Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat gestern die Botschaft zum Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel
vom 20. Mai veröffentlicht. Darin erklärt der Papst, daß die Medien nicht zum Sprachrohr des Materialismus
und ethischen Relativismus werden dürften. Das seien „wahre Plagen unserer Zeit“. Der Papst warnt ferner
vor einer manipulierten Wiedergabe der Realität. Medien würden verzerrte Modelle familiären oder gesellschaftlichen
Lebens präsentieren, um sie zu legitimieren und aufzuzwingen.
Ja, nein, weiß nicht?
Schweiz. Er habe
in der angeblichen Frage der Laienpredigt noch keine „Entscheidung im eigentlichen Sinn“ getroffen. Das
erklärte der Bischof von Chur, Mons. Vitus Huonder, vor dem ‘Pfarreiblatt Urschweiz’. Der Bischof erklärte,
daß er das „Problem“ im Oktober 2007 bei einem „Gedankenaustausch“ mit Diakonen besprochen habe. Es betreffe
alle Schweizer Bistümer.
Auslieferung an Unzüchtige
Frankreich. Frankreich muß einer homosexuellen
Frau Schmerzensgeld zahlen, weil ihr der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Paris die Adoption eines Kindes
verweigert hat. Der Gerichtshof hatte seinen Entscheid damit begründet, daß keine „väterliche Bezugsperson“
vorhanden sei. Der ‘Europäische Gerichtshof für Menschenrechte’ behauptete jetzt, daß das Urteil gegen
das sogenannte ‘Anti-Diskriminierungs-Gesetz’ verstoße. In Frankreich läuft derzeit eine Kampagne für
die Kinderadoption durch Homo-Unzüchtige.
„Freier Priester“ bläst zum Rückzug
Schweiz. Der Ex-Redemptorist
Donat Oberson (47), kündigte an, doch keine Messe in der von Sabo-Anhängern unterwanderten Solothurner
Pfarrei Kleinlützel abzuhalten. Das berichtet die Schweizer Nachrichtenagentur ‘kipa’. Oberson ist Mitbegründer
der kirchenfeindlichen Initiative ‘Freie Priester’. Er sagte die Veranstaltung angeblich ab, um diese
Gruppe nicht zu gefährden. Der für Kleinlützel zuständige Dekan strich bis auf weiteres alle katholischen
Gottesdienste im Ort, weil die Kirchgemeinde von Kleinlützel den abgefallenen Priester Franz Sabo weiter
beschäftigen will.
Unklare Verhältnisse
Island. Der am 17. Januar verstorbene US-amerikanische Schach-Großmeister
Bobby Fischer wurde katholisch beerdigt. Das berichtete die US-Nachrichtenagentur ‘Catholic News Agency’.
Das Begräbnis hielt Hw. Jakob Rolland. Er weiß nicht, ob Fischer getauft war oder nicht. Fischer war
Sohn einer jüdischen Mutter und eines deutschen Vaters. Dem Begräbnis wohnten nur fünf Gläubige bei.
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43 Lesermeinungen
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Peter-Pan: Eltern Das hängt damit zusammen, daß Verwandte zu einem Abkömmling ihrer Verwandten ein
ganz anderes Verhältnis haben. Trotzdem ist ein andersgeschlechtlicher Elternteil nur schwer zu ersetzen.
Es geht schließlich nicht weniger um die seelische Entwicklung des Kindes, die deswegen unabhänig von
ihrer eigenen Gsclechtlichkeit von beiden Geschlechtern geprägt sein sollte, um so ein natürliches Verhältnis
zum eigenen und anderen Geschlecht zu finden. Wie wir in diesem Forum gelernt haben, kann Homosexualität
angeboren, so auch im Tierreich vorkommend, und erlebnisbedingt sein. Siehe lange Auseinandersetzungen
mit DDL und anderen vor gut 2 Jahren. Kriminalisierung wird selbst von der r.-k. Kirche verboten. Wie
schon mehrfach erwähnt, gibt es den Menschen als Abstraktum nicht, er verwirktlicht sich immer in Mann
und Frau gleichermaßen. Deswege ist es falsch, weil durch tragischen Vorkommnisse beding ein Kind ohne
Vater und Mutter aufwächst, hier ein Recht von Gleichgeschlechtlichen auf Adoption herzuleiten.
