„Ich sage unschuldige Seelen, da hier Abtreibung, Pornographie, Euthanasie, Prostitution, Homosexualität, unschamhafte Kleidung gesetzlich verboten sind.“ Von Pater Pascal Gendron.
Missionare der Piusbruderschaft in Afrika
(kreuz.net) Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991) hatte recht, wenn er sagte, daß die deutschsprachigen
Länder sehr großzügig sind. Darum ein herzliches Vergelt’s Gott für Ihre Unterstützung unserer Simbabwe-Mission
durch Gebete, Geldspenden und Pakete.
Wir haben 99% der gesendeten Pakete erhalten. Dank der Freundlichkeit
der katholischen Postbeamten wurde auf den Einfuhrzoll verzichtet.
Praktisch jeden Sonntag kann eine
Verteilung von Lebensmittelpaketen an unsere etwa neunzig Familien durchgeführt werden.
Landkarte von Zimbabwe
Man kann sagen,
daß alle Lebensmittel gerade zur rechten Zeit kommen. Hier in Simbabwe fehlt es an allem. Die Preise
sind derart hoch, daß die wenigen Eßwaren unerschwinglich sind.
Offenbar sagt ein UNO-Bericht den Hungertod
von vier Millionen Simbabwern voraus, falls sich die Lage nicht ändert. Diese Zahlen scheinen mir realistisch
zu sein.
Mit den Geldspenden versuchen wir auch, Nahrung aus Südafrika zu importieren. Aber bis heute
blieb dies erfolglos.
Darum sind die Postpakete im Augenblick das einzige wirksame Mittel, um Nahrungsmittel
zu erhalten.
Unsere 380 Gläubigen sind sehr dankbar. Seit Beginn der Krise sind sie glaubenseifriger
geworden. In Unglück und Not falten sich die Hände leichter zum Gebet.
Unsere Mission in Tafara – dreißig Kilometer von unserem Priorat in Harare entfernt –
hat sich sehr gut entwickelt. Lucie (15) hat es in die Wege geleitet. Im Jahr 2006 lud sie Mädchen und
Buben ihres Dorfes zum Katechismusunterricht ein.
Letztes Jahr starb Mary-Debra, eines dieser Mädchen,
im Alter von 14 Jahren an einem Gehirntumor. Sie war erst einen Monat getauft. Seitdem sind die Gläubigen
viel zahlreicher geworden.
Mehr als zweihundert Personen nehmen jetzt jeden Sonntag am Katechismus teil.
Sogar der Bürgermeister ist aus Verwunderung über die Veränderung seiner Leute jetzt Taufschüler
geworden.
Vor der Missionierung gab es unter den Leuten häufig Streit. Jetzt ist alles ruhig. Um 17.30
Uhr läutet die Glocke zum täglichen Rosenkranz, der in unserer kleinen provisorischen Kapelle gebetet
wird.
Am vergangenen Weihnachtsfest wurden 31 Kinder getauft. Der Großteil stammt aus unserer Mission
in Tafara.
Trotz der herrschenden Todesstimmung leuchtet unser Priorat durch das Land. Im Katechismusunterricht
unterrichten wir mehr als 250 Kinder, die in 17 Gruppen aufgeteilt sind.
Der liebe Gott schickt uns viele
kleine, unschuldige Seelen. Ich sage „unschuldige Seelen“, da hier Abtreibung, Pornographie, Euthanasie,
Prostitution, Homosexualität, unschamhafte Kleidung gesetzlich verboten sind.
In einem gewissen Sinne
leben wir in einer relativ wohlbehüteten Welt.
Da der Großteil meiner Gläubigen keine Elektrizität
hat, erübrigt sich die Frage nach dem Fernsehen.
Derzeit beten wir darum, ein benachbartes Haus für
eine Schule und ein Altersheim kaufen zu können.
Die Lehrer des Landes wandern nämlich nach Südafrika
aus, da ihnen die Schwierigkeiten in Simbabwe kein Überleben erlauben.
Sie versuchen die Grenze, die
uns von Südafrika trennt, illegal zu passieren, da Simbabwe keine Pässe mehr ausstellt. Deshalb durchschwimmen
sie einen Grenzfluß, in dem zahlreiche Krokodile auf ihre Beute warten.
Wegen des Exodus der Lehrer
erhalten unsere Kinder kaum noch eine schulische Ausbildung.
In großen finanziellen Schwierigkeiten
befinden sich auch unsere älteren oder alleinstehenden Personen.
Deshalb beten wir dafür, eine Schule
und ein Seniorenheim eröffnen zu können. Das Haus, das wir in Aussicht haben, ist sehr gut und könnte
beiden Zwecken dienen.
Es würde dann ausreichen, die Trennmauer zu öffnen, um unser Anwesen zu erweitern.
Ende Januar wird Pius (25) in das australische Priesterseminar der Piusbruderschaft eintreten. Das ist
die erste Priesterberufung eines Schwarzen aus Zimbabwe.
Email-Adressen der Empfänger
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Habit der Vinzentinerinnen Nach Meinung der kreuz.net-Redaktion sehen die Vinzentinerinnen seit dem Vatikanum
aus wie Gartenzwerge. Und es wird bedauert, daß sie nicht mehr die „Flügelhaube tragen. Ironie der Geschichte:
Auf der Website des Ordens gibt es ein Bild der Mitgründerin des Ordens, die einen Schleier trägt, der
dem der heutigen Schwestern nicht unähnlich ist. Und diese Mitgründerin des Ordens lebte – im 16.Jahrhundert.
Schade, die Flügelhaube haben die Schwestern wohl erst später bekommen. Samurai
Mißverständnis Liebe Herren Leblhuber, Pan und Samurai, leider sind meine Diskussionsbeiträge etwas
anders aufgefasst worden als gemeint. Mir ging es nirgends darum im Zuge des Kolonialismus geschehene
Verbrechen zu relativieren. Die Überlegenheit an technischer, militärischer und organisatorischer Macht
hat sicher die Europäer allzuoft und wohl überall korrumpiert. Allein das war nicht mein Punkt. Am Anfang
stand die Frage nach den Eigentumsrechten an Land und der Toleranz europäischer Siedler gegenüber lokalen
Kulten und Traditionen. Dies sind zwei verschiedene Fragestellungen. Mein Punkt ist dieser: Es muss derjenige
die Eigentumsrechte (vor allem der Landnutzung) zuweisen und verteidigen, der dies auf die friedlichste
Weise kann. Wenn es uns heute erscheint, die Europäer hätten nur Unrecht und Gewalt in die Kolonialgebiete
gebracht, wird stillschweigend davon ausgegangen, dass es sich bei diesen in präkolonialer Zeit um Friedensparadiese
handelte. Allein dieser romantischen Sicht wollte ich entgegentreten. Die Legitimität der europäischen
Rechtsordnung in den Kolonialgebieten ergibt sich allerdings aus einigen sehr rationalen Gründen, die
eben überall für eine rationale (europäische) und eben nicht für eine kultische, sakrale Ordnung sprechen,
wie sie die Europäer überall angetroffen haben.
@ Lorenz Ich greife jetzt mal das Beispiel von Peter-Pan auf. Im Palästina um die Zeitenwende waren die
Römer gegenüber der jüdischen Bevölkerung in der Mehrheit, besaßen also aus Ihrer Sicht, Lorenz,
das Recht des Stärkeren. Kreuzigung als Strafe für Aufwiegler (aus römischer Sicht) war gängige römische
Rechtspraxis. Also war es während der frühen Christenverfolgung legitim und in Ordnung, daß manchmal
mehrere Tausend Christen gekreuzigt wurden? Samurai
@Geyer: Geyer, nehmen Sie folgendes zur Kenntnis: Meine Zeit ist mir zu kostbar, als sie an halbstarke,
ungebildete Krakeeler zu verschwenden. Lassen Sie doch Ihre Meinung jenen Postern zukommen, die sie auch
zu würdigen wissen. Ich diskutiere nicht mehr mit Ihnen!!! Kapieren Sie das endlich!!!
#103 Florian Geyer 18:52:59 | Montag, 28. Januar 2008
propagandist Leblhuber sie wiederholen die Schauermärchen der Propagandisten der französischen revolutuin
was sehr gut zu ihnen passt. Sie , Leblhuber (o-Ton: Ich sehe meine christlichen Wertein der Freimaurerei
gut vertreten) sind sich nicht zu schade Geschichtslügen zu verwenden. Bewußt werden spanische Inqistoren
mit Kirche gleichgesetzt. Die glorreichen Missions Taten der Jesuiten werden verschwiegen. Derselbe Leblhuber
sich sich gegen Mission und Kreuzzug ausspricht ist aber paradoxerweise ein großer Anhänger des „christlichen“
Kreuzzüglers Bush. Bush ist genauso christlich wie die der spanische Conquestor katholisch war.
@Lorenz: Aber wollen wir daher sagen, dieser Preis für die Europäisierung (Verzicht auf barbarische
Kulte, Muti etc.) wäre zu hoch? Wenn man bedenkt, dass aus niederen Motiven dieser Land- und Kulturraub
stattgefunden hat, wenn man bedenkt, dass die eingesetzten Mittel wie Mord, Totschlag, Versklavung und
Ausbeutung Nationen wie Spanien, Portugal, Belgien, Holland, Großbritannien usw. jenen Reichtum bescherten,
mit dem der technologische Fortschritt erst ermöglicht wurde, und wenn man bedenkt, dass wir heute noch
davon profitieren, wäre es moralisch/ethisch zu fordern, ehrliche Rechenschaft darüber abzulegen und
die Verbrechen auch Verbrechen zu nennen. Aber diese Politik der Menschenverachtung und Ächtung indigener
Kulturen wurde bis weit in das 20. Jhdt hinein fortbetrieben, auch unter Beteiligung der kath. Kirche.
Ich erinnere nur an die „gestohlenen Generationen“ der Aborigines, jene Kinder, die von kath. Einrichtungen
ihren Eltern weggenommen und völlig entfremdet wurden. Die Haltung mancher hier vertretenen Leser zu
diesem himmelschreienden Unrecht, dem man das Mäntelchen der Christianisierung und Zivilisierung umzuhängen
versucht, ist eine höchst unchristliche!!! www.sendbote.com/…/pagina_articolo.asp?IDX=303IDRX=71 Die
Kirche bemüht sich heute redlich, ihre Beteiligung aufzuarbeiten und Konsequenzen daraus zu ziehen. Bis
zu einigen Geschichtsblinden scheint das aber noch nicht durchgedrungen zu sein. Das ist bedauerlich und
schadet der kath. Kirche!!!
