Deutschland und Israel – aus der Geschichte nichts gelernt?
Die auf Verbrechen der Vergangenheit bezogene Empörungsrhetorik dient vor allem dazu, von Schandtaten der Gegenwart abzulenken. Von Günter Annen.
Der KZ-Arzt Josef Mengele bei Menschenversuchen.
(kreuz.net, Weinheim) Der 27. Januar wurde von den Vereinten Nationen zum weltweiten „Holocaust-Gedenktag“
ausgerufen.
An diesem Tag gedenkt die UNO des nationalsozialistischen Massenmordes an den Juden sowie
an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee des sowjetischen Diktators und
Massenmörders Josef Stalin († 1953).
63 Jahre nach diesem denkwürdigen Ereignis muß die Frage erlaubt
sein, was die beiden Staaten Deutschland und Israel aus diesen schrecklichen Ereignissen gelernt haben.
In der Zeit des Dritten Reiches sprach ein diktatorischer Schurkenstaat einer ganzen Gruppe von Menschen –
überwiegend Juden – das Lebensrecht ab.
Viele wurden verfolgt, in Konzentrationslager gesperrt, gefoltert,
ermordet.
Nicht wenige wurden von angeblichen Ärzten und sogenannten Wissenschaftlern als Menschenmaterial
für grausame Experimente und Versuche mißbraucht.
War das Menschenmaterial nicht mehr brauchbar, wurde
es entsorgt. So einfach war das damals.
Wie ist es heute, 63 Jahre nach Auschwitz? In Israel werden ungeborene
Menschen vor ihrer Geburt ermordet.
Dieses Menschenmaterial wird dann für Geld nach Deutschland verkauft,
damit deutsche angebliche Ärzte und sogenannte Wissenschaftler wieder wie in den alten Tagen experimentieren
können.
Ungeborenen Menschen wird in Israel das Lebensrecht abgesprochen wie damals den Juden in Deutschland.
Das sind die demokratischen Verbrechen einer Krimokratie.
Man muß sich wundern, daß der Staat Israel
bei dem heute stattfindenden Babycaust mitmacht und damit Geld verdient und sich gleichzeitig von der
unschuldigen deutschen Nachwelt Millionen von Euro an Entschädigung für die Verbrechen der Nationalsozialisten
zahlen läßt.
Es ist auch zu erwähnen, daß die Tötungsrate an ungeborenen Juden in Israel dreimal
höher ist als die entsprechende Schlachtungszahl in Deutschland.
Es bleibt daher festzuhalten: Geschichte
ist nur insoweit von Wert, als die Menschen auch aus der Geschichte lernen.
Der Verfasser ist Vorsitzender
der Initiative Nie Wieder! e.V. in Weinheim bei Mannheim.
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135 Lesermeinungen
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Sukowsky@GerdEric da sollte man nicht vorschnell urteilen. Stellen sie sich vor bei einer werdenden Mutter
muß sich der Ehemann entscheiden – eine lebende Mutter oder ein totes Kind oder umgekehrt? Bei keiner
Entscheidung sterben beide. Was sagt da das Kirchenrecht?
#134 GerdEric 18:25:43 | Samstag, 28. Februar 2009
@sukowsky Abtreibungen ohne ärztlichen Grund ist Verstoß gegen das Gebot, „Du sollst nicht töten!“
Das ist der absolute Quatsch, als wenn eine Abtreibung mit ärztlichem Grund kein Töten ist. Es ist „Güteabwägung“
Schon in biblischer Zeit war eine Abort in Folge eines „Handgemenges“ Körperverletzung (an der Frau),
aber kein Mord oder Totschlag (am Kind).
Florian Geyer: Ideologie Das sehe ich nicht so! Die Wisssenschaft befaßt sich mit dem äußeren Ablauf
von z B. Naturgesetzen. Die Religion befaßt sich mit der Innenseite. Ich darf hier an die Arbeit von
P. Pierre Teilhard de Chardin SJ erinnern, der auf dem Gebiet der Verbindung von Naturwissenschaft und
Glaube bahnbrechendes geleistet hat. Eine Gefahr der Ideologisierung sehe ich nicht und war ganz sicher
auch nicht die Absicht Teilhards.
#131 Florian Geyer 00:31:24 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Jürg Guttenberger das Problem ist nur darauf beschränkt dass die empirische Methode nicht mal theoretisch
einen Platz für Gott offen lässt und Gott höchstens als Chiffre für noch nicht erkanntes natürliches
sieht. Wirt diese Methode verabsolutiert sind wir bereits in der Ideologie.
Florian Geyer: „so ist es“ Ich meine, wir sollten uns den Fragen der Wissenschaften, z. Zt. sind die Naturwissenschaften
die beherrschende Wissenschaft, durchaus stellen. Was haben wir zu verlieren? Ich gehe hierbei davon aus,
daß es in jeder Disziplin gläubige und verantwortungsbewußte Christen gibt. Thomas v. Aquin hat das
Glaubensgut mit der Philosophie erklärt. Warum sollen wir dasselbe heute nicht mit der Maturwissenschaft
tun? Wegen des weit kurzfristigeren Wandelns naturwissenschaftlicher Erkenntnis gibt es hier verständlicherweise
deutlich mehr Probleme. Trotzdem- ich wiederhole mich – Glauben und Wissenschaft können sich wegen ihres
gemeinsamen Ursprungs in demselben Schöpfer nicht widersprechen, wohl aber die Erkenntnis die wir als
beschränkt wahrnnehmende Geschöpfe aus beiden Quellen ziehen!
#129 Florian Geyer 23:48:29 | Mittwoch, 30. Januar 2008
soistes „Unsere Gegner machen sich die Sache auch insoweit zu einfach, als sie die Möglichkeit religiöser
Erkenntnis schlichtweg leugnen“ drum muß man in debatten bei den prämissen anfangen und sich nicht auf
details einlassen da man auf fremden terrain in fremder umgebung und deshalb benachteiligt agiert. die
diskussionen sollten stets die möglichkeiten und nichtmöglichkeiten der empirie zur frage stellen. anerkannte
forschungsfelder wie zb parapsychologie quantenphysik oder relativitätstheorie kommen der religiösen
diskussion sehr zu hilfe weil sich nicht auf dem ursache – wirkungs determinismus festgelegt sind.
FXaver, Preßlmayer FXaver: Sie verwechseln wohl vergleichen und gleichsetzen! Ein Vergleich bedeutet
lediglich das Herausarbeiten von Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Beides ist sicher beim Vergleich von
Holo- und Babycoust feststellbar. Wir sollten davor hüten, die heutigen Untaten und diejenigen Anderer
gegenüber den Untaten der Braunen kleinzureden. Die Braunen haben zweifelsohne Völkermord begangen.
Stalin hat sich in Polen auf die Ausrottung der Elite beschränkt. Das war eindeutig kein Völkermord.
Sind wegen der unterschiedlichen juristischen Bewertung die Verbrechen Stalins weniger schlimm? Für den
Ermordeten sind die Rechtsgrundlagen seiner Vernichtung schließlich unerheblich. Und letztlich ist jede
Tötung menschlichen Lebens – unabhängig von ihrer unterschiedlichen strafrechtlichen Bewertung – eine
zu viel! Preßlmayer: herzlichen Dank, daß Sie mich auf eine immer noch bestehende unklare Formulierung
hinweisen! Natürlich stehe ich voll hinter der Lehrauffassung der römisch-katholischen Kirche. Ich wollte
lediglich darauf hinweisen, daß die Anhänger von Fötentötung (und damit erst recht die Befürworter
der Abtreibung), wegen fehlender zwingender Beweisbarkeit ihrer Meinung sich zumindest einen dolus eventualis
vorwerfen lassen müssen. Wir r.-k. Christen wissen natürlich, daß Föten bereits Menschen sind und
damit uneingeschränkten Lebensschutz verdienen. Unsere Gegner machen sich die Sache auch insoweit zu
einfach, als sie die Möglichkeit religiöser Erkenntnis schlichtweg leugnen
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit oder der Tod. Leblhubers Offenbarung: Sie sind nicht zu retten.
Ihr Deutsches Kaiserreich und Ihr Österreichisches Kaisertum, das kaum mehr als 200 Jahre Bestand hatte,
IST GESCHICHTE. Es war auf faulen Fundamenten gebaut und hat den Ansturm der Gleichheit, Freiheit und
Brüderlichkeit der Völker nicht überdauert. Also jetzt wissen wir’s: Das Sacrum Imperium war „auf faulen
Fundamenten gebaut“. Das Heil kommt von „Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit“. Allerdings heißt
der famose Spruch richtig: Liberté, egalité, fraternité ou la mort; Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
oder der Tod. Wem der Tod angedroht wurde, ist in den 200 Jahren seither klar geworden: natürlich immer
den anderen, die den selbsternannten Heilsbringern in die Quere kamen. Auch das IST GESCHICHTE, und zwar
ziemlich kurzlebige im Vergleich mit der des Römischen Reichs. Außerdem eine Geschichte, die erfolgreich
für das eigene Ende sorgt. MfG Christoph Heger
#125 Leblhuber 01:57:53 | Mittwoch, 30. Januar 2008
@Preßlmayer. Ein tiefer Seufzer entrang sich meiner Brust als ich des Doppel-Posters von Obe/Methusalix
ansichtig wurde! Ist hier Mr. Hyde oder Dr. Jekill am Wort? Wollen Sie sich wirklich vollends zum Gespött
machen? Ihr Griff in die Kiste des historischen Kriminalkitsches sollte wohl Ihre dümmliche Anmache literarisch
verstärken. o^/ o^/ o^/ Leider total fehl gegriffen! Eine peinliche Panne, die auf peinliche Pannen folgt.
Preßlmayer, Sie schreiben und agieren für einen Klüngel, der den Aufwand nicht lohnt!!! Dessen Applaus
ist die ganze Mühe nicht wert. Haben Sie eigentlich keine Selbstachtung???
Obe/Methusalix gibt mir Seufz-Vorschriften, die ich aber nicht einhalten kann! Ein tiefer Seufzer entrang
sich meiner Brust als ich des Doppel-Posters von Obe/Methusalix ansichtig wurde! Ist hier Mr. Hyde oder
Dr. Jekill am Wort? Mit Mühe habe ich versucht, dem eingefleischten Abtreiber-Sympathisanten Obe/Methusalix
zu erklären, warum sich die Kirche nicht am Abtreibungs-Tötungsnetzwerk beteiligen kann. Ich dachte
ein Beispiel mit geborenen Menschen würde das Begreifen des Prinzipes erleichtern. Also schrieb ich:
„Ich mache halt doch einen Erklärungsversuch warum sich die Kirche keinesfalls am staatlichen Tötungssystem
für unerwünschte ungeborene Kinder beteiligen kann. Stellen sie sich vor, die Kirche würde sich am
staatlichen Euthanasie-Programm beteiligen, wie es in Holland und Belgien schon existiert!“ Was aber antwortet
Obe/Methusalix nach Gewährung eines längeren Erholungsurlaubes? Dem Argument, dass die Kirche nicht
gegen das Prinzip der Nächstenliebe verstoßen könne und sich deshalb nicht an der Euthanasie beteiligen
kann, widerspricht er. „Im Gegenteil“ meint er. Also müsste die Kirche doch gegen das Prinzip der Nächstenliebe
verstoßen und sich an der Euthanasie beteiligen? Ich stelle mich auf Argumente ein! Aber es kommen keine
solchen, sondern es werden die vielen Hospize in Holland angepriesen. Doch das ist keine Untermauerung
dessen, dass die Kirche sich an der Euthanasie wie auch an der Abtreibung beteiligen soll! Obe/Methsalix,
Sie diskutieren nicht, Sie führen Monologe, die keine logischen Anknüpfungen an Argumente sind!
#123 obelix † 01:14:17 | Mittwoch, 30. Januar 2008
@Geyer Irgenwie eine gruselige Erscheinung. Sie sind ja zum davonlaufen ! … und Sie scheinen ein ausgemachter
Masochist zu sein. Aber das muss man wohl sein, wenn man ganz richtig katholisch sein will. Oder man wird
es automatisch wenn man gut katholisch ist. Wie auch immer, ich hoffe, dass Sie nie einem deutschen oder
österreichischen Mediziner in die Hände fallen, wenn Sie ein gute Schmerztherapie benötigen. Dann büssen
Sie nämlich, ganz ohne Beichtstuhl, alle Ihre Sünden ab und kommen als Märtyrer vollautomatisch in
den Himmel mit den 72 Jungfr… – nein, das sind die Schmerz- und Todessehnsüchtigen von der anderen
Feldpostnummer. Bei Ihnen bleibt’s beim Halleluja-singen. PS: Die allermeisten Gegner einer wirksamen
Schmerztherapie bis zum Tode haben so etwas noch nie in ihrer näheren Umgebung erlebt. Wenn sie es erlebt
haben, sind sie von den Flausen im Kopf bezüglich „Euthanasie“ gründlichst kuriert.
