(kreuz.net, Würzburg) Dekan Herbert Baumann (62), wird neuer Regens des Würzburger Priesterseminars.
Er war bisher Pfarrer von Kitzingen – 21 Kilometer südöstlich von Würzburg.
Das berichtete die Webseite
der Diözese Würzburg.
Mit Wirkung vom 15. März 2008 wird er den gegenwärtigen Regens, Hw. Gerhard
Weber (52), ablösen.
Dieser wird nach fast zwölf Jahren an der Spitze des Hauses Pfarrer von Rottendorf –
einer östlichen Vorstadtgemeinde von Würzburg.
Während seiner Amtszeit wurde das Priesterseminar generalsaniert.
Hw. Weber führte auch jüngst den Studienteil der Ausbildung mit dem Priesterseminar Bamberg zusammen.
Gleichzeitig ernannte der Bischof von Würzburg Domvikar Paul Weismantel (52), den Leiter des Bereichs
Geistliches Leben in der Hauptabteilung Seelsorge der Diözese, zum Spiritual des Priesterseminars.
Hw.
Weismantel löst Hw. Thomas Hermes (49) ab, der nach einem neunjährigen Missionseinsatz in Bolivien erst
am 1. September 2007 die Aufgabe des Spirituals übernommen hatte.
Für seinen Übergang von Bolivien
in die deutsche Pastoral hat Hermes jetzt aber um Zeit gebeten. Er will in den kommenden Monaten in der
Pfarrseelsorge wirken.
Der neue Regens Dekan Herbert Baumann wurde 1945 in Würzburg geboren. Er wurde
am 28. Juni von Bischof Josef Stangl in Würzburg zum Priester geweiht.
Der Neupriester wirkte zunächst
als Aushilfeseelsorger und anschließend als Kaplan.
Ab 1975 war er Jugendseelsorger für das Dekanat
Schweinfurt-Stadt und ab 1978 Diözesanjugendpfarrer und Domvikar.
1984 wurde Hw. Baumann zum Pfarrer
von Kitzingen-Sankt Johannes ernannt.
Von 1985 bis 1995 war er auch stellvertretender Dekan, von 1987
bis 1995 auch Schulbeauftragter für das Dekanat Kitzingen.
1994 ernannte ihn Bischof Paul-Werner Scheele
zusätzlich zum Pfarrer von Sulzfeld am Main.
1995 wurde Baumann Dekan des Dekanats Kitzingen. Dieses
Amt übt er bis heute aus.
2002 übernahm er zusätzlich die Pfarrei Biebelried und war von 2005 bis
2007 auch Administrator von Dettelbach, Bibergau, Effeldorf und Euerfeld.
Hw. Baumann ist Mitglied im
Diözesanpastoralrat.
Zwar litt er in den letzten Jahren an verschiedenen Krankheiten. Er traut sich
aber zu, das Amt noch zwei bis drei Jahre zu übernehmen.
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123 Lesermeinungen
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kilianus Ich gebe Ihnen Recht bei allem, was Sie in Ihrem letzten Beitrag geschrieben haben! Allerdings:
Es sind zwar hier nicht alle Ihrer Meinung, wie Sie sie in dieser Diskussion geäußert haben (auch ich
nicht!), aber so radikal in der Formulierung wie Sie es beschreiben sind auch nicht alle!! Ich zumindest
bemühe mich, nicht so zu sein. Allerdings müssen hier auf dieser Seite leider mit so etwas rechnen;
das ist zwar schade, aber hätte Ihnen klar sein müssen – das sind die Nachteile von kreuz.net.
#122 kilianus 11:24:55 | Mittwoch, 23. Januar 2008
AUF WIEDERSEHEN! Ich fand es sehr amüsant hier – verabschiede mich aber aus diesem Forum! Allerdings
möchte ich zum Schluss noch ein paar grundsätzliche Anmerkungen machen: 1. Ich bin froh und glücklich,
seit meiner Taufe Teil dieser Kriche zu sein – wie wohl die meisten hier auch! 2. Durch Taufe und Firmung
wurden mir die Gaben des Hl. Geistes geschenkt – wie allen anderen hier auch! 3. Dadurch wurde mir aber
nicht mein Gehirn abgenommen zu einem eigenständigen Denken – so habe ich meine Meinung und zu der stehe
ich – wie alle anderen hier ja auch, die sich äußern! WAS ICH ALLERDINGS SEHR BEDENKLICH FINDE: Wenn
der eine meint, einem anderen das katholisch-sein absprechen zu dürfen! Wer eine festgefahrene Meinung
von einem Thema hat und dann gleich meint, dass jemand, der eine andere Meinung vertritt, deshalb gleich
in der Hölle landet (wie es mir netterweise auch schon prophezeiht wurde), der tut mir einfach nur noch
leid – vor allem dann, wenn JEDER, der nicht seine Meinung vertritt, unter diesen Bann fällt – selbst
Bischöfe und Päpste, die dann ja gleich selbst zu Häretikern gestempelt werden oder als arme Tropfe
nicht wissen, was sie tun oder Opfer ihrer Umgebung sind! Da fällt mir ein Sprichwort dazu ein, nach
dem hier oft gehandelt wird: Willst du nicht meiner Meinung sein, dann schlag ich dir den Schädel ein! –
Jesus würde sagen: Richtet nicht, damit auch ihr nicht gerichtet werdet! Halten wir uns daran – denn
das Richten und Urteilen steht Gott alleine zu – und sonst NIEMAND!
#121 Patrokli 23:40:37 | Dienstag, 22. Januar 2008
–> Joseph Kardinal Ratzinger 9. Auch innerhalb der Kirche hat sich eine Tendenz entwickelt, die, von Pressionsgruppen
mit unterschiedlichen Namen und verschiedenem Umfang gebildet, den Eindruck zu erwecken sucht, als ob
sie sämtliche homosexuelle Personen, die katholisch sind, vertreten würde. Tatsächlich sind jedoch
ihre Anhänger zumeist auf jene Personen begrenzt, die entweder die Lehre der Kirche nicht kennen oder
sie irgendwie zu untergraben suchen. Man versucht, auch solche homosexuelle Personen unter dem Schild
der Katholischen zu sammeln, die keinerlei Absicht haben, ihr homosexuelles Verhalten aufzugeben. Eine
der dabei verwendeten Taktiken besteht darin, im Ton des Protestes zu erklären, daß jede Art von Kritik
oder Vorbehalt gegenüber homosexuellen Personen, ihrem Verhalten und ihrem Lebensstil lediglich Formen
ungerechter Diskriminierung seien. Daher ist in einigen Ländern ein regelrechter Versuch einer Manipulation
der Kirche in der Art im Gang, daß man die häufig gutgläubig gegebene Unterstützung ihrer Hirten für
die Änderung staatlicher Regelungen und Gesetze zu gewinnen versucht. Die Absicht solcher Aktionen ist
es, die Gesetzgebung der Konzeption jener Pressionsgruppen anzugleichen, nach deren Auffassung Homosexualität
zumindest eine völlig harmlose, wenn nicht sogar eine ganz und gar gute Sache ist. Obgleich die Praxis
der Homosexualität Leben und Wohlfahrt einer großen Zahl von Menschen ernsthaft bedroht, lassen die
Verteidiger dieser Tendenz von ihrem Tun nicht ab
#119 Dr. Schlämmer 21:18:56 | Dienstag, 22. Januar 2008
Dr. Schlämmer überrascht Da habe ich auch keine Angst davor! Ich wüsste auch gar nicht, wieso! Solche
Dinge können doch nur passieren, weil sie tabuisiert werden, verdrängt, verboten. Da müssen sich Menschen
verstellen, verbiegen – wenn es diese Hexenjagd gegen Homosexuelle nicht gäbe, würde das alles nicht
passieren! Dr. Schlämmer ist überrascht, von Ihnen solche Äußerungen in Zusammenhang mit der Berufung
zum Priester und dem geltenden Zölibatsgesetz zu hören. Praktizierte Homosexualität ist nach der hl.
Schrift schwere Sünde. Die entsprechenden Weisungen binden die Kirche bis ans Ende aller Zeiten, und
können – ganz nebenbei – auch rational begründet werden. Hier gibt es keinen Spielraum, wie etwa bei
der Beichtpraxis, wo das NT keine starken Normierungen vornimmt. Mit Ihrer Auffassung reden Sie implizit
einem Bruch des geltenden Kirchengesetzes einer Abweichung von der verbindlichen Offenbarung das Wort.
