Heute morgen empfing der Papst die slowenischen Bischöfe. Dabei übte er heftige Kritik an der Europäischen Union. Slowenien hat derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne.
Privataudienz im Vatikan am 12. Dezember mit NGOs.
(kreuz.net, Vatikan) In seiner Ad-Limina-Ansprache verurteilte der Heilige Vater den Säkularismus westlicher
Prägung. Er sei vielleicht noch heimtückischer als jener kommunistische Art und zeige beunruhigende
Symptome wie die Jagd nach dem Materiellem, den Geburtenrückgang und das Schwinden der religiösen Praxis.
Der Heilige Vater zitierte auch den Hirtenbrief der slowenischen Bischöfe anläßlich des EU-Beitritts
im Jahr 2004. Darin begrüßten die Bischöfe den Beitritt in höchsten Tönen.
Wenn man diesen Hirtenbrief
heute lese, stelle man fest, daß die Forderungen von damals nicht eingelöst worden seien – so der Papst:
„Wenn Europa wirklich ein Raum des Friedens bleiben und werden will und sich auf den Respekt der Menschenwürde
beruft, dann kann es nicht die wichtigste Komponente dieses Fundaments verleugnen – die christliche.“
Nicht alle Humanismen seien gleich. Sie seien auch aus moralischer Sicht unterschiedlich zu werten: „Ich
rede hier nicht einmal von den religiösen Aspekten, sondern beschränke mich auf ethisch-soziale Blickpunkte.“
Aufgrund verschiedener Menschenbilder würden sich verschiedene Regeln für das Zusammenleben ergeben.
Heute werde der Mensch meist individualistisch gesehen: „Wie will man so die Mühe rechtfertigen, die
der Bau einer gerechten und solidarischen Gesellschaft benötigt?“
Das Christentum sei die Religion der
Brüderlichkeit: „Das gilt auf jedem Kontinent, auch in Europa.“
Der Papst sprach auch die Religion an.
Viele europäische Intellektuelle hätten heute noch Schwierigkeiten einzusehen, daß „Vernunft und Glaube
einander brauchen“.
Möglicherweise seien die Mittel- und Osteuropäer ein bißchen zu optimistisch gewesen,
als deren Länder vor vier Jahren der Europäischen Union beitraten – so der Heilige Vater.
Die Ansprachen
des Papstes bei den Ad-Limina-Besuchen werden häufig von den Bischöfen selber verfaßt.
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45 Lesermeinungen
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#46 Florian Geyer 15:07:09 | Freitag, 25. Januar 2008
der Kapitalismus wie er zur Zeit praktiziert wird ist eine Menschheitsgeissel. Die Philosophie des persönlichen
Vorteils gebiert Ungeheuer wenn sie unkotrolliert wuchert. Der Staat hat die Aufgabe Güter gerecht zu
verteilen. Der Unglaube ist die begünstigung des kapitalismus schlechthin. Wo der Glaube fehlt rennen
die Leute den Gütern nach. Schon in der Schule wird darauf hintrainiert indem man Kindern ein falschess
Werteschema vorgibt. Was die Erwachsene Brut vorlebt machen die Kinder im kleinen nach (Markenjeans, Handys,
etc etc) Wo der Mensch sein Herz hängen hat dort engagiert er sich auch. Der Mensch muß sich die Welt
unterwerfen, dazu ist er berufen. Wer sich unterwirft unter die Dinge ist eine erbärmliche knechtische
Figur. Jede Person die materiell leidet ist ein Versagen des Staates. Um agieren zu können muß sich
der Staat freimachen von internationalen Konzernen und autark wirtschaften.
#45 Alois Bischof 12:32:58 | Freitag, 25. Januar 2008
Roman Prodi ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission, de facto Superstaatsführer der E.U. (1997-2004),
ist nach Aussagen des ehemaligen KGB-, FSB-Sowjetagenten Alexandr Litvinenko (ermordet Oktober 2006) ein
Informant der KGB, der Sowjetunion, und späteren russischen FSB, und ein Agent für den Sowjetbereich
gewesen. Das erklärte der Britische Europaabgeordnete Gerard Batten (MEP, UK Independence Party) im Mai
2006, einige Monate vor der Vergiftung Litvinenkos. Hier das Video auf YouTube. www.youtube.com/watch?v=c7pTEoq2Hho
Die Europäische Kommission verweigerte natürlich eine Untersuchungskommission einzuberufen zu dieser
Sache. Das sagt vieles auch. Der Witz E.U.S.S.R. wird dadurch weniger scherzhaft als gedacht.
