Während die Generalkongregation der Jesuiten in Rom über den neuen Generaloberen und die Zukunft des Ordens berieten, veröffentlichte ein Jesuitenpater in den USA einen Artikel über die Frauenordination.
(kreuz.net) Frauen nehmen in vielen Bereichen der Kirche der Vereinigten Staaten Führungspositionen ein.
Das erklärte Pater Raymond A. Schroth, Professor für Journalistik an der Loyola Universität in New
Orleans, am 17. Januar in der Onlinezeitung ‘New Jersey Voices’ unter dem Titel „Frauenpriester: Laßt
die ganze Kirche entscheiden“.
Es gibt – so der Pater – mehr weibliche als männliche Theologiestudenten.
Es gibt auch Frauen als Präsidentinnen von Universitäten sowie als Katechetinnen oder Kommunionspenderinnen.
Die vatikanische Anordnung, daß über die Frauenordination nicht mehr diskutiert werden dürfe, bezeichnete
der Jesuit als „Schlag“.
Die Reaktion darauf sei, daß Frauen Frauen ordinierten: „Ist das gut?“ – so
die Frage des Paters. Er bezweifelt das. Denn „diese talentierten Frauen – besser ausgebildet, als die
meisten Priester – verlieren ihren frühen Beruf, in dem sie viel Gutes machen können, um für ein paar
Freunde Messen zu veranstalten und sich dadurch von ihren Gemeinden zu entfernen.“
Die Frauenpriester
bezeichneten sich als katholisch, würden aber immer mehr zu protestantischen Sekten verkommen – beklagt
Pater Schroth.
Noch schlimmer sei, daß sie sich selber den Mund verböten, indem sie sich von der Institution
entfernen: „Sie geben den Bischöfen eine weitere Ausrede, um den Wert ihres Anliegens zu ignorieren.“
Pater Schrotz findet viele Belege dafür, daß es in der Kirche Frauenpriester brauche.
Das beginnt
für ihn im Neuen Testament, das unter dem Kreuz und bei der Auferstehung die „Wichtigkeit“ der Frauen
betone und die Freundschaft zwischen Jesus und Maria und Martha und anderen Frauen zeige.
In der Apostelgeschichte
habe es – so Pater Schroth – Frauen als Gemeindeleiterinnen gegeben.
Der Jesuit erwähnt auch die päpstliche
Bibelkommission, die vor mehr als dreißig Jahren behauptet hat, daß die Heilige Schrift der Frauenordination
keine Hindernisse in den Weg lege.
Das Schweigen um die Frauenordination sei von Bischöfen des amerikanischen
Kontinentes – speziell von den brasilianischen – gebrochen worden, lobt der Jesuit.
Die brasilianischen
Bischöfe hatten im vergangenen Herbst ein Dokument veröffentlicht, daß die Tatsache unterstrich, daß
75 Prozent der Wochentagsgottesdienste ohne einen Priester stattfinden.
Man müsse den Mut haben, konservative
Tendenzen zu ändern – zitiert Pater Schroth die braslilianischen Bischöfe.
Solche Tendenzen dürften
die Kirche auch nicht davon abhalten, prophetische Zeichen zu setzen:
Der Zugang von Frauen zum ordinierten
Dienst sei eine anhängige Schuld.
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Rudolfus: Diakonin Der Diakonat war im Osten und ist seit VATII auch bei uns keine Vorstufe zum Presbyterat,
sondern eine eigenständige Weihestufe mit eigenständigen kirchlichen einschließlich liturgischen Aufgaben.
Zwar durchläuft jeder Priester vor seiner Weihe den Diakonta, genauso, wie jeder Bischof den Diakonat
und Presbyterat durchläuft, man kann deswegen die beiden genannten Weihen als aber nicht als Durchgangsstufen
zum Episkopat bezeichnen. Das wird selbst in der russisch-orhodoxen Kirche nicht so gehandhabt, obwohl
es dort eine eigenstänidge Ausbildung für den Bischofsnachwuchs gibt. Im Übrigen sind die Rechte des
Diakonates ungerschiedlich geregelt: die Unsrigen dürfen offiziel segnen, die Östlichen nicht. Der Subdiakonat
(Sakramentale, genauso wie bei uns), im Osten ebenfalls eine selbständige Weihestufe und zu den Minores
gehörig, mit eigenständigen Aufgaben in der Pontifikalliturgie, ist ebenfalls nicht in jeder Kirche
als zum Klerikerstand gehörig anerkannt, bei uns bis zum Konzil Klerikat, sogar höhere Weihe, danach
m. W. völlig abgeschafft. Diese unterschiedlichen Handhabungen spielen bei Fragen der kirchlichen Einheit
absolut keine Rolle, so daß es sich hier um keinen römischen Normanspruch handelt.
@Rudolfus: Wir kommen der Sache schon näher … Die Materie des Sakramentes ist das dingliche Element.
Die Tradition unterscheidet oft noch zwischen materia remota und materia proxima, wobei ersteres das eigentlich
körperliche Element bezeichnet, letzteres die dingliche Handlung. Beispiel: Materia remota der Taufe
ist das Wasser, materia proxima die Abwaschung des Täuflings mit dem Wasser. Die Form ist das begleitende
Wort, in der Regel die Spendeformel. Beides gemeinsam ergibt aber erst das, was Sie den „äußeren Ritus“
genannt haben. Die Zuordnung „äußerlich“ / „innerliche“ auf „Form“ und „Materie“ wäre unglücklich,
da ja beide das äußere Zeichen ausmachen. Das eigentlich „Innerliche“ ist die Heiligmachende Gnade,
die durch den Vollzug des äußeren Zeichens verliehen wird.
Die Beschreibung der konstituierenden Elemente eines Sakramentes mit „Form“ und „Materie“ ist gang und
gäbe in der kirchlichen Theologie. Die äußere Form beschreibt den notwendigen äußeren Ritus, die
Materie ist der notwendige Stoff, auf den sich der äußere Ritus bezieht, wenn ich das richtig verstanden
habe.
@Rudolfus: Dieses äußere Zeichen setzt sich zusammen aus „Ding“ und „Wort“, wobei sich für das dingliche
Element der Begriff „Materie“ eingebürgert hat, für das worthafte Element der Begriff „Form“. Das soll
wohl ein Anklang an Aristoteles sein. Er untersceidet vier verschiedener Ursachen. In der Scholastik hat
das zur Unterscheidung in causa materialis, causa formalis (innere Ursachen, stofflich bedingt), causa
efficiens und causa finalis (äußere Ursachen, schöpferische Nutzung der Eigenschaften) geführt. Mir
scheint, Sie haben das irgendwo abgeschrieben. Ich verstehe Ihren Kommentar auch nicht. Langsam ergibt
sich wirklich das Bild eines Blenders. Auf Kritik und sei sie noch so sublim, überreagieren Sie und ansonsten
liefern Sie sterile Pseudoglaubenssätze, wie vorgekaut aus dem XY-Verlag !!!
Diakoninnen sind keine Klerikerinnen Sie übersehen, daß das byzantinische Klerikerverständnis nicht
unbedingt mit dem römischen übereinstimmen muß! Die rechtgläubige Lehre über den Klerus ist überall
dieselbe, ob in Rom, dem Haupt der Kirche, oder im Rom unterstehenden Konstantinopel. Mit der Einheit
des Weiheamtes kann man hier m. E. nicht argumentieren, weil es auch bei uns verheiratete Diakone, aber –
von Einzeldispensen abgesehen – keine verheirateten Priester gibt. Das sind eben Männer, und keine Frauen.
