kreuzmeldungen
Die römische Universität beim Papst + Tiefpunkt + Dem Kardinal geisterweise eine runterhauen? + Völlige Überwachung + Instrument der Gleichschaltung?
Studenten der 'Sapienza' bei der Generalaudienz gestern Mittwoch.
Studenten der ‘Sapienza’ bei der Generalaudienz gestern Mittwoch.
Die römische Universität beim Papst

Vatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz in der Audienzhalle Paolo VI. erwähnte Benedikt XVI. die Absage seines Besuches in der römischen Universität ‘La Sapienza’ mit keinem Wort. Dafür bedankte er sich gegen Ende der Generalaudienz auf Italienisch mit den Worten: „Danke für eure Sympathie! Gehen wir zusammen vorwärts.“ Bei der Generalaudienz waren auch Studenten der ‘Sapienza’ anwesend. Sie trugen Transparente mit Schriftzügen wie: „Wenn Benedikt nicht zur Sapienza kommt, kommt die Sapienza zu Benedikt“.

Tiefpunkt

Vatikan. Der Präsident des Päpstlichen Kulturrats, Erzbischof Gianfranco Ravasi, bedauert die Umstände, die Papst Benedikt XVI. zur Absage seines Besuchs an der römischen Universität ‘La Sapienza’ gezwungen haben. Der Erzbischof sieht in dieser Affäre eine „Niederlage der Kultur“ und einen „kulturellen Fundamentalismus“, der sich in der „Dialogverweigerung“ ausdrücke. Für Mons. Ravasi ist die Angelegenheit insgesamt „ein Tiefpunkt in der Kulturgeschichte“.

Dem Kardinal geisterweise eine runterhauen?

Österreich. Die katholische Kirche habe sich nicht deutlich genug von den islamfeindlichen Aussagen der rechtsnationalen Politikerin Susanne Winter aus Graz distanziert. Das erklärte der frühere österreichische Vizekanzler und Bundesparteiobmann der Christdemokraten, Erhard Busek, in der ‘Süddeutschen Zeitung’. Frau Winter hatte Mohammed als „Kinderschänder“ bezeichnet. Busek kritisiert nun den Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn. Dem Kardinal müsse man erst „geistigerweise eine runterhauen“, bis er aufwache und sich eindeutig positioniere.

Völlige Überwachung

USA. Der Softwarenhersteller Microsoft hat in den USA einen Patentantrag für Computersysteme gestellt, die mittels drahtloser Sensoren Leistungszustand und Befindlichkeit von Beschäftigten messen. Das berichtete die britische Tageszeitung ‘The Times’. Automatisch überwacht werden unter anderem Puls, Körpertemperatur, Blutdruck, Mimik und Gehirnimpulse. Das System kann außerdem Alter, Gewicht und Gesundheitszustand erfassen und solle nach Angaben des Herstellers dazu beitragen, Frustration oder Stress zu erkennen und Abhilfe anzubieten. Datenschützer sehen in dem Programm eine ernsthafte Bedrohung der Privatsphäre.

Instrument der Gleichschaltung?

„Lehmann stand in der nachkonziliaren Zeit für eine Linie des deutschen Katholizismus, der bei aller Loyalität zu Rom (wie könnte dies auch anders sein?) Spielräume und Brücken suchte. Spielräume für konkrete Lösungen in dieser deutschen Nachkriegsgesellschaft mit ihrer Quasi-Parität zwischen Katholiken und Protestanten, zwischen Christdemokraten und Sozialdemokraten, und Brücken zu den jeweils anders Denkenden. Lehmann war der Garant dafür, dass alles, was Männer wie Julius Kardinal Döpfner oder Karl Rahner an traditionsgesicherter Modernität verkörperten, in der nächsten Generation fortgesetzt werden könnte.“

Aus dem Artikel „Am Beginn eines post-konziliaren Zeitalters“ von Robert Leicht, Die Zeit
      
