Im Vatikan weiß offenbar eine Hand nicht, was die andere tut. Brauchen die Juden eine Bekehrung oder ist Christus für sie nicht am Kreuz gestorben?
(kreuz.net, Vatikan) Die Karfreitagsfürbitte zur Bekehrung der Juden, wie sie im Alten Meßbuch verwendet
wird, soll umformuliert werden.
Das behauptete die Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’ heute Freitag.
Das Blatt beruft sich auf eine ungenannte Quelle im Vatikan.
Die Gottesdienstkongregation werde schon
bald eine „korrigierte“ Fassung des Meßbuchs von 1962 veröffentlichen.
‘Il Giornale’ berichtet, daß
der Papst die Veränderung selber angeordnet habe.
Künftig soll nicht mehr von der „Verblendung“ der
Juden die Rede sein. Die Veränderungen „könnten“ auch weitreichender sein – so die gewöhnlich gut informierte
Zeitung.
Die Manipulationen am Text sollen noch vor
Karfreitagsfürbitte im Missale 1962
Lasset uns auch
beten für die Juden: damit unser Gott und Herr den Schleier von ihren Herzen wegnehmen möge, damit auch
sie Jesus Christus unseren Herrn erkennen mögen.
Lasset uns beten. Beuget die Knie. Erhebet euch.
Allmächtiger,
ewiger Gott, der du auch die Juden nicht von deiner Barmherzigkeit verstößt: Erhöre unsere Fürbitten,
die wir aufgrund der Verblendung dieses Volkes verrichten, damit es nach der Anerkennung des Lichtes deiner
Wahrheit, die Christus ist, aus seiner Finsternis herausgerissen werde. Durch denselben Christus. Amen.
dem
diesjährigen Karfreitag, der am 21. März begangen wird, veröffentlicht werden.
Weitere Details nannte
die Zeitung nicht.
Noch vor wenigen Tagen hatte der Sekretär der Kommission ‘Ecclesia Dei’, Prälat
Camille Perl, erklärt, daß es im Augenblick keine Anstrengungen gäbe, die Karfreitagsbitte zu ändern.
Ein ungenannter Ordensgeistlicher hält es vor ‘kreuz.net’ für ausgeschlossen, daß eine Änderung der
Karfreitagsbitte schnell durchzusetzen sei. Außerdem würde er sich wegen dieser Änderung kein neues
Meßbuch kaufen, sondern die Texte getreu dem alten lesen:
„Für solche Veränderungen braucht es heutzutage
Jahre, wenn nicht Jahrzehnte.“
Das sehe man an der viel einfacheren Korrektur der deutschen Wandlungsworte
von „für alle“ auf „für viele“, die seit langem angekündigt, aber noch lange nicht vollzogen sei.
Schon seit Beginn des 19. Jahrhunderts bemühen sich kirchenfeindliche Kräfte, die Karfreitagsfürbitte
zur Bekehrung der Juden abzuändern.
Die erste Verstümmelung des Gebets geschah erst im Jahr 1962 durch
den Seligen Papst Johannes XXIII. Er ließ in der Formulierung „pro perfidis Judaeis“ das Adjektiv „perfidus“ –
zu deutsch: „treulos“ – einfach weg.
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109 Lesermeinungen
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#109 santa rita 10:28:03 | Montag, 21. Januar 2008
matt2 Auch das göttliche Wesen muss sich realisieren um sich zu vergöttlichen. Denn Gott ist nicht bloßes
Wesen, Gott ist Bewußtsein. Ist das Senfkorn etwa schon der Senfbaum? Kompletter Unsinn. In Gott fallen
Wesen und Sein zusammen. Gott ist reine Wirklichkeit ohne Möglichkeit (actus purus). Wenn es in Gott
unverwirklichtes Potential geben würde, wäre er nicht absolut vollkommen, da verbesserungsfähig. Im
übrigen machen Sie den Fehler, Begriffe der Zeit auf Gott anzuwenden. Zeit ist Aufeinanderfolge unterschiedlicher
Zustände. Unterschiedliche Zustände sind Veränderung von Materie. Materie ist Ausdehnung, benötigt
also den Raum. Zeit ist damit die Veränderung der Materie im Raum. Zeit ist also Folge von Raum und Materie.
Im leeren Raum würde es auch keine Zeit geben. Gott ist immateriell also raum- und zeitlos. Daher gibt
es bei Gott keine Vergangenheit und keine Zukunft sondern nur ewige Gegenwart.
ärgerlich… also dieser Geyer ist mir jetzt auch keinen Kommentar mehr wert. dieser Alois ist mit seinem
Vorwurf des Arianismus natürlich auch wiederum auf dem falschen Dampfer. Bei den Katholiken gibt es offenbar
nur 2 Sichtweisen: Ihre (die katholisch-richtige) und die arianische. Daher, wenn Sie eine Sichtweise
nicht verstehen ist es automatisch arianisch. Ich hingegen habe nie die Wesensgleichheit geleugnet. Diese
Schubladisierung zum Arianismus ist also schlichtweg eine Frechheit und eine Unfähigkeit mit mir zu diskutieren
auf Basis meiner Argumentation. Es sind halt Katholiken, wie man sie kennt. Vom Wesen, dass zunächst
einmal nur ein Potentielles bedeutet und sich erst realisieren muss, ja, nicht einmal von diesen einfachen
und offensichtlichen Dingen des Lebens, die überall in der Natur sichtbar sind, verstehen diese Leute
etwas. Und demgemäß ist ihre Lehre auch blind gegenüber dieser Erkenntnis, die doch schon zurückgeht
auf Aristoteles. Und sie keifen gegen mich, weil ich diese Lehre auch auf das göttliche Wesen zur Anwendung
bringe. Auch das göttliche Wesen muss sich realisieren um sich zu vergöttlichen. Denn Gott ist nicht
bloßes Wesen, Gott ist Bewußtsein. Ist das Senfkorn etwa schon der Senfbaum? Aber lassen wir das…
Ihr kapiert das nicht. Ihr seid die falsche Klientel für solche Ansätze. Das übersteigt Euer Denken,
leider.
#107 DerBerliner 06:00:26 | Sonntag, 20. Januar 2008
Adieu KIndergarten Also, was hier abgeht ist schon extrem bizarr: Nix als persönliche Fetze, aber praktisch
keinerlei Sachargumentation. Für solch einen kindischen Blödsinn ist mir meine Zeit zu schade. Ich war
wirklich auf der falschen Party! Adieu!
#106 Leblhuber 01:08:51 | Sonntag, 20. Januar 2008
An die wahren orthodoxen Katholiken Bischof und Geyer! Dispensationalistische Häretiker (Leblhuber usw.)
Vielen Dank, dass Sie mich veranlasst haben, nachzulesen, was ein Dispensationalist ist. Ohne Sie hätte
ich diese Bildungslücke nicht geschlossen. Da ich nicht an den Antichristen glaube, liegen Sie wohl falsch.
Aber das war auch nicht anders zu erwarten. Gibt es hier unter den Schreiberlingen auch noch orthodoxe
Römisch-katholische Gläubigen? Na Sie und Geyer!!! Oder ist das auch eine Täuschung??? Bei Geyer sollte
man aber noch den Fortgang seines Bildungsprogramms abwarten, bevor man ihn in diesen erlauchten Kreis
einreiht. Und das könnte noch dauern, fürchte ich.
#105 Florian Geyer 00:57:31 | Sonntag, 20. Januar 2008
Alois Da ich um die Pappenheimer Lebl und Matt bescheid weis tu ich mir nicht die Mühe an gegen diese
Häresien anzuschreiben. Aber sie haben recht – Ketzerische Aussagen sollten nicht unkommentiert im Raum
stehen gelassen werden. Matt ist ein kleiner exzentrischer Papradiesvogel mit sehr eigenwilligen grotesken
christlich verbrämten Vorstellungen und Leblhuber dürfte ein in die Jahre gekommener alt 68 er sein
der sich num zum Spiesertum gewendet hat, und sich als Katholik ausgibt und dabei jede katholische Lehre
bekämpft. Vielleicht ist diese Schizophrenie bedingt durch schlechte Weine. l.g
#104 Alois Bischof 00:42:51 | Sonntag, 20. Januar 2008
Alois Bischof Arianische Häretiker (matt2), Markionistische Häretiker (DerBerliner), Dispensationalistische
Häretiker (Leblhuber usw.)… Gibt es hier unter den Schreiberlingen auch noch orthodoxe Römisch-katholische
Gläubigen?
#103 Leblhuber 23:53:37 | Samstag, 19. Januar 2008
@Stöhr: Sie kotzen, nicht ich!!! Das möchte ich festgestellt haben. Die Auseinandersetzung über die
Lehre der Beziehung von Gott, dem Vater zum Sohn Gottes und zum Hl. Geist hat Jahrhunderte gedauert. Da
hat die Abstimmung im Nizäum nichts daran geändert. Entschieden wurde sie schlussendlich machtpolitisch.
Also kommen Sie mir nicht mit dem Johannesevangelium. Dort sind der Vater, der Sohn und der Hl. Geist
noch meilenweit vom trinitarischen Gottesbegriff entfernt. „Wenn ihr mich liebtet, so würdet ihr euch
freuen, daß ich zum Vater gehe, denn [mein] Vater ist größer als ich“. Das ist Johannes!!!
@Leblhuber – Winkelzug? Wieso Winkelzug? Ihr letztes Posting ist nicht nur eine Meinung sondern eine unhöfliche
und unsachliche Abqualifizierung. Ihre vorherige Behauptung, die Trinitätslehre habe sich „erst in Jahrhunderten
herausgebildet“ ist nun mal nicht haltbar, deshalb der Begriff „Unsinn“, der sich nicht gegen Sie als
Person richtet, sondern gegen die von ihnen vertretene Ansicht.
#101 Leblhuber 23:17:41 | Samstag, 19. Januar 2008
@Stöhr: Noch was: ihre arrogante Art kotzt mich an. In letzter Zeit habe ich von Kotze hier in diesem
Forum genug gehört. Sie könnten sich mit dem Berliner zusammentun. Wäre eigentlich naheliegend!!! Es
ist meine Meinung, die Sie zum Kotzen finden, ob ich nun arrogant bin, oder nicht. Wozu brauchen Sie da
einen Winkelzug?
