Der Erzbischof von Bamberg darf sich heute auf dicke Post aus der Schweiz gefaßt machen. In autoritärem Ton wird er darin aufgefordert, sich nicht in Dinge einzumischen, die ihn angeblich nichts angehen.
(kreuz.net, Basel) Der suspendierte ehemalige Pfarradministrator der ins Sektentum abgedrifteten basellandschaftlichen
Pfarrei Röschenz hat Erzbischof Ludwig Schick von Bamberg einen eingeschriebenen Brief geschickt.
Der
ehemalige Priester ist im Erzbistum Bamberg inkardiniert. Seit 1992 ist er für den Dienst in der Schweiz
freigestellt.
Ende Dezember eilte Erzbischof Schick von Bamberg nach langem Zögern seinem bischöflichen
Mitbruder in Basel, Mons. Kurt Koch, zu Hilfe.
In dem Schreiben fragte der Erzbischof Sabo
auch, ob er seine „Gehorsamspflicht gegenüber dem Basler Bischof“ anerkenne.
Zweck des Briefes war nach
Auskunft des Bamberger Generalvikars, Mons. Georg Kestel, „von Franz Sabo eine persönliche Antwort auf
die Fragen nach seinem Verständnis von Kirchlichkeit und gewissen Bestimmungen des weltweit gültigen
Kirchenrechts zu erhalten“.
Generalvikar Kestel bezeichnete es in einem Interview mit der Schweizer Onlinezeitung
‘espace.ch’ als einen „unhaltbaren Zustand“, daß der Ex-Priester nach seiner Suspendierung tue, als sei
nichts geschehen.
Ex-Pfarradministrator Sabo
Brutale Antwort vom Rechtsanwalt
Sabo ließ den Brief seines Erzbischofs kurzerhand
durch einen Rechtsanwalt beantworten. Das Schreiben ist in einem rabiaten und autoritären Ton verfaßt.
So befiehlt der Anwalt dem Erzbischof, sich aus dem Konflikt seines Mandanten mit dem Bischof von Basel
herauszuhalten.
Der Erzbischof habe Sabo anscheinend vor zwei Jahren „in einem persönlichen Gespräch
zugesichert“, er werde sich „nicht einmischen“.
Der Anwalt teilte dem Erzbischof mit, daß Sabo sich
weigere, seine Rebellion aufzugeben: „Eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses wurde von meinem Mandanten
nie ins Auge gefaßt.“
Sie würde außerdem zum heutigen Zeitpunkt von den meisten Mitgliedern der Kirchgemeinde
„nicht verstanden“ – so der Anwalt verständnisvoll.
Umso unverständlicher sei es, daß das erzbischöfliche
Schreiben zu einem Zeitpunkt geschickt worden sei, da ein oberstes kantonales Gericht rechtskräftig festgestellt
habe, daß der Entzug der Missio canonica angeblich „unter Verletzung elementarer Verfahrensvorschriften“
zu Stande gekommen sei.
Der Anwalt beschuldigt den Erzbischof, dieses Urteil nicht zu kennen.
Auf die
priesterlichen und menschlichen Verpflichtung Sabos seinem Erzbischof gegenüber geht er mit keinem Wort
ein.
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52 Lesermeinungen
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#52 Agiafortuni 20:33:00 | Freitag, 18. Januar 2008
Laicofundamentalismus in Reinkultur nur Halbgebildete glauben der Fudamentalismus existiere lediglich
im religiösen Bereich. Die Geschichte ist voller Beispiele von Laicofundamentalismus. Nicht erst die
französische Revolution hat ihn zur Weltanschauung des modernen Menschen erhoben, bereits die französischen
Herrscher haben ihn angewendet als sie dem Interesse des Staates den Vorrang einräumten. Bei der französischen
Revolutin wurde er einem anderen Träger zugeordnet. Nicht mehr der Herrscher von Geburt, sondern der
Demagoge der die meisten Stimmen auf sich zu vereinigen versteht soll fortan das sagen haben. Neuerdings
hat sich ein Grossteil der Richter mit der Begründung alles besser zu wissen diese Rolle willkürlich
angeeignet. Das Urteil der Laicofundamentalisten von Liestal ist ein wahrer Schandfleck für einen Staat
wie die Schweiz, der sich zur freiheitlichen Rechtsordnung bekennt.