Ich wüßte nicht, wann der Weg der („aufgeklärten“) Philosophie der Kirche „abgepreßt“ hätte werden
müssen. Früh schon und sehr intensiv haben sich gerade Kirchenmänner mit ihr auseinandergesetzt, z.
B. Ignaz v. Wessenberg, der in seiner Schrift „Die großen Kirchenversammlungen …“ einen ersten Entwurf
aufgeklärter Dogmengeschichte vorlegte, in dem es ihm darum ging, die Dogmen der Kirche zu zu verstehen,
daß man ihnen nicht nur im Glauben zustimmen (muß), sondern sie auch verstandesmäßig verstehen und
so überzeugt bejahen konnte. Oder der große Martin Gerbert von St. Blasien, auf dessen Grundlage Wessenberg
weitergearbeitet hat. Mithin kann man das ganze Programm der Scholastik mit der Erschleßung der antiken
Bildung als Voraufklärung betrachten, zumal durch sie die Theologie aus der engen Umklammerund durch
die (spät-/neu-) platonische Philosopie befreit worden ist. Thomas Pröpper, der münsteraner Dogmatiker
hat in seiner Diss. (oder habil.?) die Glaubensgeschichte selbst als geistige Befreiungsgeschichte verstanden;
durchaus im Sinne von Kants dictum: Aufklärung ist die Befreiung des Menschen aus (bei Pröpper: durch
Aberglauben) selbstverschuldeter Unmündigkeit.
@Leblhuber – Sie irren! Der „eigentständige Weg der Philosophie“ – das ist wie der eigenständige Weg
der Gentechnologie, die immer wieder und vermehrt versucht in die Schöpfung Gottes einzugreifen. In beiden
Fällen vermisse ich die Verantwortung dem Schöpfer gegenüber. Ihre Auffassung, daß der „eigenständige
Weg der Philosophie“ der Kirche abgepresst worden ist, ist in diesem Sinne sogar richtig. Waffen, die
im Gehirn entstehen und alleine aus des geistes Kraft sich dort entwickeln sind nämlich, solange sie
darin sind, nicht zu erkennen und zu bekämpfen. Daher ist die größte Waffe die je geschaffen werden
könnte das freie Denken. Diese Waffe kann sich im Sinne Jesu Christi entwickeln oder gegen ihn. Im Hinblick
auf das Ewige Leben sollte für das denken doch zumindest zuerst einmal das Ziel klar sei.
@clarissa c.: Selbst, wenn sie achristlich wäre, die moderne ancilla theologiae, wäre sie doch immer
noch kraft menschlicher Vernunftbegabung der natürliche Zugang zu Gott. Clarissa, das scheint mir in
den Ohren der meisten hier vertretenen Traditionalisten mehr als häretisch zu klingen. Solange die Philosophie
im Dienst der Religion geduldet war und ihre Stellung als „ Magd“ nicht in Frage stellte, war sie ja ein
nützliches Werkzeug. Sie hat doch erst mit Thoms v. A. (Aristoteles über Averroes und Maimonides) begonnen,
sich vom Gängelband der Religion zu lösen. Der Widerstand reicht ja von Thomas über die Renaissance
bis zur Aufklärung, um dann in den Syllabi ihr unrühmliches Ende zu finden. Und sind wir doch ehrlich:
Ohne den Machtverlust stünden wir heute noch dort, wo wir vor 150 Jahren gestanden sind. Manche Juser
hier stehen dort noch immer. Der eigenständige Weg der Philosophie musste doch erst der Kirche abgepresst
werden. In manchen Kreisen ist nicht der „Zugang zu Gott“ und die daraus abgeleitete Ethik das Wesentliche,
sondern die Zelebratinsrichtung im Gottesdienst und die Art der Darreichung der Hostie. Falls ich einen
Zugang zu Gott finde, stehe ich vor der Wahl des Weges. Der Katholizismus, so wie er hier von manchen
Screibern vertreten wird, scheint mir für so manchen Suchenden kein gangbarer Weg.
