Deutschland und Israel – aus der Geschichte nichts gelernt?
Die auf Verbrechen der Vergangenheit bezogene Empörungsrhetorik dient vor allem dazu, von Schandtaten der Gegenwart abzulenken. Von Günter Annen.

An diesem Tag gedenkt die UNO des nationalsozialistischen Massenmordes an den Juden sowie an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee des sowjetischen Diktators und Massenmörders Josef Stalin († 1953).
63 Jahre nach diesem denkwürdigen Ereignis muß die Frage erlaubt sein, was die beiden Staaten Deutschland und Israel aus diesen schrecklichen Ereignissen gelernt haben.
In der Zeit des Dritten Reiches sprach ein diktatorischer Schurkenstaat einer ganzen Gruppe von Menschen – überwiegend Juden – das Lebensrecht ab.
Viele wurden verfolgt, in Konzentrationslager gesperrt, gefoltert, ermordet.
Nicht wenige wurden von angeblichen Ärzten und sogenannten Wissenschaftlern als Menschenmaterial für grausame Experimente und Versuche mißbraucht.
War das Menschenmaterial nicht mehr brauchbar, wurde es entsorgt. So einfach war das damals.
Wie ist es heute, 63 Jahre nach Auschwitz? In Israel werden ungeborene Menschen vor ihrer Geburt ermordet.
Dieses Menschenmaterial wird dann für Geld nach Deutschland verkauft, damit deutsche angebliche Ärzte und sogenannte Wissenschaftler wieder wie in den alten Tagen experimentieren können.
Ungeborenen Menschen wird in Israel das Lebensrecht abgesprochen wie damals den Juden in Deutschland.
Das sind die demokratischen Verbrechen einer Krimokratie.
Man muß sich wundern, daß der Staat Israel bei dem heute stattfindenden Babycaust mitmacht und damit Geld verdient und sich gleichzeitig von der unschuldigen deutschen Nachwelt Millionen von Euro an Entschädigung für die Verbrechen der Nationalsozialisten zahlen läßt.
Es ist auch zu erwähnen, daß die Tötungsrate an ungeborenen Juden in Israel dreimal höher ist als die entsprechende Schlachtungszahl in Deutschland.
Es bleibt daher festzuhalten: Geschichte ist nur insoweit von Wert, als die Menschen auch aus der Geschichte lernen.
Der Verfasser ist Vorsitzender der Initiative Nie Wieder! e.V. in Weinheim bei Mannheim.
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Donnerstag, 31. Januar 2008 00:54
Jörg Guttenberger, Köln: Florian Geyer: Ideologie
Das sehe ich nicht so! Die Wisssenschaft befaßt sich mit dem äußeren Ablauf von z B. Naturgesetzen.
Die Religion befaßt sich mit der Innenseite. Ich darf hier an die Arbeit von P. Pierre Teilhard de Chardin
SJ erinnern, der auf dem Gebiet der Verbindung von Naturwissenschaft und Glaube bahnbrechendes geleistet
hat.
Eine Gefahr der Ideologisierung sehe ich nicht und war ganz sicher auch nicht die Absicht Teilhards.
Eine Gefahr der Ideologisierung sehe ich nicht und war ganz sicher auch nicht die Absicht Teilhards.
Donnerstag, 31. Januar 2008 00:31
Florian Geyer: Jürg Guttenberger
das Problem ist nur darauf beschränkt dass die empirische Methode nicht mal theoretisch einen Platz für Gott offen lässt und Gott höchstens als Chiffre für noch nicht erkanntes natürliches sieht. Wirt diese Methode verabsolutiert sind wir bereits in der Ideologie.
Donnerstag, 31. Januar 2008 00:13
Jörg Guttenberger, Köln: Florian Geyer: „so ist es“
Ich meine, wir sollten uns den Fragen der Wissenschaften, z. Zt. sind die Naturwissenschaften die beherrschende
Wissenschaft, durchaus stellen. Was haben wir zu verlieren? Ich gehe hierbei davon aus, daß es in jeder
Disziplin gläubige und verantwortungsbewußte Christen gibt.
Thomas v. Aquin hat das Glaubensgut mit der Philosophie erklärt. Warum sollen wir dasselbe heute nicht mit der Maturwissenschaft tun? Wegen des weit kurzfristigeren Wandelns naturwissenschaftlicher Erkenntnis gibt es hier verständlicherweise deutlich mehr Probleme.
Trotzdem- ich wiederhole mich – Glauben und Wissenschaft können sich wegen ihres gemeinsamen Ursprungs in demselben Schöpfer nicht widersprechen, wohl aber die Erkenntnis die wir als beschränkt wahrnnehmende Geschöpfe aus beiden Quellen ziehen!
Thomas v. Aquin hat das Glaubensgut mit der Philosophie erklärt. Warum sollen wir dasselbe heute nicht mit der Maturwissenschaft tun? Wegen des weit kurzfristigeren Wandelns naturwissenschaftlicher Erkenntnis gibt es hier verständlicherweise deutlich mehr Probleme.
