(kreuz.net) Am Donnerstag abend besuchte die Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis die katholische
Gemeinde in der Stadt Herzogenrath.
Das berichtete die Lokalpresse.
Herzogenrath gehört zur Diözese
Aachen und befindet sich dreizehn Kilometer nördlich der Bischofsstadt. Der Ortspfarrer, Hw. Guido Rodheudt,
ist ein bekannter Vertreter des glaubenstreuen Klerus in Deutschland.
Er ist einer der Gründer des ‘Priesternetzwerkes’,
das unter anderem Geistliche unterstützt, die Opfer der neomodernistischen Repression werden.
Morgen
wird die Fürstin in Aachen den „Orden wider den tierischen Ernst“ des Aachener Karnevalsvereins entgegennehmen.
Hw Rodheudt begrüßte sie vor dem Portal seiner Pfarrkirche und geleitete die Fürstin zu ihrer Bank.
Anschließend zelebrierte er die Alte Messe vor einer vollen Kirche.
Diese Messe wird in lateinischer
Sprache gehalten, wobei der Pfarrer am Altar steht und sich nicht von Gott abwendet.
Hw. Rodheudt bezeichnete
den Alten Ritus vor der Lokalpresse als eine Bereicherung, welche die deutsche Messe nicht ersetzen solle.
Bevor sie das Herzogenrather Gotteshaus betrat, hob die Fürstin
hervor, daß dem Alten Ritus eine besondere Feierlichkeit innewohnt: Es sei nicht nötig, daß man stets
alles verstehe.
Fürstin Gloria kam übrigens in Begleitung ihrer Mutter, Beatrice Gräfin von Schönburg-Glauchau.
Unter den Teilnehmern der Messe befanden sich auch Alt-Bürgermeister Gerd Zimmermann und der frühere
Oberbürgermeister von Aachen und Europaabgeordneter Kurt Malangré.
Im Anschluss daran stellte sich
die Fürstin im Pfarrzentrum von St. Gertrud einer Gesprächsrunde. Dabei ging es um das Thema: „Vom Adel
des Christentums“.
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„stimme der vernunft“: Die KZs verdanken wir den „vernünftigen“ Massenparteien entstanden der neue Erbmonarch
hätte Hitler absetzen können, und Deutschland wieder demokratisieren können. Jaja, hätte, könnte,
sollte, möchte. Ein Erbmonarch hätte sich auch gleich selbst zum Führer von Gottes Gnaden auspielen
können und KZ eröffnen können. Ist dies jemals geschehen, oder hatte jemals ein deutscher Erbmonarch
eine solche Machtfülle wie „der Führer“ – oder sind die KZs nicht eher die Sachen der „Massendemokratien“
NSDAP und KPdSU? Unter deutschen Monarchen gab es soetwas nicht.
Stimme der Vernunft, Samurai St.: Im Deutschen Kaiserreich (1871) hat der Kaiser den Kanzler alleine ernannt
und abgesetzt. Ertst währeind des Krieges wurde die Verfassung in dem Sinne ergänzt, daß der Reichskanzler
des Vertrauens des Reichstages bedurfte. Sa.:Auch ich habe die Sendung am Sonntagabend gesehen und stimme
ihnen gerne zu. Nach meinem Geschmack war es die bisher schönste Sitzung anläßlich der Ordensverleihung.
zum totlachen der neue Erbmonarch hätte Hitler absetzen können, und Deutschland wieder demokratisieren
können. Jaja, hätte, könnte, sollte, möchte. Ein Erbmonarch hätte sich auch gleich selbst zum Führer
von Gottes Gnaden auspielen können und KZ eröffnen können.
