Drei Zufälle und ein religionsfeindliches Schmuddelstück: Daß katholische Institutionen die Sache finanziell unterstützen, versteht sich fast von selber. Ein Kommentar von Pater Bernward Deneke FSSP, St. Pelagiberg, Schweiz.
Sonntag, 27. Januar 2008 20:14
Fürchtegott: Was ja auch schon sehr viel aussagt!
Nur dass jemand Soutane trägt und den außerordentlichen römischen Ritus zelebriert, macht ihn noch
lange nicht zum Häretiker.
Häretiker ist, wer eine katholische Glaubenslehre leugnet,
in heutiger Zeit insbesonders das Dogma des Konzils v. Florenz oder die Dogmen über Christus und die Auferstehung.
Häretiker ist, wer eine katholische Glaubenslehre leugnet,
in heutiger Zeit insbesonders das Dogma des Konzils v. Florenz oder die Dogmen über Christus und die Auferstehung.
Sonntag, 27. Januar 2008 19:57
LandorganistII: Dann entschuldige ich mich
in aller Form für die Zuweisung des Herrn Paters zu den Pius-Brüdern. Er gehört selbstverständlich zu den Petrus-Brüdern. Den Inhalt seiner Kritik macht das allerdings nicht besser.
Sonntag, 27. Januar 2008 17:08
hlux: @engelhardt
Der Autor des Artikels ist kein Häretiker sondern ein katholischer Priester, der die Lehre der Kirche durchaus ernst nimmt. Und die Petrusbruderschaft (FSSP) ist innerhalb der katholischen Kirche (in voller Gemeinschaft). Nur dass jemand Soutane trägt und den außerordentlichen römischen Ritus zelebriert, macht ihn noch lange nicht zum Häretiker.
Samstag, 26. Januar 2008 12:05
Don Camillo: Der Schreiberling mit dem
schwarzen Röckchen dieses Artikels sei darauf hingewiesen, das die Mariahilf-Kirche in Luzern dem Kanton gehört, d.h. ausserhalb dem Einflussbereich der röm. kath. Kirche steht. Zudem ist es ja ein offenes Geheimnis, dass die beiden zitierten staatskirchenrechtlichen Institutionen oft sehr weit entfernt sind von der römisch-katholischen Kirche. Dies erstaunt umso weniger, wenn man weiss, dass da einige ehemalige Priester ziemlichen Einfluss ausüben. Aber wem sage ich dass. Dem Schreiberling mit dem schwarzen Röckchen ist solches Verhalten gegenüber der röm. kath. Kirche nicht fremd.
Freitag, 25. Januar 2008 22:03
Master: engelhardt
wiso, meinen Sie Protestanten?
Ok, Spass bei Seite. Wir Menschen bekommen immer genau das was wir verdienen. Alles was geschieht und über das wir uns aufregen ist ein Spiegel für uns selbst.
Bessern sich die Menschen bessert sich die Lage, das ist so einfach wie simpel!
Ok, Spass bei Seite. Wir Menschen bekommen immer genau das was wir verdienen. Alles was geschieht und über das wir uns aufregen ist ein Spiegel für uns selbst.
Bessern sich die Menschen bessert sich die Lage, das ist so einfach wie simpel!
Freitag, 25. Januar 2008 20:38
engelhardt: Autoren
Ich dachte, dies waere eine katholische Seite? Warum kommen dann immer wieder Haeretiker hier als Autoren
zu Wort?
Mit der Papsttreue ist es bei den Seitenbetreibern wohl nicht weit her.
Mit der Papsttreue ist es bei den Seitenbetreibern wohl nicht weit her.
Freitag, 25. Januar 2008 19:48
Pippifax: Also gut, Sacerdos.
Nachdem sich Ihre Aussage durch das Wiki-Missa bestätigt hat, ziehe ich meine Kritik zurück und gehe
wohlwollend davon aus, daß es ich tatsächlich um eine Personalgemeinde handelt, in der neben Messen
an Sonn- und Feiertagen auch Hl. Taufe, erste Hl. Kommunion, Hochzeit den Gläubigen gespendet werden.
