17. Januar 2008 22:26
Florian Geyer: Regina 1968
Die Organisation Wir Sind Kirche hat ein Spendenkonte eingerichtet damit er von der autoritären unbarmherzigen Hierarchie nicht ausgehungert werden kann. Die Obfrau der Ortsgruppe stellt sch auch freiwillig zur Verfügung wenn ihm mit seiner jetzigen mal fad werden sollte. Sie ist ja nicht mehr ganz resch. Ausserdem sammmelt der Pfarrgemeinderat der Nachbarpfarre ein bischen für die Hochzeitsreise nach Honolulu. Seine „Kollegen“ begrüssen seinen mutigen avantgardistischen Schritt, nörgeln aber hinter vorgehaltener Hand dass er sich eine Frau nehmen musste und keinen Mann.
Donnerstag, 17. Januar 2008 22:25
FiliusEcclesiae: @Regina1961: Die Jahre als Pfarrer werden auch einem Ex-Pfarrer für seine spätere Rente angerechnet
Soviel ist sicher!
Außerdem braucht man sich um Arbeitslose in der BRD finanziell keine Sorgen machen –
sondern nur um das ewige Seelenheil eines Apostaten, der die Kirche verlassen hat, glaubensmäßig sicher schon während des Studiums der modernistischen Theologie.
Donnerstag, 17. Januar 2008 22:17
Regina 1961: Bitte Nachhilfe!!!
Könnte sich ein Fachmann oder eine Fachfrau meiner erbarmen und meiner weiter unten gestellten Frage, die Zukunft dieses Paares betreffend, beantworten?
Regina1961
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:12
clarissa colonia: Weiter unten hat die Nachtlaterne
aber Amos zitiert. Es ist doch tröstlich, daß er hell genug hat für die Lektüre der Hl. Schrift. Aber, war es nicht verboten, die lateinisch gelesene Bibel einfach so in die Muttersprache zu übersetzen?
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:22
pfarrverweser1: Argumentationsnotstand der Nachtlaterne
„Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründ ich einen Arbeitskreis.“ Oder aber ich zitiere aus dem Buch Zefanja, und das tunlichst bei jedem Artikel! Liebe Nachtlaterne, es scheint, dass Sie ein schwarzer Scheinwerfer sind, denn Ihnen fällt nichts besseres ein! Etwas mehr Kreativität wäre gefragt!
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:53
Nachtlaterne: Der Tag des Herrn ist nahe, der gewaltige Tag, er ist nahe, schnell kommt er herbei. Horch, der Tag
Der Tag des Herrn ist nahe, der gewaltige Tag, er ist nahe, schnell kommt er herbei. Horch, der Tag des Herrn ist bitter, da schreit sogar der Kriegsheld auf. Ein Tag des Zorns ist jener Tag, ein Tag der Not und Bedrängnis, ein Tag des Krachens und Berstens, ein Tag des Dunkels und der Finsternis, ein Tag der Wolken und der schwarzen Nacht, ein Tag des Widderhorns und des Kriegsgeschreis in den befestigten Städten und auf den hohen Zinnen. Da jage ich den Menschen Angst ein, so daß sie wie blind umherlaufen; denn sie haben sich gegen den Herrn versündigt. Ihr Blut wird hingeschüttet wie Schutt und ihr fettes Mark wie Kot. Weder ihr Silber noch ihr Gold kann sie retten am Tag des Zorns des Herrn. Vom Feuer seines leidenschaftlichen Eifers wird die ganze Erde verzehrt.
Denn er bereitet alle Bewohnern der Erde eine Ende, ein schreckliches Ende. Zefanja 1/14-18
Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut! Vielleicht bleibt ihr geborgen am Tag des Zorns des Herrn. Zef. 2/3
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:50
Peter-Pan: @Nachtlaterne
Wenn Ihnen keine Argumente mehr einfallen, geht’s bei Ihnen mit der Zitatswut los. Ich hoffe nur, sie haben diese Texte alle irgendwo gespeichert und müssen sie nicht abtippen.
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:37
Nachtlaterne: Weh denen, die das Recht in bitteren Wermut verwandeln und die Gerechtigkeit zu Boden schlagen. Bei
Weh denen, die das Recht in bitteren Wermut verwandeln und die Gerechtigkeit zu Boden schlagen. Bei Gericht hassen sie den, der zur Gerechtigkeit mahnt, und wer wah-res redet, den verabscheuen sie. Amos 5/7