#122 Leblhuber 00:30:56 | Mittwoch, 30. Januar 2008
@Preßlmayer: Entweder Sie entschuldigen sich, oder ich werde künftig die Diskussion mit Ihnen meiden!
Tun Sie das bitte. Es stört mich nicht. Jeder Mensch hat ein Vaterland. Meines ist das 1000-jährige
Österreich, dessen Erzherzöge zugleich auch 500 Jahre Könige und Kaiser des Heiligen römischen Reiches
waren. Darf es mir nicht weh tun, wenn dieses Vaterland durch Ausmordung der Kinder, die ich liebe, deren
Anblick mich freut und mit ihm das Christentum ausstirbt? Sie sind nicht zu retten. Ihr Deutsches Kaiserreich
und Ihr Österreichisches Kaisertum, das kaum mehr als 200 Jahre Bestand hatte, IST GESCHICHTE. Es war
auf faulen Fundamenten gebaut und hat den Ansturm der Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit der Völker
nicht überdauert. Wenn Sie Kinder und Christentum gleichermaßen lieben, so wie ich es tue, müssen Sie
Ihre Strategie ändern. Jede Anstrengung, die den Misserfolg festschreibt, ist umsonst erfolgt. Ich kann
nicht galuben, dass Sie wirklich so naiv und unbedarft in der Verfolgung Ihrer Ziele sind. Was haben Sie
eigentlich studiert???
#121 Florian Geyer 00:03:35 | Mittwoch, 30. Januar 2008
uhui- Ungeborenenmordpropagandist Obelix ist also Nicht nur für die Abtreibung sondern auch für die
Euthanasie. Irgenwie eine gruselige Erscheinung. Sie sind ja zum davonlaufen !
#120 obelix † 23:58:39 | Dienstag, 29. Januar 2008
@Josef Preßlmayer In Holland gibt es 230 Hospize. In Deutschland gibt es 148 Hospize. Die Zahlen für
Österreich dürfen Sie sich selber raussuchen, wenn Sie wollen; (aber ich warne Sie, die sind nicht viel
besser als in D!) Alleine diese Zahlen, erzählen uns wie miserabel es um die „Grundsätze der christlichen
Nächstenliebe“, die Sie hier so dröhnend einfordern bei uns (ich meine dann immer D und A zusammen)
bestellt ist. Diese „christlichen Grundsätze“ sind einfach nicht vorhanden. Wir lassen unsere Sterbenskranken
zu Hause, oder bestenfalls in einem ungeeigneten Spitalbett vor sich hin sterben und wundern uns dann
wenn die Holländer (oder Oregon, oder die Schweiz) als Vorbild hingestellt werden. Mit allem Grund, weil
die sich wirklich um ihre Sterbenden kümmern und niemanden im Stich lassen. Bis zuletzt nicht. Im übrigen
möchte ich diese Diskussion mit Ihnen gerne beenden. Wie Sie sich in diesem Thread über den Themenkomplex
Nazis und Israel äussern, lässt in mir immer mehr Ekel vor Ihrer katholischen Heuchelei hochsteigen.
#119 methusalix † 23:57:23 | Dienstag, 29. Januar 2008
@Josef Preßlmayer Josef Preßlmayer: Hallo Obe/Methusalix, freue mich dass sich unsere Wege wieder kreuzen,
wenn auch mit einem Seufzer Sparen Sie sich Ihre Seufzer, Sie werde diese noch für sich selbst benötigen.
Stellen sie sich vor, die Kirche würde sich am staatlichen Euthanasie-Programm beteiligen, wie es in
Holland und Belgien schon existiert! Das wäre doch eine Verhöhnung des Grundsatzes der christlichen
Nächstenliebe! Oder meinen sie nicht? Nein Herr Preßlmayer, genau das Gegenteil ist der Fall. So wie
in Österreich und vor allem Deutschland mit Schwerstkranken und Sterbenden „umgegangen“ wird, von Pflege
oder gar Therapie, womöglich gar Schmerztherapie, kann da nicht im geringsten die Rede sein, ist es eine
Verhöhnung des Grundsatzes der christlichen Nächstenliebe. Die Holländer, die Sie so herablassend einer
Verhöhnung der christlichen Nächstenliebe zeihen, lassen wenigstens ihre Patienten nicht im Stich, so
wie das Ärzte, Politiker und nicht zuletzt Priester und die Kirchen, in D und A regelmässig tun. In
Holland gibt es 230 Hospize. In Deutschland gibt es 148 Hospize. Die Zahlen für Österreich dürfen Sie
sich selber raussuchen, wenn Sie wollen; (aber ich warne Sie, die sind nicht viel besser als in D!) Alleine
diese Zahlen, erzählen uns wie miserabel es um die „Grundsätze der christlichen Nächstenliebe“, die
Sie hier so dröhnend einfordern bei uns (ich meine dann immer D und A zusammen) bestellt ist. Diese „christlichen
Grundsätze“ sind einfach nicht vorhanden.
Deine Rede sei Ja, Ja, Nein, Nein. Alles andere ist von Übel ! (Mt 13, 19) Sie haben mich schon einmal
als „Lügner“ beschimpft, obwohl ich Ihre Worte zitiert habe. Nun beschimpfen sie mich neuerlich als „unredlich“,
was so viel wie „betrügerisch“ heißt. Das ist eben Ihr Charakter! Wenn Sie mit Ihren Ansichten nicht
durchkommen, was auch an Ihrem Unvermögen liegt, Ihre Argumente klar zu formulieren greifen Sie zur persönlichen
Verunglimpfung! Entweder Sie entschuldigen sich, oder ich werde künftig die Diskussion mit Ihnen meiden!
Jetzt noch zu Ihren in sich unlogischen Argumenten: Warum soll denn eine klare Sprache dem Anliegen des
Lebensrechtes der ungeborenen Kinder schaden? Die verschleiernde Sprache ist die Taktik der Kinderschlächter,
die von „Schwangerschaftsgewebe“, „Absaugen der Fruchtblase“, „Schwangerschaftsunterbrechung“ sprechen
und ihre Beratungsstellen „pro familia“ nennen! Zur „Vermengung von moralischen und demographischen Argumenten“:
Jeder Mensch hat ein Vaterland. Meines ist das 1000-jährige Österreich, dessen Erzherzöge zugleich
auch 500 Jahre Könige und Kaiser des Heiligen römischen Reiches waren. Darf es mir nicht weh tun, wenn
dieses Vaterland durch Ausmordung der Kinder, die ich liebe, deren Anblick mich freut und mit ihm das
Christentum ausstirbt? Ihnen dürfte das egal sein! Ich trete für die natürliche Empfängnisregelung
ein, weil die chemischen Mittel und insbesondere die Spirale frühabtreibend sind und diese Mittel verbietet
der Katholische Glaube! 10.000 gerette Kinder sind kein Erfolg? Was haben denn Sie getan?
#117 Leblhuber 22:16:58 | Dienstag, 29. Januar 2008
@Preßlmayer: Wenn Sie wirklich das Lebensrecht der ungeborenen Kinder verteidigen wollen, dann müssen
Sie eine klare, unmissverständliche Sprache sprechen! Und gerade diese „unmissverständliche, klare“
Sprache, bringt Sie um Ihren gewünschten Erfolg. Sie vermengen moralische mit demographischen Argumenten,
Sie benützen eine Holocaustterminologie, Sie beschränken sich auf die natürliche Empfängsnisverhütung
und Sie sind in Ihrem Geschichtsbild unredlich. Aber es ist sinnlos, sich mit Ihnen auseinanderzusetzen.
Jedenfalls bin ich zur Überzeugung gekommen, dass Sie nur vordergründig die Abtreibung bekämpfen. In
Wahrheit geht es Ihnen vielmehr um Macht und Geschichtsrelativierung. Wie Ihre klare und unmissverständliche
Sprache wirkt, können Sie an Ihrer Erfolglosigkeit ablesen. Aber ich bedauere die hinterwäldlerische
Anlegung der von Ihnen unterstützten Campagnen. Sie schaden der Kirche, machen das Anliegen lächerlich
und sind zur Erfolglosigkeit verurteilt.
Warum man Abtreibung und Judenvernichtung nicht vergleichen kann. Bei der Shoa handelt es sich wie bei
diversen kommunistischen Massenmorden um singuläre Ereignisse. Es ist nützlich, diese Ereignisse auf
ihre Ursachen und Durchführung hin zu untersuchen und daraus zu lernen, wie Ähnliches verhindert werden
kann. Abtreibung und die Tötung von Neugeborenen ist ein uraltes Übel in allen Kulturen. Es gab und
gibt immer und überall „unerwünschte“ Kinder, die auf die eine oder andere Weise getötet werden. Es
ist die Pflicht aller Menschen, besonders der politisch Verantwortlichen, dies zu bekämpfen. Wie das
am wirksamsten geschieht, hängt von den jeweiligen Umständen ab. In unserem Land gibt es heutzutage
bei gleicher Gesetzeslage und ähnlichen sozialen Bedingungen erhebliche regionale Unterschiede in den
Abtreibungszahlen(dreimal soviel in Berlin wie in Rheinland Pfalz).Genauso auch die Abweichungen zwischen
den einzelnen europäischen Staaten. Eine ernsthafte Diskussion über wirksame Massnahmen gegen das Verbrechen
der Abtreibung, muss zuerst die Ursachen dieser Abweichungen zu analysieren. Abtr. Quote je 1.000 Geborene
(nach Wohnort der Frau) Deutschland (2003) 176,6 Baden-Württemberg 143,9 Bayern 136,3 Berlin 376,1 Brandenburg
252,1 Bremen 320,6 Hamburg 263,1 Hessen 200,4 Mecklenburg-Vorpommern 278,2 Niedersachsen 142,1 Nordrhein-Westfalen
158,7 Rheinland-Pfalz 127,8 Saarland 184,4 Sachsen 208,1 Sachsen-Anhalt 267,1 Schleswig-Holstein 147,0
Thüringen 251,0 Quelle www.schwanger-in-not.de/…tml/abtr_zahlen.html Allerdings sind diese Zahlen relativ
unsicher (siehe Text unter der Tabelle).
Jörg Guttenberger: Ein Embryo im Zweifel „menschliches Leben“? Danke, Jörg Guttenberger für Ihre Ergänzungen
bezüglich „Donum vitae“. Das glaube ich gerne, dass diese Institution, deren Bediensteten sich durch
das Verteilen von Tötungslizenzen ihr tägliches Brot verdienen, von einem Teil der Kirche Sympathien
erhält. Es war ja ein mühsamer Überzeugungsprozess des großen Papstes Johannes Paul II., dass sich
die Kirche nicht am staatlichen Tötungsprogamm der ungeborenen Babys beteiligen darf! Wenn Sie wirklich
das Lebensrecht der ungeborenen Kinder verteidigen wollen, dann müssen Sie eine klare, unmissverständliche
Sprache sprechen! Wenn Sie sagen, dass der kleine ungeborene Mensch im Zweifel ein Mensch ist und daher
nicht getötet werden sollte, so räumen Sie einen Zweifel ein, wo kein Zweifel besteht! Das ungeborene
KInd ist seit der Empfängnis ein Mensch und nichts anderes! Er entfaltet nur seine von Anfang an festgelegten
seelischen und körperlichen Anlagen, wobei die menschliche Psyche nicht mit der von Gott eingehauchten
unsterblichen Seele identisch ist, wie ich bereits in der Diskussion mit „Clarissa Colonia“ dargelegt
habe. Alle psychischen und physischen Anlagen sind genetisch seit der Empfängnis determiniert, was aber
für Gott kein Hindernis ist, ein Abbild dieser Psyche im Moment der Empfängnis als Seele zu schaffen,
wie es auch für ihn einfach ist, im Falle der Zwillingsentwicklung ein weiteres unsterbliches Seelen-Abbild
zu schöpfen. Mit der für uns unvorhersehbaren Verdopplung haben Sie aber ein Problem angesprochen!
