In Wien lockt man Jugendliche mit Diskomusik und oberflächlichem Geschwätz in die Kirche. Am Schluß werden die konsekrierten Brotkrümel zusammengewischt.
Pamela machte sich jugendliche Gedanken zum Motto: „Sicher hat euch das auch schon jemand an den Kopf
geworfen. Aber etwas Nettes war damit wahrscheinlich nicht gemeint.“
Inhaltlich handelte die Messe von
Rollenklischees zwischen Mann und Frau. Die Kirchenbesucher stimmten ab, wie tief Rollenbilder verwurzelt
sind.
Die Predigt hielten die vier Vorsteher gemeinsam. Laut Pressemitteilung ernteten sie viele Lacher:
„Was sich nicht gehört, das ist bei Eltern und Großeltern auch heute ganz schön viel: Tattoos und Piercings
an bestimmten Stellen zum Beispiel!“
Die 14jährige Pamela ermutigte die Jugendlichen, „euren Weg“ zu
gehen: „Wenn ihr euch aus innerster Überzeugung dafür entscheidet, ist Gott mit euch!“
Auch Manuel
riet den Jugendlichen, sich nicht in klassische Rollen drängen zu lassen. Am Ende der Messe erhielten
die Jugendlichen einen Spiegel als Geschenk. „Wenn Du reinschaust, sollst Du daran denken, typisch ‘DU’
zu sein“ – so Manuel.
Im Gästebuch lobten einige Gläubige die Diskomesse als „sau geil“.
Eine 18jährige
Maria ist nicht gegen die Diskomessen: „Aber ich find das Ganze ist für Wortgottesdienste passender,
aber nicht unbedingt für Messen geeignet.“
Wie bei den Wiener Rockmessen üblich, konsekrierten die
Priester krümelige Brotstücke statt Hostien. Aber das war eher nebensächlich.
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64 Lesermeinungen
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@ patricius die besagte jugendmesse in eibesthal hat allerdings mit der wiener jugendkirche nur insofern
etwas zu tun, dass beide katholisch sind. die messe fand weder in der jugendkirche statt noch wurde sie
von dieser veranstaltet. so viel zu den tatsachen.
Firmlinge werden zum Besuch der Jugendkirche gezwungen Bei den Artikeln über die Jugendkirche ist immer
von den vielen Jugendlichen die Rede, die diese Gottesdienste besuchen. Was hier verschwiegen wird, ist
die Tatsache, dass die Wiener Firmlinge zum Besuch der Jugendkirche gezwungen werden, das heißt die Teenager
müssen eine bestimmte Anzahl an Jugendgottesdiensten besuchen , um überhaupt eine Firmkarte zu erhalten.
Zumindest in meiner Pfarre ist das so…
#61 Protestant 21:17:22 | Freitag, 25. Januar 2008
Was spricht wohl dagegen…? Diese Art von Messe ist doch wohl (nicht nur für Jugendliche) weitaus gottverbindender
als irgendein lateinischer Sch…, den sowieso keiner versteht! Viele Wege führen nach Rom und viele
Wege führen zu Gott… also freuen wir uns doch über die jungen Menschen, die diese Form der Gottverehrung
mögen, von mir aus auch als saugeil bezeichnen! Diese Menschen kann man mit fremdländischen Litaneien
jedenfalls nicht zu Gott führen!
#60 Alois Bischof 00:18:23 | Freitag, 25. Januar 2008
Unsinn Der Herr Jesus Christus hat reines Weizenbrot verwendet, eine Art Brotes die durchaus dem Matzè
der heutigen Talmudjuden ähnlich sein kann, was also auf die ‘Oblate’ hinweist. Für das Pessach-Mahl
waren vor allem z.Zt. des Tempels (wo dieses noch mehr Bedeutung hatte als im heutigen Talmudistischen
Judaismus) nur die beste Sachen dar, z.B. rituelle silberne oder vergoldete Kelche und Teller. Das ist
alles belegbar. In den Ostkirchen verwendet man mehrheitlich gesäuertes Brot, aber reines, und nicht
dieses Bayern-Bäck-Vollkorn-Braunkrustbrot was eine defectio materiae bringt und das oben erwähnte Mahltischfestival
sakramentell sowieso ungültig macht. A Kasperlschau joajoa. Sicherlich.
Brotkrümelkonsekration ist durchaus auch bei solchen Messen schwerst unüblich möchte ich meinen und
ansonsten darf ich nur sagen, dass ich noch keine Bibelübersetzung kenne, in der zu lesen wäre „Er nahm
die Oblate, brach sie, reichte sie seinen Jüngern …“
Mein Lieber Florian, warum müssen Sie nur immer so maßlos überziehen? Sie werden jetzt (im Sinne Thomas
Manns) sagen: Ich bin ein Gleichgewichtsmensch und lehne mich automatisch nach rechts, wenn das Boot links
zu kentern droht. Aber: Das Boot kentert nicht nach links! Dafür sind nämlich die Gewichte völlig falsch
verteilt! Versuchen Sie doch mal, sich ruhig in der Mitte zu halten, dann werden Sie nicht mehr den Eindruck
haben, das Boot drohe überhaupt zu kentern. Vielleicht bekommen Sie dann auch ein leichtes Gefühl dafür,
ob der Kahn nicht vielleicht etwas toppslastig ist, weshalb er bei den Halsen meist im Wind hängenbleibt.
Gute Nacht, cc.
