Politik
Verkrustete Laizität
„Ein Mensch, der glaubt, ist ein Mensch, der hofft.“ Das sagte kürzlich kein Bischof oder Kardinal, sondern ein europäischer Staatspräsident. Eine muselmanische Vorstadt ist ihm lieber als eine Jugend, die an gar nichts mehr glaubt.
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy
(kreuz.net) Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy führt einen Generalangriff auf die teils verkrusteten Strukturen Frankreichs. Das erklärte Michaela Wiegel am 12. Januar in einem Artikel für die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’.

Von Sarkozys Offensive ist auch das Verhältnis zwischen Staat und Religion nicht ausgenommen.

Frau Wiegel verweist auf die Rede des Präsidenten vom 20. Dezember in der römischen Lateranbasilika.

Darin habe Sarkozy zum ersten Mal seinen Wunsch nach einer Rückbesinnung auf das christliche Erbe Frankreichs und nach einer stärkeren Einbindung der Religionen in das öffentliche Leben dargelegt.

Sarkozy rüttle damit an den Grundfesten der „laizistischen Republik“.

Schon als Ende 2003 den muslimischen Mädchen in den französischen Schulen das Kopftuch verboten wurde, stellt sich Sarkozy gegen diesen Entscheid.

Ihm sei eine von islamischen Wertvorstellungen geprägte Vorstadt-Jugend lieber sei als eine Jugend, „die an gar nichts mehr glaubt“.

Im Lateran erklärte Sarkozy, daß auf der Laizität und Aufklärung beruhenden Wertvorstellungen nicht das „Streben nach der Unendlichkeit“ befriedigen können, das jedem Menschen innewohnt.

Die Festigkeit der laizistischen Werte sei dementsprechend relativ: „Die Republik hat ein Interesse daran, daß es moralische Erwägungen gibt, die von religiösen Überzeugungen inspiriert sind“, so Sarkozy:

„Eine laizistische Moral läuft immer das Risiko, sich zu erschöpfen, weil sie nicht an eine Hoffnung geknüpft ist, die das Streben nach Unendlichkeit erfüllt.“

Der Staatspräsident will eine „positive Laizität“, welche die Glaubensfreiheit schützt, aber die Religionen als Trumpf und nicht als Gefahr betrachtet.

Die zunehmende Säkularisierung Frankreichs ist für Sarkozy bedauerlich: „Ein Mensch, der glaubt, ist ein Mensch, der hofft.“

Es sei das Interesse der Republik, daß es viele Männer und Frauen gibt, die hoffen.

Der Rückgang der ländlichen Gemeinden, die spirituelle Wüste in der Vorstädte, das Verschwinden der Wohltätigkeitsvereine sowie der Priestermangel haben die Franzosen nicht glücklicher gemacht: „Das ist offensichtlich“.

Im Vatikan klang bei Sarkozy der Wunsch an, die Stellung der katholischen Kirche in Frankreich aufzuwerten. Er hob besonders den bevorstehenden Besuch von Papst Benedikt XVI. in Frankreich hervor.

Unklar bleibt, ob Sarkozy plant, das Gesetz von 1905 zu ändern, wie er es in seinem 2004 im Gespräch mit dem Dominikanerpater Philippe Verdin geschriebenen Buch „La République, les religions et l’espérance“ angedeutet hatte.

Sarkozy schenkte dieses Buch dem Papst bei seinem Besuch im Vatikan.

Nach den Protesten, die seine Lateranrede bei den Verteidigern der französischen Laizität hervorrief, versicherte Sarkozy, er plane keine Gesetzesänderung.

Aber zugleich kündigte der Staatspräsident an, der Kirche zu helfen, wenn sie staatliche Unterstützung brauche. „Frankreich braucht Ihre Großzügigkeit, Ihren Mut und Ihre Hoffnung“, sagte Sarkozy an die Katholiken gerichtet.

Bei einer Ansprache zu Ehren des Kardinals und Vorsitzenden der französischen Bischofskonferenz, André Vingt-Trois, versprach Sarkozy, er sehe es als seine Aufgabe als Staatspräsident, „die großen Festtage der anerkannten Religionen zu respektieren“.

Wie ernst die Lateranrede genommen werden muß, kann Sarkozy bald unter Beweis stellen: In Frankreich muß das Bioethik-Gesetz überarbeitet werden.
      