Dies macht auf der anderen Seite deutlich, wie wichtig es ist, dass die Priesterseminare der kath. Kirche
nicht von praktizierenden Homosexuellen unterwandert werden. Eher noch ist an eine Aufweichung der Zölibatsbesteimmungen
zu denken, wozu die Schrift durchaus den Raum gibt. Weiterhin geht Dr. Schlämmer davon aus, dass die
Vorwürfe gegen den genannten Regens haltlos sind: ein Gang in die Sauna, ja selbst eine Einladung hierzu
eignen sich nicht, einen solchen Vorwurf zu untermauern; selbst ein geteiltes Zimmer ist bei Weitem kein
Beweis für homosexuelle Praktiken.
@FiliusEcclesiae – Homo-Unterwanderung Ich kann Ihnen nur zustimmen, was Ihre Einschätzung zu diesem
„kilianus“ betrifft. Was dieser „kilianus“ hier vom Stapel läßt, ist mitursächlich für die Homo-Unterwanderung
der Kirche seit dem V2! Dieses warme Gesabbere der letzten Postings hier ist ja nicht zum Aushalten! Früher
waren die Priester wenigstens noch richtige Männer und keine Memmen!
@kilianus: Informieren Sie sich über die katholische Glaubenslehre und bekehren Sie sich Ist mir schon
klar, dass es sich hauptsächlich um den Westen handelt – wir reden ja schließlich über die römsich-katholische
Kirche, oder? Eine Bemerkung noch an FiliusEcclesiae: Göttliches Recht akzeptiere ich für dogmatische
Fragen, für Fragen der Moral (Homosexualität) aber garantiert nicht! Moral KANN sich verändern – Moral
verändert sich – wie auch auch die Gesellschaft! Kirche kann sich auch selbst ins Abseits manövrieren,
wenn sie stur an Dingen festhält, die längst naturwissenschaftlich widerlegt sind! Sind Sie der liebe
Gott, daß es für dessen Kirche interessant ist, was Sie akzeptieren und was nicht? Informieren Sie sich
über die katholische Lehre im Katechismus der Katholischen Kirche – und bekehren Sie sich, oder Sie wandern
eben in das ewige Höllenfeuer der Verdammten.
#115 kilianus 20:16:42 | Dienstag, 22. Januar 2008
Klar! Ist mir schon klar, dass es sich hauptsächlich um den Westen handelt – wir reden ja schließlich
über die römsich-katholische Kirche, oder? Eine Bemerkung noch an FiliusEcclesiae: Göttliches Recht
akzeptiere ich für dogmatische Fragen, für Fragen der Moral (Homosexualität) aber garantiert nicht!
Moral KANN sich verändern – Moral verändert sich – wie auch auch die Gesellschaft! Kirche kann sich
auch selbst ins Abseits manövrieren, wenn sie stur an Dingen festhält, die längst naturwissenschaftlich
widerlegt sind!
kilianus In diesem Fall war es die irische Praxis, das ist richtig; es gab auch noch manch andere Ausnahmen,
aber in den meisten Fällen war es die römische (beste Beispiele: die Liturgie, der „Osterfeststreit“
von 195 u. dergl.). Rom konnte durchaus erkennen, dass eine andere Praxis die bessere war, aber: Es hat
ist letztendlich nur eine (egalk ob die eigene oder eine andere) von Rom anerkannt worden, eben weil sie
sich als die tragfähigste erwiesen hat. Was ich schreibe, gilt v.a. für den Westen der Kirche.
#113 kilianus 19:19:13 | Dienstag, 22. Januar 2008
Papa Pio Es hat sich gerade nicht die römische Praxis durchgesetzt, sondern die irische – OBWOHL Rom
den Iren die Exkommunikation angedroht hat – Rom hat in dieser Frage den Kürzeren gezogen! Es wäre nett,
wenn Sie sich mal in der Kirchengeschichte informieren, bevor Sie irgendwelchen Unsinn schreiben!
#112 Patrokli 09:21:40 | Dienstag, 22. Januar 2008
–> Joseph Kardinal Ratzinger Die Unterweisung der Kirche heute steht demgemäß in organischem Zusammenhang
mit der Sichtweise der Heiligen Schrift und der beständigen Überlieferung. Obwohl die Welt von heute
sich in vielerlei Hinsicht wirklich verändert hat, spürt die Christenheit die tiefen und dauerhaften
Bande, die uns mit den Generationen verbinden, die uns vorangegangen sind, „bezeichnet mit dem Siegel
des Glaubens“. Nichtsdestoweniger übt heute eine wachsende Zahl von Menschen, auch innerhalb der Kirche,
einen enormen Druck aus, damit sie die homosexuelle Veranlagung akzeptiere, als ob sie nicht ungeordnet
wäre, und damit sie die homosexuellen Akte legitimiere. Diejenigen, die innerhalb der Kirche das Problem
in dieser Richtung vorantreiben, unterhalten oft enge Beziehungen zu denen, die außerhalb der Kirche
ähnlich handeln. Die zuletzt genannten Gruppen sind von einer Auffassung geleitet, die jener Wahrheit
über die menschliche Person zuwiderläuft, die uns im Geheimnis Christi vollends offenbart worden ist.
Selbst wenn es ihnen nicht voll bewuát ist, bekunden sie eine materialistische Ideologie, welche die
transzendente Natur der menschlichen Existenz leugnet, wie auch die übernatürliche Berufung jedes einzelnen.
Die kirchlichen Amtsträger müssen sicherstellen, daß homosexuelle Personen, die ihrer Sorge anvertraut
sind, durch diese Meinungen nicht irregeleitet werden, welche der Lehre der Kirche zutiefst widersprechen.
kilianus FiliusEcclesiae hat Recht! Außerdem gab es, wie in so vielen Dingen, auch in der von Ihnen angesprochenen
Angelegenheit genauso wie in puncto Ohrenbeichte etc. eine Entwicklung im Laufe der Kirchengeschichte.
In den ersten Jahrhunderten existierten sehr viele unterschiedliche Formen von Region zu Region, aber
dieser Pluralismus in so entscheidenden Dingen schadete letztendlich der Einheit der Kirche, sodass sich
die römische Praxis durchgesetzt hat. Und diese hat sich nun über so viele Jahrhunderte hinweg als tragfähig
erwiesen. Außerdem ist die Sexuallehre der Kirche keine willkürlich aufgestellte Doktrin, sondern gerade
sie ist eine tiefe Wahrheit, die sich aus der Sexualität als Geschenk Gottes und aus dem Verhältnis
Mensch-Gott ergibt. Da die Kirche diese tiefe Wahrheit erkannt hat, kann sie sich nicht einfach davon
lösen, nur weil das gerade dem Zeitgeist widerspricht. Die Zeichen der Zeit erkenne heißt nicht, alles
anzupassen, sondern die tiefen Wahrheiten der kirchlichen Lehre in einer unserer Zeit verständlichen
Sprache zu verkünden. Die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. sind das beste Beispiel dafür,
und auch für die Wirksamkeit dieses Unterfangens. Darum muss sich die Kirche unaufhörlich bemühen;
natürlich ist das nicht einfach, aber zur Bequemlichkeit sind wir nicht da! Schon der Herr selbst war
ein Zeichen des Widerspruchs, udn das ist jeder, der zeitlose Werte vertritt.
@kilianus: „Veränderungen hat es immer gegeben“ Die Kirche kann nur dort verändern, wo das in ihrer
Macht steht, nämlich im kirchlichen Recht. Sie sprechen aber von Dingen göttlichen Rechtes, die auch
die Kirche nicht ändern kann, und die überhaupt keine Kreatur ändern kann. Wo läge eigentlich das
große Problem, wenn sich mal in der Kirche etwas an der Sexualmoral ändern würde – es hat Veränderungen
im Laufe der Kirchengeschichte immer wieder gegeben!
Veränderung der Norm! Wo läge eigentlich das große Problem, wenn sich mal in der Kirche etwas an der
Sexualmoral ändern würde – es hat Veränderungen im Laufe der Kirchengeschichte immer wieder gegeben!
