Ein betrübter Papst
Nach der Kapitulation des Papstes vor einigen linken Fanatikern hat im Vatikan und in Italien das große Wundenlecken begonnen.
(kreuz.net, Vatikan) Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone hat dem Rektor der römischen Universität
‘La Sapienza’ einen Brief geschrieben.
Darin erklärte er die Absage des für heute Donnerstag an dieser Universität vorgesehenen Papstbesuches.
In dem Brief an Rektor Renato Guarini betont der Kardinal, daß der Papst „jeden Vorwand für Kundgebungen“ ausräumen wollte. Als Beilage sandte der Kardinalstaatssekretär dem Rektor den Text der Rede, welche der Heilige Vater an der Sapienza halten wollte.
Der Kommentar des Kardinals: „Nachdem auf Betreiben einer ausgesprochenen Minderheit von Professoren und Studenten die Voraussetzungen für einen würdigen und ruhigen Empfang leider geschmälert waren, schien es angebracht, den geplanten Besuch aufzuschieben“.
Im Vatikan rechne man jedoch mit dem „aufrichtig gehegten Wunsch der großen Mehrheit“ der Universitätsmitglieder, die Rede des Papstes zur Kenntnis zu nehmen – so Kardinal Bertone.
Laut italienischen Tageszeitungen hat der Papst den Besuch an der Universität auf Anraten von Kardinal Bertone abgesagt.
Die Tageszeitung ‘La Repubblica’ berichtete in der Zwischenzeit, daß der Heilige Vater über die Entwicklung „gelassen, aber betrübt“ sei – „nicht um seinetwillen, sondern wegen all dieser jungen Leute“.
Unterdessen hat der Kardinalvikar der Diözese Rom, Camillo Ruini, für Sonntag zu einer „Demonstration der Freude“ für den Papst aufgerufen.
Mehrere italienische Politiker verurteilten den Uni-Eklat. Der italienische Oppositionsführer Silvio Berlusconi sprach von einer „Wunde, welche die Universität und ganz Italien beschämt“.
Berlusconi riet dem gegenwärtig regierenden linken Spektrum, sich „einer ernsten Gewissensprüfung zu unterziehen“.
Die Allianz mit intoleranten Splittergruppen und eine durch „ein paar linke Parteien angestachelte, ideologisch motivierte antiklerikale Kampagne“ habe jenes Klima erzeugt, in dem sich eine „schändliche Seite“ der italienischen Geschichte offenbart habe.
© Titelbild: Frank Stahlberg, CC
© Bild: Flickr-Benützer „i_marinari“,CC
Darin erklärte er die Absage des für heute Donnerstag an dieser Universität vorgesehenen Papstbesuches.
In dem Brief an Rektor Renato Guarini betont der Kardinal, daß der Papst „jeden Vorwand für Kundgebungen“ ausräumen wollte. Als Beilage sandte der Kardinalstaatssekretär dem Rektor den Text der Rede, welche der Heilige Vater an der Sapienza halten wollte.
Der Kommentar des Kardinals: „Nachdem auf Betreiben einer ausgesprochenen Minderheit von Professoren und Studenten die Voraussetzungen für einen würdigen und ruhigen Empfang leider geschmälert waren, schien es angebracht, den geplanten Besuch aufzuschieben“.
Im Vatikan rechne man jedoch mit dem „aufrichtig gehegten Wunsch der großen Mehrheit“ der Universitätsmitglieder, die Rede des Papstes zur Kenntnis zu nehmen – so Kardinal Bertone.
Laut italienischen Tageszeitungen hat der Papst den Besuch an der Universität auf Anraten von Kardinal Bertone abgesagt.
Die Tageszeitung ‘La Repubblica’ berichtete in der Zwischenzeit, daß der Heilige Vater über die Entwicklung „gelassen, aber betrübt“ sei – „nicht um seinetwillen, sondern wegen all dieser jungen Leute“.