@Lorenz Recht und Unrecht, Moral und Anstand, Sitte und Vernunft – das alles sind menschliche Konzepte,
unsere Ideen, die uns zu Menschen machen. Auch alles was in der Bibel (oder im Koran oder sonstwo) steht,
haben sich Menschen ausgedacht. Es handelt sich nicht um gottgegebene Wahrheiten. Versuchen wir es von
einem anderen Standpunkt aus: War es Recht, Jesus ans Kreuz zu nageln? Er ist rechtskräftig verurteilt
worden – im Rahmen der damaligen Ordnungsinstitutionen. Trotzdem sprechen Menschen heute in diesem Zusammenhang
von Unrecht, da es unserem Verständniss von Recht widerspricht. Das was die christlichen Europäer den
Naturvölkern angetan haben widerspricht unseren (zumindest meinen) Vorstellungen von Recht ebenso. Wenn
Sie sich hingegen den rechtlichen Überzeugungen der Eroberer anschließen, können Sie mir nicht vorwerfen,
wenn ich Sie mit deren (Un)rechtsempfinden assoziiere.
100% oder auch nur 99% Pakete würde voraussetzen, daß der Empfänger die genaue Zahl der an ihn versendeten
Pakete kennt. Wer das aber nicht kann, kann auch nicht sagen, wie viele der an ihn adressierten Postsendungen
ihn überhaupt erreicht haben (Problem: fehlende Referenzgröße)! Über den Rest will ich nichts sagen,
das haben andere hier schon zur Genüge getan.
@Samurai und Peter; Ein letzter Versuch Peter schreibt: „Wie man’s dreht und wendet, Recht ist, was die
Menschen für Recht halten.“ Das allein ist schon ausnehmend problematisch. Wenn Recht ein Ergebnis von
Meinungen ist, einem Denken also, das sich absoluten Bezügen entzieht, dann ist jeder Ethonzentrismus
gerechtfertigt. Jede kulturelle Entgleisung egal ob europäischer oder außereuropäischer Herkunft ist
dann nur Spiegelbild dieser Meinungen. Für eine solche Position sollte man von keinem Katholiken Unterstützung
erwarten. Dass Europäer lokale Kulte und Traditionen dort bekämpften, wo es Ihnen ihren ethischen Überzeugungen
nach geboten erschien, ist aus relativistischer Sicht natürlich Einmischung in innerethnische Angelegenheiten.
Zu solcher Einmischung fühlt sich ein Christ aber nun einmal verpflichtet. @Samurai: Das Recht des Stärkeren
haben Europäer nirgends einführen müssen. Es war eben überall konstitutiv für die jeweilige Ordnung.
Landnutzungsrechte lagen überall in den Händen der jeweils Stärkeren. Wo also haben die Europäer lokales
Recht gebrochen? Die von Ihnen angesprochenen spanischen Eroberer haben sich über die Omnipräsenz blutiger
Opferkulte so sehr gewundert, dass sie ihre Mission als voll gerechtfertigt ansahen. LG, L.
@ Lorenz Sie schreiben, wie die Eigentumsfrage in den Koloniegebieten vor der Besiedelung aussah. Ganz
einfach:Ö Das Land „gehörte“ den dort lebenden Menschen. Das Problem vieler Europäer – nicht nur der
Kolonial“herren“ war, daß sie von einem im Grunde europäisch-westlichen Denken ausgingen – Wenn ich
einen Zaun um das Land ziehe gehört es mir. Da aber z.B. die Stämme im Amazonasgebiet nicht so ein Eigentumsdenken
besassen , wurde es zwingend problematisch.Denn für die Indios war es logisch, daß das Land denen „gehört“,
die dort lebten und die Früchte und was der Dschungel sonst so zum Leben bot nutzten (nicht ausnutzten).
Genauso sah es bei der „Besiedelung“ der US-amerikanischen Plains („Prärien“) aus. Übrigens: Als die
spanischen Konquistadores nach Südamerika und Lateinamerika kamen lebten dort Menschen, die sogar eine
Hochkultur incl. Städten besaßen – Mayas, Inkas, Azteken. Samurai
@Lorenz Ethnozentrismus… Kennen Sie aber schwere Worte… Na gut. Das Problem mit Postings wie den von
Ihnen vorangegangenen ist, ich bin nie sicher, ob das auch noch Ernst gemeint sein soll. Das Klischee
vom bösen, macht- und profitgierigen Europäer… Das ist im Zusammenhang mit dem Kolonialismus nun mal
leider kein Klischee. In dieser Hinsicht lässt sich einfach nichts schön reden. Die europäischen Eroberer
zogen in Länder in denen seit Jahrhunderten (Jahrtausenden, wirklich!!!) Menschen lebten, breiteten sich
in deren Lebensraum aus, zerstörten ihre Lebensart – und nicht aus einem wie auch immer gearteten „edlen“
Motiv heraus – versklavten sie und brachten sie nicht selten einfach um. Wie man’s dreht und wendet, Recht
ist, was die Menschen für Recht halten. Und die christlichen Europäer sahen sich im Recht, weil sie
die Stärkeren waren. An das Recht des Stärkeren haben diese Eroberer viel mehr geglaubt, als die Naturvölker,
die sie unterwarfen. Nur weil die Naturvölker keine Staaten und nationalen Rechtsordnungen besaßen (was
im Übrigen gar nicht uneingeschränkt gilt), hatten andere doch nicht das Recht, sie zu unterdrücken
und ihren Rechtsordnungen und Glaubensvorstellungen zu unterwerfen. Die Eigentumsordnungen Europas waren
auch nur große Ideen, die immer nur funktionierten, wenn man genug Menschen davon überzeugen konnte,
dass sie funktionierten. Was die Christen mit den Naturvölkern machten, war Unrecht und wird hoffentlich
auch immer als Unrecht verstanden werden.
Peter das Hauptproblem war die Feststellung ob es sich um echten Schadenzauber handelt. Wenn eine Person
sich dem Satan verschrieben hat und durch Magie schädlichen Einfluß ausübt kann man das nicht an Muttermalen
feststellen. Das war in der Tat oft ein Irrtum.
@Ansbach.Dragoner Warum sollte man Hexerei und Ketzerei nicht bestrafen dürfen? Warum sollte man Menschen
nicht dafür bestrafen, eine andere Meinung zu haben und diese auch noch laut zu äußern? Weil es einfach
nur falsch ist, vielleicht? Weil jeder ein Recht haben sollte, anderer Meinung zu sein? Denken Sie nicht?
Und was die Hexerei angeht? Es gab keine Hexen, Mann, das sind doch nur Märchenfiguren. Vielleicht waren
ein paar Menschen (aber wirklich nur ein paar) die der Hexerei beschuldigt wurden, ja tatsächlich in
irgendeiner Hinsicht schuldig, aber nicht eine/r davon besaß tatsächlich magische Kräfte oder stand
gar mit dem Teufel im Bunde. Das eine obskurre Wahnvorstellung, die allzu vielen Menschen das Leben kostete.
Dass man darüber im einundzwanzigsten Jahrhundert noch ernsthaft diskutieren muss… Das Verbrennen wies
die Protestanten praktizierten ist absolut indiskutabel. Haha, Katholiken haben schon Menschen verbrannt,
da gab es noch gar keine Protestanten. Abgesehen davon, dass Protestanten auch Christen sind und waren.
Es erstaunt immer wieder. Auf diese Seite werden alle Muslime über einen Kamm geschoren, alle Naturvölker
in einem Topf geworfen, alle „heidnischen“ Religionen wie eine einzige große und falsche behandelt…
aber bei den Christen wird fein säuberlich differenziert. @Lorenz Nicht mehr genug Platz in diesem Post.
Schreiben Sie mal eben was.
@Peter Pan Schon traurig, dass ich dass alles für Sie bin. Ich hatte gehofft, eine verständliche Frage,
nämlich die nach der Eigentumsordnung, bzw. den ordnungsstiftenden Institutionen in den Eroberungsgebieten
und späteren Kolonien gestellt zu haben. Das Klischee vom bösen, macht- und profitgierigen Europäer
wollte ich insofern aufweichen, als die Macht- und Profitgier keine typisch europäische Eigenschaft ist,
von der die „edlen Wilden“ der Nazipropaganda ausgenommen sind. Aber nachdem Sie mir im Stile der hier
viel bemühten Diskursunkultur Attribute zusprechen, die mich für eine Auseinandersetzung mit diesem
Argument disqualifiziert, werden Sie wahrscheinlich keine Lust haben, Ihren Ethnozentrismus auf so ein
klischeehaftes Argument hin in Frage zu stellen.
Peter Pan „Auch wenn die Hexenjagd und Ketzerverfolgung mit all ihren fürchterlichen Auswüchsen wesentlich
mehr historischen Wahrheitsgehalt besitzt“ Warum sollte man Hexerei und Ketzerei nicht bestrafen dürfen?
Natürlich nicht mit Hinrichtungen Das Verbrennen wies die Protestanten praktizierten ist absolut indiskutabel.
