„Ein Mensch, der glaubt, ist ein Mensch, der hofft.“ Das sagte kürzlich kein Bischof oder Kardinal, sondern ein europäischer Staatspräsident. Eine muselmanische Vorstadt ist ihm lieber als eine Jugend, die an gar nichts mehr glaubt.
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy
(kreuz.net) Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy führt einen Generalangriff auf die teils
verkrusteten Strukturen Frankreichs. Das erklärte Michaela Wiegel am 12. Januar in einem Artikel für
die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’.
Von Sarkozys Offensive ist auch das Verhältnis zwischen Staat
und Religion nicht ausgenommen.
Frau Wiegel verweist auf die Rede des Präsidenten vom 20. Dezember in
der römischen Lateranbasilika.
Darin habe Sarkozy zum ersten Mal seinen Wunsch nach einer Rückbesinnung
auf das christliche Erbe Frankreichs und nach einer stärkeren Einbindung der Religionen in das öffentliche
Leben dargelegt.
Sarkozy rüttle damit an den Grundfesten der „laizistischen Republik“.
Schon als Ende
2003 den muslimischen Mädchen in den französischen Schulen das Kopftuch verboten wurde, stellt sich
Sarkozy gegen diesen Entscheid.
Ihm sei eine von islamischen Wertvorstellungen geprägte Vorstadt-Jugend
lieber sei als eine Jugend, „die an gar nichts mehr glaubt“.
Im Lateran erklärte Sarkozy, daß auf der
Laizität und Aufklärung beruhenden Wertvorstellungen nicht das „Streben nach der Unendlichkeit“ befriedigen
können, das jedem Menschen innewohnt.
Die Festigkeit der laizistischen Werte sei dementsprechend relativ:
„Die Republik hat ein Interesse daran, daß es moralische Erwägungen gibt, die von religiösen Überzeugungen
inspiriert sind“, so Sarkozy:
„Eine laizistische Moral läuft immer das Risiko, sich zu erschöpfen,
weil sie nicht an eine Hoffnung geknüpft ist, die das Streben nach Unendlichkeit erfüllt.“
Der Staatspräsident
will eine „positive Laizität“, welche die Glaubensfreiheit schützt, aber die Religionen als Trumpf und
nicht als Gefahr betrachtet.
Die zunehmende Säkularisierung Frankreichs ist für Sarkozy bedauerlich:
„Ein Mensch, der glaubt, ist ein Mensch, der hofft.“
Es sei das Interesse der Republik, daß es viele
Männer und Frauen gibt, die hoffen.
Der Rückgang der ländlichen Gemeinden, die spirituelle Wüste
in der Vorstädte, das Verschwinden der Wohltätigkeitsvereine sowie der Priestermangel haben die Franzosen
nicht glücklicher gemacht: „Das ist offensichtlich“.
Im Vatikan klang bei Sarkozy der Wunsch an, die
Stellung der katholischen Kirche in Frankreich aufzuwerten. Er hob besonders den bevorstehenden Besuch
von Papst Benedikt XVI. in Frankreich hervor.
Unklar bleibt, ob Sarkozy plant, das Gesetz von 1905 zu
ändern, wie er es in seinem 2004 im Gespräch mit dem Dominikanerpater Philippe Verdin geschriebenen
Buch „La République, les religions et l’espérance“ angedeutet hatte.
Sarkozy schenkte dieses Buch dem
Papst bei seinem Besuch im Vatikan.
Nach den Protesten, die seine Lateranrede bei den Verteidigern der
französischen Laizität hervorrief, versicherte Sarkozy, er plane keine Gesetzesänderung.
Aber zugleich
kündigte der Staatspräsident an, der Kirche zu helfen, wenn sie staatliche Unterstützung brauche. „Frankreich
braucht Ihre Großzügigkeit, Ihren Mut und Ihre Hoffnung“, sagte Sarkozy an die Katholiken gerichtet.
Bei einer Ansprache zu Ehren des Kardinals und Vorsitzenden der französischen Bischofskonferenz, André
Vingt-Trois, versprach Sarkozy, er sehe es als seine Aufgabe als Staatspräsident, „die großen Festtage
der anerkannten Religionen zu respektieren“.