Trotzdem- ich wiederhole mich – Glauben und Wissenschaft können sich wegen ihres gemeinsamen Ursprungs in demselben Schöpfer nicht widersprechen, wohl aber die Erkenntnis die wir als beschränkt wahrnnehmende Geschöpfe aus beiden Quellen ziehen!
Mittwoch, 30. Januar 2008 23:48
Florian Geyer: soistes
„Unsere Gegner machen sich die Sache auch insoweit zu einfach, als sie die Möglichkeit religiöser Erkenntnis
schlichtweg leugnen“
drum muß man in debatten bei den prämissen anfangen und sich nicht auf details einlassen da man auf fremden terrain in fremder umgebung und deshalb benachteiligt agiert. die diskussionen sollten stets die möglichkeiten und nichtmöglichkeiten der empirie zur frage stellen.
anerkannte forschungsfelder wie zb parapsychologie quantenphysik oder relativitätstheorie kommen der religiösen diskussion sehr zu hilfe weil sich nicht auf dem ursache – wirkungs determinismus festgelegt sind.
drum muß man in debatten bei den prämissen anfangen und sich nicht auf details einlassen da man auf fremden terrain in fremder umgebung und deshalb benachteiligt agiert. die diskussionen sollten stets die möglichkeiten und nichtmöglichkeiten der empirie zur frage stellen.
anerkannte forschungsfelder wie zb parapsychologie quantenphysik oder relativitätstheorie kommen der religiösen diskussion sehr zu hilfe weil sich nicht auf dem ursache – wirkungs determinismus festgelegt sind.
Mittwoch, 30. Januar 2008 23:30
Jörg Guttenberger, Köln: FXaver, Preßlmayer
FXaver: Sie verwechseln wohl vergleichen und gleichsetzen! Ein Vergleich bedeutet lediglich das Herausarbeiten
von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Beides ist sicher beim Vergleich von Holo- und Babycoust feststellbar.
Wir sollten davor hüten, die heutigen Untaten und diejenigen Anderer gegenüber den Untaten der Braunen kleinzureden. Die Braunen haben zweifelsohne Völkermord begangen. Stalin hat sich in Polen auf die Ausrottung der Elite beschränkt. Das war eindeutig kein Völkermord. Sind wegen der unterschiedlichen juristischen Bewertung die Verbrechen Stalins weniger schlimm?
Für den Ermordeten sind die Rechtsgrundlagen seiner Vernichtung schließlich unerheblich. Und letztlich ist jede Tötung menschlichen Lebens – unabhängig von ihrer unterschiedlichen strafrechtlichen Bewertung – eine zu viel!
Preßlmayer: herzlichen Dank, daß Sie mich auf eine immer noch bestehende unklare Formulierung hinweisen!
Natürlich stehe ich voll hinter der Lehrauffassung der römisch-katholischen Kirche. Ich wollte lediglich darauf hinweisen, daß die Anhänger von Fötentötung (und damit erst recht die Befürworter der Abtreibung), wegen fehlender zwingender Beweisbarkeit ihrer Meinung sich zumindest einen dolus eventualis vorwerfen lassen müssen.
Wir r.-k. Christen wissen natürlich, daß Föten bereits Menschen sind und damit uneingeschränkten Lebensschutz verdienen. Unsere Gegner machen sich die Sache auch insoweit zu einfach, als sie die Möglichkeit religiöser Erkenntnis schlichtweg leugnen
Wir sollten davor hüten, die heutigen Untaten und diejenigen Anderer gegenüber den Untaten der Braunen kleinzureden. Die Braunen haben zweifelsohne Völkermord begangen. Stalin hat sich in Polen auf die Ausrottung der Elite beschränkt. Das war eindeutig kein Völkermord. Sind wegen der unterschiedlichen juristischen Bewertung die Verbrechen Stalins weniger schlimm?
Für den Ermordeten sind die Rechtsgrundlagen seiner Vernichtung schließlich unerheblich. Und letztlich ist jede Tötung menschlichen Lebens – unabhängig von ihrer unterschiedlichen strafrechtlichen Bewertung – eine zu viel!
Preßlmayer: herzlichen Dank, daß Sie mich auf eine immer noch bestehende unklare Formulierung hinweisen!
Natürlich stehe ich voll hinter der Lehrauffassung der römisch-katholischen Kirche. Ich wollte lediglich darauf hinweisen, daß die Anhänger von Fötentötung (und damit erst recht die Befürworter der Abtreibung), wegen fehlender zwingender Beweisbarkeit ihrer Meinung sich zumindest einen dolus eventualis vorwerfen lassen müssen.
Wir r.-k. Christen wissen natürlich, daß Föten bereits Menschen sind und damit uneingeschränkten Lebensschutz verdienen. Unsere Gegner machen sich die Sache auch insoweit zu einfach, als sie die Möglichkeit religiöser Erkenntnis schlichtweg leugnen
Mittwoch, 30. Januar 2008 19:47
methusalix †: Bokrug, Sie schon wieder …!
Wolfsmond: Jüdisch babylonischer Talmud…
Zurück unter Ihren Stein, husch, husch!!!
Zurück unter Ihren Stein, husch, husch!!!
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