@Clarissa Colonia Ja, so in etwa hat das Gericht geurteilt. Bischof Koch weigert sich, gegen das Urteil
Berufung einzulegen, da er damit die Zuständigkeit kirchlicher Gerichte in innerkirchlichen Fragen anerkennen
würde. Hier finden Sie die Stellungnahme des Diözesanbischofs www.bistum-basel.ch/seite.php?na=1,1,0,84028…
Auch in D kann Verleihung und Entzug der missio (z. B. an Religionslehrer) zivilgerichtlich überprüft
werden, weil es wegen der grundgesetzlich garantierten Berufsfreiheit kein Quasi-Berufsverbot durch willkürliche
Erteilung/Entzug geben darf! Die Kirche stallt zur Verleihung/Entzug der missio Regeln auf, die in ihrer
Anwendung auch zivilgerichtlich überprüfbar sein müssen, lieber Agiafortuni. Von Einschränkung kirchlicher
Freiheit kann man da nur sprechen, wenn man damit die Freiheit zur Willkür meint.
#48 Agiafortuni 11:00:57 | Freitag, 18. Januar 2008
clarissa colonia Man muss davon ausgehen, dass die Richter insofern böswillig waren als ein Eventualvorsatz
vorliegt. Volens nolens habe sie sich angemasst eine für die Kirche erhebliche Entscheidung zu fällen.
Ihr Verhalten war deshalb dasjenige von Vertretern eines Richterstaates. Bezeichnend dafür ist der Mangel
an Angemessenheit
O, sacerdos, ich danke für Ihre freundliche Aufklärung. Nachfrage (nur zum Verständnis): Das zuständige
Gericht hat also judiziert: Pfr. braucht missio für Arbeitsvertrag; missio wird nach kirchl. Recht vergeben;
missio muß nach kirchl. Recht formgerecht erteilt bzw. entzogen werden; Erteilung und Entzug sind (wegen
Bedeutung für Arbeitsvertrag) zivilgerichtlich überprüfbar; Entzug geschah formal unzureichend; Entzug
nichtig, daher Arbeitsvertrag gültig. Stimmt das so in etwa?
Staatskirchenrecht clarissa colonia schrieb: Kirchliches Recht hat nach StaatsKR in D, Aut, CH nur innerkirchliche
Geltung, während ein Arbeitsvertrag Gegenstand der staatlichen Rechtsordnung ist. Kann man so generell
nicht sagen. In Deutschland erkennen die staatlichen Gerichte der Kirche in aller Regel eine grosse Autonomie
im Arbeitsrecht zu. In der Schweiz sehen die Arbeitsverträge, die z.B. eine Kirchgemeinde mit einem Geistlichen
oder Laientheologen schliesst, in der Regel natürlich vor, dass die Seelsorge nach der kirchlichen Ordnung
zu geschehen hat. Auch im Fall Sabo hat das Gericht ja erklärt, dass die missio canonica des Bischofs
für das Arbeitsverhältnis nötig ist und dem Bischof nicht grundsätzlich die Berechtigung abgesprochen,
die missio zu entziehen. Wohl aber hat das Gericht beansprucht, den Entzug der missio zu überprüfen
und befunden, der Bischof habe z.B. gewisse Formfehler begangen.
Problem: Kirchliches Recht hat nach StaatsKR in D, Aut, CH nur innerkirchliche Geltung, während ein Arbeitsvertrag
Gegenstand der staatlichen Rechtsordnung ist. Wie groß wäre das Geschrei (in Staat u. Kirche) gewesen,
wenn sich staatliche Richte angemaßt hätten, einen Streit im staatlichem Recht nach kirchlichem zu entscheiden?
#44 Agiafortuni 09:30:28 | Freitag, 18. Januar 2008
Clarissa Coloniensis: völlig richtig Leider hat ich noch keine Zeit die Arbeikt von Martin Grichting
zu diesem Problem zu konsultieren. Gesetze müssen nach dem Grundsatz von Treu und Glauben ausgelegt werden.
