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Donnerstag, 17. Januar 2008 15:28
Nach der Kapitulation des Papstes vor einigen linken Fanatikern hat im Vatikan und in Italien das große Wundenlecken begonnen.
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Freitag, 18. Januar 2008 19:43
Peter-Pan: @Seminarist
Fangen Sie an zu denken!

Sie zu erst, wenn’s keine Mühe macht.

Und schenken Sie sich ihre verqueren rethorischen Verrenkungen mit denen sie ihre menschenverachtende Einstellung rechtfertigen wollen. Ja, menschenverachtend, denn jeder Homosexuelle ist sehr wohl ein Mensch – und die meisten wahrscheinlich bessere als Sie (nach dem Eindruck den Sie hier machen, dürfte das zugegebenermaßen nicht übermäßig schwer sein).

Wäre Sodomie prinzipiell keine Anomalie und somit im ethischen Sinne als „gut“ zu bezeichnenen, müsste eine Übertragung dieser „Normalität“ auf sämtliche Individuen einer Spezies auch „gute“ Folgen beinhalten.

Was für ein hanebüchener Schwachsinn. Gerade auf einer Seite in der völlige Keuschheit als Ideal gefeiert wird – deren bedingungsloses Praktizieren das Ende der Menschheit bedeuten würde – sollte die Lächerlichkeit dieser Schlussfolgerung auf der Hand liegen.

Die einzige Folge eine „kompletten Sodomie“ auf Erden wäre aber logischerweise das Ende aller Menschen (also individuell gesehen: „Nichtmensch“).

Und das ist doch schon ein schöner Punkt, nicht? Der gesamte katholische Klerus lebt – offiziell zumindest – im Zölibat (man könnte auch widernatürlich sagen, denn die völlige Unterdrückung der eigenen Sexualität gilt selten als natürlich). Angeblich ein Zeichen ihrer völligen Hingabe an Gott. Wir können also dankbar sein, dass nur wenige Menschen eine derartige Hingabe an Gott verspüren. Sind Priester und Bischöfe für Sie also auch Nichtmenschen?
Freitag, 18. Januar 2008 12:05
RRR: @ Seminarist
Danke – ein besseres Argument gegen den Zölibat kann es gar nicht geben! Denn eine Erde voller Zölibatärer würde binnen einer Generation zum Aussterben der Menschheit führen!

Freitag, 18. Januar 2008 11:51
Seminarist: Willentlicher Prinzipienverstoss ist zu ahnden
Schon mehrfach habe ich die einleuchtenden Schlussfolgerungen hier bei kreuz.net vorgetragen:
Wäre Sodomie prinzipiell keine Anomalie und somit im ethischen Sinne als „gut“ zu bezeichnenen, müsste eine Übertragung dieser „Normalität“ auf sämtliche Individuen einer Spezies auch „gute“ Folgen beinhalten. Die einzige Folge eine „kompletten Sodomie“ auf Erden wäre aber logischerweise das Ende aller Menschen (also individuell gesehen: „Nichtmensch“). Logischerweise ist auch das einzelne sodomitische, also willentlich gegen das Urprinzip verstossende Individuum, aus der Gesamtgattung auszuklammern.
Wozu also die Aufregung? Fangen Sie an zu denken!
Freitag, 18. Januar 2008 01:17
clarissa colonia: solus lector,
wenn Sie meinen … dürfen Sie das hier ruhig sagen!
Freitag, 18. Januar 2008 01:12
FiliusEcclesiae: Die NSDAP-Nähe des Prof. Dr. Michael Schmaus
NureinLeser
…muß man nicht die Faschismuskeule auspacken – seine Dogmatik wäre beinahe auf dem Index gelandet (s. http://www.bautz.de/…s1/schmaus_m.shtml).

Auf wessen Index?
Auf dem Index der Römischen Kirche (als NSDAP-„Brückenbauer“) oder auf dem Index der NSDAP (als römischer Katholik)?
Freitag, 18. Januar 2008 01:08
NurEinLeser: Gegen Schmaus…
…muß man nicht die Faschismuskeule auspacken – seine Dogmatik wäre beinahe auf dem Index gelandet (s. http://www.bautz.de/bbkl/s/s1/schmaus_m.shtml).
Freitag, 18. Januar 2008 00:51
Leblhuber: @Clarissa:
Es gibt auch einen theologischen Erkenntnisfortschritt in der dogmatischen Erkenntnis des Glaubens, das ist es ja was Michael Schmaus in Dogmatik und Dogmengeschichte eingeführt hat.

Ich muss mich schon sehr wundern, dass Sie hier Schmaus als bahnbrechend anführen.

Seine Dogmatik kann nicht so beispielgebend gewesen sein, wenn wir doch wissen, dass gerade er sich unter dem Hakenkreuz recht wohl gefühlt hat und seine Dogmatik auch in dessen Dienste stellte.

Es war doch gerade Schmaus, der die Katholiken aufforderte, sich an der „sittlichen Erneuerung Deutschlands“ zu beteiligen. Der berühmte Michael Schmaus lehrte Dogmatik so, dass sie der NSDAP diente.

Keine Empfehlung!!!
Freitag, 18. Januar 2008 00:34
clarissa colonia: …gradatim procedit,
nam neque theologia, neque natura facit saltum!
Freitag, 18. Januar 2008 00:10
…;denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. Joh 17.22
Donnerstag, 17. Januar 2008 23:58
matt2 †: @dominus: das „ich schaffe alles neu“ sagt nicht Jesus…
das sagt Gott der Vater, der auf dem Thron sitzt.

Und was steht hier in der Apk.? „Gott, der Herr, der Allmächtige, UND das Lamm, das ist ihr Tempel“ daraufhin… „Die Herrlichkeit Gottes leuchtet ihr, UND das Lamm ist ihr Licht.“

Das Lamm ist Christus! Und hier wird aber eindeutig unterschieden zwischen dem Lamm und Gott daselbst!

DER Gott, der auf dem Thron sitzt spricht überdies „Der Sieger soll dies zu eigen erhalten, und ich will sein Gott sein und er soll mein Sohn sein.“

Das sagt er nicht ausschließlich auf Jesus bezogen. Damit meint er einen jeden, der sich angesprochen fühlt. Ein jeder, der diesem Ruf folgt, kann sein Sohn sein.
Donnerstag, 17. Januar 2008 23:50
clarissa colonia: Mi care fili,
kennen Sie den Unterschied zwischen Modernismus und Scholastik? Theologia scholastica gradatim procedit!
Donnerstag, 17. Januar 2008 23:46
FiliusEcclesiae: @clarissa c.: Was meinen Sie damit?
Wenn Sie das bejahen (denn sie zitieren ja notorisch das Florentinum und nicht das Nicaenum, Ephesinum, Konstantinopolitanum I-V etc.) dann müssen Sie wohl auch anerkennen, daß dieses Erkennen nicht im XV. Jhdt. stehengeblieben ist.
Warum dann aber Sie?
hat es nach dem Florentinum kein gültiges Konzil mit Ihnen genehmen Beschlüssen mehr gegeben?