Versuch einer Begründung der Beseelung ab Empfängnis 1) Die befruchtete Eizelle ist identisch mit dem
eingenisteten Embryo, dieser ist identisch mit dem späteren Fötus und der Fötus ist identisch mit dem
neugeborenen Kind. Es gibt im Prozess, der mit der abgeschlossen Verschmelzung von Eizelle und Spermium
beginnt bis hin zum neugeborenen Baby keinen „Quanten-Sprung“, der es rechtfertigt den Beginn des Lebens
anzusetzen oder das Leben als mehr oder weniger wertvoll zu qualifizeren. 2) Der christliche Glaube sieht
den Menschen als Einheit von Leib, Seele und Geist. Deshalb auch die Auferstehung des Fleisches, das Dogma
von der Aufnahme Marias mit Leib und Seele in den Himmel, deshalb erschien der auferstandene Jesus auch
mit den sichtbaren Wundmalen und nahm Nahrung zu sich – er war kein „Geist“ oder nur eine unkörperliche
Seele. Der Leib ist im Christentum nicht das Gefäss, das Gefängnis, oder gar das Grab der Seele. Eine
prä-Existenz der Seele ist genauso ausserhalb des christlichen Glaubens wie eine irdische Wiedergeburt
in einem anderen Körper. Aus 1 und 2 folgt, dass die „Beseelung“ ab Empfängnis stattfindet. Ein unbeseeltes
menschliches Leben kann es nicht geben. Das Mehrlingsproblem bedarf einer gesonderten Betrachtung: Die
Zeitachse auf der die Ereignisse Teilung in Mehrlinge und eventuelle Wieder-verschmelzung stattfinden
existiert für uns, aber Gott ist ausserhalb der Zeit. Er „weiss“ was war, was ist und was sein wird.
Und deshalb wird er dies schon auf die Reihe kriegen.
Leblhuber kalmiert, „Clarissa Colonia“ vertschüsst! Kein Gezeter? Keine Fettdruck-Attacken? Nichts „Blödsinniges“
mehr geortet? Leblhuber wechselt das Thema, von der jüdischen Mitschuld am NS-Holocaust durch Informations-Verweigerung
der New York Times und dem buchstäblichen „Dumm-Sterben-lassen“ der jüdischen Schwestern und Brüder
durch Verschweigen der Vernichtungslager zum demographschen Problem durch den Baby-Holocaust! Soll mir
auch recht sein, obwohl mich diese rasche Themen-Kapitulation nach den Fettdruck-Breitseiten auf die Vorfahren
doch sehr verwundert! Zuvor möchte ich aber noch meine Hochachtung vor den Kämpfern des Warschauer Ghettos
und im KZ Majdanek ausdrücken. Der erstere Kampf war zwar aussichtslos aber eine heldenhafte Auflehnung,
der letztere war erfolgreich, denn Majdanek, wurde nach Niedermachung der SS-Besatzung aufgegeben, wie
der Film „Majdanek 16 Uhr“ zeigte. Wäre ein Widerstand mit Hilfe des Weltjudentums erfolgt, hätte es
diesen Holocaust wahrscheinlich nicht gegeben! Nun zum demographischen Problem, das auch gleichzeitig
ein ethnisches und religiöses ist. Dieses sollte Ihnen von Israel her, dessen Freund Sie und dessen Sympathisant
ich bin, bekannt sein. Der Rabbi, der jüngst die Vernichtung von alljährlich 50.000 jüdischen Babys
beklagte, brachte es auf den Punkt: Es wird kein Messias mehr kommen, weil es auch kein Israel mehr gibt.
die Palästinenser werden die dezimierten Juden aufsaugen, so wie es den Christen im aussterbenden Europa
durch die eingewanderten Moslems geschehen wird!
Preßlmayer: „donum vitae“, Beginn unseres Menwchseins Daß „donum vitae“ keine kirchliche Beratungsstelle
ist, ist mir schon klar, sie geben sich aber als solche aus und werden von den Ratsuchenden als solche
verstanden. Haben Sie bitte Verständnis, daß ich mich wegen des knappen Platzes nicht genauer ausdrücken
konnte! Mir ist sogar bekannt, daß Beratungsbüros von r.-k. Priestern eine kirchliche Segnung erhielten.
Weiter erfreut sich die Arbeit dieser Gruppe durchaus stillschweigender Sympathie von kichlichen Kreisen
bis hinauf zum Episkopat (Kempf in Limburg, Eder in Passuau, beide glücklicherweise emeritiert). Auf
diese Sympathien kann „donum vitae“ verweisen, wenn die Mitarbeiter ihren Arbeitgeber – entgegen der Weisung
Roms – irreführenderweise als kirchliche Beratungsstelle ausgeben. Perönlich teile ich Ihre und der
Kirche Auffassung vom Beginn menschlichen Lebens. Ich wollte mit meinem Hinweis auf das Problem eineiiger
Zwillinge auf die Argumente der Gegenseite hinweisen, auf die die Kirche eine Antwort finden muß und
auf die Problematik der Gegenseite, die Richtigkeit ihrer Auffassung nicht zwingend beweisen zu können.
Wegen fehlender zwingender Beweisbarkeit muß die Gegenseite einen dolus eventualis eingestehen, wohingegen
wir nur die Auffassung der Gegenseite glaubhaft infrage stellen müssen. Denn solange die Anhänger der
Forschung an embryonalen Stammzellen nicht zwingend beweisen können, daß hier noch kein menschliches
Leben vorliegt, müssen sie sich den Vorwrf eines dolus eventualis gefallen lassen.
#110 Alois Bischof 19:00:37 | Dienstag, 29. Januar 2008
Ach ihr dummen Glaubet doch nicht, daß der Herr und Gott Israels sich seiner zu verhöhnen lässt bis
ins unendlich, und daß Er sich nicht rächt. Schon hat das Sabelrasseln begonnen. Ein neuer, großer
Weltkrieg steht bevor, dem zuvor eine große Finanzkrise den populistischen Weg bereitet, und wird kommen.
Glaubet nicht, daß Gott die Menschen auf ewig verzeiht bzw. leiblich am Leben lässt, welche den Massenmord
am ungeborenen Kinde mitgetragen haben. Es kommt die Rache. Aber die Rache ist Seiner, nicht unser. Auch
der Zeitpunkt der Rache. Aber daß Rache kommt, ist eine Tatsache. Die Ermordung ungeborener Kinder ist –
vor allem da jetzt auf staatlicher Ebene geschützt, gefördert, bezahlt und straffrei ‘erlaubt’ – ein
öffentliches Verbrechen, für die eine ganze Nation leiden wird. Schwerer als die Deutschen wegen des
nationalsozialistischen Terrors gelitten haben. Wann es los geht? Das ist mir nicht bekannt, aber die
Raketenübungen vor der französischen Atlantikküste durch die russische Marine und die Stationierug
der Russischen Marine im Mittelmeer, sowie die Kosovo-Problematik sagen wenig gutes voraus.
#109 Leblhuber 18:22:54 | Dienstag, 29. Januar 2008
@Heger: Sie irren, ich nehme hier nicht zu Ihrer Kurzweil teil. Das mag schon sein. Sie müssen es ja
wissen. Trotzdem nehme ich mir die Freiheit, Ihre ewig gleichen Töne langweilig zu finden. Finkelstein,
Israel Shahak, Noam Chomsky und wie diese Juden alle heißen, denen Sie so gerne Ihr Ohr leihen und die
Sie aus durchaus nachvollziehbaren Gründen so gerne zitieren, schlagen sich auf die Seite der Gegner,
weil sie es satt haben, geprügelte Außenseiter zu sein. Ich habe nichts dagegen. Jeder soll mit seiner
Bürde umgehen, wie er mag. Nur sind diese paar Juden generell nicht geeignet, Ihre Weltsicht zu stützen.
Sie sind weder wissenschaftlich unumstritten noch seriös. Es gibt auch Katholiken, die ihren Kirchenhass
ausleben und gegen die Kirche anschreiben. Sind die etwa seriös? Geradezu aberwitzig ist es, wenn Leute
mit antijüdischen Ressentiments sich jener Juden bedienen, die aus vielerlei Gründen die Seiten gewechselt
haben um in die Oberliga der Antisemiten, Antijudaisten und Antizionisten aufzusteigen, was ihnen aber
nicht gelingt, weil sie doch in den Augen dieser Oberliga Juden bleiben. Jetzt haben Sie mich doch wieder
zu einer Antwort verlockt, die ich eigentlich unterlassen wollte. Gut gemacht!!!
@Leblhuber, @Pius XII (non Papa) @Leblhuber: Sie langweilen!!! Sie irren, ich nehme hier nicht zu Ihrer
Kurzweil teil. @Pius XII (non Papa) Die nationale Entwicklung ging eben mit der kleindeutschen Lösung
und dem konstruierten Gegensatz von Germanismus zu Romanismus einen Irrweg. Und die Alternative ist der
universale Katholizismus. Also Metternich, Pius IX, Donoso Cortez, Pius XII statt Bismarck, Wilhelm II,
Hitler; eine authentische Christdemokratie statt NPD. Das wußten vor dem Konzil die Katholiken sehr gut,
spätestens nach dem Kulturkampf hatten sie es begriffen. Und es ist diese Tradition des Zentrums, in
der wir stehen, nicht die akatholische Tradition der braunen Batallione. Im großen und ganzen kann ich
Ihnen zustimmen. Allerdings würde ich nicht so schwarz-weiß die Namen verteilen und keinesfalls Bismarck
und Wilhelm II. mit Hitler in einem Atemzug nennen. Auch macht Metternich nicht unbedingt eine bessere
Figur gegen Bismarck usw. Aber im Kern haben Sie recht: Bei allem Guten, das es auch an Preußen anzuerkennen
gilt, war es ein Irrweg. Im übrigen: Wer sind die „wir“ in Ihrem letzten Satz? MfG Christoph Heger
@Leblhuber: Selbstgemachte Freude! Na guat Also der Vater bzw. die Mutter Leblhubers waren Mitglied der
SS-Einsatzgruppen, bzw. der Allgemeinen-SS Abt. KZ-Wachen, bzw. der Geheimen Staatspolizei. Das erklärt
vieles. Ihre dummdreiste Tirade können Sie sich sparen. Diese – keineswegs dumme – Schlußfolgerung von
Alois Bischof haben Sie sich selbst zuzuschreiben. „Dummdreist“ war nämlich die pauschale Beschuldigung
von anderer Leute Vorfahren. Und wenn Sie Profiteure suchen, lesen Sie vielleicht einmal Finkelsteins
„The Holocaust Industry“! MfG Christoph Heger
#105 Pius XII 17:01:49 | Dienstag, 29. Januar 2008
@ Benedikt Ich denke es ist sinnlos, hier weiter zu diskutieren. Die ganze Debatte inkl. des redaktionellen
Beitrags zeigt mal wieder sehr deutlich, weshalb es Konservativen und Lebensschützern in Deutschland
nicht gelingt, sich Gehör zu verschaffen und in der öffentlichen Debatte ihre Positionen einzubringen.
Das ist eben der Unterschied zu den USA oder auch der Schweiz: Wir kriegen diesen NS-Komplex nicht los.
Warum kann man nicht einfach anerkennen, daß das III. Reich ein absoluter Tiefpunkt (Matussek spricht
vom „größtmöglichen Freak-Unfall der Deutschen“) war, daß deshalb gewisse Tendenzen und Entwicklungen
desauvoiert sind und basta? Ich kann doch ein Konservativer – zumal eine katholischer! – sein, ohne diesen
ganzen übersteigerten Nationalismus und diese klandestine NS-Apologie betreiben zu müssen. Die nationale
Entwicklung ging eben mit der kleindeutschen Lösung und dem konstruierten Gegensatz von Germanismus zu
Romanismus einen Irrweg. Und die Alternative ist der universale Katholizismus. Also Metternich, Pius IX,
Donoso Cortez, Pius XII statt Bismarck, Wilhelm II, Hitler; eine authentische Christdemokratie statt NPD.
Das wußten vor dem Konzil die Katholiken sehr gut, spätestens nach dem Kulturkampf hatten sie es begriffen.
Und es ist diese Tradition des Zentrums, in der wir stehen, nicht die akatholische Tradition der braunen
Batallione.
#104 Leblhuber 16:52:48 | Dienstag, 29. Januar 2008
@Bischof: Na guat Also der Vater bzw. die Mutter Leblhubers waren Mitglied der SS-Einsatzgruppen, bzw.
der Allgemeinen-SS Abt. KZ-Wachen, bzw. der Geheimen Staatspolizei. Das erklärt vieles. Ihre dummdreiste
Tirade können Sie sich sparen. Welche Absichten hinter Ihren Sprüchen stecken, ist doch sonnenklar.
„Lasst uns endlich in Ruhe mit dem ewigen Verweis auf unsere Geschichte. Das ist Schnee von gestern und
ad acta zu legen. Andere waren auch nicht besser.“ Das ist es doch, was Sie und Ihre Mitstreiter wollen.
Sie vergessen aber dabei etwas Wesentliches: Genau so lange Leute wie Sie nicht bereit sind, dieses belastende
Erbe anzuerkennen, wird es kein ad acta geben. Die Handlanger und Profiteure und deren Nachkommen leben
mitten unter uns. Sie sind es, die das Thema durch ihren revisionistischen und verschwörungstheoretischen
Ungeist am Köcheln halten. Nicht alle haben sich aus dieser ideologischen Fessel befreit, wie man aus
vielen hier vertretenen Meinungen unschwer ersehen kann. Eine völlig neu geschriebene Geschichte wird
es nicht geben. Die seriöse Forschung steht dem entgegen.