Mio caro Tarcisio, die Intoleranz der Toleranten war mir schon lange ein rotes Tuch, und ich danke Ihnen
für diesen Beitrag (ohne Einschränkungen!) Ja, es ist tatsächlich so und zumindest teilweise kann ich
die Verteidiger des außerordentlichen Ritus’ und der schismatica fraternitas marcellina verstehen: Angetreten
sind die Herren Theologen seit dem Vat. II mit der pastoralen Anmaßung, gerade Dogmatik und Kanonistik
seien Schuld an der „Verkrustung“ der Kirche, deren Ketten nunmehr durch das gottgesandte Konzil endgültig
gesprengt seien. Nie mehr, so lautete ihr Credo, sollten die „Ideologen“ Gewalt in und über die Kirche
erlangen; ja Wetten wurden ausgelobt, wann der „Herr Kalif in Rom“ endlich den „widernatürlichen und
der Offenbarung widersprechenden Zölibat aufheben“ würde (hab ich so selbst von Kommilitonen gehört;
Gott steh mir bei, habe ich mir gedacht und gedankt, daß ich Theologie nur interessehalber nebenher studiere).
Und dann: Kaum waren sie, die Hierarchiekritischen, in die Ordinäriate gekrochen, verbreiteten sie von
dort ihren theologisch halbgaren Unflat – und wurden dafür bewundert. belobigt und befördert; bis auf
die Lehrstühle des Glaubens und der Wissenschaft! Aber nicht, daß sie sich, die ich noch als Kommilitonen
kannte, an die ideologiefeinlichen „Überzeugungen“ aus den Tagen ihrer Jugend erinnerten. Weit gefehlt!
Jetzt wurde munter Ideologiefeindlichkeit gelesen und gelehrt; aber, wehe dem, der nicht gleicher Meinung
war! Da wurde gleich der Ideologieverdacht ausgepackt!
#55 Tarcisius 00:12:22 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Gefangen in den 70er Jahren – hach, was sind wir innovativ… @Rogade Der verantwortliche heißt Kardinal
Schönborn. Leider beteiligt er sich an diesem Kasperletheater. Es ist wirklich erstaunlich, mit welch
erstaunlicher Fähigkeit zur Selbst-Suggestion erwachsene Männer immer noch nicht gemerkt haben, daß
solche Projekte ebensolche Eintagsfliegen sind wie die als Event entstellten Gottesdienste im Vorfeld
von Firmungen, die stur nach dem Schema der 70er Jahre durchgezogen werden, unter dem erbärmlichen Gesang
von „neuem Wein in alten Schläuchen“, und keiner merkt, daß die Schläuche 30 Jahre alt und morsch sind.
Und nach der Firmung kommt eh keiner wieder, denn „Event“ gibt es woanders besser inzeniert, und von Gottesnähe
war ja in den Wochen der Vorbereitung ebensowenig zu spüren wie bei der Firmung selbst. Und das Jugendkirchenpublikum
dürfte sich aus den wenigen eh aktiven der umliegenden Dekanate und einigen wenigen Mitgeschlörten rekrutieren,
die feststellen, daß andere Events professioneller unterhalten. Aber die Herren, die solche Clownereien
organisieren, sind die Intolerantesten, wenn nach der außerordentlichen Form des röm. Ritus gefragt
wird.
Wer bezahlt eigentlich diesen Scheissdreck? Solche Entgleisungen hören schnell auf, wenn man diesen Schauspielern
den Geldhahn zudreht. Ich würde mein Geld lieber an Gemeinden geben, die nicht von falschen Propheten
wie in Wien geleitet werden. Also: Offizieller Geldhahn zu und fertig ist die Entweihung von Kirchen.
Kardinal Meißner hat recht: Hier ENTARTEN die Verantwortlichen!
@Gotthard – Gestank der Welt in der Tat kommt Jesus im Stall zur Welt. Aber Och und Esel sind kein Gestank
sondern Teil einer noch in takten Schöpfung Gottes. Sie sind schlicht und einfach. Danke daß Sie also
auf diese Schlichtheit hingewiesen haben. Vielleicht sollten Sie sich ein Bespiel daran nehmen. Aber das
möchten Sie ja gar nicht. Lieber hirnlos herumstänkern und ja nachdenken. Lieber Klamauk und Parodie
auf den Schöpfer – da sind Sie wenigsten einmal wieder im Mittelpunkt und jemand kümmert sich um Sie.
Sie sind ein ganz armes Licht. Satan hat Sie ganz fest in seinem Griff. Die Geburt Jesus hat für Sie
keine Bedeutung – weder als Erlösungswerk Gottes, noch als menschliches Vorbild. Anbetung, Demut, Buße,
Verherrlichung Jesu Christi im allerheiligsten Altarsakrament sind Ihnen ein Greuel. Exerzitien nach /
mit dem hlg Ignatius von Loyola sollten Ihnen den Weg erschließen können. Angebote finden Sie dazu auch
im Internet und sicherlich auch in Ihrer Umgebung! Gelobt und gepriesen sei ohne End, Jesus Christus im
Allerheiligsten Altarssakrament. Maria mit dem Kinde lieb, uns allen Deinen Segen gib. Amen.