Gerade wenn ich die Geschichte unseres Bistums Würzburg anschaue – unser Glaubensbote, der Hl. Kilian
kam als irischer Wandermönch nach Würzburg und ging – nach damaligem Recht und Sitte Vorschrift – gegen
die Ehe des damaligen und frisch bekehrten Herzogs Gozbert vor, da dieser mit der Frau seines verstorbenen
Bruders verheiratet war – ein Umstand, der damals nicht statthaft war, da selbst der Tod die bestehenden
verwandtschaftlichen Bindungen nicht lösen konnte – heute würde niemand sich an einer solchen Verbindung
stören! Oder überhaupt die irische Kirche – die im 4./5. Jahrhundert die heute geübte Praxis der Ohrenbeichte
entwickelte – entgegen der vorher geübten Praxis durfte hier plötzlich mehrmals im Leben, ja immer wieder,
eine Vergebung der Sünden durch Gott erteilt werden, es wurde die Absolution VOR Ableistung des Bußwerkes
erteilt, etc. – Rom hat versucht, diese Neuerung, die Veränderung zu unterdrücken. Wer die „neue“ Form
der Ohrenbeichte aus Irland praktiziert, riskierte, exkommuniziert zu werden! Und heute? Welche Form schreibt
denn unsere Kirche heute als einzig gültige, verbindliche Form der Sündenvergebung vor? Es gibt Veränderungen,
auch wenn sich vorher noch einmal mit aller Gewalt gegen alles Neue gestemmt wird – warum nicht auch in
diesem Bereich?
aller guten Dinge sind drei: Rahmenordnung 30. Die Leiter sollen mit größter Sorgfalt ausgewählt werden:
es sollen Männer sein von priesterlichem und apostolischem Geist, fähig zu brüderlicher Zusammenarbeit
im gemeinsamen erzieherischen Bemühen. Sie sollen Aufgeschlossenheit für die Erfordernisse der kirchlichen
und bürgerlichen Gesellschaft, Erfahrung im pfarrlichen oder sonstigen pastoralen Dienst und eine gründliche
Kenntnis der Mentalität der Jugend besitzen. Da das Amt der Seminarleiter eine hervorragende Kunst ist,
verträgt es keine aus dem Stegreif geschehende zufällige Handlungsweise. Die Seminarleiter müssen außer
den natürlichen und übernatürlichen Gaben auch unbedingt die für ihr jeweiliges Amt erforderliche
spirituelle, pädagogische und sachliche Vorbereitung haben. Diese sollen sie vornehmlich in besonderen
Instituten erwerben, die in der eigenen oder in anderen Regionen für diesen Zweck gegründet beziehungsweise
noch zu gründen sind. 29.Der Regens, der das wichtigste und schwierigste Amt bei der Leitung des Seminars
ausübt, soll der Koordinator der gesamten Seminarleitung sein. In brüderlicher Liebe fördere er unter
Achtung des Gewissensbereiches eine enge Zusammenarbeit, damit durch einträchtiges Bemühen die Ausbildung
der Alumnen voranschreite. Dazu kann das gemeinsame Leben der Seminarvorsteher in hervorragender Weise
beitragen. Des öfteren – zum Beispiel wenigstens einmal im Monat – sollen sie zusammenkommen, um ihre
gemeinsame Arbeit aufeinander abzustimmen,
#107 OpusRegentis 18:29:19 | Montag, 21. Januar 2008
Dank und Glückwünsche Im Interesse der Studierenden im Priesterseminar Würzburg und auch im Interesse
der Hausleitung wäre es gut, dass hier nun endlich Ruhe einkehrt. Auf Grund menschlicher Enttäuschung
wird – leider Gottes – auch in der Kirche oft schmutzige Wäsche gewaschen. Davor ist niemand sicher!
In den letzten Beiträgen werden wir daran erinnert, wie wichtig eine solide Ausbildung ist. Die Position
eines Regens ist keine leichte. 12 Jahre diese Aufgabe wahrzunehmen ist des Dankes wert! Daran möchte
ich erinnern. Dem neuen Regens wünsche ich eine Glück und Gottes Segen!!
nocheinmal GRUNDORDNUNG 48. Die Kirche des lateinischen Ritus hat sich die durch ehrwürdige Gewohnheit
empfohlene Norm gegeben, nur jene für das Priestertum auszuwählen, die mit Gottes Gnade freiwillig den
Zölibat um des Himmelreiches willen ergreifen wollen. Diese Lebensform, die in der Lehre des Evangeliums
und der unverfälschten Überlieferung der Kirche wurzelt, ist „dem Priestertum in vieler Hinsicht angemessen…
Die priesterliche Sendung ist nämlich gänzlich dem Dienst an der neuen Menschheit geweiht, die Christus,
der Überwinder des Todes, durch seinen Geist in der Welt erweckt“. Es ist eine Lebensform, durch die
die Presbyter Christus „leichter ungeteilten Herzens anhangen, … sich freier … dem Dienst für Gott
und die Menschen schenken … und so noch mehr befähigt werden, die Vaterschaft in Christus tiefer zu
verstehen …“. Da sie nämlich den jungfräulichen Stand um des Himmelreiches willen wählen (Mt 19,12),
werden sie also auf diese Weise „ein lebendiges Zeichen der zukünftigen, schon jetzt in Glaube und Liebe
anwesenden Welt, in der die Auferstandenen weder freien noch gefreit werden“ (vgl. Lk 20, 35-36)108. Die
sich also auf das Priestertum vorbereiten, sollen den Zölibat als besondere Gabe Gottes betrachten und
annehmen. Durch ein Leben, das ganz dem Gebet, dem Eins-Sein mit Christus und einer aufrichtigen brüderlichen
Liebegewidmet ist, sollen sie die notwendigen Bedingungen schaffen, unter denen sie den Zölibat ohne
Abstriche und frohen Herzens leben können, ständigbemüht um die Lauterkeit
Gute Priester Ja, was hätten wir für gute Priester, wenn sich alle – Hausleiter und Alumnen – an diese
Grundordnung halten würden! Eigentlich müsste es gar nicht notwendig sein, so etwas als Grundordnung
aufzustellen, weild as eigentlich selbstverständlich wäre. Aber dem ist leider nicht so… Herr, schenke
uns viele heilige Priester!
Grundordnung für die Ausbildung der Priester 49. Der Alumne muss ein enges und freundschaftliches Verhältnis
zur Personund zur Sendung Christi erstreben, der sein Werk in demütigem Gehorsamgegenüber dem Willen
des Vaters vollbrachte (vgl. Jo 4, 34). Diese Freundschaftverlangt notwendig, dass der Priesterkandidat
in aufrichtiger Treue „den eigenen Willen gehorsam in den Dienst für Gott und die Brüder zu stellen114“vermag.
Für den, der in Einheit mit dem gekreuzigten Christus an der Auferbauung seines Leibes mitarbeiten will,
ist es nämlich unbedingt erforderlich,dass er nicht nur lernt, das Kreuz anzunehmen, sondern es auch
zu lieben und bereitwillig im pastoralen Geist alle Belastungen auf sich zu nehmen, die derapostolische
Dienst erfordert. Aufgabe der Seminarleiter ist es, die jungen Männer zu einem echten undreifen Gehorsam
zu führen, der im Vertrauen auf Christus gründet. Er erwartet von den Seinen Gehorsam, nachdem er zuvor
selbst das Beispiel dieserHaltung gegeben und zugleich durch seine Gnade in uns die Grundlage desGehorsams
gelegt hat. Es ist deshalb notwendig, dass die Seminarleiter ihre Autorität mit Klugheit und Achtung
vor der Person ausüben. Die jungenMänner jedoch werden sicherlich in dieser Beziehung ihre Mitarbeit
leisten,wenn ihnen nur der Gehorsam im wahren Lichte vorgestellt wird, man muss ihnen nämlich aufzeigen,
wie notwendig es ist, dass alle für das Erreichen desgemeinsamen Wohles zusammenwirken, und dass auch
die Autorität dieses zum Ziel hat (vgl. Nr. 24
Cave! „‘kreuz.net’ akzeptiert ohne Namen eingereichte Informationen und betrachtet es als Ehrensache,
die strikte Anonymität seiner Informanten zu wahren. „ Ja und? Was deutlich genannt werden muss, sind
die Namen der Angeschuldigten, damit diese, im Falle, dass Beweise vorliegen, verfolgt, oder, falls die
Anschuldigung falsch war, sich verteidigen können. Das ist ja eine tolle Sache, wie hier über bestimmte
Personen, die man sich bestenfalls aus dem Zusammenhang zusammenreimen kann, in rufmörderischer Weise
hergezogen wird!
