Jugendkirche
Saugeile Messe
In Wien lockt man Jugendliche mit Diskomusik und oberflächlichem Geschwätz in die Kirche. Am Schluß werden die konsekrierten Brotkrümel zusammengewischt.
Brotkrümmel bei einer Diskomesse der Katholischen Jugend Wien.
Brotkrümmel bei einer Diskomesse der Katholischen Jugend Wien.
© Florian Unterberger
(kreuz.net, Wien) Am 20. Januar organisierte die ‘Katholische Jugend’ Wien in der Gemeinde Eibesthal eine Diskomesse.

Einer der Organisatoren, Stephan Bazalka, bezeichnete die Messe in einer Pressemitteilung als „Event“ und als „Rockmesse“.

Eibesthal ist eine Katastralgemeinde der Stadt Mistelbach. Sie liegt fünfzig Kilometer nordöstlich von Wien.

Zwei Priester und zwei sogenannte Laien-Assistenten standen der Messe vor.

Die beiden Laien am Altar hießen Pamela (14) und Manuel.

Über 1.000 Jugendliche sollen zur Diskomesse ins Weinviertel gefahren sein. Die Kirche war gestoßen voll.

Die Messe widmete sich nach Angaben der Veranstalter einem „besonderen Thema“. Es lautete „Na typisch!“

Diskomesse: „Na typisch!“
20. Januar organisierte die 'Katholische Jugend' Wien in der Gemeinde Eibesthal eine Diskomesse.Die Messe wurde in einer Pressemitteilung als "Event" bezeichnet.Zwei Priester und zwei Laienassistenten standen gemeinsam am Altar.

Pamela machte sich jugendliche Gedanken zum Motto: „Sicher hat euch das auch schon jemand an den Kopf geworfen. Aber etwas Nettes war damit wahrscheinlich nicht gemeint.“

Inhaltlich handelte die Messe von Rollenklischees zwischen Mann und Frau. Die Kirchenbesucher stimmten ab, wie tief Rollenbilder verwurzelt sind.

Die Predigt hielten die vier Vorsteher gemeinsam. Laut Pressemitteilung ernteten sie viele Lacher: „Was sich nicht gehört, das ist bei Eltern und Großeltern auch heute ganz schön viel: Tattoos und Piercings an bestimmten Stellen zum Beispiel!“

Die 14jährige Pamela ermutigte die Jugendlichen, „euren Weg“ zu gehen: „Wenn ihr euch aus innerster Überzeugung dafür entscheidet, ist Gott mit euch!“

Auch Manuel riet den Jugendlichen, sich nicht in klassische Rollen drängen zu lassen. Am Ende der Messe erhielten die Jugendlichen einen Spiegel als Geschenk. „Wenn Du reinschaust, sollst Du daran denken, typisch ‘DU’ zu sein“ – so Manuel.

Im Gästebuch lobten einige Gläubige die Diskomesse als „sau geil“.

Eine 18jährige Maria ist nicht gegen die Diskomessen: „Aber ich find das Ganze ist für Wortgottesdienste passender, aber nicht unbedingt für Messen geeignet.“

Wie bei den Wiener Rockmessen üblich, konsekrierten die Priester krümelige Brotstücke statt Hostien. Aber das war eher nebensächlich.
      
