Alte Messe
Neuanfang in Durrenbach
Die Alte Messe ist schön und recht. Aber gäbe es nicht die Möglichkeit, noch mehr zu machen? Von Dr. Wolfgang B. Lindemann.
Alte Messe in Durrenbach
Alte Messe in Durrenbach
(kreuz.net) Seit dem ersten Adventssonntag des vergangenen Jahres gibt es im Nord-Elsaß eine weitere Sonntagsmesse im Alten Meßritus. Sie ist dem jungen Pfarrer von Durrenbach, Hw. Jean- François Harthong, zu verdanken.

Das 1000-Seelen-Dorf Durrenbach liegt acht Kilometer nördlich von Hagenau und 45 Kilometer westlich von Karlsruhe.

Bei der ersten Alten Messe im Dorf fanden sich über sechzig Personen ein. Jetzt hat sich die Teilnehmerzahl auf etwas über dreißig Seelen eingependelt.

Am Sonntag nach Epiphanie wurde im Alten Ritus das Fest der Heiligen Familie begangen. Zu diesem Anlaß predigte Hw. Harthong über die Notwendigkeit, geistliche Gebetsketten gegen die Zerstörung der Familie zu bilden.

In der Kirche waren alle Bevölkerungsschichten vertreten: Familien mit Kindern, junge und ältere Ehepaare und Alleinstehende jeden Alters.

Neubeginn
Alte Messe in Durrenbach.Kommunionspendung.Hw Harthong predigt am Lesepult.

Als Kantor und Organist wirkte ein junger Polizeioffizier aus Hagenau. Er sang die achte gregorianische Messe ‘De Angelis’.

Den meisten Gläubigen war diese bekannteste unter den gregorianischen Messen nicht vertraut. Eine Ausnahme bildeten die Gläubigen, die üblicherweise bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. praktizieren.

Man erkennt sie an der feierlichen Sonntagskleidung und daran, daß die Frauen Röcke tragen.

Die Priester der Bruderschaft haben ihnen viel beigebracht. Das sind Dinge, die zwar einfach nur normal und katholisch sind. Dennoch wird es selbst für einen außergewöhnlichen Pfarrer wie Hw. Harthong schwierig sein, sie „normalen“ modernen Katholiken anzugewöhnen.

Das lateinische Vaterunser wird in der Alten Messe in Durrenbach – entgegen den liturgischen Regeln – von allen mitgebetet. Eine Ausnahme machen nur die Gläubigen, die von der Piusbruderschaft herkommen.

Diese kleine Abwandlung im Meßverlauf ist kein Grund für Polemik. Es ist gut, den Ritus zu respektieren. Aber es ist auch gut, das Gebet Jesu gemeinsam zu sprechen.

Die vier Meßdiener machen ihre Sache hervorragend. Zwei von ihnen sind bereits erwachsen, kennen den klassischen Meßritus aber nicht mehr aus ihrer Jugend.

Die Kommunionbank hat ein modernistischer Vorgänger des jetzigen Pfarrers schon vor Jahren entfernen lassen.

Zum Glück ist der wundervolle Hochaltar noch vorhanden. Er wurde vermutlich auf Intervention des Denkmalschutzes gerettet.

Anstelle der fehlenden Kommunionbank improvisiert Pfarrer Harthong einen Ersatz mit Gebetsstühlchen. Die Gläubigen sind zufrieden. Denn nicht alle Laien haben Gefallen an einer verwässerten und verweltlichten katholische Religion.

Man hofft, daß sich Hw. Harthong zu seiner schönen und würdigen Albe noch eine Kasel und Stola zulegen wird.

Vielleicht wird er es eines Tages auch riskieren können, seine priesterliche Autorität zu zeigen, indem er von der alten erhöhten Kanzel der Kirche predigt statt von dem dahingestellten Lesepult im Altarraum.

Wenn man nicht bloß eine weitere alte Sonntagsmesse, sondern auch eine missionarische und wachsende Gemeinde wünscht, könnte man in Durrenbach noch weitere Schritte setzen.

Zwei Grundvoraussetzungen sind bereits gegeben: ein katholischer Priester und eine feste, spirituelle Basis.