Hätten die Richter diesen Grundsatz angewendet hätten sie zur Einsicht gelangen müssen, dass einem
Bischof ein Mann wie Szabo nicht zugemutet werden kann und es wäre dann eine Sache des Anstandes gewesen
auf die Beschwerde des Gemeinde-rates nicht einzugehen anstatt eine Neuauflage des Kulturkampfes heraufzubeschwören.
Danke, also, wie gewünscht, spricht jetzt die Pythia: Ob Szabo eine „Frucht der Vat. II Ideologie in
Sachen Ekklesiologie“ ist, weiß ich nicht weil klerikale Renitenz die Entwicklung des Klerikerrechts
wie ein Ariadnefaden durchzieht. Es hat keines Vat. II bedurft, damit Kleriker ein „Recht auf unverschämtes
Verhalten“ als klerikales Privileg beanspruchten. In diesem Fall wirkt sich nur die Trennung von Kirche
und Staat aus, mithin nach schweizer Staatskirchenrecht, daß Szabo zwar in einem kirchlichen Dienst-
und Treueverhältnis zum „Inkardinationsbischof“ und dem Ortsordinarius steht, aber nach staatsrechtlich
relevantem (und gerichtlich überprüfbaren) nur durch den konkreten, schriftlichen Arbeitsvertrag mit
der konkreten Kirchengemeinde in Röschenz gebunden ist (hier lasse ich mich aber gerne korrigieren, weil
ich in SchwStaatsKR nicht wirklich firm bin). Danach konnte nur der konkrete Arbeitvertrag zwischen Szabo
u. Gemeinde Gegenstand gerichtlicher Überprüfung sein. Die Gemeinde will diesen Vertrag nicht kündigen;
Szabo auch nicht. Dagegen kann man im Bereich des staatlichen Rechts eben nicht mit dem kirchlichen argumentieren,
solange der Ortsordinarius nicht Vertragspartner des Arbeitsvertrags zwischen Kirchengemeinde und Pfarrer
ist. Aber, so ist das mit allen rechtlichen Schönwetter-Regelungen, die nur funktionieren, wenn sich
alle Beteiligte einig sind; das verkennt nämlich, daß Recht für den Sturm gemacht ist, damit es auch
unter Belastung hält und man sich auch in und nach einem Streit in die Augen sehen kann.
#40 Nachtlaterne 18:36:53 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Zu viele Lügner Sie machen ihre Zunge zu einem gespannten bogen; Lüge, nicht Wahrhaftigkeit herrscht
im Land. Ja, sie schreiten von Verbrechen zu Verbrechen; mich aber kennen sie nicht – Spruch des Herrn.
Nehmt euch in acht vor eurem Nächs-ten, keiner traue seinem Bruder! Denn jeder Bruder betrügt und jeder
nächste verleumdet. Ein jeder täuscht seinen Nächsten, die Wahrheit reden sie nicht. Sie haben ihre
Zunge an Lügen gewöhnt, sie handeln verkehrt, zur Um-kehr sind sie zu träge. Überall Unterdrückung,
nichts als Betrug! Sie weigern sich, mich zu kennen – Spruch des Herrn – Darum – so spricht der Herr der
Heere: Ja, ich werde sie schmelzen und prüfen; denn wie sollte ich sonst verfahren mit der Tochter, meinem
Volk? Ein tödlicher Pfeil ist ihre Zunge, trügerisch redet ihr Mund; Friede sagt man zum Nächsten,
doch im Herzen plant man den Über-fall. Sollte ich sie dafür nicht bestrafen – Spruch des Herrn – und
an einem solchen Volk keine Rache nehmen? Erhebt über die Berge hin Weinen und Klagen, über die Weide-plätze
der Steppe ein Totenlied. Jer. 9/1-9
#39 matt2 † 18:35:01 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Nachti: bin ch denn auch ein Wurm in Deinen Augen??? ich bin doch so lieb und brav… ausserdem ist ein
Wurm ein Zwitter und das willst Du mir doch wohl nicht unterstellen.