Darum – so spricht der Herr, der Gott der Heere: Auf allen Plätzen herrscht Trauer, und auf allen Gassen schreit man: Wehe! Wehe! Den Ackerknecht holt man zur Totenklage, den Kenner der Totenlieder ruft man zum Klagen. In allen Weinbergen herrscht Trauer; den ich schreite durch deine Mitte, spricht der Herr. Weh denen, die den Tag des Herrn herbeisehnen. Was nützt euch denn der Tag des Herrn? Finsternis ist er, nicht Licht. Es ist, wie wenn jemand ei-nem Löwen entflieht und ihn dann ein Bär überfällt; kommt er nach Hause und stützt sich mit der Hand auf eine Mauer, dann beißt ihn eine Schlange. Ja, Finsternis ist der Tag des Herrn, nicht Licht, ohne Helligkeit ist er und dun-kel. Amos 5/16-20
Donnerstag, 17. Januar 2008 17:56
Regina 1961: Aber, aber…
…so etwas darf nicht sein weil es das nicht geben darf. Besser wäre es, wenn er weiter die Gläubigen seiner Gemeinde betrügen würde, dito seine Vorgesetzten, den lieben Gott kann man ja nicht betrügen undsoweiter undsofort.
Ich wünsche den beiden noch einige schöne Lebensjahre und Gottes Segen. Weiß eigentlich jemand, wie es finanziell bei diesem Menschen aussieht? Ich meine das sehr ernst. Es kursieren viele Gerüchte darüber in der Welt herum, was passiert mit Priestern, die den Zölibat nicht mehr leben. Steht er jetzt vor dem finanziellen Ruin? Oder sorgt sich die Kirche weiterhin um den „Abtrünnigen“?
Regina1961
Donnerstag, 17. Januar 2008 13:41
Peter-Pan: @Kurt K.
Keine Ahnung was nun schon wieder dieser Bezug auf die 68er durch „Tilly“ soll, aber Sie haben natürlich recht, Kurt.

Ich meine, von was für einer Ära reden wir hier eigentlich: Als die Hochschulen noch vom braunen Kader der NS-Zeit durchsetzt waren, als Schullehrer sich mit Rohrstock noch wie kleine Diktatoren gebärdeten und Kindergartenkinder schon mal ans Bett gefesselt wurden, wenn sie nicht schlaffen wollten.

Wie reagierte noch Professor Bertold Spuler auf das berühmte Spruchband „Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“? „Ihr gehört alle ins KZ“. Ein ausdrucksvolles Statement für die Akademiker dieser Ära, gegen welche die Jugendlichen zu Recht rebellierten.

Behauptet ja keiner, dass die 68er alles richtig gemacht haben. Wie alle Revolutionäre und Rebellen fiel auch ihnen das Stürzen leichter als das selber machen. Trotzdem haben sie es eben geschafft die wirklich sehr verkrusteten Strukturen ihrer Zeit aufzubrechen und die Gesellschaft zum Besseren zu verändern.

Die Alt-Konservativen tun hier ernsthaft so, als wären die 68er Zerstörer in einer Zeit der Disziplin und Ordnung gewesen, unter denen die „gute christliche Kindererziehung“ ein Ende gefunden hat. Was für eine hannebüchener Unsinn. Was da ein Ende fand, ist bis heute kein Verlust.

Anders ausgedrückt: Vielleicht haben die 68er nicht alles richtig gemacht, aber die, die durch sie zu Fall kamen, haben mit Sicherheit alles falsch gemacht.
Donnerstag, 17. Januar 2008 13:12
Das heißt heutzutage nicht mehr Frau oder Ehefrau, sondern Lebensabschnittspartnerin.
Donnerstag, 17. Januar 2008 13:06
RJH: Vor allem der Frau alles Gute
nachdem ihr zukünftiger Mann schon einmal ein Versprechen gebrochen hat, gehört schon viel Vertrauen dazu jetzt ein neuerliches Versprechen anzunehmen. Wenn sich jemand schwer tut Versprechen zu halten, sollte er sich gut überlegen überhaupt welche abzugeben.
Donnerstag, 17. Januar 2008 13:05
RRR: @ wassers
Lob für die Wahrheit, denn die Nichteinhaltung des Zölibates scheint unter konziliaren Funktionsträgern nicht ungewöhnlich.

Die heute bekannt werdenden Missbrauchsfälle durch Priester in den 50er-Jahren waren vor dem Konzil, insofern war die Nichteinhaltung des Zölibates auch unter vorkonziliaren Funktionsträger durchaus existent.

Im Übrigen gibt es genügend kirchengeschichtliche Studien, aus denen hervorgeht, dass auch in früheren Zeiten die Nichteinhaltung des Zölibates sogar unter nachtridentinischen Funktionsträger SOGAR DER STATISTISCHE NORMALLFALL war, weswegen Bischöfe sich noch im 17. Jahrhundert genötigt sahen, Pfarrer aufzufordern, von ihren vier Konkubinen wenigstens zwei, möglichst aber drei wegzuschicken. (So jedenfalls die einschlägig erforschten Akten der Diözese Münster.)