#100 Ultramontanus 23:14:15 | Samstag, 19. Januar 2008
Die Lehren über Gott den Dreipersönlichen da ist in der Tat nichts mehr „auszuformen“. Jedenfalls sind
folgende Sätze laut Ludwig Ott „de fide“ also unfehlbares Glaubensgut der Kirche: In Gott sind drei Personen,
der Vater, der Sohn und der Hl. Geist. Jede der drei Personen besitzt numerisch dieselbe göttliche Wesenheit.
Es gibt in Gott zwei innergöttliche Hervorgänge. Subjekt der innergöttlichen Hervorgänge (im aktiven
und passiven Sinn) sind die göttlichen Personen, nicht die göttliche Natur. Die zweite göttliche Person
geht aus der ersten durch Zeugung hervor und verhält sich deshalb zu ihr wie der Sohn zum Vater. Der
Hl. Geist geht aus dem Vater und dem Sohn als einem einzigen Prinzip durch eine einzige Hauchung hervor.
Der Hl. Geist geht nicht durch Zeugung hervor. Die Relationen in Gott sind mit der göttlichen Wesenheit
real identisch. In Gott ist alles eins, soweit nicht ein Gegensatz der Relation vorhanden ist. Die drei
göttlichen Personen sind ineinander. Alle Tätigkeiten nach außen sind den drei Personen gemeinsam.
@Geyer: was sollte daran wohl satanisch sein? Gott sagt doch bereits bei der Verstoßung des Menschen
aus dem Paradies: „Ja, jetzt ist der Mensch wie unsereins geworden…“ das ist nun zwar eine Bestätigung
dessen, was der Teufel zu Adam und Eva, bei der Versuchung sagte, nämlich „Keineswegs werdet ihr sterben,
vielmehr weiß Gott, daß euch die Augen aufgehen werden, sobald ihr davon eßt, und daß ihr wie Gott
werdet…“ aber bezogen auf obige Aussage von Gott, hat der Teufel ja nichts falsches gesagt, oder wollen
Sie etwa den lieben Gott zum Satanisten stempeln?
#98 Florian Geyer 22:59:06 | Samstag, 19. Januar 2008
Matti „Sie soll sich dazu aufraffen, diese Möglichkeit zu bedenken, dass die Wesensgleichheit mit Gott
dem Menschen gegeben ist, oder zumindest bestimmten Menschen ausser Jesus auch gegeben ist, die ihn dann
auch im Vollsinn ihren Bruder nennen dürfen und nicht allesamt dazu verdammt sind ihm wie Bräute anzuhangen“
Nun Matt dass sie ein „häretisch“ weiß ich aber dass sie offen satanischen Gedankengut anhängen ist
mir neu. denn nichts anderes als satanisch ist der Satz „dass die Wesensgleichheit mit Gott dem Menschen
gegeben ist“
@Leblhuber: Die „Ausformung“, die gibt es doch längst. Was wollen Sie da eigentlich noch „ausformen“
oder ist die hypostatische Union unklar. Noch was: ihre arrogante Art kotzt mich an.
Trinitätslehre Eine christliche Trinitätslehre gab es tatsächlich von den Anfängen des Christentums
an, aber durchgesetzt hat sie sich erst auf dem 1.Konzil von Nizäa im Jahr 325. Insofern haben, denke
ich, beide Recht.
@Stöhr: Das ist absolut falsch. Schon in den ältesten chrsitlichen Liturgien finden Sie Gebete wie:
„Ehre sei dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist“ Stöhr, verschonen Sie mich mit Ihren Banalitäten.
Hier ging es um die Ausformung der Trinität. Zu diesen christologischen Auseinandersetzungen erwarte
ich von Ihnen auch keine Erhellung. Tut mir leid!!!
@matt Denn ich halte mich für nichts geringeres als Jesus und da kann ich auch nichts dagegen machen.
Sind Sie dann auch schon von den Toten wieder auferstanden? Laden Sie mich dann bitte auch zu Ihrer Himmelfahrt
ein?
Unsinn, Leblhuber! „Es hat Jahrhunderte gedauert, um die Trinitätslehre durchzusetzen. Also tun Sie nicht
so, als bildete unser Glaubensbekenntnis die unumstößliche Wahrheit über das Göttliche Sein ab“ Das
ist absolut falsch. Schon in den ältesten chrsitlichen Liturgien finden Sie Gebete wie: „Ehre sei dem
Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist“ „wir opfern Ehre, Dank und das Trisagion dir, dem Vater, Sohn
und Heiligen Geist“. Auch aus den Evangelien geht die Gottheit Christi klar hervor. Das Glaubensbekenntnis
eines Katholiken ist, dass der Vater den Sohn von Ewigkeit her zeugt und aus dieser Einheit der Heilige
Geist hervorgeht. Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist eines Wesens in drei Personen. Wir glauben
an den Heiligen Geist der Herr ist und lebendig macht der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht der mit
dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird
@litterae: ich will garkeinen Messias spielen… ich will von der Kirche, dass sie ihre Trinitätslehre
überdenkt und es Menschen wie mir zugesteht, dass sie Gott im Vollsinn ihren Vater nennen, ja, im Vollsinn
der Wesensgleichheit mit Ihm, wie die Kirche es auch für Jesus beansprucht. Sie soll sich dazu aufraffen,
diese Möglichkeit zu bedenken, dass die Wesensgleichheit mit Gott dem Menschen gegeben ist, oder zumindest
bestimmten Menschen ausser Jesus auch gegeben ist, die ihn dann auch im Vollsinn ihren Bruder nennen dürfen
und nicht allesamt dazu verdammt sind ihm wie Bräute anzuhangen (nichts gegen Bräute). Denn ich halte
mich für nichts geringeres als Jesus und da kann ich auch nichts dagegen machen.
#91 Florian Geyer 22:24:31 | Samstag, 19. Januar 2008
lieber Matt „ja, ich kenne die Schrift besser als Sie und als jeder hier, weil sie von MIR zeugt. Nicht
von etwas fremdem, dem ich anhange. Sie zeugt von MIR nicht weniger als sie von Jesus zeugt.“ na wenn
das so ist Matt warten wir darauf dass sie in Macht und Herrlichkeit auf den Wolken darniederkommmen.
hi Leblhuber – Sie sind ja auch hier.
@Florian G.: lieber Matt ihre psychologischen Flucht in Grössenwahn und Allmachtsphantasie mag vielleicht
kurzfristig über ihr trauriges Sein hinwegretten ist aber für die Umwelt bizarr, grotesk und gibt sie
der Lächerlichkeit preis. Wer sich mit Aristoteles nicht so auskennt, sollte den Schnellkurs von Geyer
besuchen! Den gibt es gratis weiter unten. Dann weiß er Bescheid! Über Geyer!!! Eine eindringlichere
Dokumentation von Größenwahn ist in diesem Forum kaum zu finden. Bizarrer, grotesker und lächerlicher
geht es nämlich nicht mehr!!!
@Geyer: wie haben denn die Juden über Jesus gedacht? Sie werden ja sicher die Stellen im Evangelium kennen.
Die Juden empören sich darüber, dass Jesus sich anmaßt sich als Gottes Sohn zu bez. Auch die Juden
damals hielten Jesus für verrückt und überheblich, Herr Geyer. Verstehen Sie das? Mir gehts es doch
heute mit Euch Katholiken nicht anders als damals Jesus mit den Juden. Aber ich werde Ihnen was sagen
Geyer… ja, ich kenne die Schrift besser als Sie und als jeder hier, weil sie von MIR zeugt. Nicht von
etwas fremdem, dem ich anhange. Sie zeugt von MIR nicht weniger als sie von Jesus zeugt. Und das ist meine
Anmaßung, zu der ich mich offen bekenne.
@ thaumaturgos: Matt, sparen sie sich ihren arianistischen, zumindest homöischen unsinn Beim Homöismus
des Maximinus ging es wohl um den Hl. Geist. Ich wüsste nicht, dass matt sich dazu geäußert hätte.
Augustin verfasste die Streitschrift Contra Maximinum Haereticum Arianorum Episcopum libri duo, was beweist,
dass diese Diskussionen zum Thema Trinität erbittert geführt wurden, um schließlich durch Abstimmung
entschieden zu werden. Im Grunde dauern sie auch heute noch in geänderter Form an. Es hat Jahrhunderte
gedauert, um die Trinitätslehre durchzusetzen. Also tun Sie nicht so, als bildete unser Glaubensbekenntnis
die unumstößliche Wahrheit über das Göttliche Sein ab. Es zu glauben, ist nicht identisch mit es zu
wissen.
#86 Florian Geyer 21:57:31 | Samstag, 19. Januar 2008
matt-- zum Glück geben sie uns ja genaue Auskunftüber die exakte Beschaffenheit Gottes. Da sie den Status
des Sohnes Gottes aufweisen stehen ihre leider verkannten Erkenntnisse natürlich meilenweit über dem
Lehramt der Kirche welches sie natürlich wegen ihrer Auserwähltheit genausowenig nötig haben wie Christus
selber um am himmlichen Mahl einlass zu finden da sie ja der Sogn Gottes sind. lieber Matt ihre psychologischen
Flucht in Grössenwahn und Allmachtsphantasie mag vielleicht kurzfristig über ihr trauriges Sein hinwegretten
ist aber für die Umwelt bizarr, grotesk und gibt sie der Lächerlichkeit preis.