#38 Nachtlaterne 18:30:37 | Donnerstag, 17. Januar 2008
matt zwo eigentlich gehören wir allesamt vernichtet. denn im angesicht der liebe und reinheit gottes
sind wir gewürm. dennoch: er liebt uns und gibt allen eine chance die aufrichtig buße tun und um umkehr
bemüht sind
#37 matt2 † 18:23:12 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Nachti: heute kannst Dus aber wieder mit den alten Propheten… ich finde ja in den alten Prophezeiungen
steckt soviel Kraft und Schärfe, da können auch manche Reden Jesu nicht mithalten. Das ist halt ein
Redesturm aus der Gewalt des wahren Gottes, der jedes seiner Worte mit Bedacht setzt, wo nichts leichtfertig
oder selbstgerecht gesprochen ist.
#36 Nachtlaterne 18:19:23 | Donnerstag, 17. Januar 2008
„Wer von euch den Herrn fürchtet, der höre auf die Stim-me seines Knechtes. Wer im Dunkel lebt und w
„Wer von euch den Herrn fürchtet, der höre auf die Stim-me seines Knechtes. Wer im Dunkel lebt und wem
kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott. Ihr alle
aber, die ihr Feuer legt und Brandpfeile entzündet, sollt in die Glut eures eigenen Feuers laufen und
in die Brandpfeile geraten, die ihr entflammt habt. Durch meine Hand kommt das über euch; am Ort der
Qualen werdet ihr liegen. Hört auf mich, die ihr der Gerechtigkeit nachjagt und die ihr den Herrn sucht.
Blickt auf den Felsen, aus dem ihr gehauen seid, auf den Schacht, aus dem ihr herausgebohrt wurdet.“ Jesaja
51
Werter Agiafortuni, verzeihen Sie mir meine vorübergehende Ablenkung und Zerstreutheit, aber ich muß
meine Aufmerksamkeit manchmal -Ihrer Wertschätzung zum Trotz- an andere unaufschiebbare Aufgaben verschwenden,
denen ich mich dennoch um nichts weniger hingebe. Wären Sie so freundlich, Ihre Stellungnahme nochmals
zu wiederholen oder die Primärquelle dafür zu nennen (sofern Sie nicht Ihr vorstehendes Posting gemeint
haben). Seien Sie aber nicht böse, wenn die Beantwortung auf sich warten läßt, denn ich habe jetzt
eine Verabredung mit meinem liebsten Herrn! cc.
#34 Nachtlaterne 18:13:28 | Donnerstag, 17. Januar 2008
„Ihr habt gesagt: Wir haben mit dem Tod ein Bündnis geschlossen, wir haben mit der Unterwelt einen V
„Ihr habt gesagt: Wir haben mit dem Tod ein Bündnis geschlossen, wir haben mit der Unterwelt einen Vertrag
gemacht. Wenn die Flut heranbraust, erreicht sie uns nicht; denn wir haben unsere Zuflucht zur Lüge genommen
und uns hinter der Täuschung versteckt.“ Jes. 28/15 „Nur in Umkehr und Vertrauen liegt eure Rettung,
nur Stille und Vertrauen verleihen euch Kraft. Doch ihr habt nicht gewollt, sondern gesagt: Nein, auf
Rossen wollen wir dahinfliegen. Darum sollt ihr jetzt fliehen. Ihr habt gesagt: Auf Rennpferden wollen
wir reiten. Darum rennen die Verfolger euch nach. Tausende werden zittern, wenn ein einziger droht, wenn
nur fünf euch drohen, ergreift ihr alle die Flucht, bis das, was von euch übrig ist, aussieht wie ein
Fahnenmast auf dem Gipfel eines Berges, wie ein Feldzei-chen auf dem Hügel.“ Jesaja 30/15-17 „Wen hast
du beschimpft und verhöhnt, gegen wen die Stimme erhoben, auf wen voll Hochmut herabgeblickt? Auf den
Heiligen Israels.“ Jes. 37/23
#33 Agiafortuni 17:37:58 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Liebe Clarissa Coloniensis warum lesen Sie nicht meine Stellungnahme und antworten darauf mit der erforderlichen
juristischen Sachlichkeit die Sie ohne Zweifel beherrschen und die ich selbst – ungeachtet meiner sedesvakantistischen
Sympathien – ausserordentlich schätze
matt2 – unsere Kirche damit treffen Sie den Nagel auf den Kopf, wehrter Matt2! Genau das ist der Slogan
vieler „Liturgiekreise“ und PGRs, die in den Gemeinden wuchern wie Unkraut. Entsprechend sieht es dann
auch in den Kirchen und mit dem, was die LiturgieDEform von der erhabenen katholischen Liturgie noch übrig
gelassen hat auch aus.