Wie ernst die Lateranrede genommen werden muß, kann Sarkozy
bald unter Beweis stellen: In Frankreich muß das Bioethik-Gesetz überarbeitet werden.
Email-Adressen der Empfänger
49 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@ Friedgen: Na also, Sie geben es ja zu! Sarko hat bisher noch keine politischen Qualitäten , bzw. erfreulichen
Leistungen, wie Sie wohl meinen, an den Tag legen können (, auch nicht in seinen 5 Jahren als Innenminister).
Ob Sie nun aber auf Godot warten wollen oder auf die Rettung des Abendlandes durch ihn ( den Beschleuniger
des Untergangs) kommt aufs gleiche hinaus. Wer Frauen und Kinder als Marionetten benutzt und von islamischen
Regierungen abgewiesen wird, weil er ungeniert mit einem über die Ehe lästernden Playgirl antanzt, das
ebenso wie etliche ihrer zahllosen Liebhaber nackt zu ergoogeln ist, macht nirgends halt. Auch nicht davor,
den Papst als Marionette für eine Politshow zu benutzen, bei der letzterem medienwirksam eine Lockerung
der Laizität (zugunsten von was Nebulösem) angedeutet wird, während in Paris die Abänderung von Gesetzen
in dieser Hinsicht in Abrede gestellt wird. Soweit ist es also schon gekommen mit dem Christentum, daß
Leute, die sich hier Christen nennen, einem PC-Zeitgeist frönen, der besagt: Vom Konkubinenbett aus,
das keinem (Wähler) was angeht, zu tolerieren ist und nicht diskriminiert werden darf, läßt sich sehr
wohl ein politischer Job toll leisten – besonders, wenn es dabei darum geht, der „zunehmenden Säkularisierung
entgegenzuwirken“!?
#53 Weißer Ritter 01:06:05 | Samstag, 26. Januar 2008
8 cm: Wo liegt das Problem? Zitat: Repräsentant des Abendlandes, dieser entwurzelte Homoehebefürworter
mit einem 8 cm größeren ehefeindlichen Nacktmodel an seiner Seite Wieso haben sie ein Problem mit einer
Frau, die 8 cm größter als der Mann ist? Sie ist Model! Oder gehört das zu den Komplexen bestimmter
Kreise?
#52 k.h. Friedgen 20:33:30 | Freitag, 25. Januar 2008
@vineta, christ, logischer Denker und Politisch Informierter in Person Christen gibt es in vielen Schattierungen,
auch solche, die vor allem das 6. Gebot in allen Schattierungen kennen und es allen, die nicht so vollkommen
sind wie sie, ständig um die Ohren schlagen (siehe „Narziß u. Goldmund“, H.Hesse). Logisch dürften
ja eigentlich nur Zölibatäre an der Spitze der Staaten stehen, die anderen taugen nichts (weil sie ja
vom Bett aus regieren). Politisch informieren Sie sich ja wohl in BUNTE, brisant und „leute heute“: Was
hat eine Rückbesinnung auf das christl. Erbe Frankreichs (s. Artikel) damit zu tun, ob Sarkozy Briefmarken,
Uhren und Füller sammelt, seine neue Gespielin 8 cm größer ist, welche Kinder er aus welchen Ehen hat
usw.? Und was, in aller Welt, ist ein ehefeindliches Nacktmodel? Nackt scheint ja für Sie ganz schrecklich
zu sein, besonders bei Frauen! Wollen Sie wieder Hexenverbrennungen? Noch einmal: Sarkozy muß seine politischen
Qualitäten noch beweisen, aber sein Privatleben sollte in einer pluralistischen Gesellschaft nicht thematisiert
werden, es sei denn, er stellt es als Vorbild für andere hin. Zum Artikel ist nur zu sagen, daß die
von Sarkozy genannten Ansätze, der zunehmenden Säkularisierung Frankreichs entgegenzuwirken, durchaus
positiv zu werten sind. Warten wir seine Taten ab, und zwar seine politischen, nicht die in seinem Bett
(das geht niemand etwas an).