Ein Katholik muß alle Dogmen der Kirche anerkennen.
Wer ein Dogma leugnet, leugnet alle Dogmen.

Das Pastoralkonzil Vaticanum II hat keine Dogmen verkündet –
auch wenn uns durch die Pastoralkonzilssektierer weisgemacht wird, es würde dort das Dogma v. Florenz geleugnet:
weil sie nicht die eigentlichen V2-Dokumente lesen und verstehen,
sondern den häretischen Karl-Rahner-Herbert-Vorgrimmler-Kommentar mit nachgestellten Dokumenten namens (Das Kleine Konzilskompendium).
Pastoralkonzilssektierer sind eigentlich Rahner-Vorgrimmler-Sektierer – einschließl. Dr. Lehmanns & Co.
Donnerstag, 17. Januar 2008 23:46
Meiner Meinung nach schreitet man dann voran, wenn man die Tradition gewissenhaft erfüllt.
Unser Herr Jesus Christus, der alles neu geschaffen hat indem er das „Alte“ vollkommen erfüllt hat, ist unser aller Vorbild.
Donnerstag, 17. Januar 2008 23:44
clarissa colonia: Sehen Sie, mi fili, es ist gar nicht so schwer, mir zuzustimmen und der Himmel fällt uns auch nicht
gleich auf den Kopf deswegen!

Also: Es gibt auch einen theologischen Erkenntnisfortschritt in der dogmatischen Erkenntnis des Glaubens, das ist es ja was Michael Schmaus in Dogmatik und Dogmengeschichte eingeführt hat.
Dann ist zu konstatieren, daß die Konzilien der Vergangenheit (von wenigen Ausnahmen abgesehen) nicht Personen, sondern Aussagen verurteilt haben, concedisne?
So erwähnt das Tridentinum den Namen Luthers noch nicht einmal, verurteilt aber alert verschiedene Sachaussagen, concedisne?
Man kann also nicht behaupten, das Tridentinum habe Luther verurteilt, und wenn man das behaupten will, muß man nachprüfen, ob Luther die vom Tridentinum verurteilten Aussagen getätigt hat, concedisne?
Wenn man nur feststellt, daß Luther (oder irgendjemand sonst) eine bestimmte konziliar verurteilte Aussage gar nicht gesagt hat, ist der dann anathematisiert, an non?
Um festzustellen, ob eine bestimmte Aussage aber anathematisiert ist, muß man doch sicher ganz genau hinsehen; sowohl auf das Anathem, wie auch auf die theologische Aussage, an non?
Dieses genaue Hinsehen verlangt dann sicher ein genaues Verstehen von theologischer Aussage und Anathem, an non?
Das Verstehen beider setzt dann aber ein genaues Erwägen der Wortbedeutungen in beiden voraus, an non?
Verstehen heißt aber immer in meinem Erkenntnishorizont verstehen (S. Thomas: res recipitur modo recipientis, non modo rei receptae), an non?
Ist dann nicht Verstehen ein Interpretationsvorgang, an non?
Donnerstag, 17. Januar 2008 23:36
matt2 †: @Filius: ich behaupte sogar Dogmen können revidiert werden…
will man nämlich voranschreiten in der Entwicklung. Das Verabsolutieren gewisser Thesen verdammt die Entwicklung nämlich zum Stillstand. Dieser geistige Stillstand bedeutet aus meiner Sicht auch das, was man hier unter sog. Tradition versteht.
Donnerstag, 17. Januar 2008 23:27
FiliusEcclesiae: clarissa c.: Sie haben recht
Und zeigt nicht die Dogmengeschichte, daß es ein immer tieferes Eindringen in die Geheimnisse des Glaubens gibt?
in dem Sinn, daß die Kirche immer neue Dogmen verkünden kann, aber inhaltlich nur etwas, was bereits Teil der abgeschlossenen endgültigen Offenbarung ist.

Wer aber behauptet, alte Dogmen könnten neue Bedeutungen erhalten, der irrt und ist ein nichtkatholischer Modernist (vgl. Enzyklika Pascendi dominici gregis, 1907 A.D.).
Donnerstag, 17. Januar 2008 23:23
matt2 †: Christus und seine Kirche sind im Werden…
das ist meine feste Überzeugung. Und alles was im Werden ist, dass ist noch nicht vollkommen und auch Irrtümern ausgesetzt.
Donnerstag, 17. Januar 2008 23:16
clarissa colonia: Den Sinn Ihrer Stellungnahme
verstehe ich nicht, denn ich habe nichts gesagt, was Sie zu Ihrem Posting veranlaßt haben könnte.
Dennoch: Auch neue Dogmen bedeuten doch, daß man tiefer ins göttliche Geheimnis eingedrungen ist?
Donnerstag, 17. Januar 2008 23:09
FiliusEcclesiae: @clarissa c.: Es gibt keine inhaltliche „Fortentwicklung“ (Veränderung) der alten Dogmen.
Es können nur zusätzlich neue Dogmen hinzukommen.
Das letzte neuverkündete Dogma ist das Dogma des Hl. Jahres 1950 (das Dogma über die Aufnahme der hl. Jungfrau Maria mit Leib und Seele in den Himmel, Pius XII.).
Donnerstag, 17. Januar 2008 23:04
clarissa colonia: Mi misere fili,
handelt es sich dabei denn um ein habituelles, oder um ein voluntatives Problem?

Da Sie sich ja für die Kirchengeschichte zu interessieren scheinen und sogar die These vertreten, man könne aus der Geschichte lernen, teilen Sie ja offensichtlich den Ansatz von der (zumindest theoretisch möglichen) Möglichkeit menschlichen Fortschritts.
Wenn es menschlichen Fortschritt überhaupt (ontologisch) geben kann, wird das wohl auch für die Menschen im Hinblick auf ihre Eigenschaft als Gläubige gelten können, oder?
Und zeigt nicht die Dogmengeschichte, daß es ein immer tieferes Eindringen in die Geheimnisse des Glaubens gibt?

Wenn Sie das bejahen (denn sie zitieren ja notorisch das Florentinum und nicht das Nicaenum, Ephesinum, Konstantinopolitanum I-V etc.) dann müssen Sie wohl auch anerkennen, daß dieses Erkennen nicht im XV. Jhdt. stehengeblieben ist.
Warum dann aber Sie?, hat es nach dem Florentinum kein gültiges Konzil mit Ihnen genehmen Beschlüssen mehr gegeben?

