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Donnerstag, 31. Januar 2008 08:14
Distanz zu sich selber + Neuer Koadjutor + Eine weitere altgläubige Sonntagsmesse + Verhütung gescheitert + Ein Obstler bei der Kälte
Zurück zum Artikel 30 Lesermeinungen:
Freitag, 1. Februar 2008 20:58
raindance1: Eine weitere altgläubige Sonntagsmesse
Wie wird eine Messe gläubig?
Freitag, 1. Februar 2008 08:20
Nichts, gaaaaaaarniiiiiichts. Immer feste petzen, man kommt sich dann so wichtig vor.
Donnerstag, 31. Januar 2008 15:08
Florian Geyer: Was ist schlecht dran
wenn man es meldet wenn ein Gottestdienst liturgisch ungenau oder unsachgemäß praktiziert wird ?
Donnerstag, 31. Januar 2008 14:59
Heggi: LandorganistI/II
Ich mag nicht solche „Jubelperser“ wie Sie. Im übrigen haben Sie meine Anmerkung nicht richtig gelesen. Ich habe nicht um irgendwelche Tipps gebeten.
Donnerstag, 31. Januar 2008 14:52
Eines muss man Ihnen lassen, Sie haben Mut. Sie kritisieren einen Menschen, dem Sie intellektuell wie auch spirituell nicht das Wasser reichen können.
Und jetzt erwarten Sie auch noch Tipps, wie Sie an Informationen über das „theologische Profil“ des EB kommen? Sie, der Sie bekanntlich genau wissen, wie man mißliebige Amtsträger über den entsprechenden Dienstweg am besten denunziert! Sie machen sich mit Ihrem dümmlichen Gewäsch lächerlich.
Aber wir wissen ja alle, dass sich Leute wie Sie gern über alle anderen erheben, selbst über den gesamten deutschen Episkopat. Denn nur Sie wähnen sich im wahren Christentum…der Tag kommt, da werden wir es ja sehen.
Donnerstag, 31. Januar 2008 14:26
Peter-Pan: Gescheiterte Verhütung?
Von der Unverfrohrenheit bei der Informationsvermittlung und -darstellung hier könnte so mancher Politiker noch eine Menge lernen. Bekanntlich lässt sich jede Statistik so auslegen, wie’s den Verantwortlichen gerade passt, wenn sie nur genug Fantasie haben. Und hier ein wunderbares Beispiel:

Australien. Die lebensfeindliche britische Organisation ‘Mary Stopes International’ hat am Dienstag zugegeben, daß Australierinnen schwanger werden, obwohl sie Verhütungsmittel anwenden. Mehr als die Hälfte der Mütter, die ungewollt schwanger wurden, würden zum Zeitpunkt der Empfängnis Verhütungsmittel verwenden. Dabei verhüteten 43 Prozent der Frauen hormonell, etwa mit der ‘Anti-Baby-Pille’. Ungefähr 27 Prozent probierten es mit Kondomen

Klar, die Zahl der Frauen die verhütet haben und trotzdem schwanger wurden, mag insgesammt im Promille-Nachkomma-Bereich liegen, aber darum ging es ja nicht. Es wird von der Gesamtzahl ungewollter Schwangerschaften ausgegangen und diese prozentual zerlegt, um das ganze eindrucksvoll klingen zu lassen. Und um zu kaschieren, dass Verhütungsmittel zwar vielleicht nicht perfekt sind, aber eine nur minimale Fehlerquote haben, die sich teilweise vermutlich auch noch durch ungeschickte Anwendung erklärt.
Donnerstag, 31. Januar 2008 14:24
Heggi: landorganisten I/II
Genauso stellt sich klein Fritzchen ein Schlachtschiff vor: Auf Eb. Marx bezogen heißt das wohl, ich rufe einfach in Trier an und erfahre dort etwas über das theologisch-spirituelle Profil. Was sollen die bloß sagen. Ich denke, hier kann es nur um die eigene Bewertung gehen. Ich kenne Eb Marx nur als Herz-Jesu-Sozialisten. Und in Sachen Hasenhüttl hat er mehr zögerlich als entschlossen gehandelt. Bei den sonstigen liturgischen Dauermißbräuchen reagiert es auch mehr als zögerlich. Apostolats- und pastorale Schwerpunkte vermag ich in der Zeit in Trier nicht zu erkennen, es sei denn Haushaltssanierung. Aber ich muß auch zugeben: Bei welchem Bischof in D. trifft das denn sonst noch mit dem Profil zu? Wenn der Durchschnitt der Erfolgsmaßstab ist, dann kann man natürlich auch bei Eb Marx nicht meckern. Dann ist alles in Ordnung.
Donnerstag, 31. Januar 2008 14:23
LandorganistII: Meine Güte,
wie behämmert muss man sein, um sich an einer solchen Äußerung zu stören? Sowas kann doch nur aus der ganz fundamentalen Tradi-Ecke kommen.
Donnerstag, 31. Januar 2008 13:18
Benedikt: @ virOblationis
Bei dieser Gelegenheit hat er die Gläubigen anscheinend nach Hause gesandt, um dort ebenfalls zu essen. Hinterher müßte der von kreuz.net erwähnte „Kirchbesuch“ der Gläubigen stattgefunden haben.