64 Lesermeinungen
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#64   wiener   17:18:16 | Samstag, 26. Januar 2008
@ patricius
die besagte jugendmesse in eibesthal hat allerdings mit der wiener jugendkirche nur insofern etwas zu tun, dass beide katholisch sind. die messe fand weder in der jugendkirche statt noch wurde sie von dieser veranstaltet.
so viel zu den tatsachen.
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#63   patricius   16:25:14 | Samstag, 26. Januar 2008
Firmlinge werden zum Besuch der Jugendkirche gezwungen
Bei den Artikeln über die Jugendkirche ist immer von den vielen Jugendlichen die Rede, die diese Gottesdienste besuchen. Was hier verschwiegen wird, ist die Tatsache, dass die Wiener Firmlinge zum Besuch der Jugendkirche gezwungen werden, das heißt die Teenager müssen eine bestimmte Anzahl an Jugendgottesdiensten besuchen , um überhaupt eine Firmkarte zu erhalten. Zumindest in meiner Pfarre ist das so…
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#62   Florian Geyer   21:19:10 | Freitag, 25. Januar 2008
Protestant
gint bei euch eigentlich schon Nackt und Pornomessen ?
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#61   Protestant   21:17:22 | Freitag, 25. Januar 2008
Was spricht wohl dagegen…?
Diese Art von Messe ist doch wohl (nicht nur für Jugendliche) weitaus gottverbindender als irgendein lateinischer Sch…, den sowieso keiner versteht!
Viele Wege führen nach Rom und viele Wege führen zu Gott… also freuen wir uns doch über die jungen Menschen, die diese Form der Gottverehrung mögen, von mir aus auch als saugeil bezeichnen!
Diese Menschen kann man mit fremdländischen Litaneien jedenfalls nicht zu Gott führen!
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#60   Alois Bischof   00:18:23 | Freitag, 25. Januar 2008
Unsinn
Der Herr Jesus Christus hat reines Weizenbrot verwendet, eine Art Brotes die durchaus dem Matzè der heutigen Talmudjuden ähnlich sein kann, was also auf die ‘Oblate’ hinweist. Für das Pessach-Mahl waren vor allem z.Zt. des Tempels (wo dieses noch mehr Bedeutung hatte als im heutigen Talmudistischen Judaismus) nur die beste Sachen dar, z.B. rituelle silberne oder vergoldete Kelche und Teller. Das ist alles belegbar.
In den Ostkirchen verwendet man mehrheitlich gesäuertes Brot, aber reines, und nicht dieses Bayern-Bäck-Vollkorn-Braunkrustbrot was eine defectio materiae bringt und das oben erwähnte Mahltischfestival sakramentell sowieso ungültig macht.
A Kasperlschau joajoa. Sicherlich.
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#59   Hódmezövásárhelykutasipuszta   16:05:42 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Brotkrümelkonsekration ist durchaus auch bei solchen Messen schwerst unüblich
möchte ich meinen und ansonsten darf ich nur sagen, dass ich noch keine Bibelübersetzung kenne, in der zu lesen wäre „Er nahm die Oblate, brach sie, reichte sie seinen Jüngern …“
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#58   clarissa colonia   00:59:51 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Mein Lieber Florian,
warum müssen Sie nur immer so maßlos überziehen?
Sie werden jetzt (im Sinne Thomas Manns) sagen: Ich bin ein Gleichgewichtsmensch und lehne mich automatisch nach rechts, wenn das Boot links zu kentern droht.
Aber: Das Boot kentert nicht nach links! Dafür sind nämlich die Gewichte völlig falsch verteilt!
Versuchen Sie doch mal, sich ruhig in der Mitte zu halten, dann werden Sie nicht mehr den Eindruck haben, das Boot drohe überhaupt zu kentern. Vielleicht bekommen Sie dann auch ein leichtes Gefühl dafür, ob der Kahn nicht vielleicht etwas toppslastig ist, weshalb er bei den Halsen meist im Wind hängenbleibt.
Gute Nacht, cc.
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#57   Florian Geyer   00:48:13 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Rocknroll Messe
Kardinal Schönborn und seine Pastoraltheologenarmee würden auch
diese JugendMesse
www.youtube.com/watch?v=SxhZ6-7Rf4I
gelten lassen.
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#56   clarissa colonia   00:31:11 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Mio caro Tarcisio,
die Intoleranz der Toleranten war mir schon lange ein rotes Tuch, und ich danke Ihnen für diesen Beitrag (ohne Einschränkungen!)
Ja, es ist tatsächlich so und zumindest teilweise kann ich die Verteidiger des außerordentlichen Ritus’ und der schismatica fraternitas marcellina verstehen: Angetreten sind die Herren Theologen seit dem Vat. II mit der pastoralen Anmaßung, gerade Dogmatik und Kanonistik seien Schuld an der „Verkrustung“ der Kirche, deren Ketten nunmehr durch das gottgesandte Konzil endgültig gesprengt seien. Nie mehr, so lautete ihr Credo, sollten die „Ideologen“ Gewalt in und über die Kirche erlangen; ja Wetten wurden ausgelobt, wann der „Herr Kalif in Rom“ endlich den „widernatürlichen und der Offenbarung widersprechenden Zölibat aufheben“ würde (hab ich so selbst von Kommilitonen gehört; Gott steh mir bei, habe ich mir gedacht und gedankt, daß ich Theologie nur interessehalber nebenher studiere).
Und dann: Kaum waren sie, die Hierarchiekritischen, in die Ordinäriate gekrochen, verbreiteten sie von dort ihren theologisch halbgaren Unflat – und wurden dafür bewundert. belobigt und befördert; bis auf die Lehrstühle des Glaubens und der Wissenschaft! Aber nicht, daß sie sich, die ich noch als Kommilitonen kannte, an die ideologiefeinlichen „Überzeugungen“ aus den Tagen ihrer Jugend erinnerten. Weit gefehlt! Jetzt wurde munter Ideologiefeindlichkeit gelesen und gelehrt; aber, wehe dem, der nicht gleicher Meinung war! Da wurde gleich der Ideologieverdacht ausgepackt!
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#55   Tarcisius   00:12:22 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Gefangen in den 70er Jahren – hach, was sind wir innovativ…
@Rogade Der verantwortliche heißt Kardinal Schönborn.
Leider beteiligt er sich an diesem Kasperletheater.
