(kreuz.net, Vatikan) Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone hat dem Rektor der römischen Universität
‘La Sapienza’ einen Brief geschrieben.
Darin erklärte er die Absage des für heute Donnerstag an dieser
Universität vorgesehenen Papstbesuches.
In dem Brief an Rektor Renato Guarini betont der Kardinal, daß
der Papst „jeden Vorwand für Kundgebungen“ ausräumen wollte. Als Beilage sandte der Kardinalstaatssekretär
dem Rektor den Text der Rede, welche der Heilige Vater an der Sapienza halten wollte.
Der Kommentar des
Kardinals: „Nachdem auf Betreiben einer ausgesprochenen Minderheit von Professoren und Studenten die Voraussetzungen
für einen würdigen und ruhigen Empfang leider geschmälert waren, schien es angebracht, den geplanten
Besuch aufzuschieben“.
Im Vatikan rechne man jedoch mit dem „aufrichtig gehegten Wunsch der großen Mehrheit“
der Universitätsmitglieder, die Rede des Papstes zur Kenntnis zu nehmen – so Kardinal Bertone.
Laut
italienischen Tageszeitungen hat der Papst den Besuch an der Universität auf Anraten von Kardinal Bertone
abgesagt.
Die Tageszeitung ‘La Repubblica’ berichtete in der Zwischenzeit, daß der Heilige Vater über
die Entwicklung „gelassen, aber betrübt“ sei – „nicht um seinetwillen, sondern wegen all dieser jungen
Leute“.
Unterdessen hat der Kardinalvikar der Diözese Rom, Camillo Ruini, für Sonntag zu einer „Demonstration
der Freude“ für den Papst aufgerufen.
Mehrere italienische Politiker verurteilten den Uni-Eklat. Der
italienische Oppositionsführer Silvio Berlusconi sprach von einer „Wunde, welche die Universität und
ganz Italien beschämt“.
Berlusconi riet dem gegenwärtig regierenden linken Spektrum, sich „einer ernsten
Gewissensprüfung zu unterziehen“.
Die Allianz mit intoleranten Splittergruppen und eine durch „ein paar
linke Parteien angestachelte, ideologisch motivierte antiklerikale Kampagne“ habe jenes Klima erzeugt,
in dem sich eine „schändliche Seite“ der italienischen Geschichte offenbart habe.
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#101 Peter-Pan 19:43:12 | Freitag, 18. Januar 2008
@Seminarist Fangen Sie an zu denken! Sie zu erst, wenn’s keine Mühe macht. Und schenken Sie sich ihre
verqueren rethorischen Verrenkungen mit denen sie ihre menschenverachtende Einstellung rechtfertigen wollen.
Ja, menschenverachtend, denn jeder Homosexuelle ist sehr wohl ein Mensch – und die meisten wahrscheinlich
bessere als Sie (nach dem Eindruck den Sie hier machen, dürfte das zugegebenermaßen nicht übermäßig
schwer sein). Wäre Sodomie prinzipiell keine Anomalie und somit im ethischen Sinne als „gut“ zu bezeichnenen,
müsste eine Übertragung dieser „Normalität“ auf sämtliche Individuen einer Spezies auch „gute“ Folgen
beinhalten. Was für ein hanebüchener Schwachsinn. Gerade auf einer Seite in der völlige Keuschheit
als Ideal gefeiert wird – deren bedingungsloses Praktizieren das Ende der Menschheit bedeuten würde –
sollte die Lächerlichkeit dieser Schlussfolgerung auf der Hand liegen. Die einzige Folge eine „kompletten
Sodomie“ auf Erden wäre aber logischerweise das Ende aller Menschen (also individuell gesehen: „Nichtmensch“).
Und das ist doch schon ein schöner Punkt, nicht? Der gesamte katholische Klerus lebt – offiziell zumindest –
im Zölibat (man könnte auch widernatürlich sagen, denn die völlige Unterdrückung der eigenen Sexualität
gilt selten als natürlich). Angeblich ein Zeichen ihrer völligen Hingabe an Gott. Wir können also dankbar
sein, dass nur wenige Menschen eine derartige Hingabe an Gott verspüren. Sind Priester und Bischöfe
für Sie also auch Nichtmenschen?
@ Seminarist Danke – ein besseres Argument gegen den Zölibat kann es gar nicht geben! Denn eine Erde
voller Zölibatärer würde binnen einer Generation zum Aussterben der Menschheit führen!
#99 Seminarist 11:51:00 | Freitag, 18. Januar 2008
Willentlicher Prinzipienverstoss ist zu ahnden Schon mehrfach habe ich die einleuchtenden Schlussfolgerungen
hier bei kreuz.net vorgetragen: Wäre Sodomie prinzipiell keine Anomalie und somit im ethischen Sinne
als „gut“ zu bezeichnenen, müsste eine Übertragung dieser „Normalität“ auf sämtliche Individuen einer
Spezies auch „gute“ Folgen beinhalten. Die einzige Folge eine „kompletten Sodomie“ auf Erden wäre aber
logischerweise das Ende aller Menschen (also individuell gesehen: „Nichtmensch“). Logischerweise ist auch
das einzelne sodomitische, also willentlich gegen das Urprinzip verstossende Individuum, aus der Gesamtgattung
auszuklammern. Wozu also die Aufregung? Fangen Sie an zu denken!
Die NSDAP-Nähe des Prof. Dr. Michael Schmaus NureinLeser …muß man nicht die Faschismuskeule auspacken –
seine Dogmatik wäre beinahe auf dem Index gelandet (s. www.bautz.de/…s/s1/schmaus_m.shtml). Auf wessen
Index? Auf dem Index der Römischen Kirche (als NSDAP-„Brückenbauer“) oder auf dem Index der NSDAP (als
römischer Katholik)?
#96 NurEinLeser 01:08:07 | Freitag, 18. Januar 2008
Gegen Schmaus… …muß man nicht die Faschismuskeule auspacken – seine Dogmatik wäre beinahe auf dem
Index gelandet (s. www.bautz.de/…s/s1/schmaus_m.shtml).
@Clarissa: Es gibt auch einen theologischen Erkenntnisfortschritt in der dogmatischen Erkenntnis des Glaubens,
das ist es ja was Michael Schmaus in Dogmatik und Dogmengeschichte eingeführt hat. Ich muss mich schon
sehr wundern, dass Sie hier Schmaus als bahnbrechend anführen. Seine Dogmatik kann nicht so beispielgebend
gewesen sein, wenn wir doch wissen, dass gerade er sich unter dem Hakenkreuz recht wohl gefühlt hat und
seine Dogmatik auch in dessen Dienste stellte. Es war doch gerade Schmaus, der die Katholiken aufforderte,
sich an der „sittlichen Erneuerung Deutschlands“ zu beteiligen. Der berühmte Michael Schmaus lehrte Dogmatik
so, dass sie der NSDAP diente. Keine Empfehlung!!!
