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Gott ist der Boß + Geist oder Ungeist? + Illegale Verteilung + Ex-Kommunist gegen Abtreibung + Stetig sinkendes Interesse
Gott ist der Boß

Vatikan. Beim gestrigen Engel des Herrn entließ Papst Benedikt XVI. Friedenstauben in die Freiheit und erklärte den Ausdruck „Evangelium“. Dieser habe ursprünglich Ankündigungen der römischen Herrscher bezeichnet. Die Übernahme dieses Wortes im Christentum bedeute, daß „Gott der Herr der Welt ist – nicht der jeweilige politische Herrscher.“

Geist oder Ungeist?

Vatikan. Am 25. Januar berichtete die deutschsprachige Webseite von Radio Vatikan über den Tod von Pater Andreas Hönisch Dieser sei im Jahr 1988 aus der Gesellschaft Jesu ausgeschlossen worden, weil er „sich innerlich vom Geist des Ordens entfernt habe“ – wußte der Papstsender, dessen deutschsprachiger Zweig von einem Jesuiten geleitet wird.

Illegale Verteilung

Brasilien. Die Stadtverwaltung von Recife in Brasilien will während des Karnevals eine massenweise Verteilung der lebensgefährlichen ‘Pille danach’ organisieren. Der Erzbischof der Stadt, Mons. José Cardoso Sobrinho (74), kritisierte das Vorhaben. Er warnte, daß die Benutzer des Hormonpräparates exkommuniziert seien. Die Verteilung nannte er illegal, weil in Brasilien die Kinderabtreibung verboten ist.

Ex-Kommunist gegen Abtreibung

Nicaragua. Der ex-kommunistische Präsident von Nicaragua, Daniel Ortega, hat am 17. Januar skandinavischen Parlamentariern erklärt, warum die Kinderabtreibung bestraft werden muß. Europäische Regierungen wollen Nicaragua zwingen, das Lebensrecht ungeborener Menschen zu leugnen. Doch dagegen würden sich mehr als 80 Prozent der Bevölkerung Nicaraguas stellen – so Ortega.

Stetig sinkendes Interesse

„In der Bruder-Konrad-Gemeinde in der List hat Pfarrer Reinold Bellwon ein stetig sinkendes Interesse der Menschen am religiösen Leben registriert. Den Sonntagsgottesdienst hat Pfarrer Bellwon, der für drei Gemeinden zuständig ist, schon gestrichen, er beschränkt sich auf Dienstag und Sonnabend. Proteste blieben aus. »Es scheint kaum jemand etwas zu vermissen.«“

Aus einem Artikel in der Tageszeitung ‘Hannoversche Allgemeine’ vom 18. Januar über Kirchenschließungen im Bistum Hildesheim.
      
8 Lesermeinungen
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#8   Rudolfus   01:24:47 | Samstag, 2. Februar 2008
@LandorganistII: Der Schaden seit dem Pastoralkonzil ist so schnell nicht wieder gutzumachen
LandorganistII
Keine Sorge…mit der „alten Messe“ werden die Kirchen wieder rappelvoll.
Oder meinen Sie, daß die Einführung der alten Messe, gegen den Widerstand vieler Ortskirchenhierarchen, von heute auf morgen wieder die Kirche des Jahres 1962 wiedererrichten kann?
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#7   Aleph †   14:13:28 | Montag, 28. Januar 2008
Möglichst unpräzise Ortsangaben
„In der Bruder-Konrad-Gemeinde in der List hat Pfarrer Reinold Bellwon ein stetig sinkendes Interesse der Menschen am religiösen Leben registriert. Den Sonntagsgottesdienst hat Pfarrer Bellwon, der für drei Gemeinden zuständig ist, schon gestrichen, er beschränkt sich auf Dienstag und Sonnabend. Proteste blieben aus. »Es scheint kaum jemand etwas zu vermissen.«“
Es wäre interessant auch zu wissen, wo denn die Bruder-Konrad-Gemeinde mit dem stetig sinkenden Interesse zu finden ist.
Das Bistum Hildesheim bezieht sich ja wohl nicht nur auf die Stadt Hildesheim. Das Bistum reicht flächenmäßig bis unmittelbar vor Hamburg.
Etwas präzisere Ortsangaben wären schon gut, um Interesse an den Artikeln zu haben.
Sonst ist es doch nur die übliche Aneinanderreihung von Negativ-Meldungen.
Es sei denn eine Messe wird in der alten Form gefeiert. Dafür wird dann gern ein längerer Artikel eingestellt. o^/
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#6   raindance1 †   12:19:52 | Montag, 28. Januar 2008
Wird Ortega jetzt heilig gesprochen?
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#5   möchtegern-kathole   11:21:35 | Montag, 28. Januar 2008
@clarissa colonia
Deshalb habe ich schließlich die Besucher kath. Kirchen der Gesamtbevölkerung gegenübergestellt, ohne Ansehen des – wie Sie ausführen – nicht bekannten „Status“ als Gemeindemitgleid oder nicht:
4 Mio von 82 Mio – der Rest, nicht mal 5%.
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#4   clarissa colonia   10:28:32 | Montag, 28. Januar 2008
Werter möchtegern … (ist das vaticinium ex eventu?),
die Zahlen der Gottesdienstbesucher werden an den zweimal jährlich stattfindenden Zählsonntagen (incl. der Vorabendmessen) ermittelt. Da der „Kirchenaustritt“ Menschen in unserem Kulturkreis nicht auf die Stirn tätowiert wird, wird dies bei der Zählung auch nicht als Zählungskriterium herangezogen. Da ist allein Anwesenheit ausschlaggebend!
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#3   LandorganistII   10:21:31 | Montag, 28. Januar 2008
Keine Sorge…
mit der „alten Messe“ werden die Kirchen wieder rappelvoll. :-$
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#2   28.IX-28.X   10:01:18 | Montag, 28. Januar 2008
Ja,ja…
da sieht man das „stätig wachsendes Interresse an der Neuen Messe-auf hohem Niveau“. :-D
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#1   möchtegern-kathole   08:34:39 | Montag, 28. Januar 2008
Eine Hannover Zeitung schreibt:
„Während 1960 in Deutschland noch 45 Prozent der Gemeindemitglieder sonntags in die Kirche gingen, waren es 2004 nur noch 16 Prozent, in der Diözese Hildesheim sogar nur noch 11,4 Prozent.“
Dabei sind nicht nur 84% (100% – 16%) vom Glauben abgefallen, sondern auch jene, die ausgetreten sind und – da deshalb keine Gemeindemitglieder – gar nicht mehr erfaßt sind. So insgesamt wohnen dem Hl. Messopfer also nicht mehr als 4 Mio Menschen in Deutschland bei, von 82 Mio.
Jedem, der die heutigen Zustände verteidigt, und jedem, der heute ein Amt ausübt, steht es an, um die Erkenntnis zu beten, wie man Deutschland wieder missionieren kann.
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