Es ist wirklich erstaunlich, mit welch erstaunlicher Fähigkeit zur Selbst-Suggestion erwachsene Männer immer noch nicht gemerkt haben, daß solche Projekte ebensolche Eintagsfliegen sind wie die als Event entstellten Gottesdienste im Vorfeld von Firmungen, die stur nach dem Schema der 70er Jahre durchgezogen werden, unter dem erbärmlichen Gesang von „neuem Wein in alten Schläuchen“, und keiner merkt, daß die Schläuche 30 Jahre alt und morsch sind. Und nach der Firmung kommt eh keiner wieder, denn „Event“ gibt es woanders besser inzeniert, und von Gottesnähe war ja in den Wochen der Vorbereitung ebensowenig zu spüren wie bei der Firmung selbst. Und das Jugendkirchenpublikum dürfte sich aus den wenigen eh aktiven der umliegenden Dekanate und einigen wenigen Mitgeschlörten rekrutieren, die feststellen, daß andere Events professioneller unterhalten. Aber die Herren, die solche Clownereien organisieren, sind die Intolerantesten, wenn nach der außerordentlichen Form des röm. Ritus gefragt wird.
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#54   Rogade   10:10:09 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Wer bezahlt eigentlich diesen Scheissdreck?
Solche Entgleisungen hören schnell auf, wenn man diesen Schauspielern den Geldhahn zudreht. Ich würde mein Geld lieber an Gemeinden geben, die nicht von falschen Propheten wie in Wien geleitet werden.
Also: Offizieller Geldhahn zu und fertig ist die Entweihung von Kirchen. Kardinal Meißner hat recht: Hier ENTARTEN die Verantwortlichen!
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#53   r.ruhrgebietler   06:40:39 | Mittwoch, 23. Januar 2008
@Gotthard – Gestank der Welt
in der Tat kommt Jesus im Stall zur Welt. Aber Och und Esel sind kein Gestank sondern Teil einer noch in takten Schöpfung Gottes. Sie sind schlicht und einfach. Danke daß Sie also auf diese Schlichtheit hingewiesen haben. Vielleicht sollten Sie sich ein Bespiel daran nehmen. Aber das möchten Sie ja gar nicht. Lieber hirnlos herumstänkern und ja nachdenken. Lieber Klamauk und Parodie auf den Schöpfer – da sind Sie wenigsten einmal wieder im Mittelpunkt und jemand kümmert sich um Sie. Sie sind ein ganz armes Licht. Satan hat Sie ganz fest in seinem Griff. Die Geburt Jesus hat für Sie keine Bedeutung – weder als Erlösungswerk Gottes, noch als menschliches Vorbild. Anbetung, Demut, Buße, Verherrlichung Jesu Christi im allerheiligsten Altarsakrament sind Ihnen ein Greuel. Exerzitien nach / mit dem hlg Ignatius von Loyola sollten Ihnen den Weg erschließen können. Angebote finden Sie dazu auch im Internet und sicherlich auch in Ihrer Umgebung!
Gelobt und gepriesen sei ohne End, Jesus Christus im Allerheiligsten Altarssakrament. Maria mit dem Kinde lieb, uns allen Deinen Segen gib. Amen.
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#52   Strepto von Kokke   22:09:26 | Dienstag, 22. Januar 2008
@Aspergil
ihr vergleich mit der auferstehung hinkt, wie auch ihre sonstigen gedanken
Naja, als Kommandeur einer Einheit geistiger V2 Tiefflieger dürfen Sie sowas schon mal schreiben.
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#51   Arkanum/kreuts.net †   21:57:14 | Dienstag, 22. Januar 2008
mit Verlaub, Herr Lingen, aber die Bestrafung wegen Titelmißbrauchs wurde nicht zurückgenommen.
Das Urteil www.kirchenlehre.com/titel_08.htm ist rechtskräftig, was auch in dem Schreiben der StA Essen www.kirchenlehre.com/titel_10.htm zur Einstellung eines Verfahrens wegen Beleidigung so steht:
„ (…) Sehr geehrter Herr Lingen, das Ermittlungsverfahren gegen Sie habe ich im Hinblick auf die rechtskräftig erkannte Strafe aus dem Verfahren 58 Js 436/07 der Staatsanwaltschaft Essen gemäß § 154 Absatz 1 der Strafprozeßordnung eingestellt. (…)“
Der genannte § 154 Abs.1 StPO dejure.org/…esetze/StPO/154.html besagt nur folgendes:
Die Staatsanwaltschaft kann von der Verfolgung einer Tat absehen, 1. wenn die Strafe oder die Maßregel der Besserung und Sicherung, zu der die Verfolgung führen kann, neben einer Strafe oder Maßregel der Besserung und Sicherung, die gegen den Beschuldigten wegen einer anderen Tat rechtskräftig verhängt worden ist oder die er wegen einer anderen Tat zu erwarten hat, nicht beträchtlich ins Gewicht fällt
Das bedeutet im konkreten Fall: Die wegen Beleidigung noch zu erwartende Strafe fällt neben der rechtskräftigen Verurteilung wg.Titelmißbrauchs (das ist die „andere Tat“) nicht ins Gewicht, weshalb Staatsanwalt Engel die Beleidigung nicht mehr verfolgt.
Bedaure, daß ich Sie da enttäuschen muß.
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#50   juergen   21:26:42 | Dienstag, 22. Januar 2008
@Lingen
Halts Maul!
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#49   Pater Lingen   21:22:52 | Dienstag, 22. Januar 2008
Über-Papst „ExBochumer“ hat gesprochen
»Aber wenn irgendwelche sich selbst „römisch-katholisch“ nennende „Priester“ etwas aufführen, was nicht römisch-katholisch ist (oder zumindest den Anschein erweckt), dann darf doch kritisiert werden? Und ja, geurteilt werden.«
Bocki hält nicht mit der katholischen Kirche – es interessiert ihn nicht, was von den echten Päpsten über die Unfehlbarkeit der Kirche gelehrt wurde. Dementsprechend verurteilt er rigoros jeden, der wirklich katholisch ist.
Bocki hält auch nicht mit den V2-lern – es interessiert ihn nicht, was von Ratzinger über die „Zugehörigkeit zur Kirche verzällt wird.
Dementsprechend verurteilt er rigoros auch solche, die etwas tun, was von Ratzinger (wenigstens) unmissverständlich gebilligt wird.
Bocki setzt sich über die Nicht-Päpste hinweg. Das mag er ruhig tun.
Bocki setzt sich aber auch über die Päpste hinweg. Damit duldet er also nur noch sich selbst als einzige Autorität des Universums.
Ach ja: Wer KzM in den letzten Tagen verfolgt hat, weiß, dass die OMF-„brd“ meine „Bestrafung“ wegen „Missbrauchs von Titeln“ zurückgenommen hat. Und nicht nur das: Ein Pseudo-„Pflichtverteidiger“ www.kreuz.net/article.6025.html hat mich heute angeschrieben, adressiert an „Pater Rolf Hermann Lingen, römisch-katholischer Priester“. Nicht vergessen: Dieser „Michael Schwankl“ (i.e. Adi Positas) handelt einzig im Auftrag der OMF-„brd“!