#92 matt2 † 23:58:23 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@dominus: das „ich schaffe alles neu“ sagt nicht Jesus… das sagt Gott der Vater, der auf dem Thron sitzt.
Und was steht hier in der Apk.? „Gott, der Herr, der Allmächtige, UND das Lamm, das ist ihr Tempel“ daraufhin…
„Die Herrlichkeit Gottes leuchtet ihr, UND das Lamm ist ihr Licht.“ Das Lamm ist Christus! Und hier wird
aber eindeutig unterschieden zwischen dem Lamm und Gott daselbst! DER Gott, der auf dem Thron sitzt spricht
überdies „Der Sieger soll dies zu eigen erhalten, und ich will sein Gott sein und er soll mein Sohn sein.“
Das sagt er nicht ausschließlich auf Jesus bezogen. Damit meint er einen jeden, der sich angesprochen
fühlt. Ein jeder, der diesem Ruf folgt, kann sein Sohn sein.
@clarissa c.: Was meinen Sie damit? Wenn Sie das bejahen (denn sie zitieren ja notorisch das Florentinum
und nicht das Nicaenum, Ephesinum, Konstantinopolitanum I-V etc.) dann müssen Sie wohl auch anerkennen,
daß dieses Erkennen nicht im XV. Jhdt. stehengeblieben ist. Warum dann aber Sie? hat es nach dem Florentinum
kein gültiges Konzil mit Ihnen genehmen Beschlüssen mehr gegeben? Ein Katholik muß alle Dogmen der
Kirche anerkennen. Wer ein Dogma leugnet, leugnet alle Dogmen. Das Pastoralkonzil Vaticanum II hat keine
Dogmen verkündet – auch wenn uns durch die Pastoralkonzilssektierer weisgemacht wird, es würde dort
das Dogma v. Florenz geleugnet: weil sie nicht die eigentlichen V2-Dokumente lesen und verstehen, sondern
den häretischen Karl-Rahner-Herbert-Vorgrimmler-Kommentar mit nachgestellten Dokumenten namens (Das Kleine
Konzilskompendium). Pastoralkonzilssektierer sind eigentlich Rahner-Vorgrimmler-Sektierer – einschließl.
Dr. Lehmanns & Co.
@matt2 Meiner Meinung nach schreitet man dann voran, wenn man die Tradition gewissenhaft erfüllt. Unser
Herr Jesus Christus, der alles neu geschaffen hat indem er das „Alte“ vollkommen erfüllt hat, ist unser
aller Vorbild.
Sehen Sie, mi fili, es ist gar nicht so schwer, mir zuzustimmen und der Himmel fällt uns auch nicht gleich
auf den Kopf deswegen! Also: Es gibt auch einen theologischen Erkenntnisfortschritt in der dogmatischen
Erkenntnis des Glaubens, das ist es ja was Michael Schmaus in Dogmatik und Dogmengeschichte eingeführt
hat. Dann ist zu konstatieren, daß die Konzilien der Vergangenheit (von wenigen Ausnahmen abgesehen)
nicht Personen, sondern Aussagen verurteilt haben, concedisne? So erwähnt das Tridentinum den Namen Luthers
noch nicht einmal, verurteilt aber alert verschiedene Sachaussagen, concedisne? Man kann also nicht behaupten,
das Tridentinum habe Luther verurteilt, und wenn man das behaupten will, muß man nachprüfen, ob Luther
die vom Tridentinum verurteilten Aussagen getätigt hat, concedisne? Wenn man nur feststellt, daß Luther
(oder irgendjemand sonst) eine bestimmte konziliar verurteilte Aussage gar nicht gesagt hat, ist der dann
anathematisiert, an non? Um festzustellen, ob eine bestimmte Aussage aber anathematisiert ist, muß man
doch sicher ganz genau hinsehen; sowohl auf das Anathem, wie auch auf die theologische Aussage, an non?
Dieses genaue Hinsehen verlangt dann sicher ein genaues Verstehen von theologischer Aussage und Anathem,
an non? Das Verstehen beider setzt dann aber ein genaues Erwägen der Wortbedeutungen in beiden voraus,
an non? Verstehen heißt aber immer in meinem Erkenntnishorizont verstehen (S. Thomas: res recipitur modo
recipientis, non modo rei receptae), an non? Ist dann nicht Verstehen ein Interpretationsvorgang, an non?
#87 matt2 † 23:36:38 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Filius: ich behaupte sogar Dogmen können revidiert werden… will man nämlich voranschreiten in der
Entwicklung. Das Verabsolutieren gewisser Thesen verdammt die Entwicklung nämlich zum Stillstand. Dieser
geistige Stillstand bedeutet aus meiner Sicht auch das, was man hier unter sog. Tradition versteht.
clarissa c.: Sie haben recht Und zeigt nicht die Dogmengeschichte, daß es ein immer tieferes Eindringen
in die Geheimnisse des Glaubens gibt? in dem Sinn, daß die Kirche immer neue Dogmen verkünden kann,
aber inhaltlich nur etwas, was bereits Teil der abgeschlossenen endgültigen Offenbarung ist. Wer aber
behauptet, alte Dogmen könnten neue Bedeutungen erhalten, der irrt und ist ein nichtkatholischer Modernist
(vgl. Enzyklika Pascendi dominici gregis, 1907 A.D.).
#85 matt2 † 23:23:24 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Christus und seine Kirche sind im Werden… das ist meine feste Überzeugung. Und alles was im Werden
ist, dass ist noch nicht vollkommen und auch Irrtümern ausgesetzt.
Den Sinn Ihrer Stellungnahme verstehe ich nicht, denn ich habe nichts gesagt, was Sie zu Ihrem Posting
veranlaßt haben könnte. Dennoch: Auch neue Dogmen bedeuten doch, daß man tiefer ins göttliche Geheimnis
eingedrungen ist?
@clarissa c.: Es gibt keine inhaltliche „Fortentwicklung“ (Veränderung) der alten Dogmen. Es können
nur zusätzlich neue Dogmen hinzukommen. Das letzte neuverkündete Dogma ist das Dogma des Hl. Jahres
1950 (das Dogma über die Aufnahme der hl. Jungfrau Maria mit Leib und Seele in den Himmel, Pius XII.).
