Der Modernismus ist erledigt
Ein Würzburger Pfarrer hat für nächsten Sonntag einen saftigen Liturgieskandal angekündigt. Von der Kanzel will er dreimal die Frauenordination fordern. Was tut Bischof Friedhelm Hofmann von Würzburg?

Das kündigte er in seinem wöchentlichen Liturgiebrief an.
Vorweg jammert Hw. Breitenbach, daß die Vorbereitung für den Faschingsgottesdienst viel Arbeit bereitet habe:
„Aber wenn wir bedenken, daß er bei uns (fast) so gut mitgefeiert wird wie zu Weihnachten oder Ostern, ‘rentiert’ sich die Anstrengung.“
Der Pfarrer schreibt jede Woche eigene Meßtexte und verschickt sie per Email an interessierte Anhänger.
Wöchentlich strickt er Tagesgebete, Gabengebete, Präfationen und nicht zuletzt Hochgebete seiner Messen selber.
Lacher statt Hochgebet
Am nächsten Sonntag wird Pfarrer Breitenbach unmittelbar vor der Wandlung die Worte lesen:
„Er hat im Kreis der Männer und Frauen, die ihn ernst genommen haben und deswegen mit ihm gingen, das Brot genommen, das Dankgebet darüber gesprochen und es ausgeteilt mit den Worten […]
Und er hat den Kelch, gefüllt mit Wein genommen, ihn gesegnet und an die Seinen weitergereicht mit den Worten […]
Geheimnis des Glaubens:
Gott, unser Vater, wir stehen vor Dir und sind voller Freude über Jesu Leben unter uns und seine Auferstehung für uns: Denn sie hilft uns, Leid und Tod zu überwinden.“
Anstatt des Hochgebets wird Hw. Breitenbach in der verflachten Liturgiesprache der 60er Jahre Gott bitten, daß er allen, denen er „das Brot“ reicht, den „Geist der Ausdauer und Geduld“ schenke.
Wenn Gott „den Wein“ gebe, solle er den Geist des Humors und der Gelassenheit schenken.
Der Rest des Hochgebet-Ersatztextes besteht aus Bitten um verschiedene Lacher: ein befreiendes Lachen, ein erlöstes Lachen, ein freundschaftliches Lachen und ein herzhaftes Lachen.
Selber schuld
In seiner letzten Aussendung hat Hw. Breitenbach auch die Büttenpredigt veröffentlicht, die er plant, am kommenden Sonntag vorzulesen.
Aus dem Vorjahr weiß Hw. Breitenbach, daß „einige Grieslinge derenhalber gram“ sein würden: „Die aber sind selber schuld, warum beziehen sie auch den Liturgieletter *grins*?“
Der Priester sieht in seinen Liturgiemißbräuchen eine Verkündigung „mit einem Lächeln“, welche die Mundwinkel nicht depressiv herabhängen lasse.
Breitenbach spielt Benedikt
Die heurige, gekonnt gereimte Büttenpredigt trägt den Titel „Wir sind Papst, welch ein Traum“.
Hw. Breitenbach überlegt darin, was er täte, wenn er Papst wäre.
Den Anfang seiner Reime widmet er dem Motu Proprio und der lateinischen Kirchensprache und bricht eine Lanze für das Deutschtum:
„In Rom hat man sich da gedacht,
weil Deutschland es uns einfach macht:
Lateinisch sollen alle beten,
selbst wenn’s Verstehen ginge flöten.
‘Hoc es [sic!] enim corpus meum’
Schnell drehte das der Volksmund um:
zu ‘Hokuspokus’. Ein heil’ger Text
ward’ in die Zauberwelt versetzt.“
Das Rad der Geschichte dreht nach den Versen des Geistlichen zurück auf das Jahr 1570: „Der Modernismus ist erledigt.“
Der Priester reimt sich auch die Frauenordination von der Seele:
„Ich gäb’ frei die Bischofswahl,
ob Frau, ob Mann das ist egal.
Die ein Bistum leiten können,
kann man leicht vor Ort benennen.“
Dem „Zölibatszwang“ zeigt Hw. Breitenbach die Breitseite:
„Sacerdotes iunctus matrimonio,
meine Entscheidung lautet so:
Priester wieder aufzunehmen,
die sich nicht der Ehe schämen,
und ihren Nachwuchs, welch ein Glück!
