Modernisten dürfen sich in der Kirche alles erlauben. Danach tut man so, als ob nichts geschehen wäre. Hat der Bischof von Eichstätt zwei Gesichter? Ein Kommentar.
Hat Mons. Hanke zwei Gesichter?
(kreuz.net) Am 20. Januar publizierte die Bischöfliche Pressestelle von Eichstätt eine nüchterne Mitteilung:
„Pfarrer Bernhard Kroll wird Stadtjugend- seelsorger in Ingolstadt“.
In der Meldung heißt es unter anderem:
„Von 2000 bis 2003 war er Geistlicher Leiter im Diözesanverband der ‘Katholische Junge Gemeinde’. Im
Herbst 2003 verzichtete er auf seine Pfarrstelle und begann ein weiterführendes Studium; dabei übernahm
er immer wieder Aushilfen in der Seelsorge.“
Eine Personalmeldung wie alle anderen – so scheint es. Aber
war da nicht noch was?
Doch, wir erinnern uns an die bewußte und provokative Teilnahme von Hw. Kroll
an einem evangelischen Abendmahl in Berlin. Wir erinnern uns an die lang andauernde Diskussion in den
Medien und in den kirchlichen Kreisen.
Und wir erinnern uns an die innerkirchliche Spaltung in zentralen
Glaubensfragen, die durch dieses Ereignis offenkundig geworden ist.
Artikel aus dem Jahr 2003 im ‘Westdeutschen Rundfunk’: Kardinal Meisner von Köln nennt Hw. Kroll einen „Rebellenpriester“
Hw. Kroll wird in der ‘Augsburger
Allgemeinen Zeitung’ vom 21. Januar unter dem Titel „Rebellen-Pfarrer wird Stadtjugendseelsorger“ auf
den Kirchentag 2003 angesprochen und mit den Worten zitiert: „Das ist lange her. Für mich ist das Thema
abgeschlossen“.
In der Tageszeitung ‘Donaukurier’ klingt es einen Tag später ähnlich: „Berlin ist Vergangenheit“.
Warum diese Ereignisse für die Bischöfliche Pressestelle kein Thema mehr sind, sagt deren Mitarbeiter
Norbert Staudt frei heraus. Er wünsche sich, daß die Vergangenheit ruhen möge: „Krolls Berufung ist
für uns eine Personalie wie jede andere auch.“
Der Konflikt nach dem Kirchentag sei „noch zu Mixas Zeiten
beigelegt worden“.
Hw. Kroll lenkte damals – auch durch das Bemühen von Bischof Walter Mixa – rechtzeitig
ein und distanzierte sich von seinen ursprünglichen Aussagen zu Interkommunion und Eucharistie so weit,
daß es nicht zu einer Suspendierung kam.
In Anbetracht des Schadens, den sein Handeln in Berlin, in
seiner Pfarrei und weit über die Grenzen der Diözese Eichstätt angerichtet hat, wäre jetzt eine erneute
klare Positionierung von Kroll und der Eichstätter Bistumsleitung gefragt.
Die geregelte Wiederaufnahme
einer seelsorglichen Aufgabe ist Pfarrer Kroll zweifellos zu gönnen – gerade weil es mit einem beabsichtigten
„Wechsel in die Wirtschaft“ nicht geklappt hat.
Aber muß er mit seinem Hintergrund gerade die Aufgabe
eines Jugendseelsorgers übernehmen?
Es ist kein Geheimnis, daß das katholische Eucharistie-Verständnis
in den ökumenischen Aktivitäten der verbandlichen Jugendarbeit kaum präsent ist. Interkommunion wird
dort meist ohne Nachfrage praktiziert.
Studiert man die Pressespiegel des Jahres 2003, stellt man fest,
daß es nicht zuletzt die kirchlichen Jugendverbände – allen voran die ‘Katholische Junge Gemeinde’ –
waren, die gegen die damalige Beurlaubung von Hw. Kroll zu Felde zogen.
Jetzt haben die „jungen Katholiken
in Ingolstadt“ und der Diözesanjugendpfarrer Martin Geistbeck die Initiative zur jüngsten Ernennung
ergriffen.
Ist die Stelle eines Stadtjugendseelsorgers nur eine Planstelle, die es gilt, so schnell und
unkompliziert wie es geht, wiederzubesetzen?
Oder sollte man mit dieser Aufgabe nicht einen Priester
betrauen, der nicht durch seine Person, seine Vergangenheit und sein nie widerrufenes Verhalten eine Opposition
zum Glauben der Kirche verkörpert?