Allerdings ist es nun mal so, daß die FSSP nicht überall dort präsent ist, wo sie gebraucht wird. Deswegen sollte man dort das Widerstand nicht zu laut gebrauchen.
Allerdings ist es nun mal so, daß die FSSP nicht überall dort präsent ist, wo sie gebraucht wird. Deswegen sollte man dort das Widerstand nicht zu laut gebrauchen.
Freitag, 25. Januar 2008 19:23
sacerdos helveticus: Petrusbruderschaft in der Schweiz
Pippifax wirft dem Pater der Petrusbruderschaft vor, dass seine Kritik an der Theateraufführung nicht
recht glaubwürdig sei mit dem merkwürdigen Argument, die Petrusbruderschaft sei in Luzern nicht präsent.
Nun: Die Petrusbruderschaft ist deshalb in Luzern nicht mit einer Niederlassung präsent, da die Hl. Messen im „Alten Ritus“ schon seit vielen Jahren durch Diözesanpriester gefeiert werden. Nach dem Tode des langjährigen Priesters dieser „Personalgemeinde“ vor einigen Jahren übernahm wieder ein Diözesanpriester im auftrtag des zuständigen Bischofs die Verantwortung für jene Seelsorge: Es finden dort m.W. etwa 3 Hl. Messen pro Woche in einer von der Diözesanleitung zugewiesenen Kirche statt, in der (nahezu) ausschliesslich der ausserordentliche usus des Römischen Ritus gefeiert wird. Die in der Schweiz jedoch mit mehreren Priestern und an mehreren Orten vertretene Petrusbruderschaft hilft auch in Luzern immer wieder aus.
Nun: Die Petrusbruderschaft ist deshalb in Luzern nicht mit einer Niederlassung präsent, da die Hl. Messen im „Alten Ritus“ schon seit vielen Jahren durch Diözesanpriester gefeiert werden. Nach dem Tode des langjährigen Priesters dieser „Personalgemeinde“ vor einigen Jahren übernahm wieder ein Diözesanpriester im auftrtag des zuständigen Bischofs die Verantwortung für jene Seelsorge: Es finden dort m.W. etwa 3 Hl. Messen pro Woche in einer von der Diözesanleitung zugewiesenen Kirche statt, in der (nahezu) ausschliesslich der ausserordentliche usus des Römischen Ritus gefeiert wird. Die in der Schweiz jedoch mit mehreren Priestern und an mehreren Orten vertretene Petrusbruderschaft hilft auch in Luzern immer wieder aus.
Freitag, 25. Januar 2008 19:06
Pippifax: Wasser und Wein?
Pater Denneke FSSP wird mit seinen Ausführungen sicher recht haben. Es sei an dieser Stelle auch darauf
hingewiesen, daß die „katholische“ Unterstützung wohl nicht von den Ordinariaten kommt, sondern von
der Staatskirche.
ABER:
Es ist nach geradezu lächerlich, wenn man als FSSP zum Widerstand aufruft, ohne selbst in Luzern präsent zu sein,
wie man hier sehen kann. Die Wahrheit ist wohl, daß der zuständige Diözesanbischof mit den Gotteslästerern besser leben kann, als mit den Patres der FSSP. Der Widerstand letzterer lässt auf sich warten.
Da entstehen dann auch schnell Sympathien für die „Pius-Sektierer“, wie sie jener Musikus, der sich wahrlich zu Glaube und Moral der kath. Kirche bekennt
, weiter unten
bezeichnet.
ABER:
Es ist nach geradezu lächerlich, wenn man als FSSP zum Widerstand aufruft, ohne selbst in Luzern präsent zu sein,
wie man hier sehen kann. Die Wahrheit ist wohl, daß der zuständige Diözesanbischof mit den Gotteslästerern besser leben kann, als mit den Patres der FSSP. Der Widerstand letzterer lässt auf sich warten.