Das ist keineswegs verwunderlich Bild ich mir das nur ein oder werden ihre Postings von mal zu mal anzüglicher?
Seien Sie gewarnt! Ich beiße! Und meinen Biss hat noch keiner überlebt! Das ist halt die weibliche Natur,
die ihre Eigenheiten besitzt.
@ Bauernführer Bild ich mir das nur ein oder werden ihre Postings von mal zu mal anzüglicher? Seien
Sie gewarnt! Ich beiße! Und meinen Biss hat noch keiner überlebt!
Sodomiebefürworterin „Anita Berber“ Sohn der Kirche! Sei bitte mal still! Wer schweigt, der scheint zuzustimmen –
erklärt bereits das heidnische Rom; während das katholische Rom lehrt, wer zum Irrtum schweigt, der
macht sich mitschuldig. Oder suchen Sie sich, wie St. Paulus für spätere Zeiten für die Getauften der
Kirche prophezeite, „irrige Lehrer, die ihren Ohren schmeicheln, weil sie die gesunde Lehre nicht mehr
ertragen“?
#38 Florian Geyer 21:39:07 | Montag, 28. Januar 2008
Anita bedenklich bedenklich habs grad in den Vatikan gefunkt. Der Exorzist und seine 3 Gehilfen sitzen
schon im Zug zu Ihnen. Die werden Sie dann gründlich untersuchen.
@ Bauernführer Ich weiß nicht! Ich fühl mich da immer so komisch. Mir kommt plötzlich Qualm aus Ohren
und Nase und meine Augen unterlaufen blutrot. Ich reagiere auch allergisch auf Knoblauch und Kruzifixe
müssen Sie wissen!
Die Sodomiten als „Eltern“ Eine ganze Menge Kinder gleichgeschlechtlicher Erzieher (nicht zwingend Homosexuelle,
mitunter auch Tanten oder was auch immer) sind bereits in die Pupertät gekommen und haben sie gut überstanden.
Arme Kinder! So viele sind das Gott sei Dank nicht: egal, ob vor Untergang des heidnischen Rom oder vor
Untergang des heidnischen Europa.
@Jörg Guttenberger, Köln Lassen Sie die „Kinder“ eines gleichgeschlechtlichen Paares erst einmal in
die Pubertät kommen! Ihnen werden die Augen noch aufgehen! Eine ganze Menge Kinder gleichgeschlechtlicher
Erzieher (nicht zwingend Homosexuelle, mitunter auch Tanten oder was auch immer) sind bereits in die Pupertät
gekommen und haben sie gut überstanden. Unangenehm wird es für diese Kinder allenfalls, wenn Menschen
mit Ihrer Gesinnung Homosexuelle öffentlich als Sünder, Geisteskranke oder gar Verbrecher brandmarken.
Hier wird polemischerweise ein schlechtes Elternhaus einem ordentlich arbeitenden gleichgeschlechtlichen
Paar gegenüber gestellt, so, als gleichgeschlechtliche Paare die wahre Idylle wären! Sie haben meinen
Punkt geradewegs verdreht. Worauf ich hinauswollte war, dass ein Elternhausidyll eben keine Frage der
sexuellen Orientierung ist – und wenn Sie noch so sehr daran fethalten. @heimwehr ich finde es bedauerlich
das man sich in einem katholischen forum überhaupt auf diskussionen herablässt ob nun abtreibung ok
ist oder ob auch schwule kinder haben können. Es ging um Homosexuelle im Allgemeinen. Und wir haben nicht
darüber diskutiert, ob die Kinder haben können – wir wissen, dass sie Kinder haben können. Was zur
Debatte steht, ist das Adoptionsrecht.
Peter Pan: gesundes Elternhaus Wenn Eltern ihre Kinder mißhandeln oder vernachlässigen, handelt es sich
um kein gesundes Elternhaus. Hier wird polemischerweise ein schlechtes Elternhaus einem ordentlich arbeitenden
gleichgeschlechtlichen Paar gegenüber gestellt, so, als gleichgeschlechtliche Paare die wahre Idylle
wären! Lassen Sie die „Kinder“ eines gleichgeschlechtlichen Paares erst einmal in die Pubertät kommen!