Mi misere fili, handelt es sich dabei denn um ein habituelles, oder um ein voluntatives Problem? Da Sie
sich ja für die Kirchengeschichte zu interessieren scheinen und sogar die These vertreten, man könne
aus der Geschichte lernen, teilen Sie ja offensichtlich den Ansatz von der (zumindest theoretisch möglichen)
Möglichkeit menschlichen Fortschritts. Wenn es menschlichen Fortschritt überhaupt (ontologisch) geben
kann, wird das wohl auch für die Menschen im Hinblick auf ihre Eigenschaft als Gläubige gelten können,
oder? Und zeigt nicht die Dogmengeschichte, daß es ein immer tieferes Eindringen in die Geheimnisse des
Glaubens gibt? Wenn Sie das bejahen (denn sie zitieren ja notorisch das Florentinum und nicht das Nicaenum,
Ephesinum, Konstantinopolitanum I-V etc.) dann müssen Sie wohl auch anerkennen, daß dieses Erkennen
nicht im XV. Jhdt. stehengeblieben ist. Warum dann aber Sie?, hat es nach dem Florentinum kein gültiges
Konzil mit Ihnen genehmen Beschlüssen mehr gegeben? Erzählen Sie uns doch mal etwas, was wir hier noch
nicht wissen, das wäre doch zumindest amüsant.
Die Unfehlbarkeit der Fakultätswissenschaften rechthaber in nichtglaubensdingen können dann ja nur in
glaubensdingen irren Die Fakultätswissenschaften mit ihren zeitgeistigen Dogmen für unfehlbar zu halten,
das ist auch nur manchen Katholiken vorbehalten, darunter vielleicht auch vielen nichtkatholischen V2-Sektierern,
auch in der Theologie: siehe die unfehlbaren Modernismustheorien. und in der Biologie: siehe die unfehlbare
Karl-Darwin-Theorie.
#75 matt2 † 21:47:05 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Aber Gnädigste! ich wollte nur – ganz in Ihrem Sinn – die Wogen glätten, bzw. die Diskussion entschärfen
mit einer harmlosen Feststellung zur Identität eines Diskutanten. Was glauben Sie, was das damals für
ein Aufschrei war, als ich meinen Namen von matt in matt2 änderte (a propo: der Schmäh mit dem schachmatt
hat schon sooooooooooooo! einen Bart). Ich war nicht wiederzuerkennen. Ich hatte allerdings praktische
Gründe für diese schwerwiegenden Identitätswechsel. Man hat mir den alten Account auf 10 Kommentare /
Tag begrenzt. Weil damals war ich ja noch viel schlimmer als heute.
Im Glauben Irrende können nur in Nichtglaubensdingen recht haben, in den Dingen außerhalb der Theologie,
auch in der Geschichte über die Kirche. Karlheinz Deschner hat wichtige Fakten und Zitate gebracht, die
man in der Geschichte nicht weglassen sollte: Wer die Fehler der Geschichte nicht kennt, ist zumeist dazu
verurteilt, die Fehler der Geschichte zu wiederholen.
#73 Florian Geyer 21:44:28 | Donnerstag, 17. Januar 2008
es ist halt nunmal so corssword und „recht haben“ schliessen sich gegenseitig aus. Je eher ers einsieht
desto besser. Die Wahrheit ist hart aber befreit
#72 Peter-Pan 21:42:37 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@FiliusEcclesiae Wenn Sie sachlich argumentieren,werden Sie auch sachliche Antworten erwarten können,
egal aus welcher Sichtweise kommend. Tausendfach wiederlegt diese Behauptung. Egal wie sachlich man bleibt,
unsachliche bis beleidigende Redaktionen bleiben auf dieser Seit niemals aus. Dann ist da noch Frage,
was unter sachlich zu verstehen sein soll. Wenn hier im Brustton der Überzeugung Andersglaubende oder
Andersdenkende diffamiert und entwertet werden, entspricht das nicht meinen Vorstellungen von sachlich.
@Florian Geyer (an crossword)sie heaben aber leider noch nie recht gehabt Look, who’s talking…
#71 Florian Geyer 21:38:33 | Donnerstag, 17. Januar 2008
crossword „die göttlichen herrschaften, die hier versammelt sind, würden sich schon aus prinzip nie
dazu herablassen, einzugestehen, dass andersdenkende, also eine „teufelsbrut“ wie wir, vielleicht auch
mal recht haben könnten. „ sie heaben aber leider noch nie recht gehabt sorry
@crossword: Wenn Sie sachlich argumentieren, werden Sie auch sachliche Antworten erwarten können, egal
aus welcher Sichtweise kommend. Man sollte aber nicht auf unsachliche Angriffe gleichermaßen unsachlich
antworten, da sich so derjenige, der das gesagt hat, ohnehin selbst disqualifiziert hat.
Sehr geehrter matt2 (schachmatt?)! Bringt diese Mitteilung einer persönlichen Mutmaßung Ihrerseits uns
alle weiter (sofern wir gewisse Ähnlichkeiten nicht selbst bemerkt haben)?
#68 crossword 21:32:12 | Donnerstag, 17. Januar 2008
peterpan genau das meinte ich! die göttlichen herrschaften, die hier versammelt sind, würden sich schon
aus prinzip nie dazu herablassen, einzugestehen, dass andersdenkende, also eine „teufelsbrut“ wie wir,
vielleicht auch mal recht haben könnten. trotzdem, machen wir weiter, peterpan, so nahe wie hier kommen
wir dem himmel und seinen heerscharen nie wieder !(man stelle sich vor : alle kreuznetler im himmel und
dem auf ewig ausgesetzt zu sein, heißt dann ewige seligkeit!) )
#67 matt2 † 21:28:55 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Filius ist Rudolfus, daran besteht nun kein Zweifel… finde ich ja lustig, dass er seinen Namen gewechselt
hat. „Sohn der Kirche“ heisst das wohl. Wohlklingender Name. Er sei ihm gegönnt.
#66 Peter-Pan 21:25:41 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@crossword Ja, es ist schon erstaunlich. Die harmloseste und im Grunde nachvollziebarste Entgleisung löst
plötzlich Empörung bei einem „FiliusEcclesiae“ aus. Da gab es in diesem Thread doch weit bessere Gelegenheiten
zur Empörung, die er alle ungenutzt ließ.
Nun, was andere tun oder nicht tun, muß aber wohl kein „Freifahrtschein“ für Sie sein, das nachzumachen.
Zumindest wird Sie wohl niemand gezwungen haben, solche „sprachlichen Untergriffe“ anzusetzen, oder?
