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Donnerstag, 24. Januar 2008 15:40
Wer steckte hinter der Liquidierung des Zweiten Vatikanums und des kommunistischen Ostblocks? Die Antwort ist offensichtlich. Doch jetzt wird der Papst alles wieder in Ordnung bringen.
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Mittwoch, 30. Januar 2008 11:03
Weißer Ritter: Nur so viel zum Opus Dei
Opus Dei, qui tollis pecunia mundi,
dona nobis partem.

Sonntag, 27. Januar 2008 00:44
FiliusEcclesiae: Hier gibt es nichts zu befürchten
Ich hoffe dass Opus Dei durch die vatikanische Visitation durckommt!
Das Opus Dei ist durch seine völlige Papsttreue bekannt und setzt alle päpstlichen Vorgaben sofort um.
Ein gut bestellter Acker hat nichts zu befürchten –

bei der DBK-Kirche ist das wohl anders.
Samstag, 26. Januar 2008 15:39
Theophilus89: Die OPUS DEI eine Organisation für Berufungen in der Kirche!
Das Opus Dei ist eine Organisation zur Berufung und des Gebetes!

Das ist ersichtlich aus den Dokumenten des Opus Dei Netzwerkes, dass sich auch für Soziale Dinge einsetzt.

http://www.opusdei.org/

Ich hoffe dass Opus Dei durch die vatikanische Visitation durckommt!

Vive’ sacredos
Samstag, 26. Januar 2008 00:44
Benedikt: @ Fürchtegott / FiliusEcclesiae / Rudolfus
Legen Sie jetzt alle Ritt irgendwelche Doppelaccounts an? Warum machen Sie das?
Samstag, 26. Januar 2008 00:39
Fürchtegott: Eine Visitation wäre wohl in der bundesdeutschen DBK-Kirche am angezeigtesten,
nach den Fällen des offenkundigen Verzerrens oder des bekannten Ablehnens unzähliger römischer Weisungen oder sogar der päpstlichen Glaubenslehre.
Freitag, 25. Januar 2008 17:57
Pippifax: Danke sacerdos,
der Hinweis auf Campos ist nicht schlecht.

Hier mal der Eintrag von catholic hierarchy über Campos zum Einstieg.

Campos ist aber insoweit speziell, als das es letztlich aus der gleichnamigen Personaldiözese hervorgegangen ist, die bis 1982 Bischof de Castro Mayer unterstand.

Aus meiner Sicht hat aber clarissa ja schon selbst zugestanden, daß es Paralleljurisdiktionen gibt, etwa die Militärdiözese. Es geht ja nicht um eine neue Ritenkirche, sondern um Gläubige, die durch positiven Akt anzeigen, daß sie eine bestimmte Seelsorge wünschen. Es ist letztlich nicht erklärbar, warum hier ein anderes Personalstatut gelten soll, als bei Soldaten. Bei beiden Gruppen gibt es besondere Seelsorgeanforderungen