Selbst, wenn sie achristlich wäre, die moderne ancilla theologiae, wäre sie doch immer noch kraft menschlicher
Vernunftbegabung der natürliche Zugang zu Gott. Nicht so leicht, Pippin!
#40 Pippifax 23:26:35 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Noch zu Unscharf! Und er bewegt sich doch, möchte man frei nach einem ital. Gelehrten über den Hl. Vater
sagen. Ja, recht hat er. Der Liberalismus und die liberalen Staatensysteme sind gefährlicher als der
Bolschewismus. Das hat er gut erkannt. Besser als sein Vorgänger, der dieses Spannungsfeld allein in
den Fragen praktischer Moral erörterte. Allerdings ein Problem bleibt. Die Menschenwürde beruht nicht
auf einem Fundament, zu dessen wichtigsten Komponenten das Christentum gehört. Die Menschenwürde existiert
überhaupt erst nur, weil Gott den Menschen nach seinem Bilde geschaffen hat. Der Hl. Vater sollte weiter
weiter fortfahren, das Christentum als conditio sine qua non Europas darzustellen, er sollte sich allerdings
auch bewußt werden, daß es die einzig relevante conditio ist. Das gros der neuzeitlichen Philosophie
ist in achristlichem Kontext entstanden und sollte nicht durch die Kirche gewürdigt werden.
Sie werden lachen, ja ich bin Thomistin, und das aus Überzeugung (nicht aus Glauben), denn den schulde
ich nur einem anderen. Omne ens bonum est, sagt Thomas und begründet das kaum widerleglich mit seiner
Existenz, die per se schon ein Beweis des Gutseins darstellt. Daher (das ist ja der böse Haken an der
Sache!) kann Thomas auch schlußfolgern, daß es Gott gibt, denn Sein ist mehr als Nichtsein. Wenn Sie
dem Nichtsein aber Sein (im Sinne von personaler Existenz) zubilligen wollen, widersprechen Sie implizit
dem Vat. I, das in Übereinstimmung mit dem Hl. Thomas definiert hat, daß der Mensch die Existenz Gottes
auch ohne dessen Offenbarung sicher durch das Licht der ihm eingestifteten Vernunft erkennen kann. Wenn
nämlich auch das Nichtsein Anteil am Sein hat, wie sollte man dann trotz fehlender Offenbarung kraft
natürlicher Vernunft Gott als den Seienden erkennen können? Nein, werter Florian, Verschwörungstheorien
verzapfen und ökumenischen Konzilien widersprechen sind schon zwei Paar Stiefel. Deshalb bin ich auch
weder unkritisch noch naiv vom Gutsein des Menschen überzeugt und glaube auch nicht nur an das Gute m
Menschen (was ich nicht tue, weil ich es, wie der große Albert von Lauingen vorziehe, die Dinge dieser
Welt zu wissen, damit ich die Dinge Gottes umso sicherer glauben kann). Viel Vergnügen beim Knacken dieser
Nuß!
Lieber Florian, Sie sprechen etwas an, was mir immer wieder zu denken gibt. Heißt es nicht: Viele sind
berufen, aber nur wenige auserwählt? Warum heißt es nicht: Alle sind berufen, aber nur wenige auserwählt?
Ich verstehe es nicht! Wer hilft mir?
#37 Florian Geyer 22:58:23 | Donnerstag, 24. Januar 2008
sie, liebe clarissa scheinen grunsaätzlich davon auszugehen dass der mensch gut ist. sie haben ja ihre
thomistische theorie des bösen als mangel des guten dargelegt. sie müssen erkennen dass es individien
mit rein destruktiver seele gibt.
Tja, lieber Florian, über cc: sie können zwar schön sprechen sind aber leider ein bischen naiv und
weltfremd … Sie auch lieber Florian! Vielleicht macht Sie beide das in Maßen zwar, aber immerhin, liebenswert.
