„Ihre empörende Entgleisung fällt auf Sie zurück!“
Ein Gläubiger mußte in der Kirche einer Bischofsstadt einen schweren Liturgiemißbrauch über sich ergehen lassen. Doch der verantwortliche Priester hat kein Einsehen und kontert mit einem Gegenangriff.
Ein lutherischen Prediger in der Ursulinenkirche
(kreuz.net, Linz) Am letzten Allerheiligenfest zelebrierte Pfarresignat Johann Maislinger in der Ursulinenkirche
in der Innenstadt von Linz eine skandalöse Messe, in der ein protestantischer Pastor predigte.
Der protestantische
Laie behauptete in seinem Kanzelwort, daß die Heiligen eine „Erfindung aus dem Mittelalter“ seien.
Bei
dem Liturgieskandal war auch der in Brüssel lebende britische Konvertit Christopher Gillibrand anwesend.
Nach dem Vorfall beschwerte er sich über den Mißbrauch bei Bischof Ludwig Schwarz von Linz.
Der Bischof
antwortete nicht selber, sondern trug dem Zelebranten auf, dies zu tun.
Ende Dezember erhielt der Brite
einen Antwortbrief von Hw. Maislinger. Darin macht der betagte Priester aus seinem Herzen keine Mördergrube.
Konsistorialrat Johann Maislinger
Ohne pastorales Fingerspitzengefühl erklärt er, „im Gehorsam dem Bischof gegenüber, aber ansonsten
mit großem Widerwillen!“ zu antworten.
Auf den an ihn herangetragenen liturgischen Mißbrauch geht der
polemische Resignat mit keiner Silbe ein.
Er beschränkt sich darauf, einen Angriff gegen die Person
Gillibrands zu reiten.
Dessen Anwesenheit während der Allerheiligenmesse bezeichnet er als peinlichste
Störung in seinem ganzen Priesterleben:
„Wenn da ein Mann und eine Frau mit Notizblock und Fotoapparat
»bewaffnet« auf der Seitenbank Platz nehmen, nicht um den Gottesdienst mitzufeiern, sondern um zu dokumentieren,
was da »Unrechtes« geschieht, mit wem habe ich es da zu tun?“ – beklagt sich der Priester:
„So alt
sehen Sie doch gar nicht aus, daß Sie direkt von der Inquisition gekommen sind.“
Der Resignat stellt
auch die Frage, warum Gillibrand überhaupt zur Katholischen Kirche konvertiert sei. Katholische bedeute –
„wie Ihrem großen Wissen nicht entgangen sein kann“ – allumfassend.
Die Gläubigen der Ursulinenkirche
könnten – so der Geistliche – „gut damit leben“, daß „auch einmal ein kritischer Satz“ falle.
Er sei
froh, daß zwei „beherzte“ Gläubige Gillibrand die Kamera aus der Hand gerissen und so eine weitere „Störung“
verhindert hätten:
„Für ein Vergehen wie Ihres gibt es bei uns im österreichischen Gesetz auch den
Begriff der »Gottesdienststörung«“ – droht der Priester.
Gegen Ende des Briefes rechtfertigt er auch
das gemeinsame Gebet von Katholiken, Protestanten und Heiden.
Die letzten Päpste hätten dafür ein
„schönes Beispiel“ gegeben: „Da werden Sie doch als einfaches Kirchenmitglied und selbsternannter Glaubenshüter
nichts dagegen haben können!“
Den Kern der Sache – die verbotene und sakrilegische Laienpredigt – erwähnt
der Resignat mit keinem Wort.
Stattdessen beklagt er sich zum Schluß, daß Gillibrand den Liturgieskandal
während der Messe auch laut als solchen benannte: „Ihre empörende Entgleisung falle auf Sie zurück!“
Gillibrand will sich mit der Polemik des Resignaten nicht zufriedengeben und hat den Bischof von Linz
um eine Stellungnahme gebeten.