#51 raindance1 † 20:10:03 | Freitag, 25. Januar 2008
Sarkozy hat Frankreich eine moderne Monarchie auf Zeit gegeben…und so regiert er wie ein absoluter Herrscher
und er lebt und liebt wie alle seine Vorgänger mit gekrönten Häuptern…
Was ist denn ein „ehefeindliches Nacktmodell“? Es gibt eine schöne Spruchweisheit von – horribile dictu –
Mao Tse-Tung: „Was ist ein dummer Mensch? Einer, dem man mit dem Finger den Mond zeigt und der dann auf
den Finger statt auf den Mond schaut.“ Was, bitte schön, hat denn Sarkozys Lebenswandel mit seiner Aussage
zu tun, die Laizität sei „verkrustet“ und es bedürfte vorrepublikanischer Kräfte, um das Gemeinwesen
zu erhalten? Auf Deutsch heißt das: Der demokratische Rechtsstaat lebt von Voraussetzungen, die er weder
schafft noch erhält. Und wenn solcherart Erkenntnisse nun auch beim liberalen Establishment salonfähig
werden -Sarkozy in Frankreich, Habermas in Deutschland – dann ist das doch zunächst begrüßenswert.
Es zeigt doch, daß hier geistig was in Bewegung kommt. Und will man nun in dieser Debatte mitmachen,
damit sie vielleicht zu einem guten Ende führt, oder will man sich über die „Unkeuschheit“ der Frau
Bruni erregen? Und was, bitte, ist ein „ehefeindliches Nacktmodell“? Ist Frau Bruni Nacktmodell und ehefeindlich,
oder ist sie ein besonderer Typus Nacktmodell, eben ein ehefeindliches? Worin genau äußert sich diese
Ehefeindlichkeit, etwa im Gegensatz zu anderen Nacktmodellen? Und wer glaubt eigentlich ernsthaft, mit
derlei Debatten irgendwas bewegen zu können?
@ Friedgen, den Begriffsstutzigen! In einer Berliner Zeitung schrieb ein Kommentator, er hätte auch keine
Probleme damit, wenn Sarko selbst nackt aufträte. Das könnten doch glatt Sie gewesen sein, nicht wahr?
Denn für Leute Ihres PC-Schlages ist er ja ein akzeptabler Repräsentant des Abendlandes, dieser entwurzelte
Homoehebefürworter mit einem 8 cm größeren ehefeindlichen Nacktmodel an seiner Seite ! Für den Islam
freilich ein willkommener Beweis mehr für den verkommenen und zu übernehmenden unmoralischen Westen!
Statt die geforderten Belege für die TROTZDEM angeblich guten politischen Leistungen dieses blinden Aktionisten (
und die eines Seehofer) hier abzuliefern, führen Sie einfach weitere Sexchaoten an, die in Europa füher
mal das Sagen hatten, ohne zu merken, wie Sie sich dabei gleich dreifach disqualifizieren: ALS CHRIST,
indem Sie weltliche Herrscher in eine Reihe mit Päpsten stellen, als ob Sie von letzteren auch nicht
mehr erwarten würden. ALS LOGISCHER DENKER mit Ihrem Hinweis auf die Mätressen Louis XIV, als ob der
vom Bett aus trotzdem eine gute Politik gemacht und nicht u.a. Deutschland zeitlebens bekriegt hätte.
ALS POLITISCH INFORMIERTER mit Ihrer naiven Ansicht, Europa habe bisher Bettpolitiker überlebt und werde
weitere überleben, als ob das früher in jeder Hinsicht konkurrenzlose Europa sich nicht Defizite leisten
konnte, die ein geistig und demographisch zusammenbrechendes Europa mit dem Islam ante portas und im Inneren
sich nicht im geringsten leisten kann.
