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Dienstag, 22. Januar 2008 18:19
Frausein wird auf sexuelle Verfügbarkeit reduziert
Eine junge österreichische Gruppierung packt den Stier bei den Hörnern. Brutale Menschenverachtung kann nicht mehr länger das letzte Wort haben.
Den Stier bei den Hörnern gepackt.
Den Stier bei den Hörnern gepackt.
(kreuz.net) Die lebensfeindlichen sozialistischen Frauen und die ‘Sozialistischen Jugend’ Niederösterreichs fordern die Herausnahme der Gesetze zum Schwangerschaftsabbruch aus dem Strafgesetzbuch.

Grund: Die vorgeburtliche Kindertötung sei angeblich kein Straftatbestand.

Dieser Vorschlag beweist – so die österreichische Partei ‘Die Christen’ – die lebens- und frauenfeindliche Einstellung linker Frauenorganisationen.

Das Frausein wird auf eine sexuelle Verfügbarkeit reduziert, und die Fähigkeit, Mutter zu werden und Leben weiterzugeben, als Bedrohung für die berufliche Karriere dargestellt.

Webseite der Partei "Die Christen"
Webseite der Partei „Die Christen“
„Das derzeitige Strafrecht schützt Mütter wenigstens davor, daß ihr Kind gegen ihren Willen getötet wird“ – führt Dr. Alfons Adam, Rechtsanwalt und Bundesobmann der ‘Christen’, aus:

„Wir wissen aus vielen Erfahrungsberichten, wie schwangere Mütter heute von ihrer Umgebung, von Verwandten, sogenannten Lebenspartnern und Ärzten unter Druck gesetzt werden, um ihr ungeborenes Kind töten zu lassen.“

Wenn dieser letzte Schutz für Mutter und Kind auch noch falle, dann zeige dies, daß es den SPÖ-Frauen nur um ihre falsche Ideologie gehe, nicht aber um eine echte Sorge für die Mütter:

„Wenn die Sozialisten schon nicht daran denken, daß bei jeder Abtreibung ein Kind getötet wird, dann sollten sie wenigstens zur Kenntnis nehmen, daß immer mehr Mütter Opfer unserer Abtreibungsgesellschaft werden.“

Edeltraud Gehring, Mutter von vier Kindern, doppelt nach. Es könne kein Recht auf Abtreibung geben, „weil es nie Recht sein kann, einen anderen Menschen zu töten.“

Frau Gehring ist Mitglied des Bundesvorstandes und Sprecherin für Lebensschutz der Partei ‘Die Christen’.

‘Die Christen’ fordern daher einen umfassenden Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod und lehnen die Abtreibung auf Krankenschein strikt ab.

„Ein ungeborenes Kind ist keine Krankheit“ – so Frau Gehring. Sie fordert, daß in den öffentlichen Krankenhäusern Niederösterreichs keine Abtreibungen vorgenommen werden dürfen:

„Wenn es möglich ist, vier Millionen Euro für ein Nitschmuseum auszugeben, muß es auch möglich sein, Frauen unbürokratisch zu helfen, die durch ein Kind wirtschaftlich in Not geraten. Schwangerschaft darf kein Armutsrisiko mehr sein.“

„Wer Müttern den gesetzlichen Schutz vor der Gewalt nehmen will, die ihnen mit einer Abtreibung angetan wird, vertritt nicht die Interessen der Mütter. Weltweit hat sich gezeigt, daß ein strafrechtliches Verbot der Abtreibung eine der wirksamsten Maßnahmen zur Hebung der Frauengesundheit ist“ – so Frau Gehring:

„Frauen, die sich für eine Abtreibung entscheiden, sind sicher in einer psychisch sehr schwierigen Situation. Daher ist es wichtig, ihnen gerade in dieser Lage eine gute, lebensbejahende Beratung anzubieten und einen Ausweg aus ihrer Not aufzuzeigen.“

Die Forderung der sozialistischen Frauen nach einem Beratungsverbot vor Abtreibungskliniken laufe darauf hinaus, Mütter in ihrer verzweifelten Lage allein zu lassen:

„Wie sehr Mütter diese Beratung benötigen, zeigt der Umstand, daß dadurch in den letzten Jahren über 10.000 Kinder vor der Geschäftemacherei der Abtreibungsanstalten gerettet wurden.“

© Titelbild: Andrew Cutting, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 58 Lesermeinungen:
Freitag, 25. Januar 2008 00:11
Weißer Ritter: Nitschmuseum
Für diesen Scheiß hat man Geld zur Verfügung gestellt?

Jetzt bin ich aber sprachlos!
Donnerstag, 24. Januar 2008 16:06
Sozialkatholisch: @ Clarissa
Was der Herr in den Sand geschrieben hat das wissen wir ja nicht, ich glaube auch nicht das er es wegen Rechtschreibfehler weggewischt hat, aber es war bestimmt nicht sehr viel und hat doch gereicht das fast alle anderen beschämt weggelaufen sind.
Die Schrift ist so komplex das man mit vielen Worten, obwohl grammatikalisch richtig, so gut wie nichts aussagen kann, was ich dir aber in keinster Weise vorwerfen möchte.
Mein Auto verstehe ich eigentlich ganz gut, es sagt mir genau wann es was zu trinken haben will und die kleinen Wehwehchen bekomme ich dann aber auch selber weg. Töten werde ich mein Auto so schnell jedenfalls nicht, denn ich hab es ja auch ein bisschen lieb.