#103 Benedikt 16:13:26 | Dienstag, 29. Januar 2008
@ Bischof Mein Vater war nur Wehrmachtssoldat, und erlebt u.a. in Broniki in der Ukraine 1941 abscheuliches
seitens der Sowjetarmee. 1941 verhungerten in der Ukraine über eine Million Rotarmisten, die nach den
Kesselschlachten bei Kiew etc in Kriegsgefangenschaft geraten waren (und nicht versorgt werden konnten).
#102 Leblhuber 14:12:39 | Dienstag, 29. Januar 2008
@Preßlmayer: Das Ergebnis ist, dass bereits jetzt jedes zweite Volksschulkind in Wien aus dem meist moslemischen
Ausland kommt. Tendenz steigend. Daher wird in wenigen Jahrzehnten, nach Wegsterben oder zu erwartender
Euthanasierung des Bevölkerungs-Wasserkopfes, dieser rasch wachsende moslemische Bevölkerungsanteil
die politische Macht innehaben! Geht es jetzt in Ihrem Kampf gegen Abtreibung um moralisch/ethische Normen
oder um bevölkerungspolitische Nützlichkeit. Sie müssen sich schon entscheiden! Vermengen Sie die jeweiligen
Argumentationslinien, leidet Ihre Glaubwürdigkeit. Mit der Abschaffung der Fristenlösung und damit der
Wiedereinführung der Strafbarkeit ist kein Instrument gefunden, die demographische Entwicklung zu beeinflussen.
Dazu bedarf es ganz anderer Lenkungsinstrumente. Das dürfte sogar Ihnen klar sein.
Werte „Clarissa Colonia“: Der jüdische Rabbi, der für mich die wahre Kriteriologie besitzt ist Jesus
„Was du dem geringsten meiner Brüder nicht getan hast, hast du mir nicht getan!“ Heute wird Jesus in
unseren geringsten Nächsten, unseren unschuldigen ungeborenen Schwestern und Brüder, allein in Österreich
etwa 2 Millionen-fach, gekreuzigt! Das Ergebnis ist, dass bereits jetzt jedes zweite Volksschulkind in
Wien aus dem meist moslemischen Ausland kommt. Tendenz steigend. Daher wird in wenigen Jahrzehnten, nach
Wegsterben oder zu erwartender Euthanasierung des Bevölkerungs-Wasserkopfes, dieser rasch wachsende moslemische
Bevölkerungsanteil die politische Macht innehaben! Ich zitiere: „clarissa colonia: Nochmals: Wenn es
eine feststellbare zeitliche Differenz zwischen Empfängnis und Beseelung gibt, wäre Abtreibung in dieser
Zeit doch prinzipiell möglich.“ Dass die Seele das „Humanum“ des Menschen ausmacht ist richtig, falsch
ist hingegen, „dass Gene und Erbanlagen nicht dafür verantwortlich sind“ wie Sie behaupten, denn alle
unsere psychischen und physischen Anlagen sind seit der Empfängnis genetisch in dem Ausmaß determiniert,
wie sich Zwillinge voneinander unterscheiden, wie bereiets dargelegt. Überlassen Sie es ruhig der ewigen,
allmächtigen und allwissenden Kraft Gottes, eine ewige geistige Seele als Abbild der menschlichen Psyche
zu schaffen! Sie dürfen es der Allwissenheit Gottes auch zumuten, im Voraus zu wissen, ob aus einem befruchteten
Ei ein Mensch oder ein Zwilling entsteht, für die er dann seit aller Ewigkeit je eine Seele als Abbild
der Psyche bereit hält!
#100 Alois Bischof 13:01:25 | Dienstag, 29. Januar 2008
Na guat UND DAS SIND UNSERE VORFAHREN !!! Also der Vater bzw. die Mutter Leblhubers waren Mitglied der
SS-Einsatzgruppen, bzw. der Allgemeinen-SS Abt. KZ-Wachen, bzw. der Geheimen Staatspolizei. Das erklärt
vieles. Mein Vater war nur Wehrmachtssoldat, und erlebt u.a. in Broniki in der Ukraine 1941 abscheuliches
seitens der Sowjetarmee. Tausende von deutschen Gefangenen an Ort und Stelle kastriert (Penis entfernt
usw.) und danach erschossen bzw. erstochen. Natürlich hat er in Minsk gesehen wie die örtlichen Juden
den Judenstern tragen mußten und manchmal (von Russen) verprügelt wurden. Aber keine Erschießungskommandos.
Daß Ihre Vorfahren an den Verbrechen von Himmlers Organisation beteiligt waren, heißt noch nicht alle
Deutsche von anno dazumals waren daran beteiligt bzw. stimmten diesen Verbrechen zu. Sie habe ein Schuldkomplex,
ich nicht. Schuldkomplexe habe ich auch ob meiner Passivität dem Abtreibungsmassenmord gegenüber. Ich
tue zu wenig, m.A.n., um gegen die Kindermordschlachthöfe zu agieren, da ich mich vielleicht zu sehr
um Arbeit und Familie kümmere. Jedenfalls sind meine Helden nicht die Errichter der ‘Holocaust-Mahn-
und Gedenkstätten’, obwohl auch daran erinnert werden muß, sondern vorerst diejenigen die sich gegen
die heutige Medientyrannei und gegen die Kindermörder zu Wehr setzen.
Werter Joseph, Also, ich referiere: Was Rabbi Raschi über die Beseelung des Menschen sagt, ist Quatsch.
Was ein anderer Rabbi aber über den Zusammenhang zwischen Abtreibung und dem Kommen des Messis sagt,
ist richtig. 1) Woher, bitte, nehmen Sie die Kriteriologie, anhand derer Sie erkennen können welcher
jüdische Rabbi nun mit seiner Meinung recht hat; oder hat recht, wer Ihre Meinung vertritt oder argumentativ
stützt? 2) Ich habe lediglich referiert, daß die der Abtreibungsproblematik zugrundeliegende Frage keine
Neue ist; aus der Wiedergabe tatsächlich vertretener theologischer Lehrmeinungen die Unterstellung zu
zwirbeln, dies liefere Abtreibungsbefürwortern Argumente, ist mehr als hanebüchen. 3) Daß der Mensch
eine Einheit aus Leib und Seele ist, dürfte sogar hier unbestritten sein. Daß es die Seele ist, die
das spezifische „humanum“ des Menschen ausmacht und nicht Gene und Erbanlagen ebenfalls. 4) Die in diesem
Forum vorgetragenen (mir so nicht bewußten) ontogenetischen Fakten zwingen zu einer differenzierten theologischen
Betrachtung, denn, wenn die Beseelung in momento conceptionis stattfindet, müßte sich die Seele bei
einer „Zwillingsteilung“ ja mit teilen; oder, es würde dann eine Seele nachgeliefert; oder, es findet
erst dann die Beseelung statt, aber, was war dann vorher? Und: Wenn sich eine Zwillingsteilung „zurückbilden“
kann (so habe ich das verstanden), was geschieht dann mit der „überzähligen“ Seele? 5) Ich verwies auf
den theol. Klärungsbedarf, damit keine „Lücke“ entsteht.
Leblhuber: Rabbi „Raschi sagt, dass der Fötus vor der Geburt keine Nefesch, keine lebendige Seele ist“.
Damit reiht er sich harmonisch in die Reihe der Beseelungstheoretiker die aus antiken und scholastischen
Lehrmeinungen, die auf der naturwissenschaftlichen Unkenntnis jener Zeiten beruhen, den Babyschlächtern
Argumente für ihr lukratives Tötungshandwerk liefern! Zu den Gründen der Untätigkeit der Aliierten
und des Jüdischen Weltkongresses: „Gerade die Nazis beteuern bis heute, Sie hätten nichts gewusst.“
Das ist ein typisches Leblhuber-Argument! Es ist weder in sich richtig, noch beweist es irgendetwas, außer
dem Unvermögen von Leblhuber, einen Sachverhalt klar darzustellen. Welche Nazis beteuern das bis heute?
Etwa Hitler, Göring, Himmler, Frank usw. oder die Teilnehmer an der Wannsee-Konferenz? Es ist unwiderleglich
belegt, dass die Aliierten und der Jüdische Weltkongress seit dem Riegner-Telegramm ab 1942 über die
Vernichtungspläne und deren Umsetzung informiert waren. Sie schwiegen und warnten die Juden nicht vor
den Transporten. Der jüdische Abtreiber-Staat wird, wie die europäischen Abtreiber-Regime in wenigen
Jahrzehnten untergehen! Kürzlich beklagte ein jüdischer Rabbi, dass der Messias nicht mehr kommen wird,
weil jährlich 50.000 jüdischen Kinder durch Abtreibung ausgelöscht werden. Schon jetzt hat Israel mit
20 % den höchsten Moslemanteil der „westlichen“ Staaten. Bald werden sie die Mehrheit haben und Israel
wieder zu einem palästinensischen Staat machen, wie er es schon vor der Vernichtung der sieben Völker
Kanaans durch die jüdische Landnahme war!
Unwiderlegliche rechtliche Vermutung Zu den – von unserem Holocaust-Pharisäer Leblhuber wieder völlig
unnötig aufgewärmten – Theorie der Beseelung des Fötus im Verlauf der Schwangerschaft genügt, worauf
schon Immanuel Kant zu Recht aufmerksam gemacht hat: Wie aus etwas, das nicht Person ist, durch einen
Naturprozeß eine Person hervorgeht, ist mit Vernunftbegriffen nicht zu begreifen. Es wird mithin auch
nie möglich sein, empirisch-wissenschaftlich festzustellen, wann genau in einem Naturprozeß eine Person
sich zeigt. Das ist für die Entscheidung über die Sittlichkeit oder Unsittlichkeit einer Abtreibung
aber auch entbehrlich. Dafür genügt es, zu beachten, daß auch umgekehrt die rechtliche Vermutung unwiderleglich
ist, daß, was sich irgendwann als Mensch zeigt, auch von Anfang an schon Mensch gewesen ist. Es ist höchst
peinlich – oder eher verräterisch –, daß der Zentralrat der Juden in Deutschland wiederholt gegen hochrangige
Vertreter der katholischen Kirche bis hinauf zu Papst Johannes Paul II. zum Teil gemeine Vorwürfe erhoben
hat. Man kann eben nicht mit immer pauschaler werdenden Klagen über den Mord der Nazis der eigenen moralischen
Erhöhung dienen und gleichzeitig dem Mord der Demokraten moralische Rückendeckung geben. MfG Christoph
Heger
Leblhuber, Sie haben sich bereits gebessert! Früher hätten Sie mit Kraftausdrücken wie „Trottel“ und
„Lügner“ um sich geworfen. Nicht ich habe den Juden vorgeworfen, sie hätten sich nicht verteidigt, sondern
der Auschwitz-Ausbrecher Vrba hat dies den Allierten und dem Jüdischen Weltkongress vorgeworfen! Da können
Sie zetern so viel sie wollen und Ausreden suchen, Vrba wurde mit Abertausenden anderen nicht gewarnt
und konnte sich deshalb nicht zur Wehr setzen! Es ist Zeit, dass die Wahrheit ans Licht kommt, welches
Kalkül dieser Untätigkeit zu Grunde liegt! Die Nazis sind die Schuldigen aber auch diejenigen, die tatenlos
zusahen, wie es Szmul Zypielbojm schrieb! Seit 1942 waren die Vernichtungspläne durch das Riegner-Telegramm
dem State-Departement und dem jüdischen Weltkongress bekannt. Nichts geschah, monatelang und jahrelang!