Ihnen werden die Augen noch aufgehen!
@Jörg Guttenberger, Köln Ein gesundes Elternhaus hat wirklich nicht unbedingt etwas mit Vater und Mutter
zu tun. In den vergangen Monaten gab es traurige Schlagzeilen von Paaren die ihre Kinder mißhandelten
oder gar verhungern ließen. Will eine Einzelperson adoptieren, besteht zumindest noch die theoretische
Möglichkeit einer Heirat. Das ist nun wirklich ein lausiges Argument: Einer heterosexuellen Einzelperson
eher eine Adoption zu gestatten als womöglich zwei homosexuellen Menschen, weil theoretisch das Elternidyll
noch herbeigeführt werden könnte. Unterm Strich: Ich sehe keinen Grund, warum (bekennenden) Homosexuellen
ein grundsätzliches Adoptionsrecht verwehrt werden sollte.
ich finde es bedauerlich das man sich in einem katholischen forum überhaupt auf diskussionen herablässt
ob nun abtreibung ok ist oder ob auch schwule kinder haben können. was wird als nächstes „diskutiert“
ob man über 60 jährige euthanasieren darf weil dem staat das geld für betreuung fehlt ?
Peter-Pan. lebensnotwendig Ich gebe zu, daß obiger Begriff überzogen ist, denn manche Kinder wachsen
tatsächlichb ohne Eltern auf. Wir dürfen aber festsstellen, daß ein gesundes Elternhaus, also Vater
und Mutter, elterliche Nestwärme, eine wichtige, nur schwer ersetzbsare Grundlage für die gedeihliche
Entwicklung des Kindes sind. Bei gleichgeschlechtlichen Paaren fehlt das Vater- und Mutterverhältnis.
Der Staat ist nicht berechtigt, durch reine Willkür dem Kind einen Elternteil zu entziehen. Will eine
Einzelperson adoptieren, besteht zumindest noch die theoretische Möglichkeit einer Heirat.
@Jörg Guttenberger, Köln Es zeugt m. E. von ncht unerheblicher Polemik, Adoption durch gleichgeschlechtliche
Paare mit Erziehungspannen natürlicher Eltern zu rechtfertigen, so, als ob besagte Paare unbedingt gute
Eltern sein müssen. Warten wir ab, wie diese Paare mit den gesamten Erziehungsproblemen fertrig werden!
Das war nie mein Punkt. Hier wurde sugeriert, dass für ein gesundes Aufwachsen eines Kindes eine bestimmte
Konstellation unbedingt erforderlich sei – Sie sprachen wörtlich sogar von lebensnotwendig. Und das ist
offensichtlich unwahr. Für mich ist es Polemik, so zu tun, als ob elterliche Qualitäten von der sexuellen
Orientierung eines Menschen abhängen – und man deshalb sichergehen müsste, dass Schwule und Lesben keine
Kinder großziehen.
Leblhuber, Peter-Pan L.: Zurückkommend auf Ihre Ausführungen: „Qui tacet, consentire videtur“ – für
unsere lateinunkundigen Freunde: Schweigen bedeutet Zustimmung. Ihren übrigen Ausaführungen, daß Kinderreiche
meist in der Ober- und Unterschicht zu finden sind, stimme ich Ihnen zu. Lediglich die Zuordnung des Adjektivs
„bildungsfern“ zur Großfamilie hat mich gestört. P.: Wir dürfen vom Staat nicht alles erwarten Der
Fortfall eines Elternteiles ist ohne Zweifel eine Tragik für den Nacwuchs. Hier ist der überlebende
Elternteil natürlich doppelt gefordert und gelegentlich auch überfordert. Die beste Lösung ist m. E.
die Suche nach Ausgleich zum Ersatz des Vaters bzw. der Mutter, die/die diese Kinder auch annimmt und
von ihnen angenommen wird. In meinen beiden Großelternpaaren ist das geschehen: meine Großmutter väterlicherseits
hat meinen Großvater mit einem 6-wöchigen Kind zurückgelassen, die später hinzugekommenen Geschwister
haben erst als Erwachsene erfahren, daß mein Vater aus der 1. Ehe stammt. Meine Mutter war sechs Jahre,
als ihre Mutter während der Grippeepidemie m 1916 starb. Auch hier hat mein Großvater erneut geheiratet.