Daß die Bischöfe ein solches nicht wollen ist klar, allerdings geht es gerade um Wege ohne das bischöfliche Placet auszukommen. Letzlich ist es ja eh nur ein zeitliches Problem. Viele deutsche Diözesen stehen finanziell eher schwach da und die Entwicklung wird nicht besser. Rentner bezahlen bekanntlich i.d.R. keine Einkommenssteuer . Es geht hier ja nur um eine Übergangslösung, bis der Modernismus abgewickelt ist.
Freitag, 25. Januar 2008 10:04
clarissa colonia: Care Sacerdos ignote,
Sie sehen mich tatsächlich überrascht darüber, daß eine derartige „ritusspezifische“ PP errichtet worden ist; ich verfolge die kirchlichen Nachrichten aber auch nicht mit der Stringenz und Aufmerksamkeit, die ich ihnen eigentlich zukommen lassen müßte.
Gut, es gibt also eine solche PP in Brasilien; hat die nur in einer der dortigen Diözesen Niederlassungen oder in mehreren? Sind Sie sicher, daß an deren Spitze ein bischöflicher Personalprälat steht?
Und wenn, wobei ich Ihre Angaben nicht bezweifle, das stimmt, wird diese PP, sofern sie sich „ausbreitet“, zwangsläufig zu einer lateinischen „Parallelhierarchie“ führen, obwohl es in Gebieten, in denen lateinische und orientalische Hierarchien parallel bestehen schon genügend Schwierigkeiten gibt. Ich halte es daher für unwahrscheinlich, daß der lateinische Episkopat in größerem Umfange Niederlassungen in seinen Diözesen zulassen wird. Ein heikles Problem!
Freitag, 25. Januar 2008 02:09
sacerdos helveticus: Durchaus mögliches Institut für Gläubige des Alten Ritus
Nun, der Vorschlag von pippifax ist im Gegensatz zur Meinung von clarissa colonia durchaus realistisch.
Der heilige Stuhl hat zumindest im Jahre 2002 die Apostolische Personaladministrator „San Giovanni Maria Vianney“ errichtet. Diese umfasst das Gebiet der brasilianischen Diözese Campos und ihr unterstehen unter Leitung eines Prälaten mit Bischofsweihe alle Priester und Gläubigen, die dem „Alten Ritus“ anhängen.
(daneben gibt es die „normale“ Diözese Campos mit eigenem Bischof
Also: 2 territorial identische Jurisdiktionsbezirke für Gläubige des Lateinischen Ritus , die den unterschiedlichen usus dieses Ritus anhängen mit je eigenem Jurisdiktionsträger.
Donnerstag, 24. Januar 2008 23:51
Weißer Ritter: Zu spät
wirft der Personalprälatur eine angeblich „extreme Geheimhaltung“, „Proselytenmacherei bei Minderjährigen“ und eine Verwechslung der geistlichen Leitung mit dem Sakrament der Beichte vor

Das erinnert an die (berechtigten) Vorwürfe von Kardinal Basil Hume gegen das Opus Dei.

Man hätte allerdings bereits vor der „Heiligsprechung“ von Escriva reagieren müssen!

Übrigens:

Man sollte Gehirnwäsche hinzunehmen. Den Mitgliedern ist es jedenfalls verboten, bestimmte Bücher, die sich mit der Messe im Ritus vor Paul VI. befassen und den NOM scharf angreifen, zu lesen. Und das, obwohl Escriva die alte Messe las.
Donnerstag, 24. Januar 2008 23:28
clarissa colonia: Werter Pippifax (das sollten Sie sich übrigens noch Mal überlegen),
kirchliche „Seelsorgseinheiten“ sind Körperschaften des öffentlichen kanonischen Rechts, d. h. sie sind Teil der von Jesus Christus (zumindest ansatzweise) gestifteten Kirchenverfassung. Die fundamentale kirchliche Verfassungskörperschaft ist die sogen. Teilkirche oder Diözese; ihre Untergleiderung, die Pfarrei, besitzt erst dann „Verfassungsrang“, nachdem eine Diözese erstmalig in (dadurch verfassungskörperschaftliche) Pfarreien aufgeteilt worden ist. Diözese und Pfarrei repräsentieren eine certa portio populi Dei, also eine bestimmte Menge des Gottesvolkes. Deren Zugehörigkeit zu dieser Verfassungskörperschaft ergibt sich durch ein individuierende, rechtserhebliche Merkmale: Zugehörigkeit zur katholischen Kirche durch Empfang der Initiationssakramente und kirchenrechtlich erheblichen Wohnsitz. D. h. alle Gläubigen, die ihren kanonischen Wohnsitz in einer bestimmten Diözese und Pfarre haben, gehören diesen an. Ausgenommen vom Wohnsitzprinzip sind nur jene Gläubige, die durch ein anderes rechtserhebliches Individuierungsmerkmal zu einer anderen kirchlichen Verfassungskörperschaft gehören: Studenten durch ihre Inskription zur Hochschulgemeinde; Soldaten durch ihren Beruf zum Militärordinariat/-diözese; durch den Empfang der Initiationssakramente in einer anderen Rituskirche bzw. Aufnahme in diese.
Was Ihnen aber wahrscheinlich vorschwebt, ist m. E, undurchführbar: Das würde nämlich darauf hinauslaufen, 2 lateinische Rituskirchen mit 2 Hierarchien parallel zu haben. Unmöglich!
Donnerstag, 24. Januar 2008 23:13
Pippifax: Ja höchst angemessen.
Eher hielte ich es für unangemessen, einen der hochverehrten Heiligen der Hl. Kirche hier als Namen zu nutzen. Zum einen hat das Forum wenig Niveau, zum anderen ich manchmal auch.