Erzählen Sie uns doch mal etwas, was wir hier noch nicht wissen, das wäre doch zumindest amüsant.
Donnerstag, 17. Januar 2008 22:47
Bruder Theophil: @ Abaelard
Wir brauchen keine Menschen, die denken können.

Das müsste Sie doch freuen. Denn dann sind Sie aufs Herzlichste Willkommen.
Donnerstag, 17. Januar 2008 22:39
FiliusEcclesiae: Die Unfehlbarkeit der Fakultätswissenschaften
rechthaber in nichtglaubensdingen können dann ja nur in glaubensdingen irren
Die Fakultätswissenschaften mit ihren zeitgeistigen Dogmen für unfehlbar zu halten, das ist auch nur manchen Katholiken vorbehalten,
darunter vielleicht auch vielen nichtkatholischen V2-Sektierern,
auch in der Theologie: siehe die unfehlbaren Modernismustheorien.
und in der Biologie: siehe die unfehlbare Karl-Darwin-Theorie.
Donnerstag, 17. Januar 2008 22:36
st.georg: @clarissa colonia
war ein nicht ganz geglücktes wortspiel…sie haben mit ihrer fragestellung recht … und natürlich auch in bezug auf filius rudi !
Donnerstag, 17. Januar 2008 22:04
clarissa colonia: Noch schlimmer?
Geht das denn? Aber, wen interressiert unser filius, oder wie er sich auch immer nennen mag?
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:56
st.georg: @filius rudi
rechthaber in nichtglaubensdingen können dann ja nur in glaubensdingen irren… das trifft dann wohl auf sie zu, verehrtes namenschamäleon…
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:48
clarissa colonia: Die korrekte Frage
muß aber lauten Was? und nicht Wie?; daher Recht und nicht recht.
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:47
matt2 †: Aber Gnädigste!
ich wollte nur – ganz in Ihrem Sinn – die Wogen glätten, bzw. die Diskussion entschärfen mit einer harmlosen Feststellung zur Identität eines Diskutanten.

Was glauben Sie, was das damals für ein Aufschrei war, als ich meinen Namen von matt in matt2 änderte (a propo: der Schmäh mit dem schachmatt hat schon sooooooooooooo! einen Bart). Ich war nicht wiederzuerkennen. Ich hatte allerdings praktische Gründe für diese schwerwiegenden Identitätswechsel. Man hat mir den alten Account auf 10 Kommentare / Tag begrenzt. Weil damals war ich ja noch viel schlimmer als heute.
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:44
FiliusEcclesiae: Im Glauben Irrende können nur in Nichtglaubensdingen recht haben,
in den Dingen außerhalb der Theologie,
auch in der Geschichte über die Kirche.
Karlheinz Deschner hat wichtige Fakten und Zitate gebracht, die man in der Geschichte nicht weglassen sollte:
Wer die Fehler der Geschichte nicht kennt, ist zumeist dazu verurteilt, die Fehler der Geschichte zu wiederholen.
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:44
Florian Geyer: es ist halt nunmal so
corssword und „recht haben“ schliessen sich gegenseitig aus.

Je eher ers einsieht desto besser. Die Wahrheit ist hart aber befreit
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:42
Peter-Pan: @FiliusEcclesiae
Wenn Sie sachlich argumentieren,werden Sie auch sachliche Antworten erwarten können,
egal aus welcher Sichtweise kommend.


Tausendfach wiederlegt diese Behauptung. Egal wie sachlich man bleibt, unsachliche bis beleidigende Redaktionen bleiben auf dieser Seit niemals aus.

Dann ist da noch Frage, was unter sachlich zu verstehen sein soll. Wenn hier im Brustton der Überzeugung Andersglaubende oder Andersdenkende diffamiert und entwertet werden, entspricht das nicht meinen Vorstellungen von sachlich.

@Florian Geyer

(an crossword)sie heaben aber leider noch nie recht gehabt

Look, who’s talking…
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:38
Florian Geyer: crossword
„die göttlichen herrschaften, die hier versammelt sind, würden sich schon aus prinzip nie dazu herablassen, einzugestehen, dass andersdenkende, also eine „teufelsbrut“ wie wir, vielleicht auch mal recht haben könnten. „

sie heaben aber leider noch nie recht gehabt
sorry
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:35
FiliusEcclesiae: @crossword: Wenn Sie sachlich argumentieren,
werden Sie auch sachliche Antworten erwarten können,
egal aus welcher Sichtweise kommend.

Man sollte aber nicht auf unsachliche Angriffe gleichermaßen unsachlich antworten,
da sich so derjenige, der das gesagt hat, ohnehin selbst disqualifiziert hat.
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:33
clarissa colonia: Sehr geehrter matt2 (schachmatt?)!
Bringt diese Mitteilung einer persönlichen Mutmaßung Ihrerseits uns alle weiter (sofern wir gewisse Ähnlichkeiten nicht selbst bemerkt haben)?
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:32
crossword: peterpan
genau das meinte ich! die göttlichen herrschaften, die hier versammelt sind, würden sich schon aus prinzip nie dazu herablassen, einzugestehen, dass andersdenkende, also eine „teufelsbrut“ wie wir, vielleicht auch mal recht haben könnten. trotzdem, machen wir weiter, peterpan, so nahe wie hier kommen wir dem himmel und seinen heerscharen nie wieder !(man stelle sich vor : alle kreuznetler im himmel und dem auf ewig ausgesetzt zu sein, heißt dann ewige seligkeit!) )
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:28
matt2 †: Filius ist Rudolfus, daran besteht nun kein Zweifel…
finde ich ja lustig, dass er seinen Namen gewechselt hat. „Sohn der Kirche“ heisst das wohl. Wohlklingender Name. Er sei ihm gegönnt.
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:25
Peter-Pan: @crossword
Ja, es ist schon erstaunlich. Die harmloseste und im Grunde nachvollziebarste Entgleisung löst plötzlich Empörung bei einem „FiliusEcclesiae“ aus. Da gab es in diesem Thread doch weit bessere Gelegenheiten zur Empörung, die er alle ungenutzt ließ.
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:21
clarissa colonia: Nun, was andere tun oder nicht tun,
muß aber wohl kein „Freifahrtschein“ für Sie sein, das nachzumachen. Zumindest wird Sie wohl niemand gezwungen haben, solche „sprachlichen Untergriffe“ anzusetzen, oder?
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:20
Leblhuber: @ FiliusEcclesiae:
„Seminarist“ hat doch den NS-Begriff verurteilt
Wenn Sie VERSCHÄRFEN mit VERURTEILEN gleichsetzen, haben Sie ein semantisches Problem. Tun Sie was dagegen!!!