Mir geht es darum, die psychosozialen Ähnlichkeiten und Parallelen zwischen NS-und Baby-Holocaust aufzuzeigen,
wie ich dies in meinem Buch „Lebensdämmerung“ getan habe, für das mir Papst Johannes Paul II. danken
ließ und welches u. a. als „scharfsinnige Analyse“ gewertet wurde. Auch Sie haben bereits mit jüdischen
Beseelungs-Thesen den Abtreibern Argumente für ihr blutiges Schlächtergeschäft geliefert wie es jetzt
Jörg Guttenberg und „Clarissa Colonia“ mit antiken und scholastischen Beseelungslehren getan haben! Wenn
Sie alle nicht das Wunder begreifen, dass der Mensch in seinen körperlichen und seelischen Anlagen seit
der Empfängnis genetisch determiniert ist, können Sie auch nicht verstehen wie einfach für Gott die
Beseelung des Menschen is…
Werte Herren! Nur aus Neugier bestreite ich Ihre Aussagen (rein formal); nehmen Sie einfach an, lieber
Lebelhuber, ich sei beweissüchtig! Ein interessantes Argument, werter vineta (vinea? vinetum? vineus?):
Hätte die römische Kirche Theologen heiliggesprochen, die in einer derart fundamentalen, ja quasi vitalen
Frage so fundamental-fatal geirrt hätten? Nun, ich muß zugeben, ich habe in dieser Frage auch immer
(ohne große Reflektion, obzwar in Kenntnis der Beseelungskontroverse) die Position „Mensch von Anfang
an“ vertreten. Nicht, daß ich diese nun angesichts der hier geführten, teilweise hochkarätigen Diskussion
für obsolet hielte, oder einfach ersatzlos (oder schlimmer noch: zugunsten einer Auffassung, die das
Lebensrecht wahrlich vital infragestellte) „über Bord“ würfe. Aber verschiedene hier vorgetragene Fakten
haben mich nachdenklich gemacht, ob „das Alles“ denn so einfach ist, wie sich eine alte Frau das vorgestellt
hat. Zumindest bedarf es reiflicher Reflexion, um die vorgetragenen medizinisch-biologischen Fakten theologisch
so zu integrieren, daß daraus nicht eine „Lücke“ im System entsteht, die mit „theologischer Billigung“
innerhalb einer bestimmten Zeitspanne einen Abortus „erlauben“ würde. Ich bin mir aber sicher, daß ich
weder berufen noch imstande bin, dies zu leisten. Da müssen wirkliche Periti ans Werk, nicht ich.
#94 Leblhuber 01:39:31 | Dienstag, 29. Januar 2008
@Preßlmayer: Wann ist der Gulak-Gedenktag für 50 Millionen Tote? Das ist Ihre wahre Obsession! Für
blöd verkaufen können Sie nur wenige Gesinnungsfreunde! Der Mord an Millionen ist den Tätern anzulasten.
UND DAS SIND UNSERE VORFAHREN !!! Der Ertrag dieser Ausgrenzungs- Vertreibungs- Beraubungs- und Mordmaschinerie
ist unserem Vermögen zugeflossen, dem vieler privater Haushalte und dem vieler Unternehmen. Von diesem
geraubten Vermögen der Ermordeten profitieren heute noch die Nachkommen der Mörder oder deren Helfeshelfer.
Wenn Sie das bestreiten, liefere ich Ihnen den Gegenbeweis. Sie instrumentalisieren dieses Verbrechen
für Ihre Zwecke. DAS IST UNMORALISCH!!! Und der kath. Kirche unwürdig.
@filius ecclesiae mit seinem Spezialwissen zur Papstgeschichte: Sollte das wirklich stimmen, daß kein
Papst jemals etwas anderes lehrte als die Beseelung vom Augenblick der Empfängnis an, so wäre dies doch
geradezu eine Sensation, die die ihr zukommende Beachtung noch gar nicht gefunden hat, denn daß am Anfang
des Lebens – von den Päpsten vorausgeahnt – die Vereinigung von Samenzelle und Eizelle steht, das weiß
man ja noch nicht lange. Bleibt aber noch zu erklären, wieso dann die Päpste Theologen wie Albert den
Großen, Thomas von Aquin usw. heiligsprachen, die in bezug auf die Beseelung etwas anderes lehrten, also
Irrlehrer waren!???? Können Sie uns da weiterhelfen????
Bush bedauerte bei seinem kürzlichen Besuch in Yad Vashem, dass die Gleise nach Ausschwitz nicht bombardiert
wurden. Die New York Times entschuldigte sich dafür, dass sie bewußt die Nachrichten über die Judenvernichtung
verschleiert hat. Szmul Zygielbojm, jüdisches Mitglied des polnischen Exil-Nationalrates verübte Selbstmord,
weil die Aliierten und der jüdische Weltkongress nichts unternahmen, um die Juden zu retten! Es scheint
so, als hätte die Welt und der jüdische Weltkongress die Hände in den Schoß gelegt und sich der Nazis
als Werkzeug bedient, um das „unerwünschte Volk“ – Titel des Buches von David. S. Wyman – loszuwerden,
wobei das Kalkül des jüdischen Weltkongresses nicht nachvollziehbar ist. Die jüdische Intelligenz investierte
ihre Denkkraft in die Entwicklung der Atombombe aber nicht darin, wie sie ihre Brüder und Schwestern
vor dem Transport nach Ausschwitz warnen und vielleicht retten könnten! Die Welt bediente sich der Nazis
zur Eliminierung unerwünschter Menschen, wie sie sich jetzt der Abtreiber und ihrer Tötungs-Ideologen,
wie sie auch hier in diesem thread zu finden sind, um unerwünschte Menschenkinder auzulöschen. Wie im
überaus spannenden Buch „Won by Love“ zu lesen ist, das die zum Katholizismus bekehrte Norma Mc Corvey,
die „Jane Roe“ des legendären Prozesses „Roe vs. Wade“ geschrieben hat, der die „Legalisierung“ der Abtreibung
in den USA durchsetzte, machten auch die Abtreiber-Hilfskräfte geschmacklose Witze über die Leichen
der ungeborenen Kinder, um die Situation überleben zu können. Wann ist der Gulak-Gedenktag für 50 Millionen
Tote?
#90 Leblhuber 00:53:11 | Dienstag, 29. Januar 2008
@Preßlmayer: Rudolf Vrba: „Hätte irgend jemand mich lebend nach Ausschwitz gekriegt, wenn ich diese
Information gehabt hätte? Hätten Tausende und Abertausende wehrfähiger jüdischer Männer aus allen
Teilen Europas zugelassen, daß ihre Kinder, Frauen, Mütter nach Auschwitz geschickt wurden, wenn sie
dies gewußt hätten?“ USA und jüdischer Weltkongress wußten und schwiegen. Warum? Ihnen ist zum Transport
Ihres Glaubenskrieges jedes Mittel recht. Das ist es, was Sie jedem anständigen Menschen verdächtig
macht. Rosenberg (Vrba) selbst verfasste jenen Bericht erst nach dem April 44, nachdem er aus Birkenau
entfliehen konnte. Kurze Zeit später begannen die Nazis bereits das Lager zu demontieren. Es ist eine
skrupellose Verhöhnung der Opfer, ihnen vorzuhalten, sie wären kampflos in ihre Vernichtung gegangen.
Gerade die Nazis beteuern bis heute, Sie hätten nichts gewusst. Und Sie sind infam genug, den Alliierten
vorzuhalten, sie hätten die Verantwortung für den kampflosen Gang der Juden in die Vernichtung. Das
ist mit ein Grund, warum Sie und Ihre Glaubensgenossen jede Glaubwürdigkeit verspielen. Ginge es Ihnen
wirklich allein um Ihr Anliegen, würden Sie diese unmoralische und jedem anständigen Menschen zuwidere
Argumentationslinie meiden.
Ultramontanus: Schlussevangelium in der künftigen Holo-Messe: …Sie kam in ihr Eigentum; aber die ihren
nahmen sie nicht auf. Die sie aber aufnahmen, denen gab sie Macht, Richter über alle zu sein, die Holokuhs
Göttlichkeit anzweifeln. Allen die nicht aus dem Willen zur Wahrheit sondern als Gutmenschen geboren
sind Und die Holo-Kuh ist fleisch geworden und wir haben ihre Macht gesehen, voll der Betroffenheit und
des Zasters. Ihnen ist aber schon klar, dass sich jemand, der einen religiösen Text derart für den Transport
seiner Geisteshaltung missbraucht, damit disqualifiziert. Ich möchte gar nicht wissen, woher Sie diesen
Schund haben. Nomen est omen, nicht wahr? Darf ich Sie daran erinnern, dass der Kulturkampf Geschichte
ist und die Syllabi ebenfalls!
Jörg Guttenberger fragt: „Doch wann beginnt der Fötus ein Mensch zu sein“ Was soll der Fötus denn vorher
gewesen sein? Etwa kein Mensch? Die physischen und psychischen Anlagen, die einen Menschen so weitgehend
determinieren, wie sich eineiige Zwillige voneinander unterscheiden, haben sich ja nicht verändert! Wer
eine rechtliche Möglichkeit zur Vernichtung des ungeborenen Kindes durch Abtreibung daraus konstruiert,
indem er einen spekulativen Beseelungszeitpunkt zu irgend einem Zeitpunkt nach der Empfängnis annimmt,
wie es „Clarissa Colonia“ tut, macht sich schuldig, der Ideologie des Tötens ungeborener Kinder den Weg
zu bahnen! Wenn Guttenberger meint: „der Tötende nimmt die Möglichkeit der Vernichtung menschlichen
Lebens billigend inkauf.“, so ist ihm entgegenzuhalten, dass hier nicht von der „Möglichkeit“ der „Vernichtung
menschlichen Lebens“ zu sprechen ist, sondern es handelt sich absolut sicher um „menschliches Leben“.
Es sollte auch nicht verschleiernd von „menschlichem Leben“ sondern vom „Leben des Menschen“ gesprochen
werden. Auch ist „Donum vitae“ keine „kirchliche Beratungsstelle“ wie Guttenberger behauptet. Die Kirche
darf keine Tötungslizenzen mehr ausgeben! Zum Thema, Rudolf Vrba: „Hätte irgend jemand mich lebend nach
Ausschwitz gekriegt, wenn ich diese Information gehabt hätte? Hätten Tausende und Abertausende wehrfähiger
jüdischer Männer aus allen Teilen Europas zugelassen, daß ihre Kinder, Frauen, Mütter nach Auschwitz
geschickt wurden, wenn sie dies gewußt hätten?“ USA und jüdischer Weltkongress wußten und schwiegen.
Warum?
#86 Ultramontanus 23:13:52 | Montag, 28. Januar 2008
Schlussevangelium in der künftigen Holo-Messe: [Initium sancti evangelii secundum Holocaustum] Im Anfang
war die Holo-kuh Und die Holokuh gilt uns als göttlich, ja, manche sagen: sie ist Gott! In ihr war das
Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis
hat’s nicht ergriffen. Sie kam in ihr Eigentum; aber die ihren nahmen sie nicht auf. Die sie aber aufnahmen,
denen gab sie Macht, Richter über alle zu sein, die Holokuhs Göttlichkeit anzweifeln. Allen die nicht
aus dem Willen zur Wahrheit sondern als Gutmenschen geboren sind Und die Holo-Kuh ist fleisch geworden
und wir haben ihre Macht gesehen, voll der Betroffenheit und des Zasters.
Pünktchen: Für Ihre Antwort herzlichen Dank! Aber was antworten wir Naturwissenschaftlern, die auf die
von mir zitierten Probleme mit eineiigen Zwillingen hinweisen? Ansonsten bin ich mit dem Grafen von Westfalen
voll einverstanden. Insbesondere ist die Formulierung „rechtswidrig, aber straffrei“ vom höchsten Gericht
verkündeter Unsinn.
Lieber Herr Guttenberger, die biologischen Wissenschaften setzen einheitlich den Beginn des Lebens – gleich
welcher Spezies – mit der Zeugung an! Sobald Sie jedoch den Begriff „Beseelung“ ins Spiel bringen, verlassen
Sie auch schon das Feld naturwissenschaftlich zu verantwortender Aussagen. I. Kant hat m.E. richtig gesehen,
daß es hier prinzipiell keine Erkenntnis geben kann, wie aus einem „etwas“ ein „jemand“ wird. Seine conclusio
war daher, daß wir nicht befugt seien, menschliches Leben zu irgendeinem Zeitpunkt als „etwas“ zu behandeln.
Da „menschliches Leben“ aber zweifelsfrei mit der Zeugung beginnt, müssen wir es ab diesem Zeitpunkt
auch als personal achten. Dieser Auffassung folgt auch das deutsche Verfassungsrecht. Näheres dazu: hier
www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=37611 in einer jüngsten Buchbesprechung!
filius ecclesiae: wie bitte? Die unserbliche Seele ist als Lehre der Kirche naturwissenschaftlich nicht
nachweisbar und bleibt deswegen alleinige Lehre der Kirche. Doch wann beginnt der Fötus ein Mensch zu
sein? Hier ergibt sich die Frage, ob die unsterbliche Seele schon dem Fötus innewohnt, wenn die Naturwissenschaft
aufgrund zwingender Beweise, die es bisher nicht gibt, den Beginn des Menschseins später ansetzen sollte.
Wie sieht es bei eineiigen Zwillingen aus? Hat der Fötus vor der Teilung bereits beide Seelen, oder kommt
eine Seele erst nach der Teilung hinzu? Hinzu kommt – ich referiere hier die Aussagen von Naturwissenschaftlern
ohne eigene Stellungnahme – daß sich die Teilung in manchen Fällen später wieder rückgängig macht,
so daß aus den Zwillingen im Mutterleib wieder ein einziger Köper wird. Hier ergibt sich die Frage nach
der unsterblichen Seele im zurückgebildeten Fötus, die die Naturwissenschaft natürlich nicht beanrworten
kann. Daher meine These, daß die Frage des Beginns des Menschseins und ab wann die unsterbliche Seele
dem Fötu sinnewohnt, nur unter Berücksichtiugung naturwissenschaftlicher Erkenntnis beantwortbar ist.