Zehntausend kämen gleich zurück.“
Der Pfarrer glaubt, daß das nur seine Generation – „die Alten“ – schade fänden:
„Aus jungem Volke frisches Blut:
Der Römer-Kirche tät’ das gut.“
Von der Generationenfrage springt er zu den Geschlechterrollen – und fordert ein zweites Mal die Frauenordination:
„Daß Gott nur Mann geworden wär’?
Dominus Jesus – welche Mär!
Schließlich bekennt man allerorten:
Jesus Christ ist Mensch geworden.
Der Mensch besteht aus Frau und Mann,
doch oben kommt so was kaum an.“
Beim Thema der Schließung unzähliger Pfarreien schreit Hw. Breitenbach ein drittes Mal nach der Frauenordination:
„Denn: Frauen, Männer steh’n bereit
in großer Zahl: S’wär höchste Zeit,
daß sie Sonntagsmessen halten,
sich beim Predigen entfalten,
Bibel teilen, lehren, taufen,
und den Armen nachzulaufen,
Kranke salben mit dem Öle,
um zu trösten Leib und Seele.
Sterbende bis zuletzt begleiten
Kurz: Mit Herz Gemeinde leiten.“
Das Ergebnis seiner nachgeholten Reformation malt sich Hw. Breitenbach so aus:
„Die steifen Mitren und Gewänder,
flögen schnell über’s Geländer.“
Auch die Moral will Hw. Breitenbach „ganz neu“ lehren. So wünscht er sich, daß es über Afrika „Gummis regnet“. Offensichtlich will er die Zahl der Neger dezimieren.
Seinen Platz definiert der Priester bei den Geschiednen, den Exkommunizierten und nicht zuletzt bei den Sodomisten.
Für Luther und Kollegen fordert er eine Selig- oder Heiligsprechung, mit den Protestanten ein gemeinsames „Abendmahl“ und für die „Theologen“ Leonardo Boff, Eugen Drewermann und Uta Ranke-Heinemann eine Rehabilitation.
Angeblichen Fundis würde das „stinken“.
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Samstag, 3. Mai 2008 10:44
Marcelus: @Protopsaltis: Die Kirche von Rom kann niemals untergehen
„Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.“
… u a mit solchen totalitären Ideologien hat sich die Kirche von Rom in rund 11 Jahrhunderten in die Isolation manövriert und stirbt nun langsam als ein ineinander verhakter Ast ab…
… u a mit solchen totalitären Ideologien hat sich die Kirche von Rom in rund 11 Jahrhunderten in die Isolation manövriert und stirbt nun langsam als ein ineinander verhakter Ast ab…
Donnerstag, 7. Februar 2008 23:32
FiliusEcclesiae: @clarissa c.: Sparen Sie sich Ihr scheinheiliges Gequatsche
Man kann auch mit vielen Worten viel Unfug daherschreiben, oder selbst sündigen, wie Sie immer wieder
aufs neue unter Beweis stellen.
Ich darf Ihnen deshalb Ihr nicht sehr für Sie sprechendes Zitat zurückgeben:
„Ich habe Verständnis für Sie; ich verstehe fast alles, auch Sie in ihrer verzweifelten Lage. Ich gräme mich ja auch nicht über Ihre Äußerungen.“
Frauen können offenbar nur tratschen und nicht sachlich diskutieren.
Der hl. Thomas wußte das sicherlich bereits.
Ich darf Ihnen deshalb Ihr nicht sehr für Sie sprechendes Zitat zurückgeben:
„Ich habe Verständnis für Sie; ich verstehe fast alles, auch Sie in ihrer verzweifelten Lage. Ich gräme mich ja auch nicht über Ihre Äußerungen.“
Frauen können offenbar nur tratschen und nicht sachlich diskutieren.
Der hl. Thomas wußte das sicherlich bereits.
Donnerstag, 7. Februar 2008 02:55
clarissa colonia: Mi care fili,
„Aber selbstverständlich alles der „ordentliche Ritus“, und nur sehr vereinzelt unordentlich zelebriert,
und das nur in einer einzigen Einzelpfarre im Rheinland, aber nicht bei „clarissa colonia“, der auch gar
nicht aufgefallen ist, daß der alte Meßritus zwischenzeitlich nicht mehr gestattet wurde – überall
sonst, in allen anderen Pfarren, im Restrheinland, in Bayern, Österreich, der Schweiz und sonstwo findet
man den Ritus ordinarius auch völlig ordentlich und vorschriftsgemäß, insbesonders in allen Bischofskirchen.“
(Zitat)
Mi care fili, ich verstehe Sie und Ihre habituellen Aggressionen gut, und gut, daß man sich auch „im Hintergrund verständigen kann“.