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#48   juergen   21:15:35 | Dienstag, 22. Januar 2008
dennoch…
…brachten die Weisen Gold, Weihrauch und Möhren.
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#47   Gotthard   21:13:34 | Dienstag, 22. Januar 2008
@pippifax
Wer meint, die Fenster und Türen der Kirche weit aufreisen zu müssen, holt sich eben auch den Gestank der Welt herein.
von diesem Gestank der Welt zeugen Ochs und Esel an der Krippe … Gott kommt in Jesus von Nazareth in den Gestank der Welt – und nicht in die Weihrauschwaden!
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#46   Pippifax   21:10:01 | Dienstag, 22. Januar 2008
Das kommt ja nicht von ungefähr!
Wer meint, die Fenster und Türen der Kirche weit aufreisen zu müssen, holt sich eben auch den Gestank der Welt herein.
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#45   Aspergil   20:33:14 | Dienstag, 22. Januar 2008
Strepto von Kokke
naja, das zeugt von kleingeist…die messe die gefeiert worden und da können sich doch leute zu äußern die dabei waren, gerne auch sachlich und negativ…
ihr vergleich mit der auferstehung hinkt, wie auch ihre sonstigen gedanken
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#44   Strepto von Kokke   20:09:09 | Dienstag, 22. Januar 2008
@Aspergil – dabeisein ist alles !
So viele dumme postings habe ich selten gelesen, jeder meint hier seine meinung kund zu tun und alles zu wissen, aber keiner von ihnen war dabei
Richtig, ich unterstelle einmal, dass Sie auch nicht an die Auferstehung glauben, weil Sie nicht dabei gewesen sind.
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#43   Friedrich Reusch   20:02:32 | Dienstag, 22. Januar 2008
@Filius
Statt der klar katholischen und gut überschaubaren Katechismen bis in die 1960er, die man sich noch besorgen kann, finden sich in den „modernen Religionsbüchern“ ab der Zeit danach nur Allerwelts- und Eineweltreligiongerede – ein Verbrechen an der Jugend, angeordnet durch die Nationalen Bischofskonferenzen (der BRD und Österreichs).
siehe:www.kreuz.net/article.4896.html
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#42   Alois Bischof   19:57:43 | Dienstag, 22. Januar 2008
An stimme der vernunft
Ich arbeite in einem NATO-Programm, falls Sie das auch noch wissen wollen. Näheres kann ich darüber nicht mitteilen über den Inhalt meiner Tätigkeiten als Wissenschaftler.
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#41   FiliusEcclesiae   19:56:14 | Dienstag, 22. Januar 2008
Die Katholiken werden seit Jahrzehnten um den katholischen Glauben betrogen
Statt der klar katholischen und gut überschaubaren Katechismen bis in die 1960er, die man sich noch besorgen kann, finden sich in den „modernen Religionsbüchern“ ab der Zeit danach nur Allerwelts- und Eineweltreligiongerede – ein Verbrechen an der Jugend, angeordnet durch die Nationalen Bischofskonferenzen (der BRD und Österreichs).
Offenbar sehen viele als Hauptfrucht des 1960er-Pastoralkonzils, keine Dogmen mehr zu lehren: Damit ist der wirkliche Urheber der Einberufung und Abhaltung des II. Vaticanums klar zu erkennen, nämlich nicht der Heilige Geist, der Schutzherr der Kirche.
Auch der einberufende Konzilspapst Johannes XXIII. der Selige soll über seine Idee mit „dem Konzil“ zuerst geäußert haben: „Das ist vielleicht eine Einflüsterung des Bösen Feindes“, zumindest laut dem völlig unverdächtigen Kardinal König von Wien – siehe die Guido-Knopp-Dokumentation über Johannes XXIII., gesendet sowohl auf arte wie im ZDF.
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#40   Alois Bischof   19:54:02 | Dienstag, 22. Januar 2008
An stimme der vernunft
Zur Zeit einige Kilometer außerhalb Denver, CO, USA. St. Isidore’s Roman Catholic priory www.saintisidore.org/ (Priesterbruderschaft St. Pius X.).
Und es sind mehr als 500 Leute beim Sonntäglichen Hochamt. Ich schätze etwa 850-1000. Und es gibt auch noch zwei gelesene hl. Messen am durchschnittlichen Sonntag. Und das ist hier nur das Piuszentrum. Es gibt auch Indult-Messen und auch unabhängige Zentren, z.B. auch sedisvakantistischer Priester (zum Teil auch mit Pfarrschule) und einiger Altpfarrer.
Ähnliches fand ich übrigens in Brüssel, Rom-Albano und Mexiko vor. In Deutschland gibt es in u.a. Berlin eine schöne Gemeinschaft der FSSPX.
In Bayern gibt es viele etwas kleinere Kapellen. So ist die Realität, auch wenn Sie das nicht wollen. Die ‘alte Messe’ als etwas für alte Leute darstellen ist unsinnig. Natürlich ist es so, daß mangels traditio fidei viele Jugendlichen die Kirche nicht mehr besuchen. Das ist logisch. Es liegt an der Konzilskirchlichen Erneuerung des Unterrichtes und der Liturgie. Wenn Kinder keinen Glauben mehr besitzen, dann kommen sie auch nicht zur hl. Messe. Wenn der Missionsauftrag der römisch-katholischen Kirche Jesu Christi nicht einmal in Rom mehr gefolgt wird, sondern vérfolgt, und Piuspriester nur Aushilfsapostolat und Notstandshilfe leisten können (es gibt dort Priestermangel wegen Gläubigenzahl, nicht wegen Pfarreienzahl wie in BRD), wundert es nicht, daß immer weniger Leute kommen. Aber die ‘alte’ Messe ist nicht für Greise. Sie ist katholisch. Für alle Kategorien!
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#39   Florian Geyer   19:50:54 | Dienstag, 22. Januar 2008
verantwortlich
für diese Tempelschändung ist der Priester und auch der Kuschelgrinsbischof. Augenscheinlich wirkt es wie ein bewusster Akt der Selbstzerstörung der doppelt schlimm wiegt da man einerseits damt den leidenden Herrn am Kreuz damit verhöhnt und schlägt und zweitens die Dummheit und Blauäugigkeit gewisser Pastoralideologen die meinen die von ihnen als grenzdebil erachtete Jugend lasse sich durch billigsten schrott ködern.
das Traurigste ist dass die Jugend die Gott dringend braucht damit vor den Kopf gestossen wird von diesen Diözesanwanzen.
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#38   juergen   19:42:54 | Dienstag, 22. Januar 2008