#31 Nachtlaterne 15:59:19 | Donnerstag, 17. Januar 2008
frech lacht er in die… …kamera und ist stolz auf seinen falschen, verkommenen mut. klar, dass ihn
der zeitgeist auf das höchste potest hebt! KEIN SOBOISMUS!
Obwohl dem nicht hauptberuflich nachgehe, ist wieder mal intellektuelle Säuberungsarbeit vonnöten: @ Nachtlaterne
11:52: „ein priester der mann und frau hat und die hosten damit schändet …“ (Zitat) Zunächst will
es mir nicht einleuchten (wohl wegen ihrer großen Intellektualluminiszenz), wie ein Priester Mann und
Frau haben und mit diesen dann Hostien schänden kann. Für praktische Demonstration wäre ich da sehr
dankbar, denn das übersteigt mein Vorstellungsvermögen. Dann ist mir aufgefallen, daß Sie deutscher
Orthographie offensichtlich nur dann mächtig sind, wenn Sie abschreiben. Läßt das den Schluß zu, zwischen
„Orthodoxie“ und „Nachplappern“ bestehe bei Ihnen das gleiche Verhältnis? @ Tilly 12:09: Wer oder was
mag wohl ein Karneval-Bischof sein? Ich weiß, daß Ludwig Schick ein echt humoriger, obzwar nicht weniger
honoriger Mann ist, einem befreienden Lachen zu seiner Zeit nicht abgeneigt. Versuchen Sie hier etwa einen
Widerspruch zwischen karnevalistischer Lebensfreude und christlichem Glauben zu kostruieren? @ Romulus
12:50: Das Problem hätten Schicks geschmähte Vorgänger besser gelöst (sinngem. zitiert). Wie hätten
die das wohl angestellt? M. W. liegt das Problem darin, daß im vorliegenden Fall zwischen den beteiligten
Bischöfen und Herrn Szabo nur kirchenrechtliche Dienstverhältnisse, also keine zivilrechtlichen Arbeitsverträge
bestehen; ein solcher existiert nach schweizer Recht nur zwischen dem Pfarrer (oder -administrator) und
der konkreten Kirchengemeinde. Solange keiner der beiden Vertragspartner einen solchen Vertrag kündigt,
besteht er fort.
#29 matt2 † 15:00:11 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Krak: das erlebe ich bei mir auch vor der Haustüre in Wien… da steht ja eine große Kirche und zu
der gehört freilich auch eine Pfarre und die hat, wie es scheint, einen gehörigen Verschleiß an Priestern.
Die wechseln nämlich ziemlich schnell. Und ich weiß, was da für zerstörerische, kirchenfeindliche
Kräfte am werken sind in diesem Pfarrhof. Bitte, ich will nicht alles schlechtmachen, aber man nimmt
nicht die Präsenz eines Priesters wahr, der etwa die Autorität hätte in dieser Pfarre. Da hat sich
ja eine Begebenheit abgespielt nach dem Bilderbuch, als ich mich einmal darüber empörte, weil in unserem
Haus ein geschmackloses Theaterstück aushing, welches in den Räumlichkeiten des Pfarrhofs aufgeführt
werden sollte. „Freischütz und die lustigen Weiber“ hiess es da. Das Plakat fand ich dann im Großformat
auch in der Kirche aushängen. Ich riss diese Plakat ab und ging also hinein in den Pfarrhof um mich zu
empören. Da traf ich so ein Weibsbild an, irgendeine Gemeindebeauftragte, oder was weiss ich, beim Kaffeeplausch.