Sollte der Bischof nicht reagieren, will er sich an Rom wenden – kündigte
Gillibrand vor ‘kreuz.net’ an:
„Dürfen Protestanten bei der Heiligen Messe predigen und dabei ausdrücklich
Elemente des katholischen Glaubens leugnen?“
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55 Lesermeinungen
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@clarissa colonia Rechtsschreibung? Deutsche Sprache ist halt schwere Sprache! Als Bürger mit Migrationshintergrund,
versuche ich mein Bestes zu geben. Wenn Sie etwas was ich geschrieben habe, auf Grund der schlechten Grammatik,
inhaltlich nicht verstehen, fragen Sie bitte nach.
Inhalt der Predigt? Nun, da die Deutschkenntnisse von Herrn Gillibrand – wie hier dokumentiert – doch
sehr lückenhaft sind, darf man wohl auch füglich bezweifeln, daß er die Predigt wirklich verstanden
hat. Wenn er sie aber nur aus zweiter Hand kennt, wie kann er dann dem Bischof darüber Bericht erstatten?
Quatsch „Warum glauben Sie, ist die Ursulinenkirche immer voll und die Minoritenkirche so gut wie leer????“
The Ursulinen Church has one Mass at 20.00 on Sunday, which attracts anyone who feels themselves alienated
from the teachings of the Catholic Church where they hear exactly what they want to hear. The Minoriten
has at least 7 Latin Masses a week (and more when there are two priests), some of which are full. Every
sector of society is represented there and there are many more children. One operates as an interest group
and one effectively is a parish. Nexte Mal, schriebe ich auf Deutsch.
Kein Podium der Protestanten! Es ist für mich einfach unerklärlich, dass ein Vertreter der Protestanten
überhaupt in einer katholische Kirche „auftreten“ darf! Der Protestantismus ist von Haus aus einer Verleugnung
unseres Glaubens. Protestanten sind ohne wenn und aber Häretiker und es gibt keinen Anlass Leugner des
katholischen ein Podium in unsere Kirche zu bieten. Bei uns im Ort hat die Proti Gemeinde im Ort ihr 40
jähriges bestehen gefeiert. Bei fiel die hl. Messe aus weil unsere Pfarrer am Fest Gottesdienst der Protis
mit wirkte. Für mich war es unerklärlich, dass an diesem Sonntag kein Messe stattfand und dass ein katholische
Pfarrer das bestehen eine Häretische Gemeinde Mitfeiert.
@ Murx Interessant, daß diese so genannten Katholiken…keine Sachargumente zur Verteidigung ihrer Weihen
abliefern können, sondern nur moralisieren. Es gibt nun wirklich keinen Grund für uns Katholiken, uns
vor jedem x-beliebigen Sektierer zu rechtfertigen. Das wäre ja noch schöner.
Ungern nur wiederhole ich mich selbst, aber, liebe Nachtlaterne, ist es bei Ihnen hell genug für eigene
Gedanken? Und: Woehr kommt es nur, daß sie der korrekten deutschen Sprache nur dort mächtig sind, wo
Sie abschreiben? Müssen wir da nicht annehmen, daß bei Ihnen zwischen Orthodoxie und Nachplappern der
gleiche Zusammenhang besteht wie zwischen Orthographie und eigenen Gedanken?