Natürlich handelt es sich hier um Glücksfälle. Es kann auch annders ausgehen. Es zeugt m. E. von ncht
unerheblicher Polemik, Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare mit Erziehungspannen natürlicher Eltern
zu rechtfertigen, so, als ob besagte Paare unbedingt gute Eltern sein müssen. Warten wir ab, wie diese
Paare mit den gesamten Erziehungsproblemen fertrig werden!
@Jörg Guttenberger, Köln Ihre Ausführungen kann man so verstehen, als seien für Sie alle überzeugten
Anhänger einer Religion Fanatiker. Wollen Sie as wirklich behaupten? Ich bin meine eigenen Postings durchgegangen
und habe keine Stelle gefunden an der ich das behauptet habe. Aber jetzt wo ich darüber nachdenke, haben
Sie recht. Genau so ist es, fürchte ich. Wir nehmen das heute nicht mehr ganz so wahr, weil selbst die
meisten Menschen, die sich heute noch als religiös verstehen, eine eher… relativistische, moderate
Sicht der Dinge haben, aber Menschen die tatsächlich versuchen irgendwelchen Jahrtausende alten religiösen
Vorstellungen zu entsprechen, weil sie sie für die eine uneingeschränkte Wahrheit halten, sind immer
eine gruselige Vorstellung. Im folgenden widersprechen Sie sich selbst. Denn wenn Vater und Mutter wirklich
lebenswichtig wären (also für das Überleben wichtig), dann müsste der Staat in einem tragischen Fall
ja nun tatsächlich eingreifen. Sehe ich nicht so. @Ultramontanus Wie gesagt, wahrscheinlich gibt es eine
Liste absoluter Idealumstände für Kindeserziehung, die nirgends absolut eingehalten wird / werden kann.
Tatsache ist, viele Kinder sind von Eltern aufgezogen worden (bzw. eben nicht), wo sie mit einem Elternteil
oder anderen Eltern (auch Homosexuellen) besser gefahren wären (Und in den Medien, gab es gerade im letzten
Jahr einige traurige Beispiele dafür). Was Kinder brauchen, sind liebevolle und fürsorgliche Eltern.
Und das können durchaus auch Homosexuelle sein.
@Guttenberger: Das habe ich geschrieben: „Wo haben wir denn kinderreiche Familien? In der Oberklasse und
in der Unterklasse. Wo sind diese kinderreichen Familien (mehr als 3 Kinder) häufiger anzutreffen? Jede
Statistik gibt Ihnen darüber Auskunft.“ Mit Ihrer selektiven Wahrnehmung schießen Sie daneben!!!
Leblhuber: Großfamilien Diese „bildungsfernen“ Großfamilien sind wohl nicht in Ihrem Interesse, oder???
Hier sind doch Ihre Ausführungen von bildungsernen Großfamilien. Also bitte, nicht so hitzig, Herr Leblshuber!
@Guttenberger: Sie lesen die Postings Ihrer Kontrahenten nicht. Das ist eine Seuche auf kreuz.net! Wieso
setzen Sie Großfamilie mit bildungsfern gleich? Habe ich das getan??? Mit Diskussionspartnern, die die
Meinung der Gegner offensichtlich nicht interessiert, ist eine Diskussion schwer möglich. Tut mir Leid
für Sie!!! Sie sind disqualifiziert!!!!
Leblhuber, Ultramontanus: Familie Volle Zustimmung für Ultramontanus! Leblhuber: Wieso sind homosexelle
Eltern grundsätzlich bessere Eltern, die ihre Kinder nicht verwahrlosen lassen? Warten Sie bitte erst
einmal ab, bis das System eingefahren ist, dann wird sich das Niveau ganz sicher angleichen. Wieso setzen
Sie Großfamilie mit bildungsfern gleich? In meiner Umgebung gibt es genug Gegenbeispiele. So z. B. eine
Famlie mit 4 Söhnen, die alle in eine Privatschule gehen und so zweisprachig – englisch und deutsch –
aufwachsen. Das kostet natürlich eine Menge Geld, der Vater ist Bereichsleiter in einem namhaften Unternehmen.