#47 Pius XII 11:42:29 | Donnerstag, 24. Januar 2008
@ Friedgen Danke für den nüchternen Beitrag :)3 Die Welt geht sicher nicht unter, weil Herr Sarkozy
Probleme mit der katholischen Ehemoral hat. Sicher ist es immer überraschend, wenn ein ENArch plötzlich
seine Liebe zum Hl. Stuhl entdeckt. Aber Wunder geschehen eben immer wieder. Und letztlich bestätigen
die neuen Töne aus dem Elysee doch nur nur, daß sich geistig was tut in Europa. Das hat was mit der
intellektuellen Strahlkraft des Papstes zu tun genauso wie mit dem sichtbaren Scheitern des laizistischen
Modells und der islamischen Herausforderung. Jedenfalls sollte man diese neuen Debatten aufgreifen und
sich an ihnen beteiligen, anstatt über die Sarkozys Schlafzimmer oder gar seine jüdischen Ahnen zu räsonieren
(dümmer geht’s nimmer).
#46 k.h. Friedgen 10:03:52 | Donnerstag, 24. Januar 2008
@vineta Sie scheinen sich aber in Geschichte schlecht auszukennen! Wenn Sie das christliche Abendland
schon in Gefahr sehen, wenn der Papst einen Präsidenten empfängt, der sich nicht an die christliche
Ethik hält, na, wie war das denn mit Frankreichs „Allerchristlichstem König“ Ludwig XV., um nur einen
herauszugreifen? Da gabs ja nicht nur die Pompadour und die Dubarry, sondern noch eine ganze Heerschar
dieser Gestalten, vom Klerus der damaligen Zeit ganz zu schweigen! Als Ludwig XIV. eines Morgens sich
bei seinem, ständig beim Frühstück anwesenden Beichtvater entschuldigte, er hätte der Frühmesse leider
wegen einer Migräne nicht beiwohnen können, gab der Prälat lässig zur Antwort: „Ich sah sie, sie war
blond und hatte sehr lange Beine.“ Und nehmen Sie doch einmal die Päpste des ach so glaubensstarken Mittelalters!
Da braucht man gar nicht erst Alexander VI. anzuführen, da gab es noch etliche andere, die moralisch
auch nicht besser waren. Und das christliche Abendland hat sie alle überlebt, es wird auch einen Staatspräsidenten
Sarkozy überleben, der übrigens gar nicht so schlecht ist, wie er immer wieder gemacht wird.
Religionen Es kommt mir so vor als will Nicolas Sarkozy die Religionen, besonders den Islam und das Christentum
dazu benutzen um in Frankreich die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. Das wird aber mit seiner
freimaurerischen Grundhaltung so nie passieren, im Gegenteil, ethnische und religiöse Spannungen werden
verstärkt und Gottes Segen für das Land wird sich noch weiter zurückziehen. Der einzelne anständig
lebende Muslim muss geachtet werden, aber das Ziel muss auch seine Hinführung zum Christentum sein.
#44 Dr. Schlämmer 05:59:22 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Ja, ja, danke, wir glauben es sofort … Dass Problem bei Sarkoz ist, dass er heute das sagt, morgen jenes.
Man weiß nie ganz, wofür er wirklich steht. Mittlerweile beginnt er den Franzosen selber auf den Nerv
zu gehen. Show und Appearance gehen bei ihm eindeutig über Inhalt und diesbezügliche Festigkeit. Möglicherweise
muss der Mann erst noch einmal seine ganz persönliche Krise erleben, damit er weiß, wofür er wirklich
stehen kann.
Was ist da eigentlich noch verteidigenswert am christlichen Abendland und der europäischen Kultur? 1)
Wenn der Papst den Briefmarken-, Uhren- und Füllersammler Sarkozy empfängt und in einer feierlichen
Zeremonie zum Ehrenkanonikus ernennt, ihn, der schon 2 Ehen hinter sich hat ( eine mit 2 Söhnen und eine
mit 1 Sohn und 2 Stieftöchtern) und nunmehr das Schlafzimmer teilt mit Madame Pompadour II, d.h. mit
dem aus zerrütteten Familienverhältnissen kommenden und schon mit vielen Männern liiert gewesenen (
von einem hat sie einen 6jährigen Sohn), ehefeindlichen ( jederzeit im Internet erlebbaren) Nacktmodel
C.Bruni, mit der er sich in islamischen Ländern ( wo sie schon als Prostituierte bezeichnet wurde) und
in Indien nicht blicken lassen kann? 2) Und wenn gemäß der hierzulande üblichen PC-Mentalität gleich
der 1. Kommentator einem das Tabuisieren von Sarkos skandalösem Lebenswandel vorschreibt, da dieser doch
selbstverständlich ( und der Belege bedarf es da erst gar nicht) trotzdem eine gute politische Arbeit
leiste (genau wie der Seehofer,was ebenfalls nicht belegt werden muß) ??