@Aspergil ihr vergleich mit der auferstehung hinkt, wie auch ihre sonstigen gedanken Naja, als Kommandeur
einer Einheit geistiger V2 Tiefflieger dürfen Sie sowas schon mal schreiben.
mit Verlaub, Herr Lingen, aber die Bestrafung wegen Titelmißbrauchs wurde nicht zurückgenommen. Das
Urteil www.kirchenlehre.com/titel_08.htm ist rechtskräftig, was auch in dem Schreiben der StA Essen www.kirchenlehre.com/titel_10.htm
zur Einstellung eines Verfahrens wegen Beleidigung so steht: „ (…) Sehr geehrter Herr Lingen, das Ermittlungsverfahren
gegen Sie habe ich im Hinblick auf die rechtskräftig erkannte Strafe aus dem Verfahren 58 Js 436/07 der
Staatsanwaltschaft Essen gemäß § 154 Absatz 1 der Strafprozeßordnung eingestellt. (…)“ Der genannte
§ 154 Abs.1 StPO dejure.org/…esetze/StPO/154.html besagt nur folgendes: Die Staatsanwaltschaft kann
von der Verfolgung einer Tat absehen, 1. wenn die Strafe oder die Maßregel der Besserung und Sicherung,
zu der die Verfolgung führen kann, neben einer Strafe oder Maßregel der Besserung und Sicherung, die
gegen den Beschuldigten wegen einer anderen Tat rechtskräftig verhängt worden ist oder die er wegen
einer anderen Tat zu erwarten hat, nicht beträchtlich ins Gewicht fällt Das bedeutet im konkreten Fall:
Die wegen Beleidigung noch zu erwartende Strafe fällt neben der rechtskräftigen Verurteilung wg.Titelmißbrauchs
(das ist die „andere Tat“) nicht ins Gewicht, weshalb Staatsanwalt Engel die Beleidigung nicht mehr verfolgt.
Bedaure, daß ich Sie da enttäuschen muß.
#49 Pater Lingen 21:22:52 | Dienstag, 22. Januar 2008
Über-Papst „ExBochumer“ hat gesprochen »Aber wenn irgendwelche sich selbst „römisch-katholisch“ nennende
„Priester“ etwas aufführen, was nicht römisch-katholisch ist (oder zumindest den Anschein erweckt),
dann darf doch kritisiert werden? Und ja, geurteilt werden.« Bocki hält nicht mit der katholischen Kirche –
es interessiert ihn nicht, was von den echten Päpsten über die Unfehlbarkeit der Kirche gelehrt wurde.
Dementsprechend verurteilt er rigoros jeden, der wirklich katholisch ist. Bocki hält auch nicht mit den
V2-lern – es interessiert ihn nicht, was von Ratzinger über die „Zugehörigkeit zur Kirche verzällt
wird. Dementsprechend verurteilt er rigoros auch solche, die etwas tun, was von Ratzinger (wenigstens)
unmissverständlich gebilligt wird. Bocki setzt sich über die Nicht-Päpste hinweg. Das mag er ruhig
tun. Bocki setzt sich aber auch über die Päpste hinweg. Damit duldet er also nur noch sich selbst als
einzige Autorität des Universums. Ach ja: Wer KzM in den letzten Tagen verfolgt hat, weiß, dass die
OMF-„brd“ meine „Bestrafung“ wegen „Missbrauchs von Titeln“ zurückgenommen hat. Und nicht nur das: Ein
Pseudo-„Pflichtverteidiger“ www.kreuz.net/article.6025.html hat mich heute angeschrieben, adressiert an
„Pater Rolf Hermann Lingen, römisch-katholischer Priester“. Nicht vergessen: Dieser „Michael Schwankl“
(i.e. Adi Positas) handelt einzig im Auftrag der OMF-„brd“!
@pippifax Wer meint, die Fenster und Türen der Kirche weit aufreisen zu müssen, holt sich eben auch
den Gestank der Welt herein. von diesem Gestank der Welt zeugen Ochs und Esel an der Krippe … Gott kommt
in Jesus von Nazareth in den Gestank der Welt – und nicht in die Weihrauschwaden!
Das kommt ja nicht von ungefähr! Wer meint, die Fenster und Türen der Kirche weit aufreisen zu müssen,
holt sich eben auch den Gestank der Welt herein.
Strepto von Kokke naja, das zeugt von kleingeist…die messe die gefeiert worden und da können sich doch
leute zu äußern die dabei waren, gerne auch sachlich und negativ… ihr vergleich mit der auferstehung
hinkt, wie auch ihre sonstigen gedanken
@Aspergil – dabeisein ist alles ! So viele dumme postings habe ich selten gelesen, jeder meint hier seine
meinung kund zu tun und alles zu wissen, aber keiner von ihnen war dabei Richtig, ich unterstelle einmal,
dass Sie auch nicht an die Auferstehung glauben, weil Sie nicht dabei gewesen sind.
@Filius Statt der klar katholischen und gut überschaubaren Katechismen bis in die 1960er, die man sich
noch besorgen kann, finden sich in den „modernen Religionsbüchern“ ab der Zeit danach nur Allerwelts-
und Eineweltreligiongerede – ein Verbrechen an der Jugend, angeordnet durch die Nationalen Bischofskonferenzen
(der BRD und Österreichs). siehe:www.kreuz.net/article.4896.html
#42 Alois Bischof 19:57:43 | Dienstag, 22. Januar 2008
An stimme der vernunft Ich arbeite in einem NATO-Programm, falls Sie das auch noch wissen wollen. Näheres
kann ich darüber nicht mitteilen über den Inhalt meiner Tätigkeiten als Wissenschaftler.
