11:36:11 | Samstag, 26. Januar 2008
Als er noch jung und in Spanien war, dachte der neue Jesuitengeneral, daß die Religion einer strengen Ordnung folgen müsse. Vierzig Jahre in Japan haben ihn erfolgreich umgepolt.

Pater Nicolas hält eine Pressekonferenz in Rom.
© Pressebild Jesuiten(kreuz.net, Rom) „Die Gesellschaft Jesu war immer und wird immer in Gemeinschaft mit dem Heiligen Vater
stehen.“
Das behauptete der neue Jesuitengeneral, Pater Adolfo Nicolas, bei einer Pressekonferenz am
Freitag in Rom: „Wenn es Schwierigkeiten gibt, dann, weil wir uns so nahestehen.“
Pater Nicolas vergleicht
die Beziehung der Jesuiten zum Papst mit der Ehe: „Nur wer sich liebt, kann sich verletzen.“
Wie ein
Ehepaar verfolgten die Jesuiten und der Papst ein gemeinsames Ziel – das Wohl der Kirche.
Daß von Zeit
zu Zeit Probleme auftauchten, sei normal. Die Gesellschaft Jesu wolle mit dem Vatikan kooperieren und
dem Heiligen Vater gehorchen: „Das hat sich nicht geändert und wird sich nicht ändern.“
Schulerfolg, Elvis Presley und theologische DistanzPater Nicolas hat die Zeitungsberichte
über seine Wahl aufmerksam studiert.
Ein spanisches Blatt berichtete sogar über eine Schule, die der
Jesuitengeneral als Zehnjähriger während eines einzigen Jahres besucht hat:
„Es ist schrecklich. In
diesem Jahr habe ich zwei Fächer nicht bestanden – Geographie und ein anderes, an das ich mich nicht
mehr erinnern kann.“
Andere Zeitungen hätten versucht, eine theologische Distanz zwischen ihm und dem
Papst zu konstruieren: „Diese Distanz gibt es nur in den Vorstellungen derer, die sie behauptet haben.“
Ferner sei er mit seinen Vorgängern – den Jesuitengenerälen Pedro Arrupe und Peter-Hans Kolvenbach –
verglichen worden, berichtet Pater Nicolas:
„Bis jetzt hat noch niemand gesagt, daß ich zehn Prozent
von Elvis Presley bin.“ Auch darüber würde sich Pater Nicolas nicht wundern: „Aber es ist alles falsch.“
Japanische PrägungDer Spanier erklärte auch, daß seine Persönlichkeit vor allem durch Japan geprägt
worden sei: „Asien hat mich verändert. Ich hoffe zum Besseren, aber das kann ich nicht sagen.“
Vierzig
Jahre in Asien hätten ihm geholfen, andere und Fremdes zu verstehen: „In Spanien war ich ein bißchen
intolerant.“
Damals habe er die Religion als Treue zu einer Reihe religiöser Praktiken verstanden. Ganz
nach dem Motto: „Alles unter Kontrolle.“
Für Japaner ist die Strenge und die „Intoleranz gegenüber
der Verschiedenheit“ nach Angaben von Pater Nicolas angeblich ein Skandal.
Die katholische Kirche in
Japan ist stark von altliberalen Ideen geprägt. Sie bringt wenige Berufungen hervor und ist stark überaltert.
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#25
Arrigoni 22:29:20 | Dienstag, 29. Januar 2008
#24
FiliusEcclesiae 14:23:42 | Dienstag, 29. Januar 2008
#23
clarissa colonia 01:25:22 | Dienstag, 29. Januar 2008
#22
FiliusEcclesiae 21:02:42 | Montag, 28. Januar 2008
#21
clarissa colonia 16:52:27 | Montag, 28. Januar 2008
#20
thaumaturgos 03:54:30 | Sonntag, 27. Januar 2008
#19
FiliusEcclesiae 00:14:03 | Sonntag, 27. Januar 2008
#18
Alois Bischof 00:05:20 | Sonntag, 27. Januar 2008
#17
FiliusEcclesiae 00:01:41 | Sonntag, 27. Januar 2008
#16
Pascendi 23:49:13 | Samstag, 26. Januar 2008
#15
st.georg 23:39:47 | Samstag, 26. Januar 2008
#14
Graf von Galen 23:36:46 | Samstag, 26. Januar 2008
#13
Aleph † 17:19:09 | Samstag, 26. Januar 2008
#12
thaumaturgos 15:58:59 | Samstag, 26. Januar 2008
#11
maliems 15:51:23 | Samstag, 26. Januar 2008
#10
Beatus Theophilus_89 15:31:05 | Samstag, 26. Januar 2008
#9
thaumaturgos 15:18:26 | Samstag, 26. Januar 2008
#8
Regina 1961 15:05:15 | Samstag, 26. Januar 2008
#7
HeinrichvonOfterdingen 14:41:14 | Samstag, 26. Januar 2008
#6
Regina 1961 14:30:59 | Samstag, 26. Januar 2008
#5
Florian Geyer 13:20:43 | Samstag, 26. Januar 2008
#4
Dr. Schlämmer 13:10:20 | Samstag, 26. Januar 2008
#3
Gotthard 12:02:34 | Samstag, 26. Januar 2008
#2
stimme aus dem lutherland 11:59:59 | Samstag, 26. Januar 2008
#1
Don Camillo 11:54:05 | Samstag, 26. Januar 2008