Da entstehen dann auch schnell Sympathien für die „Pius-Sektierer“, wie sie jener Musikus, der sich wahrlich zu Glaube und Moral der kath. Kirche bekennt
Freitag, 25. Januar 2008 15:22
pneumat: Geheimnis der Menschwerdung
„Er, der in Seiner jenseitigen Herrlichkeit die vollkommene, grenzenlose Glückseligkeit selber ist, hat
sich für uns aus Liebe im Geheimnis der Menschwerdung verwundbar gemacht.
Alle Lästerungen treffen daher Jesus Christus – und treffen in ihm den wahren Gott, lästern seine Liebe zu uns.“
Endlich einpaar Sätze mit Hl.Geist erfüllt.
Alle Lästerungen treffen daher Jesus Christus – und treffen in ihm den wahren Gott, lästern seine Liebe zu uns.“
Endlich einpaar Sätze mit Hl.Geist erfüllt.
Freitag, 25. Januar 2008 14:21
Frasim: @Landorganist
Bitte genauer lesen! Pater Deneke ist Mitglied der Petrusbruderschaft (FSSP), nicht der Piusbruderschaft
(FSSPX)! Die FSSP-Patres sind nicht suspendiert und stehen in vollkommener Einheit mit Rom.
Gottes Segen
Gottes Segen
Freitag, 25. Januar 2008 14:21
st.georg: @landorganistII
lieber herr provinzmusikus…sie haben das fehlende, aber entscheidende x wahrscheinlich überlesen…aber der herr pater ist „petrusler“ und kein pius-sektierer…schon ein unterschied!
Freitag, 25. Januar 2008 14:00
LandorganistII: @Beobachterin
Sie haben sicher die Aufführung beobachtet, nicht wahr?
Freitag, 25. Januar 2008 13:58
Beobachterin: Antichrist
Der Antichrist hat viele Gesichter. Eines davon in dieser Posse.
Freitag, 25. Januar 2008 13:49
LandorganistII: Was ist der Inhalt dieser „Kritik“?
1. Die Aufführungstermine passen dem suspendierten Pater nicht.
2. ???
Der Herr Pater geht mit keinem Wort auf das Theaterstück ein, ausgenommen der Worte Jesu am Kreuz, wohl weil er es nicht gesehen hat. Angesichts der Tatsache, dass er bei den Pius-Brüdern beschäftigt ist, sollte Anlass genug sein, seine Kritik kritisch zu betrachten. Vielleicht hat er recht, vielleicht aber auch nicht.
2. ???
Der Herr Pater geht mit keinem Wort auf das Theaterstück ein, ausgenommen der Worte Jesu am Kreuz, wohl weil er es nicht gesehen hat. Angesichts der Tatsache, dass er bei den Pius-Brüdern beschäftigt ist, sollte Anlass genug sein, seine Kritik kritisch zu betrachten. Vielleicht hat er recht, vielleicht aber auch nicht.
Freitag, 25. Januar 2008 13:42
jeremy: kath. Mariahilf-Kirche
Die Rede ist von einem mundartlichen Theaterstück, das derzeit in der
katholischen Mariahilf-Kirche
in der Innerschweizer Stadt Luzern gespielt wird.
Das die Kunst, die Politik, eine Form von Wissenschaft den Glauben und die Kirche verhöhnt, ist schon schwer zu ertragen – warum macht da die Kirche denn auch noch mit? Nicht nur finanziell, sondern auch ganz deutlich, für jeden nach außen sichtbar, durch Zurverfügungstellung einer katholischen Kirche????
Unerträglich!!!!!!
katholischen Mariahilf-Kirche
in der Innerschweizer Stadt Luzern gespielt wird.
Das die Kunst, die Politik, eine Form von Wissenschaft den Glauben und die Kirche verhöhnt, ist schon schwer zu ertragen – warum macht da die Kirche denn auch noch mit? Nicht nur finanziell, sondern auch ganz deutlich, für jeden nach außen sichtbar, durch Zurverfügungstellung einer katholischen Kirche????
Unerträglich!!!!!!
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