@Daniel Stöhr Oh, Sie haben den Witz nicht verstanden. Wär ja auch zu viel erwartet gewesen. Das üble
Klischee vom menschenfressenden Wilden ist hier so unausrotbar, dass ich dem das Klischee vom Hexen verbrennenden,
folternen und mordenden christlichen Europäer gegenüberstellen wollte. Und natürlich ist das zu einfach
und auch nicht ganz fair, das gesamte Christentum des alten Europas auf solch eine schlichte Formel zu
reduzieren. Auch wenn die Hexenjagd und Ketzerverfolgung mit all ihren fürchterlichen Auswüchsen wesentlich
mehr historischen Wahrheitsgehalt besitzt, als die hier im Raums stehenden Kanibalismus-Vorwürfe an die
Naturvölker. So etwas wie eine „Wasserprobe“ war niemals Teil der kirchlichen Lehre. Ihren (wenn auch
noch so unberechtigten) Kirchenschutz in Ehren, darum ging es mir nicht. Hier wurden kulturelle Eigenschaften
christlicher und heidnischer Völker gegenübergestellt. Und ich sehe nicht ein, in welcher Hinsicht die
Christen hier ein moralisches Übergewicht gegenüber irgendwelchen „Wilden“ gehabt haben sollen. In vielen
Fällen dürfte sogar das Gegenteil der Fall gewesen sein. @Lorenz Da für Sie dasselbe gilt wie für
Florian Geyer, möchte ich hier meine Worte an ihn wiederholen: „Sie sind ein wandelndes Klischee, der
arrogante, christliche Europäer, der meint, die (vermeintlichen) Wilden schuldeten ihm eigentlich Dank
dafür, sich in seiner Erhabenheit sonnen zu dürfen, dafür, dass er sich ihrer, trotz ihrer Primitivheit,
überhaupt annimmt. Einfach abstossend.“
Kurt K., der „Aufklärer“ mit dem weichen Hirn „Das perfide ist nun, dass die Menschen damals dabei gar
kein Entsetzen empfanden. Ihre Hirne waren dermassen weichgekocht durch die katholische Kirche, dass sie
dann eben dachten: Na, Gott wirds entlohnen indem die Zeit, die der von uns eben abgemurkste Mensch im
Fegefeuer verbringen muss, verkürzt wird durch die Qualen, die wir ihm zugefügt haben.“ So ein Schwachsinn.
Es wurde ihnen schon wiederholt dargelegt, dass der Hexenwahn einen winzigen Ausschnitt in der Geschichte
markiert. So etwas wie eine „Wasserprobe“ war niemals Teil der kirchlichen Lehre. Aber stimmt ja, dir
geht’s nicht um die Wahrheit.
@Peter Pan; Wir (die christlichen Europäer) haben sie (die Naturvölker Afrikas, Asiens, Australiens,
Amerika, etc) von ihrem Land vertrieben, Was bedeutet in diesem Zusammenhang „ihr Land“? Welche Eigentumsordnung
gab es denn in den außereuropäischen Siedlungsgebieten für Europäer vor der Besiedelung? Meines Wissens
galt jeweils das Recht des Stärkeren. „Menschenfresserei“ war jeweils auch eine Technik der Schaffung
kollektiver Ordnung, der Gewaltabfuhr. Der Verzicht auf dieses von Ethnozentristen scheinbar akzeptiertes
kulturelle Erbe hat daher in den Kolonien auch die Fähigkeit zur Herstellung eigener kollektiver Ordnung
zerstört, was sich im Chaos vieler postkolonialer Völker heute noch zeigt. Aber wollen wir daher sagen,
dieser Preis für die Europäisierung (Verzicht auf barbarische Kulte, Muti etc.) wäre zu hoch?
@ Peter Pan: Andere „Funktionsweise“ Ausflug weg vom Thema: Die Wasserprobe sollte über einen anderen
„Mechanismus“ wirken als den, dass eine echte Hexe ihre Magie benutzen würde. Nämlich folgendermaßen:
Bevor die vermeintliche Hexe ins Wasser geworfen wurde segnete ein Priester das Wasser des entsprechenden
Sees. War die Frau nun eine Hexe, so war man sicher, dass das gesegnete Wasser (also Gott) diesen unreinen,
dämonischen Menschen abstossen würde, dieser also nicht in den gesegneten Fluten ertrinken konnte. Nahezu
alle „Hexen“ die so geprüft wurden, starben also den Tod durch ertrinken und waren dadurch von Gott persönlich
freigesprochen. Das perfide ist nun, dass die Menschen damals dabei gar kein Entsetzen empfanden. Ihre
Hirne waren dermassen weichgekocht durch die katholische Kirche, dass sie dann eben dachten: Na, Gott
wirds entlohnen indem die Zeit, die der von uns eben abgemurkste Mensch im Fegefeuer verbringen muss,
verkürzt wird durch die Qualen, die wir ihm zugefügt haben.
@Fürchtegott Den Rest Ihres Leugnens der Geschichte lasse ich deshalb unkommentiert stehen. Es gibt doch
ausreichend Quellen über diese Dinge, auch unter den Nachfahren der einstigen Menschenfresserstämme.
Ein Volk, das einmal angeblich „ausnahmesweise“ einen Menschen frißt, macht dies nicht nur in Ausnahmesituationen.
Okay, ich sehe ein, dass Sie und Ihre Seelenverwandten hier fest entschlossen sind, das Klischee vom menschenfressenden
Wilden – so verkehrt es sein mag – mit ins Grab zu nehmen, der den Christen dankbür dafür sein muss,
ihn von dieser Abart erlöst zu haben – wie auch von anderen Dingen, wie seinem Land und seiner Freiheit
zum Beispiel. Darum mal eine ganze andere Frage: Wie leiten Sie aus Ihrer Menschenfresserüberzeugung
eigentliche die christliche Überlegenheit ab? Einen Menschen aufzufressen mag für uns ja unapettitlich
klingen, aber selbst in ihren Geschichtsbüchern dürfte erfasst sein, dass die christlichen Völker mit
ihren Feinden (oder auch Nicht-Feinden) nicht apettitlicher verfahren sind. @Rudolfus Insbesonders glaubten
diese Völker an das Aufnehmen der guten Eigenschaften, wenn sie einen bestimmen aufaßen. Ja, und in
Europa pflegte man die Wasserprobe an vermeintlichen Hexen zu praktizieren, die erstaunlicherweise im
Regelfall nicht von ihrer Magie gebrauch machten und ertranken
@ Rudolfus: Oh doch! Menschenfresserei hatte in den überwiegenden Völkern richtigerweise vor allem einen
kultischen Charakter, und keinen Nahrungsmittelbeschaffungscharakter, was ja auch nicht behauptet wurde.
Oh doch. Florian Geyer hat genau das behauptet: Viele waren übrigens froh dass sie nicht mehr aufgegessen
wurden oder geköpft wenn die Ernte schlecht war. Die Verbrennungen von Häretikern wurden außerdem erst
durch die Römer eingeführt, Ja, so etwa um 400 nach Chr. In dem Moment, wo die Christen die Macht hatten,
sowas zu tun, da taten sie es auch. Mit der christlichen Lehre hat diese grausame Todesstrafe nichts zu
tun, auch wenn sie in ganz Europa praktiziert wurde. Aber natürlich hat das was mit der Lehre zu tun.
Ich sach nur Weinreben und ins Feuer werfen. Verbrennungen wurden selbstverständlich mit der christlichen
Lehre begründet. Und was den rituellen Kannibalismus angeht: Was zum Henker ist dagegen einzuwenden,
wenn man beispielsweise die Asche von verstorbenen zu sich nimmt? Oder eben getötete Feinde nicht nur
beerdigt, sondern vorher dessen Herz ißt? Der ist doch schon tot. Der wurde ja nicht getötet um sein
Herz zu essen sondern er wurde aus anderen Gründen getötet, beispielsweise während eines Krieges.
Kannibalismus hatte einen kultischen Charakter Kurt K. zu 2) Dafür wurden sie dann verbrannt wenn sie
das falsche glaubten. Oder geköpft. Mann! Es wurden in Afrika niemals Menschen zur Nahrungsbeschaffung
getötet. Jeglicher Kannibalismus hatte quasi kultischen Charakter. Den Leuten, die aufgegessen wurden,
ist es aber egal, aus welchen Gründen sie aufgegessen wurden. Menschenfresserei hatte in den überwiegenden
Völkern richtigerweise vor allem einen kultischen Charakter, und keinen Nahrungsmittelbeschaffungscharakter,
was ja auch nicht behauptet wurde. Insbesonders glaubten diese Völker an das Aufnehmen der guten Eigenschaften,
wenn sie einen bestimmen aufaßen. In der katholischen Mission im alten Amerika wurde dieser alte Volksglaube
auch von der Kirche benützt, um den neugewonnenen Katholiken das Geheimnis der Eucharistie zu erklären,
in der man ja auch den realen Leib Christi ißt – allerdings aufgrund eines Wunders, und nicht in der
äußeren Gestalt eines Leibes, sondern in den Scheingestalten von Brot und Wein. Die Verbrennungen von
Häretikern wurden außerdem erst durch die Römer eingeführt, als sie den christlichen Glauben als Staatsreligion
übernahmen, und sind ein praktischer Irrtum, den die Staatskirchenhierarchen übernahmen – und auch die
Protestanten. Mit der christlichen Lehre hat diese grausame Todesstrafe nichts zu tun, auch wenn sie in
ganz Europa praktiziert wurde.
@Filius E / Florian G Florian G: [1]was ist schlimm daran wenn man heidenkultische Wilde zur Wahrheit
führt. Christus erhebt den Anspruch global zu herrschen. [2] Viele waren übrigens froh dass sie nicht
mehr aufgegessen wurden oder geköpft wenn die Ernte schlecht war. [3]Cortez war übrigens kein Christ.
zu 1) Ja, LOL, Mohammed auch. zu 2) Dafür wurden sie dann verbrannt wenn sie das falsche glaubten. Oder
geköpft. Mann! Es wurden in Afrika niemals Menschen zur Nahrungsbeschaffung getötet. Jeglicher Kannibalismus
hatte quasi kultischen Charakter. zu 3) Klar, so im Nachhinein werden von euch immer die grausamen Schlächter
davon ausgenommen, Christen gewesen zu sein. Wäre Cortez kein Christ gewesen, dann hätte er seinen Posten
mit Sicherheit nicht von der spanischen Krone (oder war die etwa auch nicht christlich? ) erhalten.
#82 Fürchtegott 00:36:21 | Montag, 28. Januar 2008
@Afrikafernmissionar Gotthard Oder wer rät beständig davon ab, den hungernden Afrikanern Essenspakete
zu schicken? ich hoffe, Du hast bereits ein mindestens 20 kg Paket verschickt? … und damit für dein
gutes Gefühl was getan . nicht aber für die Menschen dort. Am besten hilft man den Hungernden, mit Gotthards
Gedankenimpulsen geistig mitzuleiden – aber nur keine Freßpakete verschicken. Die dortigen Geistlichen
vor Ort werden schon wissen, was man dort braucht – und nicht der Afrikafernmissionar in Deutschland.