So schaut die Verurteilung eines NS-Begriffes durch Seminarist aus:
„Auch zum Menschen gehört – wie zu jedem Lebewesen eo ipso – die Fähigkeit und der Wille zu Arterhaltung und Fortpflanzung. Da bei Sodomiten diese Prinzipien ja eben willentlich negiert werden, sind siewissenschaftstheoretisch aus der Gattung Mensch (genetisch, soziologisch oder wie auch immer bedingt) auszuschliessen.“

Wenn solche Sätze das Resultat priesterlicher Ausbildung sind, sollten wir uns vorsehen!!!
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:20
FiliusEcclesiae: Beschweren Sie sich bei der Redaktion, wenn solche unsachlichen Schreiberlinge zugelassen werden
Es gibt ja die Taste „Meldung an die Redaktion“.
Über diese Taste habe ich schon viele Zumutungen gemeldet.
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:17
crossword: filiusecclesiae
Eine Zumutung für jeden sachlichen Diskutantenda haben Sie wahrlich recht – bloß, ich hatte es nicht mit einem sachlichen diskutanten zu tun, um es gelinde und sehr höflich auszudrücken.
was mir auffällt und wundert (oder mittlerweile nicht mehr wundert), ist, dass es so gut wie nie vorkommt, dass sich jene, die sich als gläubige verstehen, untereinander zur ordnung und zurückhaltung aufrufen. da kommen die beleidigendsten und menschenverachtendsten aussagen, ohne dass es einem von euch einfiele, sich davon zu distanzieren. kaum aber reagiert einer wie ich als „gegner“ auf solche untergriffe nicht ganz nach knigge, schon empören sich die auf einmal hochempfindlichen gerechten.
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:16
FiliusEcclesiae: NS-Vokabular generell ist bereits eine Zumutung und ich habe mich jedenfalls schon mehrmals darüber
beschwert.

Als „Übermenschen“ sieht sich generell ein völkerunterjochendes Volk, zu allen Zeiten der Geschichte:
ob Azteken in Altamerika oder Briten weltweit – die Frage ist, wieso gerade die NS-Deutschen vor 1933 auf diesen Begriff gekommen sind,
nachdem die Deutschen ab 1918 der große Verlierer waren und gerade eben niemanden unterjocht haben –
und im Gegenteil zu Millionen selbst unterjocht wurden
:
insbesonders die Millionen Auslandsdeutschen in ganz Mittel- und Osteuropa,
die auf einmal nicht mehr von Berlin und Wien aus regiert wurden.
siehe die Millionen Deutschen außerhalb des nachmonarchischen Deutschen Reiches und Österreichs
http://…atholischedokumente.de.tl/…UTSCHORDENSSTAAT.htm
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:08
clarissa colonia: Es geht nicht ums Rechtfertigen des Vergangenen,
sondern um die Veränderung in der Zukunft!
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:05
matt2 †: ich werde mich nicht rechtfertigen für eine Bez. die ich für passend hielt…
das ist nicht mein Stil… daher frei nach Pilatus: was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben… soll Gott mich strafen, wenns Ers für unpassend hielt.
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:02
clarissa colonia: Ist das gegenwärtige thematische und intellektuelle Niveau
auch noch unterschreitbar, oder sind wir bereits am unteren Ende der Fahnenstange angekommen?
Donnerstag, 17. Januar 2008 21:01
Peter-Pan: @FiliusEcclesiae
Nein, der Begriff „Untermensch“ wurde in diesem Thread – und zwar als zweiter Post – von matt2 eingeführt.

Und Seminarist hat ihn nur verurteilt, um ihn durch „Nichtmensch“ zu ersetzen.

Soll das hier also ein Scherz Ihrerseits sein?
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:59
FiliusEcclesiae: Diese Aussage ist jedenfalls völlig falsch:
Seminarist
Da bei Sodomiten diese Prinzipien ja eben willentlich negiert werden, sind sie wissenschaftstheoretisch aus der Gattung Mensch (genetisch, soziologisch oder wie auch immer bedingt) auszuschliessen.

Sind wir in der NS-Reichskanzlei?
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:57
Mir geht es nicht darum die Frage des Menschsein nach unten auszuweiten und dann irgendwem das Menschsein anzusprechen, aber wenn man menschlicher werden kann muss da auch ein Wachstumsprozess möglich sein.
Zum Beispiel das annehmen des unausweichlichen Todes gehört für mich zum Menschsein dazu.
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:57
FiliusEcclesiae: „Seminarist“ hat doch den NS-Begriff verurteilt
Den Begriff „Untermenschen“ auf Sodomiten anzuwenden ist ein logischer Fehlgriff.

Der Begriff wurde von einem progressistischen Poster erstmals erwähnt, als Kampfmittel gegen die traditionstreuen Katholiken, für „die alle modernen Katholiken Untermenschen“ seien.

Ich habe diesen schweren NS-Fehlgriff mehrmals der Redaktion gemeldet, und um Löschung und Sperrung des Lesers ersucht.
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:56
Leblhuber: @Seminarist:
Da bei Sodomiten diese Prinzipien ja eben willentlich negiert werden, sind sie wissenschaftstheoretisch aus der Gattung Mensch (genetisch, soziologisch oder wie auch immer bedingt) auszuschliessen.
Ich empfehle Ihnen einmal den Begriff WISSENSCHAFTSTHEORIE nachzuschlagen. Vielleicht beginnen Sie der Einfachheit halber mit Wikipedia.

Danach sollten Sie Ihren obigen Satz noch einmal durchdenken. Mir scheint, Ihr Seminar hat nicht nur ethisch/moralisch wenig zu bieten, sondern auch philosophisch/wissenschaftstheoretisch.

Meiner Meinung nach haben Sie sich damit aus der „Gattung“ Seminarist hinauskatapultiert.
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:54
Kurt K.: @ Crossword / Florian Geyer
@ Crossword: Ja, stimmt. Aber nur bis zu dem Teil, indem Sie wünschen, dass seminarist nicht geboren worden wäre. DAS meinte ich mit der unfeinen Art. Nicht das mit den Priestern als logische Schlussfolgerung auf seminarists Sermon.

@ Florian Geyer: Eine kleine Minderheit war es auch vorher, die die Menschen terrorisierte: Adel und Klerus. Eine geradezu winzige Minderheit.
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:54
Peter-Pan: @Sozialkatholisch
Das ist eine Frage der Definition.

So, und wie geht die bei Ihnen? So wie bei Seminarist vielleicht?

Von „Untermenschen“ redet aber beharrlich ein anderer Poster, dessen NS-Vokabular ich bereits zur Löschung vorgeschlagen habe.

Und welcher wäre das?