49 Lesermeinungen
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#55   k.h. Friedgen   19:10:31 | Samstag, 2. Februar 2008
Was nun?
Und jetzt hat heute das ehefeindliche Nacktmodel geheiratet!
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#54   Vineta   05:57:43 | Samstag, 26. Januar 2008
@ Friedgen: Na also, Sie geben es ja zu!
Sarko hat bisher noch keine politischen Qualitäten , bzw. erfreulichen Leistungen, wie Sie wohl meinen, an den Tag legen können (, auch nicht in seinen 5 Jahren als Innenminister).
Ob Sie nun aber auf Godot warten wollen oder auf die Rettung des Abendlandes durch ihn ( den Beschleuniger des Untergangs) kommt aufs gleiche hinaus. Wer Frauen und Kinder als Marionetten benutzt und von islamischen Regierungen abgewiesen wird, weil er ungeniert mit einem über die Ehe lästernden Playgirl antanzt, das ebenso wie etliche ihrer zahllosen Liebhaber nackt zu ergoogeln ist, macht nirgends halt. Auch nicht davor, den Papst als Marionette für eine Politshow zu benutzen, bei der letzterem medienwirksam eine Lockerung der Laizität (zugunsten von was Nebulösem) angedeutet wird, während in Paris die Abänderung von Gesetzen in dieser Hinsicht in Abrede gestellt wird.
Soweit ist es also schon gekommen mit dem Christentum, daß Leute, die sich hier Christen nennen, einem PC-Zeitgeist frönen, der besagt: Vom Konkubinenbett aus, das keinem (Wähler) was angeht, zu tolerieren ist und nicht diskriminiert werden darf, läßt sich sehr wohl ein politischer Job toll leisten – besonders, wenn es dabei darum geht, der „zunehmenden Säkularisierung entgegenzuwirken“!?
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#53   Weißer Ritter   01:06:05 | Samstag, 26. Januar 2008
8 cm: Wo liegt das Problem?
Zitat:
Repräsentant des Abendlandes, dieser entwurzelte Homoehebefürworter mit einem 8 cm größeren ehefeindlichen Nacktmodel an seiner Seite
Wieso haben sie ein Problem mit einer Frau, die 8 cm größter als der Mann ist? Sie ist Model!
Oder gehört das zu den Komplexen bestimmter Kreise?
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#52   k.h. Friedgen   20:33:30 | Freitag, 25. Januar 2008
@vineta, christ, logischer Denker und Politisch Informierter in Person
Christen gibt es in vielen Schattierungen, auch solche, die vor allem das 6. Gebot in allen Schattierungen kennen und es allen, die nicht so vollkommen sind wie sie, ständig um die Ohren schlagen (siehe „Narziß u. Goldmund“, H.Hesse).
Logisch dürften ja eigentlich nur Zölibatäre an der Spitze der Staaten stehen, die anderen taugen nichts (weil sie ja vom Bett aus regieren).
Politisch informieren Sie sich ja wohl in BUNTE, brisant und „leute heute“: Was hat eine Rückbesinnung auf das christl. Erbe Frankreichs (s. Artikel) damit zu tun, ob Sarkozy Briefmarken, Uhren und Füller sammelt, seine neue Gespielin 8 cm größer ist, welche Kinder er aus welchen Ehen hat usw.?
Und was, in aller Welt, ist ein ehefeindliches Nacktmodel? Nackt scheint ja für Sie ganz schrecklich zu sein, besonders bei Frauen! Wollen Sie wieder Hexenverbrennungen?
Noch einmal: Sarkozy muß seine politischen Qualitäten noch beweisen, aber sein Privatleben sollte in einer pluralistischen Gesellschaft nicht thematisiert werden, es sei denn, er stellt es als Vorbild für andere hin.
Zum Artikel ist nur zu sagen, daß die von Sarkozy genannten Ansätze, der zunehmenden Säkularisierung Frankreichs entgegenzuwirken, durchaus positiv zu werten sind. Warten wir seine Taten ab, und zwar seine politischen, nicht die in seinem Bett (das geht niemand etwas an).
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#51   raindance1 †   20:10:03 | Freitag, 25. Januar 2008
Sarkozy hat Frankreich eine moderne
Monarchie auf Zeit gegeben…und so regiert er wie ein absoluter Herrscher und er lebt und liebt wie alle seine Vorgänger mit gekrönten Häuptern…
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#50   Pius XII   13:46:00 | Freitag, 25. Januar 2008
Was ist denn ein „ehefeindliches Nacktmodell“?
Es gibt eine schöne Spruchweisheit von – horribile dictu – Mao Tse-Tung: „Was ist ein dummer Mensch? Einer, dem man mit dem Finger den Mond zeigt und der dann auf den Finger statt auf den Mond schaut.“