Die Katholiken werden seit Jahrzehnten um den katholischen Glauben betrogen Statt der klar katholischen
und gut überschaubaren Katechismen bis in die 1960er, die man sich noch besorgen kann, finden sich in
den „modernen Religionsbüchern“ ab der Zeit danach nur Allerwelts- und Eineweltreligiongerede – ein Verbrechen
an der Jugend, angeordnet durch die Nationalen Bischofskonferenzen (der BRD und Österreichs). Offenbar
sehen viele als Hauptfrucht des 1960er-Pastoralkonzils, keine Dogmen mehr zu lehren: Damit ist der wirkliche
Urheber der Einberufung und Abhaltung des II. Vaticanums klar zu erkennen, nämlich nicht der Heilige
Geist, der Schutzherr der Kirche. Auch der einberufende Konzilspapst Johannes XXIII. der Selige soll über
seine Idee mit „dem Konzil“ zuerst geäußert haben: „Das ist vielleicht eine Einflüsterung des Bösen
Feindes“, zumindest laut dem völlig unverdächtigen Kardinal König von Wien – siehe die Guido-Knopp-Dokumentation
über Johannes XXIII., gesendet sowohl auf arte wie im ZDF.
#40 Alois Bischof 19:54:02 | Dienstag, 22. Januar 2008
An stimme der vernunft Zur Zeit einige Kilometer außerhalb Denver, CO, USA. St. Isidore’s Roman Catholic
priory www.saintisidore.org/ (Priesterbruderschaft St. Pius X.). Und es sind mehr als 500 Leute beim Sonntäglichen
Hochamt. Ich schätze etwa 850-1000. Und es gibt auch noch zwei gelesene hl. Messen am durchschnittlichen
Sonntag. Und das ist hier nur das Piuszentrum. Es gibt auch Indult-Messen und auch unabhängige Zentren,
z.B. auch sedisvakantistischer Priester (zum Teil auch mit Pfarrschule) und einiger Altpfarrer. Ähnliches
fand ich übrigens in Brüssel, Rom-Albano und Mexiko vor. In Deutschland gibt es in u.a. Berlin eine
schöne Gemeinschaft der FSSPX. In Bayern gibt es viele etwas kleinere Kapellen. So ist die Realität,
auch wenn Sie das nicht wollen. Die ‘alte Messe’ als etwas für alte Leute darstellen ist unsinnig. Natürlich
ist es so, daß mangels traditio fidei viele Jugendlichen die Kirche nicht mehr besuchen. Das ist logisch.
Es liegt an der Konzilskirchlichen Erneuerung des Unterrichtes und der Liturgie. Wenn Kinder keinen Glauben
mehr besitzen, dann kommen sie auch nicht zur hl. Messe. Wenn der Missionsauftrag der römisch-katholischen
Kirche Jesu Christi nicht einmal in Rom mehr gefolgt wird, sondern vérfolgt, und Piuspriester nur Aushilfsapostolat
und Notstandshilfe leisten können (es gibt dort Priestermangel wegen Gläubigenzahl, nicht wegen Pfarreienzahl
wie in BRD), wundert es nicht, daß immer weniger Leute kommen. Aber die ‘alte’ Messe ist nicht für Greise.
Sie ist katholisch. Für alle Kategorien!
#39 Florian Geyer 19:50:54 | Dienstag, 22. Januar 2008
verantwortlich für diese Tempelschändung ist der Priester und auch der Kuschelgrinsbischof. Augenscheinlich
wirkt es wie ein bewusster Akt der Selbstzerstörung der doppelt schlimm wiegt da man einerseits damt
den leidenden Herrn am Kreuz damit verhöhnt und schlägt und zweitens die Dummheit und Blauäugigkeit
gewisser Pastoralideologen die meinen die von ihnen als grenzdebil erachtete Jugend lasse sich durch billigsten
schrott ködern. das Traurigste ist dass die Jugend die Gott dringend braucht damit vor den Kopf gestossen
wird von diesen Diözesanwanzen.
Selbstzerstörerisch Ich habe den Bericht und die Bilder über die Diskomesse gelesen und gesehen und
stelle folgende Frage: Warum zerstört sich die Katholische Kirche selbst???? So ein „Event“ kann nur
selbstzerstörerisch wirken, warum läßt Herr Schönborn das zu?????
@Aspergil: Die Bilder reichen völlig aus. Was das überhaupt soll, und es ist noch nichtmal so, dass
durch solche Messen die Jugendlichen zur Kirche gelockt werden würden. Die Firmlinge gehen hin weil sie
müssen und lassen sich danach nicht mehr blicken, weil die Disco eben 1000mal cooler als so eine „Messe“
ist – was ja auch stimmt. Und cool sind die Menschen, die diesen Gottesdienst organisiert haben ganz und
gar nicht. Mit diesem Look kommst nämlich in gar keine gscheide Disco rein. Also – peinlicher geht’s
nicht… Ich selbst habe übrigens schon mal eine Rock-Messe in einem anderen Ort besucht. Am nächsten
Tag wollte ich nochmal in die gleiche Kirche zum beten. Der Priester war gerade damit beschäftigt, dir
übrigen Brotkrümel aufzusaugen…
Quellen Wenn man die von mir weiter unten verlinkten Artikel liest, weiss man auch von wo der Autor abgeschrieben
hat. Ob kreuz.net zudem die Erlaubnis zur Nutzung der Photos hat, die ebenfalls auf den von mir verlinkten
Seiten zu finden sind, ist ja auch so eine Frage…
so viele dumme postings habe ich selten gelesen, jeder meint hier seine meinung kund zu tun und alles
zu wissen, aber keiner von ihnen wardabei und wenn man den artikel aufmerksam liest, dann heisst es da…sollen
hingefahren sein, wurde berichtet etc… wahrscheinlich hat der autor auch nur gehört…oder war er dabei???
Alois Ich schätze etwa 40 Familien mit durchschnittlich 4-6 Kindern und ungefähr 45 Jugendliche wie
von mir definiert. Eine Familie mit durchschnittlich 4-6 Kindern sind nach Adam Riese 7 Personen, davon
40 macht 280 Personen, plus 45 Jugendliche sind 225 und dann kommen noch die ganzen Senioren, Kinderlosen,
Alleinstehenden… wow, da kommt ihr jeden Sonntag auf gut und gerne 500 Messbesucher. Das kann sich wirklich
sehen lassen! In welcher Stadt ist denn das?