Ja, die Folgen einer schweren Kindheit sind nur schwer zu kompensieren; man möchte allen alles recht machen und schafft es nicht! Die formme Mutter, der strenge Vater, die herzlosen und unverständigen Geschwister. Da ist es kein Wunder, wenn man eine anankastische Persönlichkeit mit histrionischen Zügen entwickelt … Da ist man froh, wenn man in der Lehre der Kirche einen festen Grund, einen Haftpunkt für das eigene Weltbild gefunden hat. Diese Sicherheit läßt man sich natürlich nicht gerne erschüttern; vor allem nicht von Schreiberlingen, die das so frech taten, wie ich. Ich fühle mit Ihnen und bin tief betroffen über meine häßlichen Attacken gegen Sie.
Aber: Grämen Sie sich nicht. Ich habe Verständnis für Sie; ich verstehe fast alles, auch Sie in ihrer verzweifelten Lage. Ich gräme mich ja auch nicht über Ihre Äußerungen.
Mi care fili, ich verstehe Sie und Ihre habituellen Aggressionen gut, und gut, daß man sich auch „im Hintergrund verständigen kann“.
Ja, die Folgen einer schweren Kindheit sind nur schwer zu kompensieren; man möchte allen alles recht machen und schafft es nicht! Die formme Mutter, der strenge Vater, die herzlosen und unverständigen Geschwister. Da ist es kein Wunder, wenn man eine anankastische Persönlichkeit mit histrionischen Zügen entwickelt … Da ist man froh, wenn man in der Lehre der Kirche einen festen Grund, einen Haftpunkt für das eigene Weltbild gefunden hat. Diese Sicherheit läßt man sich natürlich nicht gerne erschüttern; vor allem nicht von Schreiberlingen, die das so frech taten, wie ich. Ich fühle mit Ihnen und bin tief betroffen über meine häßlichen Attacken gegen Sie.
Aber: Grämen Sie sich nicht. Ich habe Verständnis für Sie; ich verstehe fast alles, auch Sie in ihrer verzweifelten Lage. Ich gräme mich ja auch nicht über Ihre Äußerungen.
Mittwoch, 6. Februar 2008 12:24
Dr. Christoph Heger: „Ethischer Intellektualismus“
Meine Mutter sagt: „Die dummen Leute sind böse.
Dummheit und Bosheit gehören zusammen.“
Diese Auffassung heißt philosophiegeschichtlich „ethischer Intellektualismus“ und ist falsch.
MfG
Christoph Heger
Dummheit und Bosheit gehören zusammen.“
Diese Auffassung heißt philosophiegeschichtlich „ethischer Intellektualismus“ und ist falsch.
MfG
Christoph Heger
Mittwoch, 6. Februar 2008 12:00
Aleph: Burgorus
Meine Mutter sagt: „Die dummen Leute sind böse.
Dummheit und Bosheit gehören zusammen.“
We recht Sie mal wieder haben. Das kommt bei kreuz.net fortwährend und ohne Unterlass zum stilblutigen Ausdruck.
Dummheit und Bosheit gehören zusammen.“
We recht Sie mal wieder haben. Das kommt bei kreuz.net fortwährend und ohne Unterlass zum stilblutigen Ausdruck.
Montag, 4. Februar 2008 16:24
Burgorus: Welche Sprache ist das?
Ich zitiere aus dem Gedicht: „Sacerdotes iunctus matrimonio“.
Wenn es „Sacerdotes iuncti matrimonio“ oder etwa
„Sacerdos iunctus matrimonio“ hieße, wäre es Latein.
Dann aber wäre „Hoc es“ nicht der einzige Fehler.
Meine Mutter sagt: „Die dummen Leute sind böse.
Dummheit und Bosheit gehören zusammen.“
Wenn es „Sacerdotes iuncti matrimonio“ oder etwa
„Sacerdos iunctus matrimonio“ hieße, wäre es Latein.
Dann aber wäre „Hoc es“ nicht der einzige Fehler.
Meine Mutter sagt: „Die dummen Leute sind böse.
Dummheit und Bosheit gehören zusammen.“
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