[ « 71 72 73 74 75 » ]
Freitag, 1. Februar 2008 12:54
Ist es möglich, heidnischen Labyrinth- Ritualen einen christlichen Sinn abzuringen? Von Hubert Hecker.
Zurück zum Artikel 8 Lesermeinungen:
Montag, 4. Februar 2008 09:14
Kurt K.: Wirklich lustig!
Da bringt +net mal einen Artikel, der sich sachlich liest und nichts mit einer gewollten Verherrlichung der christlichen Geschichte zu tun hat. Man denkt noch: Wow! Und das bei +net! Gratuliere!

Und dann liesst man die angegebenen Jahreszahlen… und merkt: Das ist alles Unsinn. Tja. Schade. Hätte der erste wirklich sachliche Artikel auf +net werden können.
Samstag, 2. Februar 2008 12:13
juergen: Mit der Völkerwanderung kamen die Labyrinthe in den Mittelmeerraum?
Mit den Wellen der Völkerwanderung verbreiteten sich Labyrinthbauten auch im Mittelmeerraum.
Die Völkerwanderungen fanden im 4.Jh/5.Jh statt. Labyrinthe gibt es aber schon viel länger im Mittelmeerraum.

Schon Herodot berichtet: Auch ein gemeinsames Denkmal wollten sie hinterlassen und erbauten infolgedesssen ein Labyrinth, das ein wenig oberhalb des Moirissees bei der sogenannten Stadt der Krokodile liegt. (Historien, 2. Buch, 148)

Und auch in Pompeji findet man Grafitti mit der Bezeichnung des Labyrinths; und Pompeji ist rund 400 Jahre vor der Völkerwanderung schon untergegangen.
Freitag, 1. Februar 2008 19:12
Horst Metzker: Liebe Freunde die wissenschaftliche Archäologie
ist noch nicht einmal 100 Jahre alt und brachte bisher unglaubliche Ergebnisse. Vor hundert Jahren konnte man sagen, dass die Bibel ein Märchenbuch ist. Ur, Mari, Babylon, Ninive und viele andere Stätten die in der Bibel beschrieben sind, waren unter Meter hohem Sand noch nicht ausgegraben, und heute sind die Märchenerzähler widerlegt. (Die Bibel hat doch Recht.)

Genauso wie die Bibel geschichtlich chronologisch bewiesen werden wir, wird es auch eine Entlarvung des Katholizismus geben. Rom hat es 2000 Jahre lang nicht geschafft, den Menschen Gott ins Herz zu legen. Schlimmer noch: Durch ständige Seligsprechungen, und auch noch sogenannte Heilige, wird seine Autorität untergraben, dies heißt: Götzendienst!

Jesus sagte einmal: „Ihr sollt nur einen heiligen, und das ist euer Vater im Himmel.“

Die wissenschaftliche Geschichtsforschung, die Archäologie wird uns die Lächerlichkeit vieler unserer katholischen Praktiken noch beweisen.

Der Herr ist mein Hirte, wissen schon die Psalmen.
Freitag, 1. Februar 2008 18:07
Aleph: timpressum
Nur Gelb anstreichen ist viel zu schwach, wenn schon Rot. Es kommt nämlich viel zu selten vor.
Freitag, 1. Februar 2008 17:35
timpressum: Is ja irre
kreuz.net publiziert wirklich mal einen ausgewogenen und historisch interessanten Artikel…

Den Tag sollte man sich im Kaldener gelb anstreichen…

Mehr davon – auch bei anderen Themen!
Freitag, 1. Februar 2008 16:13
SignumSalutis: Bravo, Herr Hecker –
– sachlich, informativ, schlüssig. Keine christlichen Berührungsängste mit Symbolen, die auch vor und neben dem christlichen Glauben exisistierten. Warum nicht gleich so …
Freitag, 1. Februar 2008 14:04
Waldemar Michael: Labyrinth
Alle Religionen (es gibt etwa 10.000 bis 100.000, je nach Abgrenzung zu Unterformen und/oder Sekten)sind nicht vom Himmel gefallen oder offenbart worden, sondern im Gehirn von Menschen entstanden, die immer eine eigene Geschichte mitbrachten und verarbeiteten. Deshalb baut auch das Christentum, damit auch der römisch-katholische Glaube mit seinen vielen, vielen Unterformen auf älteren tradierten Religionen auf. Wie viele andere Details wurde in diesem Fall auch das Symbol des Labyrinthes übernommen. Jedes gute Buch bzw. Nachschlagewerk zur vergleichenden Religionswissenschaft enthält für den neugierigen Interessenten Berge an Details.
Freitag, 1. Februar 2008 13:17
Aleph: Getaufte Kulte
Der Labyrinth-Forscher John Kraft kam zu folgendem Ergebnis: Die Trojaburgen waren Arenen für religiöse Kultspiele im Frühling. Dabei drang der Himmelsgott durch die Windungen vor, um die Vegetationsgöttin im Zentrum des Labyrinths zu befreien.
Da war es doch gut, dass die christliche Kirche auf Vorhandenes zurückgreifen konnte, um es sich einzuverleiben, auch wenn die religiösen Kultspiele heidnischen Ursprungs waren.

Viele solcher ursprünglich heidnischer Gewohnheiten sind „getauft“ worden, um den Christen zur Gestaltung des Jahreslaufs zu dienen.

Leider wird das häufig immer gern übersehen, um bloß keine Zugeständnisse zu machen und um auf die Heiden herabblicken zu dürfen.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net