Es ist sicher ein Problem geheiligten Halbd u/ü nkels daß Sie, nachtlaterne, den gebündelten Lichtstrahl
klarer Fragen (hier z. B. nach dem Maßstab für eine unbestimmte Mengenangabe) als sakrilegisches Ausleuchten
Ihres Horizonts verstehen. Das ist aber ein perspektivisches Problem: Schon bei Phaedrus hielt sich ein
Frosch einem Rind in der Größe ebenbürtig: Inops potentem, dum vult imitari, perit … rana pellem
inflat … et dirumpit!
#31 Alois Bischof 18:02:59 | Dienstag, 22. Januar 2008
Na guat dann Nenn doch mal ein paar Zahlen Wenn du „zahlreich“ sagst und „viele“ Jugendliche, von welcher
Größenordnung sprechen wir da so pro Messe? 20 bis 30 Familien und 50 bis 60 Jugendliche? Das würde
ich schon als als einigermassen zahlreich ansehen, obwohl es, wenn man darüber nachdenkt, gar nicht wirklich
viel ist. Ich schätze etwa 40 Familien mit durchschnittlich 4-6 Kindern und ungefähr 45 Jugendliche
wie von mir definiert. Von welchen mengen gehst du also aus bei „zahlreich“ und „viel“? Sieh oben. Es
ist natürlich immer relativ. Die großen Massen der Jugendlichen fliehen nach der Indoktrinierung mit
dem Zeitgeist und dem Relativismus und Materialismus der Gymnasiallehrer immerhin in Spaß, Studium, Karriere,
Drogen, Alkohol und Feiern-Feiern. „Weil die Welt sowieso schon kaputt ist.“ Der Unterschied ist aber,
daß die jungen Familien und suchenden Jugendlichen der Traditionskapellen der hl. Kirche jeden Sonntag
kommen und nicht nur zum Disko-Event wie in Wien. Jeden Sonn- und gebotenen Feiertag kommen sie. Beichten,
glauben, sprechen darüber, heiraten, bekommen Kinder ohne Verhütung und eugenetischer Abtreibung, zeugen
nach außen hin von ihrem Glauben. Natürlich kenne ich auch Kapellen die weniger Jugendliche als ältere
erwachsene habe, aber das Durchschnittsalter ist auch dort bleibend sehr niedrig. Für Religionssoziologen
ist das Phänomen anscheinend schwierig zu fassen und zu erklären. Die Jugend „weiß es ja schon vom
Opium“ – aus dem Munde der 68-Ideologen.
#30 Nachtlaterne 18:00:04 | Dienstag, 22. Januar 2008
stimme der unvernunft warum stellen sie pausenlos unvernünftige fragen? es sind immerzu nur die fragen
eines stänkerers! sie sind ein innerlich unzufriedener mensch, das spürt man aus allen ihren sätzen
heraus.
Loiserl Nenn doch mal ein paar Zahlen Wenn du „zahlreich“ sagst und „viele“ Jugendliche, von welcher Größenordnung
sprechen wir da so pro Messe? 20 bis 30 Familien und 50 bis 60 Jugendliche? Das würde ich schon als als
einigermassen zahlreich ansehen, obwohl es, wenn man darüber nachdenkt, gar nicht wirklich viel ist.
Von welchen mengen gehst du also aus bei „zahlreich“ und „viel“?
Ordentlicher und unordentlicher Ritus Wenig Worte sind nötig: Das sind die Früchte des ordentlichen
Ritus und damit der Disco – Beweis, dass der ordentliche Ritus noch zahlreiche unordentliche Varianten
hervorbringt. Die Frage ist nur: Worin wurzeln die UNORDENTLICHEN Varianten, sicherlich nicht im „außerordentlichen“ –
sprich katholischen – Ritus?
#27 Florian Geyer 17:13:54 | Dienstag, 22. Januar 2008
Priester die sowas zelebrieren schlagenund verhöhnen den am Kreuz hängenden Herrn und führen die Jugendlichen
in den Abgrund anstatt ihnen die Wahrheit zu predigen
#26 Alois Bischof 17:03:23 | Dienstag, 22. Januar 2008
Der ‘alte’ römische Ritus… …zieht bei uns vor allem junge Familien mit vielen Kindern in die hl.
Messe, während viele suchende Jugendlichen (zwischen 16 und 25) zahlreich vertreten sind. Daß man die
‘Teenager’ nicht leicht erreicht, hat andere Gründe. Aber auch diese Wiener ‘Teenager’ werden leider
nicht mehr in die Spaßkirche des Novus Ordo zurückkommen. Zu dieser Diskomesse wurden sie ja eh von
den eigenen Eltern geschickt, und das fanden sie noch „akzeptabel“. Von einer Überlieferung und Übergabe
der römisch-katholischen Glaubensinhalte bzw. der katholischen Glaubenspraxis in Kirche und da Heim,
kann hier gar keine Rede sein. Leider kennen die meisten dieser Österreicher Kinder nicht einmal mehr
das ‘Salve Regina’ oder das ‘Kyrie’ oder eine Gewissenserforschung; manche kennen nicht einmal mehr das
Vaterunser und das Ave auswendig. Zifferspielerei ist unsinnig. Wenn ich in einer Kirche ein Pornofestival
organisiere, bekomme ich ja auch viele ‘Besucher’, aber Katholiken werden daraus nicht. Sogar im Gegenteil,
diese würden wegen der sakrilegischen Vorfälle eher in Zukunft wegbleiben oder wegen des Ausbleibens
Göttlicher Rache den Glauben nicht mehr ernst nehmen (was ja diese Mahltischvorsteher in Wien auch nicht
tun).