Die Meßbesucher müßten die Möglichkeit bekommen, der Gemeinde wie einem Verein oder einer geistlichen Gemeinschaft beitreten zu können.

Als Vorbereitung darauf wäre es notwendig, die Gläubigen in einigen Abend- und Wochenendschulungen auf ein katechetisches Mindestniveau zu bringen.

Zugleich würden sie sich verpflichten, die kirchliche Glaubens- und Morallehre zu akzeptieren und bestimmte Aufgaben zu übernehmen.

Wer nicht will, wird höflich abgewiesen.

Das Rückgrat einer wachsenden Gemeinde ist die Teilnahme an Hauskreisen, in die der Pfarrer die Gläubigen einteilt.

Diese Hauskreise dienen der theologischen Bildung, dem gemeinsamen Gebet und der Freundschaft. Das macht sie auch für weitere Interessenten anziehend.

Wenn jetzt die missionarisch begabten Gemeindemitglieder gefunden, weiter ausgebildet werden und in Durrenbach mit der Neuevangelisierung beginnen, besteht alle Hoffnung, daß das seit dem letzten Konzil gottlos gewordene Dorf geistlich wieder in Fahrt kommt.

Die einzige Gefahr droht dann noch von häretischen Bischöfen und deren Mitarbeitern, die der Blüte einen Strich durch die Rechnung machen könnten.

Eine genau so aufgebaute wachsende Personalgemeinde ist das „Mannheimer- Evangelisations-Team“ – aber mit Neuem Messritus.

Gemeindewachstum ist zwar komplex, aber möglich.

Es genügt, wenn eine kleine Reihe von Voraussetzungen erfüllt ist.
      