Die Haltung der Kirche zur Tötung von Föten ist, wie oben ausgeführt (Stichwort dolus eventualis) richtig,
denn Schutz der Schutzlosen war immer eine ihrer vornehmsten Aufgaben.
@J. Guttenberger: Wie bitte? die Frage, ab wann der Fötus eine unsterliche Seele hat, ist m. E ohne naturwissenschaftliche
Kenntnisse nicht lösbar und damit keine reine Glaubenssache Die Seele ist rein geistig und nicht-materiell,
wie soll die Naturwissenschaft Auskunft über die nicht-materielle Welt geben?
Rudolfus, Obelix, clarissa colonia R u. cc: die Frage, ab wann der Fötus eine unsterliche Seele hat,
ist m. E ohne naturwissenschaftliche Kenntnisse nicht lösbar und damit keine reine Glaubenssache. Es
geht hier um die Frage, ab wann wir von einem Menschen sprechen können. Hier überschneiden sich Naturwissenschaft
und Glaube, so daß wegen sich möglicherweise wandelnder naturwissenschaftlichr Erkenntnis ein Dogma
ausgeschlossen ist. Wegen derzeitiger Strittigkeit, ob Mensch oder nicht, handelt es sich schon ab Fötentötung
um einen dolus eventualis, d. h. der Tötende nimmt die Möglichkeit der Vernichtung menschlichen Lebens
billigend inkauf. O.: Schwangerschaftskonflikt- und anwaltliche Beratung sind nicht gleichsetzbar! Bei
anwaltlicher Beratung geht es um Durchsetzung eigener Interessen gegenüber Konfliktgegnern, bei Schwangerschatskonfliktberatung
hingegen darum, der Mutter zwecks gemeinsamen Eltern-/Kinderglück einen Weg zur Annahme ihres Kindes
zu zeigen und nicht um die Frage der Abtreibung. Genau hier helfen kirchliche Beratungsstellen erfolgreich.
Bei staatlichen Beratungsstellen ist eine ernstzunehmende Beratung überhaupt nicht verpflichtend, weil
die Mutter keinen Grund für ihren Abtreibungswunsch nennen muß. So bekommt sie u… nur verschiedene
Prospekte zuzüglich Beratungsschein. Da zur Abtreibung enstschlossene christlich geprägte Mütter oft
meinen, mit einem kirchlichen Beratungsschein ihr Gewissen beruhigen zu können, gehen sie gerne zu „donum
vitae“.
Das katholische kirchliche Lehramt lehrt, daß die Seele mit dem Zeitpunkt der Empfängnis geschaffen
wird. Das ist klare Lehre der Päpste, und auch der ältesten katholischen und apostolischen Überlieferung,
aus deren depositum fidei die Päpste lehren: und findet sich so in allen bekannten Dokumenten der Petrusnachfolger.
Die Lehre braucht deshalb nicht eigens ex cathedra und ausdrücklich unfehlbar definiert werden, weil
die Päpste und der Episkopat diese Lehre verbindlich lehren, wie der Apostolische Stuhl auf Anfrage jederzeit
bestätigen wird, und muß deshalb bereits als implizit unfehlbar angenommen werden. Ein eigenes Dogma
wird erst notwendig beim Auftreten hartnäckiger Irrlehrer – wie zuletzt bei der Definition der apostolischen
Lehre von der Unbefleckten Empfängnis Mariens 1854 durch den sel. Papst Pius IX. Es steht außer Zweifel,
daß der Papst, wäre es notwendig, die katholische und lehramtlich vorgetragene Lehre über die Erschaffung
der Seele mit dem Zeitpunkt der Empfängnis zu definieren, daß der Petrusnachfolger dies auch so ex cathedra
erklären würde, wie es das päpstliche Lehramt klar und eindeutig lehrt, und unter hohen Strafmaßnahmen
bei Nichtbeachtung lehrt, und wie es auch in den europäischen Gesetzbüchern zu finden ist (auch wenn
diese seit einigen Jahrzehnten mit einer „Straffreistellung“ aufwarten, ohne das grundsätzliche Gesetz
aufgehoben zu haben). Die Lehre, daß die Beseelung zu einem späteren Zeitpunkt stattfindet, ist eine
Irrlehre von schlecht informierten Mittelaltertheologen, und wirft ein bezeichnendes Licht auf das europäische
Mittelalter.
#79 Nachtlaterne 20:15:25 | Montag, 28. Januar 2008
„Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie
v „Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie
voll Knochen, Schmutz und Verwesung. So erscheint auch ihr von außen den Menschen gerecht, innen aber
seid ihr voll Heuchelei und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz. (…) Ihr Nattern, ihr Schlangenbrut! Wie
wollt ihr dem Strafgericht der Hölle entrinnen?“ Mathäus 23/27-32
Das stimmt nur insoweit, als die Legaldefinition, was denn eine Abtreibung sei, aufgehoben wurde. Zurück
blieb die Strafnorm, daß Abtreibung ipso facto eine vom Diözesanbischof nachzulassende Kirchenstrafe
nach sich zieht. Was der Begriff aber meint, welchen Tatbestand er also sanktioniert, wird durch den Verzicht
auf die Legaldefinition nicht klarer.
#77 Ultramontanus 18:54:45 | Montag, 28. Januar 2008
Nach diversen „ergoogelten“ Quellen soll in einer gleichnamigen Bulle das Kirchenrecht neugeregelt und
darin die Unterscheidung im Rahmen des Abtreibungstatbestands aufgehoben worden sein. Aber wie gesagt,
habe leider keine eigenen Quellen hier zur Verfügung.
Werter Cismontanus (Blickrichtung ist Ansichtssache), Meinten Sie Apostolica Sedis Moderationi von 1869?
Diese definiert kirchenrechtlich die definitive Unvereinbarkeit von Kirchengliedschaft und Freimaurerei,
weil die bis dato im Rahmen des Corpus Iuris Canonici erlassenen Verbote nicht mehr anwendbar waren. Auch
bedurfte das seit dem Tridentinum nunmer über 300 Jahre alte Kirchenrecht einer Revision, die schließlich
unter der Redaktion von Pietro Card. Gasparri in den CIC von 1917 mündete. Von einer Festlegung bzgl.
des Zeitpunkts der Beseelung steht darin nichts!
#75 Ultramontanus 18:38:56 | Montag, 28. Januar 2008
Angeblich soll Pius IX. in der Bulle Apostolicae Sedis (1869) diese Unterscheidungen zwischen dem fetus
inanimatus und dem fetus animatus, dem unbeseelten und dem beseelten Fetus aufgehoben haben. Den genauen
Wortlaut kenne ich jedoch nicht.
Lieber Pippifax: Das trifft leider aus zwei Gründen nicht: 1) War es auch für die Scholastik unstreitig,
daß Menschen nur Menschen gebären können; daher ist es eine Tautologie zu sagen, mit der Empfängnis
handle es sich prinzipiell um „menschliches Leben“. Aber: Ab wann wird „menschliches Leben“ zum Menschen;
wann wird „res humana“ zu „homo“. Theologisch wurden hierzu alle möglichen Theorien vertreten, die aber
alle an der Frage der Beseelung ansetzten, „modern“ ist das der Unterschied menschliches Erbgut-Mensch.
Theologen meinten, das geschehe spontan erst in momento natus (z. B. Albert d. Große). Andere (z. B.
Basilios d. G., Gregor v. Nazianz, Gregor v. Nyssa, Johannes Chrysostomos) waren der Auffassung, die Beseelung
erfolge in momento conceptionis. Wieder andere (z. B. Thomas v. A., Johannes Duns Scotus, Bonaventura,
Petrus Olivi) vertraten eine vermittelnde Position, die nicht von einer Spontan-, sondern einer Sukzessivbeseelung
ausging, was diese zumeist an den jüdischen Reinigungsvorschriften festmachten: Weil Frauen nach der
Geburt von Knaben 40 und nach der von Mädchen 80 Tage als unrein galten, schlossen sie, daß die Unreinheit
daher komme, daß das „Etwas“ eben für diese Zeit unbeseelt im Leib der Mutter gewesen sei. Nicht daß
ich diese Theorien anhange, ich warne aber vor apodiktischen Festlegungen. 2) Der KKK ist ein Moralkompendium,
nicht (nur) die Lehre der Kirche in rebus fidei et morum! Auch er muß theologisch gelesen werden. Das
ist kein „Kochbuch“ „gelingt immer und klebt nicht“!
„Pius XII“ ignoriert die Verantwortlickeit des Tötungsregimes für den Abtreibungsmord Die Ursache des
Baby-Schlachtens ist die „Legalisierung“ der Abtreibung! Die Behauptung, dass der Staat „pflichtwidrig
passiv beiseite steht“ gibt den Sachverhalt falsch wieder! Der Staat hat den Lebensschutz des ungeborenen
Kindes aufgehoben, sein Leben für vogelfrei erklärt! Das ist kein „passiv beiseite stehen“, das ist
aktive Tötungspolitik! Ich habe belegt, dass die Mütter überwiegend von Partner, Famile etc. zur Abtreibung
genötigt werden. Es gibt daher keine „freie“ Entscheidung zur Abtreibung wie „Pius XII“ und die Abtreibungsbefürworter
behaupten! Zum Beseelungszeitpunt: Im KKK, 2270 steht verbindlich: „Das menschliche Leben ist vom Augenblick
der Empfängnis an absolut zu achten und zu schützen.“ Abtreibungsbefürworter ziehen immer wieder die
antike und mittelalterliche Beseelungslehre heran, um die Abtreibung zu rechtfertigen. Ich bin entsetzt,
dass CC, die einen hochgebildeten Eindruck macht, ein Recht zur Abtreibung vor solchen spekulativen Beseelungszeitpunkten
ableitet! Was den Holocaust-Gedenktag anbelangt, fehlt bis heute die Begründung warum die jüdische New
York Times die Shoa trotz besserem Wissen ignoriert hat, wofür sie sich bereits entschuldigte. Noch unklarer
ist, weshalb die hochintelligente jüdische Weltelite es nicht zuwege brachte, die Juden vor den Auschwitz-Tranporten
zu warnen, was Auschwitz-Ausbrecher Rudolf Vrba noch Jahrzehnte danach erzürnt hat, denn er hätte dagegen
Widerstand geleistet. Näheres dazu in „Lebensdämmerung“ S. 25 [link]hier[link]www.lebensschutzmuseum.at/[lin…
Eine Frage des Bezugsrahmens @Clarissa Der KKK, den Sie sicher als ordentliches Lehramt der Kirche beherzigen
werden, spricht zwar in der nachstehenden Passage nicht von Beseelung, scheint aber dieses zu meinen und
geht konkludent von einem zeitlichen Zusammenfallen von Empfängnis und Beseelung aus. 2270 Das menschliche
Leben ist vom Augenblick der Empfängnis an absolut zu achten und zu schützen. Schon im ersten Augenblick
seines Daseins sind dem menschlichen Wesen die Rechte der Person zuzuerkennen, darunter das unverletzliche
Recht jedes unschuldigen Wesens auf das Leben [Vgl. DnV 1,1] (Vgl. dazu auch 1703, 357). „Noch ehe ich
dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe
ich dich geheiligt“ (Jer 1,5) [Vgl. Ijob 10,8-12; Ps 22,10-11]. „Als ich geformt wurde im Dunkeln, kunstvoll
gewirkt in den Tiefen der Erde, waren meine Glieder dir nicht verborgen“ (Ps 139,15). @Piux XII Vom strafrechtlichen
Standpunkt haben Sie natürlich Recht. Daher verbietet sich in der öffentlichen Debatte auch der Vergleich.
Hier geht es aber – so verstehe ich die Diskussion zumindest – um die Verantwortlichkeit vor dem Hintergrund
der überlieferten kath. Morallehre. Das Verwenden von jurist. Termini mag aber irreführend gewesen sein.
Im Rahmen des religiösen Lebens führen aber Beihilfe zur Todsünde durch Unterlassen (bei Handlungspflicht)
und aktives Tun aus niederer Gesinnung zur selben Strafe, der Exkommunikation, mit allen ihren Folgen.
#71 Ultramontanus 18:03:19 | Montag, 28. Januar 2008
Es wäre natürlich auch folgendes denkbar: Gott gießt aufgrund seines Vorauswissens nur den befruchteten
Zellen im Moment der Empfägnis (Befruchtung) die Seele ein, die nicht vor der Nidation durch natürliche
Umstände abgehen werden. Aber das ist nur ein Gedanke, ich kenne mich mit den biologischen Details nicht
aus.