Diakone sind auch eine Vorstufe des Weihesakramentes, aber nicht die Diakoninnen. Bei meiner Frage geht
es nicht um offizielle Anerkennung, sondern um die Frage, ob F.E. eine berufliche Qualifikation besitzt,
um sagen zu können, ob die Kirche anerkennt oder nicht. Dazu braucht man kein theologisches Diplom, um
die Lehre des Lehramtes wiederzugeben, wie dies alle Laien tun müssen, ob Laien mit Theologiediplom oder
ohne Theologiediplom. Wichtig ist nur, daß man auch bereit ist, sich genau an die Lehre des Lehramtes
zu halten, und auch bereit ist, sich, dem Lehramt entsprechend, auch zu korrigieren.
Rudolfus: Diakonin Sie übersehen, daß das byzantinische Klerikerverständnis nicht unbedingt mit dem
römischen übereinstimmen muß! Mit der Einheit des Weiheamtes kann man hier m. E. nicht argumentieren,
weil es auch bei uns verheiratete Diakone, aber – von Einzeldispensen abgesehen – keine verheirateten
Priester gibt. Bei meiner Frage geht es nicht um offizielle Anerkennung, sondern um die Frage, ob F.E.
eine berufliche Qualifikation besitzt, um sagen zu können, ob die Kirche anerkennt oder nicht.
Das kirchliche Lehramt beurteilt, keine Einzelperson, ob Theologe oder Nichttheologe Sind Sie Theologe,
um das beurteilen zu können oder genaso Laie, wie ich? Das kirchliche Lehramt beurteilt. Theologen können
nur Erforscher des Lehramtes sein. Die Abtweihe ist bekanntlich kein Sakrament, sondern ein Sakramentale.
Äbte werden weder konsekriert oder ordiniert (letzteres ist der ordnungsgemäße kirchenrechtliche Ausdruck)
sondern benediziert. Ebenso ist die Mönchsweihe kein Sakrament. Die Kirche weiht viele Personen, auch
Monarchen. In früheren Zeiten des verwirrten Mittelalters sollen allerdings auch die Wörter „Sakramente“
und „Sakramentale“ synonym gebraucht worden sein, obwohl „die Sakramente“ alleine die sieben Sakramente
sind, und Königs-, Kaiser-, Abt- oder Äbtissinnenweihe etc. keine Sakramente sind, sondern ausschließlich
Sakramentalien. Die Diakoninnen hatten ansonsten, d. h. abgesehen von der Liturgie dieselben Aufgaben,
wie die Diakone. Und das ist eben ein wesentlicher Unterschied. Die Kirche lehrt es außerdem zu allen
Zeiten, daß die Diakoninnen keine Kleriker waren. Frauen können das Weihesakrament nicht gültig empfangen.
filius ecclesiae: Diakonin Sind Sie Theologe, um das beurteilen zu können oder genaso Laie, wie ich?
Die Abtweihe ist bekanntlich kein Sakrament, sondern ein Sakramentale. Äbte werden weder konsekriert
oder ordiniert (letzteres ist der ordnungsgemäße kirchenrechtliche Ausdruck) sondern benediziert. Ebenso
ist die Mönchsweihe kein Sakrament. Die Diakoninnen hatten ansonsten, d. h. abgesehen von der Liturgie
dieselben Aufgaben, wie die Diakone.
@Genoveva: Das äußere Zeichen des Weihesakramentes ist auch der Geweihte Der Empfänger des Weihesakramentes
ist auch ein wesentliches äußeres Zeichen des Weihesakramentes, zusammen mit der Handauflegung durch
den Weihenden. Er ist immerhin derjenige, den das Weihesakrament auch hervorbringt: den Priester bzw.
Kleriker. Lassen Sie sich von den hier reichlich vertretenen Neo-Altgläubigen keinen Bären aufbinden.
Die haben von der wirklichen traditionellen Dogmatik keinen blassen Schimmer. Materie der Priesterweihe
ist die Handauflegung durch den weihenden Bischof. Das Begriffspaar „Form“ und „Materie“ ist auch keine
theologische Fachsprache, sondern es stammt aus der griechischen Philosophie und wird seit dem Hochmittelalter
auf das äußere Zeichen angewandt, das zu jedem Sakrament gehört. Dieses äußere Zeichen setzt sich
zusammen aus „Ding“ und „Wort“, wobei sich für das dingliche Element der Begriff „Materie“ eingebürgert
hat, für das worthafte Element der Begriff „Form“. Der Empfänger eines Sakramentes ist niemals die Materie
des Sakramentes.
#78 Dr. Schlämmer 23:46:59 | Freitag, 1. Februar 2008
Wo sind wir …? Der Bischof kann alle möglichen Personen und selbstverständlich auch Frauen in einem
formellen Akt in den „Dienst“ (Diakon = Diener) der Kirche berufen. Diese sind deshalb noch lange keine
„Priesterinnen“, noch sind sie dadurch berechtigt, die hl. Sakramente zu spenden. Gott würfelt nicht.
Jesus ist sein eingeborener Sohn. Das ist des Bekenntnis aller Rechtgläubigen. Gott berief zwölf ausschließlich
männliche Jünger in die besondere Nachfolge dieses seines Sohnes Jesus Christus. Dies kann kein bloßer
„Zufall“ sein, sondern hängt mit deren besonderen Auftrag zusammen, Jesus Christus als Person den Menschen
zu erschließen und selbst hierfür völlig transparent zu sein. In den Zwölfen und nur diesen sowie
in deren Nachfolge den Bischöfen wirkt das sakramentales Priestertum vollgültig und wirksam fort. Gender-mainstreaming
ist definitiv nicht das Programm der Kirche Jesu Christi.
@J. Guttenberger: Die Diakonin leistete keinen Altardienst und war auch keine Klerikerin Der Unterschied
war eben, daß Diakoninnen keinen Altardienst leisten durften, andererseits aber mit Ausnahme der Formulierung
„für die Mysterien“ dieselbe Weihe hatten. Inwieweit die Diakonin damit eine Klerikerin war, kann ich
aus dem Gedächtnis nicht mehr sagen, beschaffe mir den Artikel aber gerne noch einmal, wenn Sie Wert
auf eine Antwort legen. Sie beweisen es durch Ihre Ausführung über die Diakoninnenweihe doch nur. Sie
wurde nicht „für die Mysterien“ geweiht, und war nicht zum Altardienst zugelassen, was immer zum Klerusstand
dazugehört. Die Kirche weiht auch Monarchen, Äbte und Äbtissinnen.
Filius ecclesiae: Diakonin Der Unterschied war eben, daß Diakoninnen keinen Altardienst leisten durften,
andererseits aber mit Ausnahme der Formulierung „für die Mysterien“ dieselbe Weihe hatten. Inwieweit
die Diakonin damit eine Klerikerin war, kann ich aus dem Gedächtnis nicht mehr sagen, beschaffe mir den
Artikel aber gerne noch einmal, wenn Sie Wert auf eine Antwort legen.
Was möchte „J. Guttenberger“ sagen? wie kommen Sie zu dieser Behauptung? Sowohl die damalige Weiheformeln,
unerschiedlich für Männer und -Frauen, sprechen genauso dagegen, wie dieselben Paramente, die Diakone
und Diakoninnen getragen haben. Diesen Hinweis verdanke ich einem Aufsatz in „UNA SANCTA“, zu deren Herausgebergremium
die Benediktinerabtei Niedaraltaich gehört. Was möchte „J. Guttenberger“ sagen? Daß Diakonninen dem
Klerusstand zugehörten?