Hw. Kroll hat sich bisher nicht ausdrücklich und öffentlich von
seinem Fehlverhalten in Berlin distanziert – geschweige denn Reue und Bedauern darüber gezeigt.
Darum
wirft seine jüngste Ernennung als Seelsorger für die junge Generation der Kirche ein schlechtes Bild
auf den Bischof von Eichstätt, Mons. Gregor Maria Hanke.
Erst kürzlich hat dieser sich in der Januar-Ausgabe
des ‘Vatican Magazin’ recht kritisch über so manche liturgische Aktionen und Mißbräuche von Priestern
geäußert.
Es kann dem Bischof nicht unbekannt sein, daß diese gerade in der Jugendarbeit an der Tagesordnung
sind. Hat der Bischof von Eichstätt zwei Gesichter?
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@Aleph: Sie werden vom Richter einmal gefragt werden, warum Sie den Leuten mit notorischer Boshaftigkeit
auf die Nerven gegangen sind, dass sie sich von der Kirche abgewandt haben. Mich freut es nicht mehr.
Aber zur Zustimmung reicht es gerade noch. :)3 :)3 :)3
FiliusEcclesiae Sie werden vom Richter einmal gefragt werden, warum Sie den Leuten mit notorischer Boshaftigkeit
auf die Nerven gegangen sind, dass sie sich von der Kirche abgewandt haben. Vor allem lassen Sie Leute
aus dem Spiel, in deren Schatten Sie stehen.
@Aleph: Na, dann diskutieren Sie doch mit „clarissa colonia“, und bekehren sich zur katholischen Religion,
wenn Sie „clarissa colonia“ so überzeugt. Vielleicht lernen Sie ja etwas von ihr, was Sie auch nötig
hätten.
clarissa colonia Werther FiliusEcclesiae von clarissa colonia sind, ganz im Gegensatz zu Ihren Darstellungen,
durchweg sehr gute sachliche Darstellungen und blitzgescheite Kommentare dazu gekommen. Jetzt ist die
Bringschuld bei Ihnen, entweder besser werden zu wollen, oder es sein zu lassen, den Anschein zu erwecken,
„sophisticated“ zu sein.
Mi care fili, Sie befinden sich in mehrfacher Weise im Irrtum: 1) Wenn Sie der Auffassung sind, meine
Meinungsäußerung, in Fragen der kirchlichen Lehre würde ich Sie nicht konsultieren, sei ein unsachlicher
Schlag unter die Gürtellinie, so träfe das nur zu, wenn man annähme, Ihre Gürtellinie liege knapp
über dem Hirn. 2) Bevor Sie abwertende Äußerungen über bestimmte Berufe äußern, sollten Sie sowohl
Vorurteilskritik betreiben als auch über die kritisierten Inhalte kundig machen. 3) Mich trifft Ihre
Kritik nicht, weil ich einen anderen Beruf ausübe als den von Ihnen unterstellten. 4) Das Florentinum
dogmatisierte nicht die kirchliche Lehre, sondern stellte sie nur im Hinblick auf die Unionsbemühungen
positiv dar. Anatheme, die doch das Wesen der dogmatischen Lehraussage sind, wurden nur gegen ganz bestimmte,
namentlich genannte Häresien/Häretiker bzw. deren Anhänger formuliert. 5) Mit Ihnen ist wie mit Drewermann:
Wenn man kein Hebräisch kann, versucht mans halt mit Tiefenpsychologie. Und wenn man von kirchlicher
Lehre keine Ahnung hat, greift man eben zu den Veröffentlichungen des Schmidt-Verlags!
@Leblhuber: Sie sind ja auch ein Vorbild sachlicher Diskussion Da dürfte Ihnen jemand ganz ordentlich
auf die Zehen getreten sein. Drei Sätze und in jedem DÜMMLICH!!! Es werden Ihnen doch nicht etwa die
Argumente fehlen? Oder brauchen Sie gar einen Lateinlehrer? Nicht dass mich dieser Schlagabtausch besonders
interessierte, aber cc gewinnt haushoch nach Punkten!!! Und im Gegensatz zu Ihnen liest sie sich vergnüglich.
Das ist nicht verwunderlich. Sie ja selbst ein Vorbild sachlicher Diskussion, und beziehen sich rein auf
das Lehramt oder auf Sachargumente – ganz wie die Lateinlehrerin, deren Berufstand ja generell als sehr
„sachlich“ bekannt ist, insbesonders, wenn es Frauen sind.