Daneben stand ein Nichtchrist, offenbar Moslem. Es kam zu einem Wortgefecht um nur soviel zu sagen, wobei
die Frau meinte: „das ist unsere Kirche, mit der wir machen was wir wollen.“ Darauf widersprach ich unsanft
und meinte, das wäre die Kirche Jesu Christi und da würde nach seinem Willen verfahren. Weil sie nun
etwas eingeschüchtert war wollte sie mir die Türe weisen. Da zeigte ich ihr noch einmal das Plakat und
zerriss es vor ihren Augen, grad das ich mich noch beherrschen konnte ihr nicht den Buckel vollzuhauen.
matt2 Liebe Matt2! Das schlimme ist nur, dass wir uns in Deutschland ganz allmählich auch an die verwahrlosten
schweizer Zustände annähern. Ich kenne Pfarreien, in den die PGRs längst die Herrschaft über Liturgie
und Pastoral übernommen haben und den Priestern Vorschriften machen, der oftmals ohne Rückendeckung
seines Bischofs allein auf weiter Flur in längst überrannter Stellung ausharren muss. Manch einer geht
früher oder später dabei vor die Hunde und kein Hahn kräht hinter ihm her. Nur gut, dass es Wunibald
Müller, Anselm Grün und die Klerikerreparaturwerkstatt Münsterschwarzach gibt, wo die Leute dann wieder
aufgepäppelt und zusammengeflickt werden. Erinnert irgendwie an ein Kriegslazarett, wo die Verwundenen
für den nächsten Fronteinsatz notdürftig verarztet werden. Die Bischöfe und ihre Mitarbeiter wissen
dies genau.
Ich wiederhole mich ja nur sehr ungern, aber, werte arx christiana vulgo Krak de chevaliers (sic!), Othographie
scheint mir bei Litterarexhibitionismus nötiger als Orthodoxie. Wenn Sie vor jener keinen Respekt haben,
wie wollen Sie glaubhaft machen, sie hätten es vor dieser. Oder gilt Ihnen in beiden etwa modernistischer
Relativismus: „Was ich mache ist richtig!“
#26 matt2 † 13:31:45 | Donnerstag, 17. Januar 2008
wenn sich jemand von der Kirche nicht beherrschen lassen will, sehe ich das noch ein… nur dann muss
er der Kirche verlassen und sich in der Welt halt einer anderen Institution anschließen, oder sich seine
eigene aufbauen, die seinen Vorstellungen entspricht. Aber als Katholik kann ich nicht Terror machen gegen
die Kirche. Dieser Sabo ist ein Nestbeschmutzer… soll er und sein Haufen Anhänger die Kirche verlassen,
dann können sie nach ihrer Art auftrumpfen.
Zeitalter der Rebellion Wir leben seit dem Ende des VII ganz offensichtlich in einem Zeitalter der Rebellion:
Die Bischöfe rebellieren gegen den Papst, die Priester gegen die Bischöfe, Pfarrgremien gegen den Pfarrer,
die Menschen rebellieren gegen Gott und wollen die Herrschaft seines Sohnes abschütteln. Der moderne
Staat, in dem wir leben, ist das beste Beispiel dafür: Legitimierung der Abtreibung und der Schwulenehe,
Ausmärzung des Religionsunterrichtes an den Schulen und Verdrängung christlicher Präsens in der Öffentlichkeit.
Die Rebellion gegen Gott ist jedoch auch in der Kirche unübersehbar: Celebratio versus populum, Handkommunion,
liturgische Eigenmächtigkeiten, Mißachtung päpstlicher Dokumente durch Priester, Laien und Bischöfe.
#23 Romulus 13:05:15 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@RRR … Sich entschuldigen und um Vergebung bitten, kann man nur für die EIGENEN Sünden und Fehler!
Nicht für die der anderen noch dazu, wenn es a) gar keine Fehler waren und b) das ganze Jahrhunderte
her ist. Das ist einfach nur billig. Beispiel: „Ich erwarte von den Italienern, dass sie sich als leigitime
Nachfahren der Römer endlich im Namen der Römer bei den von ihnen unterjochten Völkern entschuldigen
und dafür Abbitte leisten… „
#22 matt2 † 13:03:57 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Was soll das langwierige Getue? das sind ja wirklich verwahrloste Zustände in der Schweiz. Der Bischof
soll mit Autorität die Entlassung dieses Mannes bestimmen. Wenn dem nicht entsprochen wird soll er diesen
Menschen exkommunizieren, desgleichen die gesamte Pfarrleitung dort. Was soll das blöde Herumstreiten
mit Rechtsanwalt usf… Der Staat soll sich raushalten aus den Personalentscheidungen der Kirche… da
gilt nicht das Recht des Staates sondern das Kirchenrecht.