Was, bitte schön, hat denn Sarkozys Lebenswandel mit seiner Aussage zu tun, die Laizität sei „verkrustet“ und es bedürfte vorrepublikanischer Kräfte, um das Gemeinwesen zu erhalten? Auf Deutsch heißt das: Der demokratische Rechtsstaat lebt von Voraussetzungen, die er weder schafft noch erhält. Und wenn solcherart Erkenntnisse nun auch beim liberalen Establishment salonfähig werden -Sarkozy in Frankreich, Habermas in Deutschland – dann ist das doch zunächst begrüßenswert. Es zeigt doch, daß hier geistig was in Bewegung kommt. Und will man nun in dieser Debatte mitmachen, damit sie vielleicht zu einem guten Ende führt, oder will man sich über die „Unkeuschheit“ der Frau Bruni erregen?
Und was, bitte, ist ein „ehefeindliches Nacktmodell“? Ist Frau Bruni Nacktmodell und ehefeindlich, oder ist sie ein besonderer Typus Nacktmodell, eben ein ehefeindliches? Worin genau äußert sich diese Ehefeindlichkeit, etwa im Gegensatz zu anderen Nacktmodellen? Und wer glaubt eigentlich ernsthaft, mit derlei Debatten irgendwas bewegen zu können?
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#49   Vineta   02:08:41 | Freitag, 25. Januar 2008
@ Friedgen, den Begriffsstutzigen!
In einer Berliner Zeitung schrieb ein Kommentator, er hätte auch keine Probleme damit, wenn Sarko selbst nackt aufträte. Das könnten doch glatt Sie gewesen sein, nicht wahr?
Denn für Leute Ihres PC-Schlages ist er ja ein akzeptabler Repräsentant des Abendlandes, dieser entwurzelte Homoehebefürworter mit einem 8 cm größeren ehefeindlichen Nacktmodel an seiner Seite !
Für den Islam freilich ein willkommener Beweis mehr für den verkommenen und zu übernehmenden unmoralischen Westen!
Statt die geforderten Belege für die TROTZDEM angeblich guten politischen Leistungen dieses blinden Aktionisten ( und die eines Seehofer) hier abzuliefern, führen Sie einfach weitere Sexchaoten an, die in Europa füher mal das Sagen hatten, ohne zu merken, wie Sie sich dabei gleich dreifach disqualifizieren:
ALS CHRIST, indem Sie weltliche Herrscher in eine Reihe mit Päpsten stellen, als ob Sie von letzteren auch nicht mehr erwarten würden.
ALS LOGISCHER DENKER mit Ihrem Hinweis auf die Mätressen Louis XIV, als ob der vom Bett aus trotzdem eine gute Politik gemacht und nicht u.a. Deutschland zeitlebens bekriegt hätte.
ALS POLITISCH INFORMIERTER mit Ihrer naiven Ansicht, Europa habe bisher Bettpolitiker überlebt und werde weitere überleben, als ob das früher in jeder Hinsicht konkurrenzlose Europa sich nicht Defizite leisten konnte, die ein geistig und demographisch zusammenbrechendes Europa mit dem Islam ante portas und im Inneren sich nicht im geringsten leisten kann.
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#48   Weißer Ritter   00:25:25 | Freitag, 25. Januar 2008
Über Sarkozy lacht ganz Europa
Wann heiratet er seine Freundin? Und was hat er dem Millionär versprochen, auf dessen Boot er mitreiste?
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#47   Pius XII   11:42:29 | Donnerstag, 24. Januar 2008
@ Friedgen
Danke für den nüchternen Beitrag :)3
Die Welt geht sicher nicht unter, weil Herr Sarkozy Probleme mit der katholischen Ehemoral hat. Sicher ist es immer überraschend, wenn ein ENArch plötzlich seine Liebe zum Hl. Stuhl entdeckt. Aber Wunder geschehen eben immer wieder. Und letztlich bestätigen die neuen Töne aus dem Elysee doch nur nur, daß sich geistig was tut in Europa. Das hat was mit der intellektuellen Strahlkraft des Papstes zu tun genauso wie mit dem sichtbaren Scheitern des laizistischen Modells und der islamischen Herausforderung.
Jedenfalls sollte man diese neuen Debatten aufgreifen und sich an ihnen beteiligen, anstatt über die Sarkozys Schlafzimmer oder gar seine jüdischen Ahnen zu räsonieren (dümmer geht’s nimmer).
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#46   k.h. Friedgen   10:03:52 | Donnerstag, 24. Januar 2008
@vineta
Sie scheinen sich aber in Geschichte schlecht auszukennen! Wenn Sie das christliche Abendland schon in Gefahr sehen, wenn der Papst einen Präsidenten empfängt, der sich nicht an die christliche Ethik hält, na, wie war das denn mit Frankreichs „Allerchristlichstem König“ Ludwig XV., um nur einen herauszugreifen? Da gabs ja nicht nur die Pompadour und die Dubarry, sondern noch eine ganze Heerschar dieser Gestalten, vom Klerus der damaligen Zeit ganz zu schweigen! Als Ludwig XIV. eines Morgens sich bei seinem, ständig beim Frühstück anwesenden Beichtvater entschuldigte, er hätte der Frühmesse leider wegen einer Migräne nicht beiwohnen können, gab der Prälat lässig zur Antwort: „Ich sah sie, sie war blond und hatte sehr lange Beine.“