Es hat den süssen Geruch, ich gesteh es gern, von Aufrichtigkeit. Auch wenn dies irgendwo täuschen mag,
ich schätz es trotzdem. Vielen Dank dafür, Euch beiden!
Santo cielo, werter Florian, 1) Die Kirche ist mehr als der Vatikan, sie ist nämlich die communio fidelium,
und das ist keine Neuerfindung des Vat. II, das hat schon (allerdings griechisch) der Hl. Iohannes Chrysostomos
so gesagt. 2) Dieser Kirche gilt das Herrenwort: Die Mächte der Finsternis werden sie nicht überwältigen.
3) Ob es im Vatikan einzelne Freimaurer gibt, kann ich nicht bestreiten; daß es ganze Logen oder Seilschaften
gibt aber wohl, denn deren Machenschaften wären auf Dauer nicht geheimzuhalten. 4) Bringen Sie mal mehr
Heils-, Erlösungs- und Glaubenszuversicht auf, dann müssen Sie auch nicht jeder verschwörungstheoretischen
Sau nachrennen, die durchs Dorf getrieben wird (haben Sie übrigens schon mal überlegt, daß die möglicherweise
nur getrieben wird, um Sie et alii laufen zu lassen?).
#31 Florian Geyer 22:33:58 | Donnerstag, 24. Januar 2008
clarissa Ziel der kirchlichen Freimaurerei ist es, die Sünde zu rechtfertigen, sie nicht mehr als etwas
Böses, sondern als einen Wert und ein Gut darzustellen. So empfiehlt man, die Sünde zu begehen, als
eine Art, die Bedürfnisse der eigenen Natur zu befriedigen, wobei man die Wurzel vernichtet, aus der
die Reue entstehen kann. Und man sagt, dass es nicht mehr notwendig ist, sie zu beichten. Die verderbliche
Folge dieses furchtbaren Krebsgeschwüres, das in der ganzen Kirche verbreitet ist, besteht darin, dass
die Persönliche Beichte überall verschwindet. Die Seelen werden verleitet, in der Sünde zu leben, indem
sie das Geschenk des Lebens, das Jesus uns angeboten hat, zurückweisen. Die Kirche ist die Wahrheit,
weil Jesus nur ihr es anvertraut hat, den gesamten Glaubensschatz in seiner Vollständigkeit zu hüten.
Er hat ihn der hierarchischen Kirche anvertraut, das heißt dem Papst und den mit ihm vereinten Bischöfen.
Die kirchliche Freimaurerei sucht diese Wirklichkeit durch den falschen Ökumenismus zu zerstören, der
dazu führt, alle christlichen Kirchen anzunehmen, indem behauptet wird, dass jede von ihnen einen Teil
der Wahrheit besitzt. Sie betreibt den Plan, eine allgemeine ökumenische Kirche zu gründen, die aus
dem Zusammenschluss aller christlichen Konfessionen gebildet wird, unter ihnen die katholische Kirche.
Florian, Florian, wo haben Sie nur diesen kruden Unsinn her? Also antichronologisch der Reihe nach: 1)
Skepsis oder Zweifel sind das Gesündeste, das einem Gläubigen passieren kann, weil sie den Glauben lebendig
halten (können), aber vor allem dessen Abrutschen in den Bereich der Ideologie verhindern. Wer sich selbst
und seinen religiösen Glauben infrage stellen kann, hindert sich damit selbst Antworten auf Fragen zu
geben, die nie gestellt worden sind. 2) Es gab in der Kirchengeschichte immer wieder Bestrebungen, Freimaurerei
und Katholizismus für vereinbar zu halten. Der unüberbrückbare Gegensatz ist aber dogmatischer Art,
was bereits im frühen XIIX. Jhdt. erkannt wurde. Seither haben Verbote Eingang in die päpstliche Gesetzgebung
gefunden. 3) Der alte Codex nennt die sectae massonicae noch namentlich, der neue stellt mehr auf ihre
Tätigkeit ab: consociationes quae machinantur contra ecclesiam (Gedächtniszitat!).