@ Romulus Die Entschuldigerei von JP2 nachahmend, die nichts kostet und keinem wehtut außer den wahrhaft
Gläubigen! Wenn Entschuldigungen einem Gläubigen weh tun, dann ist er kein Gläubiger. Jedenfalls kein
gläubiger Christ.
#20 Romulus 12:50:12 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Tja, Herr Erzbischof die Keule kommt zurück Dieser Schick sollte sich um seine Angelegenheit im Fall
Sabo kümmern und nicht während des Bistumsjubiläums um Verzeihung für seine Vorgänger bitten (Die
Entschuldigerei von JP2 nachahmend, die nichts kostet und keinem wehtut außer den wahrhaft Gläubigen!).
Seine ach so schlimmer Vorgänger wären mit Sabo schon längst fertig.
#19 Nachtlaterne 12:50:03 | Donnerstag, 17. Januar 2008
SABO fordert mit… …frechem Gesicht die Menschen zum Saboismus heraus, er perfümiert seine Unzucht
und zieht sich einen goldenen Ring durch den Rüssel… Nicht den Sünder aber die Sünde verurteilen!
Der Mann ist eine Seuche.
#17 Franziskus777 12:48:15 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Recht soll aber auch Recht bleiben ! Der Fall Sabo/Röschenz ist dreist und ich möchte ihn nicht unterstützen.
Doch die Tatsache, dass sich hier jemand traut mit einem Rechtsanwalt gegen die Kirche vorzugehen ist
zu begrüssen. Mir wurde damals abgeraten – nach meiner Kündigung – dagegen vorzugehen, da ich den Kürzeren
ziehen würde und die Schwarzkutten alle zusammenhalten würden.
#16 Nachtlaterne 12:47:14 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Ekelerregender SABOISMUS Deine Augen sind zu rein, um böses mit anzusehen, du kannst der Unterdrückung
nicht zusehen, warum also siehst du den Treulosen zu und schweigst, wenn der Ruchlose den Gerechten verschlingt?
Habakuk 1/13 Weh dem, der für sein Haus unrechten Gewinn sucht und sich hoch droben sein Nest baut, um
dem drohenden Unheil zu entgehen. Habakuk 2/9 Denn dich erdrückt dein Verbrechen gegen den Libanonwald,
und die Vernichtung des Großwildes lastet auf dir, wegen des Blutes, das du vergossen hast unter den
Menschen, wegen der Gewalttaten, die du verübt hast an Ländern und Städten und an allen Bewohnern Habakuk
2/17 Er leuchtet wie das Licht der Sonne, ein Kranz von Strahlen umgibt ihn, in ihnen verbirgt sich seine
Macht. Die Seuche zieht vor ihm her, die Pest folgt seinen Schritten. Wenn er kommt, wird die Erde erschüttert,
wenn er hinblickt, zittern die Völker. Da zerbersten die ewigen Berge, versinken die uralten Hügel.
Habakuk ¾-5
#15 LandorganistII 12:45:41 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Merkwürdig, wenn man das äußere Erscheinungsbild eines EB Haas kommentiert schreien die Tradis los,
da sich sowas nicht gehöre, bei Herrn Sabo aber können sie vom Äußeren auf das Innere schließen?
Curios!
#14 Nachtlaterne 12:20:55 | Donnerstag, 17. Januar 2008
So viele „Christen“… … lieben SABO und sind deswegen SABOISTEN. Wenn ein Mensch Fehler macht ist es
das eine, wenn er aber seine schweren Verfehluungen parfümiert dann muss er in die Schranken gewiesen
werden.
#11 Nachtlaterne 11:57:12 | Donnerstag, 17. Januar 2008
sie bedanken sich… …also bei jedem priester, der seine große berufung verachtet. mann, sie haben
keine ahnung wie wertvoll die arbeit eines treuen priesters ist. die einsamkeit, die er als treuer priester
durchträgt, ist unendlich wertvoll für die welt. denn mit seiner einsamkeit setzt er der glanzvoll überdeckten
einsamkeit der welt und dem glanzvoll überdeckten elend in der welt so viel entgegen. das unverschämt
freche gesicht sabos ist eine schwere beleidigung gottes.