Patrokli Genau das ist der Punkt, Patrokli! Sie sprechen mir da vollkommen aus dem Herzen, ich kann das
voll und ganz unterstreichen! Und der Mangel an geistlichem Leben ist auch die Ursache für die Vorfälle
in Würzburg und für die Zustände in so vielen anderen Smeinaren. Daher ist es keine Lösung, den Zölibat
abzuschaffen, sondern das geistliche Leben zu intensivieren; hoffen wir, dass das jetzt in Würzburg mit
dem neuen Spiritual gelingt.
Geistliches Leben Die Formung des Geistlichen Lebens ist in meinen Augen eine der Hauptaufgaben des Priesterseminars.
Das spätere Alleinsein ist doch die Regel der Lebensform eines Priesters im Pfarrhaus. Das nicht nur
zu bewältigen sondern auch als geistige Dimension zu gestalten, wird im Priesterseminar grundgelegt.
In einerer hoch sexualisierten Welt, die so etlichen Angst und das Gefühl von Sodom und Gomorrha einjagt,
ist der Zölibat als Lebensform vielfältig angegriffen. Gleich ob hetero- oder homosexuell veranlagt,
lebt der Priester seinen Zölibat. Damit ihm das gelingt, bedarf es eines Geistlichen Lebens, das aus
einer engen Beziehung zu Christus gestaltet ist (tägliche Eucharistie, Lesung der Heiligen Schrift, Meditation
und Betrachtung). Ich habe den Eindruck das die Wurzel des Übels im Mangel an Geistlichem Leben liegt!
Patrokli Da haben Sie recht – aber auch das ist eine Auswirkung der Nichtbeachtung römischer Vorschriften,
wie es heute Gang und Gäbe ist; es ist deshalb nicht richtig, eine Änderung der kirchlichen Sexualmoral
zu fordern, wie es kilianus tut! Vielmehr soltle eine Durchdringung und Aneigung udn ein Verständnis
der Vorgaben gefördert werden, dass kann am meisten helfen.
Patrokli und kilianus Auch die römischen Richtlinien rechtfertigen in keiner Weise den diskriminierenden
Umgang mit homosexuellen Seminaristen (vgl. die von Ihnen unten zitierte Stelle) und überhaupt homosexuellen
Menschen und wenden sich auch deutlich gegen jegliche Unterdrückung der Sexualität – was auch bei allen
anderen Äußerungen bzgl. (hetero)sexueller Enthaltsamkeit der Fall ist.
–> kilianus Ohne Angst und Furcht dieses Thema anzusprechen, ist nicht leicht. Es gibt ja leider die verheerenden
Mechanismen, Priester auszuschalten – einer davon ist, ihm Homosexualität zu unterstellen! Damit scheint
dann alles über ihn gesagt zu sein! Ein offener Umgang, der den Menschen dabei sieht, ist wünschenswert.
Sonst rutscht zuviel in den Untergrund. D. h. aber nicht, daß es damit ausgestanden ist. Es gibt ja genügend
Schlagzeilen darüber, wie so etwas wieder an das Licht kommt. Machen Sie sich doch in Ihrem Umfeld für
ein anderes Denken stark!
kilianus Was soll ich denn genaueres sagen? Ich denke, folgendes ist deutlich genug: Der Bischof wird
ber Situation und Entwicklungen im Bistum permanent falsch informiert; allgemein, besonders aber bei den
Visitationen wird ihm eine „heile Welt“ vorgegaukelt, die es gar nicht gibt; bestimmte von wohlmeinenden
Menschen im Vertrauen an ihn gerichtete Briefe haben ihn niemals erreicht; Generalvikar und Domkapitulare
untergraben offen den Willen des Bischofs und formulieren entsprechend in Stellungnahmen und Dokumenten;
jegliche Initiativen des Bischofs, z.B. in personeller und liturgischer Hinsicht, werden vom Domkapitel
systematisch jedes Mal vollständig abgeblockt; die Reihe wäre beliebig fortsetzbar. Reicht das? In der
Tat ist Bischof Friedhelm auf offene Herzen und Ohren gestoßen, aber nur wegen seiner Leutseligkeit und
seines Humors; als dann seine ersten inhaltlichen, konsequent an der Lehre und Disziplin der Kirche ausgerichteten
Äußerungen kamen, war es damit schnell vorbei. Zu Ihrer Äßerung bzgl. der Sexualmoral: Die Sexualmoral
der kath. Kirche lebt nicht nach diesem Motto, nur wenn man sie ideologisch betrachtet! In Wirklichkeit
ist sie ganz für den Menschen da, nur wenn er sie einhält, kann der Mensch seiner gottgeschenkten Würde
ganz entsprechen. Wie generell ist auch hier die Kirche für den Menschen da! Das heißt aber nicht, dass
man alles an den zeitgeistbedingten menschl. Bedürfnissen ausrichten darf – die Kirche konnte nur bestehen,
weils ie das nie getan hat.
keine Angst! Da habe ich auch keine Angst davor! Ich wüsste auch gar nicht, wieso! Solche Dinge können
doch nur passieren, weil sie tabuisiert werden, verdrängt, verboten. Da müssen sich Menschen verstellen,
verbiegen – wenn es diese Hexenjagd gegen Homosexuelle nicht gäbe, würde das alles nicht passieren!
–> kilianus Ihnen ist Voll und Ganz zuzustimmen: „Für mich stellt sich eher die Frage (da werde ich jetzt
wieder einen Sturm der Entrüstung auslösen), warum solche Vorfälle überhaupt passieren. Wenn wir als
Kirche eine Sexualmoral entwickeln würden, die nicht nach dem Motto lebt: es kann nicht sien, was nicht
sein – sondern, eine, die auch mit dem Leben der Menschen zu tun hat, wäre uns sehr geholfen!“ Haben
Sie keine Angst vor dem Sturm der Entrüstung!
Hm!!! Für mich kommen diese Intrigen alles andere als deutlich zum Ausdruck! Ansonsten weiß ich, dass
Bischof Hofmann zu Beginn durchaus auf offene Herzen und Ohren gestoßen ist, aber seine Art und Weise
des Handelns nicht immer glücklich gewesen sind!
kilianus Ich kenne die Intrigen gegen Bischof Friedhelm Hofmann sehr genau, habe sie doch auch deutlich
genannt! Von dem her brauche ich mir da nichts vorwerfen zu lassen… Ansonsten stimme ich Ihnen zu!
Homosexualität und Weiheamt KONGREGATION FÜR DIE KATHOLISCHE BILDUNG INSTRUKTION ÜBER DIE AUSWAHLKRITERIEN
FÜR PERSONEN MIT HOMOSEXUELLEN NEIGUNGEN UND IHRE ZULASSUNG INS PRIESTERSEMINAR UND ZU DEN HEILIGEN WEIHEN.
Vom Zweiten Vatikanischen Konzil bis heute haben verschiedene Dokumente des Lehramtes – besonders der
Katechismus der Katholischen Kirche – die Lehre der Kirche über die Homosexualität bestätigt. Der Katechismus
unterscheidet zwischen homosexuellen Handlungen und homosexuellen Tendenzen. Über homosexuelle Handlungen
lehrt er, daß diese in der Heiligen Schrift als schwere Sünden dargestellt werden. Die Tradition hat
sie immer als in sich unmoralisch und im Widerspruch zum Naturrecht betrachtet. Sie können folglich in
keinem Fall gutgeheißen werden. Auch tief eingewurzelte homosexuelle Neigungen, die sich in einer gewissen
Anzahl von Menschen vorfinden, sind objektiv ungeordnet und stellen für die Betroffenen oft eine Prüfung
dar. Solche Personen müssen mit Respekt und Feingefühl angenommen werden. Ihnen gegenüber ist jede
Form einer ungerechten Diskriminierung zu vermeiden. Sie sind gerufen, in ihrem Leben den Willen Gottes
zu erfüllen und die Schwierigkeiten, denen sie begegnen, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.
Papa Pio Irgendwie komisch, oder? Da wird darüber gejammert, dass hier unklare Verdächtigungen ausgesprochen
werden, was wirklich im Würzburger Seminar vorgeht – aber dann geht es genauso weiter – über die angeblichen
Intrigen gegen unseren Diözesanbischof Friedhelm Hofmann. Da wissen Sie doch genauso wenig Fakten, oder?