@filiusEcclesiae Oder wer rät beständig davon ab, den hungernden Afrikanern Essenspakete zu schicken?
ich hoffe, Du hast bereits ein mindestens 20 kg Paket verschickt? … und damit für dein gutes Gefühl
was getan . nicht aber für die Menschen dort.
#80 Fürchtegott 00:31:18 | Montag, 28. Januar 2008
@Peter-Pan: Sie haben’s erfaßt! Peter-Pan: So so, na Sie wissen ja, dass nur ein erlessener Kreis Erleuchteter
Zugriff auf diese wahre Geschichtsschreibung hat, während der Rest von uns auf die offizielle linke Propaganda
angewiesen ist. Sie haben’s voll erfaßt! Heute ist es die linke Propaganda – gestern oder vorgestern
saßen halt andere Lenker an den Hebeln des Staates, die ihr Volk indoktrinieren. Den Rest Ihres Leugnens
der Geschichte lasse ich deshalb unkommentiert stehen. Es gibt doch ausreichend Quellen über diese Dinge,
auch unter den Nachfahren der einstigen Menschenfresserstämme. Ein Volk, das einmal angeblich „ausnahmesweise“
einen Menschen frißt, macht dies nicht nur in Ausnahmesituationen. Oder gilt dies dann für alle Völker,
das man dort zwar „nicht immer“, aber „sehr selten“ doch einmal Menschen auffrißt? Wurden dort – Ihrem
Geschichtsbild zufolge – auch „gelegentlich“ Menschen aufgegessen? Zum Beispiel in europäischen Kulturen?
@Fürchtegott Lernen Sie Geschichte, und nicht das, was Ihnen die KP weismacht. So so, na Sie wissen ja,
dass nur ein erlessener Kreis Erleuchteter Zugriff auf diese wahre Geschichtsschreibung hat, während
der Rest von uns auf die offizielle linke Propaganda angewiesen ist. Haha. @FiliusEcclesiae Im übrigen
ist es Allgemeinwissen, daß afrikanische Stämme Missionare auffraßen – es war aber nicht nur in Afrika
so, sondern auch in anderen Teilen außerhalb der christlichen Welt. Wer das nicht weiß, kann sich ja
informieren. Das Allgemeinwissen von Spinnern, wollen Sie wohl sagen. Wahrscheinlich ist so etwas tatsächlich
mal vorgefallen, der Regelfall war es aber nicht. Warum sagen Sie nicht einfach, dass Sie keine Quellen
für diesen Blödsinn haben. @Florian Geyer Spanien war während dieser Eroberungs- und Kolonialphase
eines der katholischsten Länder der Welt. Die Jesuiten brachten dort Infrastruktur hin, medizinischen
Fortschritt, befreiten von den dämonischen Naturgötzenjoch und verkündeten das Evangelium. Ja, wir
christlichen Europäer haben die Afrikaner wirklich in die Zukunft geführt – zwar in Ketten, aber Verluste
gibt’s ja immer. Es heißt: Du sollst deinen Nächsten lieben und nicht: Du sollst deinen Nächten essen.
Versklaven ist aber in Ordnung, ja? Oder vertreiben, oder einfach umbringen? Auf dem Scheiterhaufen verbrennen
geht klar, foltern ist sowieso in Ordnung und Zwangsmissionierungen sind ja ohnehin zu jedermans Besten.
#77 Fürchtegott 23:51:27 | Sonntag, 27. Januar 2008
Was heißt „Menschenfressertheorie“? Peter-Pan Und selbst wenn Sie von ihrer obskuren und völlig unhistorischen
Menschenfressertheorie nicht abzubringen sind Lernen Sie Geschichte, und nicht das, was Ihnen die KP weismacht.
#76 Florian Geyer 23:49:34 | Sonntag, 27. Januar 2008
na hallo „Sie sind ein wandelndes Klischee, der arrogante, christliche Europäer, der meint, die (vermeintlichen)
Wilden schuldeten ihm eigentlich Dank dafür, sich in seiner Erhabenheit sonnen zu dürfen, dafür, dass
er sich ihrer, trotz ihrer Primitivheit, überhaupt annimmt.“ Sie sprechen von der spanischen Bürokratie
und Machtpolitik. Die ist genauso christlich wie die Bush Administration. Die Jesuiten brachten dort Infrastruktur
hin, medizinischen Fortschritt, befreiten von den dämonischen Naturgötzenjoch und verkündeten das Evangelium.
Herrrenmenschenallüren waren immer das Markenzeichen der politischen Führungskaste die sich – wie Bush
als katholischbezeichneten aber in wirklichkeit selber Heiden waren da sie einen abstammungsmäßigen
Inzucht Blutkult betrieben.
@Gotthard: „Dummdreistes Gequatsche“ kommt doch eher von Herrn „Gotthard“ Oder wer rät beständig davon
ab, den hungernden Afrikanern Essenspakete zu schicken? Sind das nicht Sie andauernd? Die dortigen Menschen
werden sich für Ihre Querschüsse in puncto Afrikahilfe bedanken. Im übrigen ist es Allgemeinwissen,
daß afrikanische Stämme Missionare auffraßen – es war aber nicht nur in Afrika so, sondern auch in
anderen Teilen außerhalb der christlichen Welt. Wer das nicht weiß, kann sich ja informieren.
@FiliusEcclesiae Offensichtlich halten Sie an Ihrem Menschenfresserglauben fest, komme was wolle. Ist
aber auch gar nicht der Punkt der ganzen Sache. Worauf ich hinauswollte, war: „Und selbst wenn Sie von
ihrer obskuren und völlig unhistorischen Menschenfressertheorie nicht abzubringen sind, welches Recht
hatten unsere Vorfahren, die gefoltert und gemordet, Menschen auf Scheiterhaufen verbrannt, Sklaverei
im Maßstab der Superlative praktizierten und einen Krieg nach den anderen führten, in ein anderes Land
zu gehen und zu sagen: Hey, wir zeigen euch unter Knute unserer christlichen Hochkultur jetzt mal wie
ihr zu leben habt, wem ihr euch zu unterwerfen habt und vor allem was ihr zu glauben habt! Welches Recht
hatten in ihren Augen unsere christlichen Vorfahren so zu handeln?“ Wie reden Sie sich das schön, wie
rechtfertigen Sie das? Unsere christlichen Vorfahren (die sich im Übrigen Verbrechen schuldig gemacht
haben, nicht weniger schlimm als Kanibalismus) gingen in andere Länder, zerstörten alles was sie vorfanden
und zwangen die Eingeborenen, die eigenen Überzeugungen anzunehmen. Dafür gibt es keine Entschuldigung.
Das war einfach nur falsch. @Florain Geyer: Sie sind ein wandelndes Klischee, der arrogante, christliche
Europäer, der meint, die (vermeintlichen) Wilden schuldeten ihm eigentlich Dank dafür, sich in seiner
Erhabenheit sonnen zu dürfen, dafür, dass er sich ihrer, trotz ihrer Primitivheit, überhaupt annimmt.
Einfach abstossend.
@filiusEcclesiae Die Großväter heutiger Katholiken können zum Beispiel noch einen deutschen Missionar
aufgefressen haben. Erkundigen Sie sich bei jenen, die darüber Bescheid wissen. Bevor ich mich bei denen
erkundige, die angeblich darüber Bescheid wissen, erwarte ich von dir eine klare Beweislage und klare
zitierfähige Quellen. Dieses dummdreiste Gequatsche von dir geht mir auf den Geist!
#72 Florian Geyer 23:18:27 | Sonntag, 27. Januar 2008
gospodin obelix was ist schlimm daran wenn man heidenkultische Wilde zur Wahrheit führt. Christus erhebt
den Anspruch global zu herrschen. Viele waren übrigens froh dass sie nicht mehr aufgegessen wurden oder
geköpft wenn die Ernte schlecht war. Cortez war übrigens kein Christ.
@Peter-Pan: Sind Sie Völkerkundler? Doch, Kanibalismus war immer eine kulturelle Grenzerscheinung, die
auch von den einfachsten Naturvölkern nur in den seltensten Fällen praktiziert wurde. Ihre Behauptung
ist falsch. Informieren Sie sich über die Völker außerhalb der christlichen Welt, in der Kannibalismus
überhaupt kein „seltenster Fall“ war, wie Sie da behaupten. Menschenfresserei ist eben ein wichtiger
Bestandteil in vielen Völkern gewesen – und wurde größenteils erst durch die christliche Eroberung
und Mission ausgemerzt, in afrikanischen Stämmen noch im 20. Jahrhundert. Die Großväter heutiger Katholiken
können zum Beispiel noch einen deutschen Missionar aufgefressen haben. Erkundigen Sie sich bei jenen,
die darüber Bescheid wissen.
Diese Frage Peter-Pan, sollten Sie einem eifernden Kirchensöhnchen nicht stellen! Welches Recht hatten
in ihren Augen unsere christlichen Vorfahren so zu handeln? Sie hatten, in seinen und der Kirche Augen,
JEDES RECHT so zu handeln, weil sie einen Missionsauftrag zu erfüllen hatten; koste es die ursprünglichen
Landeigentümer in Afrika und Mittel- und Südamerika, was die Kirche wolle. Und sei es das Leben. Und
sei es das ganze Land. Beides hat ganz wunderbar funktioniert. Die ursprünglichen Landeigentümer sind
all ihr Land und zumeist auch ihr Leben los und das schönste ist, sie haben selbst darum gebeten, dass
es passiert. Der Papst hat ja bei seinem letzten „Besuch“ in Südamerika gesagt, dass die eigentlichen
und ursprünglichen Landeigentümer das so „herbeigesehnt“ hätten. Hat er gesagt. Ob er vielleicht „herbeisehnt“,
dass man seine vatikanischen Museen von ihren Kunstschätzen „befreit“? Sollte man mal drüber nachdenken.
Oder ob die katholischen Kleriker nicht alle eine Bekehrung zum rechten Glauben herbeisehnen und evangelisch
werden wollen. So ganz heimlich still und leise. Vielleicht sollten wir bei Bischof Marx anfangen und
seine Sehnsucht nach dem Protestantismus stillen. So eine kleine Zwangsbekehrung kann ja ganz lustig sein.