28 Lesermeinungen
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#30   Consul_Joachim   11:00:48 | Freitag, 10. Oktober 2008
Gott sei Dank
Auch wenn der Artikel schon einige Monate alt ist, freut mich doch der Tenor dieses Artikels sehr.
Natürlich, daß in Durrenbach wieder die tridentinische Messe gelesen wird und daß es ein junger Pfarrer ist, der dies tut.
Daß Frauen Röcke tragen, sollte normal sein und nicht Gegenstand von Diskussionen. Es heißt in der hl. Schrift u.a. daß die Frau nicht Mannszeug tragen soll, denn dies ist Gott ein Greuel.
Daß die Priesterbruderschaft Pius X. darauf Wert legt, ist sehr erfreulich und löblich. In unserem Kulturkreis ist „Mannszeug“ u.a. das Tragen von Hosen. Gerade das äußere Zeichen (Kleidung) sollte ein Spiegelbild der inneren Einstellung sein.
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#29   LandorganistII   12:57:27 | Montag, 28. Januar 2008
Wenn es Gott
auf solche Äußerlichkeiten ankommen ließe, hätte er seinen Sohn wahrscheinlich an einem anderen Ort und unter anderen Umständen zur Welt kommen lassen. Wer sich für seine persönliche Andacht auftakeln muss, soll das bitteschön tun, dieses Maß aber nicht an andere anlegen! Man möge auch bitte nicht vergessen, dass in Zeiten von Hartz-IV manch einer garnicht in der Lage ist, sich derart herauszuputzen.
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#28   MariaGoretti   21:32:15 | Sonntag, 27. Januar 2008
Neuanfang in Durrenbach
Welche Aufregung um die Kleidung in der hl. Messe. Ist es nicht normal, dass ich sonntags auch in einer Sonntagskleidung zur Kirche gehe und für mich als Frau gehört auch der lange Rock dazu, und das nicht nur sonntags!
Es ist ja schon schade, dass auch das mit dem, was man uns als Messe darbringt, verschwunden ist. Meine innere seelische Verfassung spiegelt sich auch in der Kleidung wider, und die kann nicht aus Jeans oder ähnlicher noch unwürdigerer Kleidung bestehen, denn dann stimmt es in meiner Seele auch nicht.
Wenn Ihr doch erkennen würdet, dass die hl. Messe das höchste ist, das uns Gott geschenkt hat, dann müsste die Seele in der hl. Beichte gereinigt sein und dann gehört auch eine Festkleidung dazu!
Der alte Ritus hat ja eine grosse Festlichkeit, die wir heute gar nicht mehr kennen, also auch in der Kleidung.
Ich halte es jedenfalls so, und ich bin kein Anhänger der Priesterbruderschaft St. Pius!
Und ich kann nur hoffen, dass wir bald überall und immer den alten Ritus feiern dürfen!
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#27   LandorganistII   20:03:40 | Sonntag, 27. Januar 2008
Die armen Schotten
Müssen männliche Schotten, wenn sie katholisch sind oder es werden wollen dann die Röcke gegen Hosen tauschen? Wenn nicht, würde dann nicht das Weltbild der Pius-Brüder zusammenbrechen?
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#25   Fürchtegott   01:35:43 | Sonntag, 27. Januar 2008
Katholische Altäre im alten Stil sind doch wirklich etwas Wunderbares!
Eine großartige Hilfe zur Andacht in der Mitfeier des heiligen römisch-katholischen Meßopfers.
Über den zusätzlichen Altar für die Aussetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes kann man ja geteilter Meinung sein –
insbesonders, wenn dort manche Priester sogar das hl. Meßopfer in Zuwendung zum Volk darbringen,
was ja wohl etwas verwirrend ist. :-S
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#23   Gunsenum   17:55:25 | Samstag, 26. Januar 2008
Wenn das pädagogische…
Ziel der Piusbrüder ist, Frauen beizubringen, daß sie Röcke tragen müssen, weil das eben katholisch ist – dann Gute Nacht! Es ist also nicht so, daß wir einen mündigen Menschen wünschen und dies durch die pädagogische Begleitung vermitteln wollen, nein, Piussens vermitteln Rollenbilder. klar- ist ja auch viel einfacher, einfach nur irgendwas zu kopieren, statt zum eigenen Nachdenken anzuleiten!
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#22   Montfalcone   17:51:08 | Samstag, 26. Januar 2008
@PXII
Der Katholizismus ist eine Religion der Freude, auch der Lebensfreude, einer fröhlichen Kultur. Das gilt gerade für die traditionelle Variante.
Sehr wahr! :)3 aber nun ein non sequitur…
Bei mir wächst das Verständnis für Dave Berger.
:'( Wieso das denn?
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#21   Pius XII   17:21:58 | Samstag, 26. Januar 2008
Wenn das Formale zum Materiellen wird
Man erkennt sie an der feierlichen Sonntagskleidung und daran, daß die Frauen Röcke tragen.
Die Priester der Bruderschaft haben ihnen viel beigebracht. Das sind Dinge, die zwar einfach nur normal und katholisch sind. Dennoch wird es selbst für einen außergewöhnlichen Pfarrer wie Hw. Harthong schwierig sein, sie „normalen“ modernen Katholiken anzugewöhnen.