#64 Leblhuber 21:20:55 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ FiliusEcclesiae: „Seminarist“ hat doch den NS-Begriff verurteilt Wenn Sie VERSCHÄRFEN mit VERURTEILEN
gleichsetzen, haben Sie ein semantisches Problem. Tun Sie was dagegen!!! So schaut die Verurteilung eines
NS-Begriffes durch Seminarist aus: „Auch zum Menschen gehört – wie zu jedem Lebewesen eo ipso – die Fähigkeit
und der Wille zu Arterhaltung und Fortpflanzung. Da bei Sodomiten diese Prinzipien ja eben willentlich
negiert werden, sind siewissenschaftstheoretisch aus der Gattung Mensch (genetisch, soziologisch oder
wie auch immer bedingt) auszuschliessen.“ Wenn solche Sätze das Resultat priesterlicher Ausbildung sind,
sollten wir uns vorsehen!!!
Beschweren Sie sich bei der Redaktion, wenn solche unsachlichen Schreiberlinge zugelassen werden Es gibt
ja die Taste „Meldung an die Redaktion“. Über diese Taste habe ich schon viele Zumutungen gemeldet.
#62 crossword 21:17:35 | Donnerstag, 17. Januar 2008
filiusecclesiae Eine Zumutung für jeden sachlichen Diskutanten da haben Sie wahrlich recht – bloß, ich
hatte es nicht mit einem sachlichen diskutanten zu tun, um es gelinde und sehr höflich auszudrücken.
was mir auffällt und wundert (oder mittlerweile nicht mehr wundert), ist, dass es so gut wie nie vorkommt,
dass sich jene, die sich als gläubige verstehen, untereinander zur ordnung und zurückhaltung aufrufen.
da kommen die beleidigendsten und menschenverachtendsten aussagen, ohne dass es einem von euch einfiele,
sich davon zu distanzieren. kaum aber reagiert einer wie ich als „gegner“ auf solche untergriffe nicht
ganz nach knigge, schon empören sich die auf einmal hochempfindlichen gerechten.
NS-Vokabular generell ist bereits eine Zumutung und ich habe mich jedenfalls schon mehrmals darüber beschwert.
Als „Übermenschen“ sieht sich generell ein völkerunterjochendes Volk, zu allen Zeiten der Geschichte:
ob Azteken in Altamerika oder Briten weltweit – die Frage ist, wieso gerade die NS-Deutschen vor 1933
auf diesen Begriff gekommen sind, nachdem die Deutschen ab 1918 der große Verlierer waren und gerade
eben niemanden unterjocht haben – und im Gegenteil zu Millionen selbst unterjocht wurden: insbesonders
die Millionen Auslandsdeutschen in ganz Mittel- und Osteuropa, die auf einmal nicht mehr von Berlin und
Wien aus regiert wurden. siehe die Millionen Deutschen außerhalb des nachmonarchischen Deutschen Reiches
und Österreichs …atholischedokumente.de.tl/…UTSCHORDENSSTAAT.htm
#59 matt2 † 21:05:48 | Donnerstag, 17. Januar 2008
ich werde mich nicht rechtfertigen für eine Bez. die ich für passend hielt… das ist nicht mein Stil…
daher frei nach Pilatus: was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben… soll Gott mich strafen, wenns
Ers für unpassend hielt.
Ist das gegenwärtige thematische und intellektuelle Niveau auch noch unterschreitbar, oder sind wir bereits
am unteren Ende der Fahnenstange angekommen?
#57 Peter-Pan 21:01:18 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@FiliusEcclesiae Nein, der Begriff „Untermensch“ wurde in diesem Thread – und zwar als zweiter Post –
von matt2 eingeführt. Und Seminarist hat ihn nur verurteilt, um ihn durch „Nichtmensch“ zu ersetzen.
Soll das hier also ein Scherz Ihrerseits sein?
Diese Aussage ist jedenfalls völlig falsch: Seminarist Da bei Sodomiten diese Prinzipien ja eben willentlich
negiert werden, sind sie wissenschaftstheoretisch aus der Gattung Mensch (genetisch, soziologisch oder
wie auch immer bedingt) auszuschliessen. Sind wir in der NS-Reichskanzlei?
@ Peter Mir geht es nicht darum die Frage des Menschsein nach unten auszuweiten und dann irgendwem das
Menschsein anzusprechen, aber wenn man menschlicher werden kann muss da auch ein Wachstumsprozess möglich
sein. Zum Beispiel das annehmen des unausweichlichen Todes gehört für mich zum Menschsein dazu.
„Seminarist“ hat doch den NS-Begriff verurteilt Den Begriff „Untermenschen“ auf Sodomiten anzuwenden ist
ein logischer Fehlgriff. Der Begriff wurde von einem progressistischen Poster erstmals erwähnt, als Kampfmittel
gegen die traditionstreuen Katholiken, für „die alle modernen Katholiken Untermenschen“ seien. Ich habe
diesen schweren NS-Fehlgriff mehrmals der Redaktion gemeldet, und um Löschung und Sperrung des Lesers
ersucht.
#53 Leblhuber 20:56:13 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Seminarist: Da bei Sodomiten diese Prinzipien ja eben willentlich negiert werden, sind sie wissenschaftstheoretisch
aus der Gattung Mensch (genetisch, soziologisch oder wie auch immer bedingt) auszuschliessen. Ich empfehle
Ihnen einmal den Begriff WISSENSCHAFTSTHEORIE nachzuschlagen. Vielleicht beginnen Sie der Einfachheit
halber mit Wikipedia. Danach sollten Sie Ihren obigen Satz noch einmal durchdenken. Mir scheint, Ihr Seminar
hat nicht nur ethisch/moralisch wenig zu bieten, sondern auch philosophisch/wissenschaftstheoretisch.
Meiner Meinung nach haben Sie sich damit aus der „Gattung“ Seminarist hinauskatapultiert.
#52 Kurt K. 20:54:54 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ Crossword / Florian Geyer @ Crossword: Ja, stimmt. Aber nur bis zu dem Teil, indem Sie wünschen, dass
seminarist nicht geboren worden wäre. DAS meinte ich mit der unfeinen Art. Nicht das mit den Priestern
als logische Schlussfolgerung auf seminarists Sermon. @ Florian Geyer: Eine kleine Minderheit war es auch
vorher, die die Menschen terrorisierte: Adel und Klerus. Eine geradezu winzige Minderheit.
#51 Peter-Pan 20:54:19 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Sozialkatholisch Das ist eine Frage der Definition. So, und wie geht die bei Ihnen? So wie bei Seminarist
vielleicht? Von „Untermenschen“ redet aber beharrlich ein anderer Poster, dessen NS-Vokabular ich bereits
zur Löschung vorgeschlagen habe. Und welcher wäre das? Und ganz nebenbei: Wenn sich die Redaktion an
NS-Vokabular stören würde, müsste sie einen Haufen Beiträge herausnehmen und etliche Poster sperren.