Es wäre nett, wenn sich hier alle erst mal an die eigene Nase fassen würden, bevor sie über andere
urteilen. Und lieber Romulus: Ich verbitte mir die Bemerkung, ich wäre naiv! Wenn Chrysostomos97 wirklich
entsprechende Vorfälle hat erleben müssen, tut es mir sehr leid, das ändert jedoch nichts an der Tatsache,
dass ICH nichts dergleichen erlebt habe – und auch meine Kurskollegen, mit denen ich darüber gesprochen
habe, von keinen entsprechenden Vorfällen berichten konnten. Ich habe nicht behauptet, es gäbe so etwas
nicht, aber das weiß ich nicht – und das stimmt und ist nicht naiv! Außerdem wehre ich mich gegen die
Unterstellung: wam – wärmer – Würzburg! Ein solcher Satz ist eine Frechheit der großen Mehrheit der
Seminaristen gegenüber, die sich mit großen Ernst, bewusst und gewissenhaft auf diesen Weg gemacht haben!
Für mich stellt sich eher die Frage (da werde ich jetzt wieder einen Sturm der Entrüstung auslösen),
warum solche Vorfälle überhaupt passieren. Wenn wir als Kirche eine Sexualmoral entwickeln würden,
die nicht nach dem Motto lebt: es kann nicht sien, was nicht sein – sondern, eine, die auch mit dem Leben
der Menschen zu tun hat, wäre uns sehr geholfen!
–> Eliza Ich verfolge mit großem Interesse die Diskussion an dieser Stelle. ‘kreuz.net’ akzeptiert ohne
Namen eingereichte Informationen und betrachtet es als Ehrensache, die strikte Anonymität seiner Informanten
zu wahren. So können Sie im Impressum nachlesen! Daß die gewährte Anonymität auch Schattenseiten in
der von Ihnen kritisierten Form ermöglicht, ist unbestritten.
Bruder Barnabas und Eliza Euren Ausführungen ist sehr zuzustimmen! Es ist schon bezeichnend, wie sich
Christen hier auslassen, ohne wirklich die Fakten zu kennen! Und wie einzelne Personen nur aufgrund von
bestiummten Andeutungen oder Vermutungen über Menschen urteilen und richten! „Richtet nicht, damit auch
ihr nicht gerichtet werdet“, spricht der Herr. Bei solchen Auslassungen ist es kein Wunder, dass diese
Internet-Seite hier meistens nicht für voll genommen wird; das wirkt sich nur negativ aus udn stellt
alle, die hier schreiben, in schlechtes Licht. Man kann sich kaum vorstellen, Bruder Barnabas, wie einsam
Bischof Friedhelm ist, weil er von denen, die eigentlich seine Mitarbeiter sein sollten und auf die er
sich verlassen können sollte, nur getäuscht und hintergangen wird – in einem Maße, gegen das er allein
nichts ausrichten kann! Auch der rheinische Humor kommt da an seine Grenzen, statt dessen fließen Tränen…
Deshalb braucht er umso mehr die ideelle Unterstützung und das Gebet eines jeden wohlmeinenden Katholiken,
denn nur so kann er die nötige Kraft finden! Bischof Friedhelm kennt die Missstände, die es gibt; aber
wie soll er sie unter diesen Bedinungen beheben? Es darf ihn also niemand verurteilen, dass er das nicht
tut. Wer das will, sollte besser für ihn beten. Meinten Sie einen Würzburger Priestersamtskandidaten?
Entlädt? „Könnte es sein, dass in kirchlichen Kreisen vieles unter den Tisch gekehrt wird und sich dann
mit solcher Energie entlädt?“ Dass allzuviel unter den Tisch gekehrt wird, könnte sein. Aber das, was
hier geschieht, ist kein „entlädt“. Es ist unklares Geraune, das in dieser Form außerordentlich böswillig
wirkt oder ist. Entweder WISSEN Sie wirklich etwas, dann sagen Sie es klar, dann muss das verfolgt und
bereinigt werden. Und dann können sich die zu Unrecht Angeschuldigten auch verteidigen. Oder Sie wissen
eben nichts Genaues. Dann müssen Sie schweigen. Solche extrem schwerwiegenden Vorwürfe dürfen nicht
auf Grund bloßer Vermutungen und per Gerücht und hinter dem Rücken der Betreffenden kolportiert werden.
~ Eliza Es ist bedauerlich, was sich in kirchlichen Kreisen entlädt, wenn solche Themen auf den Tisch
kommen. Ich frage mich seit langem, warum ist das so? Eine eindeutige Antwort habe ich darauf noch nicht
gefunden. Jedenfalls bilden die Äußerungen hier keinen Einzelfall. Könnte es sein, dass in kirchlichen
Kreisen vieles unter den Tisch gekehrt wird und sich dann mit solcher Energie entlädt? Ist der Hinweis
von Eliza, dass im sinne Jesu das Ja ein Ja und das Nein ein Nein nicht auch eine Anfrage an amtskirchliche
Vorgehensweisen? Und sind nicht oft Priesterseminarien Orte von Denunziationen, weil es auch dort gern
offene Ohren – nicht nur bei der Leitung des Hauses – gibt? Was mir ein Priestersamtskandidat dazu erzählte,
hat mich erschüttert. Andererseits frage ich mich, ob alle Schreiber dieses Forums das Würzburger Seminar
meinen? Oder ob nicht jetzt eine Möglichkeit geboten ist, sich allgemein Erfahrungen von der Seele zu
schreiben und der rasche Regentenwechsel in Würzburg nur der Aufhänger dafür ist? Ich denke an den
Bischof von Würzburg, der es sicher nicht leicht hat, seinen Weg zu gehen. Was PapaPio schreibt, macht
mich nachdenklich. Wie einsam kann ein Bischof sein, wenn er keinen Rückhalt bei denen hat, die in der
Bistumsleitung mitarbeiten. Ich wünsche Mons. Hofmann von Herzen das nötige Durchhaltevermögen. Hoffentlich
hilft ihm sein rheinischer Humor auch diese Situation auszuhalten!
Bitte um Ernst! Allein schon von den Rahmenbedingungen der Zivilgesellschaft her möchte ich die Anschwärzer
im vorliegenden Strang bitten, entweder, wenn sie etwas beweisen können, die Namen zu nennen, oder das
Geraune einzustellen. Vgl das Gesetz zur Üblen Nachrede: Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache
behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen
geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr
oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen
ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. So der § 186 StGb. So wie Sie
redet man nicht, wenn es um so schwerwiegende Vorwürfe geht.---Ein solches unklares Gerede läuft aller
Christlichkeit selbstverständlich zuwider. Auch insoweit ist die Einschärfung Christi zu beherzigen:
„Eure Rede sei ja ja, nein nein, was darüber ist, ist von Übel!“
Hallo Romulus Vom Regens zum Vorstadtpfarrer! Vor Regens Weber war Karl Hillenbrand – jetzt Generalvikar
der Diözese – vor Regens Hillenbrand war Heinz Röschert – nach seiner Regentenzeit Pfarrer von Schweinfurt,
Hl. Geist, seit 1999 Pfarrer von Stockheim und Ostheim vor der Rhön – ein Regens, an den meines Wissens
ALLE seine Seminaristen mit großer Hochachtung zurückdenken!
#83 seminarist88 18:07:34 | Sonntag, 20. Januar 2008
Regens mit seltsamen Führungsstil Ich weiß von einem Fall in dem ein Seminarist Opfer der willkürlichen
regentschaft des bisherigen Würzburger Regens wurde. Ein Seminarist geriet in Schwierigkeiten, sein Regens
wollte zunächst helfen und liess ihn schließlich im Stich. Er machte den armen Mitbruder für eine Pressesache
gegen ihn verantwortlich. Fähige Leute werden auf diese Weise verdrängt. Für Würzburg wird dieser
junge Mann nicht mehr seine Bereitschaft zeigen.
@Kilianus – Du scheinst sehr naiv zu sein… Ich war selbst sechseinhalb Jahre in diesem „Lustschlösschen“
Insasse und habe in dieser gesamten Zeit – weder unter dem aktuellen noch dem vorherigen Regens irgendwelche
„Erlebnisse“ gehabt noch von ihnen gehört! Aus Deiner Beschreibung nehme ich mal an, dass Deine Zeit
in diesem Kasten schon eine Weile her ist, ich vermute mal mindestens 12 Jahre. Wie naiv kann man sein,
die damaligen Verhältnisse auf die Gegenwart zu übertragen? Du weißt nicht, was in all den Jahren sich
dort entwickelt hat, als Du bereits geweiht warst; und was der Poster „Chrysostomos97“ hier schrieb klingt(!)
plausibel. Außerdem welcher Regens macht denn eine solche Karriere, vom Regens zum Vorstadtpfarrer (!).