#42 Florian Geyer 01:05:23 | Donnerstag, 24. Januar 2008
clarissa „Christus ist der Messias der Welt!Und sind wir nicht das wahre Israel? – Gute Nacht, cc.“ Das
ist doch ein schönes Wort zum Abschluss. l.g guts nächtle
#40 Alois Bischof 00:55:23 | Donnerstag, 24. Januar 2008
@‘FatherChristmas’ Sie mögen hier Ihre markionistische Häresie vermischt mit falschem nichttraditionellen
‘braunen’ ‘Katholizismus’ propagandieren, aber Unser Heiland Jesus der wahre Messias des jüdischen Volkes,
nannte sich selbst auch JHWH (Ich bin Der bin), in Jo. 8:58 „Bevor Abraham ward, Ich bin.“ Die ungläubigen
Pharisäer sahen das als Gotteslästerung an. Sie und Ihre braunen Markionisten Nichtchristen, seid paranoid
und übertrieben. Natürlich kann kein Katholik den Wiederaufbau des 3. Tempels mittragen, ich glaube
sogar es könnte zum Zentrum der Antichristperson werden, aber Ihre theologische Ausführungen und Ihr
Antisemitismus sind weder römisch-katholisch noch christlich noch biblisch. Christus ist der Messias
Israels!
Sed quis erit proximus kohen hagadol? Mir schwant, Sie sind ein Klon den Zeitgenossen nachtlaterne, denn
heller als bei ihm ist es bei Ihnen auch nicht!
Wertes Väterchen Frost, leiden Sie unter einem Wiederholungszwang? Falls ja, sollten Sie sich professioneller
Hilfe bedienen; die erhalten Sie aber nicht hier, denn das ist keine Selbsthilfegruppe!
Werter Bazillus, (ich hoffe, sie merken, daß sie es bei mir schon vom Neutrum Bazillum über das Femininum
zum Maskulinum geschafft haben!) zunächst möchte ich mich als alte Schachtel für Ihre Blumen bedanken,
die bekomme ich nämlich heuer nicht (mehr) sehr häufig. Ihre Hymne ist ja schön und mag geeignet sein,
Koranrezitation zu übertönen. Aber Musik? Musik ist das nicht, denn die müßte Melodie, Harmonie, Rhythmus
und Kontrapunkt haben, wie mir noch mein Klavierlehrer vor über vierzig Jahren eingetrichtert hat. Aber,
wenns Ihnen gefällt und seinen Zweck erfüllt …
@Clarissa C. Aber den Pontifex und seine Kirche (oder auch Religionsgemeinschaft) als „ratzinger’sche
Afterkirche“ (Zitat) zu verunglimpfen, disqualifiziert sie definitiv als Mensch wie als Gläubigen. :(3
:)3 Sie werden mir immer sympathischer. Der Feinheit Ihres Ausdrucks bin ich leider nicht in der Lage
das Wasser zu reichen, das heisst, – der Verfasser, der von Ihnen zu Recht kritisierten Zeilen ist für
mich einfach nur ein Arschloch, noch dazu ein Dummes. –---------------- So ihr Lieben, der Strepto hat
eben die „unverdiente Teilgnade“ oder war es die „teilverdiente Gnade“ der Erkenntnis bekommen sich für
die nächsten zwei Wochen hier nicht mehr blicken lassen zu sollen. Wenn mich die „Vollgnade“ erwischen
sollte wird sie mich wahrscheinlich derart erleuchten, dass ich den ganzen Stammtisch hier dermassen zum
kotzen finde, dass ich überhaupt nicht mehr zurückkomme. Aber wie gesagt, ich warte diesbezüglich noch
auf Vollendung der Teilgnade zur Vollgnade oder zumindest eines weitern Anteiles an Gnade, der mich der
Vollgnade ein Stück näher bringt und somit der Erkenntnis, ob meine Anwesenheit hier noch Sinn macht.