#50 matt2 † 20:54:18 | Donnerstag, 17. Januar 2008
In der Bibel wird das Treiben der Unzüchtigen mit dem Verhalten von vernunftlosen Tieren verglichen ein
Homo hat also zumindest tendentiell seine Menschlichkeit eingebüßt. Die Frage ist eben wieviel Menschlichkeit
zu bewahren es ihm sein tödlicher Hang zur Sünde gestattet. Denn die Sünde bedeutet ja eine beständige
Entwürdigung des Menschen und den allmählichen Tod der Seele.
Machts wie Gott, werdet Mensch? Richtig ist: Machts wie der gottgleiche Christus und werdet möglichst
gottähnlich. Die Menschenkreation an sich ist kein Vorbild.
#48 crossword 20:49:37 | Donnerstag, 17. Januar 2008
kurtk die feine englische art hat hier nichts mehr verloren. trotzdem, wenn ich mir meine antwort auf
seminarist durchlese, liegen ihr – im vergleich zu seminarist – logische und nachvollziebare schlussfolgerungen
zugrunde
#47 Florian Geyer 20:49:37 | Donnerstag, 17. Januar 2008
eine kleine organisierte Minderheit hat die Frz Rev initiiert. eine kleine Minderheit waren die Bolschewiken
1917 es sind oft die Minderheiten die tyrannisieren und bei einer Machtübernahme ihr Programm durchziehen
und es als Mehrheitsmeinung verkaufen. Man brächte zu viel mehr Themen direkte Volksabstimmungen !
#45 Peter-Pan 20:48:03 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Sozialkatholisch Da kann man nur sagen Machts wie Gott, werdet Mensch! Wahrscheinlich neu für sie, aaaaber:
Das sind wir alle schon (auch wenn manche hier das anders sehen).
Natürlich ist das so Das ist es wohl, und wenn Typen wie matt anfangen vom Untermenschentum zu reden
und Typen wie Seminarist Homosexuelle gar zu Nichtmenschen erklären, kann man wirklich nur wie crossword
den Kopf schütteln. Sicher sehen Sie das genauso, nicht wahr? Von „Untermenschen“ redet aber beharrlich
ein anderer Poster, dessen NS-Vokabular ich bereits zur Löschung vorgeschlagen habe.
#42 Peter-Pan 20:30:44 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@FiliusEcclesiae: In der Tat Eine Zumutung, was sich hier für Leute tummeln Das ist es wohl, und wenn
Typen wie matt anfangen vom Untermenschentum zu reden und Typen wie Seminarist Homosexuelle gar zu Nichtmenschen
erklären, kann man wirklich nur wie crossword den Kopf schütteln. Sicher sehen Sie das genauso, nicht
wahr?
#41 Kurt K. 20:29:42 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ Sohnemann: crosswords Kommentar Nun, crosswords Kommentar in Richtung Seminarist war auch nach meinem
dafürhalten nicht die feine englische Art. Aber bitte: Im Grunde hat er damit auf Seminarists ebenso
unfeine Aussage reagiert, dass Homosexuelle das Menschsein abgesprochen gehörte. Also, wenn Sie sich
schon aufregen wollen über menschenverachtende Aussagen, dann doch bitte nicht wieder so bigott.
@Leblhuber Es ist nun wirklich nicht meine Spezialstrecke. Aber wenn man nur sieht, wie heute der Irak
überall von selbsternannten Experten als ungerechte Aggression eingeschätzt wird, während die ausgewiesenen
Experten und Sicherheitsberater diese Mission scheinbar empfohlen haben, dann kann man sich vielleicht
vorstellen, wie schwer es fallen dürfte, über die sicherheitspolitischen Entscheidungen vor 1000 Jahren
ein zuverlässiges und faires Urteil zu fällen. Dass die Kollateralschäden seinerzeits immens höher
waren als heute ist eben auch in dem viel geringeren (kriegs-)technologischen Vorsprung begründet. Was
ich sagen will. Man kann doch auch abwägend diskutieren, wie es sich schon Leser Jeremy in diesem Thread
gewünscht hat. Stöhr hat Ihnen doch gar nichts getan.
Eine Zumutung, was sich hier für Leute tummeln: crossword „es wäre von unschätzbarem vorteil gewesen,
wenn Ihr vater es lieber mit männern und ihre mutter mit frauen getrieben hätten – da wäre sowas wie
Sie der menschheit erspart geblieben.“ Eine Zumutung für jeden sachlichen Diskutanten!
#37 Leblhuber 20:12:01 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Stöhr: Wenn ich mich nicht sehr beherrsche, vergesse ich meine gute Kinderstube. Sie können den Kreuzzügen
auch heute noch den Mantel eines gerechten und heiligen Krieges umhängen. Grenzenlose Borniertheit ist
ja häufig gepaart mit einer ordentlichen Portion Unwissenheit und Bildungsresistenz. Bei Ihnen ist wohl
alles im Übermaß vorhanden. Wenn sich das aber dann noch mit antijüdischen Ressentiments verbindet
und zu deren Legitimierung wieder in die Mottenkiste der kirchlichen Unsäglichkeiten gegriffen wird,
ist Feuer am Dach!!! Ich verwahre mich als Mensch und Katholik, der um Anstand bemüht ist, gegen diese
trüben Töne!!! Argumentativ auf Ihre Unkenntnis einzugehen, wäre verschwendete Mühe. Ich erspare mir
das daher!!! Nehmen Sie aber zur Kenntnis, dass Sie in diesem Forum nicht unwidersprochen bleiben. Sie
und Ihre Gesinnungsfreunde sind NICHT die kath. Kirche!!!
#36 Peter-Pan 19:55:46 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Seminarist Während sich matt noch darauf beschränkt andere zu Untermenschen zu degradieren, sprechen
sie ihnen gleich ganz die Zugehörigkeit zur menschlichen Rasse ab. Das braune Gedankengut gedeiht auf
kreuz.net! Sie armer kranker Irrer…
#35 Seminarist 19:48:06 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Sodomiten sind keine (Unter-)Menschen! Hier muss ich dem Poster Peter-Pan zustimmen. Den Begriff „Untermenschen“
auf Sodomiten anzuwenden ist ein logischer Fehlgriff. Auch zum Menschen gehört – wie zu jedem Lebewesen
eo ipso – die Fähigkeit und der Wille zu Arterhaltung und Fortpflanzung. Da bei Sodomiten diese Prinzipien
ja eben willentlich negiert werden, sind sie wissenschaftstheoretisch aus der Gattung Mensch (genetisch,
soziologisch oder wie auch immer bedingt) auszuschliessen.