Oder wir fangen bei einem Kurienkardinal an seine heimlich Sehnsucht nach Bekehrung zum rechten Glauben,
dem Islam, zu stillen. Dazu müsste er eigentlich nur beschnitten werden. Nur zu seinem besten selbstverständlich!
Ob er will, oder nicht.
@FiliusEcclesiae Doch, Kanibalismus war immer eine kulturelle Grenzerscheinung, die auch von den einfachsten
Naturvölkern nur in den seltensten Fällen praktiziert wurde. Was haben wir denn gemacht? Sollte man
Ihrer Meinung nach die Menschenfresserei akzeptieren, weil das ein „Teil einer fremden Kultur“ ist? Wir
(die christlichen Europäer) haben sie (die Naturvölker Afrikas, Asiens, Australiens, Amerika, etc) von
ihrem Land vertrieben, sie versklavt, wie Tiere gejagt und bisweilen der Einfachheit halber einfach abgeschlachtet.
Und selbst wenn Sie von ihrer obskuren und völlig unhistorischen Menschenfressertheorie nicht abzubringen
sind, welches Recht hatten unsere Vorfahren, die gefoltert und gemordet, Menschen auf Scheiterhaufen verbrannt,
Sklaverei im Maßstab der Superlative praktizierten und einen Krieg nach den anderen führten, in ein
anderes Land zu gehen und zu sagen: Hey, wir zeigen euch unter Knute unserer christlichen Hochkultur jetzt
mal wie ihr zu leben habt, wem ihr euch zu unterwerfen habt und vor allem was ihr zu glauben habt! Welches
Recht hatten in ihren Augen unsere christlichen Vorfahren so zu handeln?
Kannibalismus ist überhaupt keine „seltene Erscheinung“ Daß es 1972 noch Menschenfresser in den Anden
gibt, habe ich jedenfalls noch nicht gehört: Hier bezieht sich Leblhuber natürlich auf einen historischen
Fall. Ein Flugzeug stürzt im unwirtlichsten Gebiet ab und die Scharr Überlebender hat nach einer Weile
nur die Wahl zwischen Sterben und ihre Toten zu verspeisen (die sich in der Kälte gut hielten). Was hätten
Sie getan? Herzlichen Dank für die Information. Kannibalismus war im alten Amerika ein Bestandteil vieler
Völker vor ihrer Christianisierung. Es hätte mich verwundert, wenn eine solche Kultur auch Jahrhunderte
nach der Christianisierung Amerikas noch überlebt hätte. Was meinen Punkt unterstreicht. Kanibalismus
ist eine kulturelle Grenzerscheinung die selten, und auch fast nur in Extremsituationen auftritt. Ich
bin nicht sicher, ob es überhaupt je einen Fall in Simbabwe gab. In der heutigen Zeit selten – dank der
Ausbreitung des Christentums in Amerika und Ostasien vor einigen Jahrhunderten. Heute profitieren wir
von der Christianisierung dieser Völker, die nicht mehr andere Menschen fressen. Ich weiß nicht, wo
Sie diesen Quatsch her haben, aber: Sehen Sie sich mal, was wir mit den Indianern gemacht haben, den Afrikanern,
den Aborigini, … Was haben wir denn gemacht? Sollte man Ihrer Meinung nach die Menschenfresserei akzeptieren,
weil das ein „Teil einer fremden Kultur“ ist?
@Gotthard Zufällig stammt ein sehr guter Freund von mir von Haiti. Dort werden der katholische Glaube
eben mit althergebrachten Ritualen vermischt, so wie auch die katholische Kirche einige ältere „barbarische“
Rituale integriert hat. Also nichts wirklich dramatisches oder ungewöhnliches.
@Ultramontanus Tatsächlich ist der Voodoo-Glaube zum einen eine Misch-Religion, die auch Aspekte des
Christentums einschließt, zum anderen auch ein allgemeiner Obergriff für afrikanische Religionen (westliche
Arroganz fürchte ich, aber sei’s drum). Ihr Urteil darüber ist also schwer einzuordnen. Das was wir
unter Voodoo verstehen (von Hollywood gelehrt), dürfte sich kaum in Afrika, sondern tatsächlich eher
in Haitii finden lassen. Egal wie man zum Christentum steht: Es muss jeder halbwegs gutwillige Mensch
begrüßen, dass versucht worden ist diese irrationalen und dämonischen Kulte auszurotten. Nein, warum
sollte ich das begrüßen? Selbst wenn wir Voodoo wie Sie es tun, auf irgendeinen barbarischen rein afrikanischen
Opferkult reduzieren… Warum sollte ich es begrüßen, dass christliche Europäer nach Afrika (oder sonst
wo auf der Welt) gingen, um den Menschen dort mit Gewalt vorzuschreiben, was und auf welche Weise sie
zu glauben hatten. Das stand uns einfach nicht zu. Und Irrationalität ist eine subjektive Angelegenheit.
Kurt hat Recht, jede Religion erscheint denen irrational, die ihr nicht anhängen. Sich ein Kruzifix an
die Wand oder um den Hals zu hängen, macht für einen überzeugten Christen wahrscheinlich absolut Sinn.
Während andere Menschen wohl nicht nachvollziehen können, wie man die eigene Wohnung mit plastischen
Hinrichtungsdarstellungen verziehren oder solche gar mit sich rumschleppen kann. Das erscheint nur in
einem bestimmten religiös/kulturellen Rahmen rational.
@ Ultramontanus Sie und einige andere User schreiben immer wieder über Voodoo in Afrika. Mit Verlaub,
aber Voodoo wird auf Haitii praktiziert, und mir ist nicht bekannt, daß Haitii zu Afrika gehört. Samurai
Ultramontanus: Hä? Egal wie man zum Christentum steht: Es muss jeder halbwegs gutwillige Mensch begrüßen,
dass versucht worden ist diese irrationalen und dämonischen Kulte auszurotten. Was anders als irrational
ist denn der christliche Glaube auch? JEDER Glaube ist irrational. Und was das „dämonisch“ anbelangt:
Das denken die meisten Gläubigen irgendeiner beliebigen Religion von den jeweils andersgläubigen auch.
Viele hier in diesem Forum halten den Islam für einen dämonischen Kult. Andere halten das Christentum
für einen solchen, weil da ein Untoter angebetet werde. Und jetzt mal Tacheles: Was genau halten Sie
am Voodoo-Glauben für dämonisch (bzw böse)?
#62 Alois Bischof 14:59:10 | Sonntag, 27. Januar 2008
Tatsächlich Rom ist die Katholische Kirche. Aber mit ‘Rom’ meint man dann das Rom der Märtyrer und Päpste,
nicht das okkulte und religiös-synkretistische Babylon eines aufgeklärten Weltreiches von Kaisern und
beruflichen Politikern wie es 40 n. Chr. war und heute seit der Machtübernahme durch die Freimaurerei
(1870 – 1965) aufs neue hervorgerufen wird. Es lebe das heilige Rom, die Gemeinschaft St. Petri und St.
Pauli, nicht aber das alte und neue Babylon.
Lieber HBR, Nun, Rom ist die katholische Kirche. … nun ja wenn Sie ‘s sagen. Ich habe Rom immer für
eine Stadt gehalten. Offenbar haben Sie sehr eigene Ansichten über gewisse Dinge.
#59 Ultramontanus 13:55:35 | Sonntag, 27. Januar 2008
Voodo-Gebet? Sowas gibt es meines Wissens nicht. Dort findet eine Beschwörung von Göttern und Geistern
statt. Besonders abwegig ist es den Exorzismus mit Voodo-Praktiken in Verbindung zu bringen, denn Bessesnheit
gilt im Voodo-Kult als etwas Positives(!). Egal wie man zum Christentum steht: Es muss jeder halbwegs
gutwillige Mensch begrüßen, dass versucht worden ist diese irrationalen und dämonischen Kulte auszurotten.
Lieber Kurt K., als sich Jörg Immendorff Zellen abgetriebener Embryos spritzen ließ um seine Krankheit
ein paar Wochen aufzuhalten, da kam das dem Kannibalismus schon sehr nahe.
@ Florian G. / Peter Pan Florian Geyer:nein nein. man feiert und begünstigt deren hochentwickelte kultur
des [1] sich gegenseitigen aufessens, [2] des voodoo gesundbetens, [3] der genitalverstümmelungen, [4]
der vielweiberei, [5] der clan kriege. zu 1)Kannibalismus ist eine seltene Erscheinung, sogar in Afrika,
ob sie es nun glauben oder nicht. Und letztlich ist der rituell ausgeübte Kannibalismus ja auch nichts
schlimmes. Da werden kleine Teile (oft auch nur die Asche) eines Verstorbenen gegessen, um seine Seele
symbolisch in den Essern weiterleben zu lassen. Oder eben Teile (z.B. das Herz) eines getöteten Feindes
gegessen, um dessen Kraft in sich aufzunehmen. Da wird niemand getötet wegen seines Fleisches. Kannibalismus
aus Not kommt dagegen hin und wieder vor. Z.B. hier: Kreuzzügler und Kannibalismus de.wikipedia.org/wiki/Erster_Kreuzzug
zu 2) wird ersetzt durch das genauso wirksame christliche Gesundbeten… zu 3) ist in der Tat eine schlimme
Sache, die allerdings durch die Christianisierung nicht besser wird. Auch die Christen sehen doch in einer
lustvollen Sexualität Bäbä. zu 4) Na und? Viele Kulturen leben schon 1000de von Jahren so. zu 5) Tatsächlich
schlimm. Aber auch hier: das Christentum ist keine friedliche Religion, wie uns das europäische Mittelalter
und die frühe Neuzeit beweisen (ich sach hier nur als Beispiel: Fehdewesen). Peter Pan: Ist soch ganz
einfach: Wird jemand erwischt von den Patres, wie er einen andren Mann küsst, dann muss der demnächst
eben verhungern.
@ Peter-Pan Und wollte ihr hier im Ernst behaupten, es liegt an den Postbeamten Simbabwes zu entscheiden,
ob Einfuhrzoll gezahlt werden muss? Ist das ein Scherz? Also das wäre wirklich das letzte, was mich in
hochkorrupten Regimen wundern würde.
stimmt, HeinrichvonOfterdingen, damals in Chile wurden die Leichen der durch den Absturz Getöteten verspeist
(steht auch so im Link), Mord gab es keinen. Im übrigen: Danke für die Information!