@Berliner: ok, Sie sprachen nicht vom Senfkorn, sondern vom Sandkorn… da muss ich mich jetzt korrigieren…
jedenfalls bin ich kein Sandkorn und verbitte mir solche Gleichsetzungen. Als Sandkorn, das Sie ja Ihrer
Einschätzung nach selbst sind, können Sie mein Verhältnis zum Schöpfer auch garnicht einschätzen…
das sage ich Ihnen im Vertrauen vom Senfkorn zum Sandkorn
Berliner: wer erlaubt ihnen so über mich zu richten? woher nehmen Sie diese Überheblichkeit? wobei sie
noch nicht mal erkennen, daß sie ein winiges Sandkorn im Universum sind, Unendlichkeiten davon entfernt,
den Schöpfer auch nur ansatzweise verstehen zu können. Lol… woher wissen Sie das? Stehen Sie kleiner
Mensch etwa dem Schöpfer so nahe? Dabei sollten Sie ja wissen, dass dem Senfkorn im Gleichnis Jesu letztlich
universelle Bedeutung zukommt. Sogar in Ihrer herablassenden Art widersprechen Sie Sich selbst. Jesus
hat sich selbst vor Gott relativiert, oft genug im Verlauf des NT, um Eure verstockte Trinitätslehre
zum Scheitern zu bringen.
#83 Florian Geyer 21:40:52 | Samstag, 19. Januar 2008
mädd-- befassen Sie sich ein bischen Umfassender mit der Trinität. Natürlich kann man vernunftlogisch
dies nie begreiben doch ist es erlaubt sich unserem Gott theoretisch zu erläutern so fern das überhaubt
in unserer armseligen Sprsche geschehen kann. Unser Gott ist ein Gott ind drei Personen. Drei Personen
die in Liebe aufeinander Bezogen sind bilden eine Einheit. Es ist daher kein Tritheismus. Jeder einzelne
Person ist ganz Gott dh der Geist ist ganz Gott und der Sohn ist ganz Gott. Sie implizieren immer primitive
Hierarchische Ebenen was aber absolut unmöglich ist. Wenn der Geist und der Sohn Teile „aus“ Gott sind
sind sie nicht anderes als Gott , genauso wie ein Stück das aus einer Hostie gebrochen wird alle Eigenschaften
des anderen Stückes aufweist.
#82 DerBerliner 21:35:22 | Samstag, 19. Januar 2008
@Bischof, matt et al – die Hochmütigen Pardon, aber „nicht bei Trost“ sind für mich Menschen, die sich
in ihrer unendlichen Selbstüberschätzung anmaßen, etwaige, möglicherweise bestehende Unterschiede
der Trinität beurteilen und qualifizieren zu wollen, die richten wer wem ebenbürtig oder unterlegen
ist etc, wobei sie noch nicht mal erkennen, daß sie ein winiges Sandkorn im Universum sind, Unendlichkeiten
davon entfernt, den Schöpfer auch nur ansatzweise verstehen zu können. Pardon, das ist ein Hochmut,
der mich schaudern läßt. Und nochmals pardon, aber von solch Hochmütigen, derer es hier einige zu geben
scheint (Bischof, matt), kann ich keine Belehrungen annehmen, weil solchem Geiste Leerungen entwachsen.
Zumal keiner dieser feinen, schlauen, hochmütigen, richtenden Herren hier auch nur auf einen einzigen
Punkt meiner diversen Fragen und Einwürfe und vor allem nicht auf den „Paradigmen-Wechsel“ eingangangen
ist. Ich glaube, ich bin hier auf der falsche Party, denn hier geht es wohl primär darum, sich gegenseitig
mit theologischen Theorien zu fetzen, für die jedem Menschen sowieso die Verständnis-Möglichkeit völlig
fehlt – zumindest „in carne“. Ach ja, an Reinkarnation glaube ich auch noch, bestimmt Teufelszeug für
die schlauen Möchtegern-Theologen hier. Wie heißt es: „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was
sie reden (schreiben)“!
@thauma-type: erklären Sie mir lieber… wieso Jesus sagt : nur Gott ist gut Ihr Gott hat sich selbst
vor Gott relativiert. So sieht es aus. Leugnen nützt nichts!
bzw… Gott des NT ident mit Gott des AT (herrgott!) dieser Gott ist der, den Jesus seinen Vater nennt.
Selbiger, den das AT bezeugt und der sich sich durch die Propheten Ausdruck verlieh.
Es gibt überhaupt keinen Gott des NT… denn Jesus ist nicht Gott sondern Gottes Sohn. Das ist doch ein
Unterschied. Denn der Sohn ist Gott nicht ebenbürtig. Auch wenn er dem Wesen/der Möglichkeit nach, sprich
potentiell Gott ist, so ist er es doch nicht per se. Daher sind die Aussagen des Sohnes auch nicht bar
der Kritik, weil der Sohn eben unvollkommen ist und das Bewußtsein des Vaters nur unvollkommen bezeugen
kann – was keineswegs heisst, dass er es nicht überzeugend getan. Anders Gott (der Vater), der sich wahr
erweist in den Alten Schriften, durch die Propheten. Hier gibt es keine Inkonsistenz, denn Gott selbst
spricht in der Kenntnis der Vorsehung aller Entwicklung, die ja in ihm und auf ihn hin geschieht, weil
Er Alpha und Omega ist und sich im Gang seinem Willen unterwirft. wer das AT leugnet ist nicht bei Trost!
@dominus vobiscum: Der heilige Vater ist halt einfach „sakrisch gscheit“ Wer hätte das gedacht, dass
ich Ihnen jemals uneingeschränkt zustimme. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob Ihnen Applaus von
meiner Seite große Freude macht.
Taktik Die Änderung der Bitte ist ein kluger Zug des heiligen Vaters. Die „Nazikeuler“ werden so schon
mal entwaffnet und der vermehrten Durchführung der heiligen Tradition wird vielleicht mit weniger Ressentiments
begegnet. Die Pius-Traditionalisten werden wahrscheinlich nicht begeistert sein , allerdings wird, falls
diese Maßnahme zu greifen beginnt und der Traditon zum Durchbruch verhilft, den „Brüdern“ immer weniger
Angriffsfläche geboten. Der heilige Vater ist halt einfach „sakrisch gscheit“
#74 Alois Bischof 15:48:23 | Samstag, 19. Januar 2008
IRRRglauben. Um zur Erlösung zu gelangen, brauchen sie keine Bekehrung – so weiß es Röm 9-11. Ein Unsinn.
Sie pervertieren die Hl. Schrift für Ihre eigenen Häresien und Ihre eigenen hochmutigen Vorstellungen
und für theologische ‘Neuerung’ (Irrlehre). Niemand kommt zum Vater außer durch Christus und Moses wird
die ungläubigen Juden verklagen. (Joh. 14:6; Joh. 5:45) Israel aber, einem Gesetz der Gerechtigkeit nachstrebend,
nicht zu diesem Gesetz gelangt ist. Denn ich gebe ihnen Zeugnis, daß sie Eifer für Gott haben, aber
nicht nach Erkenntnis. Warum? Weil es nicht aus Glauben, sondern als aus Werken geschah. Sie haben sich
gestoßen an dem Stein des Anstoßes, wie geschrieben steht: „Siehe, ich lege in Zion einen Stein des
Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses, und wer an ihn glaubt, wird nicht zu Schanden werden“. (Röm,
9:31-33) Paulus spricht in Röm 11 von der Verwerfung der verstockten Juden und daß er noch etliche aus
ihnen erretten möge. Daraus spricht klar schon die Lehre der unveränderlichen Kirche in der dogmatischen
Bulle (de fide) ‘Cantate Domino’ (1442), nach dem auch Juden vom ewigen Leben ausgeschlossen, wenn sie
sich nicht bekehren.
#73 DerBerliner 14:05:46 | Samstag, 19. Januar 2008
An die Fachleute hier (bitte ohne „Richterdenke“) Interessant, wie hier laufend geurteilt und verurteilt
wird! Scheinen viele kleine Richter hier versammelt zu sein! Sehr christlich! Es werden mir Dinge unterstellt,
von denen ich noch nicht mal weiß, was sie sind („marko wasWeißIch Häresie“), Auf solche Diskussionen
mag ich mich nicht einlassen, ersten weil ich meine, daß mir als Mensch es nicht zusteht, derart über
andere Menschen zu urteilen, und zweitens weil mir dazu natürlich auch die sachliche Grundlage geht.
Hier geht es um Glauben – also um „nicht wissen“, sondern einer Lehre (Verkündigung) vertrauen. Entscheidend
für mich sind allein mein Gewissen und meine Intuition. Wissen könnten wir das alles nicht, weil unser
extrem begrenzter menschlicher Verstand dazu eh nicht ausreicht. Es wäre anmaßend, zu behaupten Gott
verstehen zu wollen. Aber ein paar konkrete Fragen an Sie als (vermeintlichen) Fachmann: 1) Woher bitte
ist Jahwe „der Gott des NT“? 2) Was sagen Sie zum krassen Dissens zwischen Haß/Rache von Jahwe zu Liebe/Vergebung
Jesu? 3) Wie „legitimieren“ Sie den Haß, der aus der von Ihnen zitierten Thora erwächst? 4) Warum gehen
Sie mit keinem Wort auf den zitierten Gegensatz (beten für Mord/für Vergebung) ein? Können Sie wohl
nicht recht erklären, wie beide Seiten denselben Gott haben sollen? Oder scheuen Sie die Antwort? Bin
sehr gespannt auf Ihre bitte möglichst sachlichen Antworten. Welcher Politiker (=99% Idioten) wann an
was glaubte, das halte ich für so relevant wie den berühmten Sack Reis in China.
Klare Antwort Brauchen die Juden eine Bekehrung oder ist Christus für sie nicht am Kreuz gestorben? Die
Antwort ist einfach: Um zur Wahrheit zu gelangen, brauchen sie eine Bekehrung, denn in ihrer Einschätzung
der Person Jesu Christi irren sie. Um zur Erlösung zu gelangen, brauchen sie keine Bekehrung – so weiß
es Röm 9-11.
#71 Alois Bischof 13:10:00 | Samstag, 19. Januar 2008
An DenBerliner Ich lehne Ihre Markionistische Häresie völlig ab und verurteile diese gnostische Irrlehre.