#46 Leblhuber 20:23:29 | Donnerstag, 31. Januar 2008
FiliusEcclesiae: Über das Dogma von Florenz wurde hier schon ausführlich diskutiert. Wer nicht auf dem
aktuellen Stand der Diskussion ist, sollte sich durch dümmliches Dahergerede besser nicht blamieren.
Der Leser kann sehr wohl zwischen sachlicher Argumentation und dümmlichem Dahergerede einer Lateinlehrerin
unterscheiden. Sparen Sie sich also Ihr dümmliches Gerede, und heben Sie sich das für Ihre bedauernswerten
Lateinschüler auf, die ja leider im derzeitigen BRD-Schulsystem noch auf Sie angewiesen sind. Da dürfte
Ihnen jemand ganz ordentlich auf die Zehen getreten sein. Drei Sätze und in jedem DÜMMLICH!!! Es werden
Ihnen doch nicht etwa die Argumente fehlen? Oder brauchen Sie gar einen Lateinlehrer? Nicht dass mich
dieser Schlagabtausch besonders interessierte, aber cc gewinnt haushoch nach Punkten!!! Und im Gegensatz
zu Ihnen liest sie sich vergnüglich. Sie werden doch kein schlechter Verlierer sein? Also bleiben Sie
gelassen! o^/ o^/ o^/
@clarissa c.: Das Dogma v. Florenz Sie werden doch sicher (hoffentlich?) den Denzinger benutzen, um uns
über das Florentinum aufzuklären; in meiner Ausgabe (31., 1960) steht es jedenfalls drin. Über das
Dogma von Florenz wurde hier schon ausführlich diskutiert. Wer nicht auf dem aktuellen Stand der Diskussion
ist, sollte sich durch dümmliches Dahergerede besser nicht blamieren. Der Leser kann sehr wohl zwischen
sachlicher Argumentation und dümmlichem Dahergerede einer Lateinlehrerin unterscheiden. Sparen Sie sich
also Ihr dümmliches Gerede, und heben Sie sich das für Ihre bedauernswerten Lateinschüler auf, die
ja leider im derzeitigen BRD-Schulsystem noch auf Sie angewiesen sind.
#43 Florian Geyer 16:21:25 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Aleph die Dogmen sind nichts anderes als logische Schlussfolgerungen und Klarstellungen aus den zentralen
Glaubenssätzen. Es handelt sich um kostbare Schätze und Richtlinien. Wenn man an dies oder jenes nicht
glauben kann sollte man sich informieren. die Wahrheit sit dass selbst für viele Christen (nicht zuletzt
dank Rahner Kirchenkampf) letzendlich Gott auch nichts anderes als das „personifizierte“ evolutionäre
Prinzip. Derr Herr gibts wen er will wann er will. Wer glaubt die Weisheit mit Löffel gefressen zu haben
verbaut sich selber den Weg zur Wahrheit. Der Hauptirrtum der zeitgenössischen Kirche ist der Irrtum
dass man meine das GlaubensGut den Bedürfnissen der Menschen anpassen zu müssen um mehr nachfrage zu
haben. – Das Gegenteil ist der Fall.
#42 Aleph † 16:06:22 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Regina 1961 Der Glaube der Kirche ist doch keine verfügbare Masse, die jedwedem übergestülpt werden
kann. Wenn man jedes Wort versuchen würde zu glauben, würde man nicht fertig werden von der riesigen
Masse her, was sich in zwei Jahrtausenden aufgetürmt hat. Es gibt zu dem größzügig bemessenen Angebot
„Glauben der Kirche“ für den Einzelnen immer größere und kleinere Entfernungen zurückzulegen, um in
die Nähe des Angebots zu kommen. Das gelingt nicht jeden Tag und ist nicht an jedem Tag für den Einzelnen
in gleicher erträglicher Menge abrufbar. Am andern Tag ist alles selbstverständlich. Glauben ist immer
subjektiv. Der „Glaube der Kirche“ objektiv. Daran kann ich mich orientieren. Glaube ist auch kein Ding,
das täglich in vollem Umfang zu absolvieren ist. Zum Glauben gehört immer auch die Gnade. Die ist sogar
sehr wesentlich für den Glauben. Denn ohne Gnade gibt es keinen Glauben. Wer an die Inhalte des apostolischen
Glaubensbekenntnisses glaubt, hat genug zu glauben. Mehr muss es nicht sein. Das ist der Glaube, den auch
die Apostel hatten und kein Jota mehr und keines weniger.