Lieber HBR, Sie werden nicht bestreiten können, dass die DBK sich in Gemeinschaft mit der katholischen
Kirche befindet, während die Bischöfe der Lefebvre – Sekte und ettliche ihrer „Priester“ der Exkommunikation
oder zumindest Suspendierung unterliegen … doch! Die DBK ist lediglich in Gemeinschaft mit dem abgefallenen
Rom. Die in Rom Regierenden haben die Priesterbruderschaft exkommuniziert, jene also, die „den Menschen
mehr gehorchen als Gott“. Formal haben Sie recht mit Ihrer Argumentation, Ihre Argumentation wird aber
der Situation nicht gerecht, in der wir uns befinden.
@Filius Sie werden nicht bestreiten können, dass die DBK sich in Gemeinschaft mit der katholischen Kirche
befindet, während die Bischöfe der Lefebvre – Sekte und ettliche ihrer „Priester“ der Exkommunikation
oder zumindest Suspendierung unterliegen
Lieber Arkanum, der Fall des Flugzeugs in den Anden de.wikipedia.org/…n-Air-Force-Flug_571 ist bekannt.
Dabei wurde niemand ermordet um an das Menschenfleisch zu kommen. Bei dem Holodomor de.wikipedia.org/wiki/Holodomor,
genannten Völkermord, der allein in der Ukraine 5-7 Millionen Opfer forderte, kam es zu zahlreichen Fällen,
in denen sogar gemordet wurde um an Menschenfleisch zu kommen. Teilweise ermordeten sogar Eltern ihre
Kinder um das Fleisch zu essen.
Der Kannibalismusfall in den Anden 1972, FiliusEcclesiae, hat tatsächlich stattgefunden, wie Sie dort
einestages.spiegel.de/…en_von_flug_571.html nachlesen können. Es ging aber nicht um rituellen Kannibalismus,
sondern schlicht ums Überleben – wer nicht beim Absturz des Flugzeugs umgekommen war, konnte sich nur
durch den Verzehr der getöteten Passagiere am Leben halten.
Armes Afrika… Hier scheinen einige wirklich verquerre Vorstellungen über Afrika im Raum zu stehen,
das wohl die Wiege der menschlischen Rasse ist – mit Hinblick auf Ägypten wohl auch die Wiege unserer
Kulturen. Wahr ist, es geht wirklich eine Menge schief auf dem schwarzen Kontinent: Bürgerkriege, Diktaturen,
Rassismus, Kindersoldaten, Hungersnöte, und und und… Und wahr ist auch, die christliche Welt kann sich
hier nicht aus der Verantwortung stehlen. Wir (bzw. unsere christlichen, europäischen Vorfahren) haben
diesen Kontinent wirklich überfallen, das Land ausgeblutet und die Menschen unterdrückt und versklavt.
@FiliusEcclesiae Daß es 1972 noch Menschenfresser in den Anden gibt, habe ich jedenfalls noch nicht gehört:
Hier bezieht sich Leblhuber natürlich auf einen historischen Fall. Ein Flugzeug stürzt im unwirtlichsten
Gebiet ab und die Scharr Überlebender hat nach einer Weile nur die Wahl zwischen Sterben und ihre Toten
zu verspeisen (die sich in der Kälte gut hielten). Was hätten Sie getan? Was meinen Punkt unterstreicht.
Kanibalismus ist eine kulturelle Grenzerscheinung die selten, und auch fast nur in Extremsituationen auftritt.
Ich bin nicht sicher, ob es überhaupt je einen Fall in Simbabwe gab. Heute profitieren wir von der Christianisierung
dieser Völker, die nicht mehr andere Menschen fressen. Ich weiß nicht, wo Sie diesen Quatsch her haben,
aber: Sehen Sie sich mal, was wir mit den Indianern gemacht haben, den Afrikanern, den Aborigini, …
Toll, wie die profitiert haben.
#49 thaumaturgos 03:48:32 | Sonntag, 27. Januar 2008
@Sirilo priester outside the schismatics … ich habe im canisianum in innsbruck sogar mit zwei – nun –
priester studiert, die jetzt in afrika (simbabwe, kenia) bischöfe der RÖMISCH KATHOLISCHEN kirche sind
und, GsD, beide sind echte tradis, aber nicht pius oder sedi schismatiker ich danke für Ihren Hinweis!!!
@HBR: Auch DBK-Bischöfe geben sich als Katholiken aus HBR Ich hoffe doch sehr…dass die Jünger der
Lefebvre-Sekte sich bei ihrer „missionarischen“ Tätigkeit als Katholiken ausgeben. Denn genau das sind
sie ja nicht. Seltsamerweise fühlen sich aber die Päpste für die FSSPX zuständig, obwohl sie immer
wieder als „Sekte“ bezeichnet werden – und insbesonders der jetzige Papst verehrt auch den angeblichen
„Sektengründer“. o^/
@Pascendi: Sie haben nämlich mein Interesse geweckt. Ihre profunden Argumentationslinien in Sachen Kirche
Welt und Gesellschaft sorgen für den einen oder anderen heiteren Schenkelklopfer. Klopfen Sie sich ruhig
auf Ihre Schenkel. Mich interessieren Ihre „beklopften Schenkel“ nicht. Sie haben darüber hinaus nichts
zu bieten, also malträtieren Sie sich nach Belieben.
Leblhuber Das finde ich durchaus bedauerlich. Sie haben nämlich mein Interesse geweckt. Ihre profunden
Argumentationslinien in Sachen Kirche Welt und Gesellschaft sorgen für den einen oder anderen heiteren
Schenkelklopfer. Sie sind eine Bereicherung hier- und Hand aufs Herz jetzt im Karneval angesagt fügen
sich ihre Postings gut ein. Wobei ich natürlich davon ausgehen dass sie bewußt humorisieren und nicht
unbewusst.
Ich hoffe doch sehr… …dass die Jünger der Lefebvre-Sekte sich bei ihrer „missionarischen“ Tätigkeit
als Katholiken ausgeben. Denn genau das sind sie ja nicht.
@Pascendi: Sie sprechen mit einem rahnerianischen Christen, ähnlich wie Dr. Lehmann v. Mainz @Leblhuber:
mit Interesse lese ich Ihre interessanten Postings. Eine exotische Geisteswelt tut sich da auf. Mich würde
interessieren welcher Konfession sie angehören, da ich sie schwer einschätzen kann.
Pascendi: Leblhuber mit Interesse lese ich Ihre interessanten Postings. Eine exotische Geisteswelt tut
sich da auf. Mich würde interessieren welcher Konfession sie angehören, da ich sie schwer einschätzen
kann. Nicht für jedes kleine Licht vergeude ich meine Zeit!!!
Leblhuber mit Interesse lese ich Ihre interessanten Postings. Eine exotische Geisteswelt tut sich da auf.
Mich würde interessieren welcher Konfession sie angehören, da ich sie schwer einschätzen kann. Ich
habe irgendwie ein Faible für witzige extraordinäre Typen. Deshalb würde ich gerne mit Ihnen in den
Dialog treten :(3
@Leblhuber: Keiner bestreitet, daß Kannibalismus auch noch in der zweiten 20.-Jahrhunderthälfte möglich
ist. Man hätte aber eher an afrikanische Stämme gedacht, als an amerikanische. Lassen Sie es einfach
sein! Ignoranz ist der perfektionierte Katholizismus Ihres Kalibers! Aber googeln hilft!!!!
@FiliusEcclesiae: Daß es 1972 noch Menschenfresser in den Anden gibt, habe ich jedenfalls noch nicht
gehört: Oder behauptet das Leblhuber in seinem Posting von 22:46? Lassen Sie es einfach sein! Ignoranz
ist der perfektionierte Katholizismus Ihres Kalibers! Aber googeln hilft!!!! Soll ich Ihnen hier vielleicht
auch noch die rituelle Dimension referieren? Es würde Ihnen nicht gefallen!!!!
@Leblhuber 22:46: Die Menschenfresserei wurde dank der christlichen Mission abgeschafft Leblhuber 2. Das
gegenseitige Aufessen hat sich vor kurzem erst mitten unter uns wieder zu Wort gemeldet. Oder denken Sie
an den Flugzeugabsturz in den chilenischen Anden 1972. Ich wüsste nicht, dass das Afrikaner gewesen wären.
Vom rituellen Essen einmal ganz abgesehen!!! Daß es 1972 noch Menschenfresser in den Anden gibt, habe
ich jedenfalls noch nicht gehört: Oder behauptet das Leblhuber in seinem Posting von 22:46? Es sei jedenfalls
allen Kritikern der katholischen Religion und Missionierung ins Stammbuch geschrieben: Auf allen Erdteilen,
wo die katholische Mission hinkam, fand man ganze Völker, die noch Menschenfresserei betrieben: In Amerika
zur Zeit der Eroberung durch die Spanier und Portugiesen (ab 1492) – und auch im spanisch eroberten Asien
(Philippinen): und in Afrika noch bis ins 20. Jahrhundert hinein. Also die ganze christliche Welt umringt
von Völkern, die Menschenfresserei betrieben. Heute profitieren wir von der Christianisierung dieser
Völker, die nicht mehr andere Menschen fressen.
@Gotthard: Sie können ja Ihre eigene Afrikamission betreiben Gotthard diese unbedarften „Priester“ sind
auch noch so doof, Straftaten gegen das Zollgesetz öffentlich zu machen. Was wollen eigentlich solch
unbedarfte Seelen in Afrika?
Die konzilskirchlichen Gläubigen sollen sich um ihre eigenen, schwer vernachlässigten Felder kümmern
Gotthard Straftatendiese unbedarften „Priester“ sind auch noch so doof, Straftaten gegen das Zollgesetz
öffentlich zu machen. Was wollen eigentlich solch unbedarfte Seelen in Afrika? Die konzilskirchlichen
Gläubigen sollen sich lieber um ihre eigenen, schwer vernachlässigten Felder kümmern – anstatt das
große Wirken der dem Glauben Treugebliebenen auch noch im Geiste des Iskariot zu bekämpfen: siehe auch
die romuntreue DBK gegen die päpstlichen Orden, die sie in der BRD gar nicht gerne sehen. Gott sei Dank
hört die FSSPX erst gar nicht auf die Romuntreuen angeblich so Romtreuen.