#34 Celebration 19:38:59 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Wie ich schon schrieb Nachtlaterne zitiert doch nur! Wie wärs denn mal damit: Du aber, Menschensohn,
sag zum Haus Israel: Ihr behauptet: Unsere Vergehen und unsere Sünden lasten auf uns, wir siechen ihretwegen
dahin. Wie sollen wir da am Leben bleiben? Sag zu ihnen: So wahr ich lebe – Spruch Gottes, des Herrn –,
ich habe kein Gefallen am Tod des Schuldigen, sondern daran, dass er auf seinem Weg umkehrt und am Leben
bleibt. Kehrt um, kehrt um auf euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel? Du aber,
Menschensohn, sag zu den Söhnen deines Volkes: Den Gerechten wird seine Gerechtigkeit nicht retten, sobald
er Böses tut. Und der Schuldige wird durch seine Schuld nicht zu Fall kommen, sobald er sein schuldhaftes
Leben aufgibt. Der Gerechte aber kann trotz seiner Gerechtigkeit nicht am Leben bleiben, sobald er sündigt.
Wenn ich zu dem Gerechten sage: Du wirst am Leben bleiben!, er aber im Vertrauen auf seine Gerechtigkeit
Unrecht tut, dann wird ihm seine ganze (bisherige) Gerechtigkeit nicht angerechnet. Wegen des Unrechts,
das er getan hat, muss er sterben. Wenn ich aber zu dem Schuldigen sage: Du musst sterben!, und er gibt
sein sündhaftes Leben auf, handelt nach Recht und Gerechtigkeit, gibt (dem Schuldner) das Pfand zurück,
ersetzt, was er geraubt hat, richtet sich nach den Gesetzen, die zum Leben führen, und tut kein Unrecht
mehr, dann wird er gewiss am Leben bleiben und nicht sterben. Keine der Sünden, die er früher begangen
hat, wird ihm angerechnet. Ez 33,11-20
#33 Nachtlaterne 18:52:08 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Der Tag des Herrn ist nahe, der gewaltige Tag, er ist nahe, schnell kommt er herbei. Horch, der Tag Der
Tag des Herrn ist nahe, der gewaltige Tag, er ist nahe, schnell kommt er herbei. Horch, der Tag des Herrn
ist bitter, da schreit sogar der Kriegsheld auf. Ein Tag des Zorns ist jener Tag, ein Tag der Not und
Bedrängnis, ein Tag des Krachens und Berstens, ein Tag des Dunkels und der Finsternis, ein Tag der Wolken
und der schwarzen Nacht, ein Tag des Widderhorns und des Kriegsgeschreis in den befestigten Städten und
auf den hohen Zinnen. Da jage ich den Menschen Angst ein, so daß sie wie blind umherlaufen; denn sie
haben sich gegen den Herrn versündigt. Ihr Blut wird hingeschüttet wie Schutt und ihr fettes Mark wie
Kot. Weder ihr Silber noch ihr Gold kann sie retten am Tag des Zorns des Herrn. Vom Feuer seines leidenschaftlichen
Eifers wird die ganze Erde verzehrt. Denn er bereitet alle Bewohnern der Erde eine Ende, ein schreckliches
Ende. Zefanja 1/14-18 Sucht Gerechtigkeit, sucht Demut! Vielleicht bleibt ihr geborgen am Tag des Zorns
des Herrn. Zef. 2/3
#32 Abaelard 18:51:26 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Islamisches Jerusalem Jerusalem war bereits im Jahr 638 unter islamischer Herrschaft. Die Christen konnten
weiterhin ihre Religion ausüben (z.B. der benachbarte Joh. v. Damaskus, der sogar zeitweise im Dienst
von islamischen Arabern stand, wenn ich mich da jetzt richtig erinnere), auch Wallfahrten von europäischen
Pilgern waren jederzeit möglich, und zwar vor, während und nach den Kreuzzügen. Da gibt’s so viele
Pilgerberichte (Itinerarien) rüber, daß es da keinen Zweifel geben kann. Also eindeutige christliche
Aggression gegen einen bereits jahrhundertealten status quo.
#30 Nachtlaterne 18:45:08 | Donnerstag, 17. Januar 2008
jermey, der trend ist doch auf dem papst herumzuhacken und nicht den eigenen inneren papst, ich meine
die eigene innere gerechtigkeit zu beachten, die keiner näheren überprüfung standhält. der papst kann
nicht ohne weiteres vor so eine linke meute treten, oder soll er die wissenschaftsgläubigkeit, die diese
hunde doch in wirklichkeit selber schon längst nicht mehr haben, in den himmel heben? wenn jemand nicht
bereit ist schwerste irrtümer und lügen zu verbreiten dann sagen sie ihm den toten bzw. totalen protest
an. ach, diese geifernde meute.
#29 Peter-Pan 18:44:44 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Daniel Stöhr Wirklich! Die Idee war glaube ich richtig, denn man wollte den Brüdern zuhilfe kommen
(christliche Tugend) und ein Fanal gegen den aggressiven Islam setzen. Ein Fanal gegen den aggressiven
Islam in Form grauenvoller Blutbäder? Und wem wollte man zur Hilfe kommen? Den Christen in Jerusalem
ging es unter den Moslems mit Sicherheit besser, als den Moslems und Juden, als die christlichen Kreuzfahrer
über sie herfielen. Die Kreuzzüge waren Eroberungs- und letztlich auch Raubzüge. Daran gibt’s überhaupt
nichts zu beschönigen. @Nachtlaterne Der Ausdruck „Islamisten“ bezeichnet religiöse zumeist gewaltbereite
Fanatiker islamischen Glaubens – und sind mir ebenso zuwider wie religiöse zumeist gewaltbereite Fanatiker
aller Glaubensrichtungen. Allerdings hatte ich bis jetzt immer den Eindruck, dass Moslem und Islamist
für sie Synonyme sind.
Nachtlaterne Warum denn gleich immer so unverschämt? Ich habe geschrieben, dass ich es schade finde.
Und wie das auf Kinder und vielleicht andere Unbedarfte wirkt oder wirken kann. Die Handlungsweise war
eben die von Papst Benedikt, der bedachtsam abwägt. Ist auch Veranlagung. Da ich nicht in der Situation
bin und diese Verantwortung nicht habe, weiß ich nicht, wie ich mich entschieden hätte. Insbesondere,
weil keiner von uns weiß, welche Informationen der Papst wirklich hatte. Aber ist ja gut, dass Sie wissen,
wie ich micht verhalten hätte; da bin ich ja beruhigt.
