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Freitag, 1. Februar 2008 10:10
Sechswöchiges Training
Die Päpstliche Kommission Ecclesia Dei hat angekündigt, Ausführungsbestimmungen zu ‘Summorum Pontificum’ zu erlassen. Vielleicht darum hat sich ein US-Kardinal sicherheitshalber beeilt, noch rechtzeitig Sonderwege zu gehen.
Die Alte Messe wird besonders von Jugendlichen geschätzt, obwohl sie den Ritus nicht mehr von früher kennen.
Die Alte Messe wird besonders von Jugendlichen geschätzt, obwohl sie den Ritus nicht mehr von früher kennen.
(kreuz.net, Philadelphia) Der Erzbischof von Philadelphia, Justin Kardinal Rigali, hat Ausführungsbestimmungen zum Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ erlassen.

Die Stadt Philadelphia liegt im nordöstlichen US-Bundesstaat Pennsylvania.

Die neuen Bestimmungen teilte der Kardinal seinen Priestern am 8. Januar brieflich mit. Sie sind auch in der erzdiözesanen Wochenzeitung ‘Catholic Standard and Times’ abgedruckt.

Kardinal Rigali ermuntert jene Priester, welche die Alte Messe zelebrieren wollen, an einem sechswöchigen Trainigsprogramm teilzunehmen.

Diese Ausbildung findet seit dem 24. Januar im erdiözesanen Priesterseminar St. Karl Borromäus statt.

Der Kirchenfürst möchte den Priestern mit dieser ausführlichen Ausbildung die Möglichkeit bieten, die „Theologie und Rubriken der außerordentlichen Form“ zu lernen.

In der Erzdiözese Philadelphia gab es schon vor dem Motu Proprio zwei Kirchen, in denen die Alte Messe gelesen wird.

Deren Zelebranten sind die beiden Prälaten Charles L. Sanger Sangermano und Michael K. Magee. Sie leiten auch den sechswöchigen Ausbildungskurs für die Alte Messe.

Die neuen Ausführungsbestimmungen erklären wiederholt, daß ein Pfarrer die Alte Messe nur in Absprache mit dem Bischof einführen darf.

Auszüge aus den Ausführungsbestimmungen
• Ein Priester ist befähigt, die außerordentliche Form der Messe zu zelebrieren, wenn er deren Rubriken kennt und die lateinische Sprache beherrscht. Will er die außerordentliche Form öffentlich zelebrieren, muß er seine Befähigung einem Weihbischof oder bischöflichen Delegierten vorweisen.

• Messen ohne Gläubige dürfen in der außerordentlichen Form jeden Tag außer während des österlichen Triduums gefeiert werden. Gläubige dürfen die Messe besuchen, wenn sie freiwillig darum bitten.

• Eine öffentliche Messe in der außerordentlichen Form mit Gläubigen darf nur zelebriert werden, wenn eine feste Gruppe einen Antrag stellt. Der Pfarrer muß, bevor er dem Antrag zustimmt, den regionalen Weihbischof konsultieren. Die Messe darf nur von einem Priester zelebriert werden, der vorher gezeigt hat, daß er dazu befähigt ist.

• Orden und Kongregationen, welche die Messe in der außerordentlichen Form zelebrieren wollen, können das tun. Wenn sie aber in dieser Weise oft, regelmäßig oder immer zelebrieren wollen, muß diese Entscheidung von den Oberen getroffen werden. Wenn solche Zelebrationen in einer Pfarrkirche stattfinden, die dem Orden anvertraut ist, müssen die erzdiözesanen Richtlinien befolgt werden.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 25 Lesermeinungen:
Montag, 4. Februar 2008 13:27
stimme der vernunft: @Ruhrgebietler
Das ist ein ziemlich langatmiges Posting.
In Lk 18, 11-12 ist das viel knackiger auf den Punkt gebracht, was du sagen willst.
Sonntag, 3. Februar 2008 00:42
Anita Berber †: @ Gotthard
Aber Gott sei Dank haben Sie nun gepostet und die Welt kann zufrieden schlafen gehen!
Nicht wahr?
Sonntag, 3. Februar 2008 00:24
Gotthard: @r.ruhrgebietler
nach Analyse der meisten Postings stelle ich ernüchternd fest, daß das MP wohl nicht umgesetzt werden kann,
siehst Du, es liegt nur daran, dass ich noch nicht gepostet habe…
Samstag, 2. Februar 2008 11:00
Aleph: r.ruhrgebietler
Dann schleppen Sie Ihr Kreuzle…
Samstag, 2. Februar 2008 08:06
r.ruhrgebietler: gähn…
nach Analyse der meisten Postings stelle ich ernüchternd fest, daß das MP wohl nicht umgesetzt werden kann, weil es des eingreifens Jesus Christi selber bedarf die völlig verkrusteten Seelen der Schreiberlinge zu entkernen (falls noch etwas rettbares drinne sein sollte!) Aber genau für diese Seelen ist Jesus Christus auf diese Welt gekommen. Nein, ich bin sicherlich der größte Sünder, aber ich werde auf meinem persönlichen Kreuzweg nach jedem Fall wieder aufstehen – des Himmels wegen. Wäre zu schde dort nicht hinzukommen, denn dann würde ich ja all die Deppen wiedertreffen, die hier ihren geistigen Müll gg. Jesus Christus unentwegs zum Besten geben. Vielleicht sollten diese Seelen einmal das Leben und Wirken der hlg. Brigitta von Schweden studieren. Oder wie wirin Köln sagen würden: Allaaf
Freitag, 1. Februar 2008 17:45
Aleph: stimme der vernunft
Das ist doch gute Arbeitsteilung: der eine Priester hört Beichte, während der andere die Messe zelebriert. Das war doch früher auch so üblich, während der Messe beichten, nicht nur an Allerseelen.
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