Diskomesse
Könnte mir mal wer den Begriff „Diskomesse“ erklären und was an dieser Messe so „Disko“ war?
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#37   AnnaAndreasTeresa   19:39:43 | Dienstag, 22. Januar 2008
Selbstzerstörerisch
Ich habe den Bericht und die Bilder über die Diskomesse gelesen und gesehen und stelle folgende Frage:
Warum zerstört sich die Katholische Kirche selbst????
So ein „Event“ kann nur selbstzerstörerisch wirken, warum läßt Herr Schönborn das zu?????
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#36   Friedrich Reusch   19:35:24 | Dienstag, 22. Januar 2008
@Aspergil:
Die Bilder reichen völlig aus.
Was das überhaupt soll, und es ist noch nichtmal so, dass durch solche Messen die Jugendlichen zur Kirche gelockt werden würden. Die Firmlinge gehen hin weil sie müssen und lassen sich danach nicht mehr blicken, weil die Disco eben 1000mal cooler als so eine „Messe“ ist – was ja auch stimmt. Und cool sind die Menschen, die diesen Gottesdienst organisiert haben ganz und gar nicht. Mit diesem Look kommst nämlich in gar keine gscheide Disco rein. Also – peinlicher geht’s nicht…
Ich selbst habe übrigens schon mal eine Rock-Messe in einem anderen Ort besucht. Am nächsten Tag wollte ich nochmal in die gleiche Kirche zum beten. Der Priester war gerade damit beschäftigt, dir übrigen Brotkrümel aufzusaugen…
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#35   juergen   19:27:07 | Dienstag, 22. Januar 2008
Quellen
Wenn man die von mir weiter unten verlinkten Artikel liest, weiss man auch von wo der Autor abgeschrieben hat.
Ob kreuz.net zudem die Erlaubnis zur Nutzung der Photos hat, die ebenfalls auf den von mir verlinkten Seiten zu finden sind, ist ja auch so eine Frage…
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#34   Aspergil   19:24:51 | Dienstag, 22. Januar 2008
so viele dumme postings
habe ich selten gelesen, jeder meint hier seine meinung kund zu tun und alles zu wissen, aber keiner von ihnen wardabei
und wenn man den artikel aufmerksam liest, dann heisst es da…sollen hingefahren sein, wurde berichtet etc… wahrscheinlich hat der autor auch nur gehört…oder war er dabei???
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#33   stimme der vernunft †   18:24:22 | Dienstag, 22. Januar 2008
Alois
Ich schätze etwa 40 Familien mit durchschnittlich 4-6 Kindern und ungefähr 45 Jugendliche wie von mir definiert.
Eine Familie mit durchschnittlich 4-6 Kindern sind nach Adam Riese 7 Personen, davon 40 macht 280 Personen, plus 45 Jugendliche sind 225 und dann kommen noch die ganzen Senioren, Kinderlosen, Alleinstehenden… wow, da kommt ihr jeden Sonntag auf gut und gerne 500 Messbesucher.
Das kann sich wirklich sehen lassen!
In welcher Stadt ist denn das?
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#32   clarissa colonia   18:11:02 | Dienstag, 22. Januar 2008
Es ist sicher ein Problem geheiligten Halbd u/ü nkels
daß Sie, nachtlaterne, den gebündelten Lichtstrahl klarer Fragen (hier z. B. nach dem Maßstab für eine unbestimmte Mengenangabe) als sakrilegisches Ausleuchten Ihres Horizonts verstehen. Das ist aber ein perspektivisches Problem: Schon bei Phaedrus hielt sich ein Frosch einem Rind in der Größe ebenbürtig: Inops potentem, dum vult imitari, perit … rana pellem inflat … et dirumpit!
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#31   Alois Bischof   18:02:59 | Dienstag, 22. Januar 2008
Na guat dann
Nenn doch mal ein paar Zahlen
Wenn du „zahlreich“ sagst und „viele“ Jugendliche, von welcher Größenordnung sprechen wir da so pro Messe?
20 bis 30 Familien und 50 bis 60 Jugendliche? Das würde ich schon als als einigermassen zahlreich ansehen, obwohl es, wenn man darüber nachdenkt, gar nicht wirklich viel ist.
Ich schätze etwa 40 Familien mit durchschnittlich 4-6 Kindern und ungefähr 45 Jugendliche wie von mir definiert.
Von welchen mengen gehst du also aus bei „zahlreich“ und „viel“?
Sieh oben.
Es ist natürlich immer relativ. Die großen Massen der Jugendlichen fliehen nach der Indoktrinierung mit dem Zeitgeist und dem Relativismus und Materialismus der Gymnasiallehrer immerhin in Spaß, Studium, Karriere, Drogen, Alkohol und Feiern-Feiern. „Weil die Welt sowieso schon kaputt ist.“ Der Unterschied ist aber, daß die jungen Familien und suchenden Jugendlichen der Traditionskapellen der hl. Kirche jeden Sonntag kommen und nicht nur zum Disko-Event wie in Wien. Jeden Sonn- und gebotenen Feiertag kommen sie. Beichten, glauben, sprechen darüber, heiraten, bekommen Kinder ohne Verhütung und eugenetischer Abtreibung, zeugen nach außen hin von ihrem Glauben.
Natürlich kenne ich auch Kapellen die weniger Jugendliche als ältere erwachsene habe, aber das Durchschnittsalter ist auch dort bleibend sehr niedrig.
Für Religionssoziologen ist das Phänomen anscheinend schwierig zu fassen und zu erklären. Die Jugend „weiß es ja schon vom Opium“ – aus dem Munde der 68-Ideologen.
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#30   Nachtlaterne   18:00:04 | Dienstag, 22. Januar 2008
stimme der unvernunft
warum stellen sie pausenlos unvernünftige fragen? es sind immerzu nur die fragen eines stänkerers! sie sind ein innerlich unzufriedener mensch, das spürt man aus allen ihren sätzen heraus.
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#29   stimme der vernunft †   17:43:25 | Dienstag, 22. Januar 2008
Loiserl
Nenn doch mal ein paar Zahlen
Wenn du „zahlreich“ sagst und „viele“ Jugendliche, von welcher Größenordnung sprechen wir da so pro Messe?
20 bis 30 Familien und 50 bis 60 Jugendliche? Das würde ich schon als als einigermassen zahlreich ansehen, obwohl es, wenn man darüber nachdenkt, gar nicht wirklich viel ist.
Von welchen mengen gehst du also aus bei „zahlreich“ und „viel“?
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#28   wassers   17:42:18 | Dienstag, 22. Januar 2008
Ordentlicher und unordentlicher Ritus