#47 Alois Bischof 16:58:05 | Sonntag, 20. Januar 2008
Linke Pöbelarei So a Gaudi diese „Messe“. Jedenfalls gfällt mir den ‘Gestapo-Vergleich’ von stimme der
‘vernunft’ am besten. Ich lache mich immer noch krumm…
#46 Nachtlaterne 10:54:59 | Sonntag, 20. Januar 2008
christusmesse war heute in einer messe, die mich anrührte. der junge kaplan bedauerte eingangs, dass
in der kirche kein großes kreuz zu sehen sei. einmal während der messe wendete er dem volk den rücken
zu und bat christus um die vergebung der sünden. er sprach deutlich und klar und mit kraft. die resonanz
blieb selbst bei uns eingeschlafenen christen nicht aus: alle sangen lauter mit als gewöhnlich. auf christus
ausgerichtete messe und nicht auf das volk. indem sich der priester ganz christus zuwendet ist er ganz
für das volk da. die menschen verstehen das und sie spüren das! indem der priester sich vom volk wegdreht
wird deutlich: die messe ist auf christus ausgerichtet. und genau dann ist der priester am stärksten
für das volk da. „Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg
dahin ist breit, und viele gehen auf ihm. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin
ist schmal, und nur wenige finden ihn.“ Matthäus 7/13-14 „Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde,
wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, sondern sammelt euch Schätze
im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerstören und keine Diebe einbrechen und sie stehlen. Denn wo
dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ Matthäus 6 „Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder
den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird zu dem einen halten und den anderen verachten. Ihr
könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.“ Matthäus 6…
höchst unkatholisch In diesem Ritus wird noch die heiligste Kommunion würdig behandelt – was man über
die real existierende „Neue Messe“ nicht sagen kann. Um Christus in der heiligsten Eucharistie wegen nimmt
man gerne eine willkürliche „Suspension“ oder „Exkommunikation“ in Kauf: denn der steht zu allen Zeiten
höher als ein despotischer Bischof v. Rom. Diese Aussage ist eine höchst unkatholische Aussage. Denn
der Gehorsam gegenüber dem Papst und die Gemeinschaft mit der heiligen Mutter Kirche sind wichtige Punkte
des katholischen Glaubens. WEr das nicht einhält oder eine Exkommunikation in Kauf nimmt, darf sich nicht
als katholisch bezeichnen…höchstens sektiererisch
#44 Steini1974 09:36:41 | Sonntag, 20. Januar 2008
Respekt vor dem couragierten Priester „Wenn da ein Mann und eine Frau mit Notizblock und Fotoapparat »bewaffnet«
auf der Seitenbank Platz nehmen, nicht um den Gottesdienst mitzufeiern, sondern um zu dokumentieren, was
da »Unrechtes« geschieht, mit wem habe ich es da zu tun?“ RECHT hat er. Ich kenne solche Situatinen
auch und finde es beschähmend, wenn sich Christen als Kommissare der Vatikansichen Polizei aufspielen.
Arme, arme Kirche, denn sie begreift immer weniger, was Jesu wollte.
protestantisch-katholische deutsche nationalkirche Es wird immer deutlicher, dass sich in Deutschland
eine nur noch formell mit Rom in Verbindung stehende Nationalkirche aufbaut, die jetzt schon protestantisch
versumpft ist. Die Bischöfe üben sich schon fleißig im unterschwelligen Ungehorsam dem Hl. Vater gegenüber.
Die Laien machen eh schon seit Jahrzehnten, was sie wollen. In den Gemeinden haben längst die Sowjets
(PGR/KV) die Herrschaft übernommen und stehen im Opposition zum Pfarrer. Wehe dem, der sich da als konservativ
und romtreu outet und sich zur Lehre der Kirche bekennt. Der kann was erleben. Das ganze wird für die
Kirche in Deutschland spätestens dann ein böses Ende haben, wenn die Kirchensteuer abgeschafft wird.
Dann bricht auch die Finanzfassade (J P II) zusammen und sie werden erkennen, wie nackt sie sind.
Die Alte Messe war nie verboten und wird deshalb zurecht bewahrt Ich kenne mehrere Bischofsstädte, die
jeden Sonntag einen unglöaublich schweren Liturgiemissbrauch übersich ergehen lassen müssen: SUSPENDIERTE
Priester zelebrieren OHNE ERLAUBNIS DES ORTSBISCHOFS Messen nach den Büchern von 1982. Und das zum Teil
schon seit vielen Jahren. Ich werde mal mit Kamera und Notizblock hingehen und alles fotografieren. Wahrscheinlich
meinen Sie den Alten Ritus und das Meßbuch 1962 des Ritus von 1570. Dieser Ritus war nie verboten (vgl.
päpstlicher Begleitbrief an die Bischöfe zu Summorum Pontificum, 07.VII.2007, vgl. Quo primum, hl. Papst
Pius V., 1570) und wurde auch nie verboten. In diesem Ritus wird noch die heiligste Kommunion würdig
behandelt – was man über die real existierende „Neue Messe“ nicht sagen kann. Um Christus in der heiligsten
Eucharistie wegen nimmt man gerne eine willkürliche „Suspension“ oder „Exkommunikation“ in Kauf: denn
der steht zu allen Zeiten höher als ein despotischer Bischof v. Rom.