Warum nimmt der neue Spiritual bereits nach drei Monaten (!) Reisaus? sorry, aber diese Vorgänge lassen
manches ahnen.
Redlichkeit und Urteilsvermögen Die Meldung vom 3. Dezember des vergangenen Jahres ist nicht an den Haaren
herbeigezogen. Der Spiritual verlor seine Aufgabe, weil er sich an den Bischof gewandt hatte und über
Mißtstände berichtete. Keine leichte Aufgabe für einen Bischof, hier die richtige Entscheidung zu treffen,
schon garnicht, wenn aus dem forum internum berichtet wird. Es zeigt sich aber nun auch, dass manche Entscheidungen
etwas längere Zeit brauchen. Was nun ja anscheinend auch geschehen ist. Wieder einmal ist ein Priesterseminar
in die öffentliche Diskussion geraten. Wenn das ganze zur Klärung und Reinigung beiträgt, hat auch
dieser Prozess seinen Sinn! Msgr. Hofmann hat in dieser für ihn nicht leichten Zeit die Solidarität
all derer verdient, die daran Interesse haben, dass es auch in Zukunft Priester geben wird.
#80 Dr. Schlämmer 16:34:54 | Sonntag, 20. Januar 2008
Strukturelle Ursachen, Teil 2 Dr. Schlämmer hält es für sehr bedenklich, dass ein Regens über die
Eignung eines Kandidaten überhaupt sehr viel selbst zu sagen hat. Die Eignung eines Kandidaten sollte
sich am ehesten in möglichst objektiven Prüfungen zeigen und nicht in irgendwelchen zur Willfährigkeit
verleitenden Gutachten. Motto: Glaube keinem Gutachten, wenn du den Gutachter nicht ganz genau kennst.
Es sage Dr. Schlämmer niemand, dass eine solche Vorgehensweise nicht möglich ist.
Unterstellungen! Ich muss erst einmal feststellen, dass ich fassungslos und traurig bin, wie man hier
miteinander umgeht – über andere herzieht etc. In diesem kompletten Forum habe ich bisher nur unbewiesene
Vermutungen und Spekulationen gelesen! Ich war selbst sechseinhalb Jahre in diesem „Lustschlösschen“
Insasse und habe in dieser gesamten Zeit – weder unter dem aktuellen noch dem vorherigen Regens irgendwelche
„Erlebnisse“ gehabt noch von ihnen gehört! Die Redlichkeit gebietet eigentlich, erst Dinge in die Welt
zu setzen, die ich beweisen und belegen kann! Was würde wohl Jesus zu diesen Gehässigkeiten sagen, wenn
er diese hier lesen müsste? Ein bisschen mehr Nächstenliebe im Umgang miteinander würde uns als Kirche
gut zu Gesicht stehen!
Meine Erfahrungen Aus dem Seminar ausgestiegen, denke ich mit sehr gemischten Gefühlen an diese Zeit
zurück. Mir geht es nicht darum, sexuelle Orientierung von Priestern zu bewerten und zu kommentieren.
Sie sind Menschen und haben auch menschliche Bedürfnisse und je nach dem Stand der persönlichen Aszese
leben sie diese aus oder auch nicht. Die Problematik, die ich erlebt habe, ist eine unseelige Verquickung
dieser Bedürfnisse mit der Tatsache, dass ein Regens seine Kandidaten zu beurteilen hat. Ich habe erlebt,
wie das geschehen kann. Ich denke an alle Ängste dich ich hatte und mittlerweile überstanden habe. Die
Spannung zwischen nahezu flachsigen Begegnung im Bierkeller und Festen, die Berührungen auf den Beinen
oder am Po, die Einladung zu privaten Ausflügen und den Gesprächen, in denen es um meine Beurteilung
ging, bei denen ich immer den Eindruck hatte, dass es hier um mehr als meine Eignung zum Priesterberuf
geht, diese Spannung war für mich unerträglich. Auch die Erfahrung, wie beleidigt der Regens sein konnte,
wenn man ihm nicht zu willen war, hat in mir große Krisen hervorgebracht. Beim Spiritual fand ich – Gott
sei Dank – ein offenes Ohr, merkte aber auch, dass sich in den konkreten Lebensumständen für mich nichts
änderte. Ich wollte Priester werden, aber mir wurde es in diesem Seminar immer enger. Schließlich faßte
ich den Mut, mich an den Bischof zu wenden. Leider bekam ich nicht die erwartete Rückmeldung. Aussitzen,
Ruhe waren der Grund, das Seminar zu verlassen
Was tun? Es ist wohl an der Zeit, Msgr. Hofmann auch hier die Solidarität zu zeigen, die in einer solch
schwierigen Situation notwendig ist. PapaPio scheint die innere Zusammenhänge im Bistum Würzburg gut
zu kennen. Auch ein Bischof kann sehr einsam sein! Heute ist Sonntag, da sollte schon ein Gebet für den
Würzburger Bischof gesprochen werden! Kirche ist ja nicht nur ein Werk der Menschen!
@p.pio „Auch mit den Klassen haben Sie recht: Die Kirche braucht Priester, aber keine zwei- und drittklassigen!
Nur erstklassige Priester sind der Ausweg.“ Wer ist denn für sie ein „erstklassiger“ Priester? Können
SIe das einmal ausführen?
Romulus Diesmal ist auch Ihnen voll und ganz zuzustimmen!!! Als Opfer der Intrigenbande darf Bischof Friedhelm
nicht für die Missstände verantwortlich gemacht werden. Allerdings weise ich darauf hin, dass auch er
nach Weihejahrgang 1967 ist… Und nicht nur er! Es gibt so viele gute junge Priester, gerade aus den
letzten Jahren (ein paar wenige auch in Würzburg)! Die entsprechenden Stellen kennen Ross udn Reiter,
sind aber unfähig zu handeln (oder wollen es nicht). Und die Widerstandskraft des Bischofs ist gebrochen.
Auch mit den Klassen haben Sie recht: Die Kirche braucht Priester, aber keine zwei- und drittklassigen!
Nur erstklassige Priester sind der Ausweg.
Der Zug geht Richtung banal @ Bruder Barnabas Ihnen ist voll und ganz zuzustimmen! Bischof Friedhelm ist
Opfer der Intrigenbande und nichts anderes. @PapaPio Ich vermute, dass Ihnen Konkretes bekannt ist. Warum
nennen Sie nicht Ross und Reiter bei den entsprechenden Stellen? Ich sage es Ihnen ganz ehrlich: Ich persönlich
suche keine Priester mehr auf, die später als Weihejahrgang 1967 sind! Ihre nachwachsende Klientel da
ist mir alles andere als geheuer. Der Zug geht Richtung banal. Da ändern Sie und ich nichts daran! Merke:
Zweitklassige Leute ziehen Drittklassige an usw.
#73 Dr. Schlämmer 21:26:30 | Samstag, 19. Januar 2008
Nachgedacht … Lenken wir die Angelegenheit doch von Personen weg und reden über mögliche, strukturelle
Ursachen der Krise, die aufs Ganze gesehen kein Einzelfall darstellen dürfte: -ein zu viel an Führung:
das Domkapitel – ein Relikt aus dem Mittelalter, das dem Bischof von heute die Arbeit mehr erschwert als
zu nutzen vermag? -der Zölibat bzw. die Notwendigkeit, als junger, unerfahrener Priesteramtskandidat
seine angeborene, heterosexuelle Sexualität vertuschen und sublimieren zu müssen – das ganze in einer
reinen Männergesellschaft – begründet dies nicht zwangsläufig ein Missbrauchspotential?
Romulus Denken Sie, es gibt niemanden, der das Seminar durchlaufen könnte, ohne mit solchen Dingen in
Berührung zu kommen? Oder der stark sein könnte, ihnen zu widerstehen? Solche Menschen gibt es überall,
selbst in Würzburg! Wenige, aber es gibt sie, trotz der (unbestreitbaren) Intrigenwirtschaft. Auch Würzburg
ist nicht von Gott verlassen. Das relativiert aber in keiner Weise die Aussage, dass es im Bistum Würzburg
an allen Ecken und Enden brennt und man Bischof Friedhelm beistehen muss!
Felix herbipolensis ecclesia Ich freue mich von Herzen, dass Msgr. Hofmann in Würzburg ist! Die Schmierfinken –
auch auf dieser Seite – welche dem Bischof eine Schuld zu weisen wollen an den Zuständen des Priesterseminars,
werden hoffentlich bald verstummt sein!! Vivat Friedelsmus!