@FiliusEcc: Es scheint sinnlos … Letzter Versuch eines sachlichen Austauschs: Erklären Sie uns doch
einmal kurz, was Materie und Form in der Sakramentenlehre allgemein und in Bezug auf das Weiehsakrament
im besonderen bedeuten …
Fiius ecclesiae, sacerdos helveticus: Weihe FE: wie kommen Sie zu dieser Behauptung? Sowohl die damalige
Weiheformeln, unerschiedlich für Männer und -Frauen, sprechen genauso dagegen, wie dieselben Paramente,
die Diakone und Diakoninnen getragen haben. Diesen Hinweis verdanke ich einem Aufsatz in „UNA SANCTA“,
zu deren Herausgebergremium die Benediktinerabtei Niedaraltaich gehört. Wegen Umzugs ist mir das Heft
leider abhanden gekommen. Bei Bedarf beschaffe ich mir jedoch ein neues Exemplar oder zumindest eine Kopie
des Aufsatzes. Nach meiner Erinnerung wurde er von einer griechisch-orthodoxen Theologin verfaßt. SH:
Die Quelle liegt mir im Augenblick nicht vor, so daß ich aus dem Gedächtnis zitiert habe (möglicherweise
wegen des o. a.Umzugs abhanden gekommen). Wenn Sie Wert darauf legen, beschaffe ich mir die Abhandlung
noch einmal. Es ging hier um die Rechtfertigung der Frauenordination. M. E. zieht der Autor seine Forderung
an den Haaren herbei, denn ich war aufgrund seiner sonstigen Ausführungen mehr, als überrascht.
„Genoveva“: Das ist auch nicht verwunderlich Ihren Einwand bezüglich der griechischen Philosophie verstehe
ich leider nicht … Sie haben leider von vielem keine Ahnung, auch das, was Sie als angeblichen „Fehler“
enttarnt haben wollen. Außerdem reagiert man gewöhnlich nicht auf derartige stumpfsinnige Polemik wie
die von Ihnen. Sie zeigen nur, daß Sie von Theologie wenig bis gar keine Ahnung haben. Sie haben aber
zumindest Interesse, und können ja sogar auch noch ein Augustinus werden.
@FiliusEcc: Lenken Sie nicht ab … Sie haben nicht einmal das bißchen Mut, Anstand und Mannhaftigkeit,
Ihren groben dogmatischen Schnitzer zu bekennen. Ihren Einwand bezüglich der griechischen Philosophie
verstehe ich leider nicht …
„Genoveva“: Jeder macht sich halt lächerlich, wo es ihm möglich ist Das Begriffspaar „Form“ und „Materie“
ist auch keine theologische Fachsprache, sondern es stammt aus der griechischen Philosophie und wird seit
dem Hochmittelalter auf das äußere Zeichen angewandt, das zu jedem Sakrament gehört. Dieses äußere
Zeichen setzt sich zusammen aus „Ding“ und „Wort“, wobei sich für das dingliche Element der Begriff „Materie“
eingebürgert hat, für das worthafte Element der Begriff „Form“. Weil theologische Begriffe aus der griechischen
Philosophie kommen oder nicht … Jeder macht sich halt lächerlich, wo er kann. Wer aber keine Ahnung
hat, sollte nicht wie „Genoveva“ auch noch so tun, als hätte er sie.
@Aleph: Materie der Priesterweihe Lassen Sie sich von den hier reichlich vertretenen Neo-Altgläubigen
keinen Bären aufbinden. Die haben von der wirklichen traditionellen Dogmatik keinen blassen Schimmer.
Materie der Priesterweihe ist die Handauflegung durch den weihenden Bischof. Das Begriffspaar „Form“ und
„Materie“ ist auch keine theologische Fachsprache, sondern es stammt aus der griechischen Philosophie
und wird seit dem Hochmittelalter auf das äußere Zeichen angewandt, das zu jedem Sakrament gehört.
Dieses äußere Zeichen setzt sich zusammen aus „Ding“ und „Wort“, wobei sich für das dingliche Element
der Begriff „Materie“ eingebürgert hat, für das worthafte Element der Begriff „Form“. Der Empfänger
eines Sakramentes ist niemals die Materie des Sakramentes. @Fill. Eccl.: In der von Ihnen hier ständig
geübten Wortwahl: Sie sind ein Irrgläubiger und werden Ihres ewigen Seelenheils verlustig gehen, wenn
Sie sich nicht zur Lehre der Kirche bekehren!
Die Diakoninnenweihe war keine Weihestufe des Weihesakramentes, und deshalb auch keine „sakramentale Weihe“,
sondern eine Sakramentalie (und kein Sakrament) J. Guttenberger Tatssächlich hat die römische Tradition
nie eine sakramentale Frauenweihe gekannt. In der byzantinischen Tradition hat es bis in das Mittelalter
sakramental geweihte Diakoninnen gegeben. In der Weiheformel hat jedoch der Hinweis „für die Mysterien
gefehlt. „Mysterien“ meint dasselbe, was wir mit „Sakramente meinen“. Die Diakoninnenweihe war nie eine
Weihestufe des Weihesakramentes. Alle anderen Behauptungen sind falsch, und ideologische Tatsachenverdrehungen,
mit sehr durchsichtiger Zielsetzung von Leuten, die die Kirchengeschichte zu manipulieren suchen.
Weihe von Frauen? Der Papst selbst hat im Apostolischen Schreiben nur davon gesprochen, die Entscheidung
sei „definitive tenenda“, die Charakterisierung als „unfehlbare Entscheidung“ des „universalen ordentlichen
Lehramtes“ enstammt der Erklärung der Glaubenskongregation hierzu aus dem Jahre 1995. Zur Frage des Diakonates
der Frau dagegen gibt es noch keine definitive Entscheidung des Lehramtes, wohl aber ein Dokument der
Päpstlichen Theologenkommission. Gerade die Sakramentenlehre des letzten Konzils bietet jedoch ein starkes
Argumentgegen die Möglichkeit des sakramentalen Diakonates der Frau: Betont doch das letzte Konzil sehr
deutlich, es handle sich um einWeihesakrament in drei Stufen. Der als Spezialist für diese Fragen geltende
Dogmatiker und Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller hält deshalb in einem vor einigen Jahren erschienen
Aufsatz für die Zeitschrift der Gotttesdienstkongregation die Weihe einer Frau zur Diakonin (im Sinne
des sakramentalen Diakonates) für von vornherein ungültig. Wichtiges Argument hierfür ist für ihn
die Einheit des Weihesakramentes. Können sie etwas Genaueres sagen über die von ihnen genannten byzantinischen
„Bischöfinnen“? Wo war das? Welche Beweggründe führten zu dieser „Weihe“, vielleicht eine Verfolgungssituation
oder handelte es sich um eine sektiererische Gruppe?
filius eclesiae, sacerdos helveticus: Weihe f.: Tatssächlich hat die römische Tradition nie eine sakramentale
Frauenweihe gekannt. In der byzantinischen Tradition hat es bis in das Mittelalter sakramental geweihte
Diakoninnen gegeben. In der Weiheformel hat jedoch der Hinweis „für die Mysterien gefehlt. „Mysterien“
meint dasselbe, was wir mit „Sakramente meinen“. Hieraus folgt, die Diakoninnen durften keinen Altardienst
leisten, wohl aber in ihrem Diakoninnenornat, der sich vom Diakonornat in keiner Weise unterschied (also
Sticharion, Orarion und Stulpen – das Sticharion entspricht unserer Albe, wird jedoch von Diakonen und
Ministranten üblicherweise in den Farben des Kirchenjahres getragen, das Orarion entspricht unserer Diakonstola – ,
hinter der Ikonostase an der Liturgie teilnehmen, wie heute noch Äbtissinen. S.: Soweit mir bekannt,
hat JPII lediglich festgestellt, er betrachte seine Entscheidung gegen den weiblichen Presbyterat als
unfehlbare Lehrentscheidungund nicht, es sei eine unfehlbare Lehrentscheidung. Wenn das stimmt scheint
mir der Unterschied wesentlich. (Ich selbst bin aus den bereits von mir aufgeführten Gründen gegen einen
weiblichen Presbyterat). Möglicherweise wollte sich der Papst mit Rücksicht auf den seinerzeitigen weiblichen
Diakonat bei den Byzantinern nicht so eindeutig festlegen. Interessant ist, daß es in der byzantinischen
Tradition vor 1000 zwei Bischöfinnen gegeben hat, die aber auch dort weitestgehend abgelehnt und von
Rom nicht anerkannt wurden.