@ clarissa Warum die Fürstin von Thurn und Taxis hier noch nicht gerügt wurde, immerhin ist sie seit
Samstag Abend Ordensritterin wider den tierischen Ernst, weiß ich nicht. Aber eines weiß ich: Ich habe
gestern Abend die Aufzeichnung der Ordensverleihung gesehen und kann sagen, daß es nicht nur eine schöne
Veranstaltung war, sondern auch, daß sie eine hervorragende Rede hielt. Mit Verlaub, die Fürstin ist
mir immer sympatischer. Samurai
Sehr richtig! Das Wort „Demokratie“ bezeichnet ursprünglich die negative Form der Volksherrschaft Herzlichen
Dank für diese Klarstellung. Meiner Information nach bevorzugt der christlicher Aristoteliker St. Thomas
v. Aquin als ideale Staatsform eine Mischung aus den drei Elementen Monarchie, Aristokratie und Volksbeteiligung,
kann dies aber momentan nicht durch ein Zitat belegen. Für das negative Wort „Demokratie“ bei Aristoteles
als „entartete Volksherrschaft“ würde man heute wohl am ehesten das Wort „Anarchie“ gebrauchen: Jede
Anarchie endet bekanntlich aber irgendwann in einer Diktatur, und deshalb braucht eine stabile Demokratie
immer auch einen „Überdemokraten“, der dem Volk die Demokratie bewahrt und garantiert: Und als das verstand
sich auch Österreichs Kaiser Franz Joseph I., als in Österreich immer kontinuierlicher die einzelnen
Volksschichten an der Regierung beteiligt wurden: Der Kaiser sah darin seine Aufgabe, „das Volk von den
Entartungen der eigenen Politiker zu schützen“. Und das ist auch notwendig: Siehe das Deutsche Reich
1934, nach Reichspräsident v. Hindenburgs Tod, der Reichskanzler Hitler jederzeit noch hätte abstellen
können. Hitler, der 1932 die Reichspräsidentenwahlen noch verloren hatte, verhinderte 1934 die Neuwahl
eines Präsidenten und riß auch noch das Präsidentenamt an sich, das im Deutschen Reich die Machtzentrale
war, analog eines alten deutschen Kaisers. In einer Monarchie wäre das unmöglich gewesen, und der neue
Erbmonarch hätte Hitler absetzen können, und Deutschland wieder demokratisieren können. Siehe auch
die Röm. Republik!
#59 Florian Geyer 14:51:31 | Montag, 21. Januar 2008
Stimmbruch der Vernunft Aristoteles’besetzt Demokratie in der Πολιτικά negativ, um die Herrschaft
der Armen zu bezeichnen. Diese ist nach seiner Auffassung eine entartete Staatsform und kümmert sich
nicht um das Wohl der Allgemeinheit, sondern nur das Wohl des herrschenden Teils der Bevölkerung. er
nlehnte die Demokratie nicht strikt ab, wie etwa noch sein Lehrer Platon dies tat sonderrn war für eine
gemäßigte Demokratie
@Geyer Wenn du schon Aristoteles irgendwo abschreibst, dann bitte richtig. der Gegensatz ist nämlich
nicht Volksherrschaft vs Demokratie, das ist ja genau das selbe, nur einmal deutsch und einmal griechisch,
der Gegensatz bei Aristoteles ist Demokratie vs. Ochlokratie. Die Demokratie bei Aristoteles ist positiv
besetzt. Jeder blamiert sich halt auf seine Weise, und von dir sind wir einiges gewöhnt, Geierlein.
(Onto-) Logische Frage: Wie kann sich ein Priester am Altar von Gott abwenden? Wie macht er das? Wo ist
Gott, daß man sich von ihm abwenden kann? Ist Gott ein Fetisch, ein „heiliges Ding“, das man als Priester
„in der Gewalt“ hat? Warum wird Ihre Durchlaucht die Fürstin nicht für die Annahme eines Karnevalsordens
gerügt wie einer ihrerVorgänger, Karl Card. Lehmann? Wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Worin unterscheiden
sich die Fürstin und der Kirchenfürst, außer dem ontischen existential?
Eine angeblich „militante“ Verfechtung der Alten Messe kann es doch nur geben, wenn die Alte Messe militant
unterdrückt wird, nämlich durch die Kirchenmachthaber seit 1969 – und auch weiterhin an unzähligen
Orten und zwar gegen den ausdrücklichen Willen des nunmehrigen Papstes, der auch schriftlich erklärte,
daß die Alte Messe nie verboten war (siehe den Begleitbrief an die Bischöfe zu Summorum Pontificum,
07.VII.2007). Zumindest das Papsttum hat sich inzwischen wieder bekehrt, durch den vorbildhaften katholischen
Widerstand gegen eine despotische Hierarchie, unter der die Kirche zu allen Zeiten zu leiden hatte.
ich weiß, dass der Alte Ritus ein Mauerblümchendasein fristet, vergleicht man seine Besucherzahlen mit
denen des Neuen Ritus. Fragen Sie aber bitte mal die Messbesucher des Neuen Ritus, WARUM sie in die Messe
gehen, OB sie glauben, dass auf dem Altar Jesus Christus real präsent ist usw. Im ersten Fall werden
Sie durchaus häufig die Antwort hören, dass sich das eben so gehört, dass man es immer gemacht hat
usw. Und im zweiten Fall wird in der überwiegenden Zahl eine Antwort wie „das ist doch nur symbolisch“
usw. kommen. damit gute Nacht, möchte morgen früh in der Frühmesse im Alten Ritus ausgeschlafen sein.