@PapaPio Aber leider ist das Potenzial in Würzburg noch nicht groß genug (obwohl es langsam wächst),
Sorry, aber welches Potential soll da nachwachsen? Dieses angeblich langsam nachwachsende Personal hat
seinen Werdegang ganz allein diesen jetzt abgesägten Leuten zu verdanken. Seit bald 30 Jahren herrscht
in Würzburg eine Intrigenwirtschaft, es war nur eine Frage der Zeit, wann das ganze dann noch homo angehaucht
wurde. Es ist eine Schande wie dieses Bistum seit bald 40 Jahren heruntergewirtschaftet wurde. Ich meine
das nicht finanziell, sondern personell und ideell! Fakt ist: In der Diözese Würzburg brennt es an allen
Ecken und Enden. Diesem Bischof muss man beistehen!
Der Dechant Das tue ich, stimmt. Ist ja auch kein Wunder, wenn man sieht wie er leidet, ganz abgesehen
davon, dass es sich für einen loyalen Diözesanen so gehört. Der Bischof hat gleich zu Beginn nach solchen
Männern Ausschau gehalten, weil er den Bedarf ganz realitsisch sieht. Aber leider ist das Potenzial in
Würzburg noch nicht groß genug (obwohl es langsam wächst), und bisher hat er die in den Pfarreien etc.
gebraucht, da ist das ja auch wichtig. Er hat schon versucht, manche zu ersetzen, aber seine Gegener sind
so stark, dass sie das immer wieder verhindern können. Die neue Ernennung im Smeinar war deshalb ein
sehr mutiger Schritt von ihm, bisher eine Ausnahme.
#68 Der Dechant 02:10:45 | Samstag, 19. Januar 2008
PAPA PIO Hallo Pio… du scheinst einer der wenigen zu sein, der versucht, sich in den Bischof hineinzudenken.
Das ist schön zu hören!!! Kannst Du mir erklären, warum der Bischof nicht nach „vernünftigen“ Männern
in seinem Bistum Ausschau gehalten hat? Es gibt doch auch in Würzburg ein Potenzial, um die alte Riege
abzulösen!!
Kunstreferent Na sicher! Schon lange! Nicht nur dass er den Kiliansplatz und sämtliche Kirchen im Bistum
mit seiner „Kunst“ verunstaltet hat (das würde schon als Grund genügen). Es ist doch in Würzbürg wirklich
kein Geheimnis, wie er sexuell orientiert ist. Beispiel sein Hausmann.
parklaterne naja, was du mit dieser auseinandersetzung meinst. und alles andere, was dieser kunstreferent
so treibt. aber wenn du dich so groß brüstest, du könntest deine beiden beispiele (kaplan und seminarfahrt)
mit namen belegen, dann trau dich! sonst brauchst du dich nicht zu brüsten.
parklaterne Das mit dem Kunstreferenten ist klar. Aber was sooll das mit diesem Kaplan zu tun haben und
mit der Vorbereitung einer Seminarfahrt? Da geht es um einen Kaplan und Seminaristen(?).
#60 wahrerGlaube 01:48:29 | Samstag, 19. Januar 2008
Bischof F. Hier den Bischof Friedhelm als Unschuldslamm hinzustellen ist ein Witz. Halb Köln weiß um
seine „Aktivitäten“… Warum war Meissner wohl froh ihn endlich loszuhaben? Is doch klar das er seinen
Regens schützt
wahrerGlaube Was hat das mit meinen Argumenten zu tun? Ich habe nciht gesagt, dass das in Ordnung war.
Aber wenn man nicht alles weiß, weil einen jeder hintergeht, Informationen vorenthält und gegen einen
arbeitet, dann kann man nicht entsprechend kosnequent handeln. Ganz abgesehen davon, dass seine Nerven
zerrüttet sind und seine Krfat gebrochen, die er am Anfang ausstrahlte. Dieser Bischof ist nur zu bedauern,
aber die ihn Umgebenden haben riesige Schuld auf sich geladen.
#56 wahrerGlaube 01:43:27 | Samstag, 19. Januar 2008
papaPIO Sorry… aber du scheinst keine Ahnung zu haben, welche Verletzungen und Enttäuschungen dahinter
stecken. Hast du schon mal deinen A… hinhalten müssen??? Na?? Es fällt so schwer jemals einem Priester
wieder zu vertrauen… der Kirche zu vertrauen… daran macht sich der Bischof mit schuldig.
Namen Na wenn du das behauptest, dann raus mit den Namen! wahrerGlaube:Friedhelm hat selbst gesagt, dass
er so manches über Würzburg vorher wusste, aber lange nicht alles. Als er her kam, ist er aus allen
Wolken gefallen. Außerdem verhindern doch seinen Gegenarbeiter tunlichst, dass solche Dinge zu ihm vordringen.
#54 parklaterne 01:40:06 | Samstag, 19. Januar 2008
zu unklar? Na dann können wir ja mal anfangen: ein honigsüßer kaplan der als Seminarist gern mit dem
regens in die sauna ging eine einladung, ein gemeinsames Zimmer zu nehmen, bei der Vorbereitung einer
Seminarfahrt … zwei Beispiele, die sich mit Namen belegen lassen
#52 wahrerGlaube 01:35:14 | Samstag, 19. Januar 2008
wie bitte? Die „Dinge“ laufen schon so lange, da war Friedhelm noch gar nicht bei uns. Seminaristen waren
vor Jahren schon beim Alt-Bischof, als Antwort hat dieser die Seminaristen nach Hause geschickt und die
Fähigkeiten (welche das auch immer sein mögen) seines Regens Weber gewürdigt. Das war schon damals
quer durch Deutschland bekannt. Hofmann hätten damals als er neu kam, gleich aufräumen müssen.
Von Anfang an Das Domkapitel war von Anfang an gegen Friedhelm udn hat ihm das Leben schwer gemacht, noch
bevor diese Dinge vorgefallen sind. Ein einziger erzliberaler und dekadenter Haufen, an den man sich wirklich
nicht wenden kann mit solchen Dingen.
MAINPOST Was machen wir denn, wenn durch unsere Schreiberei das öffentliche Interesse der örtlichen
Presse geweckt wird? Aus unseren Äußerungen läßt sich ja ne ganz interessante Geschichte zusammen
bauen! Msgr. Hofmann wird nicht erfreut sein!
#48 wahrerGlaube 01:28:21 | Samstag, 19. Januar 2008
Hallo? Was sollten denn die Seminaristen machen??… Sie hatten sich an den Spiritual gewandt und ihn
um Hilfe gebeten, damit es endlich mal ein Ende hat. UND?… der Spiritual wurde gefeuert!!!!!… Dann
haben die Seminaristen beim Domkapitel Zuflucht gesucht, weil der Bischof die Augen und Ohren verschlossen
hat. Und dann wundert ihr euch, dass das Domkapitel gegen den Bischof vorgeht…= dies tun sie nur zu
recht. Bischof Friedhelm gehört weg aus unserem Bistum
#47 Propter nos 01:27:46 | Samstag, 19. Januar 2008
Nicht zu schnell urteilen Als Friedhelm Hofmann noch unser Weihbischof war, hat er gern gesellschaftliche
Verpflichtungen übernommen! Einigen haben ihn damals als „Partylöwen“ bezeichnet. Wie ich höre, sind
diese Beziehungen auch in Würzburg noch hilfreich, weil auf diesem Weg die Renovierung der Kirche neben
dem Dom bezahlt werden kann. Das Bischof Hofmann kein entscheidungsfreudiger Mensch ist, haben wir schon
damals erlebt!
#44 parklaterne 01:24:29 | Samstag, 19. Januar 2008
Warmes Würzburg Ich kenne einen, der wieder einen kennt, der dann einen aus der Leitung des Bistums kennt…
und das nicht aus Gesprächen sondern aus sehr natürlichen Begegnungen…
Kein Geheimnis Es ist doch wirklich kein Geheimnis, dass das ganze Ordinariat und Domkapitel gegen den
Bischof von Würzburg arbeitet! Da kann er nichts ausrichten, selbst wenn er will, weil er nur hintergangen
und manipuliert wird.
#42 wahrerGlaube 01:22:27 | Samstag, 19. Januar 2008
Wie bitte? Selbst in der Situation? Nicht urteilen? Sorry, aber wenn ich Bischof wäre und einer meiner
Seminaristen käme zu mir und würde berichten, dass mein Regens die Seminaristen f…, ich wüsste was
ich zu tun hätte!!!!!!!!