Und darüber bin ich heilfroh! „Tatsache ist doch, daß er den Kreuzzug (sprich: einen Krieg, wo’s ne
Menge Tote gibt) propagiert hat. Da kommen Sie nicht dran vorbei.“ Wirklich! Die Idee war glaube ich richtig,
denn man wollte den Brüdern zuhilfe kommen (christliche Tugend) und ein Fanal gegen den aggressiven Islam
setzen.
#25 Nachtlaterne 18:35:18 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Du aber, Menschensohn, fürchte dich nicht vor ihnen, hab keine Angst vor ihren Worten! Wenn dich auc
Du aber, Menschensohn, fürchte dich nicht vor ihnen, hab keine Angst vor ihren Worten! Wenn dich auch
Dornen umgeben und du auf Skorpionen sitzt, hab keine Angst vor ihren Worten, und erschrick nicht vor
ihrem Blick; denn sie sind ein widerspenstiges Volk. Du sollst ihnen meine Worte sagen, ob sie hören
oder nicht, denn sie sind wider-spenstig Ez. 2/6-7 Am Ende der sieben Tage erging das Wort des Herrn an
mich: Menschensohn, ich gebe dich dem Haus Israel als Wächter. Wenn du ein Wort aus meinem Mund hörst,
mußt du sie vor mir warnen. Wenn ich zu einem, der sich schul-dig gemacht hat, sage: Du muß sterben!,
und wenn du ihn nicht warnst, damit er am Leben bleibt, dann wird der Schuldige seiner Sünden wegen sterben;
von dir aber for-dere ich Rechenschaft für sein Blut. Wenn du aber den Schuldigen warnst und er sich
von seiner Schuld und sei-nem schuldhaften Weg nicht abwendet, dann wird er seiner Sünden wegen sterben;
du aber hast dein Leben gerettet. Und wenn ein Gerechter sein rechtschaffenes Leben auf-gibt und Unrecht
tut, werde ich ihn zu Fall bringen, und er wird sterben, weil du ihn nicht gewarnt hast. Seiner Sünden
wegen wird er sterben, und an seine gerechten Taten von einst wird man nicht mehr denken. Von dir aber
fordere ich Rechenschaft für sein Blut. Wenn du aber den Gerechten davor warnst zu sündigen, und er
sündigt nicht, dann wird er am Leben bleiben, weil er gewarnt wurde, und du hast dein Leben gerettet.
Ez. 4/16-21
#24 Abaelard 18:33:49 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ Stöhr Der Papst hat bestimmt ganz doll und empört widersprochen, oder? Tatsache ist doch, daß er
den Kreuzzug (sprich: einen Krieg, wo’s ne Menge Tote gibt) propagiert hat. Da kommen Sie nicht dran vorbei.
Die Beispiele für hetzende Geistliche gibt es zu viele, als daß sie hier auch nur annähernd alle gebracht
werden könnten (im ialienischen Faschismus, im kroatischen Faschismus, unter Hitler, im Vietnam-Krieg
[Kardinal Spellman, der alte Scharfmacher] etc. etc. etc.).
@Peter-Pan: Es geht hier um den status quo ante, also vor dem Kreuzzug! Es muss sich doch nicht jeder
Papst die Ausraster von Kreuzrittern zurechnen lassen, noch die Kirche als solche
#22 matt2 † 18:30:04 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Nur mutig sein ist auch zuwenig… ich glaube nicht, dass der Papst aus Feigheit seine Rede an der Uni
nicht hielt. Man scheint ihm das ja in diesem Artikel so ein bisschen zu unterstellen. Ich glaube Benedikt
hat da mit Bedacht und richtig gehandelt. Es geht nicht darum sinnlose Konfrontationen zu suchen, bei
denen man nur verlieren kann. Ich meinte ja eher, die Kirche könnte sich mutig erweisen darin sie gewisses
unterließe. Z.B. unsinnige Dialoge mit Antichristen.
#20 Peter-Pan 18:25:11 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@Daniel Stöhr Schloss diese Befreiung (schon ein makaberer Ausdruck in diesem Zusammenhang) nicht die
Vernichtung der damaligen Bewohner Jerusalems mit ein, oder war das nur eine freiwillige Zugabe der heldenhaften
Kreuzritter. Was soll hier immer dieser Unsinn, die Kreuzzüge schön zu reden?
@Abaleard: „Aber, aber…meinen Sie etwa die Grundhaltung, mit der Geistliche zum Erschlagen von Nicht-Katholiken
aufgerufen haben (Papst Urban II.: Deus [= Ich, der Papst] lo vult!!“? „ Wenn das die Deschner-Methode
sein sollte -gut’ Nacht! Das viel bei der Aussendung zum ersten Kreuzzug (Befreiung Jerusalems) und nicht
als Aufforderung zur „Erschlagung von Nichtkatholiken“. Laut Wickepedia hat es übrigens nicht Urban gesagt
sondern das Volk.
#18 Nachtlaterne 18:18:27 | Donnerstag, 17. Januar 2008
jeremy, jammer nicht so rum… …denn den gejammere läßt den rückschluß zu, dass du noch viel mehr
„gekniffen“ hättest. sdoll der papst sich etwas vor geifernde linke stellen? den gefallen sollte er diesen
gottlosen und dummen menschen nun wirklich nicht tun.
Kapitulation Also, ich finde es schon schade, dass der Papst sich von ein paar linken Spinnern und Chaoten
davon abhalten lässt, dass zu tun, was er für richtig hielt, als er die Einladung der Uni annahm. Er
ist ja damals bei den Studentenunruhen ja auch ganz rasch nach Bayern geflüchtet und hat dort eine neue
Professur angenommen. Krakelende Studenten liegen ihm wohl nicht.l Ich glaube nicht, dass Papst Johannes
Paul II in dieser Form „gekniffen“ hätte; oder mit anderen Worten, gestern abend sagte mir ein 14 Jahre
alter Messdiener: „Ich hätte ihn (den Papst) nicht für so feige gehalten.“ So hätte ich es jetzt nicht
ausgedrückt, aber ich finde es schon schade.