Und ganz nebenbei: Wenn sich die Redaktion an NS-Vokabular stören würde, müsste sie einen Haufen Beiträge herausnehmen und etliche Poster sperren.
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:54
matt2 †: In der Bibel wird das Treiben der Unzüchtigen mit dem Verhalten von vernunftlosen Tieren verglichen
ein Homo hat also zumindest tendentiell seine Menschlichkeit eingebüßt. Die Frage ist eben wieviel Menschlichkeit zu bewahren es ihm sein tödlicher Hang zur Sünde gestattet. Denn die Sünde bedeutet ja eine beständige Entwürdigung des Menschen und den allmählichen Tod der Seele.
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:52
FiliusEcclesiae: Machts wie Gott, werdet Mensch?
Richtig ist: Machts wie der gottgleiche Christus und werdet möglichst gottähnlich.
Die Menschenkreation an sich ist kein Vorbild.
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:49
crossword: kurtk
die feine englische art hat hier nichts mehr verloren. trotzdem, wenn ich mir meine antwort auf seminarist durchlese, liegen ihr – im vergleich zu seminarist – logische und nachvollziebare schlussfolgerungen zugrunde
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:49
Florian Geyer: eine kleine
organisierte Minderheit hat die Frz Rev initiiert.

eine kleine Minderheit waren die Bolschewiken 1917

es sind oft die Minderheiten die tyrannisieren und bei einer Machtübernahme ihr Programm durchziehen und es als Mehrheitsmeinung verkaufen.

Man brächte zu viel mehr Themen direkte Volksabstimmungen !
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:49
Das ist eine Frage der Definition.
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:48
Peter-Pan: @Sozialkatholisch
Da kann man nur sagen

Machts wie Gott, werdet Mensch!


Wahrscheinlich neu für sie, aaaaber: Das sind wir alle schon (auch wenn manche hier das anders sehen).
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:47
FiliusEcclesiae: Natürlich ist das so
Das ist es wohl, und wenn Typen wie matt anfangen vom Untermenschentum zu reden und Typen wie Seminarist Homosexuelle gar zu Nichtmenschen erklären, kann man wirklich nur wie crossword den Kopf schütteln.

Sicher sehen Sie das genauso, nicht wahr?

Von „Untermenschen“ redet aber beharrlich ein anderer Poster, dessen NS-Vokabular ich bereits zur Löschung vorgeschlagen habe.
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:45
Sozialkatholisch: Da kann man nur sagen
Machts wie Gott, werdet Mensch!
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:30
Peter-Pan: @FiliusEcclesiae: In der Tat
Eine Zumutung, was sich hier für Leute tummeln

Das ist es wohl, und wenn Typen wie matt anfangen vom Untermenschentum zu reden und Typen wie Seminarist Homosexuelle gar zu Nichtmenschen erklären, kann man wirklich nur wie crossword den Kopf schütteln.

Sicher sehen Sie das genauso, nicht wahr?
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:29
Kurt K.: @ Sohnemann: crosswords Kommentar
Nun, crosswords Kommentar in Richtung Seminarist war auch nach meinem dafürhalten nicht die feine englische Art. Aber bitte: Im Grunde hat er damit auf Seminarists ebenso unfeine Aussage reagiert, dass Homosexuelle das Menschsein abgesprochen gehörte.

Also, wenn Sie sich schon aufregen wollen über menschenverachtende Aussagen, dann doch bitte nicht wieder so bigott.
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:28
Lorenz: @Leblhuber
Es ist nun wirklich nicht meine Spezialstrecke. Aber wenn man nur sieht, wie heute der Irak überall von selbsternannten Experten als ungerechte Aggression eingeschätzt wird, während die ausgewiesenen Experten und Sicherheitsberater diese Mission scheinbar empfohlen haben, dann kann man sich vielleicht vorstellen, wie schwer es fallen dürfte, über die sicherheitspolitischen Entscheidungen vor 1000 Jahren ein zuverlässiges und faires Urteil zu fällen. Dass die Kollateralschäden seinerzeits immens höher waren als heute ist eben auch in dem viel geringeren (kriegs-)technologischen Vorsprung begründet.

Was ich sagen will. Man kann doch auch abwägend diskutieren, wie es sich schon Leser Jeremy in diesem Thread gewünscht hat. Stöhr hat Ihnen doch gar nichts getan.
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:25
FiliusEcclesiae: Eine Zumutung, was sich hier für Leute tummeln:
crossword
es wäre von unschätzbarem vorteil gewesen, wenn Ihr vater es lieber mit männern und ihre mutter mit frauen getrieben hätten – da wäre sowas wie Sie der menschheit erspart geblieben.“

Eine Zumutung für jeden sachlichen Diskutanten!
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:18
crossword: Von der Redaktion entfernt
Donnerstag, 17. Januar 2008 20:12
Leblhuber: @Stöhr:
Wenn ich mich nicht sehr beherrsche, vergesse ich meine gute Kinderstube.

Sie können den Kreuzzügen auch heute noch den Mantel eines gerechten und heiligen Krieges umhängen. Grenzenlose Borniertheit ist ja häufig gepaart mit einer ordentlichen Portion Unwissenheit und Bildungsresistenz. Bei Ihnen ist wohl alles im Übermaß vorhanden.

Wenn sich das aber dann noch mit antijüdischen Ressentiments verbindet und zu deren Legitimierung wieder in die Mottenkiste der kirchlichen Unsäglichkeiten gegriffen wird, ist Feuer am Dach!!!

Ich verwahre mich als Mensch und Katholik, der um Anstand bemüht ist, gegen diese trüben Töne!!!

Argumentativ auf Ihre Unkenntnis einzugehen, wäre verschwendete Mühe. Ich erspare mir das daher!!!
Nehmen Sie aber zur Kenntnis, dass Sie in diesem Forum nicht unwidersprochen bleiben. Sie und Ihre Gesinnungsfreunde sind NICHT die kath. Kirche!!!
Donnerstag, 17. Januar 2008 19:55
Peter-Pan: @Seminarist
Während sich matt noch darauf beschränkt andere zu Untermenschen zu degradieren, sprechen sie ihnen gleich ganz die Zugehörigkeit zur menschlichen Rasse ab.

Das braune Gedankengut gedeiht auf kreuz.net!

Sie armer kranker Irrer…
Donnerstag, 17. Januar 2008 19:48
Seminarist: Sodomiten sind keine (Unter-)Menschen!
Hier muss ich dem Poster Peter-Pan zustimmen. Den Begriff „Untermenschen“ auf Sodomiten anzuwenden ist ein logischer Fehlgriff. Auch zum Menschen gehört – wie zu jedem Lebewesen eo ipso – die Fähigkeit und der Wille zu Arterhaltung und Fortpflanzung. Da bei Sodomiten diese Prinzipien ja eben willentlich negiert werden, sind sie wissenschaftstheoretisch aus der Gattung Mensch (genetisch, soziologisch oder wie auch immer bedingt) auszuschliessen.
Donnerstag, 17. Januar 2008 19:38
JohannesD: Wie ich schon schrieb
Nachtlaterne zitiert doch nur!