Obere Etagen Hallo Carlos, Du weißt anscheinend mehr! Hat der Bischof seine Abteilungsleiter nicht hinter
sich gebracht, dass sie gegen ihn stehen????? Dann hat WAHRER GLAUBE anscheinend recht, wenn er schreibt,
dass Msgr. Hofmann zu lange zugesehen und nichts unternommen hat. „Ein Haus, das in sich gespalten ist,
hat keinen Bestand“
nNicht zu schnell urteilen! Bei den Verhältnissen im Bistum Würzburg und bei der Situation in der Presse
und der öfentlichen Meinung ist nicht verständlich, aber nachvollziehbar, wenn der Bischof ers nicht
fertig bringt da durchzugreifen. Deshalb nicht zu schnell urteilen, sondern erst mal überlegen wie es
wäre selbst in so einer Situation zu sein!
#38 wahrerGlaube 01:14:38 | Samstag, 19. Januar 2008
Wahrheit Wie lange ist Bischof Friedhelm nun schon in Würzburg… Jahre hat es gedauert bis er jetzt
endlich mal durchgegriffen hat… Er hat lange genug geschwiegen u sich somit mitschuldig gemacht. So
jemand gehört vom Dienst suspendiert.
#37 Don Carlos 01:13:57 | Samstag, 19. Januar 2008
Neuer Regens ins Würzburg Es ist schon bedauerlich, wenn man hier einzelne Kommentare ließt. Es ist
noch bedauerlicher, wenn einzelne meinen, hier ein „Urteil“ über den Bischof von Würzburg abgeben zu
müssen. Es ist unbeschreiblich, hier lesen zu müssen, wozu man das Würzbruger Seminar abstellt. Dies
entspricht mit Sicherheit nicht der Realität. Bischof Hofmann kann ausserdem sehr wohl als glaubwürdig
im Zusammenhang mit der Berufungsinitiative im Bistum Würzburg gesehen werden. Dass er hier nicht alle
Stimmen auf seiner Seite hat, liegt sicherlich daran, dass ein gewisses Klientel von Personen sich gegen
den Bischof stellt, (auch in den oberen Etagen) weil dieser in einigen Dingen – die aus dem Ruder gelaufen
waren – in der zurückliegenden Zeit „Tacheles“ geredet hat. Die Behauptung „Wir wären in Würzburg froh
wenn er in den Busch ginge“ stimmt absolut nicht. Bischof Hofmann ad multos annos.
Schweres Erbe Ein schweres Erbe auf alle Fälle, das ist wahr. Aber er ist angesehen im Bistum, wenn er
Starkmut hat schafft er eine positive Wende, weil er eine weiße Weste hat.
Ganze Mannschaft ausgewechselt Was habt ihr denn? Jetzt hat Msgr. Hofmann doch durchgegriffen und den
Regens ersetzt. Ich wüsste nicht, dass vom Subregens im Artikel vom 3.12. was steht. Er ist zwar noch
dort, aber ist doch schon lange bekannt dass auch er bald gehn muss, weil im Oktober ein Bamberger als
Subregens kommt. Dann sind doch alle die mit dieser Sache zu tun hatten/haben ersetzt, also hat Friedhelm
seine Pflicht getan.
#32 parklaterne 01:08:25 | Samstag, 19. Januar 2008
Husarenwäldchen in Würzburg Ein wunderschöner Grüngürtel umschließt die innere Stadt, den sogenannten
Bischofshut, auf dem Gebiet des ehemaligen Glacis. Ein Bereich dieses Ringparkes in der Nähe der Residenz
erfreut sich gerade zu nächtlicher Zeit eines regen Besuches durch männliche Wesen. So wird auch zur
Mitternacht dieser Ort städtischen Naturerlebens zu einem Ort ungezwungener männlicher Intimität. Das
Husarenwäldchen liegt nicht weit vom Bischöflichen Priesterseminar, so dass Seminaristen auf ihren abendlichen
Spaziergängen auch dieses Gebiet betreten. Der dort erfahrenen Zuwendung können sie sich oft nicht mehr
entziehen, so dass die dort gefundenen natürlichen Begegnungen durch eine Einladung in das Haus an der
Domerschulstraße vertieft werden. Wer Ohren hat, der höre! Wer Augen hat, der schaue!
#31 Propter nos 00:56:06 | Samstag, 19. Januar 2008
Bischof Friedhelm Das unser Kardinal Bischof Hofmann gern nach Würzburg abgegeben hat, ist kein unausgesprochenes
Geheimnis! Frank Conrad Zanders „Mein Erzbischof – Mein Erzfeind“ läßt sich sicher trefflich auf das
Verhältnis Meissner – Hofmann anwenden! Es ist bedauerlich, dass unser hochgeschätzter ehemaliger Weihbischof
in Würzburg nicht die Zügel in der Hand hat!
Ruhe ist das 1. Gebot Lieber Wahrer Glaube, Du kennst Dich anscheinend gut aus. Oberstes Prinzip in der
Kirche ist doch: RUHE Ich verstehe Msgr. Hofmann gut! Aber dieses Prinzip scheint in Würzburg nicht aufzugehen!!!!
Ein Bischof, der lieber den Spiritual vor die Tür setzt, um Ruhe zu haben, kann letztlich keine Berufungsinitiative
glaubwürdig vertreten! Meine Tante hat früher oft davon gesprochen, dass Bischöfe und Kirche wie Spinnen
sein können, die ihre Beute umgarnen, um sie anschließend aus zu saugen! Das Würzburger Seminar kann
sich nicht weiterempfohlen werden!
#29 Der Dechant 00:46:22 | Samstag, 19. Januar 2008
Was ist denn in Würzburg los? Wir haben Bischof Hofmann als einen freundlichen Mann kennengelernt! Jedes
Hotel wäre froh, so einen Frühstücksdirektor in seinen Reihen zu wissen! Umso bedauerlich erscheint
es jetzt, dass ihm anscheinend viel aus dem Ruder gelaufen ist! Aber die rheinische Frohnatur ist halt
auf Harmonie und nicht auf Entscheidung hin angelegt. Ob das die Franken verstehen können?
#28 wahrerGlaube 00:44:27 | Samstag, 19. Januar 2008
Hab mich verschrieben Hab mich verschrieben… Sollte heißen: „das St.Pölten gegen uns nur ein „Lausbubenstreich“
ist… Wenn ein Bischof dazu schweigt und den damaligen Spiritual rausschmeist, weil sich dieser sich
auf die Seite der betatschten Seminaristen geschlagen hat, lädt er eine große Schuld auf sich…Wir
in Würzburg wären froh wenn Friedhelm in den Busch nach Afrika geht oder jedenfalls aus dieser Schuld,
die er auf sich lädt seine Konsequenzen zieht. Solch ein Bischof verdunkelt das Antlitz Christi
#27 Propter nos 00:42:58 | Samstag, 19. Januar 2008
BISCHOF IM BUSCH Na ja – nachdem Kardinal Meisner Bischof in Köln wurde, wollte Bischof Hofmann tatsächlich
lieber in den Busch gehen! Ich hoffe nur, dass seine Würzburger Zeit nicht zu einem „Bubenstreich“ verkommt!
Msgr. Hofmann Ob der Bischof wirklich nichts davon weiß? Dann müßte er endlch aufräumen, damit unbescholtene
junge Männer Priester werden können. Karriere durch die Betten ist sicher kein Programm für ein Priesterseminar!
#25 wahrerGlaube 00:37:47 | Samstag, 19. Januar 2008
ARMER BISCHOF?? Wäre er mal lieber in den von ihm gewünschen Busch gegangen. Dann wäre den Seminaristen
viel erspart geblieben. Er hat genauso viel Dreck am Stecken wie die Verantwortlichen des Seminars. Für
einen Bischof Friedhelm hab ich kein Mitleid. Bischof Krenn ist damals in St. Pölten zurückgetreten.
Das was hier bei uns in Würzburg abgeht, ist im Vergleich zu St. Pölten nur ein „Lausbubenstreich“.
#24 Der Dechant 00:33:54 | Samstag, 19. Januar 2008
Was ist denn in Würzburg los? Aus der Ferne betrachtet, scheint sich ja in Würzburg wirklich ein zweites
St. Pölten zu entwickeln! Armer Bischof! Armes Bistum!