@Aleph Da macht kein Dogma und keine Glaubensvorschrift etwas besser oder schlechter. Es geht immer um
diesen gleichen JX. Es ist immer in allen Fällen eine Geheimnis des Glaubens. Das geht aber jeden Menschen
ganz persönlich etwas an. Damit führen sich Kirche und Glaube ad absurdum. Natürlich ist es dann müßig
über die Eucharistie zu diskutieren, wenn man den gemeinsamen Glauben an die Kirche und die Offenbarung
Gottes nicht teilt. Jedem ist es natürlich unbenommen, zu glauben was er will. Aber dann nicht beleidigt
sein, wenn die Kirche dann feststellt: Es ist nicht der Glaube der Kirche, und Konsequenzen zieht. Das
gilt für Pfarrer natürlich auch.
#40 Aleph † 15:24:53 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Rheiny: Geheimnis des Glaubens Es ist müßig darüber zu streiten, wie und ob sich JX beim Abendmahl
mitteilt. Es ist immer ein Geheimnis des Glaubens, wie das in jeder Messe festgestellt wird. Wenn Katholiken
dreimal Salto mortale machen oder nicht und die Protestanten ebensowenig, ist es immer der gleiche JX,
der zum Mahl einlädt, sich im Mahl in, mit und unter den Gestalten von Brot und Wein mitteilt. Da macht
kein Dogma und keine Glaubensvorschrift etwas besser oder schlechter. Es geht immer um diesen gleichen
JX. Es ist immer in allen Fällen eine Geheimnis des Glaubens. Das geht aber jeden Menschen ganz persönlich
etwas an.
@Aleph Bei gemeinsamen Feiern dieser Art geht es schon auch um Glaube. Im Vordergrund steht aber doch
das gemeinsame Mahl, in dem sich Jesus Christus mitteilt. Wie: das ist das Geheimnis des Glaubens. Das
ist aber genau das Problem: Jesus teilt sich nicht „im gemeinsamen Mahl“ mit, sondern dadurch, dass wir
ihn im Sakrament (d.i. sein Leib und sein Blut) empfangen. Wenn es nur um das Mahl geht, dann kann ich
das auch im Restaurant haben – und dazu noch viel geschmacksintensiver. Und nochmal: Das „Geheimnis des
Glaubens“ ist objektive Offenbarung, nicht das was ich mir einbilde oder subjektiv denke. Es kann also
nicht jeder kommen und die Kommunion als das empfangen, was er darunter verstehen möchte. Darum ist die
Kommuniongemeinschaft auch nicht ein Schritt in der Ökumene (am Anfang) sondern sichtbares Zeichen der
erreichten, vollständigen Gemeinschaft im Glauben (am Ende). Darin liegt aber doch die Faszination des
Geschehens. Die ist außerhalb der Kirchenmauern geraten und niemand wird in der Lage sein, diese Begeisterung
wieder ausschließlich auf den Kirchenraum zu konzentrieren. Davon werden die Kirchen nicht voller werden.
Begeisterung und Faszination erleben wir überall … auch in den Freikirchen, den Pfingstkirchen und
den Sekten. Aber hier wird Spaltung gefestigt und vorangetrieben. Der Heilige Geist aber zeigt sich darin,
dass er zur Einheit in der einen Kirche führt (vgl. www.kreuz.net/article.5429.html).
#38 Aleph † 14:02:41 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Rheiny Bei gemeinsamen Feiern dieser Art geht es schon auch um Glaube. Im Vordergrund steht aber doch
das gemeinsame Mahl, in dem sich Jesus Christus mitteilt. Wie: das ist das Geheimnis des Glaubens. Darin
liegt aber doch die Faszination des Geschehens. Die ist außerhalb der Kirchenmauern geraten und niemand
wird in der Lage sein, diese Begeisterung wieder ausschließlich auf den Kirchenraum zu konzentrieren.
Davon werden die Kirchen nicht voller werden.
@Aleph Wenn das Bedürfnis und Interesse der Jugendlichen und Erwachsenen an solchen gemeinsamen Feiern
zwischenzeitlich so stark ist, wird es immer auch Mittel und Wege zu solchen gemeinsamen Abendmahlsfeiern
geben. Erstaunlich ist, dass es zwar ein postuliertes Bedürfnis gibt, zur katholischen Eucharistie zu
gehen, aber nicht das Bedürfnis, auch den katholischen Glauben zu teilen. Dieses subjektive Bedürfnis
kann also nicht Maßstab für kirchliches Handeln sein. Die Kirche hat da kaum Möglichkeiten, korrigierend
in ihrem Sinne einzugreifen. Das ist nun mal Fakt und sollte auch als Fakt im Raum stehen bleiben, weil
er zum Selbstverständnis der Kirche gehört. An der gängigen Praxis wird dieser Fakt aber kaum etwas
ändern. Ich würde es eher so sagen: Sie hat nicht mehr die Möglichkeit, korrigierend einzugreifen,
ohne auf eine große Anzahl von Menschen zu stoßen, die – auf Grund ihrer subjektiven, zementierten Meinung –
das katholische Verständnis nicht mehr teilen können und sich dann wie wild gebärden. An diesem Beispiel
sieht man sehr gut, wie die Verantwortlichen in der Kirche durch ihr Schweigen und Hinnehmen ein Problem
noch vergrößern, anstatt es zu lösen. Darum ist es jetzt umso unverständlicher, gerade im Bereich
der Jugendarbeit einen Priester einzusetzen, der in diesen Fragen persönlich vorbelastet ist. Außerdem:
Die normative Kraft des Faktischen mag in der Staatsphilosophie funktionieren – in Bezug auf die göttliche
Wahrheit tut sie das nicht.