Nur um das klar zu Stellen. Ich schrieb zudem nur vom Talmudischen Judentum, nicht vom originellen Tempeljudentum
des Alten Bundes und des Alten Testamentes. Die authentischen Juden des Alten Bundes waren nicht superioristisch
bzw. etnisch-überlegerisch angehaucht, denn sie wußten, daß der vom Herrgott in den Prophezeiungen
des Alten Bundes verhießene Moschiach (Messias) König über alle Völker sein werde und alle Völker
(gentes, goyim) zum wahren Gottesglauben führen und vom Götzendienst wegführen würde. Natürlich gab
es schon zu Zeiten Jesu die Fragen der Legitimität der Hohenpriester, und die Problematik der falschen
legalistischen Schriftauslegung bestimmter Pharisäer (Jesus war zwar doktrinär selbst auch Pharisäer
und nicht Sadduzäer, Er verkündete die leibliche Auferstehung der Toten beim Weltgericht) usw. Ich glaube
aber völlig an JHWH, den Gott des Alten und des Neuen Bundes, Der sich in Drei Personen, ein Wesen, offenbart
hat in der Heilsgeschichte. Und die AT-Prophezeiungen und die Ordnungen Gottes für den damaligen Tempelkult
unterschreibe ich völlig. Übrigens ist der Markionismus eine Häresie die es leider unter manchen gnostisch
angehauchten Nationalsozialisten (u.a. Hitler, nicht Himmler – der war Neuheide) auch gab. Der Markionismus
ist tatsäclich zu verurteilen und eine Gefahr für das Jüdische Volk. Die messianische Wahrheit Christi
und Bekehrung aber nicht!
#70 Agiafortuni 12:16:30 | Samstag, 19. Januar 2008
ein Präjudiz geschaffen mit seinem Beschluss hat Benedikt XVI ein Präjudiz geschaffen, das man nicht
mehr wird umgehen können. Bin gespannt wie die Oberen der Piusbruderschaft darauf reagieren werden.
@Der Berliner: Wer die Offenbarung Gottes im alten Testament ablehnt ist kein Christ sondern Apostat,
denn er leugnet die auf den Erlöser bezogenen Prophezeiungen, also auch den Umstand, dass sich Gott durch
die Propheten offenbart hat. Genauso wie die Auserwähltheit Israels als Gottesvolk, die aber mit dem
Kreuzestod für immer beendet worden ist und nun die Kirche als „neuen und ewigen Bund“ darstellt.
#68 DerBerliner 11:51:18 | Samstag, 19. Januar 2008
Der krasse Gegensatz AT/NT – warum nicht offen? Interessant, was Alois Bischof da schreibt, ist mir überwiegend
neu und es paßt zu meinem Paradigmen-Wechsel wie die Faust auf’s Auge: AT/Thora/Juden: Beten !!! um Ausrottung
(für Mord) der Goyim!!! NT/Christen: Beten um Bekehrung (Erkenntnis) der Juden!!! Klarer kann man den
krassen Gegensatz nicht darstellen. Welche perfide Welt, wo einige meinen sich alles rausnehmen zu dürfen
und sich erfrechen, die anderen für ihr wohlmeinendes Beten sogar noch kritisieren zu dürfen. Besser
konnte der fundamentale Dissenz zwischen hassendem, rassistischem Judaismus (AT) und Christi Lehre (NT)
für mich nicht dargestellt werden. Nur trauen sich offensichtlich die meisten nicht, das auch klar zu
sagen, wohl weil die Antisemitismus-Keule droht! Laßt sie ins Leere laufen…und dieses idiotische Argument
erledigt sich von allein! Da kann keine Kontinuität sein! Wie soll das gehen? Warum trauen sich Christen
nicht, den klaren Bruch darzustellen?! Ich wünsche den Verkündern des Christentum ein wenig von der
Chuzpe der Monahemmedaner in der Glaubensverkündung. Das wäre für mich überzeugender als dieses nicht
begründbare Rumgeeiere zwischen Haß dort und Liebe hier. St. Georg: Ich will Sie nicht provizieren,
aber das kann doch nicht zusammen passen!
#67 Tridentinus 11:11:35 | Samstag, 19. Januar 2008
Genial und vielleicht typisch für Benedikt XVI. wäre es, die Fürbitte von 1965 nicht nur im ausserordentlichen
Usus, sondern auch im ordentlichen vorzuschreiben. Sozusagen die erste wechselseitige Befruchtung im Sinne
von SPC.
#66 Alois Bischof 11:10:20 | Samstag, 19. Januar 2008
An PapaPio Natürlich hat Pius XII. die volkssprachlichen Übersetzungen 1949 mit Recht korrigiert in
dem er Übersetzungen mit ‘treulos’ korrigieren ließ und die richtige Übersetzung ‘ungläubige Juden’
hineinfügte. Das war aber keine wesentliche Veränderung des Römischen Ritus oder des Missale an sich.
Nur eine Korrektur einer falschen Übersetzung die vor allem aus den USA hinübergeweht war. Aber den
Inhalt des sehr alten Gebetes (aus dem 4. Jahrhundert) zu ersetzen wegen des veränderlichen Zeitgeistes
der dann wieder die Kirche mit „Judenpfaffen und Judenschützer“ (1940er) dann wieder mit „Antisemiten“
beschimpft, ist trügerisch. Das alte Gebet für die Bekehrung der Juden ist vor allem mit Hinsicht auf
den talmudjüdischen ‘Birkat ha minim’ (wahrscheinlich aus za. 90 n. Chr oder 230 n. Chr.), in dem der
talmudische Jude jeden Tag um die buchstäbliche Ausrottung von jüdischen Ketzern und Nazarenern (id
est: Christen bzw. Christenjuden) betet, sehr friedvoll, gnadensvoll und gar nicht so sehr polemisch.
Dem Vorwurf des Antijudaismus sollte man die Tatsache entgegenstellen, daß auch alle jüdische Konvertiten
zur Katholischen Kirche diese Gebete mitgebetet haben. Natürlich ist das Gebet antitalmudisch und antirabbinisch
(daher stammt ja die ‘perfidia’), aber antisemitisch bzw. antizionistisch bzw. antijudaistisch gar nicht.
Das sind alles spätere Erfindungen. Das Gebet ist älter als jene Phänomene. Es braucht keine Änderung
des Gebetes der Römischen Liturgie. Zeitgeist, oder nicht.
#65 DerBerliner 09:02:51 | Samstag, 19. Januar 2008
@st.georg: Paradigmen-Wechsel AT zu NT Lieber St. Georg, ich danke sehr für Ihre Ausführungen und ich
will Sie in keiner Weise kritisieren, doch dennoch hilft mir das nicht wirklich weiter, weil es überhaupt
nicht auf den Kern der Lehre, den „Paradigmen-Wechsel“ eingeht, der doch klar erfolgt ist – und zwar radikal.
Diese ganzen Ausführungen passen eben überhaupt nicht zur 180-Grad-Wende in der Kernfrage der Ethik:
Liebe versus Rache/Haß. Und Ihre „Kurve“ vom „Volk Israel,… die ganze Menschheit eingeschlossen ist“,
das kann ich nirgends sehen. AT/Thora sind für mich klar rassistisch und fern der Liebe. Da frage ich
mich, ob überhaupt und wenn ja warum eine so unfaßbar hohe Intelligenz wie ein Schöpfer so ist. Christi
Lehre ist mir absolut einleuchtend. Jahwes Ethik muß ich ablehnen. Und dazwischen kann keine Kontinuität
liegen. Wenn ich von „neuem“ und „altem“ Willen „Gottes“ lese, da kommen mir fundamentale Zweifel, daß
ein Allmächtiger seine Meinung ändert. Paßt für mich nicht zusammen, weil höchst menschlich. Kann
mir nicht vorstellen, daß Gott dazulernt. Mir scheint, daß hier entweder der Mut fehlt, Christi Lehre
konsequent und bedingungslos anzuerkennen und deshalb den Bruch mit dem AT zu erklären, und/oder daß
Satan seine Klauen so tief drin hat, daß dem AT nicht abgeschworen wird, woran er angesichts der Grausamkeiten
des AT ein Interesse haben müßte. Christus ist Satans schlimmster Feind. Bei Jahwe frage ich mich, ob
das nicht seine andere Verpackung ist…? Was wurde schon alles rausgefiltert?!
#64 Steini1974 08:34:47 | Samstag, 19. Januar 2008
Eure Sorgen sind für Gott ein Pfurz im Winde Langsam gehen mir die geitigen und geistlichen Blähungen
der der kreuz.net-Berichterstatter auf den Senkel – In diesem Falle tut der Berichterstatter so, als wenn
die Karfreitagsliturgie im heutigen Ist-Stand seit 2000 Jahren gefeiert würde. Ob nun das Volk Israel
sich bekehren lassen wird oder nicht hängt doch nicht von der Fürbitte Menschen ab, sondern vielmehr
von der Gnade Gottes. Wer allen ernstes glaubt, Gottes Wirken von der Formulierung der Fürbitten abhängig
machen zu können ist der Anmaßung versucht, selbst wie Gott sein zu wollen. ECCLESIA SEMPER REFORMANDA
EST! übrigens nicht nur ein Zitat sondern ein Kurfassung von 2000 Jahre Kirchengeschichte.
#63 timpressum † 02:51:19 | Samstag, 19. Januar 2008
„Fürbitte“ Das „Beuget die Knie. Erhebet euch.“ wird meines Wissens bei dieser „Fürbitte“ weggelassen…
Auch egal – diese Fürbitte ist gänzlich unnötig. Das Volk Israel ist durch den Bund am Sinai erlöst.
Ein für alle mal. Und die Völker der Welt durch Christus. So kommen wir auf zwei unterschiedlichen Wegen
zu dem einen Gott…
Recht des Papstes Der Papst hat das Recht, die Liturgie verbindlich zu verändern. Das gilt auch für
die alte, auch sie ist nicht starr und unveränderbar. Sonst wären doch alle andern Reformen am 1570er
Missale bis zum 62er auch nicht rechtmäßig gewesen. Außerdem hat schon Pius XII. die Übersetzung von
„treulos“ in „ungläubig“ geändert.
@Berliner: Ich habe eine unzensierte Version, nach vielen vergeblichen Bemühungen, dann doch erwerben
können, und ich war höchst schockiert über die rassistischen Unmenschlichkeiten, die da drin stehen.