Wie wärs denn mal damit:
Du aber, Menschensohn, sag zum Haus Israel: Ihr behauptet: Unsere Vergehen und unsere Sünden lasten auf uns, wir siechen ihretwegen dahin. Wie sollen wir da am Leben bleiben? Sag zu ihnen: So wahr ich lebe – Spruch Gottes, des Herrn –, ich habe kein Gefallen am Tod des Schuldigen, sondern daran, dass er auf seinem Weg umkehrt und am Leben bleibt. Kehrt um, kehrt um auf euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel? Du aber, Menschensohn, sag zu den Söhnen deines Volkes: Den Gerechten wird seine Gerechtigkeit nicht retten, sobald er Böses tut. Und der Schuldige wird durch seine Schuld nicht zu Fall kommen, sobald er sein schuldhaftes Leben aufgibt. Der Gerechte aber kann trotz seiner Gerechtigkeit nicht am Leben bleiben, sobald er sündigt. Wenn ich zu dem Gerechten sage: Du wirst am Leben bleiben!, er aber im Vertrauen auf seine Gerechtigkeit Unrecht tut, dann wird ihm seine ganze (bisherige) Gerechtigkeit nicht angerechnet. Wegen des Unrechts, das er getan hat, muss er sterben. Wenn ich aber zu dem Schuldigen sage: Du musst sterben!, und er gibt sein sündhaftes Leben auf, handelt nach Recht und Gerechtigkeit, gibt (dem Schuldner) das Pfand zurück, ersetzt, was er geraubt hat, richtet sich nach den Gesetzen, die zum Leben führen, und tut kein Unrecht mehr, dann wird er gewiss am Leben bleiben und nicht sterben. Keine der Sünden, die er früher begangen hat, wird ihm angerechnet. Ez 33,11-20
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:52
Nachtlaterne: Der Tag des Herrn ist nahe, der gewaltige Tag, er ist nahe, schnell kommt er herbei. Horch, der Tag
Der Tag des Herrn ist nahe, der gewaltige Tag, er ist nahe, schnell kommt er herbei. Horch, der Tag des Herrn ist bitter, da schreit sogar der Kriegsheld auf. Ein Tag des Zorns ist jener Tag, ein Tag der Not und Bedrängnis, ein Tag des Krachens und Berstens, ein Tag des Dunkels und der Finsternis, ein Tag der Wolken und der schwarzen Nacht, ein Tag des Widderhorns und des Kriegsgeschreis in den befestigten Städten und auf den hohen Zinnen. Da jage ich den Menschen Angst ein, so daß sie wie blind umherlaufen; denn sie haben sich gegen den Herrn versündigt. Ihr Blut wird hingeschüttet wie Schutt und ihr fettes Mark wie Kot. Weder ihr Silber noch ihr Gold kann sie retten am Tag des Zorns des Herrn. Vom Feuer seines leidenschaftlichen Eifers wird die ganze Erde verzehrt.
Denn er bereitet alle Bewohnern der Erde eine Ende, ein schreckliches Ende. Zefanja 1/14-18
Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut! Vielleicht bleibt ihr geborgen am Tag des Zorns des Herrn. Zef. 2/3
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:51
Abaelard: Islamisches Jerusalem
Jerusalem war bereits im Jahr 638 unter islamischer Herrschaft.
Die Christen konnten weiterhin ihre Religion ausüben (z.B. der benachbarte Joh. v. Damaskus, der sogar zeitweise im Dienst von islamischen Arabern stand, wenn ich mich da jetzt richtig erinnere), auch Wallfahrten von europäischen Pilgern waren jederzeit möglich, und zwar vor, während und nach den Kreuzzügen. Da gibt’s so viele Pilgerberichte (Itinerarien) rüber, daß es da keinen Zweifel geben kann.

Also eindeutige christliche Aggression gegen einen bereits jahrhundertealten status quo.
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:46
jeremy: JohannnesD
Na, dann is ja gut!
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:45
Nachtlaterne: jermey,
der trend ist doch auf dem papst herumzuhacken und nicht den eigenen inneren papst, ich meine die eigene innere gerechtigkeit zu beachten, die keiner näheren überprüfung standhält.

der papst kann nicht ohne weiteres vor so eine linke meute treten, oder soll er die wissenschaftsgläubigkeit, die diese hunde doch in wirklichkeit selber schon längst nicht mehr haben, in den himmel heben? wenn jemand nicht bereit ist schwerste irrtümer und lügen zu verbreiten dann sagen sie ihm den toten bzw. totalen protest an. ach, diese geifernde meute.
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:44
Peter-Pan: @Daniel Stöhr
Wirklich! Die Idee war glaube ich richtig, denn man wollte den Brüdern zuhilfe kommen (christliche Tugend) und ein Fanal gegen den aggressiven Islam setzen.

Ein Fanal gegen den aggressiven Islam in Form grauenvoller Blutbäder? Und wem wollte man zur Hilfe kommen? Den Christen in Jerusalem ging es unter den Moslems mit Sicherheit besser, als den Moslems und Juden, als die christlichen Kreuzfahrer über sie herfielen.

Die Kreuzzüge waren Eroberungs- und letztlich auch Raubzüge. Daran gibt’s überhaupt nichts zu beschönigen.

@Nachtlaterne

Der Ausdruck „Islamisten“ bezeichnet religiöse zumeist gewaltbereite Fanatiker islamischen Glaubens – und sind mir ebenso zuwider wie religiöse zumeist gewaltbereite Fanatiker aller Glaubensrichtungen.

Allerdings hatte ich bis jetzt immer den Eindruck, dass Moslem und Islamist für sie Synonyme sind.
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:44
JohannesD: @jeremy
Nachlaterne hat doch bloss zitiert!
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:38
jeremy: Nachtlaterne
Warum denn gleich immer so unverschämt? Ich habe geschrieben, dass ich es schade finde. Und wie das auf Kinder und vielleicht andere Unbedarfte wirkt oder wirken kann.
Die Handlungsweise war eben die von Papst Benedikt, der bedachtsam abwägt. Ist auch Veranlagung.
Da ich nicht in der Situation bin und diese Verantwortung nicht habe, weiß ich nicht, wie ich mich entschieden hätte. Insbesondere, weil keiner von uns weiß, welche Informationen der Papst wirklich hatte. Aber ist ja gut, dass Sie wissen, wie ich micht verhalten hätte; da bin ich ja beruhigt.
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:36
Daniel Stöhr: Und darüber bin ich heilfroh!
„Tatsache ist doch, daß er den Kreuzzug (sprich: einen Krieg, wo’s ne Menge Tote gibt) propagiert hat. Da kommen Sie nicht dran vorbei.“