@Arkanum/kreuts.net: Damit unser lieber Freund NN einmal ein nicht gefälschtes Zitat aus dem Talmud vorweisen
kann: Bei Dummköpfen holt man sich keine Beweise. Talmud Bavli Schabbat 104 Ich verbürge mich für die
Echtheit!!! o^/ o^/ o^/
wolfgang e „gültige Materie“ in Zusammenhang mit einem Sakrament der Kirche ist eine theologischer Fachausdruck.
Die Aussage hat daher mit Menschenverachtung nichts zu tun. Das mag hundertmal ein theologischer Fachausdrucksein,
dann ändert dies nichts an der Tatsache, dass sich um einen äußerst menschenverachtenden theologischen
Fachausdruck handelt. Kann man sich da nicht einmal auf eine andere Begrifflichkeit einigen?
Das unterscheidet eben die Fachsprache der Wissenschaft von unsachlicher Demagogie Aleph Die Feststellung,
dass eine Frau keine gültige Materie für eine Weihe ist, muss man sich einmal genüsslich über Zunge
laufen lassen, um den menschenverachtenden Schwachsinn dieser Bemerkung genießen zu können. Falls dies
gelingen sollte. Das unterscheidet eben die Fachsprache der Wissenschaft von unsachlicher Demagogie.
#61 wolfgang e. 14:14:21 | Freitag, 1. Februar 2008
lieber Aleph, „gültige Materie“ in Zusammenhang mit einem Sakrament der Kirche ist eine theologischer
Fachausdruck. Die Aussage hat daher mit Menschenverachtung nichts zu tun. Außerdem heißt es im Kirchenrecht
(CIC 1983, Can. 1024): „Die heilige Weihe empfängt gültig nur ein getaufter Mann.“ Somit ist wohl clarissa
colonias Frage, ob die „Priesterinnen“ tatsächlich geweiht sein, eindeutig mit NEIN beantwortet.
sacerdos helveticus Die Feststellung, dass eine Frau keine gültige Materie für eine Weihe ist, muss
man sich einmal genüsslich über Zunge laufen lassen, um den menschenverachtenden Schwachsinn dieser
Bemerkung genießen zu können. Falls dies gelingen sollte.
Unfehlbar! doublemax hat dankenswerterweise die Erklärung der Glaubenskongregation zitiert, dass es sich
beim Auschluss der Frau vom Priestertum um eine unfehlbare Entscheidung des ordentlichen Lehramtes handelt.
Ausserdem ist es durchaus Auffassung der bewährter Theologen, dass eine „Weihe“ von Frauen zum Priester
deshalb ungültig ist, weil die Frau keine gültige Materie für die Weihe ist, ähnlich, wie ich mit
Wein nicht taufen kann oder mit Coca-Cola nicht das Messopfer feiern kann.
Eine Frau kann auch anderen juristischen Kirchenämter innehaben, die an keine Klerusweihe gebunden sind.
Die Weihe von Diakonissen verwendete, wie ein Leser erklärte, dasselbe Weihegebet wie für die Diakone,
obwohl die Kirche ausdrücklich erklärte, daß die Diakonissen damit nicht zu Klerikerinnen werden. Es
ist eigentlich völlig verwunderlich, daß in der heutigen Kirche das nichtklerikale Diakonissenamt nicht
schon längst wieder zu finden ist. Außerdem gibt es in der Schweiz und in Österreich heute noch Territorialabteien
mit Äbten als Ordinarien – siehe z.B. die Ordinariate der Schweiz und Österreichs auf …atholischedokumente.de.tl/…k2--Deutschlands.htm .
In solch einer Territorialjurisdiktion können natürlich auch Äbtissinnen Kirchenterritorialordinarius
(bzw. -ordinaria) sein, wie z.B. die frühere spanische Territorialabtei der Äbtissin von Las Huelgas.
Auch in anderen romanischen und in den germanischen Landen würden sich doch Territorialäbtissinnen als
Ordinarien hervorragend machen.
Frauenordnation Leider schreibt der Pater nicht, wo in der Apostelgeschichte etwas von Gemeindelehrerinnen
steht. Aber selbst wenn, Kathecheten und Presbyrat sind zwei verschiedene Berufe. Jeder Christ ist in
gewissem Sinne berufen, Glaubenslehrer zu sein, so die Mutter für ihre Kinder. Da ich die Apostelgeschichte
recht gut kenne, wäre mir eine Frau mit liturgischen Funktion sicher aufgefallen. Daß die hl. Schrift
Frauenordination nicht verbietet, ist eine völlig mißverstandene Aussage. Denn für die Urgemeinden
war völlig klar, daß die Apostel und ihre Nachfolger alles im Name unseres Herrn Jesus Christus taten,
ohne zu hinterfragen, ob er, z.B. die Frauenordination, alles so ausdrücklich angeordnet oder verboten
hat. Natürlich kann rein juristisch eine Frau einen Mann z. B. als Bürgermeister vertreten. Hier liegen
die Dinge jedoch anders: Für die alte Kirche – und für die Ostkirchen weistesgehend noch heute – ist
das Weibliche in Gott die Gemeinde. In der Mutter Gottes ist das Wort Gottes Fleisch geworden und wir
alle sind dazu berufen Fleich gewordenes Wort Gottes zu sein. Daher ist Maria eine besondere Identifikationsfigur
der Gemeinde. „Ich bin das Haupt, Ihr seid die Glieder“. Da Maria, die Mutter des Herrn, also des Hauptes
des Corpus Christi Mysticum ist, muß sie notgedrungen auch unsere Mutter sein, denn eine Mutter bringt
immer den ganzen Menschen zur Welt, nicht nur seinen Kopf. In dieses Bild paßt eine Frau als liturgisch
in persona Christi Handelnde einfach nicht hinein.
#55 Florian Geyer 21:11:58 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Leblhuber ist ein Rotarykatholik leugnet Christus aber besucht FSSP Messen wegen des Weihrauchs. Ist gegen
Abtreinung aber für die SEebstbestimmung der Frau. Wird nicht müde seine „Katholizität“ zu betonen –
aber nur mit esus als jüdischem Kleinpropheten. Hetzt gegen den Apostel Paulus und seine Überlieferung.
Verhöhnt die Marienverehrung. Sieht sich als „aufgeklärten Katholiken“ und hätte gerne etwas „Intellektualität“.
Findet seine christlichen Werte in der Freimaurerei gut vertreten. Leblhuber sie bezeichnen sich trotzdem
aös katholisch, dh Ihre Chuzpe ist phänomenal Kurzum ein durch und durch sympathischer katholischer
Zeitgenosse. (der übermäßige Weinkonsum (tetra Pak)t vielleicht einiges)
@Leblhuber: Ach so! Es ist also euch die „Sollemnität“ zur päpstlichen Unfehlbarkeit erforderlich. sollemnis –
alljärlich wiederkehrend, feierlich, Feierlichkeit (Stowasser) Auf das wäre ich jetzt aber nicht gekommen.