Und eine Fabrikantenfamilie mit sechs Kindern, denen ebenfalls eine qualifizierte Ausbildung vermittelt
wurde: die Söhne sind haben inzwischen das elterliche Unternehmen übernommen, die Töchter sind glücklich
verheiratet. Genügend weitere Beispiele kann ich Ihnen nennen. Auch hier von Bildungferne keine Spur!
Bei gleichgeschlechtlichen Paaren liegt ganz sicher nicht die gute Zukunft der Kinder.
@Guttenberger: Die Tatsache des Fortfalls eines Elternteiles z. B. wegen Tod ist daher eine Tragik, die
in keinem Fall rechtfertigt, einem Kind den Vater oder die Mutter grundsätzlich zu nehmen, indem man
es einem Homo- oder lesbischen Paar anvertraut. Es geht hier ausschließlih um das Wohl des Kindes und
nicht um die formale Gleichberechtigung von natürlichen bzw. Adoptiveltern mit gleichgeschlechtlichen
Paaren. Tun Sie doch nicht so, als wären alle Eltern gute Eltern. Sie waren es früher nicht und sie
sind es heute nicht. Es gibt hunderttausende verwahrloste Kinder, denen heterosexuelle „Eltern“ absolut
nicht gerecht werden. Wo haben wir denn kinderreiche Familien? In der Oberklasse und in der Unterklasse.
Wo sind diese kinderreichen Familien (mehr als 3 Kinder) häufiger anzutreffen? Jede Statistik gibt Ihnen
darüber Auskunft. Diese „bildungsfernen“ Großfamilien sind wohl nicht in Ihrem Interesse, oder??? Wenn
es Ihnen nur um das Wohl des Kindes geht, müssen Sie eingestehen, dass so manche Kinder in gleichgeschlechtlichen
Partnerschaften besser aufgehoben wären, als in Heimen oder in ihrer Stammfamilie.
#18 Ultramontanus 23:34:11 | Samstag, 26. Januar 2008
@Peter-Pan: „Kein Psychologe behauptet, dass Homosexuelle schlechtere Eltern sind.“ Das stimmt so nicht.
Ich habe schon oft von Psychologen gehört, dass es für die Entwicklung nicht unbedingt positiv ist,
wenn ein Kind von einem gleichgeschlechtlichen Paar erzogen wird, weil hier ein Vorbild- und „Spannungsverhältnis“
fehlt und dementsprechend eine Identität schlechter entwickelt werden kann.
Peter Pan: Religiösität Ihre Ausführungen kann man so verstehen, als seien für Sie alle überzeugten
Anhänger einer Religion Fanatiker. Wollen Sie as wirklich behaupten? „Den Menschen“ als Abstractum gibt
es nicht. Menschlichkeit verwirklich sich immer in Mann und Frau! Damit Kinder die Erfahung ungekürzten
Menschseins machen, sind sowohl Vater, als auch Mutter gleichermaßen lebenswichtig! Die Tatsache des
Fortfalls eines Elternteiles z. B. wegen Tod ist daher eine Tragik, die in keinem Fall rechtfertigt, einem
Kind den Vater oder die Mutter grundsätzlich zu nehmen, indem man es einem Homo- oder lesbischen Paar
anvertraut. Es geht hier ausschließlih um das Wohl des Kindes und nicht um die formale Gleichberechtigung
von natürlichen bzw. Adoptiveltern mit gleichgeschlechtlichen Paaren.
@ Peter Pan So ist es. Diese Redeweise „jüdische Mutter und deutscher/englischer/spanischer…Vater“
kommt leider gerade bei „christlichen“ Extremisten immer wieder vor. Dabei ist die Tatsache u.a. die,
daß zu Beginn des NS-Regimes viele deutsche Juden garnicht an die Emigration dachten mit dem Hintergedanken:
„Wir sind doch Deutsche.“ Im Ersten Weltkrieg gab es nicht wenige jüdische Frontsoldaten, die sich freiwillig
meldeten, um Volk, Kaiser und Vaterland zu verteidigen. Samurai
@Samurai Ja, das ist mir auf kreuz.net auch schon mehrmals aufgefallen. Sowohl in den Artikeln als auch
in einigen Postings. Jude ist hier keine Religionsbezeichnung, sondern eine reine Volks-, wenn nicht gar
Rassenzuordnung. Wo mag dieses Denken nur herkommen? Irgendwie scheint man hier aber auch davon auszugehen,
dass „deutscher Vater“ die Religionszugehörigkeit klärt.