#34 Aleph † 12:55:26 | Donnerstag, 31. Januar 2008
FiliusEcclesiae Was ist beurteile und wozu ich Stellung beziehe, das überlassen Sie bitte mir und knöhren
nicht immer rum. Sie versuchen, Ihrem Aufrag gerecht zu werden, wobei sie wohl an das wenigste glauben,
was sie hier verbreiten. Das haben Sie schon mehrmals bewiesen. Sie faseln von Dogmen des Florentiner
Konzils, die nur in Ihrer Fantasie bestehen. Es sei Ihnen als Häresist gestatten. Haben Sie heute mal
wieder einen schlechten Tag erwischt? Es drängt sich auf.
Mi care fili, Sie werden doch sicher (hoffentlich?) den Denzinger benutzen, um uns über das Florentinum
aufzuklären; in meiner Ausgabe (31., 1960) steht es jedenfalls drin. Sollten Sie des Lateinischen nicht
mächtig sein, täte es wohl auch der Hünermann mit Übersetzung für Untersetzer, sofern Herausgeber
und Jahr bei ihnen keinen reflexartigen Modernismusverdacht erzeugen. In meiner Ausgabe findet sich das
unter den marg.-n. 691ss. Dabei ging es um die Union mit den Griechen, Armeniern und Jakobiten: D691 Filioque
im Credo einfügen bei Union mit KK; D692 Eucharistisches Brot kann gesäuert (fermentatum) oder ungesäuert
(azymos) sein, beides gültig; D693 katholische Eschatologie; D694 Universalprimat; D695: 7 Sakramente
in genere (intentio faciendi, quod facit ecclesia); D696-702 7 Sakr. in specie; D703-704 Trinität Gottes;
D705 Verurteilung d. Sabellianismus, Arianism., Macedonianism.; D706 Protologie (omnis natura, inquantum
natura est, bona est);D707 Verurteilung d. Maichäism.; D708 Gleiche Wesenheit aller trinitar. Personen;
D709 wahre Menschheit Jesu; D710 Verurteilung d. Ebio, Cerinthus, Marcion, Paul v. Samosata, Photinus
et 8 aliorum; D711 Erlösungsbedürftigkeit d. Menschen; D712 Aufhebung d. mosaischen Gesetzes; D713 omnis
creatura Dei bona; D714 Juden, Heiden u. Schismatiker kommen ins ewige Höllenfeuer; D715 Konsekrationsworte.
Wo sind die Dogmen des Dogmenkonzils? Oder bezieht sich Ihr ceterum censeo etwa einzig auf D714?
@Aleph: Ein Nichtkatholik kann das nicht beurteilen Sie huldigen nicht der katholischen Lehre. Sie schaden
ihr, weil Sie dem Häresismus ausgiebigst huldigen, dessen typischer Vertreter Sie sind.
#30 Aleph † 11:01:55 | Donnerstag, 31. Januar 2008
FiliusEcclesiae Sie huldigen nicht der katholischen Lehre. Sie schaden ihr, weil Sie dem Häresismus ausgiebigst
huldigen, dessen typischer Vertreter Sie sind.
Die Meinung des „Aleph“ ist jedenfalls nicht katholisch, nachdem Aleph als angeblicher „V2“-Irrlehrer
das Dogmenkonzil v. Florenz leugnet. Aleph Wer nicht daran teilnimmt, ist auch keinen Deut besser dran.