Aus Ihrer Antwort muss ich entnehmen, daß eine PP keine Möglichkeit ist, für eine traditionelle Priestergemeinschaft in Einheit mit dem Hl. Vater aber unabhängig von den modernistischen Ortsbischöfen für die Gläubigen, die sich wünschen, seelsorgerisch zu agieren. Das ist sehr schade. Vielleicht können Sie mir aber noch erklären, inwieweit eine richtige Personaldiözese (Militärbistum) unabhängig von den Territorialdiözesen existieren kann und ob dies eine Lösung für das von mir geschilderte Problem sein könnte.

@Diskordier
Ich finde Ihre Einlassung recht kleingeistig und möchte an den guten alten Grundsatz falsa demonstratio non nocet erinnern.

Im übrigen ist der Begriff rechter Mob ein Paradoxon. Rechts im politischen Verständnis, wie es seit der sog. französischen Revolution gewachsen ist, war seit jeher die Bezeichnung von polit. Kräften, die sich an der traditionellen Ordnung orientieren, mithin reaktionär sind.

Ein auf der Straße agierender Mob, wie etwa die SA oder kommunist. Schlägertrupps passen hierzu nicht, da sie eher revolutionär, also links agieren (vgl hierzu national-sozialistisch).

Rechts ist vielmehr etwas aristokratisch-distinguiertes. Davon gibt es im dt. Sprachraum heute wahrlich weniges.
Donnerstag, 24. Januar 2008 22:05
clarissa colonia: Korrekt, werter Pippifax (finden Sie diesen Namen eigentlich angemessen?),
eine PP ist im Hinblick auf eine Diözese nicht mehr oder nicht weniger als ein exemtes klerikales Instutut des geweihten Lebens (vulgo Orden). Sie hat keine größeren „Rechte“ gegenüber dem Bischof wie die (ebenfalls weltweit tätigen) Jesuiten, Franziskaner, Dominikaner etc.
Einen, allerdings nur marginalen Unterschied gibt es trotzdem zu den Orden: Einen Orden kann jeder Diözesanbischof errichten, oder auch mehrere gemeinsam und dieser steht dann solange unter diözesaner bzw. bischöflicher Oberaufsicht, bis er durch den Hl. Stuhl eimiert wird. Eine PP kann aber nur vom Hl. Stuhl errichtet werden und ist daher von Anfang an exemt.
Donnerstag, 24. Januar 2008 21:57
Pippifax: Danke clarissa,
wenn ich Ihre Aussagen richtig verstehe, ist eine PP als solche allerdings gegenüber den Ortsordinarien nicht unabhängiger als eine klassische Ordensgemeinschaft. Der Unterschied zu jenen besteht diesbezüglich nur darin, daß eine PP eine strukturelle Dimension hinsichtlich mit ihr verbundener Laien aufweißt. Eine weitgehende Unabhängigkeit gegenüber den Ortsbischöfen ist daher nur insoweit garantiert, als das denselben nur die „alles oder nichts Lösung“ bleibt, hinnehmen oder davonjagen.
Donnerstag, 24. Januar 2008 21:51
Diskordier: @ Krak : Kleine Belehrung !
Der sogenannte „Linke Mopp“ kann noch ganz schön wichtig werden, falls man mal dringend etwas verschüttetes aufwischen muß, aber der rechte „Mopp“ gerade nicht zur Hand ist.

Was in diesem Land hier aber wirklich falsch läuft, ist das der rechte Mob in Deutschland fast tun und lassen kann, was er will.

Da nicht für, gern geschehen !