„Fischer war Sohn einer jüdischen Mutter… und eines deutschen Vaters.“ Interessant, daß kreuz.net-Zitat.
Ich wüßte gerne, welcher Nationalität seine Mutter angehörte. Samurai
@Ultramontanus Psychologen sagen auch seit Jahrzehnten, dass Homosexualität keine Krankheit ist, was
die fundamentale Front hier scheinbar nicht interessiert, da Psychologen ja angeblich ohnehin keine Ahnung
haben. Ansonsten ist Ihre Argumentation gar nicht mal so verkehrt. Bei bestehenden Eltern-Kind-Verhältnissen
überwiegt das Elternrecht natürlich fast alle anderen Aspekte – zu Recht, wenn es nicht zu offensichtlichen
Missbrauchs- und Misshandlungsfällen kommt, oder zu massiver Vernachlässig. Aber Tatsache ist, es gibt
zahllose Fälle in denen eine Einzelperson sehr wohl ein Kind adoptieren kann. Rein rechtlich spricht
nichts dagegen. Wahrscheinlich gibt es irgendeine Liste absoluter Idealvorraussetzungen für den Fall
einer Adoption (fünfundzwazigjährige Eltern mit tollen Jobs, fünfzehn Jahren Erfahrung in Sachen Kindeserziehung
und beide 24 Stunden am Tag in Kindesnähe oder etwas in der Art), aber sie müssen nicht alle erfüllt
sein (und ich wäre sehr überrascht, wenn sie bei irgendjemanden alle erfüllt wären). Und wenn der
Frau die Adoption wirklich allein aufgrund ihrer Sexualität vorenthalten wurde, während man etwa einer/einem
heterosexuelle/n Alleinerziehende/n unter gleichen wirtschaftlichen Rahmenverhältnissen die Adoption
gestatet hätte (oder vielleicht zwei Schwestern, oder was auch immer), dann ist dies tatsächlich Diskriminierung.
Kein Psychologe behauptet, dass Homosexuelle schlechtere Eltern sind. Von verweigerter „Auslieferung“
zu sprechen, ist da schon ziemlich pervers.
#12 Ultramontanus 16:43:19 | Freitag, 25. Januar 2008
@Peter-Pan: „Die Argumentation des Gerichts macht in der Tat keinen Sinn. Dann müsste man ja alle Kinder
ihren Müttern wegnehmen, die ihre Väter verloren haben.“ Mit Verlaub, aber das ist nicht haltbar. Im
einen Fall geht es darum etwas aktiv zu schaffen von dem man weiß, dass es psychologisch nicht vorteilhaft
oder sogar schädlich ist (bewusstes Aufwachsenlassen bei Personen beiderlei Geschlechts wo dann die Vater-
oder Mutterrolle nicht nur fehlt sondern auch „falsch“ besetzt wird -Psychologen sagen, dass das nicht
gut ist). Im anderen Fall kann man aber schlecht einer Frau das Kind wegnehmen, hier überwiegt klar das
elterliche Recht der Frau.
Unzüchtige Machen Sie sich nichts draus. Das Wort Unzucht ist doch hier schon usus. Ich achte schon nicht
mehr drauf. Die Leute hier wissen garnicht, was Sie da schreiben. Ich schmunzele nur, denn diese sind
die schlimmsten… Ich lese mir dann immer den Wikipedia bericht durch und lache dann über die Dummheit!
Dort steht nämlich: Früher wurde Unzucht in den Vereinigten Staaten juristisch als Verbrechen geahndet.
Darunter verstand man sowohl (vaginalen) heterosexuellen Geschlechtsverkehr zwischen zwei unverheirateten
Personen als auch alle Sexualpraktiken außer dem heterosexuellen vaginalen Verkehr zwischen Ehepartnern.