In diesem Kontext heißt das wohl: viel beigebracht = Frauen tragen Röcke. Das sei dann „normal und katholisch“ und man muß es den anderen „angewöhnen“, weil die sonst nicht „normal und katholisch“ sind.
Ich praktiziere ausschließlich bei der FSSPX, und so ein dummes Zeug ist mir regelrecht peinlich. Eine dringende Bitte: Können Unverheiratete es nicht einfach lassen, sich über die Bekleidung von Frauen auszulassen? Es klingt immer etwas zukurzgekommen. Der Katholizismus ist eine Religion der Freude, auch der Lebensfreude, einer fröhlichen Kultur. Das gilt gerade für die traditionelle Variante. Und man tut dem Glauben einen Bärendienst, wenn man ihn nutzt, um irgendwelche Komplexe zu bedienen.
Bei mir wächst das Verständnis für Dave Berger.
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#20   Abbé Jean-François Harthong   14:33:41 | Samstag, 26. Januar 2008
Na ja…
Was alles hier geschrieben ist soll sicher missionar sein
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#19   Kurt K.   13:03:18 | Samstag, 26. Januar 2008
@ Timpressum: Textilien :-)
Dass sich Männer- und Frauen-Kleidung so sehr unterscheidet wie z.B. bei Röcken und Hosen ist eine sehr neue Erfindung.
Im 15. Jahrhundert beispielsweise (nehm das mal als Beispiel, weil ich grad dazu ein Buch hier liegen hab) gab es z.B. die sog. Houppelande. Das war ein Kleidähnliches Kleidungsstück, welches es sowohl in der Männer- als auch in der Frauenversion gab. Der Hauptunterschied zwischen beiden war die Weise, in der ein Gürtel getragen wurde: Beim Mann auf der Hüfte, bei der Frau weiter oben.
Ähnlich marginale Unterschiede www.arts-medieval.de/…ody_gewandungen.html in der Kleidungsart stellt man fest bei den Kleidungsstücken „Surcot“, „Kotte“ und „Cotardie“ beispielsweise.
Wenn also die „Hexenverbrenner“ ;O) hier jubeln über Frauen, die Röcke/Kleider tragen, dann sollten sie eigentlich, um so richtig schön traditionell zu sein, ebenfalls selber welche tragen. Die katholischen Kleriker haben das in ihrer unendlichen Weisheit erkannt und gehen mit gutem Beispiel voran. Also, leibe „Hexenverbrenner“ – ich will euch in Kleidern sehen! ;-)
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#18   Mens Sana   12:29:55 | Samstag, 26. Januar 2008
@timpressum
„achso – der Papst trägt ja auch n Rock“
Ich kenne mich in textilen Definitionen nicht so gut aus. Ist das nicht eher ein „Kleid“.
Warum bringen nur katholische Kleriker die gottgefällige geschlechtsspezifische Kleiderordnung so durcheinander.
Soll etwa die weibliche Seite im Weihedienst „textil“ repräsentiert werden. ?
Dann wären aber Frauen in Hosen sozusagen das komplementäre Intersex- Konzept .
Das verwirrt irgendwie total
Mens Sana
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#17   timpressum †   00:37:12 | Samstag, 26. Januar 2008
Röcke und Hosen
Man erkennt sie an der feierlichen Sonntagskleidung und daran, daß die Frauen Röcke tragen.
Bei der schismatischen Piusbruderschaft tragen auch die Männer Röcke. Achso – der Papst trägt ja auch n Rock!
HUCH!
o^/
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#16   HeinrichvonOfterdingen   22:55:18 | Freitag, 25. Januar 2008
Lieber HBR,
Katholische Dinge lasse ich mir lieber von Priestern beibrigen, die wirklich in der Einheit mit der Kirche stehen.
… oder um das mal zu präzisieren, die in Einheit mit dem Papst stehen. Dass der nicht in Einheit mit der Mehrzahl seiner Amtskollegen durch fast 2000 Jahre steht, das ist eine andere Geschichte.
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#15   HBR   22:49:35 | Freitag, 25. Januar 2008
Wie soll das gehen?
Die Priester der Bruderschaft haben ihnen viel beigebracht. Das sind Dinge, die zwar einfach nur normal und katholisch sind. Dennoch wird es selbst für einen außergewöhnlichen Pfarrer wie Hw. Harthong schwierig sein, sie „normalen“ modernen Katholiken anzugewöhnen.
Wie kann ein Priester der Pius – Sekte Dinge beibringen, die katholisch sind? Katholische Dinge lasse ich mir lieber von Priestern beibrigen, die wirklich in der Einheit mit der Kirche stehen.
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#14   Protestant   21:30:57 | Freitag, 25. Januar 2008
@florian h.d.G.
Joooo…un mir Kölsche,mir Kölsche, mir Kölsche hann mit jar nix jett am Hoot, dröm jeht et uss Kölsche im Hetze immer,immer wieder joot!
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#13   Florian Geyer   21:27:39 | Freitag, 25. Januar 2008
wie man sich kleidet
ist ein signal nach aussen und lässt rückschliessen.