Dies ist eine 1A- Gratisbelehrung vom

Diskordier
Donnerstag, 24. Januar 2008 20:59
clarissa colonia: Liebe/r Pippifax, gerne beantworte ich Ihre Fragen:
1) Zweck der PP ist die Förderung einer geeigneten Verteilung von Priestern für seelsorgerliche und missionarische Aufgaben. Sie kann nur vom Hl. Stuhl errichtet werden, nachdem die davon betroffenen Bischofskonferenzen gehört worden sind (can. 294 CIC)
2) Die innere Struktur und Leitung der PP regelt sich nach dem Eigenrecht; sie kann ein Priesterseminar unterhalten, muß für den angemessenen Unterhalt ihrer Mitglieder aufkommen und kann laikale Vereinigungen und Apostolatswerke errichten, wobei deren Zusammenarbeit mit der PP durch das Eigenrecht geregelt sein muß (cann. 295-296 CIC)
3) Das Eigenrecht der PP muß die Art und Weise der Zusammenarbeit mit den Ortsbischöfen regeln; bevor die PP sich in einer Diözese niederlassen oder dort seelsorglich oder missionarisch tätig werden will, bedarf sie dazu der Zustimmung des Ortsbischofs (can. 297 CIC)

Im Unterschied zur PP des CIC steht an der Spitze des Opus Dei ein Personalprälat im Range eines Titularbischofs. Daher ist das OD in manchen Veröffentlichungen schon als „Personaldiözese“ bezeichnet worden, obwohl es das nicht trifft, weil man auch einer (tatsächlichen) Personaldiözese durch bestimmte Rechtsmerkmale automatisch angehört (z. B. der Militärdiözese durch Zugehörigkeit zu den dieser „unterstellten“ Streitkräfte). Im Gegensatz dazu verlangt die „Zugehörigkeit“ zum OD einer persönlichen Willensentscheidung des einzelnen Gläubigen und hebt seine Diözesanzugehörigkeit durch den kanonischen Wohnsitz nicht auf. Ok?
Donnerstag, 24. Januar 2008 20:53
Krak des Chevaliers: wasser auf die mühlen des linken Mopps
Das ist ja mal wieder Wasser auf die Mühlen der Opus Dei Gegner. Aber eines ist gewiss: Das OD kann einer solchen Inspektion gelassen entgegenblicken. Der linke Mopp aber wird am Ende belämmert in die Röhre sehen.
Donnerstag, 24. Januar 2008 20:42
Romulus: Endlich!
So nach und nach werden die ganzen Movimenti, das Lieblingsspielzeug und die Hätschelkinder von JP2, vom Vatikan mal etwas genauer unter die Lupe genommen: Bereits unter schärferer Beobachtungen stehen Legionäre Christi, Neokatechumenat, diverse charismatische Gruppierungen, jetzt kommt noch Opus Dei dazu. Jeder Bischof in Deutschland ist froh, wenn sich diese Leute nicht in ihren Diözesen einnisten oder wieder abziehen. Die Narrenfreiheit, die sie unter JP2 genossen, wird so langsam aber sicher Geschichte. Und das ist gut so!

Was diese spanische Website natürlich über das OD schreibt… – Liquidierung von V2 – ist natürlich Schwachsinn. OD ist eine neokonservative Gruppierung, stark wirtschaftlich und elitär ausgerichtet, biedern sich bei Protestanten und Juden an, wobei ihnen die letzteren lieber sind. Wenn Escriva das heutige OD sehen würde, er würde sich die Haare raufen…
Donnerstag, 24. Januar 2008 20:39
Pippifax: opus dei
@ clarissa
Sie scheinen sich ja im kirchlichen Recht gut auszukennen. Hat dann ein Ortsbischof das Recht, den Laien seiner Diözese die Inanspruchnahme der Seelsorge seitens der Kleriker des Opus Dei zu untersagen. Gegen die Personalprälatur als solche, scheint er ja keinen Einfluss ausüben zu können? Die Frage interessiert mich aus anderen Gründen („Integration“ der Traditionalisten etc).

Sofern sich der Artikel am Original orientiert, scheint mir eine bestimmte Linkslastigkeit zu erkennen zu sein. Schließlich wird eine etwaige Hilfe seitens des Opus für die solidarność als in gewisser Weiße suspekt dargestellt. Wohl ist aber der Kampf gegen den Bolschewismus das große Verdienst von JP II, was ihm der Herr großzügig anrechnen möge, damit es die ärgerlichen Dinge dieses Pontifikates (Ökumenismus usw.) überdecken möge.