#54 Florian Geyer 20:11:25 | Samstag, 19. Januar 2008
Aristoteles sagt ein Staaat hat die Aufgabe für das Wohlergehen seiner Bürger zu sorgen indem er sich
in Erster Linie um die sittliche und Moralische Vervollkomnung bemüht. Weiter unterscheidet er Zwischen
Volksherrschft und Tyrannis wobei er zuordnet: recht vs entartet Königtum vs Tyrannis Aristokratie vs
Oligarchie Volksherrschaft vs Demokratie
Diskordier Sie haben noch jemanden vergessen In Ihren Hasstiraden gegen Angehörige des Adelsstandes,
die ja Ihrer geisteskranken Meinung nach alle vernichtet gehören, haben Sie noch eine ganz wichtige Gruppe
vergessen, die Ihre geistigen Vorväter Lenin, Stalin und Robbespierre ebenfalls zu vernichten trachteten:
Die Priester und Ordensleute. Nur zu, werter Diskorier: Sie stehen in einer Front mit den roten Orkhorden,
die in den 30ger Jahren über das erhabene Spanien hergefallen sind um dieses urkatholische Land in eine
Wüste des Grauens zu verwandeln.
#52 k.h. Friedgen 17:41:26 | Samstag, 19. Januar 2008
@Discordier Was Sie da von sich geben, ist eigentlich zu primitiv, um darauf eine Antwort zu geben. Trotzdem:
Hat Ihnen je ein Angehöriger des Adels etwas persönlich zugefügt, was einen solchen Haßausbruch erklären
könnte? Bestimmt nicht! Sie stellen sich damit in eine Reihe mit den Nazis, die auch nur „vernichten
und ausrotten“ (H. Göring) kannten, wo die Argumente versagten, weil man keine hatte. Ihr Beitrag beweist
doch nur, daß Sie von Geschichte und Kultur weniger Ahnung haben als eine Kuh vom Boogie-Woogie-Tanzen.
Platzanweiser als Zelebrant 500 bis 800 Besucher in den NOM-Gottesdiensten einer Pfarrei, ohne fürstliche
Garnitur, müssen nicht durch Hand- und Spanndienste und andere Kärrnerarbeiten nach oben aufgerundet
werden, sondern sind Standard. Das ist aber nicht die einzige Pfarrei, der es so gut geht und wo sich
die Gläubigen in derNOM-Messesehr wohl und zu hause fühlen, obwohl doch Heulen- und Zähneknirschen
herbeigefleht werden. Wer halt den Messe-Jet mag, auf dem Weg nach Aachen… wird wohl nicht ohne den
außerordentlichen Ritus auskommen wollen, besonders wenn der Zelebrant die Güte hat, vor der Messe auch
noch als Platzanweiser in Erscheinung zu treten.
Diskordier – Volksverhetzung Wehrter Diskordier! Ihre hasserfüllten Anwürfe sind nichts anderes als
gemeinste Volksverhetzung. Dass Sie sich ausgerechnet auf die frz. und russ. Revolution beziehen, ist
der Gipfel der Stupidität. Wahrscheinlich sind in diesen Gewaltorgien mehr Menschen aus dem Bürgertum,
dem Handwerker- und Bauerstand ermordet worden, als Adlige. Ihre Hassorgien hier lassen erkennen, dass
Sie im Geiste ein Kind der Massenmöder und Blutsäufer Robespierre, Lenin und Stalin sind. Möge der
Allmächtige Gott die Völker vor solchen Gehilfen des Satans bewahren!