Wenig Worte sind nötig: Das sind die Früchte des ordentlichen Ritus und damit der Disco – Beweis, dass der ordentliche Ritus noch zahlreiche unordentliche Varianten hervorbringt. Die Frage ist nur: Worin wurzeln die UNORDENTLICHEN Varianten, sicherlich nicht im „außerordentlichen“ – sprich katholischen – Ritus?
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#27   Florian Geyer   17:13:54 | Dienstag, 22. Januar 2008
Priester
die sowas zelebrieren schlagenund verhöhnen den am Kreuz hängenden Herrn und führen die Jugendlichen in den Abgrund anstatt ihnen die Wahrheit zu predigen
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#26   Alois Bischof   17:03:23 | Dienstag, 22. Januar 2008
Der ‘alte’ römische Ritus…
…zieht bei uns vor allem junge Familien mit vielen Kindern in die hl. Messe, während viele suchende Jugendlichen (zwischen 16 und 25) zahlreich vertreten sind. Daß man die ‘Teenager’ nicht leicht erreicht, hat andere Gründe. Aber auch diese Wiener ‘Teenager’ werden leider nicht mehr in die Spaßkirche des Novus Ordo zurückkommen. Zu dieser Diskomesse wurden sie ja eh von den eigenen Eltern geschickt, und das fanden sie noch „akzeptabel“. Von einer Überlieferung und Übergabe der römisch-katholischen Glaubensinhalte bzw. der katholischen Glaubenspraxis in Kirche und da Heim, kann hier gar keine Rede sein.
Leider kennen die meisten dieser Österreicher Kinder nicht einmal mehr das ‘Salve Regina’ oder das ‘Kyrie’ oder eine Gewissenserforschung; manche kennen nicht einmal mehr das Vaterunser und das Ave auswendig.
Zifferspielerei ist unsinnig. Wenn ich in einer Kirche ein Pornofestival organisiere, bekomme ich ja auch viele ‘Besucher’, aber Katholiken werden daraus nicht. Sogar im Gegenteil, diese würden wegen der sakrilegischen Vorfälle eher in Zukunft wegbleiben oder wegen des Ausbleibens Göttlicher Rache den Glauben nicht mehr ernst nehmen (was ja diese Mahltischvorsteher in Wien auch nicht tun).
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#25   Romulus   16:49:54 | Dienstag, 22. Januar 2008
Was soll man dazu noch sagen
In Wien lockt man Jugendliche mit Diskomusik und oberflächlichem Geschwätz in die Kirche. Am Schluß werden die konsekrierten Brotkrümel zusammengewischt.
Und Rom schaut zu und lächelt…
Klar, die haben ja auch mit Massen-Happenings und den im Dreck zertretenen Hostien angefangen. Also kann man schlecht was sagen, wenn es Leute nachäffen. Und sie schweigen und lächeln…
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#24   Defensor Fidei   16:27:50 | Dienstag, 22. Januar 2008
@ Googler
Man darf auch dieser Form des Gottesdienstes nicht das sein absprechen
Warum sollte man dieser Form von „Messe“ nicht die Existenzberechtigung absprechen dürfen? Wo steht denn geschrieben, daß alles was gemacht wird seine Berechtigung hat.
So ist zum Beispiel schonmal die Liedwahl egal…Jeder mag seine Musikrichtung…
Das Problem ist nicht die Geschmacksfrage, sondern die Frage der Angemessenheit. Zur Verdeutlichung: Ob eine Jogginghose als solche schön ist, mag jeder für sich entscheiden. Hierbei handelt es sich um eine subjektive Geschmacksfrage. Dagegen ist die Frage nach der Angemessenheit davon unabhängig zu beurteilen – und zwar objektiv. Bei einem Sportereignis wäre sie angemessen. Beim Vorstellungsgespräch dagegen ist sie unpassend, unabhängig davon, ob sie einem persönlich gefällt. Bei der Musik ist es genau das gleiche. Zwar mag es Menschen geben, die gregorianische Musik nicht vom Hocker haut, aber es gibt wohl keinen, der anhand objektiver Kriterien behauptet, daß sie in einer Messe unpassend sei.
Am meisten verwundert mich, daß diese Messe voll von Jugendlichen ist, wohingegen die alte Messe bei uns…
Von welcher Alten Messe können Sie sich denn da ein Urteil erlauben? Abgesehen davon, kann man eine Kirche auch dadurch füllen, daß man einen dressierten Affen an den Altar stellt. Das sagt nichts über die Qualität einer Messe aus. Auf diese vielen Jugendlichen, die vermutlich so kath. sind wie Micky Maus, kann die Kirche gut & gerne verzichten.
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#23   FiliusEcclesiae   16:23:08 | Dienstag, 22. Januar 2008
Sie gehen also in die Alte Messe, und wissen Bescheid?
Am meisten verwundert mich, dass diese Messe voll von Jugendlichen ist, wohingegen die alte Messe bei uns kaum von Jugendlichen (die Anzahl konvergiert stark gegen 0) besucht wird…tjaja…
Einmal im Jahr als Seelsorger einer Jugendorganisation kriegt man jede Kirche voll, egal welchen Ritus man dort feiert.
Und ansonsten geht man wohl „zum Schmied, und nicht zum Schmiedl“, entweder in die Messe oder in die Disko.
Die Diskomesse ist eine Zumutung und lächerliche Anbiederung, mit der man noch nie Bekehrungen hervorgebracht hat – oder täusche ich mich da, daß es solche „Messen“ nicht erst seit 2008, sonder bereits seit 1969 gibt?
Warum sind dann die Novus-Ordo-Kirchen so leer von Nach-1969-Katholiken? Und der Priester- und Ordensnachwuchs seit 1969?
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#22   ExBochumer †   16:18:45 | Dienstag, 22. Januar 2008
Schönborn …
regt sich sicher nicht über diese „saugeile Messe“ auf.
Er beteiligt sich doch selbst an derartigen Veranstaltungen, dieser mediensüchtige Dominikaner-Erzbischof.
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#21   Alois Bischof   16:08:14 | Dienstag, 22. Januar 2008
Messe?
Des isch koane Messe. Des isch a Kasperlspiel.
Genauso wie ein Landwind aus Rot-China koa Range Rover oder Mercedes ist.
Ein Fahrrad hat auch Räder, ist aber noch kein Automobil.
Das war keine römisch-katholische hl. Messe und auch keine österreichisch-nationallutherisch-protestantico-ökumenikal-allgemeinkatholische sakramentelle Veranstaltung, sondern eine Entstellung.
Traurig ist eher nicht so sehr dieses Kasperlspiel, sondern die Tatsache, daß diese zwei Vorsteher (keine Priester des Opfers des Neuen Bundes jedenfalls) am Mahltische sich selbst und die Verunstaltung als ‘katholisch’ bezeichnen. Und daß Eltern dieser Kinder dem auch noch ‘Glauben’ schenken.
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#20   Googler   16:02:18 | Dienstag, 22. Januar 2008