Und nehmen Sie doch einmal die Päpste des ach so glaubensstarken Mittelalters! Da braucht man gar nicht erst Alexander VI. anzuführen, da gab es noch etliche andere, die moralisch auch nicht besser waren.
Und das christliche Abendland hat sie alle überlebt, es wird auch einen Staatspräsidenten Sarkozy überleben, der übrigens gar nicht so schlecht ist, wie er immer wieder gemacht wird.
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#45   Sozialkatholisch   07:51:42 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Religionen
Es kommt mir so vor als will Nicolas Sarkozy die Religionen, besonders den Islam und das Christentum dazu benutzen um in Frankreich die öffentliche Ordnung wieder herzustellen.
Das wird aber mit seiner freimaurerischen Grundhaltung so nie passieren, im Gegenteil, ethnische und religiöse Spannungen werden verstärkt und Gottes Segen für das Land wird sich noch weiter zurückziehen.
Der einzelne anständig lebende Muslim muss geachtet werden, aber das Ziel muss auch seine Hinführung zum Christentum sein.
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#44   Dr. Schlämmer   05:59:22 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Ja, ja, danke, wir glauben es sofort …
Dass Problem bei Sarkoz ist, dass er heute das sagt, morgen jenes. Man weiß nie ganz, wofür er wirklich steht.
Mittlerweile beginnt er den Franzosen selber auf den Nerv zu gehen. Show und Appearance gehen bei ihm eindeutig über Inhalt und diesbezügliche Festigkeit.
Möglicherweise muss der Mann erst noch einmal seine ganz persönliche Krise erleben, damit er weiß, wofür er wirklich stehen kann.
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#43   Vineta   03:47:43 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Was ist da eigentlich noch verteidigenswert
am christlichen Abendland und der europäischen Kultur?
1) Wenn der Papst den Briefmarken-, Uhren- und Füllersammler Sarkozy empfängt und in einer feierlichen Zeremonie zum Ehrenkanonikus ernennt, ihn, der schon 2 Ehen hinter sich hat ( eine mit 2 Söhnen und eine mit 1 Sohn und 2 Stieftöchtern) und nunmehr das Schlafzimmer teilt mit Madame Pompadour II, d.h. mit dem aus zerrütteten Familienverhältnissen kommenden und schon mit vielen Männern liiert gewesenen ( von einem hat sie einen 6jährigen Sohn), ehefeindlichen ( jederzeit im Internet erlebbaren) Nacktmodel C.Bruni, mit der er sich in islamischen Ländern ( wo sie schon als Prostituierte bezeichnet wurde) und in Indien nicht blicken lassen kann?
2) Und wenn gemäß der hierzulande üblichen PC-Mentalität gleich der 1. Kommentator einem das Tabuisieren von Sarkos skandalösem Lebenswandel vorschreibt, da dieser doch selbstverständlich ( und der Belege bedarf es da erst gar nicht) trotzdem eine gute politische Arbeit leiste (genau wie der Seehofer,was ebenfalls nicht belegt werden muß) ??
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#42   Florian Geyer   01:05:23 | Donnerstag, 24. Januar 2008
clarissa
„Christus ist der Messias der Welt!Und sind wir nicht das wahre Israel? – Gute Nacht, cc.“
Das ist doch ein schönes Wort zum Abschluss.
l.g guts nächtle
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#41   clarissa colonia   01:01:23 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Christus ist der Messias der Welt!
Und sind wir nicht das wahre Israel? – Gute Nacht, cc.
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#40   Alois Bischof   00:55:23 | Donnerstag, 24. Januar 2008
@‘FatherChristmas’
Sie mögen hier Ihre markionistische Häresie vermischt mit falschem nichttraditionellen ‘braunen’ ‘Katholizismus’ propagandieren, aber Unser Heiland Jesus der wahre Messias des jüdischen Volkes, nannte sich selbst auch JHWH (Ich bin Der bin), in Jo. 8:58 „Bevor Abraham ward, Ich bin.“ Die ungläubigen Pharisäer sahen das als Gotteslästerung an.
Sie und Ihre braunen Markionisten Nichtchristen, seid paranoid und übertrieben.