#28 Aleph † 10:49:21 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Kein Grund für einen Kriegsschauplatz Auf der einen Seiten findet sich das spürbare Bedürfnis der Jugendlichen,
egal welcher Konfession sie angehören, an einer solchen Feier teilzunehmen. Das ist legitim. Auf der
anderen Seite sind die kirchlichen Vorschriften, nach deren Auslegung, Feiern dieser Art zuzustimmen als
ziemlich problematisch darstellt. Das sind zwei Gegensätze. Wenn das Bedürfnis und Interesse der Jugendlichen
und Erwachsenen an solchen gemeinsamen Feiern zwischenzeitlich so stark ist, wird es immer auch Mittel
und Wege zu solchen gemeinsamen Abendmahlsfeiern geben. Die Kirche hat da kaum Möglichkeiten, korrigierend
in ihrem Sinne einzugreifen. Das ist nun mal Fakt und sollte auch als Fakt im Raum stehen bleiben, weil
er zum Selbstverständnis der Kirche gehört. An der gängigen Praxis wird dieser Fakt aber kaum etwas
ändern. Vermutlich haben sich die Kirchenleitungen längst schon stillschweigend mit dem Tatbestand arrangiert.
Es gibt überhaupt keinen Grund, dieses Terrain zu einem kontraproduktiven Kriegsschauplatz aufzubauschen.
Wer an solchen Feiern teilnnimmt, nimmt daran teil und wird immer wieder daran teilnehmen, weil er davon
überzeugt ist. Wer nicht daran teilnimmt, ist auch keinen Deut besser dran.
Wer so denkt und handelt, hat sich bereits von der Kirche abgewandt Steini1974 In Anbetracht des Schadens,
den sein Handeln in Berlin, in seiner Pfarrei und weit über die Grenzen der Diözese Eichstätt angerichtet
hat, wäre jetzt eine erneute klare Positionierung von Kroll und der Eichstätter Bistumsleitung gefragt.
Belegen Sie das doch bitte mal! Es ist kein Geheimnis, daß das katholische Eucharistie-Verständnis in
den ökumenischen Aktivitäten der verbandlichen Jugendarbeit kaum präsent ist. Interkommunion wird dort
meist ohne Nachfrage praktiziert. Belegen Sie auch dies bitte! Dahinter verbirgt sich doch wieder einmal
nur die Meinung einer radikalen Minderheit, die nicht merkt, was sie für einen Schaden anrichtet. Die
mesiten Menschen wenden sich gerade wegen solcher Haltungen, wie sie hier bei kreuz.net an den Tag gelegt
werden, von Mutter Kirche ab. Wer so denkt und handelt, ist kein Katholik mehr und hat sich bereits von
der Kirche abgewandt – und kann damit auch nicht die ewige Rettung erlangen, zumindest wenn er die Schuld
zu seinen Irrtümern selbst trägt.
@Steini1974 Allein in meiner Pfarrei war das noch monatelang immer wieder aufgerührt worden. Bei jeder
passenden und umpassenden Gelegenheit. Unser Pfarrer hatte aus dem Grund sogar eine Fastenpredigtreihe
im Jahr drauf angesetzt, bewusst – wie er sagte – um die Diskussion bei den Leuten einmal auf die theologischen
Inhalte zu stellen und nicht nur auf die persönliche Unwissenheit. Das mit der Interkommunion in der
Jugendarbeit kann ich nur bestätigen. War lange bei den Pfadis und auch beim BDKJ aktiv. Da gehen alle
zur Kommunion, katholisch oder nicht. Der eine Jugendpfarrer hatte ausdrücklich zu aufgefordert, ein
anderer hats (stillschweigend) hingenommen und einfach nichts gesagt. Ein früherer Jugendpfarrer ist
deswegen einmal nicht zum Präses eines Jugendverbandes gewählt worden, weil er bei der Personalbefragung
sinngemäß gesagt hatte: „Kommunion für alle ist nicht so einfach, das kann man nicht einfach selbstverständlich
so handhaben“. Gut, kein Vorwurf an die Jugendlichen, die von dem Thema meist halt keine Ahnung haben.
Aber es zählt halt nicht das, was man meint, sondern was es in Wirklichkeit bedeutet.
#25 Steini1974 08:45:26 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Und wieder einmal haltlose Unterstellungen… In Anbetracht des Schadens, den sein Handeln in Berlin,
in seiner Pfarrei und weit über die Grenzen der Diözese Eichstätt angerichtet hat, wäre jetzt eine
erneute klare Positionierung von Kroll und der Eichstätter Bistumsleitung gefragt. Belegen Sie das doch
bitte mal! Es ist kein Geheimnis, daß das katholische Eucharistie-Verständnis in den ökumenischen Aktivitäten
der verbandlichen Jugendarbeit kaum präsent ist. Interkommunion wird dort meist ohne Nachfrage praktiziert.