#48 Diskordier 13:21:54 | Samstag, 19. Januar 2008
Was man mit „Adeligen“ am besten macht… … hat doch sowohl die französische als auch die russische
Revolution doch schön vorgemacht und das parasitäre Pack entsorgt. Leider wurde dieser Unfug nicht mit
Stumpf und Stiel aus dem Nährboden entfernt, deshalb muss man auch heutzutage solche Ergüsse einer Person
ertragen, die wirklich gar nix vernünftiges zu sagen hat.
Zitat der Ordensritterin gegen den tierischen Ernst «Ach ja», sagt die Ritterin, «als Adeliger ist
man wie eine seltene Pflanze. Wir haben keine Bedeutung mehr, haben nichts mehr zu sagen, die meisten
von uns haben auch kein Geld mehr. Seid lieb mit uns, wir sterben aus!»
Die Steigerung von ordentlich ist immer noch außerordentlich! Nicht wahr? Aber das Normale, das Gewöhnliche,
ist auch immer nur das, was seit Jahrhunderten üblich war und ist! Der Modernismus ist eine vorübergende
Einbahnstrasse! Er hat nichts gebracht außer Zerstörung!
Die Wahrheit… …um die geht es. Manche meinen, sie (und nicht Rom) hätten die absolute Wahrheit für
sich gepachtet. Folgerichtig steigert sich der Eifer zur Durchsetzung der eigenen „Wahrheit“ zu einer
starken Militanz. Hinzu kommt, dass einige militante Verfechter des außerordentlichen Ritus nicht in
Gemeinschaft mit der Kirche sind.
HBR – „…die neue Messe ist immer noch der ordentliche Ritus“ Ich stimme voll zu. Das untheologische
Gegeifere degen die Liturgie des ordentlichen Ritus nervt nicht nur, sondern strotzt auch noch vor abgründigem
Hass. Warum nur?
wie kann man etwas ersetzen, das wertlos ist? Die Frage stellt sich doch zuerst, wenn man über den Wert
der NOM für die Seele nachdenkt. Es geht kein Segen von ihr aus. Gott sei Dank, daß noch hier und da
gültig trid. Messen zelebriert werden. Und selbst da ist es der zeitgemäßen Seele schon schwer sich
für Jesus Christus alleine zu sammeln, in Demut zu bekennen und anzubeten. Hlg. Erzengel Michael, mit
Deinem Schwerte verteidige uns, Hlg. Erzengel Michael, mit DeinenFlügeln beschütze uns, Hlg. Erzengel
Michael, mit Deinem Lichete erleuchte uns! Verteidige uns im Kampfe gegen die Nachstellungen Satans und
der Unterwelt. Liebende Gottesmutter Maria nimm uns unter Deinen Schutzmantel und mach uns unsichtbar
für alle sichtbaren und unsichtbaren Feinde für Leib und Seele.
@ HBR Wer wird denn hier zum Besuch der Messe aller Zeiten gezwungen? Bisher lassen selbst die Pfarrer,
die das Motu Proprio des Papstes aus ganzem Herzen begrüßen und umsetzen, den ihnen anvertrauten Gläubigen
beide Optionen offen – und denken wohl kaum daran, daran etwas zu ändern. o^/
Alte-Messe-Besucher Johannes D. die „Alte“ Messe ist eh nur was für alte Leute, für Ewig-Gestrige. Mich
mit meinen fast 60 Jahren kriegen keine 20 Pferde in so eine Veranstaltung. Nun, dann sind Sie ja die
personifizierte Jugend der Kirche.
@Rudolfus Mit Ihrer Hetze gegen die römisch-katholische Messe zeigen Sie nur, daß Sie nicht römisch-katholisch
sind. Das glaube ich weniger. Die neue Messe ist immer noch der ordentliche Ritus, während die tridentinische
Messe im Motu Proprio lediglich als außerordentlicher Ritus vorgesehen ist. Ich toleriere aus Gründen
des Gehorsams die alte Messe, gleichwohl betrachte ich diese aber äußerst kritisch und sehe darin einen
Rückschritt in der Entwicklung der Kirche. Gleichzeitig frage ich mich, warum ein Laie dazu gezwungen
werden soll, eine Messe in einer Sprache zu feiern, die 80% der Bürger wohl kaum verstehen werden. Da
ist es doch wesentlich einfacher und schöner, den Herrn in der Muttersprache zu heiligen. Ich finde es
nur immer wieder amüsant, wie hier die tridentinische Messe wie sauer Bier immer wieder aufs neue als
allein seeligmachend angepriesen wird.