Unterdessen hat der Kardinalvikar der Diözese Rom, Camillo Ruini, für Sonntag zu einer „Demonstration der Freude“ für den Papst aufgerufen.
Mehrere italienische Politiker verurteilten den Uni-Eklat. Der italienische Oppositionsführer Silvio Berlusconi sprach von einer „Wunde, welche die Universität und ganz Italien beschämt“.
Berlusconi riet dem gegenwärtig regierenden linken Spektrum, sich „einer ernsten Gewissensprüfung zu unterziehen“.
Die Allianz mit intoleranten Splittergruppen und eine durch „ein paar linke Parteien angestachelte, ideologisch motivierte antiklerikale Kampagne“ habe jenes Klima erzeugt, in dem sich eine „schändliche Seite“ der italienischen Geschichte offenbart habe.
© Titelbild: Frank Stahlberg, CC
© Bild: Flickr-Benützer „i_marinari“,CC
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Freitag, 18. Januar 2008 19:43
Peter-Pan: @Seminarist
Fangen Sie an zu denken!
Sie zu erst, wenn’s keine Mühe macht.
Und schenken Sie sich ihre verqueren rethorischen Verrenkungen mit denen sie ihre menschenverachtende Einstellung rechtfertigen wollen. Ja, menschenverachtend, denn jeder Homosexuelle ist sehr wohl ein Mensch – und die meisten wahrscheinlich bessere als Sie (nach dem Eindruck den Sie hier machen, dürfte das zugegebenermaßen nicht übermäßig schwer sein).
Wäre Sodomie prinzipiell keine Anomalie und somit im ethischen Sinne als „gut“ zu bezeichnenen, müsste eine Übertragung dieser „Normalität“ auf sämtliche Individuen einer Spezies auch „gute“ Folgen beinhalten.
Was für ein hanebüchener Schwachsinn. Gerade auf einer Seite in der völlige Keuschheit als Ideal gefeiert wird – deren bedingungsloses Praktizieren das Ende der Menschheit bedeuten würde – sollte die Lächerlichkeit dieser Schlussfolgerung auf der Hand liegen.
Die einzige Folge eine „kompletten Sodomie“ auf Erden wäre aber logischerweise das Ende aller Menschen (also individuell gesehen: „Nichtmensch“).
Und das ist doch schon ein schöner Punkt, nicht? Der gesamte katholische Klerus lebt – offiziell zumindest – im Zölibat (man könnte auch widernatürlich sagen, denn die völlige Unterdrückung der eigenen Sexualität gilt selten als natürlich). Angeblich ein Zeichen ihrer völligen Hingabe an Gott. Wir können also dankbar sein, dass nur wenige Menschen eine derartige Hingabe an Gott verspüren. Sind Priester und Bischöfe für Sie also auch Nichtmenschen?
Sie zu erst, wenn’s keine Mühe macht.
Und schenken Sie sich ihre verqueren rethorischen Verrenkungen mit denen sie ihre menschenverachtende Einstellung rechtfertigen wollen. Ja, menschenverachtend, denn jeder Homosexuelle ist sehr wohl ein Mensch – und die meisten wahrscheinlich bessere als Sie (nach dem Eindruck den Sie hier machen, dürfte das zugegebenermaßen nicht übermäßig schwer sein).
Wäre Sodomie prinzipiell keine Anomalie und somit im ethischen Sinne als „gut“ zu bezeichnenen, müsste eine Übertragung dieser „Normalität“ auf sämtliche Individuen einer Spezies auch „gute“ Folgen beinhalten.
Was für ein hanebüchener Schwachsinn. Gerade auf einer Seite in der völlige Keuschheit als Ideal gefeiert wird – deren bedingungsloses Praktizieren das Ende der Menschheit bedeuten würde – sollte die Lächerlichkeit dieser Schlussfolgerung auf der Hand liegen.