Im Dogma des I. Vaticanums ist jedenfalls von „Feierlichkeit“ als Erfordernis für die päpstliche Unfehlbarkeit
keine Rede, zumindest in der deutschen Übersetzung: DH3074 Wenn der Römische Bischof „ex cathedra“ spricht,
das heißt, wenn er in Ausübung seines Amtes als Hirte und Lehrer aller Christen kraft seiner höchsten
Apostolischen Autorität entscheidet, daß eine Glaubens- oder Sittenlehre von der gesamten Kirche festzuhalten
ist, dann besitzt er mittels des ihm im seligen Petrus verheißenen göttlichen Beistands jene Unfehlbarkeit,
mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei der Definition der Glaubens- oder Sittenlehre ausgestattet
sehen wollte; und daher sind solche Definitionen des Römischen Bischofs aus sich, nicht aber aufgrund
der Zustimmung der Kirche unabänderlich. Das Dogma erklärt, eine päpstliche Definition ist dann endgültig,
wenn der Papst eine Glaubens- oder Sittenlehre als solche endgültig definiert, in Ausübung seines päpstlichen
Lehramtes. Es reicht also, wenn der Papst in einem offiziellen Papstschreiben erklärt, eine Definition
ist endgültig: Dann ist sie auch endgültig. Von „Feierlichkeit“ ist hier nirgendwo die Rede, zumindest
in der Übersetzung nicht.
#53 Leblhuber 20:57:44 | Donnerstag, 31. Januar 2008
FiliusEcclesiae: Es ist also euch die „Sollemnität“ zur päpstlichen Unfehlbarkeit erforderlich. sollemnis –
alljärlich wiederkehrend, feierlich, Feierlichkeit (Stowasser) Sie sind ja so kleinlich wie rechthaberisch.
Und völlig HUMORLOS!!! Gute und baldige Besserung!!! :(3
Das Unfehlbarkeitsdogma lt. „clarissa colonia“ Clarissa Colonia, 31. 01. 2008 Außerdem besitzt der Pontifex
die Unfehlbarkeit in rebus fidei et morum, aber nur dann, wenn er sie feierlich ausübt. Schauens halt
doch mal in Pastor aeternus nach (D1821ss), was damit gemeint ist. Lesen bildet, sogar wider Willen, sie
werdens kaum glauben. Wie das geht, haben wir in der Kirche seither zweimal erlebt; ich glaube, das letzte
Mal am 01.11.1950 (D2331ss). Alle anderen päpstlichen Meinungsäußerungen, ob schriftlicher oder mündlicher
Art, sind beachtenswert, aber nicht unfehlbar. Ohne das Sollemnitätserfordernis wäre auch die Bitte
um einen Kaffee, oder um neues Papier für die Pontifikaltoilette unfehlbar. Es ist also euch die „Sollemnität“
zur päpstlichen Unfehlbarkeit erforderlich. Vielleicht gibt es ja auch eine Lehramtsdefinition, worin
„Sollemnität“ als Unfehlbarkeitskriterium besteht: Reicht hierzu das Tragen der Tiara oder muß das schon
ein Pontifikalamt sein, damit die Unfehlbarkeit des Papstes auch gültig ist? Gibt es vielleicht auch
ein weiteres Dogma, das diese Erfordernisse näher definiert?
„clarissa colonia“ sollte Ihren Mangel an Sachlichkeit besser nicht durch irgendwelche dümmlichen persönlichen
argumenta ad hominem zu cachieren suchen – denn das sind bekanntlich die „Argumente“ jener, die keine
richtigen Argumente haben. Was das Unfehlbarkeitsdogma sagt, kann jeder selbst lesen – und bedarf keiner
„clarissa colonia“-Zusatzsätze, sondern es ist alleine das das Dogma, was die Kirche beschlossen hat.
#49 Dr. Schlämmer 19:16:29 | Donnerstag, 31. Januar 2008
@ St. Georgius Dr. Schlämmer darf es für Sie sogar noch etwas härter – im linkskatholischen Jargon:
durchgeknallter – formulieren, weil Dr. Schlämmer zu einem Liebhaber der radikalen Zuspitzung geworden
ist: die Frau darf gar nicht das Christusopfer vergegenwärtigen – sie muss vielmehr voll und ganz für
ihre leiblichen Kinder zur Verfügung stehen.
#48 Pascendi 19:04:12 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Dr Schlämmer ich finde Ihre Postings bereichernd Danke. Georg sind sie ein Troll ? hier ist nicht das
schwule Linkskatholenforum sie haben sich verirrt !.
#46 Dr. Schlämmer 18:51:33 | Donnerstag, 31. Januar 2008
@ Vorposter Stilisieren Sie die mütterlichen Pflichten nicht zu einem Opfer, so wie es die Emanzen tun,
um dann alsbald nach Ihrer Abschaffung zu rufen. Sie reden hier von der fraulichen Bestimmung, nicht von
einem „Opfer“. Ist Ihnen – ganz nebenbei – aufgefallen, dass dieses „Opfer“ immer einem Einzelnen gilt?
Dr. Schlämmer räumt indessen gerne ein, dass sein zweites Argument -bei Weitem – schwerer wiegt.
neben der Spur Jeder – normalen – Frau ist dieses Haltung äußerst fremd. Das eigene Opfer und das der
anvertrauten Herde ist etwas, was Sie naturgemäß vermeiden will. : Ich will mich ja gar nicht in die
Frage: „Frauenpriester ja oder nein“ einmischen. Ich brauche die nicht, hab aber heute von irgendjemandem
gelesen, man könne – analog des „Witwenamtes“ frauliche Ämter schaffen oder darüber nachdenken. Mir
geht es um was anderes. Wir alle hatten Mütter; die Generation vorher hatte „Kriegsmütter“, nur zu oft
„Kriegerwitwen“, die alles dazu getan haben, ihre Kinder aufzuziehen und wenn sie selbst dabei verhungert
sind. Die alles aufgeben, um für ihr behindertes Kind, ihren verunfallten Mann voll da zu sein. Und dann
wagt hier jemand zu sagen, für eine Frau (die ja nach Ihrer Auffassung zur Mutterschaft bestimmt ist)
wäre diese opfernde, sich hingebende Haltung äußerst fremd. Das eigene Opferund das der anvertrauten
Herde ist etwas, was Sie naturgemäß vermeiden will (gilt besonders für Frauen, die sich dafür aufgeopfert
haben, dass ihr Kind was – mglw. Priester – wird. S
#44 Dr. Schlämmer 17:38:16 | Donnerstag, 31. Januar 2008
@Filius Ecclesiae Die (wahre) Berufung der Frau ist die Mutterschaft. Nur den Mann kann zum sakramentalen
(katholischen) Priesterum berufen werden. In diesen, Ihren Aussagen liegt eine tiefe, innere Wahrheit,
die allen Durchschnittsmenschen intuitiv als richtig einleuchtet. Jetzt sagen Sie das aber mal der Powerfrau
„Clinton“ – wie heißt sie doch mit Vornamen? – die uns auf Fotos gerne mit ihrer einzigen, rein optisch
wenig überzeugenden Emanzentochter unverbindlich angrinst, zusammen und ihrem „Billy with the Willy“.
Sie könnte das wahrscheinlich niemals nachvollziehen. Aber um die Ironieschraube wieder etwas zu lockern –
zum kath. Priestertum gehört u. a. die Bereitschaft zum Opfer – man nennt dies auch diakonia – und die
Notwendigkeit, andere zu diesem Opfer anzuspornen. Jeder – normalen – Frau ist dieses Haltung äußerst
fremd. Das eigene Opfer und das der anvertrauten Herde ist etwas, was Sie naturgemäß vermeiden will.
Sie ist überdies – und dieser Punkt wiegt bei Weitem schwerer – immer in Gefahr, sich selbst – als meinetwegen
guten „Messtechniker“ – in den Mittelpunkt zu stellen und die Bedeutung des Opfers Jesu auf höchst dramatische
Weise zu verdunkeln. Der Priester muss in jeder Hinsicht, in Person und ungeteilt, transparent sein auf
den gekreuzigten und auferstandenen Herrn hin. Eine Frau ist dazu geschlechts- und wesensmäßig nicht
geeignet.