Mmmmhhh…
Es ist mal wieder das übliche… Eine sog. „Diskomesse“… Man darf auch dieser Form des Gottesdienstes nicht das sein absprechen. So ist zum Beispiel schonmal die Liedwahl egal…Jeder mag seine Musikrichtung und die muss halt nicht immer Gregorianik sein. Das mit dem echten Brot ist auch nicht verkehrt, solange es nach den Regularien der kath. Kirche zubereitet wurde, wovon ich stark ausgehe… Das auch zwei Jugendliche am Altar stehen ist auch egal, solange sie nicht die Wandlung übernehmen. Seien sie halt moderne Messdiener… Am meisten verwundert mich, dass diese Messe voll von Jugendlichen ist, wohingegen die alte Messe bei uns kaum von Jugendlichen (ie Anzahl konvergiert stark gegen 0) besucht wird…tjaja…
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#19   FiliusEcclesiae   16:01:45 | Dienstag, 22. Januar 2008
Es heißt „die Konsekrationsworte“ und nicht „der Konsekrationsworte“
Wer also sagt, daß der Ritus der Römischen Kirche, demgemäß ein Teil des Kanons und die Konsekrationsworte leise gesprochen werden, zu verdammen sei; oder, daß die Messe nur in der Volkssprache zelebriert werden dürfe; […] der sei ausgeschlossen – (mit dem Kirchenbann belegt).
Es heißt „die Konsekrationsworte“ und nicht „der Konsekrationsworte“, um das Dogma nicht verfälscht wiederzugeben.
In jedem Fall gilt der lateinische Originaltext.
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#18   stimme der vernunft †   15:59:56 | Dienstag, 22. Januar 2008
@Exbochumer
Aber wenn irgendwelche sich selbst „römisch-katholisch“ nennende „Priester“ etwas aufführen, was nicht römisch-katholisch ist
Du sprichst von den Piusbrüdern. OK, auch da ist es mir egal. Sollen die doch ihre Messen feiern wie sich wollen.
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#17   juergen   15:51:05 | Dienstag, 22. Januar 2008
mehr links
Noch zwei Links.
Weitere Bilder gibt es dort:
www.findfightfollow.at/php/bilder_fff6.php
Videos von andere fff-Gottesdiensten etc. dort:
www.youtube.com/profile?user=findfight…
–-----
Was der Verweis auf das Tridentinum hier soll – verstehe ich nicht?
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#16   FiliusEcclesiae   15:45:14 | Dienstag, 22. Januar 2008
Lehren die Liturgieneuerer auch dieses Dogma noch oder widersprechen Sie diesem?
The Council of Trent
The Twenty-Second Session
CANON IX.--If any one saith, that the rite of the Roman Church, according to which a part of the canon and the words of consecration are pronounced in a low tone, is to be condemned; or, that the mass ought to be celebrated in the vulgar tongue only; or, that water ought not to be mixed with the wine that is to be offered in the chalice, for that it is contrary to the institution of Christ; let him be anathema.
www.history.hanover.edu/texts/trent/ct22.html
Wer also sagt, daß der Ritus der Römischen Kirche, demgemäß ein Teil des Kanons und der Konsekrationsworte leise gesprochen werden, zu verdammen sei; oder, [kursiv]daß die Messe nur in der Volkssprache zelebriert werden dürfe; […] der sei ausgeschlossen[kursiv] – (mit dem Kirchenbann belegt).
Wird dieses Dogma von manchen „Warnern und Verdammern“ vor dem dogmatisch rechtgläubigen Erzbischof Lefebvre nicht ausdrücklich geleugnet, wenn nicht sogar öffentlich durch Bischöfe, angestiftet durch Paul VI.?
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#15   juergen   15:20:59 | Dienstag, 22. Januar 2008
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#14   Oratefratres   15:19:40 | Dienstag, 22. Januar 2008
Armseligkeit & Anbiederung
Die Hauptfrage ist: Ist das Inkulturation oder Anbiederung? Sicherlich lässt sich festhalten, dass das gar kein „Abholen“ mehr der Jugendlichen in ihrer Welt ist, sondern ein „Herabziehen“ des Heiligen (Profanierung) ist. Es wird den Jugendlichen nicht die „Sphäre“, nicht der Weg zu Gott gezeigt, weil er nur noch zur Rechtfertigung „benutzt“ wird. Zur Rechtfertigung dass jeder nach seiner Facon selig werden möge. Discomessen (wie auch die Rochmusik i.a.) versucht aber an die niederen Instinkte zu appellieren und nicht den Geist ins Erhabene zu ziehen. Das aber ist notwendig. Wieviele Heilige haben in der Stille Gott gefunden? In der Kontemplation? Diese dort feiern nur noch ein Fest wo sie den Menschen (den Jugendlichen) inthronisieren und haben sich weit entfernt von der Ernsthaftigkeit und lebensentscheidenden Bedeutung der christlichen Dimension. Die Kirche kann gar keine Konkurrenz zur Disco sein, dafür kann sie das Repetoire des Entertainements nicht ausschöpfen. Aber sie kann Hort der Gottesbegnung sein, der sich eben in der Transzendierung widerspiegelt.
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#13   jeremy   15:14:50 | Dienstag, 22. Januar 2008
Strepto von Kokke
Meinen Sie wirklich, dass bei den Jugendlichen nur das zählt, was Sie da nennen. Diese Form ist auch nicht meine, aber Jugendliche, die nur blinde Action und Verstärkermusik mit Lichtorgeln haben wollen, die landen letztlich anderswo und nicht bei derartigen Gottesfeiern – wie bereits geschrieben, als Wortgottesdienste wären sie mir sympatischer.
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#12   Berengeria   15:12:53 | Dienstag, 22. Januar 2008
Wo bleibt Kardinal Schönborn?
Hoffentlich liest er oder sein Medienbeauftragter diesen Artikel. Dann hat er einmal Grund, sich über Mißstände aufzuregen und sich als großer Retter aufzuspielen.
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#11   juergen   15:08:17 | Dienstag, 22. Januar 2008
Gewissen
Ist das Gewissen des Einzelnen denn ein Absolutum?
In gewisser Weise schon. Das Gewissen bindet absolut. Auch ein irrendes Gewissen bindet. (Vgl. Thomas v. A., S.Th. I-II, q. 19, a. 5) Gegen das eigene Gewissen zu handeln ist in jedem Falle falsch. Das bedeutet freilich nicht, daß jemand, der gemäß seinem Gewissen handelt, objektiv richtig handet.
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#10   Lorenz   14:54:01 | Dienstag, 22. Januar 2008
