11:24:32 | Montag, 21. Januar 2008
Am vergangenen Donnerstag gab der Pallotinerparter Heinz Perne sein Leben in Gottes Hand zurück.
(kreuz.net, Olpe) Am Tag zuvor wurde er mit dem Verdacht auf Herzinfarkt in das Olper St. Martinus-Krankenhaus
eingeliefert. Trotz intensiver medizinischer Betreuung konnte ihm nicht mehr geholfen werden.
Der Geistliche
stand im 78. Lebensjahr. Er war 53 Jahre Pallottiner. Am 20. Juli 2008 hätte er sein Goldenes Priesterjubiläum
gefeiert.
Pater Perne wurde am 8. November 1930 in Oberhausen im Ruhrgebiet geboren. Durch den Krieg
kam er zusammen mit seinen Geschwistern Walter und Johanna in die Heimat seiner Eltern nach Nentershausen
im Westerwald.
Sein Vater war Maurerpolier und wurde 1945 als vermißt gemeldet. Danach heiratete die
Mutter Helene, geborene Born, nicht mehr.
Pater Perne besuchte von 1937 bis 1945 die Volksschule und
absolvierte bedingt durch die Nachkriegszeit erst einmal eine Malerlehre.
Mit diesem Anliegen, Priester
zu werden, kam er 1947 in das Bischof-Vieter-Kolleg der Pallottiner nach Limburg und bestand dort 1952
das staatliche Abitur.
Am ersten Mai 1952 begann er in Olpe sein Noviziat und feierte im April 1957 seine
Ewige Profeß in Vallendar. Am 20. Juli 1958 wurde er dort zum Priester geweiht.
Nach seiner Weihe war
er bis 1965 Spiritual und Religionslehrer in Limburg. Anschließend wirkte er bis November 1972 im Exerzitienhaus
in Vallendar.
Im November 1972 siedelte er nach Limburg über und arbeitete hauptamtlich in der Redaktion
der Zeitschrift ‘Das Zeichen’.
Schon als Schüler, als Malerlehrling und Theologiestudent lernte er eifrig
Gitarre und ließ dazu seine Stimme erklingen.
Zunächst sang er die in den 50er Jahren populären Lieder
der französischen Priester Duval und Cocagnac nach.
Im Januar 1963 fand ein großes Treffen der ‘Christlichen
Arbeiterjugend’ in Limburg statt. Mehrere tausend junge Leute bevölkerten die Domstadt an der Lahn.
Sie hörten den singenden Pater und machten ihn dann rasch in ganz Deutschland bekannt. Bald bereicherte
er sein Programm mit eigenen Liedtexten.
So entstanden „Und Gottes Sonne geht auf über Gute und Böse“,
„Bitte Jona, geh“, „Noah öffnet seine Hand“, „Petrus, komm über das Wasser“ oder das Marienlied „Eine
Frau geht über die Straßen“.
Es folgten Schallplattenaufnahmen, Funk- und Fernsehauftritte, Konzerte
und Liederabende in Europa, Nord- und Südamerika, Israel, Ägypten, Südafrika und Malawi, Australien
und auf Island.
Bis in die 80iger Jahre hinein gab es keinen Katholikentag in Deutschland, auf dem Pater
Perne nicht die Säle füllte.
Seit 1964 hat Pater Perne im Pallottiner-eigenen „STUDIO UNION“ zehn Singles
und 15 Langspielplatten besungen. In den letzten Jahren brachte er noch zwei CD’s heraus.
Sein in fünf,
teilweise erweiterten, Auflagen erschienenes Liederbuch zählt 150 Lieder.
Das Requiem für den Verstorbenen
wird am 23. Januar 2008 um 10.30 Uhr in der Pallottinerkirche St. Marien, Wiesbadener Str.1 in Limburg
zelebriert.
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#13
Brigitte Bussmann 12:55:21 | Mittwoch, 23. Januar 2008
#12
Strepto von Kokke 11:04:02 | Dienstag, 22. Januar 2008
#11
ExBochumer † 10:50:00 | Dienstag, 22. Januar 2008
#10
Brigitte Bussmann 10:47:38 | Dienstag, 22. Januar 2008
#9
Michael07 19:27:03 | Montag, 21. Januar 2008
#8
Nachtlaterne 17:25:56 | Montag, 21. Januar 2008
#7
Hyazinth 17:17:45 | Montag, 21. Januar 2008
#6
RJH 15:26:13 | Montag, 21. Januar 2008
#5
LandorganistII 14:01:14 | Montag, 21. Januar 2008
#4
Gotthard 13:25:09 | Montag, 21. Januar 2008
#3
LandorganistII 12:48:59 | Montag, 21. Januar 2008
#2
Nachtlaterne 12:06:21 | Montag, 21. Januar 2008
#1
LandorganistII 11:59:36 | Montag, 21. Januar 2008