Was soll man dazu noch sagen In Wien lockt man Jugendliche mit Diskomusik und oberflächlichem Geschwätz
in die Kirche. Am Schluß werden die konsekrierten Brotkrümel zusammengewischt. Und Rom schaut zu und
lächelt… Klar, die haben ja auch mit Massen-Happenings und den im Dreck zertretenen Hostien angefangen.
Also kann man schlecht was sagen, wenn es Leute nachäffen. Und sie schweigen und lächeln…
@ Googler Man darf auch dieser Form des Gottesdienstes nicht das sein absprechen Warum sollte man dieser
Form von „Messe“ nicht die Existenzberechtigung absprechen dürfen? Wo steht denn geschrieben, daß alles
was gemacht wird seine Berechtigung hat. So ist zum Beispiel schonmal die Liedwahl egal…Jeder mag seine
Musikrichtung… Das Problem ist nicht die Geschmacksfrage, sondern die Frage der Angemessenheit. Zur
Verdeutlichung: Ob eine Jogginghose als solche schön ist, mag jeder für sich entscheiden. Hierbei handelt
es sich um eine subjektive Geschmacksfrage. Dagegen ist die Frage nach der Angemessenheit davon unabhängig
zu beurteilen – und zwar objektiv. Bei einem Sportereignis wäre sie angemessen. Beim Vorstellungsgespräch
dagegen ist sie unpassend, unabhängig davon, ob sie einem persönlich gefällt. Bei der Musik ist es
genau das gleiche. Zwar mag es Menschen geben, die gregorianische Musik nicht vom Hocker haut, aber es
gibt wohl keinen, der anhand objektiver Kriterien behauptet, daß sie in einer Messe unpassend sei. Am
meisten verwundert mich, daß diese Messe voll von Jugendlichen ist, wohingegen die alte Messe bei uns…
Von welcher Alten Messe können Sie sich denn da ein Urteil erlauben? Abgesehen davon, kann man eine Kirche
auch dadurch füllen, daß man einen dressierten Affen an den Altar stellt. Das sagt nichts über die
Qualität einer Messe aus. Auf diese vielen Jugendlichen, die vermutlich so kath. sind wie Micky Maus,
kann die Kirche gut & gerne verzichten.
Sie gehen also in die Alte Messe, und wissen Bescheid? Am meisten verwundert mich, dass diese Messe voll
von Jugendlichen ist, wohingegen die alte Messe bei uns kaum von Jugendlichen (die Anzahl konvergiert
stark gegen 0) besucht wird…tjaja… Einmal im Jahr als Seelsorger einer Jugendorganisation kriegt man
jede Kirche voll, egal welchen Ritus man dort feiert. Und ansonsten geht man wohl „zum Schmied, und nicht
zum Schmiedl“, entweder in die Messe oder in die Disko. Die Diskomesse ist eine Zumutung und lächerliche
Anbiederung, mit der man noch nie Bekehrungen hervorgebracht hat – oder täusche ich mich da, daß es
solche „Messen“ nicht erst seit 2008, sonder bereits seit 1969 gibt? Warum sind dann die Novus-Ordo-Kirchen
so leer von Nach-1969-Katholiken? Und der Priester- und Ordensnachwuchs seit 1969?
#22 ExBochumer † 16:18:45 | Dienstag, 22. Januar 2008
Schönborn … regt sich sicher nicht über diese „saugeile Messe“ auf. Er beteiligt sich doch selbst
an derartigen Veranstaltungen, dieser mediensüchtige Dominikaner-Erzbischof.
#21 Alois Bischof 16:08:14 | Dienstag, 22. Januar 2008
Messe? Des isch koane Messe. Des isch a Kasperlspiel. Genauso wie ein Landwind aus Rot-China koa Range
Rover oder Mercedes ist. Ein Fahrrad hat auch Räder, ist aber noch kein Automobil. Das war keine römisch-katholische
hl. Messe und auch keine österreichisch-nationallutherisch-protestantico-ökumenikal-allgemeinkatholische
sakramentelle Veranstaltung, sondern eine Entstellung. Traurig ist eher nicht so sehr dieses Kasperlspiel,
sondern die Tatsache, daß diese zwei Vorsteher (keine Priester des Opfers des Neuen Bundes jedenfalls)
am Mahltische sich selbst und die Verunstaltung als ‘katholisch’ bezeichnen. Und daß Eltern dieser Kinder
dem auch noch ‘Glauben’ schenken.
Mmmmhhh… Es ist mal wieder das übliche… Eine sog. „Diskomesse“… Man darf auch dieser Form des Gottesdienstes
nicht das sein absprechen. So ist zum Beispiel schonmal die Liedwahl egal…Jeder mag seine Musikrichtung
und die muss halt nicht immer Gregorianik sein. Das mit dem echten Brot ist auch nicht verkehrt, solange
es nach den Regularien der kath. Kirche zubereitet wurde, wovon ich stark ausgehe… Das auch zwei Jugendliche
am Altar stehen ist auch egal, solange sie nicht die Wandlung übernehmen. Seien sie halt moderne Messdiener…
Am meisten verwundert mich, dass diese Messe voll von Jugendlichen ist, wohingegen die alte Messe bei
uns kaum von Jugendlichen (ie Anzahl konvergiert stark gegen 0) besucht wird…tjaja…
Es heißt „die Konsekrationsworte“ und nicht „der Konsekrationsworte“ Wer also sagt, daß der Ritus der
Römischen Kirche, demgemäß ein Teil des Kanons und die Konsekrationsworte leise gesprochen werden,
zu verdammen sei; oder, daß die Messe nur in der Volkssprache zelebriert werden dürfe; […] der sei
ausgeschlossen – (mit dem Kirchenbann belegt). Es heißt „die Konsekrationsworte“ und nicht „der Konsekrationsworte“,
um das Dogma nicht verfälscht wiederzugeben. In jedem Fall gilt der lateinische Originaltext.