„Wenn ihr euch aus innerster Überzeugung dafür entscheidet, ist Gott mit euch!“
Ist das nicht protestantische Gewissensethik? Ist das Gewissen des Einzelnen denn ein Absolutum?
Nun ja, wenn im Gottesdienst abgestimmt wird, ist das allein schon scharfer Schuss. Demokratie ist also ein Heilsweg, wie man es hier lernen kann.
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#9   ExBochumer †   14:29:25 | Dienstag, 22. Januar 2008
@ Unvernünftige Stimme
Was die protestantischen Religionsdiener in ihren Denominationen anstellen, ist mir schnurzpiepegal.
Aber wenn irgendwelche sich selbst „römisch-katholisch“ nennende „Priester“ etwas aufführen, was nicht römisch-katholisch ist (oder zumindest den Anschein erweckt), dann darf doch kritisiert werden? Und ja, geurteilt werden.
Wie oft haben Sie schon im kreuz-net-Forum geurteilt?
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#8   Strepto von Kokke   14:26:25 | Dienstag, 22. Januar 2008
@ trara, trara die Sau ist geil!
Ja, im Vordergrund stehen bei solchen „saugeilen“ Events die Anzahl der Lichtorgeln, die Verstärkeranlage, die kleinen, neckischen Geschenkideen zum Eventschluss, damit auch was hängenbleibt in der Seele und selbstverständlich nicht zu vergessen die Theatereinlage nebst vielen lustigen und stimmungsfördernden Sprüchen der Geistlichkeit und ihren Laiensuffleuren.
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#7   jeremy   14:19:41 | Dienstag, 22. Januar 2008
Unschlüssig
Weiß auch nicht so richtig. Meine Art zu feiern und zu beten war das nie. Als gestalteten Wortgottesdienst fände ich ein derartiges Event – sollte es in der geschilderten Form stattgefunden haben – auch besser.
Wobei ich nicht wagen würde, von einer ungültigen Messe oder einem ungültigen Kommunionempfang zu reden. Denn es war – wenn auch in einer ungewöhnlichen Form, die so nicht sein muss – eine Eucharistiefeier. Und wie gültig das jetzt war oder nicht war, dass überlasse ich lieber dem Herrn.
Aber es wurde den Jugendlichen auch gesagt: Wenn du deiner innersten Überzeugung folgst, ist Gott bei dir. – und die wissen genau, das der innersten Überzeugung folgen nicht heißt, tu doch was du willst.
Und der Auftrag an jeden Menschen, das zu werden, was Gott als Bild von ihm hatte, ist eigentlich auch nicht schlecht „rübergekommen“.
Nur – ob es jetzt immer gleich eine Eucharistiefeier sein muss (frag ich mich ehrlich gesagt bei so mancher Erstkommunion in der Gemeinde auch)?
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#6   stimme der vernunft †   14:18:28 | Dienstag, 22. Januar 2008
Ja und?
eh schon vom römisch-katholischen Glauben abgefallen
Wo ist also das Problem? Oder gibt es jetzt dann auch künftig einen Artikel mit künstlicher Aufregung über jede evangelische Abendmahlsfeier?
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#5   ExBochumer †   14:04:45 | Dienstag, 22. Januar 2008
Große Teile des Erzbistums Wien
sind eh schon vom römisch-katholischen Glauben abgefallen.
Da machen doch die paar zusammengekehrten Brotkrümel auch nichts mehr.
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#4   HBR   14:02:50 | Dienstag, 22. Januar 2008
Diese Messe ist im Grunde samt Kommunion ungültig
Ich bin ja jetzt nun wirklich nicht gerade als Tradi einzuordnen. Aber diese Form der Messe ist extrem unwürdig. Im Grunde steht hier nicht das heilige Altarssakrament im Mittelpunkt, sondern lediglich die Disse, der Eventcharakter. Somit kann man hier aber auch von einer ungültigen Messe samt ungültiger Kommunion sprechen. Jedenfalls glaube ich nicht, dass diese Messe für irgendjemanden Gnaden bringen wird. Eher das Gegenteil wird der Fall sein. Jedenfalls kann von einer Verehrung Jesu Christi und einer echten Kommunion keine Rede mehr sein.
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#3   LandorganistII   14:01:45 | Dienstag, 22. Januar 2008
Psalm eines selbstgerechten Tradis
O, Allerbarmer, mein Dankgebet steigt herauf zu dir * es steigt empor zu Dir mein Lobpreis,
denn Du hast mich geschaffen nach Deinem Ebenbild * Dein Abbild bin ich in meiner Weisheit.
Du hast mich hoch erhoben über die V-II-Katholiken * und um ein vielfaches geadelt.
Ich danke Dir, dass ich nicht so bin wie jene, die dem NOM frönen * die es an der vorschriftsgemäßen Ehrfucht mangeln lassen.
Denn nur wer dich ehrt wie vor V-II wird erhört werden * wer die Gesetze heiligt, wird errettet.
Wer das Confiteor auswendig spricht erwirbt sich einen Platz im Himmelreich * wer die Kommunion allein mit dem Mund empfängt, erwirbt sich Heil.
So rufe ich zu Dir in lateinischer Sprache * in lateinischer Sprache erklingen meine Weisen, die ich nicht verstehe.
Du Herr wirst mich verstehen denn Dein ist das Latein * das Sprachgewirr der Abtrünnigen verstehst Du nicht.
Du Herr, wirst am Ende der Zeiten die Erbsen zählen * und die Spreu vom Weizen trennen.
So stehe ich vor Dir als reich gefüllt Ähre * reich gefüllt mit Floskeln und Tant.
Denn das ist wohlgefällig in Deinen Augen * dass das Gesetz erfüllt werde.
Denn im Anfang war das Gesetz * und durch das Gesetz ist alles geworden, was geworden ist.
Selbst Du Herr, in Deiner unendlichen Größe befolgst die Weisungen bis vor dem Konzil * trotz Deiner Macht wirst Du das Gesetz nicht wagen zu übertreten.
Denn der Arm Lefrevels reicht weit * und sein Zorn steht über allem.
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#2   Florian Geyer   13:53:54 | Dienstag, 22. Januar 2008
Tempelschändungen
und neuheidnische Götzenkulte in geweihten Sadten hat es schon immer gegeben – siehe Prophetenschriften.
Man kann auch nachlesen dass sowas immer nur eine gewisse Zeit lang passiert ist und nie ohne Folgen blieb. Der Krug geht solang zum Brunnen bis er bricht.
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#1   Freinsberg   13:52:16 | Dienstag, 22. Januar 2008
Brotstücke
>>konsekrierten die Priester krümelige Brotstücke statt Hostien<<
Auch Mazzoth bröseln. Was hat Jesus nach dem Abendmahl mit den Bröseln gemacht?
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