#29 Florian Geyer 22:10:18 | Donnerstag, 24. Januar 2008
kirchliche Feimaurerei Die kirchliche Freimaurerei fördert diejenigen Exegesen, die durch Anwendung verschiedener
literarischer Gattungen das Evangelium rationalistisch und naturalistisch interpretieren, so dass es in
allen seinen Teilen zerrissen wird. Am Ende kommt man zur Leugnung der geschichtlichen Realität der Wunder
und der Auferstehung Christi und man bezweifelt selbst die Gottheit Jesu und seine rettende Mission. Die
kirchliche Freimaurerei versucht jedoch auf so viele und heimtückische Arten, die kirchliche Frömmigkeit
in Bezug auf das Sakrament der Eucharistie anzugreifen. Man hebt von ihr nur den Aspekt des Mahles hervor,
trachtet seinen Opferwert zu bagatellisieren und sucht die wirkliche und persönliche Gegenwart Jesu in
den konsekrierten Hostien zu leugnen. Deshalb sind allmählich alle äußeren Zeichen abgeschafft worden,
die den Glauben an die tatsächliche Gegenwart Jesu in der Eucharistie angezeigt haben, wie Kniebeugen,
öffentliche Anbetungsstunden und die heilige Gepflogenheit, den Tabernakel mit Licht und Blumen zu umgeben.
Die kirchliche Freimaurerei jedoch versucht mit dem heimtückischen und arglistigen Angriff auf den Papst
das Fundament der Einheit der Kirche zu zerstören. Sie stiftet die Intrigen zum Widerspruch und Protest
gegen den Papst an; sie unterstützt und belohnt jene, die ihn schmähen und ihm nicht gehorchen, sie
verbreitet die Kritik und Opposition von Bischöfen und Theologen. @clarissa befrachten sie diesen Faden
nicht mit ihrer unlogischen skepsis danke
Lieber Florian, schon anderswo unterzog ich Ihre Neigung zu Extremismen einer leisen Kritik und brachte
die in Zusammenhang mit Ihrem Gleichgewichtssinn. Eine Putzfrau hat erzählt … Wo haben Sie denn das
her, und Kohlepapier gabs damals auch schon, das Blaupapier war schon zu konzilszeiten im Vatikan überholt …
Wollen Sie den Göttinger Sieben, namentlich den Brüdern Grimm Konkurrenz machen? Aber: Wenn ich die
Frage, ohne konkretes Wissen zumindest nicht ausschließen kann, können Sie sie sicher unter keinerlei
Umständen positiv beantworten! Bleiben Sie auf dem Teppich et fortiter sta in fide, dann sind wenigstens
Sie ungefährdet!
#23 Florian Geyer 21:48:16 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Bugnini Die Schwester eines pensionierten Pfarrers, der in einer Seitenstrasse zur Via della Conciliatione
wohnte und ihm den Haushalt besorgte, war zugleich Bedienstete im Vatikan. Allabendlich, wenn die Büros
sich leerten, entsorgte sie den angefallenen Papierabfall. Eines Tages fand sie im Papierkorb des Erzbischofs
ein Blaupapier (damals gab es noch keine Kopiergeräte – man schrieb auf der Schreibmaschine mit Kohlepapier).
Da es mehrere, wohl Entwurfs-Exemplare, davon gab, nahm sie eines mit nach Hause und zeigte es ihrem Bruder.
Dieser staunte nicht schlecht und wurde erst recht neugierig, als er in der Ansprache die Worte las: <Erzbischof
Bugnini, Sekretär, Seiner Ehrwürden, dem ehrwürdigen Bruder Großmeister der Großloge von Rom. Ehrwürdiger
Großmeister, hiermit übermittle ich Ihnen den Text des neugeordneten Messritus mit vier Kanones. Sehen
Sie es bitte durch. Mehr war nicht zu machen. Ihr ergebener … [drei Punkte] Bruder Bugnini>. Das Papier
gelang innert zwei Tagen zu Papst Paul VI., der blitzartig handelte. Er bestellte den Erzbischof zu sich
und eröffnete ihm, dass er <sofort seines Amtes an der Kurie enthoben> sei. <Über Ihre weitere Verwendung
warten Sie, bis ich darüber entscheide.> Man behauptet, es sei eine Strafe gewesen. Jedenfalls wurde
er in den diplomatischen Dienst des Vatikans versetzt und zum apostolischen Nuntius in Teheran ernannt.