Sie sind ein Lügner. Punkt!!!Um einen unzensierten Talmud zu erwerben, brauchen Sie keinen Spießrutenlauf
zu absolvieren. Sie können ihn online um ca. 300,00 kaufen. www.suhrkamp.de/titel/titel.cfm?bestellnr=5420…
Und das nicht nur bei Suhrkamp. Zu den üblichen Anschuldigungen wie „antisemitisch“ etc: für mich haben
alle Menschen gleiche Rechte und Pflichten, egal welcher Religion oder „Rasse“ sie angehören… Was in
D.A.Ch. leider allgemein nicht so ist, weil einige eben gleicher sind als andere. Spielen Sie sich hier
nicht als Menschenfreund auf. Sie kotzen mehr als Sie fressen können (Ihre Worte), während Sie angeblich
den Talmud lesen. Belegen Sie doch die Stellen, die Sie haben kotzen lassen!!! Man könnte sachlich darüber
diskutieren, wenn Sie nicht so erbärmlich kotzen müssten. Wenn das „antisemitisch“ sein sollte, dann
bin ich es eben – so what! Mit dieser Hetze trifft mich niemand! Das freut mich für Sie. Antisemiten
haben immer „menschenfreundliche“ Motive. Zunächst einmal sollte die Menschheit wohl die jüdische Gefahr
erkennen. Damit wäre ihr schon gedient. Nur die Belege für diese Gefahr bleiben Sie schuldig. Oder habe
ich da etwas übersehen??? Ihre Islamhetze steht Ihrer dümmlichen Judenhetze nicht nach. Ich arbeite
sie der Reihe nach ab. Aber nicht ohne Belege!!!
Die Änderung der Karfreitagsfürbitte durch den sel. Johannes XXIII. Die erste Verstümmelung des Gebets
geschah erst im Jahr 1962 durch den Seligen Papst Johannes XXIII. Er ließ in der Formulierung „pro perfidis
Judaeis“ das Adjektiv „perfidus“ – zu Deutsch: „treulos“ – einfach weg. Der Papst hat auch das Recht dazu!
@matt: Statt in billigen Fusel zu investieren, sollten Sie sich Ratzingers „Jesus von Nazareth“ kaufen.
Ich stimme zwar meistens nicht mit Ihrer Meinung überein, weil sie mir doch sehr egozentristisch scheint
(Sie sind nicht der geistige Nabel der Welt!), aber ich finde doch einige Ihrer Gedanken nicht ganz abwegig.
Das Haus Gottes ist groß und hat viele Wohnungen. Johannes, Kapitel 14 Euer Herz werde nicht bestürzt.
Ihr glaubet an Gott, glaubet auch an mich. In dem Hause meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn es nicht
so wäre, würde ich es euch gesagt haben; denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten…Wenn ihr
mich liebtet, so würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe, denn [mein] Vater ist größer als
ich. Das ist Johannestheologie und Sie haben sie offensichtlich gelesen!
Die Fürbitte über das jüdische Volk ist durch die Apostasie vieler anderer katholischer Völker inzwischen
überholt Allmächtiger, ewiger Gott, der du auch die Juden nicht von deiner Barmherzigkeit verstößt:
Erhöre unsere Fürbitten, die wir aufgrund der Verblendung dieses Volkes verrichten, damit es nach der
Anerkennung des Lichtes deiner Wahrheit, die Christus ist, aus seiner Finsternis herausgerissen werde.
Durch denselben Christus. Amen. Die meisten europäischen Völker sind heute größenteils vom göttlichen
Glauben abgefallen oder haben diesen zurückgewiesen, nicht nur das alttestamentliche Gottesvolk. Die
Fürbitte muß sicherlich anders formuliert werden, und es besteht kein Zweifel, daß der Papst diese
Notwendigkeit auch durchführen wird.
#56 DerBerliner 00:27:04 | Samstag, 19. Januar 2008
An alle Streithähne hier Ich bin nicht hier, um mich zu streiten, sondern um eine für mich sehr wichtige,
religiöse Frage zu klären, die mich schon lange beschäftigt. Zu den üblichen Anschuldigungen wie „antisemitisch“
etc: für mich haben alle Menschen gleiche Rechte und Pflichten, egal welcher Religion oder „Rasse“ sie
angehören. Da bildet für mich niemand, wirklich niemand eine Ausnahme. Was in D.A.Ch. leider allgemein
nicht so ist, weil einige eben gleicher sind als andere. Wenn das „antisemitisch“ sein sollte, dann bin
ich es eben – so what! Mit dieser Hetze trifft mich niemand! Wie bigott und verlogen diese Kritik aber
ist, das zeigt, daß niemand kritisiert hat, daß ich schrieb, daß Mohammed ein Mörder und Kinderschänder
war, was genauso ein Fakt ist wie der rassistische und in Bezug auf Kinder inakzeptabel Inhalt des Talmud.
Sie haben wieder mal bewiesen, daß – leider – es eben doch darauf ankommt, wer was macht. Mir ist meine
Zeit für eine solche Diskussionen zu schade und darum antworte ich darauf nicht mehr. Aus und Ende! Schade,
daß die meisten Deutschen extrem sein müssen, mal in die eine, jetzt in die andere Richtung. Beides
halte ich für falsch! Und die so beliebte Hetze mit den bekannten Totschlags-Argumenten wie gegen Jenninger
oder Hohmann, die ist mir so was von sch…egal. Gewollt ist von diesen Hetzern, daß, wer sich verteidigt,
sich automatisch beschuldigt. Rabulistik von Feinsten. Nicht mit mir! @St.Georg: Danke sehr, morgen mehr!
Ihnen eine gute Nacht!
@derberliner …ein theologisch zu komplexes themav für die zeichenvorgabe hier … dennoch : …Mit
dem Erscheinen Jesu Christi ist für Christen kein neues Wort Gottes neben das „alte“ getreten. Sondern
dieser „Sohn Gottes“ ist das „fleischgewordene Wort Gottes“ (Jh 1,14) und repräsentiert als solcher die
Erwählung Israels zum Volk Gottes, in das von Ewigkeit her die Erwählung der Menschheit mit eingeschlossen
ist. Insbesondere der Tod und die Auferweckung Jesu Christi hat nach dem Neuen Testament Gottes Willen
stellvertretend für alle Menschen erfüllt. Damit hat er die Israel gegebenen Offenbarungen, Bundesschlüsse
und Verheißungen endgültig bestätigt, die in Israels Bibel ausgesprochene Verheißung eines „neuen
Bundes“ unüberbietbar bekräftigt (Hebr 8,8] als Zitat von Jer 31,31f) und alle Völker in diesen Bund
einbezogen. Person und Werk Jesu Christi verkörpern also für die Christen den „neuen“ Willen Gottes,
indem sie seinen „alten“ Willen, die Ersterwählung Israels, endgültig erfüllen und bekräftigen. Für
die ganze urchristliche Verkündigung ist daher der durchgängige Bezug auf die Bibel Israels entscheidend.
Ohne sie lässt sich die universale Bedeutung Jesu Christi nicht aussagen bzw. verstehen. Damit hat jedoch
für die Christen der eine Wille Gottes, den bereits das „Alte“ Testament offenbart, einen anderen, neuen
Stellenwert erhalten: Von nun an gilt dieser Wille nur noch in der Auslegung, die Jesus Christus ihm durch
seine Lehre, seinen Tod und seine Auferweckung gegeben hat…
#54 DerBerliner 23:55:43 | Freitag, 18. Januar 2008
@st.georg: Zum AT und NT Danke sehr, endlich mal ein konkreter Beitrag! Das mit der Geschichte und „aufeinander
aufbauen“ habe ich alles schon gehört, es überzeugt mich aber überhaupt nicht angesichts des m.E. totalen
„Paradigmen-Wechsels“. Für mich ist die Lehre eine total andere: AT der (pardon, für mich ist es so)
rassistische Gott, der „sein“ Volk beschützt und andere umbringt – neben ein paar anderen „Nettigkeiten“,
der jedenfalls auf archaischer Rache und Vergeltung basiert und diese erlaubt und einfordern. Und im NT
ein Jesus Christus, der genau das Gegenteil verkündet. Wie soll das „unter einenm Hut“ gehen?!! Wie erklärt
man die klare Distanzierung Jesu von denen im Tempel, die den Satan zum Vater haben! Wenn das Buch dieser
Leute im Tempel für mich noch gelten soll. Das ist für mich höchst unlogisch! Einen Zusammenhang von
„Verheißung und Erfüllung“ kann ich nirgens erkennen, denn Jesus macht „Verheißungen“ insofern, als
er ALLEN Menschen (also kein rassistischer Gott mehr) die Macht der Liebe und der Vergebung predigt. Davon
scheint mir Jahwe entwicklungstechnisch um Jahrtausende hinterher zu sein.
@Berliner: Nun, entweder Sie haben noch nie einen unzensierten Talmud gelesen, das rassististe Buch das
ich je in Händen hatte Wir hatten hier schon öfter antisemitische Schwergewichte Ihrer Ausprägung.
Sehr viel Anhang werden Sie mit Ihrer Grenzüberschreitung nicht finden. Auch latente Antijudaisten haben
eine Tabugrenze, die sie einhalten. Wenn Sie dieses Buch jemals in Händen gehabt haben, sind Sie sportlich
unterwegs. 12 Bände mit weit mehr als 10.000 Seiten sind weder leicht zu balancieren noch zu stemmen.
Woher hatten Sie es denn? Welche Ausgabe haben Sie gelesen? Leider ist zu vermuten, dass Sie, wie alle
anderen rabiaten Antisemiten, nur entsprechende Internetseiten von rechtsradikal bis muslimisch kennen.
Was Ihre Äußerungen zum Ersten Testament betrifft, schließt Sie das aus der röm. kath. Gemeinschaft
aus. Mit Ihnen zu diskutieren ist vergeudete Zeit. Dazu fehlt es Ihnen an Anstand.