Johannes D. Sozialnneid Ja, aber von dem Ihrigen. Sie diskreditieren sich schon durch die Anrede „Du“,
obwohl wir, soweit bekannt, nie zusammen im Straßengraben gelegen haben.
#36 Celebration 00:43:10 | Samstag, 19. Januar 2008
Ich gebe HBR Recht die „Alte“ Messe ist eh nur was für alte Leute, für Ewig-Gestrige. Mich mit meinen
fast 60 Jahren kriegen keine 20 Pferde in so eine Veranstaltung.
@J. Guttenberger Handelt es sich hier vielleicht um den Neid der Besitzlosen? Sie haben’s wahrscheinlich
erkannt! Als ob das irgendein heutiger BRD-Bürger oder Österreicher notwendig hätte!
Johannes D., HBR J.: Was geht das uns an, was die adelige Dame mit ins Fegefeuer nimmt? Sind Sie neidisch?
HBR: Was soll der polemische Hinweis „veraltete Messe“? Hier in Kreuz.net wurde im Übrigen ausdrücklich
das Interesse junger Leute an der tridentinischen Messe erwähnt.
Hetze gegen die römisch-katholische Messe HBR „In Wahrheit ist die alte Messe mehrheitlich etwas für
alte Leute, die so einige Jugenderinnerungen zurück bekommen. Daß die alte Messe hingegen die Kirchen
mehr füllen wird, glaube ich nun überhaupt nicht. Die meisten Laien werden den außerordentlichen Ritus
eher als einen Schritt in längst überwunden geglaubte Zeiten der Bigotterie auffassen.“ Mit Ihrer Hetze
gegen die römisch-katholische Messe zeigen Sie nur, daß Sie nicht römisch-katholisch sind.
Interessant… Ich finde es interessant, wie die Anhänger der alten (oder besser veralteten Messe) eine
alternde Angehörige des ehemals adligen Standes ins Feld führen, um von den Erfolgen ihrer Messe zu
berichten. In Wahrheit ist die alte Messe mehrheitlich etwas für alte Leute, die so einige Jugenderinnerungen
zurück bekommen. Daß die alte Messe hingegen die Kirchen mehr füllen wird, glaube ich nun überhaupt
nicht. Die meisten Laien werden den außerordentlichen Ritus eher als einen Schritt in längst überwunden
geglaubte Zeiten der Bigotterie auffassen.
@ Krak Bei einer Messfeier in Gelsenkirchen etwa (03.10.07) waren es annähernd 100. In Paderborn hat
sich die Zahl dem Vernehmen nach konstant auf 60 – 70 gehalten. Die NOM Messe dagegen lockt immer weniger
Leute aus dem Haus. Sorry, aber 100 Leute schafft sogar mein Mini-Dorf noch jeden Sonntag. Die Auffassung,
zwischen „NOM“ und „altem Ritus“ bestünde eine Art Kopf an Kopf Rennen ist völlig absurd. Alle Messen
nach außerordentlichem Ritus in Deutschland zusammengenommen wiegen nicht die Gottesdienstbesucher eines
einzigen Dekanats auf. Natürlich ist es schön, dass es jetzt mehr Möglichkeiten zum Besuch der alten
Messe gibt. Aber wenn man in einer Stadt wie Gelsenkirchen am Feiertag eine Messe nach usus antiquior
feiert und es kommen 100 Leute, dann sagt das doch so einiges über die Maßstäbe aus.
Alte Liturgie, Adel Die Art der Polemik, wie sich Anhänger der alten und neuen Liturgie regelrecht gegenseitig
madig machen, spricht nicht für deren geistige Weite. Nicht alle Anhänger der alten Liturgie sind konservativ.
Es gibt auch Reaktionäre darunter, die sich durch ihren Fanatismus bei der Ablehnung der neuen Liturgie
profilieren. Unter den Anhängern der neuen Liturgie gibt es ebenfalls Konservative, zu denen ich gehöre
und Progressive. Letztere profilieren sich durch ihren Fanatismus bei der Ablehnung der alten Liturgie.
Bei der Polemisierung über die adelige Dame komme ich nicht mit. Handelt es sich hier vielleicht um den
Neid der Besitzlosen?