Ich werde mich jetzt erst einmal zwei Wochen entspannen. Damit ihr während meiner Teilzeitabwesenheit
nicht so traurig seid, werde ich euch nicht als Waisen zurücklassen und als kleine Erinnerung dürft
ihr Streptos Nationalhymne www.youtube.com/watch?v=yPudiBR15mk anhören, die Strepto immer dann besonders
laut abspielt, wenn sein Nachbar wieder einmal laut Koranverse rezitiert.
Liebes Väterchen Frost! Gibt es einen nachvollziehbaren Grund, warum wir Ihr (sicher interessantes) Posting
jetzt kennen müssen, oder sollten wie Sie dazu nicht ein anderes Mal hören?
Selbst Scheinpäpste werden wohl im Bewußtsein ihrer rechtmäßigen Wahl auf die Wiederkunft des Messias
warten; und daß B16 fünfmal täglich seinen Gebetsteppich gen Mekka ausrollt, hat man ja noch nicht
wirklich gehört. Welche Belege können Sie daher für Ihre Behauptungen beibringen? Aber: Bitte keine
Privatoffenbarungen!
#29 Alois Bischof 23:18:43 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Trotz… …seines unmoralischen „Liebesbeziehungenlebens“, spricht Sarkozy hier die Wahrheit. Aber er
‘verletzt’ so die totalitären Gefühle der Drahtzieher der französischen Politik, nämlich der Hochgradfreimaurer
der irregulären Logen (atheistisch). Wird er das politisch überleben? Dennoch, ich hoffe daß nach Sarkozy
Ludwig XXI. in Frankreich antritt und nicht wieder ein Strohmann der Hochgradfreimaurerei und der Globalregierungsverschwörer.
Nun, Sie mögen sich vielleicht für berechtigt halten, den Pontifex und die Kirche als „ratzinger’sche
Afterkirche“ (Zitat) zu bezeichnen, obwohl das unter zivilisierten Menschen (selbst wenn diese nicht die
gleichen Ansichten teilen) als indiskutabel gelten dürfte. Daß es eine Kirche gibt, bestätigen Sie
ja mit der Feststellung, daß diese mit sich (bzw. wohl mit ihrem „wahren selbst“) im Schisma liegt. Schön,
Sie mögen sedisvakantistischen Ideen anhängen, Katholiken als papistische Irrgläubige ansehen, auf
die Ankunft des wahren Messias warten, fünfmal täglich gen Mekka den Propheten verehren, darauf warten,
daß Vischnu die Welt zertanzt oder darauf setzen, daß dem großen Geist der Duft des Kinikinnik aus
Ihrer Friedenspfeife wohlgefällig ist. Aber den Pontifex und seine Kirche (oder auch Religionsgemeinschaft)
als „ratzinger’sche Afterkirche“ (Zitat) zu verunglimpfen, disqualifiziert sie definitiv als Mensch wie
als Gläubigen.
Werter Mandarinenjäger! Ob es Ihnen wohl auch gelingt, nicht jedes Niveau auf anhieb nach unten zu durchbrechen?
Das macht eine Unterhaltung so schwierig, weil ich mich nicht auf Ihr Niveau herunterarbeiten kann. Nun
ja, Männer eben!
#19 virOblationis 21:39:46 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Fabiano So weit ich weiß, hat die Muttergottes den Seherkinden mitgeteilt, der Zusatz solle nach jedem
Gesätz gebetet werden. Übrigens gibt es verschiedene latein. Fassungen: Nostris, o Iesu, debitis indulge,
erue nos ab ignibus inferni, caelique portas universis pande, miseris praesertim. Iesu, iniquorum miserere
nostri, nos et inferni fac ab igne salvos, fer supra cunctorum animas et illuc, praefer egenas. O mi Iesu,
peccata nostra ignosce, et ab igne inferni nos libera. Omnes animas ad caelum perduc, imprimis illas quae
tua maxime indigent misericordia. O mi Iesu, dimitte nobis debita nostra, libera nos ab igne inferni,
conduc in caelum omnes animas, praesertim illas, quae maxime indigent misericordia tua. O (mi) Iesu, peccata
nostra ignosce, et ab igne inferni nos libera. Omnes animas ad caelum perduc, imprimis illas quae maxime
indigent misericordia tua. Domine Iesu, dimitte nobis debita nostra, salva nos ab igne inferiori, perduc
in caelum omnes animas, praesertim eas, quae misericordiae tuae maxime indigent.