Dumm, dümmer, Geyer!!! Many districts in Linz are a spiritual rubbish dump. They want to hide their Actions
(they call them catholic Mass) from the light of publicity so they are very scared of cameras. Thanks
a lot for your efforts concerning the catholic case. Best wishes and greetings Ihr Englisch steht Ihrem
Deutsch in nichts nach!!! Gratulation!!!Welches Gymnasium haben Sie eigentlich absolviert? Dass Sie sich
damit an die Öffentlichkeit trauen, ist fast schon wieder bewundernswert. Selbst eine Sondermülldeponie
wäre für diesen geistigen Mist nicht geeignet.
Die ausdrückliche Leugnung und das öffentliche Verwerfen von ausdrücklich katholisch bezeichneten Glaubenslehren
durch einen protestantischen Prediger in einer katholischen Kirche dient doch auch dem interkonfessionellen
Dialog! Wenigstens werden in einer regulären deutschösterreichischen Pfarre überhaupt katholische Glaubensthemen
thematisiert, die sonst vielleicht das letzte Mal im Jahre 1962 erwähnt wurden: Und das kann ein Denkanstoß
für die regulären Kirchgänger sein, sich über die katholische Lehre zu informieren. Der protestantische
Prediger hat mehr zur Befassung mit dem katholischen Glauben beigetragen als all die angeblich „katholischen“
Modernisten oder die in Glaubensdingen modernistisch Verbildeten, auch wenn sie guten Willens sind. Alle
Informierten, die die katholische Lehre bereits kennen, gehen ohnehin nicht mehr in eine modernistisch
geführte Pfarre.
#39 Florian Geyer 01:59:09 | Sonntag, 20. Januar 2008
Hello Mr Gilliband Many districts in Linz are a spiritual rubbish dump. They want to hide their Actions
(they call them catholic Mass) from the light of publicity so they are very scared of cameras. Thanks
a lot for your efforts concerning the catholic case. Best wishes and greetings
@Gillibrand: Schnell zu antworten My wife only started taking notes on the back of an old piece of paper
when she realised how atrocious the sermon was. Was hatten Sie in der Ursulinenkirche zu suchen? Sie
wissen doch, dass dort St. Severin (kath. Akademikerverband) das Sagen hat. Welcher Fundi begibt sich
schon freiwillig in die Höhle des Löwen? Vielleicht tut er es aus wenig ehrenhaften Gründen. Eine Kamera
ist da doch sehr nützlich. Wären Sie in die Minoritenkirche gegangen, wäre Ihnen diese Höllenqual
erspart geblieben. Jeder sollte wissen, wo er hingehört!!! Spielen Sie sich nicht als Wächter des rechten
Glaubens auf. Eigentlich müssten Sie schon gemerkt haben, dass Ihre fragwürdigen Dienste bei der überwiegenden
Mehrzahl der Gläubigen unerwünscht sind. Warum glauben Sie, ist die Ursulinenkirche immer voll und die
Minoritenkirche so gut wie leer??? Denken Sie einmal darüber nach!!!
#37 Gillibrand 01:27:40 | Sonntag, 20. Januar 2008
Schnell zu antworten I carry my camera everywhere with me. I have also taken some wonderful nature photographs.
Bewaffnet! Cameras have to be controlled like guns- surely not! My wife only started taking notes on
the back of an old piece of paper when she realised how atrocious the sermon was.
#36 Franziskus777 00:43:27 | Sonntag, 20. Januar 2008
Selbiges in der Nachbardiözese Passau Diesen sogenannten Kanzeltausch gab es und gibt es in einigen Städten
des Bistums Passau noch heute. Am Reformationstag 31.10. predigt der katholische Pfarrer in der evangelischen
Kirche und nimmt am Abendmahl teil und am 1.11. dem Fest Allerheiligen predigt der evangelische Pfarrer
im katholischen Hochamt. Am Reformationsfest gesteht der katholische Geistliche die Niederlage der Kirche
ein und räumt die Mißstände damals wie heute ein und am Tag darauf verweist der evangelische Geistliche
auf die Nichtigkeit von Heiligen. Darum bleibe ich dem Ganzen fern und bet daheim meinen Vater unser!