13 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#16   Doritta   22:59:26 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Busek
Wozu soll sich denn der Kardinal in die Islamaffäre einmischen? Eine Stellungnahme der Kirchen hat es doch gegeben. Wird diese unerquickliche Sache jetzt noch mehr breitgetreten? Herr Busek, treten Sie lieber kürzer,
Ihr Kommentar ist genau so kurzsichtig und wie die Rede von Frau Winter!
Redaktion benachrichtigen
#15   FiliusEcclesiae   22:07:11 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Busek und Pröll sind die typischen Repräsentanten einer „SPÖVP“-Einheitspartei
Egal, was man wählt, es muß die SPÖVP regieren.
Die Dummköpfe, die so denken, sitzen aber nur in der ÖVP.
In der SPÖ denkt man da schon weiter – und arbeitete immer schon mit der FPÖ zusammen:
Bis zum Jahr 1986, als der erste schwarze Bundespräsident seit 1938 drohte!
Da änderte sich der SPÖ-Kurs „gegen die Rechtsradikalen“:
Siehe das SPÖ-FPÖ-Bündnis 1970-1971
und die SPÖ-FPÖ-Koaltion 1983-1986:
Diese zerbrach erst wegen der Anti-Waldheim-Campagne!
Nur die ÖVP war so dumm, ab 1986 die FPÖ-Ausgrenzung mitzumachen,
als wäre die ÖVP eine SPÖ-Filiale.
Redaktion benachrichtigen
#14   Florian Geyer   21:58:56 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Filius
Busek der die Internationale singende Großkoalitionär ohne wenn und aber kann es noch immer nicht verwinden, daß ihm der Schüssel gezeigt hat, was man als Bundeskanzler alles gestalten kann, wenn man ein bisserl Hirn hat. er ist der bisher schwächste bundsobmann der övp. busek war es der die övp in grund und boden regiert hat.
Redaktion benachrichtigen
#13   FiliusEcclesiae   21:49:31 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Und der Superpolitstar Busek ließ ja kürzlich auch noch dem jetzigen ÖVP-Parlamentsclubobmann
Kanzler a.D. Schüssel ausrichten:
„Schüssel soll den Hut nehmen.“
Eine Unverfrorenheit, die sich nur in der ÖVP findet – die gesamte II. Republik hindurch: siehe die ÖVP-Kanzlergeschichte.
Redaktion benachrichtigen
#12   Florian Geyer   21:40:51 | Donnerstag, 17. Januar 2008
dieser busek
regt mich irrsinnig auf.
versiebt jede wahl ist unsympathisch bis zur geht nicht mehr und jetzt diese verbalflatulenz
ein parteiparasit und versager
Redaktion benachrichtigen
#11   Nachtlaterne   18:33:24 | Donnerstag, 17. Januar 2008
„Mein Volk, deine Führer führen dich in die Irre, sie brin-gen dich ab vom richtigen Weg. Der Herr s
„Mein Volk, deine Führer führen dich in die Irre, sie brin-gen dich ab vom richtigen Weg. Der Herr steht bereit, um Recht zu sprechen; er steht da, um sein Volk zu richten. Der Herr geht ins Gericht mit den Ältesten und den Fürsten seines Volkes: Ihr habt den Weinberg geplündert; eure Häuser sind voll von dem, was ihr dem Armen geraubt habt. Wie kommt ihr dazu mein Volk zu zerschlagen? Ihr zermalmt – Spruch des Herrn der Heere.“
Jes. 3/12-15
Redaktion benachrichtigen
#9   Florian Geyer   14:41:44 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Busek
ist eine der widerlichsten Politwitzfiguren der II Republik.
Ein Versager, ein Verlierer, ein Kriecher der nicht eine einzige Wahl gewonnen hat.
Redaktion benachrichtigen
#7   Leblhuber   14:15:47 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Busek, der gescheiterte ÖVP-Parteiobmann,
sollte sich um Alpbach und den Donauraum kümmern. Dort sind seine Äußerungen vielleicht noch gefragt. Ganz sicher ist er nicht qualifiziert, dem Kardinal etwas anzuraten, noch ihm geistigerweise eine runterzuhauen.
Auf diese niveaulose Diskussion mit einer ebenso niveaulosen Wadelbeißerei aufzuspringen, ist nicht gerade eine intellektuelle Glanzleistung.
Der Herr Kardinal muss sich nicht zu jeder tagespolitischen Narretei irgendwelcher mediengeiler Hinterwäldler äußern.
Redaktion benachrichtigen
#6   matt   12:47:33 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Der Busek soll den Mund halten…
jetzt macht der Schönborn einmal etwas richtig, indem er nichts macht… aber ich kann mir gut vorstellen, dass Schönborn die Erwartungen der Kirchenhasser erfüllen wird. Man muss sich diese Frechheit einmal vorstellen. Diese Teufelsdiener erwarten von der Kirche, dass sie sich zerstören lässt von den Antichristen. Das ist etwa so, wie wenn ich von einem Menschen erwartet, dass er sich selbst hinrichtet. Und der gutmütige Narr tut es dann auch.