Fürbitten am Karfretag „Oremus et pro perfidis Judaeis: ut Deus et Dominus noster auferat velamen de
cordigus eorum; ut ipsi agnoscant Jesum Christum Dominum nostrum“. „Hier unterläßt der Diakon die Aufforderung
zur Kniebeugung, um nicht das Andenken an die Schmach zu erneuern, mit der die Jude um diese Stunde den
Heiland durch Kniebeugungen verhöhnten“, so der alte Schott. Es gibt zwei Möglichkeiten, jemandem zu
helfen: indem man ihn aufbaut oder indem man ihn klein macht, wobei das Letztere keine ernstzunehmende
Hilfe ist. So ist es auch bei den Karfreitagsfürbitten für die Juden. Natürlich ist es richtig, für
die Hinführung dieses Volkes zu Jesus Christus zu beten. Aber warum man diese Leute mit Begriffen wie
perfidus erst einmal diskriminieren muß, ist absolut nicht einzusehen. Völlig daneben liegt ganz eindeutig
die Meinung, Fortlassung des diskriminierenden Vokabulars sei häretisch. Es sei hier an die Evangeliumsperikope
vom Zöllner und dem Phariusäer erinnert. Sollten sich die Piusbrüder wirklich am Wegfall des diskriminierenden
Vokabulars stoßen, ist ihnen und allen ihren diesbezüglichen Meiunungsgenossen beim besten Willen nicht
zu helfen! Erinnert sei daran, daß seit Fortfall des diskriminierenden Vokabulars die Annäherung zwischen
Juden und Christen nicht unerhebliche Fortschritte gemacht hat.
@derberliner vielleicht hilft ihnen das weiter : AT und NT Der Zusammenhang von Verheißung und Erfüllung
ist auch für das Verhältnis von AT und NT von Bedeutung. Ansatzpunkt dazu sind zunächst die ntl. Verweise
auf das AT, besonders die Erfüllungsnotizen der Evangelien. Dabei zeigt sich jedoch auch, dass häufig
die Verheißung erst von der Erfüllung her als solche erkannt wird. Andererseits wird die ntl. Erfüllung
auch im Licht der atl. Texte gedeutet (vgl. z.B. Ps 22 in der Passionsgeschichte). Das Schema „Verheißung
und Erfüllung“ lässt deshalb sowohl Verbindungen vom AT zum NT als auch vom NT zum AT sichtbar werden.
Dieses wechselseitige Verhältnis sollte nicht zu einem einlinigen „Weissagungs beweis“ verkürzt werden,
der Jesus als den Messias Israels dadurch zu erweisen sucht, dass bestimmte alttestamentliche Verheißungen
möglichst genau erfüllt werden. „Erfüllung“ bedeutet im NT auch nicht, dass das AT seine Bedeutung
verloren hätte, sondern die atl. Verheißungen werden in Jesus Christus bekräftigt (2Kor 1,20; 2Petr
1,19). Und auch das NT ist ja nicht nur Erfüllung, sondern selbst wieder Verheißung auf das noch ausstehende
Handeln Gottes (Röm 8,18-25; Apk 21-22). „Insofern blickt der christliche Glaube nicht nur mit dem Alten
Testament auf eine Geschichte der Verheißungen und des Segens, des Glaubens und der Glaubenserfahrungen
zurück, sondern auch mit ihm gemeinsam als Hoffnung auf Gott in die Zukunft“ (Schmidt, 2004, S. 452).
@ Geyer Zur Causa Volksaltar hier eine umfangreiche Information aus „Theologisches“ vom März/April letzten
Jahres (PDF): www.theologisches.net/Theol2-3.2007.pdf
#49 Florian Geyer 23:42:48 | Freitag, 18. Januar 2008
st.georg auch Ihnen einen guten Abend. l.g Matt: Das kommen einmal ein paar Lichte Wortmeldungen sodass
man fast denken konnte es sei ja doch noch nicht alles verloren bei kleinen Matt doch dann um 22.30 ein
Tiefpunkt der seinesgleichen sucht. „Man huldigt Jesus in der Verachtung Gottes, der ihn sandte.“ Naja –
was will man von einem der denkt die Welt ist 4000 Jahre alt auch anderes erwarten.
#48 DerBerliner 23:40:31 | Freitag, 18. Januar 2008
@Samurai Zum Talmud Danke, ich weiß nur zu gut, was der Talmud ist – und er gilt leider heute noch für
die Erziehung vieler junger Juden. Um so schlimmer, wenn man weiß, was drin steht – und was für keinen
ethisch einigermaßen intakten Menschen, geschweige denn einen Christen, akzeptabel ist. Ich habe eine
unzensierte Version, nach vielen vergeblichen Bemühungen, dann doch erwerben können, und ich war höchst
schockiert über die rassistischen Unmenschlichkeiten, die da drin stehen. Wenn Sie das Arroganz nennen,
na bitte – eine sehr spezielle Auslegung! Dann bin ich arrogant! Von Ritualmorden habe ich nichts geschrieben,
sondern ich habe darin Rassismus und Unmenschlichkeit gefunden. Und das ist Fakt. Ob es in Ihr Weltbild
paßt oder nicht. Nur um den Talmud ging es mir überhaupt nicht. Interessant ist, daß man sich hier
zwar regelmäßig persönlich „fetzt“, aber auf meine sehr ernst gemeinte Frage nach der Bedeutung des
AT überhaupt niemand eingegangen ist. Pardon, da hatte ich mehr erwartet. Und was soll dieser Blödsinn
mit „Judenhaß“, wenn ich ein Lehrbuch kritisiere, das alle ethischen Normen mißachtet! Das ist meine
Pflicht, egal zu welcher Gruppe es gehört. Haß ist mir fremd. „Toleranz“ gegenüber Rassismus und erlaubten
Kindsmißbrauch allerdings auch. Auch bei Juden. Nochmals: Auf mein eigentliches Anliegen geht niemand
ein? Schade…
@florian geyer …dann sind wir ja mal einig…und es gibt sogar priester, die den nom – wie vorgesehen –
versus deum zelebrieren… …nen guten abend aus berlin noch…
eines möchte ich jetzt mal neuerlich klarstellen… denn ich habe mich weiter unten hart gegen Jesus
geäußert – aber irgendwo muss man die Verstocktheit seiner Anhängerschaft ja auch auf ihn zurückführen
–: ich bin kein Leugner des Neuen Bundes, wie das heutige Judentum. Ich glaube sehr wohl an die Messianität
Jesu Christi, die natürlich zuerst das Judentums betrifft, dann aber alle Menschheit. Zugleich aber stelle
ich mit Bestürzen fest, dass die Christen in Jesus ein Gottesbild schaffen, welches sich immer mehr von
dem Gott des At, der doch Jesu Vater ist abgrenzen will und somit diesen schlichtweg leugnet. Und das
macht mich nicht nur sorgenvoll, sondern es macht mich auch zornig. Denn dann verkehrt sich eigentlich
das Heil, welches durch den Sohn in die Welt trat in ein unwahrheitsgemäßes Gegenteil. Man huldigt Jesus
in der Verachtung Gottes, der ihn sandte. Das geht einfach nicht. Und ich bin halt der Meinung, dass Jesus
selbst daran Schuld trägt, weil er sich selbst vom Vater entfremdet hat und diese Entfremdung auch bei
seiner Anhängerschaft hervortritt.
@matt: Ich mag es nicht, wenn jemand vom „Jesulein“ spricht. Dieses Diminutiv ist deplatziert und unwürdig.
Immerhin haben Sie auf diese Lästerung reagiert. Leider nicht angemessen! Das ist umso mehr bedauerlich,
als Sie es gut gemeint haben. Aber gut gemeint ist noch nicht gut getan.
#44 DerBerliner 23:29:24 | Freitag, 18. Januar 2008
@Leblhuber „Antisemitischer Unrat“ Nun, entweder Sie haben noch nie einen unzensierten Talmud gelesen,
das rassististe Buch das ich je in Händen hatte und das die sexuelle Benutzung von 3-jährigen gestattet,
oder sie wollen solche durch nichts zu rechtfertigen Untaten dulden, weil es jüdisch ist. Das letztere
ist unentschuldbar – unter allen Umständen egal für welche Religion oder „Rasse“ – und das erst wäre
eine goße Dummheit, über etwas zu schreiben, von dem man keine Ahnung hat. Wenn es „antisemtisch“ ist,
gegen den Mißbrauch von Kindern zu sein, dann geht mir dieses Totschlag-Argument – pardon – schlicht
am Ar… vorbei! Niemand hat das Recht zu so etwas! Verbrechen nenne ich so, egal wer diese begeht. Aber
vielleicht kommt es bei Ihnen ja – wie bei so vielen – darauf an, wer etwas begeht?
#43 Florian Geyer 23:23:16 | Freitag, 18. Januar 2008
st.georg danke für Ihre Ausführungen. Ich hab da was gefunden: Die offizielle Einführung des Volksaltares
fiel sogleich in die erste Reformetappe und erfolgte am 7. März 1965. An diesem Tag trat nämlich die
Instruktion Inter Oecumenici (siehe Anm.13) in Kraft, deren Nr. 91 lautet: „Der Hochaltar soll von der
Rückwand getrennt errichtet werden, so daß man leicht um ihn herumgehen und an ihm zum Volk hin zelebrieren
kann. Er soll so in den heiligen Raum hineingestellt sein, daß er wirklich die Mitte ist, der sich von
selbst die Aufmerksamkeit der ganzen versammelten Gemeinde zuwendet.“ Im lateinischen Originaltext heißt
„soll…errichtet werden“ freilich nur „praestat ut…exstruatur“, was im Sinne des klassischen Latein
bedeutet „es ist vorzüglich“ oder „es ist besser“. Die Formulierung deutet also eher auf eine empfohlene
Regel hin und enthält kein zwingendes Muß. Unklar blieb damals insbesondere, inwieweit die Bestimmung
auch den Umbau schon bestehender Altäre verlangte, was sehr bald Gegenstand zahlreicher Anfragen in Rom
war. Daraufhin publizierte der „Rat zur Durchführung der Liturgiekonstitution“ folgende Antwort auf die
ihm konkret vorgelegte Frage, „ob es erlaubt ist, einen tragbaren Altar fest vor dem Hochaltar zu errichten
zur Feier der Messe zum Volk hin“: „An sich ist es erlaubt, es wird aber nicht dazu geraten. Denn die
Gläubigen nehmen an der nach der Norm der neuen Ordnung gefeierten Messe vorzüglich teil, auch wenn
der Altar so aufgestellt wird, daß der Zelebrant dem Volk
Stichwort Talmud @ Leblhuber Danke für die klaren Worte @ Berliner Der Talmud – genauer: der Babylonische
Talmud – entstand nicht auf Grund der Thora, sondern als das, was er noch immer ist: Auslegung der Thora.