@Exbochumer Aber wenn irgendwelche sich selbst „römisch-katholisch“ nennende „Priester“ etwas aufführen,
was nicht römisch-katholisch ist Du sprichst von den Piusbrüdern. OK, auch da ist es mir egal. Sollen
die doch ihre Messen feiern wie sich wollen.
Lehren die Liturgieneuerer auch dieses Dogma noch oder widersprechen Sie diesem? The Council of Trent
The Twenty-Second Session CANON IX.--If any one saith, that the rite of the Roman Church, according to
which a part of the canon and the words of consecration are pronounced in a low tone, is to be condemned;
or, that the mass ought to be celebrated in the vulgar tongue only; or, that water ought not to be mixed
with the wine that is to be offered in the chalice, for that it is contrary to the institution of Christ;
let him be anathema. www.history.hanover.edu/texts/trent/ct22.html Wer also sagt, daß der Ritus der Römischen
Kirche, demgemäß ein Teil des Kanons und der Konsekrationsworte leise gesprochen werden, zu verdammen
sei; oder, [kursiv]daß die Messe nur in der Volkssprache zelebriert werden dürfe; […] der sei ausgeschlossen[kursiv] –
(mit dem Kirchenbann belegt). Wird dieses Dogma von manchen „Warnern und Verdammern“ vor dem dogmatisch
rechtgläubigen Erzbischof Lefebvre nicht ausdrücklich geleugnet, wenn nicht sogar öffentlich durch
Bischöfe, angestiftet durch Paul VI.?
#14 Oratefratres 15:19:40 | Dienstag, 22. Januar 2008
Armseligkeit & Anbiederung Die Hauptfrage ist: Ist das Inkulturation oder Anbiederung? Sicherlich lässt
sich festhalten, dass das gar kein „Abholen“ mehr der Jugendlichen in ihrer Welt ist, sondern ein „Herabziehen“
des Heiligen (Profanierung) ist. Es wird den Jugendlichen nicht die „Sphäre“, nicht der Weg zu Gott gezeigt,
weil er nur noch zur Rechtfertigung „benutzt“ wird. Zur Rechtfertigung dass jeder nach seiner Facon selig
werden möge. Discomessen (wie auch die Rochmusik i.a.) versucht aber an die niederen Instinkte zu appellieren
und nicht den Geist ins Erhabene zu ziehen. Das aber ist notwendig. Wieviele Heilige haben in der Stille
Gott gefunden? In der Kontemplation? Diese dort feiern nur noch ein Fest wo sie den Menschen (den Jugendlichen)
inthronisieren und haben sich weit entfernt von der Ernsthaftigkeit und lebensentscheidenden Bedeutung
der christlichen Dimension. Die Kirche kann gar keine Konkurrenz zur Disco sein, dafür kann sie das Repetoire
des Entertainements nicht ausschöpfen. Aber sie kann Hort der Gottesbegnung sein, der sich eben in der
Transzendierung widerspiegelt.
Strepto von Kokke Meinen Sie wirklich, dass bei den Jugendlichen nur das zählt, was Sie da nennen. Diese
Form ist auch nicht meine, aber Jugendliche, die nur blinde Action und Verstärkermusik mit Lichtorgeln
haben wollen, die landen letztlich anderswo und nicht bei derartigen Gottesfeiern – wie bereits geschrieben,
als Wortgottesdienste wären sie mir sympatischer.
#12 Berengeria 15:12:53 | Dienstag, 22. Januar 2008
Wo bleibt Kardinal Schönborn? Hoffentlich liest er oder sein Medienbeauftragter diesen Artikel. Dann
hat er einmal Grund, sich über Mißstände aufzuregen und sich als großer Retter aufzuspielen.
Gewissen Ist das Gewissen des Einzelnen denn ein Absolutum? In gewisser Weise schon. Das Gewissen bindet
absolut. Auch ein irrendes Gewissen bindet. (Vgl. Thomas v. A., S.Th. I-II, q. 19, a. 5) Gegen das eigene
Gewissen zu handeln ist in jedem Falle falsch. Das bedeutet freilich nicht, daß jemand, der gemäß seinem
Gewissen handelt, objektiv richtig handet.
„Wenn ihr euch aus innerster Überzeugung dafür entscheidet, ist Gott mit euch!“ Ist das nicht protestantische
Gewissensethik? Ist das Gewissen des Einzelnen denn ein Absolutum? Nun ja, wenn im Gottesdienst abgestimmt
wird, ist das allein schon scharfer Schuss. Demokratie ist also ein Heilsweg, wie man es hier lernen kann.
#9 ExBochumer † 14:29:25 | Dienstag, 22. Januar 2008
@ Unvernünftige Stimme Was die protestantischen Religionsdiener in ihren Denominationen anstellen, ist
mir schnurzpiepegal. Aber wenn irgendwelche sich selbst „römisch-katholisch“ nennende „Priester“ etwas
aufführen, was nicht römisch-katholisch ist (oder zumindest den Anschein erweckt), dann darf doch kritisiert
werden? Und ja, geurteilt werden. Wie oft haben Sie schon im kreuz-net-Forum geurteilt?