Natürlich kann kein Katholik den Wiederaufbau des 3. Tempels mittragen, ich glaube sogar es könnte zum Zentrum der Antichristperson werden, aber Ihre theologische Ausführungen und Ihr Antisemitismus sind weder römisch-katholisch noch christlich noch biblisch.
Christus ist der Messias Israels!
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#39   clarissa colonia   00:53:12 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Sed quis erit proximus
kohen hagadol?
Mir schwant, Sie sind ein Klon den Zeitgenossen nachtlaterne, denn heller als bei ihm ist es bei Ihnen auch nicht!
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#38   clarissa colonia   00:34:14 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Wertes Väterchen Frost,
leiden Sie unter einem Wiederholungszwang? Falls ja, sollten Sie sich professioneller Hilfe bedienen; die erhalten Sie aber nicht hier, denn das ist keine Selbsthilfegruppe!
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#37   clarissa colonia   00:13:49 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Postscriptum:
Werter Bazillus, ich wünsche erholsamen Urlaub! cc.
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#35   Florian Geyer   00:06:04 | Donnerstag, 24. Januar 2008
„born in the USA?“
zum „USA“ passt aber das besser !
www.youtube.com/watch?v=4w9EksAo5hY
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#34   clarissa colonia   00:02:41 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Werter Bazillus,
(ich hoffe, sie merken, daß sie es bei mir schon vom Neutrum Bazillum über das Femininum zum Maskulinum geschafft haben!) zunächst möchte ich mich als alte Schachtel für Ihre Blumen bedanken, die bekomme ich nämlich heuer nicht (mehr) sehr häufig. Ihre Hymne ist ja schön und mag geeignet sein, Koranrezitation zu übertönen. Aber Musik? Musik ist das nicht, denn die müßte Melodie, Harmonie, Rhythmus und Kontrapunkt haben, wie mir noch mein Klavierlehrer vor über vierzig Jahren eingetrichtert hat. Aber, wenns Ihnen gefällt und seinen Zweck erfüllt …
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#33   Strepto von Kokke   23:52:53 | Mittwoch, 23. Januar 2008
@Clarissa C.
Aber den Pontifex und seine Kirche (oder auch Religionsgemeinschaft) als „ratzinger’sche Afterkirche“ (Zitat) zu verunglimpfen, disqualifiziert sie definitiv als Mensch wie als Gläubigen.
:(3 :)3
Sie werden mir immer sympathischer. Der Feinheit Ihres Ausdrucks bin ich leider nicht in der Lage das Wasser zu reichen, das heisst, – der Verfasser, der von Ihnen zu Recht kritisierten Zeilen ist für mich einfach nur ein Arschloch, noch dazu ein Dummes.
–----------------
So ihr Lieben, der Strepto hat eben die „unverdiente Teilgnade“ oder war es die „teilverdiente Gnade“ der Erkenntnis bekommen sich für die nächsten zwei Wochen hier nicht mehr blicken lassen zu sollen.
Wenn mich die „Vollgnade“ erwischen sollte wird sie mich wahrscheinlich derart erleuchten, dass ich den ganzen Stammtisch hier dermassen zum kotzen finde, dass ich überhaupt nicht mehr zurückkomme.
Aber wie gesagt, ich warte diesbezüglich noch auf Vollendung der Teilgnade zur Vollgnade oder zumindest eines weitern Anteiles an Gnade, der mich der Vollgnade ein Stück näher bringt und somit der Erkenntnis, ob meine Anwesenheit hier noch Sinn macht.
Ich werde mich jetzt erst einmal zwei Wochen entspannen.
Damit ihr während meiner Teilzeitabwesenheit nicht so traurig seid, werde ich euch nicht als Waisen zurücklassen und als kleine Erinnerung dürft ihr Streptos Nationalhymne www.youtube.com/watch?v=yPudiBR15mk anhören, die Strepto immer dann besonders laut abspielt, wenn sein Nachbar wieder einmal laut Koranverse rezitiert.
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#32   clarissa colonia   23:49:19 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Liebes Väterchen Frost!
Gibt es einen nachvollziehbaren Grund, warum wir Ihr (sicher interessantes) Posting jetzt kennen müssen, oder sollten wie Sie dazu nicht ein anderes Mal hören?
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#31   clarissa colonia   23:42:59 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Selbst Scheinpäpste
werden wohl im Bewußtsein ihrer rechtmäßigen Wahl auf die Wiederkunft des Messias warten; und daß B16 fünfmal täglich seinen Gebetsteppich gen Mekka ausrollt, hat man ja noch nicht wirklich gehört. Welche Belege können Sie daher für Ihre Behauptungen beibringen? Aber: Bitte keine Privatoffenbarungen!