Belegen Sie auch dies bitte! Dahinter verbirgt sich doch wieder einmal nur die Meinung einer radikalen
Minderheit, die nicht merkt, was sie für einen Schaden anrichtet. Die mesiten Menschen wenden sich gerade
wegen solcher Haltungen, wie sie hier bei kreuz.net an den Tag gelegt werden, von Mutter Kirche ab.
uninteressante Vergangenheit Aber so, wie die Diözese das Thema totschweigt, ist sie sich der Problematik
ihrer Entscheidung wohl voll bewusst. ich wüßte nicht, warum bei Ernennungen die Vergangenheit immer
en detail geschildert werden sollte. Die ist vergangen! Ernennungen blicken nach vorne … Vergangenheit
ist nur für gewisse Leute hier interessant …
@Hintzen Wenn über eine alte Sache schon lange Gras gewachsen ist, kommt immer ein Kamel gelaufen, das
alle wieder runterfrißt. – Na dann guten Appetit, ihr Kamele! Spätestens zum nächsten Ökumenischen
Kirchentag wird das ganze wieder von vorne losgehen. Und wieder werden die gleichen unhaltbaren Forderungen
erhoben und Thesen aufgestellt. Wenn alles so eine Nebensächlichkeit ist, warum stellt man es, aus Anlass
des Neuanfangs, aus so dar: als Neuanfang. Aber so, wie die Diözese das Thema totschweigt, ist sie sich
der Problematik ihrer Entscheidung wohl voll bewusst.
#22 kath.Sachs † 22:41:16 | Mittwoch, 30. Januar 2008
Was soll das? Wenn über eine alte Sache schon lange Gras gewachsen ist, kommt immer ein Kamel gelaufen,
das alle wieder runterfrißt. – Na dann guten Appetit, ihr Kamele!
Ich habe bewußt die Mehrzahl verwendet. Jeder einzelne SJM-Fall kann jeweils anders beurteilt werden.
Was hier jedoch immer zu fordern ist: volle Transparenz der Motivation des bisherigen Weges und der kirchenpolitischen
(Rechts)einbindung, so widerlich es auch ist, sich mit solchem Zeug beschäftigen zu müssen. Soll heißen:
dem einzelnen SJM-Mitbruder kann bei genauer Prüfung sehr wohl eine Chance gewährt werden, wobei mir
allerdings derzeit kein SJM-Fall bekannt ist, der solches mediales Aufsehen in ganz Deutschland verursacht
hat wie der „Fall Kroll“, in dem jedoch auch die Motivation des bisherigen Weges und eine kirchenpolitische
(Links)einbindung streng zu prüfen war.
@ turk Im Gegensatz dazu ist unbeschriebenen SJM-Mitbrüdern eine solche Chance nicht zu gewähren. Und
warum nicht? Was haben die denn Böses getan? Die wahren Gründe, die zu ihrer Vertreibung führten, wurden
ja bis heute nicht offen gelegt. Wahrscheinlich liegen keine plauiblen Gründe vor.
Während Bischof Gerhard Ludwig Müller im Fall des ehemaligen Pfarrers von Riekofen (vgl. dessen kommendes
Geständnis www.kreuz.net/article.6598.html!) ganz klar die von den deutschen Bischöfen sinnvollerweise
erlassenen Leitlinien mißachtet hat und „hier“ trotzdem „verteidigt“ wurde, ist dies alles bei dem oben
behandelten Fall nicht nur nicht der Fall, sondern es geht Gott sei Dank gar nicht um sexuellen Mißbrauch
gegenüber Kindern oder Abhängigen. Was der designierte Stadtjugendseelsorger gegenüber dem Eichstätter
Diözesanbischof bedauert oder zugesagt hat, ist offenbar nicht bekannt. Aufgrund der bisherigen von Sachlichkeit
getragenen Regierungszeit Bischof Hankes muß wohl davon ausgegangen werden, daß es keine Bedenken mehr
gab und somit Kroll diese Chance der vollen Rückkehr in die priesterliche Praxis gewährt werden konnte.
Im Gegensatz dazu ist unbeschriebenen SJM-Mitbrüdern eine solche Chance nicht zu gewähren. Allerdings
kann Bischof Hanke sicher nicht Einseitigkeit www.kreuz.net/article.6289.html vorgeworfen werden. Bischöfen,
die beim anonymen Portal kreuz.net schlecht wegkommen, ist grundsätzlich immer zu gratulieren.
Zweite Chance Ich plädiere dafür, auch den drei von Bischof Algermissen vertriebenen SMJ-Patres in der
Diözese Fulda eine zweite Chance zu geben. Diese ehrenwerten Geistlichen haen sich – im Gegensatz zu
Kroll – nichts zuschulden kommen lassen.