#35 Alois Bischof 00:39:26 | Sonntag, 20. Januar 2008
‘Chrysostomos’ Ihrem heiligen Namenspatronen machen Sie keine Ehre durch Ihre Ausführungen. Ich glaube
wohle Judas Makkabäus war auch ein Pharisäer, weil er den heidnischen Kult illegitimer Hohepriester
verwarf? Übrigens war theologisch gesehen sogar Unser Herr selbst Pharisäer und nicht Sadduzäer. Und
‘heilig’ war an der oben erwähnten Liturgieverunstaltung gar nichts.
#34 Chrysostomos 23:12:20 | Samstag, 19. Januar 2008
Pharisäismus? Ich finde es ehrlich gesagt mehr als unpassend, in einer Hl. Messe mit Notizblock und Fotoapparat
bewaffnet wie der Reporter eines billigen Massenblattes zu sitzen und zu dokumentieren. Auf eine solche
Art und Weise werden wir niemals zu einer ehrfurchtgebietenden Liturgie finden. Der Pfarrer hat mit seinen
Argumenten nicht ganz unrecht, wenn er solches schreibt. Weh euch ihr Pharisäer…
@litterae Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz wird 2007 Firmungen im alten Ritus spenden. Was Gotthard
sagen wollte, ist, dass der Bischof 2007 Jugendlichen die Firmung spenden wird. Ist doch eine beachtliche
Anzahl !
@Gotthard Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz wird 2007 Firmungen im alten Ritus spenden. Na, da freuen
wir uns aber. Nur leider ist die Firmung dann trotzdem ungültig, weil Dr. Schwarz bestimmt auch mit einer
ungültigen Weihe zum Bischof geweiht wurde. Im Übrigen ist 2007 vorüber, also meinen Sie entweder
2008 oder Sie haben zum falschen Tempus gegriffen.
@ friedgen Zauberhaft! Sie haben mein Posting wirklich nicht verstanden, meinen aber, mich belehren zu
müssen! Und jetzt lesen Sie es nochmal ganz langsam und von vorn!
@Gotthard: Ich möchte noch anfügen, dass gerade aus diesem Kreis auch viele der Querschüsse kommen,
die dem Bischof seit jeher zu schaffen machen. Aber wen wunderts? Jedenfalls drängen sich die Besucher
weder zum sonntäglichen Hochamt noch zur Spätmesse, was ja auch die Homepage bestätigt. Und dabei ist
es eine eher kleine Kirche. Keine Gefolgschaft, dafür umso lauteres Gepolter.
@leblhuber In Linz wird in einer der schönsten Kirchen seit 20 Jahren täglich die Messe nach dem alten
Ritus gefeiert. An Sonn- und Feiertagen sind es deren 2. Der Zulauf hält sich allerdings in engen Grenzen.
Diese Feststellung ist schon sehr interessant!!!!!!!!! In Linz brauchte es kein MP – da gab es seit 20
Jahren alles, was ein Tradi-Herz begehrt … und das Interesse ist absolut mager…!!! Linz ist kein Dorf –
die Kirche liegt im Zentrum – ist von kunsthistorischem Wert … und dennoch eine sehr magere Anziehungskraft
für diese Sonderform der katholischen Liturgie. 20 Jahre Normalität – gegen die hier immer wieder besungenen
Pressure-Groups… Für die Tradi-Liturgie-Nostalgiker gilt ein Wort Adolf Kolpings: Aller Anfang ist
leicht – Durchhalten ist die echte Herausforderung… Linz zeigt, wohin der Weg geht.
#26 Alois Bischof 18:14:24 | Samstag, 19. Januar 2008
Hält sich in engen Grenzen Sie meinen die Gläubigen sind schon vorher, also früher zum Glaubensabfall
von der Römisch-katholischen Lehre geführt worden von den offenen, toleranten und pluralistischen Hirten?
Und was soll es heißen, daß nur noch in einer der vielen Linzer Kirchen die hl. Messe gefeiert wird,
während andere entheiligt werden ohne daß der Ordinarius sich dagegen ausspricht? Müssten wir dafür
sogar dankbar sein, oder was? Daß wir katholisch sein dürfen am Seitenaltar ganz hinten in der Weltreligionseinheitskirche?