Ich habe es eher so verstanden, als hätte Marx das jenen zugerufen, die ihn vor der Kirche empfangen haben (und offenbar nicht die Absicht hatten, am Mittagsgebet teilzunehmen). Wenn es aber so war, dann war es tatsächlich eine Dopplung, denn eben das hat Marx auch den Gläubigen an der Mariensäule zugerufen.
Donnerstag, 31. Januar 2008 12:44
Vielleicht liegt es an Ihnen, wenn Sie kein theologisches Profil erkennen können. EB Marx gehört bekanntermaßen zu den profiliertesten Köpfen im deutschen Episkopat. Oder glauben Sie etwa, das B. XVI. sich nichts dabei gedacht hat, Marx auf „seinen“ Bischofsstuhl zu berufen?
Oder hätte der Papst lieber Sie um Rat fragen sollen? Sie kennen die Bischöfe ja scheinbar alle persönlich und wissen um Stärken und Schwächen.
Donnerstag, 31. Januar 2008 12:42
Aleph: Sitten und Gepflogenheiten
Da sollte schon etwas Rücksicht angeraten sein. Monsignore Marx ist ja noch nicht einmal als Erzbischof von München-Freising eingeführt. Er kennt die bayerischen Sitten und Gepfliogenheiten vielleicht noch nicht so gut. Die kann man doch nicht in einem Ratsch auf dem Weg von Trier nach Bayern erlernen. In Trier war es vielleicht nicht üblich, Brotzeiten ans Volks auszuteilen.
Donnerstag, 31. Januar 2008 12:40
Don Camillo: Gedanken zum heutigen Evangelium vom Hl. Maximus der Bekenner
Hl. Maximus der Bekenner (um 580-662), Mönch und Theologe
Quaestiones ad Thalassium 63: PG 90, 667-670

Die Lampe auf dem Leuchter

Das Licht auf dem Leuchter, vom dem die Schrift spricht, ist unser Herr Jesus Christus, das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet (Joh 1,9). Der Leuchter ist die heilige Kirche. Auf ihrer Verkündigung ruht das lichtvolle Wort Gottes, das nicht nur die Menschen in der Kirche, sondern die Menschen auf der ganzen Welt erleuchtet und alle Geister mit der Erkenntnis Gottes füllt.

Das Licht möchte keineswegs unter dem Scheffel bleiben; es möchte an höchster Stelle der Kirche aufleuchten. Unter dem Buchstaben des Gesetzes versteckt wie unter einem Schemel, hätte das Wort ja alle Menschen um das ewige Licht gebracht. Es hätte denen nicht spirituelle Kontemplation schenken können, die sich befreien wollen aus der Verführung der Sinne, welche der Täuschung unterliegen können und schnell dazu bereit sind, ausschließlich das Vergängliche und Materielle wahrzunehmen. Aber auf die Kirche als ihren Leuchter gegründet, also auf die Anbetung im Geist und in der Wahrheit (Joh 4,24), erleuchtet es alle Menschen… Denn der Buchstabe hat, wenn er nicht dem Geist nach erfasst ist, nur einen materiellen und begrenzten Wert. Für sich allein ermöglicht er es der Intelligenz nicht, die Tragweite dessen zu erfassen, was geschrieben steht…