Ansonsten scheint der Artikel mit „Liquidation des Vaticanum II“ eher den Umstand zu meinen, daß der Vormarsch der Mordernisten gestoppt worden ist. Das stellt aber noch keine Kapitulation derselben dar.
Donnerstag, 24. Januar 2008 19:19
gibt es in cann. 294-297 nur „einfache“ Personalprälaturen. Weil es sich dabei vom Recht her um einen reinen Klerikerverband handelt, bildet sie (rechtssystematisch) auch den Abschluß des speziellen Klerikerrechts der cann. 232-297 CIC. Eine Personalprälatur (PP) ist danach so etwas wie eine „Mischung“ aus Orden und Diözese. Einem (territorialen) Orden entspricht es, daß die PP nicht an ein Gebiet gebunden ist, sondern (wie die Orden) im Gebiet von Diözesen (mit Zustimmung des Bischofs) Niederlassungen errichten und dort ihre Seelsorge ausüben darf. Einer Diözese entspricht es, daß die Kleriker nicht durch die „evangelischen Räte“, sondern nur durch die Weihe an ihren Inkardinationsverband gebunden sind. Etwas verkürzt kann man sagen: Die PP besteht aus Säkularklerikern, die bestimmte Freiheiten von Ordensleuten genießen. Von Laienorganisationen etc. ist im Codex nicht die Rede; d.h. er regelt solche nur mittelbat über das Vereinigungsrecht der cann. 215-216 und 298-329 CIC.
Die eigentliche „Personalprälatur“ des Opus Dei ist also die Priesterliche Vereinigung vom Hl. Kreuz, der verschiedene Laienorganisationen in unterschiedlicher Intensität nahestehen und deren Seelsorge von Priestern der Personalprälatur ausgeübt wird.
Donnerstag, 24. Januar 2008 18:56
maliems: steht das
nicht im CIC?
Donnerstag, 24. Januar 2008 17:12
clarissa colonia: Erklären und definieren Sie doch bitte den Begriff
„päpstliche Personalprälatur“!
Donnerstag, 24. Januar 2008 17:09
Alois Bischof: Diese Journalisten
wissen eh nicht worüber sie schreiben, wie leider die meisten. Und geben sich auch keine Mühe sich selbst zu belehren.

Wer behauptet Johannes-Paul II. habe das II. Vatikanum liquidiert, der meint wohl V2 sei eine kommunistische Synode gewesen. Und dem ist – bei aller Kritik an diesem Pastoralkonzil – nicht so. Das II. Vatikanum war mehr eine ekklesiologische und theologische Revolution, als eine marxistische – die nur abgefallene Dominikaner und Jesuiten daraus gemacht haben. Und ein tragischer Revolutionär war JP II. sicherlich – im theologischen und staatskirchlichpolitischen Sinne. Leider Gottes.

Und ‘Transformation’ ist ein richtiger Ausdruck für die Tarnung des Kulturmarxismus und das Bankrott des Ostblocks. Wer den Fall des Staatssozialismus bedauert, der enttarnt als Journalist auch sichselbst.
Donnerstag, 24. Januar 2008 16:56
Aleph: Personalprälatur bis zum Jüngsten Tag?
Wenn das mal nicht ausgeht wie das Hornberger Schießen – die Visitation beim Opus Dei. Bekanntlich ist der gesamte Vatikan mit Opus-Dei-Leuten besetzt.

Da könnte doch leicht der Schuss nach hinten los gehen. Oder aber die Visitationsangehörigen müssen den Nachweis erbringen, aus einer garantiert opus-dei-freien Zone der Weltkirche zu kommen.

Zu klären wäre dabei allerdings: Gibt es in der Weltkirche die ernstzunehmende opus-dei-freie Zone?

Denkbar wäre doch, dass an sämtlichen Schaltstellen der Weltkirche zumindest Opus-Dei-Sympathisanten sitzen, die gleich Alarm schlagen. Unter den Umständen könnte man auf die Visitation eigentlich verzichten, weil ohnehin keine Erfolgserlebnisse zu erwarten sind.