Und dafür können Sie nun wirklich nicht das II. Vatikanum verantwortlich machen!
Donnerstag, 17. Januar 2008 13:00
wassers: Lieber Wahrheit als Lüge
Lob für die Wahrheit, denn die Nichteinhaltung des Zölibates scheint unter konziliaren Funktionsträgern nicht ungewöhnlich. Aus diesem Grunde ist dieses ein Akt der Ehrlichkeit, dem sich viele Konziliare – man kann sie auch Modernisten nennen – anschließen sollten.
Donnerstag, 17. Januar 2008 12:54
Pascal123: Richtige Entscheidung
Wer sich nach so langer Priesterzeit entscheidet mit dem belügen der Gemeinde, der Vorgesetzten und Gott aufzuhören, um mit der Frau in den Stand der Ehe zu treten die er liebt, kann NIEMALS eine falsche Entscheidung sein.
Ist lügen und betrügen besser als einzusehen das die Liebe zu einer Frau wichtig ist.
Die RKK hält die Liebe und die Ehe doch für das wichtigste was 2 Menschen einander geben können, was sollte bei einem Priester falsch daran sein.
Er hat sich für den Stand des Zölibates entschieden als er Priester wurde, im nachhinein zu erkennen, das er diese Frau liebt und dadurch den Zölibat brechen muss, kann doch nicht schlimm sein.
Gott schenkt die Liebe zwischen 2 Menschen ob Priester oder nicht, also wird diese Liebe auch von Gott geschenkt sein und Ihn sicherlich im Herzen freuen.
Was wir Menschen auf Erden darüber denken,oder wie einige gar verurteilen( was Ihnen nicht zu steht), wird den lieben Gott mehr erzürnen als wenn ein Mensch seinen von Gott geschenkten Gefühlen folgt.
Dieses Rückrat zu beweisen dürfte einigen Ultra-Tradis nicht möglich sein, da Ihr Herz verkrustet ist und nur von Vorwürfen und Schmähungen voll ist.
Dem Priester und seiner Frau alles gute.
Dem lieben Gott wird es gefallen und erfreuen.
Donnerstag, 17. Januar 2008 12:53
Romulus: Da gibt es nicht viel zu sagen
Als „unbequemer Geist“ und „Querdenker“ bezeichnet die Tageszeitung ‘Offenbach Post’ Pfarrer Karl Heinz Novotny (65)

Je oller de doller…
Anders ist das nicht zu verstehen.
Donnerstag, 17. Januar 2008 12:52
LandorganistII: @Maranenjäger
Sie haben doch nicht mehr alle Tassen im Schrank! Schalten Sie Ihren PC ab und gehen Sie zum Arzt!
Donnerstag, 17. Januar 2008 12:46
Franziskus777: Schade…
Es ist schade, dass ihm anscheinend die Menschen, die in ihm Hoffnung setzten und ihm vertrauten nun entäuscht wurden.

Es ist gut für ihn, dass er keine Doppelmoral an den Tag legen muss und sich nicht verstellen muss !

Für die Kirche ist es gut, dass hier einer wahrhaftig gehandelt hat und bevor es zu seinem Skandal kam, das Feld räumte.
Donnerstag, 17. Januar 2008 12:41
Nachtlaterne: Jetzt ergeht über euch dieser Beschluß, ihr Priester: Wenn ihr nicht hört und nicht von Herzen darau
Jetzt ergeht über euch dieser Beschluß, ihr Priester: Wenn ihr nicht hört und nicht von Herzen darauf bedacht seid, meinen Namen in Ehren zu halten – spricht der Herr der Heere –, dann schleudere ich meinen Fluch gegen euch und verfluche den Segen, der auf euch ruht., ja ich verfluche ihn, weil ihr nicht von Herzen darauf bedacht seid. Seht, ich schlage euch den Arm ab und werfe euch Unrat ins Gesicht, den Unrat eurer Feste, und man wird euch zu ihm hinausschaffen. (…) Er sollte mich fürchten und vor mei-nem Namen erschrecken. Zuverlässige Belehrung kam aus seinem Mund, nichts verkehrtes fand sich auf seinen Lip-pen, in Frieden und Aufrichtigkeit ging er mit mir seinen Weg, und viele hielt er davon ab, schuldig zu werden. Denn die Lippen des Priesters bewahren Erkenntnis, und aus seinem Mund erwartet man Belehrung; denn er ist der Bote des Herrn der Heere. Ihr aber, ihr seid abgewichen vom Weg und habt viele zu Fall gebracht durch eure Be-lehrung; ihr habt den Bund Levis zunichte gemacht, spricht der Herr der Heere. Darum mache ich euch verächtlich und erniedrige euch vor dem ganzen Volk, weil ihr euch nicht an meine Wege haltet und auf die Person seht bei der Be-lehrung. Sach. 2/ 1-9
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