Lasst uns also das helle Licht, das Wort Gottes, das den Verstand erleuchtet, nicht durch unser Denken und Tun unter den Scheffel…
Donnerstag, 31. Januar 2008 12:16
RJH: Der neue Erzbischof hätte doch zum Einstand auch eine Brotzeit spendieren können!
Die Leute sind extra wegen ihm gekommen und haben stundenlang in der bitteren Kälte ausgeharrt. Mit einer Brotzeit und Freibier hätte der hw. Erzbischof einen guten Eindruck zum Einstand hinterlassen.
Donnerstag, 31. Januar 2008 11:45
zum Glück katholisch: Aufruf von Bischof Marx
Der Aufruf „nach hause zu gehn und etwas Warems, vielleicht auch einen Obstler zu trinken“ gab Bischof Marx gestern Nachmittag am Ende der Begrüßungsfeierlichkeiten an der Mariansäule in München, nicht in Scheyern!
Donnerstag, 31. Januar 2008 11:21
Pünktchen: Stellen Sie sich vor,
lando, alle von Ihnen genannten Tatsachen sind mir bekannt und ich bleibe dennoch bei meiner Aussage. Sie war übrigens nicht gegen dem Erzbischof gerichtet!
Donnerstag, 31. Januar 2008 11:15
LandorganistII: @Pünktchen
.chen schreibt:

das theologisch-spirituelle Profil dagegen ist (noch) nicht zu erkennen

EB Marx war 6 Jahre Bischof von Trier. Vielleicht machen Sie sich dort mal kundig, bevor Sie solch einen Blödsinn schreiben.
Donnerstag, 31. Januar 2008 10:36
virOblationis: keine Fragen
Daß ich „kübel von dreck“ (so st. georg) ausgieße, indem ich zwei Fragen stelle, war mir nicht bewußt.

Übrigens steht auf der Netz-Seite des Erzbistums München nicht, daß keine hl. Messe zelebriert wurde und auch nichts davon, wie die Gläubigen zum Essen nach Hause geschickt wurden. Es ist dort lediglich davon die Rede, daß der neue Erzbischof zusammen mit zahlreichen Gläubigen am Mittagsgebet im Kloster teilnahm und dann zu Tisch ging.

Bei dieser Gelegenheit hat er die Gläubigen anscheinend nach Hause gesandt, um dort ebenfalls zu essen. Hinterher müßte der von kreuz.net erwähnte „Kirchbesuch“ der Gläubigen stattgefunden haben.

„Im übrigen gilt … das Nüchternheitsgebot von einer Stunde (vor der Kommunion). D.h. jedoch, daß es im Grunde nicht mehr existiert.“ (Heggi) – Auf letzteres wollte ich tatsächlich anspielen.
Donnerstag, 31. Januar 2008 10:35
Das ist eine wahrlich salomonische Lösung.
Donnerstag, 31. Januar 2008 10:23
Aleph: Obstler oder Rosenkranz
Das mit dem Obstler war bestimmt nur ein wohlgemeinter Vorschlag von Monsignore Marx. Wer keinen Obstler möchte, kann doch einen Rosenkranz gegen die Kälte beten. Dann hat sichs doch!
Donnerstag, 31. Januar 2008 10:21
Heggi: Müller
Ja, ich hatte Sie gemeint. Ich entschuldige mich aber dafür bei Ihnen.

Objektiver Journalismus? Was ist das? Man sollte nicht die Quadratur des Kreises verlangen, weder von sich selbst noch von anderen. Mit Marx als Erzbischof von München kann ich mich persönlich auch nur wenig anfreunden. Das hängt aber mit meiner überaus kritischen Distanz zur katholischen Soziallehre zusammen.
Donnerstag, 31. Januar 2008 10:07
Müller: Herr Meier?
Ich weiß zwar nicht, ob ich von „Heggi“ gemeint bin, aber sollte es so sein, dann müsste man mal schauen, wo genau gehetzt wird? Hw. H. Erzbischof, den ich sehr schätze, kommt in Schexyen an, gibt sich den Menschen nah, lässt sich segnen und muss sich dann nach „…tümlich“-Keiten fragen lassen und sich in Frage stellen lassen, ob er gar die Menschen von der Messe abhalten will? Na, das ist ja mal objektiver Journalismus, oder wie?
Donnerstag, 31. Januar 2008 10:07
Pünktchen: Ein Nachtrag
Die kirchenfeindliche & hetzerische Münchener „Abendzeitung“ präsentiert als heutige Schlagzeile: „Buhrufe für den neuen Bischof
Merkwürdig nur, daß auf der entsprechenden Audio-Datei zu der fraglichen Aussage des Bischofs gar keine „Buhrufe“ zu hören sind, sondern Heiterkeit und Applaus!
Donnerstag, 31. Januar 2008 10:03
Heggi: Herr Meier
Sie geifern doch jetzt genauso, vielleicht sogar noch etwas schlimmer.

