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Freitag, 18. Januar 2008 16:14
Alte Messe mit Glanz und Gloria
Gestern abend besuchte die Fürstin von Thurn und Taxis im Bistum Aachen eine Alte Messe. Die Kirche war – wie zu erwarten – voll.
Fürstin Gloria von Thurn und Taxis
Fürstin Gloria von Thurn und Taxis
(kreuz.net) Am Donnerstag abend besuchte die Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis die katholische Gemeinde in der Stadt Herzogenrath.

Das berichtete die Lokalpresse.

Herzogenrath gehört zur Diözese Aachen und befindet sich dreizehn Kilometer nördlich der Bischofsstadt. Der Ortspfarrer, Hw. Guido Rodheudt, ist ein bekannter Vertreter des glaubenstreuen Klerus in Deutschland.

Er ist einer der Gründer des ‘Priesternetzwerkes’, das unter anderem Geistliche unterstützt, die Opfer der neomodernistischen Repression werden.

Morgen wird die Fürstin in Aachen den „Orden wider den tierischen Ernst“ des Aachener Karnevalsvereins entgegennehmen.

Hw Rodheudt begrüßte sie vor dem Portal seiner Pfarrkirche und geleitete die Fürstin zu ihrer Bank. Anschließend zelebrierte er die Alte Messe vor einer vollen Kirche.

Diese Messe wird in lateinischer Sprache gehalten, wobei der Pfarrer am Altar steht und sich nicht von Gott abwendet.

Hw. Rodheudt bezeichnete den Alten Ritus vor der Lokalpresse als eine Bereicherung, welche die deutsche Messe nicht ersetzen solle.

Gloria von Thurn und Taxis in HerzogenrathGloria von Thurn und Taxis in HerzogenrathKlicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 3 Bildern zu starten.

Bevor sie das Herzogenrather Gotteshaus betrat, hob die Fürstin hervor, daß dem Alten Ritus eine besondere Feierlichkeit innewohnt: Es sei nicht nötig, daß man stets alles verstehe.

Fürstin Gloria kam übrigens in Begleitung ihrer Mutter, Beatrice Gräfin von Schönburg-Glauchau.

Unter den Teilnehmern der Messe befanden sich auch Alt-Bürgermeister Gerd Zimmermann und der frühere Oberbürgermeister von Aachen und Europaabgeordneter Kurt Malangré.

Im Anschluss daran stellte sich die Fürstin im Pfarrzentrum von St. Gertrud einer Gesprächsrunde. Dabei ging es um das Thema: „Vom Adel des Christentums“.

© Titelbild: Angelika Lukesch
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 64 Lesermeinungen:
Montag, 21. Januar 2008 22:42
FiliusEcclesiae: „stimme der vernunft“: Die KZs verdanken wir den „vernünftigen“ Massenparteien entstanden
der neue Erbmonarch hätte Hitler absetzen können, und Deutschland wieder demokratisieren können.

Jaja, hätte, könnte, sollte, möchte.

Ein Erbmonarch hätte sich auch gleich selbst zum Führer von Gottes Gnaden auspielen können und KZ eröffnen können.

Ist dies jemals geschehen, oder hatte jemals ein deutscher Erbmonarch eine solche Machtfülle wie „der Führer“ –
oder sind die KZs nicht eher die Sachen der „Massendemokratien“ NSDAP und KPdSU?
Unter deutschen Monarchen gab es soetwas nicht.
Montag, 21. Januar 2008 22:40
Jörg Guttenberger, Köln: Stimme der Vernunft, Samurai
St.: Im Deutschen Kaiserreich (1871) hat der Kaiser den Kanzler alleine ernannt und abgesetzt. Ertst währeind des Krieges wurde die Verfassung in dem Sinne ergänzt, daß der Reichskanzler des Vertrauens des Reichstages bedurfte.

Sa.:Auch ich habe die Sendung am Sonntagabend gesehen und stimme ihnen gerne zu. Nach meinem Geschmack war es die bisher schönste Sitzung anläßlich der Ordensverleihung.
Montag, 21. Januar 2008 16:35
stimme der vernunft: zum totlachen
der neue Erbmonarch hätte Hitler absetzen können, und Deutschland wieder demokratisieren können.
Jaja, hätte, könnte, sollte, möchte.

Ein Erbmonarch hätte sich auch gleich selbst zum Führer von Gottes Gnaden auspielen können und KZ eröffnen können.
Montag, 21. Januar 2008 16:35
Samurai: @ clarissa
Warum die Fürstin von Thurn und Taxis hier noch nicht gerügt wurde, immerhin ist sie seit Samstag Abend Ordensritterin wider den tierischen Ernst, weiß ich nicht.
Aber eines weiß ich:
Ich habe gestern Abend die Aufzeichnung der Ordensverleihung gesehen und kann sagen, daß es nicht nur eine schöne Veranstaltung war, sondern auch, daß sie eine hervorragende Rede hielt.

Mit Verlaub, die Fürstin ist mir immer sympatischer.

Samurai
Montag, 21. Januar 2008 15:07
Rudolfus: Sehr richtig! Das Wort „Demokratie“ bezeichnet ursprünglich die negative Form der Volksherrschaft
Herzlichen Dank für diese Klarstellung.

Meiner Information nach bevorzugt der christlicher Aristoteliker St. Thomas v. Aquin als ideale Staatsform eine Mischung aus den drei Elementen Monarchie, Aristokratie und Volksbeteiligung,
kann dies aber momentan nicht durch ein Zitat belegen.

Für das negative Wort „Demokratie“ bei Aristoteles als „entartete Volksherrschaft“ würde man heute wohl am ehesten das Wort „Anarchie“ gebrauchen:
Jede Anarchie endet bekanntlich aber irgendwann in einer Diktatur,
und deshalb braucht eine stabile Demokratie immer auch einen „Überdemokraten“, der dem Volk die Demokratie bewahrt und garantiert:
Und als das verstand sich auch Österreichs Kaiser Franz Joseph I., als in Österreich immer kontinuierlicher die einzelnen Volksschichten an der Regierung beteiligt wurden: Der Kaiser sah darin seine Aufgabe, „das Volk von den Entartungen der eigenen Politiker zu schützen“.
Und das ist auch notwendig: Siehe das Deutsche Reich 1934, nach Reichspräsident v. Hindenburgs Tod, der Reichskanzler Hitler jederzeit noch hätte abstellen können.
Hitler, der 1932 die Reichspräsidentenwahlen noch verloren hatte, verhinderte 1934 die Neuwahl eines Präsidenten und riß auch noch das Präsidentenamt an sich, das im Deutschen Reich die Machtzentrale war, analog eines alten deutschen Kaisers.
In einer Monarchie wäre das unmöglich gewesen, und der neue Erbmonarch hätte Hitler absetzen können,
und Deutschland wieder demokratisieren können.
Siehe auch die Röm. Republik!
Montag, 21. Januar 2008 14:51
Florian Geyer: Stimmbruch der Vernunft
Aristoteles’besetzt Demokratie in der Πολιτικά negativ, um die Herrschaft der Armen zu bezeichnen. Diese ist nach seiner Auffassung eine entartete Staatsform und kümmert sich nicht um das Wohl der Allgemeinheit, sondern nur das Wohl des herrschenden Teils der Bevölkerung. er nlehnte die Demokratie nicht strikt ab, wie etwa noch sein Lehrer Platon dies tat sonderrn war für eine gemäßigte Demokratie
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