Werter Murx, mit Ihrer Differentiationsteilung haben Sie mich glatt auf dem falschen Fuß erwischt, denn
davon habe ich nämlich überhaupt keine Ahnung. Also: Danke für den Hinweis, daß ich da etwas tun muß.
Aber: Sind Sie sich sicher, daß die theologische Frage der Beseelung einen konkreten Ansatzpunkt in der
menschlichen Ontogenese hat? Zumindest wäre ich mit irgendwelchen Gleichsetzungen ungleich vorsichtiger
als Sie. cc.
nein, das begründet hier niemand In diesem Falle wäre die Abtreibung natürlich kein Mord, aber dennoch
bliebe es eine Sünde und ein schwerer Eingriff in die Schöpfungsordnung. Ich bin übrigens selbst ähnlicher
Auffassung, weil sonst das Zwillingsproblem gar nicht erklärt werden könnte. Meiner Auffassung nach,
erfolgt die Beseelung mit der so genannten Differenziationsteilung, also in dem Augenblick, wenn der Übergang
von der Kugelsymmetrie in differenzierte Körperhaftigkeit beginnt. Meiner Meinung nach ist die Besselung
auch die eigentliche Ursache der Differenziationsteilung.
Nochmals: Wenn es eine feststellbare zeitliche Differenz zwischen Empfängnis und Beseelung gibt, wäre
Abtreibung in dieser Zeit doch prinzipiell möglich. Nicht, daß ich das denke, aber die entscheidende
Frage ist bisher hier unbeantwortet: Wird der Mensch mit der Empfängnis beseelt? Und wer dies bejaht,
müßte doch begründen können, weshalb er das so sieht? Warum drücken sich die Herren und Damen „Entrüstungsposter“
um diese Frage so auffällig herum?
#67 Alois Bischof 16:59:38 | Montag, 28. Januar 2008
Möge vielleicht auch an sich jeder einzelne Mord an einem ungeborenen Kinde ein ‘freier Willensentschluß’
der Mutter sein (was aber mehrheitlich nicht der Fall ist, da Familie und ‘Freund’ die Abtreibung als
Lösung für die Probleme verkünden), so ist doch die gesellschaftliche und rechtliche Mitarbeiterkonstruktion
só, daß wenn man dem Deutschen Staatsapparat des NS-Regimes kollektiv die Schuld für die Ermordung
vieler europäischer Juden aufkleben möchte, dies genauso gut auch in casu Abtreibung geschehen kann.
Denn der BRD-Staat hat durch ‘Nichtverfolgung’ dieser Straftaten, und durch hinterlistige Finanzierung
der Abtreibungsfirmen (u.a. durch SPD-, Grünen- usw. Parteifinanzierung), den Mord erlaubt. Jeder Arzt
der einer Patientin zu einer Abtreibungsklinik verweist, ist mitschuldig an der Ermordung, egal wo der
eigentlich Entschluß gefasst wird (Leser ‘Pius XII’ wird doch wohl das Lebensrecht und die Autonomie
des abhängigen ungeborenen Kindes anerkennen, oder?), so wie auch jeder SS-Offizier – obwohl er tatsächlich
persönlich den KZ-Verbrechen nicht zustimmte – der Allgemeinen SS und der Planungsstellen (z.B. in Paris
und Krakau), und auch der Verschleppungseinheiten, mitschuldig am Schoah ist. Deswegen ist heute, vor
allem angesichts der großen Verbreitung der lebensfeindlichen verblendeten Ideologie, genausosehr der
Staat schuldig bzw. mitschuldig wie damals. Nicht jeder muß an den Knöpfen sitzen. Die Lagerwachen waren
ja auch nicht an Dr. Mengeles Versuchen hauptschuldig. Aber immerhin mit-.
Natterkopf ungeteilten Einheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes durch das Unbefleckte Herz
der Gottesmutter Jetzt werden hier schon lautstarke Häresien verbreitet. Naja, katholisch war siese Seite
eh noch nie.
Vielen Dank, Karl Murx! Ich frage mich immer mehr, wieso unsere öffentlich-rechtlichen (Filter-)Anstalten
vom Bundesverfassungsgericht zu einer unersetzlichen Wohltat für den Bürger erklärt wurden und kaum
weniger als die Genehmigung zum Gelddrucken erhalten haben. Teil- und also fehlinformieren kann ich mich
auch von privaten Medien lassen. MfG Christoph Heger
Das Schlimmst hast Du vergessen,… nämlich die Lästerungen Christi, die diese Leute ausstoßen. Mein
Jesus, Barmherzigkeit! Ehre, Lob und Anbetung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und ungeteilten Einheit
des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes durch das Unbefleckte Herz der Gottesmutter. Amen!
@ Vineta: Sie schießen übers Ziel hinaus Lb. Vineta, wie schon bei dem Sarkozy-Thema finde ich Ihren
Ansatz absolut richtig. Nur leider schießen Sie mE bei beiden Themen übers Ziel hinaus, wodurch Sie
sich Chancen auf Erfolg vergeben. Niemand verteidigt doch einen Räuber, nur weil er der Meinung entgegentritt,
Raub und Mord seien gleich verwerflich. Ebenso wird doch niemand zum Befürworter oder Wegbreiter der
Abtreibung, weil er darauf hinweist, daß es einen Unterschied macht, ob der Staat selbst den Tötungsbefehl
gibt und auch kraft seiner Herrschaftsmacht umsetzt oder aber ob er pflichtwirdig passiv beiseite steht.
Dieser Unterschied ist nun mal da, so wie der zwischen Mord und Raub. Und dennoch darf man nicht rauben.
Der Hinweis auf das andere Unrecht, uU auch das größere Unrecht, was andere begehen, ist doch niemals
eine Exkulpation für eigenes begangenes Unrecht. Ansonsten bleibt es dabei, daß die Abtreibungsentscheidung
eine individuelle der Mutter ist. Naturgemäß wird diese nicht im luftleeren Raum gefälltm, sondern
wirken soziale Einflüsse mit. Aber Butter bei die Fische: Noch nie waren die materiellen Umstände für
ein Kind so gut wie heute. Und Druck von der Familie, dem Partner etc. rechtfertigen niemals eine Straftat.
Wenn wir so anfangen, dann enden wir bei den linksliberalen Gutmenschen, die zB U-Bahn-Schläger „mit
Migrationshintergrund“ nicht bestrafen wollen, weil die ja nur ein „Opfer der Gesellschaft“ seien. Ich
für meinen Teil bin ein Fan klarer Verantwortlichkeiten. Bei der Abtr sind die klar.
@Pius XII. (non Papa) Im übrigen fand ich diese Dauerberieselung mit der Nazi-Zeit auch anstrengend.
Martin Walsers Paulskirchen-Rede sprach mir aus der Seele. Aber lesen Sie doch mal hier im Forum die Beiträge.
Nehmen Sie nur Dr. Heger. Schönen Dank für diesen empfehlenden Hinweis auf meine (gelegentlichen) Beiträge.
Erklären Sie mir doch bei Gelegenheit, wieso Sie den dritten Satz mit „Aber“ einleiten. Das ist ziemlich
kryptisch. MfG Christoph Heger
Meine Herren, keine vagen Antworten bitte, kein lamoyantes Räsonnieren, sondern Lesen, Lesen und dann
antworten! Hinweis: Was der Pontifex und alle Bischöfe zusammen glauben oder für richtig halten, ist
noch nicht der definierte Glaube der Kirche!
#59 virOblationis 07:55:14 | Montag, 28. Januar 2008
Mariae Verkündigung clarissa colonia schrieb: „Wann hätte das unfehlbare kirchliche Lehramt bisher in
der Beseelungsfrage abschließend entschieden?“ Ich denke, daß die Feier der Menschwerdung des Heilands
am 25.3. die Beseelung im Moment der Zeugung voraussetzt. Man kann angesichts dieses Festtages kaum behaupten,
der Heiland wäre erst zu einem späteren Zeitpunkt mit einer menschlichen Seele ausgestattet worden,
da sonst die zweite Hypostase der Gottheit mit einer vegetativen oder animalischen Natur vereint gewesen
wäre.
Der heilige Thomas von Aquin zum Thema Beseelung: „Ein männlicher Fötus wird nach 40 Tagen, ein weiblicher
nach 80 Tagen ein Mensch. Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde.“ Also ists nach
einer Untersuchung, obs ein Mädchen oder ein Junge wird, erlaubt, Zellhaufen mit männlichen Chromosomen
ca 6 Wochen lang abzutreiben und Zellhaufen mit weiblichen Chromosomen ca 12 Wochen lang. Ist doch ganz
einfach.
Offenbar will man hier den Kampf gegen das Töten der Ungeborenen organisieren! Doch was schlägt man,
in haarspalterischer Weise diesen Staat auch noch in Schutz nehmend, als 1.Schritt dabei vor? Anzuerkennen,
daß letzterer sich nicht mit Blut besudle, insofern er ja Tötungen nicht befehle, sondern nur dulde,
eine geringfügige (?) Unterlassungssünde begehe im Unterschied zu einer gravierenden Tatsünde. Doch
wenn nicht dieser Staat, wer denn sonst könnte als Gegner in Frage kommen? Schließlich finanziert er
mit 41 Mio. € Steuergeldern pro Jahr schon seit Jahren einen Straftatbestand: den Massenmord an (bisher
8 Mio.) Ungeborenen sowie großenteils die Abtreibungskliniken und deren Personal und verteilt pro Jahr
ca. 10 Mio.€ an erfolglose Beratungsdienste. Abtreiberinnen oder Abtreibungspropagandistinnen wie Alice
Schwarzer, Inge Meysel, Senta Berger … werden von (Unions)regierenden mit Bundesverdienstkreuzen geehrt.
Und damit die Komplizen der Regierenden, die Wähler, von der blutigen, routinemäßig arbeitenden Tötungsmaschinerie
möglichst wenig mitbekommen bzw. sich daran gewöhnen und nichts mehr dabei empfinden, werden sie raffiniert
davon abgelenkt. Immer energischer und mit dafür aufgewendeten Unsummen zelebrieren die Regierenden ohne
Unterlaß als Staatsideologie oder Kult das unentwegte Erinnern an das Böse vor über 60 Jahren , auf
daß jeder glaube: Es war einmal und ist nicht mehr: das Böse!
@clarissa c.: Päpstlich unfehlbar definiert wurde bekanntlich die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis
Mariens, die bei vielen mittelalterlichen Theologen geleugnet wird, von denen einer der große St. Thomas
mit seiner irrigen Beseelungslehre ist. Die Lehre über den Zeitpunkt der Beseelung mit der Empfängnis
wurde zumindest nie auf ex-cathedra-Weise unfehlbar definiert, wird aber sicherlich vom Papst und von
den mit dem Papst in Einheit stehenden Bischöfen einmütig so gelehrt, und das gilt ebenso als unfehlbar,
wie der KKK bzw. das KKK-K ausdrücklich in ihrer Erläuterung über das unfehlbare Lehramt hinzufügen.
Interessierte Frage: Wann hätte das unfehlbare kirchliche Lehramt bisher in der Beseelungsfrage abschließend
entschieden? Nota bene: Ich teile persönlich die Ansicht der griechischen Väter. Aber, wann hätten
die Pontifices, über persönliche Meinungsäußerungen hinaus, hierzu ex cathedra Stellung genommen?
Hallo Obe/Methusalix, freue mich dass sich unsere Wege wieder kreuzen, wenn auch mit einem Seufzer wegen
der verlorenen Mühe, denn leider bleibt ja bei Ihnen nichts hängen. Jeder thread beginnt daher wieder
mit der Stunde Null. Das eigentlich Erfreuliche ist, dass ich Sie irgenwie durch eine Art Weihnachts-Wunder
mit anderen Abtreibungs-Verfechtern ins Herz geschlossen habe. Vielleicht aber nur solange Sie nicht von
Mr. Hyde zu Dr. Jekill mutieren! Ich mache halt doch einen Erklärungsversuch warum sich die Kirche keinesfalls
am staatlichen Tötungssystem für unerwünschte ungeborene Kinder beteiligen kann. Stellen sie sich vor,
die Kirche würde sich am staatlichen Euthanasie-Programm beteiligen, wie es in Holland und Belgien schon
existiert! Das wäre doch eine Verhöhnung des Grundsatzes der christlichen Nächstenliebe! Oder meinen
sie nicht? Oder wenn sie sich gar an der ergebnisoffnen „Judenberatung“ während der NS-Herrschaft beteiligt
hätte. Solche „Berater“, Experten, zur „Judenrein“-Säuberung gab es tatsächlich! Dass sich die deutsche
Katholische Kirche am Baby-Ausrottungsprogramm beteiligt hat und für jede Tötungslizenz noch Geld vom
Tötungsregime genommen hat, ist eine ewige Schande. Zu „Pius XII“ und seinem Analogie-Krampf mit den
„Äpfeln und Birnen“: Wenn Sie Hitler und die abtreibenden Frauen als Verursacher darstellen, ist das
falsch, denn die Kausalkette beginnt nicht bei den abtreibenden Frauen, sondern beim Gesetz, das dies
ermöglicht. Dieses wurde, wie richtig dargestellt, von Bundespräsident Kirchschläger schweren Herzens,
aber doch, unterzeichnet!