Im übrigen gilt auch für FSSPX das Nüchternheitsgebot von einer Stunde (vor der Kommunion). D.h. jedoch, daß es im Grunde nicht mehr existiert. Hierüber darf man allerdings kritisch nachdenken und hat mit „hetzen“ nichts zu tun.
Donnerstag, 31. Januar 2008 10:02
Maksencjusz: @ virOblationis: Fragen
Die Eucharistische Nüchternheit bedeutet in der Katholischen Kirche traditionell und eigentlich die Enthaltung von allen Speisen und Getränken (außer Wasser und Arznei) eine gewisse Zeitspanne, heute wenigstens eine Stunde, vor Empfang der Kommunion (can. 919 CIC). Nicht aber zu einer Begegnung (Begrüßung) mit einen Bischof. Sie können dem Erzbischof Reinhard Marx diesbezüglich voll und ganz vertrauen. Er kennt sich aus und weiß was er tut!!! Was die Eucharistische Nüchternheit angeht, sollte eigentlich jeder Katholik darüber bescheit wissen, deswegen wundere ich mich über diese Frage.
Donnerstag, 31. Januar 2008 10:01
PietroParente: @Müller
Es gilt die eucharistische Nüchternheit eine Stunde vor dem Empfang der Hl. Kommunioneinzuhalten.
Von daher kann man z.B. bei Pontifikalämtern auch noch kurz bevor man die Kirche betritt, etwas essen oder trinken, weil der Wortgottesdienst in Pontifikalämtern meist eine knappe Stunde dauert!
Donnerstag, 31. Januar 2008 09:57
Müller: The same procedure…
Lieber st. georg,
Sie werden doch nicht erwarten, dass sich hier einer von den notorischen Hetzern über irgend etwas informiert?! Für die ist „kreuz.net“ doch im Grunde das unfehlbare Lehramt, warum sollten die denn irgendwo anders Informationen herholen?
Im übrigen, glaube ich, gilt doch die Regelung, eine Stunde vor der Hl. Messe nüchtern zu sein?
Donnerstag, 31. Januar 2008 09:55
Heggi: st.georg
ich frage mich oft, welche Personen und (gestörten)Persönlichkeiten hinter den einzelnen Pseudonymen stecken.
Donnerstag, 31. Januar 2008 09:46
st.georg: @virobliationis
eh hier wieder kübel von dreck über den neuen erzbischof ausgegossen werden und er fröhlich verunglimpft wird, informieren sie sich doch einfach mal auf der net-seite der erzdiözese : es gab in scheyern überhaupt keine hl.messe, sondern der erzbischof nahm am mittagsgebet teil und wurde mit einer kreuzreliquie gesegnet…mehr nicht …dafür bedarf es auch keiner eucharistischen nüchternheit, da keine eucharistie!…die menschen wurde von ihm scherzhaft nach dem mittagsgebet nach hause geschickt, da es sehr kalt war und alle auf ein persönliches gespräch warteten…also regen sie sich mal wieder „künstlich“ ab…
Donnerstag, 31. Januar 2008 09:42
Pünktchen: Die Ansprachen aus Anlaß der Amtsführung
von Bischof R. Marx in München sind hier im Originalton und als PDF abzurufen. Marx hat einen hohen Gemüts- und „Tümel“-Faktor (z.B. volkstümlich, urtümlich …), das theologisch-spirituelle Profil dagegen ist (noch) nicht zu erkennen …
Donnerstag, 31. Januar 2008 09:15
„Daß ein Bischof die Menschen schon vor dem Kirchbesuch nach Hause schickt, ist eine Seltenheit. ‘Geht nach Hause, eßt was’, ruft Reinhard Marx den Gläubigen im Klosterhof von Scheyern zu …“

Und die eucharistische Nüchternheit?
Oder sollen die Gläubigen gar zu Hause bleiben?
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