Auch das ist Linz!!! www.kathpedia.com/index.php?title=Linzer_M… www.fssplinz.at/html/termine.htm Diese
Kampagne gegen die Diözese Linz und deren Leitung fällt auf die unqualifizierten Hetzer zurück und
entbehrt jeder Grundlage. In Linz wird in einer der schönsten Kirchen, der Minoritenkirche, im Zentrum
der Stadt, seit 20 Jahren täglich die Messe nach dem alten Ritus gefeiert. An Sonn- und Feiertagen sind
es deren 2. Der Zulauf hält sich allerdings in engen Grenzen. „Haarsträubend“ sind nicht irgendwelche
ersponnenen „Untaten“, sondern die von kreuz.net immer wieder iniziierten Schmutzkübelkampagnen.
#23 k.h. Friedgen 17:54:01 | Samstag, 19. Januar 2008
@Agiafortuni und „Stimme der Vernunft“ Man könnte Agiafortuni ja so recht geben, aber kann man wirklich
noch mit reinem Glauben Bruckners „Benedictus locus iste“ an Orten singen, die durch Konzilskisten und
noch mehr durch die, die dahinter ihren Viertelglauben weitergeben und ihre Luftblasen den Menschen anbieten,
nämlich Steine statt Brot? Die „Stimme der Vernunft“ hat bestimmt in ihrem Leben nie Berührung mit der
Gestapo gehabt, sonst würde sie nicht solchen Schwachsinn von sich geben! Die Gestapo hat nicht offen
fotografiert, sondern gefoltert, geschlagen und gemordet! Wie kann man da eine Parallele herstellen und
sich dann auch noch mit dem Titel „Stimme der Vernunft“ schmücken! Das war kein diskussionswürdiger
Beitrag, sondern ein Rohrkrepierer!
GESTAPO „Wenn da ein Mann und eine Frau mit Notizblock und Fotoapparat »bewaffnet« auf der Seitenbank
Platz nehmen, nicht um den Gottesdienst mitzufeiern, sondern um zu dokumentieren, was da »Unrechtes«
geschieht, mit wem habe ich es da zu tun?“ Mit wem er es da zu tun hat, weiss ich aus Erzählungen meines
Großvaters. Es handelt sich um die Gestapo.
#21 Agiafortuni 17:41:53 | Samstag, 19. Januar 2008
und das in einem Bistum, das einen Bruckner zu seinen Söhnen zählt es ist haarsträubend, dass solche
Untaten in einem Bistum begangen werden, dessen berühmtester Sohn Anton Bruckner heisst. Anstatt eine
deplazierte Predigt wäre sein benedictus locus iste bestimmt besser am Platz gewesen
#20 Alois Bischof 17:34:05 | Samstag, 19. Januar 2008
Pluralismus und Diversität, Leute! „Manchmal mache mer es so (Photo www.katholieknederland.nl/…n_584483_wijding.jpg),
aber schon am Seitenaltar ganz hinten, sonst könnte man es noch merken, dann wieder mal so (Photo www.layman.org/…/clown-eucharist.gif),
und dann auch mal am Hauptaltar ökumenisch-Reformiert-Evangelisch-Lutherisch so. Wir sind so vielseitig,
Leute! Tolerant, offen und menschlich! Jedem das seine! Und für die Katho-Faschisten auch mal ‘Suum cuique’!
Wir sind das Bistum Linz, ganz pluralistisch, offen, demokratisch, humanitär, sozial, fortschrittlich
und einfach toll. Kommt alle zum Berufungentag. Aber lassen Sie bitte Herrn Gillibrand zu Hause. Wir wollen
ja keine Reaktionären Photographen. Wir sind ja eine Demokratie!“
#19 k.h. Friedgen 17:33:23 | Samstag, 19. Januar 2008
@RRR: Wessen Erlaubnis? Es dürfte Ihnen doch eigentlich nicht entgangen sein, daß ein Priester, die
die Hl. Messe nach dem Ordo Missae von 1962 (nicht 1982!) zelebrieren möchte, seit dem 14.09.07 keine
Erlaubnis des Ortsbischofs benötigt. Sie kennen sich doch sonst so gut aus und tun immer so wichtig.
Aber wahrscheinlich pfeifen Sie auf ein Moto proprio des Papstes in Rom genauso wie es ein großer Teil
unserer sogenannten Oberhirten tut!