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#29   Alois Bischof   23:18:43 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Trotz…
…seines unmoralischen „Liebesbeziehungenlebens“, spricht Sarkozy hier die Wahrheit.
Aber er ‘verletzt’ so die totalitären Gefühle der Drahtzieher der französischen Politik, nämlich der Hochgradfreimaurer der irregulären Logen (atheistisch).
Wird er das politisch überleben?
Dennoch, ich hoffe daß nach Sarkozy Ludwig XXI. in Frankreich antritt und nicht wieder ein Strohmann der Hochgradfreimaurerei und der Globalregierungsverschwörer.
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#28   clarissa colonia   23:14:29 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Nun, Sie mögen sich vielleicht für berechtigt halten,
den Pontifex und die Kirche als „ratzinger’sche Afterkirche“ (Zitat) zu bezeichnen, obwohl das unter zivilisierten Menschen (selbst wenn diese nicht die gleichen Ansichten teilen) als indiskutabel gelten dürfte.
Daß es eine Kirche gibt, bestätigen Sie ja mit der Feststellung, daß diese mit sich (bzw. wohl mit ihrem „wahren selbst“) im Schisma liegt. Schön, Sie mögen sedisvakantistischen Ideen anhängen, Katholiken als papistische Irrgläubige ansehen, auf die Ankunft des wahren Messias warten, fünfmal täglich gen Mekka den Propheten verehren, darauf warten, daß Vischnu die Welt zertanzt oder darauf setzen, daß dem großen Geist der Duft des Kinikinnik aus Ihrer Friedenspfeife wohlgefällig ist.
Aber den Pontifex und seine Kirche (oder auch Religionsgemeinschaft) als „ratzinger’sche Afterkirche“ (Zitat) zu verunglimpfen, disqualifiziert sie definitiv als Mensch wie als Gläubigen.
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#27   santa rita   23:07:43 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Marranenjäger
Schon erstaunlich die Anhängerschaft dieses Footballvereins.
www.prisonplanet.com/…/210105devilhand.htm
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#26   Florian Geyer   23:05:51 | Mittwoch, 23. Januar 2008
clarissa
hat offenbar einen rhetorik grundkurs an der volkshochschule besuch ohne zu wissen dass bei frauen andere qualitäten geschätzt werden :-D :-#
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#24   clarissa colonia   22:59:45 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Werter Mandarinenjäger!
Ob es Ihnen wohl auch gelingt, nicht jedes Niveau auf anhieb nach unten zu durchbrechen? Das macht eine Unterhaltung so schwierig, weil ich mich nicht auf Ihr Niveau herunterarbeiten kann. Nun ja, Männer eben!
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#22   santa rita   22:34:10 | Mittwoch, 23. Januar 2008
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#21   virOblationis   21:44:25 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Fabiano
Danke. Das wünsche ich Ihnen auch.
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#20   Fabianus   21:43:41 | Mittwoch, 23. Januar 2008
@virOblationis:
Vielen Dank und Gottes Segen für den morgigen Tag!!
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#19   virOblationis   21:39:46 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Fabiano
So weit ich weiß, hat die Muttergottes den Seherkinden mitgeteilt, der Zusatz solle nach jedem Gesätz gebetet werden.
Übrigens gibt es verschiedene latein. Fassungen:
Nostris, o Iesu, debitis indulge,
erue nos ab ignibus inferni,
caelique portas universis pande,
miseris praesertim.
Iesu,
iniquorum miserere nostri,
nos et inferni fac ab igne salvos,
fer supra cunctorum animas et illuc,
praefer egenas.
O mi Iesu,
peccata nostra ignosce,
et ab igne inferni nos libera.
Omnes animas ad caelum perduc,
imprimis illas quae tua maxime indigent misericordia.
O mi Iesu,
dimitte nobis debita nostra,
libera nos ab igne inferni,
conduc in caelum omnes animas,
praesertim illas, quae maxime indigent misericordia tua.
O (mi) Iesu,
peccata nostra ignosce,
et ab igne inferni nos libera.
Omnes animas ad caelum perduc,
imprimis illas quae maxime indigent misericordia tua.
Domine Iesu,
dimitte nobis debita nostra,
salva nos ab igne inferiori,