Die historische Darstellung einzelner Theologen der „clarissa colonia“ zeigt leider, daß im Mittelalter
wesentliche katholische Glaubenslehren selbst unter großen Theologen unbekannt waren – während die griechischen
Väter in puncto Beseelungslehre die katholische Wahrheit kannten. Man darf außerdem nicht vergessen,
daß viele große mittelalterliche Theologen auch andere Glaubensirrtümer lehrten, und insbesonders vielfach
auch nicht an die Unbefleckte Empfängnis Mariens glaubten. Und auch die heutigen Theologen würden sicherlich
gerne wieder in die mittelalterlichen Irrlehren verfallen, und berufen sich sogar darauf, um dem päpstlichen
unfehlbaren Lehramt zu widersprechen.
#51 methusalix † 00:32:47 | Montag, 28. Januar 2008
Wie komme ich nur auf die Idee, dass dem gutsten Thomas die Mädels nicht ganz so wichtig waren, wie die
Jungs? Muss der kommunistische Einfluss sein, dem ich ausgesetzt war.
Theologischer Exkurs: Verschiedene griechische Väter waren der Auffassung, der Mensch werde im Moment
der Empfängnis spontan beseelt. Andere, wie z. B. Albert d. Große waren sogar der Auffassung, diese
Spontanbeseelung finde erst im Moment der Geburt statt. Thomas vertrat demgegenüber die Auffassung einer
Sukzessivbeseelung, durch die der Fötus erst eine vegetative, dann eine animalische und schließlich
eine humane Seele erhalte. Erst mit dem 40. (bei Knaben) bzw. dem 80. Tag (Mädchen) beginne diese Beseelung.
Vorher wären es stng genommen gar keine Menschen.
#49 methusalix † 00:13:04 | Montag, 28. Januar 2008
als obelix @Fürchtegott Fürchtegott: @„Obelix“, der Ungeborenenmordpropagandist Aber hallo! Das ist
ja eine Neuschöpfung für mein Glossar des katholischen Propagnada-Neusprechs, auch Schwarzwelsch genannt.
Danke dafür. Seien Sie dankbar, daß die Kirche den Frauen hilft, die angeblich „wegen Armut“ ihr Ungeborenes
töten. Wo hilft die katholische Kirche Frauen, die im Zweifel sind? Das darf sie gar nicht, seit der
letzte Papst dies mit einem Ukas aus Rom verboten hat (in Deutschland zumindest). Genau darauf habe ich
mit meinem Vergleich mit der Anwaltskanzlei hingewiesen. Eine Frau, die im Schwangerschaftskonflikt ist,
geht (in Deutschland) zu Donum vitae oder Pro Familia, weil sie weiss, dass sie dort nicht im Stich gelassen
wird, wenn sie sich für den Abbruch der Schwangerschaft entscheidet. Eine Frau, die sich entschieden
hat ihre Schwangerschaft nicht abzubrechen, kann auch zur Caritas gehen, weil sie den Zwangsberatungsschein
gar nicht braucht. Die meisten Frauen gehen aber zu den erstgenannten Stellen, weil sie wissen, dass sie
dort ohne ideologische Scheuklappen beraten werden und ihnen keine Entscheidung aufgedrängt wird, so
wie kirchliche BeraterInnen das tun MÜSSEN. Ungeborenenmord ist verboten, und wird nur „nicht bestraft“.
Wieso fordern sie also zum Begehen einer schweren Straftat auf? Tu ich doch gar nicht. Ganz im Gegenteil,
ich arbeite aktiv daran mit, das zu verhindern. Schon mal was von den Tafeln www.wienertafel.at/_site/index.php?option=com_fro…
gehört? Gibt’s auch in Deutschland. www.tafel.de/
@ Stöhr Der Unterschied zu Heute besteht aber darin, dass es zwar katholische Militaristen und auch Nationalisten
gegeben haben mag, die waren aber gleichzeitig noch gläubige Katholiken (ich nehme überzeugte Nazis
davon aus). Es ist doch reichlich abstrus zu erklären, dass katholisch sein und die Erinnerung an ein
Verbrechen sich gegenseitig ausschließen.
#47 Fürchtegott 23:54:58 | Sonntag, 27. Januar 2008
@„Obelix“, der Ungeborenenmordpropagandist Stellen Sie sich eine Anwaltskanzlei vor, von der die Menschen
wissen, dass die Anwälte IMMER zur Aufgabe raten. Wer geht da noch hin? Doch nur die, die schon kapituliert
haben. Das ist die kirchliche „Schwangerschaftskonfliktberatung“. Seien Sie dankbar, daß die Kirche den
Frauen hilft, die angeblich „wegen Armut“ ihr Ungeborenes töten. Ungeborenenmord ist verboten, und wird
nur „nicht bestraft“. Wieso fordern sie also zum Begehen einer schweren Straftat auf?
#46 Pater Lingen 23:42:17 | Sonntag, 27. Januar 2008
Woman jailed for refusing court-required psych exam „An Iowa grandmother has been banished to jail, including
a night in isolation, after refusing to give in to a judge’s demand that she submit to a psychiatric exam
and take psychotropic drugs if prescribed to mitigate her opposition to abortion, her husband has confirmed.“
www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=597… Zu der Meldung gibt es ein Photo des Opfers Donna
Holman, die ein Schild hält: „Why is the Church silent“. Holman sollte aber mal erklären, mit welchem
Recht sie der Kirche Stillschweigen andichtet. Jedenfalls wird der Psycho-Schwindel auch gegen Lebensschützer
angewendet. Immerhin: M.W. wurden weder Klaus Günter Annen noch Dr. Johannes Lerle psychiatrisiert –
angesichts der bekannten desaströsen Folgen der Psychatrisierung können sie da noch froh sein.
@Josef Preßlmeier: „Der Österreichische Verfassungsgerichtshof begründet die Verfassungskonformität
des ‘Fristenlösungsgesetzes’ damit, daß ‘die Todesstrafe in Ausnahmefällen trotz dem Recht auf Leben
angewandt’ werde! Das ist doch ein starkes Stück von einem Verfassungsgerichtshof in einem Staat wie
Österreich, in dem die Todesstrafe abgeschafft ist! Die Ungeborenentötung wurde durch die „Fristenlösung“
ja nicht verboten – sondern nur „straffrei“ gestellt: Das ist klar verfassungswidrig, eine schwere Straftat
„ohne Bestrafung“ zu stellen. Der „praktizierende Katholik“ Bundespräsident Kirchschläger, katholischer,
aber SPÖ-nominierter Bundespräsident von SPÖ-Gnaden (von 1974 bis 1986), ließ sich – trotz der damaligen
Katholikenaufstände – dazu hinreißen, dieses Gesetz seiner SPÖ-„Gönner“ zu unterschreiben. Der heutige
dunkelrote Bundespräsident Heinz Fischer (erste Amtszeit: 2004-2010), damals (1974) maßgeblich als Abgeordneter
am „Fristenlösungsgesetz“ beteiligt, hat sich dagegen erst kürzlich geweigert, ein „offenkundig verfassungswidriges
Gesetz“ zu unterzeichnen“ – zum Unmut des Zweiten Präsidenten des Nationalrats, Michael Spindelegger
(ÖVP) – siehe z.B. Kurier 24. Jänner 2008, S.4! Die übrigen beiden Nationalratspräsidenten Barbara
Prammer (I. Nationalratpräsidentin, SPÖ) und Eva Glawischnigg (III. Nationalratspräsidentin, Die Grünen)
stört die Weigerung ihres roten Mitgenossen in der Hofburg offenbar wenig. Daß sich die Katholiken auch
immer von der roten Minderheit überlisten lassen!
@Geyer @möchtegern PROSIT! Florian Geyer: gospodin obelix ich hab grad drauf angestossen dass in Italy
die rote Brut abgewählt wurde Stoosen Sie an mit mir ? Gerne! So wie auf den grossartigen Wahlerfolg
des brutalstmöglichen Aufklärers in Hessen und den Einzug der Linkspartei in ein deutsches Landesparlament.
Wurde aber auch Zeit! Sie haben Recht Geyer, heute ist ein schöner Tag zum anstossen, l’chaim! möchtegern-kathole:
Dass eine präzise Ausdrucksweise von den Antikatholen im Forum hier als katholisch bezeichnet wird, ist
an sich – rein objektiv betrachtet – erheiternd Tschuldigung möchtegern! Ich wusste nicht, dass die Babycauster
und Herdprämien-Verfechter und Gebärmaschinen-Forderer so grossen Wert auf sprachliche Präzision legen.
Ich werde bei Euch Hexenverbrennern in Zukunft darauf achten. Versprochen!
Sprachlich … … ist der Begriff „Abbruch“ für Abtreibung sicher präziser als „Unterbrechung“. Dass
eine präzise Ausdrucksweise von den Antikatholen im Forum hier als katholisch bezeichnet wird, ist an
sich – rein objektiv betrachtet – erheiternd
@J. Guttenberger Jörg Guttenberger, Köln: Methusalix: Schwangerschaftrsunterbrechung Dieser Begriff
ist sachlich nicht richtig, denn ein unterbrochener Vorgang ist später fortsetzbar. Nicht jeder, seien
Sie dessen versichert Herr Guttenberger. Im übrigen werde ich mich nicht auf katholischen Neusprech in
Schwarz- oder gar Braunwelsch einlassen, der, nur ein entsetzliches Beispiel, die Millionen Opfer des
Holocaustes, den wir Österreicher und Deutschen zu verantworten haben, in den Dreck zieht. Die r.-k.
Kirche hat sich nicht aus der Schwangerschaftskonfliktberatung zurückgezogen, sondern ein eigenes Beratungsnetz
aufgebaut, das die ausschleßlich als Abtreibungslizens dienenden Beratungscheine nicht ausstellt. Den
Aufbau eines eigenen „Beratungsnetzes“ hätten sich die Kirchenfürsten auch sparen können. Diese Aufgabe
erledigten schon Caritas und Co, weil die Frauen wissen, dass sie bei einer solchen „Konfliktberatungsstelle“
keinerlei Entscheidungshilfe angeboten bekommen DÜRFEN. Deshalb gehen dort sowieso nur die Frauen hin,
die sich bereits zur Fortsetzung der Schwangerschaft entschieden haben. Im Konfliktfall und an eine Frau
mit Zweifeln kommt kein kirchlicher „Berater“ auch nur auf zehn Schritte ran. Stellen Sie sich eine Anwaltskanzlei
vor, von der die Menschen wissen, dass die Anwälte IMMER zur Aufgabe raten. Wer geht da noch hin? Doch
nur die, die schon kapituliert haben. Das ist die kirchliche „Schwangerschaftskonfliktberatung“.
@Benedikt: „Ansonsten könnten Sie nach Belieben auch Militarismus, Nationalismus und Föderalismus zu
(ehemaligen) deutschen Ersatzreligionen erklären“ Der Unterschied zu Heute besteht aber darin, dass es
zwar katholische Militaristen und auch Nationalisten gegeben haben mag, die waren aber gleichzeitig noch
gläubige Katholiken (ich nehme überzeugte Nazis davon aus). Aber Föderalismus als mögliche Ersatzreligion,
das ist schon ein wenig abwegig.
@ Stöhr Auch Ihr Vergleich von Christentum und „Holo-Kult“ geht nicht auf. Das Bekennen einer Religion
und die Erinnerung an ein schweres Verbrechen, das zugleich eine bleibende Verantwortung begründet (nämlich
solches in Zukunft zu verhindern) sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Ansonsten könnten Sie nach Belieben
auch Militarismus, Nationalismus und Föderalismus zu (ehemaligen) deutschen Ersatzreligionen erklären.
Mithin hätte eine solche Ersatzreligion in den letzten 500 Jahren stets bestanden.
@Pius XII.: Verschwörung? Nun, als Verschwörungstheorie würde ich das nicht bezeichnen, auch möchte
ich Lerle und Annen nicht die Aufrichtigkeit absprechen. Man kann die Zusammenhänge doch darstellen:
1. Christentum geht zurück 2. Holocaust-„Gedenkkult“ wurde immer weiter ausgebaut 3. 2.) verstärkt 1.)
indem nicht mehr Christentum identitätsstiftend, sondern Gedenkkult 4. Wegen 1.) werden Verhaltensweisen
unchristlich (z.B. Abtreibung 5. Christentum wird durch den agnostischen oder atheistischen Gedenkkult
ersetzt [als genuin apostatische Bewegung]