Die einzige Folge eine „kompletten Sodomie“ auf Erden wäre aber logischerweise das Ende aller Menschen (also individuell gesehen: „Nichtmensch“).
Und das ist doch schon ein schöner Punkt, nicht? Der gesamte katholische Klerus lebt – offiziell zumindest – im Zölibat (man könnte auch widernatürlich sagen, denn die völlige Unterdrückung der eigenen Sexualität gilt selten als natürlich). Angeblich ein Zeichen ihrer völligen Hingabe an Gott. Wir können also dankbar sein, dass nur wenige Menschen eine derartige Hingabe an Gott verspüren. Sind Priester und Bischöfe für Sie also auch Nichtmenschen?
Freitag, 18. Januar 2008 12:05
RRR: @ Seminarist
Danke – ein besseres Argument gegen den Zölibat kann es gar nicht geben! Denn eine Erde voller Zölibatärer
würde binnen einer Generation zum Aussterben der Menschheit führen!
Freitag, 18. Januar 2008 11:51
Seminarist: Willentlicher Prinzipienverstoss ist zu ahnden
Schon mehrfach habe ich die einleuchtenden Schlussfolgerungen hier bei kreuz.net vorgetragen:
Wäre Sodomie prinzipiell keine Anomalie und somit im ethischen Sinne als „gut“ zu bezeichnenen, müsste eine Übertragung dieser „Normalität“ auf sämtliche Individuen einer Spezies auch „gute“ Folgen beinhalten. Die einzige Folge eine „kompletten Sodomie“ auf Erden wäre aber logischerweise das Ende aller Menschen (also individuell gesehen: „Nichtmensch“). Logischerweise ist auch das einzelne sodomitische, also willentlich gegen das Urprinzip verstossende Individuum, aus der Gesamtgattung auszuklammern.
Wozu also die Aufregung? Fangen Sie an zu denken!
Wäre Sodomie prinzipiell keine Anomalie und somit im ethischen Sinne als „gut“ zu bezeichnenen, müsste eine Übertragung dieser „Normalität“ auf sämtliche Individuen einer Spezies auch „gute“ Folgen beinhalten. Die einzige Folge eine „kompletten Sodomie“ auf Erden wäre aber logischerweise das Ende aller Menschen (also individuell gesehen: „Nichtmensch“). Logischerweise ist auch das einzelne sodomitische, also willentlich gegen das Urprinzip verstossende Individuum, aus der Gesamtgattung auszuklammern.
Wozu also die Aufregung? Fangen Sie an zu denken!
Freitag, 18. Januar 2008 01:17
clarissa colonia: solus lector,
wenn Sie meinen … dürfen Sie das hier ruhig sagen!
Freitag, 18. Januar 2008 01:12
FiliusEcclesiae: Die NSDAP-Nähe des Prof. Dr. Michael Schmaus
NureinLeser
…muß man nicht die Faschismuskeule auspacken – seine Dogmatik wäre beinahe auf dem Index gelandet (s. http://www.bautz.de/…s1/schmaus_m.shtml).
Auf wessen Index?
Auf dem Index der Römischen Kirche (als NSDAP-„Brückenbauer“) oder auf dem Index der NSDAP (als römischer Katholik)?
…muß man nicht die Faschismuskeule auspacken – seine Dogmatik wäre beinahe auf dem Index gelandet (s. http://www.bautz.de/…s1/schmaus_m.shtml).
Auf wessen Index?
Auf dem Index der Römischen Kirche (als NSDAP-„Brückenbauer“) oder auf dem Index der NSDAP (als römischer Katholik)?
Freitag, 18. Januar 2008 01:08
NurEinLeser: Gegen Schmaus…
…muß man nicht die Faschismuskeule auspacken – seine Dogmatik wäre beinahe auf dem Index gelandet (s. http://www.bautz.de/bbkl/s/s1/schmaus_m.shtml).
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.