perduc in caelum omnes animas,
praesertim eas, quae misericordiae tuae maxime indigent.
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#18   engelhardt †   21:38:28 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Die JODEN!
Na endlich mal wieder ein Thema, bei dem die ueboichen Nazis ihrem Judenhass wieder froehnen koennnen.
Alte Messe, Homosexuelle, Juden und Abtreibung. Was anderes scheint in der Welt der Kreuznetler nicht zu existieren.
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#17   Fabianus   21:32:56 | Mittwoch, 23. Januar 2008
@virOblationis
die fünf gesetze kenne ich, für die ersten drei bedanke ich mich! Was hat es mit dem vorher genannten Gebet -nach Fatima- nach jedem gesetz auf sich?
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#16   virOblationis   21:30:18 | Mittwoch, 23. Januar 2008
pro Fabiano
Ave Maria (s. 25.3.) … Iesus, qui adaugeat in nobis fidem.
Ave Maria … Iesus, qui corroboret in nobis spem.
Ave Maria … Iesus, qui perficiat in nobis caritatem.
Ave Maria … Iesus, quem, Virgo, de Spiritu Sancto concepisti.
Ave Maria … Iesus, quem, Virgo, visitando Elisabeth portasti.
Ave Maria … Iesus, quem, Virgo, genuisti.
Ave Maria … Iesus, quem, Virgo, in templo praesentasti.
Ave Maria … Iesus, quem, Virgo, in templo invenisti.
Ave Maria …Iesus, qui pro nobis sanguinem sudavit.
Ave Maria …Iesus, qui pro nobis flagellatus est.
Ave Maria …Iesus, qui pro nobis spinis coronatus est.
Ave Maria …Iesus, qui pro nobis crucem baiulavit.
Ave Maria …Iesus, qui pro nobis crucifixus est.
Ave Maria …Iesus, qui resurrexit a mortuis.
Ave Maria …Iesus, qui in caelum ascendit.
Ave Maria …Iesus, qui Spiritum Sanctum misit.
Ave Maria …Iesus, qui te, Virgo, in caelum ssumpsit.
Ave Maria …Iesus, qui te, Virgo, in caelis coronavit.
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#15   Vineta   21:29:24 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Nicht mehr als ein neuer Tiefpunkt des Abendlandes
Einem Christen kommt es sicher nicht zu, von diesem Politiker etwas Vernünftiges zu erwarten, denn wie ein Klick auf seine Seite bei Wikipedia und noch erschreckender Google- Klicks auf Carla Bruni, das eheverachtende Nacktmodel lehren, handelt es sich bei ihm nicht mehr als um einen unglaublich entwurzelten Menschen, der bisher nur durch Verkäufe von Atomkraftwerken und allerlei sonstigen Unfug in die Schlagzeilen geraten ist.
Abgesehen davon, kann man kein vernünftiges Handeln von einem erwarten, der so wirres Zeug daherredet :
Einerseits fordert er ( in opportunistischer Weise auf den Papstbesuch und konservative Wähler schielend) eine Rückbesinnung aufs christliche Erbe ( wobei er natürlich seine eigene Person und sein eigenes Privatleben davon ausklammert) – andererseits fordert er ( auf die immer zahlreicheren Muslime schielend) eine Einbindung aller Religionen ins öffentliche Leben und die Respektierung deren Festtage.
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#14   Karl Murx   21:14:41 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Oder warum nicht von Paranaitis:…
…The Talmud unmasked ….catholicapologetics.info/…s/judaism/talmud.htm mit Imprimatur.
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#13   Fabianus   21:10:12 | Mittwoch, 23. Januar 2008
bitte
:-) um Antwort
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#12   Karl Murx   21:09:03 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Wenn Ihnen Marranenjäger zu primitiv ist,…
…dann nehmen Sie doch „Verschwörung gegen die Kirche“ von Saënz y Arriaga SJ www.catholicvoice.co.uk/pinay/ alias Maurice Pinay.
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#11   k.h. Friedgen   20:51:40 | Mittwoch, 23. Januar 2008
@Marranenjäger
Wollen Sie wirklich von jemand ernst genommen werden, der seine Sinne noch beisammen hat?
Und Ihren Antisemitismus können Sie sich auch sparen. Was hat Sarkozys Herkunft mit der Sache zu tun?
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#10   Fabianus   20:51:25 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Liebe Poster
es gehört nicht zum Thema, dennoch würde ich mich über eine Antwort sehr freuen.