Es war die Anfangszeit der Machtübernahme von Ayatollah Khomeini. Bugnini selbst ist kurz darauf an einem
furchtbaren Krebslei
„Freimaurer“ als Leitsymptom für +net -Paranoiker? Wenn einer hier von den Freimauern anfängt zu faseln,
dann ordne ich den schon entsprechend ein. Wollte ich nur mal sagen. Manche Leute brauchen halt „die Bösen“.
Seien es die Juden, die Freimauer, die Illuminaten, die Templer, die Kapitalisten, die Radfahrer, …
Ernst nehmen darf man solche auf keinen Fall!
Lieber Heinrich, bei Sachverhalten, die ich sehr genau kenne, wage ich ein Urteil. Bei Sachverhalten,
von deden ich immerhin etwas weiß, leiste ich mir eine Meinung. Wenn ich nur sehr wenig weiß, äußere
ich schon mal eine Auffassung. Zu Ihrer Frage aber noch nicht einmal das. Ich habe zwar (priesterliche)
Freunde in kurialen Stellungen, aber die haben mir noch nie etwas von maurerischen Seilschaften, ordinierten
Schürzenträgern, klerikalen Logen oder vatikanischen Maurermeistern berichtet (und die sind in Stellungen,
in denen die das wissen müßten). Jetzt werden Sie vielleicht sagen, ja klar, mit ner Frau reden die
doch über so etwas nicht. Aber, das kann ich (im Gegensatz zu Ihnen) beurteilen: Wir kennen uns schon
seit Studienzeiten, in einem Fall sogar noch aus der Schule. Wir verbringen jährlich einen längeren
Urlaub zusammen und mehrmals jährlich bin ich bei dem einen oder anderen zu Gast. Ich habe von sowas
noch niemals etwas gehört, wohl aber mehr als genug von anderen „Seilschaften“, über die ich Ihnen definitv
nicht mehr sagen will und werde, weil ich dies nur sub rosa erfahren habe. Gleichzeitig kann ich aber
nicht behaupten, es gäbe derartiges nicht. Dabei muß man aber wissen: Wer glaubt, weiß um die Unvereinbarkeit;
wer die Vereinbarkeit für möglich hält, glaubt nicht. Ich kann und werde nicht behaupten, alle Vaticanisti
würden glauben …
#20 Florian Geyer 21:40:08 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Freimaurer „Als Glieder eines ethischen Bundes treten die Freimaurer für Menschlichkeit, Brüderlichkeit,
Toleranz, Friedensliebe und soziale Gerechtigkeit ein.“ Es gibt keine Menschlichkeit, Toleranz und Brüderlichkeit
ohne Wahrheit.
#19 raindance1 † 21:33:09 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Ich habe keine Frage gestellt mir war nur bie so viel brüderlichem Gleichklang danach, das eine unter
das andere zu schreiben. Das wars dann auch schon!!!
Die Ablehnung der Freimaurerei durch die Kirche (et vice versa) ergibt sich aus der freimaurerischen Ablehnung
bzw. Leugnung 1) des Glaubens an einen persönlichen Gott, 2) der göttlichen Offenbarung, 3) der Erlösung
durch den Gottmenschen Jesus Christus wegen der geschöpflichen Selbsterlösung durch ethisches Handeln
4) die leibliche Auferstehung von den Toten, 5) das personale Leben nach dem Tode. Frage beantwortet?
#16 raindance1 † 20:59:39 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Das Christentum sei die Religion der Brüderlichkeit: „Das gilt auf jedem Kontinent, auch in Europa.“
Das Wesen des Freimaurerbundes besteht in der Einheit von leitender Idee, tragender brüderlicher Gemeinschaft
und vertiefendem symbolischem Erlebnis. Als Glieder eines ethischen Bundes treten die Freimaurer für
Menschlichkeit, Brüderlichkeit, Toleranz, Friedensliebe und soziale Gerechtigkeit ein. (Leitgedanken
der Freimaurerei, Grossloge der alten freien und angenommenen Maurer von Deutschland)
Abaelard: modernes Europa Wieso ruht das moderne Europa zum Glückauch auf den sozialistischen Ideen von
Marx und Engels? Sind Sie vom roten Terror einscließlich der Mauermorde so fasziniert?
