[ « 74 75 76 77 78 » ]
Freitag, 25. Januar 2008 19:00
Sie sind zwischen 19 und 35 Jahre alt?
Für Studenten gibt es verschiedene Arbeitsangebote. Wer das falsche annimmt, könnte unter Umständen schon bald seinem eigenen Sohn in der Straßenbahn begegnen. Ohne es zu merken.
Auf dem Weg zur Samenspende
Auf dem Weg zur Samenspende
(kreuz.net) Eine österreichische Webseite, die sich Studentenjobbörse nennt, hat kürzlich ein seltsames Angebot für einen Zusatzverdienst publiziert.

Es stammt von einer Privatklinik, die sich „Kinderwunschzentrum“ nennt und nach Samenspendern sucht:

„Helfen Sie kinderlosen Paaren, sich ihren Herzenswunsch zu erfüllen“ – fleht die Firma in ihren Werbeunterlagen potentielle Mitarbeiter an.

Die Voraussetzungen sind ein Alter zwischen 19 und 35 Jahren:

„Sie haben eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes beziehungsweise laufendes Hochschulstudium“.

Die Firma weist potentielle Samenspender darauf hin, daß es in deren Familie keine Erbkrankheiten geben darf. Ebenso darf der Sperma-Anbieter nicht an einer Infektionskrankheit leiden.

Er wird auch darauf hingewiesen, daß es nicht erlaubt ist, in Österreich in einem anderen Programm gleicher Art aktiv zu sein:

„Sie sind zuverlässig und nehmen dieses heikle Thema sehr ernst“ – wird der Jobsucher weiter ermahnt.

Unter dem Abschnitt „Was wir Ihnen bieten“ erklärt die Firma auf ihrer Webseite, daß es nach dem österreichischen Fortpflanzungsmedizingesetz nicht erlaubt ist, für eine Samenspende zu bezahlen.

Es gibt aber ein Hintertürchen: „Wir können Ihnen jedoch eine Aufwandsentschädigung von 75 Euro pro Spende anbieten, wenn Sie in unser Programm aufgenommen werden.“

Als Kontaktperson bietet sich eine gewisse Simone S. an, die sich biomedizinische Analytikerin nennt.

© Titelbild: Flickr-Benützer „Stefan Z.“, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 26 Lesermeinungen:
Montag, 28. Januar 2008 11:22
Pascal123: @Rächer
Leider stimmt das so nicht ganz. Jeder Organtransplantierte bekommt Medikamente, die die Abstoßungsreaktion des Körpers unterdrücken, und der Körper das neue Organ nicht als Fremdorgan abstösst.
Ansonsten bin ich voll auf Ihrer Linie.
Sonntag, 27. Januar 2008 00:39
Wenn sie es würden, dann müßten wir von Organtransplantationen gar nicht sprechen, nicht wahr? Wenn Gott wirklich wollte, daß wir Organe nicht austauschen können, dann hätte er uns auch keine Mittel ersinnen lassen, die Abstoßungsreaktion zu umgehen. Da wir dies können, ist Ihre These unzutreffend.
Samstag, 26. Januar 2008 20:42
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Rächer,
… wieso die fremden Organe grundsätzlich abgestoßen werden.

Werden sie nicht.

… wieder mal schlecht informiert oder was?
Samstag, 26. Januar 2008 20:32
wieso die fremden Organe grundsätzlich abgestoßen werden.

Werden sie nicht.

Nach demselben Muster dürften Sie auch nicht zum Arzt gehen, wenn Sie sichd as Bein gebrochen haben. Vielleicht ist es ja gottes Wille, daß Sie fortan mit gebrochenem Bein durch die Welt laufen!
Samstag, 26. Januar 2008 20:21
Gotthard: @pneumat
man sollte wirklich überlegen, ob man bei einer Rhesus-Unverträglichkeit das Blut des Neugeborenen austauschen sollte … dem Schöpfer ins Handwerk gepfuscht. oder ?
Samstag, 26. Januar 2008 19:53
pneumat: Kurt.K
„Mit diesem UNSINN verhindern Menschen wie Sie, dass es mehr Leute gibt, die Organe spenden“.
So rücksichtslos gegen die Göttliche Schöpfung! Man sollte es überlegen, wieso die fremden Organe grundsätzlich abgestoßen werden. Oder wird der Rücksichtslose dem Schöpfer Chauvinism vorwerfen?
Alle Lesermeinungen anzeigen 20 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net