Die Teufel werden freilich sagen: nein, das ist ja bloß der tolle Mulitkulti-Pluralismus…Friede, Freude jedweder Gesinnung…
das ist genau die Lüge, die der Wahrheit den Tod bringt, dass ist die geistige Unterwerfung, der geistige Tod, dem sich die Kirche überstellt. So kann es nicht weitergehen.
Darum sage ich: Halts Maul Busek! Hinweg Satan!
Redaktion benachrichtigen
#5   Nachtlaterne   12:39:53 | Donnerstag, 17. Januar 2008
„Auf seinem weg nach Jerusalem zog er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte. da fragte
„Auf seinem weg nach Jerusalem zog er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte. da fragte ihn einer: Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? Er sagte zu ihnen: Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen.“
Lukas 13
„Wenn der Herr des Hauses aufsteht und die Tür ver-schließt, dann steht ihr draußen , klopft an die Tür und ruft: Herr, mach uns auf! Er aber wird euch antworten: Ich weiß nicht, woher ihr seid. Dann werdet ihr sagen: Wir haben doch mit dir gegessen und getrunken, und du hast auf unse-ren Straßen gelehrt. Er aber wird ihnen erwidern: Ich sage euch, ich weiß nicht woher ihr seid. weg von mir, ihr habt alle Unrecht getan. Da werdet ihr heulen und mit den Zäh-nen knirschen, wenn ihr seht, daß Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sind, ihr selbst aber ausgeschlossen seid. Und man wird von Osten und Westen und von Norden und Süden kommen und im Reich Gottes zu Tisch sitzen. Dann werden manche von den Letzten die Ersten sein und manche von den Ersten die Letzten.“ Lukas 13
„In der Unterwelt, wo er qualvolle schmerzen litt, blickte er auf und sah von weitem Abraham, und Lazarus in sei-nem Schoß. Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir, und schick Lazarus zu mir, er soll wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zun-ge kühlen, denn ich leide große Qualen in diesem Feuer. Abraham erwider…
Redaktion benachrichtigen
#3   Dr. Christoph Heger   10:10:23 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Nicht genügend distanziert …
Die katholische Kirche habe sich nicht deutlich genug von den islamfeindlichen Aussagen der rechtsnationalen Politikerin Susanne Winter aus Graz distanziert.
Das wird auch schwer möglich sein, denn Frau Winter hat sachlich schlicht recht. Die Geschichte mit dem kinderf… Mohammed ist eine cause célèbre.
Ob Mohammed tatsächlich die kleine Aischa mit sechs Jahren „geheiratet“ und mit neun Jahren „die Ehe vollzogen“ hat, ist so „historisch“, wie die ganze Geschichte mit Mohammed „historisch“ ist. Mehr oder weniger geschmackvoller Traditionsberichte (Hadîthe) klären uns über die Art dieses „Vollzugs der Ehe“ auf.
Wichtiger ist folgendes:
Diese Geschichte gilt den Muslimen als historisch. Und da das Reden und Tun ihres „Propheten“ ihnen neben dem Koran Quelle ihres Rechts, der scharî’a, ist, gilt dort neun Jahre (und zwar kürzere Mondjahre) als Mindestalter für die Verheiratung von Mädchen. Man kann sich vorstellen, was für eine Schweinerei das ist.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#2   Guiseppe   09:13:34 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ thaumaturgos
Und was machen Sie gerade mit „hass.net“?
Redaktion benachrichtigen
#1   thaumaturgos   08:50:03 | Donnerstag, 17. Januar 2008
hass.net …
tut ja das dauerend, nicht nur gegenüber schönborn … es haut bischöfen und kardinälen geistige ohrfeigen herunter und glaubt, dass das besonders *geil* sei …
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
kreuzmeldungenKonstruierter Eklat + … kreuzmeldungenPapst-Haß + … kreuzmeldungenAuch für den Papst erlaubt + … kreuzmeldungenMit gutem Beispiel voran + … kreuzmeldungenMann und Mann gibt keine Ehe + … kreuzmeldungenPäpstliches Himmelfahrtskommando + … kreuzmeldungenEiner seiner Lieblingskirchenväter + … kreuzmeldungenFrühere Eiligsprechung? + … kreuzmeldungenDer Eckstein + … kreuzmeldungenBitte mäßigen + … kreuzmeldungenVerkürzte Tradition + … kreuzmeldungenGeschenk Mariens + … kreuzmeldungenDenkwürdig + … kreuzmeldungenEs geht nicht ohne + … kreuzmeldungenDie alte Ordnung erwähnt + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net