#26 Celebration 22:51:36 | Freitag, 18. Januar 2008
Die Lustige Witwe hat doch nichts anderes, womit sie provozieren kann. Ihr schrilles Make-up und ihre
Punk-Frisuren sind ja mit ihr in die Jahre gekommen. Also macht sie es über einen solchen (erbärmlichen)
Auftritt.
#25 Dagmar Kunze 22:28:43 | Freitag, 18. Januar 2008
missbrauchte alte messe, gloria und die ihren die alte messe sollte nicht als rahmen für auftrittssüchtige
malteserritter, uradelsgesellschaften oder selbsternannte fürstinnen vom schlage gloria von regensburg
missbraucht werden. das haben wir jahrhunderte hinter uns. dagmar kunze
@ Alois Bischof Sind Sie sicher, daß Sie das Treffen von Papst Johannes Paul II. und den Vertretern verschiedener
Religionsgemeinschaften in Assisi 1996 meinen? Ich habe damals so manche Berichterstattung darüber mitverfolgt,
und ich kann mich weder daran erinnern, daß im Rahmen des Treffens in der Hauptkirche in Assisi eine
Clownsmesse stattfand (nebenbei: Was soll das sein?) oder daß an einem Seitenaltar der Kirche eine buddhistische
Zeremonie stattfand. Aber vieleicht können Sie mir ja den Gegenbeweis bringen. Samurai
#23 Alois Bischof 21:36:10 | Freitag, 18. Januar 2008
Was, bitte? Hw. Rodheudt bezeichnete den Alten Ritus vor der Lokalpresse als eine Bereicherung, welche
die deutsche Messe nicht ersetzen solle. [Zitatende] Also als bloße „Wahlmöglichkeit“ in der pluralistischen
Novus Ordo-Kirche, wo am Hauptaltar ein Bischof eine Clownmesse abhält, am anderen Seitenaltar ein Buddhist
sein Buddha inzensiert (vgl. Assisi 1986), während am anderen Seitenaltar ein Charismatiker auf dem Boden
liegt und schreit, und dann darf – mit päpstlicher und bischöflicher und pfarrlicher Genehmigung – auch
noch ein rückwärtsgewandter Priester einer ‘alten Messe’ am hintersten Seitenaltar ‘vorstehen’, am liebsten
ohne Karfreitagfürbitte für die ungläubigen Juden und ohne überliefertes Lektionar? Meint Hw. Rodheudt
das? Oder sollte die ‘deutsche Messe’ den überlieferten Römischen Ritus nicht ersetzen? Ich empfände
es gar nicht als ‘glaubentreu’ wenn ein Priester sich für die Römische Liturgie aller Zeiten nur als
„Option“ ausspricht. Das bezeugt in meinem Verstehen seinen Indifferentismus bzw. ‘Pluralismus’.
jaja… und es gibt Kirchen, zum Beispiel in Fulda, wo kaum mehr als 20 Leute in die messe gehen… Bei
uns gehen immerhin noch mehr als 20, sonntags gar 100 und mehr in die messe, in die NOM-Messe!
antwort krak…sowieso Da ich regelmäßig an der Alten Messe, von der wir ja im tiefsten Innersten alle
wissen, dass diese die eigentlich Ordentliche Form der Hl. Messe ist, mitfeiere, Sie entschuldigen, aber
„was wir alle wissen“, die Formulierung ist etwas anmaßend. Es ist sicher richtig, wenn Sie schreiben
viele/einige oder so, aber ich gehöre da NICHT zu und ein Teil der User hier auch nicht. Komisch das
es für Leute wie Sie nur entweder – oder gibt. Aber die „Altgläubigen“ (über den Begriff könnte ich
mich stundenlang amüsieren) sind halt konservativ – SCHADE
ist ja gut, aspergil Da ich regelmäßig an der Alten Messe, von der wir ja im tiefsten Innersten alle
wissen, dass diese die eigentlich Ordentliche Form der Hl. Messe ist, mitfeiere, kann ich bezeugen, dass
viele Menschen kommen. Bei einer Messfeier in Gelsenkirchen etwa (03.10.07) waren es annähernd 100. In
Paderborn hat sich die Zahl dem Vernehmen nach konstant auf 60 – 70 gehalten. Die NOM Messe dagegen lockt
immer weniger Leute aus dem Haus. In manchen Gegenden werden ja schon die Kirchen geschlossen ohne dass
überhaupt jemand etwas davon mitbekommt. Der NOM ist auf dem absterbenden Ast. Eine Messform, die sicherlich
gültig ist, aber das himmlische Mysterium nicht mehr durchscheinen lässt und in der die Gemeinde nur
noch sich selbst bespiegelt und der Gottesdiener am Altar seinem Gott den Rücken zukehren muss, hat keine
Zukunft. Werter Aspergil! o^/
#19 raindance1 † 20:47:56 | Freitag, 18. Januar 2008
nur weil Gloria von Tu und Schaff nix zur alten Messe kommt bedeutet dies ja noch lange nicht, da jede
Feier einer alten Messe auch volle Kirchen zur Folge hat…
Gloria… … ist jedenfalls erfrischend ehrlich. „hob die Fürstin hervor, (…) Es sei nicht nötig,
daß man stets alles verstehe.“ Stimmt euer allerwerteste Duchleuchtigkeit, so einfach kann das Leben
sein!