#18 engelhardt † 21:38:28 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Die JODEN! Na endlich mal wieder ein Thema, bei dem die ueboichen Nazis ihrem Judenhass wieder froehnen
koennnen. Alte Messe, Homosexuelle, Juden und Abtreibung. Was anderes scheint in der Welt der Kreuznetler
nicht zu existieren.
@virOblationis die fünf gesetze kenne ich, für die ersten drei bedanke ich mich! Was hat es mit dem
vorher genannten Gebet -nach Fatima- nach jedem gesetz auf sich?
#16 virOblationis 21:30:18 | Mittwoch, 23. Januar 2008
pro Fabiano Ave Maria (s. 25.3.) … Iesus, qui adaugeat in nobis fidem. Ave Maria … Iesus, qui corroboret
in nobis spem. Ave Maria … Iesus, qui perficiat in nobis caritatem. Ave Maria … Iesus, quem, Virgo,
de Spiritu Sancto concepisti. Ave Maria … Iesus, quem, Virgo, visitando Elisabeth portasti. Ave Maria …
Iesus, quem, Virgo, genuisti. Ave Maria … Iesus, quem, Virgo, in templo praesentasti. Ave Maria …
Iesus, quem, Virgo, in templo invenisti. Ave Maria …Iesus, qui pro nobis sanguinem sudavit. Ave Maria
…Iesus, qui pro nobis flagellatus est. Ave Maria …Iesus, qui pro nobis spinis coronatus est. Ave Maria
…Iesus, qui pro nobis crucem baiulavit. Ave Maria …Iesus, qui pro nobis crucifixus est. Ave Maria
…Iesus, qui resurrexit a mortuis. Ave Maria …Iesus, qui in caelum ascendit. Ave Maria …Iesus, qui
Spiritum Sanctum misit. Ave Maria …Iesus, qui te, Virgo, in caelum ssumpsit. Ave Maria …Iesus, qui
te, Virgo, in caelis coronavit.
Nicht mehr als ein neuer Tiefpunkt des Abendlandes Einem Christen kommt es sicher nicht zu, von diesem
Politiker etwas Vernünftiges zu erwarten, denn wie ein Klick auf seine Seite bei Wikipedia und noch erschreckender
Google- Klicks auf Carla Bruni, das eheverachtende Nacktmodel lehren, handelt es sich bei ihm nicht mehr
als um einen unglaublich entwurzelten Menschen, der bisher nur durch Verkäufe von Atomkraftwerken und
allerlei sonstigen Unfug in die Schlagzeilen geraten ist. Abgesehen davon, kann man kein vernünftiges
Handeln von einem erwarten, der so wirres Zeug daherredet : Einerseits fordert er ( in opportunistischer
Weise auf den Papstbesuch und konservative Wähler schielend) eine Rückbesinnung aufs christliche Erbe (
wobei er natürlich seine eigene Person und sein eigenes Privatleben davon ausklammert) – andererseits
fordert er ( auf die immer zahlreicheren Muslime schielend) eine Einbindung aller Religionen ins öffentliche
Leben und die Respektierung deren Festtage.
#12 Karl Murx 21:09:03 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Wenn Ihnen Marranenjäger zu primitiv ist,… …dann nehmen Sie doch „Verschwörung gegen die Kirche“
von Saënz y Arriaga SJ www.catholicvoice.co.uk/pinay/ alias Maurice Pinay.
#11 k.h. Friedgen 20:51:40 | Mittwoch, 23. Januar 2008
@Marranenjäger Wollen Sie wirklich von jemand ernst genommen werden, der seine Sinne noch beisammen hat?
Und Ihren Antisemitismus können Sie sich auch sparen. Was hat Sarkozys Herkunft mit der Sache zu tun?