Übles Schandstück Da war doch mal was: Und dann wird gesucht wie die Frau nach der Drachme sucht. Und
wenn das Gesuchte gefunden wurde, freut sich die Frau über die Drachme und die Häscher freuen sich,
etwas an der Biografie des Priesters gefunden zu haben. Daraus lässt sich dann ein ordentlicher Strick
zur Ächtung dieses Priesters drehen lässt. So einfach ist das. Freude ist überall. Die über die gefundene
Drachme ist als eher kindlich einzustufen. Aber aber die Freude über die bewusste Stelle in der Biografie
die Priesters hat es in sich. Damit lassen sich herrliche Herren-Knecht-Spielchen treiben. Die Freude
über die gefundene Drachme ist vergänglich. Aber die andere Freude ist nachhaltiger, weil damit ein
Menschen angeprangert und verächtlich gemacht werden kann: Der hat doch damals , man stelle sich vor
Nein! Dem werden wirs ordentlich heimzahlen. Der soll keinen Boden mehr unter die Füße bekommen.
o^/ O:O Die hämische Schadenfreunde springt einem aus dem Artikel entgegen und der Eichstätter Bischof
muss sich auch noch gefallen lassen, als janusköpfig hingestellt zu werden… …und Viele hier im Forum
delektieren sich auch noch an diesem üblen Schandstück!
diese Ernennung ist der Hammer des Jahres … … zumindest für dieses Portal. Wie sonst kommt es, dass
innerhalb von 2 Tagen zwei Artikel zu dieser Ernennung erscheinen? www.kreuz.net/article.6586.html
Das Evangelium nach Lukas, Kapitel 18 9 Einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren
und die anderen verachteten, erzählte Jesus dieses Beispiel: 10 Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf,
um zu beten; der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. 11 Der Pharisäer stellte sich hin
und sprach leise dieses Gebet: Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin, die Räuber,
Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort. 12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe dem
Tempel den zehnten Teil meines ganzen Einkommens. 13 Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wagte
nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei
mir Sünder gnädig! 14 Ich sage euch: Dieser kehrte als Gerechter nach Hause zurück, der andere nicht.
Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
@Tilly So? Was fordern denn Sie vom Bischof? Was bitte soll er tun? Einen Priester bestrafen, der längst
sein Tun bereut hat? Wie fühlen Sie sich eigentlich, wenn Sie aus dem Beichtstuhl kommen? Erleichtert
und befreit? Was würden Sie sagen, wenn nach der Lossprechung und Ableistung der damit verbundenen Bedingungen
jemand kommt und fordert: „Weg mit Tilly, dem Sünder!“ ?
Bischof Hanke Tja, jetzt ist Bischof Hanke gefordert! Bei den Traditionelen Katholiken soll er ja bis
jetzt einen guten Ruf haben. Aber ; An den Taten kann man auch ihn erkennen nicht an Worten. Wir dürfen
gespannt sein?
Irgendwie schon komisch: Noch nie habe ich von hetz.net kritische Töne gehört, wenn ein des sexuellen
Missbrauchs an Kindern überführter Priester nach einer Zeit der „Besinnung“ wieder eingesetzt wird –
selbst wenn er es dort wieder mit Kindern zu tun haben sollte. Dort scheint die Fähigkeit zu Vergebung –
die hetz. net nur ganz bestimmten Menschen angedeihen lässt – unendlich zu sein. Aber wenn jemand die
Interkommunion „begangen“ hat: Dann keine Gnade mit ihm! Wie war so treffend und hart das Fazit, das –
ich glaube timpressum wars – hier schon mal gezogen wurde: Für hetz.net ist Ökumene schlimmer als Kinder
fi… Was ist das bloß für eine erbärmliche Seite hier…
Infam! Was ist das für einen bösartigen Verstoß gegen die Christliche Lehre der Vergebung? Einmal ein
Fehler und schon an den Scheiterhaufen? Was muss dieser PRIESTER noch tun umVergebung zu Erfahren? Noch
einmal zur Erinnerung: LK 15, 14-24 !!!
Wieso zwei? Es kann dem Bischof nicht unbekannt sein, daß diese gerade in der Jugendarbeit an der Tagesordnung
sind. Hat der Bischof von Eichstätt zwei Gesichter? Eher nur eines. Zwei hätte er, wenn er nur Kroll
für etwas bestrafen würde, während der übrige Klerus mit einer unpersönlichen Mahnung in irgendeiner
Zeitung davonkäme.