#14 Abaelard 19:16:40 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Modernes Europa Das moderne Europa ruht zum Glück nicht im mindesten auf den Grundlagen des Christentums,
sondern der griechisch-römischen (heidnischen) Antike, des italienischen Humanismus (Quattrocento und
Cinquecento), der Aufklärung und den sozialistischen Ideen von Marx und Engels. Das alles in einer interessanten
Mischung.
#13 Erdloyalist 18:54:34 | Donnerstag, 24. Januar 2008
@ Nachtlaterne und: zählen sie mal die peitschenhiebe völlig verdrehter und verbrecherischer ansichten
gegen die völker und menschen durch liberale, linke usw.! Welche Ansichten meinen Sie da genau bzw. überhaupt?
Zu dem sprechen Sie im Zusammenhang mit verbrecherischen Anischten Liberale und Linke auf. Doch gerade
die katholische Kirche und viele andere Religionen verhindern mit ihrer gottlosen „Wahrer Glaube“-Lehre
den Frieden und die Würde. Zu dem Hetzt der Papst heute genauso gegen Minderheiten wie es einst die Päpste
gegen Juden. von was für einer freiheit reden sie eigentlich? Zum Beispiel von der Freiheit der eigene
Identität. Eine Welt in der nur eine religiöse Doktrin vorherrscht ist unfrei und menschenunwürdig.
Zu dem ist Religion etwas persönliches und hat damit nichts in der Politik zu suchen. Denn wir kennen
ja das Ergebnis wenn Religion Politik macht.
#12 Alois Bischof 17:20:13 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Der Unterschied zwischen E.U.s.s.R. und U.s.S.R. ist – wie von Benedikt XVI. richtig erwähnt – lediglich
daß erstere offen Bolschewismus und Wirtschaftsmarxismus vorantrieb, während uns jetzt in der E.U. immer
mehr eine Mischung aus Kulturbolschewismus (68er-Ideologie) und falschem Liberalismus (auch wirtschaftlich,
was unseren Arbeiter- und Bauernstand vernichtet oder zu Sklaven macht) präsentiert und eingetrichert
wird. Materialistisch und deswegen zutiefst antichristlich, sind beide Systeme. Auch die Hintermänner
sind die gleichen. Zwar ist die Europäische Gemeinschaft in den 1950ern noch vom hlgm. Papst Pius XII.
gesegnet worden, jedoch war diese ein System der Solidarität und gestützt auf katholische Politiker
wie dem guten Dr. Robert Schuman (Frankreich) und Dr. Konrad Adenauer (B.R.D.). Die spätere staatspolitische
und kulturpolizeiliche ‘Europäische Integration’ ist leider rasch von der Hochgradfreimaurei übernommen.
Genauso wie auch die Hintermänner des Marxismus und der Sowjetrevolution Hochgradfreimaurer waren: Karl
Marx (finanziert und behaust von den Londoner Rothschilds), Vladimir Lenin, Leon Trotsky, und die übrigen
Gründer der GPU, Tscheka und der späteren NKVD, und z.B. Moses Solomonowitsch Urizki usw. Und das Ziel
dieser Bewegungen und geheimen Gruppen ist letztendlich die Ausrottung des Christentums, allem voran der
hl. katholischen Kirche, wie Lenin auch gestand. Wider jeden Totalitarismus und gegen jede Gedankenpolizei!
Ob Brüssel, ob Moskau!
#11 Nachtlaterne 17:11:03 | Donnerstag, 24. Januar 2008
erdloyalist, der papst iist eine schande, weil er die erkämpfte freiheit kritisiert? von was für einer
freiheit reden sie eigentlich? wiev iele opfer hat diese pervertierte freiheit gekostet. und: zählen
sie mal die peitschenhiebe völlig verdrehter und verbrecherischer ansichten gegen die völker und menschen
durch liberale, linke usw.!
Der Säkularismus westlicher Prägung … … ist noch gefährlicher als der Kommunismus. Der Papst hat
es erkannt. Benedikt XVI. ist der würdige Streiter für das Christentum in unserer Zeit. Cavete politicos!