Wirklich! Die Idee war glaube ich richtig, denn man wollte den Brüdern zuhilfe kommen (christliche Tugend) und ein Fanal gegen den aggressiven Islam setzen.
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:35
Nachtlaterne: Du aber, Menschensohn, fürchte dich nicht vor ihnen, hab keine Angst vor ihren Worten! Wenn dich auc
Du aber, Menschensohn, fürchte dich nicht vor ihnen, hab keine Angst vor ihren Worten! Wenn dich auch Dornen umgeben und du auf Skorpionen sitzt, hab keine Angst vor ihren Worten, und erschrick nicht vor ihrem Blick; denn sie sind ein widerspenstiges Volk. Du sollst ihnen meine Worte sagen, ob sie hören oder nicht, denn sie sind wider-spenstig Ez. 2/6-7

Am Ende der sieben Tage erging das Wort des Herrn an mich: Menschensohn, ich gebe dich dem Haus Israel als Wächter. Wenn du ein Wort aus meinem Mund hörst, mußt du sie vor mir warnen. Wenn ich zu einem, der sich schul-dig gemacht hat, sage: Du muß sterben!, und wenn du ihn nicht warnst, damit er am Leben bleibt, dann wird der Schuldige seiner Sünden wegen sterben; von dir aber for-dere ich Rechenschaft für sein Blut. Wenn du aber den Schuldigen warnst und er sich von seiner Schuld und sei-nem schuldhaften Weg nicht abwendet, dann wird er seiner Sünden wegen sterben; du aber hast dein Leben gerettet. Und wenn ein Gerechter sein rechtschaffenes Leben auf-gibt und Unrecht tut, werde ich ihn zu Fall bringen, und er wird sterben, weil du ihn nicht gewarnt hast. Seiner Sünden wegen wird er sterben, und an seine gerechten Taten von einst wird man nicht mehr denken. Von dir aber fordere ich Rechenschaft für sein Blut. Wenn du aber den Gerechten davor warnst zu sündigen, und er sündigt nicht, dann wird er am Leben bleiben, weil er gewarnt wurde, und du hast dein Leben gerettet.
Ez. 4/16-21
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:33
Abaelard: @ Stöhr
Der Papst hat bestimmt ganz doll und empört widersprochen, oder?

Tatsache ist doch, daß er den Kreuzzug (sprich: einen Krieg, wo’s ne Menge Tote gibt) propagiert hat. Da kommen Sie nicht dran vorbei.

Die Beispiele für hetzende Geistliche gibt es zu viele, als daß sie hier auch nur annähernd alle gebracht werden könnten (im ialienischen Faschismus, im kroatischen Faschismus, unter Hitler, im Vietnam-Krieg [Kardinal Spellman, der alte Scharfmacher] etc. etc. etc.).
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:32
Daniel Stöhr: @Peter-Pan:
Es geht hier um den status quo ante, also vor dem Kreuzzug! Es muss sich doch nicht jeder Papst die Ausraster von Kreuzrittern zurechnen lassen, noch die Kirche als solche
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:30
matt2 †: Nur mutig sein ist auch zuwenig…
ich glaube nicht, dass der Papst aus Feigheit seine Rede an der Uni nicht hielt. Man scheint ihm das ja in diesem Artikel so ein bisschen zu unterstellen. Ich glaube Benedikt hat da mit Bedacht und richtig gehandelt. Es geht nicht darum sinnlose Konfrontationen zu suchen, bei denen man nur verlieren kann. Ich meinte ja eher, die Kirche könnte sich mutig erweisen darin sie gewisses unterließe. Z.B. unsinnige Dialoge mit Antichristen.
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:28
Nachtlaterne: wer die kreuzritter…
…kritisiert muss auuch die islamisten kritisieren lernen
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:25
Peter-Pan: @Daniel Stöhr
Schloss diese Befreiung (schon ein makaberer Ausdruck in diesem Zusammenhang) nicht die Vernichtung der damaligen Bewohner Jerusalems mit ein, oder war das nur eine freiwillige Zugabe der heldenhaften Kreuzritter.

Was soll hier immer dieser Unsinn, die Kreuzzüge schön zu reden?
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:19
Daniel Stöhr: @Abaleard:
„Aber, aber…meinen Sie etwa die Grundhaltung, mit der Geistliche zum Erschlagen von Nicht-Katholiken aufgerufen haben (Papst Urban II.: Deus [= Ich, der Papst] lo vult!!“? “

Wenn das die Deschner-Methode sein sollte -gut’ Nacht!

Das viel bei der Aussendung zum ersten Kreuzzug (Befreiung Jerusalems) und nicht als Aufforderung zur „Erschlagung von Nichtkatholiken“. Laut Wickepedia hat es übrigens nicht Urban gesagt sondern das Volk.
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:18
Nachtlaterne: jeremy, jammer nicht so rum…
…denn den gejammere läßt den rückschluß zu, dass du noch viel mehr „gekniffen“ hättest.

sdoll der papst sich etwas vor geifernde linke stellen? den gefallen sollte er diesen gottlosen und dummen menschen nun wirklich nicht tun.
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:13
jeremy: Kapitulation
Also, ich finde es schon schade, dass der Papst sich von ein paar linken Spinnern und Chaoten davon abhalten lässt, dass zu tun, was er für richtig hielt, als er die Einladung der Uni annahm.
Er ist ja damals bei den Studentenunruhen ja auch ganz rasch nach Bayern geflüchtet und hat dort eine neue Professur angenommen. Krakelende Studenten liegen ihm wohl nicht.l
Ich glaube nicht, dass Papst Johannes Paul II in dieser Form „gekniffen“ hätte; oder mit anderen Worten, gestern abend sagte mir ein 14 Jahre alter Messdiener: „Ich hätte ihn (den Papst) nicht für so feige gehalten.“ So hätte ich es jetzt nicht ausgedrückt, aber ich finde es schon schade.
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:12
Nachtlaterne: „Tobt ihr Völker! Ihr werdet doch zerschmettert. Horcht auf, ihr Enden der Erde! Rüstet nur! Ihr wer
„Tobt ihr Völker! Ihr werdet doch zerschmettert. Horcht auf, ihr Enden der Erde! Rüstet nur! Ihr werdet doch zer-schmettert. Rüstet! Ihr werdet zerschmettert. Macht nur Pläne! Sie werden vereitelt. Was ihr auch sagt, es kommt nicht zustande. Denn Gott ist mit uns“ Jes. 8/9-10

„Die Vernichtung ist beschlossen, die Gerechtigkeit flutet heran. Ja, Gott, der Herr der Heere, vollstreckt auf der ganzen Erde die Vernichtung, die er beschlossen hat.“
Jesaja 10/23

„Die Erde ist entweiht durch ihre Bewohner; denn sie ha-ben die Weisungen übertreten, die Gesetze verletzt, den ewigen Bund gebrochen. Darum wird ein Fluch die Erde zerfressen; ihre Bewohner haben sich schuldig gemacht. Darum schwinden die Bewohner der Erde dahin, nur weni-ge Menschen werden übrig gelassen.“ Jes. 24/5-6
Donnerstag, 17. Januar 2008 18:05
Abaelard: @ Nachtlaterne
Aber, aber…meinen Sie etwa die Grundhaltung, mit der Geistliche zum Erschlagen von Nicht-Katholiken aufgerufen haben (Papst Urban II.: Deus [= Ich, der Papst] lo vult!!“? Oder zum Abballern von Katholiken, die eine andere Uniform tragen als die des hetzenden Feldpfaffen (z.B. Deutsche gegen Polen etc.)?