#43 kath.Sachs † 17:21:35 | Donnerstag, 31. Januar 2008
clarissa colonia Es gibt vieles, was die Kirche tun kann, aber nicht tun darf. Und es gibt viele, die
in der Kirche etwas tun können, aber nicht tun dürfen. Ein Priester, der „relaisiert“ wurde, ist natürlich
weiter Priester und seine Messe ist „gültig“. Aber er darf keine Messe zelebrieren und würde sich zusätzlich
schuldig machen, wenn er es täte. Genauso ist es mit der Frauenordination: Die Kirche kann vielleicht(!)
Frauen ordinieren (und die Altkatholiken haben es ja getan), aber kraft göttlichen Rechts darf sie das
nicht, weil dies der Ausübung(!) des kirchlichen Weiheamtes (vielleicht nicht seinem Wesen!) widerspricht.
Aus diesen beiden Gründen (die Kirche weiß nicht, ob eine Frauenordination gültig ist, und die Ausübung
des Weiheamtes durch eine Frau widerspricht kirchlichem Verständnis von Weiheamt) darf(!) die Kirche
keine Frau ordinieren, selbst wenn (was heute keiner weiß) die Weihe gültig wäre.
#41 doublemax 16:45:01 | Donnerstag, 31. Januar 2008
@clarissa – „Rechtsqualität unbeantwortet“ Schon mal was vom „Denzinger“ gehört? Dort findet sich in
der Einleitung zu „Ordinatio sacerdotalis“ ein kleiner Hinweis zum „Responsum ad Dubium“ vom 28.10.1995:
Zweifel: Ob die Lehre, die im Apostolischen Schreiben Ordinatio sacerdotalis als endgültig zu haltende
vorgelegt worden ist, nach der die Kirche nicht die Vollmacht hat, Frauen die Heilige Weihe zu spenden,
als zum Glaubensgut gehörend zu betrachten ist. Antwort: Ja. Diese Lehre fordert eine endgültige Zustimmung,
weil sie, auf dem geschriebenen Wort Gottes gegründet und in der Überlieferung der Kirche von Anfang
an beständig bewahrt und angewandt, vom ordentlichen und universalen Lehramt unfehlbar vorgetragen worden
ist.
#40 Pünktchen 15:51:04 | Donnerstag, 31. Januar 2008
clarissa Die Lehre wird als beständig vom Lehramt verkündet bezeichnet. Die Angelegenheit wird als bedeutend
charakterisiert und jeder Zweifel soll durch das Lehrschreiben ausgeräumt werden in einer die göttliche
Verfassung der Kirche selbst betreffenden Frage. Der Papst beruft sich dabei auf sein universales Hirtenamt
und entscheidet endgültig … Tatsächlich ist die Solemnität dieser Formulierungen so stark, daß der
Katholik diese Aussagen des ordentlichen Lehramtes gewissenhaft zu prüfen und sinnentsprechend zu bewerten
hat, wenn er sich über die Frage der Zulassung von Frauen zur Priesterweihe äußert.
Kompetenzfrage: Wenn mein Wagen streikt, geh’ ich zum Meister. Wenn mein Knie schmerzt, zum Orthopäden.
Wenn ich Rechtsbeistand brauche, zum Juristen. In Fragen der kirchlichen Lehre würde ich deshalb sicher
nicht den filius ecclesiae konsultieren! Liebe/r/s Pünktchen, klingt wie Ex-cathedra, ists aber nicht.
Das ist ein Problem des vorangehenden Pontifikats: Obwohl man manches hätte „dogmatisieren“ können (wollen?),
tat mans nicht; Gründe unbekannt; vielleicht, weil man sich nicht abschließnd festlegen wollte? Damit
bleibt bei der Enzyklika (ordinatio sacerdotalis?) wieder mal die Frage nach ihrer Rechtsqualität unbeantwortet
und eben nur durch Theologen und Kanonisten zu beantworten. Sie wissen ja auch sehr genau, das entnehme
ich Ihren vielen Postings, die profunde Kenntnis verraten, daß mit beinahe gekauft kein Vertrag zustande
kommt; und beinahe dogmatisiert ist halt auch knapp daneben. Ich persönlich bräuchte keine Priesterinnen
#38 Aleph † 15:14:33 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Regina 1961 Dieses seelenlose Pochen auf die Glaubenslehren der Kirche von Filius Ecclesiae macht diese
nicht besser und wahrer. Vielleicht haben Sie erkannt, dass dies der Grund ist, weshalb ich manchmal sehr
pointiert argumentiere. Dieses seelenlose Herbeten und Besserwissen, das ständige Verdammen, die Höllenfeuer
und der ganze Plunder muss doch nicht dermaßen gebetsmühlenhaft heruntergerattert werden. Für wen denn.
Wer nichts davon hält, den berührt es nicht. Dem geht es am Frack vorbei. Wer kirchlich orientiert ist,
hat genug damit zu tun, nicht immer alles für bare Münze zu nehmen. Das ist widerlich, stört und ist
in keinster Weise geeignet, positiv auf die Diskussion einzuwirken. Das macht clarissa colonia mit präzisen
Zitaten meilenweit besser. Wenn Sie schon um Gnade für FiliusEcclesiae bitten, dann bringen Sie bitte
auch Verständnis für mich auf, wenn ich manchmal aus dem Reifrock springen möchte. Mea culpa!
#37 Pünktchen 15:14:14 | Donnerstag, 31. Januar 2008
clarissa Was die Solemnität der verkündeten Lehre angeht, so ist folgende Formulierung schon sehr am
Rande einer feierlichen ex cathedra-Entscheidung: „ Obwohl die Lehre über die nur Männern vorbehaltene
Priesterweihe sowohl von der beständigen und umfassenden Überlieferung der Kirche bewahrt als auch vom
Lehramt in den Dokumenten der jüngeren Vergangenheit mit Beständigkeit gelehrt worden ist, hält man
sie in unserer Zeit dennoch verschiedenenorts für diskutierbar, oder man schreibt der Entscheidung der
Kirche, Frauen nicht zu dieser Weihe zuzulassen, lediglich eine disziplinäre Bedeutung zu. Damit also
jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst
betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), daß
die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen
der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben. Während sich auf euch, verehrte Brüder,
und auf das ganze christliche Volk den beständigen göttlichen Beistand herabrufe, erteile ich allen
den Apostolischen Segen.“
#36 Regina 1961 14:58:53 | Donnerstag, 31. Januar 2008
@Aleph Aleph, Sie sollten Filius hier nicht so angreifen, er hat sauber und folgerichtig zitiert. Da ist
nichts gegen zu sagen. Bleibt trotzdem die Frage, ob diese „Endgültigkeit“ wirklich das letzte Maß aller
Dinge ist. Da gibt es doch sicher ein juristisches Hintertürchen. Regina1961
#35 Aleph † 14:53:33 | Donnerstag, 31. Januar 2008
clarissa colonia Alle anderen päpstlichen Meinungsäußerungen, ob schriftlicher oder mündlicher Art,
sind beachtenswert, aber nicht unfehlbar. Ohne das Sollemnitätserfordernis wäre auch die Bitte um einen
Kaffee, oder um neues Papier für die Pontifikaltoilette unfehlbar!? Danke, Danke, Danke!! :)3 :(3 :(3
:)3 :(3 :(3 :)3
Nun gut, die Kirche hat keine Vollmacht=göttliches Recht. Dann sind aber die Donaudampfschiffahrtsfrauenpriesterinnenweihen
aber gültig, wenn die Kirche nur keine Vollmacht hat. Außerdem besitzt der Pontifex die Unfehlbarkeit
in rebus fidei et morum, aber nur dann, wenn er sie feierlich ausübt. Schauens halt doch mal in Pastor
aeternus nach (D1821ss), was damit gemeint ist. Lesen bildet, sogar wider Willen, sie werdens kaum glauben.