Liturgiemissbrauch Ein Gläubiger mußte in der Kirche einer Bischofsstadt einen schweren Liturgiemißbrauch
über sich ergehen lassen. Ich kenne mehrere Bischofsstädte, die jeden Sonntag einen unglöaublich schweren
Liturgiemissbrauch übersich ergehen lassen müssen: SUSPENDIERTE Priester zelebrieren OHNE ERLAUBNIS
DES ORTSBISCHOFS Messen nach den Büchern von 1982. Und das zum Teil schon seit vielen Jahren. Ich werde
mal mit Kamera und Notizblock hingehen und alles fotografieren.
Interessant, daß diese so genannten Katholiken (V2-Krepierer),… …keine Sachargumente zur Verteidigung
ihrer Weihen abliefern können, sondern nur moralisieren.
Interessant ist… dass die meisten Leute, die die Gültigkeit der Weihe unserer heiligen Kirche (von
Häretikern und Ketzern als V2 verunglimpft) anzweifeln, sich selbst nicht in Gemeinschaft mit der Kirche
und dem heiligen Vater befinden. Das sagt über solche Leute sehr viel aus.
#15 Florian Geyer 16:43:48 | Samstag, 19. Januar 2008
Linz-- der Vorgänger von Schwarz, Aichern war geistig etwas unbeweglich und zu gutmütig weshalb man
ihm nicht öse sein konnte. Bischof Schwarz hingegen durchschaut ganz genau was gespielt wird aber unternimmt
nichts. Linz ist ein Intrigantenhafen wo sich sogar die Modernisten untereinander bekämpfen. Es gibt
dort ein priesterseminar mit einer wunderschönen „Kapelle“ www.gloria.tv/?video=hupyefex… und eine
dem Bischof unterstehende „Kathollisch Theologische Privatuniversität“ wo man ein mit allen Wassern gewaschenen
Häresienstudium betreiben kann.
Der sogenannte „Priester“, ein V2-Laie in geistlicher Gewandung? Aber sicher doch: www.kreuz.net/book.3.html
Auch Malachi Martin meinte, daß alle Weihen nach den neuen Riten ungültig sind.
Konziliarismus Aber im Geiste des Konzils ist alles erlaubt, was „ökumenisch“ ist, nur eines ist suspekt,
der unverkürzte und unverfälschte katholische Glaube von über zwei Jahrtausenden, insofern sind die
„Entgegenungen“ des „Zelebrierenden“ im ORDENTLICHEN – Oder war er etwa UNORDENTLICH? – Ritus völlig
in Ordnung! Nur weiter so im Geiste des Konzils, den Baum erkennt man an seinen Früchten, wie S. E. +Erzbischof
Lefebvre den Konziliaren immer wieder entgegenete.
Laie im Priestergewand Vermutlich auch ein VII Laie in Priestergewandung! Was sich darüber Aufregen ist
ja fast schon normal mit GOTT sei es gedankten Ausnahmen.
grundsätzlich hat Gillibrand recht… der Priester hat sich doppelt falsch verhalten: zum einen haben
antikatholische Thesen und antikatholische Vortragende nichts in einer katholischen Messe verloren; zum
anderen hatte er nicht den Mumm, diese Thesen selbst zu vertreten, sondern hat den Protestanten vorgeschoben,
womit er sich quasi an dem abputzen konnte. Das ist nun erstrecht durchtrieben, da er ja die Messe so
vorgesehen hat und jedenfalls über den Inhalt dieser Predigt in Kenntnis war. Also von der reinen Verhaltensweise
des Priesters her war das in der Tat skandalös und in dem Rahmen unangebracht. Die theologische Position
des Protestanten halte ich grundsätzlich für diskutabel. Mich persönlich stört die Heiligenverehrung
aber nicht. Die Kirche gedenkt halt ihrer großen Söhne und hält ihr Andenken in Ehren. Das ist ja legitim.
Was nun die Fürbitte an Heilige betrifft erlaube ich mir den Ausspruch: nutzts nix, schads nix
#9 ExBochumer † 15:52:55 | Samstag, 19. Januar 2008
Das katholische Leben im Bistum Linz … scheint immer mehr zu verkommen. Um mit einem Bild zu sprechen:
Da ist doch der Wurm drin (oder besser: sind Würmer drin). Nun ja, wenn die Spitze der Diözese (Bischof
und ltd. Personen) schon mit akatholischen Tendenzen aufwartet, warum dann auch nicht der Pfarrklerus?