antwort krak des…sowieso Klasse! Überall, wo die Alte Messe gefeiert wird, kommen die Leute! oh, da
merkt man doch das sie nur kreuz.net lesen und doch sehr einseitig informiert sind, öffne sie ihre augen
und sie sehen die realität (wenn sie die realität vertragen können!!!)
@ P. Lingern Wie „alt“ die Roncalli-Messe ist, zeigt diese Tabelle. Die Realitätsverweigerer von „novusordowatch“
verschweigen, dass die liturgische Bewegung von Pius X. ausging. Auch die Änderungen von Pius XII. werden
einfach übergangen und Johannes XXIII. zugeschrieben. Wer kann das ernst nehmen?
Hektor von Knokke: Show-Business So, wie ich das auf dem Photo erkennen kann, liegt dies aber an der Konzilskiste.
Wäre sie nicht da, könnte die ganze Gemeinde gut 20 m vorrücken. Ja, wenn nur die blöde Konzilskiste
nicht wäre… Aber sonst ist alles okay, vor allem dass eine Fürsten das Spektakel durch ihre Präsenz
aufgewertet hat. Über welche Gegenwart hätte man denn sonst sprechen können, wenn schon nicht daran
gegl… wird. Da muss wenigstens eine Fürstin her. Das gehört aber zur Kategorie Show-Business.
„Orden wider den tierischen Ernst“ @ sirilo Sie sind sich ja sehr sicher, zu wissen, welchen Hintergrund
der „Orden“ „wider den tierischen Ernst“ hat und warum er verliehen wird. @ matt2 Was ist denn an dem
Rheinischen Karneval (nicht an manchmal anzutreffenden Entgleisungen mancher Feiernder) aus Ihrer Sicht
abzulehnen? – der Rosenmontagszug? – die Traditionscorps (in Köln z.B. die Roten Funken)? – die Büttenreden?
– der Prinz Karneval? oder was? Samurai
Hofknicks Hw Rodheudt begrüßte sie vor dem Portal seiner Pfarrkirche und geleitete die Fürstin zu ihrer
Bank. ob dieser glaubenstreue Pfarrer Madame auch mit einem Hofknicks begrüßt hat? War die Ehrenbank
auch mit Wappen geschmückt? Werden den Reichen schon wieder Bänke in unseren Kirchen reserviert? Wer
wundert sich denn, wenn in der Presse der Besuch einer Yellow-press-VIP angekündigt wird, dass die Kirche
dann voll sein kann … alles zur größeren Ehre Gottes!
mehr als man glaubt(e) Klasse! Überall, wo die Alte Messe gefeiert wird, kommen die Leute! Immer wieder
haben die Gegner behauptet, dass die Alte Messe nur wenige Anhänger habe. Das Gegenteil ist nun der Fall.
Die deutschen Bischöfe unter der Noch-Führung von Kardinal Lehmann sollten endlich ihren sinnlosen Widerstand
aufgeben und mit dem Heiligen Vater an der Wiederherstellung des wahren und gottgefälliges Kultes zusammenarbeiten.