Na ja, Benni wäre schon nichts passiert. Seine feschen Schweizer hätten doch bestimmt die kommunistischen Schlägertrupps und Terroristen in Schach gehalten.

Donnerstag, 17. Januar 2008 17:52
Nachtlaterne: solche leuute sind in der …
…lage aus tiefen minderwertigkeits- und hassgefühlen heraus geistliche zu verfolgen und zu erschlagen
Donnerstag, 17. Januar 2008 17:40
Abaelard: Atheisten! Rotes Pack!
Jaaa, damals im Kirchenstaat hätte man noch ordentlich mit denen aufgeräumt…

Wir brauchen keine Menschen, die denken können. Dicke Finsternis ruht über dem Land.
Donnerstag, 17. Januar 2008 17:39
Kurt K.: @ HBR: Atheisten
Auch an meiner Uni hat es sehr viele Agnostiker und Atheisten

Kein Wunder. Atheisten und Agnostiker stellen auch in der Bevölkerung einen ziemlich hohen Anteil. Wieso sollte das an der Uni anders sein?
Donnerstag, 17. Januar 2008 17:29
HBR: Atheismus an Unis?
Wenn ich nach meiner Erfahrung gehe, ist die Uni in Italien kein Einzelfall. Auch an meiner Uni hat es sehr viele Agnostiker und Atheisten überwiegend aus dem linken und linksextremen Spektrum. Das scheint der heutige Zeitgeist zu sein. Ich denke, dass in vielen Fällen der Papst hier genau die selben Probleme hätte.
Donnerstag, 17. Januar 2008 16:52
Peter-Pan: @matt2
So recht beantworten Sie meine Frage nicht, aber…

… wenn ihr „Eingehen“ damit einhergeht, andere Leute für Untermenschen zu halten, kann ich sehr gut darauf verzichten. Scheint mir so als könnte die Welt im Großen und Ganzen gut auf diese Art von Erleuchtung verzichten.
Donnerstag, 17. Januar 2008 16:51
clarissa colonia: Auf jeder Wurstsuppe
schwimmt halt das Fett oben!
Donnerstag, 17. Januar 2008 16:48
matt2 †: @Peter: mühen Sie Sich lieber, dass Sie auch dazugehören…
Unsere Nachtigal trällerte ja eben: „klein ist die Himmelspforte…“

anstatt mir vorzuwerfen, dass ich mir gut vorkomme sollten Sie lieber Ihre Verstocktheit überwinden. Ich gönne es nämlich einem jeden, dass er eingeht, so wie ich eingehen möchte.
Donnerstag, 17. Januar 2008 16:46
DB1975: Ich würde mal die Behauptung wagen …
… dass diejenigen, die die Kirche hassen – so schmerzhaft es für einen Katholiken auch ist, die Anzeichen dieses Hasses zu erleben – doch mehr begriffen haben und einer Hinwendung zum Glauben näher sind als die vielen, denen die Kirche gleichgültig ist und die sie vollkommen kalt lässt.

Vor diesem Hintergrund ist es vielleicht sogar ein Zeichen der Hoffnung, dass der Hl. Vater so starke Reaktionen auslöst.
Donnerstag, 17. Januar 2008 16:43
clarissa colonia: Auch das mühelose Durchbrechen von Würde, Stil und Anstand
hat noch lange nichts „Entmenschendes“ an sich. Sicher stehen viele sprachlos vor einer derartigen Unterbietung jedes unter zivilisierten Menschen auch nur denkbaren Niveaus. Sicher decouvrieren sich die Schreier von selbst. Ihnen aber das Menschsein abzusprechen stellte uns einerseits auf deren Niveau und andererseits würde dies die Betreffenden nur ihrer menschlichen Verantwortung für ihr Tun entheben.
Ich jedenfalls weigere mich sowohl, mich mit diesen gemein zu machen, als auch, diese so leicht aus ihrer menschlichen Verantwortung für ihr menschliches Handeln zu entlassen.
Donnerstag, 17. Januar 2008 16:40
Peter-Pan: @matt2
Untermenschen sind jene, die dem Teufel anhangen…dieser ist ja bekanntlich ein inferiores Geschöpf, sein Reich ist der geistige Untergrund, also die Unterbietung des Niveaus der Menschenwürde und Menschlichkeit.

Aha, und wer fällt für Sie alles unter diesem Begriff: Leute die in schwarzen Kutten auf dunklen Friedhöfen satanische Rituale praktizieren?

Oder meinen Sie Juden, Moslems, Homosexuelle, …

Oder fallen ganz allgemein alle Nicht-Katholiken unter ihren Untermenschen/Teufelsanhänger-Begriff?

Das wären dann natürlich eine Menge Untermenschen. Ich würde sogar sagen, da bleiben wenige oben auf übrig. Muss ein schönes Gefühl für Sie sein, dazu zu gehören.
Donnerstag, 17. Januar 2008 16:33
matt2 †: Untermenschen sind jene, die dem Teufel anhangen…
dieser ist ja bekanntlich ein inferiores Geschöpf, sein Reich ist der geistige Untergrund, also die Unterbietung des Niveaus der Menschenwürde und Menschlichkeit.
Donnerstag, 17. Januar 2008 16:30
Peter-Pan: @matt2
Untermenschen? Geht’s noch? Was um alles in der Welt sind denn bitte schön Untermenschen? Ich meine, ich weiß natürlich, was Hitler darunter verstand, aber wie meinen Sie’s?
Donnerstag, 17. Januar 2008 16:26
matt2 †: ich finde diese Entscheidung war eine weise…
der Papst hat nichts davon sich an einen Ort zu begeben, wo er dann vielleicht von Untermenschen angepöbelt und beschmutzt wird. Das entspricht nicht der Würde eines Kirchenoberhauptes, da es sich hier auch nicht um einen notwendigen Auftritt handelt.
Donnerstag, 17. Januar 2008 16:22
Burgorus: Hatte ich’s nicht gesagt?
Durch die Absage hat der Papst die ihm zugedachte Blamage auf die Täter zurückgeschleudert. Jetzt werden diese öffentlich angegriffen.
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