Und das Tolle: Wieder einmal spielt der zuständige Bischof den „Vogel Strauss“.
#8 Alois Bischof 15:31:34 | Samstag, 19. Januar 2008
Meine Sympathie gilt Herrn Chr. Gillibrand. Ich gratuliere. Ihre ‘Inquisition’ hat diesen Priester entlarvt
für das was er leider sein will. Ein Verwässerer des römisch-katholischen Glaubens. Schade für ihn,
Sie haben Ihre Pflicht getan, Herr Gillibrand. Rule, Britannia!
@ sacerdos helveticus Bitte sorgfältiger lesen! Der Bericht aus Linz bezieht sich – soweit man den Informationen
trauen darf – auf eine Messe. Der Link von Thomas Morus (auf den er und ich uns bezogen) führt auf einen
Gottesdienst, bei dem – außer boswilliger Unterstellung – nichts darauf hindeutet, dass es sich um eine
Messe handeln wird. Er ist als „ökumenische Lichtmessfeier“ angekündigt, und sonst gar nichts.
Doch eine Messe! Wenn Sie dem link folgen und den kreuz.net-artikel vom November lesen, so geht daraus
hervor, dass es sich um eine Messehandelte, da der Verfasser auch vom Hochgebet spricht und davon, dass
der protestantische prediger währenddem sich nahe beim Altar aufgestellt hatte.
#5 Thomas Morus 15:13:42 | Samstag, 19. Januar 2008
@ RRR Ich habe leider schon die Erfahrung machen müssen, dass es dann doch keine ökumenische Feier sondern
eine hl. Messe war und bin daher bei derartigen Ankündigungen äußerst vorsichtig.
Olle Kamelle, frisch aufgewärmt Über die olle Kamelle war ja hier schon mal die Rede und viele haben
die Gelegenheit genüsslich wahrgenommen, sich in allen möglichten verbalen Gegegebenheiten zu verrenken
über die vorgebliche Untat des katholischen Priesters, einen evangelischen Pfarrer auf die Kanzel zu
lassen. Der katholische Priester war tapfer, obwohl ein Spitzel auch noch in der Kirche war. Da hatte
die Gegenseite gut vorgesorgt und einen britischen Konvertiten ausfindig gemacht, damit dieser dem Bischof
Meldung über die Allerheiligenmesse mache. So blüht und gedeiht die stets so stille Pflanze Denunziation
munter weiter. Es können daher nur Irrgläubige, besessene Häresisten, sein, die überzeugt sind, mit
derartigen schiachen Maßnahmen Vertrauen schaffen zu können, in dem sie vorkonziliar weiter wurschteln,
mit dem Ziel, die Karre in den Dreck zu fahren.
@ Thomas Morus Wieso schreiben Sie denn „Messe“ mit Anführungszeichen? Auf der Homepage ist das ganze
als „Ökumenische Feier“ angekündigt, aber keinesfalls als Messe, und da kann – gemäß Ökumenischem
Direktorium – auch jemand aus einer anderen Konfession predigen. Es gibt keinen Grund, da von einer Messe-mit-Anführungsstrichen
zu sprechen. Es ist ein ökumenischer Gottesdienst und sonst gar nichts.
#2 Thomas Morus 14:58:58 | Samstag, 19. Januar 2008
Das scheint jetzt große Mode zu werden In der Wiener Kalvarienbergkirche www.kalvarienbergkirche.at predigt
am Vorabend der Darstellung des Herrn auch ein evangelischer Pastor (angekündigt als Pfarrer ). Man
darf gespannt sein, was die Gläubigen erwarten wird. Leider habe ich selbst keine Zeit um dabei zu sein,
aber vielleicht kann jemand anderer am 01.02.2008 um 19:00 die „Messe“ besuchen und dann berichten.
Freitag, 9. November 2007 14:06 das ist ja wie im öffentlich-rechtlichen fernsehen hier, lauter wiederholungen,
dieser artikel wurde schon am 9.11. hier gepostet…