#9 Celebration 11:53:34 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Ex-Priester Ich bin für jeden katholischen Priester dankbar, der seiner Kirche den Rücken kehrt und
dieses System verlässt. Da kann ich nur dankbar sagen: „Deo gratias“ !!!
#8 Nachtlaterne 11:52:41 | Donnerstag, 17. Januar 2008
der abgefallene priester hat es zu… …hohem zeitgeistrum gebracht. man wird in zukunft vom saboismus
reden, wenn ein priester mann und frau hat und die hostien damit schändet
@ RRR Woher wissen Sie, dass Sabo nicht den Willen Gottes zu erfüllen versucht? Wenn er das wirklich
glaubt dann ist er aber nun wirklich nicht mehr römisch katholisch. Und zelebriert habe ich heute schon:
die Laudes! Vor oder nach der hl. Messe?
@ Agiafortuni Die Haltung Szabo ist die Frucht der V 2 Ideologie in Sachen Ekklesiologie. Nicht mehr eine
vollendete und rangmässig strukturierte Gemeinschaft soll die Kirche sein, sondern das Volk Gottes. Daraus
leiten Leute wie Szabo das Recht auf unverschämtes Verhalten gegenüber ihrem Oberen ab. Das II. Vatikanum
betont ausdrücklich, dass die Kirche hierarchisch verfasst ist. Sie IST das VOlk Gottes und sie war es
schon immer. Bibel lesen hilft! Und wie schön, dass das Verhalten von Lefrevel und seinen Jüngern so
demütig gegenüber ihren Oberen ist! @ Sozialkatholisch Woher wissen Sie, dass Sabo nicht den Willen
Gottes zu erfüllen versucht? Und zelebriert habe ich heute schon: die Laudes!
#5 Agiafortuni 11:30:05 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Die Früchte des V II Die Haltung Szabo ist die Frucht der V 2 Ideologie in Sachen Ekklesiologie. Nicht
mehr eine vollendete und rangmässig strukturierte Gemeinschaft soll die Kirche sein, sondern das Volk
Gottes. Daraus leiten Leute wie Szabo das Recht auf unverschämtes Verhalten gegenüber ihrem Oberen ab.
Aber auch das Gerichtsurteil ist ein Schandfleck in Sachen Rechtsprechung und alles andere als ein Vorbild
in Sachen Rechtstaatlichkeit. Hätten die Richter ein Mindestmass an Sachlichkeit gehabt, hätten sie
erkennen müssen, dass ein Mann wie Szabo seinem Oberen nicht zumutbar sein kann. Daher wäre ein Nichteingehen
auf die Beschwerde der Laien von Röschenz eine angemessene Antwort gewesen. Aber bekanntlich lautet ein
Grundsatz heutiger politischer Korrektheit Gott weiss alles und die Richter alles besser
@ RRR Sie vergleichen nicht Äpfel mit Birnen, sondern puren Egoismus mit zumindest den Versuch den Willen
Gottes zu erfüllen, also Wasser mit Feuer oder schwarz mit weiß! P.S.: Heute schon zelebriert?
Wer ist hier der Chef? Die Frage „Wer ist hier der Chef?“ sollte man mal den exkommunizierten Herren Williamson,
Fellay und Konsorten stellen. Und der lächerliche Kommentar des suspendierten Herrn Schmidberger zum
krankheitsbedingten Rücktritt von Bischof Lehmann verdiente ebenso einen Artikel wie das Schreiben von
Herrn Sabo. Wer im Glaushaus sitzt… (oder, biblische ausgedrückt: „Du siehst den Splitter im Auge deines
Bruders, aber den Balken in deinem Auge siehst du nicht?“)
das war ein guter Versuch von Erzbischof Schick, aber so ein avogantes A…loch wie der Ketzer Sabo und
seine fanatisierten und vom Glauben abgefallenen Gemeidemitglider würden sich doch nichtmal vom Papst
was sagen lassen.