An einzelnen Orten waren sogar bestimmte Stellungen außer der sogenannten Missionarsstellung verboten –
auch zwischen verheirateten Personen. Wievie Prozent der +netler werden da wohl drunterfallen? Zudem
steht unter homosexuelle Gesetze: Heute sind homosexuelle Handlungen in fast allen westlichen Industrieländern
straffrei. Sodomie-Gesetze existieren jedoch auch weiterhin in der so genannten Dritten Welt. Oft handelt
es sich dabei um ein Erbe der europäischen Kolonialgeschichte, manchmal auch, wie in verschiedenen islamischen
Staaten. Also alles Menschen aus der dritten Welt oder dem Islam hier…
„Auslieferung an Unzüchtige“ ?? Frankreich muß einer homosexuellen Frau Schmerzensgeld zahlen, weil
ihr der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Paris die Adoption eines Kindes verweigert hat. Der Gerichtshof
hatte seinen Entscheid damit begründet, daß keine „väterliche Bezugsperson“ vorhanden sei. Der ‘Europäische
Gerichtshof für Menschenrechte’ behauptete jetzt, daß das Urteil gegen das sogenannte ‘Anti-Diskriminierungs-Gesetz’
verstoße. In Frankreich läuft derzeit eine Kampagne für die Kinderadoption durch Homo-Unzüchtige.
Die Argumentation des Gerichts macht in der Tat keinen Sinn. Dann müsste man ja alle Kinder ihren Müttern
wegnehmen, die ihre Väter verloren haben. Aber mal von allen anderen Aspekten abgesehen, was ist das
wieder für eine Wortwahl: „Auslieferung an Unzüchtige“? Da spiegelt sich wieder der kranke Hass der
kreuz(net)zügler gegen jeden, der auch nur ansatzweise nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Die
meisten Homosexuellen sind wahrscheinlich bessere Eltern als die meisten religiösen Fanatiker, die Gift
und Galle auf jeden speien der anderer Meinung ist.
@ Alkuin Sie zitieren unvollständig, denn der Papst hat ausdrücklich für die Schweiz eine Erlaubnis
erlassen, dass dort anstelle der Homilie durch Bischof, Priester oder Diakon auch ein „Glaubenszeugnis“
eines nicht geweihten Christgläubigen treten kann.
Sie haben recht, Herr Dr. Heger, welch tragisches „Ende“ eines so brillianten Mannes. Ich erinnere mich
noch, mit welcher Spannung ich 1972 das Duell mit Spasski verfolgte. Diese Brillianz und Leichtigkeit
bei Fischer. Kalter Krieg und Atomdrohungen schienen überwunden, wenn man den Besten der Russen so einfach
vom Brett putzen konnte … Selbst als Genie war er noch eine Ausnahme!
„Medien würden verzerrte Modelle familiären oder gesellschaftlichen Lebens präsentieren, um sie zu
legitimieren und aufzuzwingen“ Ob B XVI. hier richtig wiedergegeben wird? Der letzte kommentierend erklärende
Nebensatz lässt mich an der Qualität der Wiedergabe zweifeln. Der Papst wird doch kaum einem Verschwörungsdenken
Raum geben, das den Medien Manipuliertheit oder gar eigenes Interesse an den Inhalten medialer Vermittlung
unterstellt.
Laienpredigt???? Das Thema ist bereits geklärt !! Redemtionis Sacramentum: „Wie schon gesagt, ist die
Homilie innerhalb der Messe wegen ihrer Bedeutung und Eigenart dem Priester oder Diakon vorbehalten. Was
andere Formen der Predigt betrifft, können christgläubige Laien, wenn es aufgrund einer Notlage in bestimmten
Umständen erforderlich oder in besonderen Fällen nützlich ist, nach Maßgabe des Rechts zur Predigt
in einer Kirche oder in einem Oratorium außerhalb der Messe zugelassen werden. Dies darf aber nur geschehen
aufgrund eines Mangels an geistlichen Amtsträgern in bestimmten Gebieten und um diese ersatzweise zu
vertreten; man kann aber nicht einen absoluten Ausnahmefall zur Regel machen und man darf dies nicht als
authentische Förderung der Laien verstehen. Zudem sollen alle bedenken, daß die Befugnis, dies zu erlauben,
und zwar immer ad actum, den Ortsordinarien zukommt, nicht aber anderen, auch nicht den Priestern oder
den Diakonen. (RS161.)“