@Pünktchen Zunächst dachte ich, Ihr Link passt hier nicht her. Allerdings ist das im Beitrag zitierte
päpstliche Verdikt über die Äquivalenz der „Humanismen“ doch ganz gut durch diese Geschichte illustriert.
Schließlich kann solche Äquivalenz zu der grotesken Schlussfolgerung führen, dass Tier- und Menschenschutz
gleichrangige Ziele seien. Man muss sich dann ja wirklich Fragen, ob der Jäger in Schneewittchen nicht
ein Böser ist.
Liebe/r/s Pünktchen, „Multikulturelle Wahlalternative“ – köstlich als Satire, nicht unbedingt der Inhalt:
„Mensch könne dusch mach“ (Zitat)! Wo graben Sie solche zungen- und gaumenschmeichelnden Delikatessen
für Kenner und Liebhaber denn immer aus? Machen Sie weiter so, mein Dank wird Ihnen gewiß sein!
#5 Erdloyalist 13:45:06 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Der Papst reit sich ein in die Liga der Verräter Gottes und der Menschheit… Die Rede des Papstes ist
eine Schande und ein Angriff auf den mit Blut erkauften Frieden. Nur weil er mit seinen Predigten, seinen
alttestamentarischen Lehrmeinungen und seiner Diskriminierung von Menschen keine Kirchen mehr füllen
und damit seine Einnahmen sinken macht er nun die Freiheit und die Individualität, für die große Deutsche
starben, verantwortlich. Die Individualität bedeutet nicht Egoismus sondern die Freiheit so zu leben,
zu lieben und zu glauben wie man es selbst möchte. Diese Freiheit ist erbaut auf den Gottgebenen Vier
Grundrechten der Würde. Zu dem ist die Würde kein Ergebnis des Christentums sondern die Achtung und
der Respekt gegenüber dem Leben, der Vielfalt und der Natur. Das Fundament des Friedens kann daher nie
eine Religion allein sein sondern immer nur die Würde sein. Der Papst jedoch betreibt mit seinen Reden
oftmals eine Propaganda der Eine-Religion-Welt und damit beschwört unweigerlich Krieg, Tod, Leid und
Elend herauf. Nicht die Freiheit, die Würde und Individualität auf den Europa erbaut wurde sondern die
weltfeindliche, nationalstaatereifördernde und somit anti-humanistische Haltung des Papstes und vieler
andere geistlicher Oberhäupter bedrohen den Frieden und die Würde eines jeden einzelnen Menschen auf
der gesamten Heiligen Erde.
#2 Pünktchen 13:30:56 | Donnerstag, 24. Januar 2008
Glücklicherweise wird Europa durch seine Einwanderer kulturell bereichert. Für die Hessenwahl z.B. kandidiert
ein junger türkischer Mann, der für Kannibalismus wirbt. Er zieht Menschenfleisch dem Tierfleisch vor,
denn „Mensch kann machen dusch“ >>>> Hier www.pi-news.net/…elle-wahlalternative/ <<<< geht’s zum RTL-Interview
des ehem. SPD-Mitgliedes Kadim Sanli, der in der Wahl-Liste für den Hess. Landtag auf Platz 18 geführt
wird!
#1 Nachtlaterne 13:17:16 | Donnerstag, 24. Januar 2008
großer dank diesem papst… …für seine richtigen worte. ich hoffe sehr, dass er noch oft echte aufklärung
für die menschen betreibt. ja, humanismus und humanismus ist ein großer unterscheid. es gibt auch grausamen
humanismus wie z.b. die abtreibung und die förderung der bindungsunfähig machenden pornografie. dass
der mensch heute als individuell betrachtet und gefördert werde ich ein schwerer trugschluss. der autismus
wird gefördert, will sagen der egoismus und der hat mit individualität gar nichts zu tun, rückt sehr
weit davon ab genau wie vom gemeinschaftssinn. dass er die europäische gemeiknschaft mit ihren sogenannten
werten als gefährlicher noch als den kmommunismus ansieht ist absolut richtig. die opferzahlen sind bei
uns nur glanzvoller übberdeckt.