Wieso betet man den Rosenkranz klassischerweise in der Landessprache? Ich bete ihn gerne auf Latein; ist es jemandem möglich, mir die ersten drei Ave maria (… zB …der in uns die hoffnung stärke…) lateinisch zukommen zu lassen? Gibt es für den Rosenkranz einen klassischen römischen Ritus? Ich bete nach jeden Gesetz das Gebet von Fatima
Domine Iesu, dimitte nobis debita nostra,
libera nos ab igne inferni,
conduc in caelum omnes animas,
praesertim eas,
quae misericordiae tuae maxime indigent
Ist dies korrekt?
Ich danke den Antwortenden und hoffe auf Aufklärung!
In Christo
Fabianus
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#8   clarissa colonia   20:31:23 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Werter Schreiber,
hätten Sie bitte die Güte, den Begriff ratzinger’sche Afterkirche zu definieren?
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#6   k.h. Friedgen   20:27:12 | Mittwoch, 23. Januar 2008
@nachtlaterne
Da kann ich Ihnen nur voll und ganz zustimmen!
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#5   Nachtlaterne   20:04:19 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Friedgen,
Schhröder war ja nun wirklich eine ganz schräge Nummer. Beim französischen Staatspräsidenten wird man sehen. Sein Einstand war jedenfalls nicht berauschend. Aber gleichwohl: So viele Menschen wären dankbar für gute und richtige Worte und Taten. Ich habe den Liberalismus und Kommunismus jedenfalls gründlich satt.
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#4   clarissa colonia   20:01:02 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Vorsichtig abwarten, klug wägen, skeptisch bleiben!
1) Eine Verbesserung der kirchlichen Situation in Frankreich ist aus kirchlicher Sicht wünschenswert; sicher ebenso eine staatskirchenrechtliche Klärung des Verhältnisses zwischen der französischen Republik und dem Hl. Stuhl. Da muß man abwarten, wie sich der Präsident der Republik das vorstellt.
2) Ich zweifle nicht, daß Sarkozy auch als Präsident handeln wird, weil er das auch schon vorher tat. Aber die Taten werden sicher klug zu wägen sein, denn „staatliche Religionsunterstützung“ wird in Frankreicht, wenn überhaupt, nur als gleichmäßiges Zuwenden zu allen Religionen politisch durchsetzbar sein (und seine Wiederwahl wird Sarkozy sicher nicht gefährden wollen).
3) Damit haben wir aber damit zu rechnen, daß der Islam, von der Zahl seiner Gläubigen bereits die zweitstärkste Religionsgemeinschaft in Frankreich, eine Aufwertung erfahren dürfte. Dann wäre es in Frankreich wahrscheinlich nur schwer möglich, betont islamische Parteien (diese müssen noch nicht einmal extrem sein), zu verhindern, weil die Religionszugehörigkeit von Kandidaten als Kriterium im Wahlkampf genannt werden könnte, was bislang gesetzlich verboten ist.
4) Ob das dann tatsächlich auf eine Unterstützung der Kirche hinausläuft, oder sogar langfristig eine Schwächung durch größere Staatsnähe und Aufwertung des Islam bedeutet, verdient skeptische Beobachtung.
5) Noch glaube ich aber nicht daran, weil ich in rebus huius mundi nur glaube, was ich sehe und beweisen kann.
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#3   k.h. Friedgen   19:40:11 | Mittwoch, 23. Januar 2008
@nachtlaterne
Natürlich müssen wir abwarten, aber in der Vergangenheit (als Innenminister) hat Sarkozy doch mehrfach bewiesen, daß er nicht nur redet, sondern auch handelt. Darum hinkt der Vergleich mit Schröder ein bißchen.
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#2   Nachtlaterne   19:34:32 | Mittwoch, 23. Januar 2008
friedgen,
ja, der mann spricht nicht schlecht. schröder tat das ganz zu anfang auch, auf seine art, enttäuschte dann aber schwer. grunsätzlich hat der französische staatspräsident etwas gutes gesagt: dass ein land ohne tieferen gottesbezug zugrunde geht.
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#1   k.h. Friedgen   18:57:16 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Da kann man nur zustimmen!
Wo der Mann recht hat, da hat er recht!
Europa täte es gut, wenn es mehr Männer mit dem Mut eines Nicolas Sarkozy gäbe.
Aber bestimmt kommt ja gleich wieder einer, der auf dem Privatleben des Präsidenten herumhackt! Da sage ich nur: Seehofer!!!!
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Es wurden 6 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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