Straftaten diese unbedarften „Priester“ sind auch noch so doof, Straftaten gegen das Zollgesetz öffentlich
zu machen. Was wollen eigentlich solch unbedarfte Seelen in Afrika?
99% der gesendeten Pakete sind angekommen Wir haben 99% der gesendeten Pakete erhalten. Dank der Freundlichkeit
der katholischen Postbeamten wurde auf den Einfuhrzoll verzichtet. Und dies sei allen ins Stammbuch geschrieben,
die beim Aufruf, der auch auf kreuz.net erschien, Pakete an dieses Land zu schicken, erklärten, das könne
man sich sparen, da diese nicht ankommen – obwohl der FSSPX-Pater ausdrücklich erklärt hatte, daß die
Paketsendungen ankommen.
#31 Alois Bischof 23:53:13 | Samstag, 26. Januar 2008
Zu diesem Lande und dieser herrlichen wahrhaft Römisch-katholischen Mission kann man – trotz aller Beschimpfung
und Unwisserei unter den hier schreibenden antikatholischen BRD-DDRlight®-Kleinbürgern der ‘Freien Demokratischen
Jugend’ – nur Gott danken und loben, daß Er seine Gnaden und Seine Wahrheit noch dort aufleuchten lässt.
Trotz Diktator Mugabe, aber in diesem Lande wo zwar der Staatsführer nicht ganz gerecht ist, aber immerhin
noch keinen hygienischen Massenmord an Ungeborenen und Greisen verübt wird. Ich danke auch den Patres
der Priesterbruderschaft St. Pius X. Sieht denn auch der hochmutige, verwöhnte, kleinbürgerlich-post68er-materialistische
Mensch dort denn nicht Wunder der Nächstenliebe und der Bekehrung zum Evangelium Jesus Christi und Seiner
einzig wahren, römischen, katholischen und apostolischen Kirche? Das Schwarze Kontinent ist letztendlich
trotz Leidens heller und schöner in den Augen Gottes als unsere verwöhnte antichristliche Zivilisation
‘Europa’ (E.U.S.S.R.). Ein Hoch auf unsere afrikanische Mitgläubigen und auf die guten Patres!
@von galen wider den natürlichen schwachsinn!…man, man, sie gehen auch nicht zum frisör, sondern zur
hohlraumversieglung…gell…legen sie endlich ihr pseudonym ab, sie erweisen von galen wirklich keine
ehre…
Wider die widernatürliche Unzucht Früher war der Präsident von Rhodesien, Robert Mugabe, ja der Liebling
der linken Massenmedien. Seitdem er sich jedoch einmal öffentlich, abfällig über Schwule geäußert
hatte, gilt er unseren Volksverdummer als ein ganz Böser. Sicher ist Mugabe ein Mörder und ein völlig
unfähiger Ökonom und Diktator. Dies war er jedoch auch schon, als er „nur“ weiße Farmer quälte.
@HvO: Lieber Leblhuber,… Ich eröffne mir keine 2. Front. Der Geyer passt gerade in mein zeitliches
Engagement. Die Arbeit hat Vorrang, sonst sitze ich noch bis nach Mitternacht. Also seien Sie gegrüßt
aber unerwidert. Der Geyer geht jedenfalls vor. Er ist die leichtere Kost!!!
#27 methusalix † 23:18:57 | Samstag, 26. Januar 2008
@F. Geyer Florian Geyer: methusalix nein nein. man feiert und begünstigt deren hochentwickelte kultur
des sich gegenseitigen aufessens, … An und für sich eine besondere Form der Wertschätzung, die in
jeder heiligen Messe des römischen Katholizismus praktiziert wird: „Hoc es enim corpus meum.“ Auch Hokuspokus
genannt. … des voodoo gesundbetens, … Nanu? Sie sind doch nicht etwa gegen den heiligen Exorzismus
eingestellt? … der genitalverstümmelungen, … Zugegeben, die Folterknechte der „Heiligen“ Inquisition
waren da bedeutend effektiver. Die haben gleich die ganze Frau verstümmelt; aber jeder fängt mal klein
an. … der vielweiberei, … … sollen sogar Päpste betrieben haben. Von alttestamentarischen Verhältnissen
ganz zu schweigen. Die Monogamie ist eine relativ junge Erfindung, um Menschen ein schlechtes Gewissen
einzureden. … der clan kriege. Aber hallo! Was war denn das vom 23. Mai 1623 bis zum 24. Oktober 1648?
Ein Frühlingsspaziergang? Was läuft bis heute in Irland ab? Friede, Freude Eierkuchen? Wie geht es zwischen
Christen und Muslimen, oder sogar Katholiken und Orthodoxe im Osten und Südosten Europas zu? es wäre
doch anmassend eine so hochentwickelte kultur mit unseren christlichen werten zu entehren. Meinen Sie
so, wie die römischen Katholiken die Kulturen der Inkas und anderer „geehrt“ haben? (sie machen es einem
wahlich nicht leicht sie für voll zu nehmen) Darauf hat Ihnen Leblhuber dankenswerter Weise bereits geantwortet.
Dem schliesse ich mich freudig an.
#26 Ultramontanus 23:05:10 | Samstag, 26. Januar 2008
@Samurai: „Aber seien wir ehrlich“ Das ist immer richtig. „Und noch früher? Die spanischen Missionare
im 17.Jahrhundert handelten im Auftrag der spanischen Krone und noch im späten 16.Jahrhundert debattierten
spanische Geistliche (auch Bischöfe und Kardinäle) darüber, ob die Indios Menschen oder doch Tiere
seien. Als sich seinerzeit Bartolome de las Casas gegen die Mißhandlung der Indios durch die Kolonialoffiziere
(nicht selten mit Duldung durch die Geistlichen vor Ort) wehrte und dies auch zu Papier brachte und veröffentlichte,
galt er fast als Verräter der Kirche.“ Können Sie diese Behauptung, dass las Casas deshalb als „Verräter
der Kirche“ galt bzw. dass die Mehrheit der Missionare zunächst gar nicht daran dachte, dass es sich
um Menschen [also Abkömmlinge von Adam und Eva] handelt irgendwie belegen? Ich glaube, das können Sie
nicht und man sollte mit solchen Behauptungen Vorsichtig sein, niemand von uns war dabei. Und das ist
der hauptsächliche Unterschied der Geschichtswissenschaft von allen Naturwissenschaften: Niemand kann
irgend einen Geschehensablauf experimentell nachvollziehen, vieles bedarf der Interpretation, Quellen
können zweifelhaft sein und selbst Beobachtungen, die aus Quellen stammen verzerrt.
Lieber Leblhuber, Sie brauchen gar nicht so weit gehen. Denken Sie an die Gehirnverstümmelung, die in
der westlichen Kultur mit letztlich pseudowissenschaftlichen Argumenten an zahlreichen Jugendlichen und
Erwachsenen angewendet wurde. Ich meine die Lobotomie. Oder die Millionen Abtreibungsmorde.
@Flo Geyer: nein nein. man feiert und begünstigt deren hochentwickelte kultur des sich gegenseitigen
aufessens, des voodoo gesundbetens, der genitalverstümmelungen, der vielweiberei, der clan kriege. sie
machen es einem wahlich nicht leicht sie für voll zu nehmen 1. Was die afrikanische Kultur betrifft,
sind Sie unbelastet. Vom alten Ägypten, dem Munhumutapa-Reich, Meroe, der Yoruba-Kultur und… und scheinen
Sie nichts zu wissen. 2. Das gegenseitige Aufessen hat sich vor kurzem erst mitten unter uns wieder zu
Wort gemeldet. Oder denken Sie an den Flugzeugabsturz in den chilenischen Anden 1972. Ich wüsste nicht,
dass das Afrikaner gewesen wären. Vom rituellen Essen einmal ganz abgesehen!!! 3. Für das Gesundbeten
ist der Katholizismus eine wahre Fundgrube. 4. Die Genitalverstümmelung ist nicht auf Afrika beschränkt.
Mit anderer Begründung wurde die Beschneidung von Frauen auch in Europa von der Barockzeit bis möglicherweise
in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts durchgeführt. Hier wurde sie vor allem zur Behandlung der Masturbation –
die als Krankheit angesehen wurde –, der Hysterie und anderer vermeintlich typisch weiblicher Störungen
angewandt.(Wikipedia) 5. Die Vielweiberei ist bei uns weit verbreitet. Eine oder mehrere Geliebte neben
der Ehefrau sind wohl keine Seltenheit. 6. Bezüglich der „Klankriege“ studieren Sie einmal die europäische
Geschichte. Sie machen es einem wahrlich nicht leicht, Sie für voll zu nehmen!!! (Ihre Worte, korrigiert
und readressiert)
Papst Paul III. gegen Versklavung von Eingeborenen In seiner Bulle Sublimus Dei verbot Papst Paul III.
am 29. Mai 1537 die Versklavung der indianischen Ureinwohner von Amerika und aller anderen Menschen. Der
Papst wiederholte dabei seine Position, die er einen Monat zuvor, in dem Brief Veritas ipsa vom 2. Mai
1537 an Kardinal Juan de Tavera, dem Erzbischof von Toledo, vertreten hatte. Paul III. erklärte, dass
die Indianer vernunftbegabte Wesen mit einer Seele seien, und wies jede gegenteilige Behauptung als teuflisch
zurück. Er verdammte ihre Erniedrigung zu Sklaven als null und nichtig, und das gelte für alle Völker,
auch für bisher unentdeckte. Er gewährte ihnen das Recht auf Freiheit und Eigentum und schloss mit einem
Ausruf für deren Christianisierung. Die Bulle hatte einen starken Einfluss auf den Disput von Valladolid,
und die in ihr ausgedrückten Prinzipien wurden schließlich die offizielle Position von Karl V., dem
Kaiser und König von Spanien, obwohl diese häufig von den Siedlern und den Konquistadoren ignoriert
wurde.
@ Ultramontanus In einem Punkt gebe ich Ihnen Recht. es waren nicht alle Missionare blind in Bezug auf
doe Methoden und verblendet, was die „Überlegenheit“ der europäischen Kultur und Lebensweise betrifft.