Eklektizismus werfe ich dir auch nicht vor, im großen und ganzen sind deine Postings oft bereichernd, tiefsinnig und elegant.
Nur wenn sich einer nicht mitteilen kann, kann das mehrere Gründe haben, auch das der an dem das Wort gerichtet ist es nicht verstehen kann/will.
Donnerstag, 24. Januar 2008 15:21
clarissa colonia: Aber der HERR hat, soweit ich weiß,
weder aus seiner Herkunft eine Religion gemacht, noch Unbildung für erstrebenswert gehalten! Wir haben zwar außer der Stelle Io 8, 6 (digito scribebat in terra) keinen Beleg für seine erfolgeiche Alphabetisierung, dürfen eine solche aber zweifellos als gelungen unterstellen, oder erheben Sie da Einwände? Als sündhaft müssen wir die Schrift und ihren korrekten Gebrauch (gerade das für Juden seit dem Altertum äußerst wichtig) also nicht ansehen, oder? Sicher, werden Sie jetzt fragen, ist Schrift doch nicht mehr als ein Vehikel zur Übermittlung einer Botschaft? Das werde ich Ihnen dann zugestehen, sie aber gleich fragen, was Sie wohl mit einem vehiculum anstellen, das seinen Dienst nicht tut; z. B. Ihrem Automobil? „In die Werkstatt geben oder verschrotten, je nachdem“, werden Sie antworten, „weil es ja seinem Zweck nicht mehr dient, der Beförderung“.
Wenn wir dann zur Sprache zurückkehren, werden Sie mir sicher Eklektizismus vorwerfen, weil ein Gedanke nicht inkorrekt wird, wenn er sprachlich/schriftlich inkorrekt transportiert wird.
Aber: Wer nicht korrekt mitteilen kann, was er meint, wird nicht korrekt meinen können, was er mitteilt. Und wenn schon die Sprache nur auf dem dürftigsten Strickmuster beruht, wird man die durch sie transportierten Gedanken wohl kaum zur Haute Couture rechnen dürfen.
Ich habe also nur Ausdrucksweise („saupack“, Zitat!), Orthographie, Stilistik und Inhalt in Relation zueinander gesetzt und daraus Schlüsse gezogen, die Sie gerne widerlegen dürfen!
Donnerstag, 24. Januar 2008 14:55
Sozialkatholisch: Na denn Clarissa
Dann bin ich ja beruhigt, aber es kam zu abwertend von dir rüber.
Aber auch wenn ich nicht zu deinem Freundeskreis gehören darf, mag ich dich trotzdem ein kleines bisschen.


Ich habe heute Morgen mein Posting unkonzentrierter weise nicht zu ende getippt, das wollte ich dann noch mal nachholen:

Bei Ihnen scheinen diese Erfolge tatsächlich angekommen zu sein; auch wenn das Ihre Herkunft verrät.

Ich bin überzeugt das so manche niedrige Herkunft im Himmel ähnlich den Wunden der Dornenkrone unseres Herrn Jesus Christus ehrenvoller und heller leuchten wird als tolle Bildung etc., unser Herr ist schließlich ja auch in einer Krippe zur Welt gekommen.
Donnerstag, 24. Januar 2008 14:53
Jean: Claire Kölsch
Also jetzt bleiben Sie mal am Boden. Ich weiß ja nun nicht, was Sie zu Art, Tonfall und Umfang Ihrer, zugegeben mitunter nicht uninteressanten, Postings veranlasst.
Aber regen Sie sich hier mal nicht über die joviale Anrede durch Sozialkatholisch auf. In Sachen unbegründeter und ungebetener Familiarität sind Sie doch unübertroffen.
Donnerstag, 24. Januar 2008 14:41
clarissa colonia: Nicht ganz so sozialistisch, bitte.
1) Seit wann kennen wir uns, Leser Sozialkatholisch? Meinem Bekanntenkreis gehören Sie mit großer Wahrscheinlichkeit und meinem Freundeskreis mit großer Sicherheit nicht an. Was veranlaßt Sie also zu Vertraulichkeiten, zu denen ich Sie weder ermutigt noch ermächtigt habe?
2) Mein Rat an Sie, sich zur Behebung Ihrer Bildungsdefizite der kulturellen Erinnerungstechnik des Bücherlesens zu bedienen, gilt auch hier. „Arbeiterkinder“ war wie „Ausländerkinder“ ein gängiger Terminus in der pädagogischen Literatur der 60er und 70er Jahre, bevor politisch korrekte Euphemismen wie „bildungsfernes Elternhaus“ oder „Kinder mit Migrationshintergrund“ erfunden waren. Dies habe ich lediglich sachlich festgestellt; auch Sie würde Lektüre bilden; da bin ich mir sicher!
3) Der pädagogische Diskurs über die Ursachen orthographischer Probleme bei Kindern im Elementarschulalter wurde ebenfalls Mitte der 60er Jahre begonnen. Damaligen statistischen Erhebungen zufolge standen diese Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der „Bildungsferne“ der Elternhäuser. Da man diese nicht beheben zu können meinte, suchte man Auswege und ersann deshalb die Vereinfachung der Orthographie durch konsequente Kleinschreibung nach englischem Vorbild. Dies würde, so die Annahme, die Fehlermöglichkeiten so reduzieren, daß „bildungsferne Kinder“ wegen ihrer Fehler nicht mehr diskriminiert werden könnten. Auch hierzu wäre Lektüre instruktiv!
5) Ich habe die vorgenannten Fakten nur benannt und zu nachtlaterne in Bezug gesetzt.
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