#16 Nachtlaterne 18:12:39 | Donnerstag, 17. Januar 2008
„Tobt ihr Völker! Ihr werdet doch zerschmettert. Horcht auf, ihr Enden der Erde! Rüstet nur! Ihr wer
„Tobt ihr Völker! Ihr werdet doch zerschmettert. Horcht auf, ihr Enden der Erde! Rüstet nur! Ihr werdet
doch zer-schmettert. Rüstet! Ihr werdet zerschmettert. Macht nur Pläne! Sie werden vereitelt. Was ihr
auch sagt, es kommt nicht zustande. Denn Gott ist mit uns“ Jes. 8/9-10 „Die Vernichtung ist beschlossen,
die Gerechtigkeit flutet heran. Ja, Gott, der Herr der Heere, vollstreckt auf der ganzen Erde die Vernichtung,
die er beschlossen hat.“ Jesaja 10/23 „Die Erde ist entweiht durch ihre Bewohner; denn sie ha-ben die
Weisungen übertreten, die Gesetze verletzt, den ewigen Bund gebrochen. Darum wird ein Fluch die Erde
zerfressen; ihre Bewohner haben sich schuldig gemacht. Darum schwinden die Bewohner der Erde dahin, nur
weni-ge Menschen werden übrig gelassen.“ Jes. 24/5-6
#15 Abaelard 18:05:33 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ Nachtlaterne Aber, aber…meinen Sie etwa die Grundhaltung, mit der Geistliche zum Erschlagen von Nicht-Katholiken
aufgerufen haben (Papst Urban II.: Deus [= Ich, der Papst] lo vult!!“? Oder zum Abballern von Katholiken,
die eine andere Uniform tragen als die des hetzenden Feldpfaffen (z.B. Deutsche gegen Polen etc.)? Na
ja, Benni wäre schon nichts passiert. Seine feschen Schweizer hätten doch bestimmt die kommunistischen
Schlägertrupps und Terroristen in Schach gehalten.
#13 Abaelard 17:40:17 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Atheisten! Rotes Pack! Jaaa, damals im Kirchenstaat hätte man noch ordentlich mit denen aufgeräumt…
Wir brauchen keine Menschen, die denken können. Dicke Finsternis ruht über dem Land.
#12 Kurt K. 17:39:50 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@ HBR: Atheisten Auch an meiner Uni hat es sehr viele Agnostiker und Atheisten Kein Wunder. Atheisten
und Agnostiker stellen auch in der Bevölkerung einen ziemlich hohen Anteil. Wieso sollte das an der Uni
anders sein?
Atheismus an Unis? Wenn ich nach meiner Erfahrung gehe, ist die Uni in Italien kein Einzelfall. Auch an
meiner Uni hat es sehr viele Agnostiker und Atheisten überwiegend aus dem linken und linksextremen Spektrum.
Das scheint der heutige Zeitgeist zu sein. Ich denke, dass in vielen Fällen der Papst hier genau die
selben Probleme hätte.
#10 Peter-Pan 16:52:25 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@matt2 So recht beantworten Sie meine Frage nicht, aber… … wenn ihr „Eingehen“ damit einhergeht, andere
Leute für Untermenschen zu halten, kann ich sehr gut darauf verzichten. Scheint mir so als könnte die
Welt im Großen und Ganzen gut auf diese Art von Erleuchtung verzichten.
@Peter: mühen Sie Sich lieber, dass Sie auch dazugehören… Unsere Nachtigal trällerte ja eben: „klein
ist die Himmelspforte…“ anstatt mir vorzuwerfen, dass ich mir gut vorkomme sollten Sie lieber Ihre Verstocktheit
überwinden. Ich gönne es nämlich einem jeden, dass er eingeht, so wie ich eingehen möchte.
Ich würde mal die Behauptung wagen … … dass diejenigen, die die Kirche hassen – so schmerzhaft es
für einen Katholiken auch ist, die Anzeichen dieses Hasses zu erleben – doch mehr begriffen haben und
einer Hinwendung zum Glauben näher sind als die vielen, denen die Kirche gleichgültig ist und die sie
vollkommen kalt lässt. Vor diesem Hintergrund ist es vielleicht sogar ein Zeichen der Hoffnung, dass
der Hl. Vater so starke Reaktionen auslöst.
Auch das mühelose Durchbrechen von Würde, Stil und Anstand hat noch lange nichts „Entmenschendes“ an
sich. Sicher stehen viele sprachlos vor einer derartigen Unterbietung jedes unter zivilisierten Menschen
auch nur denkbaren Niveaus. Sicher decouvrieren sich die Schreier von selbst. Ihnen aber das Menschsein
abzusprechen stellte uns einerseits auf deren Niveau und andererseits würde dies die Betreffenden nur
ihrer menschlichen Verantwortung für ihr Tun entheben. Ich jedenfalls weigere mich sowohl, mich mit diesen
gemein zu machen, als auch, diese so leicht aus ihrer menschlichen Verantwortung für ihr menschliches
Handeln zu entlassen.
#5 Peter-Pan 16:40:55 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@matt2 Untermenschen sind jene, die dem Teufel anhangen…dieser ist ja bekanntlich ein inferiores Geschöpf,
sein Reich ist der geistige Untergrund, also die Unterbietung des Niveaus der Menschenwürde und Menschlichkeit.
Aha, und wer fällt für Sie alles unter diesem Begriff: Leute die in schwarzen Kutten auf dunklen Friedhöfen
satanische Rituale praktizieren? Oder meinen Sie Juden, Moslems, Homosexuelle, … Oder fallen ganz allgemein
alle Nicht-Katholiken unter ihren Untermenschen/Teufelsanhänger-Begriff? Das wären dann natürlich eine
Menge Untermenschen. Ich würde sogar sagen, da bleiben wenige oben auf übrig. Muss ein schönes Gefühl
für Sie sein, dazu zu gehören.
Untermenschen sind jene, die dem Teufel anhangen… dieser ist ja bekanntlich ein inferiores Geschöpf,
sein Reich ist der geistige Untergrund, also die Unterbietung des Niveaus der Menschenwürde und Menschlichkeit.
#3 Peter-Pan 16:30:22 | Donnerstag, 17. Januar 2008
@matt2 Untermenschen? Geht’s noch? Was um alles in der Welt sind denn bitte schön Untermenschen? Ich
meine, ich weiß natürlich, was Hitler darunter verstand, aber wie meinen Sie’s?
ich finde diese Entscheidung war eine weise… der Papst hat nichts davon sich an einen Ort zu begeben,
wo er dann vielleicht von Untermenschen angepöbelt und beschmutzt wird. Das entspricht nicht der Würde
eines Kirchenoberhauptes, da es sich hier auch nicht um einen notwendigen Auftritt handelt.
#1 Burgorus 16:22:14 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Hatte ich’s nicht gesagt? Durch die Absage hat der Papst die ihm zugedachte Blamage auf die Täter zurückgeschleudert.
Jetzt werden diese öffentlich angegriffen.