Vielleicht lässt sich Opus-Dei aber noch in eine gewöhnliche Prälatur umbauen, um erst dann die Visitation anzusetzen. Muss denn unbedingt am Status der Päpstlichen Personalprälatur von JP II bis zum Jüngsten Tag festgehalten werden?
Donnerstag, 24. Januar 2008 16:51
clarissa colonia: Danke für den Link,
aber mein Spanisch ist leider zu schlecht, um den Artikel wirklich würdigen zu können. Da fällt mir ein: Was veranlaßte die Redaktion, die verlinkte Internetseite als „linkslastig“ zu qualifizieren? Hat das Auswirkungen auf die Bewertung des Artikelinhalts, und wenn ja, welche?
Donnerstag, 24. Januar 2008 16:47
Arkanum/kreuts.net: wie dem auch sei,
hier der Link zum Originalartikel von Alberto Moncada – eine Art spanisches Gegenstück zu Peter Hertel.
(Nicht aber zu Dan Brown!)
Donnerstag, 24. Januar 2008 16:45
clarissa colonia: In der Vergangenheit bot sich mir schon mehrfach Gelegenheit,
die Ausführungen des Herrn Hertel zu seinem Lieblingsthema „Opus Dei“ kennenzulernen. Sicher, gute Feinde muß man pflegen, man findet sie nicht so häufig. Aber bei Herrn Hertel stimmt der Anspruch im Auftreten mit dem, was er einlösen kann (oder will) nicht überein. Seine Vorträgen beruhen nämlich zunächst auf Mutmaßungen aus unverifizierten Aussagen „ehemaliger Opus-Dei-Mitglieder“ und halbgaren dogmatischen und kanonistischen Behauptungen, denen im weiteren Verlauf des Vortrags dann die Metamorphose zu erwiesenen Tatsachen gelingt, die schließlich zu unwiderleglichen Wahrheiten mutieren. Deren Bestreitung oder Korrektur in der üblichen Diskussion nach dem Vortrag kontert Herr Hertel sogleich mit dem Vorwurf, man gehöre zur „üblichen Opus-Dei-Camarilla“ (Zitat!), die ihn und seine erleuchteten Vorträge gewohnheitsmäßig verfolge (sinngem. wiedergegeben).
Omnikompetenz gehört nicht zu meinen Attributen und (ohne Not) räume ich ein, dem Opus Dei weder anzugehören noch nahezustehen; auch ich sehe Verschiedenes durchaus kritisch, vor allem den Anspruch, die Gesellschaft Jesu als „katholische Speerspitze“ abgelöst zu haben (und anderes).
Aber: Die Ausführungen des Herrn Hertel über die Rechtsfigur der Personalprälatur im Kirchenrecht; deren dogmatisch-ekklesiologische Einordnung in Recht und Kirche, u.v.m. sind das Papier nicht wert, auf dem sein Manuskript gedruckt ist. Doch auch er ist ein Meister im Zurechtbiegen der Wirklichkeit; was nicht paßt, wird passend gemacht.
Donnerstag, 24. Januar 2008 16:17
ExBochumer: Jetzt ist also mal wieder das „Opus Dei“ ins Gesichtsfeld der
Linken und Ewig-Gestrigen 68er-Generation geraten.

Auch Breitenbach von der sich immer noch römisch-katholisch nennenden Gemeinde St. Michael in Schweinfurt schrieb schon am vergangenen Donnerstag auf seiner Homepage:

„Der Opus-Dei-Ermittler kommt nach Schweinfurt

Der neue Münchner Erzbischof Reinhard Marx gilt als Opus-Dei-freundlich und seit neuestem auch als denkbarer Nachfolger von Kardinal Lehmann als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Das macht den Vortrag des Theologen und Publizisten Peter Hertel auf unsere Einladung bei der Schweinfurter Kolpingsfamilie topaktuell… Seit mehreren Jahrzehnten versucht Hertel das schwer durchschaubare Geflecht dieser katholischen „Kampftruppe“ zu durchdringen. Er hat viele Indizien für ein höchst problematisches Gebaren von Opus Dei zusammengetragen. Geheimniskrämerei, dubiose Werbemethoden von Mitgliedern, harte Bußpraktiken, sektenähnliche Strukturen und ein undurchschaubares Geschäftsgebaren zählt der Journalist zum „Sündenregister“ der finanzstarken Gemeinschaft, die deswegen auch „Santa Mafia“ genannt wird…“
Donnerstag, 24. Januar 2008 16:14
wolfgang e.: @ Sünder
Schöne Grüße von Dan Brown,

Er wird sich der Sache annehmen…

Donnerstag, 24. Januar 2008 15:57
Elendester Sünder: Steht „Opus Dei“ in Verbindung mit der Freimaurerei?
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