Wie das geht, haben wir in der Kirche seither zweimal erlebt; ich glaube, das letzte Mal am 01.11.1950
(D2331ss). Alle anderen päpstlichen Meinungsäußerungen, ob schriftlicher oder mündlicher Art, sind
beachtenswert, aber nicht unfehlbar. Ohne das Sollemnitätserfordernis wäre auch die Bitte um einen Kaffee,
oder um neues Papier für die Pontifikaltoilette unfehlbar!?
Die päpstliche Unfehlbarkeit ist ein Dogma der Kirche Über die dem Petrusnachfolger verliehene Lehrunfehlbarkeit
lehrt die Kirche Christi durch das I. Vatikanische Konzil unter dem sel. Papst Pius IX.: DH3074 Wenn der
Römische Bischof „ex cathedra“ spricht, das heißt, wenn er in Ausübung seines Amtes als Hirte und Lehrer
aller Christen kraft seiner höchsten Apostolischen Autorität entscheidet, daß eine Glaubens- oder Sittenlehre
von der gesamten Kirche festzuhalten ist, dann besitzt er mittels des ihm im seligen Petrus verheißenen
göttlichen Beistands jene Unfehlbarkeit, mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei der Definition
der Glaubens- oder Sittenlehre ausgestattet sehen wollte; und daher sind solche Definitionen des Römischen
Bischofs aus sich, nicht aber aufgrund der Zustimmung der Kirche unabänderlich. zitiert nach: weberknecht.wordpress.com/…9/01/pastor-aeternus/
#31 Aleph † 13:40:55 | Donnerstag, 31. Januar 2008
FiliusEcclesiae Aus welchem Lehrbuch haben Sie denn das wieder abgeschrieben. Das ist doch nicht auf eigenem
Mist gewachsen? Niemand fragt danach und Sie tischen auf. Na denn guten Appetit!
Der Petrusnachfolger besitzt durch göttliche Gnade die vollkommene Lehrunfehlbarkeit in allen Fragen
der Glaubenslehre, und wenn der Petrusnachfolger eine Glaubensentscheidung mit den ausdrücklichen Worten
„verbindlich und endgültig“ definiert, dann ist diese Definition verbindlich und endgültig.
Clarissa – Ihre Definition stimmt akurat – Nur FiliusEcclesiae widerspricht Ihnen! Das macht aber nichts!
Der kann nichts anderes, als olle Kamellen ständig herunterzuleiern. Und das ist dann eben „Göttliches
Recht“, welche Anmaßung!
@clarissa c.: Papst Johannes Paul II. hat zu dieser Frage bereits endgültig und verbindlich Stellung
genommen, nämlich 1994, daß die Kirche „keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden,
und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben.“ „keinerlei
Vollmacht“, bedeutet göttliches Recht. o^/
Das ist gut! Echte Frauen als Priesterinnen? Das wäre wunderbar und endlich einmal etwas anderes als
dieses Frauensurrogat in Spitzenkleidchen, das man hier sonst ständig geboten bekommt. Go for the real
thing!
Um etwas als „göttlichen Rechts“ zu qualifizieren, bedarf es doch mehr als der Behauptung auf kreuz.net.
Und durch behaupten wird etwas auch nicht einfach göttlichen Rechts. Wer mal die eigene Nase in die entsprechenden
Aussagen des magisterium ecclesiasticum steckt und nicht nur wiederkäut, worin schon andere hier geirrt
haben, wird schnell feststellen, daß nirgendwo eine inhabilitas (dogmatis causa) definiert wird. Und
auch die Aussagen zur Unerlaubtheit lassen nicht erkennen, daß es sich dabei um ein Verbot göttlichen
Rechts handeln würde. Wäre dem nämlich so, hätte der verewigte Pontifex dies in seiner einschlägigen
Enzyklika auch gesagt, weil es das zwingende Argument für seine These ist. Hat er aber nicht. Also ist
das Verbot der Frauenordination bis zum Beweis des Gegenteils als ius mere ecclesiasticum anzusehen, das
ggf. auch geändert werden könnte. Wer widerlegt mich?
#22 Pünktchen 12:19:06 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Der einzige der „Scheiterhaufen“ rhetorisch erhitzt, ist bis jetzt „aleph“! Er braucht die „Scheiterhaufen“
immer dann, wenn ihm die Argumente ausgehen!
Können oder Dürfen? Nichtkönnen heißt, daß Frauen im Hinblick auf das Weihesakrament materia inconsecrabilis
sind, also würde an Frauen die Weihe gar nicht „kleben bleiben“. Das hat die Kirche aber nie definiert,
oder kann mich hier jemand mit einem Dogma widerlegen? Nichtdürfen heißt aber, Frauen sind weihefähig.
Damit wäre die den Donau-Dampfschiffs-Priesterinnen gespendeten Weihen gültig, weil der bischöfliche
Weihespender gültig das Weihesakrament empfangen hat und die Frauen (ich bin keine von ihnen und bräuchte
persönlich auch keine Priesterinnen) damit gültig weihen konnte. Wenn Frauen zwar gültig geweiht werden
können, aber nicht geweiht werden dürfen, war die Weihehandlung nur unerlaubt und die aus ihr resultierende
Weihevollmacht durch suspension ipso facto nicht erlaubt ausübbar. Meine Herren, Sie haben sich gerade
zwischen Scylla und Chariybdis verfahren!
#19 Pünktchen 12:11:47 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Vom Winde verweht? Eion Leser: „Wenn der Heilige Geist einmal anders wehen sollte, nachdem er ja wehen
kann wann und wo er will, kann das Thema doch ziemlich cool angegangen werden…“ Wenn der Heilige Geist
aber bereits geweht hat und dabei verkünden ließ, daß etwas „endgültig“ ausgeschlossen sei, dann wird
er sich wohl nicht selbst widersprechen wollen! Daß der Heilige Geist gegen sich selbst zeugt, wurde
jedenfalls noch nirgends registriert!
#18 Aleph † 12:06:53 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Da werden Scheiterhaufen vorgeglüht Nach dem derzeitigen Stand der Dinge gibt es keine Frauenordination
in der katholischen Kirchen. Es gibt genausowenig einen Grund anzunehmen, dass das immer so bleiben muss.
Wenn der Heilige Geist einmal anders wehen sollte, nachdem er ja wehen kann wann und wo er will, kann
das Thema doch ziemlich cool angegangen werden, ohne dass schon gleich von einigen Hitzeblitzen die Scheiterhaufen
schon vorgeglüht werden. Warum werden denn so viele ganz fickrig beim Thema Frauenordination und bügeln
jeden Gedanken daran nach Strich und Faden ab? Ist das irgendwie außer dem kirchlichen Status quo auch
noch anders begründet?
#17 kath.Sachs † 12:01:15 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Frauenordination Es gab immer mehr Frauen in den kirchlichen Orden als Männer, und niemand kam auf die
Idee, die Frauenordination zu verlangen. Leider besteht in der Neuzeit ein Mißverständnis hinischtlich
der Frauenordination: Genausowenig wie irgendein Mann das Recht hat, zum Priester geweiht zu werden, genausowenig
gilt diese für Frauen. Wenn die Kirche – wie es Johannes Paul II. formuliert hat – „nicht das Recht hat,
Frauen zum Weiheamt zuzulassen“, dann ist das göttliches Recht. Freilich läßt sich trefflich darüber
streiten – und hier wäre m.E. anzusetzen –, ob es nicht ein spezielles Frauenamt in der Kirche gibt.
Solche Ämter hat es bereits in der frühen Kirche gegeben. Eines davon ist z.B. das „Witwenamt“. Das
klingt heute etwas herabwürdigend, hat aber gar nichts mit Würdelosigkeit zu tun. Die „Witwen“ waren
in der frühen Kirche ein eigenes, nur für Frauen zugelassenes Amt. Ich könnte mir vorstellen, daß
sich z.B. aus der Berufung zur Ordensfrau auch ein solches Amt ableiten läßt. Hieran müßte dringend
weiter gearbeitet werden. :)3
#16 Pünktchen 11:59:31 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Aleph Im antiken Christentum gab es nicht nur Diakonissinnen, sondern auch Priesterinnen und Bischöfinnen.