Sollten Sie sich wirklich dafür interssieren, schauen Sie mal unter www.hagalil.com oder www.talmud.de
oder www.judentum.de nach, denn auf den Websites dürften Sie auch manche Infos über den Talmud finden.
@ viele andere User Ich wundere mich langsam nicht mehr, mit welcher beispiellosen Arroganz hier so mancher
User über den Talmud, die jüdische Religion sowie die Juden selbst herzieht, ohne auch nur einen Gedanken
daran zu verschwenden, sich vieleicht mal objektiv mit der Thematik zu befassen. Aber da ist es wohl einfacher,bequemer,
den uralten Klischees über Ritualmorde seitens der Juden und dergleichen mehr hinterherzurennen, statt
sich mal die Fakten vorzunehmen. Ja, sicher: „Die Juden hassen alle anderen Menschen.“ und was sonst so
dahergeredet wird, aber deswegen gab es im WK I warscheinlich auch so viele jüdische Fronstsoldaten,
oder? Samurai entsetzt über so viel offenen Judenhass in einem christlichen (?) Forum.
Fürbitte für die Juden Der Text der Fürbitte für die Juden in der Fassung von 1965, die erwähnt wurde,
wäre meines Erachtens ein tragbarer Kompromiss. Da viele sie kaum kennen werden, hier der Text (Gemäss
der approbierten deutschen Fassung: Lasset uns auch beten für die Juden. Unser Gott und Herr lasse über
sie leuchten sein Angesicht, damit auch sie erkennen den Erlöser aller Menschen, unseern Herrn Jesus
Christus. Lasset uns beten.- Beuget die Knie. -Erhebet euch. Allmächtiger ewiger Gott, dem Abraham und
seiner Nachkommenschaft hast du deine Verheissungen gegeben; erhöre in Güte die Bitten deiner Kirche;
und jenes Volk, das du in alter Zeit angenommen als eigen, lass gelangen zur Fülle des Heiles („ad redemptionis
mereatur plenitudinem pervenire“) : Durch unsern Herrn …Amen“
@Leblhuber: bin ich etwa niemand… vielleicht sollten auch Sie mal etwas genauer hinschauen… ich habe
mir diesen Jesuiten-Lausbub schon ein bisschen zur Brust genommen. Irgendwie aber betrübt mich die ganze
Sache.
@geyer / teil II In den Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils wird weder die Zelebration der Messe
in Richtung Gemeinde, noch ein Altar erwähnt, der zum Volk hin ausgerichtet sein soll. Die Rubriken des
Missale Romanum Pauls VI. scheinen eine Gleichrichtung von Priester und Gemeinde bei der Eucharistiefeier
vorauszusetzen. Dies geht daraus hervor, daß beim Eucharistischen Hochgebet bei drei Gelegenheiten jeweils
angeführt wird, daß der Priester sich hierfür zur Gemeinde wendet: bei der Gebetsaufforderung vor dem
Gabengebet („Betet, Brüder und Schwestern…“), beim Friedensgruß („Der Friede des Herrn sei allezeit
mit euch!“) und beim „Seht das Lamm Gottes…“. Diese Bestimmungen implizieren, daß der Zelebrant vorher
dem Altar zugewandt ist. Auch in der dritten Auflage des erneuerten Missale Romanum, die von Papst Johannes
Paul II. im April 2000 approbiert wurde und im Frühjahr 2002 erschien, sind diese Rubriken beibehalten
worden. Eine Zelebration zum Volk hin wurde zum ersten Mal in der Instruktion „Inter Oecumenici“ vom 26.
September 1964 offiziell erwähnt, wo es im Kapitel über die Neuerrichtung von Kirchen und Altären heißt,
daß Altäre freistehend errichtet werden sollen, sodaß „sie leicht umschreitbar sind und eine Zelebration
zum Volk hin möglich ist.“
Da schreibt einer um 17.34 Uhr: „Wenn ich den Talmud lese, der ja auf der Basis der Tora / AT entstanden
ist, dann kann ick ja nich so ville fressen wie ick kotzen möchte.“ Dagegen ist der sonstige antisemitische
Unrat, der hier ständig abgeladen wird, eine Blumenwiese! Aber dieses fromme Forum scheint das nicht
weiter zu stören. Keine einzige Stimme, die sich dagegen verwahrt. Warum auch? Die Juden, diese Gottesfeinde,
sind ja auch zum Kotzen, nicht wahr? Das bringt ja die alte Karfreitagsliturgie samt Fürbitte so schön
zum Ausdruck. Wehe dem, der es wagt, daran zu rühren!!! Mir scheint, hier tummelt sich mehr heuchlerisches
Pack, als der Kirche lieb sein kann. Ob das dem Gott des Jesus von Nazareth gefällig ist, erlaube ich
mir zu bezweifeln.
@geyer …na dann… :(3 habe mir ihretwegen noch mal kurz die bestimmungen von Sacrosanctum Concilium
angesehen…nichts, im gegenteil ( wie ja auch aus anweisungen des hochgebetes ersichtlich ) wendet sich
der priester zusammen mit der gemeinde dem herrn zu…(zitat)…soviel zum gerne geschmähten vII
@Tilly „Benedikt XVI würde völlig unglaubwürdig werden“ Das ist er ohnehin schon: 1) Beläßt er nämlich
das Gebet für die Bekehrung der Juden, so müßte er konsequenterweise endlich auch seine mit JPII teilende
Abneigung gegen die schon im NT für selbstverständlich erachtete Judenmission ablegen und zu einem neuen
Anlauf beim Missionieren der Juden ermuntern ( wozu ihm freilich der Mut fehlt) 2) Läßt er das Gebet
fallen, läßt er damit auch endgültig die Notwendigkeit der Judenmission fallen , etabliert eine neuartige
Theologie, die sich über das NT und 2000 Jahre Tradition hinwegsetzt. Sein Motu Proprio könnte dann
von niemand mehr als Zugehen auf Altgläubige verstanden werden, sondern nur als wirre Tat.
#32 Alois Bischof 21:53:51 | Freitag, 18. Januar 2008
JohannesXXIV. Sie glauben doch nicht wirklich, daß ernste Katholiken auf indoktrinierte Gehirne und Gespenste
wie Sie eingehen oder daß sie sich gegen z.B. die Propaganda der Anti-Defamation-League wehren. Das ist
ja zu lächerlich. Es gab dann wohl sehr viele jüdische Antisemiten. Die Hlg. Edith Stein hat Jahr für
Jahr bis zu ihrem Tode das altehrwürdige Römische Fürbittgebet mitgebetet und mit ihrem ‘Amen’ beantwortet.
Ja ihr eigenes Leben hat sie zur Bekehrung ihres Volkes zu Christus gegeben, so ihre erhaltene Tagebücher.
Aber natürlich waren Eugenio Zolli/Zoller, Edith Stein, die Brüder Lémann, Alphonse Ratisbonne und
David Goldstein alles virulente Antisemiten.
#30 Johannes XXIV 21:46:38 | Freitag, 18. Januar 2008
schäbig ich finde es einfach schäbig, wenn in diesem artikel behauptet wird, nur kirchenfeindliche kräfte
seien für die änderung der karfreitagsfürbitte! es war DIE tat von JOHANNES XXIII. schlechthin, endlich
diese unsägliche, vor antisemitismus strotzende fürbitte zu eliminieren!!!!!! die ganze karfreitagsliturgie,
ob im alten ritus oder sogar noch im neuen, ist immer wieder eine herausforderung, dass man nicht blindlings
in einen antisemitismus verfällt. grauslich, wenn manche christInnen auch noch heute auf die „echte“
(= antisemitische) fürbitte bestehen…
#29 Florian Geyer 21:43:42 | Freitag, 18. Januar 2008
ich suche ganz verbissen in den konzilsdokumenten nach der stelle wo vom volksaltar und der zelebrationsrichtung
zum volk gesprochen wird. ich finde aber nix. kann mir jemand helfen ?
#28 Alois Bischof 21:42:24 | Freitag, 18. Januar 2008
Karl Murx Sie lassen es erscheinen als habe der gute und selige (spätere) Erzbischof von Mailand Ildefons
Schuster irgendeine Zensur belaufen. Das ist kanonisch gesehen Unsinn. Schuster wurde nicht umsonst von
Pius XII. so geschätzt. Er hat niemals eine Kirchenstrafe belaufen, was bei Ihnen anders sein oder werden
könnte. Der Antrag beinhaltete nur die Weglassung des ‘perfidis’, was zwar den Sinn des Gebetes verstümmelt
(da nicht alle Juden ungläubig sind, ich nenne nur die Brüder Lémann, die Freunde des Pius IX. und
Priester der hl. römischen Kirche), aber noch nicht den Inhalt wegnimmt. Auch die Version von Paul VI.
aus 1965 ist noch direkt rechtgläubig, die von 1970 aber sehr zweifelhafter Orthodoxie. Das Problem mit
den Amici d’Israele war vor allem auch ihr moderater Zionismus (übrigens mit G.K. Chesterton geteilt),
was dem Hl. Stuhle ein Dorn im Auge war. Und mit Recht natürlich. Vor allem hinsichtlich der klaren Position
die der hl. Papst Pius X. gegenüber Dr. Theodor Herzl bezog. Das macht aber die Version von 1962 (im
Vatikan selbst: seit 1959) noch nicht unerlaubt oder „unakzeptabel“ (Sie sind ja nicht Richtstab der Kirche),
und auch das Gebet von 1965 ist klar in dem es für die Bekehrung der Juden zu Christus betet.