Liebe Poster es gehört nicht zum Thema, dennoch würde ich mich über eine Antwort sehr freuen. Wieso
betet man den Rosenkranz klassischerweise in der Landessprache? Ich bete ihn gerne auf Latein; ist es
jemandem möglich, mir die ersten drei Ave maria (… zB …der in uns die hoffnung stärke…) lateinisch
zukommen zu lassen? Gibt es für den Rosenkranz einen klassischen römischen Ritus? Ich bete nach jeden
Gesetz das Gebet von Fatima Domine Iesu, dimitte nobis debita nostra, libera nos ab igne inferni, conduc
in caelum omnes animas, praesertim eas, quae misericordiae tuae maxime indigent Ist dies korrekt? Ich
danke den Antwortenden und hoffe auf Aufklärung! In Christo Fabianus
#5 Nachtlaterne 20:04:19 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Friedgen, Schhröder war ja nun wirklich eine ganz schräge Nummer. Beim französischen Staatspräsidenten
wird man sehen. Sein Einstand war jedenfalls nicht berauschend. Aber gleichwohl: So viele Menschen wären
dankbar für gute und richtige Worte und Taten. Ich habe den Liberalismus und Kommunismus jedenfalls gründlich
satt.
Vorsichtig abwarten, klug wägen, skeptisch bleiben! 1) Eine Verbesserung der kirchlichen Situation in
Frankreich ist aus kirchlicher Sicht wünschenswert; sicher ebenso eine staatskirchenrechtliche Klärung
des Verhältnisses zwischen der französischen Republik und dem Hl. Stuhl. Da muß man abwarten, wie sich
der Präsident der Republik das vorstellt. 2) Ich zweifle nicht, daß Sarkozy auch als Präsident handeln
wird, weil er das auch schon vorher tat. Aber die Taten werden sicher klug zu wägen sein, denn „staatliche
Religionsunterstützung“ wird in Frankreicht, wenn überhaupt, nur als gleichmäßiges Zuwenden zu allen
Religionen politisch durchsetzbar sein (und seine Wiederwahl wird Sarkozy sicher nicht gefährden wollen).
3) Damit haben wir aber damit zu rechnen, daß der Islam, von der Zahl seiner Gläubigen bereits die zweitstärkste
Religionsgemeinschaft in Frankreich, eine Aufwertung erfahren dürfte. Dann wäre es in Frankreich wahrscheinlich
nur schwer möglich, betont islamische Parteien (diese müssen noch nicht einmal extrem sein), zu verhindern,
weil die Religionszugehörigkeit von Kandidaten als Kriterium im Wahlkampf genannt werden könnte, was
bislang gesetzlich verboten ist. 4) Ob das dann tatsächlich auf eine Unterstützung der Kirche hinausläuft,
oder sogar langfristig eine Schwächung durch größere Staatsnähe und Aufwertung des Islam bedeutet,
verdient skeptische Beobachtung. 5) Noch glaube ich aber nicht daran, weil ich in rebus huius mundi nur
glaube, was ich sehe und beweisen kann.
#3 k.h. Friedgen 19:40:11 | Mittwoch, 23. Januar 2008
@nachtlaterne Natürlich müssen wir abwarten, aber in der Vergangenheit (als Innenminister) hat Sarkozy
doch mehrfach bewiesen, daß er nicht nur redet, sondern auch handelt. Darum hinkt der Vergleich mit Schröder
ein bißchen.
#2 Nachtlaterne 19:34:32 | Mittwoch, 23. Januar 2008
friedgen, ja, der mann spricht nicht schlecht. schröder tat das ganz zu anfang auch, auf seine art, enttäuschte
dann aber schwer. grunsätzlich hat der französische staatspräsident etwas gutes gesagt: dass ein land
ohne tieferen gottesbezug zugrunde geht.
#1 k.h. Friedgen 18:57:16 | Mittwoch, 23. Januar 2008
Da kann man nur zustimmen! Wo der Mann recht hat, da hat er recht! Europa täte es gut, wenn es mehr Männer
mit dem Mut eines Nicolas Sarkozy gäbe. Aber bestimmt kommt ja gleich wieder einer, der auf dem Privatleben
des Präsidenten herumhackt! Da sage ich nur: Seehofer!!!!