Die histor. Kenntnisse von Aleph, alias gilbert, alias Tchibo Nieznany sind berühmt-berüchtigt! So schrieb
er auch schon einmal, die Kirche habe Galileo Galiei „verbrannt“ …
#14 Aleph † 11:53:11 | Donnerstag, 31. Januar 2008
clarissa colonia Könnenoder Dürfen werfen Sie hier in die Waagschale. Warum sollten Frauen keine Priester
sein dürfen. Warum sollten Sie das nicht können. Im antiken Christentum gab es nicht nur Diakonissinnen,
sondern auch Priesterinnen und Bischöfinnen. Selbstverständlich können sie es und wenn Gott das Sagen
hätte und nicht die Kirche, dürften sie es sogar. Aber nach dem Willen der Kirche sollen sie das Priesteramt
nicht ausführen. Karen JoTorjesen Als Frauen noch Priesterinnen waren. ISBN 3-86150-096-5
@clarissa Können natürlich. Weil die gültige Weihe einen Weihespender erfordert und es einen solchen
nicht gäbe – mangels Weihevollmacht. Es liegt nicht an einem „Defekt“ der Frau, sondern, wenn man so
will, an einem Defizit der amtstragenden Männer: Diese können einfach nicht. Daher können die Frauen
auch nicht empfangen. So hat der Herr es eingerichtet.
clair Frauen können die Weihe nicht empfangen. Das wissen Sie allerdings selber auch. Und bevor jetzt
ein Hinweis auf irgendwelche montanistischen Gepflogen der Antike kommt, gebe ich zu bedenken, dass es
sich dabei nicht umsonst um eine häretische Sekte gehandelt hat und dass es sich, wo Häresie vergesellschaftlicht
wird, meist um ein ganzes Bündel von Schräg- und Falschheiten handelt.
KÖNNEN, oder DÜRFEN Frauen das Weihesakrament nicht empfangen. Da wir hier ja so viele Experten haben,
möcht’ ich diesen pomus aureus doch mal in die Mitte werfen. Welcher der so mutigen und klugen Herren
traut sich?
#10 Pünktchen 11:41:48 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Schwachsinn! Die Frauenordiantion als Thema werde auf Dauer nicht gänzlich verstummen, schreibt ein Leser,
sondern sich immer wieder bemerkbar machen, bis eines Tages die für alle Betroffenen befriedigende Lösung
gefunden ist. Betroffen sind alle in der Kirche von dieser Frage. Eine alle „befriedigende Lösung“ ist
nicht zu erwarten, solange es Katholiken gibt, die dem höchsten Lehramt in seinen überzeugenden Gründen
www.stjosef.at/…tio_sacerdotalis.htm gegen die Priesterweihe von Frauen Folge leisten! Die Kirche soll
i.ü. niemanden „befriedigen“, sondern sie ist beauftragt, den Menschen die Wahrheit zu verkünden, „gelegen
oder ungelegen“. Zu dieser Wahrheit gehört „endgültig www.stjosef.at/…tio_sacerdotalis.htm“, wie der
oberste Lehrer der Kirche und Nachfolger Petri verkündet, daß die Kirche „keinerlei Vollmacht hat, Frauen
die Priesterweihe zu spenden“.
Deutsche Priesterinnen könnte man sich allerdings geistig vorstellen Das ganze Thema Frauenordination
kommt einem vor wie ein Fleischwolf, bei dem niemand mehr weiss wie man ihn abstellt. Lassen wir doch
diesen Fleischwolf lieber teutonische Würste produzieren. Wer um alles in der Welt wäre denn so erbaut
über teutonische Priesterinnen (1.80 m gross und blond!). Viele Frauen sind bekanntlich kämpferischer
und prinzipienverteidigender als viele Männer – gerade auch in den germanischen Völkern ist das so.
Sie bringen sich in die Kirche eben auf andere Weise ein.
#8 Nachtlaterne 11:25:16 | Donnerstag, 31. Januar 2008
lasst endlich die weiber… …um den altar tanzen!!! wir brauchen frauen, die keine trockenheit aushalten
und darum immer wilder den altar umschwärmen. bringt noch mehr pocorn mit!
#7 Bleifuss 11:20:54 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Teutonische Selbstzerfleischung Wenn jemand die Frauen zum Priestertum zuliesse, dann wäre dies einzig
und allein der Papst! Wie wir alle wissen wird er dies niemals erlauben! Basta! Das ganze Thema Frauenordination
kommt einem vor wie ein Fleischwolf, bei dem niemand mehr weiss wie man ihn abstellt. Lassen wir doch
diesen Fleischwolf lieber teutonische Würste produzieren. Wer um alles in der Welt wäre denn so erbaut
über teutonische Priesterinnen (1.80 m gross und blond!).
Die Kirche könnte höchstens wieder das frühere Diakonissenamt wiedereinführen, das allerdings kein
Klerikeramt ist, sondern eine von der Kirche eingesetzte Sakramentalie, nachdem das von Christus eingesetzte
Weihesakrament in allen Stufen nur Männern vorbehalten ist, wie die Kirche unfehlbar lehrt.
Es wird eine Lösung geben Auch wenn der Vatikan die Diskussion zum Thema „Frauenordnation“ derzeit untersagt,
ist das Thema noch lange nicht für alle Zeiten vom Tisch. Es wird auch auf Dauer nicht gänzlich verstummen,
sondern sich immer wieder bemerkbar machen, bis eines Tages die für alle Betroffenen befriedigende Lösung
gefunden ist. Es wird auch eine weiterführende Lösung geben und die wird ganz anders sein, als sie derzeit
noch von Viele erträumt wird.
Die Berufung der Frau ist die Mutterschaft Diese Freundschaft schließt aber nicht aus, daß Jesus nur
Männer zu Aposteln berufen hat! (Vielleicht war es ja sogar ein Freundschaftsdienst an den Frauen, ihnen
das Apostelamt nicht aufzubürden!) Frauen sind als Mütter berufen und nur Frauen können nach göttlicher
Anordnung Kinder gebären. Und nur Männer können nach göttlicher Anordnung gültig die Priesterweihe
empfangen, weil Männer zur Vaterschaft gerufen sind. Mutterschaft und Vaterschaft sind zwei verschiedene
von Gott gestiftete Berufungen, und können niemals „geschlechtsneutral“ ausgeübt werden, wie dies die
gleichmacherischen Säkularisten im 20. Jahrhundert staatlich umzusetzen versuchten und es teilweise immer
noch versuchen. Mann und Frau sind unterschiedlich, und deshalb sind auch Vater- und Mutterschaft unterschiedliche
Berufungen und Wege – und daran kann auch die 20.-Jahrhundert-Gleichmacherei nichts ändern, obwohl es
zu keiner Unterjochung der Frau kommen darf, wie insbesonders in islamischen und in afrikanischen Ländern.
#2 Pünktchen 10:54:47 | Donnerstag, 31. Januar 2008
Keine Frauenordination …die Freundschaft zwischen Jesus und Maria und Martha und anderen Frauen… Diese
Freundschaft schließt aber nicht aus, daß Jesus nur Männer zu Aposteln berufen hat! (Vielleicht war
es ja sogar ein Freundschaftsdienst an den Frauen, ihnen das Apostelamt nicht aufzubürden!) Die Kirche
Christi bleibt ihren Ursprüngen und ihrem Stifter treu, wenn sie durch den obersten Hirten und Lehrer
verkündet www.stjosef.at/…tio_sacerdotalis.htm, daß sie „keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe
zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben.“