@ Matt2 Um mal das Thema Karneval aufzugreifen, schon deshalb, weil sie (Fürstin Gloria) den „Orden wider
den tierischen Ernst“ in Aachen verliehen bekommt, habe ich eine Frage an Sie: Wenn Sie mit Karneval den
Rheinischen Karneval, wie er heutzutage aus Köln,Aachen etc. bekannt ist, meinen,dann wüsste ich gerne,
wie sie ihn beurteilen. Samurai
Man sollte Frau von Thurn und Taxis nicht so tierisch ernst nehmen! Dass Gloria jetzt diesen Orden annimmt,
zeigt, dass nicht alles, was sie sagt, so tierisch ernst zu nehmen ist. Sie entlarvt damit ihre Aussagen
über Glauben und Liturgie als das, wofür man sie schon immer genommen hatte: als Scherze einer Dame,
die gern im Lichte der Öffentlichkeit steht. Gar nicht ernst sollte man auch ihre Titelsucht nehmen;
bekanntlich ist sie ja keine Fürstin, sondern heißt Gloria Prinzessin von Thurn und Taxis. Aber das
reicht ihr eben nicht…
Aha! Karneval und Alte Messe sind also eine traditionsbewußtes Gespann… Die gnädige Frau scheint vieles
nicht zu verstehen und eher aus gesteigertem kindlichem Eifer mitzutun. Offenbar ist sie leicht zu begeistern.
Sie ist aber durchaus ein herziges Mäuschen.
@Aleph Der Abstand von Gemeinde zum Altar ist zu weiträumig. So, wie ich das auf dem Photo erkennen kann,
liegt dies aber an der Konzilskiste. Wäre sie nicht da, könnte die ganze Gemeinde gut 20 m vorrücken.
Was wäre die Messe von Herzogenrath ohne fürstlichen Glanz? Der Abstand von Gemeinde zum Altar ist zu
weiträumig. Da fragt man sich doch, weswegen die Messe in Herzogenrath gelesen wurde, etwa nur weil Fürstin
Gloria anwesend war, wobei die Gemeinde im Dunkel verharren muss (vom Bild her zu schließen), nicht dabei
sein darf, ausgeschlossen ist, damit sie bloß wenig mitbekommt? Ausschließlich die Architektur als Entschuldigung
zu nehmen, gilt nicht. Es geht um die gezielte Demonstration des alten Ritus, um mehr ja wohl nicht und
die wurde durch die Gegenwart der Fürstin zu einem fragwürdigen Event aufgewertet wurde. Bei der Feier
der Messe sollte es eigentlich aber um eine völlig andere als fürstliche Gegenwart gehen, um eine Gegenwart,
die nicht mit fürstlichen Glanz prunkt. Oder ging es bei dem Event letztlich doch um den Nachweis, dass
NOM um vieles gemeindenäher und weniger auf die Priester bezogen, einfach besser ist. Das sind die nicht
fortzuleugnenden Vorteile von NOM.
#3 Nachtlaterne 16:49:04 | Freitag, 18. Januar 2008
wir leiden zutiefst… …an nachrichten, die längst keine nachrichten mehr sind. die „newsticker“ vermitteln
das gefühl immer schnell und kurz informiert zu werrden, wenn aber der geist gottes nicht mehr da ist,
dann sind alle nachrichten vergeblich, weil uns die wirklich aktuellen nachrichten nicht mehr erreichen.
wo aber echte botschaften fehlen da fehlt auch ein wirklicher innerer wandlungsprozess zum guten hin.
@ Pater Lingen Und die Aufzeichung der Ordensverleihung (am Sonntagabend in der ARD, wenn ich richtig
informiert bin) werde ich mir auf jeden Fall anschauen. Samurai
#1 Pater Lingen 16:32:12 | Freitag, 18. Januar 2008
„Wider den tierischen Ernst“ Gloria von Thurn und Taxis wird morgen zur „Ritterin wider den tierischen
Ernst“ geschlagen. Möglicherweise wird bei der Party auch Karl Lehmann dabei sein, dem dann auch noch
ein großer Abschied bereitet werden könnte. Dann kriegt Lehmann vielleicht nicht nur von den ganzen
Tanzmariechen ein Busserl, sondern auch von der fürstlichen Ritterin. Und vielleicht auch von Guido Westerwelle.
Wie „alt“ die Roncalli-Messe ist, zeigt diese Tabelle www.novusordowatch.org/…iii_mass_changes.htm.