Aber seien wir ehrlich! Wie viele Missionare haben z.B. vor 100 Jahren wirklich versucht, herauszufinden,
wie die Menschen in den Ländern dachten? Und noch früher? Die spanischen Missionare im 17.Jahrhundert
handelten im Auftrag der spanischen Krone und noch im späten 16.Jahrhundert debattierten spanische Geistliche
(auch Bischöfe und Kardinäle) darüber, ob die Indios Menschen oder doch Tiere seien. Als sich seinerzeit
Bartolome de las Casas gegen die Mißhandlung der Indios durch die Kolonialoffiziere (nicht selten mit
Duldung durch die Geistlichen vor Ort) wehrte und dies auch zu Papier brachte und veröffentlichte, galt
er fast als Verräter der Kirche. Samurai
Homo-Verbot? Unschamhafte Kleidung? … Auch ich frage mich: Wie verbietet man Homosexualität? Und wie
überwacht die Einhaltung eines solchen Verbots? Und was ist unschamhafte Bekleidung in einem Land, in
dem seit jeher (und aus nachvollziehbaren klimatischen Gründen) extrem leichte Bekleidung bis hin zu
Nacktheit an der Tagesordnung war. Und wollte ihr hier im Ernst behaupten, es liegt an den Postbeamten
Simbabwes zu entscheiden, ob Einfuhrzoll gezahlt werden muss? Ist das ein Scherz? @Florian Geyer nein
nein. man feiert und begünstigt deren hochentwickelte kultur des sich gegenseitigen aufessens, des voodoo
gesundbetens, der genitalverstümmelungen, der vielweiberei, der clan kriege. Geyer, Sie sind krank und
böse. Kanibalismus ist eine absolute kulturelle Grenzerscheinung, die in Afrika nicht häufiger auftrat
als irgendwo sonst auf der Welt. Voodoo eine Misch-Mystik-Religion die überhaupt erst durch den Kontakt
der alten Glaubensrichtungen mit dem Christentum entstand – und garantiert nicht in Afrika selbst. Das
mit dem Gesundbeten versuchen Christen ebenfalls und Genitalienverstümmlungen gibt es leider in zahlreichen
Ländern. Die Vielehe wurde auch im alten Testaments praktiziert – und ist ja an sich auch nicht böse.
Und was den Krieg angeht: Das können wir besser – und haben sogar die größeren Waffen. Die Christen
sind seit Jahrhunderten in Afrika – und trotz unserer achso überlegenen Kultur haben wir Land und Leute
versklaft und bis zu Schmerzgrenze ausgeblutet. Wie reden Sie sich das nur schön?
professionelle Mission In Simbabwe gibt es 8 Diözesen mit 183 Diözesanpriestern und 220 Ordenspriestern
(Stand 2004)… doch Jesus kam mit diesen zwei Pius-Hanseln in dieses Land! Wer ein Land nicht kennt,
kann auch keine gute pastorale Arbeit leisten. Dieses Pius-hanseln scheinen das Land nicht zu kennen,
sonst könnten sie nicht solch einen Unsinn in ihrem Brief schreiben… Hier mal einige Fakten: Das einst
starke Bevölkerungswachstum ist seit der Jahrtausendwende aufgrund der extremen wirtschaftlichen Schwierigkeiten
des Landes und der Aids-Epidemie praktisch zum Stillstand gekommen. In neuster Zeit (2005) scheint es
sogar zu einem Bevölkerungsrückgang zu kommen, wobei auch Abwanderung eine Rolle spielt. Bis zu drei
Millionen Simbabwer sollen illegal nach Südafrika eingewandert sein.[2] Simbabwe ist eines der Länder
mit der weltweit höchsten HIV-Infektionsrate – zwischen 24 und 35 Prozent der 12,7 Millionen Einwohner
sind HIV-positiv. In keinem Land der Welt ist die Lebenserwartung innerhalb so kurzer Zeit derart dramatisch
zurückgegangen: in weniger als einem Jahrzehnt um zwanzig Jahre, von 55 auf 35 Jahre. Die Lebenserwartung
gehört heute zu den weltweit niedrigsten (Stand 2006).[3] Auf dem Human Development Index des Jahres
2004 ist Simbabwe mittlerweile auf Platz 147 abgerutscht (von 177 verglichenen Ländern). Diese „patres“
sind in ihrer Unwissenheit nun nicht mehr zu toppen: „Ich sage unschuldige Seelen, da hier …Prostitution,
Homosexualität, unschamhafte Kleidung verboten sind.“
#19 Dr. Schlämmer 21:10:17 | Samstag, 26. Januar 2008
Wenn das Biotop stimmt … Die Piusbrüder haben in diesem Land offenbar gute Chancen auf Gedeih. Aber
was machen sie, wenn das Biotop mal nicht so günstig ist? Wie zum Beispiel sieht es im ehemals sozialistischen
deutschen Ostens aus?
Schwarze Priester aus Zimbabwe In Zimbabwe gibt es derzeit ca. 180 schwarze Diözesanpriester. Die Behauptung,
daß „Pius (25)“ die erste Priesterberufung eines Schwarzen aus Zimbabwe sei, ist also eine Lüge.
#17 Ultramontanus 20:22:45 | Samstag, 26. Januar 2008
Ja, ja… „Um 1600 herum haben spanische Missionare den Indios im Amazonasgebiet „anständige“ europäische
Kleidung gebracht, damit die „armen Indianer“ nicht mehr im Lendenschurz liefen. Es war fatal -für die
Indios.“ Diese pöhsen, pöhsen Missionare…wollen etwas gutes tun und machen’s dann auch noch falsch!
Einige „Missionare“ begreifen wenig… …davon, daß es in Afrika längst eine eigenständige afrikanische
Kirche gibt. Aber die Pius-„Missionare“ meinen offenbar immer noch, man müße den Menschen in Afrika –
natürlich nur denen, die brav mit ihnen zusammenarbeiten und die Einstellung teilen – Lebensmittel udn
womöglich noch Kleidung (natürlich westlich-sittsame) bringen – und die Menschen damit in eine Abhängigkeit
von den Missionaren bringen. Und noch etwas zum Stichwort Kleidung. Um 1600 herum haben spanische Missionare
den Indios im Amazonasgebiet „anständige“ europäische Kleidung gebracht, damit die „armen Indianer“
nicht mehr im Lendenschurz liefen. Es war fatal -für die Indios. Samurai
#15 Florian Geyer 20:03:57 | Samstag, 26. Januar 2008
methusalix „Sie müssen den Afrikanern, um Gottes Willen, unsere Sich der Familie, vor allem der Ehe,
überstülpen und jede andere Regung von der Wurzel an ausrotten. Eine komplette Eradikation des afrikanischen
Lebensgefühls. Die afrikanische Kultur muss getötet werden, koste es die Afrikaner, was die katholische
Kirche wolle.“ nein nein. man feiert und begünstigt deren hochentwickelte kultur des sich gegenseitigen
aufessens, des voodoo gesundbetens, der genitalverstümmelungen, der vielweiberei, der clan kriege. es
wäre doch anmassend eine so hochentwickelte kultur mit unseren christlichen werten zu entehren. (sie
machen es einem wahlich nicht leicht sie für voll zu nehmen)
was macht schon Was macht Mensch nicht alles für Freßpakete, das bißchen Litaneibeten fällt dagegen
nicht wirklich ins Gewicht. Und die paar Tropfen Wasser können die alten Götter ja auch nicht wirklich
verdrängen. So was naives kann halt nur bei den Katholiken Pfaffe sein.
Naivität Dank der Freundlichkeit der katholischen Postbeamten wurde auf den Einfuhrzoll verzichtet. Pius-Brüder
animieren Postbeamte zum Gesetzesverstoß! Weder in Simbabwe noch in Deutschland haben Zollbeamte über
die Erhehebung von Einfuhrzoll zu entscheiden. Ich hoffe, die Pius-Leute kommen auch für die Familien
auf, wenn diese Zollbeamten ihren Job verlieren… Praktisch jeden Sonntag kann eine Verteilung von Lebensmittelpaketen
an unsere etwa neunzig Familien durchgeführt werden. DAS nenne ich christliche Solidarität von seiner
besten Seite! Fresspakete für die Insider als Missionsargument… Mit den Geldspenden versuchen wir auch,
Nahrung aus Südafrika zu importieren. Aber bis heute blieb dies erfolglos. eine Begründung für diese
Erfolglosigkeit könnte schon hilfreich sein … Ich schüttel weiterhin mein Kopf über „Hungerbekämpfung
in Simbabwe per Postpaket“… Paket bis 5 kg –------ 37 Euro Paket bis 10 kg –------ 52 Euro Paket bis
20 kg –------ 82 Euro Wie naiv kann man nur sein? (An alle Euro-Sessel-Furzer: ich war seit 1989 16 Mal
in Afrika –--- nicht in Kenia am Strand!)
#12 methusalix † 19:36:26 | Samstag, 26. Januar 2008
@Samurai Was bedeutet für Sie Missionsarbeit, welche Aufgaben haben Ihrer Meinung nach europäische Missionare
z.B. in Afrika? Samurai Ist doch klar. Das erste, was römisch-katholische Missionare in Afrika erreichen
müssen, ist die Zerstörung aller in Jahrtausenden gewachsenen Familienstrukturen und jeder ureigenen
afrikanischen Kultur. Sie müssen den Afrikanern, um Gottes Willen, unsere Sich der Familie, vor allem
der Ehe, überstülpen und jede andere Regung von der Wurzel an ausrotten. Eine komplette Eradikation
des afrikanischen Lebensgefühls. Die afrikanische Kultur muss getötet werden, koste es die Afrikaner,
was die katholische Kirche wolle. Da bin ich heilfroh, dass die katholischen Missionare in Asien so erfolglos
waren. Sonst hätten sie diese Kulturen, nach denen in Mittel- und Südamerika, auch noch vernichtet.
#9 consolamini 18:53:07 | Samstag, 26. Januar 2008
Gott segne und schütze… …diese glaubenseifrigen Missionare, die Zeugnis von der Kraft des unverkürzten
katholischen Glaubens geben… möge ihre Arbeit immer mehr gute Früchte tragen zum Heil dieser Menschen
in Afrika und andernorts! Sancta Maria, ora pro nobis! (Rom ist bestimmt glücklich über so eifrige Priester!) o^/