@ trara, trara die Sau ist geil! Ja, im Vordergrund stehen bei solchen „saugeilen“ Events die Anzahl der
Lichtorgeln, die Verstärkeranlage, die kleinen, neckischen Geschenkideen zum Eventschluss, damit auch
was hängenbleibt in der Seele und selbstverständlich nicht zu vergessen die Theatereinlage nebst vielen
lustigen und stimmungsfördernden Sprüchen der Geistlichkeit und ihren Laiensuffleuren.
Unschlüssig Weiß auch nicht so richtig. Meine Art zu feiern und zu beten war das nie. Als gestalteten
Wortgottesdienst fände ich ein derartiges Event – sollte es in der geschilderten Form stattgefunden haben –
auch besser. Wobei ich nicht wagen würde, von einer ungültigen Messe oder einem ungültigen Kommunionempfang
zu reden. Denn es war – wenn auch in einer ungewöhnlichen Form, die so nicht sein muss – eine Eucharistiefeier.
Und wie gültig das jetzt war oder nicht war, dass überlasse ich lieber dem Herrn. Aber es wurde den
Jugendlichen auch gesagt: Wenn du deiner innersten Überzeugung folgst, ist Gott bei dir. – und die wissen
genau, das der innersten Überzeugung folgen nicht heißt, tu doch was du willst. Und der Auftrag an jeden
Menschen, das zu werden, was Gott als Bild von ihm hatte, ist eigentlich auch nicht schlecht „rübergekommen“.
Nur – ob es jetzt immer gleich eine Eucharistiefeier sein muss (frag ich mich ehrlich gesagt bei so mancher
Erstkommunion in der Gemeinde auch)?
Ja und? eh schon vom römisch-katholischen Glauben abgefallen Wo ist also das Problem? Oder gibt es jetzt
dann auch künftig einen Artikel mit künstlicher Aufregung über jede evangelische Abendmahlsfeier?
#5 ExBochumer † 14:04:45 | Dienstag, 22. Januar 2008
Große Teile des Erzbistums Wien sind eh schon vom römisch-katholischen Glauben abgefallen. Da machen
doch die paar zusammengekehrten Brotkrümel auch nichts mehr.
Diese Messe ist im Grunde samt Kommunion ungültig Ich bin ja jetzt nun wirklich nicht gerade als Tradi
einzuordnen. Aber diese Form der Messe ist extrem unwürdig. Im Grunde steht hier nicht das heilige Altarssakrament
im Mittelpunkt, sondern lediglich die Disse, der Eventcharakter. Somit kann man hier aber auch von einer
ungültigen Messe samt ungültiger Kommunion sprechen. Jedenfalls glaube ich nicht, dass diese Messe für
irgendjemanden Gnaden bringen wird. Eher das Gegenteil wird der Fall sein. Jedenfalls kann von einer Verehrung
Jesu Christi und einer echten Kommunion keine Rede mehr sein.
Psalm eines selbstgerechten Tradis O, Allerbarmer, mein Dankgebet steigt herauf zu dir * es steigt empor
zu Dir mein Lobpreis, denn Du hast mich geschaffen nach Deinem Ebenbild * Dein Abbild bin ich in meiner
Weisheit. Du hast mich hoch erhoben über die V-II-Katholiken * und um ein vielfaches geadelt. Ich danke
Dir, dass ich nicht so bin wie jene, die dem NOM frönen * die es an der vorschriftsgemäßen Ehrfucht
mangeln lassen. Denn nur wer dich ehrt wie vor V-II wird erhört werden * wer die Gesetze heiligt, wird
errettet. Wer das Confiteor auswendig spricht erwirbt sich einen Platz im Himmelreich * wer die Kommunion
allein mit dem Mund empfängt, erwirbt sich Heil. So rufe ich zu Dir in lateinischer Sprache * in lateinischer
Sprache erklingen meine Weisen, die ich nicht verstehe. Du Herr wirst mich verstehen denn Dein ist das
Latein * das Sprachgewirr der Abtrünnigen verstehst Du nicht. Du Herr, wirst am Ende der Zeiten die Erbsen
zählen * und die Spreu vom Weizen trennen. So stehe ich vor Dir als reich gefüllt Ähre * reich gefüllt
mit Floskeln und Tant. Denn das ist wohlgefällig in Deinen Augen * dass das Gesetz erfüllt werde. Denn
im Anfang war das Gesetz * und durch das Gesetz ist alles geworden, was geworden ist. Selbst Du Herr,
in Deiner unendlichen Größe befolgst die Weisungen bis vor dem Konzil * trotz Deiner Macht wirst Du
das Gesetz nicht wagen zu übertreten. Denn der Arm Lefrevels reicht weit * und sein Zorn steht über
allem.
#2 Florian Geyer 13:53:54 | Dienstag, 22. Januar 2008
Tempelschändungen und neuheidnische Götzenkulte in geweihten Sadten hat es schon immer gegeben – siehe
Prophetenschriften. Man kann auch nachlesen dass sowas immer nur eine gewisse Zeit lang passiert ist und
nie ohne Folgen blieb. Der Krug geht solang zum Brunnen bis er bricht.
#1 Freinsberg 13:52:16 | Dienstag, 22. Januar 2008
Brotstücke >>konsekrierten die Priester krümelige Brotstücke statt Hostien<< Auch Mazzoth bröseln.
Was hat Jesus nach dem Abendmahl mit den Bröseln gemacht?