Für die Bekehrung der Lavebristen Die Fürbitte „Für die Bekehrung der Juden“ würde ich umändern lassen
in eine Fürbitte für die Bekehrung der Lavebristen-Sekte. Die haben’s glaube ich nötiger… Zumindest
sprechen die hier publizierten antisemitischen Artikel dafür…
Korrektur! Karl Murx schrieb: Die Vereinigung Amici d’Israele wurde verboten, die Antragsteller mußten
1928 abschwören, darunter Ildefons Schuster. „…darunter der Selige Ildefons Cardinal Schuster“ sollte
es heissen!
#25 Alois Bischof 21:27:10 | Freitag, 18. Januar 2008
Genoveva Erstens bezeichnete ich nicht die Fassung des Gebetes nach Johannes XXIII. als häretisch bzw.
fast häretisch, sondern das Fürbittgebet im Missale 1970 nach Paul VI. Übrigens kann zur Verteidigung
Pauls VI. angeführt werden daß im Stundengebet vom Karfreitag auch im ‘erneuerten’ Ritus noch für die
Bekehrung der Juden zu Christus gebetet wird, obwohl da vom Schleier, von Verblendung und von Ungläubigkeit
bzw. Treulosigkeit (perfidiam) keine Rede mehr ist. Ihren Ausführung zur Kontroverse des „pro multis“
stimmt aber gar nicht. Natürlich ist Jesus auch für alle gestorben, jedoch – so auch der Römische Katechismus
von 1571 – bei der Einsetzung des Opfer des neuen Bundes, der Eucharistie, hat Er „für viele“ verwendet
als Hinweis auf die tatsächliche Frucht der Erlösung, die ja leider nicht alle Menschen freien Willens
einschließt. Da aber im Wandlungsgebet die Rede davon ist, daß man Jesus zitiert „und Er sprach“, ist
die Falschübersetzung „für alle“ eine historische und liturgische Lüge die im Novus Ordo Missae tagtäglich
u.a. in Deutschland (nicht aber in Polen und Frankreich) wiederholt wird. Die ‘integritas’ der Wandlungsworte
ist dadurch zu Nichte gemacht, meiner Einsicht nach wird (glücklicher- oder unglücklicherweise) die
sakramentelle Gültigkeit jedoch nicht beeinträchtigt, da nur ‘Das ist Mein Leib’ und ‘Das ist Mein Blut’
die essentia der forma darstellen.
Änderung Die erste Verstümmelung des Gebets geschah erst im Jahr 1962 durch den Seligen Papst Johannes
XXIII. Er ließ in der Formulierung „pro perfidis Judaeis“ das Adjektiv „perfidus“ – zu Deutsch: „treulos“ –
einfach weg. Nee, das war schon früher.
Kniebeuge Während die eigentliche Oration bei den übrigen acht Fürbitten am Karfreitag für Kirche,
Papst, Klerus, Herrscher, Taufbewerber und alle, die sich in Not und Gefahr befinden, sowie für Häretiker
und Heiden jeweils mit „Lasset uns beten – Beuget die Knie – Erhebet Euch“ eingeleitet wurde, entfiel
diese Formel bei der Bitte für die Juden. Und zwar mit der Begründung, es solle nicht das Andenken an
die Schmach erneuert werden, mit welcher die Juden durch Kniebeugen Christus in seiner Todesstunde verhöhnt
hätten. Stattdessen ging das Gebet direkt weiter: „Allmächtiger, ewiger Gott, der du sogar die treulosen
Juden von deiner Erbarmung nicht ausschließest, erhöre unser Flehen, das wir ob jenes Volkes Verblendung
dir darbringen: auf dass es das Licht deiner Wahrheit, welche Christus ist, erkenne und seinen Finsternissen
entrissen werde. Durch Christus unseren Herrn. Amen.“
Da ist gar nichts akzeptabel Im Hinblick auf die Verurteilungen des Heiligen Offizium im Jahre 1928, welche
den Antrag als fromme Ohren verletzend und den Indifferentismus fördend zensurierte, kann kein aufrechter
Katholik das mittragen. Die Vereinigung Amici d’Israele wurde verboten, die Antragsteller mußten 1928
abschwören, darunter Ildefons Schuster. Abschließend: Ich freue mich riesig, denn das schafft einen
Graben zwischen uns und den anderen.
#20 Tridentinus 18:34:02 | Freitag, 18. Januar 2008
Auf jeden Fall akzeptabel wäre die Formulierung, die Papst Paul VI. 1965 in das Messbuch eingefügt hat.
Aber die Geste einer solchen Änderung wird wohl jede Verständigung mit FSSPX unmöglich machen. Übrigensist
dann ja das alte Messbuch das neue : Ordinarius Usus in der Editio Typica von 2002 und Extraordinarius
Usus von 2008! Aus alt mach neu.
@Berliner: Sie haben mit Ihrem verächtlichen Gerede über das At den Streit begonnen… diese selbstgerechte
Art hat meinen Unmut erregt. Dem musste ich etwas entgegnen im Ausmaß Ihrer Unverfrorenheit wider das
Zeugnis der Schrift. Wer die Alte Schrift leugnet ist ein ebensolcher Chaot, wie jener, der den Neuen
Bund leugnet.
Es muß beim Überlieferten bleiben! Sollte das Fürbittengebet verändert werden war das Moto Propie
ein Farce! Und Papst Benedikt XVI. würde völlig unglaubwürdig werden.
@Berliner: achso! ich vergaß: die Jesuiten sind ja die geistige Elite der Geistlichkeit… dass sind
doch die, die allerhand studieren (müssen) und dabei aber auch nicht gescheiter werden. Anscheinend macht
es sie dabei nur zu Vorreitern unter den Verächtern des AT. Welchen Gott ehrt ihr eigentlich? Ist Euer
Jesulein zu einem kleinmütigen Götzen verkommen, der die klare Sprache des AT nicht kennt, der auf seinen
Vater vergaß? Seid Ihr alle weichgekocht vom vielen Studieren an weltlichen Unis? Es hat den Anschein,
als ob sich die paulinischen Worte bestätigten: „es wird die Zeit kommen, da wird man die Wahrheit nicht
vertragen“
#14 DerBerliner 18:07:45 | Freitag, 18. Januar 2008
matt2: Dümmste Polemik Pardon, was für ein schlechtes Kraut haben geraucht? Ich weiß nicht, was für
Spielchen Sie hier treiben, aber versuchen Sie bitte nicht einen Jesuiten-Schüler mit so billiger Polemik
weit unter Bild-/Krone-Niveau verdummen zu wollen! Setzen: 6 – Thema verfehlt! Auf so einen Quatsch kann
ich bestens verzichten! Übrigens: Wenn meine Ablehnung dieses Jahwe-Rassisten Hochmmut sein sollte, dann
hätte ich kein Problem damit!
@Berliner: ganz einfach! weil der Gott des AT der wahre Gott ist, auch wenn das den verweichlichten Katholiken
nicht eingehen will, weil sie alle ihrem Jesulein anhangen, der offenbar ebenso verweichlicht ist. Das
Jesulein scheint offenbar selbst in die Verachtung seines Vaters verfallen zu sein, den er doch ehren
sollte. Der Hochmut und das Unverständnis dieser sog. Christen gegenüber der Alten Schrift ist wirklich
unerträglich.
Favelius = Bokrug Bei Favelius handelt es sich um den Leser, der ursprünglich unter dem Namen „Bokrug“
Kreuz.net vollspammte. Nachdem er als Bokrug und unter einem Dutzend weiterer Namen immer wieder hier
gesperrt wurde, setzt er diesmal als „Favelius“ sein Spammen fort. Einen echten Dialog gibt es mit ihm
nicht; er kopiert – teilweise schon zum 100. Mal – immer wieder die gleichen Texte und Textfragmente ins
Forum. Es wäre hilfreich, wenn er auch diesmal schnell wieder gesperrt wird.
#11 DerBerliner 17:34:16 | Freitag, 18. Januar 2008
Frage: Warum noch immer das AT? Eine aufrichtig gemeinte Frage an die Spezialisten hier in der Hoffnung
auf ein paar gute Links bzw. Erklärungen: Ich habe schon einige Theologen und auch Schlaue Jungs (SJ)
vergeblich nach guten Gründen gefragt, warum für mich als Christen das AT dieses so sehr menschlichen,
neidischen, rachsüchtigen und nicht zuletzt rassistischen Jahwe noch gelten sollte. Wenn ich den Talmud
lese, der ja auf der Basis der Tora / AT entstanden ist, dann kann ick ja nich so ville fressen wie ick
kotzen möchte. Für mich ist ein totaler „Paradimen-Wechsel“ durch Jesus Christus gegeben, wie er radikaler
nicht sein könnte. Warum sonst schimpft Er die jüdischen Schriftgelehrten im Tempel, daß Satan ihr
Vater sei, der Vater der Lüge!? Pardon, aber Bergpredigt und AT mit seinem „Auge um Auge“ unter einen
Hut zu bringen, das scheint mir extreme Auslegungsakrobatik zu sein, und ich frage mich schon lange, warum
das laufend versucht wird. Nirgens finde ich gute Gründe! In meinem laienhaften Verständnis widerspricht
das fundamental der Lehre Christi. Natürlich wäre bei meiner Sichtweise – bibeltechnisch absolut laienhaft –
ein offener Dissenz zwischen jedem Christen und Juden bzw. auch mit den Anhängern des Mörders und Kinderschänders
Mohammed gegeben. Sei es drum! Es geht nicht anders! Nur, warum kneifen die Theologen? Warum keine klare
und eindeutige Stellung – wie es, nach meinem Verständnis, Jesus Christus gewollt hat. Dankbar für jede
Antwort bzw. Link – muß nicht Amtskirche sein. Danke sehr!
Anachronismus Es ist überfällig, dass die Karfreitagsbitte entweder geändert oder weggenommen wird.
Da besteht Handlugsbedarf. Die Karfreitagsbitte ist ein Anachronismus.