in jeder religion haben die gläubigen gewissen (unverbindliche) kleidngs – codex
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#12   Protestant   21:25:09 | Freitag, 25. Januar 2008
@tarcisius
Na klar… wenn die Kleidung der Frauen das einzige ist, woran sich ein Glaube erkennbar macht… dann ist das einfach nur… man reiche mir eine große Schüssel zum Kot…!
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#11   Tarcisius   21:23:31 | Freitag, 25. Januar 2008
Uniform der Knechte der FSSPX? ;-)
Man erkennt sie an der feierlichen Sonntagskleidung und daran, daß die Frauen Röcke tragen. :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-!
Was für ein lächerlicher Satz!
Merke: Nur wer Landhausmode trägt, kann in den Himmel kommen!
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-# ;-)
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#10   Pippifax   19:22:29 | Freitag, 25. Januar 2008
Ach komm Gotthard,
Der regelmäßige Messbesuch der Katholiken in Frankreich dürfte bei ca. 10% liegen. Da eh nur noch 70% der Einwohner Frankreichs Katholiken sind, sind wir bei 7%. Das haben die in dem elsässischen Kaff in einem Jahr auch geschafft. Nun tue mal nicht so, als ob Euer Modernistenkram die Leute in die Kirche zieht.
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#9   Benedikt   19:10:02 | Freitag, 25. Januar 2008
Oh wow…
…eine der wenigen Gemeinden, die bei der Aufstellung eines Vierungsaltars auf die übrige Ausstattung der Kirche Rücksicht genommen haben :)3.
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#8   Gotthard   16:52:20 | Freitag, 25. Januar 2008
missionarisch
Das 1000-Seelen-Dorf Durrenbach liegt acht Kilometer nördlich von Hagenau und 45 Kilometer westlich von Karlsruhe.
Bei der ersten Alten Messe im Dorf fanden sich über sechzig Personen ein. Jetzt hat sich die Teilnehmerzahl auf etwas über dreißig Seelen eingependelt.
eine sehr lebendige missionarische Liturgie als Zukunft der Kirche: 3 % Messbesucher! WOW…
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#7   Aleph †   16:40:49 | Freitag, 25. Januar 2008
Predigt vom Lesepult
Kann man die außerordentliche Messe feiern und die Predigt an einem NOM-Lesepult halten? Ein Bild der sechteiligen Serie zeigt das eindeutig. Ein Priester am Lesepult. Das ist doch unerkaubter Ritenmix, wenn eine so schöne und vor allem schlanke Kanzel den Kirchenraum ziert. Dann ist doch auch von dort zu predigen.
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#6   Tridentinus   15:41:34 | Freitag, 25. Januar 2008
Der codex rubricarum
von 1960, der für das MR1962 massgeblich ist, erlaubt ad libitum, dass alle Gläubigen gemeinsam mit dem Priester das Pater noster singen/beten.
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#5   maliems   15:24:24 | Freitag, 25. Januar 2008
Wer nicht will, wird höflich abgewiesen.
was soll das denn, lieber doktor?
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#4   stimme der vernunft †   15:15:56 | Freitag, 25. Januar 2008
Das ist natürlich ganz furchtbar wichtig
Man hofft, daß sich Hw. Harthong zu seiner schönen und würdigen Albe noch eine Kasel und Stola zulegen wird.
Nur Barockes ist Wahres. Schon Jesus lief in barocken Gewändern herum. Gipsnippes, Blattgold und nachgemachte Barockgewänder sind überhaupt das Wichtigste am „wahren“ Katholizismus.
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#3   jeremy   14:55:29 | Freitag, 25. Januar 2008
Endlich mal keine Polarisation
Find ich gut. Das MET als Vorbild für die Einführung einer Gemeindemission für die messa tridentina. Also wenn irgendeine Gruppierung NOM ist, dann diese. :-O
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#2   FioreGraz   14:41:16 | Freitag, 25. Januar 2008
Piusbrüder
Man erkennt sie an der feierlichen Sonntagskleidung und daran, daß die Frauen Röcke tragen.
Aha, in der NOM Messe scheinen das Weibsvolk untenrum nackt zu sein.
Und NOM Besucher sind prinzipiell schmudelig angezogen, stinken, bohren sich in der Nase und laden ihre exkremente im Beichtstuhl ab.
Die Priester der Bruderschaft haben ihnen viel beigebracht.
Stimmt die waschen sich, trage Röcke, …
LG
Fiore
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#1   st.georg   14:30:08 | Freitag, 25. Januar 2008
@artikel
Bei der ersten Alten Messe im Dorf fanden sich über sechzig Personen ein. Jetzt hat sich die Teilnehmerzahl auf etwas über dreißig Seelen eingependelt…wie würde es hier über eine nom messe heissen : nach nur zwei monaten schon ein eklatanter glaubensabfall – zahl der messbesucher halbiert – nom leert die kirchen… :-]
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